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2019/0312

Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 11.10.2019

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2019/0312

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Anlage zur Magistratsvorlage 2019/0312 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2018

Anlage II
2
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2018
AKTIVSEITE
1 I
Anlagevermögen
L lmmaterielleVermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte
ll. Sachanlagen
'l . Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschåfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau
lll. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
2. Beteiligungen
Umlaufvermögen
l. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
. 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen an andere Eigenbetriebe. der Wissenschaftsstadt
Darmstadt
4. Sonstige Vermögensgegenstånde
ll. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Rechnun gsabg renzungs posten
12.2018
EUR
---__------__l_p-q.
6.811.447 ,60
270.194,53
9.464,97
7.091.107 10 7
EUR
7.196.565,
341.243,
100.32
28.769,
513.889,1
19.534,
2.552
3.139.01 1
4
0,00 3.000.000,
39.100.329,24
39.100.329,24
4.393.435,44
4.610.668,44
46.191.437.34 49
122.676,84
59.333,33
14.059,90
21j62p3
217.233,00
------------?!.62. 9
50.802j30,47 786

3
Anlage II
PASSIVSEITE
Eigenkapital
l. Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklagen
lll, Bilanzverlust
B. Sonderposten für lnvestitionszuschüsse
Rückstellungen
l. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Sonstige Rückstellungen
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissensohaftsstadt Darmstadt
5. Verbindlichkeiten gegent¡ber anderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
6. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 9.376,00 (Vorjahr EUR 6.384,16)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.659,02
(Vorjahr EUR 0,00)
31.'l
EUR EUR
8.000.000,00 I
37.450.533,77 37.805.001
-2.635.054 37 -1.1
42.815.479,40 44
. - -- - ---- -19.19-0,-3-9.
47.1
1
1.234.759,00
234.269,39
.-_---Lf9-9.9?-8-,-3-9.
1.180.631,00
261.341
1.441
2.087.132,84
47.690,28
5.214,71
4.448.083,52
82.135,45
9.041,20
1.818.717,76
82.602,81
14.048,35
4.459.050,17
80.868,79
22.174,47
6.477.462,35 6.
50:802.130,47

5
166 958 52
874.486,48
351.414,94
447.426,52
798.841,46
715.814,51
371.456,60
1.087.271,11
486.804,20
523.207,98
333.589,20
59.827,37
163.601 ,45
-1.79 1.823.15
10.514,04
-1.802.337 ,19
0.00
.r.802.337,19
-1.187 .185,04
354.467,86
Anlage II
Vorjahr
EUIi
706.166,66
146.672,21
852.838,87
305.485,84
364.928,1 I
6V0.414,03
796.334,21
356.858,73
1 .1 53.1 92,94
393.530,80
476.860,90
15,26
143.565,72
182.542,93
- - -: 1..8-8-9, l-?l.l-9.
12.021,06
-1.892.142,81
1.031 .406.00
-860.736,81
-2.527.443,04
2.200.994,81
-1.187.185,04
Eigenbetriêb Bürgerhäuser und Märkte der wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschafisjahr 2018
2018
EUR
707.527,961. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen ftir Hilfs- und Betriebsstoffe
b), Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalauñ,vand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Autwendungen
fi.rr Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 198.744,48 (Vorjahr EUR 188.038'19)
5. Abschreibung auf Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteillgungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 333.589'20
.(Vorjahr EUR 15,26)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Z¡nsen und åhnliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus der Au2insung EUR 37 .422'92
(Vorjahr EUR 42.789, 1 9)
10. Ergebnis der gewöhnl¡chen Geschäftstätigkeit
1 1. Sonstige Steuern
12. Jahresverlust vor stådtischem Zuschuss
1 3. Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt
14. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
15. Verlust aus dem Vorjahr
16. Entnahmen aus Rücklagen
17. Bilanzverlust

