0809/2025
Bürgereingabe nach §24 GO - Integration eines Nachhaltigkeitskonzepts bei dem Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein, AZ 19/25
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Anlage 1 - Eingabe
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Von: Gesendet: Donnerstag, 20. Februar 2025 14:40 An: 02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden <geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de> Cc:; Betreff: Antrag auf Unterstützung einer zweiten Rheinkrake am rechten Kölner Rheinufer Liebe Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln Wir von der KRAKE Köln benötigen Ihre Unterstützung ein weiteres Mal, um gemeinsam mit der Verwaltung ein neues Pilotprojekt in Köln zu starten. Mein Name ist und bin der technische Leiter der Rheinkrake. Die Rheinkrake ist ein frei schwimmender Ponton auf der linken Uferseite ungefähr auf der Höhe der Zoobrücke. Dieses Projekt haben wir ja schon damals mit Ihnen gemeinsam gestartet. Nach nunmehr ca 2 Jahren Betrieb und dem Erfassen von ca 40.000 Teilen können wir sicher sagen, dass der linksrheinische Müll links bleibt und der rechtsrheinische rechts. Neues Pilotprojekt: Wir würden das Projekt nun gerne erweitern und verbessern. Wir wollen die Schifffahrt und den Naturschutz zusammenbringen. Dafür planen wir eine Rheinkrake in einen Bootsanleger zu integrieren. Wir würden damit auf der anderen Rheinseite auch 365 Tage im Jahr Müll sammeln. Mit dem öffentlichkeitswirksamen Vorteil, dass die Passagiere / Touristen direkt über die Rheinkrake (in Form eines Anlegers) an Land, bzw. an Bord gehen. So können wir aktiven Naturschutz betreiben und das Bewusstsein der Menschen anregen. So etwas hat noch niemand gemacht und würde auch das Engagement der Stadt bzw. des Stadtteils hervorheben. In Deutschland gibt es geschätzte 200.000 Anlegestellen, würde man nur einen Teil davon mit einer Rheinkrake ausstatten könnten den Großteil des schwimmenden Mülls in den Flüssen entfernen bevor er in die Meere geht. Aktueller Stand: In unserem letzten Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Köln wurde uns empfohlen. Ein Ingenieurbüro ist involviert. Wir hatten schon eine Uferbegehung, haben mehrere Sponsoren, haben ein lokales Schifffahrtunternehmen das Interesse hätte. Wir brauchen keine finanzielle Unterstützung, sondern nur Organisatorische. Antrag: Wir fordern die Stadtverwaltung auf, bei den nächsten Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein ein Nachhaltigkeitskonzept zu integrieren. Idealerweise mit einer im Anleger integrierten Müllfalle Getestet wird, eine Rheinkrake/Müllfalle in die Anlegestelle zu integrieren. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch soll dies verstetigt werden. (ich habe keine Erfahrung wie so etwas aussehen muss – gerne helfen wir bei der Ausgestaltung.) Infos zu Müll im Rhein und Bild des Vorhabens: Der Nabu schätzt, dass täglich 1 Tonne Müll an Köln vorbeischwimmt. Die Rheinkrake sammelt ungefähr 20.000 Teile pro Jahr. Beim Stammheimer / Flittarder Naturschutzgebiet sammeln wir jedes Jahr mehrere Tonne Müll. Wir würden uns eine unkomplizierte und parteiübergreifende Unterstützung wünschen. Bei Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung. Ich freue mich darauf, dass Köln weiterhin Neues schaffen und Vorbild sein kann. Beste Grüße
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 0809/2025 Freigabedatum 19.03.2025 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe nach §24 GO - Integration eines Nachhaltigkeitskonzepts bei dem Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein, AZ 19/25 Beschlussorgan Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden dankt der Petentin für die Eingabe. Der Ausschuss bittet die Verwaltung zu prüfen, inwieweit bei den nächsten Vergabeverfahren für Anlegestellen am Rhein ein Nachhaltigkeitskonzept integriert werden kann. Hierbei soll als Pilotversuch die Integration einer Rheinkrake/Müllfalle in die Anlegestelle getestet werden. Bei einem erfolgreichen Pilotversuch soll dies verstetigt werden. Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 31.03.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die KRAKE Köln teilt in ihrer Eingabe vom 20.02.2025 mit, dass sie ein neues Pilotprojekt in Köln starten möchte. Bei dem Projekt geht es um die Rheinkrake. Diese ist ein frei schwim- mender Ponton auf der linken Uferseite ungefähr auf der Höhe der Zoobrücke. Nach etwa zwei Jahren Betrieb und dem Erfassen von rund 40.000 Teilen könne die Aussage getroffen werden, dass der linksrheinische Müll links bleibt und der rechtsrheinische rechts. Dieses Pro- jekt sei damals mit der Stadt Köln gemeinsam gestartet. Neues Pilotprojekt: Dieses Projekt soll nun erweitert und verbessert werden. Die Schifffahrt und der Naturschutz sollen zusammengebracht werden. Geplant sei, eine Rheinkrake in einen Bootsanleger zu in- tegrieren und hierdurch auch auf der anderen Rheinseite 365 Tage im Jahr Müll zu sammeln. Dies biete zudem den öffentlichkeitswirksamen Vorteil, dass die Passagiere / Touristen direkt über die Rheinkrake (in Form eines Anlegers) an Land bzw. an Bord gehen. So kann aktiver Naturschutz betrieben und das Bewusstsein der Menschen angeregt werden. Würde nur ein Teil der in Deutschland schätzungsweise 200.000 Anlegestellen mit einer Rheinkrake ausgestattet werden, könnte der Großteil des schwimmenden Mülls in den Flüs- sen entfernt werden bevor er die Meere erreicht. Infos zu Müll im Rhein und Bild des Vorhabens: Der Nabu schätzt, dass täglich 1 Tonne Müll an Köln vorbeischwimmt. Die Rheinkrake sammelt ungefähr 20.000 Teile pro Jahr. Beim Stammheimer / Flittarder Naturschutzgebiet sammelt die Krake jedes Jahr meh- rere Tonnen Müll. Als noch nicht dagewesenes Projekt würde das Engagement der Stadt bzw. des Stadtteils hervorgehoben. Aktueller Stand: Die KRAKE teilt mit, dass sie im Austausch mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Köln steht. Eine Uferbegehung habe bereits stattgefunden; es sei ein Ingenieurbüro involviert; man habe mehrere Sponsoren; ein lokales Schifffahrtunternehmen habe Interesse bekundet. Die KRAKE benötige keine finanzielle, sondern lediglich organisatorische Unterstützung und wünsche sich eine unkomplizierte und parteiübergreifende Unterstützung. Anlagen: Anlage 1 - Eingabe
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Auf der Höhe
- Zoobrücke
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Details
- Aktenzeichen
- 0809/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 19.03.2025
- Erstellt
- 14.03.2025 15:48