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1596/2026

Zielvereinbarungen 2026 - Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz, Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim

Mitteilung BV 05.06.2026

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Anlage_1_Zielvereinbarung_2026_Bürgerhaus_Stollwerck

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Mitteilung BV

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Anlage_1_Zielvereinbarung_2026_Bürgerhaus_Stollwerck

26313 Zeichen

Kölner eH
I___________ I
DIE BÜRGERZENTREN
Stadt Köln
Zielvereinbarung
zwischen
Bürgerhaus Stollwerck 
Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln, Bezirk Innenstadt-Südstadt 
und
Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
für das Jahr 2026

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
I Mission der Bürgerzentren
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden.
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und 
tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind 
Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen.
Ziel des Bürgerhaus Stollwerck ist es, die Lebensverhältnisse in der Kölner Südstadt durch seine Einrichtungen und Angebote zu 
verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht:
Pädagogische Angebote:
Im Bürgerhaus Stollwerck stehen Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Der 
Jugendbereich bietet ein offenes Angebot für junge Menschen zwischen 9 und 18 Jahren. Dieses geht von Sport und Spiel in den 
Räumlichkeiten des Bürgerhauses, wie z.B. Tischtennis, Kicker, Billard, PC- und Gesellschaftsspiele, über Outdoor-Veranstaltungen 
bis hin zu umfangreichen Ferienprogrammen für Schülerinnen und Schüler, die nicht in Urlaub fahren (können).
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Hausaufgabenbetreuung wahrzunehmen und Unterstützung beim Lernen für 
Klassenarbeiten und Klausuren zu bekommen.
Natürlich können die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Angebote auch die vielfältigen Möglichkeiten des Bürgerhauses, wie 
zum Beispiel die Kegelbahnen, den Tanzraum, die Sporträume oder die Töpferwerkstatt nutzen.
Für Seniorinnen und Senioren, die im Alter oft allein sind und gesellschaftlichen Anschluss benötigen, bietet das Bürgerhaus 
Stollwerck sowohl offene Angebote als auch Kurse und regelmäßige Veranstaltungen an, die teilweise niederschwellig sind, sich aber 
auch an ein gezieltes Fachpublikum richten können. Unter anderem wird Sport (z.B. „Fit für 100“), Kochen, Kleidertausch, 
Geschichtswerkstatt, Yoga, Demokratieworkshops oder Boule angeboten. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu 
engagieren oder sich in Einzelgesprächen beraten zu lassen.
Angebote aus Kultur und Bildung:
Im Bürgerhaus Stollwerck wird ein umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm angeboten. In einem eigens dafür vorgesehenen 
Theaterraum bietet das Theater 509 wöchentlich mehrere Veranstaltungen unter anderem im Bereich Kleinkunst, Comedy und 
Kabarett. Darüber hinaus findet eine Vielzahl an Konzerten und Theateraufführungen im großen Saal des Bürgerhauses statt, die von 
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
bis zu 600 Personen besucht werden. Auch Lesungen, Workshops und Vorträge werden von zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern 
besucht.
Das Haus bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich in speziellen Kursen zielgerichtet weiterzuentwickeln. Dies gelingt unter anderem 
durch die Teilnahme an Angeboten im Bereich Sport, in bildender Kunst oder Malerei, Tanz und Musik.
Es besteht die Möglichkeit, Räume anzumieten und dort ein eigenes Programm anzubieten. Die beiden Sporträume, der Tanzraum, 
die Töpferwerkstatt mit neuem Töpferofen sowie ein großes, lichtdurchflutetes Atelier bieten dafür beste Voraussetzungen.
Vermietungen / Veranstaltungen:
Das Bürgerhaus Stollwerck veranstaltet nicht alle Angebote, die im Haus stattfinden selbst. Für eine Vielzahl von Veranstaltungen 
stellt das Bürgerhaus die Räume den Veranstalterinnen und Veranstaltern zur Verfügung. Die Nutzung geht hiervon kleineren 
Gruppen mit etwa fünf Personen bis zu Konzerten, Marktveranstaltungen oder Messen mit über 600 Teilnehmerinnen und 
Teilnehmern im großen Saal und weiteren Besuchenden in den anderen Räumen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der 
Nutzung für Feierlichkeiten aller Art im Mehrzweckraum in der vierten Etage.
Für Künstlerinnen und Künstler stehen Ateliers zur Verfügung, die fest vermietet sind. Gleiches gilt für Musikerinnen und Musiker 
sowie für Bands, die im Bürgerhaus Stollwerck Probenräume anmieten können.
Der Besucherparkplatz des Bürgerhauses ist hoch frequentiert. Damit ist er ein wichtiger Einnahmefaktor für die Einrichtung.
Er kann sporadisch auch für Veranstaltungen, wie zum Beispiel Sommerfeste, genutzt werden. Perspektivisch besteht die Möglichkeit, 
hier auch Marktveranstaltungen durchzuführen.
Das Bürgerhaus Stollwerck wird jährlich von ca. 180.000 Menschen besucht. Es ist damit ein fester Bestandteil für die 
Freizeitgestaltung der Menschen, die in der Kölner Südstadt leben. Darüber hinaus bietet es ein umfangreiches Angebot, 
insbesondere im Bereich Kultur und Theater, das weit über die Grenzen des Viertels oder der Stadt Köln hinaus angenommen wird.
Als südlichstes Bürgerzentrum auf der linken Rheinseite deckt das Bürgerhaus Stollwerck auch die Stadtbezirke Lindenthal und 
Rodenkirchen ab, die selbst über kein eigenes Bürgerhaus verfügen.
Weitere Informationen zum Bürgerhaus Stollwerck sind unter dem Link www.buerqerhausstollwerck.de zu finden.
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
II Struktur der Einrichtung: Organigramm des Bürgerhaus Stollwerck:
506/1 Bürgerhaus Stollwerk 
Leitung (40 Std.)
Verwaltungsbereich Technischer Bereich 
Veranstaltungsbereich
Kinder- und Jugendbereich 
Theater- u. Kulturarbeit
Seniorenbereich
(41 Std.)
- Rechnungswesen
- Personal
- Organisation
(39 Std.)
- Technische Leitung,
- Vermietung Saal
- Organisation Veranstaltungen
(39 Std.)
- Leitung Jugendbereich
- Stadtteilkulturarbeit
(39 Std.)
- Angebote für Senior*innen
- Stadtteilkulturarbeit
- Theater 509 - Ehrenamtliche
(39 Std.)
- Haushandwerker
(39 Std.)
- Hilfshausmeister
(39 Std.)
- Vermietungen außer Saal
- Öffentlichkeitsarbeit
- Angebote für Kinder
(39 Std.)
- Angebote für Jugend 
- Gemeinwesenarbeit
- Geringfügig Beschäftigte
- Freie Mitarbeitende
- Bundesfreiwilligendienst
- Praktikanfinnen
(30,5 Std.)
- Pförtner
- Beschaffungen
- Bundesfreiwilligendienst
- Frauen- und Mädchenförderung
- Ehrenamtliche
- Geringfügig Beschäftigte
- Wachdienstfirma
- Geringfügig Beschäftigte
- Freie Mitarbeitende
- Bundesfreiwilligendienst
- Ausgegliederte
Werkstattarbeitsplätze - Praktikanten
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
III Ausgangssituation
Entwicklung seit 2024 und 2025 1. Ausgangslage: Bedeutung im Stadtteil
Das Bürgerhaus Stollwerck hat sich in der Kölner Südstadt als eine der größten soziokulturellen 
Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen etabliert. Es erfüllt eine zentrale Funktion als:
- Begegnungsort für unterschiedliche soziale Gruppen
- Plattform für kulturelle und kreative Aktivitäten
- Motor für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Mit über 180.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich zeigt sich eine konstant hohe 
Nachfrage und Relevanz im urbanen Raum.
2. Entwicklung im Jahr 2024: Stabilisierung, Anpassung und strukturelle Veränderungen
Das Jahr 2024 war geprägt von Personalwechseln im pädagogischen Bereich und in der 
Verwaltung. Bauliche Maßnahmen brachten sowohl Einschränkungen als auch 
Modernisierungschancen mit sich. Diese Veränderungen führten zu temporären 
organisatorischen Herausforderungen, einer Neujustierung interner Abläufe sowie verstärktem 
Fokus auf Teamstruktur und Koordination.
Trotz dieser Umstände blieb das zentrale Ziel bestehen: Die Sicherstellung eines breiten, 
niederschwelligen Angebots und die Aufrechterhaltung der Vielfalt in den Bereichen:
- Kunst
- Kultur
- Pädagogische Betreuung
- Förderung der Demokratie
- Stärkung der Gesellschaft
- Musik
- Sport
- Bildung
- Teilhabe
- Gesundheit
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
3. Entwicklung im Jahr 2025: Qualitative Weiterentwicklung und Strategische Neuausrichtung
Aufbauend auf den Erfahrungen aus 2024 wurde eine strategische Neuausrichtung angestoßen 
und das Leistungsspektrum gezielt angepasst. Es wurde versucht, die Quantität der Angebote 
konstant zu halten und gleichzeitig die Qualität gezielt zu verbessern.
Ziel der Maßnahmen war eine stärkere Zielgruppenorientierung, eine höhere inhaltliche Tiefe 
der Programme sowie die verbesserte Organisation und Durchführung. Schwerpunkte der Arbeit 
waren unter anderem Vielfalt und Integration sowie die Entwicklung eines besonders inklusiven 
Konzepts. Dies soll langfristig vor allem durch multikulturelle Angebote, 
generationenübergreifende Projekte und niedrigschwellige Zugänge erreicht werden.
In Kooperation mit der Kölner Elf, dem Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn und dem 
Förderverein des Bürgerhaus Stollwerck wurde ein Demokratieprojekt gestartet, das in einem 
großen Demokratiefest im Sommer 2025 seinen Höhepunkt fand. Hier wurden die 
aussichtsreichsten OB-Kandidatinnen und OB-Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion 
eingeladen und die Projekte aus den pädagogischen Bereichen des Hauses vorgestellt. Das 
Bürgerhaus stärkte damit seine Rolle als Ort sozialer Teilhabe und Netzwerkplattform für 
unterschiedliche Lebensrealitäten sowie als Zentrum für die Erhaltung der Demokratie.
Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt lag weiterhin auf Begegnung und Vernetzung, 
Förderung informeller Treffpunkte, Unterstützung sozialer Netzwerke und Stärkung des 
„Veedel“-Gedankens.
Das Haus bietet weiterhin eine erste berufliche Orientierung für junge Menschen, die hier ihre 
Ausbildung, ihren Bundesfreiwilligendienst oder ein Praktikum absolvieren. Es erlaubt soziale 
Lernerfahrungen im Umgang mit Vielfalt und Einblicke in kulturelle und soziale Arbeit.
Das Bürgerhaus ist ein aktiver Teil der Kölner Elf und beteiligt sich an gemeinsamen Konzepten, 
Kooperationen bei Veranstaltungen und Austausch von Best Practices. Das Demokratieprojekt, 
das vom Förderverein der Sparkasse Köln-Bonn e.V. finanziell unterstützt wurde, war ein 
Gemeinschaftsprojekt der Kölner Elf.
In den letzten zwei Jahren hat sich das Bürgerhaus Stollwerck von einer Phase der Anpassung 
und strukturellen Herausforderung hin zu einer gezielten qualitativen Weiterentwicklung bewegt.
6

