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2012/0312

Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2011 (14. Beteiligungsbericht)

Magistratsvorlage 23.08.2012

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Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2011

Die HEAG wurde am 15. April 1912 mit einem 
notariellen Akt im Darmstädter Stadthaus als 
„Hessische Eisenbahn Aktiengesellschaft“ gegrün-
det. Von ihrer Gründung bis heute als Stadtkon-
zern mit HEAG Südhessische Energie AG (HSE), 
HEAG mobilo GmbH und bauverein AG sowie als 
Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt erbringt die HEAG als Multidienst-
leister alle zentralen Leistungen der Daseinsvor-
sorge in Darmstadt und der Region. 
 
 
100 Jahre HEAG – Tradition im Wandel 
 
 
Ob im Bereich Energie, Öffentlicher Personennah-
verkehr oder Immobilien: Die seit jeher in den 
HEAG-Unternehmen gelebt e „Motivation für die 
Zukunft“ zeigt sich in der Freude, den Darmstäd-
terinnen und Darmstädtern zuverlässig und mit 
hoher Qualität Leistungen anzubieten, die für das 
tägliche Leben in der Stadt und Region wichtig 
sind. Auch Tugenden wie der Wille zur Innovation, 
die Ausrichtung auf nachhaltiges Wirtschaften und 
die enge Verbundenheit mit Stadt und Region cha-
rakterisieren die HEAG bis heute.  
 
 
Die Weiterentwicklung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt zu einer lebendigen, urbanen und sozi-
alen Stadt – das ist die Motivation, die die HEAG 
in die Zukunft blicken lässt! Gemeinsam mit den 
Gesellschaften des Stadtkonzerns treibt die HEAG-
Gruppe der Wunsch nach einer optimalen Versor-
gung für die Bürgerinnen und Bürger in allen Be-
reichen des Lebens an.

Damals wie heute und auch in Zukunft: 
Unser Klinikum ist ein Stück Darmstadt! 
 
Im Jahre 1612 wurde das heutige Klinikum als 
„Darmstädter Hospital“ errichtet. Ausschlagge-
bend hierfür war die Spende des Oberamtmanns 
Hans Philipp von Buseck. Zur damaligen Zeit dien-
te das Hospital der Unterstützung armer, kranker 
und bedürftiger Menschen. Die wissenschaftliche 
Medizin steckte noch in den Kinderschuhen, Mög-
lichkeiten zur gezi elten Diagnostik und Therapie 
und damit zu einer wirkungsvollen Beeinflussung 
des Krankheitsverlaufs gab es kaum. Erst im wei-
teren Verlauf nahm das damalige Hospital, zwi-
schenzeitlich in „Bürgerh ospital“ und später in 
„Städtisches Krankenhaus“ umbenannt, die For-
men des heutigen Klinikums an. So erhielt es im 
Jahre 1890 den ersten OP-S aal sowie elektrisches 
Licht.  
 
 Heute, 400 Jahre später, zählt das Klinikum 
Darmstadt als Haus der Maximalversorgung zu 
den größten und bedeut endsten Krankenhäusern 
in Hessen. Als akademisches Lehrkrankenhaus der 
Universitäten Frankfurt/Main und Heidel-
berg/Mannheim steht es für Medizin und Pflege 
auf höchstem Niveau. Die Patientinnen und Pati-
enten werden in 21 Fachkliniken und Instituten 
Interdisziplinär nach de n neuesten medizinischen 
Erkenntnissen behandelt. Rund 2.200 Beschäftig-
te betreuen mehr als 100.000 Menschen.  
 
400 Jahre Erfahrung für eine 
innovative Zukunft 
 
Um auch für die Zukunft aufgestellt zu sein, wer-
den die medizinischen Leistungen weiter ausge-
baut, die Strukturen optimiert und moderne, zeit-
gemäße Gebäude geschaffen. Diese und viele wei-
tere Maßnahmen dienen dazu, die zentrale Rolle 
des Klinikums bei der me dizinischen Versorgung 
der Bevölkerung in Südhessen weiter auszubauen 
und das Haus in kommunaler Trägerschaft zu 
erhalten. Bei alle dem steht das Wohl der Patien-
tinnen und Patienten im Mittelpunkt, getreu dem 
Motto des Klinikums: „Für Ihre Gesundheit tun wir 
alles. Immer. Engagiert. Motiviert.“

VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 
 
 
Darmstadt feiert dieses Jahr ein Doppeljubi-
läum. Zum einen feiert die HEAG ihr 100-
jähriges Bestehen und das Klinikum Darm-
stadt seine stolzen 400 Jahre. 
 
Die Wurzeln der Gesundheitsversorgung in 
ihrer heutigen Form reichen bis ins Jahr 
1612 zurück, als das erste Hospital, das 
heutige Klinikum Darm stadt, gegründet wur-
de. 
 
Das Klinikum dient als Rückgrat der medizi-
nischen Versorgung und als Aushängeschild, 
das einen entscheidenden Beitrag zur kom-
munalen Daseinsvorsorge leistet. 
 
300 Jahre später wurde die Hessische Ei-
senbahn AG gegründet. Es fand eine Entwick-
lung der HEAG von einer reinen Eisenbahn-
gesellschaft hin zu ei nem Multi-Dienstleister 
statt, der vor allem in den Bereichen Energie, 
Verkehr und Immobilien tätig ist. 
 
Durch das Engagement der HEAG, welche 
auch den Beteiligungsbericht für die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt erstellt, bietet 
Darmstadt für zahlreiche Unternehmen sowie 
für Bürgerinnen und Bürger einen attraktiven 
Standort. Über 148.000 Einwohner aus 149 
Nationen leben hier. 
 
Dieser Reichtum drückt sich auch in den 121 
in diesem Bericht dargestellten unmittelba-
ren und mittelbaren Beteiligungen der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt aus. Jede Beteili-
gung trägt ihren Anteil dazu bei, dass die 
Grundversorgung der Bürgerinnen und Bür-
ger mit hochwertigen Leistungen der Da-
seinsvorsorge sichergestellt wird. 
 
Bereits zum 14. Mal wird der Beteiligungsbe-
richt veröffentlicht und ich möchte, als 
Oberbürgermeister und Beteiligungsdezer-
nent, den Darmstädterinnen und Darmstäd-
tern den Beteiligungsbericht näher bringen, 
da dieser einmal mehr eindrucksvoll belegt, 
welche vielfältigen Leistungen zusätzlich zum 
alltäglichen Verwaltungsgeschäft, innerhalb 
der Geschäftsfelder Versorgung, Immobilien, 
Mobilität, Gesundheit, Kultur & Kongresse, 
Telekommunikation sowie Entsorgung & Ab-
wasser durch die Bereitstellung von Haus-
haltsmitteln erbracht werden. 
 
Durch diesen übersichtl ichen Bericht bietet 
er den Leserinnen und Lesern die Möglich-
keit, sich über die Prozesse und Entwicklun-
gen in der Stadtwirtschaft zu informieren 
und bietet eine Basis, um sich in die Kom-
munalpolitik einzubring en, wozu ich Sie an 
dieser Stelle sehr herzlich einladen möchte: 
 
Wenn Sie Anregungen zu dem Beteiligungs-
bericht 2011, den ich Ihnen als interessante 
Lektüre und Informationsquelle empfehle, 
haben, gehen Sie auf die Unternehmen, die 
politischen Vertreter oder auf mich zu. 
 
Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 
den Beteiligungsunternehmen sowie den 
Mitgliedern aus den Geschäftsleitungen ei-
nen herzlichen Dank! Nicht unerwähnt soll-
ten die Mitglieder der Aufsichtsgremien so-
wie die zahlreichen politisch Verantwortli-
chen bleiben. Nicht zuletzt aufgrund Ihres 
Engagements und Ihrer guten Arbeit können 
wir zusammen auf den Erfolg des Wirt-
schafts- und Wissenschaftsstandortes Darm-
stadt blicken.  
 
Darmstadt, im August 2012 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2011

VORWORT DES HEAG VORSTANDS 
 
Mit einer Gesamtleistung von 2,8 Mrd. EUR, resu ltierend aus 121 Beteiligungen in den acht Ge-
schäftsfelder mit ihren über 7.900 Beschäftigten und einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 
272 Mio. EUR, so präsentieren sich die Darmstäd ter Stadtwirtschaft und der diesjährige Beteili-
gungsbericht für das Jahr 2011.  
 
Die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) leistet 
seit 100 Jahren einen wichtigen Beitrag zur wirtsc haftlichen Stabilität un d Entwicklung. In allen 
acht Geschäftsbereichen prägen die Unternehme n des HEAG- und des Stadtkonzerns das Leben in 
Darmstadt und in der Region, wodurch die Bürger innen und Bürger ein vielfältiges Leistungs-
spektrum nutzen können. Hierbei ist unser Anspruch: Regional erbrachte Qualität, die für das täg-
liche Leben in Stadt und Region wichtig ist. Dies ist ein zentraler Baustein für einen attraktiven 
Wohn-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die HEAG als Führungsgesellschaft des HEAG-Kon zerns – und damit als Muttergesellschaft HEAG 
Südhessische Energie AG (HSE), HEAG mobilo GmbH, bauverein AG und HEAG Kulturfreunde Darm-
stadt gemeinnützige GmbH – ist für das Beteil igungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt
 verantwortlich. Dies umfasst über 160 Beteiligungen, von denen 121 in dem vorliegenden

Beteiligungsbericht enthalten sind . Wichtige Aufgaben liegen in der standortorientierten Steue-
rung und Begleitung der Beteiligungen sowie der Vernetzung an zentraler Stelle. Dies erzeugt 
Transparenz und ermöglicht gemeinsame Projekte. Dadurch werden Abläufe beschleunigt, Syner-
gieeffekte gehoben und ein Gesamtüberblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Die 
HEAG ist Berater für alle beteiligungsrelevanten Themen und Fragen . Für die Dienstleistungsorien-
tierung wurde sie erneut mit dem Zertifikat „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet. 
 
Eines der zentralen Projekte in 2011 stellte ne ben den Maßnahmen zur wirkungsorientierte Haus-
haltskonsolidierung die Umsetzung der in 2009 beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie dar. Diese 
dient als Richtschnur für die wirtschaftliche Entwicklung der städtischen Beteiligungen. Aus dieser 
ging unter anderem das Stadtwirts chaftforum hervor, das jährlich durch die HEAG organisiert und 
ausgerichtet wird. Ziel ist es hierbei, den gege nseitigen Austauschs der Stadtwirtschaft mit den 
politischen Entscheidern zu fördern sowie die Transparenz zu erhöhen. Zudem agiert die HEAG seit 
2011 klimaneutral, d.h. die unternehmensbezogenen CO
2-Emissionen werden durch Investitionen 
in ein Waldprojekt der Forest Carbon Group au sgeglichen. Ein weiteres Projekt der Stadtwirt-
schaftsstrategie stellte das Personalentwicklungskonzept „Cross-Mentoring“ dar. Ziele des Cross-
Mentoring Programms waren und sind es, die Entwicklung und Förderung von Potential- und Leis-
tungsträgern voranzutreiben, sowie die Kommunikation zwischen Stadtwirtschaft und Stadtver-
waltung zu stärken. Passend hierzu trat die HEAG  der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“ 
bei, eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Diversität in Unternehmen. 
 
Neu im diesjährigen Beteiligungsbericht ist die Veröffentlichung des Darmstädter Beteiligungsko-
dex. Dieser soll zu einer verantwortungsvollen, zielgerichteten und nachhaltigen Unternehmens-
führung im Sinne von Unternehmensleitung, Aufs icht und Transparenz anhalten. Die HEAG ent-
spricht den darin enthaltenen Vorgaben bereits für das Geschäftsjahr 2011. 
 
Ein wesentlicher Faktor für den weiteren Erfolg  sehen wir in der Fortsetzung der kooperativen 
Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Wi ssenschaftsstadt Darmstadt und der Beteiligun-
gen. Wir danken allen Beschäftigten und allen Geschäftsleitungsmitglieder im Stadtkonzern. Nicht 
nur durch die gemeinsame Zusamm enarbeit und ihr großes Engage ment, sondern auch das klare 
Bekenntnis der Beteiligungen zur regionalen Nähe und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger 
in ihre Stadtwirtschaft, bieten eine Basis für einen nachhaltigen Stadtkonzern. 
 
Mit größtmöglicher Transparenz soll die wirtscha ftliche Situation der Beteiligungen dargestellt 
werden, dadurch ist dieser Bericht ein Nachschlag ewerk für jeden, der sich für die Darmstädter 
Stadtwirtschaft interessiert und ist auch unter www.heag.de abrufbar.  
 
 
Dr. Klaus-Michael Ahrend    Dr. Markus Hoschek

GRUSSWORT 
 
 
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, 
 
 
als Professorin bzw. als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Betriebs-
wirtschaftslehre und Public Manage ment wissen wir, dass ein Beteili-
gungsbericht für die Bürgerinnen und Bürger einer Stadt oft die einzi-
ge Möglichkeit und damit die Grundv oraussetzung ist, sich einen sys-
tematischen Überblick über die Beteiligungen ihrer Stadt und damit 
über das durch die Bürger eingesetzte Kapital zu verschaffen. 
 
Der Darmstädter Beteiligungsbericht ist ein gutes Beispiel in Sachen 
Transparenz, Informationsbreite und insbesondere auch durch den 
Feedbackbogen eine Möglichkeit de r Bürgerbeteiligung, die sowohl 
im Bericht als auch im Internet genutzt werden kann. Diese und wei-
tere Aspekte haben wir in der derz eit größten repräsentativen Studie 
über die Beteiligungsberichterstattung in Deutschland, Österreich und 
der Schweiz untersucht. In dieser wurden insgesamt 159 deutsche 
Beteiligungsberichte analysiert und festgestellt, dass der Beteili-
gungsbericht der Wissenschaftsstad t Darmstadt hinsichtlich zahlrei-
cher Faktoren als sehr gutes Beispiel dienen kann. Diese Art der Be-
richterstattung und der damit verbun dene Wunsch nach stetiger Ver-
besserung sind ein nachahmenswertes Beispiel, wie die Öffentlichkeit 
in diesem Kontext informiert und Bürgerbeteiligung ermöglicht wer-
den kann. Die gesamte Studie wurde in  der „Zeitschrift für öffentliche 
und gemeinwirtschaftliche Unternehmen“ veröffentlicht und kann 
unter www.hsu-hh.de eingesehen werden. 
 
Über die gesetzlichen Anforderunge n hinaus, die in Hessen durch die 
Hessische Gemeindeordnung vorgesch rieben sind, zeigen die zahlrei-
chen Beispiele einer erfolgreichen Umsetzung, dass die Beteiligungs-
berichterstattung stets auch als Aush ängeschild für eine effektive und 
vielfältige Stadtwirtschaft genutzt werden kann. 
 
Neben den erforderlichen Daten un d Fakten besticht der Beteili-
gungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit einem durchdach-
ten Konzept hinsichtlich Aufbau, Strukturierung und Layout – Darm-
stadt kann sich mit seinem Beteilig ungsbericht zu den Vorreitern zäh-
len! 
 
Ferner möchten wir die Gelegenhe it nutzen, der HEAG zu ihrem 
100-jährigen Bestehen zu gratulieren. Herzlichen Glückwunsch! 
 
 
 
Univ.-Prof. Dr. rer. pol. 
Christina Schaefer 
Dipl.-Kfm. Ulf Papenfuß

INHALTSVERZEICHNIS 
 
Die Bedeutung der Darmstädter Kommunalwirtschaft     1 
 
Rechtsformen städtischer Unternehmen     2 
 
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr     4 
 
Geltungsbereich     6 
 
Die Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt   11 
 
Darmstädter Beteiligungskodex   18 
 
 
Die Geschäftsfelder der Wissenschaftsstadt Darmstadt   
 
Geschäftsfeldübersicht   39 
Zahlenspiegel   40 
 
 
HEAG-Konzern 
 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt 
     Darmstadt (HEAG)   49  
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)   57 
Teilkonzern bauverein AG   61 
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH   65 
HEAG-Konzern    69 
 
 
Geschäftsfeld Energie  
 
Überblick über das Geschäftsfeld   73 
     Bioenergie Aschaffenburg GmbH   75 
     BLUENORM GmbH   79 
     citiworks AG   83 
     Count + Care GmbH   87 
     e-ben GmbH & Co. KG   91 
     e-ben Verwaltungs-GmbH    95 
     efw-Suhl GmbH   97 
     ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 101 
     ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 105 
     ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG 107 
     ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs GmbH 111 
     ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG 113 
     ENTEGA Privatkunden Verwaltungs GmbH 117 
     Forest Carbon Group AG 119 
     Future Energy Pissos No. 5 SARL SAS (Frankreich) 123 
     HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 127 
     Hessenwasser GmbH & Co. KG 133 
     Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 137 
     HSE AVG Beteiligungs-GmbH 139 
     HSE Energie France SAS (Frankreich) 143 
     HSE NATURpur Energie AG 147 
     HSE Netz AG 151 
     HSE Regenerativ GmbH 155

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 159 
     HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 163 
     HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 165 
     HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 169 
     HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 171 
     HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 175 
     HSE Technik GmbH & Co. KG 177 
     HSE Technik Verwaltungs-GmbH 181 
     HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 183 
     HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 187 
     HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 191 
     HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 195 
     HSE Windpark Schlüchtern GmbH 197 
     Industriekraftwerk Breuberg GmbH 201 
     NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH 205 
     Parc éolien Baudignécourt SAS (Frankreich) 209 
     Parc éolien la Lande de Carmoise SAS (Frankreich) 213 
     Parc éolien Le Charmois SAS (Frankreich) 217 
     Parc éolien les Douves des Epinettes SAS (Frankreich) 221 
     Parc éolien Montafilant SAS (Frankreich) 225 
     Piecki Sp. z o.o. (Polen) 229 
     Stadtwerke Freiberg AG 233 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 237 
     Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 241 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 243 
     bauverein AG 245 
     BVD Freiberg GmbH 251 
     BVD Gewerbe GmbH 253 
     BVD Heimbau GmbH & Co. KG 257 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 261 
     BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 265 
     BVD Verwaltungs-GmbH 269 
     Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 271 
     GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 275 
     GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 279 
     HEAG Wohnbau GmbH 283 
     HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 287 
     HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 291 
     immoSelect GmbH 293 
     Institut Wohnen und Umwelt GmbH 297 
     SOPHIA Hessen GmbH 301 
     Stadtbau Freiberg GmbH 305 
     Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sachsen mbH 309 
 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
Überblick über das Geschäftsfeld 313 
     DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 315 
     HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 321 
     HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 323 
     HEAG mobilo GmbH 325

HEAG mobiServ GmbH 331 
     HEAG mobiTram GmbH & Co. KG  335 
     HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 339 
     Nahverkehrs-Service GmbH (NVS) 341 
 
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           345 
     Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 347 
     Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 351 
     Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 355 
     Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt – Groß-Gerau GmbH Bildungs- 
          zentrum für Gesundheit – Mathildenhöhe 359 
     Klinikum Catering Service GmbH 363 
     Klinikum Darmstadt GmbH                                                                               367 
     Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 371 
     SSG Starkenburg Service GmbH 375 
     Zweckverband für das Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den  
          Landkreis Darmstadt-Dieburg                                                                      379 
 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           383 
     Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 385 
     Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 389 
     HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 393 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG 397 
     Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH 401 
 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           403 
     HEAG MediaLine GmbH & Co. KG 405 
     HML HEAG MediaLine GmbH 409 
     HSE MediaNet GmbH 411 
 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                    
       415 
     ARGE Kilb/DED 417 
     ARGE Meinhardt/DED 421 
     awaTech GmbH 425 
     biolog GmbH 429 
     Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH) 433 
     Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 437 
     Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 441 
     Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 445 
     HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 449 
     HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 453 
     HSE Entsorgungs-AG 455 
     MW-Mayer GmbH 459 
     Orgabo GmbH 463 
     ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen                                                467

Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
Überblick über das Geschäftsfeld                                                                           473 
     Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 475 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 479 
     WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 483 
     Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 485 
 
 
 
Anhang 
 
Erläuterung der Kennzahlen 491 
Leistungsbeziehungen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt 495 
Übersicht der Wirtschaftsprüfer 2011 497 
Quellenverzeichnis 500 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stand: Juli 2012

BEDEUTUNG DER DARMSTÄDTER KOMMUNALWIRTSCHAFT  
 
 
Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz garantiert Gemeinden das Recht, im Rahmen der Ge-
setze alle Angelegenheiten der örtlichen Geme inschaft in eigener Verantwortung, also 
durch Selbstverwaltung, zu regeln. Diese verfassungsmäßig normierte Selbstverwal-
tungsgarantie räumt den Kommunen neben de r Personal-, Finanz- und Vermögensho-
heit insbesondere auch die Or ganisationshoheit ein, d. h. das Recht zu entscheiden, 
auf welche Art und Weise die Erfüllung der Aufgaben erfolgen soll.  
 
Nach § 121 Abs. 1 der Hessischen Gemeinde ordnung (HGO) darf sich eine Gemeinde 
wirtschaftlich betätigen, wenn  
 der öffentliche Zweck die Betätigung rechtfertigt, 
 die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leis-
tungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und 
 der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt 
wird oder erfüllt werden kann. 
 
Soweit Tätigkeiten vor dem 1. April 2004 ausgeübt wurden, sind sie ohne die in 
Satz 1, dritte Aufzählung genannte Einschränkung zulässig.  
 
Als wirtschaftliche Betätigung gelten gem. § 121 Abs. 2 HGO nicht Tätigkeiten 
 zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 
 auf den Gebieten des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesens, der Kultur, des 
Sports, der Erholung, der Abfall- und Abwasserbeseitigung sowie 
 zur Deckung des Eigenbedarfs. 
 
Für das kommunalpolitische Ziel, die Vers orgung der Bevölkerung im Sinn der Da-
seinsvorsorge in vollem Umfang zu gewährleisten und dabei die finanziellen Belastun-
gen der Bürger der Wissenschaftsstadt Darm stadt und der Wirtschaft so niedrig wie 
möglich zu halten, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Teil ihrer vielfältigen 
Aufgaben an Unternehmen verschiedener Rechtsformen übertragen, die ihr entweder 
in vollem Umfang gehören oder an denen sie zusammen mit Anderen beteiligt ist. 
 
Es sind hierfür leistungsfähige Beteiligung en erforderlich, die bei der Aufgabenerfül-
lung dem ökologischen, technischen und wi rtschaftlichen Strukturwandel gewachsen 
sind und über die unternehmensbezogenen Ziele hinaus im Interesse der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt bei der Verwirklichu ng nachstehender allgemeiner Ziele tätig 
werden, wie zum Beispiel bei der 
 
 Verbesserung der öffentlichen Rahmenbedingungen und Unterstützung der 
strukturpolitischen Ziele der Stadt 
 Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen 
 Förderung des Umweltschutzes 
 Unterstützung der sozialen und kultur ellen Aufgaben der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt. 
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht bietet  mit den beigefügten Beteiligungsübersich-
ten einen Überblick über das Beteiligungspor tfolio der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Im Einzelnen sind zu den Beteiligungen so wohl allgemeine Informationen als auch 
betriebs- und finanzwirtschaftliche Date n der Jahre 2009-2011 zusammengetragen, 
die ein Bild der wirtschaftlichen und finanziellen Lage vermitteln.  
- 1 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
Wie andere Kommunen auch, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt vielfältige Aufga-
ben der Daseinsvorsorge zu erfüllen und zahlreiche öffentliche Dienstleistungen zu 
erbringen. Viele dieser Aufgaben werden außerhalb der „normalen“ Verwaltungsstruk-
tur der Ämter und Dezernate durch besonder e organisatorische Einheiten erbracht. 
Die Rechtsformen dieser „Unternehmen der Stadt“ sind höchst unterschiedlich, um 
haftungsrelevanten und steuerlichen Anforder ungen zu entsprechen. Bei allen Rechts-
formen bleibt jedoch eine kommunalrecht liche Verantwortung und Haftung, insbeson-
dere dann, wenn es sich um die Übertr agung von kommunalen Tätigkeiten handelt 
oder wenn die Stadt Weisungen erteilt hat. Nachstehend erfolgen Hinweise zu den 
wichtigsten Unternehmensformen. 
 
Regiebetriebe 
 
Regiebetriebe gehören zur unmittelbaren Kommunalverwaltung und sind rechtlich un-
selbständige Anstalten des öffentlichen Rechts. Sie sind am ehesten mit der „klassi-
schen Ämterstruktur“ vergleichbar, denn sie sind weder rechtlich, noch organisato-
risch, noch wirtschaftlich selbständig. Si e werden aufgrund verwaltungsinterner An-
ordnungen geschaffen und haben den gleichen  rechtlichen Status wie jede andere 
Dienststelle innerhalb der Stadt. Regiebetri ebe sind eine organisatorische Einheit in-
nerhalb des Haushaltes. Sie dienen der Erfüllung von Aufgaben im Rahmen gesetzlich 
festgelegter oder freiwillig übernommener Aufgaben des Verwaltungsträgers. Über die 
Regiebetriebe der Wissenschaftsstadt Darmst adt wird in dem vorliegenden Beteili-
gungsbericht nicht berichtet. 
 
Eigenbetriebe 
 
Eigenbetriebe sind Unternehmen ohne eigene  Rechtspersönlichkeit, die – obwohl Teil 
der Gemeindeverwaltung – über eine vom Ge meindehaushalt getrennte, eigene Wirt-
schaftsführung, (Planung, Buchführung und Rechnungslegung sowie über eine eigene 
Personalwirtschaft) verfügen. Damit untersche iden sie sich klar von den vorgenannten 
Regiebetrieben. Finanzwirtschaftlich gelten sie als Sondervermögen der Kommune. An 
der Spitze des Eigenbetriebes steht eine Be triebsleitung. Dienstvorgesetzter aller Be-
schäftigten des Eigenbetriebes ist der Oberbürgermeister. An wichtigen Entscheidun-
gen ist neben der kommunalen Verwaltungss pitze in der Regel die Betriebskommissi-
on zu beteiligen. Rechtliche Grundlage ist das Hessische Eigenbetriebsgesetz in der 
Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 16.12.2011.  
 
Zweckverbände 
 
Zweckverbände sind eine häufige Konstruktion, um kommunale Zusammenarbeit zu 
organisieren, etwa wenn sektorenbezogene Aufgaben (z. B. im Gesundheitsamt) zu 
lösen oder langfristige Regelungen (etwa in der Regionalplanung) umzusetzen sind. 
Ebenso wie Eigenbetriebe gehören sie zu den öffentlich-rechtlichen Unternehmens-
formen (Körperschaften des öffentlichen Rech ts). Anders als beim Eigenbetrieb ist die 
Stadt hier jedoch nicht Träger, sondern Mitglied. 
 
Kapitalgesellschaften 
 
Die Stadt kann unter Beachtung der Vorsch riften der §§ 121 ff HGO auch Beteiligun-
gen an privatrechtlichen Unternehmen eing ehen. Privatrechtliche Unternehmen einer 
Gemeinde sind in der Regel Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) oder 
Aktiengesellschaften (AG). Eine Aktiengesellschaft soll die Gemeinde nur errichten, 
übernehmen, wesentlich erweitern oder sich  daran beteiligen, wenn der öffentliche 
Zweck des Unternehmens nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden 
kann (§ 122 Abs. 3 HGO). Daher ist die Anzahl  der in dieser Rechtsform geführten Be- 
 
- 2 -

RECHTSFORMEN STÄDTISCHER UNTERNEHMEN 
 
 
teiligungen mit einer Anzahl von neun im Ve rhältnis zu der Gesamtzahl der Unterneh-
men gering (vgl. Grafik). Aufgrund der weitestgehenden Einflussmöglichkeiten der 
Kommune ist die GmbH unter den Beteilig ungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
mit Abstand die gebräuchlichste Form. Durch Festlegungen des Gesellschaftsvertra-
ges, durch die Besetzung des Aufsichtsrates  und durch das Weisungsrecht der Gesell-
schafterversammlung gegenüber der Geschäft sführung kann die Stadt direkt Einfluss 
ausüben. Insgesamt ist die Wissenschaftsst adt Darmstadt mittelbar und unmittelbar 
an 67 Unternehmen, die in der Rechtsform der GmbH geführt werden, beteiligt (vgl. 
Grafik). 
 
Personengesellschaften 
 
Die Beteiligung an einer Personengesellschaft (Kommanditgesellschaft/ KG) durch die 
Stadt ist möglich, wenn als voll haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH 
eingesetzt wird und somit faktisch eine Haftungsbeschränkung gegeben ist. In diesem 
Fall handelt es sich um die Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hier leistet die Kom-
plementär GmbH keine Einlage und beschr änkt sich auf die Übernahme der Ge-
schäftsführung sowie auf die persönliche, faktisch aber begrenzte Haftung. Möglich ist 
ebenfalls eine Beteiligung als Kommanditistin bei der Kommanditgesellschaft. 
 
Weitere Rechtsformen 
 
Daneben gibt es für Kommunen noch weiter e Möglichkeiten, spezielle Rechtsformen 
für Ihre Betätigung zu wählen. Als Beispiel sind Stiftungen und Anstalten des öffentli-
chen Rechts (z.B. die Stadt- und Kreis-Sp arkasse Darmstadt) oder langfristige Ar-
beitsgemeinschaften (ARGE) zu nennen. Eine mögliche privatrechtliche Organisations-
form ist ferner die eines rechtsfähigen Vereins. Über Stiftungen und Vereine der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt wird jedoch aufg rund von § 123a, Abs. 1 HGO in dem vor-
liegenden Beteiligungsbericht nicht berichtet. 
 
