2026/0252
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2026 inkl. Bericht zur Umsetzung des Haushaltssicherungskonzepts (HSK)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
anlage 1
57125 Zeichen
Haushalt 2026
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2026
1
Inhaltsverzeichnis
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 2
2 Überblick Ergebnishaushalt 4
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.06.2026 4
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 6
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand 10
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe 10
3.2 Stand der Bürgschaften 10
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 11
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 11
4.2 Steuerertragsquote 11
4.3 Personalaufwandsquote 12
4.4 Zuschuss- und Förderquote 12
4.5 Transferaufwandsquote 13
4.6 Transferdeckungsquote 13
4.7 Zinslastintensität 14
5 Anlage 1: Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskon zept 2026 14
2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.06.2026.
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert.
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 12.08.2026. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein.
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2026.
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu-
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen,
zuzüglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezoge n auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ ste llt also den tatsächlichen Rahmen für die
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter und Verwaltungsstellen dar.
Budget = (HH-Ansatz 2026 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2025 – Sperre)
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum. Die Sollstellung (Spalte „Ist“) zeigt dabei nicht
die kassenmäßig zugeflossene oder abgegangene Liqui dität. Hat beispielsweise ein Steuerschuldner einen bestimmten Betrag zu leisten, erfolgt im
betreffenden Haushaltsjahr eine Sollstellung. Der E rtrag steht der Stadt für diese Abrechnungsperiode zu und wird ertragswirksam gezeigt. Stellt
der Steuerschuldner einen Stundungsantrag bis in da s kommende Jahr hinein, wird die Sollstellung für d as alte Jahr nicht verändert, da ansonsten
ein periodengerechter Ausweis des Ertrags verfälsch t würde. Kommt der Steuerschuldner im Folgejahr nac h Ablauf der Stundung seinen Zahlungs-
verpflichtungen nach, fließt zwar die entsprechende Liquidität zu, ein neuerlicher Ertrag wird aber ni cht ausgewiesen. Daher fallen insbesondere
bei den Gewerbesteuern regelmäßig die Ist-Erträge ( Sollstellung des Haushaltsjahres) mit dem Kassen-Is t auseinander.
Die Spalte „Abweichung Budget / Ist“ zeigt die Diff erenz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und E rträgen und den tatsächlich zur Verfü-
gung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusät zlich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darg estellt.
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende des Berichtszeitraumes abgebildet.
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften mitgeteilt.
3
Darüber hinaus enthält der Bericht verschiedene fin anzwirtschaftliche Kennzahlen, die einen besseren u nd schnelleren Überblick über die jeweilige
Haushaltslage ermöglichen sollen und für die weiter e Entwicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung ste hen.
Als Anlage ist dem Bericht die von der Haushaltskon solidierungsgruppe erstellte „Maßnahmenliste zum Ha ushaltssicherungskonzept“ mit Stand
30.06.2026 beigefügt. Sie enthält einen Überblick ü ber die einzelnen HSK-Maßnahmen, deren aktuellen St atus sowie die erzielbaren Ergebnisver-
besserungen im Ist 2025, die Prognose für 2026 und nachrichtlich für 2027.
4
2 Überblick Ergebnishaushalt
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. Juni 2026
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat im Einvernehmen mit der oberen Aufsichtsbehörde (HMdI) die Genehmigung des Haushalts 2026 am
09.03.2026 erteilt. Bis dahin galt die vorläufige Haushaltsführung gemäß § 99 HGO. In diesem Zeitraum durften nur Leistungen erbracht werden, zu
denen die Stadt rechtlich (d.h. per Gesetz oder Vertrag) verpflichtet ist oder bei denen die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar war.
Der Verlauf im Ergebnishaushalt stellt sich bis zum 30.06.2026 folgendermaßen dar:
Beschreibung HH-Ansatz
2026
Budget bis
30.06.206
Ist bis
30.06.2026 ÜPL APL MVS HAR 2025 Sperre Abweichung
Budget / Ist Ist in %
privatrechtliche Leistungsentgelte -28.453.437 -14.226.719 -11.814.734 -2.411.985 83%
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -66.611.205 -33.305.603 -31.334.236 -1.971.367 94%
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -46.2 70.156 -23.135.078 -26.229.919 3.094.841 113%
davon Asyl umA -5.775.000 -2.887.500 -3.512.584 625.084 122%
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -80.0 00 -40.000 -40.000
Steuern und Steuerähnliche Erträge -445.375.000 -222.687.500 -202.689.928 -19.997.572 91%
davon Gewerbesteuer -205.000.000 -102.500.000 -87.540.152 -14.959.848 85%
davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -128. 690.000 -64.345.000 -68.637.212 4.292.212 107%
davon Grundsteuer B -68.600.000 -34.300.000 -26.780.931 -7.519.069 78%
davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -36.080. 000 -18.040.000 -17.813.908 -226.092 99%
davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -3.900.000 -1.950.000 -1.330.016 -619.984 68%
Erträge aus Transferleistungen -95.354.540 -47.677.270 -46.679.963 -997.307 98%
davon Grundsicherung SGB II (KdU Jobcenter) -36.841.800 -18.420.900 -19.778.117 1.357.217 107%
davon Erstattung Grundsicherung SGB XII -41.772.84 0 -20.886.420 -19.214.296 -1.672.124 92%
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -259.768.250 -129.884.125 -126.575.259 -3.308.866 97%
davon Schlüsselzuweisungen -221.604.300 -110.802.150 -110.802.150 100%
davon AsylbLG -14.972.000 -7.486.000 -14.526 -7.471.474
Erträge aus der Auflösung von SoPos -5.913.965 -2.956.983 -3.944.648 987.666 133%
sonstige ordentliche Erträge -19.564.253 -9.782.127 -13.251.911 3.469.785 135%
Summe der ordentlichen Erträge -967.390.806 -483.695.403 -462.520.598 -21.174.805 96%
5
Beschreibung HH-Ansatz
2026
Budget bis
30.06.206
Ist bis
30.06.2026 ÜPL APL MVS HAR 2025 Sperre Abweichung
Budget / Ist Ist in %
Personalaufwendungen 179.751.643 89.653.442 85.190.346 -444.760 4.463.096 95%
Versorgungsaufwendungen 26.903.574 13.451.787 11.444.687 2.007.100 85%
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 190.469 .786 95.112.493 88.263.180 -244.800 6.849.313 93%
davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 73.353.300 36.676.650 36.676.650 100%
Abschreibungen 43.458.931 21.729.466 16.612.199 5.117.267 76%
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 217.757. 269 109.147.518 87.347.265 537.766 21.800.253 80%
davon Zuweisung Staatstheater 22.399.000 11.199.500 11.062.800 136.700 99%
davon Zuschuss DADINA 16.328.674 8.164.337 6.800.000 1.364.337 83%
davon Zuschuss HEAG mobilo für ÖPNV 33.601.997 16.900.999 500.000 200.000 16.400.999 3%