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
Finanzsituation:
(s. auch u.a. Excel-Tabelle)
Besonders hervorzuheben ist die enorme Weiterentwicklung im Bereich Vermietungen und 
Veranstaltungen. Hier konnte sowohl die Zahl als auch die Qualität der Veranstaltungen 
erheblich gesteigert werden, wodurch Mehreinnahmen erzielt werden konnten, die weit über den 
Plandaten lagen.
Dennoch bleibt der Schwerpunkt die konsequente Ausrichtung auf gesellschaftliche Vielfalt und 
die Verbindung von Kulturarbeit und sozialer Integration. Damit bleibt das Bürgerhaus ein 
zentraler Pfeiler des sozialen und kulturellen Lebens in der Kölner Südstadt.
Das Bürgerhaus Stollwerck wird ebenso wie die BürgerhäuserZ-zentren in Deutz, Kalk und 
Chorweiler von der Stadt Köln betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 
2008 entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) im 
doppischen System. Die BürgerhäuserZ-zentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. 
Die Darstellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur 
mit Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrechnung aufgrund der Planungen zum 
Produkthaushalt erfolgen. In folgender Darstellung werden auch Gemeinkostenverteilungen und 
Overheadkosten ausgewiesen.
Obwohl die Ausgaben im Jahr 2025 über Plan lagen (knapp 10 %), konnte der geplante 
Kostendeckungsgrad von rund 99% (ohne Personal- und Baukosten) durch eine deutliche 
Steigerung der Einnahmen um knapp 34 % sogar auf 120% erhöht werden. Dieser 
Zusammenhang lässt sich bereits seit vielen Jahren in der Steuerung der Häuser grundsätzlich 
feststellen.
Mit weiter sinkenden Ausgaben ist dieser Wirkmechanismus allerdings nicht mehr zu erreichen!
Die Bürgerhäuser sind aufgrund der Einsparmaßnahmen vergangener Jahre bereits jetzt in 
vielen Bereichen strukturell unterfinanziert, so dass bei weiteren Ausgabekürzungen ganze 
Bereiche der BürgerhäuserZ-zentren geschlossen werden müssen, die unter anderem für die 
Einnahmenerzielung grundlegend sind.
Bei weiteren Ausgabenkürzungen ist daher davon auszugehen, dass sich die Einnahmesituation 
ebenfalls verschlechtert. Um das Ausgabebudget einhalten zu können, werden bestimmte 
Leistungen und Angebote reduziert werden müssen, so dass sich die Einnahmen entsprechend 
verringern und von einem abnehmenden Kostendeckungsgrad auszugehen ist. Außerdem 
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
werden die Kernangebote der Bürgerhäuser und -Zentren für vulnerable Zielgruppen abgebaut 
werden müssen.
Die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2025 verdeutlichen, dass der Bedarf der 
Menschen im Stadtbezirk sowie darüber hinaus an Angeboten zur sozialen und kulturellen 
Teilhabe weiter gestiegen ist. Entsprechend wurden die Angebote bedarfsgerecht erweitert und 
intensiviert.
Den Mehrausgaben in Höhe von knapp 50.000 € gegenüber dem Plan stehen Mehreinnahmen 
von rund 170.000 € gegenüber. Die zusätzlichen Aufwendungen führten somit insgesamt zu 
einer erheblichen Verbesserung des Ergebnisses und zu einer Verringerung des 
Zuschussbedarfs.
Die deutlichen Mehreinnahmen wurden insbesondere im Bereich der Veranstaltungen erzielt - 
vor allem durch die verstärkte Vermietung des „Großen Saals“ sowie der Veranstaltungen des 
„Theater 509“- aber auch insgesamt durch eine hohe Auslastung im Bereich Vermietung und 
Verpachtung. Sämtliche Veranstaltungen und Vermietungen konnten mehr als kostendeckend 
durchgeführt werden. Zudem war die Auslastung der Angebote überwiegend sehr hoch, 
wodurch die Einnahmesituation zusätzlich verbessert werden konnte.
Für die Planjahre ab 2026 wird die notwendige Flexibilität der Angebotsstrukturen jedoch 
zunehmend eingeschränkt. Ursache hierfür sind nicht auskömmliche Ausgabeansätze. Um die 
vorgegebenen Ansätze einhalten zu können, wird künftig auf bestimmte Veranstaltungen und 
Angebotsformate verzichtet werden müssen. Dem Bedarf der Menschen im Stadtbezirk kann 
nur noch stark reduziert entsprochen werden.
Dies hätte unmittelbar geringere Einnahmen zur Folge, da insbesondere die stark 
nachgefragten und auch wirtschaftlich erfolgreichen Angebote nicht mehr im bisherigen Umfang 
umgesetzt werden könnten. Das Gesamtergebnis würde sich dadurch gegenüber einer flexiblen 
und bedarfsorientierten Steuerung verschlechtern.
Es müsste somit bewusst auf zusätzliche Einnahmen verzichtet werden, obwohl diese zu einer 
weiteren Reduzierung des Zuschussbedarfs beitragen könnten. Weitere Kürzungen im
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
Ausgabenbereich würden darüber hinaus dazu führen, dass Angebotsstrukturen abgebaut und 
Teilnahmemöglichkeiten für die Nutzer*innen des Bürgerhauses weiter eingeschränkt werden 
müssten.
Personalstruktur:
(Anzahl der Mitarbeiterinnen, 
Qualifikation der Mitarbeiterinnen, 
geringfügig Beschäftigte, freie 
Mitarbeiterinnen)
Aufgrund der aktuellen Haushaltslage sind die städtischen Häuser von weiteren finanziellen 
Einsparungen betroffen, die die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs gefährden.
Das Haus als Träger beschäftigt aktuell neun festangestellte Mitarbeiterinnen:
Leitung: Zwei Teilzeit-Mitarbeitende (g.D.) (Konzeption, Organisation, Planung, Personal, 
Finanzen, Netzwerke, Öffentlichkeitsarbeit u.a.)
Verwaltung: Eine Stelle (g.D.); derzeit vakant (Rechnungswesen, Personal, Organisation, 
Pforte/Empfang, Beschaffung u.a.)
Technischer Bereich / Veranstaltungen / Vermietungen: Zwei Verwaltungsangestellte (techn.
Leitung, Vermietungen, Organisation von Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, IT)
Haustechnik: Zwei Mitarbeitende (Reparaturen, Wartungen, Auf- und Abbau von
Veranstaltungen, Instandsetzungen, Bestellungen, Anleitung von Handwerkern)
Jugend- und Kulturbereich: Zwei Pädagogische Mitarbeitende (Jugendbereich, 
Stadtteilkulturarbeit, Theater 509, Gemeinwesenarbeit, Frauen- und Mädchenförderung, 
Ehrenamtliche, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeit, Bundesfreiwilligendienst u.a.)
Seniorenbereich: Eine pädagogische Mitarbeitende (Seniorenarbeit, Stadtteilkulturarbeite, 
Ehrenamtliche, geringfügig Beschäftigte, freie Mitarbeitende, Bundesfreiwilligendienst, 
Demokratiearbeit, Gemeinwesenarbeit, Sport- und Freizeitgestaltung u.a.).
Mitarbeiterstruktur:
• 0 Mitarbeitende unter 30 Jahren
• 1 Mitarbeitende bis 40 Jahren
• 1 Mitarbeitende bis 50 Jahren
• 6 Mitarbeitende bis 60 Jahren
• 1 Mitarbeitende über 60 Jahren
9

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
Freie Mitarbeitende: 8 Personen
Geringfügig Beschäftigte: 6 Personen
Bundesfreiwilligendienst: 4 Stellen, davon aktuell 2 besetzt
Aktuelle Situation und 
Besonderheiten: 
(inkl. jährliche
Gesamtbesucher*innenzahl)
Das Bürgerhaus Stollwerck zählt mit mehr als 180.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich 
zu den bedeutendsten soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Als lebendiger Ort 
gesellschaftlicher Teilhabe richtet sich sein Engagement insbesondere auch an sozial 
benachteiligte Menschen in Köln, mit dem Ziel, ihre Chancen auf Mitwirkung und Integration 
nachhaltig zu stärken. Als südlichstes Bürgerzentrum auf der linken Rheinseite hat es einen 
Einzugsbereich von der südlichen Innenstadt bis zu den Stadtbezirken Lindenthal und 
Rodenkirchen.
Als offener Raum für Begegnung und Austausch ist das Bürgerhaus weit mehr als eine 
Veranstaltungsstätte: Es ist ein zentraler Treffpunkt im Veedel, der Menschen zusammenbringt, 
generationenübergreifende Kontakte ermöglicht und Raum für eine selbstbestimmte und 
vielfältige Freizeitgestaltung schafft.
Dabei vereint das Haus zwei wesentliche Funktionen: Es stellt sowohl die notwendige 
Infrastruktur für eigeninitiatives Handeln bereit als auch ein breit gefächertes Programm 
organisierter Veranstaltungen. So entsteht ein dynamischer Ort, an dem sozialer, kultureller und 
politischer Dialog nicht nur möglich ist, sondern aktiv gelebt wird.
Das Selbstverständnis des Bürgerhauses ist klar und zugleich anspruchsvoll: Allen Menschen 
gleiche Chancen auf Teilhabe zu eröffnen. Dies geschieht unabhängig von Herkunft, Alter oder 
sozialem Hintergrund. Ein respektvoller, wertschätzender und diskriminierungsfreier Umgang ist 
dabei nicht nur Leitbild, sondern gelebter Alltag. Als konfessionell, politisch und ethnisch 
neutrale Einrichtung hat sich das Bürgerhaus Stollwerck als Ort etabliert, an dem Vielfalt nicht 
nur akzeptiert, sondern bewusst gefördert wird.
Das Haus verbindet historischen Charme mit moderner Nutzung:
- Ein kleines Theater im Dachgeschoss bietet Raum für intime Aufführungen
- Ein großer Veranstaltungssaal fasst bis zu 600 Personen
- Vielfältige Seminar-, Sport- und Tanzräume ermöglichen ein breites Kursangebot
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
- Räume für Feiern und Veranstaltungen stehen flexibel zur Verfügung
Besonders hervorzuheben ist die Förderung der freien Szene durch die Vermietung von Ateliers 
und Musikprobenräume zu günstigen Konditionen, wodurch wichtige Freiräume für 
künstlerisches Arbeiten geschaffen werden.
Das hauseigene Cafe, verpachtet an eine Gastronomie, gelegen im Erdgeschoss und ersten 
Obergeschoss, rundet das Angebot als sozialer Treffpunkt ab und lädt zum Verweilen und 
Austausch ein.
Das Bürgerhaus Stollwerck richtet seine Angebote stets an den Bedarfen der Bürgerinnen und 
Bürger aus. Viele Veranstaltungen sind niedrigschwellig und partizipativ ausgerichtet. Die 
Mitarbeitenden des Bürgerhauses streben, neben der Aufrechterhaltung und Verbesserung der 
pädagogischen und kulturellen Angebote, eine möglichst hohe Auslastung der vermieteten 
Flächen an, um die Einnahmen über die geplanten Werte hinaus zu steigern.
Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und 
Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als 
Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit 
der Angebote abgebildet.
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucherinnen sowie die 
Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens 
der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die 
Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote.
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
IV Finanzstruktur:
Merkmal Plan-Werte 2025 Ist-Werte 2025 Plan-Werte 2026
Plan-Werte 2026 neu aufgrund 
gekürztes Budget nach 
Bewirtschaftungsverfügung
Finanzressourcen
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische 
Personalkosten sowie Kosten für Baumaßnahmen und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt.
Einnahmen
501.969,00 € 669.882,32 € 501.969,00 € 501.969,00 €
Ausgaben
508.501,90 € 557.997,67 € 496.319,03 € 431.310,57 €
Ergebnis: -6.532,90 € 111.884,65 € 5.649,97 € 70.658,43 €
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
V Ziele und Maßnahmen
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?)
Ziele Maßnahmen
Begegnung und 
Kommunikation für die 
Bevölkerung (Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Seniorinnen und Senioren)
(Der Bevölkerung werden 
Möglichkeiten angeboten, sich 
ungezwungen zu begegnen, am 
gesellschaftlichen Leben 
teilzuhaben, soziale Netze zu 
pflegen und sich über 
soziokulturelle Angebote zu 
informieren)
Veranstaltungen für Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Seniorinnen und Senioren
• Soziale Kontakte,
• gesellschaftliche Teilhabe, 
Stärkung der sozialen Netze,
• Entspannung,
• Geselligkeit,
• Unterhaltung,
• Generationenübergreifende 
Kontakte
• Förderung von 
ehrenamtlichem 
Engagement
Indikatoren zur 
Zielerreichung
Ca. 180.000 
Besucherinnen und 
Besucher
Erhebungs­
instrumente
Handlungs­
felder*
(Der Bevölkerung (in welchem 
Wirkungskreis?) werden soziokulturelle 
Veranstaltungen in Eigenregie und/oder 
in Kooperation mit anderen Akteuren zur 
Verfügung gestellt.)
• Kulturelle 
Integrationsförderung
• Förderung des 
Stadtteilimages
• Soziale Kontakte,
• Stärkung der sozialen Netze,
• Erholung, Geselligkeit,
• Generationenübergreifende 
Kontakte
• Unterhaltung, Gesundheit,
Veranstaltungsstunden:
700
Besucherinnen:
12.300
Quantitativ,
Summe der 
Nutzer*innen der 
einzelnen Produkte 
(Einzelheiten s. dort) 
plus 
stichprobenartiger 
Zählung 
produktunabhängiger 
Besucherinnen
Quantitativ, 
KLR- Zahlen
1 bis 7
1, 2, 3, 5, 7
13

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
Offene Angebote, Kurse und 
Gruppenangebote für 
Kinder, Jugendliche, 
Erwachsene, Seniorinnen 
und Senioren
(Offene Angebote sind regelmäßige 
Aktivitäten, die keine feste 
Gruppenstruktur haben, so dass 
Interessierte spontan und jederzeit 
teilnehmen können. Gruppenangebote 
bestehen aus einem festen 
Personenkreis, sind zeitlich befristet und 
haben einen thematischen Bezug.
Kurse sind eigene Aktivitäten der BH/BZ, 
haben eine begrenzte Teilnehmerzahl 
und einen begrenzten zeitlichen 
Rahmen)
Projekte für Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Seniorinnen und Senioren
(Projekte sind zeitlich befristete
Vorhaben mit einer speziellen Thematik 
und gehören nicht zum Regelbetrieb der 
Einrichtungen.)
• Entwicklung von 
Stadtteilbewusstsein
• Abbau von 
Schwellenängsten
• Anregung zu und Förderung 
von alternativen 
Freizeitverhalten
• Stärkung von 
Alltagskompetenzen
• Aufbau sozialer 
Netzwerkgruppen
• Förderung von Neigungen
• Förderung von
Gemeinschaftserlebnissen
• Entwicklung von 
Sozialverhalten
• Förderung von Neigungen
• Förderung kultureller Bildung
• Training von Auge, Geist und 
Muskel
• Achtsamkeit, Yoga
• Förderung gesellschaftlichen 
Engagements
• Aufbau themenzentrierter 
Vernetzung
• Aufgreifen wechselnder 
Bedarfe und
Schwerpunktthemen im 
Sozialraum
Angebotsstunden:
2.350
Teilnehmerinnen:
10.800
Projektstunden:
1.600
Teilnehmerinnen:
6.000
Quantitativ,
KLR- Zahlen
Quantitativ,
KLR- Zahlen
1, 2, 3, 5, 7
1, 2, 3, 4, 5, 
6, 7
14

