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1036/2025

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 29.04.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 08.05.2025, TOP 8.3

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln Ergebnismonitoring_02_2025_SoSeSe

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Bericht des Jobcenter Köln 1036_2025

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Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln Jahresbericht KRM 2024

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Mitteilung Ausschuss

582 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/5000 JC 
 
Vorlagen-Nummer 11.04.2025 
 1036/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 08.05.2025 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
 Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren – auf Wunsch 
des Jobcenter Köln – den folgenden Bericht vor. 
 
 
Gez. Dr. Rau 
 
 
Anlagen: 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln: Ergebnismonitoring Februar 2025 
Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln: Jahresbericht 2024 des Kundenreaktionsmanage-
ments

Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln Ergebnismonitoring_02_2025_SoSeSe

6161 Zeichen

Berichtsmonat2025FebruarAnlage 1Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 16.11.2023

BA Bundesagentur
BG Bedarfsgemeinschaft
Diff. Differenz
EGT Eingliederungstitel
ELB Erwerbsfähige Leistungsberechtigte
IQ Integrationsquote
JC Jobcenter
JOK Job-Offensive-Köln
KDU Kosten der Unterkunft
LLU Leistungen zum Lebensunterhalt
LZB Langzeitleistungsbezieher*in
MW Monatswert
NEF Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte
qm Quadratmeter
SB Schwerbehinderte
SGB Sozialgesetzbuch
SodGE Sozialdienstleister-Einsatzgesetz
VJ Vorjahr
Abkürzungsverzeichnis

Berichtsmonat
Februar
IQ Männer2,29% Soll20252,34%+ 2,2%Diff.20242,3%+ 2,4% Ist-Ist VJ
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
202535.674 34.539
202437.195 36.088 37.524 37.460 37.283 37.121 37.058 36.873 36.680 36.488 36.253 35.97420.00022.00024.00026.00028.00030.00032.00034.00036.00038.00040.000LLU MW in Tausend
Summe der LLU in €202570.213.128,95 €2024 73.283.211,48 €
LLU Veränderung zum Vorjahr2025 - 4,19%Diff.  - 3.070.082,53 €
IQ Frauen1,56% Soll20251,80%+ 15,8%Diff.20241,5%+ 16,4% Ist-Ist VJ
IQ Soll Gesamt20252,1%20241,9%
Leistungen zum Lebensunterhalt (LLU)[Quelle: Controlling JC Köln]
Integrationsquote (IQ)[Quelle: Controlling JC Köln]
Kennzahlen nach §48a SGB IIDie Leistungen zum Lebensunterhalt liegen 4,19% unter dem Vorjahreswert. Absolut sind dies rund 3,1 Millionen Euro. 
Im Berichtsmonat Februar liegt die Integrationsquote Frauen +15,8% über dem Sollwert. Die Integrationsquote der Männer mit +2,2% über dem Sollwert. Die Integrationsquote gesamt liegt bei 2,1%.

LZB Männer202526.588+ 2,5%Soll-Diff.Abw. LZB Soll661
LZB Gesamt202556.792202453.848
LZB Frauen202530.204+ 7,2%Soll-Diff.Abw. LZB Soll2.171
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Männer26.749 26.588 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Frauen30.409 30.204 0 0 0 0 0 0 0 0 0 024.00025.00026.00027.00028.00029.00030.00031.000LZB-VerlaufAnzahl Langzeitleistungsbezieher (LZB)[Quelle: Controlling JC Köln]Bei den Frauen liegt die Anzahl der LZB mit +7,2% über und bei den Männern mit +2,5% über dem Sollwert 2025. Die Anzahl der LZB Gesamt steigt von 2024 auf 2025 um 2.944. Das Monatssoll von 54.117 LZB wird somit um 2.675 LZB überschritten.

