3568/2018
Durchführung der Projekte ALVENI links und rechts vom Rhein zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren im Rahmen des EHAP
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Teilprojekt 04 Endfassung 12.10.18 rechts vom Rhein
5468 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010278-04
Seite 1
Teilprojekt 2019010278-04
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Birgit Büttgen
E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de
Telefon 022122129163
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 350453
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Latscho Drom e.V.
Anschrift Bonner Str. 49, 51145 Köln, Deutschland
Geschäftsführung —
Kontaktperson Herr Dr. Marco Heinz
E-Mail kontakt@latscho-drom.org
Telefon 015785282242
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010278-04
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen,
darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010278-04
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger Latsch Drom e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von Roma und Sinti, versteht sich als Minderheiten- bzw.
Migrantenselbstorganisation und ist im Stadtteil Mülheim angesiedelt. Seit 2016 ist Latscho Drom Verbundpartner im Kölner
EHAP-Projekt ZuBeFa. Im Rahmen des Projektes ALVENI übernimmt Latscho Drom e.V. folgende Aufgaben für die ZG 2 und 3
(Eltern und deren Kinder im Vorschulalter bis 7 Jahren):
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Latscho Drom e.V. setzt im Projekt erfahrene Streetworker / Berater ein, die z.T. bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über
fundierte Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügen. Zusätzlich sollen Honorarkräfte mit
einschlägiger Beratungsqualifikation und Sprachkenntnissen im Projekt eingesetzt werden.
Teilprojekt 2019010278-04
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 139.725,08 69.862,53 69.862,55
1 Projektbezogene Personalausgaben 112.680,07 56.340,03 56.340,04
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 112.680,07 56.340,03 56.340,04
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 8.820,00 4.410,00 4.410,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 8.820,00 4.410,00 4.410,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 18.225,01 9.112,50 9.112,51
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 18.225,01 9.112,50 9.112,51
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 139.725,08 69.862,53 69.862,55
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010278-04
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 139.725,08 69.862,53 69.862,55
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 139.725,08 69.862,53 69.862,55
1 Öffentliche Mittel 13.972,50 6.986,25 6.986,25
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 13.972,50 6.986,25 6.986,25
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 125.752,58 62.876,28 62.876,30
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 02 Endfassung 12.10.18 rechts vom Rhein
6031 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010278-02
Seite 1
Teilprojekt 2019010278-02
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Birgit Büttgen
E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de
Telefon 022122129163
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 354913
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Lernende Region - Netzwerk Köln e.V.
Anschrift Julius Bau Str. 2, 51063 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Herr Kai Sterzenbach
Kontaktperson Herr Kai Sterzenbach
E-Mail kai.sterzenbach@bildung.koeln.de
Telefon 0221-990829-12
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010278-02
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen,
darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010278-02
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Lernende Region – Netzwerk Köln e.V. (LRNK) ist ein gemeinnütziger Verein, der 2002 auf Initiative der Stadt Köln und der
Industrie- und Handelskammer zu Köln gegründet wurde. Die Vereinsmitglieder sind Bildungs- und Arbeitsmarktakteure in der
Region Köln. Seit 2007 ist die Geschäftsstelle des Vereins im Stadtbezirk Köln Mülheim angesiedelt. Seit 2016 ist LRNK
Verbundpartner im Kölner EHAP-Projekt Bonvena. Im Rahmen des Projektes ALVENI übernimmt LRNK folgende Aufgaben für die
ZG 1 (Erwachsene):
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
LRNK setzt im Projekt einen erfahrenen Streetworker / Berater ein, der bereits im Vorläuferprojekt tätig war und über fundierte
Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügt. Zusätzlich werden Honorarkräfte mit einschlägiger
Beratungsqualifikation und Sprachkenntnissen im Projekt eingesetzt. LRNK bringt bestehende Kooperationsstrukturen und
Netzwerkkontakte auf bezirklicher und gesamtstädtischer Ebene in das Projekt ein. Durch das BMBF-Projekt „Aktive Teilhabe in
vernetzten Strukturen (Aktiv-S) können die Beratungs- und Begleitungsangebote für die Zielgruppe durch lebensweltliche
niederschwellige Grundbildungsangebote ergänzt werden. Ebenfalls bei der LRNK verortet ist das ESF-Projekt "Willkommen und
Ankommen in Köln".
Teilprojekt 2019010278-02
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 180.294,70 88.665,00 91.629,70
1 Projektbezogene Personalausgaben 132.778,00 65.100,00 67.678,00
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 132.778,00 65.100,00 67.678,00
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 24.000,00 12.000,00 12.000,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 24.000,00 12.000,00 12.000,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 23.516,70 11.565,00 11.951,70
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 23.516,70 11.565,00 11.951,70
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 180.294,70 88.665,00 91.629,70
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010278-02
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 180.294,70 88.665,00 91.629,70
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 180.294,70 88.665,00 91.629,70
1 Öffentliche Mittel 18.029,47 8.866,50 9.162,97
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 18.029,47 8.866,50 9.162,97
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 162.265,23 79.798,50 82.466,73
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 07 Endfassung 121018 links vom Rhein
6098 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-07
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-07
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 337025
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Looks e.V.
Anschrift Pipinstraße 7, 50667 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Frau Reinke
Kontaktperson Frau Reinke
E-Mail sabine.reinke@looks-ev.de
Telefon 0221-2405650
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-07
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-07
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger looks e.V. ist ein zielgruppenspezifisch agierender Träger, der im Stadtbezirk Innenstadt angesiedelt, aber
gesamtstädtisch aktiv ist. Die Kölner Facheinrichtung für mann-männliche Prostitution gründete sich 1995 mit dem Ziel, die
gesundheitliche und psychosoziale Situation von männlichen Prostituierten zu verbessern. Sich prostituierende Männer werden
von gängigen Angeboten nicht erreicht. Das männliche Prostitutionsmilieu und dessen Nahbereich zeichnet sich durch eine
besonders hohe Anzahl von zugewanderten Männern aus. Armut, geringe Deutschkenntnisse sowie geringer Bildungsstand,
Unkenntnis über das Regelsystem und Scham und Angst diese aufzusuchen, sind oftmals Auslöser für die Prostitution. Mit einer
speziellen Anlaufstelle kann der Zugang für diese Personen sichergestellt werden. Durch den zielgruppenspezifischen Träger wird
die Zielgruppe angesprochen und durch den Projektverbund in das Regelsystem weitergeleitet. Seit 2016 ist looks e.V.
Kooperationspartner im EHAP Projekt BONVENA und übernimmt im Projekt ALVENI folgende Aufgaben für die ZG 1
(Erwachsene)
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Träger setzt im Projekt erfahrene Beratungskräfte ein, die bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über fundierte
Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügen. Looks e.V.ist in verschiedenen Arbeitskreisen, Runden
Tischen und Netzwerken auf kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene aktiv.
Teilprojekt 2019010277-07
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 147.304,87 73.652,42 73.652,45
1 Projektbezogene Personalausgaben 128.091,19 64.045,58 64.045,61
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 128.091,19 64.045,58 64.045,61
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 0,00 0,00 0,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 0,00 0,00 0,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 19.213,68 9.606,84 9.606,84
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 19.213,68 9.606,84 9.606,84
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 147.304,87 73.652,42 73.652,45
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010277-07
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 147.304,87 73.652,42 73.652,45
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 147.304,87 73.652,42 73.652,45
1 Öffentliche Mittel 14.730,48 7.365,24 7.365,24
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 14.730,48 7.365,24 7.365,24
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 132.574,39 66.287,18 66.287,21
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 05 Endfassung 12.10.18 rechts vom Rhein
5458 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010278-05
Seite 1
Teilprojekt 2019010278-05
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Birgit Büttgen
E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de
Telefon 022122129163
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 359754
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter förderungs-&bildungsgemeinschaft jugend- und altenarbeit vingst/ostheim e.V. Köln
Anschrift Heßhofstr. 43, 51107 Köln, Deutschland
Geschäftsführung —
Kontaktperson Frau Beate Mages
E-Mail b.mages@soziales-koeln.de
Telefon 0221/78807600
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010278-05
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen,
darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010278-05
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger Vingster Treff, Förderungs- & Bildungsgemeinschaft, Jugend- und Altenarbeit vingst/ostheim e.V. ist als freier Träger
der Jugendhilfe und Schulsozialarbeit, Erwerbslosenberatungsstelle, Interkulturelles Zentrum und Integrationsagentur anerkannt
und im Stadtteil Kalk verortet. Im Rahmen des Projektes ALVENI übernimmt Bürgerzentrum Vngst/ Vingster Treff folgende
Aufgaben für die ZG 2/3 (Eltern und deren Kinder im Vorschulalter bis zu 7 Jahren) folgende Aufgaben:
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Träger Bürgerzentrum Vingst/ Vingster Treff war seit 2016 Kooperationspartner im EHAP Projekt ZuBeFa und verfügt
darüberhinaus über weitreichende Projekterfahrungen zu verschiedenen Förderprogrammen.
Teilprojekt 2019010278-05
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 126.458,53 61.707,40 64.751,13
1 Projektbezogene Personalausgaben 92.363,94 44.858,61 47.505,33
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 92.363,94 44.858,61 47.505,33
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 17.600,00 8.800,00 8.800,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 17.600,00 8.800,00 8.800,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 16.494,59 8.048,79 8.445,80
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 16.494,59 8.048,79 8.445,80
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 126.458,53 61.707,40 64.751,13
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010278-05
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 126.458,53 61.707,40 64.751,13
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 126.458,53 61.707,40 64.751,13
1 Öffentliche Mittel 12.645,85 6.170,74 6.475,11
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 12.645,85 6.170,74 6.475,11
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 113.812,68 55.536,66 58.276,02
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Mitteilung 2513_2018
9960 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5001/0 Vorlagen-Nummer 2513/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 04.09.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 06.09.2018 Jugendhilfeausschuss 13.09.2018 Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) Interessenbekundungen der Stadt Köln in Projektverbünden mit verschiedenen Trägern des Kölner Hilfesystems für zwei geplante Vorhaben im Zeitraum 01.01.2019 - 31.12.2020 Am 06.07.2018 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die „Förderrichtlinie zur Verbesserung der Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbür- gern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren, sowie von Wohnungs- losen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen im Rahmen des EHAP“ veröffentlicht. 1. Ziel und Inhalte des EHAP im Sinne der Förderrichtlinie des BMAS Ziel des EHAP ist es, die akute Lebenssituation von Personen, die besonderen Belastungen oder Benachteiligungen ausgesetzt sind, im Sinne einer Brückenfunktion einen Zugang zu den bestehen- den lokalen und/ oder regionalen Angeboten des regulären Regelsystems zu verschaffen und einen Beitrag zur Milderung von sozialen Problemen, die durch Zuwanderung aus EU-Staaten entstanden sind, zu leisten. Ausdrücklich ausgeschlossen ist damit eine Förderung von neuen Integrationsmaß- nahmen sowie materiellen oder medizinischen Leistungen. Eine Heranführung der Zielgruppe an den Arbeitsmarkt ist im Rahmen des EHAP ebenfalls nicht vorgesehen. Die Richtlinie beschreibt eine kla- re Abgrenzung des EHAP zu anderen Fördermöglichkeiten (z.B. Mittel des Europäischen Sozialfonds oder anderen EU-finanzierten Programmen). Im Rahmen der EHAP-Richtlinie werden Projekte in zwei Einzelzielen gefördert: • Einzelziel A Ansprache, (Orientierungs-) Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzuge- wanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jah- ren, zu lokal oder regional vorhandenen Hilfeangebote. • Einzelziel B Ansprache, (Orientierungs-) Beratung und Begleitung wohnungsloser oder von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen zu lokal oder regional vorhandenen Hilfeangeboten. Dazu sind Projektverbünde zwischen Kommunen mit Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege oder anderen sonstigen Trägern zu schließen. Bei den Trägern sind ein nachweislich guter Zugang zu den jeweiligen Zielgruppen, entsprechende berufliche Qualifikationen der Mitarbeiter*innen sowie eine gute Vernetzung mit den für die jeweiligen Zielgruppen relevanten Einrichtungen und Angeboten er- forderlich. Die Frist für die elektronische Abgabe der Interessensbekundung endete zum 31.07.2018, die rechts- 2 verbindlich unterschriebene Papierversion musste bis zum 03.08.2018 beim BMAS eingehen. Die Stadt Köln hat sich bereits seit April 2018 mit den neuen Förderbedingungen des 2. EHAP- Förderaufrufes, die in einer Fachtagung durch die BgA Wohnungslosenhilfe am 05.04.2018 in Berlin auszugsweise vorgestellt wurden, mit Vertretern der relevanten Fachbereiche beschäftigt und im wei- teren Verlauf mit verschiedenen Trägern Gespräche geführt und gemeinsame Konzepte entwickelt. So war die Stadt Köln in der Lage, trotz der extrem kurzen Frist zwei Interessensbekundungen zum Handlungsziel A vorzulegen. 2. Projektvorhaben der Stadt Köln zu den vorgenannten Handlungsfeldern Eine zwingende Voraussetzung für die EHAP-Förderung ist die Durchführung der geplanten Maß- nahmen in einem vertraglich vereinbarten Projektverbund zwischen Kommunen und Trägern. Antrag- steller können sowohl die Kommunen als auch die Träger sein. Die Stadt Köln hat als Antragstellerin zwei Interessensbekundungen zum Einzelziel A eingereicht. 2.1. Projekt zum Einzelziel A Projektname: ALVENI links vom Rhein (Esperanto = Ankommen ) Projektverbund: V/5001, Dienststelle Diversity (Ant ragstellerin Stadt Köln), agisra e.V. Köln, Allerweltshaus e.V., Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Ehrenfeld er Verein für Arbeit und Qualifizierung e.V., LOOKS e.V. Projektinhalte: Aufsuchende Erstberatung, Kontaktaufnahme, Orientierungsberatung und Priorisierung der Hand- lungsbedarfe, intensive Begleitung, Heranführen an bestehende geschlechter- und altersdifferenzierte Hilfsangebote, Entwicklung von flankierenden niedrigschwelligen Bildungs- und Gruppenangeboten, die den Neuzugewanderten die Inanspruchnahme von Regelangeboten eröffnet und ihnen Perspekti- ven für eine gelingende Integration aufzeigt und damit die aktuelle Lebenssituation verbessert, Media- tion/Konfliktmanagement, Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/ Diversity-Workshops für das Projektpersonal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie z.B. Kitas, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des sozialen Friedens und Abbau von Diskriminierungsvorbehalten 2.2 Projekt zum Einzelziel A Projektname: ALVENI rechts vom Rhein (Esperanto = Ankommen ) Projektverbund: V/5001, Dienststelle Diversity (Ant ragstellerin Stadt Köln), Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Latscho Drom e.V., Lernende Region- Netzwerk Köln e.V, Bürgerzentrum Vingst/Vingster Treff e.V., Projektinhalte: Aufsuchende Erstberatung, Kontaktaufnahme, Orientierungsberatung und Priorisierung der Hand- lungsbedarfe, intensive Begleitung, Heranführen an bestehende geschlechter- und altersdifferenzierte Hilfsangebote, Entwicklung von flankierenden niedrigschwelligen Bildungs- und Gruppenangeboten, die den Neuzugewanderten die Inanspruchnahme von Regelangeboten eröffnet und ihnen Perspekti- ven für eine gelingende Integration aufzeigt und damit die aktuelle Lebenssituation verbessert, Media- tion/Konfliktmanagement, Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/ Diversity-Workshops für das Projektpersonal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie z.B. Kitas, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des sozialen Friedens und Abbau von Diskriminierungsvorbehalten Die zuwendungsfähigen projektbezogenen Gesamtausgaben dürfen bei einer maximalen 2-jährigen Projektlaufzeit die Höhe von 1,0 Mio. Euro nicht überschreiten. Die zur Förderung beantragten Ge- samtkosten liegen für das linksrheinische Projekt bei 993.796 €, für das rechtsrheinische Projekt bei 3 772.000€ für insgesamt zwei Jahre. Die Förderquote liegt beim EHAP bei 95%.Grundsätzlich ist der Eigenanteil in Höhe von 5% in Form von öffentlichen Barmitteln zu erbringen. In der 2. Förderphase kann der Eigenanteil nicht in Form von Personalkosten eingebracht werden. Ebenso kann Personal aus der 1. Förderphase in der 2. Förderrunde nur mit dem Stellenanteil weitergeführt werden, der in der 1. Förderrunde abgerechnet wurde, es sei denn, die Stelle wird aufgestockt. Stammpersonal der Kommune/ der Träger, die bisher nicht über EHAP abgerechnet wurden und künftig im Projekt einge- setzt werden sollen, können ebenfalls nur dann über das Projekt abgerechnet werden, wenn die Stel- le um den EHAP-Anteil aufgestockt würde. Die Stadt Köln führt aktuell das EHAP-Projekt BONVENA, DS Nr. 3921/2015, zum Handlungs- schwerpunkt (HSP) 1 und das EHAP-Projekt ZuBeFa, DS Nr. 1609/2016, zum HSP 2 durch. Beide Projekte enden zum 31.12.2018. Durch die Zusammenlegung der ehemaligen HSP 1 (Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unions-bürgern/-innen im Hinblick auf die Beratungsangebote des regulären Hilfesystems) und 2 (Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unions-bürgern/-innen und ihren Kin- dern zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung) aus der 1. Förderphase, beziehen sich nun die zwei neuen Projekte auf das neue Einzelziel A (Ansprache, (Orientierungs-)Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/- innen und deren Kin- dern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren). Die Abgrenzung der beiden Projekte ergibt sich aus der links- bzw. rechtsrheinischen Zuständigkeit für besonders betroffene Stadtbezirke. In beiden Teilen gibt es Stadtbezirke, die besonders stark von Zuwanderung von Unionsbürgern/-innen aus Südosteuropa betroffen sind. Linksrheinisch sind in besonderem Maße die Stadtbezirke Ehrenfeld, Innenstadt, Ro- denkirchen betroffen. Rechtsrheinisch sind es die Stadtbezirke Mülheim und Kalk. Alle Träger der beiden Projektverbünde wurden aufgrund ihrer langjährigen fachlichen Qualifikationen und Erfahrun- gen in der Arbeit mit der benannten Zielgruppe ausgewählt. Sie sind in der Sozial- und Beratungs- landschaft fest etabliert. Es ist beabsichtigt, mit bestehenden Projektteams zu arbeiten, da diese ne- ben den erforderlichen Qualifikationen über einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Zielgruppen und eine sehr gute Vernetzung in die bestehenden Beratungsstrukturen vor Ort verfügen. Die beiden Kölner Interessensbekundungen zum Handlungsziel A stehen untereinander in einem inhaltlichen Zusammenhang und darüber hinaus in einem Zusammenhang zu weiteren bestehenden städtischen Programmen bzw. derzeit in Vorbereitung befindlichen Förderanträgen. Hierauf hat die Verwaltung im Rahmen einer gebündelten schriftlichen Abgabe der beiden Interessensbekundungen mit einem Begleitschreiben an das BMAS hingewiesen und die Einbindung der Brückenfunktion der geplanten EHAP-Projekte in die gesamtstädtischen integrierten Handlungsstrategien entsprechend hervorgehoben. Die Bewertung der Interessensbekundungen bleibt abzuwarten. Bei positiven Antworten des BMAS müssen die förmlichen Projektanträge eingereicht und verbindliche Kooperationsvereinbarungen bei- gefügt werden. Über die Projektträgerschaft der Stadt Köln und die Finanzierung (kommunaler Eigen- anteil) entscheidet abschließend der Rat. Gez. i.V. Greitemann
Teilprojekt 04 Endfassung 121018 links vom Rhein
6787 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-04
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-04
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 336329
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Anschrift Bartholomäus-Schink-Str. 6, 50825 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Herr Ludger van Elten
Kontaktperson Frau Katja Wienpahl
E-Mail katja.wienpahl@caritas-koeln.de
Telefon 02232 41718 10
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-04
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-04
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger Caritasverband für die Stadt Köln e.V verfügt über bestehende Beratungs-, Vermittlungs- und Hilfsstrukturen und
insbesondere über das Caritas-Zentrum in Köln Meschenich. Als Sitz der Caritas-Migrationsberatung, des
Jugendmigrationsdienstes sowie der Caritas Integrationsagentur, der internationalen Familienberatung, des interkulturellen
Zentrums mit Übermittagsbetreuung (RTL- Kinderhaus), der Stadtteileltern, der Sozialraumkoordination und des ESF Projektes
Willkommen und Ankommen in Köln besteht durch das Zentrum bereits ein im gesamten Kölner Stadtgebiet gut vernetztes
Hilfesystem, das über gewachsene Erfahrung in der Migrationsarbeit verfügt. Die Mitarbeitenden der Beratungsdienste sind
multiprofessionell aufgestellt und weisen eine breite sprachliche, kulturelle Vielfalt auf. Darüber hinaus ist das Caritas-Zentrum als
sozialräumliche Begegnungsstätte der oben genannten Zielgruppe bekannt und wird regelmäßig mit unterschiedlichen Anliegen
frequentiert. Seit 2016 ist er Kooperationspartner im EHAP Projekt ZuBeFa. Er betreut die ZG 2 und 3 (Eltern und Kindern im
Vorschulalter unter 7 Jahren) mit folgenden Arbeitsschwerpunkten:
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konflikmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Träger Caritasverband für die Stadt Köln e.V verfügt bereits ein im gesamten Kölner Stadtgebiet gut vernetztes Hilfesystem,
das über in mehreren Jahrzehnten gewachsene Erfahrung in der Migrationsarbeit verfügt. Die Mitarbeitenden der
Beratungsdienste sind multiprofessionell aufgestellt und weisen eine breite sprachliche, kulturelle Vielfalt auf. Darüber hinaus ist
das Caritas-Zentrum als sozialräumliche Begegnungsstätte der oben genannten Zielgruppe bekannt und wird regelmäßig mit
unterschiedlichen Anliegen frequentiert.
Der Träger setzt im Projekt einen erfahrenen Streetworker / Berater ein, der bereits im Vorläuferprojekt tätig war und über fundierte
Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügt. Zusätzlich werden Honorarkräfte mit einschlägiger
Beratungsqualifikation und Sprachkenntnissen im Projekt eingesetzt.
Teilprojekt 2019010277-04
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 144.574,00 71.235,53 73.338,47
1 Projektbezogene Personalausgaben 108.036,52 53.103,94 54.932,58
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 108.036,52 53.103,94 54.932,58
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 17.680,00 8.840,00 8.840,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 17.680,00 8.840,00 8.840,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 18.857,48 9.291,59 9.565,89
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 18.857,48 9.291,59 9.565,89
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 144.574,00 71.235,53 73.338,47
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010277-04
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 144.574,00 71.235,53 73.338,47
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 144.574,00 71.235,53 73.338,47
1 Öffentliche Mittel 14.457,39 7.123,55 7.333,84
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 14.457,39 7.123,55 7.333,84
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 130.116,61 64.111,98 66.004,63
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 03 Endfassung 12.10.18 rechts vom Rhein
6174 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010278-03
Seite 1
Teilprojekt 2019010278-03
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Birgit Büttgen
E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de
Telefon 022122129163
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 336329
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Anschrift Bartholomäus-Schink-Str. 6, 50825 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Herr Ludger van Elten
Kontaktperson Herr Tim Westerholt
E-Mail Tim.Westerholt@caritas-koeln.de
Telefon 0221-98577417
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010278-03
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen,
darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010278-03
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger Caritasverband für die Stadt Köln e.V verfügt über bestehende Beratungs-, Vermittlungs- und Hilfsstrukturen und
insbesondere über das Caritas-Zentrum in Köln Kalk. Als Sitz der Caritas-Migrationsberatung, des Jugendmigrationsdienstes
sowie der Caritas Integrationsagentur und des ESF-Projektes "Willkomen- und Ankommen in Köln", besteht durch das Zentrum
bereits ein im gesamten Kölner Stadtgebiet gut vernetztes Hilfesystem, das über in mehreren Jahrzehnten gewachsene Erfahrung
in der Migrationsarbeit verfügt. Die Mitarbeitenden der Beratungsdienste sind multiprofessionell aufgestellt und weisen eine breite
sprachliche, kulturelle Vielfalt auf. Darüber hinaus ist das Caritas-Zentrum Kalk als sozialräumliche Begegnungsstätte der oben
genannten Zielgruppe bekannt und wird regelmäßig mit unterschiedlichen Anliegen frequentiert.
Seit 2016 ist der Caritasverband Verbundpartner im Kölner EHAP-Projekt Bonvena.
Im Rahmen des Projektes ALVENI übernimmt der Caritasverband für den Stadtbezirk Kalk folgende Aufgaben für die ZG 1
(Erwachsene):
* Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Caritsverband setzt im Projekt langjährig erfahrene Beratungskräfte ein, die bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über
fundierte Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügt. Der Caritasverband bringt bestehende
Kooperationsstrukturen und Netzwerkkontakte auf bezirklicher und gesamtstädtischer Ebene in das Projekt ein.
Teilprojekt 2019010278-03
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 175.432,13 86.512,34 88.919,79
1 Projektbezogene Personalausgaben 128.549,68 63.228,12 65.321,56
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 128.549,68 63.228,12 65.321,56
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 24.000,00 12.000,00 12.000,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 24.000,00 12.000,00 12.000,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 22.882,45 11.284,22 11.598,23
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 22.882,45 11.284,22 11.598,23
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 175.432,13 86.512,34 88.919,79
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010278-03
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 175.432,13 86.512,34 88.919,79
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 175.432,13 86.512,34 88.919,79
1 Öffentliche Mittel 17.543,20 8.651,23 8.891,97
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 17.543,20 8.651,23 8.891,97
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 157.888,93 77.861,11 80.027,82
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 06 Endfassung 121018 links vom Rhein
6059 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-06
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-06
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 345740
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter agisra e.V.
Anschrift Martinstraße 20a, 50667 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Frau Behshid Najafi
Kontaktperson Frau Behshid Najafi
E-Mail info@agisra.org
Telefon 0221-124019
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-06
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-06
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger agisra e.V. ist ein zielgruppenspezifisch agierender Träger, der im Stadtbezirk Innenstadt angesiedelt, aber
gesamtstädtisch aktiv ist. Die Abkürzung agisra steht für "Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistische
Ausbeutung", richtet sich ausschließlich an Frauen und setzt sich vor allem für die rechtliche Verbesserungen für Migrantinnen und
ihren Schutz vor Gewalt und Zwangsverheiratung ein. Bei agisra e.V. arbeiten seit 1993 qualifizierte Fachfrauen, die überwiegend
selbst Migrationserfahrungen haben. Durch den zielgruppenspezifischen Träger werden Zielgruppen angesprochen und durch den
Projektverbund in das Regelsystem weitergeleitet. Seit 2016 ist agisra e.V. Kooperationspartner im EHAP Projekt BONVENA und
übernimmt im Projekt ALVENI folgende Aufgaben für die ZG 1 (Erwachsene)
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Träger setzt im Projekt erfahrene Beratungskräfte ein, die bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über fundierte
Kenntnisse und einen sehr guten Zielgruppenzugang im gesamten Kölner Stadtgebiet verfügen. agisra e.V. ist in verschiedenen
Arbeitskreisen, Runden Tischen und Netzwerken auf kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene aktiv und bespricht dort
Themen wie Gewalt an Frauen und Mädchen, Rassismus, Diskriminierung etc. Auch auf internationaler Ebene beteiligt sich agisra
e.V. in politischen Diskussionen und Gremienarbeit.