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
Raumvergaben für Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Seniorinnen und Senioren
(Raumvergaben sind Dauer- und 
Einzelnutzungen von Räumen an Dritte, 
wie Privatpersonen, Gruppen, 
Organisationen oder Institutionen.)
Integrationsleistungen und 
Angebote für Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Seniorinnen und Senioren
(Integrationsförderung)
• Bindung an das Bürgerhaus
• Öffnung der Ressourcen für 
örtliche Bedarfe und 
Zielgruppen
• Förderung des 
Selbstmanagements
• Erweiterung des Angebots
• Einnahmeerzielung
• Schaffen von Freiräumen
• Förderung der freien Szene
• Stärkung der Kultur im 
Veedel
• Integrationsförderung
Vergabestunden:
183.500
Besucherinnen:
119.000
Angebote 
Teilnehmerinnen
Quantitativ, 
KLR- Zahlen
Qualitativ
1, 2, 3, 4, 5, 
6, 7
1, 2, 3, 4, 5, 
7
Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung
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Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerhaus Stollwerck
VI Zielerreichung des Jahres 2025
(Soll-Ist-Abgleich, unterjährig erfolgt ggf. Anpassung-Erreicht, teilweise erreicht, in Arbeit/im Prozess, nicht erreicht) Ergänzung in der Spalte 
Zielerreichung bei Nichterreicht = Bemerkung/Begründung
Ziele Maßnahmen
Begegnungen und Kommunikation für 
die Bevölkerung
s.o.
Indikatoren zur 
Zielerreichung
210.000
Besucherinnen
Erhebungs­
instrumente
Zielerreichung
Veranstaltungen s.o. 5.100 
Besucherinnen
Offene Angebote und 
Gruppenangebote
s.o. 7.100
Besucherinnen
Projekte s.o. 1.680
Raumvergaben s.o. 120.000 
Besucherinnen
Dauervergabe s.o. 120.000
Nutzungsstunden
29.05.2026
Quantitativ,
KLR-Zahlen
Quantitativ, 
KLR-Zahlen
Quantitativ, 
KLR-Zahlen
Quantitativ, 
KLR-Zahlen
Quantitativ, 
KLR-Zahlen
Quantitativ, 
KLR-Zahlen
Über Plan 
erreicht
Plan erreicht
Über Plan 
erreicht
Anpassung im 
Prozess
Über Plan 
erreicht
Plan erreicht
Datum/Unterschrift
Bürgerhaus/Bürgerzentrum
Datum/Unterschrift
Stadt Köln
16

Anlage_3_Zielvereinbarung_2026_Bürgerzentrum_AlteFeuerwache

20139 Zeichen

Zielvereinbarung 
 
zwischen 
 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V., Melchior Str. 3, 50670 Köln, Innenstadt/Agnesviertel 
 
und 
Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für das Jahr 2026

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
2 
 
I Mission der Bürgerzentren 
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden. 
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und 
tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. 
Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor Ort. Sie schaffen so 
Synergieeffekte und erzeugen positive, soziale Hebeleffekte (Leverge-Effekt) für gesellschaftlichen Zusammenhalt. 
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind 
Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen. 
Ziel des Bürgerschaftshauses ist es, die Lebensverhältnisse im Agnesviertel/Innenstadt durch seine Einrichtungen und Angebote zu 
verbessern. Dies wird insbesondere durch Folgendes verwirklicht: 
 
Sozial. Politisch. Kulturell: Die Alte Feuerwache Köln ist ein sozio-kulturelles Zentrum mitten in Köln. Sie ist ein Ort des Austauschs, 
der politischen Auseinandersetzung und der kulturellen Aktivität. 
Bei uns gibt es vielseitige Angebote: Ein breites pädagogisches Programm richtet sich an Kinder, Familien, Frauen und Queers sowie 
Jugendliche.  
Das Kulturprogramm der Alten Feuerwache bietet vor allem Künstler*innen und Ensembles der freien Szene eine Bühne. 
Eine frei zugängliche Graffitiwand lädt zum legalen Sprayen ein, außerdem finden viele handwerkliche, sportliche und kreative Kurse 
statt – sowie die bekannten und etablierten Flohmärkte im Hof der Alten Feuerwache. 
Werte und Ziele 
Die Alte Feuerwache unterstützt die Begegnung und den Austausch von Menschen in ihrer Vielfältigkeit. Sie fördert soziales und 
demokratisches Verhalten und regt zu kritischer Auseinandersetzung, zu Eigeninitiative und kreativer Betätigung an.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
3 
 
Eine vielfältige und solidarische Gesellschaft liegt uns besonders am Herzen. Wir bemühen uns darum, Menschen unterschiedlicher 
Herkunft, verschiedener religiöser und sexueller Orientierung sowie mit und ohne Behinderung mit unseren Angeboten 
anzusprechen.  
Weitere Informationen zum Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. sind unter www.altefeuerwachekoeln.de zu finden.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
4 
 
II Struktur der Einrichtung: Organigramm Alte Feuerwache Köln e.V.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
5 
 
III Ausgangssituation  
Entwicklung seit 2024 und 2025 
 
 
Im Jahr 2024 und 2025 war die inhaltliche Geschäftsführungsposition vakant. Diese konnte ab 
dem 01.09.2025 wieder besetzt werden, so dass das Team der Geschäftsführung wieder 
vollständig ist.  
Der im Jahr 2024 vorgenommene Wechsel des Steuerberatungsbüro und die damit 
verbundenen Umstellungen und Nacharbeiten wirken noch nach. Der Jahresabschluss 2023 
wurde fertiggestellt und konnte im Herbst 2025 abgegeben werden. Der Jahresabschluss 2024 
wird bis ca. Mai 2026 fertiggestellt sein. 
Die seit 2022 laufende Hofsanierung ist seit Ende 2024 abgeschlossen. Der Spielturm wurde 
erst im Sommer 2025 errichtet und im Dezember 2025 vom TÜV abgenommen und 
freigegeben. 
 
Im Jahr 2026 feiert die Alte Feuerwache Köln 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass planen 
wir am 21.06.2026 ein Hoffest.  
Auch im Agnesviertel, das als wohlhabend und stark gentrifiziert gilt, nehmen soziale Bedarfe 
spürbar zu. Unsere pädagogischen Angebote sind stark nachgefragt. Neben der Lernförderung 
bieten wir im Jugendbereich geschützte Räume und Angebote der kulturellen Bildung für junge 
Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund. Unser M*Treff ist ein Safe Space für die 
LGBTQ+-Community sowie ein Ort des Austauschs und der Qualifizierung. 
Die Nähe zum Ebertplatz und die dort verortete Szene wirkt bis zu uns in die Alte Feuerwache. 
Diverse anonyme Selbsthilfegruppen nutzen Räume bei uns. Gleichzeitig sehen wir vereinzelte 
Gruppen, die vom Ebertplatz zu uns kommen und den Hof nutzen. Das erfordert zusätzliche 
Ansprache und Präsenz durch unsere Sozialarbeiter*innen. 
 
Finanzsituation: 
(s. auch u.a. Excel-Tabelle) 
Allgemeines: Unser jährlicher Haushalt ist strukturell defizitär. Die Betriebskostenzuschüsse 
sind in den vergangenen Jahren bis auf den Zuschuss im Jahr 2025 lediglich geringfügig 
gestiegen und decken die tatsächlichen Kosten unserer Arbeit nicht ab. Inflation sowie

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
6 
 
 
 
allgemeine Kostensteigerungen – insbesondere im Bereich Personal, Energie und Sachkosten – 
werden die Finanzierungslücke in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Unsere 
personellen Ressourcen sind bereits jetzt äußerst knapp; die Mitarbeitenden arbeiten seit 
Längerem an oder über der Belastungsgrenze. Ein Teil unserer pädagogischen und sozialen 
Arbeit wird über Projektmittel und Stiftungsförderungen finanziert. Diese Programme sind jedoch 
stark überzeichnet, sodass wir häufig nur Teilbewilligungen erhalten oder ganz leer ausgehen. 
Diese Unsicherheit gefährdet das Fundament sozialer Arbeit: tragfähige Beziehungen, 
Kontinuität und Verlässlichkeit für die Menschen, die unsere Angebote nutzen. 
2026: Der Haushaltsplan 2026 weist eine geringfügige Unterdeckung von - 31 T Euro aus. Bei 
einem städtischen Betriebskostenzuschuss von 739.000 Euro und Einnahmen aus Stiftungen 
und sonstigen öffentlichen Geldgebern von insgesamt 291 T Euro erwirtschaftet die Alte 
Feuerwache Köln e.V. 40 % ihrer Ausgaben aus eigenen Mitteln. Durch Einnahmen aus 
Vermietung und Verpachtung tragen wir mit 603 T Euro zu unsrem Gesamtbudget von 1.633 T 
Euro bei. Dem gegenüber stehen Personalausgaben von 1.096 T Euro.  
In Zukunft wird die Alte Feuerwache Köln e.V. weiter auf die Generierung von Eigenmitteln 
angewiesen sein, um ein zukunftsfähiges soziokulturelles Bürgerzentrum zu sein. Dazu wurde 
im Jahr 2024 die Reservierungszentrale organisatorisch neu aufgestellt und personell verstärkt. 
Die kundenorientierte Weiterentwicklung u.a. unserer Seminarräume spielt dabei eine 
bedeutende Rolle. 
Ein erheblicher Anteil des städtischen Betriebskostenzuschusses fließt in die Personalkosten 
der Feuerwache. Nachhaltige energetische Sanierungsmaßnahmen für die städtische, unter 
Denkmalschutz stehende, sehr große Immobilie können nicht oder vereinzelt umgesetzt 
werden. Trotzdem müssen Energiesparkonzepte ausgearbeitet werden. 
Aufgrund der steigenden Personalkosten über die tariflichen Anpassungen, können wir 
Einsparungen, die aus dem Generationenwechsel (pädagogische Bereiche) entstehen, nicht 
vollumfänglich realisieren.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
7 
 
2023: Das Ergebnis 2023 weist eine Überdeckung von +65 T€ aus. Bei weitgehend 
gleichbleibender Aufwands- und Einnahmensituation sind hierfür Sondereffekte in Höhe von 
insgesamt 67 T€ ausschlaggebend, die das Haushaltsjahr 2023 geprägt haben. 
Auf der Einnahmeseite wirkten sich Coronahilfen als Strukturförderung sowie das Energiepaket 
Kultur positiv aus. Hinzu kamen Rückerstattungen von Krankenkassen und Raumvergaben aus 
dem Vorjahr, die erst im Haushaltsjahr 2023 erfolgswirksam wurden. 
Auf der Ausgabenseite führten das Ausscheiden beider Geschäftsführer ohne direkte 
Nachbesetzung sowie eine Freistellung nach dem Mutterschutzgesetz zu geringeren 
Personalkosten und damit verbundenen anteiligen Rückerstattungen durch die Krankenkassen. 
Das Ergebnis 2023 ist nur auf den ersten Blick komfortabel. Bereinigt man die 67 T€ 
Sondereffekte heraus, landet man bei einem strukturellen Ergebnis von ca. −2 T€  
2024: Der Jahresabschluss 2024 kann aufgrund der o.a. Situation noch nicht vorgelegt werden. 
Dennoch kann man aus den Jahresergebnissen ableiten, dass diese aufgrund der stabilen 
Einnahmesituation und den konstanten, nur durch tarifliche Änderungen angepasste 
Personalkosten, weitgehend vergleichbar sind.  
 
