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2013/0296

Bürgerhaushalt 2013 - Vorschlag 304/08 (Zusammenarbeit Vereine) - Vorschlag 349/08 (Förderung von Sportvereinen)

Magistratsvorlage 04.09.2013

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2013/0296

6291 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
30.10.2013 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II Dezernat I 
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Sportamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0296 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Bürgerhaushalt 2013  
- Vorschlag 304/08 (Zusammenarbeit Vereine) 
- Vorschlag 349/08 (Förderung von Sportvereinen) 
 
Vorlage vom: 04.09.2013 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt den Vorschlag und die fachliche Stellungnahme der Verwaltung zur 
Kenntnis. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 04.09.2013:  
 
Für den Darmstädter Bürgerhaushalt 2013 wurde folgender Vorschlag eingebracht: 
 
1. Es gibt so viele Vereine in Darmstadt, von denen viele das Gleiche anbieten. Viele von de-
nen wiederum sind klamm und die Hallen und Anl agen veraltet und für neue ist kein Geld 
da. Können die nicht besser zusammenarbeiten und so viel Geld sparen? Braucht wirklich 
jeder Verein jede Sparte, oder kann man da nicht das eine oder andere zusammenlegen? 
Ist nur eine Idee für die Damen und Herren Vereinsvorsitzenden. 
 
Der Vorschlag erhielt 62 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen. 
 
2. Ich finde es als Unding, dass es Sportvereine mir riesigen Anlagen (z. B. Fussballvereine) 
gibt, die in unmittelbarer Nähe liegen. Beispiel die Vereine in der Kranichsteinerstrasse (TG 
1875 und DJKSSG) liegen in unmittelbarer Nachbarschaft und die Anlagen sind die meiste 
Zeit nicht genutzt – sicher gibt es noch viele solcher Vereine in Darmstadt. 
Vereine mit großen Anlagen im Umkreis von ca. 2 km sollen sich zusammenschließen bzw. 
zukünftig bekommt nur 1 Verein in diesem Bereich eine Sportförderung der Stadt – dies 
spart Geld und Sportanlagen werden besser genutzt. 
 
Der Vorschlag erhielt 57 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen. 
 
Zu 1.: 
Die Forderung der intensiveren und direkteren Zusammenarbeit der Vereine mit dem Ziel, das 
sportliche Angebot der Vereine trotz beschränkter Haushaltsmittel langfristig sicherzustellen, ist 
Bestandteil der Sportentwicklungsstudie und wurde als Teil der Haushaltskonsolidierung von der 
Stadtverordnetenversammlung beschlossen.  
Der neue Sportkreis ist einzubinden. 
 
Hier kann nur durch entsprechende politische Vorgabe und Argumentationsunterstützung Einfluss 
geltend gemacht werden. Konkrete Einsparungen können bislang hier vor Beginn des Prozesses 
nicht veranschlagt werden.  
 
Die Vorschläge sollten im Rahmen der Magistratskommission Sport, im zuständigen Ausschuss für 
Sport und Gesundheit und mit dem Sportkreis konkretisiert und behandelt werden.  
 
Welche Eingriffsmöglichkeiten die Stadt hat, evtl. auch über zu leistende Zuschüsse, muss im lau-
fendem Prozess erarbeitet werden. Unmittelbar kann die Stadt nicht in die Arbeit und die Ziele der 
Vereine eingreifen. Die Stadt kann nur moderierend tätig werden. 
 
Trotzdem bleibt, dass bei vielen Sportvereinen auch durch die Lage in den jeweiligen Stadtteilen 
und der Autonomie, die einem Sportverein durch die Satzung zusteht, durchaus auch gleiche Ange-
bote bei mehreren Vereinen vorgehalten werden. Dies ergibt sich aufgrund der zahlenmäßigen 
Nachfrage der jeweiligen Spielklassen, durch das Leistungsvermögen und die Standorte der Verei-
ne.        . . . 
 
 
 
Zu 2.:

- 4 - 
Die Nutzung und Auslastung der Sportanlagen bei den Vereinen wird natürlich wesentlich durch die 
Abläufe im Alltagsleben im Sinne von Arbeit und Freizeit geprägt. Somit ist es nachvollziehbar, dass 
zu gewissen Tageszeiten die Nutzung und Auslastung sich höchst unterschiedlich gestaltet. 
 
In Spitzenzeiten während der üblichen Trainingszeiten am Nachmittag für Kinder und Jugendliche 
und am Abend für die Erwachsenen stellt sich ein deutlich anderes Bild dar, weil dann in aller Regel 
insbesondere dienstags und donnerstags die Sportplätze durch die Sporttreibenden weitestgehend 
überall belegt sind. Trotzdem bleibt, dass aus Sicht des Flächen- und Spielfeldmanagements hier 
engere Kooperationen auch aus Kostengründen angestrebt werden könnten, soweit dies auch 
durch aktives Zutun und Überzeugung durch die Vereine mitgetragen wird. 
 
Bislang herrscht aber unter den Vereinen insbesondere im Bereich der Fußballvereine eher eine 
immense Konkurrenz und man befürchtet Nachteile für den konkreten Verein, wenn hier engere 
Rahmenbedingungen für den jeweiligen Verein getroffen werden. Die Entwicklung und der Ausbau 
von mehr Kinder- und Jugend- und Erwachsenenmannschaften ist dann grundlegend in Frage ge-
stellt und auch die unterschiedliche Leistungsfähigkeit, Leistungsorientierung und Zielsetzung der 
jeweiligen Vereine müssen berücksichtigt werden. Die Stadt Darmstadt ist hierbei sowohl dem Brei-
tensport, aber auch gleichzeitig der Leistungsorientierung und dem Leistungssport verpflichtet und 
muss diese Abhängigkeit von den Zielsetzungen der Vereine nach den Sportförderrichtlinien gleich-
sam fördern. Grundlegend ist es sicherlich sinnvoll und hilfreich, dies im Rahmen der Sportentwick-
lung Stadtteil für Stadtteil mit den unterschiedlichen Angeboten und fachlichen Ausrichtungen der 
Sportvereine unter deren Beteiligung zu prüfen und hier nach Lösungsmöglichkeiten im Sinne der 
Optimierung der Auslastung der Sportgelände zu suchen. 
 
Das Anliegen soll in fachlicher Zuständigkeit durch die Magistratskommission Sport und im Rahmen 
der fachlichen Vorgaben der Sportförderrichtlinien und der Zielsetzungen der Sportentwicklung 
durch den Ausschuss Sport und Gesundheit thematisiert und ggf. mit Beschlusslagen versehen 
werden. 
 
 
Darmstadt, 04.09.2013 
52 ras-scha 
 
Dezernat I    Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch   Rafael Reißer   André Schellenberg 
Oberbürgermeister    Bürgermeister   Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (4)

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TOP 440

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0296
Typ
Magistratsvorlage
Datum
04.09.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00