Rechtsformen in der Stadtwirtschaft zum 31.12.2011 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
          * acht Gesellschaften aus Frankreich und Polen sowie zwei Arbeitsgemeinschaften (ARGE)  
Summe Berichtsumfang
Eigenbetrieb
weitere *
Zweckverband
GmbH
Anstalt des öffentlichen Rechts
AG
Personengesellschaft
12110
125
9
67
36
0
20
40
60
80
100
120
140
- 3 -

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
 
Im Jahr 2011 haben sich folgende Änderungen bei Beteiligungen der Wissenschafts-
stadt Darmstadt ergeben: 
 
Erwerb der Anteile an: Erwerb der Anteile durch: alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
BLUENORM GmbH HEAG Südhessische Enregie AG (HSE) 0,00% 100,00%
efw-Suhl GmbH ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG 0,00% 48,00%
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 1 53,01% 53,03%
Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt - 
Groß-Gerau GmbH Bildungszentrum für 
Gesundheit - Mathildenhöhe
Klinikum Darmstadt GmbH
sowie
Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
0,00% 
0,00%
25,00%
25,00%
Anteilserwerbe
 
 
 
neu gegründete Gesellschaft Anteilseigner
ARGE Kilb / DED GmbH Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs-GmbH
EC Vattenrening AB, Malmö / Schweden Enviro Chemie GmbH
BVD Nordhessen GmbH bauverein AG
BVD Südhessen GmbH bauverein AG
Parc Éolien le Charmois SAS HSE Energie France SAS 100,00%
Parc Éolien Montafilant SAS HSE Energie France SAS 100,00%
Sanitätshaus am Klinikum GmbH Klinikum Darmstadt GmbH 50,00%
50,00%
100,00%
Prozentsatz
Neugründungen
100,00%
100,00%
 
 
 
Veräußerung der Anteile an: ehemaliger Anteilseigner alter Prozentsatz neuer Prozentsatz
Wärmeversorgung Bergstraße GmbH HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 33,33% 0,00%
Anteilsveräußerungen
 
 
 
ehemalige Gesellschaft Begründung bisheriger Anteilseigner ehemaliger Prozentsatz
Awatec AG (Schweiz) Verschmelzung auf Enviro Falk AG 
(Schweiz)
Enviro Falk AG
(Schweiz) 100,00%
BVD Verwaltungs GmbH Verschmelzung auf BVD 
Vermögensverwaltung GmbH bauverein AG 100,00%
Eissporthalle Darmstadt GmbH i.L. Liquidation beendet BVD Gewerbe GmbH 50,00%
Nicht mehr bestehende Gesellschaften
 
 
 
Gesellschaft ehemailgerAnteilseigner neuer Anteilseigner Prozentsatz
BVD New Living GmbH & Co. KG BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH bauverein AG 100,00%
Umhängungen
 
 
 
Veränderung
Mitgliedschaften
Raiffeisen Warengenossenschaft e.G.
Aufnahme in Berichterstattung
Beendigung der Mitgliedschaft
Zweckverband Tierkörperbeseitigung Hessen Süd
Mitgliedschaft an:
 
 
 
1 Aufgrund der Änderung der Anteilsquote der HEAG an der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) haben sich ebenfalls 
die Werte der mittelbar durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt gehaltenen Beteiligungen geändert, die in der Beteili-
gungsstruktur unterhalb der HSE angesiedelt sind. 
- 4 -

VERÄNDERUNGEN GEGENÜBER DEM VORJAHR 
 
 
bisherige Firma
BVD Vermögensverwaltung GmbH
EAG Entsorgungs-AG
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und 
Stadtreini
gung Darmstadt (EAD) Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
ENTEGA Haustechnik GmbH & Co. KG
ENTEGA Haustechnik Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG
ENTEGA Vertrieb Verwaltungs-GmbH
HEAG MediaNet GmbH
Kulturfreunde gemeinnützige GmbH
WSL Wohnungsbaugesellschaft Stadtwerke 
Lan
gen GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH
Stadtwerke Langen Immobilien GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
HEAG Kulturfreunde gemeinnützige GmbH
HSE Entsorgung AG
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
HSE MediaNet GmbH
neue Firma
Änderung der Firma
 
- 5 -

GELTUNGSBEREICH 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt erfüllt die Anforderungen 
des § 123a Hessische Gemeindeordnung. Es we rden alle Unternehmen in einer Privat-
rechtsform berichtet, an denen die Wiss enschaftsstadt Darmstadt zu mindestens 
20 Prozent beteiligt ist. 
  
Die Berichte der einzelnen Beteiligungen enthalten Angaben über 
 
 den Gegenstand des Unternehmens, 
 den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks durch das Unternehmen, 
 die Beteiligungsverhältnisse,  
 die Besetzung der Organe und deren Vergütung, 
 die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung,  
 Kennzahlen zu Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung (i nklusive Bankverbindlich-
keiten, die Hinweise zu Kreditaufnahmen enthalten) sowie Personalkennzahlen 
 die wirtschaftliche Lage, ge gebenenfalls mit Informationen über Kapitalzufüh-
rungen und -entnahmen durch die Gemeinde. 
 
Die Vergütung der Mitglieder der Geschäftsl eitungen sowie der Aufsichtsorgane wer-
den sowohl in Summe je Organ als auch personalisiert ausgewiesen. In der Regel setzt 
sich die Vergütung der Geschäftsleitung au s einem fixen und einem zielorientierten 
variablen Bestandteil zusammen. Maßgeblich für die Ermittlung der Bezüge sind die 
im Geschäftsjahr geleistete n Zahlungen. Die Mitglieder der Aufsichtsorgane werden 
mit einem Stand zum 31.12.2011 ausgewiese n. Die Darstellung der Vergütung erfolgt 
entsprechend. Aus diesem Grund kann es zu Abweichungen zu den Werten in den 
Prüfberichten der Gesellschaften kommen. Die ausgewiesene Bezüge setzten sich zu-
sammen aus Grundvergütung und Sitzungsgeld.  
 
Die Bürgschaften und Zuschüsse der Wissensc haftsstadt Darmstadt sind in einer ge-
sonderten Übersicht unter dem Abschnitt „Leistungsbeziehungen mit der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt“ am Ende des Berichts aufgeführt. 
 
 
Für die im Folgenden aufgeführten Unternehmen wurde eine komprimierte Darstellung 
gewählt. 
Hier werden nur Auszüge aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Angaben zu 
Investitionen und Mita rbeitern abgebildet. Auf den Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
wurde verzichtet.  
 
a) Unternehmen, die als Komplementäre fung ieren (Verwaltungsgesellschaften ohne 
operatives Geschäft) 
 
 
Komplementärgesellschaften 
 
BVD Invest GmbH   
BVD Freiberg GmbH  
BVD Verwaltungs-GmbH  
e-ben Verwaltungs-GmbH  
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH  
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH 
- 6 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
 
Komplementärgesellschaften 
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH 
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH  
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 
HML HEAG MediaLine GmbH  
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH  
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH  
HSE Technik Verwaltungs-GmbH  
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH  
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs GmbH 
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 
 
 
b) Unternehmen, bei denen aus wettbewerbs rechtlichen Gründen eine vollständige  
Veröffentlichung nicht zielführend ist: 
 
 
Gesellschaft 
 
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 
 
Folgende Gesellschaften sind in dem diesjährigen Bericht nicht aufgenommen: 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH kein operatives Geschäft  
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG kein operatives Geschäft  
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft 
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH kein operatives Geschäft 
BVD Invest GmbH kein operatives Geschäft 
BVD New Living GmbH & Co. KG kein operatives Geschäft 
BVD Nordhessen GmbH kein operatives Geschäft 
BVD Südhessen GmbH kein operatives Geschäft 
City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i.L. Gesellschaft in Auflösung 
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i.L. Gesellschaft in Auflösung 
- 7 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
 
Gesellschaft 
 
Begründung 
Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
 
Gründung Ende 2011 
noch kein operatives Geschäft 
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH kein operatives Geschäft  
Projektgesell. Da. Goethestr. 36 mbH & Co. KG in Liquidation  
Projektgesell. Da. Goethestr. 36 mbH in Liquidation  
 
 
An folgenden Gesellschaften hält die Wissenschaftsstadt Darmstadt mittel- bzw. unmit-
telbar eine Beteiligung geringer als 20 %, daher werden diese nicht berichtet: 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 7,55 %
 
Bayerische Rhöngas GmbH Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 2,78 % 
cesah GmbH Centrum für Sa-
tellitennavigation Hessen Wissenschaftsstadt Darmstadt 10,00 %
 
EMDE Abfallverwertungsgesell-
schaft mbh Aschaffenburg  
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 3,85 %
 
Energiegenossenschaft Pfung-
stadt HSE Regenerativ GmbH ca. 2,52 %  
ERA Carbon Offset Ltd. Forest Carbon Group AG 7,54% 
ERA Ecosystems Restoration 
Associates Inc. ERA Carbon Offset Ltd. 7,54%
 
EW Medien und Kongresse 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 2,88 %
 
Fernwärmeversorgung Ochsen-
furt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 1,85 %
 
FrankfurtRheinMain Corporati-
on Chicago 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region 2,00 %
 
Frankfurt RheinMain GmbH 
Intern. Marketing of the Region Wissenschaftsstadt Darmstadt 2,00 %  
Frankfurt Ticket Rhein-Main 
GmbH 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH 1,92 %
 
Freiberger Erdgas GmbH Stadtwerke Freiberg AG 14,68 % 
Freiberger Stromversorgung 
GmbH Stadtwerke Freiberg AG 17,27 %
 
GasLINE CP Customer Projects 
GmbH 
GasLINE Telekomm.mbH & Co. 
KG 1,01 %
 
GasLINE Telekomm. mbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,01 % 
GasLINE Telekomm. mbH & 
Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 1,01 %
 
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 1,85 %
 
 
- 8 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungs-
quote der Stadt 
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,56 %
 
Gemeinnützige Kulturfonds 
Frankfurt RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,67 %  
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 4,53 %
 
Gemeinschaftskraftwerk 
Schweinfurt GmbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 0,47 %
 
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 16,00 %  
Gesellschaft für Bioabfallwirt-
schaft in Landkreis und Stadt 
Aschaffenburg mbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 3,78 %
 
Global Tech I Offshore Wind 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 12,54 %
 
Holzenergie Odenwald GmbH & 
Co. KG 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 9,01 %
 
Integriertes Verkehrsmgmt. 
Region Frankf. RheinMain GmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 3,11 %  
Kulturregion Frankfurt Rhein-
Main gGmbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 4,79 %  
Kurgesellschaft Bad König 
GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 0,02 %
 
Nassauische Heimstätte Woh-
nungs- u. Entwicklungs GmbH bauverein AG 0,69 %  
Neue Wohnraumhilfe gemein-
nützige Gesellschaft mbH Wissenschaftsstadt Darmstadt 12,20 %
 
ODINET GmbH HEAG MediaNet GmbH 13,09 % 
OWAS GmbH EAG Entsorgungs-AG 14,60 % 
Rhein-Main-Verkehrsverbund 
GmbH 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 2,78 %
 
Stadtwerke Langen GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 5,04 % 
Südwestdeutsche Rohrlei-
tungsbau GmbH 
HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 12,64 %
 
SüdWestStrom Südwestdeut-
sche Stromhandels GmbH 
Aschaffenburger Versorgungs-
GmbH (AVG) 0,53 %
 
SWM Wind Havellland GmbH & 
Co. KG HSE Regenerativ GmbH 6,29 %  
Windpark Esperstedt-Ober-
hausen (WEO) GmbH & Co. KG HSE Regenerativ GmbH 16,78 %  
WSL Wohnungsbaugesellschaft 
Stadtwerke Langen GmbH 
Stadtwerke Langen GmbH 5,04 %  
WVL Wärmeversorgung Langen 
GmbH 
Stadtwerke Langen GmbH 5,04 %
 
WV Energie AG HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 
0,44 % 
 
- 9 -

GELTUNGSBEREICH 
 
 
Gesellschaft Anteilseigner Beteiligungsquo-
te der Stadt 
8KU Renewable GmbH HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) 6,29 % 
 
 
 
WEITERE HINWEISE 
 
 Aufgrund der Darstellung in TEUR im we iteren Verlauf des Berichts können sich 
Rundungsdifferenzen ergeben. 
 
 Die Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt wird in dem Geschäftsfeld Weitere Akti-
vitäten aufgeführt. Eine Einbeziehung in die im Folgenden dargestellten Grafiken 
sowie Geschäftsfeldspezifika wurde nicht vorgenommen. 
 
 Die in den Einführungsseiten dargestellten Embleme unter der Rubrik Auszeich-
nung sowie die vorgestellten Kooperatione n mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
stellen einen Auszug der vorhandenen Akti vitäten dar. Die De finition ‚Auszeich-
nung’ im oben genannten Zusammenhang umfa sst sowohl Zertifikate, Gütesiegel 
und Qualitätsstandards, als auch Merkmale, die das jeweilige Geschäftsfeld hin-
sichtlich der Qualität der Leistungserb ringung bzw. des Angebotsspektrums aus-
zeichnen. 
- 10 -

DIE BETEILIGUNGEN DER WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT 
 
Die folgenden Übersichten zeigen alle unm ittelbaren und mittelbaren Beteiligungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf. Hierzu zählen sowohl die in dem vorliegenden 
Beteiligungsbericht aufgeführten Beteiligungen mit einer Anteilsquote von mindestens 
20% als auch die Beteiligungen mit einer geringeren Anteilsquote. 
 
 
 
 Beteiligungsübersicht der HEAG  
 Beteiligungsübersicht der HEAG Südhessische Energie AG (HSE)  
 Beteiligungsübersicht der bauverein AG  
 Beteiligungsübersicht der HEAG mobilo GmbH  
 Übersicht der Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden  
 Beteiligungsübersicht der direkten städtischen Beteiligungen  
 
- 11 -

Beteiligungen
siehe gesondertes Schaubild 
„Beteiligungen der 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)“
auf der Folgeseite
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Kapital:
Anteile:
- HEAG
- E.ON/Thüga AG (bis 20.06.2012)
- Landkreis und Gemeinden
-H E A G  P Z K
-S o n s t i g e
Beteiligungen der HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement
146.278 TEUR
53,03 %
40,01 %
5,12 %
1,20 %
0,64 %
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement
Kapital:
48.533 TEUR
1.500 TEUR
5,01%
100 TEUR
0,10 %
Kapital:
Anteile:
1.500 TEUR
94,99 %
Anteile:                  49,00 %
Anteile: 49,00 %
Kapital:
Anteile:
5.120 TEUR
94,99 %
Kapital:
Anteile:
1.500 TEUR
50,00 %
Kapital:                                    
Anteile:                 
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
100 TEUR
94,80 %
Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:
1 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
26 TEUR
50,00 %
Kapital:                                   
Anteile:
27 TEUR
100,00 %Kapital:                                   
Anteile:
25 TEUR
50,00 %
Kapital:
Anteile:
1 TEUR
100,00 %Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
bauVereint gGmbH BVD Heimbau GmbH & Co. KG
BVD Freiberg GmbH
M
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
BVD Gewerbe GmbH
M
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH BVD Invest GmbH
BVD Immobilien GmbH 
& Co. Freiberg KGBVD Gewerbe GmbH
BVD Immobilien GmbH & 
Co. Postsiedlung KGM
BVD Immobilien GmbH & Co. 
Postsiedlung KGM
Projektgesellschaft DA 
Goethestr. 36 mbH & Co. 
Bauträger KG i.L.
BVD New Living GmbH & Co. KG
BVD Nordhessen GmbHProjektgesellschaft Darmstadt
Goethestraße 36 mbH i.L.
bauverein AG
Kapital:
Anteile:
-H E A G
- bauverein AG (eigene Anteile)
- HEAG Südhessische Energie AG
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
M
M
M
- 12 -

der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Kapital:                                  
Anteile:
Kapital:
Anteile:                    Kapital:                                    
Anteile:
Kapital:                           
Anteile:
Kapital:
Anteile:
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
Anteile:
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Sparkasse Darmstadt
94,99 %
5,01 %
154 TEUR
94,79 %
25 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
337.460 TEUR
0,75 %
26 TEUR
51,20 %
HEAG Kulturfreunde 
Darmstadt gGmbH
Kapital:
Anteile:
-H E A G
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
63 TEUR
99,04 %
26 TEUR
98,82 %
100 TEUR
100,00 %
50 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
120 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:
Kapital:
Anteile:Kapital:
Anteile:
26 TEUR
94,00 %
25 TEUR
50,00 %
1.500 TEUR
50,00 %
400 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
16.080 TEUR
49,00 %
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
74,90 %
BVD Südhessen GmbH Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sachsen GmbH HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
BVD Verwaltungs-GmbH BIL Leasing GmbH & Co. 
Objekte Freiberg KG
HEAG mobiBus 
Verwaltungs-GmbH
GBGE Gemeinnützige 
Baugesellschaft mbH, Erbach BVD Freiberg GmbH
M
HEAG mobiServ GmbH
ImmoSelect GmbH BVD Immobilien GmbH & Co. 
Freiberg KGM
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Nassauische Heimstätte Wohnungs-
und Entwicklungs-GmbH Stadtbau Freiberg GmbH HEAG mobiTram Verwaltungs-
GmbH
SOPHIA Hessen GmbH Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobilo GmbH
Kapital:
Anteile:
-H E A G
- Landkreis Darmstadt-Dieburg
10.752 TEUR
74,00 %
26,00 %
184.185 TEUR
79,41 %
8,72 %
6,01 %
5,86 %
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades*
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades*
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades*
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades*
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2011
*aus Sicht der HEAG Tochtergesellschaften
M
Legende
M
M
- 13 -

Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                        
Anteile:
Kapital:                
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:                         
Kapital:                         
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Beteiligungen der HEAG
Kapital:                    
Anteile:                       
Kapital:              
Anteile:
Kapital:           
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
Kapital:           
Anteile:
Kapital:             
Anteil:
200 TEUR
12,50 %
1.000 TEUR
64,90 %
400 TEUR
51,00 %
16.361 TEUR
6,25 %
1.023 TEUR
50,00 %
14.355 TEUR
7,00 %
60 TEUR
100,00 %
410 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
10.000 TEUR
100,00 %
20.452 TEUR
100,00 %
26 TEUR
100,00 %
184.185 TEUR
6,01 %
396 TEUR
5,72 %
50 TEUR
100,00 %
6.950 TEUR
100,00 %
25 TEUR
48,00 %
30 TEUR
2,00 %
25 TEUR
100,00 %
1.649 TEUR
0,05 %
Kapital:                        
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Kapital:                        
Anteile:
101 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
17.647 TEUR
15,00 %
Kapital:                    
Anteile:
1.000 TEUR
25,10 %Kapital:                       
Anteile:
600 TEUR
100,00 %Kapital:                  
Anteile:
17.650 TEUR
100,00 %Kapital:                       
Anteile:
400 TEUR
74,90 %
Kapital:                         
Anteile:
70.000 TEUR
9,00 %Kapital:                    
Anteile:                         
1.000 TEUR
24,90 %
Kapital:                  
Anteile:
16.500 TEUR
27,27 %Kapital:                         
Anteile:
31 TEUR
27,33 %
Anteile: 17,90 %
Kapital:                        
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
110 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %Kapital:                
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
3.869 TEUR
29,90 %
5.520 $
100,00 %
Kapital:                
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
96 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
50 TEUR
26,00 %
Kapital:                    
Anteile:
1.500 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
1.000 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
Kapital:                
Anteile:
200.000 TEUR
100,00 %
Kapital:                        
Anteile:
100 TEUR
100,00 %
Kapital:                       
Anteile:
100 TEUR
74,90 %Kapital:                         
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
Kapital:
Anteile:
1.534 TEUR
74,00 %
Kapital:                       
Anteile:
409 TEUR
100,00 %
Kapital:             
Anteile:
1.000 TEUR
100,00 %
Kapital:                       
Anteile:
100 TEUR
50,10 %
Kapital:                  
Anteile:                           
41.000 TEUR
2,00 % Kapital:                  
Anteile:
26.000 TEUR
100,00 %
8KU Renewables GmbH
Aschaffenburger 
Versorgungs-GmbH (AVG)
Bioenergie 
Aschaffenburg GmbHM
EMDE AVAB 
Abfallverwertungs-
gesellschaft mbH
GKS-Gemeinschaftskraftwerk
Schweinfurt GmbH
GBAB Gesellschaft für 
Bioabfallwirtschaft in 
Landkreis und Stadt AB mbH
Südwestdeutsche 
Stromhandels GmbH
bauverein AG
Bioenergie Aschaffenburg 
GmbHM
BLUENORM GmbH
citiworks AG
Count + Care GmbH
e-ben GmbH & Co. KG
e-ben Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz 
GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz 
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Geschäftskunden 
GmbH & Co. KG
ENTEGA Geschäftskunden 
Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Privatkunden 
GmbH & Co. KG
efw-Suhl GmbH 
ENTEGA Privatkunden 
Verwaltungs-GmbH
EW Medien und Kongresse 
GmbH
Forest Carbon Group AG
ERA Carbon Offsets Ltd.
ERA Ecosystem Restoration
Associates Inc.
GasLINE Telekomm. dt. 
Gasversorgungsu. GmbH 
Gemeinschaftskraftwerk 
Irsching GmbH
GasLINE Telekomm. dt. 
Gasversorgungsu. GmbH & Co. KG
GasLINE CP Customer
Projects GmbH
Global Tech I Offshore
Wind GmbH
Hessenwasser 
GmbH & Co. KG
Hessenwasser 
Verwaltungs-GmbH
Holzenergie Odenwald 
GmbH & Co. KG i.L.
HSE Abwasserreinigung 
GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung 
Verwaltungs-GmbH
HSE MediaNet GmbH
HEAG MediaLine
GmbH & Co. KG
HML HEAG MediaLine
GmbH 
Odenwald-INTRANET
ODINET GmbH
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
HSE Netz AG
Verteilnetzbetreiber (VNB)
Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-
Main-Neckar 
Verwaltungs-GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis 
GmbH
HSE Wasserversorgung Groß-
Rohrheim GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark 
Verwaltungs-GmbH
Industriekraftwerk Breuberg 
GmbH
Kurgesellschaft Bad König GmbH
Nahwärmeversorgung 
Darmstadt-Dieburg GmbH
NATURpur Institut für Klima und 
Umweltschutz gGmbH
HSE NATURpur Energie 
AG
Kapital:                        
Anteile:
20.000 TEUR
100,00 %
HSE Technik GmbH & Co. KG
Kapital:                         
Anteile:
52 TEUR
50,00 %
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Kapital:                    
Anteile:
2.600 TEUR
0,88 %
WV Energie AG
Kapital:                    
Anteile:
1.030 TEUR
25,10 %
Südwestdeutsche 
Rohrleitungsbau GmbH
M
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)    
Kapital:
146.278 TEUR
Kapital:             
Anteile:               
Kapital:                
Anteile:Kapital:             
Anteile:
3.000 TEUR
50,00 %
390 TEUR
33,30 %
1.500 TEUR
33,30 %
Bayerische Rhöngas 
GmbH
Fernwärmeversorgung 
Ochsenfurt GmbH
Gasversorgung Miltenberg 
Bürgstadt GmbH
Kapital:                  
Anteile:
15.000 TEUR
11,05 %
Gasversorgung Unterfranken 
GmbH
- 14 -

Kapital:                  
Anteile:                 
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:                 
Kapital:             
Anteile:                  
Kapital:           
Anteile:
Kapital:                
Anteile:
Kapital:                    
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:Kapital:                 
Anteile:Kapital:      
Anteile:        Kapital:      
Anteile:        
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:
Kapital:           
Anteile:             
Kapital:                
Anteil:
Kapital:                  
Anteile:                 
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:                  
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
Südhessische Energie AG (HSE)
Kapital:              
Anteile:
Kapital:              
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
2.000 TEUR
100,00 %
1.000 TEUR
100,00 %
1.000 TEUR
100,00 %
37 TEUR
100,00 %
37 TEUR
100,00 %
1 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
0 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
12.729 TEUR
100,00 %
197 TEUR
40 Anteile á 250 € ≈ 5 %
500 TEUR
100,00 %
25 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
10 TEUR
12,50 %
3 TEUR
33,33 %
9.590 PLN
49,00 %
60 TEUR
100,00 %
511 TEUR
100,00 %
1.093 TEUR
93,60 %
36 TEUR
100,00 %
18 TEUR
100,00 %
25 TEUR
94,00 %
26 TEUR
100,00 %
Kapital:             
Anteile:
Kapital:          
Anteile:
Kapital:                
Anteile:
1.000 TEUR
10,00 %
256 TEUR
95,00 %
55 TEUR
100,00 %
Kapital:              
Anteile:
1.093 TEUR
6,40 %
Kapital:            
Anteile:
1.500 TEUR
100,00 %
Kapital:             
Anteile:
2.000 TEUR
75,00 %
Kapital:                 
Anteile:
3.932 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
6 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
26 TEUR
29,00 %
Kapital:                      
Anteile:
100 TEUR
100,00 %
Kapital:                
Anteile:
400 TEUR
100,00 %
Kapital:              
Anteile:
26 TEUR
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
18 TEUR
9,00 %
Kapital:             
Anteile:
Kapital:             
Anteile:
4.451 TEUR
59,50 %
3.100 TEUR
70,00 %
Kapital:                    
Anteile:
5.500 TEUR
49,00 %
HSE Regenerativ GmbH
Energiegenossenschaft 
Pfungstadt e. G.
Bioenergie Aschaffenburg 
GmbHM
Enviro Mondial GmbH Stadtwerke Freiberg AG
Freiberger Erdgas GmbHEnviroChemie GmbH
Freiberger Stromversorgung 
GmbH
Enviro Consulting & 
Automatisierungs-GmbH
EnviroDTS GmbH
ENVIRO Falk AG, 
SchweizM
ENVIRO Chemie 
Abwasserreinigungs-GmbH
Österreich
Baugenossenschaft 
Langen eG
MW-Mayer GmbH
Orgabo GmbH
OWAS Odenwälder Wasser-
und Abwasser-Service GmbH
HSE Energie France SAS
Future Energy Pissos No. 5 
SARL
HSE Solarpark Lauingen
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen
Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen
GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen
Verwaltungs-GmbH
Parc éolien les Douves
des Epinettes SAS
ENVIRO Chemie B. V. 
Niederlande
EnviroFALK GmbHParc éolien la Lande de 
Carmoise SAS
HSE Solarpark Thüngen 
GmbH & Co. KG
Concha Grundstücksverw. 
GmbH & Co. Vermiet.-KG
Parc éolien
Baudignécourt SAS
HSE Solarpark Thüngen 
Verwaltungs-GmbH
ENVIRO Falk AG, 
SchweizM
Parc éolien Montafilant
SAS 
HSE Windpark Binselberg
GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg
Verwaltungs-GmbH
Parc éolien Le Charmois
SAS 
HSE Windpark Schlüchtern 
GmbH
Kapital:                
Anteile:       Anteile:
25,00 %
10 TEUR
75,00 %
ENVIRO Chemie Romania, 
SRL RumänienM
Kapital:
Anteile:       Anteile:
2,00 %
ENVIRO Chemie Polska
Sp.z o.o. PolenM
Piecki Sp. z o.o.
Kapital:
Anteile:       Anteile:
192 TEUR
97,60 %2,40 %
OOO ENVIRO Chemie 
GmbH RusslandM
SWM Wind Havelland GmbH 
& Co. KG
ENVIRO Chemie Bulgaria
EOOD Bulgarien
Windpark Esperstedt-Obhausen
(WEO) GmbH & Co. KG
EC Vattenrening AB, 
Malmö/ Schweden
Kapital:                    
Anteile:
2.560 TEUR
100,00 %
HSE Entsorgung AG
Anteile:
-H E A G   
- E.ON/Thüga AG (bis 20.06.2012)
- Landkreis und Gemeinden 
-H E A G  P Z K
-S o n s t i g e
53,03 %
40,01 %
5,12 %
1,20 %
0,64 %
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2011
M
Kapital:                  
Anteile:
30 TEUR
100,00 %
Stadtwerke Langen 
Immobilien GmbH
Kapital:                    
Anteile:
7.662 TEUR
10,00 %
Stadtwerke Langen GmbH
Legende
12 TEUR
98,00 %
- 15 -

Eigenbetriebe
Eigenbetrieb Bäder der 
Stadt Darmstadt
Kapital:
Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Kapital:
Eigenbetrieb Bürgerhäuser 
und Märkte der 
Wissenschaftsstadt 
Darmstadt
Kapital:17.000 TEUR 8.000 TEUR 1.000 TEUR
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften in Zweckverbänden der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital:          
Anteile:
Kapital:           
Anteile:
48.533 TEUR
32,79 %
48.533 TEUR
7,72 %
Kapital:           
Anteile:                     
48.533 TEUR
11,74 %
Eigenbetrieb für 
kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
Kapital: 6.200 TEUR
Kapital:                  
Anteile:                   
Kapital:     
Anteile:
Kapital:   
Anteile:       
Kapital:        
Anteile:      
75 TEUR
33,33 %
25 TEUR
50,00 %
202 TEUR
100,00 %
0 TEUR
50,00 %
Kapital:   
Anteile:       
0 TEUR
50,00 %
Kapital: 
Anteile:           
25 TEUR
100,00 %
Eigenbetriebe
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt (IDA)
Kapital:         
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
der Stadt Darmstadt
Kapital: 15.500 TEUR10.000 TEUR
HEAG HEAG biolog GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und Dienst-
leistungs-GmbH (DED GmbH)
ARGE Meinhardt/DED
ARGE Kilb/DED
Darmstädter Recycling Zentrum 
GmbH (DRZ GmbH)
awaTech GmbH
HEAG
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-L a n d k r e i s  D a r m s t a d t - D i e b u r g
Kapital:                 
Anteile:
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-L a n d k r e i s  D a r m s t a d t - D i e b u r g
52 TEUR
25,00 %
Mitglieder:
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
-L a n d k r e i s  D a r m s t a d t - D i e b u r g
- Müllabfuhr-Zweckv. Odenwald (MZVO)
DADINA Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des LaDaDi
ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
Südhessische Abfall-Verwertungs-
GmbH (SAVAG)
Mitgliedschaften in Zweckverbänden
Die Höhe der Mitgliedschaften in den Zweck-
verbänden bemisst sich auf Basis einzelner 
Parameter, die jährlich differieren. Daher werden 
im Folgenden keine Mitgliedschaftsanteile 
ausgewiesen.
Kapital:                       
Anteile:
184.185 TEUR
5,86 %
bauverein AG
M
48.533 TEUR
32,79 %
52 TEUR
25,00 %
- 16 -