Anlage I
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- Betriebsleitung -
Lagebericht 2018
l. Allgemeines
Nach g 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) mit Verweis auf $ 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jahresab-
schluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
2. Wirtschaftsbericht
Der Eigenbetrieb wurde mit Magistratsbeschluss Nr. 424 der Wissenschafisstadt Darmstadt zum 1. Januar
2019 aufgelöst. Die Vermögensgegenstände und Schulden sowie das Personal wurden auf die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt übertragen. Die Geschäftstätigkeit wird seitdem von Tochtergesellschaften der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt im Namen und auf Rechnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt weitergeführt.
2.1 Wirtschaftliche Grundlagen
Nach g 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für
ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Einrichtungen bereitzu-
stellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betrieb der Bürgerhäuser und
Märkte nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die durch den Betrieb der Messen und Märkte, der Verpachtung
von Gaststätten und der Vermietung von Wohnungen, Versammlungsstätten und Bürgerhäusern für ver-
schiedene Veranstaltungen vereinnahmt werden.
2.2 Wichtige Ereignisse in dem Wirtschaftsjahr
2.2.1 V ersammlu ngsstätten und Bürgerhäuser
lm Wirtschaftsjahr wurden insgesamt durch Vermietungen und Verpachtungen der Versammlungsstätten
und Bürgerhäuser TEUR 329,3 (Vorjahr TEUR 309,9) enruirtschaftet. Zum Vorjahr ergibt dies eine Einnah-
mensteigerung von 6,3 o/o.
Die Erträge in der Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus sind im Vergleich zum Vorjahr um 35,7 % gestie-
gen. Grund für die enorme Steigerung waren die Veranstaltung "Ferienkurse für neue Musik" (die alle zwei
Jahre stattfindet) und die gute Auslastung.
Die Versammlungsstätten Orangerie, Ernst-Ludwig-Saal und Zum Goldnen Löwen lagen mit einem leichten
Plus über den Vorjahreserträgen.
Dagegen verzeichnete das Bürgermeister-Pohl-Haus ein Minus zum Vorjahr (TEUR 29,4) von TEUR -2,6
(Berichtsjahr TEUR 26,8). Durch einen Pächtenruechsel war die Versammlungsstätte zwei Monate geschlos-
sen, was die fehlenden Pachteinnahmen erklärt.
1

