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1247/2020

Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 18.06.2020

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 13.07.2020, TOP 6.1

Anlage 5 - Auszug BV Innenstadt 04.06.2020

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Beschlussvorlage Hauptausschuss

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Anlage 7 - Änderungsvorschlag Verwaltung

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Anlage 8 Vorabauszug Rat 18.06.2020

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Beschlussvorlage Rat (Fassung Rat 18.06.2020)

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Anlage 6 - Auszug Verkehrsausschuss 10.06.2020

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Anlage 4 - Auszug Verkehrsausschuss 26.05.2020

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Beschlussvorlage (Verkehrs)Ausschuss (1)

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Anlage 3 - Stellungnahme 64

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Anlage 1 Konzeptuntersuchung Adventsverkehr

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Anlage 2 - Stellungnahme RPA

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Anlage 5 - Auszug BV Innenstadt 04.06.2020

5726 Zeichen

Anlage 5 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Dederichs 
Telefon:  (0221) 221-26144  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Andrea.Dederichs@stadt-koeln.de 
Datum: 09.06.2020 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschri ft der Sitzung der 
Bezirksvertretung Innenstadt  vom 04.06.2020  
öffentlich 
3.7 Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit 
1247/2020 
Herr Vincon, Grüne, stellt den schriftlich vorliegenden Änderungsantrag der Fraktion 
vor, wonach die Busspur für Linienbusse, Taxis und Shuttlebusse auch für den Rad-
verkehr freigegeben werden soll. 
 
Herr Leitner, CDU, lehnt den Änderungsantrag der Grünen ab, da Fahrradfahrende 
auf der Busspur erheblich gefährdet seien. Von dem in der Beschlussvorlage vorge-
schlagenen Verfahren sei Deutz unverantwortlich behelligt. Es sei wünschenswert 
das Konzept zu überarbeiten und auch im Westen von Köln z. B. am Stadion alterna-
tive Anreisemöglichkeiten u.a. für Reisende aus den Benelux-Ländern zu er mögli-
chen. 
 
Herr Stieler, Am für Verkehrsmanagement, weist auf die steigenden Kosten hin, so-
fern ein weiterer Standort im Westen von Köln mit Busshuttle die Innenstadt anfahren 
müsse. Der Radstreifen auf der Deutzer Brücke sei ausreichend. Das Führen von 
Radfahrenden auf der Busspur würde zu einer Problematik bei der Leistungsfähigkeit 
der Busspur führen. 
 
Frau Tillessen, FDP, lehnt die Beschlussvorlage sowie den Änderungsantrag ab. Der 
Verkehr staue sich bereits jetzt an Adventssamstagen auf der Deutzer Brücke. Nun 
soll noch eine Fahrspur für den Busverkehr gesperrt werden. Dies verschlimmere die 
Situation. 
Ergänzter Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt empfiehlt dem Verkehrsausschuss folgenden Be-
schluss zu fassen:

Der Verkehrsausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des 
Touristenbusverkehrs in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 636.000 € an und 
beauftragt die Verwaltung die Maßnahmen der Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22 - 
Heumarkt Bussteig D“ umzusetzen und entsprechende Vergabeverfahren einzulei-
ten. 
Die Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus w ird temporär an den Bussteig 
„D“ an der Haltestelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 w ird temporär die Haltestelle auf die Deutzer 
Brücke verlegt. 
 Auf der Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt w ird eine temporäre Bus-
spur auf dem rechten Fahrtstreifen eingerichtet. Die Busspur soll am rechts-
rheinischen Brückenkopf beginnen und bis zur Abfahrt Markmannsgasse rei-
chen. Die Busspur ist der Nutzung durch Linienbusse und Taxis sow ie Shut-
tlebussen und dem Radverkehr vorbehalten. 
 Der Radverkehr wird auf der rechten Fahrspur bis zu einer Aufstellfläche 
vor der Ampel am Heumarkt geführt. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse ist für den Kfz-
Verkehr zu sperren; hiervon ausgenommen sind Linienbusse, Taxis, Radver-
kehr sow ie der Shuttlebus. Infolgedessen ist die Zufahrt zur Tiefgarage Heu-
markt über diese Fahrbeziehung zu unterbinden. 
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen Brückenkopf der 
Deutzer Brücke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetterschutz/Unterstand 
auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren für den 
Shuttlebus- sow ie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Sicher-
heitspersonal einzusetzen. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich mit den Stimmen von Grüne, SPD, Linke, Deine Freunde und Gut ge-
gen die Stimmen der CDU und FDP zugestimmt.

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Dederichs 
Telefon:  (0221) 221-26144  
E-Mail:  Andrea.Dederichs@stadt-koeln.de 
Datum: 09.06.2020 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung der 
Bezirksvertretung Innenstadt  vom 04.06.2020  
öffentlich 
3.7.1 Änderungsantrag zu TOP 3.7, Grüne 
AN/0763/2020 
Die Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär an den 
Bussteig „D“ an der Haltestelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 wird temporär die Haltestelle auf die 
Deutzer Brücke verlegt. 
 Auf der Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt wird eine temporäre 
Busspur auf dem rechten Fahrtstreifen eingerichtet. Die Busspur soll am 
rechtsrheinischen Brückenkopf beginnen und bis zur Abfahrt Markmannsgas-
se reichen. Die Busspur ist der Nutzung durch Linienbusse und Taxis sowie 
Shuttlebussen und dem Radverkehr vorbehalten. 
 Der Radverkehr wird auf der rechten Fahrspur bis zu einer Auf-
stellfläche vor der Ampel am Heumarkt geführt. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse ist für den 
Kfz-Verkehr zu sperren; hiervon ausgenommen sind Linienbusse, Taxis, Rad-
verkehr sowie der Shuttlebus. Infolgedessen ist die Zufahrt zur Tiefgarage 
Heumarkt über diese Fahrbeziehung zu unterbinden. 
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen 
Brückenkopf der Deutzer Brücke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetter-
schutz/Unterstand auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren 
für den Shuttlebus- sowie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf 
Sicherheitspersonal einzusetzen. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich mit Stimmen von Grüne, SPD, Die Linke, Gut und Deine Freunde ge-
gen die Stimmen der CDU und FDP zugestimmt.

Beschlussvorlage Hauptausschuss

13299 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/64/641 
 
Vorlagen-Nummer 
 1247/2020 
Freigabedatum 
15.06.2020  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss Rat Hauptausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Hauptausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs 
in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 636.000 € an und beauftragt die Verwaltung die Maß-
nahmen der Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ umzusetzen und entspre-
chende Vergabeverfahren einzuleiten. 
 
Alternative: 
Der Hauptausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs 
in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 539.000 € an und beauftragt die Verwaltung die Maß-
nahmen der Alternativvariante  „2e Busshuttle P22 - Ottoplatz“ umzusetzen und entsprechende 
Vergabeverfahren einzuleiten. 
 
 
Verkehrsausschuss 26.05.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.06.2020 
Verkehrsausschuss 10.06.2020 
Rat 18.06.2020 
Hauptausschuss 13.07.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  jährlich  635.400  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Verwaltung plant die Abwicklung des Reisebusverkehrs in der Adventszeit zu modifizieren, um so 
Verkehrs- und Emissionsbelastungen aus der Innenstadt zu verlagern sowie die Sicherheit und Ord-
nung im öffentlichen Raum sicherzustellen. Der Grund hierfür ist, dass das sehr hohe Reisebusauf-
kommen in der Adventszeit auch an dem neuen Haltepunkt Gereonstraße nicht stadtverträglich be-
wältigt werden kann und zahlreiche Konflikte zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden am 
heutigen Standort bzw. auf dem Weg in die Altstadt bestehen. Aus diesem Grund kommen weder die 
Abwicklung des Reisebusverkehrs an der Komödienstraße, wie in den vergangen Jahren durchge-
führt, in Betracht, noch eine Adaption dieser an der Gereonstraße, dem heutigen Busterminal. 
 
Bisheriges Verfahren 
 
Das Touristenbusaufkommen insbesondere an den vier Adventssamstagen war in den vergangen 
Jahren sehr hoch. Seit einigen Jahren nimmt die Spitzenbelastung an Adventssamstagen ab, im Ge-
genzug steigt das Reisebusaufkommen an den übrigen Wochentagen in der Adventszeit an. Im Jahr 
2019 haben im Durchschnitt an einem Adventsamstag rund 200 Reisebusse den Bushalt an der Ko-
mödienstraße angefahren.  
 
Zur sicheren und geordneten Abwicklung des Touristenbusverkehrs sowie der Besucherströme wurde

3 
an den Adventssamstagen die Komödienstraße für den Kraftfahrzeugverkehr in dem Abschnitt zwi-
schen Marzellenstraße und Tunisstraße gesperrt. Bis 15 Uhr durften die Reisebusse den dortigen 
Bushalt anfahren. Die ankommenden Touristenbusse setzten die Gäste ab und wurden zum Park-
platz der Koelnmesse P22 bzw. zum Buspark Köln am Kuhweg geleitet.  
 
Ab 15 Uhr war die Einfahrt zum Bushalt an der Komödienstraße auch für die Reisebusse gesperrt. 
Von 15 bis 20 Uhr setzte der Shuttlebusbetrieb der KVB mit rund 14 Gelenkbussen ein, der die Tou-
risten zum P22, zu den dort abgestellten Reisebussen, beförderte.  
 
Die Aufwendungen für die Abwicklung des Touristenbusaufkommens an den Adventssamstagen be-
lief sich im Jahr 2019 auf rund 106.000 € für die folgenden Leistungen: 
 
 Shuttle-Service durch KVB, 
 Personal für Verkehrslenkung (Besetzung Sperrungen, Verteilung Infoflyer und Parkraumma-
nagement auf P22), 
 Infomaterial für Busfahrer, 
 Beschilderung und Absperrmaterial, 
 Müllentsorgung, Reinigung und WC-Gestellung. 
 
 
Neues Verfahren 
 
Wie in der Mitteilung 3971/2019 bereits angekündigt, hat die Verwaltung seit Anfang 2020 hierfür 
neue Konzepte entwickelt. Erste Ideen wurden bei einer Akteurskonferenz Anfang März mit beteilig-
ten Stakeholdern entwickelt und erörtert sowie im Nachgang eine grobe Untersuchung der Konzepte 
vorgenommen. Hierbei wurden sieben Varianten näher untersucht (Anlage 1) und mittels verschiede-
ner Wertungskriterien miteinander verglichen.  
 
Seitens der Verwaltung werden die Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22-Heumarkt Bussteig D“ und 
die Alternativvariante „2e Busshuttle P22-Ottoplatz“ weiterverfolgt. Den Zielkriterien haben Varianten 
nicht entsprochen, die ähnlich der bisherigen Regelung eine Abwicklung auf der Komödienstraße 
oder Gereonstraße vorsehen. Die Regelungsform mit verschiedenen um die Altstadt angeordneten 
Ein- und Ausstiegshaltepunkten (sogenanntes Wiener Modell) mit Vorbuchung scheidet aufgrund des 
hohen Kontrollaufwandes, der schlechten Orientierung für Touristen sowie der nicht für dieses Jahr 
möglichen Realisierung bzw. Festlegung eines Trägers für ein zugehöriges Buchungssystem aus.  
 