davon Zuschuss Darmstadtium 3.100.000 1.550.000 2.000.000 -450.000 129%
davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 25.180.000 12.160.531 13.011.283 -858.938 -850.752 107%
davon Betriebskostenzuschüsse Kita-Träger 53.337.1 10 28.520.622 28.000.950 3.704.134 519.672 98%
davon Zuschüsse Einrichtungen Jugendarbeit 6.112.34 3 2.785.658 2.343.919 -541.027 441.739 84%
davon Zuschüsse Pakt für den Ganztag 10.653.000 6.126.935 4.754.659 1.600.869 1.372.276 78%
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 98.113.753 49.056.877 44.531.108 4.525.769 91%
davon Krankenhausumlage 5.695.945 2.847.973 2.847.972 1 100%
davon LWV-Umlage 66.665.808 33.332.904 30.733.734 2.599.170 92%
davon Gewerbesteuerumlage 15.639.000 7.819.500 6.568.962 1.250.538 84%
davon Heimatumlage 9.720.000 4.860.000 4.082.141 777.859 84%
Transferaufwendungen 236.430.825 100.488.834 116.887.856 8.119 -35.461.277 -16.399.023 116%
davon Grundsicherung SGB II und BUT 61.826.000 26.276.050 32.297.219 -9.273.900 -6.021.169 123%
davon AsylbLG 12.802.000 5.440.850 4.305.468 -1.920.300 1.135.382 79%
davon Jugendhilfe SGB VIII (Hilfen zur Erziehung) 4 0.145.820 17.060.824 18.193.482 -2.300 -6.021.873 -1.132.659 107%
davon Asyl (umA) 5.817.000 2.472.225 2.170.906 -872.550 301.319 88%
davon Existenzsicherung nach dem SGB XII 64.952. 040 27.604.783 32.709.704 -9.742.474 -5.104.921 118%
Summe der ordentlichen Aufwendungen 1.198.453 599.227 103.703 495.524 17%
Verwaltungsergebnis 994.084.234 479.239.641 450.380.345 -143.675 -35.461.277 28.859.296 94%
6
Beschreibung HH-Ansatz
2026
Budget bis
30.06.206
Ist bis
30.06.2026 ÜPL APL MVS HAR 2025 Sperre Abweichung
Budget / Ist Ist in %
Finanzerträge -23.223.910 -11.611.955 -6.541.947 -5.070.008 56%
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 27.331.985 13.665.993 11.096.077 2.569.916 81%
davon für Liquiditätskredite 5.974.090 2.987.045 3.054.866 -67.821 102%
Finanzergebnis 4.108.075 2.054.038 4.554.130 -2.500.093 222%
Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge -990.614.716 -495.307.358 -469.062.545 -26.244.813 95%
Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen 1.021.416.219 492.905.634 461.476.422 -143.675 -35.461.277 31.429.212 94%
Ordentliches Ergebnis 30.801.503 -2.401.725 -7.586.123 -143.675 -35.461.277 5.184.399 316%
Außerordentliche Erträge -4.500 -2.250 -173.180 170.930 7697%
Außerordentliche Aufwendungen 700.044 -700.044
Außerordentliches Ergebnis -4.500 -2.250 526.864 -529.114 -23416%
Jahresergebnis 30.797.003 -2.403.975 -7.059.259 -143.675 -35.461.277 4.655.285 294%
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen
Ordentliche Erträge
Zum Stand 30.06.2026 liegen die ordentlichen Erträg e bei 96 % des vorgesehenen Budgets.
Die größte Abweichung zeigt sich im Bereich der Ste uererträge. Insbesondere liegt die Gewerbesteuer mi t 15,0 Mio. Euro unter dem Planwert und
erreicht damit 85 % des vorgesehenen Budgets. Auch bei der Grundsteuer B zeigt sich eine Abweichung, m it 7,5 Mio. Euro werden hier lediglich 78
% des vorgesehenen Budgets erreicht, dies liegt an der Hebesatzvorgabe des Landes, die den aufkommensn eutralen Hebesatz (1183 Hebesatz-
punkte) deutlich verfehlt. Demgegenüber liegt der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 4,3 Mio. Euro über dem geplanten Wert. Insge-
samt liegen die Steuererträge damit um 20,0 Mio. Eu ro unter dem vorgesehenen Budget.
7
Auch bei den Erträgen aus Zuweisungen und Zuschüsse n liegt die Summe mit 3,3 Mio. Euro unter dem Plana nsatz. Grund hierfür ist insbesondere,
dass die Erstattungen im Bereich Asyl zum Stand 30. 06.2026 noch nicht gebucht wurden. Gleichzeitig ist die Zuweisung des Landes für die Frei-
stellung im Bereich der Kindertagesbetreuung bereit s für das gesamte Jahr gebucht und in der Summe der Erträge aus Zuweisungen und Zuschüs-
sen enthalten.
Bei den privatrechtlichen und öffentlich-rechtliche n Leistungserträgen zeigen sich negative Abweichung en. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Er-
träge teilweise erst zum Jahresende abgerechnet und gebucht werden.
Eine positive Abweichung zeigt sich dagegen bei den Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen, die mit 3,1 Mio. Euro über dem Planansatz
liegen. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführe n, dass die Erträge aus Gastschulbeiträgen bereits für das gesamte Jahr gebucht wurden.
Auch bei den sonstigen ordentlichen Erträgen ist ei ne positive Abweichung von 3,5 Mio. Euro zu verzeic hnen. Diese ist vor allem auf die Konzessi-
onsabgaben sowie eine Rückzahlung für das Abwasserr einigungsentgelt 2025 zurückzuführen.
Ordentliche Aufwendungen
Zum Stand 30.06.2026 belaufen sich die ordentlichen Aufwendungen auf 450,4 Mio. Euro und liegen damit um 28,9 Mio. Euro unter dem Planwert.
Die größte Abweichung zeigt sich bei den Zuweisunge n und Zuschüssen. Hier liegen die Aufwendungen rund 21,8 Mio. Euro unter dem Planansatz.
Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der vorgesehene Zuschuss an HEAG mobilo für ÖPNV i.H.v 16,9 Mio.€ zum Berichtszeitpunkt noch
nicht ausgezahlt wurde. Auch bei den weiteren Zusch üssen ist davon auszugehen, dass die entsprechenden Auszahlungen erst im weiteren Jahres-
verlauf erfolgen.
Eine weitere positive Abweichung zeigt sich bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Diese liegen zum Stand 30.06.2026 um rund 6,9
Mio. Euro unter dem Planansatz und erreichen damit etwa 93 % des zur Verfügung stehenden Budgets. Die Unterschreitung ist insbesondere auf die
weiterhin restriktive Haushaltsbewirtschaftung zurü ckzuführen. Da die voraussichtliche Unterschreitung der Aufwendungen für Sach- und Dienstleis-
tungen die sich abzeichnenden Steuerausfälle nicht kompensieren kann, ist eine weitere Haushaltsbewirt schaftung zwingend notwendig.
8
Auch bei den Steueraufwendungen einschließlich Umla gen liegen die Aufwendungen zum Stand 30.06.2026 mi t 4,5 Mio. Euro unter dem vorgesehe-
nen Budget. Dies ist insbesondere darauf zurückzufü hren, dass die Aufwendungen für die LWV-Umlage und die Gewerbesteuerumlage derzeit jeweils
um 2,6 Mio. Euro beziehungsweise 1,3 Mio. Euro unte r den geplanten Werten liegen.
Die Transferaufwendungen überschreiten zwar das Bud get um 16,4 Mio.€, dies ist aber auf die gesetzten sperren in Höhe von 15% des Haushalts-
ansatzes zurückzuführen.
Bei den Personal- und Versorgungsaufwendungen ist z u beachten, dass die anteiligen Rückstellungsbeträg e bislang noch nicht berücksichtigt sind.
Entsprechendes gilt für die Abschreibungen, da die erforderlichen Wertberichtigungen regelmäßig erst i m Rahmen der Jahresabschlussbuchungen
vorgenommen werden.
Finanzergebnis
Das Budget der Finanzerträge wurde im Berichtszeitr aum nur zu 56% erfüllt, das Budget der Finanzaufwen dungen zu 81% in Anspruch genommen.
Die größte Abweichung bei den Finanzerträgen ergibt sich aus den nicht planbaren Buchungszeitpunkten d er Ausschüttungen verbundener Unter-
nehmen, die in der Regel erst im zweiten Halbjahr e rfolgen. Ein Teil der Finanzerträge besteht zudem a us Risikoprämien für Bürgschaften. Diese
sind jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher berei ts für das gesamte Jahr enthalten.
Das Finanzergebnis für das 2. Quartal liegt um 2,5 Mio. Euro schlechter als veranschlagt.
