2012/0238
Jahresberichte 2011 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
anlage 1
7825 Zeichen
Jahresbericht 2011 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt - Grafenstraße Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren - wie in den Jahren zuvor — auch im Jahr 2011 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum Darmstadt tätig: Annekatrin Eilers Klinikum Darmstadt Dr. med. Barbara Schneider Klinikum Darmstadt Helene Pelizäus Klinikum Eberstadt Wir waren während unserer Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch erreichbar: in Darmstadt: montags 15.00 - 17.00 in Eberstadt: mittwochs 9,00 - 11.00 Die schriftlichen Beschwerden erreichten uns über die ausgewiesenen Briefkästen in den Eingängen der verschiedenen Klinikgebäude. In dringenden Fällen waren wir auch über unsere privaten Telefonnummern erreichbar. Darüber hinaus wurden wir von Mitarbeitern verschiedener Stationen oder des Sozialdienstes gebeten, einer Beschwerde nachzugehen . Es gab wieder die unterschiedlichsten Gründe für Beanstandungen. Wir haben uns bemüht, vieles in persönlichen Gesprächen zu klären. Wo es aber notwendig war, haben wir uns an die zuständigen Stellen oder Mitarbeiter des Klinikums gewandt, um zu befriedigenden Lösungen zu kommen. Dabei sind wir immer auf große Bereitwilligkeit gestoßen, Dinge richtigzustellen und eine Einigung mit den Beschwerdeführern herbeizuführen. Durch die zum Teil kurze Verweildauer auf einigen Stationen, war es manchmal schwierig, Beschwerden nachzugehen, die erst nach der Entlassung der Patienten zu uns gelangten, vor allem, wenn sie anonym behandelt werden sollten. . 2- Pflege Im Ganzen gesehen waren die Patienten auf den verschiedenen Stationen zufrieden mit der Pflege, der Betreuung und der Zuwendung durch das Pflegepersonal Hier gingen oft lobende Worte oder auch Zeilen bei uns ein, die wir an die betreffende Station weitergeleitet haben. Beanstandet wurde allerdings häufig, dass Patienten sehr lange warten mussten, bis jemand auf den Klingelruf reagierte, und dies dann zum Teil auch noch in einem unfreundlichen Ton. Wir haben dies mit dem jeweiligen Stationspersonal besprochen. Einige hilfsbedürftige Patienten vermissten ausreichende Hilfe bei der Körperpflege und der Nahrungsaufnahme. Von Seiten der Pflegekräfte wurde häufig über Personalmangel geklagt. Dies führe zwangsläufig zu Engpässen in der Pflege, zumal wenn noch unvorhergesehene außergewöhnliche Situationen hinzukämen. Eine besonders gravierende Beschwerde erreichte uns über die Palliativstation. Nach Gesprächen mit Ärzten und Schwestern wurde klar, dass hier das Pflegepersonal durch die schwere Pflege besonders belastet ist und dass es sehr wünschenswert wäre, wenn mehr Pflegepersonal zur Verfügung stehen könnte. Kommunikation Wir sehen es als eine unserer Aufgaben an, die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums nach außen und innen zu kommunizieren. Sollte es zu kommunikativen Missverständnissen zwischen Patienten und Angehörigen auf der einen und ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern auf der anderen Seite kommen, bemühen wir uns um eine ausgleichende und empathisch geführte Verständigung. Natürlich ist uns bewusst, dass in aller Regel der Faktor „Zeit“ als wertvolle Resource mitverantwortlich für derlei Kommunikationsprobleme sein kann. Wir versuchen dies auszugleichen durch Gesprächsangebote unsererseits. Ein großes Problem in diesem Bereich war es auch in diesem Jahr wieder, dass vor allem Angehörige sich sehr häufig beklagten, dass es ihnen nicht möglich war, mit einem behandelnden Arzt zu sprechen. Angehörige und Patienten fühlten sich nicht immer ausreichend über Behandlungsmöglichkeiten oder anstehende Untersuchungen informiert. Zur ärztlichen Versorgung hingegen gab es kaum Beschwerden, die meisten Patienten fühlten sich medizinisch gut betreut, wie aus Einzelgesprächen festzustellen war. Reinigung Leider wurden auch in diesem