AIR/0005/2013
Anregung, der Save-me-Kampagne beizutreten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Originalanregung
3222 Zeichen
Anregung des Integrationsrates an den Rat AIR/0005 /2013 Der Integrationsrat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 06.03.2013 folgende Anre- gung einstimmig beschlossen: Anregung, der Save-me-Kampagne beizutreten Stellungnahme des Integrationsrates zur Anregung Nr. 06/2012 an den Rat Der Rat möge beschließen, der Save-me-Kampagne beizutreten. Begründung: Diese Kampagne mit Start im Jahr 2008, der bereits 50 Städte beigetreten sind und so ihre Bereit- schaft zur Aufnahme von weiteren Flüchtlingen deutlich gemacht haben, hat bereits zu einem ers- ten Erfolg geführt: Mit Beschluss vom 9.12.2011 haben die Innenminister von Bund und Ländern den dauerhaften Einstieg Deutschlands in ein kontinuierliches Flüchtlingsaufnahmeprogramm (Re- settlement) beschlossen. Der Hohe Flüchtlingskommissar, UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees), for- dert von den Ländern für das Resettlementprogramm Aufnahmeplätze (Save-me) für etwa bis zu einer halben Million Flüchtlinge, die sich zurzeit noch in einem Erstfluchtland befinden (z.B. Syrer in der Türkei). Mit dieser Anregung an den Rat, nimmt der Integrationsrat auch die Anregung nach § 24 Gemein- deordnung NRW der Jugendlichen aus dem Jahr 2011 auf, die bereits das starke Interesse an solchen Aufnahmen in der Bevölkerung dokumentiert hat. Der Integrationsrat hat sich in den letz- ten Monaten intensiv mit der Save-me-Kampagne auseinandergesetzt und auch im Ansatz erkun- det, ob sich die Menschen der Stadtgesellschaft dazu bereit erklären würden, daran mitzuwirken. Da es bei dieser Kampagne letztlich um ziviles Engagement geht, ist diese Frage von besonderem Interesse. Aktuell kann man aber – ohne den aktiven Beitritt der Stadt Münster mittels Ratsbe- schluss – keine im Sinne der Kampagne wirksame Bürgerbeteiligung auf die Beine stellen. Es handelt sich bei dieser Kampagne um eine zusätzliche freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen außerhalb der Flüchtlingsaufnahmen nach geregelter Zuteilung. Dabei geht es im Wesentlichen um die Aktivierung und Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger. Viele Menschen haben be- reits in den Städten, die der Save-me-Kampagne beigetreten sind, ihre Bereitschaft erklärt, den persönlichen Beitrag durch die Übernahme einer Patenschaft zu leisten. Diese damit auch einher- gehende Sensibilisierung, wenn auch keine aktive Beteiligung, für dieses in der Zukunft weiter drängende Thema ist eine wichtige Entwicklung in der Gesellschaft, die es anzustoßen gilt. Es geht dabei um das Zeichen des Willens seitens der Städte bzw. um eine praktische Geste, um in der Öffentlichkeit zu zeigen, dass auch die Stadt Münster sensibel zu diesem Thema ist. Damit würde öffentlich verkündet, dass hier ein weltweites Problem vorliegt und die Stadtgesellschaft bereit ist, einen kleinen zusätzlichen Beitrag dazu zu leisten. Der materielle Aufwand seitens der Stadt ist nach unserer Einschätzung zu verkraften. Die Zeichen, die von einer Entscheidung des Rates, dieser Kampagne beizutreten, ausgehen, sind von hohem Wert für Humanität und Solidarität mit Millionen Menschen, die unsäglich leiden und sich auf der Flucht aus Ihrer Heimat befinden.
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- AIR/0005/2013
- Typ
- Anregungen des IR
- Datum
- 07.03.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37