Im Nachfolgenden ist eine Kurzbeschreibung der Vorzugsvarianten wiedergegeben. Die beiden Vari-
anten unterscheiden sich an dem innerstädtischen Haltepunkt für den Busshuttle-Betrieb und den 
damit verbundenen Randbedingungen. Beiden Varianten gemein ist Folgendes: 
 
 Die Abwicklung des Reisebusverkehrs ist zeitlich begrenzt auf den Zeitraum von Montag nach 
Totensonntag bzw. Öffnung der Weihnachtsmärkte in der Innenstadt bis 23. Dezember eines 
jeden Jahres (~30 Tage pro Jahr). 
 Der Busterminal Gereonstraße ist in der o. g. Zeit gesperrt. Zur Einhaltung dieser Regelung 
werden Verkehrshilfen am Busterminal Gereonstraße eingesetzt. 
 Alle Reisebusse werden zum Messeparkplatz P22 geleitet. Dies erleichtert die Orientierung für 
die An- und Abfahrt.  
 Die Reiseunternehmen buchen im Vorfeld im Verlauf des Jahres einen Stellplatz auf P22. 
Hierfür soll die von der Koelnmesse betriebene Time-Slot-Vergabe eingesetzt werden. Dies 
dient einer geordneten Abfertigung am P22 sowie der ausgeglichenen Auslastung der Shut-
tlebusse. 
 Für die Bereitstellung der Stellplätze am P22 wird von Reisebusunternehmen je Buchung eine 
Gebühr durch die Koelnmesse, als Betreiberin des Parkplatzes P22, erhoben. In der kom-
menden Adventssaison 2020 beträgt die Gebühr 76 Euro (brutto). Hiermit werden die Kosten 
für die Time-Slot-Vergabe sowie die Stellplatzgebühr abgedeckt. Die Kosten für die Verkehrs-
regelung, Müllentsorgung, Reinigung sowie Bereitstellung von Toilettenanlagen auf P22 wer-
den von der Stadt Köln getragen. Das Reiseunternehmen erhält je Buchung als Gegenleistung

4 
parktypische Serviceleistungen. 
 Die Einfahrt in die Innenstadt soll für die Reisebusse für die o. g. Zeit auf Grundlage des fort-
geschriebenen Luftreinhalteplanes unterbunden werden. 
 Es ist ein Bus-Shuttlebetrieb einzurichten, der zwischen P22 und dem innenstadtnahen Bus-
Shuttle-Haltepunkt verkehrt. Für den Shuttlebusverkehr muss die Kölner Verkehrs-Betriebe 
AG (KVB) eine Änderung der Konzessionierung der bestehenden Linie beantragen. 
 
 
Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär an den Bussteig „D“ an der Hal-
testelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 wird temporär die Haltestelle auf die Deutzer Brücke verlegt. 
 Auf der Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt wird eine temporäre Busspur auf dem 
rechten Fahrtstreifen eingerichtet. Die Busspur soll am rechtsrheinischen Brückenkopf begin-
nen und bis zur Abfahrt Markmannsgasse reichen. Die Busspur ist der Nutzung durch Linien-
busse und Taxis sowie Shuttlebussen vorbehalten. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse ist für den Kfz-Verkehr zu sper-
ren; hiervon ausgenommen sind Linienbusse und Taxis sowie der Shuttlebus. Infolgedessen 
ist die Zufahrt zur Tiefgarage Heumarkt über diese Fahrbeziehung zu unterbinden. 
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen Brückenkopf der Deutzer Brü-
cke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetterschutz/Unterstand auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren für den Shuttlebus- so-
wie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Sicherheitspersonal einzusetzen. 
 
Alternativvariante – „2e Busshuttle P22 - Ottoplatz“ 
 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär am Ottoplatz eingerichtet. Hier-
für wird der Rechtsabbiegefahrstreifen vom Ottoplatz in den Auenweg (am Beginn des Fahr-
streifens) teilweise gesperrt. Der Bereich ist dann dem Shuttlebusverkehr vorbehalten. 
 Am temporären Haltepunkt für den Shuttlebusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Si-
cherheitspersonal einzusetzen. 
 Die Fußgängerwegebeziehung zwischen Ottoplatz und Dom/Weihnachtsmarkt über die Ho-
henzollernbrücke ist auszuschildern. 
 Auf der Südseite der Hohenzollernbrücke ist das Radfahren in der Adventszeit zu reglementie-
ren. 
 Der Zugang zum Roncalliplatz über die Logistikfläche des Weihnachtsmarkts ist zu sperren 
und die geänderte Wegführung für zu Fuß Gehende auszuschildern. 
 
Zur Abwicklung des Reisebusverkehrs während der gesamten Adventszeit (~30 Tage) sind folgende 
Leistungen und Aufwendungen je Variante erforderlich: 
 
Leistungen Vorzugsvariante –  
„2b Busshuttle P22 - Heu-
markt Bussteig D“ 
Alternativvariante -  
„2e Busshuttle P22 - Otto-
platz“ 
Shuttlebus Betrieb 429.000 € 343.200 € 
Sicherheitspersonal (zur Ver-
kehrsregelung am innerstädti-
schen Bushalt) 
64.800 € 64.800 € 
Wegweisung für zu Fuß Ge-
hende 
1.200 € 1.200 € 
Verkehrszeichen- 16.200 € 5.400 €

5 
Plan/Beschilderung / Ab-
sperrmaterial  /Markierung 
Temporäre Überdachung Hal-
tepunkte 
12.000 € 12.000 € 
Info-Flyer 8.400 € 8.400 € 
Bereitstellung Stellplätze P22 
(Anteil Stadt Köln) 
103.800 € 103.800 € 
Gesamt [brutto] 635.400 € 538.800 € 
 
Ausblick für die nächsten Jahre  
Im Weiteren Verfahren soll geprüft werden, ob den Besucherinnen und Besuchern ein KombiTicket 
zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (S-Bahn) auf dem Kölner Stadtgebiet ermöglicht 
werden kann. Hierdurch ist mit weiteren Kosten zu rechnen, über die eine gesonderte Bedarfsfeststel-
lung du Beschlussfassung erfolgen würde.  
 
Darüber hinaus werden parallel noch Möglichkeiten der Refinanzierung geprüft. 
 
 
Prüfung RPA 
 
Die Kostenberechnung wurde dem Rechnungsprüfungsamt zur Prüfung vorgelegt. Das Prüfergebnis 
wird nachgereicht. 
 
 
Finanzierung 
 
Für die Abwicklung der erforderlichen Maßnahmen stehen im Hpl. 2020/2021 für die Haushaltsjahre 
2020 und 2021 im Teilergebnisplan 1201, Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen jeweils entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung. In den 
Folgejahren wird der Bedarf bei den Hpl.-Aufstellungsverfahren budgetneutral berücksichtigt. 
 
 
Auswirkungen auf die Haushaltsführung 
 
Die Maßnahme dient primär der Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und ist des-
halb notwendig und unabweisbar. Darüber hinaus erfährt der im Rahmen der Corona-
Schutzmaßnahmen geschwächte Einzelhandel durch den Touristenverkehr eine Stärkung, wodurch 
sich positive Effekte für den städtischen Haushalt ergeben. 
 
 
Auswirkungen Klimaschutz 
 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Dies 
leitet sich aus den Kölner Perspektiven 2030, dem Strategiepapier Köln mobil 2025 sowie der Bür-
gerbeteiligung ab. 
 
Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und 
trägt somit zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und fördert eine 
effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Somit trägt dies zu einer möglichen Re-
duktion des Treibhausgasausstoßes bei. 
 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den.

6 
Dringlichkeitsbegründung 
 
Um die neue Regelung bereits in diesem Jahr umsetzen zu können, muss 
 
 die Vergabe der erforderlichen Aufträge, 
 die Beantragung der Linienkonzession durch die KVB, 
 die Beschaffung der Busse sowie die Akquirierung des erforderlichen Personals, 
 die Information der Reisebusunternehmen, 
 die Bewerbung der neuen Regelung in den öffentlichen Medien (Internetauftritt, Flyer & Co.) 
 
zeitnah begonnen werden. Aufgrund der Komplexität der zu planenden Abläufe sowie dem hohen 
Abstimmungsbedarf mit den beteiligten Dienstleistern/Ämtern war eine fristgerechte Einbringung der 
Vorlage nicht möglich. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage 1 Konzeptuntersuchung Adventsverkehr 
Anlage 2 Votum RPA (wird nachgereicht)

Anlage 7 - Änderungsvorschlag Verwaltung

2723 Zeichen

ANLAGE 7 zu Beschlussvorlage 1247/2020 
Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der 
Adventszeit 
 
Die Verwaltung schlägt eine Änderung der Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22 – Heumarkt 
Bussteig D“ wie folgt vor: 
 
Alte Fassung: 
Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär an den Bussteig „D“ an 
der Haltestelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 wird temporär die Haltestelle auf die Deutzer 
Brücke verlegt. 
 Auf der Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt wird eine temporäre Busspur auf 
dem rechten Fahrtstreifen eingerichtet. Die Busspur soll am rechtsrheinischen 
Brückenkopf beginnen und bis zur Abfahrt Markmannsgasse reichen. Die Busspur ist 
der Nutzung durch Linienbusse und Taxis sowie Shuttlebussen vorbehalten. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse ist für den Kfz-Verkehr 
zu sperren; hiervon ausgenommen sind Linienbusse und Taxis sowie der Shuttlebus. 
Infolgedessen ist die Zufahrt zur Tiefgarage Heumarkt über diese Fahrbeziehung zu 
unterbinden. 
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen Brückenkopf der 
Deutzer Brücke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetterschutz/Unterstand 
auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren für den 
Shuttlebus- sowie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf 
Sicherheitspersonal einzusetzen. 
 
Neue Fassung: 
Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär an den Bussteig „D“ an 
der Haltestelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 wird temporär die Haltestelle auf die Deutzer 
Brücke verlegt. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse wird in den Einsatzzeiten 
des Shuttlebusverkehrs für den Kfz-Verkehr gesperrt; hiervon ausgenommen sind 
Linienbusse und Taxis sowie der Shuttlebus. Infolgedessen wird die Zufahrt zur 
Tiefgarage Heumarkt über diese Fahrbeziehung unterbunden.  
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen Brückenkopf der 
Deutzer Brücke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetterschutz/Unterstand 
auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren für den 
Shuttlebus- sowie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf 
Sicherheitspersonal einzusetzen. 
 Nach Bedarf werden ergänzende verkehrsregelnde Maßnahmen vorgenommen.