Außerordentliches Ergebnis
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich in aller Regel zweckgebundene Erträge aus Spenden, Nachlässe n, Schenkungen und Sponsoring, sowie
Sonderabschreibungen und periodenfremde Erträge und Aufwendungen. Da es sich zumeist um besondere Einm aleffekte handelt, die nicht planbar
sind, werden die Plan-Ist-Abweichungen hier nicht b etrachtet.
Zum Berichtsstand 30.06.2026 weist das außerordentl iche Ergebnis ein Defizit in Höhe von 0,5 Mio. Euro aus.
9
Jahresergebnis
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen sieht das Bud get für den Betrachtungszeitraum durch die gesetzte n Sperren einen errechneten Überschuss
in Höhe von 2,4 Mio. Euro vor. Tatsächlich wurde ei n Überschuss in Höhe von 7,1 Mio. Euro erwirtschaft et. Hier ist jedoch zu beachten, dass im
Berichtszeitraum noch einige wesentliche Aufwendung en fehlen (wie z.B. vertraglich festgelegten Zuweis ungen und Zuschüsse). Aktuell ist davon
auszugehen, dass das geplante Defizit zum Jahresend e höher ausfallen wird als ursprünglich veranschlag t (insbesondere aufgrund der prognosti-
zierten Steuerausfälle). Vor diesem Hintergrund wir d die Haushaltsbewirtschaftung im laufenden Jahr we iterhin besonders restriktiv gehandhabt.
Globale Minderausgabe
Im Haushaltsansatz ist eine globale Minderausgabe i n Höhe von 3 % der veranschlagten Aufwendungen berü cksichtigt, was einem Betrag von rund
31,7 Mio. Euro entspricht. Sie ist als pauschale Kü rzungsposition ausgewiesen und stellt eine allgemei ne Ansparauflage dar, die im Rahmen des
Haushaltsvollzugs durch die Verwaltung umzusetzen i st. Eine konkrete Verteilung auf einzelne Teilhaush alte oder Produkte erfolgt im Haushaltsplan
nicht.
Zum Stand 30.06.2026 wird die globale Minderausgabe im laufenden Haushaltsvollzug nur knapp erwirtscha ftet. Für die Erreichung der geplanten
Minderausgabe bis zum Jahresende ist weiterhin eine konsequente und restriktive Haushaltsbewirtschaftu ng in allen Fachbereichen erforderlich.
Haushaltskonsolidierungskonzept
Im Rahmen des laufenden Haushaltsvollzugs erfolgt d ie Umsetzung der im Haushaltskonsolidierungskonzept vorgesehenen Maßnahmen. Die Maß-
nahmen sind Bestandteil der laufenden Haushaltskons olidierung und werden entsprechend ihrer jeweiligen Vorgaben und dem vorgesehenen Umset-
zungszeitraum berücksichtigt.
Die als Anlage beigefügte Tabelle stellt den aktuel len Umsetzungsstand der einzelnen HSK-Maßnahmen dar . Von den insgesamt 157 Maßnahmen
sind gemäß HSK-Bericht zum Stand 30.06. bereits 55 Maßnahmen umgesetzt bzw. abgeschlossen. Dies entspr icht einem Anteil von rund 35 %.
Weitere 25 % der Maßnahmen befinden sich aktuell in Bearbeitung.
Der im Ist 2025 realisierte Konsolidierungseffekt b etrug 36,7 Mio. Euro gegenüber einem geplanten Volu men von 39,1 Mio. Euro.
Für 2026 wird auf Basis des aktuellen Umsetzungssta nds eine Ergebnisverbesserung von 43,4 Mio. Euro pr ognostiziert.
10
3 Kreditaufnahme und Schulden
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.06.2026
Investitionskredite Liquiditätskredite Gesamt
Kernhaushalt 738.554.352 € 144.467.371 € 883.021.723 €
EB EAD 50.082.211 € 0 € 50.082.211 €
EB DWuW 1.481.114 € 0 € 1.481.114 €
EB IDA 412.475.488 € 0 € 412.475.488 €
Summe 1.202.593.164 € 144.467.371€ 1.347.060.535 €
In diesen Summen ist ein inneres Darlehen vom Kernh aushalt an den EB IDA über 2,9 Mio. € enthalten, da von 1,9 Mio. € aus dem Kommunalen
Investitionsprogramm des Landes (KIP).
Zum Stichtag 30.06.2026 betrugen die Ausleihungen a n verbundene Unternehmen der Stadtwirtschaft 100 T €.
3.2 Stand der Bürgschaften
Die Summe der übernommenen Bürgschaften betrug zum 31.12.2025 insgesamt 358,8 Mio. €.
Im ersten Halbjahr 2026 haben sich keine Veränderun gen ergeben, sodass der Umfang der übernommenen Bür gschaften zum Stand 30.06.2026
unverändert ist.
11
4. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen
4.1 Aufwandsdeckungsgrad
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis.
Formel:
ordentliche Erträge + Finanzerträge
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 469.065.114 €
461.476.773 €
Wert zum 30.06.2026 101,64% (30.06.2025: 107,01%)
4.2 Steuerertragsquote
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer-
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes.
Formel:
Steuererträge
ordentliche Erträge + Finanzerträge
Berechnung (Ist): 202.689.928 €
469.065.114 €
Wert zum 30.06.2025 43,21% (30.06.2026: 45,52%)
12
4.3 Personalaufwandsquote
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den
interkommunalen Vergleich.
Formel:
Personal- und Versorgungsaufwendungen
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 96.635.034 €
461.476.773 €
Wert zum 30.06.2026 20,94% (30.06.2025: 20,51%)
4.4 Zuschuss- und Förderquote
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Aufwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen, Träger von Kindertageseinrichtungen
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. Bei einer angespannten Haushaltslage sind die in den Zuweisungen und Zuschüssen enthaltenen frei-
willigen Leistungen gering zu halten.
Formel:
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 87.347.811 €
461.476.773 €
Wert zum 30.06.2026 18,93% (30.06.2025: 16,50%)
13
4.5 Transferaufwandsquote
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer).
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken.
Formel:
Transferaufwendungen
ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen
Berechnung (Ist): 116.887.856 €
461.476.773 €
Wert zum 30.06.2026 25,33% (30.06.2025: 26,26%)
4.6 Transferdeckungsquote
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind
Formel:
Erträge aus Transferleistungen
Transferaufwendungen
Berechnung (Ist): 46.679.963 €
116.887.856 €
Wert zum 30.06.2026 39,94% (30.06.2025: 39,63%)
14
4.7 Zinslastintensität
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige
Quote ist daher anzustreben.