Anlage I
2
Die Entwicklung der Mieteinnahmen steilt sich in den letzten 3 Jahren wie folgt dar:
Versammlungsstätten
Bürgerhäuser
2016
EUR
2017
EUR
2018
EUR
Veränderung
2018 gegen-
über dem
Vorjahr
EUR
Veränderung
2018 gegen-
über dem
Vorjahr
o/o
Orangerie 161j23 176.537 177.077 540 0,3
Bürgermeister-Pohl-
Haus 25.630 29.374 26.797 -2.577 -8,8
Justus-Liebig-Haus 66.071 57.150 77.568 20.418 35,7
Ernst-Ludwig-Saal 22.412 20.816 21.435 619 3,0
Zum Goldnen Löwen 26.842 25.973 26.438 465 1,8
Mieteinnahmen insge-
samt 302.078 309.850 329.315 19.465 6,3
2.2.2 Messen und Märkte
Die Abteilung Messen und Märkte ist ein weiterer Teil des Eigenbetriebs und insbesondere für die Vergabe
des Messplatzes, Alsfelder Straße, bspw. für Frühjahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen sowie für
den Marktplatz in der lnnenstadt, für den wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter
Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, Präsentationen u. a. und zudem ftlr die Durchführung
der Kirchweihveranstaltungen zuständig.
Die Gesamteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2018 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz, den Nutzungs-
gebühren für den Marktplatz und den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den Stadtteilen Arheil-
gen, Eberstadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel belaufen sich auf TEUR 280 (Vorjahr TEUR 284).
Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % gefallen.
2.3 lnvestitionen
lm Berichtsjahr sind lnvestitionen erfolgt, die nachfolgend kurz beschrieben werden:
Für das Bürgermeister-Pohl-Haus wurden ein neuer Gasgrill (TEUR 8,7) und ein Gewerbekühlschrank
(TEUR 1,8) angeschafft. Darüber hinaus wurden für das Justus-Liebig-Haus eine Mikrofonanlage, (Redner-
pult) im Wert von TEUR 1,8 und eine Gesangsanlage (TEUR 4,9) gekauft.
Die Bereiche Messen und Märkte haben für die Sicherheitsabsperrungen 30 Absperrpoller (TEUR 13,4)
erhalten. Die Zugänge beiden geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau von TEUR 9,5 betreffen Pla-
nungskosten für die zukünftige Gestaltung der Marktlager. Die Sonderabschreibung in Höhe von TEUR 99
betrifft die öffentliche Toilettenanlage auf dem Messplatz.
Weitere lnvestitionen wurden nicht getätigt.
2.4Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.984 (3,76 %) auf TEUR 50.802 vermindert.
Auf der Aktivseite sind die Ausleihungen an verbundene Unternehmen auf Grund der Rückzahlung eines in
Vorjahren der Darmstädter Klinikum GmbH gewährten Darlehens um TEUR 3.000 gesunken, während das
gesamte Anlagevermögen um TEUR 3.447 zuruckging. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Anlage I
oJ
sind um TEUR 455 gesunken, was, neben der niedrigeren Verzinsung des Restdarlehens mit 2 % (Vorjahr 3
o/o), auf die im Zusammenhang mit der Tilgung des Darlehens geleisteten Zinszahlungen bis einschließlich
des Jahres 2017 von TEUR 512 zurückzuführen ist. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstitu-
ten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.841 durch die Rückzahlung des Darlehens und der Zinsen für
Vorjahre gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 1.802 verringert, und die Ver-
bindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind um TEUR 268 gesunken. Die Rückstellungen sind um
TEUR 27, dieVerbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 35 sowie die Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 9 gestiegen.
Die Anlagenquote hat sich von 94,0 o/o im Vorjahr auf 90,9 % verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt
84,3 % (Vorjahr 84,5 o/o) aufgrund der rückläufigen Bilanzsumme.
Der Rückgang des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresverlust von TEUR 1.802
Der Eigenbetrieb konnte seine Aufwendungen, trotz der regelmäßigen Anpassung der Entgelte, ohne den
Veflustausgleich der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht decken. Der Kostendeckungsgrad der Bürgerhäu-
ser liegt bei 24,36 %. Bei den Märkten sieht das Ergebnis des Kostendeckungsgrades positiver aus, dieser
beträgt 60,68 %. ln den Kostendeckungsgraden sind die Verwaltungskosten anteilig auf die jeweiligen Abtei-
lungen eingerechnet. Nicht mitberücksichtigt sind die Aufwendungen für die Finanzgeschäfte, Abschreibun-
gen auf Sachanlagen und Buchungen für den Jahresabschluss (Bildung der Pension- und Beihilferückstel-
lungen) und Beratungsleistungen.
Der Gesamtkostendeckungsbetrag des Eigenbetriebs beträgt 41,3 %.
2.5 Chancen und Risiken
Hinsichtlich der Risikobewertung ist anzuführen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr
gute Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen und Märkte
blicken kann und bei dem derzeit kein Marktrisiko und damit auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu
befürchten ist. Der seit Jahren kaum veränderte Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität
und verhindert ein leistungswirtschaftliches Risiko.
Die Chancen und Risiken werden ab dem Jahr 2019 bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt liegen, da der
Eigenbetrieb zum 01 .01.2019 aufgelöst wurde.
3. Eriäuterung von wesentlichen Abweichungen
3.1 Gegenüberstellung des Jahresabschlusses 2018 mit den Werten des Wirtschaftsplans
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) einen Wirtschaftsplan erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein negatives Jahresergebnis von TEUR 1.802
aus. Ein Verlustausgleich durch die Stadt war nicht geplant und wurde nicht ausgeführt. Geplant war ein
Fehlbetrag von TEUR 1 .351. lnsoweit zeigt sich eine Ergebnisverschlechterung von TEUR 451.
Die Ergebnisverschlechterung ist im Wesentlichen auf die gegenüber der Planung um TEUR 284 geringeren
Beteiligungserträge, die um TEUR 84 höheren Abschreibungen und die um TEUR 279 höheren Aufwendun-
gen für bezogene Leistungen bedingt. Gegenläufig haben sich die Erträge um TEUR 150 erhöht und der
Personalaufwand lag um TEUR 51 unter dem Planansatz.