Personalstruktur: 
(Anzahl der Mitarbeiter*innen, 
Qualifikation der Mitarbeiter*innen, 
geringfügig Beschäftigte, freie 
Mitarbeiter*innen) 
 
Das Haus als Träger beschäftigt aktuell 23 festangestellte Mitarbeiter*innen. 
Im Jahr 2026 sieht der Stellenplan für Mitarbeiter*innen folgendermaßen aus: 
Bereich Stundenanzahl Art der Anstellung 
Kinder/Familien 32,25 Festanstellung 
Kinder/Familien 30 Festanstellung 
Jugend 30 Festanstellung 
Jugend 15 Festanstellung

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
8 
 
M*Treff* 29,25 Festanstellung 
M*Treff* 29,25 Festanstellung 
Veranstaltungen 39 Festanstellung 
Veranstaltungstechnik 19,5 Festanstellung 
Geschäftsführung  30 Festanstellung 
Geschäftsführung 30 Festanstellung 
Buchhaltung 22 Festanstellung 
Buchhaltung 30 Festanstellung 
Infobüro 30 Festanstellung 
Infobüro 25 Festanstellung 
Infobüro 15 Festanstellung 
Infobüro 15 Festanstellung 
Haustechnik 30 Festanstellung 
Haustechnik 30 Festanstellung 
Haustechnik 10 Geringfügige Beschäftigung 
Reinigung 28 Festanstellung 
Reinigung 22,5 Festanstellung 
Reinigung 30 Festanstellung 
Reinigung 15 Festanstellung 
Summe 586,75

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
9 
 
 
 
 
Hinzu kommen Stellen bzw. Stunden, die befristet, voll über Drittgelder finanziert wurden: 
Bereich Stundenzahl Art der Anstellung 
Ehrenamtskoordination 19,5 Befristet 
Ehrenamtskoordination 19,5 Befristet 
Summe 39  
 
Ehrenamtlich waren die Vorstands- sowie die Beiratsmitglieder tätig. Dazu kommt 
ehrenamtliches Engagement in den pädagogischen Bereichen, dem Quartiersmanagement, der 
Ehrenamtskoordination und der Gemeinwesenarbeit. 
Mitarbeiterstruktur: 
•  1 Mitarbeitende unter 30 Jahren 
•  9 Mitarbeitende bis 40 Jahren 
•  5 Mitarbeitende bis 50 Jahren 
•  4 Mitarbeitende bis 60 Jahren 
•  6 Mitarbeitende über 60 Jahren 
 
Aktuelle Situation und 
Besonderheiten: 
(inkl. jährliche 
Gesamtbesucher*innenzahl) 
Der Wegfall der Finanzierung Lernförderung ab dem Schuljahr 2026/27, führt dazu, dass wir 
dieses Angebot einstellen müssten. Derzeit bemühen wir uns um eine Finanzierung über private 
Stiftungen; eine verbindliche Zusage liegt jedoch noch nicht vor. Für die aktuell über 30 
teilnehmenden Kinder und ihre Familien würde ein Wegfall eine erhebliche Lücke bedeuten. 
Darüber hinaus begegnen uns zunehmend Themen wie Altersarmut und Einsamkeit. Daher 
sehen wir im Bereich der Stadtteilentwicklung Bedarf für die kommenden Jahre. Verschiedene

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
10 
 
Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote nutzen verstärkt unsere Räume, was den 
steigenden Unterstützungsbedarf im Stadtteil unterstreicht. 
All dies geschieht vor dem Hintergrund einer unsicheren finanziellen Perspektive. Für die 
kommenden Jahre ist es mehr als wichtig, dass die inhaltliche Wertschätzung unserer Arbeit 
durch eine verlässliche und strukturell abgesicherte Finanzierung unterlegt wird. Nur so können 
wir Kontinuität gewährleisten und unserer gesellschaftlichen Verantwortung weiterhin gerecht 
werden. 
 
Anzahl Tage geöffnet: Hof 350-360 Tage/Jahr, geöffnet von 08:00 – 23:00 Uhr 
Anzahl Besucher Hof: 150 Besucher/Tag insgesamt 52.500 Besucher/Jahr 
 
Anzahl Besucher von Kulturbereich, Ausstellungen, Konzerte und Theater 
- 12.000 Besucher*innen/Jahr 
- Festivals, Theaternacht, Museumsnacht 
 
Anzahl Kontakte pädagogischer Bereich: 
- Kinderbereich 7.250 Kinder/Jahr 
- M*Treff (Junge Frauen und Queers) 6.500/Jahr 
- Jugendbereich 4.200/Jahr 
 
Anzahl Raumvergabe: 
- Anzahl vermieteter Werkstätten, Ateliers und Büros 24 als Dauermieter 
- Anzahl verpachtet bis 30.12.2030 1 Lokal 
- Anzahl Initiativen und Vereine mit regelmäßiger und unregelmäßiger Nutzung 250/Jahr, 
 
Personalstruktur: 
- Der Generationswechsel in den Bereichen Kinder & Familie sowie dem Jugendtreff ist 
erfolgreich bewältigt. 
- Die Stelle der inhaltlichen Geschäftsführung ist seit September 2025 wieder besetzt. 
- Im Bereich der Buchhaltung bereiten wir für Herbst 2026 einen Personalwechsel vor, da 
eine Kollegin in Rente gehen wird.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
11 
 
- In der Hausmeisterei verabschiedet sich ein Kollege zum 31.12. in den Ruhestand. 
- Beide Bereiche sind intern wichtige Schnittstellenbereiche, die mit Sorgfalt neu besetzt 
werden müssen.  
- Für 2026 liegt u.a. ein Fokus auf einer neuen Ausrichtung des Vereins und die 
Entwicklung eines neuen „Wir-Gefühls“. Konflikte aus der Vergangenheit wirken teilweise 
noch nach, sollen jedoch durch einen betrieblichen sowie einen vereinsbezogenen 
Organisationsentwicklungsprozess einen Anstoß zur Veränderung und Entwicklung 
erhalten. 
 
Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und 
Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als 
Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit 
der Angebote abgebildet.  
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucher*innen sowie die 
Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens 
der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die 
Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
12 
 
IV Finanzstruktur:  
 
Merkmal
Betriebskostenzuschuss des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren: 697.597,03                                    738.552,00                                       
weitere städtische Zuschüsse: 140.667,67                                    Coronahilfen on 2023 109.686,00                                       
weitere öffentliche Zuwendungen: 57.747,00                                       Hofsanierung Soziokultur 2023 44.196,00                                          
Eigenmittel: 548.956,16                                    602.963,86                                       geplanter Anstieg Vermietung
sonstiges: 145.087,82                                    137.474,00                                       
Summe: 1.590.055,68                               1.632.871,86                                  
Personalaufwendungen/-ausgaben: 939.241,49-                                    1.096.446,40-                                  
Sachaufwendungen/-ausgaben: 585.894,38-                                    566.901,85-                                       
Sonstige Aufwendungen/-ausgaben
Summe: 1.525.135,87-                    1.663.348,26-                      
Ergebnis: 64.919,81                                       30.476,39-                                          
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung in freier Tägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische Overheadkosten, Baunterhaltungskosten, 
Gebäude- und Inventarversicherung und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt.
Aufwands- bzw. Ausgabenstrukur
Ertrags- bzw. Einnahmenstruktur
Ist-Werte 2023 Plan-Werte 2026
Finanzressourcen

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
13 
 
V Ziele und Maßnahmen 
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?) 
 
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs-
instrumente 
Handlungs-
felder* 
Eröffnung der offenen Holzwerkstatt 
als regelmäßiges, 
nachbarschaftliches, nicht 
kommerzielles Angebot 
Vorbereitende Arbeiten: finale 
Einrichtung der Werkstatt und 
Gefährdungsbeurteilung, 
Abnahme durch BGW. 
Akquise von Ehrenamtlichen 
Schreiner*innen 
Gemeinsame Konzeptionierung 
der Angebote 
Eröffnung der 
Werkstatt in der 2. JH 
und regelmäßige 
Termine für 
Anwohner*innen 
Qualitativ 2) & 3)  
Organisationsentwicklung Organisationsentwicklung mit 
dem durch den Bund geförderten 
INQA-Coaching zum digitalen 
Wandel. 
Implementierung der 
Steuerungsmaßnahmen in den 
betrieblichen Prozess 
Neuaufstellung und Ausrichtung 
der Vereinsarbeit 
Erfolgreich 
abgeschlossene 
Fördermaßnahme 
Verbesserung und 
Professionalisierung 
der betrieblichen 
Abläufe und 
Strukturen 
Qualitativ 3) & 5) 
Rettung der Hausaufgabenhilfe und 
Lernförderung 
Akquise von Stiftungsgeldern 
und sonstigen Beiträgen. 
Fortführung der 
Hausaufgabenhilfe 
und Lernförderung im 
Schuljahr 2026/27 
Qualitativ, 
quantitativ 
2)

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
14 
 
Neuaufstellung der Stadtteilarbeit Projektantrag zur Finanzierung, 
Bedarfsanalyse, Netzwerkarbeit 
mit Kooperationspartner*innen 
Eröffnung eines 
Nachbarschaft Cafés, 
Austausch mit lokalen 
Initiativen und 
Gruppen 
 
Qualitativ 6) 
Verbesserte Öffentlichkeitsarbe it Gemeinsame Broschüren/Flyer, 
monatlicher Newsletter, 
verbesserter Angebots-
/Veranstaltungskalender 
Höhere Sichtbarkeit 
der stattfindenden 
Angebote, höhere 
Auslastung von 
Angeboten, 
verbesserte 
Zielgruppenerreichung 
Qualitativ, 
quantitativ  
1), 2) & 6) 
 
*Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
15 
 
VI Zielerreichung des Jahres 2025 
(Soll-Ist-Abgleich, unterjährig erfolgt ggf. Anpassung) 
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs-
instrumente 
Zielerreichung 
Bildung: Gelingen des 
Generationswechsels im 
Kinderbereich 
Erfahrener MA wird die 
freiwerdende Stelle der Leitung 
angeboten. Eine befristete Stelle 
für die Elternzeitvertretung wird 
ausgeschrieben.  
Unterschriebener 
Arbeitsvertrag und 
Erhalt der hohen 
Angebotsqualität 
des Bereichs 
Qualitativ Erreicht 
Bildung: Gelingen des 
Generationswechsels im 
Jugendbereich 
Weitere Einarbeitung durch MA 
im Bereich und enger Kontakt 
zum Team und GF 
Zufriedenheit, 
intrinsische und 
selbstorganisierte 
Gestaltung des 
Bereichs. 
Steigerung und 
Verbesserung des 
Angebots. 
Qualitativ Erreicht 
Bildung: Gelingen des 
Generationswechsels im gesamten 
pädagogischen Bereich 
Durch zwei Neuzugänge sollen 
die Bereiche stärker vernetzt 
werden, um Synergien zu nutzen 
und den Nutzenden den 
Übergang in andere Berei che zu 
erleichtern. 
Gemeinsame 
Projekte, 
Verbesserung der 
Kommunikation 
zwischen den 
Bereichen. 
Quantitativ Erreicht 
Partizipation und Teilhabe: Steigerung 
der Auslastung der Seminare und 
Konferenzräume 
Digitalisierung von Strukturen, 
Qualitätsverbesserung von 
Räumen, Ausschreibung der 
Schmuckwerkstatt 
Steigende 
Auslastung und 
neue Gruppen 
Qualitativ Teilweise 
erreicht: 
Digitalisierung 
durchgeführt, 
Räume 
modernisiert. 
Neue Fotos

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln 
 
 
16 
 
und 
Broschüre 
noch 
ausstehend. 
Partizipation und Teilhabe: Etablierung 
Hof nach Sanierung 
Neue Hofregeln für Nutzer*innen 
bzw. Bürger*innen, 1-2Std. 
Freistellen eines Mitarbeiters für 
tägliches Fegen. 
Reduzierung von 
Unfällen aufgrund 
von Schotter/Kies, 
Sauberkeit 
Qualitativ Erreicht 
Kultur: Bessere Auslastung von 
Proberäume wie Studio und Kino  
Bewerben der Räume durch 
Marketingmaßnahmen in der 
freien Szene 
Gestiegene 
Auslastung im 2. 
HF 2025 
Qualitativ und 
quantitativ 
Teilweise 
erreicht. 
Personelle 
Auslastung 
verhindert, 
dass Räume 
noch mehr 
genutzt 
werden 
können. 
Renovierung 
Kino 
notwendig. 
     
 
 
 
------------------------------------------------------      ---------------------------------------------------------- 
Datum/Unterschrift          Datum/Unterschrift 
Bürgerhaus/Bürgerzentrum        Stadt Köln 
20.04.2026

Anlage_2_Zielvereinbarung_2026_Bürgerzentrum_Deutz

19333 Zeichen

Zielvereinbarung 
 
zwischen 
 
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, 50679 Köln,  
Stadtbezirk Innenstadt-Deutz 
 
und 
Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für das Jahr 2026

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
2 
 
I Mission der Bürgerzentren 
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammenhalt gelebt werden. 
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein weltoffenes und 
tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. 
Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor Ort. Sie schaffen so 
Synergieeffekte und erzeugen positive soziale Hebeleffekte (Leverage-Effekt) für gesellschaftlichen Zusammenhalt.  
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die Bürgerzentren sind 
Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen. 
Ziel des Bürgerzentrums ist es, die Lebensverhältnisse in Deutz durch seine Einrichtungen und Angebote zu verbessern. Dies wird 
insbesondere durch Folgendes verwirklicht: 
- Durch die intensive Vernetzung und Kommunikation mit dem privaten, institutionellen, ehrenamtlichen und  
  amtlichen Akteur*innen des Stadtteils, wird die kritische Analyse der notwendigen und leistbaren  
  Unterstützungsangebote für den Stadtteil Deutz weiterentwickelt. 
- Weiterentwicklung des Demokratieprojektes „Deutzer Kinderstadt“ 
- Die Unterstützungsleistungen für betroffene Senior*innen in Deutz zum Thema Altersarmut, Vereinsamung und 
  Demenzentwicklung wird trotz Haushaltskürzungen auf dem entwickelten Niveau beibehalten 
- Die umfassende Regelangebotsstruktur der Einrichtung wird trotz sanierungsbedingter Einschränkungen in den Jahren 2026 bis 
2028 bestmöglich aufrechterhalten. Eine Reduzierung der Angebotsstrukturen ist jedoch aufgrund massiver Haushaltskürzungen zu 
befürchten. 
 