Anlage 8 Vorabauszug Rat 18.06.2020

600 Zeichen

Geschäftsführung  
Rat 
Frau Lange 
Telefon:  (0221) 221-22058  
Fax       :  (0221) 221-26570 
E-Mail:  maria.lange@stadt-koeln.de 
Datum: 22.06.2020 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 60. Sitzung des Rates  vom 
18.06.2020 
öffentlich 
10.34 Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit 
1247/2020 
Beschluss: 
Der Rat verweist die Angelegenheit zur Beratung und Entscheidung in die Sitzung 
des Hauptausschusses vom 13.07.2020. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.  
___________  
Anmerkung:  
Verweisung auf Antrag von RM Kienitz

Beschlussvorlage Rat (Fassung Rat 18.06.2020)

13263 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/64/641 
 
Vorlagen-Nummer 
 1247/2020 
Freigabedatum 
15.06.2020  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 636.000 € an und beauftragt die Verwaltung die 
Maßnahmen der Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ umzusetzen und ent-
sprechende Vergabeverfahren einzuleiten. 
 
Alternative: 
Der Verkehrsausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 539.000 € an und beauftragt die Verwaltung die 
Maßnahmen der Alternativvariante  „2e Busshuttle P22 - Ottoplatz“ umzusetzen und entsprechende 
Vergabeverfahren einzuleiten. 
 
 
Verkehrsausschuss 26.05.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.06.2020 
Verkehrsausschuss 10.06.2020 
Rat 18.06.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  jährlich  635.400  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Verwaltung plant die Abwicklung des Reisebusverkehrs in der Adventszeit zu modifizieren, um so 
Verkehrs- und Emissionsbelastungen aus der Innenstadt zu verlagern sowie die Sicherheit und Ord-
nung im öffentlichen Raum sicherzustellen. Der Grund hierfür ist, dass das sehr hohe Reisebusauf-
kommen in der Adventszeit auch an dem neuen Haltepunkt Gereonstraße nicht stadtverträglich be-
wältigt werden kann und zahlreiche Konflikte zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden am 
heutigen Standort bzw. auf dem Weg in die Altstadt bestehen. Aus diesem Grund kommen weder die 
Abwicklung des Reisebusverkehrs an der Komödienstraße, wie in den vergangen Jahren durchge-
führt, in Betracht, noch eine Adaption dieser an der Gereonstraße, dem heutigen Busterminal. 
 
Bisheriges Verfahren 
 
Das Touristenbusaufkommen insbesondere an den vier Adventssamstagen war in den vergangen 
Jahren sehr hoch. Seit einigen Jahren nimmt die Spitzenbelastung an Adventssamstagen ab, im Ge-
genzug steigt das Reisebusaufkommen an den übrigen Wochentagen in der Adventszeit an. Im Jahr 
2019 haben im Durchschnitt an einem Adventsamstag rund 200 Reisebusse den Bushalt an der Ko-
mödienstraße angefahren.  
 
Zur sicheren und geordneten Abwicklung des Touristenbusverkehrs sowie der Besucherströme wurde

3 
an den Adventssamstagen die Komödienstraße für den Kraftfahrzeugverkehr in dem Abschnitt zwi-
schen Marzellenstraße und Tunisstraße gesperrt. Bis 15 Uhr durften die Reisebusse den dortigen 
Bushalt anfahren. Die ankommenden Touristenbusse setzten die Gäste ab und wurden zum Park-
platz der Koelnmesse P22 bzw. zum Buspark Köln am Kuhweg geleitet.  
 
Ab 15 Uhr war die Einfahrt zum Bushalt an der Komödienstraße auch für die Reisebusse gesperrt. 
Von 15 bis 20 Uhr setzte der Shuttlebusbetrieb der KVB mit rund 14 Gelenkbussen ein, der die Tou-
risten zum P22, zu den dort abgestellten Reisebussen, beförderte.  
 
Die Aufwendungen für die Abwicklung des Touristenbusaufkommens an den Adventssamstagen be-
lief sich im Jahr 2019 auf rund 106.000 € für die folgenden Leistungen: 
 
 Shuttle-Service durch KVB, 
 Personal für Verkehrslenkung (Besetzung Sperrungen, Verteilung Infoflyer und Parkraumma-
nagement auf P22), 
 Infomaterial für Busfahrer, 
 Beschilderung und Absperrmaterial, 
 Müllentsorgung, Reinigung und WC-Gestellung. 
 
 
Neues Verfahren 
 
Wie in der Mitteilung 3971/2019 bereits angekündigt, hat die Verwaltung seit Anfang 2020 hierfür 
neue Konzepte entwickelt. Erste Ideen wurden bei einer Akteurskonferenz Anfang März mit beteilig-
ten Stakeholdern entwickelt und erörtert sowie im Nachgang eine grobe Untersuchung der Konzepte 
vorgenommen. Hierbei wurden sieben Varianten näher untersucht (Anlage 1) und mittels verschiede-
ner Wertungskriterien miteinander verglichen.  
 
Seitens der Verwaltung werden die Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22-Heumarkt Bussteig D“ und 
die Alternativvariante „2e Busshuttle P22-Ottoplatz“ weiterverfolgt. Den Zielkriterien haben Varianten 
nicht entsprochen, die ähnlich der bisherigen Regelung eine Abwicklung auf der Komödienstraße 
oder Gereonstraße vorsehen. Die Regelungsform mit verschiedenen um die Altstadt angeordneten 
Ein- und Ausstiegshaltepunkten (sogenanntes Wiener Modell) mit Vorbuchung scheidet aufgrund des 
hohen Kontrollaufwandes, der schlechten Orientierung für Touristen sowie der nicht für dieses Jahr 
möglichen Realisierung bzw. Festlegung eines Trägers für ein zugehöriges Buchungssystem aus.  
 
Im Nachfolgenden ist eine Kurzbeschreibung der Vorzugsvarianten wiedergegeben. Die beiden Vari-
anten unterscheiden sich an dem innerstädtischen Haltepunkt für den Busshuttle-Betrieb und den 
damit verbundenen Randbedingungen. Beiden Varianten gemein ist Folgendes: 
 
 Die Abwicklung des Reisebusverkehrs ist zeitlich begrenzt auf den Zeitraum von Montag nach 
Totensonntag bzw. Öffnung der Weihnachtsmärkte in der Innenstadt bis 23. Dezember eines 
jeden Jahres (~30 Tage pro Jahr). 
 Der Busterminal Gereonstraße ist in der o. g. Zeit gesperrt. Zur Einhaltung dieser Regelung 
werden Verkehrshilfen am Busterminal Gereonstraße eingesetzt. 
 Alle Reisebusse werden zum Messeparkplatz P22 geleitet. Dies erleichtert die Orientierung für 
die An- und Abfahrt.  
 Die Reiseunternehmen buchen im Vorfeld im Verlauf des Jahres einen Stellplatz auf P22. 
Hierfür soll die von der Koelnmesse betriebene Time-Slot-Vergabe eingesetzt werden. Dies 
dient einer geordneten Abfertigung am P22 sowie der ausgeglichenen Auslastung der Shut-
tlebusse. 
 Für die Bereitstellung der Stellplätze am P22 wird von Reisebusunternehmen je Buchung eine 
Gebühr durch die Koelnmesse, als Betreiberin des Parkplatzes P22, erhoben. In der kom-
menden Adventssaison 2020 beträgt die Gebühr 76 Euro (brutto). Hiermit werden die Kosten 
für die Time-Slot-Vergabe sowie die Stellplatzgebühr abgedeckt. Die Kosten für die Verkehrs-
regelung, Müllentsorgung, Reinigung sowie Bereitstellung von Toilettenanlagen auf P22 wer-
den von der Stadt Köln getragen. Das Reiseunternehmen erhält je Buchung als Gegenleistung

4 
parktypische Serviceleistungen. 
 Die Einfahrt in die Innenstadt soll für die Reisebusse für die o. g. Zeit auf Grundlage des fort-
geschriebenen Luftreinhalteplanes unterbunden werden. 
 Es ist ein Bus-Shuttlebetrieb einzurichten, der zwischen P22 und dem innenstadtnahen Bus-
Shuttle-Haltepunkt verkehrt. Für den Shuttlebusverkehr muss die Kölner Verkehrs-Betriebe 
AG (KVB) eine Änderung der Konzessionierung der bestehenden Linie beantragen. 
 
 
Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär an den Bussteig „D“ an der Hal-
testelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 wird temporär die Haltestelle auf die Deutzer Brücke verlegt. 
 Auf der Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt wird eine temporäre Busspur auf dem 
rechten Fahrtstreifen eingerichtet. Die Busspur soll am rechtsrheinischen Brückenkopf begin-
nen und bis zur Abfahrt Markmannsgasse reichen. Die Busspur ist der Nutzung durch Linien-
busse und Taxis sowie Shuttlebussen vorbehalten. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse ist für den Kfz-Verkehr zu sper-
ren; hiervon ausgenommen sind Linienbusse und Taxis sowie der Shuttlebus. Infolgedessen 
ist die Zufahrt zur Tiefgarage Heumarkt über diese Fahrbeziehung zu unterbinden. 
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen Brückenkopf der Deutzer Brü-
cke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetterschutz/Unterstand auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren für den Shuttlebus- so-
wie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Sicherheitspersonal einzusetzen. 
 
Alternativvariante – „2e Busshuttle P22 - Ottoplatz“ 
 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär am Ottoplatz eingerichtet. Hier-
für wird der Rechtsabbiegefahrstreifen vom Ottoplatz in den Auenweg (am Beginn des Fahr-
streifens) teilweise gesperrt. Der Bereich ist dann dem Shuttlebusverkehr vorbehalten. 
 Am temporären Haltepunkt für den Shuttlebusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Si-
cherheitspersonal einzusetzen. 
 Die Fußgängerwegebeziehung zwischen Ottoplatz und Dom/Weihnachtsmarkt über die Ho-
henzollernbrücke ist auszuschildern. 
 Auf der Südseite der Hohenzollernbrücke ist das Radfahren in der Adventszeit zu reglementie-
ren. 
 Der Zugang zum Roncalliplatz über die Logistikfläche des Weihnachtsmarkts ist zu sperren 
und die geänderte Wegführung für zu Fuß Gehende auszuschildern. 
 
Zur Abwicklung des Reisebusverkehrs während der gesamten Adventszeit (~30 Tage) sind folgende 
Leistungen und Aufwendungen je Variante erforderlich: 
 
Leistungen Vorzugsvariante –  
„2b Busshuttle P22 - Heu-
markt Bussteig D“ 
Alternativvariante -  
„2e Busshuttle P22 - Otto-
platz“ 
Shuttlebus Betrieb 429.000 € 343.200 € 
Sicherheitspersonal (zur Ver-
kehrsregelung am innerstädti-
schen Bushalt) 
64.800 € 64.800 € 
Wegweisung für zu Fuß Ge-
hende 
1.200 € 1.200 € 
Verkehrszeichen- 16.200 € 5.400 €

5 
Plan/Beschilderung / Ab-
sperrmaterial  /Markierung 
Temporäre Überdachung Hal-
tepunkte 
12.000 € 12.000 € 
Info-Flyer 8.400 € 8.400 € 
Bereitstellung Stellplätze P22 
(Anteil Stadt Köln) 
103.800 € 103.800 € 
Gesamt [brutto] 635.400 € 538.800 € 
 
Ausblick für die nächsten Jahre  
Im Weiteren Verfahren soll geprüft werden, ob den Besucherinnen und Besuchern ein KombiTicket 
zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (S-Bahn) auf dem Kölner Stadtgebiet ermöglicht 
werden kann. Hierdurch ist mit weiteren Kosten zu rechnen, über die eine gesonderte Bedarfsfeststel-
lung du Beschlussfassung erfolgen würde.  
 