Anlage I
4
3.1.1 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge
Die wesenttichen Erträge im Jahr 2018 haben sich wie folgt entwickelt:
2018 2017
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufiruand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufrruendu ngen
Beamtenbezüge
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubs- und Überstunden-
rückstellung
EUR
707.528
166.959
EUR
706.167
146.672
Die gesamten Erträge sind gegenüber dem Vorjahr minimal gestiegen (TEUR 22).
lm Berichtsjahr hat die HEAG Holding eine Dividende in Höhe von TEUR 333,6 (Vorjahr TEUR 0) ausge-
schüttet.
3.1.2 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Aufwendungen
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2018 haben sich wie folgt entwickelt
Die gesamten Aufwendungen sind zum Vorjahr um TEUR 202 gestiegen. lm Rahmen des Pächterwechsels
im Bürgermeister-Pohl-Haus wurden die Kühlanlagen (TEUR 25), die Abluftventilatoren (TEUR 2), die Hei-
zungspumpe (TEUR 2) und andere Einbauten ausgetauscht.
Der Anstieg der bezogenen Leistungen um TEUR 83 resultiert mit TEUR 79 überwiegend aus Hausmeister-
diensten (TEUR 106, Vorjahr TEUR 27) in den Versammlungsstätten, die von fremden Dienstleistern ausge-
führt wurden. Es wurde im Bereich Messen und Märkte in Höhe von TEUR 99 eine Sonderabschreibung
durchgeführt. Die erhöhten sonstigen betrieblichen Autwendungen resultieren aus der Korrektur der nicht
abziehbaren Vorsteuer aus den Quotensteuersätzen.
Die Personalaufwendungen in Höhe von EUR 1.087.271 setzen sich aus den Aufwendungen für Löhne und
Gehälter sowie für soziale Abgaben, Altersvorsorge und für Unterstützung wie folgt zusammen:
Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
2018
EUR
798.841
1.087 .271
486.804
523.208
2018
EUR
101.798
636.970
-22.953
20'17
EUR
670.414
1.153.193
393.531
476.861
2017
EUR
98.693
693.656
3.985
715.815 796.334

Anlage I
Die Aufiruendungen sind um TEUR 80,5 zum Vorjahr gesunken, es sind Bedienstete ausgeschieden und die
Stellen wurden nicht mehr besetzt.
Aufirvendungen ftlr soziale Abgaben und für Altersvorsoge und für Unterstützung:
AG- Anteil ges. Sozialversicherung
Beamtenverèorgu ngsbezüge
Versorgungskassen
Veränderung Pensionsrückstellung
Veränderung Beihilferückstellu ng
Beitråþe zur Berufsgenossenschaft
Aufwendungen für Unterstützung und Perso-
nalnebenkosten
Beihilfe an Versorg ungsempfänger
371.457 356.859
Die größten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind nachfolgende:
Die Steigerung der Aufwendungen für die Pensions- und Beihilferückstellungen von TEUR 90 (Vorjahr) auf
TEUR 157 um TEUR 67; die Minderung der Aufwendungen für die sozialen Abgaben um TEUR 42 auf
TEUR 145 (Vorjahr TEUR 187). Gründe dafür sind unter anderem das Ausscheiden von Bediensteten und
die Auszahlung aller Überstunden.
3.2 sonstige Pflichtangaben
3.2.1 Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau
lm Berichtsjahr wurden für das Projekt Sanierung der Marktlager und der öffentlichen WCs (Marktplatz) ln-
vestitionen (Anlagen im Bau) in HÖhe von TEUR 9,5 getätigt.
Die Weiterführung des Prolekts wird von der Wissenschaftsstadt Darmstadt ausgeführt (siehe Magistratsbe-
schluss Nr. 424).
3.2.2 Finanzanlagen
5
2018
EUR
129.165
16.004
52.079
130.661
26.507
3.308
3.280
10.453
2017
EUR
137.426
49.611
57.845
80.582
9.437
2.995
15.144
3.819
HEAG Holding AG
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG
2018
EUR
39.100.328,24
1.00
2017
EUR
39.100.328,24
loo
39J993æ24 39J9932ß-24
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 3.000) wurden im Berichtsjahr komplett vom Klini-
kum Darmstadt einschließlich der Zinsen bis zum Jahr 2017 ausgeglichen. Die für das Wirtschaftsjahr 2018
aufgelaufenen Zinsen wurden in Rechnung gestellt.