Direkte Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kapital: 
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
33.000 TEUR
100,00 %
100 TEUR
90,00 %
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:                     
Anteile:
42 TEUR
12,20 %
241 TEUR
3,11 %
Kapital:              
Anteile:
Kapital:                       
Anteile:
Kapital:               
Anteile:              
Kapital:                     
Anteile:
155 TEUR
16,00 %
26 TEUR
100,00 %
50 TEUR
100,00 %
26 TEUR
1,92 %
Kapital:                       
Anteile:
25 TEUR
10,00 %
Kapital:        
Anteile:          
Kapital:              
Anteile:
Kapital: 
Anteile: 
Kapital:            
Anteile:
48.533 TEUR
94,99 %
25 TEUR
100,00 %
100 TEUR
100,00 %
5.120 TEUR
5,01 %
Kapital:              
Anteile:                        
Kapital:            
Anteile:
Kapital:                 
Anteile:
200 TEUR
40,00 %
30 TEUR
52,00 %
30 TEUR
4,79 %
Kapital:                     
Anteile:
120 TEUR
16,67 %
Kapital:         
Anteile:                  
10.000 US-$
100,00 %
Kapital:                  
Anteile:
250 TEUR
2,00 %
Kapital:                       
Anteile:
184.185 TEUR
5,86 %
bauverein AG
cesah GmbH Centrum für 
Satellitennavigation Hessen
FrankfurtRheinMain GmbH International 
Marketing of the Region
FrankfurtRheinMain
Corporation Chicago
Gemeinnützige Kulturfonds 
Franfurt RheinMain GmbH
Gernsheimer Hafenbetriebs-
Gesellschaft mbH
Unterstütz.-einrichtung der Fa. 
Gernsheimer Hafenbetriebs GmbH
GVD Grundstücksentwicklungs-
und Verw.gesellschaft mbH DA
HEAG
Institut Wohnen und Umwelt 
GmbH
ivm GmbH 
(Integriertes Verkehrsmanagement 
Region Frankfurt Rhein Main) 
Kapital:        
Anteile:      
Kapital:        
Anteile:
Kapital:        
Anteile:
Kapital:
Anteile:
25 TEUR
100,00 %
25 TEUR
70,00 %
25 TEUR
25,00 %
25 TEUR
50,00 %
Kapital:        
Anteile:
Kapital:               
Anteile:
26 TEUR
50,00 %
25 TEUR
25,00 %
Darmstädter gemeinn. 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbHM
Gesundheits- und Pflege-
berufe DA-GG GmbH
SSG Starkenburg Service 
GmbH
Klinikum Catering 
Service GmbH
Sanitätshaus am Klinikum 
GmbH
KulturRegion FrankfurtRheinMain
gemeinnützige GmbH
Neue Wohnraumhilfe 
gemeinnützige Gesellschaft mbH
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Beteiligungs-GmbH & Co. KG
HEAG Wohnbau GmbH
WDB Wissenschaftsstadt 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Marketing GmbH
Frankfurt Ticket RheinMain
GmbH
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG
Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt Verwaltungs-GmbH
M
Kapital:                     
Anteile:
690 TEUR
2,78 %
Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH 
(RMV)
Kapital:             
Anteile:
105 TEUR
100,00 %
Krankenhaus 
Dienstleistungsgesellschaft
Südhessen mbH
Kapital:                         
Anteile:
8.000 TEUR
100,00 %
Klinikum Darmstadt GmbH
Direkte Beteiligungen
Kapital = gezeichnetes Kapital 
Beteiligungsgesellschaft 1. Grades
Beteiligungsgesellschaft 2. Grades
Beteiligungsgesellschaft 3. Grades
Beteiligungsgesellschaft 4. Grades
Mehrfachbeteiligung
Stand: 31.12.2011
M
Legende
M
M
Kapital:                     
Anteile:
26 TEUR
0,59 %
Kapital:              
Anteile:                        
63 TEUR
0,48 %
HEAG mobiBus 
GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus 
Verwaltungs-GmbH
M
M
Kapital:                                
Trägerschaft:
0 TEUR
60,00 %
Stadt- und Kreis-Sparkasse 
Darmstadt
- 17 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich zur weiteren Verbesserung von Unternehmenslei-
tung, -steuerung und -transparenz entschloss en, einen "Darmstädter Beteiligungskodex" zu 
erarbeiten. Mit der Einführung des Kodex zählt Darmstadt zu den ersten Kommunen in Hessen, 
die diese Herausforderung angenommen und umgesetzt haben.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex ist als eine wichtigste Maßnahme der von der Stadtverord-
netenversammlung beschlossenen Stadtwirtschaftsstrategie und des Beschlusses der Stadt-
verordnetenversammlung zum Beteiligungsmanagement zu sehen. Zudem werden die Anforde-
rungen der Kommunalaufsicht und des Landesrechnungshofes berücksichtigt. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex regelt Grundsätze der Unternehmensführung im Sinne von 
Unternehmensleitung und -steuerung in den Un ternehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft. 
Angestrebt wird eine Balance zwischen unterneh merischen, am wirtschaftlichen Erfolg der Un-
ternehmen orientierten und den kommunalen, am Gemeinwohl ausgerichteten Zielen.  
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstad t hat den Darmstädter Beteiligungskodex in 
seiner Sitzung vom 20.06.2012 mit der Maßgabe beschlossen, dass die Regelungen für die 
Stadtwirtschaft, insbesondere für die Mehrheitsbeteiligungen der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt zu einer einheitlichen Handlungsleitlinie werden. 
 
Als Beteiligung im Sinne des Darmstädter Beteiligungskodex werden neben den Personen- und 
Kapitalgesellschaften auch die Eigenbetriebe als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sowie Zweckverbände, bei denen die Wissenschaftsstadt Darmstadt Mitglied ist, 
gesehen. Diese Definition ist unabhängig von der juristischen Definition einer Beteiligung.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex beschreibt  die Anforderungen der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt an die Geschäftsleitungs- und Aufsichtsorgane der Beteiligungen der Stadtwirt-
schaft. Damit soll die Erfüllung der städtischen Aufgaben gewährleistet werden und die Quali-
tät in der Wahrnehmung der Aufsichtsmandate gesi chert bleiben. Er unterstützt eine effiziente 
Zusammenarbeit zwischen dem jeweiligen Aufsichtsgremium und dem Geschäftsleitungsorgan 
und fördert den Informationsfluss zwischen den Beteiligungen der Stadtwirtschaft und dem 
Beteiligungsmanagement.  
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex sieht eine jä hrliche Entsprechenserklärung vor, die durch 
das jeweilige Geschäftsleitungs- und Aufsichtsorgane abzugeben ist. Diese soll über den Stand 
der Umsetzung der im Rahmen des Kodex formu lierten Empfehlungen Auskunft geben. Die 
Beteiligungen können von den Empfehlungen abweichen, haben dies jedoch transparent zu 
machen und zu erläutern. Das Beteiligungsmanagement wird künftig die Entsprechenserklä-
rungen aller Beteiligungen, die im Rahmen de r jährlichen Berichterstattung für den Beteili-
gungsbericht vorgelegt werden, in komprimierter Form im Beteiligungsbericht veröffentlichen. 
In der diesjährigen Ausgabe des Beteiligungsberichts wird erstmals die Entsprechenserklärung 
der HEAG wiedergegeben. Die weiteren Unternehmen der Stadtwirtschaft werden in den fol-
genden Jahren ebenfalls eine Entsprechenser klärung abgeben, sobald dessen Anwendung in 
den entsprechenden Gremien beschlossen wurde. Mit dieser Veröffentlichung wird Transparenz 
bei kommunalen Unternehmen in besonderer Weise realisiert. 
 
Der Darmstädter Beteiligungskodex wird auf den Internetseiten der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt und der HEAG veröffentlicht und kann unter www.darmsstadt.de und www.heag.de herun-
tergeladen werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 18 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 19 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 31 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 32 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 33 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 34 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
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DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
 
- 37 -

DARMSTÄDTER BETEILIGUNGSKODEX 
 
 
 
 
 
 
- 38 -

GESCHÄFTSFELDER DER STADTWIRTSCHAFT 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
 Beteiligungen der HSE, u.a.:
 citiworks AG
 COUNT+CARE GmbH
 e-ben GmbH & Co. KG
 ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
 ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
 ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
 Forest Carbon Group AG
 Hessenwasser GmbH & Co. KG
 HSE Netz AG
 HSE Regenerativ GmbH und Töchter
 HSE Technik GmbH & Co. KG
 HSE NaturPur Energie AG
 NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH
 Verteilnetzbetreiber (VNB) GmbH & Co. KG
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungen der HEAG mobilo GmbH:
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
 HEAG mobiServ GmbH
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
 DADINA – Darmstadt-Dieburger 
Nahverkehrsorganisation
 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
 Integriertes Verkehrsmanagement Region 
Frankfurt RheinMain GmbH
 Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV)
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
 Eigenbetrieb Kulturinstitute
 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein 
Main GmbH
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt 
gemeinnützige GmbH
 Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH
 Wissenschafts- und Kongresszentrum 
Darmstadt GmbH & Co. KG (WKD)
bezuschusst:
 Staatstheater
 Centralstation
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
 cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation 
Hessen
 Frankfurt RheinMain GmbH International 
Marketing of the Region
 Gernsheimer Hafenbetriebs-Gesellschaft mbH
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-
GmbH & Co. KG
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing 
GmbH
 bauverein AG 
 Beteiligungen der bauverein AG
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA)
 GVD Grundstücksentwicklungs- u. 
Verwertungsgesellschaft mbH
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH
 Neue Wohnraumhilfe gemeinnützige 
Gesellschaft mbH
 Stadtwerke Langen Immobilien GmbH
Energie
 Mobilität
Immobilien
Kultur & Kongresse
 Weitere Aktivitäten
 Klinikum Darmstadt GmbH
 Beteiligungen der Klinikum Darmstadt GmbH:
 Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH
 Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH
 Klinikum Catering Service GmbH
 Krankenhaus Dienstleistungsgesellschaft 
Südhessen mbH
 Sanitätshaus am Klinikum Darmstadt GmbH
 SSG Starkenburg Service GmbH
 Eigenbetrieb Bäder
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
 Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises DA-DI
Gesundheit
 HSE Medianet GmbH
 Beteiligungen der HSE Medianet GmbH:
 HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
 HML HEAG MediaLine GmbH
 Odenwald Intranet (ODINET) GmbH
Telekommunikation
 HSE Entsorgung AG sowie deren 
Beteiligungsgesellschaften
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen Darmstadt (EAD)
 Beteiligungen des EAD:
 ARGE Kilb/ DED
 ARGE Meinhardt/ DED
 awaTech GmbH
 biolog GmbH
 Darmstädter Entsorgungs- und 
Dienstleistungs-GmbH (DED)
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH
 HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung 
Südhessen
Entsorgung & Abwasser
- 39 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
4,8%
5,3%
-
7,5%
0,7%
-0,3%
- 65,5%
7,8%
-
133.669
35.157
14.732 189
588
HEAG Konzern
Teilkonzern HEAG Südhesssiche Energie AG
Bioenergie Aschaffenburg GmbH
Teilkonzern bauverein AG
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
HEAG Südhesssiche Energie AG (HSE)
An dieser Stelle werden Werte aus den jeweiligen Teilkonzernabschlüssen verwendet.
2.325.214-
3.412
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
e-ben GmbH & Co. KG
citiworks AG
e-ben Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
Count + Care GmbH
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH 0
0
27
134
0 6,3% -
-
1,7% -
6,3%
21,6% -
-5,0%
-
-
94,99% - 2.597
2.477.388
-
--
-
-20
16.037
11.653
290
690.810
-
4,4% -
-0,5%
-6,4%
-
-2.957
19.394
199.204
339.662
32.362
46.793 575.115
02 7
18.1201.336.377
8.906
1.836
45
16.809
5.044
1.667
2.997.733
188
613
155.638
990.608
17.486
12.210
166.590
113.821
2.052
33
172.019 2.619
387.509 889
256.565
1.770.652
424.604
1.188.230
-
47.125 340.332589.778
-23.86140.411
-
50,37%
- 50,37%
50,37%
-
50,37%-
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
- 50,37%
0
-
22,58%-
- 50,37%
5.679
365
2
45
134
-656
79.525 3.009
67
120
39
187.934
39
0
6.450
1.200
49.439
929
56.000
13
43
10
338
352
274
0
189
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
(HEAG)
-
-
37,73%
50,37%
- 50,37%
-
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
BLUENORM GmbH - 50,37% 246 33,9% -328 431 11 4
Geschäftsfeld Energie
- 40 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
6.768 0
10.582Parc éolien Le Charmoise SAS
(Frankreich) - 50,37% 0
Parc éolien Montafilant SAS
(Frankreich) - 50,37%
-350 -335 11.797
--
-2,6% -
-
000 0
0 -288 -274 7.517
-
-
-
-
-HSE Energie France SAS (Frankreich)
Hessenwasser GmbH & Co. KG
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
Forest Carbon Group AG
efw-Suhl GmbH
Hessenwasser Verwaltungs-GmbHVerteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltungs-GmbH
HSE Regenerativ GmbH
284
22.982
291
1.125 16.752
-
- 1.096
81
35
17.301
-13
10.149
2
96
563
116.469
50,37%
50,37%
50,37%
50,37%
50,37%
50,37%
50,37%
105
50,37%
9,0%
3.860
4,4%
2,4%
3,9%
3,6% -
-12,8%
-
-
-
-
-
9.065 20.844
06
7,6%
0
-
-
-
-
-
-
0
216
-33
-689
970
1.159
896
72.780
- 50,37%
0
-
480.969
- 50,37%
4.912-
-
13,77%
13,74%
25,24%
- 24,18%
261.822
623
1.322
496
371.080 858.058
0
88.980
65.185
-8.876
2
4.465
52
21.949
15.208
58
43.292
240 366
0
20.313
16.252
142.383
113.092
64
5.171
Future Energy Pissos No. 5 SARL (Frankreich)
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
HSE Netz AG -
-
-
25,19%
50,37%
-684 11.096
-775
0
7.458
2.608
377
0
165
00
84
0,1%
5,3%
46.799
-18,8%
4 4,5%
0
0
0
572
5.771
0
0
11.898
10.549
14.514 0
0
0
39.500
0
10.295 0
-34,5%
-0,1%
0 -1,5%
-1,1% -
Parc éolien Baudignécourt SAS
(Frankreich)
Parc éolien la Lande de Carmoise SAS
(Frankreich)
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
(Frankreich)
0 -2,5% -
- 41 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
HSE NATURpur Energie AG
NATURpur Institut für Umwelt- und Klimaschutz 
gGmbH
4.186
28.753-
600
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
-
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
-
-
-
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
Stadtwerke Freiberg AG
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
0
0
357
49
806
0
0
166
-247
20
986
-365
45
28.777
27 38
4.300
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
30.584
1.698
6.153
50,37%
24,68%
50,37%
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
HSE Technik GmbH & Co. KG
-
-
0
29
0
0
0
0
0
0
975
0
50,37%
36
26.800
1.522 10.53250,37%
60
0
37,73%
9
-80
30.972175.117
-
50,37%
-
-
50,37%
-
50,37%
3.590
49
2.870
0
-
-
-
-
-
-
-
-
74,9%
-
-
-
-
-
-
10.871
157
0
1.211
0
2
-
-
50,37%
3.448
840
50,37%
70.624
201.712
50,37%
50,37%
4.174
0
24,68%
50,37%
-
-
37,28%
121109
3.548
24.196
4.378
20.211
2.978
17.305
0
0
46
59
4.647
142
Piecki sp. z o.o. (Polen) Ausweis erfolgt in polnischen Zloty
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
-
-HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
-
2
25.197
758
325
50,37%
50,37%
56
33
1.565 8.118
1.292
0
-19
573
27
162.651
2.540 10.994
995
207.255
0
6,5%
0 6,3%
0
0,0% -0
0
0
0
00-
0
5
5,3%
28 38 6,3%
5,8%14.021 51.591
20,1%
5,4%
-6,1%
-
4,6%
13,0%
17,7%
7,8%
43,4%
3,3% -5.434
15,4%
4,6%
- 42 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-3,3%-HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
bauverein AG
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
BVD Gewerbe GmbH
HEAG Wohnbau GmbH
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Institut Wohnen und Umwelt GmbH
GVD Grundstücksentwickungs- und Verwertungs-
gesellschaft mbH
SOPHIA Hessen GmbH 3,2%
10,9%
-
-
60.660
400 3
0
00
4258 3
35.373318.369 218
0 16,8%
0
41
5,5%
-
50,37%
50,37%
-
-
40,00%
-
-
-
-
-
25
544
200
1.622259
-1.985
1.287
0
2
1.698
68,82% 1.071
4.211
44992,37%
3.828
88,36%
0
0
10.208
0
0
0
0
66
44
0
29
18.952
29.307
7
14.167
15
5
00
10.931
2.121
1.652
176
59.434
10.892
91,92%
3
993
68,82%-
-
0
5.203
2.644
60
2.773
2.341
3,3%
3,3%
9,9%
102,1%
- 49,9%
-
-
-
-
-
4,9%
32,4%
3,5%
3,8%
3,9%
10,8%
-
-1,3%
-
-
-6,8%
285.128125.40485,95%5,86%
358
156.797
0
19.140
21.167
0
1.758
1
4.813
-
-
-
-
-
-
1
0
388
46
2.600
80
1.903
1.288
2.003
1.741
0
0149
13 527
18.322
898
0
195.226
4.712
39.456
491
97
153
76
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft 
Erbach mbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
BVD Freiberg GmbH
87,56%
92,37%BVD Verwaltungs-GmbH
Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH
45,26%
ImmoSelect GmbH
Stadtbau Freiberg GmbH
45,26%
47,29%
-140
-
- 69,19%
-
377
52,00%
-
- 22.048
857
87,65%
13
6
36
716.136
Geschäftsfeld Immobilien
- 43 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
-
-28
0,1%
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-
GmbH - 50,00% 18.217 1.783 6.968 17.087 774
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobilo GmbH
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und 
Wohneinrichtungen
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Klinikum Catering Service GmbH
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH
SSG Starkenburg Service GmbH
Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Klinikum Darmstadt GmbH
715.925
923.652
8.385
100,00%
3.797-
-
-
70,00%
100,00%
2.834
398
144.189
70,29%
832 0,2% 147
97
20
28,5%1
-
-
0
-397 1.719 696
- 100,0%
96,9%
-
-
-
-
10,9%
1,7%
63.538
268
5.282
598
210.210
50
1
0
297
27
16.115
134
-6.037
833
26 -25,2% 0
553
33,4%
0,0%
0
27
-
-28,3%
391
148
-
9
29
94 76,7%
-
-
-
0
30
0
0
-
2.131
-7,6% -37
0
45
93
255 11,7%
0
15.725
248
4210
92
3.910
2.123
20.523
0
0
14
69,4%
-
-
-
-
-
100,00%
-
69,46%
70,29%
0,59%
-
-
-
69,62%0,48%
70,29%
70,29%
70,29%
-
-7.494
1.97511.371-318
32.989 11.842
25.799
0
k.A.
3.999
0
842
3.545
147.537
9.861
20
-7.494
1
24.408
50.082 -24.469-
-
37,50% 310 2 0 3 2 - 100,7%
Geschäftsfeld Mobilität
Geschäftsfeld Gesundheit
- 44 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
MW-Mayer GmbH
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt 
und den Landkreis Darmstadt-Dieburg -2.869
0--
- 554 -
1
38.538
47,85%
34
1.569 5.506
2.080
10.703
50,37%
--
37,78% 75.634
4.719
1.579
113
-
-158
9,4%
10,1%
9,7%
12,1%
1,6%
645
22 76
0
11
0
626
36.777
54
23.722
76.987
2.258
-
1.384 0 49 446
-154
168 -
3,3%0-
-
-
2
316
-
95 13,4%
42
0
-24
- 101,5%
100,0%
164
-
-0,7%0
768
0
- 36,9%
-
0
HSE Entsorgung AG
HML HEAG MediaLine GmbH
-5,4%0HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
03 5-
50,37% 295
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt 
Verwaltungs-GmbH -
28.335
50,37%
HSE MediaNet GmbH
0
0
-
90,00%
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH 
& Co. KG
-
50,37%
124,5%
-4 65
14.0393.223
2
-6.045
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gGmbH
-- 000
2.25616
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
00
00
22,6%
-
4.50036.311
069
3.145
0
2.463
631
-
Orgabo GmbH
48.583
- 47,85%
-Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD)
3.672
0
3.167
483
-
94,99%
100,00%
-
13.111
124120
66.750
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse
Geschäftsfeld Telekommunikation
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser
- 45 -

2011
Gesamt-
leistung
Jahresergebnis
vor Ergebnis-
übernahme
Eigen-
kapital
Bilanz-
summe Investitionen Mitarbeiter ROCE Kosten-
deckungsgrad
Gesellschaften unmittelbar mittelbar TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Ø % %
Anteil der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zahlenspiegel für das Geschäftsjahr
1.124
472100,00%
33,33%
23
193
-
50,00%
50,00%
50,00% 855
236 1.404
327
-
-3,7% -
-
-
6,1% -
11,1%
100,0%
1,5%
102,9%
- 127,8%
-
-
19,0% -
102,8%
-
-
3.842.586
194-
-
15.500
4.691
2
209 67.352
68.176
039
4.216
957
0
25,5%27
311.602
145,6%
0
0
- 124,8%
-
1.504
23 7
17 -Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH -1.089 126 442 314
100,00% - 5
100,00% -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH 
(DRZ GmbH)
ARGE Meinhardt / DED
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH 
& Co. KG 100,00%
awaTech GmbH
-
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG  
50,37% 0
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 60,00% 811
0
0
1
4
33
0
0
0
0
01.057
35
0
27
0
20.181
50,37%
-
40
-
-
- 1.489
k.A.
-
16
-5
biolog GmbH
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-
GmbH (DED GmbH)
-51
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs-GmbH
- 34.269
3.364
2.536
-
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
18.623
244
92
191
0
0
16
1.568
31
2.129
636
ARGE Kilb / DED - 50,00% 110 0 0 46 0
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten
- 46 -

HEAG-Konzern

- 48 -

HEAG
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2000 sowie www.heag.de
Gründung: 15.04.1912
Handelsregister: HRB 1059, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
bauverein AG
HEAG mobilo GmbH
HEAG Südhessische Energie AG (HSE
)
City Bau GmbH & Co. Anlagen KG i. L.
City Shopping GmbH & Co. Anlagen KG i. L.
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütun
g
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 285 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 285 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 6,9 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 1. stv. Vorsitzender 7,3 TEUR
Heleine, Willi 2. stv. Vorsitzender 7,3 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 3. stv. Vorsitzender 8,3 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter 1,5 TEUR
Arnemann, Ralf Stadtrat 6,2 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 1,5 TEUR
Erb, Hans-Werner 6,2 TEUR
Die Bezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr 2011 570 TEUR, davon entfielen je 285 TEUR auf
Herrn Dr. Ahrend und Herrn Dr. Hoschek.
94,99%
53,03%
79,41%
74,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
33,33%
33,33%
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstad
t 5,01%
Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung des Beteiligungsmanagements für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Das Unternehmen ist diesbezüglich insbesondere für alle mittelbaren
und unmittelbaren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und, soweit rechtlich möglich, für
Eigenbetriebe und Mitgliedschaften der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Zweckverbänden zuständig.
Ferner nimmt es die Holdingfunktion für Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen durch die
Beteiligung, den Erwerb, das Halten und die Verwaltung und Verwertung anderer Unternehmen sowie von
Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, deren Geschäftszweck die Versorgung
mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme, Anlagenbau, Wohnungswirtschaft, Entsorgung,
Telekommunikation, IT und Verkehr ist wahr. Daneben kann das Unternehmen die Verwaltung und den
Erwerb von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und anderen Vermögensgegenständen zu
diesem Zweck vornehmen.
- 49 -

Franz, Peter 1,5 TEUR
Funk, Katja 6,3 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter 1,5 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 6,2 TEUR
Lindscheid, Brigitte Stadträtin 8,9 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 6,1 TEUR
Perkuhn, Göran 6,3 TEUR
Speiser, Ronald 1,7 TEUR
Welpot, Isabelle 6,0 TEUR
Wüst, Rainer 6,4 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 in Summe auf 115
TEUR.
- 50 -
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 63.962
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 33.728 26.688 27.002
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 30.233 35.107 32.717
Rechnungsabgrenzungsposten 86 102 101
0 2.613 3.314
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 399.450
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Gewinnrücklagen 14.380 12.488 9.142
Bilanzergebnis 7.091 389 389
Sonderposten 2.185 500 0
Rückstellungen 25.255
Verbindlichkeiten 15.532
Rechnungsabgrenzungsposten 184 181 178
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -540 
Sonstige Steuern -20 
Jahresergebnis
0
-515 
-16 
7.450 -3.286 -2.957 
-49 
742
0
-180 
-12.796 
0
-51 
0
500
-200 
5.946
17.680
-2.497 
12.697
642
3
-1.619 
-4.623 
-141 
-3.305 
-642 
-3.269 
-180 
-2.020 
10.195
2.637
0
0
4.381
0
0
5.814
1.753
323
0
305
-2.804 
659
0
-1.004 
78
390.855
431.665
361.469
-6.683 
387.509
1.791
59.719
424.604
2.597
4.381
-8.442 
424.604
367.156
-7.357 
4.551
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
-2.426 7.699
-2.806 -2.749 
378.557
4.305
0
442
3
362.848
61.795
431.665
15.112
2.637
1.914
442.604
25.017
7
442.604
4.556
373.994
0
0
2.597
14.942
21.976
-982 
-12.796 
0
2011
13.157
-12.796 
3.934
-677 
-3.458 
25
359.653
1.337
- 51 -
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 399.450
davon Gezeichnetes Kapital 48.533
Eigenkapitalquote 90,2% 90,5% 91,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 201
Verschuldungsgrad 10,9%
Anlagendeckungsgrad 2 111,2%
Liquidität 3. Grades 329,7%
Investitionen 1.040 889
Investitionsquote 0% 1% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 170,0%
Eigenkapitalrentabilität 1,9%
Gesamtkapitalrentabilität 1,7%
Materialintensität 15,9% 17,2%
Rohertrag 2.762 1.920
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,8%
Personal
Personalintensität 45,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 26 31 33
davon Auszubildende 0 1 1
Personalaufwand je Beschäftigt
e 178 105 105
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
87,9%
10,5% 9,6%
0
-0,8%
-3.041
48.533
-0,8%
0
9.485
7.317
14,1%
-0,5%
214,1%
71,8%
-0,6%
390.855 387.509
-2.031-2.322
109,5% 110,4%
233,9%
-113,9%
1.995
-2.4637.137 -2.082
-124,6%
-0,8% -0,7%
1.938
48.533
- 52 -
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Zum 31.12.2011 hält die Wissenschaftsstadt Darm stadt, bereinigt um Mehrfachbeteiligungen, 
sowohl unmittelbar als auch mittelbar 168 Beteiligungen, bei denen in allen Vorgesellschaften 
eine Anteilsquote von mindestens 50% besteht.  Die HEAG hält, ebenfalls um Mehrfachbeteili-
gungen bereinigt, Beteiligungen an 122 Unternehmen. 
 
Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die öffentliche Wirtschaft sowie die Größe und 
Komplexität des kommunalen Bete iligungsportfolios machen ein effektives Beteiligungsmana-
gement erforderlich. Auf Ebene der Stadt ist das Referat Stadtwirtschaftskoordination An-
sprechpartner für die Belange des Beteiligungsmanagements und Kommunikationsschnittstelle 
zur HEAG. Als fast hundertprozentige Tochter ist die HEAG mit der Ausführung des Beteili-
gungsmanagements für die Wissenschaftsstadt Darmstadt betraut und dient als Ansprechpart-
ner für alle städtischen Beteiligungen. 
 
Die von der HEAG erarbeitete und 2010 in der Stadtverordnetenversammlung der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt beschlossene Stadtwirtschaftsstrategie ist die Basis für die wirtschaft-
liche Entwicklung der städtischen Beteiligungen. Zum dritten Mal wurde ein Stadtwirtschaftsfo-
rum zur Förderung des gegenseitigen Austauschs der Stadtwirtschaft mit den politischen Ent-
scheidern und zur Erhöhung der Transparenz durchgeführt. 
 
Die HEAG hat in 2011 zahlreiche Projekte aus de r Stadtwirtschaftsstrategie initiiert oder fort-
gesetzt. Die Schwerpunkte lagen dabei in den Bereichen Re-Organisation sowie Ergebnis- und 
Effizienzverbesserung. 
Die HEAG informiert regelmäßig den Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem 
Bericht über die Entwicklung von rund 30 ausgewählten Beteiligungen der Stadtwirtschaft. Die 
Berichte enthalten neben Gewi nn- und Verlustrechnung und un ternehmensspezifischen Kenn-
zahlen auch Angaben zu Abweichungen und zur Risikolage. 
 
Wichtigstes Projekt im Bereich des Beteiligungsmanagements im Jahr 2011 war die Mitarbeit 
an der wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Unter 
der Führung von Oberbürgermeister Partsch und Stadtkämmerer Schellenberg arbeitete die 
HEAG hierbei eng mit der Stadtverwaltung und den Beteiligungen zusammen. Die HEAG brach-
te zahlreiche Projekte aus der Umsetzung der Stadtwirtschaftsstrategie in das Programm zur 
Haushaltskonsolidierung mit ein.  
 
