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Zielvereinbarungen 2026 - Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz, Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim
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Anlage_1_Zielvereinbarung_2026_Bürgerhaus_Stollwerck
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Kölner eH I___________ I DIE BÜRGERZENTREN Stadt Köln Zielvereinbarung zwischen Bürgerhaus Stollwerck Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln, Bezirk Innenstadt-Südstadt und Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für das Jahr 2026 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck I Mission der Bürgerzentren Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden. Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen. Ziel des Bürgerhaus Stollwerck ist es, die Lebensverhältnisse in der Kölner Südstadt durch seine Einrichtungen und Angebote zu verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht: Pädagogische Angebote: Im Bürgerhaus Stollwerck stehen Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Der Jugendbereich bietet ein offenes Angebot für junge Menschen zwischen 9 und 18 Jahren. Dieses geht von Sport und Spiel in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses, wie z.B. Tischtennis, Kicker, Billard, PC- und Gesellschaftsspiele, über Outdoor-Veranstaltungen bis hin zu umfangreichen Ferienprogrammen für Schülerinnen und Schüler, die nicht in Urlaub fahren (können). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Hausaufgabenbetreuung wahrzunehmen und Unterstützung beim Lernen für Klassenarbeiten und Klausuren zu bekommen. Natürlich können die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Angebote auch die vielfältigen Möglichkeiten des Bürgerhauses, wie zum Beispiel die Kegelbahnen, den Tanzraum, die Sporträume oder die Töpferwerkstatt nutzen. Für Seniorinnen und Senioren, die im Alter oft allein sind und gesellschaftlichen Anschluss benötigen, bietet das Bürgerhaus Stollwerck sowohl offene Angebote als auch Kurse und regelmäßige Veranstaltungen an, die teilweise niederschwellig sind, sich aber auch an ein gezieltes Fachpublikum richten können. Unter anderem wird Sport (z.B. „Fit für 100“), Kochen, Kleidertausch, Geschichtswerkstatt, Yoga, Demokratieworkshops oder Boule angeboten. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren oder sich in Einzelgesprächen beraten zu lassen. Angebote aus Kultur und Bildung: Im Bürgerhaus Stollwerck wird ein umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm angeboten. In einem eigens dafür vorgesehenen Theaterraum bietet das Theater 509 wöchentlich mehrere Veranstaltungen unter anderem im Bereich Kleinkunst, Comedy und Kabarett. Darüber hinaus findet eine Vielzahl an Konzerten und Theateraufführungen im großen Saal des Bürgerhauses statt, die von 2 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck bis zu 600 Personen besucht werden. Auch Lesungen, Workshops und Vorträge werden von zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern besucht. Das Haus bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich in speziellen Kursen zielgerichtet weiterzuentwickeln. Dies gelingt unter anderem durch die Teilnahme an Angeboten im Bereich Sport, in bildender Kunst oder Malerei, Tanz und Musik. Es besteht die Möglichkeit, Räume anzumieten und dort ein eigenes Programm anzubieten. Die beiden Sporträume, der Tanzraum, die Töpferwerkstatt mit neuem Töpferofen sowie ein großes, lichtdurchflutetes Atelier bieten dafür beste Voraussetzungen. Vermietungen / Veranstaltungen: Das Bürgerhaus Stollwerck veranstaltet nicht alle Angebote, die im Haus stattfinden selbst. Für eine Vielzahl von Veranstaltungen stellt das Bürgerhaus die Räume den Veranstalterinnen und Veranstaltern zur Verfügung. Die Nutzung geht hiervon kleineren Gruppen mit etwa fünf Personen bis zu Konzerten, Marktveranstaltungen oder Messen mit über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im großen Saal und weiteren Besuchenden in den anderen Räumen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Nutzung für Feierlichkeiten aller Art im Mehrzweckraum in der vierten Etage. Für Künstlerinnen und Künstler stehen Ateliers zur Verfügung, die fest vermietet sind. Gleiches gilt für Musikerinnen und Musiker sowie für Bands, die im Bürgerhaus Stollwerck Probenräume anmieten können. Der Besucherparkplatz des Bürgerhauses ist hoch frequentiert. Damit ist er ein wichtiger Einnahmefaktor für die Einrichtung. Er kann sporadisch auch für Veranstaltungen, wie zum Beispiel Sommerfeste, genutzt werden. Perspektivisch besteht die Möglichkeit, hier auch Marktveranstaltungen durchzuführen. Das Bürgerhaus Stollwerck wird jährlich von ca. 180.000 Menschen besucht. Es ist damit ein fester Bestandteil für die Freizeitgestaltung der Menschen, die in der Kölner Südstadt leben. Darüber hinaus bietet es ein umfangreiches Angebot, insbesondere im Bereich Kultur und Theater, das weit über die Grenzen des Viertels oder der Stadt Köln hinaus angenommen wird. Als südlichstes Bürgerzentrum auf der linken Rheinseite deckt das Bürgerhaus Stollwerck auch die Stadtbezirke Lindenthal und Rodenkirchen ab, die selbst über kein eigenes Bürgerhaus verfügen. Weitere Informationen zum Bürgerhaus Stollwerck sind unter dem Link www.buerqerhausstollwerck.de zu finden. 3 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck II Struktur der Einrichtung: Organigramm des Bürgerhaus Stollwerck: 506/1 Bürgerhaus Stollwerk Leitung (40 Std.) Verwaltungsbereich Technischer Bereich Veranstaltungsbereich Kinder- und Jugendbereich Theater- u. Kulturarbeit Seniorenbereich (41 Std.) - Rechnungswesen - Personal - Organisation (39 Std.) - Technische Leitung, - Vermietung Saal - Organisation Veranstaltungen (39 Std.) - Leitung Jugendbereich - Stadtteilkulturarbeit (39 Std.) - Angebote für Senior*innen - Stadtteilkulturarbeit - Theater 509 - Ehrenamtliche (39 Std.) - Haushandwerker (39 Std.) - Hilfshausmeister (39 Std.) - Vermietungen außer Saal - Öffentlichkeitsarbeit - Angebote für Kinder (39 Std.) - Angebote für Jugend - Gemeinwesenarbeit - Geringfügig Beschäftigte - Freie Mitarbeitende - Bundesfreiwilligendienst - Praktikanfinnen (30,5 Std.) - Pförtner - Beschaffungen - Bundesfreiwilligendienst - Frauen- und Mädchenförderung - Ehrenamtliche - Geringfügig Beschäftigte - Wachdienstfirma - Geringfügig Beschäftigte - Freie Mitarbeitende - Bundesfreiwilligendienst - Ausgegliederte Werkstattarbeitsplätze - Praktikanten 4 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck III Ausgangssituation Entwicklung seit 2024 und 2025 1. Ausgangslage: Bedeutung im Stadtteil Das Bürgerhaus Stollwerck hat sich in der Kölner Südstadt als eine der größten soziokulturellen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen etabliert. Es erfüllt eine zentrale Funktion als: - Begegnungsort für unterschiedliche soziale Gruppen - Plattform für kulturelle und kreative Aktivitäten - Motor für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt Mit über 180.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich zeigt sich eine konstant hohe Nachfrage und Relevanz im urbanen Raum. 2. Entwicklung im Jahr 2024: Stabilisierung, Anpassung und strukturelle Veränderungen Das Jahr 2024 war geprägt von Personalwechseln im pädagogischen Bereich und in der Verwaltung. Bauliche Maßnahmen brachten sowohl Einschränkungen als auch Modernisierungschancen mit sich. Diese Veränderungen führten zu temporären organisatorischen Herausforderungen, einer Neujustierung interner Abläufe sowie verstärktem Fokus auf Teamstruktur und Koordination. Trotz dieser Umstände blieb das zentrale Ziel bestehen: Die Sicherstellung eines breiten, niederschwelligen Angebots und die Aufrechterhaltung der Vielfalt in den Bereichen: - Kunst - Kultur - Pädagogische Betreuung - Förderung der Demokratie - Stärkung der Gesellschaft - Musik - Sport - Bildung - Teilhabe - Gesundheit 5 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck 3. Entwicklung im Jahr 2025: Qualitative Weiterentwicklung und Strategische Neuausrichtung Aufbauend auf den Erfahrungen aus 2024 wurde eine strategische Neuausrichtung angestoßen und das Leistungsspektrum gezielt angepasst. Es wurde versucht, die Quantität der Angebote konstant zu halten und gleichzeitig die Qualität gezielt zu verbessern. Ziel der Maßnahmen war eine stärkere Zielgruppenorientierung, eine höhere inhaltliche Tiefe der Programme sowie die verbesserte Organisation und Durchführung. Schwerpunkte der Arbeit waren unter anderem Vielfalt und Integration sowie die Entwicklung eines besonders inklusiven Konzepts. Dies soll langfristig vor allem durch multikulturelle Angebote, generationenübergreifende Projekte und niedrigschwellige Zugänge erreicht werden. In Kooperation mit der Kölner Elf, dem Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn und dem Förderverein des Bürgerhaus Stollwerck wurde ein Demokratieprojekt gestartet, das in einem großen Demokratiefest im Sommer 2025 seinen Höhepunkt fand. Hier wurden die aussichtsreichsten OB-Kandidatinnen und OB-Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion eingeladen und die Projekte aus den pädagogischen Bereichen des Hauses vorgestellt. Das Bürgerhaus stärkte damit seine Rolle als Ort sozialer Teilhabe und Netzwerkplattform für unterschiedliche Lebensrealitäten sowie als Zentrum für die Erhaltung der Demokratie. Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt lag weiterhin auf Begegnung und Vernetzung, Förderung informeller Treffpunkte, Unterstützung sozialer Netzwerke und Stärkung des „Veedel“-Gedankens. Das Haus bietet weiterhin eine erste berufliche Orientierung für junge Menschen, die hier ihre Ausbildung, ihren Bundesfreiwilligendienst oder ein Praktikum absolvieren. Es erlaubt soziale Lernerfahrungen im Umgang mit Vielfalt und Einblicke in kulturelle und soziale Arbeit. Das Bürgerhaus ist ein aktiver Teil der Kölner Elf und beteiligt sich an gemeinsamen Konzepten, Kooperationen bei Veranstaltungen und Austausch von Best Practices. Das Demokratieprojekt, das vom Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn e.V. finanziell unterstützt wurde, war ein Gemeinschaftsprojekt der Kölner Elf. In den letzten zwei Jahren hat sich das Bürgerhaus Stollwerck von einer Phase der Anpassung und strukturellen Herausforderung hin zu einer gezielten qualitativen Weiterentwicklung bewegt. 6 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck Finanzsituation: (s. auch u.a. Excel-Tabelle) Besonders hervorzuheben ist die enorme Weiterentwicklung im Bereich Vermietungen und Veranstaltungen. Hier konnte sowohl die Zahl als auch die Qualität der Veranstaltungen erheblich gesteigert werden, wodurch Mehreinnahmen erzielt werden konnten, die weit über den Plandaten lagen. Dennoch bleibt der Schwerpunkt die konsequente Ausrichtung auf gesellschaftliche Vielfalt und die Verbindung von Kulturarbeit und sozialer Integration. Damit bleibt das Bürgerhaus ein zentraler Pfeiler des sozialen und kulturellen Lebens in der Kölner Südstadt. Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die BürgerhäuserZ-zentren in Deutz, Kalk und Chorweiler von der Stadt Köln betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) im doppischen System. Die BürgerhäuserZ-zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrechnung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und Overheadkosten ausgewiesen. Obwohl die Ausgaben im Jahr 2025 über Plan lagen (knapp 10 %), konnte der geplante Kostendeckungsgrad von rund 99% (ohne Personal- und Baukosten) durch eine deutliche Steigerung der Einnahmen um knapp 34 % sogar auf 120% erhöht werden. Dieser Zusammenhang lässt sich bereits seit vielen Jahren in der Steuerung der Häuser grundsätzlich feststellen. Mit weiter sinkenden Ausgaben ist dieser Wirkmechanismus allerdings nicht mehr zu erreichen! Die Bürgerhäuser sind aufgrund der Einsparmaßnahmen vergangener Jahre bereits jetzt in vielen Bereichen strukturell unterfinanziert, so dass bei weiteren Ausgabekürzungen ganze Bereiche der BürgerhäuserZ-zentren geschlossen werden müssen, die unter anderem für die Einnahmenerzielung grundlegend sind. Bei weiteren Ausgabenkürzungen ist daher davon auszugehen, dass sich die Einnahmesituation ebenfalls verschlechtert. Um das Ausgabebudget einhalten zu können, werden bestimmte Leistungen und Angebote reduziert werden müssen, so dass sich die Einnahmen entsprechend verringern und von einem abnehmenden Kostendeckungsgrad auszugehen ist. Außerdem 7 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck werden die Kernangebote der Bürgerhäuser und -Zentren für vulnerable Zielgruppen abgebaut werden müssen. Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2025 verdeutlichen, dass der Bedarf der Menschen im Stadtbezirk sowie darüber hinaus an Angeboten zur sozialen und kulturellen Teilhabe weiter gestiegen ist. Entsprechend wurden die Angebote bedarfsgerecht erweitert und intensiviert. Den Mehrausgaben in Höhe von knapp 50.000 € gegenüber dem Plan stehen Mehreinnahmen von rund 170.000 € gegenüber. Die zusätzlichen Aufwendungen führten somit insgesamt zu einer erheblichen Verbesserung des Ergebnisses und zu einer Verringerung des Zuschussbedarfs. Die deutlichen Mehreinnahmen wurden insbesondere im Bereich der Veranstaltungen erzielt - vor allem durch die verstärkte Vermietung des „Großen Saals“ sowie der Veranstaltungen des „Theater 509“- aber auch insgesamt durch eine hohe Auslastung im Bereich Vermietung und Verpachtung. Sämtliche Veranstaltungen und Vermietungen konnten mehr als kostendeckend durchgeführt werden. Zudem war die Auslastung der Angebote überwiegend sehr hoch, wodurch die Einnahmesituation zusätzlich verbessert werden konnte. Für die Planjahre ab 2026 wird die notwendige Flexibilität der Angebotsstrukturen jedoch zunehmend eingeschränkt. Ursache hierfür sind nicht auskömmliche Ausgabeansätze. Um die vorgegebenen Ansätze einhalten zu können, wird künftig auf bestimmte Veranstaltungen und Angebotsformate verzichtet werden müssen. Dem Bedarf der Menschen im Stadtbezirk kann nur noch stark reduziert entsprochen werden. Dies hätte unmittelbar geringere Einnahmen zur Folge, da insbesondere die stark nachgefragten und auch wirtschaftlich erfolgreichen Angebote nicht mehr im bisherigen Umfang umgesetzt werden könnten. Das Gesamtergebnis würde sich dadurch gegenüber einer flexiblen und bedarfsorientierten Steuerung verschlechtern. Es müsste somit bewusst auf zusätzliche Einnahmen verzichtet werden, obwohl diese zu einer weiteren Reduzierung des Zuschussbedarfs beitragen könnten. Weitere Kürzungen im 8 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck Ausgabenbereich würden darüber hinaus dazu führen, dass Angebotsstrukturen abgebaut und Teilnahmemöglichkeiten für die Nutzer*innen des Bürgerhauses weiter eingeschränkt werden müssten. Personalstruktur: (Anzahl der Mitarbeiterinnen, Qualifikation der Mitarbeiterinnen, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeiterinnen) Aufgrund der aktuellen Haushaltslage sind die städtischen Häuser von weiteren finanziellen Einsparungen betroffen, die die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs gefährden. Das Haus als Träger beschäftigt aktuell neun festangestellte Mitarbeiterinnen: Leitung: Zwei Teilzeit-Mitarbeitende (g.D.) (Konzeption, Organisation, Planung, Personal, Finanzen, Netzwerke, Öffentlichkeitsarbeit u.a.) Verwaltung: Eine Stelle (g.D.); derzeit vakant (Rechnungswesen, Personal, Organisation, Pforte/Empfang, Beschaffung u.a.) Technischer Bereich / Veranstaltungen / Vermietungen: Zwei Verwaltungsangestellte (techn. Leitung, Vermietungen, Organisation von Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, IT) Haustechnik: Zwei Mitarbeitende (Reparaturen, Wartungen, Auf- und Abbau von Veranstaltungen, Instandsetzungen, Bestellungen, Anleitung von Handwerkern) Jugend- und Kulturbereich: Zwei Pädagogische Mitarbeitende (Jugendbereich, Stadtteilkulturarbeit, Theater 509, Gemeinwesenarbeit, Frauen- und Mädchenförderung, Ehrenamtliche, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeit, Bundesfreiwilligendienst u.a.) Seniorenbereich: Eine pädagogische Mitarbeitende (Seniorenarbeit, Stadtteilkulturarbeite, Ehrenamtliche, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeitende, Bundesfreiwilligendienst, Demokratiearbeit, Gemeinwesenarbeit, Sport- und Freizeitgestaltung u.a.). Mitarbeiterstruktur: • 0 Mitarbeitende unter 30 Jahren • 1 Mitarbeitende bis 40 Jahren • 1 Mitarbeitende bis 50 Jahren • 6 Mitarbeitende bis 60 Jahren • 1 Mitarbeitende über 60 Jahren 9 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck Freie Mitarbeitende: 8 Personen Geringfügig Beschäftigte: 6 Personen Bundesfreiwilligendienst: 4 Stellen, davon aktuell 2 besetzt Aktuelle Situation und Besonderheiten: (inkl. jährliche Gesamtbesucher*innenzahl) Das Bürgerhaus Stollwerck zählt mit mehr als 180.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich zu den bedeutendsten soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Als lebendiger Ort gesellschaftlicher Teilhabe richtet sich sein Engagement insbesondere auch an sozial benachteiligte Menschen in Köln, mit dem Ziel, ihre Chancen auf Mitwirkung und Integration nachhaltig zu stärken. Als südlichstes Bürgerzentrum auf der linken Rheinseite hat es einen Einzugsbereich von der südlichen Innenstadt bis zu den Stadtbezirken Lindenthal und Rodenkirchen. Als offener Raum für Begegnung und Austausch ist das Bürgerhaus weit mehr als eine Veranstaltungsstätte: Es ist ein zentraler Treffpunkt im Veedel, der Menschen zusammenbringt, generationenübergreifende Kontakte ermöglicht und Raum für eine selbstbestimmte und vielfältige Freizeitgestaltung schafft. Dabei vereint das Haus zwei wesentliche Funktionen: Es stellt sowohl die notwendige Infrastruktur für eigeninitiatives Handeln bereit als auch ein breit gefächertes Programm organisierter Veranstaltungen. So entsteht ein dynamischer Ort, an dem sozialer, kultureller und politischer Dialog nicht nur möglich ist, sondern aktiv gelebt wird. Das Selbstverständnis des Bürgerhauses ist klar und zugleich anspruchsvoll: Allen Menschen gleiche Chancen auf Teilhabe zu eröffnen. Dies geschieht unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Hintergrund. Ein respektvoller, wertschätzender und diskriminierungsfreier Umgang ist dabei nicht nur Leitbild, sondern gelebter Alltag. Als konfessionell, politisch und ethnisch neutrale Einrichtung hat sich das Bürgerhaus Stollwerck als Ort etabliert, an dem Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern bewusst gefördert wird. Das Haus verbindet historischen Charme mit moderner Nutzung: - Ein kleines Theater im Dachgeschoss bietet Raum für intime Aufführungen - Ein großer Veranstaltungssaal fasst bis zu 600 Personen - Vielfältige Seminar-, Sport- und Tanzräume ermöglichen ein breites Kursangebot 10 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck - Räume für Feiern und Veranstaltungen stehen flexibel zur Verfügung Besonders hervorzuheben ist die Förderung der freien Szene durch die Vermietung von Ateliers und Musikprobenräume zu günstigen Konditionen, wodurch wichtige Freiräume für künstlerisches Arbeiten geschaffen werden. Das hauseigene Cafe, verpachtet an eine Gastronomie, gelegen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss, rundet das Angebot als sozialer Treffpunkt ab und lädt zum Verweilen und Austausch ein. Das Bürgerhaus Stollwerck richtet seine Angebote stets an den Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger aus. Viele Veranstaltungen sind niedrigschwellig und partizipativ ausgerichtet. Die Mitarbeitenden des Bürgerhauses streben, neben der Aufrechterhaltung und Verbesserung der pädagogischen und kulturellen Angebote, eine möglichst hohe Auslastung der vermieteten Flächen an, um die Einnahmen über die geplanten Werte hinaus zu steigern. Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit der Angebote abgebildet. Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucherinnen sowie die Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote. 11 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck IV Finanzstruktur: Merkmal Plan-Werte 2025 Ist-Werte 2025 Plan-Werte 2026 Plan-Werte 2026 neu aufgrund gekürztes Budget nach Bewirtschaftungsverfügung Finanzressourcen Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische Personalkosten sowie Kosten für Baumaßnahmen und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt. Einnahmen 501.969,00 € 669.882,32 € 501.969,00 € 501.969,00 € Ausgaben 508.501,90 € 557.997,67 € 496.319,03 € 431.310,57 € Ergebnis: -6.532,90 € 111.884,65 € 5.649,97 € 70.658,43 € 12 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck V Ziele und Maßnahmen (Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?) Ziele Maßnahmen Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren) (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu begegnen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturelle Angebote zu informieren) Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren • Soziale Kontakte, • gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung der sozialen Netze, • Entspannung, • Geselligkeit, • Unterhaltung, • Generationenübergreifende Kontakte • Förderung von ehrenamtlichem Engagement Indikatoren zur Zielerreichung Ca. 180.000 Besucherinnen und Besucher Erhebungs instrumente Handlungs felder* (Der Bevölkerung (in welchem Wirkungskreis?) werden soziokulturelle Veranstaltungen in Eigenregie und/oder in Kooperation mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) • Kulturelle Integrationsförderung • Förderung des Stadtteilimages • Soziale Kontakte, • Stärkung der sozialen Netze, • Erholung, Geselligkeit, • Generationenübergreifende Kontakte • Unterhaltung, Gesundheit, Veranstaltungsstunden: 700 Besucherinnen: 12.300 Quantitativ, Summe der Nutzer*innen der einzelnen Produkte (Einzelheiten s. dort) plus stichprobenartiger Zählung produktunabhängiger Besucherinnen Quantitativ, KLR- Zahlen 1 bis 7 1, 2, 3, 5, 7 13 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck Offene Angebote, Kurse und Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren (Offene Angebote sind regelmäßige Aktivitäten, die keine feste Gruppenstruktur haben, so dass Interessierte spontan und jederzeit teilnehmen können. Gruppenangebote bestehen aus einem festen Personenkreis, sind zeitlich befristet und haben einen thematischen Bezug. Kurse sind eigene Aktivitäten der BH/BZ, haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und einen begrenzten zeitlichen Rahmen) Projekte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrichtungen.) • Entwicklung von Stadtteilbewusstsein • Abbau von Schwellenängsten • Anregung zu und Förderung von alternativen Freizeitverhalten • Stärkung von Alltagskompetenzen • Aufbau sozialer Netzwerkgruppen • Förderung von Neigungen • Förderung von Gemeinschaftserlebnissen • Entwicklung von Sozialverhalten • Förderung von Neigungen • Förderung kultureller Bildung • Training von Auge, Geist und Muskel • Achtsamkeit, Yoga • Förderung gesellschaftlichen Engagements • Aufbau themenzentrierter Vernetzung • Aufgreifen wechselnder Bedarfe und Schwerpunktthemen im Sozialraum Angebotsstunden: 2.350 Teilnehmerinnen: 10.800 Projektstunden: 1.600 Teilnehmerinnen: 6.000 Quantitativ, KLR- Zahlen Quantitativ, KLR- Zahlen 1, 2, 3, 5, 7 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 14 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck Raumvergaben für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) Integrationsleistungen und Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren (Integrationsförderung) • Bindung an das Bürgerhaus • Öffnung der Ressourcen für örtliche Bedarfe und Zielgruppen • Förderung des Selbstmanagements • Erweiterung des Angebots • Einnahmeerzielung • Schaffen von Freiräumen • Förderung der freien Szene • Stärkung der Kultur im Veedel • Integrationsförderung Vergabestunden: 183.500 Besucherinnen: 119.000 Angebote Teilnehmerinnen Quantitativ, KLR- Zahlen Qualitativ 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 1, 2, 3, 4, 5, 7 Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung 15 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck VI Zielerreichung des Jahres 2025 (Soll-Ist-Abgleich, unterjährig erfolgt ggf. Anpassung-Erreicht, teilweise erreicht, in Arbeit/im Prozess, nicht erreicht) Ergänzung in der Spalte Zielerreichung bei Nichterreicht = Bemerkung/Begründung Ziele Maßnahmen Begegnungen und Kommunikation für die Bevölkerung s.o. Indikatoren zur Zielerreichung 210.000 Besucherinnen Erhebungs instrumente Zielerreichung Veranstaltungen s.o. 5.100 Besucherinnen Offene Angebote und Gruppenangebote s.o. 7.100 Besucherinnen Projekte s.o. 1.680 Raumvergaben s.o. 120.000 Besucherinnen Dauervergabe s.o. 120.000 Nutzungsstunden 29.05.2026 Quantitativ, KLR-Zahlen Quantitativ, KLR-Zahlen Quantitativ, KLR-Zahlen Quantitativ, KLR-Zahlen Quantitativ, KLR-Zahlen Quantitativ, KLR-Zahlen Über Plan erreicht Plan erreicht Über Plan erreicht Anpassung im Prozess Über Plan erreicht Plan erreicht Datum/Unterschrift Bürgerhaus/Bürgerzentrum Datum/Unterschrift Stadt Köln 16
Anlage_3_Zielvereinbarung_2026_Bürgerzentrum_AlteFeuerwache
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Zielvereinbarung
zwischen
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V., Melchior Str. 3, 50670 Köln, Innenstadt/Agnesviertel
und
Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für das Jahr 2026
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
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I Mission der Bürgerzentren
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden.