Formel:
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen
ordentliche Erträge + Finanzerträge
Berechnung (Ist): 11.096.077 €
469.065.114 €
Wert zum 30.06.2026 2,37% (30.06.2025: 2,15%)
Darmstadt, 27.08.2026
André Schellenberg
Stadtkämmerer
5. Anlage 1: Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026:
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
1
Konzept "New Work" erstellen als Basis für neue Arbeitsweisen, die
durch Digitalisierung, Flexibilisierung und veränderte Erwartungen an
Arbeit geprägt sind
Nur Konzepterstellung als Grundlage, Einsparungen
finden sich unter lfd. Nr. 3 --
2 Arbeitsplatzkonzept erstellen, in dem Arbeitsplatzkategorien definiert
und einheitliche Ausstattungsstandards festgelegt werden 13 0 0 -100.000 0 -100.000
3 Reduktion Raum- und Platzbedarf (Büroflächen) durch Umsetzung
Konzept "New Work" mit Desk-sharing, Mobiles Arbeiten, Flex-office 13 0 0 -1.300.000 -1.300.000 -1.300.000
4
Einrichtung einer Zentralen Beschaffungstelle und digitalen
Beschaffungsplattform:
- Kostensenkung durch gebündelte Beschaffung (Mengenvorteile)
- Reduzierung der Verwaltungskosten durch Vereinheitlichung und
Optimierung der Beschaffungsprozesse
- Optimieren der Rahmenverträge (keine Exklusivität)
Nur organisatorische Maßnahme, Einsparungen
sodann unter lfd. Nr. 5 und 6 --
5 Zentrale Beschaffung Büromöbel Auswirkungen größtenteils im Finanzhaushalt --
6 Zentrale Beschaffung Arbeitsmittel 13 0 0 0 0 -30.000
7 Verlängerung der Abschreibungszeiträume für Inventar Berechnung liegt vor, kein Konsolidierungseffekt zu
erwarten, wird deshalb nicht weiterverfolgt -- 0 0 0 0 0
8 Priorisierung der Investitionsplanung, bzw. Festlegung eines jährlichen
Maximalvolumens auf 75 Mio. Euro Verringerung der Zinslast aus Kreditaufnahmen 22 -500.000 -500.000 -1.000.000 -1.000.000 -1.500.000
9 Prozessbibliothek - Prozessanalyse und -optimierung
fortlaufende Maßnahme, Erfassung der Prozesse in
der Prozessdatenbank hat begonnen, im weitren
Kopplung mit E-Akte, Analyse und Optimierung der
Prozesse läuft sukzessive, Auswirkung auf Stellenplan
und Personalaufwendunngen jedoch nicht im Detail
darstellbar
10 Reaktivierung Vorschlagswesen durch Steigerung Akzeptanz und
Transparenz
Bearbeitung/Prüfung zurückgestellt aufgrund
Priorisierung der Projekte mit höherem
Konsolidierungspotential
11 Druckkonzept, Wegfall Arbeitsplatzdrucker, Reduzierung Farbdrucke Rundverfügungen 11, 19 und Info 24 aus 2026 mit
Vorgaben für die Verwaltung veröffentlicht 13 0 0 -37.500 0 -37.500
12 Reduzierung Papierkorrespondenz (intern und extern) Rundverfügungen 11, 19 und Info 24 aus 2026 mit
Vorgaben für die Verwaltung veröffentlicht 13 0 0 -100.000 0 -100.000
13 Druck- und Ausfahrservice für Magistrat und StaVo einstellen
Stadtverordnetenversammlung und Magistrat sind
weitgehend auf papierarme Gremienarbeit
umgestellt. Das Ausfahren durch die Botenmeisterei
ist eingestellt. Finanzielle Auswirkungen sind zu
ermitteln.
13 0 0 -2.492 0 -2.492
Seite 1 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
14 Bundesgesetzblatt und Staatsanzeiger digital 13 0 0 -800 0 -800
15 Öffentliche Bekanntmachung digital
16 Kostensenkung durch Einführung E-Post
17 Reduzierung Abonnements / Einstellung elektronischer Pressespiegel 13 0 0 -22.000 0 -22.000
18 Priorisierung Messebesuche & Messeauftritte (außer Expo-Real, da
eigene Maßnahme)
19 Bildung eines zentralen Stellenpools aus offenen Verwaltungs-Stellen
und Erhöhung der pauschalen Personalaufwandskürzung 2% der Personalaufwendungen 11 -3.833.164 -3.833.164 -3.833.164 -3.833.164 -3.833.164
20 Vorgaben/Regeln zur Bewirtschaftung Stellenpool festlegen und
umsetzen Nur regelnde Maßnahme, Einsparung unter lfd. Nr. 19 --
21 Orgauntersuchung Personalabteilung Untersuchung für 2025 vorgesehen, dann Effekt ab
2026 erwartet 11 0 0 -283.470 0 -289.140
22 Überprüfung Abläufe Erörterungsverfahren, Vereinheitlichung und
möglichst Verschlankung der Verfahren --
23 Aktualisieren des Personalentwicklungskonzeptes
24 Post- und Botendienst Neukonzeption vor dem Hintergrund der
Digitalisierung und Unterschriftenregelungen
echte Neukonzeption erst nach stadtweiter
Einführung E-Akte möglich, kleinere Effekte werden
durch laufende Optimierungen erreicht
11 0 0 0 0 -65.000
25 Bürgerbeteiligung - Büro der Bürgerbeauftragten, Reduzierung der
Beteiligungsformate 11 0 0 0 0 -120.000
26 Betätigungsprüfung des Revisionsamtes reaktivieren, um Transparenz
herzustellen
Betätigungsprüfung ist organisatorisch der HEAG
zugeordnet - für eine Verlagerung zum Revisionsamt
müsste dort Personal aufgebaut werden. Deshalb kein
Konsolidierungseffekt zu erwarten, Maßnahme wird
nicht weiterverfolgt.
--
27 Überprüfung Teilnahme Expo-Real ab 2026
Die Überprüfung ist abgeschlossen. Durch höhere
Sponsoring-Beträge und Kostenanteile der beteiligten
Partner kann der Konsolidierungsbeitrag erfüllt
werden.
Im übrigen ist die Aufgabe im Zuge der lfd. Nr. 28 zu
Darmstadt Marketing verlagert.
13 0 0 -10.000 0 -10.000
28 Neuorganisation des WiFö / Marketing-Bereich organisatorisch umgesetzt 11 0 0 -100.000 0 -100.000
29 Prüfung und Optimieren der Schnittstellen Amt 15 /
Standortmarketing /DA City Marketing e.V.
Wurde geprüft und mit Umsetzung der Maßnahme 28
umgesetzt
Seite 2 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
30
Förderung von Kultureinrichtungen oder kulturellen Veranstaltungen
durch Dritte verstärken, Bürgerverein gründen, White Label Crowd
Funding Plattform entega nutzen
Zunächst sind Grundlagen und Potenziale zu
ermitteln, vieles wird bereits durch Spenden
finanziert
31 Prüfung/Reduzierung Zuschüsse freie Theater (Verteilsystematik) weitere Bearbeitung unter Nr. 30
32 Verlagerung der Funktion Kulturreferent zur Institutsleitung
Mathildenhöhe organisatorisch umgesetzt 11 -105.000 0 -105.000 0 -105.000
33
Einbindung der Sportvereine in die Bewirtschaftung der genutzten
Infrastruktur durch Übernahme Pflegeleistungen,
Schlüsseldienst/Transponder, etc.