Die Verhandlungen über die  von der HEAG angestrebte Aufstockung der Anteile an der HEAG 
Südhessische Energie AG (HSE) von derzeit 53% auf dann 93% haben mit dem Erwerb der 
Anteile im ersten Halbjahr 2012 ihren Abschluss gefunden. 
 
Die HEAG engagiert sich seit mehreren Jahren im Rahmen der Schulpatenschaft mit dem Ziel, 
den Schülerinnen und Schülern das Lernen zu erleichtern, das Interesse an Wirtschaft und 
Politik zu fördern und sie beim Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen. Mit dem Abschluss 
zahlreicher Projekte endete die Patenschaft mit der Mornewegschule zum Ende des Schuljah-
res im Sommer 2011. Mit der Gutenbergschule, ei ner integrierten Gesamtschule, wird die Pa-
tenschaft im Schuljahr 2011/2012 fortgesetzt. 
 
Für die HEAG steht neben wirtschaftlichen Them en die ökologische Nachhaltigkeit der Unter-
nehmen der Darmstädter Stadtwirtschaft im Fokus, sie selbst arbeitet seit 2011 CO
2-neutral.  
 
In den Umsatzerlösen von 2.597 TEUR (Vorjahr: 2.637 TEUR) sind im Wesentlichen die Erlöse 
aus Vermietung von 1.050 TEUR (Vorjahr: 992 TEUR) und die Umlagen der Verwaltungskosten 
für die Betriebskrankenkasse HEAG BKK sowie die Pensionszuschusskasse HEAG PZK enthal-
ten. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1.337 TEUR (Vorjahr: 1.914 TEUR) sind durch die 
planmäßige Auflösung der Rücklage gemäß § 6b Einkommensteuergesetz von 500 TEUR (Vor-
jahr: 1.685 TEUR) und den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen von 778 TEUR (Vor-
jahr: 42 TEUR) geprägt.  
 
 
 
 
 
 
 
- 53 -
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Personalaufwand von 3.457 TEUR weist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr 
(3.269 TEUR) auf.  
 
Die Beteiligungserträge von 13.157 TEUR enthalten die phasengleich bilanzierte Dividende der 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) (Vorjahr: 12.697 TEUR). 
 
Der jährlich zu übernehmende Verlust der HEAG mobilo GmbH ist aufgrund des im Jahr 1995 
mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg geschlossenen 
Vertrages auf 12.782 TEUR begrenzt. 
 
Für das Jahr 2011 wird ein Jahresfehlbetrag von 2.957 TEUR (Vorjahr: 3.286 TEUR) ausgewie-
sen.  
 
Die Bilanzsumme der HEAG ist im Jahr 2011 von 431.665 TEUR auf 424.604 TEUR gesunken. 
Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geri ngere Termingeldanlagen im Rahmen des Cash-
Managements und den Jahresfehlbetrag zurück zuführen. Das Eigenkapital beträgt 387.508 
TEUR, so dass sich eine Eigenkapitalquote von 91,3% (Vorjahr: 90,5%) ergibt. 
 
Der Bilanzgewinn beträgt 389 TEUR (Vorjahr: 389 TEUR). 
 
Zum Jahresende lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.  
 
Die HEAG bleibt der primäre Ansprechpartner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Be-
teiligungen in allen Fragen des Beteiligungsmanagements. Ein wichtiges Thema wird die Be-
gleitung von Aufsichtsgremien und Geschäftsleitungen bei der Anwendung des Beteiligungsko-
dexes der Wissenschaftsstadt Darmstadt sein. 
 
Zentrales Projekt wird im Jahr  2012 Fortsetzung der Mitarbeit an der wirkungsorientierten 
Haushaltskonsolidierung der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Augenmerk auf der Iden-
tifikation von Ergebnisverbesserungspotentialen sein 
 
Die Trends zur Rekommunalisierung und zu mehr Bürgerbeteiligung und die wachsende Nach-
frage nach Öko-Strom sowie nachhaltiger Wärm eerzeugung werden die Entwicklung der HSE 
beeinflussen.  
 
Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 werden bei der HSE trotz schwieriger Rahmenbedin-
gungen im Marktumfeld Ergebnisse, bereinigt um Sondereffekte, auf Vorjahresniveau erwartet. 
Bei der bauverein AG werden die erwarteten positiven Ergebnisse mit rd. 13 Mio. EUR für 2012 
planmäßig thesauriert, für das Jahr 2013 ist eine Ausschüttung geplant. Die Prognose der Er-
gebnisverbesserungen bei der HEAG mobilo GmbH mit strukturbedingt negativen Ergebnissen 
vor Verlustübernahme von -26,9 Mio. EUR in 2012 und -23,7 Mio. EUR in 2013 wirken sich 
aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in Verbindung mit dem Verlustbegrenzungsvertrag 
nicht auf das Ergebnis der HEAG aus. Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 sind Ausschüt-
tungen der HEAG mit Werten über denen des Vorjahres zu erwarten. 
 
Die Prüfung des Jahresabschluss für das Geschä ftsjahr 2011 erfolgte durch Deloitte & Touche 
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankf urt am Main, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den durch die HEAG erarbeiteten Darm-
städter Beteiligungskodex im Juni 2012 beschlosse n. Die HEAG hat in ihrer Aufsichtsratssit-
zung im Juli 2012 der Anwendung zugestimmt und  in der Entsprechenserklärung für das Ge-
schäftsjahr 2011 allen Empfehlungen entsprochen.  
- 54 -
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

Gewinnausschüttungen der HEAG an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
Für die Geschäftsjahre 2004 bis 2011 zahlte die HEAG Dividenden in Höhe von insgesamt 
92,4 Mio. EUR an die Wissenschaftsstadt Darmstadt aus. 
 
Für das Geschäftsjahr 2011 wurden keine Dividenden an die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
ausgeschüttet. Die Erläuterungen hierzu finden Sie im Bericht zur wirtschaftlichen Lage der 
HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) und 
der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE).  
 
 
Entwicklung der HEAG Brutto-Dividende für die Geschäftsjahre 2004 – 2011 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anteilseigner der HEAG 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  94,99 %  900.000  Stückaktien 
 
davon: Eigenbetrieb Kulturinstitute  32,79 %  310.718  Stückaktien 
davon:  Eigenbetrieb Bäder     7,72 %    73.170  Stückaktien 
davon: Eigenbetrieb Bürgerhäuser  11,74 %  111.195  Stückaktien 
davon: BgA Vivarium      3,89 %  036.842  Stückaktien 
davon: BgA Kindertagesstätten  38,85 %  368.075  Stückaktien 
 
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
   5,01 %    47.504 Vorzugsaktien 
 
 
00
6.696
7.596
6.102
7.110
12.195
55.000
50.000
5.000
15.000
10.000
0
20112010200920082007
52.650
200620052004
- 55 -
HEAG Holding AG - Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)

- 56 -

Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
8.035 2.835 0
Anlagevermögen 698.548 933.498 1.091.184
Immaterielle Vermögensgegenstände 35.132 34.744 21.174
Sachanlagen 465.528 618.398 744.622
Finanzanlagen 197.888 280.356 325.38 8
Umlaufvermögen 655.088 502.169 636.218
Vorräte 25.149 37.142 26.013
266.999 388.090 357.068
Wertpapiere 34.853 14.969 76
Liquide Mittel 328.087 61.968 253.061
Rechnungsabgrenzungsposten 96.572 9.018 16.502
Latente Steuern 0 25.888 26.748
Summe Aktiva 1.458.243 1.470.573 1.770.652
Passiva
Eigenkapital 268.625 203.862 199.204
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital 17.011 -47.752 -52.410 
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 0 19.139 14.794
Sonderposten 8.583 3.145 566
Empfangene Ertragszuschüsse 98.104 95.211 94.418
Rückstellungen 415.045 381.243 382.111
Verbindlichkeiten 605.205 713.679 837.178
Rechnungsabgrenzungsposten 62.681 57.129 51.278
Summe Passiva 1.458.243 1.470.573 1.770.652
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 1.455.703 3.782.298 2.325.214
Umsatzerlöse 1.412.717 3.743.637 2.325.140
Bestandsveränderungen 21.383 10.344 -18.446 
Andere aktivierte Eigenleistungen 21.603 28.317 18.520
Sonstige betriebliche Erträge 44.606 61.185 52.482
Betriebsleistung 1.500.309 3.843.483 2.377.696
Betriebsaufwand -1.466.562 -3.813.095 -2.305.713 
Materialaufwand -1.075.381 -3.394.010 -1.922.885 
Personalaufwand -171.446 -172.687 -176.732 
Abschreibungen -62.219 -63.396 -64.754 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -157.516 -183.002 -141.342 
Betriebsergebnis 33.747 30.388 71.983
Finanzergebnis 13.673 -15.099 -32.974 
Erträge aus Beteiligungen 6.028 8.628 7.980
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 1.084 2.468 5.685
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.628 10.450 10.054
Abschreibungen auf Finanzanlagen -221 -68 -1.685 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.846 -36.577 -55.008 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
47.420 15.289 39.009
Außerordentliches Ergebnis 0 -3.931 -2.079 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -27.771 -3.218 -3.919 
Sonstige Steuern -508 -585 -649 
Jahresergebnis 19.141 7.555 32.362
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
- 57 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 268.625 203.862 199.204
davon Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Eigenkapitalquote 18,4% 13,9% 11,3%
Bankverbindlichkeiten 212.942 289.613 328.800
Veränderung Verschuldung 356.581 108.474 123.499
Verschuldungsgrad 434,1% 615,2% 787,4%
Anlagendeckungsgrad 2 86,5% 65,9% 58,8%
Liquidität 3. Grades 95,6% 73,5% 139,2%
Investitionen 210.282 327.527 172.019
Investitionsquote 30,1% 35,1% 15,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,3% 0,2% 1,4%
Eigenkapitalrentabilität 7,1% 3,7% 16,2%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3% 0,5% 1,8%
Materialintensität 71,7% 88,3% 80,9%
Rohertrag 380.322 388.288 402.329
EBIT 40.859 41.484 85.648
EBITD
A 103.078 104.880 150.402
ROCE 4,1% 5,4% 7,5%
Personal
Personalintensität 11,4% 4,5% 7,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.381 2.548 2.619
davon Auszubildende 143 141 147
Personalaufwand je Beschäftigt
e 72 68 67
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
durchgeleitete Menge Strom (GWh) 3.754 3.869 3.742
durchgeleitete Menge Erdgas (GWh) 7.031 7.905 7.561
abgesetzte Menge Wärme (GWh) 212 231 217
abgesetzte Menge Trinkwasser (Mio. m³) 13 13 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) verwendet.
- 58 -
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Unternehmensstrategie, als ökologisch nachhaltiger Energie- und Infrastrukturdienstleister, 
an der Entwicklung der deutschen Energiewirtschaft aktiv zu partizipieren, wurde im Jahr 2011 
weiter forciert. Im Rahmen des Investitionsprogramms in erneuerbare Energieerzeugungskapa-
zitäten wurden weitere Beteiligungen an Wind- un d Solarparks akquiriert und die Errichtung 
der Biogasanlagen intensiviert. Komplementär hierzu werden die Vertriebsaktivitäten der 
ENTEGA weiter ausgebaut, um die Chancen, die sich aus der deutschlandweiten Positionierung 
als Anbieter von Ökostrom und CO 2-neutralem Erdgas im Wettbewerb ergeben, proaktiv zu 
nutzen. 
Die Erdgaslieferungen an Endkunden beliefen si ch im Jahr 2011 auf rd. 6,8 Mrd. kWh (Vj. 
8,2 Mrd. kWh). Die direkten Stromlieferungen an Endkunden reduzierten sich im Jahresver-
gleich bedingt durch Witterung, Portfolioweiterentwicklung sowie Kundenentwicklung um 
14,1 % auf rd. 6,8 Mrd. kWh. Die über die citiworks AG getätigten Stromlieferungen im Groß-
handelsbereich beliefen sich auf 11,6 Mrd. kWh (Vj. 37,6 Mrd. kWh). Der Wasserabsatz lag mit 
13,3 Mio. m³ um 3,8 % über dem Vorjahresniveau. Der Wärmeabsatz reduzierte sich im Jah-
resvergleich überwiegend witterungsbedingt um 10,2 % auf rd. 401 Mio. kWh. 
Die Schwerpunkte des Investitionsprogramms lie gen im Ausbau der erneuerbaren Energien 
und sollen bis zum Jahr 2015 Investitionen von ru nd einer Milliarde Euro initiieren. Geographi-
scher Schwerpunkte der Investitionen waren insbesondere Frankreich sowie die deutsche Nord-
see.  
Der HSE-Konzern platzierte durch die HSE Netz AG im April 2011 eine Anleihe zur regulie-
rungsadäquaten Finanzierung des Netzvermögens erfolgreich am Kapitalmarkt. Die Anleihe hat 
eine Höhe von 320 Mio. EUR und eine Laufzeit von 30 Jahren.  
Der im Bau befindlichen Offshore-Windpark Global  Tech I mit einer elektrischen Leistung von 
400 Megawatt, an dem der HSE-Konzern mit 24,9 % beteiligt ist, wurde im Laufe des Jahres 
durch die Projektgesellschaft technisch und wirtschaftlich weiter vorangetrieben. Global Tech I 
ist der erste frei finanzierte Offshore-Windpar k in Deutschland. In 2013 sollen jährlich ca. 
450.000 Haushalte mit Windenergie versorgt werden.  
Im Jahr 2011 wurde beschlossen, den Windpark „Haiger“ zu errichten. Der Park wird mit sei-
ner Ökostromproduktion voraussichtlich den Be darf von über 13.000 Haushalten decken. Die 
Anlagen sollen im Jahr 2012 errichtet und in Betrieb genommen werden. 
Der HSE Konzern errichtete im vergangenen Jahr die größte Photovoltaikanlage Darmstadts. 
Mit einer Modulfläche von knapp 1.600 m
2 werden pro Jahr etwa 224.000 Kilowattstunden 
Solarstrom erzeugt. Das entspricht dem Bedarf von 75 Haushalten.  
Die neu in Frankreich errichteten Windparks werden ab der Inbetriebnahme in der ersten Jah-
reshälfte 2012 eine elektrische Gesamtleistung von ca. 22 MW bereitstellen. Die elektrische 
Gesamtleistung der fünf Onshore-Windparks in Frankreich steigt damit auf ca. 55 MW. Im De-
partement Aquitaine wurde ein Fotovoltaikkra ftwerk mit einer Modulfläche von ca. 85.000 m
2 
in Betrieb genommen. Damit lassen sich ca. 1.800 Haushalte mit Ökostrom versorgen. 
Im Jahr 2011 wurde drei Jahre nach der Inbetriebnahme die Kapazität der Biogasanlage in 
Darmstadt-Wixhausen erweitert, so dass statt 700 nunmehr 2.000 Einfamilienhäuser mit rege-
nerativer Energie versorgt werden können. An erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen hat der 
Konzern damit zum Ende des Jahres 2011 insgesamt Erzeugungskapazitäten von etwa 270 
Megawatt elektrischer Leistung in Bau und Betrieb gesichert. 
In Darmstadt wurde eine Gasturbinenanlage mit einer elektrischen Leistung von 100 MW er-
richtet. Im ersten Halbjahr 2012 soll die Anlage in den Testbetrieb gehen und dann Strom als 
sogenannte Regelenergie ins Netz einspeisen. Die Gasturbinenanlage dient somit hauptsäch-
lich als flexibler Ausgleich für die schwankende Verfügbarkeit regenerativer Energieerzeugung. 
Im Projekt Web2Energy werden die drei Säulen intelligenter Verteilungsnetze – smarte Zähler-
technik, smartes Energiemanagem ent, smarte Verteilnetze – im Versorgungsgebiet der HSE 
erprobt. Rund 200 Haushalte wurden im Jahr 2011 an ein intelligentes Netz angeschlossen 
und können den eigenen Energieverbrauch über ein Internetportal transparent verfolgen. 
Des Weiteren folgte im Jahr 2011 die Bündelung des Gewerbekundengeschäfts in der ENTEGA 
Geschäftskunden durch Abspaltung der Teilbetriebe „Vertrieb Rhein-Main“ aus der citiworks 
sowie des Teilbetriebs „Geschäftskunden“ aus der ENTEGA Vertrieb. Damit einhergehend er-
folgte die Umfirmierung der vorgenannten Gesellschaft in ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. 
KG. Hierdurch wird eine fokussiertere Kundenansprache und insbesondere die nachhaltige 
Positionierung des Geschäftskundenvertriebs - erweitert um Servicekomponenten - ermöglicht. 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 59 -
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ ist die ENTEGA Privatkunden 
GmbH & Co. KG mit dem Innovationspreis ausgezeichnet worden. Grund ist die in Kooperation 
mit dem Elektrofahrzeughersteller efw-Suhl GmbH durchgeführte Neuauflage des Kultrollers 
Schwalbe, ausgestattet mit modernster elektrischer Antriebstechnik. 
Im Oktober 2011 wurde der erste Nachhaltigke itsbericht für den HSE-Konzern auf der GRI-
Anwendungsebene B+ vorgelegt und testiert. Damit folgt der Konzern der ENTEGA Privatkun-
den GmbH & Co. KG, die bereits im September 2011 zum zweiten Mal auf der GRI-
Anwendungsebene veröffentlichte. Das im Jahr  2011 weiter etablierte Nachhaltigkeitsmana-
gement des Konzerns erfasst den Energieverbrauch sowie die CO 2-Emissionen des HSE-
Konzerns zentral. Auf dieser Grundlage will der HSE-Konzern den CO 2-Ausstoß im Eigen-
verbrauch konzernweit bis 2020 um mindestens 40 Prozent statt bisher um 25 Prozent (Stand 
2009) reduzieren.  
Die planmäßige Umsetzung des Investitionspr ogramms zum Ausbau erneuerbarer Energien 
und die damit im Zusammenhang stehende Ausg estaltung des Finanzierungsrahmens durch 
die Platzierung einer Anleihe bilden sich in der um 20,4 % gestiegenen Bilanzsumme i.H.v. 
1.770.652 TEUR ab. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Jahresvergleich um 157.686 TEUR. 
Ursächlich für den Anstieg des Finanzanlagevermögens um 45.032 TEUR sind im Wesentlichen 
Zahlungen im Zusammenhang mit dem Engagement an der Global Tech I Offshore Wind 
GmbH. Das Anlagevermögen des Konzerns ist un ter Berücksichtigung der geplanten Ausschüt-
tung des Mutterunternehmens vollumfänglich durch das Eigenkapital, die anteiligen empfan-
genen Ertragszuschüsse sowie mittel- und langfristiges Fremdkapital gedeckt.  
Das Konzerneigenkapital sinkt mit 199.204 TEUR um 2,3 % geringfügig. Der Anstieg der Rück-
stellungen liegt im Wesentlichen in einer höheren Risikovorsorge aufgrund der aktuellen Markt-
notierung für einen langfristigen Bezugsvertrag begründet. Die Veränderung der Verbindlichkei-
ten spiegelt überwiegend die Platzierung einer Anleihe i.H.v. rd. 320.000 TEUR zur regulie-
rungskonformen Ausfinanzierung der Energieverteilnetze in Verbindung mit der Gewinnung 
weiterer Mittel für das Investitionsprogramm wieder.  
Der HSE-Konzern generierte im Jahr eine Gesamtleistung von 2.325.214 TEUR. Der im Jahres-
vergleich zu verzeichnende Rückgang ist neben witterungsbedingten Um satzrückgängen ganz 
wesentlich auf das planmäßig rückläufige vertriebliche Endkundengeschäft für eine ehemalige 
Mitgesellschafterin der im Vorjahr vollständig erworbenen citiworks AG zurückzuführen.  
Die Entwicklung der Materialaufwendungen korre liert mit der Entwicklung der Gesamtleistung. 
Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl leicht auf 
176.732 TEUR. Die Abschreibungen stellen sich auf konstantem Niveau ein. Bei insbesondere 
geringeren Aufwendungen für Vertrieb und Werbung sowie für die Risikovorsorge reduzieren 
sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 141.342 TEUR. Aufgrund der vorgenannten 
Effekte konnte der HSE-Konzern das Betriebsergebnis auf 71.983 TEUR steigern.  
Die Veränderung des Finanzergebnisses ist überwiegend durch die unterjährige Platzierung der 
Anleihe geprägt. Unter Berücksichtigung des ausschließlich auf die Anwendung der Übergangs-
regelungen des Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts zurückzuführenden außeror-
dentlichen Ergebnisses konnte ein im Jahresverg leich um 24.807 TEUR deutlich gesteigerter 
Konzernjahresüberschuss in Höhe von 32.362 TEUR  erwirtschaftet werden. 
Unter Berücksichtigung vorgenannter Maßnahmen und Rahmenbedingungen erwartet der Vor-
stand für die Jahre 2012 und 2013 eine stabile Ge schäftsentwicklung des Konzerns in einem 
schwierigen Marktumfeld. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. Neben den dargestell ten Umfeldrisiken sowie allgemeinen Markt- 
und Betriebsrisiken bestehen keine weiteren be sonderen Risiken für das Unternehmen. Chan-
cen für die künftige Entwicklung werden in den beschriebenen Maßnahmen zur Bezugsoptimie-
rung, den Projekten im Bereich regenerative Energien aus Markterfolgen der vertrieblich täti-
gen Beteiligungen sowie in der Debatte um die Laufzeit der Atomkraftwerke gesehen. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte durch Deloitte &  
Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
- 60 -
Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Teilkonzern bauverein AG
Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen 668.897 906.750 898.776
Immaterielle Vermögensgegenstände 919 861 674
Sachanlagen 546.535 884.861 877.162
Finanzanlagen 121.442 21.029 20.940
Umlaufvermögen 114.112 76.408 90.639
Vorräte 36.768 4.386 6.043
14.793 41.681 44.205
Wertpapiere 40.166 2.552 210
Liquide Mittel 22.384 27.789 40.182
Rechnungsabgrenzungsposten 759 851 1.193
Summe Aktiva 783.768 984.009 990.608
Passiva
Eigenkapital 294.864 322.292 339.662
Gezeichnetes Kapital 200.000 184.185 184.185
Kapitalrücklage 28.699 29.702 29.702
Gewinnrücklagen 55.246 53.295 61.206
Bilanzergebnis 10.282 7.911 13.278
Anteil anderer Gesellschafter 637 47.200 51.291
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 39.540 38.555 35.104
Verbindlichkeiten 448.338 618.950 610.611
Rechnungsabgrenzungsposten 1.026 994 1.798
Passive latente Steuern 0 3.218 3.433
Summe Passiva 783.768 984.009 990.608
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 118.843 118.033 133.669
Umsatzerlöse 119.865 117.412 127.827
Bestandsveränderungen -1.578 -106 4.819
Andere aktivierte Eigenleistungen 556 727 1.022
Sonstige betriebliche Erträge 11.241 14.757 15.014
Betriebsleistung 130.084 132.790 148.683
Betriebsaufwand -114.860 -92.198 -107.275 
Materialaufwand -82.518 -57.898 -71.641 
Personalaufwand -11.267 -10.887 -11.531 
Abschreibungen -14.035 -17.646 -17.316 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.040 -5.767 -6.787 
Betriebsergebnis 15.224 40.592 41.407
Finanzergebnis -2.330 -20.624 -19.494 
Erträge aus Beteiligungen 1.342 480 561
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 6.710 437 411
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 958 684 442
Abschreibungen auf Finanzanlagen -42 -59 -51 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.200 -22.039 -20.716 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -98 -126 -140 
12.894 19.968 21.913
Außerordentliches Ergebnis 0 -3.603 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -105 -295 -116 
Sonstige Steuern -2.443 -2.388 -2.403 
Ergebnisabführung 0 -21 -21 
Jahresergebnis 10.345 13.662 19.374
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
- 61 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 294.864 322.292 339.662
davon Gezeichnetes Kapital 200.000 184.185 184.185
Eigenkapitalquote 37,6% 32,8% 34,3%
Bankverbindlichkeiten 336.654 507.271 498.256
Veränderung Verschuldung 2.522 170.613 -8.339
Verschuldungsgrad 165,8% 205,3% 191,6%
Anlagendeckungsgrad 2 96,6% 93,5% 95,3%
Liquidität 3. Grades 83,6% 58,0% 70,5%
Investitionen 17.117 19.681 14.732
Investitionsquote 2,6% 2,2% 1,6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 8,7% 11,6% 14,5%
Eigenkapitalrentabilität 3,5% 4,2% 5,7%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3% 1,4% 2,0%
Materialintensität 63,4% 43,6% 48,2%
Rohertrag 36.325 60.135 62.028
EBIT 23.179 41.383 42.239
EBITD
A 37.214 59.029 59.555
ROCE 3,1% 4,0% 4,4%
Personal
Personalintensität 8,7% 8,2% 7,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 171 174 189
davon Auszubildende 6 6 7
Personalaufwand je Beschäftigte 66 63 61
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl verwaltete Wohnungen 19.354 19.365 19.265
Wohnungsleerstandsquote 4,0% 4,3% 3,4%
Anzahl Mieterprivatisierung 79 82 78
Ertrag Mieterprivatisierung (TEUR) 5.914 6.282 6.134
Aufwand Instandhaltung u. Modernisierung (TEUR) 22.843 23.316 28.628
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern bauverein AG verwendet.
- 62 -
Teilkonzern bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die bauverein AG ist als Spartenobergesellschaft gleichzeitig Muttergesellschaft des immobi-
lienwirtschaftlichen Teilkonzerns der Wissensc haftsstadt Darmstadt. Die Kerngeschäftsfelder 
der Unternehmensgruppe der bauverein AG um fassen die Vermietung von Wohn- und Gewer-
beeinheiten sowie das Bauträgergeschäft mit ergänzenden Dienstleistungen, die von operativ 
tätigen Tochtergesellschaften der bauverein AG ausgeführt werden. 
 
Der Teilkonzern hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Konzernjahresüberschuss von 
19.394 TEUR, im Vorjahr von 13.683 TEUR (jeweils vor Ergebnisabführung) abgeschlossen. 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 21.913 TEUR um 1.945 TEUR über 
dem des Vorjahres.  
 
Die Konzernumsätze sind mit 127.827 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 10.416 TEUR gestie-
gen. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen dabei um 3,3 % auf 
120.556 TEUR. Die Umsatzsteigerung geht auf die Reduzierung von Leerständen, höheren 
Umsätzen aus abgerechneten Nebenkosten sowie Mieterhöhungen zurück. Auch der Umsatz 
aus dem Verkauf von Grundstücken im Rahmen des Bauträgergeschäfts wurde von 392 TEUR 
im Vorjahr auf 6.744 TEUR gesteigert. Der Materialaufwand ist von 57.898 TEUR deutlich auf 
71.641 TEUR gestiegen. 
 
Die Konzernbilanzsumme stieg leicht von 984.009 TEUR auf 990.608 TEUR zum Bilanzstich-
tag 31.12.2011 an. Der Teilkonzern hat 2011 insgesamt 14.699 TEUR ausschließlich in das 
Sachanlagevermögen investiert. Der Anteil de s Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 
damit 90,7 % (Vorjahr 92,1 %). Die Eigenkapital quote stieg 2011 auf über 34 % (Vorjahr rund 
33 %). 
 
Der Teilkonzern wird derzeit mit Eigenkapital der Aktionäre und anderer Gesellschafter sowie 
durch Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern finanziert. Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Konzernjah resergebnisses, der Veränderung der langfristigen Rückstel-
lungen und der Abschreibungen – beläuft sich  im Geschäftsjahr 2011 auf 37.221 TEUR, im 
vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 35.041,6 TEUR. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2012 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft er-
möglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf di e eingegangenen Verbin dlichkeiten nachzukom-
men, so dass keine Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Ha ndelns ist die bauverein AG mit ihren Toch-
tergesellschaften gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risi-
ken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen 
zu nutzen. Das gelingt nur, wenn man diese kont inuierlich identifiziert, bewertet und über-
wacht. Daher wird bei der bauverein AG ein syst ematisches, auf die Besonderheiten der Immo-
bilienwirtschaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt. Die Identifikation der relevan-
ten Risiken erfolgt durch eine regelmäßige Ri sikoinventur und wurde in einem umfassenden 
Katalog vollzogen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen 
bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Maßnahmen adäquat gegengesteuert wer-
den können. 
 
Die Ertragslage des Teilkonzerns wird zukünftig noch stärker durch die Geschäftsfelder Woh-
nungsvermietung und Mieterprivatisierung beeinflusst werden. In beiden Geschäftsfeldern dürf-
ten die Entwicklungen außerhalb Darmstadts an Bedeutung zunehmen. Auch aus den Investiti-
onen in Freiberg werden zukünftig steigende Erträge erwartet. Darüber hinaus sehen die Pla-
nungen den mittelbaren Rückerwerb der HEGEMA G-Bestände aus Eigen- und Fremdmittel in 
2012 vor. 
 