 
Die Bewohner*innenzahl des Stadtteils Deutz hält sich seit Jahren stabil bei ca. 15.500 Personen und ca. 8.800 Haushalten. Diese 
Menschen von Deutz sind unsere vorrangige Bezugsgröße. Wir haben im Deutzer Gemeinwesen in den letzten Jahren vor allem die 
Kinder ab dem Schulalter und Ihre Familien, sowie die Senior*innen und Hochaltrigen als priorisierte Zielgruppe identifiziert, für die wir 
schwerpunktmäßig die ausschließlich pädagogischen Personalressourcen der Einrichtung einsetzen, sie mit sportlichen, kreativen-, 
kulturellen und gesellschaftsrelevanten Angebotsstrukturen unterstützen und soziale Teilhabe ermöglichen.  
Dabei wird es eine besondere Herausforderung der nächsten Jahre sein, den sich neu entwickelnden Sozialraum am Deutzer Hafen, 
der den Stadtteil bei den Bewohner*innen um ¼ vergrößern wird, in das Deutzer Gemeinwesen zu integrieren. Dieses strukturell

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
3 
 
vorzubereiten und mitzudenken, gehört zum Selbstverständnis des Bürgerzentrums als zentrale Gemeinwesen-Institution in Köln-
Deutz. Weitere Informationen zum Bürgerzentrum Deutz sind unter dem Link www.buergerzentrum-deutz.de zu finden.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
4 
 
II Struktur der Einrichtung: Organigramm des Hauses. 
  
Organigramm
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Kinder- und Jugendbereich
inklusive und mehrgenerative Angebote
Verwaltung
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Erwachsenen- & Seniorenbereich
kulturelle, soziale, mehrgenerative Angebote
Verwaltung
Praktikanten
Ehrenamtler
Honorarkräfte
Bundesfreiwilligendienst
Info/Beratung
Einzellfallhilfe, mehrgenerative Angebote
Verwaltung
Leitung
Verwaltung/Vermietung/Finanzen/KLR
Mehrgenerationenbereich/Quartiersarbeit/Bürgerbereich/Beirat
Förderverein/gGmbH
Bürgerzentrum Deutz

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
5 
 
III Ausgangssituation  
Entwicklung seit 2024 und 2025 
 
 
Die Arbeit des Bürgerzentrums, als gemeinwesenzentriertes Bürgerzentrum in Deutz, hat sich in 
den vergangenen Jahren immer mehr verstetigt und ausgebaut. Die konsequente Einbindung 
der Bürgerschaft in alle wesentlichen Veränderungsvorhaben trägt zur Bereitschaft der Deutzer 
Bevölkerung in allen Generationen bei, sich für ihren Stadtteil, für innovative Projekte, soziale 
Teilhabe und einen lebendigen Stadtteil zu engagieren. Die innovativen Konzepte zur 
Unterstützung des Stadtteils für die besonders belasteten Zielgruppen Senior*innen und 
Familien, stoßen im gesamten Deutzer Gemeinwesen auf sehr positive Resonanz und 
Rückendeckung.  
Die Bemühungen um Entlastung der verwaltungstechnischen Aufgabenbereiche durch eine 
beantragte Zusetzung einer halben Verwaltungsplanstelle wurden im Stellenplan nicht 
berücksichtigt, so dass weiterhin ausschließlich pädagogisches Personal die 
verwaltungstechnischen Belange der Einrichtung zu erledigen hat. Auch das Fehlen einer 
eigenen haustechnischen Stelle, (einzigartig unter den Kölner Bürgerzentren), wirkt sich 
dauerhaft nicht positiv auf die Funktionalität der Einrichtung aus. 
 
In den Jahren 2024/2025 galt es, Veränderungen im Stadtteil wahrzunehmen, sich neu auf die 
Bedarfe des Stadtteiles einzustellen und sich sowohl initiierend als auch unterstützend und 
begleitend bis hin zu bewahrend oder auch trennend, den Herausforderungen des 
Gemeinwesens zu stellen. Unsere Betrachtung der Situation von Senior*innen im Stadtteil 
evoziert den Bedarf einer präzisen Analyse zur Quartiersentwicklung in diesem Bereich 
(Altersarmut, Betreuungssituation, soziale Teilhabe, Altenheimplätze und Pflegesituation). In 
einem kooperativen Projekt mit dem Gebrüder Coblenz Stift e.V. wurde hierzu ein 
Planungsvorhaben umgesetzt, in dem ein detaillierter Handlungsrahmen mit 
Umsetzungskonzept zur Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation von 
Seniorinnen und Senioren in Deutz erarbeitet wird. Die Fortführung dieses wichtigen, 
innovativen Quartiersprojektes wird auch für 2026 angestrebt.  
 
Ein ebenfalls im Jahr 2017 begonnenes Integrationsprojekt, welches in Not geratene Deutzer 
Seniorinnen und Senioren täglich mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt und wieder an 
das soziale Leben von Deutz anbindet, wird auch in den Jahren 2026 mit Unterstützung des

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
6 
 
Vereins Zentrum für Bildung und Kultur e.V., des Integrationsbetriebs „Zentrum für Bildung, 
Kultur und Integration gGmbH“ und der Müller-Günther-Stiftung, weitergeführt. 
 
Das Bürgerzentrum Deutz wirkt aktiv und konstruktiv in der „Kölner Elf“ – dem 
Zusammenschluss der Kölner Bürgerhäuser/-zentren – auf konzeptioneller und praktischer 
Ebene (z.B. Veranstaltungen) mit. 
Finanzsituation: 
(s. auch u.a. Excel-Tabelle) 
 
 
 
Das Bürgerzentrum Deutz wird ebenso wie die Bürgerhäuser Chorweiler, Kalk und Stollwerck 
von der Stadt Köln betrieben. Die Darstellung der städtischen Finanzen erfolgt seit 2008 
entsprechend den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NFK) im 
doppischen System. Die Bürgerzentren werden im Teilergebnisplan 0507 ausgewiesen. Die 
Darstellung von Erträgen und Aufwendungen pro Einrichtung kann in diesem System nur mit 
Hilfe der internen Kosten- und Leistungsrechnung aufgrund der Planungen zum 
Produkthaushalt erfolgen.  
Aufgrund der aktuellen Haushaltslage sind die städtischen Häuser von weiteren finanziellen 
Einsparungen betroffen, die die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs gefährden. 
Personalstruktur: 
(Anzahl der Mitarbeiter*innen, 
Qualifikation der Mitarbeiter*innen, 
geringfügig Beschäftigte, freie 
Mitarbeiter*innen) 
 
Das Haus als Träger beschäftigt aktuell 5 festangestellte Mitarbeiter*innen 
1 x Leitung – Sozialpädagoge – 39 Std Ist / 39 Std. Soll 
1 x Kinder- & Jugendbereich – Sozialpädagogin – 25,35 Std. Ist/ 39 Std. Soll 
1 x Erwachsenen- & Seniorenbereich – Sozialarbeiterin - 32 Std. Ist/ 20 Std. Soll 
1 x Einzelfallberatung/Infobereich – Erzieherin - 35 Std. Ist/ 39 Std. Soll 
1 x hauswirtl. Unterstützung im Übersoll – Arbeiterin - 30 Std. Ist/ 30 Std. Soll im Übersoll 
Mitarbeiterstruktur: 
• 0 Mitarbeitende unter 30 Jahren 
• 0 Mitarbeitende bis 40 Jahren 
• 0 Mitarbeitende bis 50 Jahren 
• 1 Mitarbeitende bis 60 Jahren 
• 4 Mitarbeitende über 60 Jahren 
• 2 Stellen im Bundesfreiwilligendienst von denen in der Regel 1 Stelle besetzt ist

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
7 
 
• 1 Honorarkraft -  
• 1 freie Mitarbeiterin - Projektbezogen 
• 10 Übungsleiter*innen in den päd. Bereichen 
• 75 Personen ehrenamtliche Unterstützung aus allen Generationen in der kontinuierlichen 
und projektbezogenen, pädagogischen Arbeit 
 
Aktuelle Situation und 
Besonderheiten: 
(inkl. jährliche 
Gesamtbesucher*innenzahl) 
Eine besondere Stärke des Bürgerzentrums Deutz ist es, durch eine intensive und gepflegte 
Vernetzung mit allen Akteur*innen im Stadtteil im ständigen Austausch mit den 
Stadtteilbewohner*innen und deren Lebenssituationen zu sein, die Themen und Aufgaben des 
Stadtteils zu erarbeiten und nach positiven Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und diese 
anschließend gemeinsam mit den Deutzer*innen umzusetzen. 
Diese, in vielen Jahren aufgebaute, vernetzte Zusammenarbeit im, für und mit dem Stadtteil, hat 
besonders in den Zielgruppen der Familien und Senior*en einen enormen Vertrauensbonus 
geschaffen, der das Bürgerzentrum als Ansprechpartner*in, Berater*in und Unterstützer*in in 
den kleinen und großen Lebensbelangen des Deutzer Gemeinwesens anerkennt. 
Dies führt nicht nur zu einer sehr guten Auslastung des Hauses in den wöchentlichen 
Regelangeboten, sondern auch zu einer herausfordernden Auseinandersetzung mit den sich 
verändernden Lebensbedingungen und Rahmenbedingungen des lebendigen Miteinanders im 
Stadtteil Deutz. Steigende Altersarmut, anwachsende Demenzentwicklung, 
Vereinsamungstendenzen, Demokratiemüdigkeit, Toleranz und Streitkultur sind aktuelle 
Themen, die innovative Handlungsstrategien erfordern. Sie werden gemeinsam im Stadtteil 
besprochen und zu tragfähigen Formaten geführt, so zum Beispiel die „Deutzer Seniorentafel“, 
die „Armutskonferenz“, der „soziale Mittagstisch“, die „Deutzer Demenzinitative“, die „Deutzer 
Kinderstadt“, die „Integrativen Angebotsstrukturen für Kinder- und Jugendliche“, die 
„Willkommensarbeit“, Beratung zu Pflege, Wohnen im Alter, Vorsorge. und 
Unterstützungsmöglichkeiten bei zunehmenden Einschränkungen. Diese und viele andere 
Angebotsstrukturen sind nicht nur Beleg für den wachen Blick des Bürgerzentrums auf die 
Deutzer Entwicklungen und den Gestaltungswillen zur positiven Veränderung von erkannten 
Negativentwicklungen, sondern auch zeitgleich ein Grund dafür, dass die Einrichtung mit täglich 
10 -13 Veranstaltungen, monatlich zwischen 13.000 und 18.000 Besuchenden hat und im Jahr 
2025 auf 168.304 Jahresbesuchskontakte kam.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
8 
 
Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und 
Angebote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als 
Ergebniskennzahl erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit 
der Angebote abgebildet.  
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besucher*innen sowie die 
Einflussnahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens 
der Kölner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die 
Wirksamkeit und Passgenauigkeit der Angebote.  
 
Mit großer Freude dürfen wir feststellen, dass das Gebäude in den nächsten 2,5 Jahren, 
finanziert aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE), in einem Kölner 
Pilotprojekt energetisch saniert wird, was wir auch als eine anerkennende Wertschätzung der 
Arbeit der Einrichtung für das Deutzer und Kölner Gemeinwesen wahrnehmen. 
Neben den wichtigen unterstützenden Hilfeleistungen für die Senior*innen in Deutz möchten wir 
an dieser Stelle ein besonders gelungenes Demokratieprojekt des Jahres 2025 einmal 
hervorheben, dessen Weiterentwicklung und Verstetigung wir, mit großer Unterstützung der 
Deutzer Kinder und Eltern zu einem Entwicklungsziel der nächsten Jahre gemacht haben. 
„Bock auf Düx – Die 1. Deutzer Kinderstadt“  
Die Kinderstadt ist ein pädagogisch betreutes Großspielprojekt, zur Partizipation von Kindern, 
das in vielen Orten Deutschlands eine Heimat hat. Im Bürgerzentrum Deutz gestalteten in 
diesem Jahr zum ersten Mal 50 Kinder fünf Tage lang eine Stadt, mit eigener Währung, Ämtern 
und Unternehmen. Durch die umfassende Spielwelt konnten Kinder schwer verständliche 
soziale Prozesse (z.B. Gemeinderat, Wahlen, Demokratie) kennenlernen. Wirtschaftliche 
Zusammenhänge (z.B. Inflation, Arbeitslosigkeit, Angebot und Nachfrage) wurden direkt und 
unmittelbar erlebt. 
Mehrmals täglich entschieden sich die Kinder für einen Arbeitsplatz und verdienten ihr eigenes 
Geld. In den verschiedenen Betrieben übernahmen sie nach einer kurzen Einarbeitung selbst 
die Verantwortung und füllten die Kinderstadt mit ihren eigenen Ideen und Produkten. 
Arbeitsplätze gab es in den Bereichen Verwaltung, produzierendes Gewerbe, Dienstleitung, 
Gastronomie, sowie Kultur und Medien.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
9 
 
Zentrales Element der Kinderstadt war der täglich stattfindende Rat aller Kinder, in dem die 
Kinder über das Zusammenleben in der Stadt berieten und Beschlüsse fasten. 
Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Sparkasse Köln/Bonn wird die 
Umsetzung auch im Jahr 2026 möglich sein.

