AN/0719/2026
Grundsatzbeschluss zur Festlegung der ÖPNV-Erschließung für das Stadtentwicklungsprojekt Parkstadt Süd
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Linke Änderungsantrag nach § 13
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester An den Vorsitzenden des Mobilitätsausschusses Herrn Lino Hamme Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters:28.04.2026 AN/0719/2026 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Mobilitätsausschuss 28.04.2026 Grundsatzbeschluss zur Festlegung der ÖPNV-Erschließung für das Stadtentwicklungsprojekt Parkstadt Süd Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Hammer, die Fraktion Die Linke bitte Sie, folgenden Ersetzungsantrag auf die Tagesordnung des Mobilitätsausschusses am 28. April 2026 aufzunehmen. Beschluss: Der Mobilitätsausschuss beauftragt die Verwaltung, folgende Varianten zur ÖPNV -Erschließung weiterzuverfolgen: • Variante 1 Grunderschließung für die erste Übergangszeit, mit Buslinie 142 und Stadtbahnlinie 5, sobald die Durchbindung möglich ist. • Variante 2 ist identisch mit 1, ggf. plus S16 • Variante 3 Stadtbahnlinie auf dem Bischofsweg • Variante 4 Stadtbahnlinie durchs Quartier Begründung: Für die Varianten 1 und 2 sind keine umfangreichen Arbeiten mehr nötig. Die Stadtbahnlinie 5 ist ohnehin geplant. Die Buslinie erfordert keine umfängliche Planung. Die S16 liegt ohnehin nicht in Kölner Hand. Lediglich die Varianten 3 und 4 mit einer eigenen neuen Stadtbahnlinie erfordern umfassende neue Planungen und sollen beide weiterverfolgt werden. Es erschließt sich nicht, warum diese Planungen von der S16 abhängig sein sollen. S -Bahn und Stadtbahn sind unterschiedliche Systeme für unterschiedliche Mobilitätsanforderungen. Auch mit einer S16 für die Regionalverbindungen braucht es eine innerstädtische Anbindung. Diese ist vorzugsweise per Straßenbahn, und nur für die Übergangzeit per Bus zu realisieren. Das Verkehrsmittel Stadtbahn wird erwiesenermaßen weitaus besser angenommen als Busverbindungen. In Zeiten der Verkehrswende wird für neue Stadtteile in anderen Großstädten grundsätzlich eine Stadtbahnlinie geplant, oft bevor überhaupt das Quartier entste ht. Dieser Standard sollte übernommen werden, und nicht die schlechten Beispiele aus der Vergangenheit Kölns, wo es jahrzehntelang bei Bussen geblieben ist, wie z.B. in Widdersdorf. Darum ist das „Wunschszenario“ keineswegs Bus und bereits geplante U5, plus unsichere S16. Sondern die effektivste ÖPNV -Erschließung besteht aus U5, neuer Stadtbahnlinie 14, mit Wunschszenario S16. Dieses Wunschszenario ist in den Varianten 3 und 4 dargestellt. Die Variante 3 hat keinen engen Kurvenverlauf, ist straßenbündig machbar und ermöglicht eine Anbindung nicht nur für das neue Quartier Parkstadt-Süd, sondern auch für Raderberg-Nord und Bayenthal. Als einzige ausgerechnet diese Variante 3 auszuschließen, wäre kontraproduktiv. Sie wurde zudem auch von BV Rodenkirchen und der ARGE Parkstadt Süd favorisiert. Mit freundlichen Grüßen gez. Günter Bell LINKE-Fraktionsgeschäftsführe
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0719/2026
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 28.04.2026
- Erstellt
- 28.04.2026 13:35