Verursacht Einsparung bei der DSG und dadurch
Verringerung Verlustausgleich aus dem KernHH;
aktuell noch in Bearbeitung, Einsparung wird durch
Reduzierung von Aufwendungen dennoch erzielt
15 0 0 -100.000 -100.000 -100.000
34
Prüfen der Konsolidierungsmöglichkeiten durch Zusammenlegung von
Aufgaben der DSG mit EAD, Grünflächenamt und IDA
(Hausmeister/Technik)
geprüft, jedoch kein Konsolidierungseffekt zu
erwarten, wird deshalb nicht weiterverfolgt --
35
Neuausrichtung der Stadtwirtschaftskoordination, z.B.:
Mandatsträgerbetreuung für die städtischen Mandatsträger der HEAG
Holding AG und der Sparkasse Darmstadt verankern
Nur Transparenzgewinn und verbesserte
Einflussnahme, keine direkt erzielbare
Ergebnisverbesserung
--
36
Reduzierung Freiwillige Leistungen im Stadtkonzern, Nutzen und
Wirtschaftlichkeit freiwilliger Leistungen prüfen, Doppelstrukturen
herausarbeiten
37 Fortsetzen des Prozesses zur Neuausrichtung Stadtwirtschaftsstrategie
Stadtwirtschaftsstrategie 2030 mit MV 2026/0007 am
19.02.2026 in der Stavo beschlossen, die
Haushaltssituation der Wissenschaftsstadt Darmstadt
hat Berücksichtigung gefunden
38
Versicherungsleistungen bündeln, Beteiligung weiterer Eigenbetriebe
und Beteiligungen an der HEAG Versicherungsservice GmbH, um
attraktivere Konditionen zu realisieren
Analyse der Potentiale ist in Arbeit
39 Verbesserte Prüfung und Berichterstattung zur Einhaltung der Ziele
der Stadtwirtschaftsstrategie
Nur Transparenzgewinn und verbesserte
Einflussnahme, keine direkt erzielbare
Ergebnisverbesserung
--
40 weitere Optimierung der Gewinnausschüttung der Stadtwirtschaft zunächst umgesetzt, weitere Optionen aber
regelmäßig zu überprüfen 21 -2.300.000 -530.300 -2.300.000 -530.300 -2.300.000
41
Digitalisierung von Archivbeständen des Stadtarchivs (Nutzung von
Freiwilligen, Werkstudenten und Praktikanten, Kooperation mit
Hochschulen und Schulen)
42 Neuorganisation Amt für Vielfalt, Optimierung der Strukturen und
Prozesse 11 0 0 -250.000 -250.000 -250.000
43 Neuorganisation Öffentlichkeitsarbeit 13 0 0 -130.550 0 -130.550
Seite 3 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
44
Bildung Orga Querschnittaufgaben - Steuerungsdienst als zentrale
professionalisierte Steuerungseinheit;
Übergreifende Entwicklung von Maßnahmen zur
Verwaltungsverbesserung
45 Prozessoptimierung Sozialplanung
46 Reduzierung Sozialticketaufwendungen umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 17 -300.000 -300.000 -300.000 -300.000 -300.000
47 Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation im Zusammenhang
mit Einführung E-Akte im Amt für Soziales und Prävention
Vorprojekt ist abgeschlossen, Auswertung der
Ergebnisse steht aus; im Rahmen der
Programmleitung PMO besprochen
11 0 0 -30.000 0 -30.000
48 Überarbeitung präventive Altenhilfe - Seniorenprogramm umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 13 -17.000 -17.000 -17.000 -17.000 -17.000
49 Altenerhohlung - Reduzierung Zuschüsse für Reisen umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 17 -19.000 -19.000 -19.000 -19.000 -19.000
50 Reduktion Jugendpflege-Etat - Förderung Ferienbetreuung und
Angebote für Kinder und Jugendliche
umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 15 -71.000 -71.000 -71.000 -71.000 -71.000
51 Optimierung der Hortnutzung in Verbindung mit dem Ausbau Pakt für
den Ganztag
MV 2025/0176 zur weiteren Ausgestaltung am
25.09.2025 in der Stavo beschlossen;
Konsolidierungsbeitrag wird durch weiteren Ausbau
aufgezehrt.
lt. Produktbuch
Anzahl Hortplätze:
Plan 2024 = 1.129 | Plan 2025 und 2026 = 1.094 |
Plan 2027 = 1.069
Anzahl Betreuungsplätze an Grundschulen:
Plan 2024 = 3.072 | Plan 2025 und 2026 = 3.407 |
Plan 2027 = 3.942
15 0 0 -2.000.000 0 -2.000.000
52 Anpassung der Elternentgelte in der Kinderbetreuung
Entgelterhöhung mit MV 2025/0112 zum 01.08.2025
am 08.05.2025 in der Stavo beschlossen, weiterhin
jährliche Dynamisierung um 2%
1, 15, 17 -206.250 -12.353 -2.041.000 -103.945 -2.041.000
53 Erhöhung Verpflegungsentgelte Kinderbetreuung
Entgelterhöhung mit MV 2025/0112 zum 01.08.2025
am 08.05.2025 in der Stavo beschlossen, weiterhin
jährliche Dynamisierung um 2%
1 -250.000 -150.000 -500.000 -372.660 -500.000
54 Einführung eines Personalcontrolling in der Kinderbetreuung
Steuerungsgewinn, Einspareffekte werden zwar
erwartet, können jedoch nicht gezielt dieser
Maßnahme zugeordnet werden
Stelle ist eingerichtet, noch nicht besetzt
11 0 0 0 0 -40.000
55 Überprüfung der Jugendeinrichtungen 15 0 0 0 0 -310.000
Seite 4 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
56
weitere Kooperationen des Jugendamtes mit gemeinnützigen
Organisationen, potenzielle Effizienzgewinne durch
Aufgabenübertragung und Ausbau von Partnerschaften
57 Förderung ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit 15 0 0 0 0 -10.000
58 Optimierung Personaleinsatz im Jugendamt, Personalbemessung Personalbemessung hat im Ergebnis einen
notwendigen Stellenaufwuchs aufgezeigt
59 Sachkostenreduktion im Jugendamt durch zentrale amtsinterne
Beschaffungsvorgaben
Amtsintern umgesetzt, weitere Verbesserungen durch
zentrale Beschaffung zu erwarten, siehe Maßnahme
Nr. 4
13 0 -50.000 0 -50.000 -55.409
60 Überprüfung Jugendhilfemaßnahmen und -angebote Aufbau Kompetenz in 2026, Einspareffekte ab 20 27 11, 17 0 0 50.000 0 -250.000
61 Ausweitung Benchmarking und Steuerung mit Kennzahlen im
Jugendamt 13 0 0 0 0 -35.000
62 Prüfung einer Neufassung der Förderrichtlinie zum Sozialen
Wohnungsbau - Teil-Umwandlung der Zuschüsse in Darlehen
umgesetzt, Effekt tritt jedoch erst außerhalb des HSK-
Zeitraums ein 21 0 0 0 0 0
63 Überprüfung/Optimierung Organisation EDW 13 0 0 0 0 -100.000
64 Erhöhung öff.-rechtl. Verwaltungsgebühren bspw. für
landschaftsschutzrechtl. Genehmigungen
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen
65 Reduzierung Zuschüsse Biodiversitätsprojekten umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 15 -15.000 -15.000 -15.000 -15.000 -15.000
66 Reduzierung Zuschüsse Denkmalschutz umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 15 -20.000 -20.000 -20.000 -20.000 -20.000
67 Anpassung Friedhofsbenutzungsgebühren Gebührenerhöhung mit MV 2024/0148 zum
01.08.2024 am 20.06.2024 in der Stavo beschlossen 2 -350.000 -150.000 -350.000 -350.000 -350.000
68 Überprüfung Pflegestandards mit dem Ziel der Definition und ggf.
Reduzierung Pflegestandards, Ausweisung extensiver Flächenanteile
Extensivierungsmaßnahmen wurden bereits
umgesetzt, weitere nicht möglich wegen
Nutzungsdruck.
Pflegezustand der Flächen bereits jetzt unter dem
fachlichen Standard, weitere Reduzierung nicht
darstellbar.
13 -48.300 -48.300 -48.341 -48.341 -48.383
69
Klimaschutz. Optimierung der Maßnahmen mit dem Ziel möglichst
hoher Klimaeffekte und Anpassung der Ansätze u.a. an die zur
Verfügung stehenden Personalressourcen und externen Dienstleister.
Mittel sind dauerhaft abgeplant. Fortlaufende
Optimierung des Einsatzes der verbleibenden Mittel. 13 -942.500 -942.500 -942.500 -942.500 -942.500
70
Friedhofs-Benchmark und Bedarfsplanung:
-> der Friedhofs-Benchmark identifiziert Einsparpotenziale durch eine
effizientere Nutzung der Friedhofsflächen
-> zudem wird ein Bedarfsplan erstellt, um den Bedarf langfristig zu
planen und mögliche Kostenreduktionen umzusetzen.