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und
tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor Ort. Sie schaffen so
Synergieeffekte und erzeugen positive, soziale Hebeleffekte (Leverge-Effekt) für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind
Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen.
Ziel des Bürgerschaftshauses ist es, die Lebensverhältnisse im Agnesviertel/Innenstadt durch seine Einrichtungen und Angebote zu
verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht:
Sozial. Politisch. Kulturell: Die Alte Feuerwache Köln ist ein sozio-kulturelles Zentrum mitten in Köln. Sie ist ein Ort des Austauschs,
der politischen Auseinandersetzung und der kulturellen Aktivität.
Bei uns gibt es vielseitige Angebote: Ein breites pädagogisches Programm richtet sich an Kinder, Familien, Frauen und Queers sowie
Jugendliche.
Das Kulturprogramm der Alten Feuerwache bietet vor allem Künstler*innen und Ensembles der freien Szene eine Bühne.
Eine frei zugängliche Graffitiwand lädt zum legalen Sprayen ein, außerdem finden viele handwerkliche, sportliche und kreative Kurse
statt – sowie die bekannten und etablierten Flohmärkte im Hof der Alten Feuerwache.
Werte und Ziele
Die Alte Feuerwache unterstützt die Begegnung und den Austausch von Menschen in ihrer Vielfältigkeit. Sie fördert soziales und
demokratisches Verhalten und regt zu kritischer Auseinandersetzung, zu Eigeninitiative und kreativer Betätigung an.
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
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Eine vielfältige und solidarische Gesellschaft liegt uns besonders am Herzen. Wir bemühen uns darum, Menschen unterschiedlicher
Herkunft, verschiedener religiöser und sexueller Orientierung sowie mit und ohne Behinderung mit unseren Angeboten
anzusprechen.
Weitere Informationen zum Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. sind unter www.altefeuerwachekoeln.de zu finden.
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
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II Struktur der Einrichtung: Organigramm Alte Feuerwache Köln e.V.
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
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III Ausgangssituation
Entwicklung seit 2024 und 2025
Im Jahr 2024 und 2025 war die inhaltliche Geschäftsführungsposition vakant. Diese konnte ab
dem 01.09.2025 wieder besetzt werden, so dass das Team der Geschäftsführung wieder
vollständig ist.
Der im Jahr 2024 vorgenommene Wechsel des Steuerberatungsbüro und die damit
verbundenen Umstellungen und Nacharbeiten wirken noch nach. Der Jahresabschluss 2023
wurde fertiggestellt und konnte im Herbst 2025 abgegeben werden. Der Jahresabschluss 2024
wird bis ca. Mai 2026 fertiggestellt sein.
Die seit 2022 laufende Hofsanierung ist seit Ende 2024 abgeschlossen. Der Spielturm wurde
erst im Sommer 2025 errichtet und im Dezember 2025 vom TÜV abgenommen und
freigegeben.
Im Jahr 2026 feiert die Alte Feuerwache Köln 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass planen
wir am 21.06.2026 ein Hoffest.
Auch im Agnesviertel, das als wohlhabend und stark gentrifiziert gilt, nehmen soziale Bedarfe
spürbar zu. Unsere pädagogischen Angebote sind stark nachgefragt. Neben der Lernförderung
bieten wir im Jugendbereich geschützte Räume und Angebote der kulturellen Bildung für junge
Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund. Unser M*Treff ist ein Safe Space für die
LGBTQ+-Community sowie ein Ort des Austauschs und der Qualifizierung.
Die Nähe zum Ebertplatz und die dort verortete Szene wirkt bis zu uns in die Alte Feuerwache.
Diverse anonyme Selbsthilfegruppen nutzen Räume bei uns. Gleichzeitig sehen wir vereinzelte
Gruppen, die vom Ebertplatz zu uns kommen und den Hof nutzen. Das erfordert zusätzliche
Ansprache und Präsenz durch unsere Sozialarbeiter*innen.
Finanzsituation:
(s. auch u.a. Excel-Tabelle)
Allgemeines: Unser jährlicher Haushalt ist strukturell defizitär. Die Betriebskostenzuschüsse
sind in den vergangenen Jahren bis auf den Zuschuss im Jahr 2025 lediglich geringfügig
gestiegen und decken die tatsächlichen Kosten unserer Arbeit nicht ab. Inflation sowie
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
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allgemeine Kostensteigerungen – insbesondere im Bereich Personal, Energie und Sachkosten –
werden die Finanzierungslücke in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Unsere
personellen Ressourcen sind bereits jetzt äußerst knapp; die Mitarbeitenden arbeiten seit
Längerem an oder über der Belastungsgrenze. Ein Teil unserer pädagogischen und sozialen
Arbeit wird über Projektmittel und Stiftungsförderungen finanziert. Diese Programme sind jedoch
stark überzeichnet, sodass wir häufig nur Teilbewilligungen erhalten oder ganz leer ausgehen.
Diese Unsicherheit gefährdet das Fundament sozialer Arbeit: tragfähige Beziehungen,
Kontinuität und Verlässlichkeit für die Menschen, die unsere Angebote nutzen.
2026: Der Haushaltsplan 2026 weist eine geringfügige Unterdeckung von - 31 T Euro aus. Bei
einem städtischen Betriebskostenzuschuss von 739.000 Euro und Einnahmen aus Stiftungen
und sonstigen öffentlichen Geldgebern von insgesamt 291 T Euro erwirtschaftet die Alte
Feuerwache Köln e.V. 40 % ihrer Ausgaben aus eigenen Mitteln. Durch Einnahmen aus
Vermietung und Verpachtung tragen wir mit 603 T Euro zu unsrem Gesamtbudget von 1.633 T
Euro bei. Dem gegenüber stehen Personalausgaben von 1.096 T Euro.
In Zukunft wird die Alte Feuerwache Köln e.V. weiter auf die Generierung von Eigenmitteln
angewiesen sein, um ein zukunftsfähiges soziokulturelles Bürgerzentrum zu sein. Dazu wurde
im Jahr 2024 die Reservierungszentrale organisatorisch neu aufgestellt und personell verstärkt.
Die kundenorientierte Weiterentwicklung u.a. unserer Seminarräume spielt dabei eine
bedeutende Rolle.
Ein erheblicher Anteil des städtischen Betriebskostenzuschusses fließt in die Personalkosten
der Feuerwache. Nachhaltige energetische Sanierungsmaßnahmen für die städtische, unter
Denkmalschutz stehende, sehr große Immobilie können nicht oder vereinzelt umgesetzt
werden. Trotzdem müssen Energiesparkonzepte ausgearbeitet werden.
Aufgrund der steigenden Personalkosten über die tariflichen Anpassungen, können wir
Einsparungen, die aus dem Generationenwechsel (pädagogische Bereiche) entstehen, nicht
vollumfänglich realisieren.
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
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2023: Das Ergebnis 2023 weist eine Überdeckung von +65 T€ aus. Bei weitgehend
gleichbleibender Aufwands- und Einnahmensituation sind hierfür Sondereffekte in Höhe von
insgesamt 67 T€ ausschlaggebend, die das Haushaltsjahr 2023 geprägt haben.
Auf der Einnahmeseite wirkten sich Coronahilfen als Strukturförderung sowie das Energiepaket
Kultur positiv aus. Hinzu kamen Rückerstattungen von Krankenkassen und Raumvergaben aus
dem Vorjahr, die erst im Haushaltsjahr 2023 erfolgswirksam wurden.
Auf der Ausgabenseite führten das Ausscheiden beider Geschäftsführer ohne direkte
Nachbesetzung sowie eine Freistellung nach dem Mutterschutzgesetz zu geringeren
Personalkosten und damit verbundenen anteiligen Rückerstattungen durch die Krankenkassen.
Das Ergebnis 2023 ist nur auf den ersten Blick komfortabel. Bereinigt man die 67 T€
Sondereffekte heraus, landet man bei einem strukturellen Ergebnis von ca. −2 T€
2024: Der Jahresabschluss 2024 kann aufgrund der o.a. Situation noch nicht vorgelegt werden.
Dennoch kann man aus den Jahresergebnissen ableiten, dass diese aufgrund der stabilen
Einnahmesituation und den konstanten, nur durch tarifliche Änderungen angepasste
Personalkosten, weitgehend vergleichbar sind.
Personalstruktur:
(Anzahl der Mitarbeiter*innen,
Qualifikation der Mitarbeiter*innen,
geringfügig Beschäftigte, freie
Mitarbeiter*innen)
Das Haus als Träger beschäftigt aktuell 23 festangestellte Mitarbeiter*innen.