Jahr viele Beanstandungen in Bezug auf Sauberkeit in Krankenzimmern und Toiletten an uns herangetragen. Die Patienten bemängelten, dass die Toiletten in ihren Augen zu selten am Tag gereinigt wurden, vor allem, wenn sie von mehreren Personen benutzt wurden. Es wurde beobachtet, dass Waschbecken und Toilette mit demselben Lappen geputzt wurden. Verpflegung In diesem Jahr gab es im Gegensatz zu den vergangenen Jahren vermehrt Beanstandungen bei der Verpflegung. Die Qualität und der Geschmack der Speisen wurden vielfach bemängelt. Bei längerem stationärem Aufenthalt sei das Essensangebot sehr eintönig, vor allem das Abendessen biete wenig echte Abwechslung, ‚Brötchen und Brot seien morgens eiskalt. Essenswünsche wurden trotz Auftragswunsch häufig nicht berücksichtigt. Schwierigkeiten hatten auch Patienten mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, bis hier auf ihre Probleme eingegangen wurde. Einrichtung und Ausstattung Im Neubau der Medizinischen Klinik fehlt in einigen Räumen eine adäquate Klimatisierung. Aufgrund der Doppelverglasung ist keine Zufuhr von Außenluft möglich. Im Neubau wurde auch beanstandet, dass in den Krankenzimmern Sitzgelegenheiten für Besucher und Haken für Garderobe fehlen. Patienten in Zwei- und Mehrbettzimmern empfanden es oft als unangenehm, dass die Waschbecken nicht sichtgeschützt sind. Es wäre hier hilfreich, wenn ein Paravent aufstelit oder ein Vorhang angebracht werden könnte. Einige Patienten haben es als sehr unerfreulich empfunden, dass die Toiletten , die zwischen zwei Krankenzimmern liegen, sehr wenig geräuschisoliert sind . Hier konnten wir nur auf die baulichen Vorgaben verweisen. Manche Patienten und auch Pflegekräfte bedauerten es sehr, dass am Bett kein Telefonanschluss mehr installiert wird. Einige Patienten, insbesondere ältere, sind nicht in der Lage, ein privates Handy zu benutzen. Dann sind sie nur noch über das Stationstelefon von außen erreichbar, was für das Pflegepersonal Mehrarbeit bedeutet. Die Patienten sind somit in der bereits bestehenden Isolation der Krankheit noch stärker von der Umwelt und ihren Angehörigen abgeschnitten. Beschilderung und Orientierung Für viele Patienten und Angehörige erwies sich die Orientierung im Klinikum als sehr schwierig. Dies galt sowohl für den Außen- als auch den Innenbereich. Besonders viele Besucher wussten nicht, wie sie vom Ausgang des Parkhauses in die verschiedenen Klinikgebäude kommen konnten. Die großen Schautafeln zeigten sich dabei als wenig hilfreich. Wir haben sehr häufig Besuchern auf den richtigen Weg geholfen. Wenn Patienten ambulant im Neubau des Klinikums operiert wurden, war es für abholende Angehörige nicht klar, wie sie möglichst nah an das Gebäude heranfahren konnten. Hier bedarf es noch einer besseren Information. Organisation und Wartezeiten In der Zentralen Notaufnahme kam es immer wieder zu langen Wartezeiten, die deswegen als besonders quälend empfunden wurden, weil zu Aufregung, Angst und Ungewissheit noch eine sehr wenig ansprechende räumliche Unterbringung auf dem Flur der Chirurgischen Klinik stattfinden muss. Die Sitzgelegenheiten sind sehr unbequem. Zudem fehlt es für schwerwiegender erkrankte Patienten an der Möglichkeit sich hinzulegen, solange der Behandlungsprozess noch nicht begonnen hat. In einigen Fällen wurden Patienten morgens nüchtern zu Untersuchungen bestellt, warteten dann aber bis zu fünf Stunden, bis sie an der Reihe waren. Andere Patienten berichteten, dass sie für einen stationären Aufenthalt morgens früh bestellt wurden, dann aber erst am Spätnachmittag ihre Zimmer beziehen konnten und bis dahin auf dem Gang warten mussten. Wie auch in den letzten Jahren beklagten Patienten und Angehörige, dass sie erst sehr spät über ihre anstehende Entlassung unterrichtet wurden. Andere beanstandeten, dass sie sich zwar früh zur Entlassung bereitmachen sollten, dann aber zum Teil stundenlang auf den Arztbrief warten mussten. Darmstadt, Februar 2012 N 0) a [ 2. Ä