Teilprojekt 2019010277-06
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Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 132.499,56 66.249,78 66.249,78
1 Projektbezogene Personalausgaben 115.217,00 57.608,50 57.608,50
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 115.217,00 57.608,50 57.608,50
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 0,00 0,00 0,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 0,00 0,00 0,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 17.282,56 8.641,28 8.641,28
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 17.282,56 8.641,28 8.641,28
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 132.499,56 66.249,78 66.249,78
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
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Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 132.499,56 66.249,78 66.249,78
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 132.499,56 66.249,78 66.249,78
1 Öffentliche Mittel 13.249,94 6.624,97 6.624,97
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 13.249,94 6.624,97 6.624,97
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 119.249,62 59.624,81 59.624,81
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 01 Endfassung 12.10.18 rechts vom Rhein
5843 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
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Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Birgit Büttgen
E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de
Telefon 022122129163
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 371005
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity
Anschrift Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Frau Marion Thevis; Frau Birgit Büttgen
Kontaktperson Frau Birgit Büttgen
E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de
Telefon 022122129163
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
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Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen,
darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010278-01
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Die Stadt Köln/Dienstelle Diversity als Antragstellerin leitet und steuert das gesamte Projekt.
Projektkoordination:
* zentrale Projektsteuerung und Koordination des gesamten Projektverbundes
* Organisation und inhaltliche Ausgestaltung regelmäßiger Projekttreffen
* Vernetzung und Austausch mit den Akteuren der vorhandenen Beratungsstrukturen vor Ort mit dem Ziel, neue und zusätzliche
Kooperationen anzustoßen und umzusetzen
* Weiterentwicklung der Teilprojekte mit den Trägern unter Einbindung der gesamtstädtischen Handlungsstrategien
* Projektcontrolling/ Erfolgskontrolle (Meilensteinplanung)
* Koordination und Pflege des Berichtswesens in ZUWES
* eigene Projektevaluation und Ansprechpartnerin für externe Evaluation
* Transfer in die Verwaltung, Politik und (Fach)-Öffentlichkeit
* Koordination der Öffentlichkeitsarbeit
* Dokumentation des Projektverlaufes und der Projektergebnisse
* Entwicklung Transfer- und Nachhaltigkeitskonzept
* Vernetzung auf Regional- und Bundesebene
* Erstellung der Weiterleitungsverträge für die TP
* Sensibilisierung von Verwaltung+anderen Organisationen durch Anti-Diskriminierungs-Diversity Workshops mit speziellem Fokus
auf das Thema unconscious bias (unbewusste Voreingenommenheit)
Projektverwaltung:
* Überwachung der Finanzmittel auch im Hinblick auf haushalts-, vergabe- und beihilferechtliche Belange
* revisionssichere Abrechnung der Zuwendungsmittel mit dem BVA (ZUWES)
* Weiterleitung der Zuwendungen an die TP
* Abruf der Fördermittel beim Zuwendungsgeber
* Abbildung der Fördermittel im städtischen Haushalt
* Ansprechpartner/in für die haushaltsrelevanten Stellen der Stadt Köln
Die Dienststelle Diversity verfügt über langjährige Erfahrung bei der Umsetzung von Projekten aus verschiedenen
Förderprogrammen. Sie war auch Antragstellerin des EHAP Projektes BONVENA.
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Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 150.019,24 75.009,62 75.009,62
1 Projektbezogene Personalausgaben 122.051,52 61.025,76 61.025,76
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 70.279,80 35.139,90 35.139,90
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 51.771,72 25.885,86 25.885,86
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 0,00 0,00 0,00
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 8.400,00 4.200,00 4.200,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 8.400,00 4.200,00 4.200,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 19.567,72 9.783,86 9.783,86
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 19.567,72 9.783,86 9.783,86
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 150.019,24 75.009,62 75.009,62
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
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Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 150.019,24 75.009,62 75.009,62
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 150.019,24 75.009,62 75.009,62
1 Öffentliche Mittel 53.598,45 26.588,83 27.009,62
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 15.001,92 7.500,96 7.500,96
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 38.596,53 19.087,87 19.508,66
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 96.420,79 48.420,79 48.000,00
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 64,27 % 64,55 % 63,99 %
Beschlussvorlage Rat
21309 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
V/5001/0
Vorlagen-Nummer
3568/2018
Freigabedatum
26.11.2018
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Durchführung der Projekte ALVENI links und rechts vom Rhein zur Verbesserung der
Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren
Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren im Rahmen des EHAP (Europäischer Hilfsfond für die
am stärksten benachteiligten Personen)
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
Der Rat fasst folgende Beschlüsse:
1. Die Verwaltung wird mit der Durchführung (Gesamtprojektkoordination/ Wahrnehmung der unmit-
telbaren projektbezogenen Verwaltungstätigkeiten) der Projekte
- ALVENI links vom Rhein und
- ALVENI rechts vom Rhein
zur Verbesserung der Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten
Unionsbürgern/-innen, darunter Kinder im Vorschulalter bis zu 7 Jahren im Rahmen des
Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) unter dem Vorbe-
halt der Förderung des Projektes aus EU-Mitteln (EHAP) sowie aus Mitteln des Bundesministeri-
ums für Arbeit und Soziales (BMAS) beauftragt. Die Laufzeit der beiden Projekte beginnt zum
01.01.2019 und endet zum 31.12.2020. Die Höhe des Projektvolumens beträgt für die Haushalts-
jahre 2019/ 2020/ 2021 insgesamt 1.932.058,54 € (2019: 932.857,98 €/ 2020: 950.451,31 €/
2021: 48.749,25 €).
2. Der Rat beschließt zur Finanzierung des Eigenanteils der beiden Projekte in 2019 zahlungswirk-
samen Mehraufwand in Höhe von 158.822,06 € im Teilergebnisplan 0504 - Freiwillige Soziale
Leistungen und Diversity, Teilplanzeile 11 - Personalaufwendungen, Teilplanzeile 13 - Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen, Teilplanzeile 15 -Transferaufwendungen sowie Teilplan-
zeile 16 - sonstige ordentliche Aufwendungen. Die Deckung erfolgt durch Minderaufwendungen in
Höhe von 40.738,73 € im Teilergebnisplan 0606 – Hilfen für junge Menschen und ihre Familien,
Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen sowie in Höhe von 118.083,33 € im Teilergebnisplan
0101 – Politische Gremien, Verwaltungsführung und internationale Angelegenheiten, Teilplanzeile
11 - Personalaufwendungen. Der übrige Mehraufwand in 2019 in Höhe von insgesamt 774.035,92
Integrationsrat 26.11.2018
Jugendhilfeausschuss 27.11.2018
Ausschuss Soziales und Senioren 06.12.2018
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 10.12.2018
Finanzausschuss 17.12.2018
Rat 18.12.2018
2
€ wird im Wege der unechten Deckung im Teilergebnisplan 0504 – Freiwillige Soziale Leistungen
und Diversity durch zweckgebundene Mehrerträge von EHAP und BMAS in gleicher Höhe im sel-
ben Teilergebnisplan, Teilplanzeile 02 – Zuwendungen und allgemeine Umlagen zur Verfügung
gestellt.
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die für die Umsetzung der Projekte in 2020 erforderlichen
Aufwendungen in Höhe von insgesamt 950.451,31 € sowie den voraussichtlichen Förderbetrag in
Höhe von insgesamt 787.188,50 € bei der Haushaltsplananmeldung 2020 im Teilergebnisplan
0504 - Freiwillige Soziale Leistungen und Diversity zu berücksichtigen. Der für die beiden Projekte
in 2020 zu erbringende Eigenanteil beträgt 163.262,81 € (Barmittel 40.430,98 €/ verbleibende
Personalaufwendungen 121.831,83€). Die Mittelzusetzungen bei der Haushaltsplananmeldung
2020 erhöhen das gesamtstädtische Defizit.
4. Der Rat beauftragt die Verwaltung, den in 2021 zahlungswirksamen Mehraufwand in Höhe von
48.749,25 € im Teilergebnisplan 0504 - Freiwillige Soziale Leistungen, bei Teilplanzeile 11 - Per-
sonalaufwendungen bei der Haushaltsplananmeldung 2020f. zu berücksichtigen. Die Mittelzuset-
zungen erhöhen das gesamtstädtische Defizit im Haushaltsjahr 2021.
5. Für die Projektkoordination der beiden Projekte beschließt der Rat zum Stellenplan 2020 (vorbe-
haltlich der oben angeführten Förderung) die befristete Verlängerung einer 0,75 Stelle in der Be-
wertung A 12 LBesG NRW sowie die befristete Einrichtung einer 0,5 Stelle in der Bewertung E 11
TVöD bzw. A 12 LBesG NRW. Für die unmittelbare projektbezogene Verwaltungstätigkeit be-
schließt der Rat zum Stellenplan 2020 (vorbehaltlich der oben angeführten Förderung) die befris-
tete Einrichtung einer 1,0 Stelle in der Bewertung E 9a TVöD bzw. A 9 LBesG NRW.
Die Stellen werden für den Förderzeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2020 und darüber hinaus
bis zum 31.03.2021 für erforderliche Nacharbeiten befristet eingerichtet. Für die vorzeitige Beset-
zung ab dem 01.01.2019 werden verwaltungsinterne Verrechnungsstellen bereitgestellt.
Alternative:
Der Rat lehnt die Projekte ALVENI links vom Rhein und ALVENI rechts vom Rhein ab. Die bereits
begonnenen Maßnahmen sind einzustellen.
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 932.857,98 € (2019),
950.451,31 € (2020)
48.749,25 € (2021)
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
774.035,92 € (2019),
787.188,51 € (2020)
83 %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen 187.425,00 € (2019),
191.173,50 € (2020)
48.749,25 € (2021)
b) Sachaufwendungen etc. 745.432,98 € (2019),
759.277,81 € (2020)
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung
Am 06.07.2018 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die „Förderrichtlinie zur
Verbesserung der Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbür-
gern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren, sowie von Wohnungs-
losen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen im Rahmen des EHAP“ veröffentlicht. Es han-
delt sich hier um die zweite Förderphase. In der ersten Förderphase wurden bereits die beiden Kölner
Projekte BONVENA (DS Nr. 3921/2015) und ZuBeFa (DS Nr. 1609/2016) gefördert, die zum
31.12.2018 enden. Mit Auslaufen der beiden Projekte gibt es für die zu erreichende Zielgruppe vor
Ort keine Beratungsstrukturen zur Heranführung an das Regelsystem und zur Verbesserung der Le-
benssituation.
Ziel des EHAP ist es, die akute Lebenssituation von bedrohten Personen, die besonderen Belastun-
gen oder Benachteiligungen ausgesetzt sind, im Sinne einer Brückenfunktion die Inanspruchnahme
4
von lokal und/oder regional vorhandenen Hilfeangeboten des regulären Regelsystems zu verbessern
und einen Beitrag zur Milderung von sozialen Problemen vor Ort zu leisten. Ausdrücklich ausge-
schlossen ist damit eine Förderung von neuen Integrationsmaßnahmen sowie materiellen oder medi-
zinischen Leistungen. Eine Heranführung der Zielgruppe an den Arbeitsmarkt ist im Rahmen des
EHAP ebenfalls nicht vorgesehen. Dazu dient der Förderstrang des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Im Rahmen der EHAP-Richtlinie werden Projekte in zwei Einzelzielen gefördert:
Einzelziel A
Ansprache, (Orientierungs-) Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzu-
gewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jah-
ren zu lokal oder regional vorhandenen Hilfeangeboten
Einzelziel B
Ansprache, (Orientierungs-) Beratung und Begleitung wohnungsloser oder von Wohnungslo-
sigkeit bedrohter Personen zu lokal oder regional vorhandenen Hilfeangeboten
Die beiden Projekte ALVENI links vom Rhein und ALVENI rechts vom Rhein (ALVENI: Esperanto =
Ankommen) beziehen sich auf das neue Einzelziel A. Die Abgrenzung der beiden Projekte ergibt sich
aus der links- bzw. rechtsrheinischen Orientierung für besonders betroffene Stadtbezirke. In beiden
Teilen gibt es Stadtbezirke, die besonders stark von Zuwanderung von Unionsbürgern/-innen aus
Südosteuropa betroffen sind. Linksrheinisch sind in besonderem Maße die Stadtbezirke Ehrenfeld,
Innenstadt und Rodenkirchen betroffen. Rechtsrheinisch sind es die Stadtbezirke Mülheim und Kalk.
Die beiden Kölner Interessensbekundungen bzw. jetzt die konkretisierten Projektanträge zum Hand-
lungsziel A stehen untereinander in einem inhaltlichen Zusammenhang. Darüber hinaus ergänzen sie
bestehende städtische Programme (Maßnahmepakt für „humanitäre Hilfen für Menschen aus den
Staaten der EU-Osterweiterung“, DS Nr. 3432/2018, Clearingstelle für „Migration und Gesundheit in
Köln“) bzw. derzeit in Vorbereitung befindliche Förderungen (Projekt „Willkommen und Ankommen in
Köln“). Hierauf hat die Verwaltung im Rahmen einer gebündelten schriftlichen Abgabe der beiden
Interessensbekundungen mit einem Begleitschreiben an das BMAS hingewiesen und die Einbindung
der Brückenfunktion der geplanten EHAP-Projekte in die gesamtstädtischen integrierten Handlungs-
strategien entsprechend hervorgehoben.
Mit der Mitteilung DS Nr. 2513/2018 wurden die Gremien bereits über die 2. EHAP-Förderrichtlinie,
die dort enthaltenden zwei Einzelziele sowie über die eingereichten Interessensbekundungen der
Stadt Köln in Kooperationsverbünden mit verschiedenen Trägern des Kölner Hilfesystems informiert.
Das Interessenbekundungsverfahren für beide Projekte ist positiv vom BMAS entschieden worden.
Die förmlichen Projektanträge sind beim BVA am 22.10.2018 fristgerecht eingegangen und werden
derzeit geprüft. Die Verwaltung geht davon aus, dass in Kürze eine positive Bescheidung erfolgt.
Die Verwaltung beabsichtigt für beide Projekte - wie in der Förderrichtlinie gefordert - einen Projekt-
verbund mit weiteren Teilprojekten zu bilden. Die Träger der beiden Projekte stehen bei der Durchfüh-
rung oder zu bereits existierenden Beratungsstellen nicht in Konkurrenz zueinander. Im Gegenteil:
Durch die neuen Trägerverbünde werden Strukturen und Angebote noch enger vernetzt, so dass
Doppelstrukturen verhindert werden.
Das Projekt ALVENI links vom Rhein wird zusammen mit sechs Trägern im Projektverbund durch-
geführt:
agisra e.V Köln,
Allerweltshaus e.V
Caritasverband für die Stadt Köln e.V (Bereich Kinder)
Caritasverband für die Stadt Köln e.V (Bereich Erwachsene)
Ehrenfelder Verein für Arbeit und Qualifizierung e.V.
LOOKS e.V
Das Projekt ALVENI rechts vom Rhein wird zusammen mit vier Trägern im Projektverbund durchge-
führt:
Caritasverband für die Stadt Köln e.V
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Latscho Drom e.V
Lernende Region-Netzwerk Köln e.V
Bürgerzentrum Vingst/Vingster Treff e.V.
Alle Träger der beiden Projektverbünde wurden aufgrund ihrer langjährigen fachlichen Qualifikationen
und Erfahrungen in der Arbeit mit der benannten Zielgruppe ausgewählt. Sie sind in der Sozial- und
Beratungslandschaft fest etabliert.
Kernstücke der Projekte ALVENI links und rechts vom Rhein sind die aufsuchende Erstberatung,
Kontaktaufnahme, Orientierungsberatung und Priorisierung der Handlungsbedarfe, intensive Beglei-
tung, Heranführen an bestehende geschlechter- und altersdifferenzierte Hilfsangebote, Entwicklung
von flankierenden niedrigschwelligen Bildungs- und Gruppenangeboten, die den Neuzugewanderten
die Inanspruchnahme von Regelangeboten eröffnet und ihnen Perspektiven für eine gelingende In-
tegration aufzeigt und damit die aktuelle Lebenssituation verbessert, Mediation/Konfliktmanagement,
Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/ Diversity-Workshops für das Projektperso-
nal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie z.B. Kitas, Kommunikation mit
der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des sozialen Friedens und Abbau von Diskriminierungsvorbe-
halten. Innerhalb der Trägerverbünde werden die besonderen Ressourcen stadtteilübergreifend ge-
nutzt.
Der Verwaltung obliegt die zentrale Projektsteuerung und –koordination. Darüber hinaus nimmt sie
die unmittelbaren projektbezogenen Verwaltungstätigkeiten (insbesondere finanztechnische Abwick-
lung, Datenerfassung im Rahmen des Monitorings/ Evaluation) für die beiden Projekte wahr.
Die Förderquote liegt beim EHAP lt. Förderrichtlinie bei 95%. Grundsätzlich ist der Eigenanteil in Hö-
he von 5% in Form von „öffentlichen Barmitteln“ zu erbringen. Der von der Verwaltung für die beiden
Projekte in 2019 zu erbringende Eigenanteil beträgt 158.822,06 €. Die Barmittel in Höhe von
40.738,73 € werden im Teilplan 0606 - Hilfen für junge Menschen und ihre Familien, Teilplanzeile 15 -
Transferaufwendungen, in 2019 überplanmäßig bereitgestellt.
Projekt ALVENI links vom Rhein
Das kalkulierte Projektvolumen beträgt für das linksrheinische Projekt insgesamt 1.106.666,18 € (Ja-
nuar 2019 – Dezember 2020). Bei der Projektkalkulation wurden eine 0,75 Stelle Projektleitung sowie
eine 0,5 Stelle unmittelbare projektbezogene Verwaltungstätigkeit berücksichtigt. Beabsichtigt ist die
Besetzung der 0,75 Stelle Projektleitung mit vorhandenem Personal aus dem Projekt BONVENA der
1. EHAP Förderphase. Gemäß der Förderrichtlinie ist davon ein 0,25 Stellenanteil förderfähig. In die-
sem Projekt ist damit zusätzlich zum erbringenden Eigenanteil eine 0,5 Stelle Projektleitung zu finan-
zieren. Für die 0,5 Stelle unmittelbare projektbezogene Verwaltungstätigkeit soll zusätzliches exter-
nes Personal eingestellt werden, welches laut der Förderrichtlinie förderfähig ist.
2019 2020 2021 Gesamt
Teilplanzeile 2 - Zuwendungen und allg.
Umlagen
vor. bewilligte Förderung 449.757,21 € 454.914,69 € - € 904.671,90 €
Gesamtertrag für die Stadt Köln 449.757,21 € 454.914,69 € - € 904.671,90 €
Teilplanzeile 11 - Personalaufwendungen
Personalkosten 0,75 Stelle A 12/ EG 11 72.675,00 € 74.128,50 € 18.902,77 € 165.706,27 €
Personalkosten 0,5 Stelle A 9/ E 9a 33.150,00 € 33.813,00 € 8.622,32 € 75.585,32 €
Summe Personalkosten 105.825,00 € 107.941,50 € 27.525,09 € 241.291,59 €
6
Teilplanzeile 16 sonst. ordentliche Auf-
wendungen
Summe sonst. Aufwendungen 6.518,37 € 6.518,37 € - € 13.036,74 €
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen
agisra e.V. 66.249,78 € 66.249,78 € 132.499,56 €
Allerweltshaus Köln e.V. 65.276,76 € 65.276,76 € 130.553,52 €
Caritas Zentrum Rodenkirchen (Kinder) 71.235,53 € 73.338,47 € 144.574,00 €
Caritas Zentrum Rodenkirchen (Erwachs.) 66.264,25 € 68.069,85 € 134.334,10 €
eva gGmbH 80.775,72 € 82.296,08 € 163.071,80 €
Looks e.V. 73.652,42 € 73.652,45 € 147.304,87 €
Summe Transferaufwendungen 423.454,46 € 428.883,39 € - € 852.337,85 €
Gesamtaufwendungen für die Stadt Köln 535.797,83 € 543.343,26 € 27.525,09 € 1.106.666,18 €
Barmittel (5% Eigenanteil) 23.671,43 € 23.942,88 € 47.614,31 €
verbleibende Personalkosten* 62.369,19 € 64.485,69 € 27.525,09 € 154.379,97 €
Eigenanteil 86.040,62 € 88.428,57 € 27.525,09 € 201.994,28 €
Projekt ALVENI rechts vom Rhein
Das kalkulierte Projektvolumen beträgt für das rechtsrheinische Projekt insgesamt 825.392,37 € (Ja-
nuar 2019 – Dezember 2020). Bei der Projektkalkulation wurden eine 0,5 Stelle Projektleitung sowie
eine 0,5 Stelle unmittelbare projektbezogene Verwaltungstätigkeit berücksichtigt. Beabsichtigt ist die
Besetzung der 0,5 Stelle Projektleitung mit vorhandenem städtischen Personal, das in der 1. EHAP-
Förderphase für das Projekt BONVENA tätig, jedoch nicht förderfähig war. Zum erbringenden Eigen-
anteil ist somit eine 0,5 Stelle Projektleitung zu finanzieren ist. Für die 0,5 Stelle unmittelbare projekt-
bezogene Verwaltungstätigkeit soll zusätzliches externes Personal eingestellt werden, welches lt.
Förderrichtlinie förderfähig ist.
2019 2020 2021 Gesamt
Teilplanzeile 2 - Zuwendungen und allg.
Umlagen
vor. bewilligte Förderung 324.278,71 € 332.273,81 € 656.552,52 €
Gesamtertrag für die Stadt Köln 324.278,71 € 332.273,81 € - € 656.552,52 €
Teilplanzeile 11 - Personalaufwendungen
Personalkosten 0,5 Stelle A 12/ EG 11 48.450,00 € 49.419,00 € 12.601,85 € 110.470,85 €
Personalkosten 0,5 Stelle A9/ EG 9a 33.150,00 € 33.813,00 € 8.622,32 € 75.585,32 €
Summe Personalkosten 81.600,00 € 83.232,00 € 21.224,17 € 186.056,17 €
Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach-
und Dienstleistungen und 16 sonst. or-
dentliche Aufwendungen
Honorare 4.200,00 € 4.200,00 € 8.400,00 €
Sonst. Aufwendungen 4.512,88 € 4.512,88 € 9.025,76 €
Summe Sachkosten 8.712,88 € 8.712,88 € - € 17.425,76 €
7
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen
Caritas Zentrum Kalk (Erwachs.) 86.512,34 € 88.919,79 € 175.432,13 €
Latscho Drom e.V. 69.862,53 € 69.862,55 € 139.725,08 €
Lernende Region e.V. 88.665,00 € 91.629,70 € 180.294,70 €
Vingster Treff e.V. 61.707,40 € 64.751,13 € 126.458,53 €
Summe Transferaufwendungen 306.747,27 € 315.163,17 € 621.910,44 €
Gesamtaufwendungen für die Stadt Köln 397.060,15 € 407.108,05 € 21.224,17 € 825.392,37 €
Barmittel (5% Eigenanteil) 17.067,30 € 17.488,10 € 34.555,40 €
verbleibende Personalkosten 55.714,14 € 57.346,14 € 21.224,17 € 134.284,45 €
Eigenanteil 72.781,44 € 74.834,24 € 21.224,17 € 168.839,85 €
Die Projektkoordination für die beiden Projekte wird durch die Bereitstellung von vorhandenem städti-
schen Personal im Umfang von 1,25 Stellen sichergestellt. 0,25 Stellenanteil ist davon refinanzierbar.
Als Berechnungsbasis hierfür wurden die Jahrespersonalkosten von 1,25 Stellen der Bewertung EG
11 TVöD bzw. A 12 LBesG NRW herangezogen.
Nach Beendigung der Projekte werden voraussichtlich noch Abschlussarbeiten/ Verwendungsnach-
weise über den eigentlichen Förderzeitraum hinaus erforderlich werden. Die hierfür notwendigen Per-
sonalaufwendungen werden durch das vorhandene Personal und damit den städtischen Eigenanteil
gedeckt.
Durch den Einsatz von vorhandenem und in Vorgängerprojekten eingesetztem städtischen Personal
wird die fachliche Expertise zum Antrags- und Projektabwicklungsverfahren effizient genutzt. Auf auf-
gebaute interne und externe Vernetzungsstrukturen kann zurückgegriffen werden. Vorhandenes
Fachwissen bleibt in der Dienststelle und im Aufgabengebiet erhalten. Die beiden Projekte können
zudem ohne Anlaufverluste sofort zum 01.01.19 starten. Die Projektkoordinierenden stehen von An-
fang an mit den Projektpartnern im Austausch und können diese ganzheitlich unterstützen. Verzöge-
rungen bei der Projektumsetzung durch den längeren Prozess der Akquise und der Einstellung von
passendem externem Personal werden vermieden. Mit dem zeitnahen Projektstart wird zudem si-
chergestellt, dass die beantragte Fördersumme in voller Höhe abgerufen werden kann und keine fi-
nanziellen Verluste hingenommen werden müssen. Die Abschlussarbeiten für das derzeit laufende
EHAP-Projekt BONVENA werden von den Mitarbeitenden ebenfalls durchgeführt. Die Mitarbeitenden
bleiben als feste Ansprechpartner sowohl in der Verwaltung als auch für den Fördermittelgeber erhal-
ten und nutzen die bereits etablierten und standardisierten Prozesse zur Projektabwicklung.
Entsprechend der Förderrichtlinie werden Teile der Zuwendung an Dritte (Projektpartner) weitergelei-
tet. Bei der Weitergabe von Zuwendungsmitteln an einen Dritten müssen die Pflichten des Zuwen-
dungsempfängers aus dem Zuwendungsverhältnis mit dem Zuwendungsgeber weitergegeben wer-
den, die den ordnungsgemäßen Umgang mit den Fördermitteln sicherstellen. Die Stadt Köln wird
hierfür einen Weiterleitungsvertrag mit den Projektpartnern abschließen. Der Abschluss der Weiterlei-
tungsverträge mit den Projektpartnern bedingt die vorausgegangene Zustimmung des Rates zur
Durchführung der Projekte.
Zur Dringlichkeit:
Ein Beschluss des Rates vor dem 31.12.2018 ist erforderlich, damit die Verwaltung die Projekte ab
dem 01.01.2019 (bei Vorliegen des vorzeitigen Maßnahmebeginns) umsetzen kann.
Anlagen:
8
Schreiben des BAMS vom 14.09.2018
Mitteilung 2513/2018
Eingereichte Gesamtanträge incl. der Teilprojekte
(Diese Unterlagen werden lediglich online zur Verfügung gestellt, also nicht umgedruckt. Es han-
delt sich um jeweils 25 Seiten Projektantrag mit jeweils 25 bzw. 35 Seiten Anlagen zu Teilprojek-
ten, also insg. 110 Seiten, auf deren Druck aus Gründen der Ressourcenschonung verzichtet
wird.)