Bericht zur Bedarfsplanung in der internen
Endabstimmung, Beschluss für 2026 vorgesehen 13 0 0 0 0 -100.000
Seite 5 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
71
Prüfung der Digitalisierung von Flächenstrukturen der Grünflächen in
der Stadt Darmstadt zur verbsesserten Bewirtschaftung und
Arbeitsvorratsplanung (Grünflächenmanagementsystem/GRIS und
Straßenmanagemensystem/STRIS)
Vergabe in 2025; Umsetzungsende voraussichtlich
2027 11 0 0 0 0 -30.000
72 Einführung von Energiesparmaßnahmen in den öfftl. Gebäuden
(zentrale Vorgaben von allen umzusetzen) 13 0 0 -380.000 -380.000 -380.000
73 Reduzierung der Energiekosten durch Einsatz erneuerbarer Energien Effekt noch zu ermitteln
74 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für
Baumfällgenehmigungen
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 -20.000 -20.000 -20.000 0 -20.000
75 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für
Sanierungsgenehmigungen, §144(1) BauGB
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen
76 Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für
Planungsrechtsauskünfte
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen
77
Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsgebühren für
Sondernutzungserlaubnis
(z.B. Baugerüste; Dixi-Toiletten Einrichtung Baustelle)
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -37.500 0 -37.500
78 Verzicht auf Bau/Inbetriebnahme weiterer Trinkbrunnen eventuell Neubetrachtung im Rahmen Hitzeschutz
notwendig, zunächst jedoch umgesetzt 13 -33.000 -17.000 -33.000 -20.000 0
79
Überprüfung/Einführung einer Standard-Dienstleistungsvereinbarung
zur Gebäudereinigung für Kitas, Etablieren einer AG-AN-Beziehung
zwischen Jugendamt und EAD
13 -72.100 -72.100 -122.600 -122.600 -125.100
80
Überprüfung/Einführung einer Standard-Dienstleistungsvereinbarung
zur Verpflegung (Schulen, Kitas), Etablieren einer AG-AN-Beziehung
zwischen Schul-/Jugendamt und EAD
81 Optimierung der Abfallwirtschaft durch Senkung der
Entsorgungskosten für die Stadt
82 Überarbeitung Mobilitätskonzept EAD; Carsharing/Carpooling für
städt. Fahrzeuge
Überarbeitung des Mobilitätskonzepts bis 12/26
vorgesehen; Prozess läuft 13 0 0 -40.000 0 -40.000
83
Auslastung vorhandenener Infrastruktur vor Neubau (bspw.
Schreinerei, Schlosserei) durch ALLE städtischen Ämter/Eigenbetriebe
Nutzung von wirtschaftlichen Effekten bei verbesserten Auslastung
ggf. auch durch alternative Arbeitszeitmodelle oder Schichtbetrieb
Grundlagenermittlung zu Bedarf und bestehender
Infrastruktur sowie Auslastung ist erfolgt, mit einem
Einspareffekt ist durch Zusammenlegung nicht zu
rechnen.
Zusätzlicher Aufwand durch die räumliche Entfernung
für Wege und Abstimmung steht gegenüber.
84 Zuschussbedarf Vivarium reduzieren durch Flexibilisierung der
laufenden Fördermittel
umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 15 -100.000 -100.000 -150.000 -150.000 -150.000
85
Kostenmanagement Bewirtschaftung, Einführung einer
gebäudebezogenen Kostenrechnung, Reduktion der
Bewirtschaftungskosten durch Bündelvergabe etc.
EB IDA, Auswirkung auf Kernhaushalt durch
Weiterberechnung der Kosten 13 0 0 0 0 -500.000
Seite 6 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
86
Reduzierung der Gebäudeflächen (Miete & Eigentum)
-> hier: Einführung Softwarelösung zur Ermittlung der Gebäudeflächen
und Ersterfassung
siehe Maßnahme Nr. 88 13 0 0 200.000 200.000 200.000
87 Umstellung Beleuchtung Gebäude, effiziente Steuerung von
Beleuchtungszeiten und -umfang
Umsetzung erfolgt sukzessive; Effekt dennoch im
Einzelnen nicht bezifferbar
88 Digitalisierung IDA - Projekt Prozessmanagement Bau
Projekt/Einführung der Software ist Priorisiert,
Umsetzung bis Ende 2027 vorgesehen, Kosten siehe
Maßnahme Nr. 86
13 0 0 0 0 0
89 Reduzierung des kommunalen Immobilienportfolios durch
Optimierung der Raumbelegung in den Verwaltungsstandorten
Umsetzung soll mittels einer Flächen- und
Umzugsmanagement-Software erfolgen; Einführung
ist in Prüfung
(EB IDA, Auswirkung auf Kernhaushalt durch
Weiterberechnung der Kosten)
13 0 0 0 0 0
90
Überprüfung/Einführung einer Standard-Dienstleistungsvereinbarung
zur Gebäudereinigung von Schulen und Verwaltung, Etablieren einer
AG-AN-Beziehung zwischen IDA und dem EAD
13 -249.800 -249.800 -424.700 -424.700 -433.300
91 Steuerung und Ausrichtung Hausmeister- und Gebäudedienste EB IDA, Auswirkung auf Kernhaushalt ab 2028
(Weiterberechnung der Kosten) 13 0 0 0 0 0
92 Verrechnung Hausmeisterdienstleistungen für Dritt-Veranstaltungen EB IDA, Auswirkung auf Kernhaushalt durch
Weiterberechnung der Kosten, noch in Prüfung
93 Vermarktung der städtischen Immobilien für Solaranlagen
Wirtschaftlichkeitsprüfung ergibt mehr Kosten als
Erträge;
Alternativen werden (außerhalb des HSK) weiterhin
gesucht/geprüft
94 Aktivierung selbsterbrachte Ingenieurleistungen 13 0 0 -150.000 -150.000 -150.000
95 In-/Outsourcing Handwerkerleistung und Optimierung der Wartungs-
und Instandhaltungszyklen
EB IDA, Auswirkung auf Kernhaushalt durch
Weiterberechnung der Kosten 13 0 0 -800.000 -800.000 -800.000
96 Einführung eines umfassenden zentralen Steuerungssystems zur
strategischen Steuerung
Nur Transparenzgewinn und verbesserte
Steuerungsmöglichkeit --
97 Zentrales Finanzcontrolling aktivieren zur Stärkung der operativen
Steuerung
Nur Transparenzgewinn und verbesserte
Steuerungsmöglichkeit --
98 zentrale Vorgabe und Überwachung bezüglich regelmäßiger
Gebührenanpassungen an Inflation und Tarifsteigerungen
Nur Transparenzgewinn und verbesserte
Steuerungsmöglichkeit --
99 Zentrale Organisation Benchmark und Vergleichsringe i.Z.m. zentraler
Steuerung/Controlling
Nur Transparenzgewinn und verbesserte
Steuerungsmöglichkeit --
100 Verbesserung Kostendeckungsgrad Marktgebühren
101 Konditionenanpassung bei Kreditinstituten
Überprüfung/Verhandlung erfolgt fortlaufend,
dadurch fallen in der Regel Erhöhungen geringer aus,
es ergibt sich jedoch keine nachvollziehbare
Einsparung
Seite 7 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
102 Einplanung globale Minderausgaben (3%) umgesetzt, die Aufwendungen sind entsprechend
reduziert 13 -29.250.000 -29.250.000 -30.000.000 -30.000.000 -30.750.000
103
zentrale Beschaffung der IT Hardware für die gesamte Stadtverw.;
Vereinheitlichung Arbeitsplatzspezifischer IT Vorgaben; Reduzierung
der Sachaufwendungen für betriebliche IT, Mobilität sowie
Büroausstattung
zentrale Beschaffung ab 1.8.2026 eingeführt 13 0 0 -700.230 0 -687.920
104
Reorganisation Amt für Digitalisierung und IT und des Amtes für
Interne Dienste: Das Amt für Digitalisierung und IT wird zu einem IT-
Betriebsamt umgewandelt, welches sich künftig auf die technische
Entwicklung konzentrieren wird. Das Amt für Interne Dienste wird die
organisatorischen und prozessualen Aspekte der Digitalisierung künftig
verantworten.