anlage 2
2701 Zeichen
Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 21.06.2012 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2011 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2011 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Wie schon in den vergangenen Jahren erhalten die Patienten bei ihrer Aufnahme zusätzlich zu ihren stationären Unterlagen den kleinen Fragebogen zur Bewertung ihres Aufenthaltes im Alice-Hospital. Er dient im Wesentlichen dazu Tendenzen der Veränderung festzustellen und den Patienten eine unbürokratische Möglichkeit zu geben, Anregungen an das Alice- Hospital weiterzuleiten. Die einzelnen Kriterien werden durch Ankreuzen von „Smiles“ bewertet. Zur Darstellung werden die Bilder in Punkte umgerechnet. Je höher der Wert, desto schlechter die Bewertung. Null steht für sehr gut, eins für befriedigend und zwei für mangelhaft. Die Bewertungen erfolgten auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Der Empfang und die Aufnahme werden ebenso wie die ärztliche und pflegerische Versorgung mit Werten zwischen 0,07 und 0,1 im Jahresdurchschnitt bewertet. Insgesamt gaben 415 Patienten (im Vorjahr 515) einen Fragebogen ab. Die zurückgegangene Zahl der Abgabe ist sicher auch damit zu erklären, dass sich die Verweildauer im Krankenhaus generell verkürzt hat. Wir hören jedenfalls bei unseren Besuchen bei den Patienten auf den einzelnen Stationen immer wieder von großer Zufriedenheit und gutem Wohlbefinden im Alice- Hospital. Deshalb will man das Alice-Hospital, falls ein Krankenhausaufenthalt sein muss, auch gerne weiter empfehlen. Mittlerweile liegen auch die Ergebnisse der in 2011 durchgeführten Patientenbefragung durch das Picker-Institut vor. Sie spiegeln die Werte aus der eigenen Befragung wieder. Noch wichtiger erscheint uns das Ergebnis der Befragung durch die Techniker-Krankenkasse. Hier belegt das Alice-Hospital wieder einen der vorderen Plätze im Bundesdurchschnitt. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen wird auch wieder deutlich in der erneuten Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangenen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service. Zum Schluss sei noch zu erwähnen, dass die an das Alice-Hospital herangetragenen Wünsche nach einer besseren Beschilderung im Krankenhausgelände mit exakten Hinweisen jetzt in Angriff genommen werden. Mit freundlichen Grüßen Ada _ &. Nilelı (or Helga Engler . Isolde Sutor
2012/0238
2053 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 16.07.2012 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Dezernat IV Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2012/0238 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Jahresberichte 2011 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Vorlage vom: 10.07.2012 Beschlussvorschlag: Die Jahresberichte 2011 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice- Hospitals werden zur Kenntnis genommen. Anlagen: Jahresbericht 2011 Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Jahresbericht 2011 Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals Datenschutzrelevante Anlage: - 2 - Folgekosten: Ja Nein Beschluss des Magistrats vom - 3 - Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.07.2012 Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Jahresberichte 2011 werden beigefügt zur Kenntnis gegeben. Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt wurde in der gemeinsamen Sitzung der Geschäftsführung und des Direktoriums am 16.05.2012 mit den Patientenfürsprecherinnen erörtert. Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat in seiner Sitzung am 03.07.2012 von dem Bericht Kenntnis genommen. Darmstadt, 10.07.2012 Dezernat IV André Schellenberg Stadtkämmerer Anlagen
Beratungsverlauf (4)
Orte (1)
- Grafenstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0238
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.07.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00