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2014/0085

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Dezember 2013 zum Haushalt 2013

Magistratsvorlage 25.02.2014

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2014/0085

1689 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat       an die Stadtverordnetenversammlu ng 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Dezernat IV 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2014/0085 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Dezember 2013 zum Haushalt 2013  
 
Vorlage vom: 25.02.2014  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling -Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
Stadtverordnetenversammlung weiter.  
 
 
 
 
 
Anlagen: Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Dezember 2013  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.02.2014: 
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinde (GemHVO) ist die Stadtverordnetenversammlung mehrmals jährlich über den 
Stand des Hausha ltsvollzugs zu unterrichten.  
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling -Bericht Januar bis Dezember 2013“ kann der 
Stand der Ausführung des Haushalts 2013 , zum 31. Dezember 2013 , entnommen werden.  
 
Darmstadt, 25.02.2014  
 
Dezernat IV 
 
 
 
André Schellen berg 
Stadtkämmerer

anlage 1

19025 Zeichen

Haushalt 2013 
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis Dezember 2013

1
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
 
2 Überblick Ergebnishaushalt   3 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 31.12.2013   3 
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   5 
 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   7 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   7 
3.2 Stand der Bürgschaften   7 
 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   8 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   8 
4.2 Steuerertragsquote   8 
4.3 Personalquote   9 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   9 
4.5 Transferaufwandsquote   10 
4.6 Transferdeckungsquote   10 
4.7 Zinslastintensität   11

2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 
 
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 31.12.2013. Die hier a ngegebenen Werte sind jedoch keinesfalls 
mit dem Rechnungsergebnis für das Haushaltsjahr gle ichzusetzen. Da bis zum 31.03.2014 noch ergebnisrel evante Buchungen zu Lasten des Jah- 
res 2013 möglich, sowie im Rahmen der Jahresabschlu ssarbeiten auch später notwendig sind, wird sich da s Jahresergebnis zwangsläufig noch 
verändern. 
 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 19.02.2014. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein. 
 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Nachtragshaushaltsplans 2013. 
 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu- 
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
 
Budget = (HH-Ansatz 2013 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2012 – Sperre) 
 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die  Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe- 
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz- 
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt. 
 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet. 
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
 
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus- 
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.

3
2 Überblick Ergebnishaushalt 
 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 31. Dezember 2013 
 
 
Im Jahr 2013 hat sich der Ergebnishaushalt positiv entwickelt und das ursprünglich geplante negative J ahresergebnis konnte mit dem Nachtrags- 
haushalt von 32,5 Mio. € auf 28,5 Mio. € verbessert  werden.  
 
Im Haushaltsvollzug sind die geplanten ordentlichen  Erträge bereits zu 99% erfüllt, während die ordent lichen Aufwendungen erst 92% der Planwer- 
te erreichen. In beiden Fällen stehen noch einige B uchungen aus, eine Tendenz zu einem besseren als de m geplanten Jahresergebnis lässt sich 
allerdings bereits erkennen. Positiv zum Jahreserge bnis trägt auch das weiterhin niedrige Zinsniveau b ei. 
 
 
 
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
31.12.13  
Ist bis 
31.12.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -5.980.710  -5.980.710  -4.651.914       -1.328.796  -78%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -45.983.240  -45.983.240  -43.130.605       -2.852.635  -94%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -14.4 33.482  -14.433.482  -13.692.377       -741.105  -95%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -121. 900  -121.900  -72.142       -49.758  -59%  
Steuern und Steuerähnliche Erträge -255.905.000  -255.905.000  -259.393.491       3.488.491  -101%  
   davon Gewerbesteuer -143.000.000  -143.000.000  -142.972.709       -27.291  -100%  
   davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -68. 500.000  -68.500.000  -71.855.887       3.355.887  -105%  
   davon Grundsteuer B -29.870.700  -29.870.700  -29.679.870       -190.830  -99%  
   davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -12.500 .000  -12.500.000  -12.430.465       -69.535  -99%  
   davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -1.350.000  -1.350.000  -1.685.342       335.342  -125%  
   davon Zweitwohnungssteuer -350.000  -350.000  -434.211       84.211  -124%  
Erträge aus Transferleistungen -21.976.145  -21.984.892  -22.244.211   -8.747     259.319  -101%  
   davon SGB II / Hartz IV -11.065.000  -11.073.747  -10.978.973   -8.747     -94.774  -99%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -88.490.832  -88.490.832  -85.393.793       -3.097.039  -97%  
   davon Schlüsselzuweisungen -59.569.000  -59.569.000  -59.569.113       113  -100%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.986.440  -6.986.440  -6.466.843       -519.597  -93%  
sonstige ordentliche Erträge -10.340.050  -10.340.050  -10.704.912       364.862  -104%  
Summe der ordentlichen Erträge -450.217.799  -450.226.546  -445.750.288   -8.747     -4.476.258  -99%