organisatorisch umgesetzt, Effekt siehe Nr. 106 --
105 Digitalstadt Darmstadt GmbH - Ausrichtung als Dienstleister für die
Verwaltung in Sachen Digitalisierung
Neuausrichtung ist erfolgt (Gesellschafter- und
Dienstleistungsvertrag sind angepasst), Effekt siehe
Nr. 106
--
106 "Digitalisierungsturbo" - zentrale Einführung E-Akte in der
Stadtverwaltung
Mehraufwand notwendig, um Effekt zu erzielen,
Amortisation ab 2. Jahr erwartet 11, 13, 15 0 0 822.000 822.000 -940.000
107 Prüfung/Ausschreibung neuer Rahmenverträge für Telefon und
Mobilfunk 13 -14.759 0 -14.759 0 -14.759
108 Umstellung Archivierungssystem auf d.velop, dadurch Einsparung
Lizenzkosten 13 0 0 -75.000 0 -75.000
109 Projekt ADIT 2.0: Detaillierte Aufgabenanalyse mit dem Ziel der
Neuaufstellung des Amtes, um Effizienz zu maximieren
umgesetzt, war Grundlage für Nr. 104
(Reorganisation), die ebenfalls umgesetzt ist --
110
Maßnahmen zur Energieeinsparung, Energiemanagement Ferien /
außerhalb der Nutzungszeiten
(Energie-Organisationskonzept für die Schulen)
Nur Konzepterstellung, Einsparungen unter Nr. 72 --
111 Kostendeckende Organisation der Speisenversorgung (nicht
Ertragsbezogen, sondern Leistungskatalog) 13 0 0 -53.080 0 -127.160
112 Zentralisierung der Beschaffung und Buchungsgeschäfte für Schulen
hier nur Einsparung von Lizenzkosten, weitere
Bearbeitung im Rahmen der Maßnahme Nr. 4
"Zentrale Beschaffung"
13 0 0 0 0 -4.997
113 Zusammenlegung von Volkshochschule und Stadtbibliothek, Errichtung
eines Bildungszentrums
Ergebnis der Organisationsuntersuchung wird in 2027
erwartet 11 0 0 -40.000 0 -80.000
114
Anpassung und Erhöhung der Elternbeiträge für die Schülerbetreuung
in Darmstadt sowie eine regelmäßige Indexierung der Beiträge an die
Inflation.
Dadurch Reduktion der BKZ an die Träger.
Erhöhung der Elternbeiträge mit MV 2025/0142 zum
01.08.2025 am 24.06.2025 in der Stavo beschlossen 15 0 -300.000 -300.000 -900.000 -300.000
115 Prüfung einer Reduzierung (Anpassung an die Nachfrage) der
Öffnungszeiten der Stadtbibliothek
Prüfung/Bearbeitung im Rahmen der Maßnahme
Nr. 113 "Errichtung eines Bildungszentrums"
116 Überprüfung wirtschaftlichkeit Angebote VHS (Reduzierung
freiwilliger, nicht wirtschaftlicher Strukturen)
Überprüfung erfolgt fortlaufend, Steigerung der
Wirtschaftlichkeit ist dauerhaftes Ziel. 13 0 0 -10.000 -10.000 -15.000
Seite 8 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
117
Reduzierung des Bedarfs der VHS an (externen) Räumen durch Ausbau
von Online-Kursangeboten und vermehrter Nutzung von Schulräumen
am Abend
Online-Kursangebot hat sich nicht bewährt, Nutzung
von Schulräumen anstatt extern angemieteter Räume
in Prüfung
--
118 Prüfung der Steigerung/Einführung zusätzlicher Einnahmequellen (z.B.
Vermietung von Räumlichkeiten außerhalb der Kurszeiten) 1 0 0 -6.300 0 -7.000
119 Überprüfung der Gebührenkalkulation der Kurse MV 2026/0153 im Geschäftsgang, vom Magistrat
beschlossen am 12.08.2026, Stavo 17.09.2026 2 0 0 -38.000 0 -38.000
120
Investitionen in neue Systeme der Stadtpolizei, um Bearbeitungszeit zu
halbieren bei Leistungen im ruhendem und fließendem Verkehr
(Strafzettel schreiben). Kontrolle halbseitiges Parken. Einbeziehen der
gesamten Stadtpolizei
Technische Verbesserungen sind umgesetzt und
fortlaufend weitere Optimierungen vorgesehen 2 0 0 -300.000 0 -300.000
121 Höhere Gebühreneinnahmen bei der Ordnungsbehörde durch
Anpassung der Verwaltungskostensatzung
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen
122 Organisatorische Zugehörigkeit für Meldewesen der
Bezirksverwaltungen prüfen
Prüfung abgeschlossen, kein Einspareffekt durch eine
Änderung zu erwarten 11 0 0 -25.000 0 -25.000
123 Automatisierung Schalterdienst; Raumkonzept optimieren; TOP-
Anliegen umleiten
Überprüfung erfolgt fortlaufend, Steigerung der
Effizienz ist dauerhaftes Ziel. Mehr Automation
bedeutet jedoch nicht zwingend Einsparungen
(insbes. im Backoffice), daher kein
Konsolidierungsbeitrag bezifferbar.
124 Zentralisierung der Aufgabe "Willkommenskultur" im Ordnungsamt
Zentralisierung der Aufgabe nicht möglich. Die Stelle
wurde abgeplant, wodurch die Aufgabe komplett
entfallen ist.
11 0 0 -79.000 -79.000 -79.000
125
DV-Anwendung professionalisieren
EMMA (EKOM 21-automatisierte Mails), Update Kassenautomat,
2Charta - Archivierung - Entlastung Frontdesk
Pilotprojekt mit 2 EMMA-Lizenzen für 3 Jahre startet
bereits in 2026, Begleitung und Evaluierung erfolgt
fortlaufend
11 0 0 0 0 100.000
126
Prüfen der Einrichtung von Ordnungspartnerschaften und der
Schnittstellen zwischen Polizei und Ordnungsamt (gemeinsame
Streifen in Brennpunkten, Einsatzbesprechung und Kontrolle ruhender
Verkehr)
gemeinsame Streifen etc. gibt es bereits, ein
Einspareffekt ist nicht zusätzlich zu erzielen
127 IKZ Ausbildung Stadtpolizei
Gemeinsame Einsatztrainings und Fortbildungen mit der Landespolizei
Land weicht nicht von der zentralen Ausbildungsstelle
ab
128 Prüfung Kostendeckung bei Serviceangeboten
Neue Serviceangebote: Hochzeit im Stadion, Jagdschloss, etc.
Gebührenordnung Standesamt wurde angepasst,
Effekt noch zu prüfen
129 Einnahmeerhöhung durch Sondertarife für Extraleistungen:
Kostendeckung Gebühren für z.B. grundbuchliche Erklärungen etc.
Gebührenordnung Standesamt wurde angepasst,
Effekt noch zu prüfen 2 0 0 -300 0 -300
130
Kostendeckung Vermessung Dritter: Berechnung Gebühren für
Datenweiterverarbeitung möglich?