Für das Jahr 2012 geht die integrierte Unternehmensplanung des Teilkonzerns von einem Kon-
zernjahresüberschuss in ähnlicher Größenordnung wie im Jahr 2011 aus. Preisanpassungen in 
laufenden Mietverhältnissen sowie moderate Preiserhöhungen bei Neuvermietung ermöglichen 
dabei eine Umsatzsteigerung. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der bauverein AG durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Man nheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 63 -
Teilkonzern bauverein AG

- 64 -

Teilkonzern HEAG mobilo GmbH
Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen 95.472 111.409 105.828
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 565 451
Sachanlagen 95.256 92.245 93.389
Finanzanlagen 216 18.599 11.988
Umlaufvermögen 56.057 44.958 49.691
Vorräte 3.429 3.553 3.426
38.871 30.589 41.422
Wertpapiere 00 0
Liquide Mittel 13.757 10.816 4.843
Rechnungsabgrenzungsposten 52 132 119
Summe Aktiva 151.581 156.499 155.638
Passiva
Eigenkapital 35.138 34.548 35.157
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 24.386 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 0 1.597 2.884
Bilanzergebnis 0 -38 -716 
Sonderposten 0 0 0
Rückstellungen 46.348 54.072 56.428
Verbindlichkeiten 67.073 65.121 61.558
Rechnungsabgrenzungsposten 3.022 2.758 2.495
Summe Passiva 151.581 156.499 155.638
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 37.264 39.187 40.411
Umsatzerlöse 37.225 38.711 39.909
Bestandsveränderungen 0 -2 -132 
Andere aktivierte Eigenleistungen 39 478 634
Sonstige betriebliche Erträge 4.967 3.976 4.213
Betriebsleistung 42.231 43.163 44.624
Betriebsaufwand -63.576 -57.285 -65.320 
Materialaufwand -19.057 -14.991 -21.628 
Personalaufwand -29.776 -26.192 -29.400 
Abschreibungen -8.059 -8.308 -8.555 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.684 -7.794 -5.737 
Betriebsergebnis -21.345 -14.121 -20.696 
Finanzergebnis -1.696 -6.519 -3.082 
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 0 0 487
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 353 266
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -2.669 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.696 -4.203 -3.835 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
-23.041 -20.641 -23.778 
Außerordentliches Ergebnis 0 -12.962 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -3 -3 
Sonstige Steuern -141 -159 -80 
Ergebnisübernahme 22.933 33.681 24.469
Jahresergebnis -249 -84 608
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 35.138 34.548 35.157
davon Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Eigenkapitalquote 23,2% 22,1% 22,6%
Bankverbindlichkeiten 41.906 39.258 36.529
Veränderung Verschuldung 1.768 -1.952 -3.563
Verschuldungsgrad 331,4% 353,0% 342,7%
Anlagendeckungsgrad 2 80,7% 101,4% 106,8%
Liquidität 3. Grades 78,4% 110,3% 123,8%
Investitionen 4.455 7.114 12.210
Investitionsquote 4,7% 6,4% 11,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,7% -0,2% 1,5%
Eigenkapitalrentabilität -0,7% -0,2% 1,7%
Gesamtkapitalrentabilität -0,2% -0,1% 0,4%
Materialintensität 45,1% 34,7% 48,5%
Rohertrag 18.207 24.196 18.783
EBIT -21.345 -14.121 -20.209
EBITD
A -13.286 -5.813 -11.654
Kostendeckungsgrad 64,6% 67,7% 65,5%
Personal
Personalintensität 70,5% 60,7% 65,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 566 576 588
davon Auszubildende 10 12 17
Personalaufwand je Beschäftigte 53 45 50
Unternehmensspezifische Leistungskennzahlen
Anzahl Straßenbahntriebwagen 55 48 48
Anzahl Straßenbahnbeiwagen 30 30 30
Anzahl Omnibusse 73 67 84
Fahrgäste in Mio. EUR1 37 39 40
Nutzungsquote je Einwohner (Fahrkarten/Einwohner)2 130 139 143
1 Der Wert enthält nur die Fahrgäste im RMV, nicht die des VRN. Die Anzahl der Fahrgäste für 2009 wurden nachträglich angepasst.
  Fahrgastzahlen neu berechnet.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
An dieser Stelle werden Werte aus dem Teilkonzern HEAG mobilo GmbH verwendet.
2 Der Wert errechnet sich ausschließlich aus den Fahrgästen im RMV (Fahrgäste im VRN sind nicht enthalten). Die Nutzungsquote für 2009 wurde entsprechend der angepassten 
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Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die deutlich positive Entwicklung bei den Fahrgastzahlen ist insbesondere den Streckenerweiterungen 
und Angebotsausweitungen in Darmstadt und der Um gebung zu verdanken. Nach  der Straßenbahn nach 
Kranichstein Ende 2003, der Streckenerweiterung in  Alsbach-Hähnlein Ende 2008, konnte im Sommer 
auch die Verlängerung in Darmstadt-Arheilgen in Betrieb genommen werden.  
 
Weniger erfreulich ist die Entwicklung der Energiepreise. So stieg der Dieselpreis nach Angaben des Hes-
sischen Statistischen Landesamtes 2010 um mehr als 13 % und 2011 nochmals um 16 %. Somit ergibt 
sich bei den Treibstoffpreisen im Vergleich zu 2009 eine Steigerung von rund 30 %. Allein hieraus ergibt 
sich eine Belastung von rund 0,7 Mio. EUR für den Verkehrskonzern. Die Tariferhöhungen des Rhein-
Main-Verkehrsverbunds sind, um derartige Kostensteige rungen zu decken, nicht ausreichend. So betrug 
die RMV-Tarifanhebung für 2011 nur 1,7 % und für 20 12 bei 2,7 %. Demnach haben sich die Kosten und 
Erlöse insbesondere für hessische Omnibusunternehmen wie eine „Schere“ drastisch auseinander entwi-
ckelt. Dies ist der wesentliche Grund für die schlechte Entwicklung in der Omnibussparte des Verkehrs-
konzerns. 
 
Im Straßenbahnbereich bereitet die verzögerte Umsetzung von Gleisbauprojekten Probleme. Die Verzöge-
rungen entstehen insbesondere bei Projekten, die mit der Neugestaltung der gesamten öffentlichen Ver-
kehrsinfrastruktur verbunden sind. Die Nahverkehrss pur in der Darmstädter Bismarckstraße soll schon 
seit mehreren Jahren von Grund auf saniert werden. Abstimmungsarbeiten im Zusammenhang mit der 
Neuordnung der öffentlichen Verkeh rsinfrastruktur verzögern die Umsetz ung dieses Projektes. Der Ober-
bau der Straßenbahnstrecke war teilweise schon so ma rode, dass in der Bismarckstraße ein Streckenab-
schnitt durch den massiven Einsatz von Asphaltprovisorien saniert werden musste. Die unwirtschaftlichen 
Pflasterinstandsetzungen beliefen sich 2011 auf rund 0,5 Mio. EUR. Der Neubau des westlichen Ab-
schnitts der Bismarckstraße könnte 2013 und 2014 rea lisiert werden, während de r östliche Teil und der 
Umbau des Willy-Brandt-Platzes nicht mittelfristig zu erwarten ist. Ähnlich ist es in der Heidelberger 
Straße der erforderliche Neubau kann in nächster Zukunft nicht begonnen werden. gleichzeitig müssen 
die Anlagen in einem verkehrssicheren Zustand gehalten werden. 
 
Die Schäden an den Straßenbahnstrecken sind auch von der Vielzahl von städtischen und regionalen 
Omnibussen verursacht, die die gepflasterten Straßenbahnstrecken mitnutzen. Die schweren Fahrzeuge 
verursachen beträchtliche Schäden. Ein normaler Unterbau ist dieser überdurchschnittlich hohen Belas-
tung dauerhaft nicht gewachsen. Beim Neubau der Strecken führt der zwingende Einsatz von Betontrag-
platten zu enormen Mehrkosten. Aus Sicht der Verkehrskonzerns sind Parallelverkehre von Omnibussen 
und Straßenbahnen zu vermeiden. Mit der in Diskussion befindlichen Reaktivierung der Straßenbahn zum 
Ostbahnhof könnte die gesamte Situation in der Innenstadt deutlich verbessert werden. 
 
Die Umsatzerlöse des HEAG Verkehrskonzerns basieren auf Annahmen der Dadina zur Entwicklung der 
Erlöse aus der neuen RMV-Einnahmeaufteilung. Die Endabrechnung zur Einnahmeaufteilung des Kalen-
derjahres 2011 liegt voraussichtlich Ende 2012 vor. Dennoch zeigen die bisher vorliegenden Informatio-
nen zur neuen RMV-Einnahmeaufteilung, dass die Omnibussparte die in der Vergangenheit erwirtschafte-
ten Einnahmezuwächse 2011 nicht erzielen wird und si ch damit die Erlöse daue rhaft auf einem niedrige-
ren Niveau als erwartet bewegen werden. 
 
Der Materialaufwand ist 2011 durch umfangreiche Gleissanierungsmaßnahmen, wie Abschnitte in der 
Heidelberger Landstraße sowie allgemeine Instandsetzungsarbeiten an verschiedenen Stellen im stark 
beanspruchten Gleisnetz beeinflußt. Mehr als die Hälfte der Gleisanlagen ist älter als 20 Jahre. Darüber 
hinaus führen die steigenden Energiepreise zu einem weiteren Anstieg des Materialaufwands. 
 
Der Personalaufwand liegt aufgrund der sehr geringen Aufwendungen fü r Altersversorgung in 2010 über 
dem Vorjahreswert. Die Aufwendungen für den Wiederaufbau der Abstellhalle belasteten die sonstigen 
betrieblichen Aufwendungen 2010, 2011 entfielen diese Aufwendungen. 
 
Eine nochmalige Anpassung des Darlehensvertrags zur Finanzierung der Straßenbahnen vom Typ ST14 
ergab eine weitere Verminderung der Finanzierungskosten, dies führt auch in der Zukunft zu geringen 
Aufwendungen. So beläuft sich das strukturbedingt negative Jahresergebnis 2011 vor Ergebnisausgleich 
auf minus 23,9 Mio. EUR, darin enthalten sind Belastungen aus Großreparaturen in Höhe von 4,1 Mio. 
EUR  
 
Die getätigten Investitionen führen zum Anstieg des Sachanlagevermögens. Die Investitionen betrafen 
unter anderem die Modernisierung der Wendeschleife am Griesheimer Platz Bar-le-Duc sowie die Be-
schaffung von Omnibussen. Das Finanzanlagevermögen sank bedingt durch die Umgliederung von Auslei-
hungen in die Forderungen. Diese und höhere Forderungen aus dem Ergebnisausgleich führen zum An-
stieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. 
 
 
- 67 -
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Rückstellungen sind unter anderem wegen der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen gestiegen. 
Die Verbindlichkeiten betreffen größtenteils Darlehen zur Finanzierung von Straßenbahnen und Omnibus-
sen. 
 
Für 2012 sind mehrere Baumaßnahmen geplant, wie zum Beispiel die Sanierung der Gleise in der Heidel-
berger Landstraße und die Gleiskurve Orangerie.  
 
Seit mehr als sechs Jahren ist geplant, die Brücke auf der Strecke Darmstadt − Griesheim über die Auto-
bahn A5 zu erneuern. Immer wieder hat Hessen mobi l - das frühere Amt für St raßen- und Verkehrswesen 
- dieses Bauvorhaben verschoben. Jetzt ist der Baubeginn für die neue A5-Brücke 2013 geplant. Für 2013 
ist auch der Neubau der westlichen Bismarckstraße geplant, der voraussichtlich bis 2014 andauern wird.  
 
Um die Fahrstromversorgung für unsere Straßenbahnen zu sichern, stehen in den nächsten Jahren um-
fangreiche Erneuerungen an Fahrleitungs- und Fahrstromversorgungsanlagen an. Die bestehenden Anla-
gen erfüllen nicht mehr vollständig den aus den Streckenerweiterungen resultierenden höheren Fahr-
strombedarf. Die verschiedenen Teilmaßnahmen sollen über einen Zeitraum von meheren Jahren um-
gesetzt werden. Mit der Realisierung der ersten Teilmaßnahmen wollen wir 2013 beginnen.  
 
Der RMV hat 2010 eine Verkehrszählung durchgeführt,  deren Ergebnisse nun vorliegen und die die 
Grundlage für die Einnahmeaufteilung der kommenden fünf Jahre darstellen. Die Zahlen dokumentieren 
eine Verschiebung der Fahrgastströme hin zu den Regionallinien. In der Folge ergibt sich daraus ein Er-
lösrückgang aus Fahrgeldeinnahmen bei den städtischen Verkehren. Angesichts der gestiegenen Fahr-
zeugauslastung bei den innerstädtischen Verkehren überraschen die Ergebnisse der Zählung. Die Aufga-
benträger lassen die vorliegenden Daten von unabhängiger Stelle fachlich prüfen. Die Ergebnisse haben 
einen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmensergebnisse. 
 
Auch die 2012 anstehenden Tarifverhandlungen und die Entwicklung der Dieselpreise sind für den Ver-
kehrskonzern ergebnisrelevant. 
 
- 68 -
Teilkonzern HEAG mobilo GmbH

HEAG-Konzern
Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen 1.463.060 1.939.453 2.100.631
Immaterielle Vermögensgegenstände 16.966 19.700 16.567
Sachanlagen 1.146.098 1.632.545 1.751.007
Finanzanlagen 299.996 287.20 8 333.057
Umlaufvermögen 876.629 705.288 848.467
Vorräte 87.738 95.780 79.429
347.499 455.120 436.664
Wertpapiere 45.763 2.745 286
Liquide Mittel 395.628 151.643 332.088
Rechnungsabgrenzungsposten 9.282 10.103 17.915
Latente Steuern 52.311 21.293 21.492
0 2.613 9.228
Summe Aktiva 2.401.281 2.678.750 2.997.733
Passiva
Eigenkapital 566.829 530.034 575.115
Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Kapitalrücklage 329.445 329.445 329.445
Erwirtschaftetes und übriges Konzerneigenkapital 188.851 152.056 197.137
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 0 8.326 5.564
Sonderposten 548 311 566
Empfangene Ertragszuschüsse 98.206 96.021 94.907
Rückstellungen 510.328 521.232 508.517
Verbindlichkeiten 1.158.458 1.439.548 1.740.919
Rechnungsabgrenzungsposten 66.912 60.252 54.938
Passive latente Steuer 0 23.026 17.207
Summe Passiva 2.401.281 2.678.750 2.997.733
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 1.593.451 3.923.075 2.477.388
Umsatzerlöse 1.552.584 3.883.916 2.471.552
Bestandsveränderungen 17.987 8.663 -12.853 
Andere aktivierte Eigenleistungen 22.880 30.496 18.689
Sonstige betriebliche Erträge 55.562 78.704 78.340
Betriebsleistung 1.649.013 4.001.779 2.555.728
Betriebsaufwand -1.621.099 -3.941.981 -2.452.441 
Materialaufwand -1.157.814 -3.450.780 -1.994.049 
Personalaufwand -216.779 -210.489 -218.894 
Abschreibungen -74.184 -75.827 -77.150 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -172.322 -204.885 -162.348 
Betriebsergebnis 27.915 59.798 103.287
Finanzergebnis -4.087 -47.774 -54.766 
Erträge aus Beteiligungen 7.415 8.832 9.380
Erträge aus Gewinnabführung 00 0
Erträge aus anderen Finanzanlagen 7.816 2.983 6.590
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.802 11.972 11.384
Abschreibungen auf Finanzanlagen -262 -2.796 -1.786 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.760 -68.639 -80.193 
Aufwendungen aus Verlustübernahme -98 -126 -141 
23.827 12.024 48.521
Außerordentliches Ergebnis 0 -46.487 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -30.843 304 1.420
Sonstige Steuern -3.145 -3.234 -3.148 
Ergebnisübernahme 10.151 20.899 11.687
Ergebnisabführung -21 -20 -20 
Jahresergebnis -30 -16.514 58.460
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
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Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 566.829 530.034 575.115
davon Gezeichnetes Kapital 48.533 48.533 48.533
Eigenkapitalquote 23,6% 19,8% 19,2%
Bankverbindlichkeiten 591.502 836.142 863.585
Veränderung Verschuldung 383.242 281.090 301.371
Verschuldungsgrad 323,4% 405,2% 421,0%
Anlagendeckungsgrad 2 90,9% 80,9% 77,6%
Liquidität 3. Grades 96,8% 76,6% 97,0%
Investitionen 215.370 359.009 256.565
Investitionsquote 14,7% 18,5% 12,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0% -0,4% 2,4%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% -3,1% 10,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% -0,6% 2,0%
Materialintensität 70,2% 86,2% 78,0%
Rohertrag 435.638 472.295 483.339
EBIT 43.048 71.487 119.116
EBITD
A 117.232 147.314 196.266
ROCE 1,7% 2,9% 6,4%
Personal
Personalintensität 13,1% 5,3% 8,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3.140 3.311 3.412
davon Auszubildende 159 154 149
Personalaufwand je Beschäftigt
e 69 64 64
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
- 70 -
HEAG-Konzern

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Bereinigt um Mehrfachbeteiligungen werden unter der HEAG 122 Beteiligungen des insgesamt 
168 Beteiligungen umfassenden Portfolios der Wissenschaftsstadt Darmstadt gebündelt. In 
dem Teilkonzern HEAG Südhessische Energie AG (HSE) zählen hierzu 96 Beteiligungen, die 
bauverein AG hält 23 Beteiligungen und die HEAG mobilo GmbH ist Anteilseignerin von 6 Betei-
ligungen. 
 
Der HEAG-Konzern hat in 2011 Umsatzerlöse von 2.472 Mio. EUR erwirtschaftet. Die Gesamt-
leistung hat sich von 3.923 Mio. EUR auf 2.477 Mio. EUR verringert. Die Verminderung im Ver-
gleich zum Vorjahr ist neben witterungsbedingt en Umsatzrückgängen maßgeblich auf planmä-
ßig geringere Großhandelsumsätze mit einer ehemaligen Mitgesellschafterin der im Vorjahr 
vollständig erworbenen citiworks AG zurückzuführen. Die Verringerung des Materialaufwands 
ist im gleichen Zusammenhang zu sehen. 
 
Das Rohergebnis konnte trotz der im Material aufwand enthaltenen im Jahresvergleich um 
7 Mio. EUR höheren Risikovorsorge für eine n langfristigen Energiebezugsvertrag um 
11 Mio. EUR auf 562 Mio. EUR gesteigert werden. 
 
Der Anstieg des Personalaufwandes ist unter anderem auf die Erhöhung des durchschnittlichen 
Mitarbeiterbestands zurückzuführen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen habe n sich insbesondere durch geringere Aufwen-
dungen für Vertrieb und Werbung sowie für Rückstellungszuführungen von 205 Mio. EUR auf 
162 Mio. EUR reduziert. 
 
Im Zusammenhang mit den vorgen annten Effekten erhöhte sich das Betriebsergebnis im 
HEAG-Konzern um 43 Mio. EUR auf 103 Mio. EUR. 
 
Das Finanzergebnis verringerte sich von minus 48 Mio. EUR  auf minus 55 Mio. EUR. Wesentli-
che Ursache dafür sind höhere Zinsaufwendungen  in Folge der unterjährigen Begebung einer 
Anleihe durch die HSE Netz AG. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist nach 12 Mio. EUR im Vorjahr auf 
49 Mio. EUR gestiegen. 
 
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind durch Steuererstattungen und Rückstel-
lungsauflösungen sowie Effekten aus der Fortschreibung latenter Steuern positiv beeinflusst.  
 
Der Rückgang der Erträge aus Verlustübernah me steht im Zusammenhang mit Effekten aus 
dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) im Vorjahr. 
 
Für das Jahr 2011 wird ein Jahresüberschuss von 58 Mio. EUR ausgewiesen. 
 
Die Erhöhung der Bilanzsumme um 319 Mio. EUR auf 2.998 Mio. EUR resultiert aus der plan-
mäßigen Umsetzung des Investitionsprogramms zum Ausbau erneuerbarer Energien und der 
damit im Zusammenhang stehenden Begebung einer Anleihe. 
 
Im Wesentlichen führten Investitionen in Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien, in die 
Netzinfrastruktur und in ein im Bau befindliches Gasturbinenkraftwerk zu einem Anstieg der 
Sachanlagen. In den Finanzanlagen wirkten si ch Zahlungen im Zusammenhang mit dem Enga-
gement bei der Global Tech I Offshore Wind GmbH erhöhend aus. 
 
Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zum einen auf witterungs-
bedingt geringere Forderungen aus En ergielieferungen und zum anderen  auf planmäßig gerin-
gere Großhandelsumsätze mit einer ehemaligen Mitgesellschafterin der citiworks AG zurückzu-
führen. Vorrangig sind höhere Umsatzsteuerer stattungsansprüche die Ursache für einen An-
stieg der sonstigen Vermögensgegenstände.  
 
 
 
- 71 -
HEAG-Konzern

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Erhöhung des Konzerneigenkapitals von 530 Mio. EUR auf 575 Mio. EUR ist überwiegend 
auf den Konzernjahresüberschuss von 58 Mio. EUR abzüglich der Gewinnausschüttungen von 
15 Mio. EUR an Minderheitsgesellschafter von Konzernunternehmen sowie an Anteilseigner der 
HEAG zurückzuführen. 
 
Unter anderem führten höhere Verrechnungen mit Deckungs vermögen sowie die Vereinheitli-
chung des Ausweises von Rückstellungen für De putatverpflichtungen zu einem Rückgang der 
Pensionsrückstellungen. 
 
In dem Anstieg der Verbindlichkeiten spiegelt sich die Begebung der Anleihe von 320 Mio. EUR 
zur regulierungskonformen Ausfinanzierung der Energieverteilnetze in Verbindung mit der Ge-
winnung von weiteren Mitteln für das Investitionsprogramm zum Ausbau erneuerbarer Ener-
gien wider. Die niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus Strom- und 
Gasbezug werden durch die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, im 
Zusammenhang mit der Finanzierung von Windpa rk-Projektgesellschaften, nahezu ausgegli-
chen. 
 
Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt im Geschä ftsjahr eine zahlungswirksame Erhöhung des 
Finanzmittelfonds von 175 Mio. EUR. Die Veränd erung ist geprägt durch die Einzahlung aus 
der Begebung einer Anleihe von 320 Mio. EUR, die Auszahlungen für Investitionen in immate-
rielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 205 Mio. EUR sowie die Auszahlungen für 
Investitionen in Finanzanlagen von 52 Mio. EU R für vorgenannte Maßnahmen. Auch der durch 
das höhere Jahresergebnis deutlich verbesserte Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 
trägt zum Anstieg des Finanzmittelfonds bei. 
 
Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Management- und 
Kontrollsysteme zu begrenzen. Die Gestaltung  des Risikomanagements innerhalb des HEAG-
Konzerns trägt den gesetzlichen Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz 
im Unternehmensbereich (KonTraG) Rechnung. 
  
Es werden Risiken in Risikokategorien eingeteilt und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und 
Schadenshöhe bewertet. Neben der regelmäßigen Berichterstattung, die quartalsweise dem 
Aufsichtsrat vorgelegt wird, gibt es auch für unerwartete Risiken eine Berichtspflicht. 
 
Für 2012 steht die Beschlussfassung der städ tischen Gremien für die Anwendung des Darm-
städter Beteiligungskodexes in weiteren Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in 
Aussicht. Eine wichtige Aufgabe wird die anschlie ßende Begleitung von Aufsichtsgremien und 
Geschäftsleitungen bei dessen Anwendung sein. 
 
Der geplante Erwerb von 40% de r Anteile an der HSE durch die HEAG von E.ON ist in 2012 
bereits zum Abschluss gekommen. 
 
Die Prüfung des Konzernabschlusses 2011 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Deloitte & Touche GmbH hat zu keinen Einwen den geführt. Es wurde ein uneingeschränkter 
Bestätigungsvermerk erteilt.   
 
- 72 -
HEAG-Konzern

2.6102.5092.415
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
2009 2010 2011
163.795
318.341
200.845
0
50.000
100.000
150.000
200.000
250.000
300.000
350.000
20102009 2011
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), u.a.: 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Ziel der HSE-Gruppe ist es, Vorreiter der Energiewende in Deutsch-
land zu sein. Wichtige Teilschritte hierzu sind der Ausbau von  
nachhaltiger Energieerzeugung und von Dienstleistungen unter  
Berücksichtigung von Klima, Umwelt, Effizienz sowie die Kompen-
sation von CO2 durch Aufforstung und Waldschutzprojekte. Um die  
Abhängigkeit von Marktentwicklung en weiter zu verringern, wird  
der Ausbau der regenerativen Energieerzeugung weiter vorange-
trieben. Ziel ist es, bis zum Jahr  2015 rund 1 Mrd. EUR in erneu-
erbare Energien zu investieren. Hierzu zählt u.a. das Engagement
 
in den Sektoren Windenergie, Photovoltaik, Geothermie sowie Bio-
masse. Im Bereich der Wasserversorgung steht eine hohe Wasser-
qualität zu günstigen Preisen im Vordergrund. Die durch das Ge-
schäftsfeld Energie betriebenen Netze gewährleisten eine hohe
 
Versorgungsqualität und -zuverlässigkeit, dabei kommen intelligen-
te  Steuerungs- und Messtechniken zum Einsatz. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die Unternehmen des Geschäftsfelds Energie unterhalten Koopera-
tionen in zahlreichen Bereichen der Energieversorgung. Kooperati-
onspartner sind hier unter an derem die TU Darmstadt und die  
Hochschule Darmstadt sowie die Universitäten Kassel und Gießen.  
Ein Beispiel ist die Stiftungsprofessur für Geothermie an der TU  
Darmstadt (Prof. Dr. Sass). 
 
 citiworks AG 
 Count + Care GmbH 
 e-ben GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG 
 ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG 
 Forest Carbon Group AG 
 Hessenwasser GmbH & Co. KG 
 
 HSE Netz AG 
 HSE Regenerativ GmbH und Töchter 
 HSE Technik GmbH & Co. KG 
 HSE NATURpur Energie AG 
 NATURpur Institut für Klima- und 
Umweltschutz gemeinnützige GmbH 
 Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-
Main-Neckar GmbH & Co. KG 
Auszeichnungen 
 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten

- 74 -

Bioenergie Aschaffenburg GmbH
Anschrift: Werkstraße 2, 63739 Aschaffenburg
Kontakt: 06021/ 391 333 sowie www.bioenergie-aschaffenburg.de
Gründung: 28.12.2007
Handelsregister: HRB 10233, Amtsgericht Aschaffenbur g
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG)
HSE Entsorgung AG 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Gerlach, Dieter k.A.
Ohland, Cornelius k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens sind die Planung, Errichtung und der Betrieb eines
Biomasseheizkraftwerks in Aschaffenburg, der Betrieb von Trocknungsanlagen sowie der Vertrieb von
getrockneten Holzenergiemassen. Das Heizkraftwerk wird mit Biomasse (Erneuerbare Energien im Sinne
des Gesetzes für den Vorrang erneuerbarer Energien) betrieben, der produzierte Strom wird in das
Stromversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung eingespeist, die Abwärme soll im Sinne einer Kraft-
Wärme-Kopplung verkauft bzw. zu Trocknungszwecken oder anderweitig sinnvoll genutzt werden.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE
) 25,10%
64,90%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 75 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 4.828
Vorräte 0 69 440
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 330 1.444 610
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.498 45 1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 92 95
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.406
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 2.600 2.600 2.600
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -194 -328 -1.548 
Sonderposten 0 0 544
Rückstellungen 516
Verbindlichkeiten 11.430
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
5.692
-3.938 
-392 
13
0
13
-572 
0
311
0
5.679
539
14.351
15.352
14.833
0
15.352
10.524
0
0
0
0
0
1.559
18.661
555
2.335
11
-126 
-135 -44 
10.524
17.010
-655 
228
-231 
17.486
17.010
-2.482 
2.346
16.340
-5.736 
2.052
16.327
1.051
17.486
5.369
0
3.272
18.661
-611 
0
0
-699 
1
0
-611 
228
1.875
25
435
0
0
228
0
-3 
-1 
-105 
-426 
-229 
-1.562 
-265 
-2 
-123 
-872 
0
0
0
-123 
0
-534 
0
8
-564 
-0 
20
0
-143 
0
0
-126 -699 -656 
0
0
-0 
- 76 -
Bioenergie Aschaffenburg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 3.406
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 22,2% 17,5% 11,7%
Bankverbindlichkeiten 8.058
Veränderung Verschuldung 11.287
Verschuldungsgrad 350,7%
Anlagendeckungsgrad 2 108,9%
Liquidität 3. Grades 124,2%
Investitionen 10.005 188
Investitionsquote 95% 41% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -55,3%
Eigenkapitalrentabilität -3,7%
Gesamtkapitalrentabilität -0,8%
Materialintensität 0,2% 69,2%
Rohertrag 227 1.741
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,1%
Personal
Personalintensität 46,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 7 13
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 105 38 30
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-3,7% -3,8%
6.912
1.000
-135-3 -44
-29,9%
827291
76,3% 71,9%
20,2%
-11,5%
773
11,3%
-0,7%
3.272 2.052
66,6%
-0,3%
27,4%
-1
-32,0%
-483
1.000
-21,4%
9.710
3.403
6,9%
470,3% 641,2%
9.700
- 77 -
Bioenergie Aschaffenburg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Bioenergie Aschaffenburg GmbH wurde im Dezember 2007 gegründet. Unternehmensge-
genstand ist Planung, Errichtung und Betrieb eines Biomasseheizkraftwerkes in Aschaffenburg, 
der Betrieb einer Holztrocknungsanlage sowie die Erzeugung und der Vertrieb von getrockne-
ten Holzenergiemassen.  
 
Das im Aschaffenburger Hafen im Jahr 2010 fertig gestellte Biomasseheizkraftwerk setzt als 
Brennstoff Holz aus dem Spessart ein und erzeugt hiermit im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess 
Strom und Wärme. Bei dem Holz handelt es sich um unbearbeitetes Restholz aus der Region 
mit einer Jahresmenge von ca. 30.000 Tonnen. Der erzeugte Strom wird als EEG-Strom in das 
öffentliche Netz eingespeist. Die erzeugte Wärme dient anteilig der Fernwärmeversorgung so-
wie dem Betrieb einer Trocknungsanlage für die Erzeugung von jährlich rd. 35.000 t. Holzbri-
ketts. Das Kraftwerksprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 17.800 TEUR. 
 
Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital  (Stammkapital) von 1.000 TEUR in Form einer 
Bareinlage der Gesellschafter. Bezogen auf das Investitionsvolumen von rd. 17.800 TEUR sind 
rd. 14.200 TEUR über Darlehen finanziert. 
 
Das Geschäftsjahr 2011 wurde nach Abschluss de r Bautätigkeit durch den Regelbetrieb der 
Anlage bestimmt. Bei Umsatzerlösen in Höhe  von 5.369 TEUR, einem Materialaufwand von 
3.938 TEUR, Abschreibungen i.H.v. 872, sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 534 TEUR 
und einem negativen Finanzergebnis (611 TEUR) ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr 
ein Jahresfehlbetrag von 656 TEUR. 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 bleibt die Ertragsl age abhängig von der vo latilen Brikettprodukti-
on. Die Einnahmen bestehen im Wesentlichen au s der Einspeisevergütung des EEG-Stroms in 
das öffentliche Netz, dem Verkaufserlös der hergestellten Holzbriketts sowie den Wärmeerlö-
sen aus der Einspeisung in die Fernwärmeschiene. 
 
Bedingt durch die hohen Investitionskosten sowi e die aufgetretenen tech nischen Schwierigkei-
ten beim Betrieb der Anlage können sich möglicherweise kurzfristig Liquiditätsprobleme bei 
der Bioenergie ergeben. Hierzu hat die Gesellschaft einen kurz- und mittelfristigen Liquiditäts-
plan erstellt. Mit einem Ausbau der Wärmesparte und der Erschließung von weiteren Wärme-
senken zur Trocknung alternativer Stoffe besteht die Möglichkeit, die Verluste deutlich zu re-
duzieren. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch die WIKOM Akti-
engesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaf t, Frankfurt am Main, welche den uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
- 78 -
Bioenergie Aschaffenburg GmbH

BLUENORM GmbH
Anschrift: Blumenstraße 5, 82538 Geretsried
Kontakt: 08171/ 627 500 sowie www.bluenorm.de
Gründung: 07.12.2009
Handelsregister: HRB 90659, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Frischat, Dr. Steffen k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens sind Energiedienstleistungen, insbesondere Beratung im Bereich der
Nachhaltigkeit sowie der Energie- und Ressourceneffizienz. Ebenfalls Gegenstand des Unternehmens
sind der Handel mit Komponenten und Anlagen im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz sowie
Planung, Bau und Finanzierung derartiger Anlagen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 79 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 003
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 124
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 292
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 600
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -272 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
629
-0 
-395 
9
0
383
0
0
3
0
246
63
40
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 117
0
0
121
0
0
431
0
0
0
12
-512 
328
3
419
431
243
0
0
0
4
0
0
0
4
0
-0 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-8 
0
0
0
0
0
-108 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 0 120
0
-0 
-1 
- 80 -
BLUENORM GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 76,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 11
Investitionsquote 0% 0% 93%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,1%
Rohertrag 0 245
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 4
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 00 9 9
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 28,0%
0
0
00 117
0,0%
1250
0,0% >1.000%
406,7%
49,0%
0
0,0%
0,0%
0 328
0,0%
33,9%
0,0%
0
36,7%
40
600
0,0%
0
0
62,8%
0,0% 31,4%
0
- 81 -
BLUENORM GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die BLUENORM GmbH ist im Jahr 2009 mit dem Ziel gegründet worden, Unternehmen im Be-
reich der Energieeffizienz und Emissionsreduktion  beratend zu begleiten. Die HEAG Südhessi-
sche Energie AG (HSE) hat im November 2011  100 % der Anteile an der BLUENORM GmbH 
von der Tyczka-Gruppe übernommen. 
 
Die BLUENORM GmbH konnte im Berichtsjahr 2011  in diesem Marktsegment rd. 50 Projekte 
erfolgreich abschließen. Zu den Kunden zähl en Unternehmen aus den Bereichen Handel, Me-
tallverarbeitung, Holzbearbeitung und Lebensmittelindustrie. 
 
Die Umsätze erreichen im Jahr 2011 rd. 243 TEUR . Die Gesellschaft schließt mit einem Jah-
resüberschuss i.H.v. rd. 120 TEUR im Geschäftsjahr 2011 ab. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young,  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
 
 
- 82 -
BLUENORM GmbH

citiworks AG
Anschrift: Nymphenburger Straße 4, 80335 München
Kontakt: 089/ 992 5750 sowie www.citiworks.d
Gründung: 2000
Handelsregister: HRB 132242, Amtsgericht München
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname              Vergütun
g
Brunner, Dr. Marko k.A.
Möller, Stephanie k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Mayer, Holger Vorsitzender k.A.
Filbert, Albert stv. Vorsitzender k.A.
Fiedler, Harald k.A.
Janousch-Steiner, Anke k.A.
Krebs, Matthias k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Die Bezüge des Aufsichtsorgans beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf 21 TEUR.
Der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich sowie der Handel
mit Energie und damit im Zusammenhang stehende Geschäfte. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften
und Maßnahmen berechtigt, die geeignet erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen.
Sie kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen
gründen, erwerben, pachten oder verpachten, sowie Interessensgemeinschafts- und
Unternehmensverträge schließen.
- 83 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 275.444
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 257.712 159.331 159.930
Wertpapiere 444 192 76
Liquide Mittel 17.288 20.181 3.354
Rechnungsabgrenzungsposten 621 406 36
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 18.543
Gezeichnetes Kapital 17.650 17.650 17.650
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 45 45 49
Bilanzergebnis 848 294 421
Rückstellungen 26.936
Verbindlichkeiten 232.937
Rechnungsabgrenzungsposten 56 59 60
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 2.274
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
-36 
0
-96 
217 -554 134
0
0
-14 
0
128
0
-2.035 
0
5.800
2.037
-1.627 
280 2
-3.240.347 
-5.062 
-655 
-9.625 
-2.657.528 
3.261.397
2.661.433
0
0
3.246.963
0
0
14.434
-3.942 
-523 
0
0
-2.870 
80
0
-621 
41
17.988
183.505
3.194
-1.337.626 
18.120
288
163.360
166.590
1.336.377
3.246.963
-3.265.339 
166.590
3.396
-2.671.316 
2.669.227
265-5.569 
-2.089 788
2.407
317
2.837
242
179.704
183.505
-3.508 
7.793
278.472
2.071
278.472
79
257
2.736
169
138.609
2.661.433 1.336.377
26.850 12.613
135.797
-728 
-4.649 
-365 
-19.565 
639
0
0
0
-780 
1.338.414
-1.329.062 
-3.187 
2011
18
0
-1.421 
0
0
0
- 84 -
citiworks AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 18.543
davon Gezeichnetes Kapital 17.650
Eigenkapitalquote 6,7% 9,8% 10,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 57.871
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 793,1%
Liquidität 3. Grades 106,2%
Investitionen 1.502 613
Investitionsquote 62% 49% 19%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 1,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1%
Materialintensität 99,4% 99,3%
Rohertrag 6.616 7.315
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,2%
Personal
Personalintensität 0,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 47 44 43
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 108 80 74
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,2%
920,1% 819,4%
0
0,7%
-2.811
17.650
-3,1%
-3.297
99,6%
0,7%
109,0%
0,1%
1,0%
17.988 18.120
1.534-1.433
547,1% 578,4%
110,3%
0,0%
3.905
-2.087-3.662 806
0,0%
0
-94.328
1.666
17.650
-0,3% 0,1%
- 85 -
citiworks AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die citiworks AG ist in den Bereichen Energievertrieb und Energielogistik aktiv. Die Gesellschaft 
ist zudem Spezialist für das Bilanzkreismanag ement. Die HEAG Südhessische Energie AG 
(HSE) hatte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2010 die Anteile der Stadtwerke Mün-
chen GmbH sowie der Stadtwerke Mainz AG an der citiworks AG übernommen und ist damit 
alleinige Aktionärin. Nach der Neupositionierung sind die wesentlichen Aufgaben die  Beschaf-
fung und Lieferung von Energie für die Vertriebsgesellschaften im Konzern der HSE sowie die 
Bewirtschaftung und Vermarktung des Kraftwerkportfolios der HSE. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 lieferte citiworks 0,3 TWh  Strom an vertriebliche Kunden.  
 
Die Bilanz zeigt bei einer für ein Handels- und Vertriebsunternehmen typischerweise niedrigen 
Investitionstätigkeit, vorwiegend kurzfristige Vermögenspositionen sowie laufende Verbindlich-
keiten. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 166. 590 TEUR. Rund 98 % der Aktiva entfallen auf 
das Umlaufvermögen, welches als größten Posten die Lieferforderungen aufweist. Der deutli-
che Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und damit der Bilanzsumme 
korreliert mit der Entwicklung der Umsatzerlöse. 
   
Auswirkungen aus der gesellschaftsrechtlichen Veränderung des Jahres 2010 spiegeln sich 
auch in der Entwicklung zeitraumbezogener Wert e in der Ertragslage der Gesellschaft wider. 
Die Umsatzerlöse betrugen in 2011 rd. 1.336. 377 TEUR nach rund 2.661.433 TEUR im Vor-
jahr und betreffen mit rd. 38.400 TEUR Energielieferungen und sonstige Umsatzerlöse und mit 
rd. 1.298.000 TEUR den Bereich Energielogistik.  Im Materialaufwand i.H.v. 1.329.062 TEUR 
sind die Energiebezüge der beiden Geschäftsfelder sowie die dazugehörigen Netzentgelte ab-
gebildet. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen überwiegend Erträge aus der Auflösung 
von Rückstellungen. Der sonstige betriebliche  Aufwand enthält unter anderem die Risikovor-
sorge für schwebende Geschäfte. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses sowie Effekten 
aus der Aufzinsung von Rückstellungen stellt sich ein ausgeglichenes Ergebnis von 134 TEUR 
ein. 
 
Die citiworks beabsichtigt, in der zweiten Jahreshälfte 2012 ihren Sitz von München nach 
Darmstadt zu verlegen. Damit einher geht die Integration der kaufmännischen Bereiche der 
citiworks in die HEAG Südhessische Energie AG (HSE), zu der die citiworks zu 100% gehört, 
um die Vorteile einer zentralen Organisation zu nutzen. Des Weiteren wird die IT der citiworks 
künftig vollständig durch die COUNT+CARE GmbH, die ebenfalls ein Tochterunternehmen der 
HSE ist, betreut.  
 
Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch die Richter Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
 
 
- 86 -
citiworks AG

Count + Care GmbH
Anschrift: Rheinallee 41, 55118 Mainz
Kontakt: 06151/ 404 6000 sowie www.countandcare.de
Gründung: 26.06.2002
Handelsregister: HRB 3950, Amtsgericht Mainz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Abert, Volker k.A.
Lauer, Bernd k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von abwicklungsorientierten Dienstleistungen,
insbesondere in den Bereichen Zählerdatenermittlung, Energiedatenmanagement, Abrechnung und
Forderungsmanagement sowie die Erbringung von Dienstleistungen in dem Bereich der
Datenverarbeitung. Ziel ist die effiziente und marktpreisorientierte Sicherstellung dieser Dienstleistungen
insbesondere für die Gesellschafter sowie die mit ihnen verbundenen Unternehmen und Körperschaften.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Stadtwerke Mainz AG 25,10%
74,90%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 87 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 28.526
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 23.707 18.939 17.477
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.819 6.887 12.936
Rechnungsabgrenzungsposten 2.426 2.533 3.399
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.898
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklage 10.601 10.601 10.601
Gewinnrücklagen 0 174 0
Bilanzergebnis -6.103 -5.277 -2.095 
Rückstellungen 26.060
Verbindlichkeiten 19.921
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -7 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
80.638
-14.566 
-28.109 
5.841
1.340
1.113
-1.338 
0
0
0
79.525
29.387
17.707
50.878
17.922
4.566
50.878
13.695
1.665
0
63
5.241
1.514
25.826
48.345
24.525
72.685
2.516
1.065
2.473 4.761
19.926
13.231
3.707
68.774
-69.541 
56.000
19.986
-72.728 
75.201
22.189
-75.878 
8.906
15.009
30.413
56.000
79.525
-454 
5.898
48.345
-1.054 
0
58
1.287
94
0
-1.206 
70.988
72.685
0
0
68.774
0
0
2.214
1.447
-12.386 
-22.721 
-10.252 
-23.559 
-15.885 
-23.032 
-10.932 
-23.501 
-7.796 
0
71
-119 
-382 
0
-25.407 
0
88
-1.186 
-2 
78
0
-530 
0
0
944 826 3.009
-92 
-600 
-6 
- 88 -
Count + Care GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 4.898
davon Gezeichnetes Kapital 400
Eigenkapitalquote 9,6% 12,2% 15,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 11.350
Verschuldungsgrad 938,8%
Anlagendeckungsgrad 2 91,4%
Liquidität 3. Grades 87,3%
Investitionen 14.567 1.200
Investitionsquote 73% 53% 5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,4%
Eigenkapitalrentabilität 19,3%
Gesamtkapitalrentabilität 1,9%
Materialintensität 17,4% 18,1%
Rohertrag 56.388 64.960
EBIT
EBITD
A
ROCE 7,1%
Personal
Personalintensität 32,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 269 308 352
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 84 75 80
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,7% 5,4%
10.504
400
2.5371.518 4.819
1,1%
12.61512.789
100,5% 106,6%
94,0%
3,8%
56.801
30,6%
12,4%
5.898 8.906
21,1%
21,6%
91,4%
12.450
33,8%
-215
400
14,0%
0
-1.999
34,9%
719,7% 528,8%
0
- 89 -
Count + Care GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Geschäftsentwicklung der Count + Care Gm bH war im Geschäftsjahr 2011 von zwei we-
sentlichen Zielsetzungen und Fakt oren geprägt. Hierzu zählte n die Festigung und Bekanntma-
chung des neuen Markenauftritts sowie der Positionierung als Full-Service Energiemarkt-
Dienstleistungsanbieter am Markt. 
 
Die Count + Care hat sich als Dienstleistungsunternehmen für die HEAG Südhessische Energie 
AG (HSE), die Verteilnetzbetreiber (VNB) Gm bH & Co. KG und der ENTEGA Privatkunden 
GmbH & Co. KG (vormals ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG) den steigenden Anforderungen 
aufgrund der Entwicklungen im Energiemarkt und im regulatorischen Umfeld gestellt. Vor die-
sem Hintergrund ist das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 mit seinen Kernkompetenzen als 
moderner Dienstleister und Anbieter von Geschäftsprozesslösungen mit einem begonnenen 
Qualitäts- und Innovationsprogramm für die Ener giewirtschaft gut positioniert und hat seine 
Ergebnisziele erreicht.  
 
Die Umsatzerlöse haben sich im Vorjahresver gleich um rd. 10 % auf rd. 79.525 TEUR erhöht. 
Dies ist im Wesentlichen auf den im Geschäft sjahr realisierten Umsatzzuwachs aus der Ab-
rechnung sowie aus höheren Projektumsätzen zurückzuführen. Die Summe aus Materialauf-
wand und sonstigen betriebliche n Aufwendungen liegt mit rd. 39.973 TEUR über dem Niveau 
des Vorjahres von rd. 39.444 TEUR. Dies ist insbesondere Folge einer Inanspruchnahme von 
Fremdleistungen
 und Beratungsleistungen. Die Personalaufwendungen erreichen 28.109 TEUR. 
Der Jahresüberschuss erreicht rd. 3.009 TEUR (Vorjahr rd. 826 TEUR).  
 
Count + Care wird ihren Konsolidierungs- und Wachstumskurs auch im nächsten Jahr fortset-
zen, um weitere Ertragsreserven in einem insg esamt von Unsicherheiten geprägten Markt er-
schließen zu können.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch BDO Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, St euerberatungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten    
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
- 90 -
Count + Care GmbH

e-ben GmbH & Co. KG
Anschrift: Hauptstraße 21, 64625 Bensheim
Kontakt: 0800/ 400 8300 sowie www.e-ben.de
Gründung: 28.03.2006
Handelsregister: HRA 23509, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
e-ben Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Flammersfeld, Paula k.A.
Sylla, Rainer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb und die Verteilung von Energie (Strom und Gas) sowie der Betrieb
von Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, an die insgesamt weniger als 100.000
Kunden unmittelbar oder mittelbar angeschlossen sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 91 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
372.182 0 0
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 8.678
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 4.775 5.247 3.975
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.903 4.941 5.395
Rechnungsabgrenzungsposten 0 43 6
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.205 5.044
Kapitalanteile 38 410 410
Rücklage 6.076 6.076 6.076
Bilanzergebnis -1.909 -1.807 -1.442 
Sonderposten 372 0 0
Rückstellungen 568
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 18.355
Umsatzerlöse 18.355 18.992 16.037
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 134 105 127
Betriebsleistung 18.489
Betriebsaufwand
Materialaufwand -17.335 -17.387 -14.052 
Personalaufwand -301 -299 -363 
Abschreibungen -254 -24 -26 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -586 -926 -1.380 
Betriebsergebnis 13 462 342
Finanzergebnis 14 13 23
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 4 13 23
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0 -0 -0 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 27 474 365
Außerordentliches Ergebnis 0 -372 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -1 -1 -0 
Jahresergebnis 26
82
729
4.906
10.314
9.132
-18.636 
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
3.986
-15.822 
9.132
6
76
0
18.992
84
83
10.314
4.679
1
0
9.439
9.439
9.370
62
0
62
0
10.188
3.395
1.000
19.098
-18.476 
102
16.164
16.037
365
- 92 -
e-ben GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 4.205 5.044
davon Gezeichnetes Kapital 38 410 410
Eigenkapitalquote 46,0% 45,4% 53,4%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g -470 919 -1.511
Verschuldungsgrad 112,8% 87,1%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000% >1.000%
Liquidität 3. Grades 190,5%
Investitionen 0 26 4
Investitionsquote 0,0% 31,0% 6,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1%
Eigenkapitalrentabilität 0,6% 2,2%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3% 1,0% 3,9%
Materialintensität 93,8% 91,0% 86,9%
Rohertrag 1.020 1.605 1.985
EBIT 13 462 342
EBITDA 267 486 368
ROCE 0,4% 5,0%
Personal
Personalintensität 1,6% 1,6% 2,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 8 9 10
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 38 33 36
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,2%
2,3%
4.679
0,5%
180,8%
>1.000%
120,4%
7,2%
213,2%
- 93 -
e-ben GmbH & Co. KG

e- 
Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Dem Anstieg des Wettbewerbsdrucks konnte die e-ben im Geschäftsjahr 2011 durch eine wei-
tere Schärfung ihrer Produkte erfolgreich entgegenwirken. Im ersten Quartal 2011 hat e-ben 
die Vertriebaktivitäten erfolgreich auf die Region Rheinhessen ausgeweitet. 
 
Die Kundenentwicklung weist im ersten Halbjahr  2011 einen Rückgang von rd. 13 % aus. Das 
Unternehmen wird in seinem Vertriebsgebiet als zuverlässiger und dynamischer Energieversor-
ger wahrgenommen. Die Erweiterung der Produk tattribute im Strom und die Veränderung des 
Logos und des Namens von Energie Bensheim in „Energie Bergstrasse“ wurde positiv aufge-
nommen. Die Preiserhöhungen zum 1. Januar 2 011 führten zu vermehrten Kundenwechselak-
tivitäten. 
 
Bedingt durch die reduzierte Kundenentwicklung reduzieren sich die Umsatzerlöse im Ver-
gleich zum Vorjahr von rd. 18.992 TEUR auf rd . 16.037 TEUR im Geschäftsjahr 2011. Die ab-
gesetzte Menge Erdgas beläuft sich auf rd. 149 Mio. kWh. Im Strom wurde eine Absatzmenge 
von rd. 49 Mio. kWh erreicht. Im Geschäftsjah r 2011 erwirtschaftete die e-ben einen Jahres-
überschuss i.H.v. rd. 365 TEUR.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
- 94 -
e-ben GmbH & Co. KG

e-ben Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Hauptstraße 21, 64625 Bensheim
Kontakt: 0800/ 400 8300 sowie www.e-ben.de
Gründung: 28.03.2006
Handelsregister: HRB 25882, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Flammersfeld, Paula k.A.
Sylla, Rainer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 10
Eigenkapital 70
Bilanzsumme 947
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an Handelsgesellschaften, die den Vertrieb von Energie sowie den Betrieb von
Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung, an die insgesamt weniger als 100.000
Energiekunden unmittelbar oder mittelbar angeschlossen sind, zum Gegenstand haben, insbesondere
die Beteiligung als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an der e-ben GmbH & Co. KG
mit Sitz in Bensheim.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
929
0
0
45
45
0
0
0
888
1
-78 
0
- 95 -

- 96 -

efw-Suhl GmbH
Anschrift: Auenstraße 3-5, 98529 Suhl
Kontakt: 03681/ 879 2683 sowie www.efw-suhl.de
Gründung: 2010
Handelsregister: HRB 506109, Amtsgericht Jena
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
Herr Manfred Famula 16,00%
Herr Martin Schleiermacher 16,00%
Herr Andreas Leich 2,00%
Herr Thomas Martin 2,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Martin, Thomas k.A.
Schmid, Daniel k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von elektroangetriebenen
Fahrzeugen und Zweirädern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Herr Daniel Schmid 16,00%
48,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 97 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 0 k.A. k.A.
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 k.A. k.A.
Wertpapiere 0 k.A. k.A.
Liquide Mittel 0 k.A. k.A.
Rechnungsabgrenzungsposten 0 k.A. k.A.
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 k.A. k.A.
Kapitalrücklage 0 k.A. k.A.
Gewinnrücklagen 0 k.A. k.A.
Bilanzergebnis 0 k.A. k.A.
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 k.A. k.A.
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g
Sonstige Steuern
Jahresergebnis
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
0 k.A.
k.A.
k.A. k.A.
0
k.A.
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.k.A.
k.A.
k.A.
2011
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
k.A.
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
0
0
0
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
- 98 -
efw-Suhl GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% k.A. k.A.
Bankverbindlichkeiten 0,0%
Veränderung Verschuldung 0,0%
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0,0% k.A.
Investitionsquote 0,0% k.A. k.A.
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% k.A.
Rohertrag 0,0% k.A.
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0,0% k.A. k.A.
davon Auszubildende 0,0% k.A. k.A.
Personalaufwand je Beschäftigt
e 0,0% k.A. k.A.
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.0 k.A.
k.A.
k.A.k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
0
k.A.
k.A.
k.A.
k.A. k.A.
k.A.
k.A.
- 99 -
efw-Suhl GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Ein Bericht zur wirtschaftlichen Lage bezogen auf das Geschäftsjahr 2011 wurde nicht zur Ver-
fügung gestellt. 
 
 
 
 
- 100 -
efw-Suhl GmbH

ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie www.entega.de/de/home/
Gründung: 30.05.2005
Handelsregister: HRA 7196, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Jungbluth, Dr. Christian k.A.
Kreutz, Witold k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Der Betrieb eines Heizungsbau- und Sanitärgeschäftes, die Herstellung und Errichtung von sanitären und
elektrischen Anlagen, der Ein- und Verkauf von Koch-, Warmwasser-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und
Klimaanlagen und sanitären Anlagen, die Installation von solchen Anlagen sowie die Errichtung von
Anlagen zur Trinkwassererhaltung sowie die Erbringung von Dienstleistungen und Durchführung von
Projekten in diesen Bereichen sowie die Inbetriebsetzung von Zählern und die Durchführung von
Zählerwechseln.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 101 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.177
Vorräte 133 169 177
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 4.943 5.708 4.900
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.101 555 1.052
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.862 1.836
Kapitalanteile 101 101 101
Rücklage 1.627 1.668 1.668
Bilanzergebnis 135 44 67
Rückstellungen 2.187
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 15.457
Umsatzerlöse 15.384 17.550 16.859
Bestandsveränderungen 73 72 -50 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 716 396 598
Betriebsleistung 16.173
Betriebsaufwand
Materialaufwand -7.173 -8.714 -7.430 
Personalaufwand -6.362 -6.388 -6.906 
Abschreibungen -149 -153 -150 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.285 -2.645 -2.841 
Betriebsergebnis 203 117 80
Finanzergebnis 16 -43 -50 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge7 4 51 39
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -58 -94 -89 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 219 74 29
Außerordentliches Ergebnis 0 -31 -1 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -67 20 58
Sonstige Steuern -18 -19 -19 
Jahresergebnis 135
308
2.267
2.644
6.724
6.485
-17.900 
2.435
-17.327 
6.485
63
246
0
17.622
293
182
6.724
1.814
111
0
6.450
6.450
6.128
322
97
225
0
6.431
2.385
2.229
18.017
-15.969 
44
17.407
16.809
67
- 102 -
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 1.862 1.836
davon Gezeichnetes Kapital 101 101 101
Eigenkapitalquote 28,7% 27,0% 28,5%
Bankverbindlichkeiten 525 375 225
Veränderung Verschuldun
g -410 209 -259
Verschuldungsgrad 248,2% 251,3%
Anlagendeckungsgrad 2 799,6% 688,2%
Liquidität 3. Grades 153,6%
Investitionen 77 141 189
Investitionsquote 25,0% 48,1% 58,7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,9%
Eigenkapitalrentabilität 7,2% 2,4%
Gesamtkapitalrentabilität 2,1% 0,7% 1,0%
Materialintensität 44,4% 48,4% 42,7%
Rohertrag 8.284 8.908 9.379
EBIT 203 117 80
EBITDA 353 270 230
ROCE 5,4% 5,3%
Personal
Personalintensität 39,3% 35,5% 39,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 122 123 134
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 52 52 52
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
3,9%
0,4%
1.814
0,3%
146,7%
798,9%
270,8%
3,6%
144,8%
- 103 -
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Ausrichtung der ENTEGA Energieeffizienz im Jahr 2011 erfolgte im Wesentlichen zu den 
Themen Energieeinsparungen, Energieeffizienz und regenerative Energien.  
 
Eine Diversifizierung der Produkte hin zum Einsatz regenerativer Energien konnte verstärkt 
werden. In diesem Kontext erfolgte die Eingliederung der vertrieblichen Konzernkapazität im 
Bereich des Energieeffizienzmanagements von Beratung, Vertrieb und Ausführung in die  
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG. Als der technische Dienstleister im Bereich des 
Energieeffizienzmanagements für Privathausha lte komplettiert die ENTEGA Energieeffizienz 
GmbH & Co. KG die energienahen Dienstleistungen der ENTEGA-Familie.  
 
Der Anstieg der Betriebsleistung resultiert au s dem Installations- und Wartungsgeschäft. Der 
Personalaufwand bewegt sich in etwa auf Vorjah resniveau. Der sonstige betriebliche Aufwand 
enthält Kosten für Fuhrpark, Mieten, Energie,  IT, Baustellennebenkosten, Verwaltungskosten 
sowie die Arbeitnehmerüberlassung im Konzern. 
 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe 
von rd. 28 TEUR, was aufgrund der organisatorischen Neuausrichtung der ENTEGA Energieeffi-
zienz GmbH & Co. KG im Rahmen der Erwartungen liegt. 
 
Zum 31.12.2011 standen dem Unternehmen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.  
 
Die Geschäftsführung erwartet für die Folgej ahre bei stabilen ökonomischen Rahmenbedingun-
gen eine gleich bleibende Betriebsleistung und eine Verbesserung des Ergebnisbeitrags. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2010 erfolgte durch die BW Partner 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
 
 
 
- 104 -
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG

ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 970 2000 sowie www.entega.de/de/home/
Gründung: 20.05.2005
Handelsregister: HRB 9493, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Jungbluth, Dr. Christian k.A.
Kreutz, Witold k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 33
Bilanzsumme 43
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,
insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der ENTEGA
Energieeffizienz GmbH & Co. KG in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
39
0
0
29
2
0
0
0
35
27
2
0
- 105 -

- 106 -

ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 5890 7770 sowie www.entega.de
Gründung: 21.10.2010
Handelsregister: HRA 84305, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Böddeker, Michael k.A.
Gey, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem
Bereich. Wesentliches Ziel ist die Sicherstellung der allgemeinen Energieversorgung im Rhein-Main-
Neckar Raum. Die KG kann andere Untemehmen, die sich auf diesem Gebiet oder angrenzenden
Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf
jede Weise beteiligen sowie Interessensgemeinschafts- und Unternehmensverträge schließen. Die KG
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 107 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 59 151.914
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 982 35.278
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 52
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 11.653
Kapitalanteile 0 1.000 10.000
Rücklage 004
Bilanzergebnis 0 -18 1.649
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 690.810
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 51 1.029
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 -672.492 
Personalaufwand 0 -49 -4.029 
Abschreibungen 0 0 -309 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -20 -12.658 
Betriebsergebnis 0 -18 2.351
Finanzergebnis 0 0 -570 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0 320
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 -890 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 0 -18 1.782
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 -112 
Sonstige Steuern 0 0 -3 
Jahresergebnis 0
0
10
50
1.042
0
-69 
0
-689.488 
0
0
0
0
0
0
0
1.042
982
0
0
187.934
187.934
187.193
689
244
386
59
1.041
151.188
25.093
51
0
-18 
691.839
690.810
1.667
- 108 -
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0 11.653
davon Gezeichnetes Kapital 0 1.000 10.000
Eigenkapitalquote 0,0% 94,2% 6,2%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 0 50 151.138
Verschuldungsgrad 0,0% >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% >1.000%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 0 274
Investitionsquote 0,0% 0,0% 39,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% -1,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% -1,8% 0,9%
Materialintensität 0,0% 0,0% 97,2%
Rohertrag 0 0 18.318
EBIT 0 -18 2.351
EBITDA 0 -18 2.660
ROCE 0,0% 1,7%
Personal
Personalintensität 0,0% 97,3% 0,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 27
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 0 0 149
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-1,8%
0,2%
982
0,0%
>1.000%
0,0%
6,2%
14,3%
107,1%
- 109 -
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Der in 2010 eingeschlagene Weg der Konzentrat ion auf den Privatkundenvertrieb wurde in 
2011 umgesetzt und ausgebaut. Hiermit einherge hend erfolgte die Abspaltung des Teilbetrie-
bes Geschäftskunden zum 1. Januar 2011 auf die Schwestergesellschaft ENTEGA Geschäfts-
kunden GmbH & Co. KG sowie im Oktober 2011 die Umfirmierung der ENTEGA Vertrieb 
GmbH & Co. KG zur ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG.  
 