Darüber hinaus werden parallel noch Möglichkeiten der Refinanzierung geprüft. 
 
 
Prüfung RPA 
 
Die Kostenberechnung wurde dem Rechnungsprüfungsamt zur Prüfung vorgelegt. Das Prüfergebnis 
wird nachgereicht. 
 
 
Finanzierung 
 
Für die Abwicklung der erforderlichen Maßnahmen stehen im Hpl. 2020/2021 für die Haushaltsjahre 
2020 und 2021 im Teilergebnisplan 1201, Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen jeweils entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung. In den 
Folgejahren wird der Bedarf bei den Hpl.-Aufstellungsverfahren budgetneutral berücksichtigt. 
 
 
Auswirkungen auf die Haushaltsführung 
 
Die Maßnahme dient primär der Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und ist des-
halb notwendig und unabweisbar. Darüber hinaus erfährt der im Rahmen der Corona-
Schutzmaßnahmen geschwächte Einzelhandel durch den Touristenverkehr eine Stärkung, wodurch 
sich positive Effekte für den städtischen Haushalt ergeben. 
 
 
Auswirkungen Klimaschutz 
 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Dies 
leitet sich aus den Kölner Perspektiven 2030, dem Strategiepapier Köln mobil 2025 sowie der Bür-
gerbeteiligung ab. 
 
Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und 
trägt somit zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und fördert eine 
effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Somit trägt dies zu einer möglichen Re-
duktion des Treibhausgasausstoßes bei. 
 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den.

6 
Dringlichkeitsbegründung 
 
Um die neue Regelung bereits in diesem Jahr umsetzen zu können, muss 
 
 die Vergabe der erforderlichen Aufträge, 
 die Beantragung der Linienkonzession durch die KVB, 
 die Beschaffung der Busse sowie die Akquirierung des erforderlichen Personals, 
 die Information der Reisebusunternehmen, 
 die Bewerbung der neuen Regelung in den öffentlichen Medien (Internetauftritt, Flyer & Co.) 
 
zeitnah begonnen werden. Aufgrund der Komplexität der zu planenden Abläufe sowie dem hohen 
Abstimmungsbedarf mit den beteiligten Dienstleistern/Ämtern war eine fristgerechte Einbringung der 
Vorlage nicht möglich. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage 1 Konzeptuntersuchung Adventsverkehr 
Anlage 2 Votum RPA (wird nachgereicht)

Anlage 6 - Auszug Verkehrsausschuss 10.06.2020

4831 Zeichen

Anlage 6 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 12.06.2020 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 58. Sitzung/13. 
Sondersitzung des Verkehrsausschusses  vom 10.06.2020  
öffentlich 
1.4 Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit 
1247/2020 
RM Michel teilt seitens der CDU-Fraktion mit, dass es zwar der Wunsch der Politik 
war, die Komödienstraße von den Reisebussen zu befreien. Der Vorschlag der Ver-
waltung, eine kurzzeitige Lösung, sei jedoch nicht in Gänze überzeugend bzw. be-
friedigend, insbesondere die vorgeschlagenen Haltepunkte. Eine dauerhafte Lösung 
für alle Reisebusse sei wünschenswert. Der grundsätzliche Bedarf zur Abwicklung 
des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit könne heute sicherlich beschlossen 
werden, ebenso das time-slot-Verfahren nachmittags/abends am P22. Man wolle 
heute auch nichts aufhalten. Wichtig sei jedoch ein Haltepunkt in der Innenstadt, an 
dem die Fahrgäste herausgelassen werden können. Die Verwaltung sollte hier noch 
Alternativen zum Heumarkt und Ottoplatz prüfen. Sofern die Verwaltung dennoch auf 
Deutz zurückkommen werde, bitte er auch Bahnen und Boote als etwaige Que-
rungsmöglichkeiten des Rheins zu berücksichtigen.  
 
Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verweist RM Hammer auf die bereits im 1. 
Beratungsgang geführten Diskussionen und schließt sich den Ausführungen seines 
Vorredners an. Auch er betont, dass die Touristen Innenstadt nah zumindest heraus-
gelassen werden müssen. Er schlägt vor, den Verwaltungsvorschlag durch folgenden 
Beschluss zu ersetzen: 
 
„Die Verwaltung wird beauftragt, einen Innenstadt nahen Ausstiegspunkt für die Tou-
ristenbusse vorzuschlagen, ebenfalls mit einem time-slot-System. Zum Abholen wer-
den Shuttlebusse zum vorgeschlagenen P22 eingesetzt. Der Ausschuss stellt den 
Bedarf für die Erstellung einer entsprechenden Shuttlestruktur fest und beauftragt die 
Verwaltung mit der Umsetzung.“ 
 
RM Sterck verweist auf die heutige Berichterstattung in der Kölnischen Rundschau, 
die alle wesentlichen Nachteile der Verwaltungsvorlage aufgreife. Der nun mündlich

2 
 
vorgetragene Ersetzungsantrag komme etwas überraschend und für den Advents-
verkehr 2020 – wie immer dieser ausfallen werde - deutlich zu spät, da die Politik 
keine Möglichkeit mehr haben werde, zu beraten und zu beschließen; er könne sich 
die Initiative seiner Vorredner vielmehr für 2021 vorstellen. 
 
Für die SPD-Fraktion signalisiert RM Pöttgen Zustimmung zur Verwaltungsvorlage, 
sofern die Verwaltung bestätigen könne, dass der Standort „Kuhweg“ für die Ad-
ventsverkehre nicht ausreichend sei. Kritisieren möchte er die Vorgehensweise der 
beiden erst redenden Fraktionen. Einen derart weitreichenden Ersetzungsantrag 
mündlich in der Sitzung vorzutragen, empfinde er als dreist und überheblich. 
 
RM Weisenstein unterstreicht die letzte Aussage nachdrücklich.  
 
Die RM Hammer und Michel weisen darauf hin, dass sie bereits im 1. Durchgang im 
hiesigen Ausschuss ihre Zweifel bzw. Unzufriedenheit am Verwaltungsvorschlag ge-
äußert haben. Zudem habe die Vorlage erheblichen Abstimmungsbedarf verursacht, 
auch mit Vertretern des Einzelhandelverbandes und des Wirtschaftsausschusses, 
der bedauerlicher Weise nicht in die Beratungsfolge mit eingebunden wurde; insofern 
bitten sie um Verständnis, dass der Ersetzungsantrag nicht rechtzeitig kommuniziert 
werden konnte.  
 
Da RM Pöttgen Beratungsbedarf anmeldet, appelliert BG Blome an den Ausschuss, 
einen Beschluss zu den Adventsverkehren 2020 zu fassen. Eine Vertagung bis in 
den September hinein sei nicht möglich. Zudem betont sie erneut, dass der Standort 
Gereonstraße nur für den unterjährigen Reisebusverkehr geeignet sei und der 
Standort Kuhweg die Massen der Adventsverkehre auch nicht fassen könne.   
 
Nach weiterer kontroverser Diskussion schlägt Vorsitzender Wolter eine Sitzungsun-
terbrechung vor. 
 
- Sitzungsunterbrechung von 13 Uhr bis 13.17 Uhr – 
 
RM Hammer fasst anschließend die fraktionsübergreifende Beratung in der Sit-
zungspause wie folgt zusammen: 
 
 Über das Zurückshuttlen der Touristen zum P22 besteht Einvernehmen. 
 
 Uneinigkeit hingegen besteht über den Ausstiegspunkt der Touristen. 
 
 Die Fraktionen werden sich auch mit dem alternativen Verwaltungsvorschlag, dem 
Ottoplatz als Ausstiegspunkt, auseinandersetzen. 
 
 Die Vorlage wird zur abschließenden Entscheidung in den Rat verwiesen. 
 
Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, stellt Vorsitzender Wolter diesen Ver-
weisungsbeschluss zur Abstimmung. 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage zur abschließenden Entscheidung ohne 
Votum in den Rat. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Anlage 4 - Auszug Verkehrsausschuss 26.05.2020

3157 Zeichen

Anlage 4 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 02.06.2020 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 57. Sitzung des 
Verkehrsausschusses  vom 26.05.2020  
öffentlich 
3.5 Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit 
1247/2020 
RM Pöttgen bedankt sich seitens der SPD-Fraktion für diese spannenden Planun-
gen. Es sei durchaus einen Versuch wert, eine Busspur auf der Deutzer Brücke zu 
testen. Bedauerlicher Weise habe jedoch der schon lange in Aussicht gestellte 
Standort „Kuhweg“ auch in dieser Vorlage keine Rolle gespielt. 
 
RM Michel schlägt vor, die Vorlage zunächst in die BV Innenstadt zu verweisen. Das 
Hauptziel, die Busse von der Komödienstraße bzw. Gereonstraße weg zu verlagern, 
werde nun mit dieser Vorlage angegangen. Die CDU-Fraktion würde jedoch gerne – 
obwohl es bereits eine Akteurskonferenz gegeben habe – auch die Sitzung des Bei-
rats von KölnTourismus am 16.06.2020 abwarten, um anschließend eine verkehrli-
che Bewertung der Vorlage vornehmen zu können. 
 
Seitens der FDP-Fraktion befürchtet SE Uckrow ein Verkehrschaos durch die Bus-
spur auf der Deutzer Brücke. Zudem wisse man derzeit nicht, wie sich die Weih-
nachtsmärkte in diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie überhaupt gestalten 
werden und er schlage daher vor, den Wirtschaftsausschuss in die Beratungsfolge 
aufzunehmen. 
 
RM Hammer weist darauf hin, dass ein Großteil der Quellverkehre aus Richtung 
Westen – Benelux-Länder und Frankreich – kämen und diese bei der vorgeschlage-
nen Lösung insgesamt viermal den Rhein queren müssten. Alternativ sollte überlegt 
werden, ob nicht auch ein weiterer Standort im linksrheinischen Köln, an dem die 
Touristen aussteigen können, sinnvoller wäre; beispielsweise an der Tunisstraße im 
Bankenviertel, zwischen Gereonstraße und Komödienstraße.  
 
BG Blome betont, dass die Verwaltung sich viele Gedanken gemacht habe und be-
wusst ein mehrstufiges Verfahren mit Akteurskonferenz – unter Beteiligung von

2 
 
KölnTourismus und Stadtmarketing - gewählt habe. Das vorgeschlagene Konzept sei 
ein Pilotprojekt und der P22 habe sich definitiv bewährt. Der Bereich Komödienstra-
ße/Trankgasse werde demnächst zur größeren Baustelle, so dass dort keine Mög-
lichkeiten bestünden. Der von Herr Pöttgen angesprochene Standort Kuhweg habe 
mit den Weihnachtsverkehren nichts zu tun und beschäftige sich ausschließlich mit 
den unterjährigen Touristenbusverkehren.  
 