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
10 
 
 
IV Finanzstruktur:  
Merkmal Plan-Werte 2025 Ist-Werte 2025 Plan-Werte 2026 
Plan-Werte 2026 neu aufgrund 
gekürztes Budget nach 
Bewirtschaftungsverfügung  
Finanzressourcen 
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung beziehen sich auf die Personal-, Sach- und Betriebsaufwendungen. Städtische 
Personalkosten sowie Kosten für Baumaßnahmen und Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt. 
Einnahmen 
  29.532,00 € 28.507,00 € 29.532,00 € 29.532,00 € 
  
Ausgaben 
  108.855,40 € 123.353,08 € 125.180,70 € 94.907,76 € 
Ergebnis: -79.323,40 € -94.846,08 € -95.648,70 € -65.375,76 €

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
11 
 
V Ziele und Maßnahmen 
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?) 
 
Regel-Ziele Maßnahmen Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs-
instrumente 
Zielerreichung 
Begegnung und 
Kommunikation für die 
Bevölkerung (Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren) 
 
(Der Bevölkerung werden 
Möglichkeiten angeboten, sich 
ungezwungen zu begegnen, am 
gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, 
soziale Netze zu pflegen und sich über 
soziokulturelle Angebote zu 
informieren) 
• Soziale Kontakte,  
• gesellschaftliche Teilhabe, 
Stärkung der sozialen 
Netze,  
• Entspannung,  
• Geselligkeit,  
• Unterhaltung, Kultur  
Förderung von 
ehrenamtlichem Engagement 
66.750 Besucher*innen Quantitativ 
Summe der 
Nutzer/innen der 
einzelnen Produkte 
(Einzelheiten siehe 
dort) plus 
stichprobenartiger 
Zählung 
produktunabhängiger 
Besucher/innen 
1 bis 7 
Veranstaltungen für 
Kinder, Jugendliche, 
Erwachsene, Senioren 
 
(Der Bevölkerung (in welchem 
Wirkungskreis?) werden 
soziokulturelle Veranstaltungen in 
Eigenregie und/oder in Kooperation 
mit anderen Akteuren zur Verfügung 
gestellt.) 
• Kulturelle Bildung 
• Kulturelle 
Integrationsförderung 
• Förderung des 
Stadtteilimages 
• Soziale Kontakte,  
• Stärkung der sozialen 
Netze, 
• Erholung, Geselligkeit, 
Unterhaltung 
• Gesundheit  
 
Veranstaltungsstunden 
63 
Besucher*innen 
3.519 
 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
1,2,4,5

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
12 
 
Projekte für Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren 
 
(Projekte sind zeitlich befristete 
Vorhaben mit einer speziellen 
Thematik und gehören nicht zum 
Regelbetrieb der Einrichtungen.) 
• Förderung 
gesellschaftlichen 
Engagements 
• Demokratieförderung 
• Aufbau themenzentrierter 
Vernetzung 
Aufgreifen wechselnder 
Bedarfe und 
Schwerpunktthemen im 
Sozialraum 
Projektstunden  
1.342 
Teilnehmer*innen  
10.156 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
1 bis 7 
Raumvergaben für Kinder, 
Jugendliche, Erwachsene, 
Senioren, Vereine, 
Initiativen, 
Nachbarschaften et cetera 
(Raumvergaben sind Dauer- und 
Einzelnutzungen von Räumen an 
Dritte, wie Privatpersonen, Gruppen, 
Organisationen oder Institutionen.) 
• Bindung an das Haus 
• Öffnung der Ressourcen 
für örtliche Bedarfe und 
Zielgruppen 
• Förderung des 
Selbstmanagements 
Einnahmeerzielung 
Vergabestunden 
6.448 
Besucher*innen 
40.010 
 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
1,2,3,4,5,7 
Entwicklungs-Ziele Maßnahmen Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs-
instrumente 
Zielerreichung 
Begleitung, Unterstützung 
und Mitgestaltung der 
energetischen Sanierung 
der Einrichtung 2026 bis 
2028 im laufenden Betrieb 
• Hohe Kommunikation mit 
den Sanierungsumsetzen-
den 
• Transparente Verfahrens-
kommunikation mit 
Anwohnenden, 
Einrichtungsmietenden 
und -nutzenden 
• Konfliktmoderation 
Sanierungsbedingte 
Reduzierung der 
Aktivitätsstunden und 
Kontaktzahlen im Rahmen 
halten 
Reduzierung oder 
Beibehalten von 1/3 der 
KLR-Plandaten 2026  
Qualitativ, 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
1 bis 7

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
13 
 
Weiterentwicklung des 
„Kinderstadt-Deutz“-
Konzeptes und 
Durchführung der 2. 
Deutzer Kinderstadt in den 
Herbstferien 2026 
• Förderung 
gesellschaftlichen 
Engagements 
• Demokratieförderung 
• Aufbau themenzentrierter 
Vernetzung 
 
• Auslastungsquote 
• Zufriedenheitsbefragung 
ehrenamtliche Einbindung 
Qualitativ, 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
1 bis 7 
*Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung

Zielvereinbarung 2026 für das Bürgerzentrum Deutz 
 
14 
 
VI Zielerreichung des Jahres 2025  
(Soll-Ist-Abgleich, unterjährig erfolgt ggf. Anpassung Erreicht, teilweise erreicht, in Arbeit/im Prozess, nicht erreicht) Ergänzung in der Spalte 
Zielerreichung bei Nichterreicht = Bemerkung/Begründung  
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungs-
instrumente 
Zielerreichung 
Begegnung und 
Kommunikation für die 
Bevölkerung 
 
s.o. 168.304 Besucher*innen Quantitativ 
KLR- Zahlen 
Über Plan 
erreicht 
Veranstaltungen 
 
s.o. 107 Stunden 
3.556 Besucher*innen 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
Über Plan 
erreicht 
Offene Angebote und 
Gruppenangebote 
 
s.o. 2.256 Stunden  
18.780 Besucher*innen 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
Über Plan 
erreicht 
Kurse s.o. 493 Stunden 
4.807 Besucher*innen 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
Über Plan 
erreicht 
Projekte s.o. 5.332 Stunden 
40.922 Besucher*innen 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
Über Plan 
erreicht 
Raumvergaben s.o. 13.640 Stunden 
100.239 Besucher*innen 
Quantitativ 
KLR- Zahlen 
Über Plan 
erreicht 
 
 
------------------------------------------------------      ---------------------------------------------------------- 
Datum/Unterschrift          Datum/Unterschrift 
Bürgerhaus/Bürgerzentrum        Stadt Köln 
30.04.2026

Anlage_4_Zielvereinbarung_2026_Quäker_Nachbarschaftsheim

18969 Zeichen

Zielvereinbarung 
 
zwischen 
 
Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum – Innenstadt Nord  
 
und 
Stadt Köln, Der Oberbürgermeister, Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
für das Jahr 2026

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
2 
 
I. Mission der Bürgerzentren 
Zielsetzung der Arbeit der Bürgerzentren ist ein lebenswertes Köln, in dem aktive Nachbarschaft und Zusammen-
halt gelebt werden. 
Mit vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kunst, Kultur und Soziales fördern die Bürgerzentren ein 
weltoffenes und tolerantes Miteinander in der Stadtgesellschaft, gesellschaftliches Engagement und die Beteiligung 
der Bürgerinnen und Bürger. 
Die Bürgerzentren der Kölner Elf fördern Kooperationen verschiedener Institutionen, Vereine, Initiativen u.a. vor 
Ort. Sie schaffen so Synergieeffekte und erzeugen positive, soziale Hebeleffekte (Leverage-Effekt) für gesellschaft-
lichen Zusammenhalt.  
Die Bürgerzentren stehen für die Grundwerte der Demokratie ein, ihre Arbeit ist inklusiv und parteiunabhängig. Die 
Bürgerzentren sind Orte für öffentliche Veranstaltungen, Tagungen, Seminare und private Nutzungen. 
Ziel des Quäker Nachbarschaftsheims ist es, die Lebensverhältnisse in der Kölner Innenstadt Nord sowie das an-
grenzende Ehrenfeld durch seine Einrichtungen und Angebote zu verbessern. Dies wird insbesondere durch Fol-
gendes verwirklicht: 
• Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien (Betreuung, Förderung, Prävention) 
• Spezielle Angebote für Senior*innen zur Teilhabe und gegen Vereinsamung 
• Bereitstellung von Räumen für Initiativen, Vereine und private Aktivitäten 
• Aktivierung und Einbindung von ehrenamtlichem Engagement      
• Vernetzung von Menschen, Gruppen und sozialen Akteur*innen im Stadtteil 
• Schaffung und Erhalt nicht-kommerzieller Orte im Quartier                                                                                    
• Niedrigschwelliger Treffpunkt für Begegnung, Austausch und Mitbestimmung

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
3 
 
• Stärkung von Nachbarschaft, sozialem Zusammenhalt und Wir-Gefühl 
• Unterstützung persönlicher Entwicklung und Selbstwirksamkeit 
• Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen 
• Förderung von Integration, Vielfalt und gegenseitigem Respekt 
• Beitrag zu gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit 
 
Weitere Informationen zum Quäker Nachbarschaftsheim e.V. sind unter dem Link https://www.quaeker-nbh.de/ zu 
finden.

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
4 
 
II. Struktur der Einrichtung: Organigramm des Quäker Nachbarschaftsheims e.V.

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
5 
 
III. Ausgangssituation  
Entwicklung seit 2024 und 2025 
 
 
Die Jahre 2024 und 2025 waren für das Quäker Nachbarschaftsheim von einem hohen finanzi-
ellen Druck geprägt. Zwar gab es im Bereich des Bürgerzentrums zusätzliche Förderungen, 
gleichzeitig fielen jedoch bei vielen anderen städtisch oder vom Land finanzierten Angeboten 
Querfinanzierungen weg oder die Angebote entwickelten sich zunehmend defizitär. 
Hinzu kamen neue gesellschaftliche Herausforderungen – sowohl weltpolitischer als auch kom-
munaler Art –, die sich unmittelbar auf die Arbeit der Einrichtung auswirkten. Trotz dieser 
schwierigen Rahmenbedingungen konnten in beiden Jahren wichtige Angebote weitergeführt 
und teilweise sogar ausgebaut werden. Besonders die Themen Partizipation und Demokratiebil-
dung bildeten dabei zentrale Eckpfeiler der Arbeit in allen Bereichen. 
Im Jahr 2025 spielte zudem im Rahmen des Demokratiefestivals die Vorbereitung der Kommu-
nalwahl eine wichtige Rolle. Die Einrichtung beteiligte sich aktiv an den Angeboten und Initiati-
ven der „Kölner 11“ und arbeitete dort konstruktiv und zielführend mit. 
Eine große Herausforderung bleibt weiterhin der bauliche Zustand der Einrichtung. Das Ge-
bäude ist stark sanierungsbedürftig. Immer wieder kommt es zu Problemen wie Wasserrohrbrü-
chen, defekten oder nicht zu öffnenden Fenstern sowie Räumen, die nicht ausreichend beheizt 
werden können. Zusätzlich stößt das Haus räumlich an seine Grenzen, sodass nicht alle Be-
darfe der Menschen aus dem Umfeld angemessen berücksichtigt werden können. 
Aufgrund der Fördermittelakquise der Stadt Köln im Rahmen des Europäischen Fonds für Regi-
onale Entwicklung (EFRE) ist für die Jahre 2026-2029 die energetische Sanierung des Gebäu-
des vorgesehen.  
Positiv hervorzuheben ist die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Abteilung 
Bürgerhäuser/Bürgerzentren der Stadt Köln. In den vergangenen beiden Jahren wurde dort auf 
Augenhöhe zusammengearbeitet und gemeinsame Ziele verfolgt. 
 
Finanzsituation: 
(s. auch u.a. Excel-Tabelle) 
 
 
Die finanzielle Situation des Bürgerzentrums ist sowohl für das Jahr 2025 als auch mit Blick auf 
das Jahr 2026 nicht auskömmlich. Trotz eines gestiegenen Betriebskostenzuschusses reichen 
die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem nicht aus, um den laufenden Betrieb nachhaltig 
zu sichern.