Die Entwicklung der deutschen Energiemärkte in 2011 ist durch die im Jahresverlauf volatile 
Entwicklung der Großhandelspreise gekennzeichnet. Neben den seit  Jahren kontinuierlich stei-
genden Bezugskosten kommen Mehrbelastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 
hinzu. Die öffentliche Diskussion über die Strompreise erschwert dabei die Durchsetzung von 
kostendeckenden Verkaufspreisen. Auf den En dkundenmärkten hat sich im Jahr 2011 der 
Trend steigender Anbieterzahlen für Strom und Gas aus den Vorjahren fortgesetzt. Vor allem 
auf dem Gasmarkt war der Anstieg besonders deutlich zu spüren. Ebenfalls einen deutlichen 
Zuwachs hat die Anzahl der Angebote von Ökostrom und Ökogas erfahren, so dass sich die 
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG einem stärkeren Konkurrenzkampf stellen musste.  
 
Bei einer insgesamt durch die Abspaltung des Teilbetriebes Geschäftskunden verursachten 
ansteigenden Bilanzsumme von 186.892 TEUR bleibt der Einfluss dieses Vorgangs auf die Bi-
lanzstruktur von nachrangiger Bedeutung. 
 
Der Umsatz der ENTEGA Geschäftskunden lag im Geschäftsjahr 2011 mit 690.810 TEUR 
umstruktierungsbedingt über de m Niveau des Vorjahres. Den Erlösen stehen Beschaffungs- 
und Netzkosten in Höhe von 672.492 TEUR gegenüber.  
 
Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von rd. -18 TEUR auf rd. 1.667 TEUR 
verbessert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend hohe Liquidität. Die Planung der ENTEGA 
Privatkunden sieht für das Geschäftsjahr 2012 eine weitere Steigerung der Kundenanzahl und 
des Absatzes vor.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte durch die Richter Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
- 110 -
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG

ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 5890 7770 sowie www.entega.de
Gründung: Oktober 2010
Handelsregister: HRB 89325, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böddeker, Michael k.A.
Gey, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Rechtsstellung einer persönlich haftenden
Gesellschafterin bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co.
KG einzunehmen und deren Geschäfte zu führen. Die GmbH kann andere Unternehmen, die sich auf
diesem Gebiet oder auf angrenzenden Gebieten betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vertreten
und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
39
0
0
27
2
0
0
0
0
0
0
0
- 111 -

- 112 -

ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie www.entega.de
Gründung: 07.07.2003
Handelsregister: HRA 6993, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
efw-Suhl GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dinter, Frank k.A.
Müller, Cordelia k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gesellschaftszweck ist der Vertrieb von Energie sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem
Bereich. Ziel ist die Sicherstellung der örtlichen Energieversorgung. Die Gesellschaft kann andere
Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet betätigen gründen, erwerben, pachten oder vertreten und sich
an solchen Unternehmen beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
48,00%
- 113 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
8.035 2.835 0
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 137.584
Vorräte 250 500 196
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 92.950 150.328 101.041
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 44.384 44.014 36.642
Rechnungsabgrenzungsposten 274 396 253
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.160 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 20.844
Kapitalanteile -8.587 4.115 6.950
Rücklage 2.428 3.180 2.925
Bilanzergebnis 0 1.651 10.969
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.160 0 0
Sonderposten 8.035 2.835 0
Rückstellungen 32.449
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 850 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 950.111
Umsatzerlöse 950.111 931.391 480.969
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 22.743 9.630 8.897
Betriebsleistung 972.855
Betriebsaufwand
Materialaufwand -889.776 -853.983 -420.823 
Personalaufwand -15.672 -14.480 -8.596 
Abschreibungen -1.834 -7.058 -3.805 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -67.275 -64.993 -47.325 
Betriebsergebnis -1.702 507 9.317
Finanzergebnis -69 261 212
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 763 846 772
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -832 -585 -559 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -1.771 768 9.530
Außerordentliches Ergebnis 0 -225 -29 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.990 1.090 -430 
Sonstige Steuern -115 18 -5 
Jahresergebnis -4.876 
4.752
33.465
156.608
199.019
156.804
-940.515 
Aufwendungen für die Ingangsetzung des 
Geschäftsbetriebs
115.471
-480.549 
156.804
2.398
2.310
45
931.391
3.780
2.290
199.019
8.946
1.474
16
142.383
142.383
137.878
4.251
660
1.047
2.544
194.843
89.063
32.475
941.021
-974.557 
1.651
489.866
480.969
9.065
- 114 -
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0 20.844
davon Gezeichnetes Kapital -8.587 4.115 6.950
Eigenkapitalquote 0,0% 4,5% 14,6%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g -16.947 41.137 -67.545
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 161,7% 632,2%
Liquidität 3. Grades 98,1%
Investitionen 11.544 1.107 2.608
Investitionsquote 242,9% 29,3% 61,4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -0,5%
Eigenkapitalrentabilität < - 1.000% 18,5%
Gesamtkapitalrentabilität -3,1% 0,8% 6,4%
Materialintensität 91,5% 90,8% 85,9%
Rohertrag 60.335 77.408 60.146
EBIT -1.702 507 9.317
EBITDA 132 7.564 13.122
ROCE -7,4% 12,8%
Personal
Personalintensität 1,6% 1,5% 1,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 235 226 165
davon Auszubildende 4 0 2
Personalaufwand je Beschäftigte 67 64 52
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,9%
1,9%
583,1%
8.946
0,2%
106,4%
421,6%
>1.000%
43,5%
119,4%
- 115 -
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Der in 2010 eingeschlagene Weg der Konzentrat ion auf den Privatkundenvertrieb wurde in 
2011 umgesetzt und ausgebaut. Hiermit einherge hend erfolgte die Abspaltung des Teilbetrie-
bes „Geschäftskunden“ zum 1. Januar 2011 auf die Schwestergesellschaft ENTEGA Geschäfts-
kunden GmbH & Co. KG sowie im Oktober 2011 die Umfirmierung der ENTEGA Vertrieb 
GmbH & Co. KG zur ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG. Die Entwicklung der deutschen 
Energiemärkte in 2011 ist durch die im Jahres verlauf volatile Entwicklung der Großhandels-
preise gekennzeichnet. Neben de n seit Jahren kontinuierlich steigenden Bezugskosten kom-
men Mehrbelastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hinzu. Die öffentliche Dis-
kussion über die Strompreise erschwert dabei die Durchsetzung von kostendeckenden Ver-
kaufspreisen. Auf den Endkundenmärkten hat sich  im Jahr 2011 der Trend steigender Anbie-
terzahl für Strom und Gas aus den Vorjahren fortgesetzt. Vor allem auf dem Gasmarkt war der 
Anstieg besonders deutlich zu spüren. Ebenfalls einen deutlichen Zuwachs hat die Anzahl der 
Angebote von Ökostrom und Ökogas erfahren, so dass sich die ENTEGA Privatkunden GmbH & 
Co. KG einem stärkeren Konkurrenzkampf stellen musste.  
 
Bei einer insgesamt durch die Abspaltung des Teilbetriebes „Geschäftskunden“ verursachten 
rückläufigen Bilanzsumme bleibt der Einfluss dieses Vorgangs auf die Bilanzstruktur von nach-
rangiger Bedeutung. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 14,6 % 
und liegt damit um 10 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. 
 
Der Umsatz der ENTEGA Privatkunden lag im Geschäftsjahr 2011 mit 480.969 TEUR umstruk-
tierungsbedingt unter dem Niveau des Vorjahre s (931.391 TEUR) und verteilt sich auf die 
Sparten Strom mit rd. 330.000 TEUR und Erdgas mit rd. 151.000 TEUR. Den Erlösen stehen 
Beschaffungs- und Netzkosten in Höhe von 420.823 TEUR gegenüber.  
 
Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 1.651 TEUR auf 9.065 TEUR ver-
bessert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend hohe Liquidität. Die Planung der ENTEGA 
Privatkunden sieht für das Geschäftsjahr 2012 eine weitere Steigerung der Kundenanzahl und 
des Absatzes vor.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch die Richter Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, München, welche den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
- 116 -
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG

ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 0800/ 4800 888 sowie www.entega.de
Gründung: 2003
Handelsregister: HRB 8843, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Dinter, Frank k.A.
Müller, Cordelia k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Filbert, Albert Vorsitzender -
Ahrend, Dr. Klaus-Michael -
Fuchs, Sonja -
Mayer, Holger -
Schütt, Jürgen -
Wawrzik, Dr. Ulrich -
Zang, Alexander -
Zissel, Jörg -
Bezüge des Verwaltungsrats
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 54
Bilanzsumme 58
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
69
59
4
0
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen insg. 26 TEUR. Ein personalisierter Ausweis wird im
Folgejahr erfolgen. In diesem Jahr konnte der entsprechende Beschluss nicht rechtzeitig zur
Fertigstellung des Beteiligungsberichts herbeigeführt werden.
64
0
0
52
2
0
Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Rechtsstellung einer persönlich haftenden
Gesellschafterin bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 117 -

- 118 -

Forest Carbon Group AG
Anschrift: Rembrandtstraße 13, 60596 Frankfurt am Main
Kontakt: 06151/ 701 1250 sowie www.forestcarbongroup.de
Gründung: 22.10.2009
Handelsregister: HRB 86814, Amtsgericht Frankfurt am Main
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Dr. Gerd Schmidt 14,80%
Dr. Gerd Schmidt - stimmrechtslose Aktien 10,00%
Beteiligungen
ERA Carbon Offsets Ltd.
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Mayer, Holger k.A.
Zang, Alexander k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Geiß, Armin Vorsitzender k.A.
Johanssen, Klaus-Peter stv. Vorsitzender k.A.
Mosbrugger, Prof. Dr. Dr. h.c. Volk k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand des Unternehmens ist die Identifizierung, Entwicklung und das Betreiben der
Zulassungsverfahren sowie das Monitoring von vorwiegend forstwirtschaftlichen Emissionsminderungs-
projekten zur direkten und indirekten Generierung und Vermarktung von Forest Carbon Offsets (Verified
Emission Reductions - VERs, Certified Emission Reductions - CERs) im nationalen und internationalen
Maßstab sowie weitere Projekte im Bereich der Ecosystem Services.
Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf rd. 19 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
WBZ Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH 25,10%
50,10%
29,90%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 119 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 330
Vorräte 0 835 853
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5 290 81
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 325 581 308
Rechnungsabgrenzungsposten 0 5 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 55
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 0 0 10
Bilanzergebnis -45 26 256
Rückstellungen 13
Verbindlichkeiten 315
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 3 3
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -48 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
5.024
-3.094 
-564 
8
3.869
112
-187 
0
-298 
0
4.912
227
4.576
384
4.889
0
384
54
0
0
0
12
3.869
1.706
5.658
641
1.675
112
-45 
306 554
54
67
350
0
-45 
5.171
3.948
-1.481 
1.787
3.929
-4.470 
366
52
1.243
5.171
5.210
0
126
5.658
-203 
0
0119
0
0
-203 
0
1.377
298
0
0
0
0
0
-45 
0
-8 
-13 
-752 
-231 
-485 
-2 
-34 
-19 
0
0
0
-0 
0
-793 
0
0
-187 
0
0
0
-0 
0
0
-45 71 240
0
-110 
0
- 120 -
Forest Carbon Group AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 55
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 14,3% 2,2% 7,1%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 315
Verschuldungsgrad 598,4%
Anlagendeckungsgrad 2 102,3%
Liquidität 3. Grades 100,4%
Investitionen 58 0
Investitionsquote 108% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -82,0%
Gesamtkapitalrentabilität -11,7%
Materialintensität 0,0% 61,6%
Rohertrag 0 1.818
EBIT
EBITD
A
ROCE -12,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 5 6
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 89 79 4
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,2% 4,6%
0
100
306-45 554
4,2%
573319
3,2% 9,3%
25,9%
4,9%
1.444
27,1%
5,2%
126 366
12,9%
9,0%
30,8%
-43
65,7%
-314
100
56,2%
0
4.574
11,2%
>1.000% >1.000%
0
- 121 -
Forest Carbon Group AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Das Geschäftsmodell der Forest Carbon Group AG besteht darin, Unternehmen die aufgrund 
ihrer Geschäftstätigkeit in besonderer Weise von der Klimadebatte betroffen sind und über 
ausgeprägte CSR-Affinität verfügen, qualitativ hochwertige CO 2-Emissionsminderungen aus 
forstwirtschaftlichen Projekten (Forest Carbon Offsets) anzubieten. Der internationale Markt für 
Emissionsrechte auf Basis des Kyoto-Protokolls  wuchs im Jahr 2009 auf ein Volumen von 144 
Milliarden US-Dollar und für 2010 auf 142 Milliarden Euro. Für das Jahr 2011 liegen noch kei-
ne abschließenden Werte vor. Für das Jahr 2011  geht die Forest Carbon Group AG im Volunta-
ry Market von leichtem Wachstum bei Tonnenumsatz und Marktvolumen aus. 
 
Die Entwicklung klimaneutraler Produkte folgt dem Trend zu „grünen“ Produkten und damit 
der Notwendigkeit, unvermeidbare Treibhaus-Emissionen durch Ausgleichsprodukte zu kom-
pensieren.  
 
Der Aufbau einer sicheren, effizienten und qualitativ hochwertigen Lieferkette für Forest Carbon 
Offsets wurde vorangetrieben. Insgesamt wurden 2011 650.000 VERs im Rahmend des Liefer-
vertrages von der Forest Carbon Group AG an di e HEAG Südhessische Energie AG (HSE) gelie-
fert. Weitere 50.000 VERs wurden an externe Kunden außerhalb des Konzerns und an kon-
zernnahe Kunden bzw. Konzerngesellschaften geliefert. 
 
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 beträgt rd . 5.210 TEUR. Nach Personal- und Beschaf-
fungskosten erwirtschaftete die Gesellschaft ein Betriebsergebnis von 554 TEUR. Unter Be-
rücksichtigung von Ertragssteuern resultiert ein Jahresüberschuss i.H.v. 240 TEUR. 
 
Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft geordnet. 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 und 2013 wird mit einem positiven Ergebnis infolge von Absatz-
steigerungen gerechnet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 wurde von der BW PARTNER 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, durchg eführt, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
 
 
 
 
- 122 -
Forest Carbon Group AG

Future Energy Pissos No. 5 SARL
Anschrift: 165, Grand' Rue , 40550 Léon, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.11.2009
Handelsregister: 518 075 502. R.C.S. DA X
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Die Gesellschaft hat zum Gegenstand: Installation und Betrieb eines Photovoltaik-Parks Pissos Nr. 5 und
im Allgemeinen alle Finanz-, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie solche mit beweglichen
und unbeweglichen Gütern, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand oder mit allen ähnlichen
oder verbundenen Gegenständen zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung
des Unternehmens zu unterstützen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 123 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 537 182
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 1 1.743
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 1 500
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -18 63
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
970
0
0
0
0
0
-64 
0
0
0
970
13
16.725
0
5.766
0
0
0
0
0
0
0
0
538
5.759
10
0
0
0
-18 450
0
5.221
128
0
0
17.301
5.221
-18 
0
15.376
-519 
563
15.376
1.925
17.301
970
0
-17 
5.759
-323 
0
0
-18 
263
0
-585 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-18 
0
0
0
0
-394 
0
0
0
0
0
-125 
0
64
0
0
0
0
0
0
0
0 -18 81
0
-47 
0
- 124 -
Future Energy Pissos No. 5 SARL

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% -0,3% 3,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 10.549
Investitionsquote 0% 100% 69%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 970
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-0,3% 0,5%
5.221
1
-180 450
0,0%
845-18
-0,3% 3,7%
11,5%
8,4%
0
0,0%
1,1%
-17 563
0,0%
3,9%
9,3%
0
14,4%
10.958
500
105,9%
0
5.766
0,0%
< -1.000% >1.000%
0
- 125 -
Future Energy Pissos No. 5 SARL

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft Future Energy Pissos No. 5 SARL (Frankreich) wurde Ende 2009 gegründet. 
Der Sitz der Gesellschaft liegt in Frankreich. Ge sellschafter ist zu 100% die HSE Regenerativ 
GmbH. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines Photovoltik-Parks 
„Pissos Nr. 5“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und indus-
triellen Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indi-
rekt mit dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und 
Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die PV-Anlage wurde im Juni 2011 in Betrieb genommen. Die Anlage erzeugte in 2011 rund 
3.000 MWh Solarstrom und speiste diese in das örtliche Verteilnetz ein. Die Vergütung erfolgte 
entsprechend den französischen Vorgaben. 
 
Das Sachanlagevermögen i.H.v. rund 15.376 TEUR trägt mit knapp 90 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über Gesellschafterdarlehen. 
 
Den Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Ab schreibungen, sonstige betriebliche Aufwen-
dungen  sowie Zinsaufwendungen entgegen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stra sbourg, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt haben. 
 
- 126 -
Future Energy Pissos No. 5 SARL

HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hse.ag
Gründung: 01.01.2003
Handelsregister: HRB 5151, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Landkreis Da.-Dieburg und Gemeinden 5,12%
HEAG Pensionszuschusskasse VVaG 1,20%
Sonstige 0,64%
Beteiligungen
BLUENORM GmbH
citiworks AG
e-ben GmbH & Co. KG
e-ben Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
HSE Entsorgung AG
HSE Medianet GmbH
HSE Netz AG
HSE Regenerativ GmbH
HSE Technik GmbH & Co. KG
HSE Technik Verwaltungs-GmbH
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Nahwärmeversorgung Darmstadt-Dieburg GmbH
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Count + Care GmbH
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Forest Carbon Group AG
HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Stadtwerke Freiberg AG
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Hessenwasser GmbH & Co. KG
Bioenergie Aschaffenburg GmbH
Südwestdeutsche Rohrleitungsbau GmbH
Global Tech I Offshore Wind GmbH
Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG i.L.
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG
)
8KU Renewables GmbH
Versorgung mit Energie und Wasser sowie Entsorgung einschließlich des Baus, Betriebs und der
sonstigen Nutzung von Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, von Transportsystemen
für Energie, Wasser und Abwasser, die Planung, Baureifmachung, Einrichtung, Betreuung,
Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten und Grundstücken in allen Rechts- und Nutzungsformen
sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesen Bereichen.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
100,00%
100,00%
Thüga Aktiengesellschaft 40,01%
74,90%
74,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
74,90%
24,90%
53,03%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
49,00%
100,00%
100,00%
17,90%
15,00%
12,50%
50,10%
50,00%
27,33%
27,27%
25,10%
25,10%
- 127 -

Gasversorgung Unterfranken GmbH
Stadtwerke Langen GmbH
Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH
bauverein AG
EW Medien und Kongresse GmbH
GasLINE Telekomm.mbH
GasLINE Telekomm.mbH & Co. KG
WV Energie AG
Kurgesellschaft Bad Köni
g
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
Beirat
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Mayer, Holger Vorstand 418 TEUR
Niedermaier, Andreas Vorstand 270 TEUR
Wawrzik, Dr. Ulrich Vorstand 377 TEUR
Filbert, Albert Vorsitzender 484 TEUR
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Hoffmann, Walter Oberbürgermeister a.D. Vorsitzender 16,8 TEUR
Stang, Heinrich 1. stv. Vorsitzender 11,6 TEUR
Geiß, Armin 2. stv. Vorsitzender 11,6 TEUR
Hübner, Helmut 3. stv. Vorsitzender 7,8 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 7,5 TEUR
Angerer, Manfred 6,7 TEUR
Frankenberg, Dr. Peter 6,2 TEUR
Fried, Jürgen 6,6 TEUR
Heinz, Thomas 6,6 TEUR
Jakoubek, Alfred Landrat a.D. 6,7 TEUR
Kiendl, Heinrich 6,8 TEUR
Lehrian, Claudia 7,8 TEUR
Löwensen, Gunnar 6,4 TEUR
Ludwig, Theodor Stadtverordneter a.D. 6,7 TEUR
Neiß, Dagmar 7,8 TEUR
Noller, Ralf 7,8 TEUR
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter 7,8 TEUR
Reißer, Rafael Bürgermeister 6,6 TEUR
Schiffmann, Ilka 2,2 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Beirats entstanden Aufwendungen in Höhe von 217 TEUR.
2,00%
2,00%
0,88%
0,05%
11,05%
10,00%
9,00%
6,01%
5,72%
Die im Berichtsjahr für den Vorstand angefallenen Gesamtbezüge betrugen 1.549 TEUR.
- 128 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 392.198
Vorräte 6.109 7.728 12.029
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 226.156 281.633 322.840
Wertpapiere 34.853 0 0
Liquide Mittel 125.080 14.777 21.534
Rechnungsabgrenzungsposten 678 613 1.883
0 0 3.203
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 321.353
Gezeichnetes Kapital 146.278 146.278 146.278
Kapitalrücklage 105.336 105.336 105.336
Gewinnrücklagen 35.765 40.795 63.910
Bilanzergebnis 33.973 24.750 24.808
Sonderposten 2.410 1.775 269
Empfangene Ertragszuschüsse 11.219 11.964 12.466
Rückstellungen 180.520
Verbindlichkeiten 404.915
Rechnungsabgrenzungsposten 23 810 810
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 9.816
Sonstige Steuern -303 
Jahresergebnis
0
2011
81.700
0
632.270
-591.775 
-28.417 
360
673.034
42.492
-19.336 
0
1.225
0
589.778
169.886
664.466
920.440
533.538
784
920.440
85.021
441.759
500
1.618
556
617.547
304.138
1.039.100
173.854
704.340
35.471
32.235
-53.207 -37.558 
527.565
116.246
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
33.466
603.107
-664.389 
1.188.230
734.349
-793.018 
739.811
826.741
-669.828 
340.332
153.348
356.403
1.188.230
588.553
-1.801 
317.159
1.039.100
71.024
496
7.719
16.427
10.986
-1.183 
-28.694 
635.712
704.347
-7 
0
602.479
628
0
32.605
-28.677 
-567.000 
-33.143 
-6.554 
-71.009 
-686.428 
-29.027 
-8.471 
-55.774 
-7.272 
436
450
1.407
60.912
63.247
-42.364 
76.325
10.527
69.634
-108 
4.332
-7 
-7.545 
0
0
33.534 24.138 47.125
0
13.816
-156 
- 129 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 321.353
davon Gezeichnetes Kapital 146.278
Eigenkapitalquote 34,9% 30,5% 28,6%
Bankverbindlichkeiten 169.026
Veränderung Verschuldung 199.834
Verschuldungsgrad 185,7%
Anlagendeckungsgrad 2 109,1%
Liquidität 3. Grades 118,4%
Investitionen 70.320 113.821
Investitionsquote 13% 35% 14%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,6%
Eigenkapitalrentabilität 10,4%
Gesamtkapitalrentabilität 3,6%
Materialintensität 89,2% 93,6%
Rohertrag 36.107 -1.997
EBIT
EBITD
A
ROCE 5,8%
Personal
Personalintensität 5,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 266 292 338
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 125 99 84
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,3% 4,0%
255.585
146.278
25.23635.455 52.357
3,4%
59.62931.790
75,9% 69,7%
59,6%
8,0%
17.913
3,9%
5,4%
317.159 340.332
92,8%
7,8%
65,1%
43.927
13,8%
130.928
146.278
7,6%
168.303
128.623
4,5%
226,9% 249,0%
167.720
- 130 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Unternehmensstrategie der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), als ökologisch nachhal-
tiger Energie- und Infrastrukturdienstleister an der Entwicklung der deutschen Energiewirt-
schaft aktiv zu partizipieren, wurde gerade vor dem Hintergrund der Katastrophe in Fukushima 
auch im Jahr 2011 weiter forciert. Im Rahmen des Investitionsprogramms in erneuerbare 
Energieerzeugungskapazitäten wurden weitere Beteiligungen an Wind- und Solarparks akqui-
riert und die Errichtung der Biogasanlagen inte nsiviert. Komplementär hierzu werden die Ver-
triebsaktivitäten der ENTEGA weit er ausgebaut, um die Chancen, die sich aus der Positionie-
rung als Anbieter von Ökostrom und CO
2-neutralem Erdgas im Wettbewerb ergeben, proaktiv 
zu nutzen. 
 
Die Bilanzsumme der HSE erhöhte sich im Jahresvergleich um 14,4 % auf 1.188.230 TEUR, 
wobei rund 60 % der Veränderung auf der Aktivseite aus der Entwicklung des Anlagevermö-
gens resultiert. Der Anstieg des Anlagevermög ens wurde getragen durch die planmäßige Um-
setzung des Investitionsprogramms zum Ausbau  erneuerbarer Energien. Das Sachanlagever-
mögen erhöhte sich im Jahresvergleich um 37. 102 TEUR. Wesentliche Investitionen betrafen 
die im Bau befindliche Gasturbinenanlage. In  der Zunahme des Finanzanlagevermögens um 
55.487 TEUR bilden sich insbesondere die erfolgten Zahlungen in das Eigen- und Fremdkapital 
der Global Tech I Offshore Wind GmbH sowie die vor dem Hintergrund der Vertriebsrestruktu-
rierung betroffenen Gesellschaften erfolgte St ärkung der Eigenkapitalausstattung ab. Auch 
erfolgte durch die Abspaltung der Teilbetriebe von der citiworks AG bzw. der ENTEGA Vertrieb 
auf die ENTEGA Geschäftskunden eine Umbuch ung von Beteiligungsbuchwerten. Das Anlage-
vermögen ist zu 94,1 % durch Eigenkapital, em pfangene Ertragszuschüsse sowie mittel- und 
langfristiges Fremdkapital nahezu fristenkongruent gedeckt. Zur vollständigen fristenkongruen-
ten Deckung bestehen ausreichende Rahmen bei Konzerntöchtern. Die Investitionen des Be-
richtsjahres wurden bei einem leicht negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ge-
schäftsmodellkonform durch die Inanspruchnahme des bei der HSE Netz AG bestehenden Kon-
tokorrentrahmens finanziert. 
 
Das Umlaufvermögen stieg im Jahr 2011 um 52. 265 TEUR überwiegend verursacht durch ei-
nen höheren Forderungsbestan d gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gestiegenen 
sonstigen Vermögensgegenständen. Die Ford erungen gegenüber verb undenen Unternehmen 
wuchsen insbesondere aufgrund der Finanzieru ng der Aktivitäten der HSE Regenerativ GmbH 
im Bereich erneuerbarer Energien und höhe rer Forderungen aus Ergebnisübernahmen. Der 
Anstieg wurde teilweise kompensiert durch die nach der Ausfinanzierung des Strom- und Gas-
netzes vorgenommene Rückführung der Forderungen durch die HSE Netz AG. Die Ausfinanzie-
rung der HSE Netz AG durch die Emission einer Anleihe generierte im Jahr 2011 für die HSE 
weitere Mittel zur Finanzierung der Energiewende und ersetzt bisher nicht regulierungskonform 
gebundenes Eigenkapital in dem Tochterunternehmen. Die Forderungen aus Energielieferungen 
gegen Tochterunternehmen bewegen sich insgesamt auf dem Niveau de s Vorjahres. Der An-
stieg der sonstigen Vermögensgegenstände liegt  überwiegend in höheren Umsatzsteuerforde-
rungen begründet. Das Eigenkapital der Gesellschaft wuchs um 23.173 TEUR und beträgt in-
klusive des zur Ausschüttung vorgesehenen Betrages 340.332 TEUR. Die Eigenkapitalquote hat 
sich jedoch aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme um 1,9 Prozentpunkte reduziert und er-
reicht zum Bilanzstichtag 28,6 %. Die Rückstellungen stellen sich insgesamt auf dem Niveau 
des Vorjahres ein. Hier saldieren sich Effekte aus einer Erhöhung der Risikovorsorge für einen 
langfristigen Energiebezugsvertrag aufgrund stichtagsbezogener Marktpreisbewertungen für 
die Jahre 2012 bis 2014 mit geringeren Rückstellungen für personalbezogene Sachverhalte, 
Gewährleistungs- bzw. Sanierungssachverhalte sowie Beträge im Zusammenhang mit hoheitli-
chen Auflagen. Die Verbindlichkeiten erhöhen sich um 130.928 TEUR im Wesentlichen durch 
den nach der Ausfinanzierung der Strom- und Gasnetze erfolgten Mittelzufluss aus der HSE 
Netz AG. 
 
Überwiegend ursächlich für den Rückgang de r Umsatzerlöse um 16,4 % auf 588.553 TEUR 
sind geringere konzerninterne Stromlieferungen in Folge der Umstrukturierung der konzernin-
ternen Lieferkette. Gegenläufig wirkte der preisb edingte Anstieg der Erlöse im Gasbereich aus 
den konzerninternen Lieferungen von Mengen aus langfristigen Be zugsverträgen. Der Material-
aufwand enthält Aufwendungen aus der stichtagsbezogenen marktbasierten Risikovorsorge für 
einen langfristigen Energiebezugsvertrag. Obwohl das im Jahr 2011 notwendige Rückstellungs- 
 
 
- 131 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
niveau über dem des Vorjahres liegt, konnte dennoch ein mehr als ausgeglichenes Rohergebnis 
erzielt werden. Ohne Berücksichtigung des Sonder effekts ergibt sich eine im Jahresvergleich 
um 1,0 Prozentpunkte niedrigere Materialaufwandsquote von 94,6 %. Der Personalaufwand 
befindet sich trotz einer um 46 Mitarbeiter ge stiegenen durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl 
aufgrund geringerer Aufwendungen für die Altersversorgung insgesamt auf Vorjahresniveau. 
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist überwiegend auf den Wegfall be-
lastender Einmaleffekte aus Rückstellungsbildungen im Vorjahr zurückzuführen. Das Finanzer-
gebnis konnte im Jahresvergleich um 1.390 TEUR gesteigert werden, da höhere Zinsaufwen-
dungen insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen durch gestiegene Beteiligungser-
träge und Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens überkompensiert wurden.  
 