4
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
31.12.13  
Ist bis 
31.12.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 84.082.320  84.067.320  82.857.669    -15.000    1.209.651  -99%  
Versorgungsaufwendungen 19.596.410  19.596.410  13.804.388       5.792.022  -70%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 80.038. 427  81.204.996  71.417.406  -5.000  8.829  -241.029  3.435.178  -2.031.409  9.787.590  -88%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 29.230.144  29.239.600  29.239.600    9.456     -100%  
Abschreibungen 17.638.470  17.638.470  16.939.335       699.135  -96%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 127.429. 836  125.200.176  108.248.016  180.211   -1.097.831  2.898.159  -4.210.199  16.952.160  -86%  
   davon Zuweisung Staatstheater 14.713.100  14.713.100  14.713.100        -100%  
   davon Zuschuss DADINA 5.246.000  5.246.000  5.200.000       46.000  -99%  
   davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 12.653.400  10.329.920       -2.323.480  10.329.920   
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.073.774  3.073.774  3.073.774        -100%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.296.425  11.142.729  9.862.921    -67.146   -86.550  1.279.808  -89%  
   davon Kita-Zuschuss freie Träger 13.268.822  12.237.474  12.008.151      -1.031.348  229.323  -98%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 21.691.800  21.691.800  21.286.689       405.111  -98%  
   davon Verlustabdeckung EB Kultur 5.938.240  6.188.240  6.166.000    250.000    22.240  -100%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 3.235.855  3.235.855  3.235.855        -100%  
   davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte 74 6.353  746.353  700.000       46.353  -94%  
   davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 11.757.756  11.748.300  10.455.080    -9.456    1.293.220  -89%  
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 50.312.800  50.521.779  50.429.245  221.979   -13.000    92.534  -100%  
   davon LWV-Umlage 31.355.800  31.355.800  31.355.764       36  -100%  
   davon Gewerbesteuerumlage 15.500.000  15.721.979  15.721.979  221.979       -100%  
Transferaufwendungen 96.324.178  96.304.464  91.911.558   -8.829  -11.735  2.850  -2.000  4.392.906  -95%  
   davon SGB II / Hartz IV 36.105.000  36.105.000  33.401.691       2.703.309  -93%  
   davon Jugendhilfe 18.350.340  18.350.340  17.672.219       678.121  -96%  
sonstige ordentliche Aufwendungen 28.001  25.418  15.973      -2.583  9.445  -63%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen 475.450.442  474.559.032  435.623.590  397.190   -1.378.595  6.336.186  -6.246.191  38.935.442  -92%  
Verwaltungsergebnis 25.232.643  24.332.486  -10.126.698  397.190  -8.747  -1.378.595  6.336.186  -6.246.191  34.459.184  42%  
Finanzerträge -14.204.839  -14.204.839  -15.410.685       1.205.846  -108%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 18.103.470  15.944.502  14.206.733  -509.190   -250.000   -1.399.778  1.737.769  -89%  
   davon für Kassenkredite 2.995.280  2.036.562  867.388  -409.190   -250.000   -299.528  1.169.174  -43%  
Finanzergebnis 3.898.631  1.739.663  -1.203.952  -509.190    -250.000    -1.399.778  2.943.615  69%  
Ordentliches Ergebnis 29.131.274  26.072.149  -11.330.650  -112.000  -8.747  -1.628.595  6.336.186  -7.645.969  37.402.799  43%

5
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
31.12.13  
Ist bis 
31.12.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Außerordentliche Erträge -814.356  -814.356  -1.531.500       717.144  -188%  
Außerordentliche Aufwendungen 155.000  155.000  61.908       93.092  -40%  
Außerordentliches Ergebnis -659.356  -659.356  -1.469.592            810.236  -223%  
Jahresergebnis 28.471.918  25.412.793  -12.800.242  -112.000  -8.747  -1.628.595  6.336.186  -7.645.969  38.213.035  50%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
Ordentliche Erträge 
 
Die ordentlichen Erträge liegen in Summe um 4,5 Mio . € unter dem Budget, das bis zum 31.12. erreicht w erden soll, was einem Erfüllungsgrad von 
99% entspricht. 
 