Schreiben BMAS 14.09.18 ALVENI rechts vom Rhein
3598 Zeichen
für Arbeit und Soziales für Familie, Senioren, Frauen und Jugend E HAP Europäischer Hilfsfonds für die ‚am stärksten benachteiligten Personen FR | Bundesministerium Bundesministerium a, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 53107 Bonn REFERAT VIGruEF2 REFERATSLEITER Markus Löbbert BEARBEITETVON Thomas Becker HAUSANSCHRIFT Rochusstraße 1, 53123 Bonn R : . . POSTANSCHRIFT 53107 Bonn Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity Frau Birgit Büttgen TEL +49 228 99 527-4128 Kleine Sandkaul 5 FAX +49 228 99 527-2396 50667 Köln E-MlL ehap@bmas.bund.de INTERNET www.bmas.de; www.ehap.bmas.de Bonn, 14. September 2018 ‚2 VIGruEF2-76051-40 Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP); Ihre Interessenbekundung „ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren“ Sehr geehrte Frau Büttgen, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Interessenbekundung für eine Projekt- förderung im Rahmen einer zweiten Förderrunde des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) ausgewählt wurde. Insgesamt wurden 149 Interessenbekundungen beim Bundesministerium für Arbeit und So- ziales (BMAS) eingereicht. Die Projektauswahl erfolgte auf Grundlage einer qualitativen Bewertung der Interessenbekundungen durch ein unabhängiges Gutachterinstitut sowie das BMAS und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Grundlage dafür waren der auf der EHAP-Webseite unter www.ehap.bmas.de veröffentlichte Kriterienkatalog und das Bewertungsschema sowie die Anzahl der einge- gangenen Interessenbekundungen im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden EHAP- Mitteln. Dienstgebäude Bonn-Duisdorf, Rochusstraße 1: Bushaltestelle Rochusstraße, Bundesministerien han 609, 800, 843, 845) oder Haltepunkt "Helmholtzstraße” der RB 23 und ca. 10 Minuten Fußwe: Dienstgebäude Bonn-Duisdorf, Villemombler Straße 76: Buslinien (605, 606, 607, 608, 609, 843) EUROPÄISCHE UNION Das sich nun anschließende Antrags- und Bewilligungsverfahren wird vom Bundesverwal- tungsamt (BVA) durchgeführt. Um das weitere Verfahren der Antragstellung und wichtige Aspekte der Projektförderung und -durchführung mit den ausgewählten Projektträgern zu besprechen, findet am Montag, den 24. September 2018, eine gemeinsame Informationsveranstaltung des BVA und BMAS im TechnologiePark Köln, Josef-Lammerting-Allee 17-19 in 50933 Köln statt. Die Veranstaltung startet um 11.00 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr. Sie können mit bis zu zwei Personen daran teilnehmen. Aufgrund der großen Bedeutung einer ordnungs- und fristgemäßen verwaltungs- und finanztechnischen Abwicklung der Projekte sollten die Pro- jektleitung und eine finanztechnische Verwaltungskraft an der Veranstaltung teilnehmen. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte bis Dienstag, den 18. September 2018 12:00 Uhr, fol- genden Link: http://reg.bmas.de/EHAP-09-2018. Zusammen mit einer Bestätigungsmail erhalten Sie eine Tagesordnung sowie eine Wegbeschreibung und einen Parkausweis. Bitte beachten Sie, dass jede/r Teilnehmer/in sich gesondert anmelden muss. Mit Ihrer An- meldung erhalten Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung. Ich weise Sie darauf hin, dass sich aus der Auswahl Ihrer Interessenbekundung noch kei- nerlei Anspruch auf Förderung ergibt. Das BVA entscheidet über eine Förderung nach sei- nem pflichtgemäßen Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Thomas Becker
Antrag_Endfassung 12.10.18 links vom Rhein
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l l l l l Antrag für ein Vorhaben im Rahmen des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) Förderrichtlinie zur Verbesserung der Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter unter 7 Jahren, sowie von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen Bitte füllen Sie den Förderantrag auf den folgenden Seiten vollständig aus. Beachten Sie, dass die Antragstellerin/ der Antragsteller sicherstellen muss, dass alle relevanten Angaben der Teilprojekte im Gesamtantrag berücksichtigt werden. Hierzu gehören z.B. die folgenden Informationen: Kontaktdaten und Angaben zur Antragstellerin / zum Antragsteller Allgemeine Angaben zum Projekt Ausgangssituation und Zielsetzung Angaben zu den Einzelzielen Finanzierungsplan Wenn es sich um einen Einzel- oder Projektverbund handelt, muss die Antragstellerin / der Antragsteller in jedem Fall zusätzlich den Teilprojektantrag -01 ausfüllen. Bitte schließen Sie den Förderantrag elektronisch über ZUWES spätestens bis zum 19.10.2018 (23:59 Uhr) ab und drucken diese anschließend aus. Der ausgedruckte und rechtsverbindlich unterschriebene Förderantrag ist auf dem Postweg bis zum 24.10.2018 an unten genannte Adresse zu versenden. Es gilt das Datum des Posteingangsstempels des BVA. Bundesverwaltungsamt Referat ZMV II 5 - EHAP 50728 Köln Seite 1 Projekt 2019010277 Seite 2 Allgemeine Informationen Aktenzeichen Ressort: 76204-NRW-2019010277 Aktenzeichen BVA Ihre zuständige Sachbearbeiterin Ihr zuständiger Sachbearbeiter beim Bundesverwaltungsamt Keine Angabe Eingangsdatum des Antrages Datum der Bewilligung des Antrages Sitz der Zuwendungsempfängerin/des Zuwendungsempfängers Nordrhein-Westfalen Werden Ihre Originalbelege nicht bei Ihnen, sondern an einem dritten Ort aufbewahrt? Projekt 2019010277 Seite 3 Kontaktdaten zur Antragstellerin / zum Antragsteller Zuwendungsempfängerin/Zuwendungsempfänger Begünstigtennummer 371005 ID Transparenzdatenbank Begünstigter Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity Anschrift Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln, Deutschland Geschäftsführung Frau Marion Thevis; Frau Birgit Büttgen Kontaktperson Frau Marion Thevis E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de Telefon 022122129541 Homepage (optional) www.stadt-koeln.de Ansprechpartner/in für das Finanzcontrolling (Name,Telefonnummer, Faxnummer, Email-Adresse): Name: NN Telefonnummer: NN Faxnummer: eMail-Adresse NN Art der Zuwendungsempfängerin / des Zuwendungsempfängers 01 : Kommune ja Name des Antragstellers Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity Rechtsform des Antragstellers 22 : Stadt. Kommune, Landkreis etc. Art der Person des Antragstellers 2 : juristische Person des privaten Rechts Bankverbindung der Zuwendungsempfängerin/des Zuwendungsempfängers Projekt 2019010277 Seite 4 Angaben zur Antragstellerin / zum Antragsteller Allgemeine Nebenbestimmungen Branche des Begünstigten: 00 : entfällt Bank Bankname Sparkasse KölnBonn Bankleitzahl 37050198 Kontonummer 0093032977 IBAN DE40370501980093032977 SWIFT/BIC COLSDE33XXX Angaben zum Eigeninteresse (max. 1.000 Zeichen) Köln verzeichnet seit Jahren einen anhaltenden Zuzug von EU-Bürgern aus Südosteuropa. Neben erwachsenen alleinreisenden Personen, ist verstärkt der Zuzug v. Familien mit Kindern feststellbar. Dazu kommt eine nicht messbare Anzahl an EUBürgern, die nicht gemeldet sind, sich aber sowohl vorübergehend als auch regelmäßig in Köln aufhalten. Insbes. unter den EUZugewanderten aus Südosteuropa befinden sich viele Menschen, die versuchen ihre persönlich schlechte ökonomische+soziale Situation in ihrer Heimat durch Zuzug nach Köln zu verbessern. Aufgabe der Kommune ist die Schaffung von Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Integration+Teilhabe in die Aufnahmegesellschaft. Vorhandene Beratungs- und Unterstützungsangebote werden aufgrund sprachlicher/ kultureller Verständigungsschwierigkeiten, wegen Diskriminierungserfahrungen+ Ängsten nicht genutzt. Niedrigschwellige Unterstützungsstrukturen sind für die Teilhabe als auch den gesellschaftlichen Frieden+Zusammenhalt zwingend notwendig. Ergänzungen (max. 1.000 Zeichen) Obwohl Köln vielfältige Angebote zur Beratung+Unterstützung hat, gestaltet sich d. Zugang f. einen Teil der Neuzuwanderer weiterhin sehr schwierig. Neben sprachlichen+kulturellen Verständigungsschwierigkeit sowie begrenzten Ressourcen im bestehenden Beratungssystem verhindern zusätzlich Vorbehalte+Ängste vor staatlichen+nichtstaatlichen Stellen bis hin zu persönlichen Zwangslagen+Abhängigkeiten d. Zugang z. d. Menschen. D. Strukturen sind nur mit einer Ergänzung zu besteh. Ressourcen+ insbes. mit zusätzlichen aufsuchenden, hinführenden+begleitenden Hilfeansätzen sowie einem Empowerment der Zielgruppe - hierbei insbes. d. Personen d. im bes. Maß von Ausgrenzung+Diskriminierung betroffen sind - aufzubrechen, damit i. d.F. real. Einschätzungen gewonnen+Perspektiven mit entsprechenden Hilfen entwickelt werden können. Ziel: Schaffen von Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration v. bes. benachteiligten Unionsbürgern/-innen in die Aufnahmegesellschaft Angaben zur administrativen und fachlichen Qualifikation sowie zu vorhandenen Beratungsstellen/-strukturen einschl. der interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen des Projekt- und Beratungspersonals (max. 2.500 Zeichen) Das Projekt wird im Projektverbund (PV) mit zuverlässigen und fachlich kompetenten Trägern durchgeführt. Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikates DIVERSITY. Als 1. deutsche Stadt hat sie die Charta der Vielfalt unterzeichnet+ein Diversity-Konzept verabschiedet. Organisatorisch angebunden ist das Projekt in der Dienststelle Diversity, deren Aufgabe der Abbau von Intoleranz, Diskriminierung+Ausgrenzung innerhalb der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft ist. Ziel ist die Verbesserung von Teilhabe u. Chancengerechtigkeit aller von Ausgrenzung betroffenen Personen, insbesondere derer die von einer Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Alle Mitarbeitenden verfügen über Erfahrungen in konzeptioneller Arbeit+ im Projektmanagement. Hinzu kommen interkulturelle – u. Diversity-Kompetenzen, die für eine bestmögliche Projektumsetzung aus verschiedenen Blickwinkeln notwendig sind. Alle Träger des PV wurden bereits aufgrund ihrer langjährigen fachlichen Qualifikationen und Erfahrungen in der Arbeit mit der benannten Zielgruppe ausgewählt. Sie sind in der Sozial- und Beratungslandschaft fest etabliert. Es ist beabsichtigt, mit bestehenden Projektteams zu arbeiten, da diese neben den erforderlichen Qualifikationen über einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Zielgruppen und eine sehr gute Vernetzung in die bestehenden Beratungsstrukturen vor Ort verfügen. Die pädagogischen Fachkräfte verfügen über einschlägige Berufserfahrung, sind meist mehrsprachig und verfügen über eine Zuwanderungsgeschichte. Alle Fachkräfte sind oder werden zum Diversity- und Genderansatz sensibilisiert, die Ansprache der Zielgruppe erfolgt gendersensible durch männlich-weiblich besetzte Teams. Die Kollegen/innen sind in die Trägerstrukturen der Kooperationspartner vor Ort eingebunden. Die Träger verfügen aus ihrer Beratungspraxis heraus über langjährige etablierte Kontakte+Kooperationsstrukturen zu den im Kölner Stadtgebiet bereits vorhandenen Beratungsstellen im Hilfesystem. Sie verfügen zudem über eigene Beratungsstrukturen und oftmals kann eine direkte Weitervermittlung in die hausinterne Beratungsstrukturen stattfinden. Die personelle Ausstattung der beteiligten Träger ist abhängig von der jeweiligen Ausrichtung und Zielgruppe. Sie verfügen über hauptamtliches Fachpersonal und werden durch Honorarkräfte ergänzt, die die erforderlichen Qualifikationen aufweisen. Projekt 2019010277 Seite 5 Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Die Dienststelle Diversity der Stadt Köln ist in besonderem Maße erfahren in der Umsetzung von Projekten mit verschiedensten Trägern und besitzt die notwendigen fachlichen und administrativen Qualifikationen zur Durchführung von Projekten. Die förderkonforme Abwicklung des Gesamtprojektes wird durch den Einsatz der Projektkoordination bei der Stadt Köln und der Verwaltungskraft für finanztechnische Abwicklung sichergestellt. Angaben zu projektrelevanten Erfahrungen in EHAP und / oder anderen Programmen in den letzten fünf Jahren (max. 3 Beispiele) (max. 2.500 Zeichen) ESF: "Willkommen + Ankommen in Köln" Projekt zur Arbeitsmarktintegration als Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes "Starkes Veedel - Starkes Köln", Anschlussprojekt von "Willkommen in Köln", Kooperationsverbund (KV) Stadt mit 3 Trägern, nachhaltige Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt+das soziale Umfeld, arbeitsmarktaktivierende Beratungsleistungen+präventiv ausgerichtete (Grund-) Bildungsangebote, Neuausrichtung des sozialraumbezogenen Ansatzes von WIK in den Stadtteilen Kalk und Mülheim, in 2017 Erweiterung auf Meschenich/Rondorf und Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord, Projektvolumen:1.159.437 €, Laufzeit 01.01.16-31.12.2018, Beratungen: 2.800, arbeitsmarktliche Aktivierungen: 679 Personen, Vermittlung in Arbeit: ca. 244, 1. Quartal 2018: Beratungen: 360, arbeitsmarktliche Aktivierungen:48 Personen, Vermittlung in Arbeit: ca. 56 EHAP: 2 Projekte in Köln zu Handlungsschwerpunkt 1 und 2, Laufzeit: 01.01.16- 31.12.18 BONVENA: KV Stadt mit 5 Trägern, Ansprache, (aufsuchende) Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzugewanderten EU-Bürger*innen im Hinblick auf die Beratungsstrukturen des regulären Hilfesystems, aufsuchende Beratung und teils muttersprachlicher Zugang an informellen und formellen Treffpunkten in den Sozialräumen, Verbesserung des Zugangs zum Hilfesystem um damit die Voraussetzung zur Integration in die Gesellschaft in Deutschland zu schaffen,sozialraumbezogener Ansatz in den besonders betroffenen Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk+Mülheim, Gesamtstädtischer Ansatz für das Angebot für männliche Prostituierte+für Frauen mit Gewalterfahrung+von Sexismus, Rassismus+anderen Unterdrückungsformen betroffen sind, Projektvolumen: 944.775 €, Ergebnisse zum 30.06.18: Beratungen: 1.658 Personen, Vermittlungen in Strukturen des Regelsystems: 1.332 Personen, Begleitungen: 637 Personen ZuBeFa: KV Stadt mit 6 Trägern, muttersprachliche+ aufsuchende+ niederschwellige Ansprache in Wohnquartieren, Schulen, Kitas und informellen Treffpunkten, Beratung+Information zu Angeboten der frühen Bildung+soz. Betreuung für Kinder von benachteiligten, neuzugewanderten EU-Bürger*innen+deren Eltern,sozialraumbezogener Ansatz in den besonders betroffenen Stadtteilen Rodenkirchen, Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Mülheim, Kalk, Porz; Projektvolumen: 999.234 €, Ergebnisse zum 31.12.17: 1359/ 970 Beratungen Eltern/Kinder, Vermittlungen in Strukturen des Regelsystems Eltern/Kinder: 1160/ 794 Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Führen Sie aktuell ein EHAP-Projekt durch? 01 : Ja Durchführungszeitraum (frühester Projektbeginn: 01.01.2019, Projektlaufzeit 2 Jahre bis 31.12.2020) Projekt 2019010277 Seite 6 Allgemeine Angaben zum Projekt Angaben zum Programm : EHAP II Finanzierungsart 02 : Anteilfinanzierung Finanzierungsform 01 : nicht rückzahlbare Unterstützung Zuwendung oder Vertrag? ZW : Zuwendung Name des Projektes (max. 500 Zeichen) ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren Akronym Projektlaufzeit Beginn der Projektlaufzeit 01.01.2019 Ende der Projektlaufzeit 31.12.2020 Angaben zu den bestehenden Beratungsstrukturen vor Ort, deren Wirkung durch das Vorhaben flankierend ergänzt und verstärkt werden sollen (max. 2.500 Zeichen) In Köln konzentriert sich der Zuzug von Zugewanderten nicht auf einige wenige Quartiere, sondern verteilt sich über das ganze Stadtgebiet. Besonders betroffen sind jedoch zwangläufig die Gebiete, die mit vergleichsweise hohen Arbeitslosenquoten und entsprechend hohen Anteilen von Transferleistungsempfänger, noch relativ preisgünstigem Wohnungsbestand zu den benachteiligten Stadtteilen und -vierteln in Köln gehören. Linksrheinisch sind insbesondere die Stadtteile Ehrenfeld, Innenstadt und Rodenkirchen von der erhöhten Zuwanderung aus Südosteuropa betroffen. Das Regelsystem und die freie Trägerlandschaft bieten in hier bereits gut auf- und ausgebaute Unterstützungs- und Beratungsangebote für alle dort lebenden Menschen an. Hierzu zählen neben den verschiedenen Fachämtern der Stadt Köln in den Stadtbezirken vor allem die Integrationsagentur mit den verschiedenen Beratungsstrukturen, die interkulturellen Zentren, der Jugendmigrationsdienst, verschiedene Jugendhilfeträger, Netzwerke wie "frühe Hilfen"+"Erziehung in Schule", eine Drogenberatungsstelle, sowie verschiedene Träger niedrigschwelliger nachbarschaftlicher Aktivitäten. Ergänzt werden die Strukturen durch drittmittelgeförderte Projekte: ESF- Projekt "WAK" zur Arbeitsmarktintegration als Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes "Starkes Veedel - Starkes Köln", das Landesprojekt "Clearingstelle Migration", das ESF-Projekt Stadtteileltern sowie das neue Grundbildungsprojekt "Aktiv-S". Trotz dieser Strukturen sind die Stadtbezirke stark gekennzeichnet durch die in sich geschlossene Zielgruppe, die zu den Unterstützungsangeboten kaum Zugang findet bzw. nicht dauerhaft in den Strukturen bleibt. Zugangshindernisse bestehen vor allem in den Bereichen Sprache, Wohnraum- +Gesundheitsversorgung sowie zu den Angeboten der frühen Bildung und sozialen Betreuung. Ziel des EHAP-Projektes ist, den Zugewanderten durch niederschwellige Angebote Zugänge in die Regeldienste zu verschaffen. Durch den Empowerment Ansatz soll die vom Projekt benannte Zielgruppe gestärkt, gefördert und gefordert werden. Darüber hinaus ist Ziel das Zusammenleben im Quartier zu stärken. Durch den neu etablierten PV, werden vorhandene Strukturen gebündelt, um bestmöglich Zugangswege und Ketten für die Zielgruppe zu erschließen. Der PV ergänzt die bestehenden Angebote durch die Schließung von Lücken und die damit verbundene Öffnung von bisher nicht vorhandenen Zugangswegen speziell für diese Zielgruppe. Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Aus technischen Gründen müssen Einzelprojekte als "SP : Projekt mit Teilprojekten" angelegt werden. Bitte wählen Sie entsprechend das Feld "SP : Projekt mit Teilprojekten" aus. Projekt 2019010277 Seite 7 Angaben zur Bildung von Kooperationsverbünden (max. 2.500 Zeichen) Die Stadt Köln plant im Unterschied zur 1. Förderhase jetzt zwei sozialraumorientierte PV, geografisch durch den Rheinverlauf in ein links- und ein rechtsrheinisches Projekt gegliedert. Für den linksrheinischen Projektverbund plant die Stadt Köln die Weiterleitung der Zuwendung an 5 Teilprojekte, verortet in den Stadtbezirken Ehrenfeld, Innenstadt und Rodenkirchen: eva gGmbH. (Beratung Erw.), Allerweltshaus Köln e.V. (Beratung Familien + Kinder), Caritasverband (Beratung Erw.+Familien+Kinder), Looks e.V. (Beratung männl. Erw.), agirsra e.V. (Beratung weibl. Erw.). Bei den o.g: Stadtbezirken handelt es sich linksrheinisch um die Stadtbezirke, die in besonderem Maße von einer erhöhten Zuwanderung von Menschen aus Südosteuropa betroffen sind. Die benannten Träger sind in den Stadtbezirken langjährig etabliert und waren bereits Teil der 1. Förderphase. In der 2. Förderphase werden diese Träger in einen neuen PV integriert. Die Träger zeichnen sich alle durch langjährige Erfahrungen und eine hohe Fachlichkeit (Case-Management, Systemische Beratung, Antidiskriminierung) und interkulturellen Kompetenzen aus. Darüber hinaus verfügen sie als einzige in diesem Gebiet über einen hohen Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe. Zudem haben sie umfangreiche Kenntnisse bezüglich der Verteilung, Anbindung und Organisation der Zielgruppe in den jeweiligen Stadtbezirken. Der neue PV kann perfekt durch Angebots- und Beratungsstrukturen ineinander greifen und damit ein strukturiertes Beratungsnetzwerk speziell für die Zielgruppe schaffen. Durch die Verzahnung dieser 5 Träger können Einzel- wie auch Mehrfachproblemlagen im Verbund besprochen und gelöst werden. Damit ist zu einem hohen Maße gewährleistet, dass keine Beratungslücken bzw. Unterbrechungen entstehen. Des Weiteren sind alle Partner in einem etablierten Netzwerk im Stadtbezirk bestehend aus Sozialraumkoordination, verschiedenen Fachämtern und Trägern eng verbunden. Durch das Projekt werden insgesamt neue Schnittmengen geschaffen, die sowohl für die Zielgruppe vor allem aber auch für die Anwohnerinnen und Anwohner notwendig sind. Der neue PV schafft eine größere Ansprachefläche für die Belange aller. Somit können beispielsweise Konfliktpunkte, die sich zwischen einigen EU-Zugewanderten und einzelnen Geschäftsleuten/ der Nachbarschaft durch die prekäre Lebenssituation der Zugewanderten ergeben, zielführend und im Bestfall ohne Eskalation eingedämmt werden. Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Einzelprojekt oder Projekt mit Teilprojekten SP : Projekt mit Teilprojekten Durchführungsort(e): Angaben zum Wirkungskreis (Durchführungsort bzw. Durchführungsorte) im lokalen / regionalen Kontext, in dem das Vorhaben umgesetzt werden sollen Bundesländer Postleitzahl Ort Nordrein-Westfalen 50823 Köln Nordrein-Westfalen 50825 Köln Nordrein-Westfalen 50667 Köln Nordrein-Westfalen 50997 Köln Erläuterungen (max. 500 Zeichen): Bestimmte Gebiete in Köln (Ehrenfeld, Innenstadt, Rodenkirchen) weisen gesamtstädtisch erhöhte Zuwanderung v. EU- Bürger*innen auf. Unterstützungs- u. Beratungsangebote, Angebote zur Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns etc. werden im wesentlichen auf die 3 Stadtbezirke ausgerichtet+von den 5 dort ansässigen Trägern umgesetzt. Das Beratungsangebot ist grundsätzlich für alle EU-Zugewanderten offen; die aufsuchende Beratung wird sich jedoch in der Regel auf diese Stadtbezirke konzentrieren. Ergänzungen (max. 500 Zeichen) Erstreckt sich auch auf die Durchführungsorte des Projektes ALVENI rechts vom Rhein (Projektnummer 2019010278), da die beiden Projektverbünde eng zusammenarbeiten (Verweisberatung, Inanspruchnahme von Workshopangeboten, etc.) Projekt 2019010277 Seite 8 Ausgangssituation Beschreibung der aktuellen Problemlagen vor Ort und des daraus abgeleiteten migrations- und geschlechterspezifischen Handlungsbedarfs für die Zielgruppe(n) unter Berücksichtigung der vorhandenen Hilfeangebote, ESF-Programme des Bundes und der Länder oder anderer Programme (max. 2.500 Zeichen) Köln verzeichnet seit vielen Jahren einen anhaltenden Zuzug von EU-Bürgern. Seit dem EU-Beitritt von Bulgarien+Rumänien in 2007 ist die Zahl der gemeldeten EU-Bürgern aus den beiden Staaten deutlicher als bei allen anderen Zugewanderten aus den EU-Mitgliedsstaaten gestiegen. Zum Stichtag 31.12.06 waren insgesamt 3582 Menschen aus beiden Staaten gemeldet (1208 Bulg., 2374 Rum.). Zum 31.03.18 hat sich die Zahl auf insgesamt 15804 Menschen erhöht (8916 Bulg., 6888 Rum.), darunter 1732 unter 6 –jährige, und damit mehr als vervierfacht. Linksrheinisch sind in Köln in besonderem Maße die Stadtbezirke Ehrenfeld, Innenstadt, Rodenkirchen betroffen. Hier hat sich die Zahl 4-facht. Stand 31.12.05: insgesamt 1.238 Menschen (534 Bulg., 704 Rum., darunter 46 unter 6-jährige). Stand 31.03.18: insgesamt 4859 Menschen (2600 Bulg., 2259 Rum., darunter 486 unter 6- jährige). Dazu gibt es in Köln eine nicht quantifizierbare Anzahl an EU-Bürgern ohne Meldestatus, die sich temporär o. dauerhaft in den Stadtteilen aufhalten. Häufige Problemlagen der betroffenen Menschen sind: Mangel an existentieller Versorgung mit Nahrung, Kleidung+der Möglichkeit, sich und die Kleidung zu reinigen+zu pflegen, prekäre Wohnverhältnisse /(drohende) Wohnungslosigkeit, Mangel an medizinischer Versorgung, fehlende Sprachkenntnisse, Leiden unter ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, fehlende Kenntnisse in Behördenangelegenheiten+Jugendhilfestrukturen, fehlende Möglichkeit der ordnungsbehördl. Anmeldung mit Auswirkung auf viele Lebenslagen, z.B. kein Anspruch auf Schulplatz, Leiden in der Prostitution, aggressives Betteln (auch von Familien), soziale Ausgrenzung +Diskriminierung, prekäre Lebenssituation führt zu Anpassungsschwierigkeiten im sozialen Alltagsverhalten, Konflikte mit der Nachbarschaft, fehlende Möglichkeit Bildungs- +Spracherwerbsangebote zu nutzen, weil in dieser Zeit das Überleben+die Existenz gesichert werden muss, fehlender Zugang zu sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe+ dadurch fehlende Chancen zur gesellschaftlichen Integration, mangelnde sprachliche +kulturelle Öffnung der für diesen Personenkreis zugänglichen Regelsysteme. Benötigt werden geschlechter- und altersdifferenzierte Hilfsangebote (Ansprache, Beratung, intensive Begleitung, niedrigschwellige Bildungs-+Gruppenangebote) die den Neuzugewanderten niederschwellig die Inanspruchnahme von Regelangeboten eröffnet+ihnen Perspektiven für eine gelingende Integration aufzeigt+so die aktuelle Lebenssituation verbessert. Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Auswahl des Projektziels bzw. der Projektziele, das bzw. die Sie erreichen wollen: Projekt 2019010277 Seite 9 Angaben zur Zielsetzung des Vorhabens und Beitrag zu den Programmzielen des EHAP (Mehrfachnennungen sind möglich) Ansprache, (Orientierungs-)Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/- innen und deren Kinder im Vorschulalter bis zu 7 Jahre (Einzelziel A) Ansprache, (Orientierungs-)Beratung und Begleitung wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen (Einzelziel B) Ergänzende Erläuterungen zum Projektziel sowie zur jeweiligen Zielgruppe unter Berücksichtigung der Ausführungen auf der Seite "Ausgangssituation" (max. 2.500 Zeichen) Die geplanten Aktivitäten erfüllen eine „Brückenfunktion“ durch Vermittlung von Über- und Zugängen zwischen den Zielgruppen und bereits bestehendenBeratungsstrukturen. Das Projekt setzt niedrigschwellig an und umfasst in erster Linie Ansprache, Beratung und Information.Besonderes Gewicht legt der EHAP auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen und die Vermeidung jeglicher Art von Diskriminierung. Beschreiben Sie den Beitrag des Vorhabens zur Erreichung der Progammziele des EHAP (max. 500 Zeichen): 1 Schwerpunkt liegt in der Verzahnung und Beratungsstruktur. Der linksrheinische PV wird sich etablieren u. Ansprechpartner für alle sein. Durch das Projekt ergeben sich darüber hinaus neue flankierende Angebotsstrukturen. Der PV wird alle notwendigen Methoden zur Erreichung der Zielgruppe u. Zielsetzung anbieten/umsetzten. Ziel: Armutsbekämpfung u. nachhaltige Integration in die Gesellschaft, Milderung von sozialen Problemlagen u. Wahrung des sozialen Friedens im öffentlichen Raum. Ergänzungen (max. 500 Zeichen) Ziel: Förderung des soz. Zusammenhalts/Inklusion, sowie Verringerung d. Zahl d. armutsgefährdeten+von soz. Ausgrenzung bedrohten Personen gem d. Strategie Europa 2020 Soz. Inklusion v. Menschen unterstützen, die zu weit v. Arbeitsmarkt entfernt sind, um v. d. aktiven Arbeitsmarktmaßnahmen des SGB II/ III u. d. Sonderprogramme des ESF erreicht zu werden+die auch keinen/unzureichenden Zugang zu anderen Beratungs- +Unterstützungsleistungen des regul. Hilfesystems haben Projekt 2019010277 Seite 10 Angaben zu den geplanten Aktivitäten, um die Zielsetzung des Vorhabens zu erreichen: (Mehrfachnennungen sind möglich) Ansprache und (Orientierungs-)Beratung im Hinblick auf die Inanspruchnahme von vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Heranführung und Begleitung bei Behördengängen und zu den vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Spezielle Beratungsangebote für EU-Neuzugewanderte in Wohnungsnot Niedrigschwelligen Aktivitäten für Eltern (z.B. Nähkurse, Kleinkindgruppen), in denen Fragen zur Existenzsicherung und zur frühkindlichen Bildung sowie zur sozialen Betreuung thematisiert werden können, die additiv zu bestehenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten für Kinder und ihre Familien entwickelt, erweitert oder erprobt werden, mit dem Ziel, den Weg in das Regelangebot der Kindertagesbetreuung vorzubereiten Heranführung und Begleitung von Eltern und Kindern bis zu 7 Jahren zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung, wie z.B. Kitaplätzen, Krabbelgruppen, Spielgruppen sowie Sport- und Musikangebote von Vereinen Aufklärung und Information über das System der Tagesbetreuung Unterstützung (bis zu sechs Monaten) zur Sicherstellung des Verbleibs von Kindern bis zu 7 Jahren in Kitas, die additiv zu bestehenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten für Kinder und ihre Familien entwickelt, erweitert oder erprobt werden, mit dem Ziel, den Weg in das Regelangebot der Kindertagesbetreuung vorzubereiten Niedrigschwellige Beratungsangebote für Wohnungslose (ambulante Beratungsstellen und Straßensozialarbeit) Unterstützung von Wohnungslosen im Rahmen von Anlauf- und Vermittlungsstrukturen, wie z.B. Notunterkünfte, Bahnhofsmissionen, Tagesaufenthaltsstätten oder andere Vermittlungsstrukturen Pädagogische und psychologische Unterstützung von Wohnungslosen Präventive niedrigschwellige Beratungsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen Mediation/Konfliktmanagement Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/interkulturellen Schulungen/Diversity-Workshops für das Projektpersonal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie Kitas Einzelfallbezogene Verweisberatung an ESF- oder andere Programme („Förderketten“) Unterstützung bei geschlechtsbezogenen Problemlagen und Förderbedarfen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Broschüren, Videos, Ausstellungen) Aktivitäten zur Verstetigung und Absicherung der Nachhaltigkeit des Vorhabens in kommunalen Strukturen Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfeangeboten (wie z.B. Migrationsberatungsdienste, Stadtteilprojekte, insbesondere im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“, Jugend-/Sozialamt) Einzelfallbezogene Verweisberatung an Rückkehrberatungsstellen Austausch und Kooperation mit Organisationen in den Herkunftsstaaten im Rahmen bestehender oder geplanter kommunaler Partnerschaften/Zusammenarbeit (nur in Verbindung mit einzelfallbezogener Verweisberatung an Rückkehrberatungsstellen) Sonstiges Sonstiges (max. 500 Zeichen): Bildung von Patenschaften zum nachhaltigen Unterstützen+Begleiten Aufklärung zu lebensweltlichen Themen (Hygiene, nachbarschaftlicher Umgang,Wohnen,Verschuldung,Sucht,Schwangerschaft,Haushaltsführung etc.) Beratung zu spezif. Themen der Träger agisra+looks Gemeinwesenorientierter Ansatz: Intervention bei Problemen mit Nachbarn, Anwohnern, Vermietern+Gewerbetreibenden durch Mediation,Aufklärung+Sensibilisierung Kleingruppenberatung, vor allem für alleinstehende Frauen Konversationsangebote Ansprache und (Orientierungs-)Beratung im Hinblick auf die Inanspruchnahme von vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Die gendersensible Ansprache von neuzugewanderten Unionsbürger_innen wird durch zwei Säulen geschehen: Aufsuchende Arbeit: Im Streetwork wenden sich Frau/Mann besetzte Teams auf festen Routen an Personen der Zielgruppen im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots+informellen Treffpunkten, aber auch durch Hausbesuche. Sie klären dabei über die in den Stadtbezirken bestehenden Hilfssysteme auf. Durch mehrmaliges Ansprechen bauen Sie Vertrauen auf+aktivieren für ein erstes Beratungsgespräch. Die aufsuchenden Angebote werden mit den TPen für den Bereich Kinder/Eltern z.T. abgestimmt+gemeinsam durchgeführt Zusätzl. feste Beratungszeiten im TP: offene Sprechstunden, Termine für Einzelberatung, ergänzende Kleingruppenberatung Projekt 2019010277 Seite 11 Heranführung und Begleitung bei Behördengängen und zu den vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): ...zu Behörden, Institutionen des Regelsystems, Clearingstelle Migration und Gesundheit, Frauenhäusern, Schuldnerberatung, Ärzten, Rechtsanwälte etc, sowie zu zielgruppenspezifischen Angeboten im Stadtteil, aber vor allem auch an die in TP vorhandenen und über den EHAP hinausgehende Angebote in den Mutterhäusern; Verweisberatung an die zielgruppensprezifischen TP; Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche; nach Stabilisierung im EHAP Weiterleitung an Angebote des ESF – allen voran „Willkommen und Ankommen in Köln“, das Projekt „Chancen geben“, „Stadtteileltern“ etc. Niedrigschwelligen Aktivitäten für Eltern (z.B. Nähkurse, Kleinkindgruppen), in denen Fragen zur Existenzsicherung und zur frühkindlichen Bildung sowie zur sozialen Betreuung thematisiert werden können (...) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): ...im Bereich Gesundheit (Prävention v. Krankheiten, Vorsorgeuntersuchungen, Zahnhygiene, Abhängigkeitserkrankungen, Kauf- +Spielsucht, Körperpflege+Körperbewusstsein), Erziehung (Angebote z. Stabilisierung der Eltern- Kind- Beziehung –Tipps+Informationen z. Erziehungsfragen), Bildung+Freizeit (Freizeitgestaltung/Kreativangebote f. Eltern+Kind). Themen können z.B sein: „Das Bildungs- +Teilhabepaket“, „Sprache und Integration“, „Wer hilft mir? Informationen f. Eltern zu den Themen: Nachhilfe, Sportvereine, Musik +Tanzunterricht +anderen Aktivitäten“, „Kinder spielerisch fördern: Mehrsprachige Entwicklung des Kindes“, „Fit für den Kindergarten“ „Gesund leben“ +„Wohnen“; Angebote z. Teilnahme an einem Nähkurs, Mutter-Kindgruppe, Elterncafes, Sprach- + Kommunikationstrainings; Informationsveranstaltungen finden z. Thema Energieverbrauch, Schulden, soz. Netzwerke, Schuldenprävention, Energieberatung, Stromsparcheck sowie zu existenziellen Fragen +Verbraucherschutz statt. Heranführung und Begleitung von Eltern und Kindern bis zu 7 Jahren zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung, wie z.B. Kitaplätzen, Krabbelgruppen, Spielgruppen sowie Sport- und Musikangebote von Vereinen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): ...setzt sowohl auf der (aufsuchenden), niedrigschwelligen Beratungs-, als auch auf der Informations-+ Bildungsebene an. Erreichen der Zielgruppen durch Schaffung passgenauer Zugangswege zu früher Bildung und sozialer Betreuung: Eltern werden sensibilisiert, informiert, individuell unterstützt +erhalten konkrete wohnortnahe, sozialraumbezogene Angebote für sich+ihre Kinder. In der Beratung+Begleitung werden erste Beziehungen hergestellt, Vertrauen aufgebaut+die Familien für weitere inhaltliche Angebote+eine Zusammenarbeit gewonnen. Die Träger haben sehr gute Kenntnisse über Angebote, sie sind gut vernetzt+kennen vor allem die wohnortnahen Angebote. So werden mit der Familie direkt Kontakte zu Kindertagesstätten, Eltern- Kind+Krabbelgruppen, Familienzentren, ortsansässigen Sportvereinen, Kultur- +Begegnungsstätten, Bürgerzentren, Interkulturelle Zentren+anderen Freizeit-+Bildungsangeboten aufgenommen. Begleitung zu den Angeboten durch Fachpersonal, Lotsen oder Paten. Aufklärung und Information über das System der Tagesbetreuung Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Eltern werden bei der Suche nach Lösungen für eine fehlende Kinderbetreuung durch indiv. Beratung sowie in Gruppenangebote z. System der Tagesbetreuung von Kindern informiert, beraten+unterstützt. Versch. Formen v Betreuungsmodellen (Tagesmutter, Eltern-Kind-Gruppe, Betreuung d. Angehörige+Freunde, Kindergarten, Kindertagesstätte/U 3, offene Ganztagsschule) werden vorgestellt, Kontakte hierzu hergestellt+vermittelt. Differenz. Informationen zum frühen Bildungssystem, der Notwendigkeit einer pädagogischen Frühförderung der Kinder. Referenten werden in Gruppenangebote eingeladen, um Fragen zur frühkindlichen Entwicklung und Betreuung zu beantworten. Eltern werden bei der Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz unterstützt, im Anmeldeverfahren durch das Fachpersonal aber auch durch Lotsen/Paten begleitet und unterstützt. Dies erfolgt durch individuelle Begleitung zu Kindertagesstätten/ zur Kindertagesplatzvergabestelle im Jugendamt der Stadt Köln. Projekt 2019010277 Seite 12 Unterstützung (bis zu sechs Monaten) zur Sicherstellung des Verbleibs von Kindern bis zu 7 Jahren in Kitas, die additiv (...) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Entscheidende Akteure vor Ort wie Regel – und Fachdienste, Beratungsstellen, sowie die vorgehaltene Infrastruktur werden für das Projektvorhaben genutzt und von Beginn an miteinbezogen. Die Akteure sind sensibilisiert und wirken aktiv zur Stärkung der Erziehungs- und Förderkompetenzen von Eltern mit. Es entstehen individuelle Unterstützungspakete. Die Eltern partizipieren und werden in ihrer Rolle als Erziehungsberechtigte gestärkt. Die Berater*innen des Projektes sind Ansprechpartner im Netzwerk, bilden Brücken im Netzwerk und begleiten die Eltern im Prozess von der Anmeldung bis zur Aufnahme ihres Kindes in einer Einrichtung und darüber hinaus. Der Kontakt zu Kindertageseinrichtungen wird gehalten, um die Eltern zu stabilisieren. Regelmäßige Treffen fördern die Schnittstellenarbeit und Bedarfe werden rechtzeitig erkannt, z.B. wohnortnahe Angebote zu frühkindlicher Entwicklung wie Eltern- Kind Spielgruppen, Sprachförderung, Elternfrühstück/Elterncafes oder Bedarf für Begleitungen durch Paten. Präventive niedrigschwellige Beratungsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Zielgruppenspezifische Beratung zum Thema Miete: Rechte und Pflichten, Verbraucherschutz etc. Streetwork+Verweisberatung zu zuständigen Stellen des Regelsystems, u.a. Wohnungsnotfallhilfe, Fachstelle Wohnen Abt. Prävention Begleitung zu zuständigen Fachämtern Flankierend zum Streetwork aufsuchende Arbeit in Form von Hausbesuchen mit dem Ziel des Schutzes vor akutem Wohnungsverlust Kontaktaufnahme zu potentiellen Vermietern, z.B. Wohungsgesellschaften Mediation zw. Vermieter+Klient/innen Kontaktaufnahme +Vermittlung zu Rechtsanwälten + Amtsgericht bei drohendem Rechtsstreitigkeiten Mediation/Konfliktmanagement Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Hausbesuche: Ansprechpartner für Nachbarschaftskonflikte, Klärung vor Ort Ansprechpartner für Behörden, z.B. Zusammenarbeit mit Ordnungsamt Ansprechpartner für Konfliktfälle mit Behörden, Vermittlung+Hinzuziehung von Beratungskräften mit jeweils erforderlicher Fremdsprachenkompetenz Darstellung bundeseinheitlicher Systemzusammenhänge (Wohnen, Bildung, Gesundheitssystem etc.) für Klient/innen Transparenz von Beratungsleistungen / Aufklärung über Möglichkeiten+Grenzen des Beratungs- +damit verbundenen Hilfesystems „Fahrplan“ benennen: Eckpunkte zu gelingenden integrativen Maßnahmen wie Wohnungssuche, Sprachkursaufnahme+Krankenversicherungsschutz für Familie+Einzelpersonen Flyermaterial an geeigneten Stellen (Behörden, Meldehalle, Schulen, Kitas, Schwimmbad, Vereine, etc.) Präsens bei Quartiersfesten+in relevanten Arbeitskreisen Hinzuziehung von Fachberatungsstellen u.a. Gesundheitsprävention, Gewaltschutz Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/interkulturellen Schulungen/Diversity-Workshops für das Projektpersonal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie Kitas Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Diversity-Workshop: Ziel: Vielfalt schätzen+ erwerben von Diversity-Kompetenz. Eigene Denk- +Verhaltensweisen reflektieren+das Handlungsrepertoire erweitern. Fokus auf unconscious bias. Schulung zur interkulturellen Sensibilisierung. Ziel: Erkennung von kulturell unterschiedlichen Denk- u. Verhaltensmustern+Lernen damit umzugehen. Vorbereitung auf potentielle Konfliktfelder im interkulturellen Kontext, Erweiterung der persönlichen Deutungs- u. Handlungsmöglichkeiten. Praktische Beispiele: wie wichtig ist interkulturelle Kompetenz, um Missverständnisse zu vermeiden. Nicht passendes Verhalten kann schnell als Beleidigung aufgefasst werden u. somit zu einem Verlust an Wertschätzung führen. Antidiskriminierungsworkshop dient als ein Einstieg in eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Diskriminierung im Alltag. Es geht um die Erkennung von Diskriminierung, die Verständnisentwicklung für die Diskriminierten und das Erkennen der Eigenbeteiligung. Projekt 2019010277 Seite 13 Einzelfallbezogene Verweisberatung an ESF- oder andere Programme („Förderketten“) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Durch Alveni werden Unionszugewanderte angesprochen +aktiviert, denen es oftmals nicht gelingt, von selbst potentielle Hilfsangebote zu identifizieren +den Weg dorthin auf sich zu nehmen. Dort wo die Aktivierung+Erstberatung gelingt, stehen Weichen zur Auswahl, eine stärkere Verfestigung instabiler Lebensverhältnisse vorzunehmen. Durch das ESF Projekt Willkommen und Ankommen in Köln eröffnen sich Wege in Arbeitsverhältnisse versch. Qualifikationsniveaus. In der landesgeförderten Clearingstelle Migration+Gesundheit klären sich Fragen fehlenden Krankenversicherungsschutzes. Durch das BMBF-Projekt Aktiv- S partizipiert die Zielgruppe an Angeboten der lebensweltorientierten Grundbildung. Die in Köln eingerichtete Notunterkunft Vorgebirgsstr. ermöglicht zudem kurzfristig die Beendigung von durch Obdachlosigkeit verursachter Instabilität. Ummantelt werden diese Projekte durch die TPinternen Beratungsstrukturen, so dass eine direkte Weitervermittlung erfolgen kann. Unterstützung bei geschlechtsbezogenen Problemlagen und Förderbedarfen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): s. Ausführungen zum Querschnittsziel "Gleichstellung von Frauen und Männern" Gendersensible Beratungsteams; Psychosoziale Unterstützung bei Fragen zu: •häuslicher Gewalt •Sexarbeit •(Familien-)konflikte •Erziehung •Gesundheit, Gesundheitsvorsorge und Krankenversicherung •Diskriminierung / Rassismus Gruppenangebote initiieren und durchführen zu den Themen: •Empowerment und Antidiskriminisierungsworkshops gegen Rassismus und Sexismus •Prävention von sexualisierter Gewalt+häuslicher Gewalt bzw. Gewaltschutzgesetz, •Erziehungskompetenzen, bzw. gewaltfreie Erziehung stärken+fördern •medizinische+gesundheitliche Aufklärung. Darunter auch sexuelle+reproduktive Gesundheit, Familienplanung+Verhütung Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Broschüren, Videos, Ausstellungen) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Sämtliche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und die Gestaltung der Kommunikationsmittel erfolgen unter Anwendung der entsprechenden Vorgaben und der in ZUWES bereitgestellten Materialien in der Tool-Box „Öffentlichkeitsarbeit“. Für sämtliche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit werden die Grundprinzipien „Gleichstellung“, „Vermeidung von Diskriminierung“ und „Barrierefreiheit“ angewandt. Aufgrund der hohen Analphabetenquote verstärkte Mund zu Mund-Propaganda. Jedes TP erstellt (mehrsprachige) Flyer und platziert das Projekt auf der eigenen Internetseite; auf der Internetseite der Stadt Köln wird das Gesamtprojekt präsentiert, Pressemitteilung zum Start des Projektes; gesamtstädtische und bezirkliche Gremien werden über das Projekt informiert; Ergebnistransfer der Projektergebnisse auf kommunaler Ebene, Teilnahme an Arbeitskreisen und Vernetzung auf regionaler- und Landesebene; Fachtagung Aktivitäten zur Verstetigung und Absicherung der Nachhaltigkeit des Vorhabens in kommunalen Strukturen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): laufende Evaluation der Gesamtprojektergebnisse und ggfls. Nachsteuerung; regelmäßige Sichtbarmachung der Problemlagen und der erreichten Ziele auf kommunaler Ebene; für eine Verstetigung der Projektinhalte ist eine enge Zusammenarbeit mit den Akteuren des Maßnahmepaketes "Humanitäre Hilfe für Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung" vorgesehen, das hinsichtlich der Bedarfe und Angebote kontinuierlich überprüft wird, so dass etablierte Strukturen aus Projekten aufgegriffen werden können. Projekt 2019010277 Seite 14 Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfeangeboten (wie z.B. Migrationsberatungsdienste, Stadtteilprojekte, insbesondere im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“, Jugend-/Sozialamt) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Ausgerichtet auf die gemischte Bewohnerstruktur befindet sich in allen projektrelev. Stadtbezirken eine ausdifferenzierte Struktur an Vereinen+Beratungseinrichtungen, Institutionen f. Familien, Aktivitäten nachbarschaftl. Selbsthilfe + bürgerschaftl. Engagements, wie z:B.: „Starke Veedel – Starkes Köln “ ,der IKD, das Jugendamt, das Sozialamt, das Wohnungsamt, die Bürgerberatung etc. Der PV kooperiert eng mit den im Stadtteil angesiedelten AKs wie den Stadtteilkonferenzen+den Bürgerdiensten mit der Intention, die Ziele des Projektes mit denen des Programms „ Soziale Stadt“ zusammen zu bringen+zu ergänzen. Die aufsuchende, kultur- +gendersensible Ansprache der Zielgruppe in den Wohnquartieren stellt eine Brücke dar zu den bestehenden Institutionen + Einrichtungen +ergänzt deren Wirken in sinnvoller+zielführender Richtung. Die in BONVENA+ZuBeFa erfolgreich etablierte Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort wird fortgesetzt+intensiviert. Einzelfallbezogene Verweisberatung an Rückkehrberatungsstellen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Die Rückkehr ins Herkunftsland ist für viele Neuzugewanderte aufgrund der sich durch die Freizügigkeit ergebenden Mobilitätsmöglichkeiten eine relevante Option. Teilweise ist der Aufenthalt in BRD aufgrund von erwarteten Saisonarbeitsverhältnissen von vorneherein nur temporär gedacht gewesen. Dort wo sich die Integrationsperspektiven anders entwickeln als gedacht, ist aber auch für Eingewanderte, die sich für eine langfristige Verlagerung ihres Lebensortes entschieden haben, die Rückkehr eine Option. Angebote der klass. Rückkehrberatung (in Köln:Diakonie) sprechen jedoch vorwiegend Geflüchtete an. Für die angesprochene Zielgruppe sind in Fällen, in denen sich für eine Rückkehr entschieden wird, eher die Kontakte+ Möglichkeiten des Sozialamtes, sowie der Bahnhofsmission Köln relevant. Hier bestehen schnelle Kontaktmöglichkeiten zur Finanzierung der Bustickets (übers Sozialamt) sowie am HBF Köln eine organisatorische (alltagspraktische) Unterstützung einzelner Rückkehrender vor Ort. Angaben zu den geplanten Output- und Ergebnisindikatoren Outputindikatoren (geplant): Gesamt 2019 2020 Neuzugewanderte Personen ohne Kinder: 860 430 430 Gesamt 2019 2020 Neuzugewanderte Eltern / Erziehungsberechtigte: 630 315 315 Gesamt 2019 2020 Neuzugewanderte Kinder bis zu 7 Jahre: 420 210 210 Geplante Outputindikatoren insgesamt: 1.910 Bitte erläutern Sie, auf welche Weise die Outputindikatoren ermittelt wurden (max. 5.000 Zeichen): Die Outputindikatoren wurden auf der Basis der Vorerfahrungen in den Projekten BONVENA+ZUBeFa für die betroffenen Projektstandorte ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei folgende Punkte: - Anzahl der zur Zielgruppe zählenden Personen im Einzugsgebiet des Teilprojektes - Fokus auf intensivierte, auch mehrfache Beratung und Begleitung, da die Zielgruppe in der Regel mit komplexen Problemlagen in die Beratung kommt und vier Beratungstermine oft nicht ausreichend sind, um eine Stabilisierung und Überführung in Regelangebote zu erreichen - Verfügbare Personalressourcen und Mittel für Honorarkräfte - guter Zugang zur Zielgruppe durch langjährige etablierte Kontakt- und Kooperationsstruktur, Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe führt zur schnellen Ansprache Ergebnisindikatoren (geplant): Gesamt 2019 2020 Anzahl der neuzugewanderten beratenen Personen ohne Kinder, die mindestens ein lokal und/oder regional vorhandenes Hilfeangebot in Anspruch nehmen soll (in absoluten Zahlen): 516 258 258 in Prozent: 60,00 % Gesamt 2019 2020 Anzahl der neuzugewanderten beratenen Eltern/ Erziehungsberechtigten, die 441 220 221 Projekt 2019010277 Seite 15 Gesamt 2019 2020 mindestens ein lokal und/oder regional vorhandenes elternbezogenes Hilfeangebot in Anspruch nehmen soll (in absoluten Zahlen): in Prozent: 70,00 % Gesamt 2019 2020 Anzahl der Kinder bis 7 Jahre, die in mindestens ein lokal und/oder regional vorhandenes Angebot der frühkindlichen Bildung integriert werden soll (in absoluten Zahlen): 294 147 147 in Prozent: 70,00 % Summe der zu vermittelnden Personen: 1.251 Anteil an den geplanten Outputindikatoren insgesamt: 65,50 % Bitte erläutern Sie, auf welche Weise die Ergebnisindikatoren ermittelt wurden (max. 5.000 Zeichen): Die Ergebnisindikatoren wurden auf der Basis der Vorerfahrungen in den Projekten BONVENA+ZuBeFa für die betroffenen Projektstandorte ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei folgende Punkte: - Anzahl der zur Zielgruppe zählenden Personen im Einzugsgebiet des Teilprojektes - Fokus auf intensivierte, auch mehrfache Beratung und Begleitung, da die Zielgruppe in der Regel mit komplexen Problemlagen in die Beratung kommt und vier Beratungstermine oft nicht ausreichend sind, um eine Stabilisierung und Überführung in Regelangebote zu erreichen - Verfügbare Personalressourcen und Mittel für Honorarkräfte - guter Zugang zur Zielgruppe durch langjährige etablierte Kontakt- und Kooperationsstruktur, Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe führt zur schnellen Ansprache Angaben zu den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Querschnittsziele "Gleichstellung von Frauen und Männern sowie Nichtdiskriminierung": Querschnittsziel „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (max. 1.500 Zeichen) Durch die Anbindung an die Dienststelle Diversity sowie die flankierenden Angebote aus dem PV mit LOOKS e.V.und agisra e.V. wird ein besonderes Merkmal des Projektes auf der Gleichstellung und dem Abbau von Ausgrenzung+Diskriminierung gegenüber der Zielgruppe liegen. Insbesondere Frauen+Mädchen der benannten Zielgruppe sind von Diskriminierung und Ausbeutung betroffen. Die Bildungschancen+damit eine eigenständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind sehr gering. Durch gendersensible Ansprache der Projektteams soll eine gezielte aufsuchende Beratung an Hot Spots der jeweiligen Geschlechtergruppen stattfinden, auch bei Müttern/Vätern. Zudem werden Angebote insbesondere für alleinstehende sowie von gewaltbedrohten Frauen/ mit +ohne Kinder initiiert. Durch spezielle Angebote für Mädchen im Vorschulalter+ihren Müttern soll der Umgang mit Rollenbildern und unausgesprochenen Erwartungen thematisiert werden. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls wichtig Jungen und (alleinerziehende) Väter in ihrer Rolle +Beziehung zu ihren Kindern zu stärken. So dass ebenfalls durch den Peer-Ansatz Angebote für Männer, Väter+Jungs angeboten werden. Die Beratungen werden um die Themen Homo-,Bi, Trans-, Inter-Sexualität erweitert. Darüber hinaus werden Angebote im geschützten Rahmen zu Themen wie Coming Out, Homosexualität im Familienkontext, Rechte von gleichgeschlechtlichen Paaren in Deutschland etc. angeboten werden. Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Querschnittsziel „Nichtdiskriminierung“ (max. 1.500 Zeichen): Sensibilisierung von Verwaltung+anderen Organisationen durch Anti-Diskriminierungs-Diversity Workshops mit speziellem Fokus auf das Thema unconscious bias (unbewusste Voreingenommenheit) Informationsveranstaltungen für die Bürger*innen +ortsansässige Institutionen zur Situation der Zugewanderten, um Verständnis für die Lage der Zugewanderten zu schaffen +den sozialen Frieden zu stabilisieren. Darüber hinaus werden Angebote geschaffen, die eine Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen. Heißt, es geht nicht darum zu erfahren warum der Andere anders ist, sondern über Themen Gemeinsamkeiten kennenzulernen. Beispielsweise kann es Angebote geben zu Themen wie Mietrecht, Umgang mit Nachzahlungen, Anmeldeverfahren Kita/ Schule; nicht nur zielgruppenspezifische Themen. Empowerment Angebote im Umgang mit dem Thema Diskriminierung +Ausgrenzung für die Zielgruppe. Teils ist dieser Personenkreis durch die häufige Erfahrung von Ausgrenzung traumatisiert, Angebote die diesem entgegenwirken, bieten auf der anderen Seite eine Stabilisierung um Alltagsthemen besser +einfach bewältigen zu können. Beratung +Begleitung zu Antidiskriminierungsstellen Einbringung von Nichtdiskriminierungsanforderungen von zugewanderten Hetero-, Homo-,Bi, Trans-, Inter-Personen in Foren der Stadtgesellschaft,Kooperation mit der Koordinierungsstelle zum Abbau von Intoleranz, Diskriminierung und Ausgrenzung (IDA) in der Dienststelle Diversity Projekt 2019010277 Seite 16 Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Angaben zu den geplanten Ansätzen zur (institutionellen) Verstetigung und Absicherung der Nachhaltigkeit des Vorhabens (max. 1.500 Zeichen): Die Stadt Köln verfügt gesamtstädtisch über diverse ineinandergreifende Handlungsansätze. Die EU Zuwanderung ist ein stetiger und anhaltender Prozess, mit wachsenden und wechselnden Chancen und Herausforderungen. Sie nutzt eigene Ressourcen +verschiedene Förderprogramme, um dieser Entwicklung gerecht zu werden. Ergänzend zu den Angebotsstrukturen der EHAP- Projekte aus der 1. Förderphase hat die Stadt Köln zusätzliche Mittel für humanitäre Hilfen für wohnungslose Menschen aus den Staaten der EU Osterweiterung bereitgestellt. Hierzu gehören u.a. ein Übernachtungsangebot, Tagesaufenthalt sowie soziale und medizinische Versorgung in Verbindung mit einer Anlauf- und Beratungsstelle. Die Projektergebnisse der 1. Förderrunde zeigen dennoch, dass die bisherigen Angebote der Stadt/Träger nicht ausreichend sind. Die benannte Zielgruppe wird immer noch nicht in Gänze erreicht. Der o.g. Maßnahmeplan wird im Laufe der Zeit an die Bedürfnisse und die verschiedenen Zielgruppen vor Ort angepasst und wird Teile der auslaufenden Projektstruktur berücksichtigen, so dass etablierte Angebotsstrukturen fortgesetzt werden können. Ohne eine weitere Drittmittelfinanzierung kann das Angebot für die Gesamtheit der Zielgruppe jedoch nicht in dem jetzigen Umfang aufrechterhalten werden. Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Kurzbeschreibung der Zielsetzung und des Vorhabens sowie eines Arbeits- und Zeitplans Zielsetzung und Vorhaben (max. 2.000 Zeichen) Zielsetzung ist die Stärkung der Teilhabe +Chancengerechtigkeit+damit die Integration in die Stadtgesellschaft, die Bekämpfung von Armut+sozialer Ausgrenzung, die Stärkung der Elternrolle+ die Eigenständigkeit von Frauen sowie die Milderung von sozialen Problemlagen, dadurch Verbesserung der Lebenssituation. Die im bes. Maß von Ausgrenzung +Diskriminierung betroffenen Personen innerhalb der Zielgruppen stehen im Fokus des Projektes. Handlungsleitend dafür ist bei allen TP die zugehende und bürgernahe Ansprache+Beratung sowie die Installierung von flankierenden Maßnahmen in die bestehenden Systeme. Um die Zielgruppe zu erreichen ist ein aufsuchender +muttersprachlicher Zugang erforderlich. Bei bettelnden sowie wohnungslosen EU- Zugewanderten ist eine intensivere und längerfristige Beratung+Begleitung zur erfolgreichen Stabilisierung/ Aktivierung erforderlich. Zur Interaktion mit der Zielgruppe werden verschiedene methodische Handlungsstrategien genutzt: gezielte Ansprache +(aufsuchende) Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots, informellen Treffpunkte (Spielhalle, Bar, Spielplatz, Hausbesuche, Elternabende von Kitas/Schulen), zusätzliche feste Beratungszeiten an den zielgruppenrelevanten Standorten gendersensible Ansprache in der Beratung und im Streetwork durch Mann/Frau besetzte Teams Patenschaften für längerfristige Begleitungen durch Ehrenamtliche Begleitung und Heranführung zu den (zielgruppenspezifischen) Angeboten im Stadtteil eigene niederschwellige, lebensweltliche+genderspezifische Angebote sozialarbeiterische Unterstützung in Krisensituationen Konfliktintervention bei Problemen im soz. Umfeld Kommunikation mit der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des soz. Friedens+Abbau von Diskriminierungsvorbehalten Workshops/ Informationsveranstaltungen zu interkulturellen und Diversity-Kompetenzen durch Empowerment wird die Zielgruppe befähigt selbstständige Lebensperspektiven zu entwickeln + eine gelingende Integration zu ermöglichen Projekt 2019010277 Seite 17 Ergänzungen (max. 5.000 Zeichen) Installation von niederschwelligen TP in den Stadtteilen, die besonders von Zuwanderung betroffen sind. Zusammenarbeit der zielgruppenspezialisierten TP im Verbund (Erwachsene/ Eltern/Kinder) um optimalen Zugang auf allen Ebenen zu erreichen, mit dem Ziel, einer gelingenden Integration der Zugewanderten im Sozialraum und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Wichtig ist bei der Umsetzung der Projektinhalte die Nutzung der bereits bestehenden Netzwerke in den Bezirken. Angebote aus dem Regelsystem sollen zugänglich gemacht werden und nach Bedarfslage kann die Angebotsstruktur in den jeweiligen Sozialräumen erweitert werden. Den Kooperationspartnern in den Netzwerken fehlen häufig die Fachkenntnisse in Bezug auf die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen, sowie die kulturell bedingten Besonderheiten der Zielgruppe. Als Projektpartner wurden von daher Träger ausgewählt, die über eine entsprechende interkulturelle Beratungskompetenz verfügen und einen niederschwelligen Zugang zu der Zielgruppe haben oder aufbauen können. Weitere methodische Handlungsstrategien zur Erreichung der Zielgruppe: •Vermittlung in Gruppenangebote, wie Eltern-Kind-Gruppen, um pädagogische Themenstellungen zu vertiefen und Erziehungskompetenz zu stärken •Soziale Gruppenarbeit im Rahmen interkultureller Familienbildung zur Ergänzung der niederschwelligen Angebote und zur Vertiefung verschiedenster Themenstellungen •Spielgruppen für Kinder zur Förderung der Sprachentwicklung, Motorik und Sozialkompetenz •Informationsveranstaltungen / Elternabende, um Familien den Zugang zu sozialen und medizinischen Regelsystemen, Kita, Schule, etc. muttersprachlich näher zu bringen •Mütter- und/oder Elterncafés, als erster informeller Treffpunkt zum Informationsaustausch zu aktuellen Alltagsfragen in Bezug auf die Förderung der Kinder Arbeits- und Zeitplan (max. 2.000 Zeichen) Fortlaufend: Stabilisierung der Zusammenarbeit zwischen PV+TP durch regelm. Projekttreffen Kooperation mit den Regelsystem für präventive Maßnahmen+gemeins. Streetwork intensivieren Netzwerkarbeit auf gesamtstädtischer+Projektebene Kommunikation mit der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des soz. Friedens+Abbau von Diskriminierungsvorbehalten Monitoring installieren+auswerten+Weiterentwicklung der Projektstrukturen Aufbau Websites mit aktuellen Infos/ PR 45% der Beratenen wurden zu den Unterstützungsstrukturen des Hilfesystems begleitet 2019/1.Hj: Gesamtstädt.+bezirkl. Gremien/AK sind über Projekt informiert Schulung aller im Projekt Beschäftigten zum Thema unconscious bias Ausbau der Beratungsstrukturen+der Zugangswege durch feste Beratungszeiten vor Ort an den Hot Spots/informellen Treffpunkten durch geschützte Beratungssituationen Gewinnung von Ehrenamtspaten f. intensive+längerfristige Begleitung (für Kinder/Erwachs./ Eltern) Initiierung+Aufbau+Fortschreibung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe wie z.B. lebensweltliche Grundbildung an Orten wie Kitas, interkulturelle Zentren, Cafes Informaterial f. Zielgruppe 2.Hj: Durchführung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe Nachbarschafts- Begegnungsfest, Einbezug aller vor Ort Lebenden/ Arbeitenden Sensibilisierung des Umfeldes/ Kommunikation mit der Stadtgesellschaft Erreichung der festgelegten Output- und Ergebnisindiaktoren 2020 1.Hj: Zwischenbericht für BMAS/BVA Evaluation Durchführung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe Durchführung Antidiskriminierungs-/Diversity-Workshops für Träger, Verwaltung, interessierte Bürger*innen 2.Hj: Durchführung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe Ergebnistransfer der Projektergebnisse auf kommunaler Ebene für den Verstetigungsprozess/ Fachtagung Erreichung der festgelegten Output-+Ergebnisindiaktoren Projektabschluss Ergänzungen (max. 5.000 Zeichen) s.o. Projekt 2019010277 Seite 18 Abgrenzung zu Ihrem aktuell durchgeführten EHAP-Projekt (max. 1.500 Zeichen) Vermehrt Fokus auf Personen, die im besonderen Maße von Ausgrenzung betroffen sind, legen+Vertrauensaufbau und Stabilisierung anstreben , zusätzliche feste Beratungszeit an "Hot Spots" längerfristige Begleitung durch Gewinnung von Paten ggf. mit eigenem Migrationshintergrund, Einrichtung und Ausbau von lebensweltlich orientierten+niederschwelligen Grundbildungsangeboten (Partizipation mit Projekt Aktiv-S,) Verstärkte Kommunikation in+mit der Stadtgesellschaft/ Dialog mit den Anwohnern+ ortsansässigen Institutionen Informationsangebote über die Situation der Neuzugewanderten und die Wege, die mit ihnen zu gehen sind, um ein Verständnis für die Lage der Zugewanderten zu erhalten+ den soz. Frieden zu stabilisieren Fokus auf die Initiierung von Angeboten für die Zielgruppe für leichtere Ansprache +Stabilisierung der Lebenssituation, so dass darauf aufbauend Beratungsarbeit stattfinden kann Fundierte Informationsveranstaltungen für Bürger*innen sowie auch für die vor Ort ansässigen Institutionen über die Situation der neu zugewanderten EU Bürger und die Wege, die mit ihnen zu gehen sind, um ein Verständnis für die Lage der Zugewanderten zu bewirken und den sozialen Frieden zu stabilisieren. gem. Aktionen im Quartier/ Zusammenleben auf Augenhöhe/ Gemeinsamkeiten erkennen und verstärken; Nutzung von gemeinwesenorientierten Ansätzen z.B. Straßenfest Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Abgrenzung insbesondere zum ESF und anderen EU-finanzierten Programmen (max. 1.500 Zeichen) Ziel des EHAP ist es, die akute Lebenssituation von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen zu verbessern. Der Fokus liegt auf der Heranführung an die vorhanden Hilfesysteme sowie auf der Verbesserung der Lebenssituation der Zielgruppe vor Ort. Als Bestandteil des ISEK steht im ESF-Projekt "WAK" die Arbeitsmarktintegration mit einer arbeitsmarktaktivierenden Beratung im Vordergrund. Die Träger im EHAP kooperieren mit den Netzwerkpartnern des ESF- Projektes und leiten Ratsuchende, die erste integrative Maßnahmen erfolgreich durchlaufen haben, weiter. Über das Bildungsprogramm Aktiv-S werden Grund- und Bildungsangebote initiiert. Der EHAP stellt flankierend zu diesen Bildungsangeboten die Brücke dar, die dazu dient, einerseits die passenden Bildungsangebote gemäß der Bedarfe der Zielgruppe zu finden bzw. zu schaffen, anderseits die Angesprochenen in die Formate zu vermitteln. Zudem liegt ein Fokus auf dem ganzheitlichen Ansatz: zum einem durch die Betreuung des Familienverbundes, zum anderen durch die Beratung zu Multiproblemlagen. Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Projekt 2019010277 Seite 19 Ausgaben, wie sie in der Interessenbekundung eingegeben worden sind. Ausgaben Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 ∑ Ausgaben 992.796,91 494.025,07 498.771,84 1 Projektbezogene Personalausgaben 809.885,66 402.879,02 407.006,64 1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 65.030,00 32.515,00 32.515,00 1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 48.000,00 24.000,00 24.000,00 1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 696.855,66 346.364,02 350.491,64 1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 2 Ausgaben für Honorarkräfte 53.416,00 26.708,00 26.708,00 2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 53.416,00 26.708,00 26.708,00 2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 3 Restkostenpauschale 129.495,25 64.438,05 65.057,20 3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 129.495,25 64.438,05 65.057,20 Einnahmen aus Projekttätigkeit Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 4 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 Zuwendungsfähige Ausgaben 992.796,91 494.025,07 498.771,84 Ausgaben, die im Rahmen des Antragsverfahrens erneut erfasst worden sind. Ausgaben Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 ∑ Ausgaben 992.697,09 493.634,08 499.063,01 1 Projektbezogene Personalausgaben 813.398,86 404.339,03 409.059,83 1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 70.279,80 35.139,90 35.139,90 1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 51.771,72 25.885,86 25.885,86 1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 691.347,34 343.313,27 348.034,07 1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 2 Ausgaben für Honorarkräfte 49.816,00 24.908,00 24.908,00 2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 49.816,00 24.908,00 24.908,00 2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 3 Restkostenpauschale 129.482,23 64.387,05 65.095,18 3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 129.482,23 64.387,05 65.095,18 Einnahmen aus Projekttätigkeit Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 4 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 Projekt 2019010277 Seite 20 Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 Kontrollsumme zuwendungsfähige Ausgaben 992.697,09 493.634,08 499.063,01 Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS/BMFSFJ" und "Mittel aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen. 85 % aus EHAP-Mittel bis zu 10 % aus Bundesmittel Mindestens 5 % Eigenmittel zur Kofinanzierung der Projekte Projekt 2019010277 Seite 21 Finanzierung des Projektes Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 Zuschussfähige Ausgaben 992.697,09 493.634,08 499.063,01 Einnahmen Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 ∑ Einnahmen 992.697,09 493.634,08 499.063,01 1 Öffentliche Mittel 148.904,57 74.045,11 74.859,46 1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00 1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 99.269,64 49.363,38 49.906,26 1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00 1.4 Kommunalmittel 49.634,93 24.681,73 24.953,20 2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00 2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00 3 Mittel aus dem EHAP 843.792,52 419.588,97 424.203,55 Interventionssatz 85,00 % Bitte stellen Sie kurz dar, wie die Kofinanzierung von mindestens 5 % sichergestellt werden soll und geben Sie an, welche Stellenanteile und Eingruppierungen Sie für die Projektkoordination und -verwaltung sowie das Beratungspersonal nach dem TVöD sowie die Honorakräfte pro Einzelziel zu Grunde gelegt haben (max. 2.500 Zeichen): Die Stadt Köln stellt den Eigenanteil in Höhe von 5 % (49.639,84 €) für den gesamten Projektverbund sicher. Projektkoordination: 0,5 Stelle EG 13 Stufe 2 TVöD Bund Projektverwaltung: 0,5 Stelle EG 9 b Stufe 2 TVöD Bund Beratungskräfte: 2 Stellen EG 11 Stufe 3 TVöD Bund (eva, agisra) 0,8 Stelle EG 10 Stufe 3 TVöD und 0,25 Stelle EG 10 Stufe 2/3 TVöD (Looks) 0,75 Stelle EG 11 Stufe 3 AVR (Caritas Erwachsene) 0,5 Stelle TVÖD EG 10, Stufe 5, mit einem Stundenumfang von 20 Stunden/pro Woche (Allerweltshaus) 0,5 Stelle TVÖD EG 10, Stufe 1, mit einem Stundenumfang von 20 Stunden/pro Woche (Allerweltshaus) 1 Stelle 39,5 Stunden S 8 Stufe 3 AVR (Caritas Eltern+Kinder) Honorarkräfte Stundensatz 15- 30 € Ergänzungen (max. 5.000 Zeichen) Die Stadt Köln stellt den Eigenanteil in Höhe von 5 % (49.639,93 €) für den gesamten Projektverbund sicher. Projektkoordination: 0,5 Stelle EG 13 Stufe 3 TVöD Bund Projektverwaltung: 0,5 Stelle EG 9 a Stufe 3 TVöD Bund Beratungskräfte: s. TP Honorarkräfte Stundensatz 15- 30 € l l l l l l l l l l l l sie bzw. er die EHAP-Förderrichtlinie einschl. des EU-Rechtsrahmens sowie die Ausführungen in dem Leitfaden zur Einreichung von Interessensbekundungen zur Kenntnis genommen hat. mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde. der Eigenanteil gesichert ist. die in Zusammenhang mit diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind. Die im Antrag anzugebenden Tatsachen sind subventionserheblich im Sinne des §264 des Strafgesetzbuches. Deren unrichtige oder unvollständige Angabe ist nach dieser Vorschrift strafbar. für die Deckung der Ausgaben, die aus den hier beantragten EHAP- und BMAS-Mitteln finanziert werden sollen, keine anderen Finanzmittel zur Verfügung stehen oder beantragt werden. sie bzw. er damit einverstanden ist, dass entsprechend dem Artikel 19 der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2014 ihr/sein Name und Anschrift, das Vorhaben und der Förderbetrag in die Liste der Vorhaben aufgenommen und veröffentlicht wird. eine Doppelförderung des Projektes nicht erfolgt. die antragsgemäße Durchführung der Maßnahme gewährleistet ist. sofern Abschreibungen in Aufwendungen enthalten sind, die Abschreibungssätze linear und entsprechend der steuerlichen AfA-Sätze erfolgen. die Abschreibungen, sofern die Gegenstände nicht ausschließlich für die beantragte Maßnahme genutzt werden, nur entsprechend dem auf die Maßnahme entfallenden Anteil in Ansatz gebracht sind. die Gegenstände für die Maßnahme erforderlich sind und nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit angeschafft werden. bereits vorhandene Aufgaben nicht durch EHAP-Mittel finanziert werden. Projekt 2019010277 Seite 22 Die Antragstellerin / der Antragsteller erklärt und bestätigt, dass Bestätigung 01 : ich stimme dem oben genannten zu. Vorsteuerabzugsberechtigt 1 : nein Unterschrift des Zeichnungsbefugten: Vorname, Name: Nina Rehberg Datum: 12.10.2018 Unterschrift: Projekt 2019010277 Seite 23 Wenn die Beantragung und Genehmigung auf einen Vorzeitigen Vorhabenbeginn erfolgt, wird dies hier ausgewiesen: Status des Vorzeitigen Vorhabenbeginns 01 : beantragt Datum der Beantragung 12.10.2018 Zusatzinformation des Antragstellers Datum der Entscheidung Zusatzinformation des BVA Sachbearbeiters Hier können Sie die zur Antragstellung notwendigen Unterlagen hochladen. Projekt 2019010277 Seite 24 Hochladebereich für die Antragstellerin / den Antragsteller Begleitschreiben Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Begleitschreiben ENDFASSUNG mit Unterschrift.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 10:34 Kofinanzierungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum BVA Kofinanzierungsprojekte.pdf Konfinanzierungserklärung der Stadt Köln Thevis, Marion 12.10.2018 11:40 Kooperationsvereinbarungen / Absichtserklärungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Caritas_Absichtsbekundung_links.pdf Absichtsbekundung TP 05 Thevis, Marion 08.10.2018 10:56 Looks Absichtserklärung.pdf Absichtserklärung TP 07 Thevis, Marion 08.10.2018 13:07 eva Absichtserklärung.pdf Absichtserklärung TP 02 Thevis, Marion 08.10.2018 13:08 Allerweltshaus Absichtsbekundung.pdf Absichtserklärung TP 03 Thevis, Marion 09.10.2018 11:55 agisra Absichtserklärung.pdf Absichtserklärung TP 06 Thevis, Marion 10.10.2018 14:11 Caritas_Absichtsbekundung_links.pdf Absichtserklärung TP04 Thevis, Marion 10.10.2018 14:18 Personalunterlagen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Banknachweis Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Bankbestätigung_Stadt Köln.pdf Bankbestätigung TP 1 Thevis, Marion 08.10.2018 10:29 Bankbestätigung eva.pdf Bankbestätigung TP 02 Thevis, Marion 08.10.2018 10:32 Caritas Bankbestätigung.pdf Bankbestätigung TP 04 Thevis, Marion 08.10.2018 10:35 Caritas Bankbestätigung.pdf Bankbestätigung TP 05 Thevis, Marion 08.10.2018 10:36 agisra27092018 Bankbestätigung.pdf Bankbestätigung TP 06 Thevis, Marion 08.10.2018 10:41 Looks Bankbestätigung.pdf Bankbestätigung TP 07 Thevis, Marion 08.10.2018 13:07 Arbeits- und Zeitplan Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Sonstiges Dateiname Kommentar abgelegt von Datum vom BVA geprüfte und akzeptierte Anlagen: Begleitschreiben Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Projekt 2019010277 Seite 25 Kofinanzierungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Kooperationsvereinbarungen / Absichtserklärungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Personalunterlagen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Banknachweis Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Arbeits- und Zeitplan Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Sonstiges Dateiname Kommentar abgelegt von Datum
Schreiben BMAS 14.09.18 ALVENI links vom Rhein
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E.2 Be FR Bundesministerium Bundesministerium ä » für Arbeit und Soziales für Familie, Senioren, Frauen E H A p und Jugend Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 53107 Bonn REFERAT VI GruEF2 REFERATSLEITER Markus Löbbert BEARBEITETVON Thomas Becker HAUSANSCHRIFT Rochusstraße 1, 53123 Bonn POSTANSCHRIFT 53107 Bonn Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity Frau Marion Thevis TEL +49 228 99 527-4128 Kleine Sandkaul 5 FAX +49 228 99 527-2396 50667 Köln E-MAIL ehap@bmas.bund.de INTERNET www.bmas.de; www.ehap.bmas.de Bonn, 14. September 2018 a2 VIGruEF2-76051-40 Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP); Ihre Interessenbekundung „ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren“ Sehr geehrte Frau Thevis, ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Interessenbekundung für eine Projekt- förderung im Rahmen einer zweiten Förderrunde des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) ausgewählt wurde. Insgesamt wurden 149 Interessenbekundungen beim Bundesministerium für Arbeit und So- ziales (BMAS) eingereicht. Die Projektauswahl erfolgte auf Grundlage einer qualitativen Bewertung der Interessenbekundungen durch ein unabhängiges Gutachterinstitut sowie das BMAS und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Grundlage dafür waren der auf der EHAP-Webseite unter www.ehap.bmas.de veröffentlichte Kriterienkatalog und das Bewertungsschema sowie die Anzahl der einge- gangenen Interessenbekundungen im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden EHAP- Mitteln. Dienstgebäude Bonn-Duisdorf, Rochusstraße 1: Bushaltestelle Rochusstraße, Bundesministerien a 609, 800, 843, 845) oder Haltepunkt "Helmholtzstraße” der RB 23 und ca. 10 Minuten FuRwet Dienstgebäude Bonn-Duisdorf, Villemombler Straße 76: Buslinien (605, 606, 607, 608, 609, 843) EUROPÄISCHE UNION Das sich nun anschließende Antrags- und Bewilligungsverfahren wird vom Bundesverwal- tungsamt (BVA) durchgeführt. Um das weitere Verfahren der Antragstellung und wichtige Aspekte der Projektförderung und -durchführung mit den ausgewählten Projektträgern zu besprechen, findet am Montag, den 24. September 2018, eine gemeinsame Informationsveranstaltung des BVA und BMAS im TechnologiePark Köln, Josef-Lammerting-Allee 17-19 in 50933 Köln statt. Die Veranstaltung startet um 11.00 Uhr und endet gegen 16.00 Uhr. Sie können mit bis zu zwei Personen daran teilnehmen. Aufgrund der großen Bedeutung einer ordnungs- und fristgemäßen verwaltungs- und finanztechnischen Abwicklung der Projekte sollten die Pro- jektleitung und eine finanztechnische Verwaltungskraft an der Veranstaltung teilnehmen. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte bis Dienstag, den 18. September 2018 12:00 Uhr, fol- genden Link: http://reg.bmas.de/EHAP-09-2018. Zusammen mit einer Bestätigungsmail erhalten Sie eine Tagesordnung sowie eine Wegbeschreibung und einen Parkausweis. Bitte beachten Sie, dass jede/r Teilnehmer/in sich gesondert anmelden muss. Mit Ihrer An- meldung erhalten Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung. Ich weise Sie darauf hin, dass sich aus der Auswahl Ihrer Interessenbekundung noch kei- nerlei Anspruch auf Förderung ergibt. Das BVA entscheidet über eine Förderung nach sei- nem pflichtgemäßen Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Thomas Becker
Teilprojekt 01 Endfassung 12.10.18 links vom Rhein
5811 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-01
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-01
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 371005
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity
Anschrift Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Frau Marion Thevis; Frau Birgit Büttgen
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-01
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-01
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Die Stadt Köln/Dienstelle Diversity als Antragstellerin leitet und steuert das gesamte Projekt.
Projektkoordination:
* zentrale Projektsteuerung und Koordination des gesamten Projektverbundes
* Organisation und inhaltliche Ausgestaltung regelmäßiger Projekttreffen
* Vernetzung und Austausch mit den Akteuren der vorhandenen Beratungsstrukturen vor Ort mit dem Ziel, neue und zusätzliche
Kooperationen anzustoßen und umzusetzen
* Weiterentwicklung der Teilprojekte mit den Trägern unter Einbindung der gesamtstädtischen Handlungsstrategien
* Projektcontrolling/ Erfolgskontrolle (Meilensteinplanung)
* Koordination und Pflege des Berichtswesens in ZUWES
* eigene Projektevaluation und Ansprechpartnerin für externe Evaluation
* Transfer in die Verwaltung, Politik und (Fach)-Öffentlichkeit
* Koordination der Öffentlichkeitsarbeit
* Dokumentation des Projektverlaufes und der Projektergebnisse
* Entwicklung Transfer- und Nachhaltigkeitskonzept
* Vernetzung auf Regional- und Bundesebene
* Erstellung der Weiterleitungsverträge für die TP
* Sensibilisierung von Verwaltung+ anderen Organisationen durch Anti-Diskriminierungs-Diversity Workshops mit speziellem
Fokus auf das Thema unconscious bias (unbewusste Voreingenommenheit)
Projektverwaltung:
* Überwachung der Finanzmittel auch im Hinblick auf haushalts-, vergabe- und beihilferechtliche Belange
* revisionssichere Abrechnung der Zuwendungsmittel mit dem BVA (ZUWES)
* Weiterleitung der Zuwendungen an die TP
* Abruf der Fördermittel beim Zuwendungsgeber
* Abbildung der Fördermittel im städtischen Haushalt
* Ansprechpartner/in für die haushaltsrelevanten Stellen der Stadt Köln
Die Dienststelle Diversity verfügt über langjährige Erfahrung bei der Umsetzung von Projekten aus verschiedenen
Förderprogrammen. Sie war auch Antragstellerin des EHAP Projektes BONVENA.
Teilprojekt 2019010277-01
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 140.359,24 70.179,62 70.179,62
1 Projektbezogene Personalausgaben 122.051,52 61.025,76 61.025,76
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 70.279,80 35.139,90 35.139,90
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 51.771,72 25.885,86 25.885,86
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 0,00 0,00 0,00
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 0,00 0,00 0,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 0,00 0,00 0,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 18.307,72 9.153,86 9.153,86
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 18.307,72 9.153,86 9.153,86
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 140.359,24 70.179,62 70.179,62
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010277-01
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 140.359,24 70.179,62 70.179,62
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 140.359,24 70.179,62 70.179,62
1 Öffentliche Mittel 63.670,85 31.699,69 31.971,16
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 14.035,92 7.017,96 7.017,96
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 49.634,93 24.681,73 24.953,20
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 76.688,39 38.479,93 38.208,46
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 54,64 % 54,83 % 54,44 %
Teilprojekt 05 Endfassung 121018 links vom Rhein
6349 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-05
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-05
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 336329
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Anschrift Bartholomäus-Schink-Str. 6, 50825 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Herr Ludger van Elten
Kontaktperson Herr Tim Westerholt
E-Mail Tim.Westerholt@caritas-koeln.de
Telefon 0221-98577417
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-05
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-05
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger Caritasverband für die Stadt Köln e.V verfügt über bestehende Beratungs-, Vermittlungs- und Hilfsstrukturen und
insbesondere über das Caritas-Zentrum in Köln Meschenich. Als Sitz der Caritas-Migrationsberatung, des
Jugendmigrationsdienstes sowie der Caritas Integrationsagentur, der internationalen Familienberatung, des interkulturellen
Zentrums mit Übermittagsbetreuung (RTL- Kinderhaus), der Stadtteileltern, der Sozialraumkoordination und des ESF Projektes
Willkommen und Ankommen in Köln besteht durch das Zentrum bereits ein im gesamten Kölner Stadtgebiet gut vernetztes
Hilfesystem, das über gewachsene Erfahrung in der Migrationsarbeit verfügt. Die Mitarbeitenden der Beratungsdienste sind
multiprofessionell aufgestellt und weisen eine breite sprachliche, kulturelle Vielfalt auf. Darüber hinaus ist das Caritas-Zentrum als
sozialräumliche Begegnungsstätte der oben genannten Zielgruppe bekannt und wird regelmäßig mit unterschiedlichen Anliegen
frequentiert. Seit 2016 ist der Caritasverband Verbundpartner im Kölner EHAP-Projekt BONVENA.
