0763/2021
Gesamtinstandsetzung Mülheimer Brücke
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Anlage 4 - Auszug Alternative für QTC . IP18 Feldmann_v01
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30 Rheinbrücke Köln Mülheim, QTC – Möglichkeiten •A l l e Anschlüsse zur Altstahlkonstruktion geschraubt bzw. geklemmt. • Toleranzausgleich z.B. durch DIAMANT MULTIMETALL • Keine Reparaturen mehr an den IP 18 Pfosten • Insgesamt erheblich einfacher verbunden mit einem großen Bauzeitengewinn Alternative - Ausführung ǤǦ Ǧ ǡǤ
Anlage 2 - Auszug Entscheidungsvorlage - IP18
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KMB – Strombrücke – Entscheidungsvorlage Variantenvergleich „Ganzheitliche Sanierung“ Stand: 15.07.2020, Rev_e_final 51 6.1. Querträgersanierung Typ C, Variante Schraubanschluss 6.1.1. kleinteilige Instandsetzung diskreter Punkte Regelbereich (6) Demontage der halben rechten Klammer und Schritt 3 (8) Montage der neuen rechten Klammerhälfte. (9) Schließen der Nietlöcher 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 6 6 6 6 (7) Untergurt zurückschneiden 3 Nietlöcher schließen 3 Niete entfernen und nach Demontage schließen Untergurt zurückschneiden (1) Teilen der Klammer mittig (2) Ausbohren der Niete linke Seite (3) Demontage der halben linken Klammer und Schritt 2 (4) Montage der neuen linken Klammerhälfte. (5) Schließen der Nietlöcher Schritt 1 herausbrennen der linken Auflagerrippe. herausbrennen der rechten Auflagerrippe. (1) Alte Quersteife abbauen (2) Ausbohren der Niete linke Seite IP18 Laschen Bl 8 Flachwulst 180x8FL30X15 Flachwulst 180x8 Bestand IP18 Laschen Bl 8 Flachwulst 180x8 4 (1) Rückbau Futter und Halbrundstab Flachwulst 180x8 Schritt 1 (3) Ausschnitt im Wulstprofil FL30X15 6 FL60X10 Schritt 2 (2) Raustrennen der Lasche (4) Neues Blechzuschnitt an IP18 anpassen (7) Neues Blech verschweißen (5) Blechdicke Futter gem. vorgefundene Lage festlegen Bl 10 (6) Verbindungslasche setzen Det. 1 Det. 2 Det. 3 Det. 3 Det. 2 Det. 1 Det. 3 Bauteile gemäß HLV zusätzliche Bauteile Farblegende
Anlage 3 - Auszug Befunde - Alternative für QTC . IP18 Feldmann_v01
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10 Rheinbrücke Köln Mülheim, QTC – Möglichkeiten Befunde – US, Achse 231
Anlage 1 - Montageplan Austausch KVB-Deckblech
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Anlage 1: Montageplan Austausch KVB-Deckblech 3625 A 1 2825 2 B 1 C 1 2
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/691/10 Vorlagen-Nummer 06.04.2021 0763/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 20.04.2021 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 29.04.2021 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 03.05.2021 Gesamtinstandsetzung Mülheimer Brücke Umplanungen zur Sanierung der Strombrücke (SBR) Im Februar 2018 wurde der Auftrag zur Umsetzung der Gesamtinstandsetzung Mülheimer Brücke erteilt. Der ca. 1 km lange Brückenzug besteht aus vier Teilbauwerken. Die beiden außenliegenden Bauwerke (linksrheinisch die Deichbrücke und die Rechtsrheinische Rampe) werden komplett abge- brochen und erneuert. Die dazwischen liegenden Teilbauwerke Strom- bzw. Flutbrücke werden grundhaft erneuert und verstärkt. Der Stahlüberbau der Strombrücke besteht aus sogenannten