Besonders positiv hat sich die Position der Steuere rträge entwickelt. Der Gemeindeanteil an der Einkom menssteuer fällt für 2013 um 3,3 Mio. € 
höher aus als geplant; die diesbezügliche Meldung d es HMdF wurde im Januar 2014 zugestellt. Auch die G ewerbesteuererträge fallen höher aus, 
als geplant. Hier konnte der Ansatz noch im Nachtra g von 135 € auf 143 Mio. € erhöht werden, wobei ber eits die Zuführung zur Rückstellung für 
drohende Rückzahlungen wegen noch laufender Widersp ruchsverfahren gegen die Bescheide in Höhe von 20 M io. € berücksichtigt ist. Die Rückstel- 
lung aus dem Jahr 2012 für die Rückzahlung zu Begin n des Jahres 2013 wurde ordnungsgemäß in Anspruch g enommen. 
 
 
Bei den privatrechtlichen Leistungsentgelten konnte n nur 78 % der geplanten Einnahmen erzielt werden, was im Wesentlichen seine Ursache im 
Bereich Elternentgelte (für Kinderbetreuung) hat. H ier wurden statt der erwarteten 2,78 Mio. Euro bish er nur 1,76 Mio. Euro erreicht, da nicht alle 
Eltern den Kindergartenbeitrag bezahlen können. Die se fehlenden Beiträge sind allerdings noch aus der Position Aufwendungen für Zuweisungen 
und Zuschüsse auszugleichen, die sich dann in gleic her Weise erhöht. 
 
In der Position öffentlich-rechtliche Leistungsentg elte fehlen noch Niederschlagswassergebühren für di e öffentlichen Flächen in Höhe von ca. 
3 Mio. €. Diese Gebühren werden aus der Position Au fwendungen für Sach- und Dienstleistungen ausgeglic hen, die sich dann ebenfalls in gleicher 
Weise erhöht. 
 
Der Bereich der Erträge aus Zuweisungen und Zuschüs sen ist zu 97% erfüllt, hier fehlt noch die Erstatt ung des Bundes für das 4. Quartal 2013 für 
die Grundsicherung im Alter. 
 
Unter Berücksichtigung der noch nicht gebuchten Sac hverhalte werden also die ordentlichen Erträge den Planwert um rund 3 Mio. € übersteigen.

6
Ordentliche Aufwendungen 
 
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 435,6 Mio. Euro u nd somit auf 92 % des zur Verfügung 
stehenden Budgets. 
Hier liegen vor allem die Aufwendungen für Sach- un d Dienstleistungen (88%) sowie die Aufwendungen für  Zuweisungen und Zuschüsse (86 %) 
noch unter dem Budget, das bereits um die Haushalts sperren vermindert wurde. Allerdings fehlen teils e rhebliche Zuschusszahlungen, die erst 
nachträglich abgerechnet werden. Auch bei den Sach-  und Dienstleistungen fehlen die oben angesprochene n Niederschlagswassergebühren für die 
öffentlichen Flächen.  
 
Bei den Versorgungsaufwendungen fehlen noch die Buc hungen zur Zuführung zu Pensions- und Beihilferücks tellung (ca. 5 Mio. €). 
 
So kann nach ersten Einschätzungen insgesamt mit Ei nsparungen gegenüber dem geplanten Wert in einer Gr ößenordnung von ca. 6 Mio. € gerech- 
net werden. 
 
Finanzergebnis  
 
Das Budget der Finanzerträge wurde mit 108% übererf üllt. Dabei wurden vor allem im Bereich der Verzins ung von Steuernachforderungen und  
-erstattungen sowie bei den Säumniszuschlägen und B ürgschaftsprovisionen die geplanten Werte überschri tten.  
Zusätzlich wurden die geplanten Finanzaufwendungen durch das weiterhin niedrige Zinsniveau nur zu 89% in Anspruch genommen, wobei aller- 
dings die Zinsabgrenzung zum Jahr 2014 noch fehlt. 
 