Im Rahmen des Projektes ALVENI übernimmt der Caritasverband im Stadtbezirk Rodenkirchen/ Stadtteil Meschenich folgende
Aufgaben für die ZG 1 (Erwachsene):
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konfliktmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Caritsverband setzt im Projekt langjährig erfahrene Beratungskräfte ein, die bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über
fundierte Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügt. Der Caritasverband bringt bestehende
Kooperationsstrukturen und Netzwerkkontakte auf bezirklicher und gesamtstädtischer Ebene in das Projekt ein.
Teilprojekt 2019010277-05
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 134.334,10 66.264,25 68.069,85
1 Projektbezogene Personalausgaben 96.412,26 47.421,09 48.991,17
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 96.412,26 47.421,09 48.991,17
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 20.400,00 10.200,00 10.200,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 20.400,00 10.200,00 10.200,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 17.521,84 8.643,16 8.878,68
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 17.521,84 8.643,16 8.878,68
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 134.334,10 66.264,25 68.069,85
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010277-05
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 134.334,10 66.264,25 68.069,85
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 134.334,10 66.264,25 68.069,85
1 Öffentliche Mittel 13.433,40 6.626,42 6.806,98
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 13.433,40 6.626,42 6.806,98
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 120.900,70 59.637,83 61.262,87
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Antrag_Endfassung 12.10.18 rechts vom Rhein
68706 Zeichen
l l l l l Antrag für ein Vorhaben im Rahmen des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) Förderrichtlinie zur Verbesserung der Lebenssituation von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter unter 7 Jahren, sowie von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen Bitte füllen Sie den Förderantrag auf den folgenden Seiten vollständig aus. Beachten Sie, dass die Antragstellerin/ der Antragsteller sicherstellen muss, dass alle relevanten Angaben der Teilprojekte im Gesamtantrag berücksichtigt werden. Hierzu gehören z.B. die folgenden Informationen: Kontaktdaten und Angaben zur Antragstellerin / zum Antragsteller Allgemeine Angaben zum Projekt Ausgangssituation und Zielsetzung Angaben zu den Einzelzielen Finanzierungsplan Wenn es sich um einen Einzel- oder Projektverbund handelt, muss die Antragstellerin / der Antragsteller in jedem Fall zusätzlich den Teilprojektantrag -01 ausfüllen. Bitte schließen Sie den Förderantrag elektronisch über ZUWES spätestens bis zum 19.10.2018 (23:59 Uhr) ab und drucken diese anschließend aus. Der ausgedruckte und rechtsverbindlich unterschriebene Förderantrag ist auf dem Postweg bis zum 24.10.2018 an unten genannte Adresse zu versenden. Es gilt das Datum des Posteingangsstempels des BVA. Bundesverwaltungsamt Referat ZMV II 5 - EHAP 50728 Köln Seite 1 Projekt 2019010278 Seite 2 Allgemeine Informationen Aktenzeichen Ressort: 76204-NRW-2019010278 Aktenzeichen BVA Ihre zuständige Sachbearbeiterin Ihr zuständiger Sachbearbeiter beim Bundesverwaltungsamt Keine Angabe Eingangsdatum des Antrages Datum der Bewilligung des Antrages Sitz der Zuwendungsempfängerin/des Zuwendungsempfängers Nordrhein-Westfalen Werden Ihre Originalbelege nicht bei Ihnen, sondern an einem dritten Ort aufbewahrt? Projekt 2019010278 Seite 3 Kontaktdaten zur Antragstellerin / zum Antragsteller Zuwendungsempfängerin/Zuwendungsempfänger Begünstigtennummer 371005 ID Transparenzdatenbank Begünstigter Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity Anschrift Kleine Sandkaul 5, 50667 Köln, Deutschland Geschäftsführung Frau Marion Thevis; Frau Birgit Büttgen Kontaktperson Frau Birgit Büttgen E-Mail birgit.buettgen@stadt-koeln.de Telefon 022122129163 Homepage (optional) www.stadt-koeln.de Ansprechpartner/in für das Finanzcontrolling (Name,Telefonnummer, Faxnummer, Email-Adresse): Name: NN, Stelle ist noch nicht besetzt Telefonnummer: NN Faxnummer: NN eMail-Adresse NN Art der Zuwendungsempfängerin / des Zuwendungsempfängers 01 : Kommune ja Name des Antragstellers Stadtverwaltung Köln, Dienststelle Diversity Rechtsform des Antragstellers 22 : Stadt. Kommune, Landkreis etc. Art der Person des Antragstellers 2 : juristische Person des privaten Rechts Bankverbindung der Zuwendungsempfängerin/des Zuwendungsempfängers Projekt 2019010278 Seite 4 Angaben zur Antragstellerin / zum Antragsteller Allgemeine Nebenbestimmungen Branche des Begünstigten: 00 : entfällt Bank Bankname Sparkasse KölnBonn Bankleitzahl 37050198 Kontonummer 0093032977 IBAN DE40370501980093032977 SWIFT/BIC COLSDE33XXX Angaben zum Eigeninteresse (max. 1.000 Zeichen) Köln verzeichnet seit Jahren einen anhaltenden Zuzug v. EU-Bürgern aus Südosteuropa. Neben erwachsenen alleinreisenden Personen, ist verstärkt der Zuzug von Familien mit Kindern feststellbar. Dazu kommt eine nicht messbare Anzahl an EUBürgern, die nicht gemeldet sind, sich aber sowohl vorübergehend als auch regelmäßig in Köln aufhalten. Insb. unter den EU- Zugewanderten aus Südosteuropa befinden sich viele Menschen, die versuchen ihre persönlich schlechte ökonomische+soziale Situation in ihrer Heimat durch Zuzug nach Köln zu verbessern. Aufgabe der Kommune ist die Schaffung von Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Integration+Teilhabe in die Aufnahmegesellschaft. Vorhandene Beratungs- und Unterstützungsangebote werden aufgrund sprachlicher/ kultureller Verständigungsschwierigkeiten, wegen Diskriminierungserfahrungen und Ängsten nicht genutzt. Niedrigschwellige Unterstützungsstrukturen sind für die Teilhabe als auch den gesellschaftlichen Frieden+Zusammenhalt zwingend notwendig. Ergänzungen (max. 1.000 Zeichen) Obwohl Köln vielfältige Angebote zur Beratung+Unterstützung hat, gestaltet sich d. Zugang f. einen Teil der Neuzuwanderer weiterhin sehr schwierig. Neben sprachlichen+kulturellen Verständigungsschwierigkeit sowie begrenzten Ressourcen im bestehenden Beratungssystem verhindern zusätzlich Vorbehalte+Ängste vor staatlichen+nichtstaatlichen Stellen bis hin zu persönlichen Zwangslagen+Abhängigkeiten d. Zugang z. d. Menschen. D. Strukturen sind nur mit einer Ergänzung zu besteh. Ressourcen+ insbes. mit zusätzlichen aufsuchenden, hinführenden+begleitenden Hilfeansätzen sowie einem Empowerment der Zielgruppe - hierbei insbes. d. Personen d. im bes. Maß von Ausgrenzung+Diskriminierung betroffen sind - aufzubrechen, damit i. d.F. real. Einschätzungen gewonnen+Perspektiven mit entsprechenden Hilfen entwickelt werden können. Ziel: Schaffen von Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration v. bes. benachteiligten Unionsbürgern/-innen in die Aufnahmegesellschaft Angaben zur administrativen und fachlichen Qualifikation sowie zu vorhandenen Beratungsstellen/-strukturen einschl. der interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen des Projekt- und Beratungspersonals (max. 2.500 Zeichen) Das Projekt wird im Projektverbund (PV) mit zuverlässigen und fachlich kompetenten Trägern durchgeführt. Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikates DIVERSITY. Als 1. deutsche Stadt hat sie die Charta der Vielfalt unterzeichnet+ein Diversity-Konzept verabschiedet. Organisatorisch angebunden ist das Projekt in der Dienststelle Diversity, deren Aufgabe der Abbau von Intoleranz, Diskriminierung+Ausgrenzung innerhalb der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft ist. Ziel ist die Verbesserung von Teilhabe u. Chancengerechtigkeit aller von Ausgrenzung betroffenen Personen, insbesondere derer die von einer Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Alle Mitarbeitenden verfügen über Erfahrungen in konzeptioneller Arbeit+ im Projektmanagement. Hinzu kommen interkulturelle – u. Diversity-Kompetenzen, die für eine bestmögliche Projektumsetzung aus verschiedenen Blickwinkeln notwendig sind. Alle Träger des PV wurden bereits aufgrund ihrer langjährigen fachlichen Qualifikationen und Erfahrungen in der Arbeit mit der benannten Zielgruppe ausgewählt. Sie sind in der Sozial- und Beratungslandschaft fest etabliert. Es ist beabsichtigt, mit bestehenden Projektteams zu arbeiten, da diese neben den erforderlichen Qualifikationen über einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Zielgruppen und eine sehr gute Vernetzung in die bestehenden Beratungsstrukturen vor Ort verfügen. Die pädagogischen Fachkräfte verfügen über einschlägige Berufserfahrung, sind meist mehrsprachig und verfügen über eine Zuwanderungsgeschichte. Alle Fachkräfte sind oder werden zum Diversity- und Genderansatz sensibilisiert, die Ansprache der Zielgruppe erfolgt gendersensible durch männlich-weiblich besetzte Teams. Die Kollegen/innen sind in die Trägerstrukturen der Kooperationspartner vor Ort eingebunden. Die Träger verfügen aus ihrer Beratungspraxis heraus über langjährige etablierte Kontakte+Kooperationsstrukturen zu den im Kölner Stadtgebiet bereits vorhandenen Beratungsstellen im Hilfesystem. Sie verfügen zudem über eigene Beratungsstrukturen und oftmals kann eine direkte Weitervermittlung in die hausinterne Beratungsstrukturen stattfinden. Die personelle Ausstattung der beteiligten Träger ist abhängig von der jeweiligen Ausrichtung und Zielgruppe. Sie verfügen über hauptamtliches Fachpersonal und werden durch Honorarkräfte ergänzt, die die erforderlichen Qualifikationen aufweisen. Projekt 2019010278 Seite 5 Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Die Dienststelle Diversity der Stadt Köln ist im besonderem Maße erfahren in der Umsetzung von Projekten mit verschiedensten Trägern und besitzt die notwendigen fachlichen und administrativen Qualifikationen zur Durchführung von Projekten. Die förderkonforme Abwicklung des Gesamtprojektes wird durch den Einsatz der Projektkoordination und der Verwaltungskraft für finanztechnische Abwicklung sichergestellt. Angaben zu projektrelevanten Erfahrungen in EHAP und / oder anderen Programmen in den letzten fünf Jahren (max. 3 Beispiele) (max. 2.500 Zeichen) ESF: "Willkommen + Ankommen in Köln" Projekt zur Arbeitsmarktintegration als Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes "Starkes Veedel - Starkes Köln", Anschlussprojekt von "Willkommen in Köln", Kooperationsverbund (KV) Stadt mit 3 Trägern, nachhaltige Integration von Zugewanderten aus Südosteuropa in den Arbeitsmarkt+das soziale Umfeld, arbeitsmarktaktivierende Beratungsleistungen+präventiv ausgerichtete (Grund-) Bildungsangebote, Neuausrichtung des sozialraumbezogenen Ansatzes von WIK in den Stadtteilen Kalk und Mülheim, in 2017 Erweiterung auf Meschenich/Rondorf und Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord, Projektvolumen:1.159.437 €, Laufzeit 01.01.16-31.12.2018, Beratungen: 2.800, arbeitsmarktliche Aktivierungen: 679 Personen, Vermittlung in Arbeit: ca. 244, 1. Quartal 2018: Beratungen: 360, arbeitsmarktliche Aktivierungen:48 Personen, Vermittlung in Arbeit: ca. 56 EHAP: 2 Projekte in Köln zu Handlungsschwerpunkt 1 und 2, Laufzeit: 01.01.16- 31.12.18 BONVENA: KV Stadt mit 5 Trägern, Ansprache, (aufsuchende) Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzugewanderten EU-Bürger*innen im Hinblick auf die Beratungsstrukturen des regulären Hilfesystems, aufsuchende Beratung und teils muttersprachlicher Zugang an informellen und formellen Treffpunkten in den Sozialräumen, Verbesserung des Zugangs zum Hilfesystem um damit die Voraussetzung zur Integration in die Gesellschaft in Deutschland zu schaffen, sozialraumbezogener Ansatz in den besonders betroffenen Stadtteilen Ehrenfeld, Kalk+Mülheim, Gesamtstädtischer Ansatz für das Angebot für männliche Prostituierte+für Frauen mit Gewalterfahrung+von Sexismus, Rassismus+anderen Unterdrückungsformen betroffen sind, Projektvolumen: 944.775 €, Ergebnisse zum 30.06.18: Beratungen: 1.658 Personen, Vermittlungen in Strukturen des Regelsystems: 1.332 Personen, Begleitungen: 637 Personen ZuBeFa: KV Stadt mit 6 Trägern, muttersprachliche+ aufsuchende+ niederschwellige Ansprache in Wohnquartieren, Schulen, Kitas und informellen Treffpunkten, Beratung+Information zu Angeboten der frühen Bildung+soz. Betreuung für Kinder von benachteiligten, neuzugewanderten EU-Bürger*innen+deren Eltern,sozialraumbezogener Ansatz in den besonders betroffenen Stadtteilen Rodenkirchen, Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Mülheim, Kalk, Porz; Projektvolumen: 999.234 €, Ergebnisse zum 31.12.17: 1359/ 970 Beratungen Eltern/Kinder, Vermittlungen in Strukturen des Regelsystems Eltern/Kinder: 1160/ 794 Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Führen Sie aktuell ein EHAP-Projekt durch? 01 : Ja Durchführungszeitraum (frühester Projektbeginn: 01.01.2019, Projektlaufzeit 2 Jahre bis 31.12.2020) Projekt 2019010278 Seite 6 Allgemeine Angaben zum Projekt Angaben zum Programm : EHAP II Finanzierungsart 02 : Anteilfinanzierung Finanzierungsform 01 : nicht rückzahlbare Unterstützung Zuwendung oder Vertrag? ZW : Zuwendung Name des Projektes (max. 500 Zeichen) ALVENI rechts vom Rhein - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren Akronym ALVENI rechts vom Rhein Projektlaufzeit Beginn der Projektlaufzeit 01.01.2019 Ende der Projektlaufzeit 31.12.2020 Angaben zu den bestehenden Beratungsstrukturen vor Ort, deren Wirkung durch das Vorhaben flankierend ergänzt und verstärkt werden sollen (max. 2.500 Zeichen) In Köln konzentriert sich der Zuzug von Zugewanderten nicht auf einige wenige Quartiere, sondern verteilt sich über das ganze Stadtgebiet. Besonders betroffen sind jedoch zwangläufig die Gebiete, die mit vergleichsweise hohen Arbeitslosenquoten und entsprechend hohen Anteilen von Transferleistungsempfänger, noch relativ preisgünstigem Wohnungsbestand zu den benachteiligten Stadtteilen und -vierteln in Köln gehören. Rechtsrheinisch sind insbesondere die Stadtteile Mülheim+Kalk von der erhöhten Zuwanderung aus Südosteuropa betroffen. Das Regelsystem und die freie Trägerlandschaft bieten in Kalk und Mülheim bereits gut auf- und ausgebaute Unterstützungs- und Beratungsangebote für alle dort lebenden Menschen an. Hierzu zählen neben den verschiedenen Fachämtern der Stadt Köln in den Stadtbezirken vor allem die Integrationsagentur mit den verschiedenen Beratungsstrukturen, die interkulturellen Zentren, der Jugendmigrationsdienst, verschiedene Jugendhilfeträger, Netzwerke wie "frühe Hilfen"+"Erziehung in Schule", eine Drogenberatungsstelle, sowie verschiedene Träger niedrigschwelliger nachbarschaftlicher Aktivitäten. Ergänzt werden die Strukturen durch drittmittelgeförderte Projekte: ESF- Projekt "WAK" zur Arbeitsmarktintegration als Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes "Starkes Veedel - Starkes Köln", das Landesprojekt "Clearingstelle Migration", das ESF-Projekt Stadtteileltern sowie das neue Grundbildungsprojekt "Aktiv-S". Trotz dieser Strukturen sind die Stadtteile stark gekennzeichnet durch die in sich geschlossene Zielgruppe, die zu den Unterstützungsangeboten kaum Zugang findet bzw. nicht dauerhaft in den Strukturen bleibt. Zugangshindernisse bestehen vor allem in den Bereichen Sprache, Wohnraum- +Gesundheitsversorgung sowie zu den Angeboten der frühen Bildung und sozialen Betreuung. Ziel des EHAP-Projektes ist, den Zugewanderten durch niederschwellige Angebote Zugänge in die Regeldienste zu verschaffen. Durch den Empowerment Ansatz soll die vom Projekt benannte Zielgruppe gestärkt, gefördert und gefordert werden. Darüber hinaus ist Ziel das Zusammenleben im Quartier zu stärken. Durch den neu etablierten PV werden vorhandene Strukturen gebündelt, um bestmöglich Zugangswege und Ketten für die Zielgruppe zu erschließen. Der PV ergänzt die bestehenden Angebote durch die Schließung von Lücken und die damit verbundene Öffnung von bisher nicht vorhandenen Zugangswegen speziell für diese Zielgruppe. Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Aus technischen Gründen müssen Einzelprojekte als "SP : Projekt mit Teilprojekten" angelegt werden. Bitte wählen Sie entsprechend das Feld "SP : Projekt mit Teilprojekten" aus. Projekt 2019010278 Seite 7 Angaben zur Bildung von Kooperationsverbünden (max. 2.500 Zeichen) Die Stadt Köln plant im Unterschied zur 1. Förderhase jetzt 2 sozialraumorientierte PV, geografisch durch den Rheinverlauf in ein links- +ein rechtsrheinisches Projekt gegliedert.Für den rechtsrh. PV plant die Stadt Köln die Weiterleitung der Zuwendung an 4 Teilprojekte, verortet in den Stadtbezirken Mülheim und Kalk: Lernende Region - Netzwerk Köln e.V. (Beratung Erwachsene), Latsch Drom e.V. (Beratung Familien + Kinder), Caritasverband (Beratung Erwachsene), Bürgerzentrum Vingst/ Vingster Treff (Beratung Familien + Kinder). Bei den Stadtbezirken Mülheim und Kalk handelt es sich rechtsrh. um die Stadtbezirke, die in bes. Maße v. einer erhöhten Zuwanderung von Menschen aus Südosteuropa betroffen sind. Die benannten Träger sind in den Stadtbezirken langjährig etabliert+waren bereits Teil der 1. Förderphase. In der 2. Förderphase werden diese Träger in einen neuen PV integriert. Die Träger zeichnen sich alle durch langjährige Erfahrungen+hohe Fachlichkeit (Case-Management, Systemische Beratung, Antidiskriminierung)+interkulturellen Kompetenzen aus. Darüber hinaus verfügen sie als einzige in diesem Gebiet über hohen Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe. Sie haben umfangreiche Kenntnisse bezgl. der Verteilung, Anbindung+Organisation der Zielgruppe in den jeweiligen Stadtbezirken. Der neue PV kann perfekt durch Angebots- und Beratungsstrukturen ineinander greifen+damit ein strukturiertes Beratungsnetzwerk speziell für die Zielgruppe schaffen. Durch die Verzahnung dieser 4 Träger können Einzel- wie auch Mehrfachproblemlagen im Verbund besprochen+gelöst werden. Unterstützt wird der PV zusätzlich durch flankierende+ziel-u. problemspezifische Angebote durch die Träger LOOKS+agisra aus dem linksrheinischen PV. Damit ist zu einem hohen Maße gewährleistet, dass keine Beratungslücken bzw. Unterbrechungen entstehen. Des Weiteren sind alle Partner in einem etablierten Netzwerk im Stadtbezirk bestehend aus Sozialraumkoordination, verschiedenen Fachämtern+Trägern eng verbunden. Durch das Projekt werden insgesamt neue Schnittmengen geschaffen, die sowohl für die Zielgruppe vor allem aber auch für die Anwohner*innen notwendig sind. Der neue PV schafft eine größere Ansprachefläche für die Belange aller. Somit können beispielsweise Konfliktpunkte, die sich zwischen einigen EU-Zugewanderten+einzelnen Geschäftsleuten/ der Nachbarschaft durch die prekäre Lebenssituation der Zugewanderten ergeben, zielführend+im Bestfall ohne Eskalation eingedämmt werden. Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Einzelprojekt oder Projekt mit Teilprojekten SP : Projekt mit Teilprojekten Durchführungsort(e): Angaben zum Wirkungskreis (Durchführungsort bzw. Durchführungsorte) im lokalen / regionalen Kontext, in dem das Vorhaben umgesetzt werden sollen Bundesländer Postleitzahl Ort Nordrein-Westfalen 51103 Köln-Kalk Nordrein-Westfalen 51063 Köln-Mülheim Erläuterungen (max. 500 Zeichen): Bestimmte Gebiete in Köln (Mülheim+Kalk) weisen gesamtstädtisch erhöhte Zuwanderung von EU-Bürger*innen auf. Unterstützungs- und Beratungsangebote, Angebote zur Stärkung des eigenverantwortlichen Handelns etc. werden im wesentlichen auf die 2 Stadtbezirke ausgerichtet und von den 4 dort ansässigen Trägern umgesetzt. Das Beratungsangebot ist grundsätzlich für alle EU-Zugewanderten offen; die aufsuchende Beratung wird sich jedoch in der Regel auf diese Stadtbezirke konzentrieren. Ergänzungen (max. 500 Zeichen) Erstreckt sich auch auf die Durchführungsorte des Projektes ALVENI links vom Rhein (Projektnr. 2019010277), da die beiden Projektverbünde eng zusammenarbeiten (Verweisberatung, Inanspruchnahme von Workshopangeboten etc.) Projekt 2019010278 Seite 8 Ausgangssituation Beschreibung der aktuellen Problemlagen vor Ort und des daraus abgeleiteten migrations- und geschlechterspezifischen Handlungsbedarfs für die Zielgruppe(n) unter Berücksichtigung der vorhandenen Hilfeangebote, ESF-Programme des Bundes und der Länder oder anderer Programme (max. 2.500 Zeichen) Köln verzeichnet seit vielen Jahren 1 anhaltenden Zuzug von EU-Bürgern. Seit dem EU-Beitritt von Bulgarien+Rumänien in 2007 ist die Zahl der gemeldeten EU-Bürgern aus den beiden Staaten deutlicher als bei allen anderen Zugewanderten aus den EU- Mitgliedsstaaten gestiegen. Zum Stichtag 31.12.06 waren insgesamt 3582 Menschen aus beiden Staaten gemeldet (1208 Bulg./2374 Rum.). Zum 31.03.18 hat sich die Zahl auf insgesamt 15804 Menschen erhöht (8916 Bulg./6888 Rum.), darunter 1732 unter 6 –jährige, und damit mehr als vervierfacht. Rechtsrheinisch sind in Köln in besonderem Maße die Stadtbezirke Mülheim und Kalk betroffen. Hier hat sich die Zahl versiebenfacht. Stand 31.12.05: insgesamt 867 Menschen (187 Bulg./680 Rum., darunter 37 unter 6-jährige). Stand 31.03.18: insgesamt 6239 Menschen (4125 Bulg./2114 Rum., darunter 741 unter 6-jährige). Dazu gibt es in Köln eine nicht quantifizierbare Anzahl an EU-Bürgern ohne Meldestatus, die sich temporär o. dauerhaft in den Stadtteilen aufhalten. Häufige Problemlagen der betroffenen Menschen sind: Mangel an existentieller Versorgung mit Nahrung, Kleidung+der Möglichkeit, sich und die Kleidung zu reinigen+zu pflegen, prekäre Wohnverhältnisse /(drohende) Wohnungslosigkeit, Mangel an medizinischer Versorgung, fehlende Sprachkenntnisse, Leiden unter ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, fehlende Kenntnisse in Behördenangelegenheiten+Jugendhilfestrukturen, fehlende Möglichkeit der ordnungsbehördlichen Anmeldung mit Auswirkung auf viele Lebenslagen, z.B. kein Anspruch auf Schulplatz, Leiden in der Prostitution, aggressives Betteln (auch von Familien) soziale Ausgrenzung +Diskriminierung, prekäre Lebenssituation führt zu Anpassungsschwierigkeiten im sozialen Alltagsverhalten, Konflikte mit der Nachbarschaft, fehlende Möglichkeit, Bildungs-+Spracherwerbsangebote zu nutzen, weil in dieser Zeit das Überleben+die Existenz gesichert werden muss, fehlender Zugang zu sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe und dadurch fehlende Chancen zur gesellschaftlichen Integration, mangelnde sprachliche +kulturelle Öffnung der für diesen Personenkreis zugänglichen Regelsysteme. Benötigt werden geschlechter- und altersdifferenzierte Hilfsangebote (Ansprache, Beratung, intensive Begleitung, niedrigschwellige Bildungs-+Gruppenangebote) die den Neuzugewanderten niederschwellig die Inanspruchnahme von Regelangeboten eröffnet+ihnen Perspektiven für eine gelingende Integration aufzeigt+damit die aktuelle Lebenssituation verbessert. Ergänzungen (max. 2.500 Zeichen) Auswahl des Projektziels bzw. der Projektziele, das bzw. die Sie erreichen wollen: Projekt 2019010278 Seite 9 Angaben zur Zielsetzung des Vorhabens und Beitrag zu den Programmzielen des EHAP (Mehrfachnennungen sind möglich) Ansprache, (Orientierungs-)Beratung und Begleitung von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern/- innen und deren Kinder im Vorschulalter bis zu 7 Jahre (Einzelziel A) Ansprache, (Orientierungs-)Beratung und Begleitung wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Personen (Einzelziel B) Ergänzende Erläuterungen zum Projektziel sowie zur jeweiligen Zielgruppe unter Berücksichtigung der Ausführungen auf der Seite "Ausgangssituation" (max. 2.500 Zeichen) Die geplanten Aktivitäten erfüllen eine „Brückenfunktion“ durch Vermittlung von Über- und Zugängen zwischen den Zielgruppen und bereits bestehenden Beratungsstrukturen. Das Projekt setzt niedrigschwellig an und umfasst in erster Linie Ansprache, Beratung und Information.Besonderes Gewicht legt der EHAP auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen und die Vermeidung jeglicher Art von Diskriminierung. Beschreiben Sie den Beitrag des Vorhabens zur Erreichung der Progammziele des EHAP (max. 500 Zeichen): 1 Schwerpunkt liegt in der Verzahnung und Beratungsstruktur. Der rechtsrheinische PV wird sich etablieren u. Ansprechpartner für alle sein. Durch das Projekt ergeben sich darüber hinaus neue flankierende Angebotsstrukturen. Der PV wird alle notwendigen Methoden zur Erreichung der Zielgruppe u. Zielsetzung anbieten/umsetzten. Ziel: Armutsbekämpfung u. nachhaltige Integration in die Gesellschaft, Milderung von sozialen Problemlagen u. Wahrung des sozialen Friedens im öffentlichen Raum. Ergänzungen (max. 500 Zeichen) Ziel: Förderung des soz. Zusammenhalts/Inklusion, sowie Verringerung d. Zahl d. armutsgefährdeten+von soz. Ausgrenzung bedrohten Personen gem d. Strategie Europa 2020 Soz. Inklusion v. Menschen unterstützen, die zu weit v. Arbeitsmarkt entfernt sind, um v. d. aktiven Arbeitsmarktmaßnahmen des SGB II/ III u. d. Sonderprogramme des ESF erreicht zu werden+die auch keinen/unzureichenden Zugang zu anderen Beratungs- +Unterstützungsleistungen des regul. Hilfesystems haben Projekt 2019010278 Seite 10 Angaben zu den geplanten Aktivitäten, um die Zielsetzung des Vorhabens zu erreichen: (Mehrfachnennungen sind möglich) Ansprache und (Orientierungs-)Beratung im Hinblick auf die Inanspruchnahme von vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Heranführung und Begleitung bei Behördengängen und zu den vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Spezielle Beratungsangebote für EU-Neuzugewanderte in Wohnungsnot Niedrigschwelligen Aktivitäten für Eltern (z.B. Nähkurse, Kleinkindgruppen), in denen Fragen zur Existenzsicherung und zur frühkindlichen Bildung sowie zur sozialen Betreuung thematisiert werden können, die additiv zu bestehenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten für Kinder und ihre Familien entwickelt, erweitert oder erprobt werden, mit dem Ziel, den Weg in das Regelangebot der Kindertagesbetreuung vorzubereiten Heranführung und Begleitung von Eltern und Kindern bis zu 7 Jahren zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung, wie