Anlage I
6
3.2.3 Entwicktung des Eigenkapitals im Berichtsjahr
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals verweisen wir auf die Ausführung im Anhang.
3.2.4 Entwicklung der Rückstellungen
3.2.5 Personalentwicklung
Der Personalaufwand betrifft die dem Eigenbetrieb gemäß Stellenübersicht zugeordneten Mitarbeiter/ innen
Die Personalzahl hat sich durchschnittlich zu den Vorjahren wie folgt verändert:
Beamte
Beschäftigte
2018
2
22
2017
2
24
Kto Bezeichnunq
Stand
0l.01.2018 Verbrauch
Auf-/ Ab-
zinsunq Auflösung Zuführunq
Stand
31.12.2018
3700010
Rü f. Pensionen und
andere Verpfl. 1 . 180.631 ,00 0,00 34.339,27 110.872.00 130.660,73 1.234.759.00
Summe 't .180.631 ,00 0.00 34.339,27 110.872.00 130.660,73 1.234.759,00
390'1000
3902000
390401 0
3909030
davon
Personalrück-
stellungen
Überstunden
Urlaubsansprüche
Beihilfen
sonst. Personal-
auñrvendungen
Leistungsentgelte
2017
Leistungsentgelte
2018
16.156,74
9.954,94
146.904,00
15.235,37
15.235,37
0,00
16.156,74
9.954,94
0,00
15.235,37
15.235,37
0.00
0,00
0,00
3.083,65
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
13.988,00
0,00
0,00
0,00
0,00
3.159,08
26.507,35
14.602,79
0,00
14.602,79
0,00
3,159,08
162.507,00
14.602,79
0,00
14.602,79
Summe 188.251,05 41.347.05 3.083,65 13.988,00 44.269.22 180.268,87
3990000
davon
3994100
davon
Rü für sonstige Auf-
wendungen
Archivierung
sonstige Auñ¡vend-
ungen
Rtl filr Abschluss-
kosten
Abschluss 2016
Abschluss 2017
Abschluss 2018
25.850,00
12.000,00
'13.850,00
47.240,00
20.240,00
27.000,00
0,00
9.638,50
0,00
9.638,50
17.945,36
1.890,00
16.055,36
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
4.211,50
0,00
4.211,50
29.294,64
18.350,00
10.944,64
0,00
24.000,52
300,00
23.700,52
18.000,00
0,00
0,00
18.000,00
36.000,52
12.300,00
23.700,52
18.000,00
0,00
, 0,00
18.000,00
1.M1.972,05 68.930.91 37.422,92 158.366,14 216.930,47 1.469.028,39

Anlage I
4. Risiko und Risikocontrolling
4.1 Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge-
schlossen:
Versicherung Versicherunqssumme
7
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, Sach- und
Vermögens-Drittschäden)
2. Eigenschadenversicherung
F i.¡ r Vertrauenspersonen des Mag istrats, Stadtve rord neten,
Ausschuss- und Betriebskommissionsm itgliederinnen und -mitglieder -
zusätzlich
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Ver-
kehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Gebäude
und lnhalt)
Euro
unbegrenzt
125.000,00
125.000,00
2.000.000,00
ohne
fi eweils aktueller Neuwert)
4.2 Risikovorcorge
Auf Grund von Umstellungsprozessen im Kernhaushalt und fehlenden personellen Kapazitäten wurde eine
Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems im Bereich des Eigenbetriebs Bürgerhäuser
und Märkte nicht weiter verfolgt.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs nutzte jedoch alle Möglichkeiten, das Risiko so gering wie mÖglich zu
halten und beobachtet esowohl die Liegenschaften als auch die Buchführung permanent und kritisch (siehe
dazu auch,,Bewertung der Betriebsleitung").
Der zuständige Dezernent und die Betriebskommission wurden zeitnah von etwaigen Veränderungen unter-
richtet.

Anlage I
5. Auflösung des Eigenbetriebs
Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30.08.2018 wird der Eigenbetrieb zum
01.01.2019 aufgelöst.
lm Magistratsbeschluss Nr. 424 ist festgelegt, dass das Stammkapital, das sonstige Anlagevermögen, das
Umlaufvermögen, die Rückstellungen, die Verbindlichkeiten sowie aktive und passive latente Steuern auf die
Wissenschaftsstadt Darmstadt übertragen werden.
Des Weiteren bleiben das Personal und die Verantwortung bei der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
bas operative Geschäft, die Vermietung der "Bürgerhäuser und Versammlungsstätten" übernimmt die Cent-
ralstation Veranstaltungs-GmbH, und den Bereich "Märkte" übernimmt die Wissenschaftsstadt Darmstadt
Marketing GmbH. Beide Einheiten handeln ausschließlich auf Rechnung und im Namen der Wissenschafts-
stadt Darmstadt.
Darmstadt, den 14. August 2019
8
Breidert
Erster Betriebsleiter
Käppler
Kaufmännische Betriebsleiterin