Altstählen, welche in den 1950er Jahren gefertigt und montiert wurden. In der Planungsphase wurden bereits umfangreiche Voruntersuchun- gen der Bestandsbauwerke durchgeführt. Gutachterliche Stellungnahmen zur Schweißeignung des Bestandsstahls wurden aufgestellt. Viele weitere Untersuchungen konnten jedoch aufgrund der bauli- chen Gegebenheiten erst mit und nach dem tatsächlichen Beginn der Generalsanierung stattfinden. Trotz umfangreicher Voruntersuchungen ist mittlerweile ersichtlich, dass sich auch die Strombrücke in einem schlechteren Bauwerkszustand befindet als angenommen. Aufgrund des vorgefundenen Bauwerkszustandes der Strombrücke lassen sich vertraglich vorgese- hene Arbeiten nicht wie geplant umsetzen. Stattdessen erfolgt die Ausführung wie im Folgenden be- schrieben. Austausch Fahrbahndeckbleche im KVB-Bereich In der Mitteilung 1406/2020 wurde bereits über die KVB-Sperrpause in der Zeit vom 14. bis 20. April 2020 berichtet. Die KVB-Sperrpause konnte erfolgreich dazu genutzt werden, um im Bereich der Strombrücke Entschichtungsarbeiten und eine Prüfung tragender Konstruktionselemente, z. B. Ble- che und Nieten, vorzunehmen. Basierend auf diesen Erkenntnissen, wie erheblichen Korrosions- schäden der Deckbleche und einer in der Funktionalität erheblich eingeschränkten Bauwerksentwäs- serung im Bereich der Schienenauflagerungen, muss die Sanierung und nach gutachterlicher Prüfung auf eine geänderte technische Ausführung umgestellt werden. Die Schweißnähte im Bestand wären bei einer kleinteiligen Sanierung vollumfänglich zu überarbeiten. Diese Sanierung stellt sich nach Überprüfung des Bauwerkszustandes als erheblich aufwändiger dar als geplant und wäre im vorgesehenen Zeitraum nicht umsetzbar. Um eine Ausführungsalternative zu finden, wurden Expertengespräche mit dem Planer, der bauausführenden Firma, dem Prüfingenieur und einem unabhängigen Gutachter geführt. 2 Eine gesamtheitliche Bewertung der Bestandssituation in diesen Expertengesprächen führte dazu, dass der Austausch der vorhandenen und der Einbau einer neuen orthotropen Platte als Teil des Brückenüberbaus eine sinnvolle und wirtschaftliche Lösung zur Beseitigung der Schäden im Bestand darstellt (siehe Anlage 1). Folgende Punkte führten zu dieser Einschätzung: - Die Aufständerungskonstruktion der Straßenbahnschienen („Schienenböckchen“) und die Entwässerungskonstruktion sind sowohl aus Gründen des vorgefundenen Zustands (Schweißnahtausführung und Korrosionsschäden) als auch aus Gründen der Kon- struktion selbst (Dauerhaftigkeit) und der Funktionsfähigkeit nicht regelkonform. In Anbetracht der Fülle der Schadstellen ist eine entsprechende Reparatur nicht sinnvoll. - Der Neubau ermöglicht ein Entwässerungskonzept mit ausreichend dimensionierten, war- tungsgerechten Einläufen. Hierbei lassen sich die Aspekte der Ermüdungssicherheit und des Korrosionsschutzes (Abdichtung) mit berücksichtigen. Die Entwässerung im Bestand ist eine der Ursachen für den schadhaften Zustand der Bestandskonstruktion. - Das Deckblech ist an vielen Stellen nahezu regelmäßig von flächen- und tiefenmäßig großer Muldenkorrosion befallen, die eine erforderliche statische Nachweisführung mit dem Ist- Zustand aussichtslos macht. Bezüglich der Nachweisführung gilt selbiges für die