Abschließend macht sie deutlich, dass die Verwaltung dringend einen Beschluss 
noch vor der Sommerpause benötige. Der Wirtschaftsausschuss hingegen tage erst 
wieder am 16.06.2020. 
1. Beschluss (Mündlicher Antrag der FDP-Fraktion): 
Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage zur Anhörung zusätzlich in den Wirt-
schaftsausschuss. 
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich abgelehnt gegen die FDP-Fraktion bei Enthal-
tung der CDU-Fraktion 
 
 
2. Beschluss: 
 
Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage zur Anhörung in die BV Innenstadt. 
 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Beschlussvorlage (Verkehrs)Ausschuss (1)

13244 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/64/641 
 
Vorlagen-Nummer 
 1247/2020 
Freigabedatum 14.05.2020 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 636.000 € an und beauftragt die Verwaltung die 
Maßnahmen der Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ umzusetzen und ent-
sprechende Vergabeverfahren einzuleiten. 
 
Alternative: 
Der Verkehrsausschuss erkennt den wiederkehrenden Bedarf zur Abwicklung des Touristenbusver-
kehrs in der Adventszeit in Höhe von jährlich rund 539.000 € an und beauftragt die Verwaltung die 
Maßnahmen der Alternativvariante  „2e Busshuttle P22 - Ottoplatz“ umzusetzen und entsprechende 
Vergabeverfahren einzuleiten. 
 
 
Verkehrsausschuss 26.05.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.06.2020 
Verkehrsausschuss 10.06.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  jährlich  635.400  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Verwaltung plant die Abwicklung des Reisebusverkehrs in der Adventszeit zu modifizieren, um so 
Verkehrs- und Emissionsbelastungen aus der Innenstadt zu verlagern sowie die Sicherheit und Ord-
nung im öffentlichen Raum sicherzustellen. Der Grund hierfür ist, dass das sehr hohe Reisebusauf-
kommen in der Adventszeit auch an dem neuen Haltepunkt Gereonstraße nicht stadtverträglich be-
wältigt werden kann und zahlreiche Konflikte zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmenden am 
heutigen Standort bzw. auf dem Weg in die Altstadt bestehen. Aus diesem Grund kommen weder die 
Abwicklung des Reisebusverkehrs an der Komödienstraße, wie in den vergangen Jahren durchge-
führt, in Betracht, noch eine Adaption dieser an der Gereonstraße, dem heutigen Busterminal. 
 
Bisheriges Verfahren 
 
Das Touristenbusaufkommen insbesondere an den vier Adventssamstagen war in den vergangen 
Jahren sehr hoch. Seit einigen Jahren nimmt die Spitzenbelastung an Adventssamstagen ab, im Ge-
genzug steigt das Reisebusaufkommen an den übrigen Wochentagen in der Adventszeit an. Im Jahr 
2019 haben im Durchschnitt an einem Adventsamstag rund 200 Reisebusse den Bushalt an der Ko-
mödienstraße angefahren.  
 
Zur sicheren und geordneten Abwicklung des Touristenbusverkehrs sowie der Besucherströme wurde

3 
an den Adventssamstagen die Komödienstraße für den Kraftfahrzeugverkehr in dem Abschnitt zwi-
schen Marzellenstraße und Tunisstraße gesperrt. Bis 15 Uhr durften die Reisebusse den dortigen 
Bushalt anfahren. Die ankommenden Touristenbusse setzten die Gäste ab und wurden zum Park-
platz der Koelnmesse P22 bzw. zum Buspark Köln am Kuhweg geleitet.  
 
Ab 15 Uhr war die Einfahrt zum Bushalt an der Komödienstraße auch für die Reisebusse gesperrt. 
Von 15 bis 20 Uhr setzte der Shuttlebusbetrieb der KVB mit rund 14 Gelenkbussen ein, der die Tou-
risten zum P22, zu den dort abgestellten Reisebussen, beförderte.  
 
Die Aufwendungen für die Abwicklung des Touristenbusaufkommens an den Adventssamstagen be-
lief sich im Jahr 2019 auf rund 106.000 € für die folgenden Leistungen: 
 
 Shuttle-Service durch KVB, 
 Personal für Verkehrslenkung (Besetzung Sperrungen, Verteilung Infoflyer und Parkraumma-
nagement auf P22), 
 Infomaterial für Busfahrer, 
 Beschilderung und Absperrmaterial, 
 Müllentsorgung, Reinigung und WC-Gestellung. 
 
 
Neues Verfahren 
 
Wie in der Mitteilung 3971/2019 bereits angekündigt, hat die Verwaltung seit Anfang 2020 hierfür 
neue Konzepte entwickelt. Erste Ideen wurden bei einer Akteurskonferenz Anfang März mit beteilig-
ten Stakeholdern entwickelt und erörtert sowie im Nachgang eine grobe Untersuchung der Konzepte 
vorgenommen. Hierbei wurden sieben Varianten näher untersucht (Anlage 1) und mittels verschiede-
ner Wertungskriterien miteinander verglichen.  
 
Seitens der Verwaltung werden die Vorzugsvariante „2b Busshuttle P22-Heumarkt Bussteig D“ und 
die Alternativvariante „2e Busshuttle P22-Ottoplatz“ weiterverfolgt. Den Zielkriterien haben Varianten 
nicht entsprochen, die ähnlich der bisherigen Regelung eine Abwicklung auf der Komödienstraße 
oder Gereonstraße vorsehen. Die Regelungsform mit verschiedenen um die Altstadt angeordneten 
Ein- und Ausstiegshaltepunkten (sogenanntes Wiener Modell) mit Vorbuchung scheidet aufgrund des 
hohen Kontrollaufwandes, der schlechten Orientierung für Touristen sowie der nicht für dieses Jahr 
möglichen Realisierung bzw. Festlegung eines Trägers für ein zugehöriges Buchungssystem aus.  
 
Im Nachfolgenden ist eine Kurzbeschreibung der Vorzugsvarianten wiedergegeben. Die beiden Vari-
anten unterscheiden sich an dem innerstädtischen Haltepunkt für den Busshuttle-Betrieb und den 
damit verbundenen Randbedingungen. Beiden Varianten gemein ist Folgendes: 
 
 Die Abwicklung des Reisebusverkehrs ist zeitlich begrenzt auf den Zeitraum von Montag nach 
Totensonntag bzw. Öffnung der Weihnachtsmärkte in der Innenstadt bis 23. Dezember eines 
jeden Jahres (~30 Tage pro Jahr). 
 Der Busterminal Gereonstraße ist in der o. g. Zeit gesperrt. Zur Einhaltung dieser Regelung 
werden Verkehrshilfen am Busterminal Gereonstraße eingesetzt. 
 Alle Reisebusse werden zum Messeparkplatz P22 geleitet. Dies erleichtert die Orientierung für 
die An- und Abfahrt.  
 Die Reiseunternehmen buchen im Vorfeld im Verlauf des Jahres einen Stellplatz auf P22. 
Hierfür soll die von der Koelnmesse betriebene Time-Slot-Vergabe eingesetzt werden. Dies 
dient einer geordneten Abfertigung am P22 sowie der ausgeglichenen Auslastung der Shut-
tlebusse. 
 Für die Bereitstellung der Stellplätze am P22 wird von Reisebusunternehmen je Buchung eine 
Gebühr durch die Koelnmesse, als Betreiberin des Parkplatzes P22, erhoben. In der kom-
menden Adventssaison 2020 beträgt die Gebühr 76 Euro (brutto). Hiermit werden die Kosten 
für die Time-Slot-Vergabe sowie die Stellplatzgebühr abgedeckt. Die Kosten für die Verkehrs-
regelung, Müllentsorgung, Reinigung sowie Bereitstellung von Toilettenanlagen auf P22 wer-
den von der Stadt Köln getragen. Das Reiseunternehmen erhält je Buchung als Gegenleistung

4 
parktypische Serviceleistungen. 
 Die Einfahrt in die Innenstadt soll für die Reisebusse für die o. g. Zeit auf Grundlage des fort-
geschriebenen Luftreinhalteplanes unterbunden werden. 
 Es ist ein Bus-Shuttlebetrieb einzurichten, der zwischen P22 und dem innenstadtnahen Bus-
Shuttle-Haltepunkt verkehrt. Für den Shuttlebusverkehr muss die Kölner Verkehrs-Betriebe 
AG (KVB) eine Änderung der Konzessionierung der bestehenden Linie beantragen. 
 
 
Vorzugsvariante – „2b Busshuttle P22 - Heumarkt Bussteig D“ 
 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär an den Bussteig „D“ an der Hal-
testelle „Heumarkt“ gelegt. 
 Für die Linienbusse 250 und 260 wird temporär die Haltestelle auf die Deutzer Brücke verlegt. 
 Auf der Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt wird eine temporäre Busspur auf dem 
rechten Fahrtstreifen eingerichtet. Die Busspur soll am rechtsrheinischen Brückenkopf begin-
nen und bis zur Abfahrt Markmannsgasse reichen. Die Busspur ist der Nutzung durch Linien-
busse und Taxis sowie Shuttlebussen vorbehalten. 
 Die Abfahrt von der Deutzer Brücke in die Markmannsgasse ist für den Kfz-Verkehr zu sper-
ren; hiervon ausgenommen sind Linienbusse und Taxis sowie der Shuttlebus. Infolgedessen 
ist die Zufahrt zur Tiefgarage Heumarkt über diese Fahrbeziehung zu unterbinden. 
 Für die gesperrten Fahrbeziehungen ist eine Umleitung zu beschildern. 
 Die temporäre Führung des Radverkehrs am linksrheinischen Brückenkopf der Deutzer Brü-
cke ist einzurichten. 
 Der temporäre Haltepunkt ist mit einem temporären Wetterschutz/Unterstand auszustatten. 
 Am temporären Haltepunkt und für das Öffnen eingerichteter Sperren für den Shuttlebus- so-
wie Linienbusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Sicherheitspersonal einzusetzen. 
 
Alternativvariante – „2e Busshuttle P22 - Ottoplatz“ 
 
 Der innenstadtnahe Bushalt für den Shuttlebus wird temporär am Ottoplatz eingerichtet. Hier-
für wird der Rechtsabbiegefahrstreifen vom Ottoplatz in den Auenweg (am Beginn des Fahr-
streifens) teilweise gesperrt. Der Bereich ist dann dem Shuttlebusverkehr vorbehalten. 
 Am temporären Haltepunkt für den Shuttlebusverkehr ist für einen reibungslosen Ablauf Si-
cherheitspersonal einzusetzen. 
 Die Fußgängerwegebeziehung zwischen Ottoplatz und Dom/Weihnachtsmarkt über die Ho-
henzollernbrücke ist auszuschildern. 
 Auf der Südseite der Hohenzollernbrücke ist das Radfahren in der Adventszeit zu reglementie-
ren. 
 Der Zugang zum Roncalliplatz über die Logistikfläche des Weihnachtsmarkts ist zu sperren 
und die geänderte Wegführung für zu Fuß Gehende auszuschildern. 
 