1
a
BESTÄTIGTJNGSIÆRMERK DES TJNABI{;INGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An den Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt
Darmstadt, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 201"8 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20LB sowie dem An-
hang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar-
über hinaus haben wir den Lagebericht des Eigenbetriebs für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis
zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und vermit-
telt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Eigenbe-
triebs zum 31. Dezember 20LB sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2018.
o vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen-
betriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einldang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicldung zutreffend dar.
Gemäß g 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
g 317 HGB und g 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ,,Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu
dienen.
0.0860052.001"

2
Verantwortung der gesetzlichen VeïtreteÍ für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim-
mung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt
haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - be-
absichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähiglceit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Geggbenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einldang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif-
ren entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Fer-
ner isr die Betriebsleitung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die
sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den
anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeig-
nete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erlcenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicldung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit $ 317 HGB und $ 27Abs. 2 EigBGes unter Beachtung dervom Institut der
0.08600s2.001

3
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßigerAbschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen,
wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidun-
gen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine laitische Grund-
haltung. Darüber hinaus
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter.oder unbeabsichtig-
ter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
a
a
a
a
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den fùr die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des
Eigenbetriebs abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigleit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deuts'chen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.
a
0.08600s2.001

4
a
a
beurreilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.
führen wir Prüftingshandlungen zu den von clen gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientiertenAngaben irn Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prä-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angabenvon
den gesetzlidtenVertretern zugrunde gelegIen l¡edeutsamen Annahmen nadr und beurteilen
die sachgereclrte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Eín ei
genständiges Prtifungsurteil zu den zukunftsorientiertenAngaben sowie zu clen zugr-uncle lie-
genden Annahmen geben wir rridrt ab. Es bestelrt ein erheblíches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlichvon clen zukunftsorientiertenAngaben abweichen.
Wir erörtem mit den für die ÜberwadrungVerantvrrortliclien unter anderem den geplanten Um-
fang und die Zeþlanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschliefElich
etwaiger Mängel im internen Kontroilsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankftrt am Main, den 14. August 20L9
PrieewaterhouseCoopers GmbH
Wi rtschafrspriîfu ngsges ellschaft
Christiane tawrenz
Wirtschaftsprüferin
Neutz
wItrTScI{Ârrs-
PtiÏruNcs-
GgslllJ,licìì',\trT
&**u*
!!r¡!!!!!
!!-! 0.0860052.001

anlage 2

3844 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
17.10.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Finanzverwaltung 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0312 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
409 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und 
Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 11.10.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt 
 Darmstadt wird in Höhe von 1.802.337,19 Euro festgestellt:  
 
2. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebs wird gem. § 11 Abs. 6 Satz 2 EigBGes auf neue 
 Rechnung vorgetragen.  
 
3. Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht des Eigenbetriebs werden mit dem Testat der 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht  
 und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
4.  Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2018 entlastet.

- 3 - 
 
Anlagen: EB Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 30.10.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.10.2019  
 
Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30.08.2018 wurde der Eigenbetrieb 
Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 01.01.2019 aufgelöst 
(Vorlagen-Nr. 2018/0183).  
 
Die entsprechende Auflösungssatzung wurde in der Vorlage 2018/0330 mit Beschluss-Nr. 424 
vom Magistrat beschlossen und gleichzeitig festgelegt, dass das Stammkapital, das sonstige 
Anlagevermögen, das Umlaufvermögen, die Rückstellungen, die Verbindlichkeiten sowie aktive 
und passive latente Steuern auf die Wissenschaftsstadt Darmstadt übertragen werden. 
Außerdem wurde bestimmt, dass das operative Geschäft der „Bürgerhäuser“ durch die 
Central-station Veranstaltungs-GmbH und Co. KG und der Bereich der „Messen und Märkte“ 
durch die Darmstadt Marketing GmbH übernommen wird. Hierzu wurden 
Betriebsführungsverträge mit beiden Beteiligungen geschlossen. Die 
Stadtverordnetenversammlung hat hierüber am 11.12.2018 beschlossen. 
 
Der Magistrat beschließt nun über den Jahresabschluss 2018 und empfiehlt der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2018.  
 