Im Ergebnis ergibt sich derzeit statt des angesetzt en Fehlbetrages von 3,9 Mio. € ein Überschuss von 1 ,2 Mio. €. 
 
Außerordentliches Ergebnis  
 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich überwiege nd außerordentliche Erträge. Dies sind in aller Reg el zweckgebundene Erträge aus Spenden, 
Nachlässen und Schenkungen sowie Sponsoring. Da es sich oft um besondere Einmaleffekte handelt, ist ei ne Planung in diesem Bereich nicht be- 
sonders aussagekräftig. So ist auch das Budget von 660 T€ mit tatsächlichen Erträgen von 1,47 Mio. € w eit übererfüllt. 
Die außerordentlichen Aufwendungen sind durch Verlu ste aus dem Abgang von Sachanlagen und periodenfrem de Aufwendungen entstanden.

7
Jahresergebnis  
 
Im Saldo der vorläufigen Erträge und Aufwendungen w urde statt des für das Jahr 2013 erwarteten Fehlbet rages in Höhe von 28,47 Mio. € ein Über- 
schuss in Höhe von 12,8 Mio. € erwirtschaftet. Berü cksichtigt man die noch ausstehenden Buchungen, wir d am Ende ein Fehlbetrag im Jahreser- 
gebnis stehen, allerdings doch deutlich unter dem P lanwert. 
 
3 Kreditaufnahme und Schulden 
 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 31.12.2013 
 
 Investitionskredite  Kassenkredite  Gesamt  
Kernhaushalt 280.114.419,95 €  352.000.328,39 €  632.114.748,34 €  
EB Kulturinstitute 9.377.650,16 € 0,00 €  9.377.650,16 €  
EB Bäder 12.723.132,44 €  0,00 €  12.723.132,44 €  
EB Bürgerhäuser und Märkte 6.565.416,46 €  0,00 €  6.565.416,46 €  
EB EAD 28.842.918,89 €  0,00 €  28.842.918,89 €  
EB DWuW 622.367,97 €  0,00 €  622.367,97 €  
EB IDA 89.939.911,71 €  3.000.000,00 €  92.939.911,71 €  
Summe 428.185.817,58 €  355.000.328,39 €  783.186.145,97 €  
 
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 725.725 € und Kernhaushalt an ID A über 3.069.360 €) enthalten. 
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 111.008.271 € abgelöst. 
 
3.2 Stand der Bürgschaften 
 
Die Summe der übernommenen Bürgschaften betrug zum 31.12.2012 insgesamt 342,02 Mio. €. Bis zum 31.12.2 013 kamen 4 weitere Bürgschaf- 
ten mit einer Summe von 14,8 Mio. € dazu, 4 Bürgsch aften mit einer Summe von 285 T€ sind ausgelaufen u nd viele Kredite wurden laufend zu- 
rückgezahlt, so dass sich der Gesamtbetrag der Bürg schaften auf 349,03 Mio. € erhöhte.

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4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 
 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 461.160.973 €  
   449.830.323 €  
   
      Wert zum  31.12.13  102,52%  (31.12.12:  95,92%)  
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: 
 Steuererträge 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 259.393.491 €  
   461.160.973 €  
   
      Wert zum  31.12.13  56,25%  (31.12.12:  54,99%)

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4.3 Personalquote 
 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in- 
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: 
 Personal- und Versorgungsaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 96.662.057 €  
   449.830.323 €  
   
      Wert zum  31.12.13  21,49%  (31.12.12:  21,25%)  
 
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen,  Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu- 
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken. 
 
Formel: 
 Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 108.248.016 €  
   449.830.323 €  
   
      Wert zum  31.12.13  24,06%  (31.12.12:  22,71%)

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4.5 Transferaufwandsquote 
 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: 
 Transferaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 91.911.558 €  
   449.830.323 €  
   
      Wert zum  31.12.13  20,43%  (31.12.12:  20,34%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: 
 Erträge aus Transferleistungen 
 Transferaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 22.244.211 €  
   91.911.558 €  
   
      Wert zum  31.12.13  24,20%  (31.12.12:  23,86%)

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4.7 Zinslastintensität 
 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: 
 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 14.206.733 €  
   461.160.973 €  
   
      Wert zum  31.12.13  3,08%  (31.12.12:  3,47%)  
 
 
 
 
 
Darmstadt, 26.02.2014 
 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 20 zur Kenntnis
TOP 93
TOP 15

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0085
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.02.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00