A-R/0025/2007
Die Zukunft bauen auf verlässlicher Datenbasis
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Originalantrag
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FDP-Fraktion Antrag Nr.: A-R/0025/2007 im Rat der Stadt Münster F DP - RATSFRAKTION MÜNSTER – DIE LIBERALEN Die FDP - Fraktion im Internet: http://www.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de FDP - Ratsfraktion Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel.: 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de Münster, den 21.05.2007 Die Zukunft bauen auf verlässlicher Datenbasis Jetzt Stadtteil-Profile fortschreiben Der Rat möge beschließen: Die Politik braucht für sachgerechte Entscheidungen zur Zukunft der Stadt und ihrer Entwicklung in den Stadtteilen eine solide und vor allem aktuelle Datenbasis. Die Verwaltung wird deshalb beauftragt, den vom Amt für Stadtentwicklung und St atistik im Jahr 1999 zur Vorlage 1205/1999 erstellten Infrastrukturbericht "Stärken - Schwäche n - Profile der Stadtteile und ihrer Zentren" wieder aufzulegen und mit den in der Verwaltung vorhandenen Daten fortzuschreiben. Dieser fortgeschriebene Bericht ist dem Rat und den Fraktionen bis zu den nächsten Haushaltsberatungen (Anfang Januar 2008) zur Verfügung zu stellen. Begründung: Münster ist eine Stadt mit vielen und breit gefäche rten Angeboten. Die besonders hohe Lebensqualität der Stadt wird auch dadurch erreicht , dass es neben einigen "Leuchtturmprojekten" ein sehr großes Spektrum kleiner und mittlerer Ange bote und Einrichtungen gibt. Von A wie Alteneinrichtungen über Möglichkeiten für Kinder, J ugendliche und Familien, den vielfältigen Aktivitäten der Münsteraner (Sport-) Vereine bis zu Z wie Zoo bietet Münster für alle Bürgerinnen und Bürger eine dichte Infrastruktur für Alltag und Freizeit. Zum Teil gehören diese Einrichtungen der Stadt und werden von ihr selbst betrieben, ande re wiederum gehören Vereinen, Kirchen und freien Trägern, die sie auch selbst betreiben, oder sie gehören der Stadt und werden von Vereinen, Kirchen und freien Trägern betrieben. Als lebendige Stadt ist Münster aber auch eine Stadt des beständigen Wandels. Einrichtungen und Angebote, die an der einen Stelle der Stadt nicht m ehr angenommen oder nicht mehr gebraucht werden, laufen aus und werden an einer anderen Stel le zum Teil neu errichtet. Neue Angebote und Einrichtungen kommen hinzu oder ersetzen alte. In diesen Prozess des stetigen Wandels sind die Stadt, der Rat und die Verwaltung nahezu immer mit einbezogen. Von der Kindertages- und Jugendeinrichtung über die Sporthallen, die Spiel- und Sportplätze, die Parks bis hin zu den sozialen und kulturellen Einrichtungen in Münster f inanziert und unterhält die Stadt ein breites eigenes Angebot und unterstützt die Vereine, Kirche n und freien Träger mit zum Teil nicht unerheblichen Zuschüssen dabei, die Anlagen, Einric htungen und die sonstigen Angebote immer wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und an die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger anzupassen. In diesem Entscheidungsprozess über weitere geplant e Maßnahmen in der Stadt und in den einzelnen Stadtteilen muss die Politik in der Lage sein, den aktuellen Ausstattungsstandard der Stadtteile heranzuziehen, um einerseits bedarfsgere chte und andererseits gegenüber den Stadtteilen faire, ausgeglichene und ausgleichende Lösungen zu finden. Dazu war bisher der - 2 - Verwaltungsbericht „Stärken – Schwächen – Profile d er Stadtteile und ihrer Zentren“ eine gute Grundlage. Allerdings liegt dessen Erscheinen im Ja hr 1999 nun bereits eine sehr lange Zeit zurück – und gerade in den vergangenen Jahren hat e s in den Stadtteilen eine zum Teil rasante Entwicklung gegeben. Als Beispiele seien da nur das Bevölkerungswachstum gerade in Gievenbeck, die Verbesserung der Sportanlagen-Angeb ote z. B. durch die Dreifachturnhallen in Albachten, Hiltrup und Gremmendorf, der Ausbau von Sportanlagen wie gerade aktuell die Anlage "Blau-Weiß Aasee" oder zum Thema Kinderbetreuung di e neue kombinierte Kinder- und Jugendeinrichtung in Roxel-Nord und die gerade im Entstehen begriffene KiTa in Handorf genannt. Viele solcher Projekte haben inzwischen das Gesicht und die Ausstattung von Münsters Stadtteilen erheblich verändert. Will die Politik verantwortliche und gleichzeitig s tadtteil- und sachgerechte Entscheidungen zur Zukunft der Stadt auf den Weg bringen, muss das auf einer soliden und sachkundigen Basis mit stimmigen Fakten geschehen. Viel Recherchezeit, daz u Kosten und mögliche Fehler im Vorfeld solcher Entscheidungen lassen sich durch eine geeig nete Datengrundlage vermeiden, wie sie ein fortgeschriebener Stadtteil-Infrastrukturbericht bieten kann. Die Basis dafür ist in diesem Fall schon vorhanden. Sie muss jetzt aber aufgrund der aktuell en Entwicklungen fortgeschrieben werden, damit sie auch weiterhin ihren Zweck erfüllen kann. gez. Carola Möllemann - Appelhoff FDP - Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Geringhoffstraße 48
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0025/2007
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 05.06.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37