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Finanzierung Museum Selma

Die Linke. Anfrage nach § 4 AN/0668/2026 vom 23.04.2026

Stand: Am 07.05.2026 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Linke Anfrage nach § 4

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    Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Oberbürgermeister Torsten Burmester Ausschussvorsitzende Dr. Eva Bürgermeister Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 23.04.2026 AN/0668/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 07.05.2026 Finanzierung Museum Selma Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, Die Linke Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie höflich die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur in der Wahlperiode 2025/2030 am 07.05.2026, zu setzen. Auf der letzten Ratssitzung am 07. März 2026 wurde im Rahmen einer Vorlage namens „Prüfbeschluss betreffend Integration des Museum Selma in das Kulturzentrum am Neumarkt (KAN)“ (0662/2026) unter anderem bekannt, dass es zu Mehrkosten am langjährig geplanten Standort in Kalk käme. Die Mehrkosten in Höhe von 33 Mio Euro am Standort Köln-Kalk muss man in Relation zum Nutzen setzen: • das europaweit größte Museum für Migrationsgeschichte • ein Ankerprojekt für Kalk und eine sinnvolle Verwendung der Hallen • ein Schub in der Stadtentwicklung des gesamten rechtsrheinischen Bereiches, wie es sonst nur milliardenteure Großprojekte bringen. Bislang hat die Stadt zu Selma lediglich das Grundstück samt sanierungsbedürftigen Hallen beigetragen. Unsere folgenden Fragen beziehen sich auf weitere mögliche Beiträge zur Finanzierung: 1) Was wurde aus den 8,1 Mio. Euro, welche die Stadt Köln 2018 vom Land für die Sanierung der Hallen am Ottmar-Pohl-Platz erhalten und dann "umgeschichtet" hat, die jedoch laut Zusage für den „Kulturstandort Kalk" vorgesehen seien? 2) Wie gedenkt die Stadt mit den ehemaligen KHD-Hallen 70 und 71 umzugehen, die ja auch ohne das Museum saniert werden müssten, was ebenfalls zweistellige Millionenbeträge kosten würde? Der städtebauliche Rahmenplan, der das Ergebnis eines aufwendigen und von vielen Kalker*innen mitgetragenen Werkstattverfahrens ist, sieht ja die Sanierung vor. 3) Aus dem tatsächlichen Nicht-Handeln ergibt sich die Frage, ob die Stadtverwaltung andere Pläne für die Hallen 70 und 71 hat, nämlich den Abriss der Hallen und die anderweitige Nutzung des Grundstücks? Eine solche Agenda war für die Hallen zwischen Neuerburgstraße und Ottmar-Pohl- Platz (Hallen 75, 76,77) bereits einmal publik geworden. 4) Wurde geprüft und was ist das Ergebnis, ob ein kleineres Museum Selma in den Kalker Hallen im Rahmen des 44 Millionen-Budgets gebaut werden kann, mit der Option auf eine spätere Vergrößerung? Denn wenn es möglich sein soll, das Museum Selma am Neumarkt auf ein Fünftel seiner Größe zu schrumpfen, dann sollte es erst recht möglich sein, das Projekt in Kalk (vorläufig) auf der Hälfte der Fläche zu errichten. Die Struktur der langgestreckten Halle 70 mit ihren seriellen Tragwerksegmenten legt einen abschnittweisen Ausbau durchaus nahe. Ein verkleinertes, aber selbständiges Museum Selma in Kalk wäre allemal besser als eine zu anderen Museen dazu gequetschte Ausstellung am Neumarkt. 5) Wurde geprüft und beraten, ob andere Möglichkeiten der Errichtung des Museums Selma aus dem Architekturwettbewerb von 2025 wieder aufgegriffen werde sollten? Die Entwürfe der Preisträger 2 und 3 des Wettbewerbs sahen vor, die Hallenstruktur weitgehend zu belassen und die eigentlichen Ausstellungsräume als Einbauten zu planen, was viel preiswertere Lösungen sind. 2. Preisträger, Staab Architekten: Protected link to staab-architekten.com 3. Preisträgers, facts and fiction Protected link to factsfiction.de Wir bitten darum, die Antworten auch dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration dem Finanzausschuss und der Bezirksvertretung Kalk zur Kenntnis zu geben. gez. Dr. Günter Bell Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 07.05.2026

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 11.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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