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0481/2026

Beantwortung einer Anfrage von Kemal Sovuksu - Offene Liste CDU zur Umsetzung des Handlungskonzepts „Kommunales Integrationsmanagement Nordrhein-Westfalen (KIM)„ AN/0260/2026

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 24.02.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration, Sitzung am 21.04.2026, TOP 3.4

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4037 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/162 
 
Vorlagen-Nummer 24.02.2026 
 0481/2026 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 24.02.2026 
 
Beantwortung einer Anfrage von Kemal Sovuksu - Offene Liste CDU zur Umsetzung 
des Handlungskonzepts „Kommunales Integrationsmanagement Nordrhein-Westfalen 
(KIM)„ AN/0260/2026 für den Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
 
KIM steht für „Kommunales Integrationsmanagement“. Es ist ein Programm vom Land 
Nordrhein-Westfalen (NRW). Das Ziel ist: Menschen, die neu nach Deutschland kom-
men, sollen besser und schneller integriert werden. 
Das Programm hat verschiedene Teile. Baustein 3 hilft dem Ausländeramt, damit es 
genug Personal hat. 
 
Die Politik hat gefragt, ob die Stadt Köln diesen Baustein nutzt. Die Antwort der Stadt-
verwaltung ist: Ja. 
Das hat sich dadurch in der Ausländerbehörde geändert: 
 Mehr Personal: Es gibt 3 neue Stellen. 
 Wo arbeiten diese Personen? Sie arbeiten in der Abteilung für Einbürgerungen. 
Dort arbeiten sie im „Back-Office“. Das heißt, sie prüfen Papiere und bereiten 
alles vor, damit die Einbürgerung klappt. 
 
Was bringt das für die Menschen? 
 
1. Mehr geschaffte Arbeit (Mengen): 
 Jede neue Person schafft etwa 30 Einbürgerungen pro Monat. 
 Das sind zusammen über 1.000 Einbürgerungen pro Jahr, die zusätzlich fertig 
werden. 
 Ohne diese Stellen würde alles viel länger dauern. 
2. Bessere Qualität (Service): 
 Die Anträge werden schneller geprüft. 
 Die Wartezeiten werden kürzer. 
 Der Service für die Menschen, die Deutsche werden wollen, wird besser. 
 
 
Die Offene Liste CDU bittet die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

2 
 
1. Ist in unserer Stadt o. g. Handlungskonzept in Bezug auf zusätzliche Personal-
stellen umgesetzt? Wenn „Ja“, um welchen Stellenumfang geht es und in wel-
chen Abteilungen der Ausländerbehörde sind diese Personen eingestellt? 
Wenn „Nein“, warum? 
 
2. Falls solche Umsetzung stattfand, welche qualitative und quantitative Auswir-
kung hat diese Maßnahme auf die Arbeit der Ausländerbehörde?  
 
Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt: 
 
Die Umsetzung des KIM in Nordrhein-Westfalen basiert auf dem Handlungskonzept 
des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration 
(MKJFGFI) sowie dem gesetzlichen Auftrag nach § 9 des Teilhabe- und Integrations-
gesetzes (TinT NRW). Das Programm ist in verschiedene Bausteine (BS) unterteilt: 
Baustein 1 (Koordinierung), Baustein 2 (Case Management) und angefragter Bau-
stein 3, der auf die personelle Verstärkung der Ausländer- und Einbürgerungsbehör-
den abzielt. 
 
Zu 1: 
 
Ja, das Land NRW stellt der Stadt Köln im Rahmen des Bausteins 3 Mittel zur rechtli-
chen Verstetigung der Integration zur Verfügung. 
Der Stellenumfang orientiert sich an der landesweiten Verteilungsschlüsselung des 
Ministeriums. 
Durch den Baustein 3 des Programms KIM NRW wurden der Ausländerbehörde 
Köln drei zusätzliche Personalstellen zugewiesen, die im Sachgebiet Einbürgerung im 
Back-Office eingesetzt werden. 
 
Zu 2: 
 
Folgende Auswirkungen ergeben sich durch diese Stellenzusetzungen: 
 
Quantitative Auswirkung: 
 
Jede Stelle im Back-Office realisiert durchschnittlich rund 30 Einbürgerungen pro Mo-
nat (ca. 360 pro Jahr). 
Die zusätzlichen Stellen erhöhen nicht allein die Leistung im Back-Office, sondern si-
chern im arbeitsteiligen Verfahren die Gesamtbearbeitungskapazität des Einbürge-
rungsbereichs. 
Da die einzelnen Verfahrensschritte organisatorisch ineinandergreifen, würde ein 
Wegfall dieser Stellen eine Anpassung der Aufgabenverteilung erfordern und zu einer 
entsprechend geringeren Zahl jährlich abschließbarer Einbürgerungsverfahren führen. 
 
Qualitative Auswirkung: 
 
Die Maßnahme beschleunigt die Antragsprüfung, reduziert Rückstände und verbes-
sert die Verfahrensabläufe sowie die Servicequalität für Antragstellende. 
 
 
Gez. Burmester

Beratungsverlauf (1)

21.04.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
TOP 3.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0481/2026
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
24.02.2026
Erstellt
19.02.2026 15:23