Zur Abwicklung des Reisebusverkehrs während der gesamten Adventszeit (~30 Tage) sind folgende 
Leistungen und Aufwendungen je Variante erforderlich: 
 
Leistungen Vorzugsvariante –  
„2b Busshuttle P22 - Heu-
markt Bussteig D“ 
Alternativvariante -  
„2e Busshuttle P22 - Otto-
platz“ 
Shuttlebus Betrieb 429.000 € 343.200 € 
Sicherheitspersonal (zur Ver-
kehrsregelung am innerstädti-
schen Bushalt) 
64.800 € 64.800 € 
Wegweisung für zu Fuß Ge-
hende 
1.200 € 1.200 € 
Verkehrszeichen- 16.200 € 5.400 €

5 
Plan/Beschilderung / Ab-
sperrmaterial  /Markierung 
Temporäre Überdachung Hal-
tepunkte 
12.000 € 12.000 € 
Info-Flyer 8.400 € 8.400 € 
Bereitstellung Stellplätze P22 
(Anteil Stadt Köln) 
103.800 € 103.800 € 
Gesamt [brutto] 635.400 € 538.800 € 
 
Ausblick für die nächsten Jahre  
Im Weiteren Verfahren soll geprüft werden, ob den Besucherinnen und Besuchern ein KombiTicket 
zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (S-Bahn) auf dem Kölner Stadtgebiet ermöglicht 
werden kann. Hierdurch ist mit weiteren Kosten zu rechnen, über die eine gesonderte Bedarfsfeststel-
lung du Beschlussfassung erfolgen würde.  
 
Darüber hinaus werden parallel noch Möglichkeiten der Refinanzierung geprüft. 
 
 
Prüfung RPA 
 
Die Kostenberechnung wurde dem Rechnungsprüfungsamt zur Prüfung vorgelegt. Das Prüfergebnis 
wird nachgereicht. 
 
 
Finanzierung 
 
Für die Abwicklung der erforderlichen Maßnahmen stehen im Hpl. 2020/2021 für die Haushaltsjahre 
2020 und 2021 im Teilergebnisplan 1201, Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13, Aufwendun-
gen für Sach- und Dienstleistungen jeweils entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung. In den 
Folgejahren wird der Bedarf bei den Hpl.-Aufstellungsverfahren budgetneutral berücksichtigt. 
 
 
Auswirkungen auf die Haushaltsführung 
 
Die Maßnahme dient primär der Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und ist des-
halb notwendig und unabweisbar. Darüber hinaus erfährt der im Rahmen der Corona-
Schutzmaßnahmen geschwächte Einzelhandel durch den Touristenverkehr eine Stärkung, wodurch 
sich positive Effekte für den städtischen Haushalt ergeben. 
 
 
Auswirkungen Klimaschutz 
 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Dies 
leitet sich aus den Kölner Perspektiven 2030, dem Strategiepapier Köln mobil 2025 sowie der Bür-
gerbeteiligung ab. 
 
Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und 
trägt somit zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und fördert eine 
effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Somit trägt dies zu einer möglichen Re-
duktion des Treibhausgasausstoßes bei. 
 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den.

6 
Dringlichkeitsbegründung 
 
Um die neue Regelung bereits in diesem Jahr umsetzen zu können, muss 
 
 die Vergabe der erforderlichen Aufträge, 
 die Beantragung der Linienkonzession durch die KVB, 
 die Beschaffung der Busse sowie die Akquirierung des erforderlichen Personals, 
 die Information der Reisebusunternehmen, 
 die Bewerbung der neuen Regelung in den öffentlichen Medien (Internetauftritt, Flyer & Co.) 
 
zeitnah begonnen werden. Aufgrund der Komplexität der zu planenden Abläufe sowie dem hohen 
Abstimmungsbedarf mit den beteiligten Dienstleistern/Ämtern war eine fristgerechte Einbringung der 
Vorlage nicht möglich. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage 1 Konzeptuntersuchung Adventsverkehr 
Anlage 2 Votum RPA (wird nachgereicht)

Anlage 3 - Stellungnahme 64

1449 Zeichen

64 26.05.2020 
641 Frau Töpfer 
 28573 
 Stellungnahme zu 
141_13_01_20.docx  
 
Stellungnahme zum Schreiben des Rechnungsprüfungsamtes vom 25.05.2020 
 
Zur Bedarfsprüfung für die Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit 
Auftragsvolumen 635.400 € brutto 2b Busshuttle P22-Heumarkt Bussteig D (Vorzugs-
variante) Auftragsvolumen 538.800 € brutto 2e Busshuttle P22-Ottoplatz (Alternative) 
Vergabe Nr. RPA: 141/13/01/20  
 
Das Amt für Verkehrsmanagement nimmt die Hinweise des RPA zur Kenntnis.  
Für den Fall, dass die Koelnmesse GmbH den Parkplatz P22 in diesem Jahr (coronabedingt) 
partiell zeitgleich zur Durchführung des Messebetriebes benötigt, wird die Verwaltung in Ko-
operation mit der Koelnmesse GmbH entsprechende Lösungen erarbeiten. Die Einschrän-
kung der Verfügbarkeit des P22 wird, wenn überhaupt, nur wenige Tage betragen. Für die-
sen Fall besteht alternativ die Möglichkeit das Parken auf dem P22 für Touristenbusse, unter 
Nutzung der Time-Slot-Vergabe, auf die dann vorhandene Kapazität zu begrenzen. In Be-
tracht kommen auch alternative Abstellmöglichkeiten für die Touristenbusse im nahen Um-
feld des P22, wie z.B. am Pfälzischen Ring. Beide Ansätze erzeugen keine nennenswerten 
finanziellen Risiken. 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, das vorgeschlagene Konzept in diesem und im nächsten 
Jahr als Pilotversuch umzusetzen und die Erfahrungen in die Fortführung einfließen zu las-
sen.  
 
gez. Olga Töpfer

Anlage 1 Konzeptuntersuchung Adventsverkehr

19139 Zeichen

© Thomas Wolf, www.foto-tw.de
Konzeptuntersuchung
Adventsverkehr
Folie 1Amt für Verkehrsmanagement / 641
ANLAGE 1

Folie 2Amt für Verkehrsmanagement / 641
• Ergebnis der Akteurskonferenz „Adventsverkehr“:
 Variante 1: Adaption Komödienstraße  an Gereonstraße wird nicht weiterverfolgt
 Variante 2: Bus-Shuttle P22  Halteplätzen wird weiterverfolgt
 Variante 3: Time-Slot-Vergabe an~10 temporären Halteplätzen rund um Zentrum + 
Bus Parken  P22 wird weiterverfolgt („Wiener Modell“)
• Konzeptuntersuchung der Variante n 2 und 3 für die Planungsprozesse
 Schritt 1: Benennung der Zielkriterien anhand Festlegung der Vor- und Nachteile
 Schritt 2: Bewertung durch die Multikriterienanalyse mit Rangziffern + Ergebnis
Ausarbeitung der Ergebnisse der Akteurskonferenz
„Adventsverkehr"

Folie 3Amt für Verkehrsmanagement / 641
• um eine Entscheidung für oder gegen eine Vari ante zu treffen werden die Vor- und Nachteile 
aller Varianten festgelegt
• dadurch wird veranschaulicht, ob eine Varian te geeignet ist und welchen Mehrwert sie bietet
• das Risiko einer Fehlentscheidung wird dadurch so weit wie möglich minimiert
• Benennung der Zielkriterien für Schritt 2
Schritt 1: Festlegung der Vorteile und Nachteile der 
Varianten 2 und 3

Randbedingungen der Variante 2a Bus-Shuttle P22-
Kennedy-Ufer
• Bus-Parken  P22
• Bus-Shuttle P22  Kennedy-Ufer
• Busterminal Gereonstraße gesperrt
• Nutzung bestehender Time-Slot-Vergabe 
der Koelnmesse für P22
Folie 4Amt für Verkehrsmanagement / 641
Busterminal 
Gereonstraße
Bus-Shuttle-Halt
Kennedy-Ufer
Advent
DOM
Bus-Shuttle

Folie 5Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2a
Bus-Shuttle Hinfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Kennedy-Ufer

Folie 6Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2a
Bus-Shuttle Rückfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Kennedy-Ufer

Folie 7Amt für Verkehrsmanagement / 641
Bus-Shuttle-Halt
Kennedy-Ufer
V 2a
Fußgänger Route
DOM
Sicherheitsproblematik

Gesamtbewertung der Variante 2a Bus-Shuttle P22-
Kennedy-Ufer
Vorteile Nachteile
• Orientierung – Sicht auf Dom
• verkürzte Shuttle-Distanz
 weniger Shuttlebusse
• barrierefreier Zugang möglich
• hohe Fußgängerfrequenz
Hohenzollernbrücke
 Sicherheitsproblematik
• Entfernung zum Dom ca. 800 m
Folie 8Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 2b Bus-Shuttle P22-
Heumarkt „Bussteig D“
• Bus-Parken  P22
• Bus-Shuttle P22  Heumarkt „Bussteig D“
• Busterminal Gereonstraße gesperrt
• Einrichtung temporäre Busspur
 Linienbusse
 Bus-Shuttle
• Verlegung der vorh. Bushaltestelle für die 
Linienbusse 250/260 auf Deutzer Brücke
Folie 9Amt für Verkehrsmanagement / 641
Busterminal 
Gereonstraße
Bus-Shuttle-Halt
Heumarkt 
„Bussteig D“ 
Advent
DOM
Bus-Shuttle

Folie 10Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2b
Bus-Shuttle Hinfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Heumarkt “Bussteig D“

Folie 11Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2b
Bus-Shuttle Rückfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Heumarkt „Bussteig D“

Folie 12Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2b
Fußgänger Route
Heumarkt
Bus-Shuttle-Halt
Heumarkt „Bussteig D“

Gesamtbewertung der Variante 2b Bus-Shuttle P22-
Heumarkt „Bussteig D“
Vorteile Nachteile
• barrierefreier Zugang möglich
• zentral gelegen, fußläufige Erreichbarkeit 
der Sehenswürdigkeiten
 Altstadt/Dom (ca. 700 m)
 Weihnachtsmarkt (ca. 100 m)
• Busspur ermöglicht staufreie Erreichung des 
Haltepunktes
• Beeinträchtigung der Fahrbeziehung für Kfz 
am linksrheinischen Brückenkopf
Folie 13Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 2c Bus-Shuttle P22-
Urbanstraße
• Bus-Parken  P22
• Bus-Shuttle P22  Urbanstraße
• Busterminal Gereonstraße gesperrt
• Time-Slot-Vergabe für P22
• bauliche Umgestaltung
 Einmündungsbereich für Shuttlebusse
 Übergang zum Gehweg
Folie 14Amt für Verkehrsmanagement / 641
Busterminal 
Gereonstraße
Bus-Shuttle-Halt
Urbanstraße 
Advent
DOM
Bus-Shuttle

Folie 15Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2c
Bus-Shuttle Hinfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Urbanstraße

Folie 16Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2c
Bus-Shuttle Rückfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Urbanstraße