Im Jahr 2026 sieht der Stellenplan für Mitarbeiter*innen folgendermaßen aus:
Bereich Stundenanzahl Art der Anstellung
Kinder/Familien 32,25 Festanstellung
Kinder/Familien 30 Festanstellung
Jugend 30 Festanstellung
Jugend 15 Festanstellung
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
8
M*Treff* 29,25 Festanstellung
M*Treff* 29,25 Festanstellung
Veranstaltungen 39 Festanstellung
Veranstaltungstechnik 19,5 Festanstellung
Geschäftsführung 30 Festanstellung
Geschäftsführung 30 Festanstellung
Buchhaltung 22 Festanstellung
Buchhaltung 30 Festanstellung
Infobüro 30 Festanstellung
Infobüro 25 Festanstellung
Infobüro 15 Festanstellung
Infobüro 15 Festanstellung
Haustechnik 30 Festanstellung
Haustechnik 30 Festanstellung
Haustechnik 10 Geringfügige Beschäftigung
Reinigung 28 Festanstellung
Reinigung 22,5 Festanstellung
Reinigung 30 Festanstellung
Reinigung 15 Festanstellung
Summe 586,75
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
9
Hinzu kommen Stellen bzw. Stunden, die befristet, voll über Drittgelder finanziert wurden:
Bereich Stundenzahl Art der Anstellung
Ehrenamtskoordination 19,5 Befristet
Ehrenamtskoordination 19,5 Befristet
Summe 39
Ehrenamtlich waren die Vorstands- sowie die Beiratsmitglieder tätig. Dazu kommt
ehrenamtliches Engagement in den pädagogischen Bereichen, dem Quartiersmanagement, der
Ehrenamtskoordination und der Gemeinwesenarbeit.
Mitarbeiterstruktur:
• 1 Mitarbeitende unter 30 Jahren
• 9 Mitarbeitende bis 40 Jahren
• 5 Mitarbeitende bis 50 Jahren
• 4 Mitarbeitende bis 60 Jahren
• 6 Mitarbeitende über 60 Jahren
Aktuelle Situation und
Besonderheiten:
(inkl. jährliche
Gesamtbesucher*innenzahl)
Der Wegfall der Finanzierung Lernförderung ab dem Schuljahr 2026/27, führt dazu, dass wir
dieses Angebot einstellen müssten. Derzeit bemühen wir uns um eine Finanzierung über private
Stiftungen; eine verbindliche Zusage liegt jedoch noch nicht vor. Für die aktuell über 30
teilnehmenden Kinder und ihre Familien würde ein Wegfall eine erhebliche Lücke bedeuten.
Darüber hinaus begegnen uns zunehmend Themen wie Altersarmut und Einsamkeit. Daher
sehen wir im Bereich der Stadtteilentwicklung Bedarf für die kommenden Jahre. Verschiedene
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
10
Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote nutzen verstärkt unsere Räume, was den
steigenden Unterstützungsbedarf im Stadtteil unterstreicht.
All dies geschieht vor dem Hintergrund einer unsicheren finanziellen Perspektive. Für die
kommenden Jahre ist es mehr als wichtig, dass die inhaltliche Wertschätzung unserer Arbeit
durch eine verlässliche und strukturell abgesicherte Finanzierung unterlegt wird. Nur so können
wir Kontinuität gewährleisten und unserer gesellschaftlichen Verantwortung weiterhin gerecht
werden.
Anzahl Tage geöffnet: Hof 350-360 Tage/Jahr, geöffnet von 08:00 – 23:00 Uhr
Anzahl Besucher Hof: 150 Besucher/Tag insgesamt 52.500 Besucher/Jahr
Anzahl Besucher von Kulturbereich, Ausstellungen, Konzerte und Theater
- 12.000 Besucher*innen/Jahr
- Festivals, Theaternacht, Museumsnacht
Anzahl Kontakte pädagogischer Bereich:
- Kinderbereich 7.250 Kinder/Jahr
- M*Treff (Junge Frauen und Queers) 6.500/Jahr
- Jugendbereich 4.200/Jahr
Anzahl Raumvergabe:
- Anzahl vermieteter Werkstätten, Ateliers und Büros 24 als Dauermieter
- Anzahl verpachtet bis 30.12.2030 1 Lokal
- Anzahl Initiativen und Vereine mit regelmäßiger und unregelmäßiger Nutzung 250/Jahr,
Personalstruktur:
- Der Generationswechsel in den Bereichen Kinder & Familie sowie dem Jugendtreff ist
erfolgreich bewältigt.
- Die Stelle der inhaltlichen Geschäftsführung ist seit September 2025 wieder besetzt.
- Im Bereich der Buchhaltung bereiten wir für Herbst 2026 einen Personalwechsel vor, da
eine Kollegin in Rente gehen wird.
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
11
- In der Hausmeisterei verabschiedet sich ein Kollege zum 31.12. in den Ruhestand.
- Beide Bereiche sind intern wichtige Schnittstellenbereiche, die mit Sorgfalt neu besetzt
werden müssen.
- Für 2026 liegt u.a. ein Fokus auf einer neuen Ausrichtung des Vereins und die
Entwicklung eines neuen „Wir-Gefühls“. Konflikte aus der Vergangenheit wirken teilweise
noch nach, sollen jedoch durch einen betrieblichen sowie einen vereinsbezogenen
Organisationsentwicklungsprozess einen Anstoß zur Veränderung und Entwicklung
erhalten.
Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und
Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als
Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit
der Angebote abgebildet.
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucher*innen sowie die
Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens
der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die
Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote.
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
12
IV Finanzstruktur:
Merkmal
Betriebskostenzuschuss des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren: 697.597,03 738.552,00
weitere städtische Zuschüsse: 140.667,67 Coronahilfen on 2023 109.686,00
weitere öffentliche Zuwendungen: 57.747,00 Hofsanierung Soziokultur 2023 44.196,00
Eigenmittel: 548.956,16 602.963,86 geplanter Anstieg Vermietung
sonstiges: 145.087,82 137.474,00
Summe: 1.590.055,68 1.632.871,86
Personalaufwendungen/-ausgaben: 939.241,49- 1.096.446,40-
Sachaufwendungen/-ausgaben: 585.894,38- 566.901,85-
Sonstige Aufwendungen/-ausgaben
Summe: 1.525.135,87- 1.663.348,26-
Ergebnis: 64.919,81 30.476,39-
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung in freier Tägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische Overheadkosten, Baunterhaltungskosten,
Gebäude- und Inventarversicherung und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt.
Aufwands- bzw. Ausgabenstrukur
Ertrags- bzw. Einnahmenstruktur
Ist-Werte 2023 Plan-Werte 2026
Finanzressourcen
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
13
V Ziele und Maßnahmen
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?)
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs-
instrumente
Handlungs-
felder*
Eröffnung der offenen Holzwerkstatt
als regelmäßiges,
nachbarschaftliches, nicht
kommerzielles Angebot
Vorbereitende Arbeiten: finale
Einrichtung der Werkstatt und
Gefährdungsbeurteilung,
Abnahme durch BGW.
Akquise von Ehrenamtlichen
Schreiner*innen
Gemeinsame Konzeptionierung
der Angebote
Eröffnung der
Werkstatt in der 2. JH
und regelmäßige
Termine für
Anwohner*innen
Qualitativ 2) & 3)
Organisationsentwicklung Organisationsentwicklung mit
dem durch den Bund geförderten
INQA-Coaching zum digitalen
Wandel.
Implementierung der
Steuerungsmaßnahmen in den
betrieblichen Prozess
Neuaufstellung und Ausrichtung
der Vereinsarbeit
Erfolgreich
abgeschlossene
Fördermaßnahme
Verbesserung und
Professionalisierung
der betrieblichen
Abläufe und
Strukturen
Qualitativ 3) & 5)
Rettung der Hausaufgabenhilfe und
Lernförderung
Akquise von Stiftungsgeldern
und sonstigen Beiträgen.
Fortführung der
Hausaufgabenhilfe
und Lernförderung im
Schuljahr 2026/27
Qualitativ,
quantitativ
2)
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
14
Neuaufstellung der Stadtteilarbeit Projektantrag zur Finanzierung,
Bedarfsanalyse, Netzwerkarbeit
mit Kooperationspartner*innen
Eröffnung eines
Nachbarschaft Cafés,
Austausch mit lokalen
Initiativen und
Gruppen
Qualitativ 6)
Verbesserte Öffentlichkeitsarbe it Gemeinsame Broschüren/Flyer,
monatlicher Newsletter,
verbesserter Angebots-
/Veranstaltungskalender
Höhere Sichtbarkeit
der stattfindenden
Angebote, höhere
Auslastung von
Angeboten,
verbesserte
Zielgruppenerreichung
Qualitativ,
quantitativ
1), 2) & 6)
*Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
15
VI Zielerreichung des Jahres 2025
(Soll-Ist-Abgleich, unterjährig erfolgt ggf. Anpassung)
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungs-
instrumente
Zielerreichung
Bildung: Gelingen des
Generationswechsels im
Kinderbereich
Erfahrener MA wird die
freiwerdende Stelle der Leitung
angeboten. Eine befristete Stelle
für die Elternzeitvertretung wird
ausgeschrieben.
Unterschriebener
Arbeitsvertrag und
Erhalt der hohen
Angebotsqualität
des Bereichs
Qualitativ Erreicht
Bildung: Gelingen des
Generationswechsels im
Jugendbereich
Weitere Einarbeitung durch MA
im Bereich und enger Kontakt
zum Team und GF
Zufriedenheit,
intrinsische und
selbstorganisierte
Gestaltung des
Bereichs.
Steigerung und
Verbesserung des
Angebots.
Qualitativ Erreicht
Bildung: Gelingen des
Generationswechsels im gesamten
pädagogischen Bereich
Durch zwei Neuzugänge sollen
die Bereiche stärker vernetzt
werden, um Synergien zu nutzen
und den Nutzenden den
Übergang in andere Berei che zu
erleichtern.
Gemeinsame
Projekte,
Verbesserung der
Kommunikation
zwischen den
Bereichen.
Quantitativ Erreicht
Partizipation und Teilhabe: Steigerung
der Auslastung der Seminare und
Konferenzräume
Digitalisierung von Strukturen,
Qualitätsverbesserung von
Räumen, Ausschreibung der
Schmuckwerkstatt
Steigende
Auslastung und
neue Gruppen
Qualitativ Teilweise
erreicht:
Digitalisierung
durchgeführt,
Räume
modernisiert.
Neue Fotos
Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
16
und
Broschüre
noch
ausstehend.
Partizipation und Teilhabe: Etablierung
Hof nach Sanierung
Neue Hofregeln für Nutzer*innen
bzw. Bürger*innen, 1-2Std.
Freistellen eines Mitarbeiters für
tägliches Fegen.
Reduzierung von
Unfällen aufgrund
von Schotter/Kies,
Sauberkeit
Qualitativ Erreicht
Kultur: Bessere Auslastung von
Proberäume wie Studio und Kino
Bewerben der Räume durch
Marketingmaßnahmen in der
freien Szene
Gestiegene
Auslastung im 2.
HF 2025
Qualitativ und
quantitativ
Teilweise
erreicht.
Personelle
Auslastung
verhindert,
dass Räume
noch mehr
genutzt
werden
können.
Renovierung
Kino
notwendig.