Berichtsmonat
Februar
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
202535.842,98 36.553,29
202435.984,63 37.145,46 36.123,51 36.167,96 35.668,32 36.254,97 37.227,72 36.128,41 36.564,38 36.399,57 35.829,92 35.502,0025.00027.00029.00031.00033.00035.00037.00039.000KDU Monatswert in Tausend Euro
Summe KDU in €202572.396.275,64 €Soll €74.201.368,44Diff. - 1.805.092,80 € - 2,43%
KDU Monatswert-Veränderung zum VorjahrBM Februar - 1,59%Diff.  - 592.170,64 €
Integrationen SB202542202444Soll56Diff. - 14 - 2
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2025 28 14
2024 21 23 25 33 27 20 35 37 49 40 31 16
0102030405060Entwicklung Monatswert Integrationen SB
Kosten der Unterkunft (KDU)[Quelle: Berechnung Stadt Köln]
Integrationen Schwerbehinderte (SB)[Quelle: Controlling JC Köln]
ErgänzendeKennzahlenIm Berichtsmonat Februar liegen die KDU rund 1,81 Mio. Euro unter dem prognostizierten Wert. Die KDU Summe reduziert sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 592 Millionen. Euro.
Die Zahl der Integrationen schwerbehinderter Menschen liegt im Februar bei 42 Integrationen.IQ SB20251,0%20241,1%ELB20254.11520244.084

Integrationen2025151IQ Monatswert 5,3%
Integrationen2025283IQ Monatswert 5,4%
Integrationen2025132IQ Monatswert 5,4%
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Männer76 75
Frauen70 62020406080Integrationen Monatswert JOKIntegrationen der Job-Offensive Köln (JOK)[Quelle: Controlling JC Köln]Die JOK erziehlt im Berichtsmonat Februar 283 Integrationen.

Berichtsmonat
Februar
Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften (BG) [Quelle: Statistik BA]Statistikkennzahlen57.50058.00058.50059.00059.50060.00060.50061.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2024 59.655 59.709 59.722 59.839 59.730 59.490 59.436 59.299 59.039 58.800 58.517
2023 60.326 60.359 60.427 60.264 60.239 59.982 59.859 59.783 59.571 59.572 59.390 59.417
Anzahl BedarfsgemeinschaftenIm Statistikmonat November 2024 sind 873 Bedarfsgemeinschaften weniger auf Leistungen angewiesen als im November 2023.  Anzahl BG (November)58.517                   Monatswert53.512                   Anerkannte lfd. KDU53.265                   Unterkunftsart Miete
48,5
19,6
13,5
9,6
5,1 3,7
Anteil der jeweiligen Haushaltsgröße in %
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
5 Personen
6 und mehr
Personen
70,7
16,8
12,6
Anteil lfd. tatsächliche Kosten der Unterkunft in %
Unterkunftskosten
laufende Betriebskosten
Heizkosten
Der Anteil der Einpersonenhaushalte liegt aktuell bei 48,5 und ist damit relativ konstant zum Jahr 2023. Die Unterkunftskosten (Miete) bleiben mit 70% konstant.

Anzahl ELB männlich (November)39.244                   Monatswert39.631                   Vorjahr - 387Veränderung
Anzahl ELB gesamt (November)80.125                   Monatswert81.621                   Vorjahr - 1.496Veränderung
Anzahl ELB weiblich (November)40.881                   Monatswert41.990                   Vorjahr - 1.109VeränderungEntwicklung erwerbsfähiger (ELB)[Quelle: Statistik BA]Im Statistikmonat November 2024 sank die Zahl der männlichen ELB um 387 und die der weiblichen ELB um 1.109 zum Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der ELB gesamt liegt somit 1.496 ELB unter dem Vorjahreswert.
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2024 82.168 82.190 82.203 82.327 82.091 81.725 81.694 81.384 81.049 80.725 80.125
2023 82.520 82.554 82.678 82.343 82.388 82.108 82.286 82.243 81.990 81.922 81.621 81.560
78.00079.00080.00081.00082.00083.000Anzahl ELBÜber 60% der BG verfügen über 40 bis 80 qm Wohnfläche. Die durchschnittliche Wohnfläche pro BG und Personen/qm bleibt stabil.
2,7
16,0
29,0
32,2
15,2
4,9
Bestand BG nach Wohnfläche in %
     unter 20 qm
     20 bis unter 40 qm
     40 bis unter 60 qm
     60 bis unter 80 qm
     80 bis unter 100 qm
     100 qm und mehr
34,1
45,5
32,1
24,3
19,5
16,9
14,6
61,0
45,5
64,3
72,878,2
84,7
96,9
durchschnittliche Wohnfläche pro BG und Person in qm
Insgesamt
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
5 Personen
6 und mehr Personen
pro Personpro BG