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
6 
 
 Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein wesentlicher Faktor sind die zunehmenden Aufgaben. 
Die Anforderungen an das Bürgerzentrum sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen 
– sowohl im Umfang als auch in der Komplexität. Neue Angebote, zusätzliche Zielgruppen so-
wie erweiterte Öffnungszeiten gehen mit einem erhöhten personellen und organisatorischen 
Aufwand einher, der sich entsprechend in den Kosten niederschlägt. 
Ein weiterer zentraler Kostenfaktor sind die Tarifabschlüsse im Personalbereich. Insbesondere 
langjährig beschäftigte Mitarbeitende erreichen durch tarifliche Steigerungen höhere Gehaltsstu-
fen. Diese Entwicklung ist grundsätzlich zu begrüßen, da sie Erfahrung und Engagement der 
Beschäftigten würdigt. Die daraus resultierenden Mehrkosten werden jedoch durch den Be-
triebskostenzuschuss nicht ausreichend kompensiert. 
Hinzu kommen gestiegene Sachkosten, etwa für Energie, Materialien und Dienstleistungen. 
Auch diese belasten den Haushalt des Bürgerzentrums zunehmend und verschärfen die finanzi-
elle Lage zusätzlich. 
Im Bereich der Drittmittelakquise ist das Bürgerzentrum engagiert und erfolgreich. Die Möglich-
keiten bleiben jedoch begrenzt, da die Konkurrenz um Fördermittel stetig zunimmt und viele Ak-
teur*innen auf dieselben Mittel zugreifen. Drittmittel können daher die strukturelle Unterfinanzie-
rung nicht dauerhaft ausgleichen. 
Insgesamt zeigt sich, dass die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um 
den Betrieb des Bürgerzentrums langfristig abzusichern. Ohne eine deutliche Anpassung der 
finanziellen Unterstützung war eine auskömmliche Finanzierung weder für das Jahr 2025 noch 
ist sie für das Jahr 2026 gewährleistet. 
 
Personalstruktur: 
(Anzahl der Mitarbeiter*innen, Qualifika-
tion der Mitarbeiter*innen, geringfügig 
Beschäftigte, freie Mitarbeiter*innen) 
 
Zum Stichtag 31.12.2025 waren bei uns 120 Mitarbeitende sozialversicherungspflichtig beschäf-
tigt, davon 74 Mitarbeitende im Nachbarschaftsheim und 46 Mitarbeitende in der Kita Quäker 
NBH und der Kita Quäker Pänz in Volkhoven/Weiler. 
 
Altersstruktur der Mitarbeitenden im Quäker NBH: 
23 MA unter 30 Jahre 
23 MA bis 40 Jahre

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
7 
 
  6 MA bis 50 Jahre 
15 MA bis 60 Jahre 
  7 MA über 60 Jahre 
 
Altersstruktur der Mitarbeitenden in den Kitas: 
13 MA unter 30 Jahre 
10 MA bis 40 Jahre 
10 MA bis 50 Jahre 
10 MA bis 60 Jahre 
  3 MA über 60 Jahre 
 
Anzahl der Mitarbeitenden nach Bereichen: 
Bürgerzentrum (Geschäftsstelle, Kinder- und Jugendarbeit, Senior*innenarbeit):  22  
Offene Kinder- und Jugendarbeit vom kommunalen Jugendamt gefördert:  7 
Ambulante Erziehungshilfen:         12 
Arbeit in Wohnheimen mit Menschen mit Fluchterfahrung:                                     5 
Brückenprojekt, stationäre Arbeit mit minderjährigen geflüchteten Menschen:       21 
Kitas: Kita im QNBH und Kita Quäker Pänz:                          46 
„Pädagogische Mittagsstunde“ im Gymnasium Kreuzgasse:               1 
Seniorennetzwerke Ossendorf und Vogelsang:      1 
Küche:                                                                                                                           5 
 
Im Kinder- und Jugendbereich und den ambulanten Erziehungshilfen und in der Senior*innenar-
beit arbeiten wir ausschließlich mit Fachkräften der Sozialen Arbeit. Im Brückenprojekt arbeiten

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
8 
 
wir sowohl mit Fachkräften als auch mit Ergänzungskräften. In den Kitas sind bis auf wenige Er-
gänzungskräfte Erzieher*innen und Pädagog*innen der frühen Kindheit beschäftigt. Weitere 
Professionen sind: Buchhalterin, Verwaltungsfachkraft, Kunsthistorikerin, Koch und Kommunika-
tionstechniker. 
Nicht hier aufgeführt sind Ehrenamtliche, die im Rahmen des § 3 Abs. 26 Einkommensteuerge-
setz eine Aufwandspauschale erhalten.  
 
Aktuelle Situation und Besonder-
heiten: 
(inkl. jährliche Gesamtbesucher*innen-
zahl) 
Um die Zielerreichung und die beabsichtigte Wirkung der angebotenen Leistungen und Ange-
bote sichtbar zu machen, wird die Anzahl der Besuche pro Kalenderjahr als Ergebniskennzahl 
erfasst. Über die Inanspruchnahme wird indirekt auch die Passgenauigkeit der Angebote abge-
bildet.  
Darüber hinaus wird ab 2026 gezielt die Zufriedenheit der Besuchenden sowie die Einfluss-
nahme auf die persönliche Lebenssituation mit Hilfe eines gemeinsamen Fragebogens der Köl-
ner Elf erfragt. Die Auswertungen bilden ebenfalls einen wichtigen Indikator für die Wirksamkeit 
und Passgenauigkeit der Angebote. 
 
Besuchendenzahlen: 
Offene Tür für Kinder und Jugendliche im Quäker Nachbarschaftsheim  
• ISBA: 55 / Tag 
• ÜMB: 85 / Tag 
• Durchschnittliche Besuchende Kinder- und Jugendarbeit: 85 / Tag im offenen Bereich 
• Ferienprogramme: 194 
• Events 290 
• Insgesamt ca. 45.484 Kontakte im Jahr 
 
Offene Senior*innenarbeit –Treff der Generationen  
• Anzahl Gruppen: 40 
• Kontakte: 412 Teilnehmende pro Woche  
• Jahreshochrechnung Kontakte: 412 x 48 (Wochen) = 19.776 Kontakte

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
9 
 
• 19.776 + 350 (Vermietung etc.) = 20.126 Gesamtkontakte pro Ja 
 
Neue Gruppen:  
• Tanztheater / Bewegungstheater für Anfänger 
• KUNST FÜR MICH 
• Kunst erleben – gemeinsame Busausflüge zu Museen 
• Cookies & Apps 
 
Gruppen, die 2025 wegfielen:  
• Lyrik 
• Yoga 
• Hier mit Herz 
 
Gruppen / Angebote: 
3 Gymnastik Gruppen, „Richtig Atmen lernen“, Kreativer Tanz, Qigong, Tai Chi, Englisch für An-
fänger*innen, ELKA Sprachkurse für Fortgeschrittene, Theaterkurs für Anfänger*innen, Thea-
terensemble FSK 60, Tanztheater / Bewegungstheater für Anfänger, Mut-Mach-Chor Köln, Rus-
sisch-deutscher Kammerchor Cantilene Köln e.V., Lebenslieder und heilsame Lieder, Trommel-
kurs – Beat the drums, TonArt – Offene Werkstatt für kreatives Töpfern, Keramikkurs (Töpfern), 
Maschentausch-Fadenrausch – Stricken, Häkeln, Weben, Holzwerkstatt, Aktzeichnen, Malkurs: 
Ein Thema malen, Mischen möglich – Malkurs, KUNST FÜR MICH/im Jahr, Kunst erleben – ge-
meinsame Busausflüge zu Museen, Philosophischer Gesprächskreis, Schreibwerkstatt, Früh-
stücksmatinee mit Lesungen, Internet Café, Cookies & Apps, Ganzheitliches Gedächtnistrai-
ning, Themen von Relevanz, Stotterer-Selbsthilfe Köln e.V., Skat, Rommé, Canasta, Spiritualität 
im Alltag, Menschen im Gespräch, Suchthilfe e.V., unterschiedliche Selbsthilfegruppen, Italieni-
sche Tanzgruppe, Vermietung Samstags

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
10 
 
Bürgerzentrum Nutzung und Vermietung: 
Gruppen/Raumnutzungen:  
Tanzgruppe 
Capoeira Brasil 
Rabatz/Samba 
1.Cölsche Hofstaat Probe 
Kindersport 
Narcotics Anonymous e.V. 
ACA Selbsthilfegruppe 
Veedelperlen 
Capoeira Senzala Cologne e.V. 
AA 
Christengruppe 
11 
 
Die Anzahl der Teilnehmenden variiert zwischen 10 und 150 Menschen.  
Die meisten Nutzungen finden einmal wöchentlich statt, viele auch an Wochenenden.  
 
Vermietungen:  
Wir vermieten an Wochenenden und Feiertagen den Thekenbereich mit Saal (200 Personen) 
oder ohne Saal (80 Personen). 
Saal + Theke Theke 
50 Vermietungen 26 Vermietungen 
10.000 Personen 2.080 Personen

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
11 
 
IV. Finanzstruktur:  
Merkmal Ist-Werte 2025 in € Plan-Werte 2026 in € 
Finanzressourcen 
Die aufgeführten Finanzressourcen der Einrichtung in freier Trägerschaft beziehen sich auf die Personal-, Sach- und 
Betriebsaufwendungen. Städtische Overheadkosten, Bauunterhaltungskosten, Gebäude- und Inventarversicherung und 
Investitionsgüter bleiben unberücksichtigt. 
Ertrags- bzw. Einnahmenstruktur 
Betriebskostenzuschuss des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren: 404.460   416.198   
weitere städtische Zuschüsse: 11.940   7.000   
weitere öffentliche Zuwendungen: 1.600    1.000   
Eigenmittel: 267.708    270.000   
Sonstiges: 37.919    38.500   
Summe: 723.627   732.698   
Aufwands- bzw. Ausgabenstruktur 
Personalaufwendungen/-ausgaben: 570.995    587.810   
Sachaufwendungen/-ausgaben: 138.220    140.000   
Sonstige Aufwendungen/-ausgaben 40.136    40.000   
Summe: 749.351   767.810   
Ergebnis: -25.724   -35.112

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
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V. Ziele und Maßnahmen 
(Was soll für den Vereinbarungszeitraum erreicht werden? Wie sollen die Ziele erreicht werden?) 
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur Zielerrei-
chung 
Erhebungsinstrumente Hand-
lungs-fel-
der* 
Vorbereitung der 
energetischen 
Sanierung:  
• Bespielen aller Netzwerke, um eine 
gelungene Interimslösung zu finden 
und vorzubereiten. 
• Kommunikation: Regelmäßige In-
formation der Mitarbeitenden und 
Besuchenden. 
• Zusammenarbeit mit der Stadt 
Köln: Regelmäßige Besprechungen 
mit der Abteilung Bürgerhäu-
ser/Bürgerzentren und der Gebäu-
dewirtschaft.  
• Finden einer Interimslö-
sung für alle Bereiche. 
• Erreichen, dass Ängste 
und Sorgen genommen 
werden 
• Konstruktive Mitarbeit er-
reichen.  
• Planbarkeit des Prozes-
ses herstellen. 
• Befragung/Feedback 
der Mitarbeitenden 
• Fragebögen 
• Protokolle von Be-
sprechungen 
• Beobachtungen 
• Qualitativ 
 
4 
Intergenerative        
Projekte  
• „Artothek“: Generationsübergrei-
fende Kunst erleben. 
• „Silver Gaming“: Kinder/Jugendli-
che werden von externen Fachkräf-
ten befähigt, älteren Mitmenschen 
digitale Spiele näher zu bringen. 
• „Cookies and Apps“: Kinder/Ju-
gendliche unterstützen ältere Men-
schen bei Fragen aus der digitalen 
Welt.  
• Anzahl der Treffen 
• Anzahl der Teilnehmen-
den 
• Teilnehmendenlisten 
• Anwesenheitskontrol-
len 
• Auswertung von Pro-
jektberichten 
• Quantitativ 
 
2 
Kinder gestalten 
ihr Ferienpro-
gramm 
• In jeweils 1 Woche in den Oster-, 
Sommer- und Herbstferien gestal-
ten die Kinder in einem abgespro-
chenen Rahmen das Ferienpro-
gramm eigenständig. 
• Anmeldezahlen 
• Aktiv Beteiligte 
• Zufriedenheit 
• Umfragen/Feedback-
bögen der Kinder 
• Beobachtungsproto-
kolle 
• Anmeldeformulare 
• Quantitativ, Qualitativ 
 
3

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
13 
 
Urban Gardening • Den Quäker-Garten insekten-
freundlicher gestalten. 
• Anbau von Obst und Gemüse zur 
Verarbeitung in Programmen. 
• Intergenerative umweltpädagogi-
sche Maßnahmen. 
• Beantragung von Fördergeldern für 
den weiteren Ausbau. 
• Umgesetzte Maßnah-
men 
• Bewilligung von Drittmit-
teln 
• Dokumentation der 
Gartenprojekte 
• Fotos 
• Projektberichte 
• Bewilligungsbe-
scheide 
• Qualitativ 
 
4 
 
Stärkung Mentale 
Gesundheit 
• Veranstaltungen für Kinder/Jugend-
liche 
• Workshops zum Thema Cy-
bergrooming 
• „Feelingsfestival“ für Kinder/Ju-
gendliche 
• Für Fachkräfte findet ein Fachtag in 
Kooperation mit der AJS NRW 
statt. 
• Anzahl der Angebote 
• Anzahl der Teilnehmen-
den  
• Teilnehmendenlisten, 
Feedbackbögen 
• Interviews 
• Evaluation der Work-
shops 
• Quantitativ  
 