------------------------------------------------------ ----------------------------------------------------------
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bürgerhaus/Bürgerzentrum Stadt Köln
20.04.2026
Anlage_2_Zielvereinbarung_2026_Bürgerzentrum_Deutz
19333 Zeichen
Zielvereinbarung zwischen Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, 50679 Köln, Stadtbezirk Innenstadt-Deutz und Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren für das Jahr 2026 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 2 I Mission der Bürgerzentren Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden. Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor Ort. Sie schaffen so Synergieeffekte und erzeugen positive soziale Hebeleffekte (Leverage-Effekt) für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen. Ziel des Bürgerzentrums ist es, die Lebensverhältnisse in Deutz durch seine Einrichtungen und Angebote zu verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht: - Durch die intensive Vernetzung und Kommunikation mit dem privaten, institutionellen, ehrenamtlichen und amtlichen Akteur*innen des Stadtteils, wird die kritische Analyse der notwendigen und leistbaren Unterstützungsangebote für den Stadtteil Deutz weiterentwickelt. - Weiterentwicklung des Demokratieprojektes „Deutzer Kinderstadt“ - Die Unterstützungsleistungen für betroffene Senior*innen in Deutz zum Thema Altersarmut, Vereinsamung und Demenzentwicklung wird trotz Haushaltskürzungen auf dem entwickelten Niveau beibehalten - Die umfassende Regelangebotsstruktur der Einrichtung wird trotz sanierungsbedingter Einschränkungen in den Jahren 2026 bis 2028 bestmöglich aufrechterhalten. Eine Reduzierung der Angebotsstrukturen ist jedoch aufgrund massiver Haushaltskürzungen zu befürchten. Die Bewohner*innenzahl des Stadtteils Deutz hält sich seit Jahren stabil bei ca. 15.500 Personen und ca. 8.800 Haushalten. Diese Menschen von Deutz sind unsere vorrangige Bezugsgröße. Wir haben im Deutzer Gemeinwesen in den letzten Jahren vor allem die Kinder ab dem Schulalter und Ihre Familien, sowie die Senior*innen und Hochaltrigen als priorisierte Zielgruppe identifiziert, für die wir schwerpunktmäßig die ausschließlich pädagogischen Personalressourcen der Einrichtung einsetzen, sie mit sportlichen, kreativen-, kulturellen und gesellschaftsrelevanten Angebotsstrukturen unterstützen und soziale Teilhabe ermöglichen. Dabei wird es eine besondere Herausforderung der nächsten Jahre sein, den sich neu entwickelnden Sozialraum am Deutzer Hafen, der den Stadtteil bei den Bewohner*innen um ¼ vergrößern wird, in das Deutzer Gemeinwesen zu integrieren. Dieses strukturell Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 3 vorzubereiten und mitzudenken, gehört zum Selbstverständnis des Bürgerzentrums als zentrale Gemeinwesen-Institution in Köln- Deutz. Weitere Informationen zum Bürgerzentrum Deutz sind unter dem Link www.buergerzentrum-deutz.de zu finden. Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 4 II Struktur der Einrichtung: Organigramm des Hauses. Organigramm Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Kinder- und Jugendbereich inklusive und mehrgenerative Angebote Verwaltung Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Erwachsenen- & Seniorenbereich kulturelle, soziale, mehrgenerative Angebote Verwaltung Praktikanten Ehrenamtler Honorarkräfte Bundesfreiwilligendienst Info/Beratung Einzellfallhilfe, mehrgenerative Angebote Verwaltung Leitung Verwaltung/Vermietung/Finanzen/KLR Mehrgenerationenbereich/Quartiersarbeit/Bürgerbereich/Beirat Förderverein/gGmbH Bürgerzentrum Deutz Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 5 III Ausgangssituation Entwicklung seit 2024 und 2025 Die Arbeit des Bürgerzentrums, als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz, hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr verstetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der Deutzer Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale Teilhabe und einen lebendigen Stadtteil zu engagieren. Die innovativen Konzepte zur Unterstützung des Stadtteils für die besonders belasteten Zielgruppen Senior*innen und Familien, stoßen im gesamten Deutzer Gemeinwesen auf sehr positive Resonanz und Rückendeckung. Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch eine beantragte Zusetzung einer halben Verwaltungsplanstelle wurden im Stellenplan nicht berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die verwaltungstechnischen Belange der Einrichtung zu erledigen hat. Auch das Fehlen einer eigenen haustechnischen Stelle, (einzigartig unter den Kölner Bürgerzentren), wirkt sich dauerhaft nicht positiv auf die Funktionalität der Einrichtung aus. In den Jahren 2024/2025 galt es, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die Bedarfe des Stadtteiles einzustellen und sich sowohl initiierend als auch unterstützend und begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, den Herausforderungen des Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senior*innen im Stadtteil evoziert den Bedarf einer präzisen Analyse zur Quartiersentwicklung in diesem Bereich (Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation). In einem kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. wurde hierzu ein Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter Handlungsrahmen mit Umsetzungskonzept zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung dieses wichtigen, innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2026 angestrebt. Ein ebenfalls im Jahr 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer Seniorinnen und Senioren täglich mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder an das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch in den Jahren 2026 mit Unterstützung des Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 6 Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebs „Zentrum für Bildung, Kultur und Integration gGmbH“ und der Müller-Günther-Stiftung, weitergeführt. Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf konzeptioneller und praktischer Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. Finanzsituation: (s. auch u.a. Excel-Tabelle) Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Bürgerhäuser Chorweiler, Kalk und Stollwerck von der Stadt Köln betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NFK) im doppischen System. Die Bürgerzentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die Darstellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrechnung aufgrund der Planungen zum Produkthaushalt erfolgen. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage sind die städtischen Häuser von weiteren finanziellen Einsparungen betroffen, die die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs gefährden. Personalstruktur: (Anzahl der Mitarbeiter*innen, Qualifikation der Mitarbeiter*innen, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeiter*innen) Das Haus als Träger beschäftigt aktuell 5 festangestellte Mitarbeiter*innen 1 x Leitung – Sozialpädagoge – 39 Std Ist / 39 Std. Soll 1 x Kinder- & Jugendbereich – Sozialpädagogin – 25,35 Std. Ist/ 39 Std. Soll 1 x Erwachsenen- & Seniorenbereich – Sozialarbeiterin - 32 Std. Ist/ 20 Std. Soll 1 x Einzelfallberatung/Infobereich – Erzieherin - 35 Std. Ist/ 39 Std. Soll 1 x hauswirtl. Unterstützung im Übersoll – Arbeiterin - 30 Std. Ist/ 30 Std. Soll im Übersoll Mitarbeiterstruktur: • 0 Mitarbeitende unter 30 Jahren • 0 Mitarbeitende bis 40 Jahren • 0 Mitarbeitende bis 50 Jahren • 1 Mitarbeitende bis 60 Jahren • 4 Mitarbeitende über 60 Jahren • 2 Stellen im Bundesfreiwilligendienst von denen in der Regel 1 Stelle besetzt ist Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 7 • 1 Honorarkraft - • 1 freie Mitarbeiterin - Projektbezogen • 10 Übungsleiter*innen in den päd. Bereichen • 75 Personen ehrenamtliche Unterstützung aus allen Generationen in der kontinuierlichen und projektbezogenen, pädagogischen Arbeit Aktuelle Situation und Besonderheiten: (inkl. jährliche Gesamtbesucher*innenzahl) Eine besondere Stärke des Bürgerzentrums Deutz ist es, durch eine intensive und gepflegte Vernetzung mit allen Akteur*innen im Stadtteil im ständigen Austausch mit den Stadtteilbewohner*innen und deren Lebenssituationen zu sein, die Themen und Aufgaben des Stadtteils zu erarbeiten und nach positiven Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und diese anschließend gemeinsam mit den Deutzer*innen umzusetzen. Diese, in vielen Jahren aufgebaute, vernetzte Zusammenarbeit im, für und mit dem Stadtteil, hat besonders in den Zielgruppen der Familien und Senior*en einen enormen Vertrauensbonus geschaffen, der das Bürgerzentrum als Ansprechpartner*in, Berater*in und Unterstützer*in in den kleinen und großen Lebensbelangen des Deutzer Gemeinwesens anerkennt. Dies führt nicht nur zu einer sehr guten Auslastung des Hauses in den wöchentlichen Regelangeboten, sondern auch zu einer herausfordernden Auseinandersetzung mit den sich verändernden Lebensbedingungen und Rahmenbedingungen des lebendigen Miteinanders im Stadtteil Deutz. Steigende Altersarmut, anwachsende Demenzentwicklung, Vereinsamungstendenzen, Demokratiemüdigkeit, Toleranz und Streitkultur sind aktuelle Themen, die innovative Handlungsstrategien erfordern. Sie werden gemeinsam im Stadtteil besprochen und zu tragfähigen Formaten geführt, so zum Beispiel die „Deutzer Seniorentafel“, die „Armutskonferenz“, der „soziale Mittagstisch“, die „Deutzer Demenzinitative“, die „Deutzer Kinderstadt“, die „Integrativen Angebotsstrukturen für Kinder- und Jugendliche“, die „Willkommensarbeit“, Beratung zu Pflege, Wohnen im Alter, Vorsorge. und Unterstützungsmöglichkeiten bei zunehmenden Einschränkungen. Diese und viele andere Angebotsstrukturen sind nicht nur Beleg für den wachen Blick des Bürgerzentrums auf die Deutzer Entwicklungen und den Gestaltungswillen zur positiven Veränderung von erkannten Negativentwicklungen, sondern auch zeitgleich ein Grund dafür, dass die Einrichtung mit täglich 10 -13 Veranstaltungen, monatlich zwischen 13.000 und 18.000 Besuchenden hat und im Jahr 2025 auf 168.304 Jahresbesuchskontakte kam. Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 8 Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit der Angebote abgebildet. Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucher*innen sowie die Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote. Mit großer Freude dürfen wir feststellen, dass das Gebäude in den nächsten 2,5 Jahren, finanziert aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE), in einem Kölner Pilotprojekt energetisch saniert wird, was wir auch als eine anerkennende Wertschätzung der Arbeit der Einrichtung für das Deutzer und Kölner Gemeinwesen wahrnehmen. Neben den wichtigen unterstützenden Hilfeleistungen für die Senior*innen in Deutz möchten wir an dieser Stelle ein besonders gelungenes Demokratieprojekt des Jahres 2025 einmal hervorheben, dessen Weiterentwicklung und Verstetigung wir, mit großer Unterstützung der Deutzer Kinder und Eltern zu einem Entwicklungsziel der nächsten Jahre gemacht haben. „Bock auf Düx – Die 1. Deutzer Kinderstadt“ Die Kinderstadt ist ein pädagogisch betreutes Großspielprojekt, zur Partizipation von Kindern, das in vielen Orten Deutschlands eine Heimat hat. Im Bürgerzentrum Deutz gestalteten in diesem Jahr zum ersten Mal 50 Kinder fünf Tage lang eine Stadt, mit eigener Währung, Ämtern und Unternehmen. Durch die umfassende Spielwelt konnten Kinder schwer verständliche soziale Prozesse (z.B. Gemeinderat, Wahlen, Demokratie) kennenlernen. Wirtschaftliche Zusammenhänge (z.B. Inflation, Arbeitslosigkeit, Angebot und Nachfrage) wurden direkt und unmittelbar erlebt. Mehrmals täglich entschieden sich die Kinder für einen Arbeitsplatz und verdienten ihr eigenes Geld. In den verschiedenen Betrieben übernahmen sie nach einer kurzen Einarbeitung selbst die Verantwortung und füllten die Kinderstadt mit ihren eigenen Ideen und Produkten. Arbeitsplätze gab es in den Bereichen Verwaltung, produzierendes Gewerbe, Dienstleitung, Gastronomie, sowie Kultur und Medien. Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 9 Zentrales Element der Kinderstadt war der täglich stattfindende Rat aller Kinder, in dem die Kinder über das Zusammenleben in der Stadt berieten und Beschlüsse fasten. Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Sparkasse Köln/Bonn wird die Umsetzung auch im Jahr 2026 möglich sein. Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 10 IV Finanzstruktur: Merkmal Plan-Werte 2025 Ist-Werte 2025 Plan-Werte 2026 Plan-Werte 2026 neu aufgrund gekürztes Budget nach Bewirtschaftungsverfügung Finanzressourcen Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische Personalkosten sowie Kosten für Baumaßnahmen und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt. Einnahmen 29.532,00 € 28.507,00 € 29.532,00 € 29.532,00 € Ausgaben 108.855,40 € 123.353,08 € 125.180,70 € 94.907,76 € Ergebnis: -79.323,40 € -94.846,08 € -95.648,70 € -65.375,76 € Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 11 V Ziele und Maßnahmen (Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?) Regel-Ziele Maßnahmen Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs- instrumente Zielerreichung Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren) (Der Bevölkerung werden Möglichkeiten angeboten, sich ungezwungen zu begegnen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, soziale Netze zu pflegen und sich über soziokulturelle Angebote zu informieren) • Soziale Kontakte, • gesellschaftliche Teilhabe, Stärkung der sozialen Netze, • Entspannung, • Geselligkeit, • Unterhaltung, Kultur Förderung von ehrenamtlichem Engagement 66.750 Besucher*innen Quantitativ Summe der Nutzer/innen der einzelnen Produkte (Einzelheiten siehe dort) plus stichprobenartiger Zählung produktunabhängiger Besucher/innen 1 bis 7 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren (Der Bevölkerung (in welchem Wirkungskreis?) werden soziokulturelle Veranstaltungen in Eigenregie und/oder in Kooperation mit anderen Akteuren zur Verfügung gestellt.) • Kulturelle Bildung • Kulturelle Integrationsförderung • Förderung des Stadtteilimages • Soziale Kontakte, • Stärkung der sozialen Netze, • Erholung, Geselligkeit, Unterhaltung • Gesundheit Veranstaltungsstunden 63 Besucher*innen 3.519 Quantitativ KLR- Zahlen 1,2,4,5 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 12 Projekte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren (Projekte sind zeitlich befristete Vorhaben mit einer speziellen Thematik und gehören nicht zum Regelbetrieb der Einrichtungen.) • Förderung gesellschaftlichen Engagements • Demokratieförderung • Aufbau themenzentrierter Vernetzung Aufgreifen wechselnder Bedarfe und Schwerpunktthemen im Sozialraum Projektstunden 1.342 Teilnehmer*innen 10.156 Quantitativ KLR- Zahlen 1 bis 7 Raumvergaben für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren, Vereine, Initiativen, Nachbarschaften et cetera (Raumvergaben sind Dauer- und Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, Organisationen oder Institutionen.) • Bindung an das Haus • Öffnung der Ressourcen für örtliche Bedarfe und Zielgruppen • Förderung des Selbstmanagements Einnahmeerzielung Vergabestunden 6.448 Besucher*innen 40.010 Quantitativ KLR- Zahlen 1,2,3,4,5,7 Entwicklungs-Ziele Maßnahmen Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs- instrumente Zielerreichung Begleitung, Unterstützung und Mitgestaltung der energetischen Sanierung der Einrichtung 2026 bis 2028 im laufenden Betrieb • Hohe Kommunikation mit den Sanierungsumsetzen- den • Transparente Verfahrens- kommunikation mit Anwohnenden, Einrichtungsmietenden und -nutzenden • Konfliktmoderation Sanierungsbedingte Reduzierung der Aktivitätsstunden und Kontaktzahlen im Rahmen halten Reduzierung oder Beibehalten von 1/3 der KLR-Plandaten 2026 Qualitativ, Quantitativ KLR- Zahlen 1 bis 7 Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 13 Weiterentwicklung des „Kinderstadt-Deutz“- Konzeptes und Durchführung der 2. Deutzer Kinderstadt in den Herbstferien 2026 • Förderung gesellschaftlichen Engagements • Demokratieförderung • Aufbau themenzentrierter Vernetzung • Auslastungsquote • Zufriedenheitsbefragung ehrenamtliche Einbindung Qualitativ, Quantitativ KLR- Zahlen 1 bis 7 *Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 14 VI Zielerreichung des Jahres 2025 (Soll-Ist-Abgleich, unterjährig erfolgt ggf. Anpassung Erreicht, teilweise erreicht, in Arbeit/im Prozess, nicht erreicht) Ergänzung in der Spalte Zielerreichung bei Nichterreicht = Bemerkung/Begründung Ziele Maßnahmen Indikatoren zur Zielerreichung Erhebungs- instrumente Zielerreichung Begegnung und Kommunikation für die Bevölkerung s.o. 168.304 Besucher*innen Quantitativ KLR- Zahlen Über Plan erreicht Veranstaltungen s.o. 107 Stunden 3.556 Besucher*innen Quantitativ KLR- Zahlen Über Plan erreicht Offene Angebote und Gruppenangebote s.o. 2.256 Stunden 18.780 Besucher*innen Quantitativ KLR- Zahlen Über Plan erreicht Kurse s.o. 493 Stunden 4.807 Besucher*innen Quantitativ KLR- Zahlen Über Plan erreicht Projekte s.o. 5.332 Stunden 40.922 Besucher*innen Quantitativ KLR- Zahlen Über Plan erreicht Raumvergaben s.o. 13.640 Stunden 100.239 Besucher*innen Quantitativ KLR- Zahlen Über Plan erreicht ------------------------------------------------------ ---------------------------------------------------------- Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Bürgerhaus/Bürgerzentrum Stadt Köln 30.04.2026
Anlage_4_Zielvereinbarung_2026_Quäker_Nachbarschaftsheim
18969 Zeichen
Zielvereinbarung
zwischen
Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum – Innenstadt Nord
und
Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
für das Jahr 2026
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
2
I. Mission der Bürgerzentren
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammen-
halt gelebt werden.
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein
weltoffenes und tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung
der Bürgerinnen und Bürger.
Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor
Ort. Sie schaffen so Synergieeffekte und erzeugen positive, soziale Hebeleffekte (Leverage-Effekt) für gesellschaft-
lichen Zusammenhalt.
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die
Bürgerzentren sind Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen.
Ziel des Quäker Nachbarschaftsheims ist es, die Lebensverhältnisse in der Kölner Innenstadt Nord sowie das an-
grenzende Ehrenfeld durch seine Einrichtungen und Angebote zu verbessern. Dies wird insbesondere durch Fol-
gendes verwirklicht:
• Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien (Betreuung, Förderung, Prävention)
• Spezielle Angebote für Senior*innen zur Teilhabe und gegen Vereinsamung
• Bereitstellung von Räumen für Initiativen, Vereine und private Aktivitäten
• Aktivierung und Einbindung von ehrenamtlichem Engagement
• Vernetzung von Menschen, Gruppen und sozialen Akteur*innen im Stadtteil
• Schaffung und Erhalt nicht-kommerzieller Orte im Quartier
• Niedrigschwelliger Treffpunkt für Begegnung, Austausch und Mitbestimmung
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
3
• Stärkung von Nachbarschaft, sozialem Zusammenhalt und Wir-Gefühl
• Unterstützung persönlicher Entwicklung und Selbstwirksamkeit
• Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen
• Förderung von Integration, Vielfalt und gegenseitigem Respekt
• Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit
Weitere Informationen zum Quäker Nachbarschaftsheim e.V. sind unter dem Link https://www.quaeker-nbh.de/ zu
finden.
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
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II. Struktur der Einrichtung: Organigramm des Quäker Nachbarschaftsheims e.V.
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
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III. Ausgangssituation
Entwicklung seit 2024 und 2025
Die Jahre 2024 und 2025 waren für das Quäker Nachbarschaftsheim von einem hohen finanzi-
ellen Druck geprägt. Zwar gab es im Bereich des Bürgerzentrums zusätzliche Förderungen,
gleichzeitig fielen jedoch bei vielen anderen städtisch oder vom Land finanzierten Angeboten
Querfinanzierungen weg oder die Angebote entwickelten sich zunehmend defizitär.
Hinzu kamen neue gesellschaftliche Herausforderungen – sowohl weltpolitischer als auch kom-
munaler Art –, die sich unmittelbar auf die Arbeit der Einrichtung auswirkten. Trotz dieser
schwierigen Rahmenbedingungen konnten in beiden Jahren wichtige Angebote weitergeführt
und teilweise sogar ausgebaut werden. Besonders die Themen Partizipation und Demokratiebil-
dung bildeten dabei zentrale Eckpfeiler der Arbeit in allen Bereichen.
Im Jahr 2025 spielte zudem im Rahmen des Demokratiefestivals die Vorbereitung der Kommu-
nalwahl eine wichtige Rolle. Die Einrichtung beteiligte sich aktiv an den Angeboten und Initiati-
ven der „Kölner 11“ und arbeitete dort konstruktiv und zielführend mit.
Eine große Herausforderung bleibt weiterhin der bauliche Zustand der Einrichtung. Das Ge-
bäude ist stark sanierungsbedürftig. Immer wieder kommt es zu Problemen wie Wasserrohrbrü-
chen, defekten oder nicht zu öffnenden Fenstern sowie Räumen, die nicht ausreichend beheizt
werden können. Zusätzlich stößt das Haus räumlich an seine Grenzen, sodass nicht alle Be-
darfe der Menschen aus dem Umfeld angemessen berücksichtigt werden können.
Aufgrund der Fördermittelakquise der Stadt Köln im Rahmen des Europäischen Fonds für Regi-
onale Entwicklung (EFRE) ist für die Jahre 2026-2029 die energetische Sanierung des Gebäu-
des vorgesehen.
Positiv hervorzuheben ist die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Abteilung
Bürgerhäuser/Bürgerzentren der Stadt Köln. In den vergangenen beiden Jahren wurde dort auf
Augenhöhe zusammengearbeitet und gemeinsame Ziele verfolgt.
Finanzsituation:
(s. auch u.a. Excel-Tabelle)
Die finanzielle Situation des Bürgerzentrums ist sowohl für das Jahr 2025 als auch mit Blick auf
das Jahr 2026 nicht auskömmlich. Trotz eines gestiegenen Betriebskostenzuschusses reichen
die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem nicht aus, um den laufenden Betrieb nachhaltig
zu sichern.
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
6
Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein wesentlicher Faktor sind die zunehmenden Aufgaben.
Die Anforderungen an das Bürgerzentrum sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen
– sowohl im Umfang als auch in der Komplexität. Neue Angebote, zusätzliche Zielgruppen so-
wie erweiterte Öffnungszeiten gehen mit einem erhöhten personellen und organisatorischen
Aufwand einher, der sich entsprechend in den Kosten niederschlägt.
Ein weiterer zentraler Kostenfaktor sind die Tarifabschlüsse im Personalbereich. Insbesondere
langjährig beschäftigte Mitarbeitende erreichen durch tarifliche Steigerungen höhere Gehaltsstu-
fen. Diese Entwicklung ist grundsätzlich zu begrüßen, da sie Erfahrung und Engagement der
Beschäftigten würdigt. Die daraus resultierenden Mehrkosten werden jedoch durch den Be-
triebskostenzuschuss nicht ausreichend kompensiert.
Hinzu kommen gestiegene Sachkosten, etwa für Energie, Materialien und Dienstleistungen.