Bericht des Jobcenter Köln 1036_2025

3360 Zeichen

Anlage zur Mitteilung „ Bericht des Jobcenter Köln “ zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, 
Seniorinnen und Senioren am 08.05.2025 
Bericht des Jobcenter Köln 
1. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln  
Zur aktuellen Lage im Jobcenter Köln informiert Frau Mendez im Ausschuss für 
Soziales, Seniorinnen und Senioren gerne mündlich.  
2. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem 
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt 
Köln (Kommunale Ziele) – Stand Monat 02/2025  
Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat 
Februar 2025 (Anlage 1) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund 
und mit der Stadt Köln vereinbarten Ziele für das Jahr 2025 ein. 
 
 
3. JobSpeedDating – Ergebnis 2024  
Am 24.09.2024 fand das 13. JobSpeedDating Köln im RheinEnergie Stadion 
statt. 
 
Die Einladungen wurden paritätisch ausgesprochen (50 Prozent Frauen / 50 
Prozent Männer). Personen ohne binäre Geschlechtszuordnung stand die 
Veranstaltung selbstverständlich ebenfalls offen.  
1513 Kund*innen haben an der Vorbereitung und 984 am JobSpeedDating 
selbst teilgenommen. Durch die Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit 
kamen ca. 25% der Kund*innen aus dem Rechtskreis SGBIII. 
984 Teilnehmer*innen führten 5673 Gespräche mit knapp 100 
Arbeitgeber*innen. Das waren 907 Gespräche mehr als im Vorjahr. 
Über das JobSpeedDating-Portal bewerteten die Arbeitgeber*innen im Schnitt 
die Qualität der Bewerber*innen (Schulnotensystem) mit der Note 2,87 (VJ: Ø 
3,1). 15 % der Arbeitgeber*innen bewerteten die Bewerber*innenqualität im 
Vergleich zu üblichen Bewerber*innen als „eher gut“, ca. 68 % als „eher gleich“.  
Bereits am Veranstaltungstag wurden 517 Anfragen für Bewerbungsgespräche 
durch die Arbeitgeber*innen an die Teilnehmer*innen verschickt. 
 
Während der Veranstaltung wurde eine Kinderbetreuung angeboten. 
Dort wurden die Kinder von Pädagog*innen herzlich in Empfang genommen, 
sodass die Kund*innen mit einem guten Gefühl und frei von möglichen 
Störungen ihre Gespräche wahrnehmen konnten. 
 
Im Gesamten herrschte eine angenehme und konzentrierte Atmosphäre. Die 
Teilnehmer*innen fanden bei Bedarf persönliche Unterstützung durch Coaches

Seite 2 
und Mitarbeiter*innen des Jobcenters. So konnten auch Unsicherheiten in 
Bezug auf die (digitalen) Abläufe aus dem Weg geräumt werden. Die 
Teilnehmer*innen wurden proaktiv angesprochen und in allen Belangen 
unterstützt. 
Zusätzlich zu den Stellen der anwesenden Arbeitgeber*innen wurden durch den 
gemeinsamen Arbeitgeberservice bei „Stellen2Go“ weitere Stellenangebote 
vorgehalten. 
 
Im Rahmen der engmaschigen Nachbetreuung der Kund*innen wurde nach der 
Veranstaltung in persönlichen Folgegesprächen mit den Integrationsfachkräften 
die Teilnahme am JobSpeedDating besprochen. Hierbei wurden individuelle 
Folgeschritte im Integrationsprozess festgelegt und passgenaue 
Unterstützungsangebote unterbreitet. 
 