Folie 17Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2c 1,2
Fußgänger Route
Heumarkt
Bus-Shuttle-Halt
Urbanstraße
1 2

Gesamtbewertung der Variante 2c Bus-Shuttle P22-
Urbanstraße
Vorteile Nachteile
• verkürzte Shuttle-Distanz
 weniger Shuttlebusse
• barrierefreier Zugang möglich
• ÖPNV-Nutzung möglich
• Distanz Weihnachtsmärkte (ca. 900 m)
• unzureichende Orientierung
Folie 18Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 2d Bus-Shuttle P22-
Deutzer Werft
• Bus-Parken  P22
• Bus-Shuttle P22  Deutzer Werft
• Busterminal Gereonstraße gesperrt
• Time-Slot-Vergabe für P22
• Bebauungsplan schränkt Nutzung stark ein,
restriktive Festsetzung erlauben keine 
weitere Nutzung als:
 Naherholungsbereich für die 
Deutzer Bevölkerung
 Festplatznutzung lediglich für
5 Veranstaltungen/pro Jahr
Folie 19Amt für Verkehrsmanagement / 641
Busterminal 
Gereonstraße
Bus-Shuttle-Halt
Deutzer Werft 
Advent
DOM
Bus-Shuttle

Folie 20Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2d
Bus-Shuttle Hinfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Deutzer Werft

Folie 21Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2d
Bus-Shuttle Rückfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Deutzer Werft

Folie 22Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2d
Fußgänger Route
Heumarkt
Bus-Shuttle-Halt
Deutzer Werft

Gesamtbewertung der Variante 2d Bus-Shuttle P22-
Deutzer Werft
Vorteile Nachteile
• viel Platz
• verkürzte Shuttle-Distanz
 weniger Shuttlebusse
• Barrierefreier Zugang möglich
• ÖPNV-Nutzung möglich
• Distanz Weihnachtsmärkte (ca. 1000 m)
• unzureichende Orientierung
• zeitnahe Realisierung unwahrscheinlich
Folie 23Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 2e Bus-Shuttle P22-
Ottoplatz
• Bus-Parken  P22
• Bus-Shuttle P22  Ottoplatz
• Busterminal Gereonstraße gesperrt
• Time-Slot-Vergabe für P22
• Teilsperrung Rechtsabbiegerspur für 
Shuttlebusse
• Unterbindung Radfahrer Hohenzollernbrücke
Folie 24Amt für Verkehrsmanagement / 641
Busterminal 
Gereonstraße
Bus-Shuttle-Halt
Ottoplatz
Advent
DOM
Bus-Shuttle

Folie 25Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2e
Bus-Shuttle Hinfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Ottoplatz

Folie 26Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2e
Bus-Shuttle 
Rückfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Ottoplatz

Folie 27Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2e
Fußgänger Route
Bus-Shuttle-Halt
Ottoplatz
Sicherheitsproblematik

Gesamtbewertung der Variante 2e Bus-Shuttle P22-
Ottoplatz
Vorteile Nachteile
• Orientierung – Sicht auf Dom
• verkürzte Shuttle-Distanz
 weniger Shuttlebusse
• barrierefreier Zugang möglich
• ÖPNV-Nutzung möglich
• Entfernung zum Dom ca. 900 m
• hohe Fußgängerfrequenz
Hohenzollernbrücke
 Sicherheitsproblematik
Folie 28Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 2f Bus-Shuttle P22-
Herbert-Liebertz-Weg
• Bus-Parken  P22
• Bus-Shuttle P22  Herbert-Liebertz-Weg
• Busterminal Gereonstraße gesperrt
• Time-Slot-Vergabe für P22
• bauliche Umgestaltung für Wendemanöver 
Shuttlebus
Folie 29Amt für Verkehrsmanagement / 641
Busterminal 
Gereonstraße
Bus-Shuttle-Halt
Herbert-Libertz-Weg
Advent
DOM
Bus-Shuttle

Folie 30Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2f
Bus-Shuttle Hinfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Herbert-Liebertz-Weg

Folie 31Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2f
Bus-Shuttle Rückfahrt
Bus-Shuttle-Halt
Herbert-Liebertz-Weg

Folie 32Amt für Verkehrsmanagement / 641
V 2f
Fußgänger Route
Heumarkt
Bus-Shuttle-Halt
Herbert-Liebertz-Weg

Gesamtbewertung der Variante 2d Bus-Shuttle P22-
Herbert-Liebertz-Weg
Vorteile Nachteile
• verkürzte Shuttle-Distanz
 weniger Shuttlebusse
• Barrierefreier Zugang möglich
• ÖPNV-Nutzung möglich
• Distanz Weihnachtsmärkte (ca. 1000 m)
• unzureichende Orientierung
• Beeinträchtigung Zufahrt Tiefgarage
Folie 33Amt für Verkehrsmanagement / 641

Folie 34Amt für Verkehrsmanagement / 641
• Stellplatznutzung P22
 ca. 200 Stellplätze davon 50 im Parkhaus
 Vereinbarung mit Koelnmesse
• Time-Slot-Vergabe für P22
 Software Entwicklung 
 Bereitstellung Buchungssystem ab Aug. 2020
• Einsatz von ca. 8 bis 10 Shuttlebussen
• Informationen der Reisebusunternehmen
• Müllgroßbehälter, WC, Servicepersonal
• Beschilderung
 Fußgängerrouten
 Halteverbotszonen
 Fahrgastinfotafeln
Erforderliche Maßnahmen für Variante 2 a-e

Randbedingungen der Variante 3
• Erweiterung der Time-Slot-Vergabe der 
Koelnmesse auf die ~10 temporäre
Halteplätze rund ums Zentrum inkl.
Bus-Parken  P22 (im Advent)
• alle Halteplätze barrierefrei
Folie 35Amt für Verkehrsmanagement / 641
P22
DOM
Bus-Parken
Bus-Parken

Variante 3 - Übersicht möglicher Haltepunkte (Norden)
Folie 36Amt für Verkehrsmanagement / 641
A
B
H
F
G
C
D
E

Variante 3 - Übersicht möglicher Haltepunkte (Süden)
Folie 37Amt für Verkehrsmanagement / 641
O
K
I
P
L
M
N
D
E

Variante 3 - Hansaring (zwischen Am Kümpchenshof und 
Adolf-Fischer-Straße) (A)
Platz für 2 – 3 Busse
Vorteil:
• Nähe zum S/U-Bahnanschluss (ca. 300 m)
• auch für Busse aus Großbritannien geeignet
• Trennung zum Individualverkehr
Nachteil:
• Entfall von Stellplätzen
Folie 38Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen Variante 3 – Hansaring
(zwischen Adolf-Fischer-Straße und Voigteistraße) (B)
Platz für 2 – 3 Busse
Vorteil:
• Nähe zum S/U-Bahnanschluss (ca. 250 m)
• auch für Busse aus Großbritannien geeignet
• Trennung zum Individualverkehr
Nachteil:
• Entfall von Stellplätzen
Folie 39Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Ebertplatz (C)
Platz für 1 Bus
Vorteil:
• Nähe zum ÖPNV 
Nachteil:
• Entfernung zu Weihnachtsmärkten
• Konflikt mit Radverkehr
• baulich wg. Laternen schwierig
• Wegfall von Stellplätzen 
• Dom noch fußläufig erreichbar (ca. 1000 m)
Folie 40Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Gereonstraße (D) 
Fahrtrichtung Ringe
Platz für 3 Busse
Vorteil:
• für Busfahrer bekannter Haltepunkt
• Wegführung Fußgänger bereits vorhanden
Nachteil:
• Ableitung der Busse über Ringe (einspurig) 
• Konflikt mit Radverkehr 
Folie 41Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Gereonstraße (D) 
Fahrtrichtung Dom
Platz für 3 Busse
Vorteil:
• Ableitung Busse über Tunisstraße
(2-spurig)
• Wegführung Fußgänger bereits vorhanden
• Dom als Orientierungspunkt
Nachteil:
• Konflikt mit geplanter Radverkehrsführung
• Anfahrt der Busse über Ringe 
Folie 42Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Komödienstraße (E)
Platz für 3 – 4 Busse
Vorteil:
• direkt am Dom und Weihnachtsmarkt
• Shuttlesystem aus vergangenen Jahren 
bekannt
Nachteil:
• Haltepunkt politisch nicht gewünscht
Folie 43Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Maximienenstraße 
(F)
Platz für 2 – 3 Busse
Vorteil:
• Nähe zum Dom (ca. 280 m)
• Weihnachtsmärkte fußläufig erreichbar
Nachteil:
• Entfall von Stellplätzen
• Konflikt mit Radverkehr
• hohe Besucherströme durch den HBF
Folie 44Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Breslauer Platz (G)
Platz für 1 – 2 Busse
Vorteil:
• Nahe am Dom (ca. 250 m)
• Weihnachtsmärkte fußläufig erreichbar
Nachteil:
• Verfügbarkeit der Fläche muss geklärt 
werden Nutzung derzeit vergeben
• hohe Besucherströme durch den HBF
Folie 45Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 - Kennedy-Ufer (H)
Platz für 1 – 2 Busse
Vorteil:
• Orientierung – Sicht auf Dom
Nachteil: 
• hohe Fußgänger-Frequenz auf 
Hohenzollernbrücke  Sicherheits-
problematik
• Engstelle/unattraktiver Zugang auf 
Domseite wg. Logistikfläche Weihnachts-
markt (zw. Dombauhütte und RGM)
• Entfernung zum Dom ca. 800 m
Folie 46Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 - Friesenplatz (I)
Platz für 2 Busse
Vorteil:
•N ä h e  z u r  U - B a h n
• fußläufige Erreichbarkeit der 
Sehenswürdigkeiten
 Weihnachtsmärkte (ca. 500m)
Nachteil:
• Kollision mit „ExpressBus“
Folie 47Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 - Offenbachplatz (K)
Folie 48Amt für Verkehrsmanagement / 641
Platz für 2 Busse
Vorteil:
• Räumliche Nähe zu POIs (ca. 400 m 
Neumarkt/ca. 600 m  Heumarkt)
•P l a t z f l ä c h e   Wartefläche für Touristen
Nachteil:
• eine Fahrspur entfällt
• Ziel „Dom“ nur mit Querung Tunisstraße
erreichbar