Auch diese belasten den Haushalt des Bürgerzentrums zunehmend und verschärfen die finanzi-
elle Lage zusätzlich.
Im Bereich der Drittmittelakquise ist das Bürgerzentrum engagiert und erfolgreich. Die Möglich-
keiten bleiben jedoch begrenzt, da die Konkurrenz um Fördermittel stetig zunimmt und viele Ak-
teur*innen auf dieselben Mittel zugreifen. Drittmittel können daher die strukturelle Unterfinanzie-
rung nicht dauerhaft ausgleichen.
Insgesamt zeigt sich, dass die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um
den Betrieb des Bürgerzentrums langfristig abzusichern. Ohne eine deutliche Anpassung der
finanziellen Unterstützung war eine auskömmliche Finanzierung weder für das Jahr 2025 noch
ist sie für das Jahr 2026 gewährleistet.
Personalstruktur:
(Anzahl der Mitarbeiter*innen, Qualifika-
tion der Mitarbeiter*innen, geringfügig
Beschäftigte, freie Mitarbeiter*innen)
Zum Stichtag 31.12.2025 waren bei uns 120 Mitarbeitende sozialversicherungspflichtig beschäf-
tigt, davon 74 Mitarbeitende im Nachbarschaftsheim und 46 Mitarbeitende in der Kita Quäker
NBH und der Kita Quäker Pänz in Volkhoven/Weiler.
Altersstruktur der Mitarbeitenden im Quäker NBH:
23 MA unter 30 Jahre
23 MA bis 40 Jahre
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
7
6 MA bis 50 Jahre
15 MA bis 60 Jahre
7 MA über 60 Jahre
Altersstruktur der Mitarbeitenden in den Kitas:
13 MA unter 30 Jahre
10 MA bis 40 Jahre
10 MA bis 50 Jahre
10 MA bis 60 Jahre
3 MA über 60 Jahre
Anzahl der Mitarbeitenden nach Bereichen:
Bürgerzentrum (Geschäftsstelle, Kinder- und Jugendarbeit, Senior*innenarbeit): 22
Offene Kinder- und Jugendarbeit vom kommunalen Jugendamt gefördert: 7
Ambulante Erziehungshilfen: 12
Arbeit in Wohnheimen mit Menschen mit Fluchterfahrung: 5
Brückenprojekt, stationäre Arbeit mit minderjährigen geflüchteten Menschen: 21
Kitas: Kita im QNBH und Kita Quäker Pänz: 46
„Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgasse: 1
Seniorennetzwerke Ossendorf und Vogelsang: 1
Küche: 5
Im Kinder- und Jugendbereich und den ambulanten Erziehungshilfen und in der Senior*innenar-
beit arbeiten wir ausschließlich mit Fachkräften der Sozialen Arbeit. Im Brückenprojekt arbeiten
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
8
wir sowohl mit Fachkräften als auch mit Ergänzungskräften. In den Kitas sind bis auf wenige Er-
gänzungskräfte Erzieher*innen und Pädagog*innen der frühen Kindheit beschäftigt. Weitere
Professionen sind: Buchhalterin, Verwaltungsfachkraft, Kunsthistorikerin, Koch und Kommunika-
tionstechniker.
Nicht hier aufgeführt sind Ehrenamtliche, die im Rahmen des § 3 Abs. 26 Einkommensteuerge-
setz eine Aufwandspauschale erhalten.
Aktuelle Situation und Besonder-
heiten:
(inkl. jährliche Gesamtbesucher*innen-
zahl)
Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und Ange-
bote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als Ergebniskennzahl
erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit der Angebote abge-
bildet.
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besuchenden sowie die Einfluss-
nahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens der Köl-
ner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die Wirksamkeit
und Passgenauigkeit der Angebote.
Besuchendenzahlen:
Offene Tür für Kinder und Jugendliche im Quäker Nachbarschaftsheim
• ISBA: 55 / Tag
• ÜMB: 85 / Tag
• Durchschnittliche Besuchende Kinder- und Jugendarbeit: 85 / Tag im offenen Bereich
• Ferienprogramme: 194
• Events 290
• Insgesamt ca. 45.484 Kontakte im Jahr
Offene Senior*innenarbeit –Treff der Generationen
• Anzahl Gruppen: 40
• Kontakte: 412 Teilnehmende pro Woche
• Jahreshochrechnung Kontakte: 412 x 48 (Wochen) = 19.776 Kontakte
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
9
• 19.776 + 350 (Vermietung etc.) = 20.126 Gesamtkontakte pro Ja
Neue Gruppen:
• Tanztheater / Bewegungstheater für Anfänger
• KUNST FÜR MICH
• Kunst erleben – gemeinsame Busausflüge zu Museen
• Cookies & Apps
Gruppen, die 2025 wegfielen:
• Lyrik
• Yoga
• Hier mit Herz
Gruppen / Angebote:
3 Gymnastik Gruppen, „Richtig Atmen lernen“, Kreativer Tanz, Qigong, Tai Chi, Englisch für An-
fänger*innen, ELKA Sprachkurse für Fortgeschrittene, Theaterkurs für Anfänger*innen, Thea-
terensemble FSK 60, Tanztheater / Bewegungstheater für Anfänger, Mut-Mach-Chor Köln, Rus-
sisch-deutscher Kammerchor Cantilene Köln e.V., Lebenslieder und heilsame Lieder, Trommel-
kurs – Beat the drums, TonArt – Offene Werkstatt für kreatives Töpfern, Keramikkurs (Töpfern),
Maschentausch-Fadenrausch – Stricken, Häkeln, Weben, Holzwerkstatt, Aktzeichnen, Malkurs:
Ein Thema malen, Mischen möglich – Malkurs, KUNST FÜR MICH/im Jahr, Kunst erleben – ge-
meinsame Busausflüge zu Museen, Philosophischer Gesprächskreis, Schreibwerkstatt, Früh-
stücksmatinee mit Lesungen, Internet Café, Cookies & Apps, Ganzheitliches Gedächtnistrai-
ning, Themen von Relevanz, Stotterer-Selbsthilfe Köln e.V., Skat, Rommé, Canasta, Spiritualität
im Alltag, Menschen im Gespräch, Suchthilfe e.V., unterschiedliche Selbsthilfegruppen, Italieni-
sche Tanzgruppe, Vermietung Samstags
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
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Bürgerzentrum Nutzung und Vermietung:
Gruppen/Raumnutzungen:
Tanzgruppe
Capoeira Brasil
Rabatz/Samba
1.Cölsche Hofstaat Probe
Kindersport
Narcotics Anonymous e.V.
ACA Selbsthilfegruppe
Veedelperlen
Capoeira Senzala Cologne e.V.
AA
Christengruppe
11
Die Anzahl der Teilnehmenden variiert zwischen 10 und 150 Menschen.
Die meisten Nutzungen finden einmal wöchentlich statt, viele auch an Wochenenden.
Vermietungen:
Wir vermieten an Wochenenden und Feiertagen den Thekenbereich mit Saal (200 Personen)
oder ohne Saal (80 Personen).
Saal + Theke Theke
50 Vermietungen 26 Vermietungen
10.000 Personen 2.080 Personen
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
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IV. Finanzstruktur:
Merkmal Ist-Werte 2025 in € Plan-Werte 2026 in €
Finanzressourcen
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung in freier Trägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und
Betriebsaufwendungen. Städtische Overheadkosten, Bauunterhaltungskosten, Gebäude- und Inventarversicherung und
Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt.
Ertrags- bzw. Einnahmenstruktur
Betriebskostenzuschuss des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren: 404.460 416.198
weitere städtische Zuschüsse: 11.940 7.000
weitere öffentliche Zuwendungen: 1.600 1.000
Eigenmittel: 267.708 270.000
Sonstiges: 37.919 38.500
Summe: 723.627 732.698
Aufwands- bzw. Ausgabenstruktur
Personalaufwendungen/-ausgaben: 570.995 587.810
Sachaufwendungen/-ausgaben: 138.220 140.000
Sonstige Aufwendungen/-ausgaben 40.136 40.000
Summe: 749.351 767.810
Ergebnis: -25.724 -35.112
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
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V. Ziele und Maßnahmen
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?)
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur Zielerrei-
chung
Erhebungsinstrumente Hand-
lungs-fel-
der*
Vorbereitung der
energetischen
Sanierung:
• Bespielen aller Netzwerke, um eine
gelungene Interimslösung zu finden
und vorzubereiten.
• Kommunikation: Regelmäßige In-
formation der Mitarbeitenden und
Besuchenden.
• Zusammenarbeit mit der Stadt
Köln: Regelmäßige Besprechungen
mit der Abteilung Bürgerhäu-
ser/Bürgerzentren und der Gebäu-
dewirtschaft.
• Finden einer Interimslö-
sung für alle Bereiche.
• Erreichen, dass Ängste
und Sorgen genommen
werden
• Konstruktive Mitarbeit er-
reichen.
• Planbarkeit des Prozes-
ses herstellen.
• Befragung/Feedback
der Mitarbeitenden
• Fragebögen
• Protokolle von Be-
sprechungen
• Beobachtungen
• Qualitativ
4
Intergenerative
Projekte
• „Artothek“: Generationsübergrei-
fende Kunst erleben.
• „Silver Gaming“: Kinder/Jugendli-
che werden von externen Fachkräf-
ten befähigt, älteren Mitmenschen
digitale Spiele näher zu bringen.
• „Cookies and Apps“: Kinder/Ju-
gendliche unterstützen ältere Men-
schen bei Fragen aus der digitalen
Welt.
• Anzahl der Treffen
• Anzahl der Teilnehmen-
den
• Teilnehmendenlisten
• Anwesenheitskontrol-
len
• Auswertung von Pro-
jektberichten
• Quantitativ
2
Kinder gestalten
ihr Ferienpro-
gramm
• In jeweils 1 Woche in den Oster-,
Sommer- und Herbstferien gestal-
ten die Kinder in einem abgespro-
chenen Rahmen das Ferienpro-
gramm eigenständig.
• Anmeldezahlen
• Aktiv Beteiligte
• Zufriedenheit
• Umfragen/Feedback-
bögen der Kinder
• Beobachtungsproto-
kolle
• Anmeldeformulare
• Quantitativ, Qualitativ
3
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
13
Urban Gardening • Den Quäker-Garten insekten-
freundlicher gestalten.
• Anbau von Obst und Gemüse zur
Verarbeitung in Programmen.
• Intergenerative umweltpädagogi-
sche Maßnahmen.
• Beantragung von Fördergeldern für
den weiteren Ausbau.
• Umgesetzte Maßnah-
men
• Bewilligung von Drittmit-
teln
• Dokumentation der
Gartenprojekte
• Fotos
• Projektberichte
• Bewilligungsbe-
scheide
• Qualitativ
4
Stärkung Mentale
Gesundheit
• Veranstaltungen für Kinder/Jugend-
liche
• Workshops zum Thema Cy-
bergrooming
• „Feelingsfestival“ für Kinder/Ju-
gendliche
• Für Fachkräfte findet ein Fachtag in
Kooperation mit der AJS NRW
statt.
