2960/2017
Ergebnisse des zweiten „Dieselgipfels" in Berlin, Konsequenzen und Maßnahmen für Köln
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
3186 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/574 06.10.2017 Vorlagen-Nummer 2960/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Wirtschaftsausschuss 09.10.2017 Verkehrsausschuss 10.10.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 12.10.2017 Gesundheitsausschuss 07.11.2017 Ergebnisse des zweiten „Dieselgipfels" in Berlin, Konsequenzen und Maßnahmen für Köln Anfrage der SPD-Fraktion in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün am 14.09.2017 - AN/1279/2017 Die SPD-Fraktion hat aufgrund des zweiten Dieselgipfels am 04.09.17 folgende Fragen formuliert: 1. Welche Maßnahmen ergreift die Verwaltung bis wann, um die notwendige Unterschreitung der Grenzwerte kurzfristig zu erreichen und so die Gesundheit der Kölnerinnen und Kölner wirksam zu schützen? Wird die Einführung eines Dieselfahrverbotes zu den Maßnahmen gehören? Wann wird das vom Ra t im April 2017 beauftragte Gesamtkonzept mit Maßnahmen zur Scha d- stoffreduzierung vorgelegt? 2. Welche Maßnahmen wird die Verwaltung vorschlagen, um Mittel aus dem Bundesfonds „Nac h- haltige Mobilität“ zu erhalten? Von welchem Investitionsvolumen für die Umse tzung geht die Verwaltung aus und gibt es Erkenntnisse, in welchem Umfang Köln von den Bundesmitteln pr o- fitieren wird? 3. Wann wird die Verwaltung über den Sachstand zum „Runden Tisch Luftreinhaltung“ berichten, nachdem eine entsprechende Mitteilung in der Beratungsfolge vor der Sommerpause als noch nicht abschließend abgestimmt kurzfristig zurückgezogen wurde? Die Beantwortung der Anfrage wird auf Wunsch der SPD -Fraktion auch den Ausschüssen Gesun d- heit, Verkehr und Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Antwort der Verwaltung: Zu Frage 1: Herr Dr. Rau hat als Beigeordneter des Dezernates Soziales, Integration und Umwelt im Oktober 2016 in Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln, als für die Luftreinhaltung in Nordrhein -Westfalen federführende Dienststelle, einen Runden Tisch mit Akteuren aus Logistik, Wirtschaft, Verwaltung und Umweltverbänden einberufen. Aufgabe des Runden Tisches ist die Erstellung eines Gesamtkonze p- 2 tes mit der Auflistung effektiver kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung. Die nächste Sitzung des Runden Tisches wird am 16.10.2017 erfolgen. Dort wird der Maßnahmenk a- talog abschließend beraten. Nach erfolgter Abstimmung mit der Bezirksregierung wird dieser Maßnahmenkatalog dem Rat als Beschlussvorlage vorgelegt. Dies wird voraussichtlich Ende des Jahres sein. Die darin beschriebenen und bewerteten Maßnahmensteckbriefe bilden die Grundlage für die Fortschreibung des Luftreinha l- teplans durch die Bezirksregierung Köln. Zu Frage 2: Zurzeit erstellen das Amt für U mwelt- und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik eine Liste an Maßnahmen, um finanzielle Mittel aus dem Bundesfonds „Nachhaltige Mobilität“ abzurufen. Inwieweit diese Maßnahmen förderfähig sind, ist noch zu klären. Zu Frage 3: Die Frage wurde schriftlich mit der Vorlage 2665/2017 (Anlage) in der Ausschusssitzung am 14.09.17 beantwortet. gez. Dr. Rau
2017_2665_Mitteilung_Luftreinhaltung (AUG)
4550 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/574 Vorlagen-Nummer 2665/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 05.09.2017 Ausschuss für Umwelt und Grün 14.09.