Neue Gebührentatbestände; Vollständige Berechnung der
Dienstleistung
Keine Datenweiterverarbeitung für externe Nutzung
(außer Open Data)
Seite 9 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
131 Intensivere Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten bei Baumaßnahmen
durch verstärkte Überwachung 2 0 0 -90.000 -90.000 -90.000
132 Anpassung / Erhöhung Gebühren Anwohnerparken
betrifft Bürger- und Ordnungsamt und Mobilitäts- und
Tiefbauamt; angekündigte MV noch nicht im
Geschäftsgang
133 Anpassung/Erhöhung Parkgebühren
mehr Parkautomaten Aufwand siehe Maßnahme Nr. 134 2 -350.000 0 -420.000 0 -540.000
134 Fortschreibung/Ausweitung Parkraumbewirtschaftungskonzept auf
weitere Quartiere
Ertrag siehe Maßnahme Nr. 133; Ausbau erfolgt
fortlaufend 13 0 0 15.000 15.000 30.000
135 Überprüfen Taktung ÖPNV, Verzicht auf Nahverkehrsleistungen in
Tagesrandlagen
Auf die vorgesehene Erhöhung der Taktungen wurde
verzichtet. 15 0 0 -1.094.000 -1.094.000 -1.094.000
136 Optimierung Betrieb öffentlicher Toilettenanlagen 13 0 0 -41.860 -41.860 -42.700
137 Überprüfung Kostendeckung Carsharing
Erträge durch Sondernutzungsgebühren jährlich,
Aufwand nur einmalig (Amortisation nach rund 3,5
Jahren, Konzessionen werden für 4 Jahre mit
Verlängerungsoption ausgegeben, somit
Kostendeckung gegeben)
15 0 0 0 0 -9.000
138 Prüfen und Optimieren der Schnittstellen Planung (Verkehr, ÖPNV)
Amt 66 zu Stadtplanung sowie zu HEAG Mobilo und Dadina 11 0 0 -112.500 -112.500 -225.000
139 Orgaanaylse und Stellenbemessung Mobilitäts- und Tiefbauamt
140
Neukalkulation der öffentlich-rechtlichen Verwaltunsgebühren für
1.)Verwaltungsgebühren Sondernutzung
2.) Waffenrechtliche Gebühren
3.) Sprengstoffrechliche Gebühren
4.) Gebühren für Nachtarbeitserlaubnisse (Ausnahmen nach der Gerät-
und Maschinenlärmschutzverordnung)
Die Verwaltungsgebühren Sondernutzung wurden im
bestehenden Gebührenrahmen der
Verwaltungskostensatzung ab 01.01.2026 erhöht.
Die weiteren Gebühren richten sich nach
Kostenordnungen des Bundes bzw. des Landes
2 -19.000 0 -19.000 0 -19.000
141
Neukalkulation der Sondernutzungsgebühren (öff.rechtl.) der
Gebühren für Veranstaltungen, Kundestopper, Warenauslagen, Kioske,
Promotionsaktionen, Plakaten, etc.
Die Sondernutzungsgebühren wurden im
bestehenden Gebührenrahmen der
Sondernutzungssatzung ab 01.01.2026 erhöht.
142 Neukalkulation der Gebühren für Wirtschaftsgärten auf städtischen
Straßenflächen und Plätzen
Darmstadt hat bereits mit großem Abstand die
höchsten Gebühren - weitere Erhöhung nicht
darstellbar
2 -34.000 0 -35.000 0 -36.000
143 Neukalkulation der Gebühren für Personenstandsurkunden,
Eheschließungen Neues Gebührenverzeichnis gilt seit 19.3.2026. 2 0 0 -42.000 -2.000 -43.000
144 Neukalkulation der Gebühren für Kostenersatz der der Feuerwehr bei
der Erfüllung ihrer Aufgaben entstandenen Kosten.
Erhöhung der Gebühren mit MV 2026/0035 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -154.230 0 -154.230
Seite 10 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
145
Neukalkulation der Gebühren für Veranstaltungen, bei denen bei
Ausbruch eines Brandes eine größere Anzahl von Menschen gefährdet
wäre (Versammlungen, Ausstellungen, Theateraufführungen,
Zirkusveranstaltungen, Messen, Märkte und vergleichbare
Veranstaltungen), kann ein Brandsicherheitsdienst angeordnet
werden.
Erhöhung der Gebühren mit MV 2026/0035 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -34.695 -18.120 -34.695
146
Neukalkulation der Gebühren für Gefahrenverhütungsschauen,
Brandschutzaufklärungen und -unterweisungen,
Bauzustandbesichtigungen, Planfeststellungsverfahren usw.
(bsisheriger Ansatz für Überprüfung der Leistungsfähigkeit an Orten u.
Abnahme Brandmeldeanlage)
Erhöhung der Gebühren mit MV 2026/0035 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -1.500 0 -1.500
147 Neukalkulation der Rettungsdienstgebühren Erhöhung der Gebühren mit MV 2025/0124 zum
24.07.2025 am 24.06.2025 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -690.000 -594.600 -643.000
148
Neukalkulation der Gebühren für Baugenehmigungen, Abweichungen,
Befreiungen, Baulasten, Teilungsgenehmigungen, Anordnungen
Gefahrenabwehr, sonstige Verfügungen im Rahmen der
Bauüberwachung
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -180.000 -105.000 -180.000
149 Erhöhung des Betreuungsschlüssels in Erstwohnhäusern
Effekt sukzessive nach Vertragslaufzeiten ab 2028
spürbar, seit 2025 erfolgen die neuen
Ausschreibungen mit den geänderten
Betreuungsschlüsseln
13 0 0 0 0 0
150 Einführung der elektronischen Signatur Pilotprojekt in Umsetzung 13 0 0 0 0 -50.000
151 Austritt aus der Kulturregion RheinMain gGmbH umgesetzt 13 0 0 -19.670 -19.670 -19.670
152 Stadtarchiv - Erhebung von Gebühren für Dienstleistungen
(Recherchen, Kopien etc.)
Verwaltungskostensatzung mit MV 2026/0064 zum
20.05.2026 am 07.05.2026 in der Stavo beschlossen 2 0 0 -5.000 0 -5.000
153 Kostendämpfung bei freiwilligen Leistungen der Integration 11 0 0 -35.000 0 -35.000
154
Spielplatz- und Pflegekonzept: Prüfung Umfang (Anzahl) und
Ausstattung öffentlicher Spielplätze - ggf. Reduzierung Umfang
und/oder Anzahl Spielgeräte. Einsparung von Unterhaltungskosten
durch Reduzierung Park- und Spielflächen/ Reduzierung von Standards
zunächst Mittel für Konzepterstellung notwendig,
vorgesehen für 2027/2028 13 0 0 -55.000 0 -55.000
155 Reduzierung Pflegestandards, ökologische Bewirtschaftung von
Gunflächen, (Naturwiesen, Blühstreifen, etc.) 13 0 0 0 0 -140.000
156 Klimavorbehalt - Hochbau: Beibehalten der Maßnahmen, aber
Einsparung in der Abwicklung durch Standardisierung
Standardisierte Abwicklung erfolgt bereits, kein
Konsolidierungseffekt zu erwarten 13 0 0 0 0 -130.000
157 Anpassung Entgeltordnung Stadtbibliothek -Erhöhung der Entgelte Erhöhung in 2025 erfolgt, im weiteren soll eine
automatische Inflationierung beschlossen werden 2 0 0 -25.000 0 -30.000
Seite 11 von 12
WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT
Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026
Bericht zum 30.06.2026
Erzielbare Ergebnisverbesserung in Euro
lfd. Nr. Maßnahme (Kurzbeschreibung) Bewertung Anmerkungen/Status Pos. EHH 2025 2025 Ist 2026 2026 Prognose
Ist
nachrichtlich
2027
Summe der Konsolidierungseffekte nach Überarbeitung -39.119.873 -36.667.517 -51.795.741 -43.399.960 -57.006.769
Maßnahmen gesamt 157
davon
umgesetzt/abgeschlossen 55 35%
in aktiver Bearbeitung 39 25%
nachzuverfolgen 50 32%
nicht umsetzbar 13 8%
Seite 12 von 12
2026/0252
2376 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
09.09.2026
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2026/0252
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Juni 2026 inkl. Bericht zur Umsetzung des
Haushaltssicherungskonzepts (HSK)
Vorlage vom: 09.09.2026
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling -Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die
Stadtverordnetenversammlung weiter.
Anlagen: FC-Bericht Q2 2026
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.09.2026
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans
der Gemeinden (Gemeindehaushaltsverordnung – GemHVO) ist die
Stadtverordnetenversammlung mehrmals jährlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu
unterrichten.
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Juni 2026“ kann der Stand
der Ausführung des Haushalts 2026 zum 30. Juni 2026 entnommen werden. Als Anlage zum
Bericht wurde die „Maßnahmenliste zum Haushaltssicherungskonzept 2026“ mit Stand
30.06.2026 beigefügt.
Darmstadt, 09.09.2026
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2026/0252
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 09.09.2026
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00