Decklaschen und Nietköpfe aufgrund der erheblichen Abrostungserscheinungen. - Eine Reparaturmöglichkeit in Form von Auftragsschweißungen auf den korrodierten Stellen des Deckblechs ist aufgrund des Ausmaßes der Korrosionsschäden nicht gegeben. Die Vo- raussetzungen und konstruktiven Randbedingungen für einen Teilersatz des Deckblechs durch Einsatz- oder Flickschweißungen liegen nicht vor. - Aufgrund der Bestandsgeometrie und des vorgefundenen Bauwerkszustandes kann kein ord- nungsgemäßer und den Ansprüchen technischer Vorschriften an die Dauerhaftigkeit von Brü- ckenbauwerken genügender Korrosionsschutz hergestellt bzw. gewährleistet werden. Diese Planungsleistung wurde in Höhe von 1,8 Mio Euro (brutto) beauftragt. Die Kosten zur Umset- zung wurden vor Aufnahme der Planung mit einem Kostenorientierungswert in Höhe von 13,5 Mio Euro (brutto) geschätzt. Verstärkung des Überbaus (Querträger) Auf Grundlage des Hauptauftrages sollen die vorhandenen Querträger der Strombrücke durch den Einbau von Stegsteifen und Spiralseilen verstärkt werden. Die Befestigung der Verstärkungen am Bestand soll gemäß des Hauptvertrages durch Schweißverbindungen am Hauptträger erfolgen. Durch den Einbau dieser neuen Bauteile wird der Überbau im Querschnitt zu einem Rahmen, welcher die Hängebrücke insgesamt steifer ausbildet (Anlage 2). Zusätzlich zu den vertraglich vorgesehenen Sanierungsarbeiten, wurde nach Entschichtung des Stahlüberbaus festgestellt, dass viele der Schweißnähte im Bestand von schlechter Qualität sind, sodass diese Schweißnähte beschliffen und nachgearbeitet werden müssen. Bei der Durchführung der Sanierungsarbeiten treten häufig Risse und Ungänzen auf, welche einer erneuten Nacharbeit bedürfen. Diese wiederholten Schweißarbeiten schädigen das Stahlgefüge und verursachen weitere Fehlstellen (siehe Anlage 3). Aus diesem Grund wurde, nach gutachterlicher Stellungnahme zum Zustand des Hauptträgers, emp- fohlen, den Hauptträger nicht wie geplant für die Verstärkungskonstruktion zu nutzen, sondern diese getrennt vom Hauptträger einzubauen (siehe Anlage 4). Die Verstärkungskonstruktion in Querrich- tung wird dabei weiter mittig in die Brücke verschoben. Somit sind die umfangreichen Sanierungsar- beiten am Hauptträger nicht mehr notwendig. 3 Diese Planung wurde in Höhe von ca. 236.000 Euro (brutto) beauftragt. Die Kosten zur Umsetzung wurden vor Aufnahme der Planung mit einem Kostenorientierungswert in Höhe von 1,3 Mio Euro (brutto) geschätzt. Fazit Durch diese erforderlichen Veränderungen zur Sanierung der Strombrücke ergeben sich Verzögerun- gen in der Ausführung und verändern sich die Bauabläufe. Die Auswirkungen auf den Gesamtbauab- lauf werden aktuell geprüft, mit dem Ziel eine Verkehrsfreigabe der Mülheimer Brücke Ende 2025 zu erreichen. Ein Mehrkostenbeschluss wird den politischen Gremien im Herbst 2021 vorgelegt. Anlagen: Anlage 1 - Montageplan Austausch KVB-Deckblech Anlage 2 - Auszug Entscheidungsvorlage Anlage 3 - Auszug Befunde Anlage 4 - Auszug Alternative Gez. Blome
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Mülheimer Brücke 10
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Details
- Aktenzeichen
- 0763/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 06.04.2021
- Erstellt
- 01.03.2021 08:24