Bisher haben 436 Kund*innen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung 
aufgenommen. Es wurde eine Integrationsquote von 29% erzielt. 
 
 
4. Jahresbericht 2024 des Kundenreaktionsmanagements  
In der Anlage 2 ist der Jahresbericht 2024 des Kundenreaktionsmanagements 
beigefügt. 
 
gez. Sabine Mendez 
 
Anlage: 
 
1. Ergebnismonitoring Monat 02/2025 
2. Jahresbericht 2024 des Kundenreaktionsmanagements

Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln Jahresbericht KRM 2024

6222 Zeichen

Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 08.05.2025 
 
Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln 
 
 
 
 
 
Kundenreaktionsmanagement  
Bericht des Jobcenter Köln über das Kalenderjahr 2024

Seite 2 von 7 
 
Inhalt 
1. Schwerpunktthemen ........................................................................................................3  
2. Beitrag zum Qualitätsmanagement .................................................................................4  
3. Petitionen ........................................................................................................................4  
4. Sonstige wesentliche Feststellungen ...............................................................................4  
5. Quantitative Auswertung: ................................................................................................5

Seite 3 von 7 
 
1. Schwerpunktthemen 
Welche besonderen Schwerpunkte bestanden im Berichtszeitraum bei den Kundenanliegen, 
welche wesentlichen Ursachen lagen diesen zugrunde? 
• Insgesamt wurden 1.564 Anliegen beim Kundenreaktionsmanagement (KRM) geltend ge-
macht. 1.415 dieser Anliegen waren Beschwerden, davon waren 294 begründet. 
• Die eingereichten Beschwerden betrafen vorwiegend die Leistungsgewährung (933 
Fälle). Die Dauer der Bearbeitung  war mit 303 Beschwerdefällen das hauptsächliche 
Thema. 
• 231 dieser insgesamt 933 Fälle mit Bezug zur Leistungsgewährung betrafen kommunale 
Leistungen (Bedarfe für Unterkunft und Heizung, Umzugskosten, Erstausstattungen). 
• Der Bereich Markt und Integration war insgesamt mit 129 Beschwerden betroffen. Leis-
tungen der aktiven Arbeitsförderung (z.B. die Förderung der beruflichen Weiterbildung, 
Leistungen aus dem Vermittlungsbudget) waren hier bei 55 Fällen Thema der Beschwerde. 
Weitere häufige Themen waren die Arbeitsvermittlung (z. B. Beratung, Kooperationsplan, 
Vermittlungsvorschläge) mit 51 Fällen sowie die Einschaltung des Ärztlichen Dienstes (15 
Fälle). 
• 154 Beschwerden bezogen sich auf das Mitarbeiterverhalten.  Davon wurde in 68 Fällen 
die Kommunikation bzw. die Gesprächsführung und in 49 Fällen das Rückrufverhalten kri-
tisiert. 
• Die Anzahl der begründeten Beschwerden  ist gegenüber dem Vorjahr von 304 auf 294 
geringfügig gesunken (Senkung um 3,3 %). Aufgabenverdichtung sowie temporäre perso-
nelle Engpässe wirken dem ständigen Bemühen, die Anzahl der begründeten Beschwerden 
weiter abzusenken, entgegen. Grundlegende prozessuale Mängel waren nicht festzustel-
len. 
Das KRM hat in allen Fällen mit den jeweiligen Beschwerdeführer*innen Kontakt aufgenom-
men oder Kontakt durch den Fachbereich veranlasst und nachgehalten. Das KRM trug zur 
Sachverhaltsaufklärung bei, vermittelte zwischen Kund*in und Fachbereich, unterstützte 
bei der Beschwerdebearbeitung und be mühte sich um die (Wieder -)Herstellung von 
Kund*innenzufriedenheit.

