SV-2023/0039
Antrag der AfD-Fraktion vom 14. August 2023 betr. Einheitliche Sprachform in der Stadtverwaltung Darmstadt
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SV-2023/0039
3387 Zeichen
Vorlage-Nr. SV-2023/0039
Antrag der AfD-Fraktion vom 14. August 2023 betr. Einheitliche Sprachform in der
Stadtverwaltung Darmstadt
Fraktionsbüro der AfD
Darmstadt
Business Park Pfungstadt
Werner-von-Siemens-Straße 2
64319 Pfungstadt
Tel. 0171 7841752
www.AfD-Darmstadt-Fraktion.de info@AfD-Darmstadt-Fraktion.de
An das Stadtverordnetenbüro 14.08.2023
der Stadt Darmstadt
Luisenplatz 5
64283 Darmstadt (Mitte)
Antrag der Fraktion der AfD betr. „Einheitliche Sprachform in der Stadtverwaltung
Darmstadt“
Beschluss:
Behördentexte der Stadtverwaltung Darmstadt sind ab sofort lesefreundlicher und bürgernäher
zu verfassen. In sämtlichen Mitteilungen, Dokumenten, Vordrucken, amtlichen Schreiben sowie
im Internetauftritt wird künftig auf die grammatikalisch falsche Gendersprache
(Gendersternchen, Genderdoppelpunkt, Binnen-I usw.) verzichtet. Anstelle dessen wird den
Regeln der deutschen Grammatik und der amtlichen Rechtschreibung entsprechend der
weiblichen und männlichen Form verwendet.
Begründung:
1. Es ist nicht Aufgabe der Verwaltung, Bürgerinnen und Bürgern vorzuschreiben, wie sie zu
sprechen und zu schreiben haben. Statt weitere Hürden zwischen Bürgerinnen und Bürgern,
Verwaltung und Politik aufzubauen, sollten wir uns dafür einsetzen, dass alle ein und dieselbe
Sprache sprechen.
Insbesondere auf die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern, vor allem bei
Anreden oder Berufsbezeichnungen sollte geachtet werden.
2. Der Einsatz für den Erhalt und die Pflege unserer Sprache sollte auch ein Anliegen der
Kreisverwaltung sein.
3. Menschen mit Migrationshintergrund, um deren Integration wir uns als Gesellschaft
bemühen, sollten nicht an einer unverständlichen Behördensprache scheitern.
4. Es ist zu befürchten, dass die kognitive Sinnerfassung des geschriebenen Wortes
insbesondere für lernschwache Kinder, Jugendliche und Menschen, bei denen Deutsch nicht
die Muttersprache ist, erschwert wird.
5. Mehrere Umfragen belegen, dass die deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland das
Gender-Sternchen ablehnt. Es ist lediglich ein Konstrukt eines Zeitgeistes, der aber nicht mit
der Meinung der Mehrheitsgesellschaft übereinstimmt.
6. Das Gendersternchen spaltet die Gesellschaft, indem z.B. Studentinnen und Studenten um
ihre Noten bangen müssen, wenn sie in ihren Hausarbeiten nicht konsequent „gegendert“
haben.
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Sprache sollte aber nicht spalten, sondern Menschen verbinden und zusammenführen.
7. Das Gendersternchen trägt in hohem Maße dazu bei, dass die deutsche Sprache schwerer
verständlich ist und die gefühlte Kluft zwischen dem Durchschnittsbürger und „denen da oben“
noch größer wird.
8. Um der Gleichstellung von Mann und Frau in der Stadt Darmstadt Rechnung zu tragen,
sollte daher weiterhin die weibliche und männliche Form Verwendung finden (Bürgerinnen und
Bürger, Ärztinnen und Ärzte usw.). Diese Schreibweise empfiehlt im Übrigen auch das Projekt
„genderleicht.de“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im
Hinblick auf die Verwendung von „leichter Sprache“ und Barrierefreiheit.
Eine weitere Begründung erfolgt mündlich.
Günter Zabel Anja Swars
Fraktionsvorsitzender stellvertretende Fraktionsvorsitzende
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Punkt 29.1: Antrag der AfD-Fraktion vom 14. August 2023 betr. Einheitliche Sprachform in der Stadtverwaltung Darmstadt (V-Nr. SV-2023/0039) Der Antrag wird abgelehnt. Gegen die Ablehnung: AfD Stimmenthaltung: 1 Stimme aus UWIGA/WGD
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Luisenplatz 5
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2023/0039
- Typ
- Antrag
- Datum
- 15.08.2023
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00