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Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2018 im Stadtbezirk Lindenthal

Mitteilung BV 1255/2019 vom 17.04.2019

Stand: Am 06.05.2019 in der Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • BV 3 - Anlage 2 - Tödliche Verkehrsunfälle 2018

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    Anlage 2 Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung Folgen Ursache 28.05.2018 07:45 Widdersdorf Mathesenhofweg 141 Lkw (38) - R (7) 1 LV (38) - 1 T (7) Rechts abbiegender Lkw kollidiert mit geradeaus fahrendem R - Möglicherweise "Toter Winkel"-Unfall 24.06.2018 03:00 Braunsfeld Friedrich-Schmidt-Straße R (41) 1 T (41) Alleinunfall - R stürzt und erleidet schwere Kopferverletzungen 20.07.2018 21:17 Lindenthal Bachemer Landstraße Bahnübergang F (45) - StraB (56) 1 T (45) F betritt unvermittelt den Gleisbereich und wird von Bahn erfasst 29.08.2018 15:05 Lindenthal Fürst-Pückler-Straße 45 R (88) 1 T (88) Alleinunfall - R stürzt und erleidet Kopfverletzungen 11.09.2018 17:50 Lindenthal Militärringstraße/Dürener Straße R (53) 1 T (53) Alleinunfall - R stürzt und erleidet Kopfverletzungen T - Getötete Person LV - Leichtverletzte Person R - Radfahrende Person F- Zu Fuß Gehende Person StraB - Straßenbahn Tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2018 im Bezirk Lindenthal
  • BV 3 - Anlage 1 - Unfallhäufungen 2018

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    Anlage 1 Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4 davon Verkehrs- unfälle mit Zu Fuß- Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer- verletzt /LV - Leichtverletzt Maßnahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vorbereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten Maßnahmen ersichtlich Dürener Straße/Decksteiner Straße/Kitschburger Straße/Mommsenstraße Lindenthal 11 2 0 1 SV, 9 LV X Universitätsstraße/Gyrhofstraße Lindenthal 4 0 3 4 LV X Weißhausstraße/Rhöndorfer Straße/Pohligstraße/Rudolf- Amelunxen-Straße Sülz 6 0 3 6 SV, 2 LV X Unfallhäufungsstellen 2018 im Bezirk Lindenthal
  • Mitteilung BV

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/660/1 660/12 Vorlagen-Nummer 1255/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 06.05.2019 Unfallhäufungsstellen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2018 im Stadtbezirk Lindenthal In der als Anlage beigefügten Liste sind alle Unfallhäufungsstellen des Jahres 2018 im Gebiet des Bezirks Lindenthal aufgeführt. In der Anlage 2 sind die tödlichen Verkehrsunfälle im Bezirk genannt. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung vom 11.03.2008 liegt eine Unfallhäufungsstelle innerhalb der 1-Jahres- Betrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 – 4 des gleichen Typs ereignen. Sofern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung ei- nes Knotens kann sich die Anzahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten Kategorie 2: Verkehrsunfall mit Schwerverletzten Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Kategorie 4: Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden Kategorien 5 – 7: Sonstige Sachschadenunfälle Nach Meldung der Unfallhäufungsstelle tritt die Unfallkommission, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Köln und der Polizei zusammensetzt, zusammen und entscheidet – meistens unter direkter Beteiligung der Bezirksregierung – über Maßnahmen, die zur Reduzierung des Unfal- laufkommens geeignet sind. Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei grundsätzlich seit dem 01.01.2018 Unfälle nach der Dreijahresbetrachtung. Bei dieser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Un- fallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jahren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder Zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung in- nerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Kno- ten drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. Im Jahr 2018 wurden für den Stadtbezirk Lindenthal die folgenden Kreuzungen im Zuge der Dreijahresbetrachtrachtung gemeldet: Aachener Straße /Klosterstraße/Oskar-Jäger-Straße, Bachemer Straße/Mommsenstraße, Dürener Straße/Militärringstraße, Gottesweg/Rhöndorfer Straße, Kerpener Straße/Robert-Koch-Straße, Lindenthalgürtel/Franzstraße, Militärringstraße/Friedrich-Schmidt-Straße/Junkersdorfer Straße, 2 Sülzgürtel/Berrenrather Straße. Alle genannten Kreuzungen wurden durch die Unfallkommission Köln besichtigt und in der Unfall- kommission mit einem Vertreter des Fahrradbeauftragten besprochen. Bei dem Kreisverkehr Kerpe- ner Straße/Robert-Koch-Straße wird die Markierung überprüft, beeinträchtigte Stellen werden aufge- frischt und fehlende Verkehrszeichen ergänzt. Im Bereich des Gottesweges/Rhöndorfer Straße wur- den in der Vergangenheit bereits Maßnahmen der Unfallkommission – wie die Einrichtung eines Schutzblinkers und die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht für die Radfahrenden – festgelegt, aber noch nicht umgesetzt. Hier überwacht die Kommission erneut die Umsetzung dieser Beschlüsse. Geprüft wird ebenfalls, ob die Markierung eines Schutzstreifens erfolgen kann. Für alle anderen Kno- ten konnten keine zielgerichteten, angemessenen Maßnahmen zur Reduzierung der unfallbegünsti- genden Umstände festgestellt werden. Innerhalb der Einjahresbetrachtung wurden drei Kreuzungen als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Für den Knoten Dürener Straße/Decksteiner Straße/Kitschburger Straße/Mommsenstraße konnten nach Überprüfung keine zielgerichteten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit festgestellt wer- den. Im Bereich der Universitätsstraße/Gyrhofstraße wurden Radfahrende, die den Radweg der Universi- tätsstraße befuhren, von Autofahrenden erfasst, die aus der Gyrhofstraße ausfuhren und die Vorfahrt dieser Verkehrsteilnehmenden missachteten. Hier prüft die Verwaltung, ob eine Aufpflasterung einge- richtet werden kann, die die Aufmerksamkeit der aus der Gyrhostraße ausfahrenden Verkehrsteil- nehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zusätzlich erhöht. Das Unfallgeschehen in der Kreuzung Weißhausstraße/Rhöndorfer Straße/Rudolf-Amelunxen-Straße beruhte auf verschiedenen Ursachen. Die Überprüfung dieses Bereiches ergab keine Hinweise auf zielgerichtete verkehrstechnische Maßnahmen. Die Verwaltung plant aber eine Erneuerung der Sig- nalanlage, die für 2020 vorgesehen ist. Im Zuge dieser Maßnahme erhöht sich die generelle Ver- kehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Im Jahr 2018 ereigneten sich in Lindenthal fünf tödliche Verkehrsunfälle. Die Unfälle im Mathesen- hofweg, der Friedrich-Schmidt-.Straße und der Bachemer Landstraße wurden durch die Unfallkom- mission vor Ort geprüft. Angemessene zielgerichtete Maßnahmen, durch die die Unfälle hätten ver- hindert werden können, waren aber nicht ersichtlich. Die beiden anderen Unfälle, bei denen Radfah- rende ohne die weitere Beteiligung von anderen Verkehrsteilnehmenden stürzten und den folgenden Verletzungen erlagen, wären mit angemessenen verkehrstechnischen Maßnahmen ebenfalls nicht zu verhindern gewesen.

Beratungsverlauf

  1. 06.05.2019

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 11.1.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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