SV-2020/0003
Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 10. Januar 2020 betr. zeitgemäße Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung
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Punkt 27.15: Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 10. Januar 2020 betr. zeitgemäße Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung (V-Nr. SV-2020/0003) Der Antrag wird zurückgestellt.
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Punkt 4: Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 10. Januar 2020 betr. zeitgemäße Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung (SV-Nr. 2020/0003) Nach ausführlicher Diskussion und verschiedenen Vorschlägen unterbreitet Stadtv. Franz (CDU-Fraktion) folgenden Vorschlag. Der Antrag wird zurückgestellt und erst einmal ausführlich im Ältestenrat beraten. Die DIPOLIS-APP soll in der nächsten Sitzung vorgestellt werden. Die antragstellende Fraktion ist damit einverstanden.
SV-2020/0003
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Vorlage-Nr. SV-2020/0003
Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 10. Januar 2020 betr. zeitgemäße
Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung
Liebigstrasse 46
64293 Darmstadt
Tel. & Fax 06151/8606067 www.uffbasse-darmstadt.de
Darmstadt, den 10.1.2020
UFFBASSE Antrag einer zeitgemäßen Digitalisierung der Stadtverordnetenversammlung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt,
1. ein neues Parlamentsinformationssystem einzuführen, dass nutzerfreundlich ist und
den Bürger*innen tatsächlich die Möglichkeit eröffnet, politische Beschlüsse und
Vorlagen zu finden. Eine native Unterstützung von mobilen Endgeräten muss
gewährleistet sein.
2. für die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung ein Sitzungsmanagement
einzuführen. Dies ermöglicht eine digitale Übersicht über den Sitzungsverlauf und gibt
den Bürger*innen die Möglichkeit, je nach Interesse rechtzeitig persönlich teilnehmen
zu können.
3. Zu prüfen, ob Ausschusssitzungen wenigstens zum Teil über ein Online Meeting-
programm stattfinden können und führt nach Möglichkeit ein entsprechendes System
ein
Begründung:
Zu 1.:
Gerade im Bereich der Stadtverordnetenversammlung wird viel Papier für Vorlagen verbraucht.
Leider ist das derzeitige Parlamentsinformationssystem keine Alternative, die einen Wechsel
auf die digitale Bearbeitung von Vorlagen attraktiv macht. Es funktioniert nicht auf mobilen
Geräten, noch bietet es eine Vorschaufunktion an. Weiterhin ermöglicht es den Bürger*innen
der Stadt keine Transparenz, was politische Entscheidungen und Vorgängen angeht, da es sehr
benutzerunfreundlich ist. Für eine Digitalstadt ist Parlis kein würdiges
Parlamentsinformationssystem und muss dringend erneuert werden.
Zu 2.:
Ein Sitzungsmanagementsystem ähnlich Open Slides würde die Sitzungen der
Stadtverordneten übersichtlicher machen. Gerade auch für Zuschauer wären die Vorgänge
Transparenter, da Anträge zu Tagesordnungspunkten nachlesbar werden würden. Auch ließe
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sich verfolgen wo man sich in der Tagesordnung befindet. Weiterhin bietet es in der
Aufbereitung von Argumenten neue Möglichkeiten, die eine bessere und moderne Darstellung
von Fakten und Reden ermöglicht.
Zu 3.:
Das ehrenamtliche Engagement bedeutet für viele Mandatsträger einen erheblichen
Zeitaufwand und Einschränkungen im privaten wie beruflichen Umfeld. Gerade kürzere
Ausschusssitzungen binden zeitliche Kapazität und bedeuten für manche Berufstätigen weite
Anreisewege für zum Teil 15 Minuten Ausschusssitzung. Viele Firmen Versuchen mit
Onlinesitzungen die ökonomischen als auch ökologischen Kosten für Meetings zu reduzieren.
Weiterhin wäre es familienfreundlicher, Sitzungen auch online durchführen zu können und
könnte den Anteil von Frauen in der Stadtverordnetenversammlung erhöhen. Die Stadt sollte
dem Beispiel der Wirtschaft folgen und eine Möglichkeit schaffen, Sitzungen auch online
stattfinden zu lassen. Weiterhin würde dies auch die Zusammenarbeit innerhalb der
Verwaltung beschleunigen und vereinfachen.
Weitere Begründung erfolgt mündlich
Fraktion Uffbasse
Kerstin Lau, Marc Arnold, Stefan Fuchs , Sebastian Schmitt
Beratungsverlauf (2)
Orte (1)
- Liebigstraße 46
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2020/0003
- Typ
- Antrag
- Datum
- 13.01.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00