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A-R/0025/2007

Die Zukunft bauen auf verlässlicher Datenbasis

Antrag an den Rat 05.06.2007

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.06.2007, TOP 28.3

Originalantrag

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Originalantrag

4846 Zeichen

FDP-Fraktion   Antrag Nr.: A-R/0025/2007 
im Rat der Stadt Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
F DP - RATSFRAKTION  MÜNSTER – DIE LIBERALEN  
Die FDP  - Fraktion im Internet: http://www.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de 
FDP - Ratsfraktion 
 Geringhoffstraße 48 
 48163 Münster 
 Tel.: 0251 - 987 30 60 
 Fax: 0251 - 987 30 61 
 Email: fraktion@fdp-ms.de 
 
 
 
 
 
 
Münster, den 21.05.2007 
 
 
Die Zukunft bauen auf verlässlicher Datenbasis 
 
Jetzt Stadtteil-Profile fortschreiben 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Die Politik braucht für sachgerechte Entscheidungen zur Zukunft der Stadt und ihrer Entwicklung in 
den Stadtteilen eine solide und vor allem aktuelle Datenbasis. Die Verwaltung wird deshalb 
beauftragt, den vom Amt für Stadtentwicklung und St atistik im Jahr 1999 zur Vorlage 1205/1999 
erstellten Infrastrukturbericht "Stärken - Schwäche n - Profile der Stadtteile und ihrer Zentren" 
wieder aufzulegen und mit den in der Verwaltung vorhandenen Daten fortzuschreiben.  
Dieser fortgeschriebene Bericht ist dem Rat und den  Fraktionen bis zu den nächsten 
Haushaltsberatungen (Anfang Januar 2008) zur Verfügung zu stellen. 
 
Begründung: 
Münster ist eine Stadt mit vielen und breit gefäche rten Angeboten. Die besonders hohe 
Lebensqualität der Stadt wird auch dadurch erreicht , dass es neben einigen "Leuchtturmprojekten" 
ein sehr großes Spektrum kleiner und mittlerer Ange bote und Einrichtungen gibt. Von A wie 
Alteneinrichtungen über Möglichkeiten für Kinder, J ugendliche und Familien, den vielfältigen 
Aktivitäten der Münsteraner (Sport-) Vereine bis zu  Z wie Zoo bietet Münster für alle Bürgerinnen 
und Bürger eine dichte Infrastruktur für Alltag und  Freizeit. Zum Teil gehören diese Einrichtungen 
der Stadt und werden von ihr selbst betrieben, ande re wiederum gehören Vereinen, Kirchen  und 
freien Trägern, die sie auch selbst betreiben, oder  sie gehören der Stadt und werden von 
Vereinen, Kirchen und freien Trägern betrieben.  
Als lebendige Stadt ist Münster aber auch eine Stadt des beständigen Wandels. Einrichtungen und 
Angebote, die an der einen Stelle der Stadt nicht m ehr angenommen oder nicht mehr gebraucht 
werden, laufen aus und werden an einer anderen Stel le zum Teil neu errichtet. Neue Angebote 
und Einrichtungen kommen hinzu oder ersetzen alte. In diesen Prozess des stetigen Wandels sind 
die Stadt, der Rat und die Verwaltung nahezu immer mit einbezogen. Von der Kindertages- und 
Jugendeinrichtung über die Sporthallen, die Spiel- und Sportplätze, die Parks bis hin zu den 
sozialen und kulturellen Einrichtungen in Münster f inanziert und unterhält die Stadt ein breites 
eigenes Angebot und unterstützt die Vereine, Kirche n und freien Träger mit zum Teil nicht 
unerheblichen Zuschüssen dabei, die Anlagen, Einric htungen und die sonstigen Angebote immer 
wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und an die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger 
anzupassen. 
In diesem Entscheidungsprozess über weitere geplant e Maßnahmen in der Stadt und in den 
einzelnen Stadtteilen muss die Politik in der Lage sein, den aktuellen Ausstattungsstandard der 
Stadtteile heranzuziehen, um einerseits bedarfsgere chte und andererseits gegenüber den 
Stadtteilen faire, ausgeglichene und ausgleichende Lösungen zu finden. Dazu war bisher der

- 2 - 
Verwaltungsbericht „Stärken – Schwächen – Profile d er Stadtteile und ihrer Zentren“ eine gute 
Grundlage. Allerdings liegt dessen Erscheinen im Ja hr 1999 nun bereits eine sehr lange Zeit 
zurück – und gerade in den vergangenen Jahren hat e s in den Stadtteilen eine zum Teil rasante 
Entwicklung gegeben. Als Beispiele seien da nur das  Bevölkerungswachstum gerade in 
Gievenbeck, die Verbesserung der Sportanlagen-Angeb ote z. B. durch die Dreifachturnhallen in 
Albachten, Hiltrup und Gremmendorf, der Ausbau von Sportanlagen wie gerade aktuell die Anlage 
"Blau-Weiß Aasee" oder zum Thema Kinderbetreuung di e neue kombinierte Kinder- und 
Jugendeinrichtung in Roxel-Nord und die gerade im Entstehen begriffene KiTa in Handorf genannt. 
Viele solcher Projekte haben inzwischen das Gesicht  und die Ausstattung von Münsters 
Stadtteilen erheblich verändert. 
Will die Politik verantwortliche und gleichzeitig s tadtteil- und sachgerechte Entscheidungen zur 
Zukunft der Stadt auf den Weg bringen, muss das auf  einer soliden und sachkundigen Basis mit 
stimmigen Fakten geschehen. Viel Recherchezeit, daz u Kosten und mögliche Fehler im Vorfeld 
solcher Entscheidungen lassen sich durch eine geeig nete Datengrundlage vermeiden, wie sie ein 
fortgeschriebener Stadtteil-Infrastrukturbericht bieten kann. Die Basis dafür ist in diesem Fall schon 
vorhanden. Sie muss jetzt aber aufgrund der aktuell en Entwicklungen fortgeschrieben werden, 
damit sie auch weiterhin ihren Zweck erfüllen kann. 
 
 
 
gez. 
Carola Möllemann - Appelhoff 
FDP - Fraktion

Beratungsverlauf (1)

13.06.2007 Rat
TOP 28.3 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Geringhoffstraße 48

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0025/2007
Typ
Antrag an den Rat
Datum
05.06.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37