Randbedingungen der Variante 3 – Ausfahrt 
Rheinufertunnel/Maritim (L)
Platz für 2 Busse
Vorteil:
• Weihnachtsmärkte fußläufig erreichbar
(ca. 300 m)
Nachteil:
• sehr problematische Wegführung 
Fußgänger/fehlende Aufstellfläche
• Lenkung Fußgängerströme 
 hohe Sicherheitsgefahr wegen 
Gleisquerung HS Heumarkt
• Wegfall von Stellplätzen
Folie 49Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Rudolfplatz (M)
Platz für 1 – 2 Busse
Vorteil:
• Weihnachtsmärkte fußläufig erreichbar 
(ca. 100 m)
• Wartefläche vor Hotel vorhanden
Nachteil:
• Wegfall von Stellplätzen/Taxiplätzen
• Konflikt mit Radverkehr
Folie 50Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Deutzer Werft (N)
Vorteil:
• viel Platz
• verkehrssicherer Ausstieg, da Platzfläche 
ohne IV
Nachteil:
• Bebauungsplan schränkt Nutzung des 
Platzes sehr stark ein 
 zeitnahe Realisierung nicht möglich
• Weihnachtsmarkt noch fußläufig erreichbar 
(ca. 1000 m)
Folie 51Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 - Heumarkt „Busstieg C“ 
(Südseite Maritim) (O)
Platz für 2 Busse
Vorteil:
• zentral gelegen, fußläufige Erreichbarkeit 
der Sehenswürdigkeiten
 Altstadt/Dom (ca. 700 m)
 Weihnachtsmärkte (ca. 180 m)
Nachteil:
• Lenkung Fußgängerströme 
 hohe Sicherheitsgefahr Gleisquerung HS 
Heumarkt
• Bushaltestelle der Linie 250/260, somit 
nicht nutzbar
Folie 52Amt für Verkehrsmanagement / 641

Randbedingungen der Variante 3 – Holzmarkt / 
Schokoladenmuseum (P)
Platz für 2 Busse
Vorteil:
• Weihnachtsmarkt in unmittelbarer Nähe 
(ca. 100 m)
• Fußweg Richtung Dom verkehrssicher über 
Rheinuferpromenade
•P l a t z f l ä c h e   Wartefläche für Touristen
Nachteil:
• ggf. Konflikt mit „Schokoladenexpress“
• nächste ÖPNV-Haltestelle weit entfernt
Folie 53Amt für Verkehrsmanagement / 641

Erforderlichen Maßnahmen Variante 3
Folie 54Amt für Verkehrsmanagement / 641
• Erweiterung der Buchungs- und Planungssoftware  für Time-Slot-Vergabe der Koelnmesse auf 
die rund 10 temporären Haltepunkte
• Die einzelnen Haltepunkte müssen personell bese tzt sein, um die gebuchte Buchungsfenster zu 
überwachen und das „Wildhalten“ unberechtigter Busse zu unterbinden
• ggf. Toiletten an den Haltepunkten 
• ggf. Haltestellenhäuschen als Wetterschutz
• ggf. Kompensation der entfallenen Einnahmen durch Wegfall Stellplätze

Benennung der Zielkriterien aus Schritt 1
• Entfall von Stellplätzen
(Gebühreneinnahmen)
• Planungsaufwand
• Baulicher Aufwand
• Personaleinsatz (Security) 
• Kosten
• Realisierbarkeit in 2020
Folie 55Amt für Verkehrsmanagement / 641
• Orientierung für Touristen
• fußläufige Erreichbarkeit der Ziele (Distanz)
• Barrierefreiheit
• Fußgängerführung (Sicherheitsaspekt) 
• ÖPNV-Anbindung
• Entlastung der Innenstadt durch Reisebusse
• Eignung für Busse aus Großbritannien
• Konflikt mit Radverkehr

Grundlage der Kostenschätzung für 30 Tage
Folie 56Amt für Verkehrsmanagement / 641
nachfolgende Punkte wurden bei der Kostenschätzung berücksichtigt:
• Shuttle-Bus Betrieb
• Security-Personal
• WC und Müllanlage
• Wegweisung, Absperrmaterial und Markierungsarbeiten etc.
• evtl. bauliche Maßnahmen
• Kosten für Info-Flyer
• Bereitstellung Stellplätze P22 (Anteil Stadt Köln)
Die Gebühr für die Time-Slot-Vergabe inkl. Stellplatzmiete auf P22 ist nicht Bestandteil der 
Kostenschätzung. Die Gebühr wird durch Koelnmesse von den Reisebusunternehmen erhoben.

Kostenschätzung für 30 Tage (brutto)
V 2a – Kennedyufer ~538.800,- €
V 2b – Heumarkt „Bussteig D“ ~635.400,- €
V 2c – Urbanstraße ~612.900,- €
V 2d – Deutzer Werft ~538.800,- €
V 2e – Ottoplatz ~538.800,- €
V 2f – Herbert-Liebertz-Weg ~615.750,- €
V 3 – Time-Slot „Wiener Modell“ ~518.650,- €
Folie 57Amt für Verkehrsmanagement / 641

Folie 58Amt für Verkehrsmanagement / 641
• Bewertung der Zielkriterien aus Schritt 1
• die Varianten werden in einer Ta belle durch Rangziffern bewertet:
 3 = „positiv/gering“ (grün)
 2 = „neutral/mittel“ (gelb)
 1 = „negativ/hoch“  (rot)
Schritt 2: Multikriterienanalyse mit Rangziffern

Multikriterienanalyse Variante 3
Folie 59Amt für Verkehrsmanagement / 641
A 
Hansaring 
Nord
B 
Hansaring 
Süd
C 
Ebertplat
z
D 
Gereonstr
aße FR 
Ringe
D 
Gereonstr
aße FR 
Dom
E 
Komödien
straße
F 
Maximine
nstraße
G 
Breslauer 
Platz
H 
Kennedy-
Ufer
I 
Friesenpl
atz
K 
Offenbac
hplatz
L 
Rheinufer
tunnel
M 
Rudolfpla
tz
N Deutzer 
Werft
O 
Heumarkt
P 
Schokola
denmuse
um
O r i e n t i e r u n g  f ü r  T o u r i s t e n 1113333331212333
F u ß l ä u f i g e  E r r e i c h b a r k e i t  d e r  Z i e l e  ( D i s t a n z ) 1112233322233233
B a r r i e r e f r e i h e i t 2223333323323323
F u ß g ä n g e r f ü h r u n g  ( S i c h e r h e i t s a s p e k t )  3332232213313313
Ö P N V - A n b i n d u n g 3332233333233331
E n t l a s t u n g  d e r  I n n e n s t a d t  d u r c h  R e i s e b u s s e 1111111111111111
E i g n u n g  f ü r  B u s s e  a u s  G r o ß b r i t a n n i e n 3311111321111311
K o n f l i k t  m i t  R a d v e r k e h r 3311113312321311
E n t f a l l  v o n  S t e l l p l ä t z e n  ( G e b ü h r e n e i n n a h m e n ) 1113131311311333
Planungsaufwand 1 1 1 1111111111111
B a u l i c h e r  A u f w a n d 2223333333333333
P e r s o n a l e i n s a t z  ( S e c u r i t y )  2222222222222222
K o s t e n 2222222222222222
Realisierbarkeit in 2020 1 1 1 1111111111111
Ergebnis
26 26 22 27 25 30 29 33 25 26 29 24 27 33 27 28

Multikriterienanalyse Variante 2 a-f vs. Variante 3
Folie 60Amt für Verkehrsmanagement / 641
2a
Kennedy-Ufer
2b
Heumarkt 
"Bussteig D"
2c
Urbanstraße
2d
Deutzer Werft
2e
Ottoplatz
2f       
Herbert-
Liebertz-Weg
3             
Zeit-Slot-
Vergabe
Orientierung für Touristen 3 3 1 1 2 1 2
Fußläufige Erreichbarkeit d e r  Z i e l e  ( D i s t a n z ) 1311112
Barrierefreiheit 3 3 3 3 3 3 3
Fußgängerführung (Sicherheitsaspekt) 2 3 3 3 2 3 2
Ö P N V - A n b i n d u n g 2322323
Entlastung der Innenstadt durch Reisebusse 3 2 3 3 3 3 1
E i g n u n g  f ü r  B u s s e  a u s  G r o ß b r i t a n n i e n 3333332
K o n f l i k t  m i t  R a d v e r k e h r 2223232
Entfall von Stellplätzen (Gebühreneinnahmen) 2 3 3 3 3 3 2
P l a n u n g s a u f w a n d 3322321
B a u l i c h e r  A u f w a n d 3313313
P e r s o n a l e i n s a t z  ( S e c u r i t y )  3333332
K o s t e n 2112212
Realisierbarkeit in 2020 3 3 2 1 3 1 1
Ergebnis
35 38 30 33 36 30 28

Ergebnis der Multikriterienanalyse
 Variante 2b Heumarkt „Bussteig D“ hat sich nach der Multikriterienanalyse und 
Entscheidung der Fachabteilung als Vorzugsvariante herausgestellt
 Variante 2e Ottoplatz wird als Alternative weiterverfolgt
 Variante 3 wird nicht weiter verfolgt aufgrund:
 hohen Personalaufwandes zur Einhaltung der Regelungen an den Haltepunkten
 weiterhin hohes Reisebusaufkommen in der Innenstadt
 teilweise unattraktive Erreichbarkeit des Stadtzentrums 
 Anpassung und zeitnahe Bereitstellung Time-Slot-Vergabe für Advent 2020 kritisch
 Variante 2d Deutzer Werft ist in 2020 aufgrund einer notwendigen Änderung des 
Bebauungsplans nicht kurzfristig realisierbar
Folie 61Amt für Verkehrsmanagement / 641

Anlage 2 - Stellungnahme RPA

1342 Zeichen

14 25.05.2020 
  
 
 
64 
über Dez. III 
 
 
 
Bedarfsprüfung für die Abwicklung des Touristenbusverkehrs in der Adventszeit 
Auftragsvolumen 635.400 € brutto 2b Busshuttle P22-Heumarkt Bussteig D (Vorzugs-
variante) 
Auftragsvolumen 538.800 € brutto 2e Busshuttle P22-Ottoplatz (Alternative) 
Vergabe Nr. RPA: 141/13/01/20 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
mit Schreiben vom 06.05.2020 (bei 14 eingegangen am 11.05.2020) legten Sie die oben ge-
nannte Bedarfsprüfung zur Stellungnahme vor.  
 
In den vergangenen Jahren wurden die Maßnahmen zur Verkehrsregelung und der Shuttle-
Service in der Adventszeit jeweils samstags von 15.00 bis 20.00 Uhr durchgeführt. Dieser 
Service soll in diesem Jahr auf 30 Tage mit jeweils 12 Stunden im Rahmen einer neuen Kon-
zeptionierung ausgeweitet werden. 
 
Die Ergebnisse der Bedarfsprüfung sind grundsätzlich nachvollziehbar dargestellt. 
 
In der Bedarfsprüfung führen Sie aus, dass die Kölnmesse GmbH die Nutzung des in den 
Konzepten enthaltenen Parkraums „P 22“ nicht zusichern kann. Ich halte die Aufnahme einer 
Alternative zur Parkfläche im Kölner Messebereich unter Berücksichtigung der möglichen fi-
nanziellen Risiken für notwendig.  
 
Die Stellungnahme ist der Beschlussvorlage zur Bedarfsfeststellung beizufügen. 
 
Der Vorgang ist wieder beigefügt. 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Jülich

Beratungsverlauf (5)

26.05.2020 Verkehrsausschuss
TOP 3.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen

Zur Sitzung
04.06.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.7 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
10.06.2020 Verkehrsausschuss
TOP 1.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
18.06.2020 Rat
TOP 10.34 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)

Zur Sitzung
13.07.2020 Hauptausschuss
TOP 6.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1247/2020
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
18.06.2020
Erstellt
28.04.2020 11:54