• Anzahl der Angebote
• Anzahl der Teilnehmen-
den
• Teilnehmendenlisten,
Feedbackbögen
• Interviews
• Evaluation der Work-
shops
• Quantitativ
2 und 5
*Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
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VI. Zielerreichung des Jahres 2025
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur
Zielerreichung
Erhebungsinstrumente Zielerrei-
chung
Stärkung der De-
mokratie und
Partizipation
• Veranstaltungen und Programm-
punkte in der täglichen Arbeit
• Projekt „Köln wählt Demokratie“
• Installieren und leben von Mitbe-
stimmungsgremien in allen Ar-
beitsbereichen von der Kita bis
zur Senior*innenarbeit
• Anzahl der Teilnehmenden
• Engagement in den Gre-
mien
• stabile Teilnahme und
Nachbesetzung
• Teilnehmendenlisten
• Protokolle der Gremi-
ensitzungen
• Beobachtungsbögen
zur Partizipation
• Quantitativ
erreicht
Optimierung Nut-
zungskonzeptes
für Bürger*innen
im Stadtteil
• übersichtliche Darstellung
• Digitalisierung
• Schaffung von neuen Möglich-
keiten
• Belegung
• Anzahl von Nutzungen und
Vermietungen
• Buchungssystem
• Raumbelegungspläne
• Nutzendenbefragun-
gen
• Quantitativ
teilweise er-
reicht
(zu wenig
Räume,
baulicher
Zustand)
Bedeutung des
Bürgerzentrums
durch verstärkte
Öffentlichkeits-
darstellung ver-
größern
• Feste und Veranstaltungen
• Internetauftritt
• Social Media
• Besuchendenzahlen
• digitale Reichweite („Klicks“
& Follower)
• Feedback von Besuchen-
den
• Besuchendenzählun-
gen
• Event-Feedback-For-
mulare
• Social-Media-Analy-
tics
• Website-Statistiken
• Quantitativ, Qualitativ
teilweise er-
reicht
(fehlende
personelle
Ressour-
cen)
Förderung von
Gesundheit durch
sportliche und
meditative Ange-
bote
• Tanzen
• Yoga
• Thai Shi
• Gymnastik
• Fitnesstraining
• Anzahl Angebote
• Teilnehmende
• Kurslisten
• Anmeldungen
• Teilnehmendenlisten
• Feedbackbögen
• Quantitativ
erreicht
Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum
15
Förderung kultu-
reller Teilnahme
für Senior*innen
• Eigene Kulturveranstaltungen
und Teilnahme an externen An-
geboten
• Theater und Konzerte
• Anzahl Angebote
• Teilnehmende
• Veranstaltungslisten
• Teilnehmendenlisten
• Feedbackbögen
• Umfragen
• Quantitativ, Qualitativ
erreicht
________________________________
Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift
Bernd Naumann, Geschäftsführer Stadt Köln
Quäker Nachbarschaftsheim e.V.
05.05.2026
Mitteilung BV
8195 Zeichen
Dezernat, Dienststelle V/506 Vorlagen-Nummer 1596/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.06.2026 Zielvereinbarungen 2026 - Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz, Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim Die vorliegenden Zielvereinbarungen der städtischen Einrichtungen, Bürgerhaus Stollwerck und Bürgerzentrum Deutz, sowie der Einrichtungen in freier Trägerschaft, Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim, für das Jahr 2026 wurden auf der Grundlage des vom Rat der Stadt Köln verabschiedeten Haushalts 2025/2026 erarbeitet. Der für die städtischen Bürgerhäuser/Bürgerzentren im Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unter- haltung und Förderung der Bürgerhäuser/-zentren vorhandene Budgetrahmen wurde auf Ba- sis der Bewirtschaftungsverfügung pauschal reduziert. Die Wirkung ist in den Zielvereinba- rungen dargestellt. Die jeweilige Ausgangslage wurde bei der Beschreibung der Ziele und Leistungen für die vier Bürgerzentren zur Grundlage der Zielvereinbarung gemacht. Seitens der Einrichtungen und der Fachverwaltung wurde besonderer Wert daraufgelegt, dass die genannten Wirkungsberei- che, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen den Bedarfslagen des Sozialraumes/Bezir- kes entsprechen. Die städtischen Betriebskostenzuschüsse des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren an die Träger freier Einrichtungen wurden zum Haushalt 2025/2026 erhöht und berücksichtigen ei- nen Ausgleich für gestiegene Personal- und Energiekosten. Einrichtung Betriebskostenzuschuss 2025 Betriebskostenzuschuss 2026 Bürgerzentrum Alter Feuerwa- che 718.040 € 738.552 € Quäker Nach- barschaftsheim 404.460 € 416.198 € Bürgerhaus Stollwerck: Aufbauend auf den Erfahrungen aus 2024 wurde eine strategische Neuausrichtung angesto- ßen und das Leistungsspektrum gezielt angepasst. Es wurde versucht, die Quantität der An- gebote konstant zu halten und gleichzeitig die Qualität gezielt zu verbessern. Ziel der Maß- nahmen war eine stärkere Zielgruppenorientierung, eine höhere inhaltliche Tiefe der Pro- gramme sowie die verbesserte Organisation und Durchführung. Schwerpunkte der Arbeit wa- ren unter anderem Vielfalt und Integration sowie die Entwicklung eines besonders inklusiven 2 Konzepts. Dies soll langfristig vor allem durch multikulturelle Angebote, generationenübergrei- fende Projekte und niedrigschwellige Zugänge erreicht werden. Insgesamt hat sich das Bürgerhaus Stollwerck in der Kölner Südstadt als eine der größten so- ziokulturellen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen weiterhin etabliert. Die städtischen Bürgerhäuser sind aufgrund der Einsparmaßnahmen vergangener Jahre be- reits jetzt in vielen Bereichen strukturell unterfinanziert, so dass bei weiteren Ausgabekürzun- gen ganze Bereiche der Bürgerhäuser/-zentren geschlossen werden müssen, die unter ande- rem für die Einnahmenerzielung grundlegend sind. Bürgerzentrum Deutz: Eine besondere Stärke des Bürgerzentrums Deutz ist es, durch eine intensive und gepflegte Vernetzung mit allen Akteur*innen im Stadtteil im ständigen Austausch mit den Stadtteilbe- wohner*innen und deren Lebenssituationen zu sein, die Themen und Aufgaben des Stadtteils zu erarbeiten und nach positiven Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen, um diese anschlie- ßend gemeinsam mit den Deutzer*innen umzusetzen. Dies führt nicht nur zu einer sehr guten Auslastung des Hauses in den wöchentlichen Regel- angeboten, sondern auch zu einer herausfordernden Auseinandersetzung mit den sich verän- dernden Lebensbedingungen und Rahmenbedingungen des lebendigen Miteinanders im Stadtteil Deutz. Steigende Altersarmut, anwachsende Demenzentwicklung, Vereinsamungs- tendenzen, Demokratiemüdigkeit, (In-)Toleranz und Streitkultur sind aktuelle Themen, die in- novative Handlungsstrategien erfordern. Insbesondere vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden wirtschaftlichen Ressour- cen und den damit einhergehenden Herausforderungen, ist die Vernetzung der Akteur*innen existenzielle Grundlage, um tragfähige Formate anbieten zu können. Die städtischen Bürgerhäuser sind aufgrund der Einsparmaßnahmen vergangener Jahre be- reits jetzt in vielen Bereichen strukturell unterfinanziert, so dass bei weiteren Ausgabekürzun- gen ganze Bereiche der Bürgerhäuser/-zentren geschlossen werden müssen. Das Gebäude des Bürgerzentrums Deutz wird in den nächsten 2,5 Jahren, finanziert aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE), in einem Kölner Pilotprojekt energe- tisch saniert. Bürgerzentrum Alte Feuerwache: Der jährliche Haushalt ist strukturell defizitär. Die Betriebskostenzuschüsse sind in den ver- gangenen Jahren bis auf den Zuschuss im Jahr 2025 lediglich geringfügig gestiegen und de- cken die tatsächlichen Kosten der Arbeit nicht ab. Inflation sowie allgemeine Kostensteigerun- gen – insbesondere im Bereich Personal, Energie und Sachkosten – werden die Finanzie- rungslücke in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Die personellen Ressourcen sind bereits jetzt äußerst knapp. Ein Teil der pädagogischen und sozialen Arbeit wird über Projekt- mittel und Stiftungsförderungen finanziert. Diese Programme sind jedoch stark überzeichnet, so dass die Anträge häufig nicht zum Erfolg führen. Darüber hinaus wird ein steigernder Bedarf im Bereich der positiven Stadtteilentwicklung für die nächsten Jahre gesehen. Gerade die Nähe zum Ebertplatz und die dort verortete Szene wirken bis in die Alte Feuerwache. Insgesamt nehmen auch im Agnesviertel, das als wohlha- bend und stark gentrifiziert gilt, die sozialen Bedarfe spürbar zu. Die seit 2022 laufende Hofsanierung ist seit Ende 2024 abgeschlossen. Der Spielturm wurde im Sommer 2025 errichtet und im Dezember 2025 vom TÜV abgenommen und freigegeben. Das für die Hofsanierung beauftragte Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, bauchplan, hat für die innovative, partizipative Neugestaltung des Innenhofs den polis Award 2026 in der Kategorie Reaktive Zentren erhalten. Im Jahr 2026 feiert die Alte Feuerwache Köln 40-jähriges Jubiläum. 3 Quäker Nachbarschaftsheim: Die finanzielle Situation des Bürgerzentrums ist sowohl für das Jahr 2025 als auch mit Blick auf das Jahr 2026 nicht auskömmlich. Trotz eines gestiegenen Betriebskostenzuschusses rei- chen die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem nicht aus, um den laufenden Betrieb nachhaltig zu sichern. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein wesentlicher Faktor sind die zunehmenden Aufgaben. Die Anforderungen an das Bürgerzentrum sind in den vergangenen Jahren deutlich gewach- sen – sowohl im Umfang als auch in der Komplexität. Neue Angebote, zusätzliche Zielgrup- pen sowie erweiterte Öffnungszeiten gehen mit einem erhöhten personellen und organisatori- schen Aufwand einher, der sich entsprechend in den Kosten niederschlägt. Ein weiterer zent- raler Kostenfaktor sind die Tarifabschlüsse im Personalbereich. Insbesondere langjährig be- schäftigte Mitarbeitende erreichen durch tarifliche Steigerungen höhere Gehaltsstufen. Hinzu kommen gestiegene Sachkosten, etwa für Energie, Materialien und Dienstleistungen. Auch diese belasten den Haushalt des Bürgerzentrums zunehmend und verschärfen die fi- nanzielle Lage zusätzlich. Im Bereich der Drittmittelakquise ist das Bürgerzentrum engagiert und erfolgreich. Die Möglichkeiten bleiben jedoch begrenzt, da die Konkurrenz um Fördermit- tel stetig zunimmt und viele Akteur*innen auf dieselben Mittel zugreifen. Drittmittel können da- her die strukturelle Unterfinanzierung nicht dauerhaft ausgleichen. Eine große Herausforderung bleibt zudem der bauliche Zustand der Einrichtung. Das Ge- bäude ist stark sanierungsbedürftig. Aufgrund der Fördermittelakquise der Stadt Köln im Rah- men des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist für die Jahre 2026-2029 die energetische Sanierung des Gebäudes vorgesehen. Anlagen: Anlage 1: Zielvereinbarung 2026 Bürgerhaus Stollwerck Anlage 2: Zielvereinbarung 2026 Bürgerzentrum Deutz Anlage 3: Zielvereinbarung 2026 Bürgerzentrum Alte Feuerwache Anlage 4: Zielvereinbarung 2026 Quäker Nachbarschaftsheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungOrte (5)
- Tempelstraße 41
- Dreikönigenstraße 23
- Ebertplatz
- Kreuzgasse
- Straße 3
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Details
- Aktenzeichen
- 1596/2026
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 05.06.2026
- Erstellt
- 01.06.2026 12:46