2 und 5 
 
*Handlungsfelder: 1) Kultur 2) Bildung 3) Partizipation und Teilhabe 4) Klima- und Umweltschutz 5) Gesundheit 6) Stadtentwicklung

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
14 
 
VI.       Zielerreichung des Jahres 2025 
Ziele Maßnahmen Indikatoren zur  
Zielerreichung 
Erhebungsinstrumente Zielerrei-
chung 
Stärkung der De-
mokratie und 
Partizipation 
• Veranstaltungen und Programm-
punkte in der täglichen Arbeit 
• Projekt „Köln wählt Demokratie“ 
• Installieren und leben von Mitbe-
stimmungsgremien in allen Ar-
beitsbereichen von der Kita bis 
zur Senior*innenarbeit 
• Anzahl der Teilnehmenden 
• Engagement in den Gre-
mien 
• stabile Teilnahme und 
Nachbesetzung 
• Teilnehmendenlisten 
• Protokolle der Gremi-
ensitzungen 
• Beobachtungsbögen 
zur Partizipation 
• Quantitativ 
 
erreicht 
 
 
Optimierung Nut-
zungskonzeptes 
für Bürger*innen 
im Stadtteil 
• übersichtliche Darstellung 
• Digitalisierung 
• Schaffung von neuen Möglich-
keiten 
• Belegung 
• Anzahl von Nutzungen und 
Vermietungen 
• Buchungssystem 
• Raumbelegungspläne 
• Nutzendenbefragun-
gen 
• Quantitativ 
teilweise er-
reicht  
(zu wenig 
Räume, 
baulicher 
Zustand) 
Bedeutung des 
Bürgerzentrums 
durch verstärkte 
Öffentlichkeits-
darstellung ver-
größern 
• Feste und Veranstaltungen 
• Internetauftritt 
• Social Media 
• Besuchendenzahlen 
• digitale Reichweite („Klicks“ 
& Follower) 
• Feedback von Besuchen-
den 
• Besuchendenzählun-
gen 
• Event-Feedback-For-
mulare 
• Social-Media-Analy-
tics 
• Website-Statistiken 
• Quantitativ, Qualitativ 
teilweise er-
reicht  
(fehlende 
personelle 
Ressour-
cen) 
Förderung von 
Gesundheit durch 
sportliche und 
meditative Ange-
bote 
• Tanzen 
• Yoga  
• Thai Shi 
• Gymnastik 
• Fitnesstraining 
• Anzahl Angebote  
• Teilnehmende 
• Kurslisten 
• Anmeldungen 
• Teilnehmendenlisten 
• Feedbackbögen 
• Quantitativ 
 
erreicht

Zielvereinbarung 2026 für das Quäker Nachbarschaftsheim e.V., Norbert-Burger-Bürgerzentrum 
 
15 
 
Förderung kultu-
reller Teilnahme 
für Senior*innen 
• Eigene Kulturveranstaltungen 
und Teilnahme an externen An-
geboten 
• Theater und Konzerte 
• Anzahl Angebote 
• Teilnehmende 
• Veranstaltungslisten 
• Teilnehmendenlisten 
• Feedbackbögen 
• Umfragen 
• Quantitativ, Qualitativ 
 
erreicht  
 
 
       ________________________________ 
Datum/Unterschrift          Datum/Unterschrift 
Bernd Naumann, Geschäftsführer       Stadt Köln  
Quäker Nachbarschaftsheim e.V.         
05.05.2026

Mitteilung BV

8195 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/506 
 
Vorlagen-Nummer 
 1596/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 25.06.2026 
 
Zielvereinbarungen 2026 - Bürgerhaus Stollwerck, Bürgerzentrum Deutz, 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim 
Die vorliegenden Zielvereinbarungen der städtischen Einrichtungen, Bürgerhaus Stollwerck 
und Bürgerzentrum Deutz, sowie der Einrichtungen in freier Trägerschaft, Bürgerzentrum Alte 
Feuerwache und Quäker Nachbarschaftsheim, für das Jahr 2026 wurden auf der Grundlage 
des vom Rat der Stadt Köln verabschiedeten Haushalts 2025/2026 erarbeitet.  
 
Der für die städtischen Bürgerhäuser/Bürgerzentren im Teilergebnisplan 0507 Betrieb, Unter-
haltung und Förderung der Bürgerhäuser/-zentren vorhandene Budgetrahmen wurde auf Ba-
sis der Bewirtschaftungsverfügung pauschal reduziert.  Die Wirkung ist in den Zielvereinba-
rungen dargestellt.  
Die jeweilige Ausgangslage wurde bei der Beschreibung der Ziele und Leistungen für die vier 
Bürgerzentren zur Grundlage der Zielvereinbarung gemacht. Seitens der Einrichtungen und 
der Fachverwaltung wurde besonderer Wert daraufgelegt, dass die genannten Wirkungsberei-
che, Handlungsfelder und bedachten Zielgruppen den Bedarfslagen des Sozialraumes/Bezir-
kes entsprechen.  
Die städtischen Betriebskostenzuschüsse des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren an die 
Träger freier Einrichtungen wurden zum Haushalt 2025/2026 erhöht und berücksichtigen ei-
nen Ausgleich für gestiegene Personal- und Energiekosten.  
 
Einrichtung Betriebskostenzuschuss 2025 Betriebskostenzuschuss 2026 
Bürgerzentrum 
Alter Feuerwa-
che 
718.040 € 738.552 € 
Quäker Nach-
barschaftsheim  404.460 € 416.198 € 
 
Bürgerhaus Stollwerck:  
Aufbauend auf den Erfahrungen aus 2024 wurde eine strategische Neuausrichtung angesto-
ßen und das Leistungsspektrum gezielt angepasst. Es wurde versucht, die Quantität der An-
gebote konstant zu halten und gleichzeitig die Qualität gezielt zu verbessern. Ziel der Maß-
nahmen war eine stärkere Zielgruppenorientierung, eine höhere inhaltliche Tiefe der Pro-
gramme sowie die verbesserte Organisation und Durchführung. Schwerpunkte der Arbeit wa-
ren unter anderem Vielfalt und Integration sowie die Entwicklung eines besonders inklusiven

2 
 
Konzepts. Dies soll langfristig vor allem durch multikulturelle Angebote, generationenübergrei-
fende Projekte und niedrigschwellige Zugänge erreicht werden. 
 
Insgesamt hat sich das Bürgerhaus Stollwerck in der Kölner Südstadt als eine der größten so-
ziokulturellen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen weiterhin etabliert.  
 
Die städtischen Bürgerhäuser sind aufgrund der Einsparmaßnahmen vergangener Jahre be-
reits jetzt in vielen Bereichen strukturell unterfinanziert, so dass bei weiteren Ausgabekürzun-
gen ganze Bereiche der Bürgerhäuser/-zentren geschlossen werden müssen, die unter ande-
rem für die Einnahmenerzielung grundlegend sind. 
 
Bürgerzentrum Deutz:  
Eine besondere Stärke des Bürgerzentrums Deutz ist es, durch eine intensive und gepflegte 
Vernetzung mit allen Akteur*innen im Stadtteil im ständigen Austausch mit den Stadtteilbe-
wohner*innen und deren Lebenssituationen zu sein, die Themen und Aufgaben des Stadtteils 
zu erarbeiten und nach positiven Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen, um diese anschlie-
ßend gemeinsam mit den Deutzer*innen umzusetzen.  
 
Dies führt nicht nur zu einer sehr guten Auslastung des Hauses in den wöchentlichen Regel-
angeboten, sondern auch zu einer herausfordernden Auseinandersetzung mit den sich verän-
dernden Lebensbedingungen und Rahmenbedingungen des lebendigen Miteinanders im 
Stadtteil Deutz. Steigende Altersarmut, anwachsende Demenzentwicklung, Vereinsamungs-
tendenzen, Demokratiemüdigkeit, (In-)Toleranz und Streitkultur sind aktuelle Themen, die in-
novative Handlungsstrategien erfordern.  
 
Insbesondere vor dem Hintergrund der immer knapper werdenden wirtschaftlichen Ressour-
cen und den damit einhergehenden Herausforderungen, ist die Vernetzung der Akteur*innen 
existenzielle Grundlage, um tragfähige Formate anbieten zu können.  
 
Die städtischen Bürgerhäuser sind aufgrund der Einsparmaßnahmen vergangener Jahre be-
reits jetzt in vielen Bereichen strukturell unterfinanziert, so dass bei weiteren Ausgabekürzun-
gen ganze Bereiche der Bürgerhäuser/-zentren geschlossen werden müssen.  
 
Das Gebäude des Bürgerzentrums Deutz wird in den nächsten 2,5 Jahren, finanziert aus dem 
„Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE), in einem Kölner Pilotprojekt energe-
tisch saniert.  
 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache:  
Der jährliche Haushalt ist strukturell defizitär. Die Betriebskostenzuschüsse sind in den ver-
gangenen Jahren bis auf den Zuschuss im Jahr 2025 lediglich geringfügig gestiegen und de-
cken die tatsächlichen Kosten der Arbeit nicht ab. Inflation sowie allgemeine Kostensteigerun-
gen – insbesondere im Bereich Personal, Energie und Sachkosten – werden die Finanzie-
rungslücke in den kommenden Jahren weiter vergrößern. Die personellen Ressourcen sind 
bereits jetzt äußerst knapp. Ein Teil der pädagogischen und sozialen Arbeit wird über Projekt-
mittel und Stiftungsförderungen finanziert. Diese Programme sind jedoch stark überzeichnet, 
so dass die Anträge häufig nicht zum Erfolg führen.  
 
Darüber hinaus wird ein steigernder Bedarf im Bereich der positiven Stadtteilentwicklung für 
die nächsten Jahre gesehen. Gerade die Nähe zum Ebertplatz und die dort verortete Szene 
wirken bis in die Alte Feuerwache. Insgesamt nehmen auch im Agnesviertel, das als wohlha-
bend und stark gentrifiziert gilt, die sozialen Bedarfe spürbar zu. 
 
Die seit 2022 laufende Hofsanierung ist seit Ende 2024 abgeschlossen. Der Spielturm wurde 
im Sommer 2025 errichtet und im Dezember 2025 vom TÜV abgenommen und freigegeben. 
Das für die Hofsanierung beauftragte Büro für Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, 
bauchplan, hat für die innovative, partizipative Neugestaltung des Innenhofs den polis Award 
2026 in der Kategorie Reaktive Zentren erhalten.  
Im Jahr 2026 feiert die Alte Feuerwache Köln 40-jähriges Jubiläum.

3 
 
Quäker Nachbarschaftsheim:  
Die finanzielle Situation des Bürgerzentrums ist sowohl für das Jahr 2025 als auch mit Blick 
auf das Jahr 2026 nicht auskömmlich. Trotz eines gestiegenen Betriebskostenzuschusses rei-
chen die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem nicht aus, um den laufenden Betrieb 
nachhaltig zu sichern.  
 
Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein wesentlicher Faktor sind die zunehmenden Aufgaben. 
Die Anforderungen an das Bürgerzentrum sind in den vergangenen Jahren deutlich gewach-
sen – sowohl im Umfang als auch in der Komplexität. Neue Angebote, zusätzliche Zielgrup-
pen sowie erweiterte Öffnungszeiten gehen mit einem erhöhten personellen und organisatori-
schen Aufwand einher, der sich entsprechend in den Kosten niederschlägt. Ein weiterer zent-
raler Kostenfaktor sind die Tarifabschlüsse im Personalbereich. Insbesondere langjährig be-
schäftigte Mitarbeitende erreichen durch tarifliche Steigerungen höhere Gehaltsstufen.  
 
Hinzu kommen gestiegene Sachkosten, etwa für Energie, Materialien und Dienstleistungen. 
Auch diese belasten den Haushalt des Bürgerzentrums zunehmend und verschärfen die fi-
nanzielle Lage zusätzlich. Im Bereich der Drittmittelakquise ist das Bürgerzentrum engagiert 
und erfolgreich. Die Möglichkeiten bleiben jedoch begrenzt, da die Konkurrenz um Fördermit-
tel stetig zunimmt und viele Akteur*innen auf dieselben Mittel zugreifen. Drittmittel können da-
her die strukturelle Unterfinanzierung nicht dauerhaft ausgleichen. 
 
Eine große Herausforderung bleibt zudem der bauliche Zustand der Einrichtung. Das Ge-
bäude ist stark sanierungsbedürftig. Aufgrund der Fördermittelakquise der Stadt Köln im Rah-
men des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist für die Jahre 2026-2029 
die energetische Sanierung des Gebäudes vorgesehen.  
 
 
Anlagen:  
Anlage 1: Zielvereinbarung 2026 Bürgerhaus Stollwerck 
Anlage 2: Zielvereinbarung 2026 Bürgerzentrum Deutz 
Anlage 3: Zielvereinbarung 2026 Bürgerzentrum Alte Feuerwache 
Anlage 4: Zielvereinbarung 2026 Quäker Nachbarschaftsheim

Beratungsverlauf (1)

25.06.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Tempelstraße 41
  • Dreikönigenstraße 23
  • Ebertplatz
  • Kreuzgasse
  • Straße 3

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1596/2026
Typ
Mitteilung BV
Datum
05.06.2026
Erstellt
01.06.2026 12:46