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 18.09.2017 Gesundheitsausschuss 19.09.2017 Stadtentwicklungsausschuss 21.09.2017 Luftreinhaltung - Sachstand zum Runden Tisch Aufgrund der dauerhaften Überschreitung der Grenzwerte der 39. Bundesimmissionsschutzveror d- nung (BImSchV) für Stickstoffdioxid auf Kölner Stadtgebiet besteht dringender Handlungsbedarf, we l- cher sich einerseits aus der gesundheitlichen Beeinträchtigun g der Bevölkerung ergibt, andererseits aus den zu erwartenden Gerichtsurteilen aufgrund des anhängigen EU - Vertragsverletzungsverfahrens gegen die Bundesregierung und der Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land Nordrhein-Westfalen, im Falle Kölns vertreten durch die Bezirksregierung Köln. In einem Urteil gegen die Bezirksregierung Düsseldorf durch das zuständige Verwaltungsgericht vom 13.09.2016 ist die Stadtverwaltung Düsseldorf aufgefordert, binnen einer Jahresfrist den Luftreinha l- teplan fortzuschreiben und ein Gesamtkonzept mit der Auflistung effektiver Maßnahmen vorzulegen. Die Stadt Düsseldorf muss in dem Zusammenhang Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ernstlich prüfen und abwägen. Das Land NRW, vertreten durch die Bezirksregierung Düsseld orf, hat gegen das Urteil des VG Düsseldorf das Rechtsmittel der Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht eingelegt. Ein Urteil durch das Bundesverwaltungsgericht wird im 1. Quartal 2018 erwartet. Das vorgenannte Urteil nimmt die Verwaltung zum Anlass, in Vorbereitung auf einen ähnlich laute n- den Urteilsspruch Handlungsoptionen für das Kölner Stadtgebiet zu erstellen. Herr Dr. Rau hat als Beigeordneter des Dezernates Soziales, Integration und Umwelt im Oktober 2016 in Abstimmung mit der Bezirksregierung K öln, als für die Luftreinhaltung in NRW federführende Dienststelle, einen Runden Tisch mit Akteuren aus Logistik, Wirtschaft, Verwaltung und Umweltve r- bänden einberufen. Aufgabe des Runden Tisches ist die Erstellung eines Gesamtkonzeptes mit der Auflistung effektiver kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung. Die Arbeit des Runden Tisches teilt sich in die folgenden Handlungsfelder auf, zu denen Arbeitsgru p- pen eingerichtet wurden: 1. Verkehr – ruhend/fließend 2. Umweltverbund, ÖPNV, Radverkehr 3. Technik 4. Stadtentwicklung und zukunftsweisende Maßnahmen Die Arbeitsgruppen haben unter externer Moderation getagt. 2 Derzeit wird auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 04.04.2017 (AN/0555/2017) die verursacher- bezogene Untersuchung der Minderungspotenziale an drei Belastungsschwerpunkten durchgeführt. Die Untersuchung umfasst die Aufnahme der Fahrzeugflottenzusammensetzung anhand von Kenn- zeichenerfassungen, um daraus Erkenntnisse über technische Daten und den Schadstoffausstoß der Fahrzeuge zu gewinnen. Daraus werden verschiedene verursacherbezogene Minderungsmaßnah- men abgeleitet und geprüft. Dies kann u.a. der Ausschluss von Fahrzeugen unter Beachtung der Ab- gasnorm sein. Bis Ende Oktober werden die Ergebnisse der Untersuchung erwartet. Diese fließen in die abschließende Bewertung des Maßnahmenkatalogs ein. Nach erfolgter Abstimmung mit der Bezirksregierung wird dieser Maßnahmenkatalog dem Rat als Beschlussvorlage vorgelegt. Die darin beschriebenen und bewerteten Maßnahmensteckbriefe bilden die Grundlage für die Fortschreibung des Luftreinhalteplans durch die Bezirksregierung. Abweichend von dem bisherigen Projektplan, der im 3. Quartal 2017 die erste durch die Bezirksregie- rung einberufene Projektgruppensitzung und gemeinsame Handlungsempfehlungen der Stadt und der Bezirksregierung vorgesehen hat, wird der Terminplan vor dem Hintergrund der aktuellen Sachla- ge wie folgt konkretisiert: Erledigung Maßnahme Ende Aug. – Anfang Sept. Gespräche mit der Bezirksregierung 16.10.2017 Runder Tisch Ende Okt. Ergebnisse des Gutachtens zu den Maß- nahmenpaketen an den Immissionsschwer- punkten Bis Ende Okt. Vorbereitung der Ratsvorlage Ab Anfang Nov. Einarbeitung der Ergebnisse des Gutach- tens in die Ratsvorlage Ende 2017 Einbringen in die Gremien Nachdem der Runde Tisch am 16.10.2017 getagt hat und der Maßnahmenkatalog festgelegt ist, wird eine Beschlussvorlage erstellt. Auf deren Basis können die politischen Gremien über das weitere Vorgehen entscheiden.
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2960/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 06.10.2017
- Erstellt
- 22.09.2017 12:24