Seite 4 von 7 
 
• 44 Kundenanliegen beinhalteten ein Lob für das Jobcenter Köln. Diese positiven Rück-
meldungen bezogen sich dabei in 36 Fällen (auch) auf das Mitarbeiterverhalten. 
2. Beitrag zum Qualitätsmanagement 
Das KRM als Teil des Qualitäts- und Risikomanagements des Jobcenter Köln hat in den 294 
begründeten Beschwerden mit den verantwortlichen Führungskräften die Ursachen für das 
fehlerhafte Arbeiten thematisiert und so auch zur Steigerung der Bearbeitung squalität beige-
tragen. Die Erkenntnisse des Qualitäts- und Risikomanagement des Jobcenter Köln insgesamt 
spiegelten sich inhaltlich auch in den Beschwerden wider. Darüber hinaus gehende Prozess-
mängel oder Risiken wurden durch das KRM nicht festgestellt. 
 
KRM beteiligte sich auch in 2024 an der EFQM Projektgruppe zum Kund*innen-Feedback. Um 
erste Erfahrungen mit Kund*innen-Feedbacks zu sammeln, wurden zwei Befragungen konzi-
piert und für zwei Monate über die Homepage des Jobcenter Köln getestet. Eine der Umfragen 
bezog sich auf die Beratung im Integrationsbereich, eine zweite behandelte das digitale Ange-
bot des Jobcenter Köln. Geplant ist, dauerhaft Möglichkeiten zum Feedback über die Home-
page anzubieten. 
3. Petitionen und Eingaben 
In 2024 wurden 8 Vorgänge abschließend bearbeitet. Es ergaben sich keine Auffälligkeiten. 
4. Sonstige wesentliche Feststellungen 
Die Anzahl der Beschwerden insgesamt ist gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % gestiegen: 2023 
waren es 1.386; in 202 4 waren es  1.415. Das KRM wertet regelmäßig die Anliegen der 
Kund*innen aus und trägt somit zum Qualitäts - und Risikomanagement des Jobcenter Köln 
bei. Die festgestellten Handlungsfelder wiesen keine grundlegenden Prozessmängel auf oder 
aber die Feststellungen entsprachen den Erkenntnissen des Qualitäts - und Risikomanage-
ments insgesamt (bspw. Fehler in der Dokumentation oder punktuell fehlende Fachlichkeit). 
Diese werden im operativen Risikomanagement berücksichtigt und aufgegriffen. 
 
Im Verhältnis zu der Gesamtanzahl der Bedarfsgemeinscha ften bzw. erwerbsfähigen Leis-
tungsbeziehenden handelt es sich weiterhin um eine vergleichsweise geringe Anzahl von Vor-
gängen. Jedoch stellt das KRM fest, dass die Beschwerden zunehmend komplexer und damit 
auch zeit- und ressourcenintensiver werden. Dies ist vor allem zurückzuführen auf die vielen

Seite 5 von 7 
 
Gesetzes- und Regelungsänderungen der letzten Jahre und einer dadurch bedingten abneh-
menden Fachlichkeit der Sachbearbeitenden. Zudem konnten Einarbeitungsrückstände aus 
der Corona-Zeit noch nicht vollständig aufgearbeitet werden. Schließlich schlägt sich der bun-
desweite Fachkräftemangel auch im Jobcenter Köln nieder. 
 
Das KRM ist Ansprechpartner für die Kölner Beratungsstellen SGB II und lud daher in 2024 zu 
einem Präsenztreffen im Namen der Geschäftsführung ein. W ichtige Themen für die Bera-
tungsstellen waren weiterhin fachliche Fragen zum Bürgergeld sowie zu „jobcenter.digital“. 
Auch die Nutzung der Online-Terminbuchung wurde erneut besprochen. 
 
Darüber hinaus ist das KRM auch für ehrenamtlich Tätige und Willkommensinitiativen, das 
Auszugsmanagement der Stadt Köln und Wohnheimleitungen Ansprechpartner in Einzelfällen 
und bei grundsätzlichen Fragestellungen. 
5. Quantitative Auswertung  
siehe Seiten 6 und 7

Seite 6 von 7

Seite 7 von 7

Beratungsverlauf (1)

08.05.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Markt

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Details

Aktenzeichen
1036/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.04.2025
Erstellt
08.04.2025 09:29