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2018 mit einem Jahresverlust ab, 
der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Für das Jahr 2018 wurde kein städtischer Zuschuss 
an den Eigenbetrieb gezahlt, so dass der Eigenbetrieb einen Jahresverlust in Höhe von 
1.802.337,19 Euro erwirtschaftete (Vorjahr: 1.892.142,81 Euro vor städtischem Zuschuss).  
Im Gegensatz zum Vorjahr wurde von der HEAG Holding AG wieder eine Dividende in Höhe von 
333.589,20 Euro ausgeschüttet, die allerdings nur dazu ausreichte, den Jahresverlust zu 
verringern. 
  
Das operative Geschäft des Eigenbetriebs war auch im Jahr 2018 defizitär. 
 
Der Eigenbetrieb beendet seine Geschäftstätigkeit mit einem Bilanzverlust in Höhe von 
2.635.054,37 Euro. 
 
Auf die beigefügten Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2018 der PwC GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen. 
 
Darmstadt, 11.10.2019 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 3

277 Zeichen

Punkt 21: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und 
Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2019/0312) 
 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: AfD, Die Linke. und FDP

anlage 4

284 Zeichen

Punkt 30: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und 
Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2019/0312) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Gegenstimmen: SPD 
Stimmenthaltung: Die Linke., FDP und UWIGA  
  sowie Stadtv. Sigmund (fraktionslos)

2019/0312

3809 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.10.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0312 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Mär k-
te der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 11.10.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt 
 Darmstadt wird in Höhe von 1.802.337,19 Euro festgestellt:  
 
2. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebs wird gem. § 11 Abs. 6 Satz 2 EigBGes auf neue 
 Rechnung vorgetragen.  
 
3. Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht des Eigenbetriebs werden mit dem Testat der 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht  
 und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
4.  Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2018 entlastet.  
 
 
Anlagen: EB Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2018

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.10.2019 
 
Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30.08.2018 wurde der Eigenbetrieb 
Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 01.01.2019 aufgelöst (Vor-
lagen-Nr. 2018/0183).  
 
Die entsprechende Auflösungssatzung wurde in der Vorlage 2018/0330 mit Beschluss-Nr. 424 
vom Magistrat beschlossen und gleichzeitig festgelegt, dass das Stammkapital, das sonstige 
Anlagevermögen, das Umlaufvermögen, die Rückstellungen, die Verbindlichkeiten sowie aktive 
und passive latente Steuern auf die Wissenschaftsstadt Darmstadt übertragen werden. Außer-
dem wurde bestimmt, dass das operative Geschäft der „Bürgerhäuser“ durch die Central-
station Veranstaltungs-GmbH und Co. KG und der Bereich der „Messen und Märkte“ durch die 
Darmstadt Marketing GmbH übernommen wird. Hierzu wurden Betriebsführungsverträge mit 
beiden Beteiligungen geschlossen. Die Stadtverordnetenversammlung hat hie rüber am 
11.12.2018 beschlossen. 
 
Der Magistrat beschließt nun über den Jahresabschluss 2018 und empfiehlt der Stadtverord-
netenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2018.  
 
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2018 mit einem Jahresverlust ab, 
der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Für das Jahr 2018 wurde kein städtischer Zuschuss 
an den Eigenbetrieb gezahlt, so dass der Eigenbetrieb einen Jahresverlust in Höhe von 
1.802.337,19 Euro erwirtschaftete (Vorjahr: 1.892.142,81 Euro vor städtischem Zuschuss).  
Im Gegensatz zum Vorjahr wurde von der HEAG Holding AG wieder eine Dividende in Höhe von 
333.589,20 Euro ausgeschüttet, die allerdings nur dazu ausreichte, den Jahresverlust zu ve r-
ringern. 
  
Das operative Geschäft des Eigenbetriebs war auch im Jahr 2018 defizitär. 
 
Der Eigenbetrieb beendet seine Geschäftstätigkeit mit einem Bilanzverlust in Höhe von 
2.635.054,37 Euro. 
 
Auf die beigefügten Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2018 der PwC GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen. 
 
Darmstadt, 11.10.2019 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 21
TOP 409 beschließend
TOP 30

Orte (2)

  • Alsfelder Straße
  • Marktplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0312
Typ
Magistratsvorlage
Datum
11.10.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00