z.B. Kitaplätzen, Krabbelgruppen, Spielgruppen sowie Sport- und Musikangebote von Vereinen Aufklärung und Information über das System der Tagesbetreuung Unterstützung (bis zu sechs Monaten) zur Sicherstellung des Verbleibs von Kindern bis zu 7 Jahren in Kitas, die additiv zu bestehenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten für Kinder und ihre Familien entwickelt, erweitert oder erprobt werden, mit dem Ziel, den Weg in das Regelangebot der Kindertagesbetreuung vorzubereiten Niedrigschwellige Beratungsangebote für Wohnungslose (ambulante Beratungsstellen und Straßensozialarbeit) Unterstützung von Wohnungslosen im Rahmen von Anlauf- und Vermittlungsstrukturen, wie z.B. Notunterkünfte, Bahnhofsmissionen, Tagesaufenthaltsstätten oder andere Vermittlungsstrukturen Pädagogische und psychologische Unterstützung von Wohnungslosen Präventive niedrigschwellige Beratungsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen Mediation/Konfliktmanagement Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/interkulturellen Schulungen/Diversity-Workshops für das Projektpersonal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie Kitas Einzelfallbezogene Verweisberatung an ESF- oder andere Programme („Förderketten“) Unterstützung bei geschlechtsbezogenen Problemlagen und Förderbedarfen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Broschüren, Videos, Ausstellungen) Aktivitäten zur Verstetigung und Absicherung der Nachhaltigkeit des Vorhabens in kommunalen Strukturen Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfeangeboten (wie z.B. Migrationsberatungsdienste, Stadtteilprojekte, insbesondere im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“, Jugend-/Sozialamt) Einzelfallbezogene Verweisberatung an Rückkehrberatungsstellen Austausch und Kooperation mit Organisationen in den Herkunftsstaaten im Rahmen bestehender oder geplanter kommunaler Partnerschaften/Zusammenarbeit (nur in Verbindung mit einzelfallbezogener Verweisberatung an Rückkehrberatungsstellen) Sonstiges Sonstiges (max. 500 Zeichen): Bildung von Patenschaften zum nachhaltigen Unterstützen+Begleiten Aufklärung zu lebensweltlichen Themen (Hygiene, nachbarschaftlicher Umgang,Wohnen,Verschuldung,Sucht,Schwangerschaft,Haushaltsführung etc.) Beratung zu spezf. Themen der Träger agisra+looks Gemeinwesenorientierter Ansatz: Intervention bei Problemen mit Nachbarn,Anwohnern, Vermietern+Gewerbetreibenden durch Mediation,Aufklärung+Sensibilisierung Kleingruppenberatung, vor allem für alleinstehende Frauen Konversationsangebote Ansprache und (Orientierungs-)Beratung im Hinblick auf die Inanspruchnahme von vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Die gendersensible Ansprache von neuzugewanderten Unionsbürger_innen wird durch zwei Säulen geschehen: Aufsuchende Arbeit: im Streetwork wenden sich Mann/Frau besetzte Teams auf festen Routen an Personen der Zielgruppen im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots+ informellen Treffpunkten, ergänzt durch Hausbesuche. Sie klären dabei über die in den Stadtbezirken bestehenden Hilfssysteme auf. Durch mehrmaliges Ansprechen bauen Sie Vertrauen auf und aktivieren für ein erstes Beratungsgespräch. Die aufsuchenden Angebote werden mit den TPen für den Bereich Kinder/Eltern z.T. abgestimmt und gemeinsam durchgeführt. Zusätzlich feste Beratungszeiten im TP: offene Sprechstunden, Termine für Einzelberatung, ergänzende Kleingruppenberatung. Projekt 2019010278 Seite 11 Heranführung und Begleitung bei Behördengängen und zu den vor Ort vorhandenen Hilfeangeboten, ESF- oder anderen Programmen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): ...zu Behörden, Institutionen des Regelsystems, Clearingstelle Migration und Gesundheit, Frauenhäusern, Schuldnerberatung, Ärzten, Rechtsanwälte etc. sowie zu zielgruppenspezifischen Angeboten im Stadtteil aber vor allem auch an die in den TP vorhandenen und über den EHAP hinausgehende Angebote in den Mutterhäusern; Verweisberatung an die zielgruppenspezifischen TP, Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche, nach Stabilisierung im EHAP Weiterleitung an Angebote des ESF – allen voran „Willkommen und Ankommen in Köln“, das Projekt „Chancen geben“, sowie „Stadtteileltern“ etc. Niedrigschwelligen Aktivitäten für Eltern (z.B. Nähkurse, Kleinkindgruppen), in denen Fragen zur Existenzsicherung und zur frühkindlichen Bildung sowie zur sozialen Betreuung thematisiert werden können (...) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): ...im Bereich Gesundheit (Prävention v. Krankheiten, Vorsorgeuntersuchungen, Zahnhygiene, Abhängigkeitserkrankungen, Kauf- +Spielsucht, Körperpflege+Körperbewusstsein), Erziehung (Angebote z. Stabilisierung der Eltern- Kind- Beziehung –Tipps+Informationen z. Erziehungsfragen), Bildung+Freizeit (Freizeitgestaltung/Kreativangebote f. Eltern+Kind). Themen können z.B. sein: „Das Bildungs- +Teilhabepaket“, „Sprache und Integration“, „Wer hilft mir? Informationen f. Eltern zu den Themen: Nachhilfe, Sportvereine, Musik +Tanzunterricht +anderen Aktivitäten“, „Kinder spielerisch fördern: Mehrsprachige Entwicklung des Kindes“, „Fit für den Kindergarten“ „Gesund leben“ +„Wohnen“; Angebote z. Teilnahme an einem Nähkurs, Mutter-Kindgruppe, Elterncafes, Sprach- + Kommunikationstrainings; Informationsveranstaltungen finden z. Thema Energieverbrauch, Schulden, soz. Netzwerke, Schuldenprävention, Energieberatung, Stromsparcheck sowie zu existenziellen Fragen +Verbraucherschutz statt. Heranführung und Begleitung von Eltern und Kindern bis zu 7 Jahren zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung, wie z.B. Kitaplätzen, Krabbelgruppen, Spielgruppen sowie Sport- und Musikangebote von Vereinen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): ...setzt sowohl auf der (aufsuchenden), niedrigschwelligen Beratungs-, als auch auf der Informations-+ Bildungsebene an. Erreichen der Zielgruppen durch Schaffung passgenauer Zugangswege zu früher Bildung und sozialer Betreuung: Eltern werden sensibilisiert, informiert, individuell unterstützt +erhalten konkrete wohnortnahe, sozialraumbezogene Angebote für sich+ihre Kinder. In der Beratung+Begleitung werden erste Beziehungen hergestellt, Vertrauen aufgebaut+die Familien für weitere inhaltliche Angebote+eine Zusammenarbeit gewonnen. Die Träger haben sehr gute Kenntnisse über Angebote, sie sind gut vernetzt+kennen vor allem die wohnortnahen Angebote. So werden mit der Familie direkt Kontakte zu Kindertagesstätten, Eltern- Kind+Krabbelgruppen, Familienzentren, ortsansässigen Sportvereinen, Kultur- +Begegnungsstätten, Bürgerzentren, Interkulturelle Zentren+anderen Freizeit-+Bildungsangeboten aufgenommen. Begleitung zu den Angeboten durch Fachpersonal, Lotsen oder Paten. Aufklärung und Information über das System der Tagesbetreuung Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Eltern werden bei der Suche nach Lösungen für eine fehlende Kinderbetreuung durch indiv. Beratung sowie in Gruppenangebote z. System der Tagesbetreuung von Kindern informiert, beraten+unterstützt. Versch. Formen v Betreuungsmodellen (Tagesmutter, Eltern-Kind-Gruppe, Betreuung d. Angehörige+Freunde, Kindergarten, Kindertagesstätte/U 3, offene Ganztagsschule) werden vorgestellt, Kontakte hierzu hergestellt+vermittelt. Differenz. Informationen zum frühen Bildungssystem, der Notwendigkeit einer pädagogischen Frühförderung der Kinder. Referenten werden in Gruppenangebote eingeladen, um Fragen zur frühkindlichen Entwicklung und Betreuung zu beantworten. Eltern werden bei der Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz unterstützt, im Anmeldeverfahren durch das Fachpersonal aber auch durch Lotsen/Paten begleitet und unterstützt. Dies erfolgt durch individuelle Begleitung zu Kindertagesstätten/ zur Kindertagesplatzvergabestelle im Jugendamt der Stadt Köln. Projekt 2019010278 Seite 12 Unterstützung (bis zu sechs Monaten) zur Sicherstellung des Verbleibs von Kindern bis zu 7 Jahren in Kitas, die additiv (...) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Entscheidende Akteure vor Ort wie Regel – und Fachdienste, Beratungsstellen, sowie die vorgehaltene Infrastruktur werden für das Projektvorhaben genutzt und von Beginn an miteinbezogen. Die Akteure sind sensibilisiert und wirken aktiv zur Stärkung der Erziehungs- und Förderkompetenzen von Eltern mit. Es entstehen individuelle Unterstützungspakete. Die Eltern partizipieren und werden in ihrer Rolle als Erziehungsberechtigte gestärkt. Die Berater*innen des Projektes sind Ansprechpartner im Netzwerk, bilden Brücken im Netzwerk und begleiten die Eltern im Prozess von der Anmeldung bis zur Aufnahme ihres Kindes in einer Einrichtung und darüber hinaus. Der Kontakt zu Kindertageseinrichtungen wird gehalten, um die Eltern zu stabilisieren. Regelmäßige Treffen fördern die Schnittstellenarbeit und Bedarfe werden rechtzeitig erkannt, z.B. wohnortnahe Angebote zu frühkindlicher Entwicklung wie Eltern- Kind Spielgruppen, Sprachförderung, Elternfrühstück/Elterncafes oder Bedarf für Begleitungen durch Paten. Präventive niedrigschwellige Beratungsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Zielgruppenspezifische Beratung zum Thema Miete: Rechte und Pflichten, Verbraucherschutz etc. Streetwork+Verweisberatung zu zuständigen Stellen des Regelsystems, u.a. Wohnungsnotfallhilfe, Fachstelle Wohnen Abt. Prävention Begleitung zu zuständigen Fachämtern Flankierend zum Streetwork aufsuchende Arbeit in Form von Hausbesuchen mit dem Ziel des Schutzes vor akutem Wohnungsverlust Kontaktaufnahme zu potentiellen Vermietern, z.B. Wohungsgesellschaften Mediation zw. Vermieter+Klient/innen Kontaktaufnahme +Vermittlung zu Rechtsanwälten + Amtsgericht bei drohendem Rechtsstreitigkeiten Mediation/Konfliktmanagement Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Hausbesuche: Ansprechpartner für Nachbarschaftskonflikte, Klärung vor Ort Ansprechpartner für Behörden, z.B. Zusammenarbeit mit Ordnungsamt Ansprechpartner für Konfliktfälle mit Behörden, Vermittlung+Hinzuziehung von Beratungskräften mit jeweils erforderlicher Fremdsprachenkompetenz Darstellung bundeseinheitlicher Systemzusammenhänge (Wohnen, Bildung, Gesundheitssystem etc.) für Klient/innen Transparenz von Beratungsleistungen / Aufklärung über Möglichkeiten+Grenzen des Beratungs- +damit verbundenen Hilfesystems „Fahrplan“ benennen: Eckpunkte zu gelingenden integrativen Maßnahmen wie Wohnungssuche, Sprachkursaufnahme+Krankenversicherungsschutz für Familie+Einzelpersonen Flyermaterial an geeigneten Stellen (Behörden, Meldehalle, Schulen, Kitas, Schwimmbad, Vereine, etc.) Präsens bei Quartiersfesten+in relevanten Arbeitskreisen Hinzuziehung von Fachberatungsstellen u.a. Gesundheitsprävention, Gewaltschutz Durchführung von Antidiskriminierungsworkshops/interkulturellen Schulungen/Diversity-Workshops für das Projektpersonal/Angehörige öffentlicher Verwaltungen und/oder Einrichtungen, wie Kitas Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Diversity-Workshop: Ziel: Vielfalt schätzen+ erwerben von Diversity-Kompetenz. Eigene Denk- +Verhaltensweisen reflektieren+das Handlungsrepertoire erweitern. Fokus auf unconscious bias. Schulung zur interkulturellen Sensibilisierung. Ziel: Erkennung von kulturell unterschiedlichen Denk- u. Verhaltensmustern+Lernen damit umzugehen. Vorbereitung auf potentielle Konfliktfelder im interkulturellen Kontext, Erweiterung der persönlichen Deutungs- u. Handlungsmöglichkeiten. Praktische Beispiele: wie wichtig ist interkulturelle Kompetenz, um Missverständnisse zu vermeiden. Nicht passendes Verhalten kann schnell als Beleidigung aufgefasst werden u. somit zu einem Verlust an Wertschätzung führen. Antidiskriminierungsworkshop dient als ein Einstieg in eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Diskriminierung im Alltag. Es geht um die Erkennung von Diskriminierung, die Verständnisentwicklung für die Diskriminierten und das Erkennen der Eigenbeteiligung. Projekt 2019010278 Seite 13 Einzelfallbezogene Verweisberatung an ESF- oder andere Programme („Förderketten“) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Durch Alveni werden Unionszugewanderte angesprochen +aktiviert, denen es oftmals nicht gelingt, von selbst potentielle Hilfsangebote zu identifizieren +den Weg dorthin auf sich zu nehmen. Dort wo die Aktivierung+Erstberatung gelingt, stehen Weichen zur Auswahl, eine stärkere Verfestigung instabiler Lebensverhältnisse vorzunehmen. Durch das ESF Projekt Willkommen und Ankommen in Köln eröffnen sich Wege in Arbeitsverhältnisse versch. Qualifikationsniveaus. In der landesgeförderten Clearingstelle Migration+Gesundheit klären sich Fragen fehlenden Krankenversicherungsschutzes. Durch das BMBF-Projekt Aktiv- S partizipiert die Zielgruppe an Angeboten der lebensweltorientierten Grundbildung. Die in Köln eingerichtete Notunterkunft Vorgebirgsstr. ermöglicht zudem kurzfristig die Beendigung von durch Obdachlosigkeit verursachter Instabilität. Ummantelt werden diese Projekte durch die TPinternen Beratungsstrukturen, so dass eine direkte Weitervermittlung erfolgen kann. Unterstützung bei geschlechtsbezogenen Problemlagen und Förderbedarfen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): s. Ausführungen zum Querschnittsziel "Gleichstellung von Frauen und Männern" Gendersensible Beratungsteams; Psychosoziale Unterstützung bei Fragen zu: •häuslicher Gewalt •Sexarbeit •(Familien-)konflikte •Erziehung •Gesundheit, Gesundheitsvorsorge und Krankenversicherung •Diskriminierung / Rassismus Gruppenangebote initiieren und durchführen zu den Themen: •Empowerment und Antidiskriminisierungsworkshops gegen Rassismus und Sexismus •Prävention von sexualisierter Gewalt+häuslicher Gewalt bzw. Gewaltschutzgesetz, •Erziehungskompetenzen, bzw. gewaltfreie Erziehung stärken+fördern •medizinische+gesundheitliche Aufklärung. Darunter auch sexuelle+reproduktive Gesundheit, Familienplanung+Verhütung Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Broschüren, Videos, Ausstellungen) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Sämtliche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und die Gestaltung der Kommunikationsmittel erfolgen unter Anwendung der in ZUWES bereitgestellten Materialien in der Tool-Box „Öffentlichkeitsarbeit“. Für sämtliche Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit werden die Grundprinzipien „Gleichstellung“, „Vermeidung von Diskriminierung“ und „Barrierefreiheit“ angewandt. Aufgrund der hohen Analphabetenquote verstärkte Mund zu Mund Propaganda jedes TP erstellt (mehrsprachige) Flyer und platziert das Projekt auf der eigenen Internetseite; auf der Internetseite der Stadt Köln wird das Gesamtprojekt präsentiert, Pressemitteilung zum Start des Projektes; gesamtstädtische und bezirkliche Gremien werden über das Projekt informiert; Ergebnistransfer der Projektergebnisse auf kommunaler Ebene, Teilnahme an Arbeitskreisen und Vernetzung auf regionaler- und Landesebene; Fachtagung Aktivitäten zur Verstetigung und Absicherung der Nachhaltigkeit des Vorhabens in kommunalen Strukturen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): laufende Evaluation der Gesamtprojektergebnisse und ggfls. Nachsteuerung; regelmäßige Sichtbarmachung der Problemlagen und der erreichten Ziele auf kommunaler Ebene; für eine Verstetigung der Projektinhalte ist eine enge Zusammenarbeit mit den Akteuren des Maßnahmepaketes "Humanitäre Hilfe für Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung" vorgesehen, das hinsichtlich der Bedarfe und Angebote kontinuierlich überprüft wird, so dass etablierte Strukturen aus Projekten aufgegriffen werden können. Projekt 2019010278 Seite 14 Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfeangeboten (wie z.B. Migrationsberatungsdienste, Stadtteilprojekte, insbesondere im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“, Jugend-/Sozialamt) Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Ausgerichtet auf die gemischte Bewohnerstruktur befindet sich in allen projektrelev. Stadtbezirken eine ausdifferenzierte Struktur an Vereinen+Beratungseinrichtungen, Institutionen f. Familien, Aktivitäten nachbarschaftl. Selbsthilfe + bürgerschaftl. Engagements, wie z.B. „Starke Veedel – Starkes Köln “ ,der IKD, das Jugendamt, das Sozialamt, das Wohnungsamt, die Bürgerberatung etc. Der PV kooperiert eng mit den im Stadtteil angesiedelten AKs wie den Stadtteilkonferenzen+den Bürgerdiensten mit der Intention, die Ziele des Projektes mit denen des Programms „ Soziale Stadt“ zusammen zu bringen+zu ergänzen. Die aufsuchende, kultur- +gendersensible Ansprache der Zielgruppe in den Wohnquartieren stellt eine Brücke dar zu den bestehenden Institutionen + Einrichtungen +ergänzt deren Wirken in sinnvoller+zielführender Richtung. Die in BONVENA+ZuBeFa erfolgreich etablierte Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort wird fortgesetzt+intensiviert. Einzelfallbezogene Verweisberatung an Rückkehrberatungsstellen Bitte beschreiben Sie hier die von Ihnen geplante Aktivität (max. 1.000 Zeichen): Die Rückkehr ins Herkunftsland ist für viele Neuzugewanderte aufgrund der sich durch die Freizügigkeit ergebenden Mobilitätsmöglichkeiten eine relevante Option. Teilweise ist der Aufenthalt in BRD aufgrund von erwarteten Saisonarbeitsverhältnissen von vorneherein nur temporär gedacht gewesen. Dort wo sich die Integrationsperspektiven anders entwickeln als gedacht, ist aber auch für Eingewanderte, die sich für eine langfristige Verlagerung ihres Lebensortes entschieden haben, die Rückkehr eine Option. Angebote der klass. Rückkehrberatung (in Köln:Diakonie) sprechen jedoch vorwiegend Geflüchtete an. Für die angesprochene Zielgruppe sind in Fällen, in denen sich für eine Rückkehr entschieden wird, eher die Kontakte+ Möglichkeiten des Sozialamtes, sowie der Bahnhofsmission Köln relevant. Hier bestehen schnelle Kontaktmöglichkeiten zur Finanzierung der Bustickets (übers Sozialamt) sowie am HBF Köln eine organisatorische (alltagspraktische) Unterstützung einzelner Rückkehrender vor Ort. Angaben zu den geplanten Output- und Ergebnisindikatoren Outputindikatoren (geplant): Gesamt 2019 2020 Neuzugewanderte Personen ohne Kinder: 560 280 280 Gesamt 2019 2020 Neuzugewanderte Eltern / Erziehungsberechtigte: 540 270 270 Gesamt 2019 2020 Neuzugewanderte Kinder bis zu 7 Jahre: 300 150 150 Geplante Outputindikatoren insgesamt: 1.400 Bitte erläutern Sie, auf welche Weise die Outputindikatoren ermittelt wurden (max. 5.000 Zeichen): Die Outputindikatoren wurden auf der Basis der Vorerfahrungen in den Projekten BONVENA+ZUBeFa für die betroffenen Projektstandorte ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei folgende Punkte: - Anzahl der zur Zielgruppe zählenden Personen im Einzugsgebiet des Teilprojektes - Fokus auf intensivierte, auch mehrfache Beratung und Begleitung, da die Zielgruppe in der Regel mit komplexen Problemlagen in die Beratung kommt und vier Beratungstermine oft nicht ausreichend sind, um eine Stabilisierung und Überführung in Regelangebote zu erreichen - Verfügbare Personalressourcen und Mittel für Honorarkräfte - guter Zugang zur Zielgruppe durch langjährige etablierte Kontakt- und Kooperationsstruktur, Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe führt zur schnellen Ansprache Ergebnisindikatoren (geplant): Gesamt 2019 2020 Anzahl der neuzugewanderten beratenen Personen ohne Kinder, die mindestens ein lokal und/oder regional vorhandenes Hilfeangebot in Anspruch nehmen soll (in absoluten Zahlen): 336 168 168 in Prozent: 60,00 % Gesamt 2019 2020 Anzahl der neuzugewanderten beratenen Eltern/ Erziehungsberechtigten, die 378 189 189 Projekt 2019010278 Seite 15 Gesamt 2019 2020 mindestens ein lokal und/oder regional vorhandenes elternbezogenes Hilfeangebot in Anspruch nehmen soll (in absoluten Zahlen): in Prozent: 70,00 % Gesamt 2019 2020 Anzahl der Kinder bis 7 Jahre, die in mindestens ein lokal und/oder regional vorhandenes Angebot der frühkindlichen Bildung integriert werden soll (in absoluten Zahlen): 210 105 105 in Prozent: 70,00 % Summe der zu vermittelnden Personen: 924 Anteil an den geplanten Outputindikatoren insgesamt: 66,00 % Bitte erläutern Sie, auf welche Weise die Ergebnisindikatoren ermittelt wurden (max. 5.000 Zeichen): Die Ergebnisindikatoren wurden auf der Basis der Vorerfahrungen in den Projekten BONVENA+ZuBeFa für die betroffenen Projektstandorte ermittelt. Berücksichtigt wurden dabei folgende Punkte: - Anzahl der zur Zielgruppe zählenden Personen im Einzugsgebiet des Teilprojektes - Fokus auf intensivierte, auch mehrfache Beratung und Begleitung, da die Zielgruppe in der Regel mit komplexen Problemlagen in die Beratung kommt und vier Beratungstermine oft nicht ausreichend sind, um eine Stabilisierung und Überführung in Regelangebote zu erreichen - Verfügbare Personalressourcen und Mittel für Honorarkräfte - guter Zugang zur Zielgruppe durch langjährige etablierte Kontakt- und Kooperationsstruktur, Bekanntheitsgrad bei der Zielgruppe führt zur schnellen Ansprache Angaben zu den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Querschnittsziele "Gleichstellung von Frauen und Männern sowie Nichtdiskriminierung": Querschnittsziel „Gleichstellung von Frauen und Männern“ (max. 1.500 Zeichen) Durch die Anbindung an die Dienststelle Diversity sowie die flankierenden Angebote aus dem linksrheinischen PV mit LOOKS e.V. und agisra e.V. wird ein besonderes Merkmal des Projektes auf der Gleichstellung und dem Abbau von Ausgrenzung+Diskriminierung gegenüber der Zielgruppe liegen. Insbesondere Frauen+Mädchen der benannten Zielgruppe sind von Diskriminierung und Ausbeutung betroffen. Die Bildungschancen+damit eine eigenständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind sehr gering. Durch gendersensible Ansprache der Projektteams soll eine gezielte aufsuchende Beratung an Hot Spots der jeweiligen Geschlechtergruppen stattfinden, auch bei Müttern/ Vätern. Zudem werden Angebote insbesondere für alleinstehende sowie von gewaltbedrohten Frauen/ mit +ohne Kinder initiiert. Durch spezielle Angebote für Mädchen im Vorschulalter+ihren Müttern soll der Umgang mit Rollenbildern und unausgesprochenen Erwartungen thematisiert werden. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls wichtig Jungen und (alleinerziehende) Väter in ihrer Rolle +Beziehung zu ihren Kindern zu stärken. So dass ebenfalls durch den Peer-Ansatz Angebote für Männer, Väter+Jungs angeboten werden. Die Beratungen werden um die Themen Homo-,Bi, Trans-, Inter-Sexualität erweitert. Darüber hinaus werden Angebote im geschützten Rahmen zu Themen wie Coming Out, Homosexualität im Familienkontext, Rechte von gleichgeschlechtlichen Paaren in Deutschland etc. angeboten werden. Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Querschnittsziel „Nichtdiskriminierung“ (max. 1.500 Zeichen): Sensibilisierung von Verwaltung+anderen Organisationen durch Anti-Diskriminierungs-Diversity Workshops mit speziellem Fokus auf das Thema unconscious bias (unbewusste Voreingenommenheit) Informationsveranstaltungen für die Bürger*innen +ortsansässige Institutionen zur Situation der Zugewanderten, um Verständnis für die Lage der Zugewanderten zu schaffen +den sozialen Frieden zu stabilisieren. Darüber hinaus werden Angebote geschaffen, die eine Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen. Heißt, es geht nicht darum zu erfahren warum der Andere anders ist, sondern über Themen Gemeinsamkeiten kennenzulernen. Beispielsweise kann es Angebote geben zu Themen wie Mietrecht, Umgang mit Nachzahlungen, Anmeldeverfahren Kita/ Schule; also nicht nur zielgruppenspezifische Themen. Empowerment Angebote im Umgang mit dem Thema Diskriminierung +Ausgrenzung für die Zielgruppe. Teils ist dieser Personenkreis durch die häufige Erfahrung von Ausgrenzung traumatisiert, Angebote die diesem entgegenwirken, bieten auf der anderen Seite eine Stabilisierung um Alltagsthemen besser +einfach bewältigen zu können. Beratung +Begleitung zu Antidiskriminierungsstellen Einbringung von Nichtdiskriminierungsanforderungen von zugewanderten Hetero-, Homo-,Bi, Trans-, Inter-Personen in Foren der Stadtgesellschaft Kooperation mit der Koordinierungsstelle zum Abbau von Intoleranz, Diskriminierung und Ausgrenzung (IDA) in der Dienststelle Diversity Projekt 2019010278 Seite 16 Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Angaben zu den geplanten Ansätzen zur (institutionellen) Verstetigung und Absicherung der Nachhaltigkeit des Vorhabens (max. 1.500 Zeichen): Die Stadt Köln verfügt gesamtstädtisch über diverse ineinandergreifende Handlungsansätze. Die EU Zuwanderung ist ein stetiger und anhaltender Prozess, mit wachsenden und wechselnden Chancen und Herausforderungen. Sie nutzt eigene Ressourcen + verschiedene Förderprogramme, um dieser Entwicklung gerecht zu werden. Ergänzend zu den Angebotsstrukturen der EHAP- Projekte aus der 1. Förderphase hat die Stadt Köln zusätzliche Mittel für humanitäre Hilfen für wohnungslose Menschen aus den Staaten der EU Osterweiterung bereitgestellt. Hierzu gehören u.a. ein Übernachtungsangebot, Tagesaufenthalt sowie soziale und medizinische Versorgung in Verbindung mit einer Anlauf- und Beratungsstelle.Die Projektergebnisse der 1. Förderrunde zeigen dennoch, dass die bisherigen Angebote der Stadt/Träger nicht ausreichend sind. Die benannte Zielgruppe wird immer noch nicht in Gänze erreicht. Der o.g. Maßnahmeplan wird im Laufe der Zeit an die Bedürfnisse und die verschiedenen Zielgruppen vor Ort angepasst und wird Teile der auslaufenden Projektstruktur berücksichtigen, so dass etablierte Angebotsstrukturen fortgesetzt werden können. Ohne eine weitere Drittmittelfinanzierung kann das Angebot für die Gesamtheit der Zielgruppe jedoch nicht in dem jetzigen Umfang aufrechterhalten werden. Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Kurzbeschreibung der Zielsetzung und des Vorhabens sowie eines Arbeits- und Zeitplans Zielsetzung und Vorhaben (max. 2.000 Zeichen) Zielsetzung ist die Stärkung der Teilhabe +Chancengerechtigkeit+damit die Integration in die Stadtgesellschaft, die Bekämpfung von Armut+sozialer Ausgrenzung, die Stärkung der Elternrolle+ die Eigenständigkeit von Frauen sowie die Milderung von sozialen Problemlagen, dadurch Verbesserung der Lebenssituation. Die im bes. Maß von Ausgrenzung +Diskriminierung betroffenen Personen innerhalb der Zielgruppen stehen im Fokus des Projektes. Handlungsleitend dafür ist bei allen TP die zugehende und bürgernahe Ansprache+Beratung sowie die Installierung von flankierenden Maßnahmen in die bestehenden Systeme. Um die Zielgruppe zu erreichen ist ein aufsuchender +muttersprachlicher Zugang erforderlich. Bei bettelnden sowie wohnungslosen EU- Zugewanderten ist eine intensivere und längerfristige Beratung+Begleitung zur erfolgreichen Stabilisierung/ Aktivierung erforderlich. Zur Interaktion mit der Zielgruppe werden verschiedene methodische Handlungsstrategien genutzt: gezielte Ansprache +(aufsuchende) Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots, informellen Treffpunkte (Spielhalle, Bar, Spielplatz, Hausbesuche, Elternabende von Kitas/Schulen), zusätzliche feste Beratungszeiten an den zielgruppenrelevanten Standorten gendersensible Ansprache in der Beratung und im Streetwork durch Mann/Frau besetzte Teams Patenschaften für längerfristige Begleitungen durch Ehrenamtliche Begleitung und Heranführung zu den (zielgruppenspezifischen) Angeboten im Stadtteil eigene niederschwellige, lebensweltliche+genderspezifische Angebote sozialarbeiterische Unterstützung in Krisensituationen Konfliktintervention bei Problemen im soz. Umfeld Kommunikation mit der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des soz. Friedens+Abbau von Diskriminierungsvorbehalten Workshops/ Informationsveranstaltungen zu interkulturellen und Diversity-Kompetenzen durch Empowerment wird die Zielgruppe befähigt selbstständige Lebensperspektiven zu entwickeln + eine gelingende Integration zu ermöglichen Projekt 2019010278 Seite 17 Ergänzungen (max. 5.000 Zeichen) Installation von niederschwelligen TP in den Stadtteilen, die besonders von Zuwanderung betroffen sind. Zusammenarbeit der zielgruppenspezialisierten TP im Verbund (Erwachsene/ Eltern/Kinder) um optimalen Zugang auf allen Ebenen zu erreichen, mit dem Ziel, einer gelingenden Integration der Zugewanderten im Sozialraum und in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Wichtig ist bei der Umsetzung der Projektinhalte die Nutzung der bereits bestehenden Netzwerke in den Bezirken. Angebote aus dem Regelsystem sollen zugänglich gemacht werden und nach Bedarfslage kann die Angebotsstruktur in den jeweiligen Sozialräumen erweitert werden. Den Kooperationspartnern in den Netzwerken fehlen häufig die Fachkenntnisse in Bezug auf die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen, sowie die kulturell bedingten Besonderheiten der Zielgruppe. Als Projektpartner wurden von daher Träger ausgewählt, die über eine entsprechende interkulturelle Beratungskompetenz verfügen und einen niederschwelligen Zugang zu der Zielgruppe haben oder aufbauen können. Weitere methodische Handlungsstrategien zur Erreichung der Zielgruppe: •Vermittlung in Gruppenangebote, wie Eltern-Kind-Gruppen, um pädagogische Themenstellungen zu vertiefen und Erziehungskompetenz zu stärken •Soziale Gruppenarbeit im Rahmen interkultureller Familienbildung zur Ergänzung der niederschwelligen Angebote und zur Vertiefung verschiedenster Themenstellungen •Spielgruppen für Kinder zur Förderung der Sprachentwicklung, Motorik und Sozialkompetenz •Informationsveranstaltungen / Elternabende, um Familien den Zugang zu sozialen und medizinischen Regelsystemen, Kita, Schule, etc. muttersprachlich näher zu bringen •Mütter- und/oder Elterncafés, als erster informeller Treffpunkt zum Informationsaustausch zu aktuellen Alltagsfragen in Bezug auf die Förderung der Kinder Arbeits- und Zeitplan (max. 2.000 Zeichen) Fortlaufend: Stabilisierung der Zusammenarbeit zwischen PV+TP durch regelm. Projekttreffen Kooperation mit den Regelsystem für präventive Maßnahmen+gemeins. Streetwork intensivieren Netzwerkarbeit auf gesamtstädtischer+Projektebene Kommunikation mit der Stadtgesellschaft zur Stabilisierung des soz. Friedens+Abbau von Diskriminierungsvorbehalten Monitoring installieren+auswerten+Weiterentwicklung der Projektstrukturen Aufbau Websites mit aktuellen Infos/ PR 45% der Beratenen wurden zu den Unterstützungsstrukturen des Hilfesystems begleitet 2019/1.Hj: Gesamtstädt.+bezirkl. Gremien/AK sind über Projekt informiert Schulung aller im Projekt Beschäftigten zum Thema unconscious bias Ausbau der Beratungsstrukturen+der Zugangswege durch feste Beratungszeiten vor Ort an den Hot Spots/informellen Treffpunkten durch geschützte Beratungssituationen Gewinnung von Ehrenamtspaten f. intensive+längerfristige Begleitung (für Kinder/Erwachs./ Eltern) Initiierung+Aufbau+Fortschreibung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe wie z.B. lebensweltliche Grundbildung an Orten wie Kitas, interkulturelle Zentren, Cafes Informaterial f. Zielgruppe 2.Hj: Durchführung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe Nachbarschafts- Begegnungsfest, Einbezug aller vor Ort Lebenden/ Arbeitenden Sensibilisierung des Umfeldes/ Kommunikation mit der Stadtgesellschaft Erreichung der festgelegten Output- und Ergebnisindiaktoren 2020 1.Hj: Zwischenbericht für BMAS/BVA Evaluation Durchführung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe Durchführung Antidiskriminierungs-/Diversity-Workshops für Träger, Verwaltung, interessierte Bürger*innen 2.Hj: Durchführung von flankierenden niederschwelligen Angeboten f. die Zielgruppe Ergebnistransfer der Projektergebnisse auf kommunaler Ebene für den Verstetigungsprozess/ Fachtagung Erreichung der festgelegten Output-+Ergebnisindiaktoren Projektabschluss Ergänzungen (max. 5.000 Zeichen) s.o. Projekt 2019010278 Seite 18 Abgrenzung zu Ihrem aktuell durchgeführten EHAP-Projekt (max. 1.500 Zeichen) Vermehrt Fokus auf Personen, die im besonderen Maße von Ausgrenzung betroffen sind, legen+Vertrauensaufbau und Stabilisierung anstreben , zusätzliche feste Beratungszeit an "Hot Spots" längerfristige Begleitung durch Gewinnung von Paten ggf. mit eigenem Migrationshintergrund, Einrichtung und Ausbau von lebensweltlich orientierten+niederschwelligen Grundbildungsangeboten (Partizipation mit Projekt Aktiv-S,) Verstärkte Kommunikation in+mit der Stadtgesellschaft/ Dialog mit den Anwohnern+ ortsansässigen Institutionen Informationsangebote über die Situation der Neuzugewanderten und die Wege, die mit ihnen zu gehen sind, um ein Verständnis für die Lage der Zugewanderten zu erhalten+ den soz. Frieden zu stabilisieren Fokus auf die Initiierung von Angeboten für die Zielgruppe für leichtere Ansprache +Stabilisierung der Lebenssituation, so dass darauf aufbauend Beratungsarbeit stattfinden kann Fundierte Informationsveranstaltungen für Bürger*innen sowie auch für die vor Ort ansässigen Institutionen über die Situation der neu zugewanderten EU Bürger und die Wege, die mit ihnen zu gehen sind, um ein Verständnis für die Lage der Zugewanderten zu bewirken und den sozialen Frieden zu stabilisieren. gem. Aktionen im Quartier/ Zusammenleben auf Augenhöhe/ Gemeinsamkeiten erkennen und verstärken; Nutzung von gemeinwesenorientierten Ansätzen z.B. Straßenfest Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Abgrenzung insbesondere zum ESF und anderen EU-finanzierten Programmen (max. 1.500 Zeichen) Ziel des EHAP ist es, die akute Lebenssituation von armutsgefährdeten und von sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen zu verbessern. Der Fokus liegt auf der Heranführung an die vorhanden Hilfesysteme sowie auf der Verbesserung der Lebenssituation der Zielgruppe vor Ort. Als Bestandteil des ISEK steht im ESF-Projekt "WAK" die Arbeitsmarktintegration mit einer arbeitsmarktaktivierenden Beratung im Vordergrund. Die Träger im EHAP kooperieren mit den Netzwerkpartnern des ESF- Projektes und leiten Ratsuchende, die erste integrative Maßnahmen erfolgreich durchlaufen haben, weiter. Über das Bildungsprogramm Aktiv-S werden Grund- und Bildungsangebote initiiert. Der EHAP stellt flankierend zu diesen Bildungsangeboten die Brücke dar, die dazu dient, einerseits die passenden Bildungsangebote gemäß der Bedarfe der Zielgruppe zu finden bzw. zu schaffen, anderseits die Angesprochenen in die Formate zu vermitteln. Zudem liegt ein Fokus auf dem ganzheitlichen Ansatz: zum einem durch die Betreuung des Familienverbundes, zum anderen durch die Beratung zu Multiproblemlagen. Ergänzungen (max. 1.500 Zeichen) Projekt 2019010278 Seite 19 Ausgaben, wie sie in der Interessenbekundung eingegeben worden sind. Ausgaben Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 ∑ Ausgaben 771.944,40 384.455,35 387.489,05 1 Projektbezogene Personalausgaben 586.856,00 292.109,00 294.747,00 1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 65.030,00 32.515,00 32.515,00 1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 48.000,00 24.000,00 24.000,00 1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 473.826,00 235.594,00 238.232,00 1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 2 Ausgaben für Honorarkräfte 84.400,00 42.200,00 42.200,00 2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 84.400,00 42.200,00 42.200,00 2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 3 Restkostenpauschale 100.688,40 50.146,35 50.542,05 3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 100.688,40 50.146,35 50.542,05 Einnahmen aus Projekttätigkeit Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 4 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 Zuwendungsfähige Ausgaben 771.944,40 384.455,35 387.489,05 Ausgaben, die im Rahmen des Antragsverfahrens erneut erfasst worden sind. Ausgaben Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 ∑ Ausgaben 771.929,68 381.756,89 390.172,79 1 Projektbezogene Personalausgaben 588.423,21 290.552,52 297.870,69 1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 70.279,80 35.139,90 35.139,90 1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 51.771,72 25.885,86 25.885,86 1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 466.371,69 229.526,76 236.844,93 1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 2 Ausgaben für Honorarkräfte 82.820,00 41.410,00 41.410,00 2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 82.820,00 41.410,00 41.410,00 2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00 3 Restkostenpauschale 100.686,47 49.794,37 50.892,10 3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 100.686,47 49.794,37 50.892,10 Einnahmen aus Projekttätigkeit Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 4 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00 Projekt 2019010278 Seite 20 Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 Kontrollsumme zuwendungsfähige Ausgaben 771.929,68 381.756,89 390.172,79 Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS/BMFSFJ" und "Mittel aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen. 85 % aus EHAP-Mittel bis zu 10 % aus Bundesmittel Mindestens 5 % Eigenmittel zur Kofinanzierung der Projekte Projekt 2019010278 Seite 21 Finanzierung des Projektes Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 Zuschussfähige Ausgaben 771.929,68 381.756,89 390.172,79 Einnahmen Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020 ∑ Einnahmen 771.929,68 381.756,89 390.172,79 1 Öffentliche Mittel 115.789,47 57.263,55 58.525,92 1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00 1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 77.192,94 38.175,68 39.017,26 1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00 1.4 Kommunalmittel 38.596,53 19.087,87 19.508,66 2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00 2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00 3 Mittel aus dem EHAP 656.140,21 324.493,34 331.646,87 Interventionssatz 85,00 % Bitte stellen Sie kurz dar, wie die Kofinanzierung von mindestens 5 % sichergestellt werden soll und geben Sie an, welche Stellenanteile und Eingruppierungen Sie für die Projektkoordination und -verwaltung sowie das Beratungspersonal nach dem TVöD sowie die Honorakräfte pro Einzelziel zu Grunde gelegt haben (max. 2.500 Zeichen): Die Stadt Köln stellt den Eigenanteil in Höhe von 5% (38.598 €) für den gesamten Projektverbund sicher. Projektkoordination: 0,5 Stelle EG 13 Stufe 2 TVöD Bund Projektverwaltung: 0,5 Stelle EG 9 b Stufe 2 TVöD Bund Beratungskräfte: 2 x 1,0 Stellen EG 11 Stufe 3 TvÖD Bund (LRNK, Caritas) 3 x 0,45 Stellen (18 Std.), davon 2 x TVÖD S7 und 1 x TVÖD S11a (Latscho Drom) 1 x 1,0 Stelle EG 9 TVöD (Vingster Treff) Honorarkräfte Stundensatz 15-30€ Ergänzungen (max. 5.000 Zeichen) Die Stadt Köln stellt den Eigenanteil in Höhe von 5% (38.596,53 €) für den gesamten Projektverbund sicher. Projektkoordination: 0,5 Stelle EG 13 Stufe 3 TVöD Bund Projektverwaltung: 0,5 Stelle EG 9 a Stufe 3 TVöD Bund Beratungskräfte: s.TP Honorarkräfte Stundensatz 15-30€ l l l l l l l l l l l l sie bzw. er die EHAP-Förderrichtlinie einschl. des EU-Rechtsrahmens sowie die Ausführungen in dem Leitfaden zur Einreichung von Interessensbekundungen zur Kenntnis genommen hat. mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde. der Eigenanteil gesichert ist. die in Zusammenhang mit diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind. Die im Antrag anzugebenden Tatsachen sind subventionserheblich im Sinne des §264 des Strafgesetzbuches. Deren unrichtige oder unvollständige Angabe ist nach dieser Vorschrift strafbar. für die Deckung der Ausgaben, die aus den hier beantragten EHAP- und BMAS-Mitteln finanziert werden sollen, keine anderen Finanzmittel zur Verfügung stehen oder beantragt werden. sie bzw. er damit einverstanden ist, dass entsprechend dem Artikel 19 der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2014 ihr/sein Name und Anschrift, das Vorhaben und der Förderbetrag in die Liste der Vorhaben aufgenommen und veröffentlicht wird. eine Doppelförderung des Projektes nicht erfolgt. die antragsgemäße Durchführung der Maßnahme gewährleistet ist. sofern Abschreibungen in Aufwendungen enthalten sind, die Abschreibungssätze linear und entsprechend der steuerlichen AfA-Sätze erfolgen. die Abschreibungen, sofern die Gegenstände nicht ausschließlich für die beantragte Maßnahme genutzt werden, nur entsprechend dem auf die Maßnahme entfallenden Anteil in Ansatz gebracht sind. die Gegenstände für die Maßnahme erforderlich sind und nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit angeschafft werden. bereits vorhandene Aufgaben nicht durch EHAP-Mittel finanziert werden. Projekt 2019010278 Seite 22 Die Antragstellerin / der Antragsteller erklärt und bestätigt, dass Bestätigung 01 : ich stimme dem oben genannten zu. Vorsteuerabzugsberechtigt 1 : nein Unterschrift des Zeichnungsbefugten: Vorname, Name: Nina Rehberg Datum: 12.10.2018 Unterschrift: Projekt 2019010278 Seite 23 Wenn die Beantragung und Genehmigung auf einen Vorzeitigen Vorhabenbeginn erfolgt, wird dies hier ausgewiesen: Status des Vorzeitigen Vorhabenbeginns 01 : beantragt Datum der Beantragung 12.10.2018 Zusatzinformation des Antragstellers Datum der Entscheidung Zusatzinformation des BVA Sachbearbeiters Hier können Sie die zur Antragstellung notwendigen Unterlagen hochladen. Projekt 2019010278 Seite 24 Hochladebereich für die Antragstellerin / den Antragsteller Begleitschreiben Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Begleitschreiben ENDFASSUNG mit Unterschrift.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 09:05 Kofinanzierungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum BVA Kofinanzierungsprojekte.pdf Kofinanzierungserklärung Stadt Köln Thevis, Marion 12.10.2018 11:41 Kooperationsvereinbarungen / Absichtserklärungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Caritas Absichtsbekundung_rechts.pdf Absichtsbekundung Caritas TP 03 Büttgen, Birgit 08.10.2018 11:06 LRNK Absichtserklärung.pdf Absichtserklärung TP02 Thevis, Marion 09.10.2018 14:01 Vingster Treff Absichtserklärung.pdf Absichtserklärung Vingster Treff TP 05 Büttgen, Birgit 10.10.2018 14:12 Latscho Drom Absichtserklärung.jpg Absichtserklärung Latscho Drom TP 04 Thevis, Marion 12.10.2018 08:57 Personalunterlagen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Banknachweis Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Caritas Bankbestätigung.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 09:08 Bankbestätigung LRNK.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 09:13 Vingster Treff Banknachweis.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 09:19 Latscho Drom Banknachweis.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 09:19 Bankbestätigung_Stadt Köln.pdf Büttgen, Birgit 08.10.2018 09:21 Arbeits- und Zeitplan Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Sonstiges Dateiname Kommentar abgelegt von Datum vom BVA geprüfte und akzeptierte Anlagen: Begleitschreiben Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Projekt 2019010278 Seite 25 Kofinanzierungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Kooperationsvereinbarungen / Absichtserklärungen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Personalunterlagen Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Banknachweis Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Arbeits- und Zeitplan Dateiname Kommentar abgelegt von Datum Sonstiges Dateiname Kommentar abgelegt von Datum
Teilprojekt 02 Endfassung 121018 links vom Rhein
5725 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-02
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-02
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 377579
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter eva gGmbH
Anschrift Herbrandstraße 10, 50825 Köln, Deutschland
Geschäftsführung Frau Gabriele Schulze
Kontaktperson Frau Gabriele Schulze
E-Mail schulze@evaggmbh.de
Telefon 0221-506092-54
Vorsteuerabzugsberechtigt
0 : ja
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-02
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-02
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Der Träger eva gGmbH ist seit Jahren erfolgreich tätig im Bereich der beruflichen Integration junger Menschen und
langzeitarbeitsloser Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Schwerpunkte sind die Aktivierung, Beratung,
Schritteplanung, Qualifizierung, Beschäftigung als Prozess: „Learning by doing“. Als weiteres wichtiges Element steht die
Arbeitsvermittlung mit der Möglichkeit einer fortführenden Begleitung nach erfolgreicher Vermittlung. Darüber hinaus ist der Träger
eva gGmbH seit 2016 Kooperationspartner im EHAP Projekt BONVENA, arbeitet im Stadtbezirk Ehrenfeld und betreut die ZG 1
(Erwachsene) mit folgenden Arbeitsschwerpunkten:
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konflikmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
eva gGmbH setzt im Projekt langjährig erfahrene Beratungskräfte ein, die bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über fundierte
Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügt. Der Träger eva gGmbH bringt bestehende
Kooperationsstrukturen und Netzwerkkontakte auf bezirklicher und gesamtstädtischer Ebene in das Projekt ein.
Teilprojekt 2019010277-02
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 163.071,80 80.775,72 82.296,08
1 Projektbezogene Personalausgaben 133.521,57 66.099,76 67.421,81
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 133.521,57 66.099,76 67.421,81
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 8.280,00 4.140,00 4.140,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 8.280,00 4.140,00 4.140,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 21.270,23 10.535,96 10.734,27
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 21.270,23 10.535,96 10.734,27
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 163.071,80 80.775,72 82.296,08
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010277-02
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 163.071,80 80.775,72 82.296,08
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 163.071,80 80.775,72 82.296,08
1 Öffentliche Mittel 16.307,17 8.077,57 8.229,60
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 16.307,17 8.077,57 8.229,60
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 146.764,63 72.698,15 74.066,48
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Teilprojekt 03 Endfassung 121018 links vom Rhein
5828 Zeichen
Antrag auf Fördermittel aus dem Europäischen Hilfsfonds
für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und
Fördermittel des BMAS
Förderrichtlinie zur Verbesserung der sozialen Eingliederung von
neuzugewanderten Unionsbürgern/-innen, deren Kindern sowie wohnungslosen
und von Wohnungslosigkeit bedrohten Personen
Teilprojekt: 2019010277-03
Seite 1
Teilprojekt 2019010277-03
Seite 2
Angaben zur Teilprojektträgerin / zum Teilprojektträger
Antragsteller
Kontaktperson Frau Marion Thevis
E-Mail marion.thevis@stadt-koeln.de
Telefon 022122129541
Teilprojektpartner
Begünstigtennummer 342006
ID Transparenzdatenbank
Begünstigter Allerweltshaus Köln e.V.
Anschrift Körnerstraße 77-79, 50823 Köln, Deutschland
Geschäftsführung —
Kontaktperson Frau Dörte Mälzer
E-Mail beratung@allerweltshaus.de
Telefon 0221/5103044
Vorsteuerabzugsberechtigt
1 : nein
Branche des Begünstigten:
00 : entfällt
Durchführungszeitraum
(frühester Projektbeginn: 01.01.2019, max. Projektlaufzeit 2 Jahre bis spätestens 31.12.2020)
Teilprojekt 2019010277-03
Seite 3
Angaben zum Teilprojekt
Allgemeine Angaben
Name des Teilprojekts:
ALVENI links vom Rhein- ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von neuzugewanderten Unionsbügern/-innen, darunter
Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter bis zu 7 Jahren
Projektnummer
2019010277-03
Teilprojektlaufzeit
Beginn der Teilprojektlaufzeit:
01.01.2019
Ende der Teilprojektlaufzeit:
31.12.2020
Kurzbeschreibung
Beschreiben Sie Ihre Aufgaben als Zuwendungsempfänger / in im Rahmen des Projektverbunds. Die Darstellung soll
kurz, schlüssig und nachvollziehbar sein (max. 5.000 Zeichen)
Den Träger Allerweltshaus Köln e.V. gibt es seit 1987. Als private Initiative von engagierten Einzelpersonen gegründet, betreiben
er seit über 20 Jahren ein interkulturelles Begegnungszentrum in Köln-Ehrenfeld und macht entwicklungspolitische Bildungs- und
Öffentlichkeitsarbeit. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Bekämpfung von Rassismus und einer Politik der sozialen Ausgrenzung.
Der Träger Allerweltshaus Köln e.V. ist Interkulturelles Zentrum, Integrationskursträger, hat eine angegliederte Schulden- und
Familienberatung, Migrationsberatungsstelle und Hausaufgabenhilfe und ist seit 2016 Kooperationspartner im EHAP Projekt
ZuBeFa. Er betreut die ZG 2 und 3 (Eltern und Kindern im Vorschulalter unter 7 Jahren) mit folgenden Arbeitsschwerpunkten:
* gender- und kultursensible Ansprache und (Orientierungs-)Beratung der Zielgruppen mit Klärung und Priorisierung der
dringendsten Handlungsbedarfe
* aufsuchende Beratung im öffentlichen Raum, bekannten Hot Spots und informellen Treffpunkten, sowie Hausbesuche
* Heranführung, Begleitung und Vermittlung in Unterstützungsangebote des Regelsystems
* Patenschaften für längerfristige Begleitung durch Ehrenamtliche
* Vermittlung in / Schaffung von niederschwelligen, lebensweltlichen und genderspezifischen Angeboten für die Zielgruppe
* Mediation und Konflikmanagement, Kommunikation mit der Stadtgesellschaft
* Vernetzungsarbeit und Kooperation mit lokal und regional bestehenden Hilfsangeboten
* Workshops, Informationsveranstaltungen, Kleingruppenberatungen
* Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit
Der Träger setzt im Projekt erfahrene Streetworker / Berater ein, der bereits im Vorläuferprojekt tätig waren und über fundierte
Kenntnisse des Stadtbezirks und sehr guten Zielgruppenzugang verfügen. Allerweltshaus Köln e.V. bringt bestehende
Kooperationsstrukturen und Netzwerkkontakte auf bezirklicher und gesamtstädtischer Ebene in das Projekt ein.
Teilprojekt 2019010277-03
Seite 4
Ausgaben
Ausgaben
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Ausgaben 130.553,52 65.276,76 65.276,76
1 Projektbezogene Personalausgaben 110.068,80 55.034,40 55.034,40
1.1 Personalausgaben für die Projektkoordination 0,00 0,00 0,00
1.2 Personalausgaben für die Projektverwaltung 0,00 0,00 0,00
1.3 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 110.068,80 55.034,40 55.034,40
1.4 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
2 Ausgaben für Honorarkräfte 3.456,00 1.728,00 1.728,00
2.1 Personalausgaben für die Beratung von neuzugewanderten
Unionsbürger/-innen, darunter Eltern mit ihren Kindern (Einzelziel A) 3.456,00 1.728,00 1.728,00
2.2 Personalausgaben für die Beratung von wohnungslosen und von
Wohnungslosigkeit bedrohten Personen in Deutschland (Einzelziel B) 0,00 0,00 0,00
3 Restkostenpauschale 17.028,72 8.514,36 8.514,36
3.1 Restkostenpauschale (Pauschalsatz zu den Personal- und
Honorarausgaben in Höhe von 15% der Summe von Positionen 1+2) 17.028,72 8.514,36 8.514,36
Einnahmen aus Projekttätigkeit
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
4.1 Einnahmen aus Projekttätigkeit 0,00 0,00 0,00
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Kontrollsumme zuschussfähige Ausgaben 130.553,52 65.276,76 65.276,76
Bitte beachten Sie, dass die Zuwendungen auf die Positionen "Bundesmittel BMAS" und "Mittel
aus dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten
Personen (EHAP)" aufgeteilt werden müssen.
Teilprojekt 2019010277-03
Seite 5
Finanzierung des Teilprojektes
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
Zuwendungsfähige Ausgaben 130.553,52 65.276,76 65.276,76
Einnahmen
Alle Angaben in € Gesamt 2019 2020
∑ Einnahmen 130.553,52 65.276,76 65.276,76
1 Öffentliche Mittel 13.055,34 6.527,67 6.527,67
1.1 andere Bundesmittel 0,00 0,00 0,00
1.2 Bundesmittel BMAS/BMFSFJ 13.055,34 6.527,67 6.527,67
1.3 Landesmittel 0,00 0,00 0,00
1.4 Kommunalmittel 0,00 0,00 0,00
2 Private Mittel 0,00 0,00 0,00
2.1 Private Eigenmittel 0,00 0,00 0,00
3 Mittel aus dem EHAP 117.498,18 58.749,09 58.749,09
Gesamt 2019 2020
Interventionssatz 90,00 % 90,00 % 90,00 %
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3568/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 26.11.2018
- Erstellt
- 30.10.2018 10:15