Insgesamt erwirtschaftete die HSE ein mehr al s verdoppeltes Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit von rund 33.466 TEUR. Unter Berücksichtigung der durch Steuererstattungen 
und Rückstellungsauflösungen geprägten Ertrag steuern ergibt sich nach dem Jahr 2006 der 
zweithöchste Jahresüberschuss in der Untern ehmensgeschichte in Höhe von 47.125 TEUR. 
Nach Einstellung von rd. 23.100 TEUR in die Ge winnrücklage erreicht die geplante Gewinnaus-
schüttung unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags mit etwa 24.800 TEUR Planniveau. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. Neben allgemeinen Ma rkt- und Betriebsrisiken bestehen regulie-
rungs-, erzeugungs-, bezugs- und absatzseitige Chancen wie auch Risiken aufgrund der künftig 
zu erwartenden volatilen Preisentwicklung auf den Energiemärkten sowie der Umsetzung der 
strategischen Ausrichtung des HSE-Konzerns. Daneben sind keine weiteren besonderen Risiken 
für das Unternehmen bekannt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Fr ankfurt am Main, welche den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
- 132 -
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

Hessenwasser GmbH & Co. KG
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie www.hessenwasser.de
Gründung: 19.12.2003
Handelsregister: HRA 53394, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 27,27%
ESWE Versorgungs-AG 18,20%
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gerau 18,20%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Abke, Wulf k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Die Wassergewinnung, der Wasserbezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung, der Transport u. die
Lieferung an Gesellschafterkunden u. sonstige Dritte sowie Entsorgung von Abwasser. Zu diesem Zweck
kann sie eigene Anlagen zur Wassergewinnung, zum Transport u. zur Abwasserentsorgung betreiben. Die
Gesellschaft kann insbesondere Anlagen u. Einrichtungen aller Art, die den genannten Zwecken zu
dienen geeignet sind, erwerben, errichten u. betreiben, alleine oder gemeinsam mit anderen, für eigene
oder fremde Rechnung. Sie kann auch alle sonstigen mit dem Beschaffungs- und Transportbereich
zusammenhängenden Geschäfte u. Maßnahmen einschließlich der Aufgaben der Abwasserreinigung
sowie des Betriebs von Entwässerungsanlagen sowie Planung u. Beratung auf allen diesen Gebieten
übernehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
36,30%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 133 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 14.944
Vorräte 87 61 59
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 14.844 12.989 10.831
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13 2.863 2.193
Rechnungsabgrenzungsposten 463 280 313
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 42.196 43.292
Kapitalanteile 16.500 16.500 16.500
Rücklage 22.327 22.327 22.327
Bilanzergebnis 3.370 3.590 4.465
Rückstellungen 11.675
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 276 249 229
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 72.187
Umsatzerlöse 71.575 71.642 72.063
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 612 631 717
Sonstige betriebliche Erträge 10.977 10.993 10.584
Betriebsleistung 83.164
Betriebsaufwand
Materialaufwand -37.047 -36.955 -36.939 
Personalaufwand -25.133 -24.827 -24.887 
Abschreibungen -7.668 -7.763 -8.054 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.696 -5.445 -4.981 
Betriebsergebnis 7.620 8.276 8.503
Finanzergebnis -2.916 -3.025 -2.934 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 10 9 6
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40 182 46
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.967 -3.216 -2.986 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 4.704 5.252 5.569
Außerordentliches Ergebnis 0 -387 -41 
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.161 -1.111 -919 
Sonstige Steuern -174 -163 -143 
Jahresergebnis 3.370
101.887
11.085
62.852
116.603
117.294
-74.990 
63.147
-74.861 
117.294
1.553
99.913
421
72.274
100.410
98.657
116.603
42.417
1.421
332
113.092
113.092
13.083
99.695
1.319
98.069
307
15.913
59.276
10.295
83.267
-75.543 
3.590
83.364
72.780
4.465
- 134 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 42.196 43.292
davon Gezeichnetes Kapital 16.500 16.500 16.500
Eigenkapitalquote 36,0% 36,4% 38,3%
Bankverbindlichkeiten 36.947 38.364 37.613
Veränderung Verschuldun
g -915 -295 -3.576
Verschuldungsgrad 178,0%
Anlagendeckungsgrad 2 78,7% 82,5%
Liquidität 3. Grades 40,6%
Investitionen 5.739 6.595 7.458
Investitionsquote 5,6% 6,6% 7,5%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,7%
Eigenkapitalrentabilität 8,0% 8,5%
Gesamtkapitalrentabilität 2,9% 3,1% 3,9%
Materialintensität 44,5% 44,4% 44,3%
Rohertrag 35.140 35.318 35.841
EBIT 7.631 8.285 8.509
EBITDA 15.298 16.048 16.563
ROCE 6,3% 7,6%
Personal
Personalintensität 30,2% 29,8% 29,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 414 413 377
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 61 60 66
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,8%
6,1%
161,2%
42.417
5,0%
46,4%
81,7%
174,9%
10,3%
42,8%
- 135 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben für Hessenwasser gegenüber 
dem Vorjahr weitgehend unverändert. Die Ergebnissituation ist trotz steigender Kosten für 
Energie- und Wasserfremdbezug und einem Rückgang der Wasserabgabemenge stabil.  
 
Die Umsatzerlöse liegen mit rd. 72.063 TEUR auf Vorjahresniveau (71.642  TEUR). 71 % der 
Umsätze werden mit den Gesellschafterkunden erzielt, mit denen Mindestabnahmemengen 
vereinbart sind. Das Jahresergebnis vor Steuern und vor außerordentlichem Ergebnis liegt auf-
grund reduzierter sonstiger betrieblicher Aufwendungen mit  rd. 5.569 TEUR um rd. 317 TEUR 
über dem Vorjahreswert. 
 
Die nutzbare Wasserabgabe im Jahr 2011 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % auf 
101,4 Mio. m
3.  
 
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von rd. 4.465 TEUR wird an die Ge-
sellschafter ausgeschüttet. 
 
Die Investitionen belaufen sich im Geschäftsjahr 2011 in Summe auf rd. 7.458 TEUR.  
 
Die Gesellschaft weist einen Cashflow aus laufen der Geschäftstätigkeit von 10.492 TEUR aus. 
Dieser konnte den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit, für die Auskehrung des Vorjah-
resergebnisses an die Gesellschafter sowie für die Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten voll-
ständig decken.  
 
Aufgrund gestiegener Energiekosten, steigender Kosten für den Wasserbezug sowie gestiegener 
tariflicher Entgelte wird im Geschäftsjahr 2012  mit einem geringeren Ergebnis gerechnet. 
 
Als wesentliche Einflussfaktoren für die zukünftige Entwicklung der Hessenwasser sind zu nen-
nen: 
 
 Auswirkungen des laufenden Kartellverfahrens 
 Erforderliche langfristige Absicherung der Wasserressourcen 
 Entwicklung der nationalen und europäischen Rahmenbedingungen für die Trinkwas-
serversorgung 
 Weitere Optimierung der Kostenstruktur 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch PWC, Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main , welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
- 136 -
Hessenwasser GmbH & Co. KG

Hessenwasser Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Taunusstraße 100, 64521 Groß-Gerau
Kontakt: 069/ 254 900 sowie www.hessenwasser.de
Gründung: 24.07.2003
Handelsregister: HRB 54935, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Mainova AG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 27,33%
ESWE Versorgungs-AG
Zweckverband Riedwerke Kreis Groß-Gera
u
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Abke, Wulf 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Filbert, Albert Vorsitzender k.A.
Alsheimer, Dr. Constantin 1. stv. Vorsitzender k.A.
Pschiebl, Michael 2. stv. Vorsitzender k.A.
Abram, Matthias k.A.
Ehrhardt, Willi k.A.
Hanke, Thomas k.A.
Jung, Annerose k.A.
Lechner-Befard, Jürgen k.A.
Lipinski, Artur k.A.
Oschinski, Hans-Joachim k.A.
Schodlok, Ralf k.A.
Tollebeek, Torsten k.A.
Wawrzik, Dr. Ulrich k.A.
Will, Thomas k.A.
Zientek, Joachim k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme
der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. Die Gesellschaft ist
insbesondere berufen, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma Hessenwasser GmbH & Co. KG
die Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu
führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
36,33%
Die Geschäftsleitung erhielt im Berichtszeitraum keine Vergütung durch die Gesellschaft.
18,17%
18,17%
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Berichtszeitraum Bezüge von in Summe 34 TEUR.
- 137 -

TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 3
Eigenkapital 52
Bilanzsumme 110
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
62
0
0
58
3
0
0
0
68
55
3
0
- 138 -
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH

HSE AVG Beteiligungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 13.12.2004
Handelsregister: HRB 9595, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
E.ON Bayern AG
Beteiligungen
Gasversorgung Unterfranken GmbH
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Janousch-Steiner, Anke 0 TEUR
Setz, Dr. Natalie 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge durch die HSE AVG Beteiligungs-GmbH.
50,00%
9,46%
13,95%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 50,00%
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Beteiligung, das Halten und die Verwaltung anderer
Unternehmen sowie von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere solcher Unternehmen, die die
Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme zum Gegenstand haben. Die Gesellschaft kann
andere Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder auf angrenzenden Gebieten betätigen, gründen,
erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen.
- 139 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 443
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 255 151 228
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 188 196 205
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 15.208
Gezeichnetes Kapital 52 52 52
Kapitalrücklage 15.156 15.156 15.156
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 164
Verbindlichkeiten 890
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 0 18
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -85 
Sonstige Steuern 0
Ergebnisabführun
g -500 
Jahresergebnis
0
-19 
0
-436 
000
0
4
0
-18 
0
0
0
0
0
-78 
501
515
-20 
587
1
573
0
0
0
-13 
0
0
0
-12 
25
0
0
0
0
0
0
25
13
510
0
0
585
1
0
-16 
0
15.208
16.166
15.819
-20 
15.208
0
433
16.252
0
0
-12 
16.252
15.819
-13 
25
515514
12 5
15.819
0
0
0
0
15.819
347
16.166
18
0
25
16.262
939
0
16.262
0
15.819
0
0
0
20
1.005
-15 
0
-496 
0
2011
525
0
25
0
0
0
15.819
25
- 140 -
HSE AVG Beteiligungs-GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 15.208
davon Gezeichnetes Kapital 52
Eigenkapitalquote 93,5% 94,1% 93,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -92
Verschuldungsgrad 6,9%
Anlagendeckungsgrad 2 96,1%
Liquidität 3. Grades 42,0%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
6,3% 6,9%
0
0,0%
66
52
0,0%
0
49
528
0,0%
0,1%
36,2%
0,0%
0,1%
15.208 15.208
530599
96,1% 96,1%
42,2%
0,0%
0
599528 530
0,0%
0,0% 0,0%
0
52
- 141 -
HSE AVG Beteiligungs-GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE AVG Beteiligungs-GmbH, Darmstadt, hält als Beteiligungsgesellschaft Anteile an der 
Gasversorgung Unterfranken GmbH und an de r Aschaffenburger Versorgungs-GmbH. Darüber 
hinaus betreibt sie keine Geschäfte. 
 
Im Berichtsjahr fielen Erträge aus der Verwaltungspauschale, Erträge aus Beteiligungen an der 
Aschaffenburger Versorgungs-GmbH, sonstige Zinserträge sowie Erträge aus der Auflösung von 
Steuerrückstellungen an.  
 
Die Gesellschaft hat einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HEAG Süd-
hessische Energie AG (HSE) abgeschlossen, auf dessen Grundlage das gesamte Jahresergebnis 
an die HSE abgeführt wird.  
 
Für die Folgejahre sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit beabsichtigt.  
 
Die Gesellschaft beschäftigt kein Personal.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Neben allgemeine n Markt- und Betriebsrisiken bestehen keine 
weiteren besonderen Risiken für das Unternehme n. Der Geschäftsführung sind danach keine 
Risiken bekannt, die für das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete 
Gegenmaßnahmen adäquat gesteuert werden können. 
 
Besondere Chancen ergeben sich aufgrund der reinen Holdingfunktion der Gesellschaft nicht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch MOOG & Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, welcher den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt hat. 
 
- 142 -
HSE AVG Beteiligungs-GmbH

HSE Energie France SAS
Anschrift: 9 place Kléber , 67000 Strasbourg, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.09.2010
Handelsregister: 524 803 616 R.C.S. Strasbour g
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Beteiligungen
Parc éolien Baudignécourt SAS
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Parc éolien le Charmois SAS
Parc éolien les Douves des Epinettes SA
S
Parc éolien Montafilant SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Hauptversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand der Firma sowohl in Frankreich als auch in allen anderen Ländern ist die Konzipierung und
Entwicklung und der Betrieb sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen auf der Grundlage von
Geothermie, Wasser, Wind und Sonne sowie der Handel und Weiterverkauf des produzierten Stroms aus
erneuerbaren Energien.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 143 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 163 8
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 8 145
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 8 3.932
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -40 -72 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
105
0
0
0
22.829
0
-65 
0
0
0
105
10
19.113
0
12.431
0
0
0
0
0
0
0
12.239
171
12.409
10
135
0
0
-39 -25 
0
0
-33 
0
0
22.982
12.239
-174 
135
22.829
-130 
3.860
0
153
22.982
105
0
-32 
12.409
-8 
0
0
-40 
581
0
-588 
0
135
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-174 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-130 
0
65
-1 
0
0
0
0
0
0
0 -40 -33 
0
0
0
- 144 -
HSE Energie France SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% -0,3% 16,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 14.514
Investitionsquote 0% 100% 64%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 105
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-0,3% -0,1%
12.239
8
-390 -25
-29,4%
-25-39
-0,3% 16,9%
0,8%
-31,0%
135
0,0%
0,2%
-32 3.860
0,0%
2,4%
1,4%
0
-0,8%
6.682
3.932
125,2%
0
12.431
0,0%
< -1.000% 495,4%
0
- 145 -
HSE Energie France SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft HSE Energie France SAS (Fra nkreich) wurde im September 2010 gegründet. 
Der Sitz der Gesellschaft liegt in Frankreich. Ge sellschafter ist zu 100% die HSE Regenerativ 
GmbH. 
 
Hauptzweck der HSE Energie France SAS ist die Konzipierung, die Entwicklung und der Betrieb 
sowie der Verkauf von Energieproduktionsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien sowie 
dem Handel und Weiterverkauf des produzierten Stromes aus erneuerbaren Energien. Des Wei-
teren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen Geschäfte sowie mit bewegli-
chen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen Gegenstand zu-
sammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Unternehmens zu 
unterstützen. 
 
Die HSE Energie France SAS konnte im Berichts jahr 2011 in diesem Marktsegment ihr Strom-
merzeugungsportfolio ausbauen und in weitere Windenergieprojekte in Frankreich investieren. 
Im Berichtsjahr 2011 wurden zwei Projektgesellschaften erworben, durch die sich die im Bau 
befindliche Kraftwerkskapazität in der HSE Energie France-Gruppe um 22 MW erhöht. 
 
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Energie France SAS ist geprägt durch die Anteile an den Pro-
jektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben.  
 
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital sowie langfristigen Darlehen 
der HSE Regenerativ GmbH. Die Gesellschaft is t mit einem angemessenen Finanzrahmen aus-
gestattet. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stra sbourg, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt haben. 
HSE Energie France SAS
- 146 -

HSE NATURpur Energie AG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 3403 sowie www.naturpur-ag.de
Gründung: 29.04.1999
Handelsregister: HRB 7496, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Horn, Markus Vorstand k.A.
Krebs, Matthias Vorstand k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Filbert, Albert Vorsitzender k.A.
Wawrzik, Dr. Ulrich 1. stv. Vorsitzender k.A.
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter 2. stv. Vorsitzender k.A.
Bradna, Monika Stadtverordnete a.D. k.A.
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L k.A.
Koch, Karl-Heinz k.A.
Mayer, Holger k.A.
Neiß, Dagmar k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats entstanden im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von 10 TEUR.
Gegenstand des Unternehmens ist die Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen
(insbesondere aus Wasserkraft, Wind, Biogas, Biomasse, Geothermie und Sonne) sowie aus Kraft-Wärme-
Kopplungsanlagen einschließlich der Dienstleistungen auf diesem Gebiet.
- 147 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 440
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 92 156 179
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 348 16 249
Rechnungsabgrenzungsposten 11 28 27
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 3.225
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 1.550 1.550 1.550
Gewinnrücklagen 790 796 796
Bilanzergebnis -114 -121 -368 
Rückstellungen 160
Verbindlichkeiten 123
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -1 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-340 
0
-37 -7 -247 
0
1
0
-0 
0
0
-236 
0
0
-8 
1
0
-49 
0
0
-8 
-187 
-70 
-204 
-74 
-203 
-0 
-210 
-126 
563
453
0
0
458
0
0
106
-30 
-15 
0
0
1
0
0
-15 
-7 
3.225
3.559
3.923
-497 
2.978
3.923
429
4.378
600
458
-593 
4.378
3.359
-481 
490
93-29 
9 108
3.058
3.359
0
0
0
0
172
3.559
104
453
36
3.508
230
0
3.508
3.057
0
0
0
600
440
960
-8 
0
0
2011
0
0
605
-211 
-0 
0
0
5
- 148 -
HSE NATURpur Energie AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 3.225
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 91,9% 90,6% 68,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -707
Verschuldungsgrad 8,8%
Anlagendeckungsgrad 2 106,9%
Liquidität 3. Grades 183,5%
Investitionen 123 806
Investitionsquote 4% 15% 21%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -8,0%
Eigenkapitalrentabilität -1,1%
Gesamtkapitalrentabilität -1,0%
Materialintensität 33,3% 34,9%
Rohertrag 270 389
EBIT
EBITD
A
ROCE -1,1%
Personal
Personalintensität 12,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 70 0 0
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
10,4% 47,0%
0
-8,3%
730
1.000
-0,2%
0
107
180
41,5%
-6,1%
54,0%
0,0%
0,0%
3.225 2.978
345213
96,5% 76,3%
31,0%
-41,1%
250
9-30 108
-1,4%
-0,2% -5,6%
506
1.000
- 149 -
HSE NATURpur Energie AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Nach der Neuausrichtung der HSE NATURpur Energie AG erzielt die Gesellschaft ihre Einkünfte 
weitgehend aus der Erzeugung regenerativen Stroms, der nach dem Erneuerbaren-Energien-
Gesetz (EEG) vergütet wird. Seit dem 1. Januar 2008 hat die NATURpur keine eigenen Kunden 
mehr in der direkten Energiebe lieferung, sondern konzentriert die Geschäftstätigkeit in den 
Bereichen Dienstleistungen für die Errichtung  von regenerativen Ener gieerzeugungsanlagen 
sowie Forschung und Entwicklung.  
 
Aus den im Berichtsjahr betriebenen 128 Photovol taikanlagen erzielte die Gesellschaft im Ge-
schäftsjahr 2011 aus Einspeisevergütungen Umsa tzerlöse in Höhe von 600 TEUR, die im We-
sentlichen aufgrund der gegenüber dem Vorj ahr höheren Sonneneinstrahlung um 147 TEUR 
bzw. 32 % erhöht sind. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbessert sich von 1 TEUR auf rd. 93 TEUR 
in 2011. Durch aperiodische Steueraufwendungen ergibt sich ein Bilanzverlust zum 
31.12.2011 in Höhe von rd. 368 TEUR. 
 
Insgesamt investierte NATURpur im Jahr 2011 rd. 806 TEUR in den Ausbau regenerativer Er-
zeugungsanlagen. Im Geschäftsjahr 2011 wurde die installierte Leistung um rd. 326 kW
p auf 
eine Gesamtkapazität von rd. 1.430 kWp erhöht.   
 
Im Saldo von Investitionen in regenerative Er zeugungsanlagen sowie Abschreibungen stieg das 
Anlagevermögen auf 3.923 TEUR. Bei steigender Bilanzsumme vermindert sich die Eigenkapi-
talquote auf 68 % und deckt das Anlagevermögen zu rd. 76 %. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Der Vorstand erwartet für das Jahr 2012 und Folgejahre durch die vorgenommenen Maßnah-
men der Geschäftstätigkeit angemessene Ergebnisse. Aus ökologischer Verantwortung und aus 
wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus wird sich die HSE NATURpur Energie AG weiter aktiv an 
der Energieversorgung der Zukunft in der Region beteiligen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch MOOG & Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, welcher den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk erteilt hat. 
 
- 150 -
HSE NATURpur Energie AG

HSE Netz AG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 01.07.2007
Handelsregister: HRB 86706, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Groß, Dr.-Ing. Ulrich k.A.
Kalisch, Reinhard k.A.
Krebs, Matthias k.A.
Litters, Lothar k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Hoffmann, Walter Oberbürgermeister a.D. Vorsitzender -
Stang, Heinrich 1. stv. Vorsitzender -
Geiß, Armin 2. stv. Vorsitzende r -
Hübner, Helmut 3. stv. Vorsitzende r -
Ahrend, Dr. Klaus-Michael -
Angerer, Manfred -
Frankenberg, Dr. Peter -
Fried, Jürgen -
Heinz, Thomas -
Jakoubek, Alfred Landrat a.D. -
Kiendl, Heinrich -
Lehrian, Claudia -
Löwensen, Gunnar -
Ludwig, Theodor Stadtverordneter a.D. -
Neiß, Dagmar -
Noller, Ralf -
Petry, Prof. Dr. Lothar Stadtverordneter -
Reißer, Rafael Bürgermeister -
Schiffmann, Ilka -
Schütt, Jürgen -
Bezüge des Aufsichtrats
Die Bezüge des Vorstandes beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf 120 TEUR.
100,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen insg. 27 TEUR. Ein personalisierter Ausweis wird im
Folgejahr erfolgen. In diesem Jahr konnte der entsprechende Beschluss nicht rechtzeitig zur
Fertigstellung des Beteiligungsberichts herbeigeführt werden.
Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verwalten und Verpachten von Eigentum an
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften.
- 151 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 27.738
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 27.409 4.799 178.831
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 329 114 89.585
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 5.459
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 384.150
Gezeichnetes Kapital 200.000 200.000 200.000
Kapitalrücklage 149.130 149.130 149.130
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 35.021 32.657 21.950
Empfangene Ertragszuschüsse 89.672 86.046 84.825
Rückstellungen 84.532
Verbindlichkeiten 38.629
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 57.471 56.073
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -6.930 
Sonstige Steuern -29 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
65.585
0
-120 
2.969
10.229
400
-787 
0
0
0
65.185
24.789
321.291
596.984
20.845
3.438
596.984
555.579
10.229
0
0
3.167
10.229
4.913
571.552
25.404
64.593
1.196
43.911
33.677 34.020
569.246
553.243
26.958
63.008
-29.623 
858.058
566.640
-32.111 
65.789
584.184
-31.565 
371.080
570.985
268.415
858.058
65.185
0
381.787
571.552
-7.061 
0
0
39.615
8.493
0
-15.554 
64.129
64.593
0
0
63.008
0
0
1.121
34.506
0
0
-27.721 
-4.386 
0
-4 
-26.929 
-2.694 
-28.844 
0
0
-8.865 
9.405
9.592
-2.601 
6.589
136
5.938
-25 
94
0
-281 
0
0
35.021 32.657 21.949
0
-4.981 
-29 
- 152 -
HSE Netz AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 384.150
davon Gezeichnetes Kapital 200.000
Eigenkapitalquote 64,3% 66,8% 43,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 24.923
Verschuldungsgrad 55,4%
Anlagendeckungsgrad 2 67,5%
Liquidität 3. Grades 22,5%
Investitionen 29.952 46.799
Investitionsquote 5% 4% 8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 55,6%
Eigenkapitalrentabilität 9,1%
Gesamtkapitalrentabilität 5,9%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 63.008 65.185
EBIT
EBITD
A
ROCE 6,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 4
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 00 3 0
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,7% 2,6%
25.286
200.000
40.26744.098 34.020
50,6%
62.86467.988
67,4% 63,5%
>1.000%
33,7%
64.593
0,0%
6,1%
381.787 371.080
0,0%
4,5%
10,6%
71.027
5,9%
300.447
200.000
8,6%
0
-17.785
0,2%
49,7% 131,2%
0
- 153 -
HSE Netz AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) wa r bis zum 30. Juni 2007 in 72 südhessischen 
Kommunen Verteilnetzbetreiber für die Energien Strom und Gas. Zur Verwirklichung der recht-
lichen Entflechtung nach § 7 Abs. 3 EnWG verf olgte die HSE ein zweistufiges Konzept. Zu-
nächst wurde der Netzbetrieb der HSE in die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar 
GmbH & Co. KG eingebracht. Die VNB hat dabei die Strom- und Gasnetze der HSE zum 1. Juli 
2007 gepachtet, so dass der Netzbetrieb unabhängig von den sonstigen Tätigkeitsgebieten der 
Energieversorgung gewährleistet ist. Die HSE g liederte dann in einer zweiten Stufe den Teilbe-
trieb nach Maßgabe des Ausgliederungsplans vom 28. September 2007 sowie ihres Zustim-
mungsbeschlusses vom 19. Dezember 2007 rechtlich aus. Die HSE Netz AG wurde am 
13. März 2008 in das Handelsregister eingetra gen. Hierdurch wurde das Eigentum an den 
Teilbetrieb „Strom- und Gasverteilnetzen“ sowie der Pachtvertrag mit der VNB mit wirtschaftli-
cher Wirkung zum 1. Juli 2007 in die HSE Netz AG ausgegliedert. Damit wurde nicht nur der 
Netzbetrieb, sondern auch das Eigentum an den Strom- und Gasnetzen organisatorisch und 
gesellschaftsrechtlich von den übrigen Gebieten der Energieversorgung getrennt. Gesell-
schaftszweck der HSE Netz AG ist das Halten , Verwalten und Verpachten von Eigentum an 
Energieversorgungsnetzen sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaf-
ten.  
 
Die HSE Netz AG ist als primär Vermögen verwaltendes Unternehmen lediglich mittelbar über 
ihr Tochterunternehmen Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG von 
den Auswirkungen der Regulierung der Strom- und Gasmärkte betroffe n. Zum Ende des Ge-
schäftsjahres 2011 haben die Kommunen Seeheim-Jugenheim, Lautertal, Lampertheim und 
Lorsch neue Konzessionsverträge mit Mitbewer bern abgeschlossen. Die Kommune Rodgau hat 
mit Wirkung zum 01. Juni 2012 für das Gasnetz einen Konzessionsvertrag mit einem Mitbe-
werber abgeschlossen. 
 
Die Ertragslage ist bestimmt durch die Pachte rlöse der Gesellschaft von rd. 57.200 TEUR so-
wie rd. 8.000 TEUR Erlöse aus der Auflösung ve reinnahmter Ertragszuschüsse. Die Abschrei-
bungen auf Immaterielle Vermögensgegenst ände des Anlagevermögens und Sachanlagen 
betragen rd. 28.844 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um 1.785 TEUR 
unter dem Vorjahresniveau. Die Zinserträge des Geschäftsjahres resultieren i.H.v. 7.700 TEUR 
aus Darlehen an verbundene Unternehmen sowi e in Höhe von 700 TEUR aus Zinserträgen aus 
den besicherten Konten. Im Berichtsjahr fielen erstmalig Zinsaufwendungen aus der Anleihe in 
Höhe von 15.400 TEUR an. Unter Berücksichti gung des Steueraufwandes von rd. 5.000 TEUR 
hat sich der Jahresüberschuss auf rd. 21.949 TEUR reduziert. 
 
Die Bilanzstruktur der Gesellschaft ist durch die Buchwerte der an die VNB KG verpachteten 
Energieversorgungsnetze gepräg t. Wie im Vorjahr trägt das Sachanlagevermögen mit rund 
66,5 % maßgeblich zur Bilanzsumme bei.   
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die Ernst & 
Young, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
 
 
 
 
- 154 -
HSE Netz AG

HSE Regenerativ GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1071 sowie www.hse.ag/regenerativ/
Gründung: 18.02.1981
Handelsregister: HRB 2812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
Future Energy Pissos No. 5 SARL
HSE Energie France SAS
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Piecki Sp. z o.o.
Windpark Esperstedt-Obhausen GmbH & Co. KG
SWM Wind Havelland GmbH & Co. K
G
Energiegenossenschaft Pfungstadt e.G.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Horn, Markus k.A.
Setz, Dr. Natalie k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
49,00%
33,33%
12,50%
5,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und der Betrieb von Kraftwerken im Bereich der
erneuerbaren Energien, der Verkauf des erzeugten Stromes bzw. Einspeisung des erzeugten Stromes
nach dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG), die
Beteiligung an Gesellschaften zu diesem Zweck sowie damit zusammenhängende Tätigkeiten.
- 155 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 14.791
Vorräte 0 0 216
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 14.636 7.037 31.328
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 156 7 320
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 93
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 53 9.953 9.953
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -60 1 96
Rückstellungen 4
Verbindlichkeiten 28.861
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
-60 62 96
0
8
0
-61 
0
0
0
0
0
0
-54 
0
-272 
1.075
474
105
0
0
0
-43 
0
0
0
-6 
0
0
0
0
0
0
0
0
-6 
151
0
1.283
62
816
0
-5.085 
0
10.055
93.559
84.605
-272 
10.149
0
31.865
116.469
0
0
-6 
116.469
86.516
-43 
0
96-60 
-43 -55 
14.167
0
0
0
0
86.515
7.043
93.559
26
0
0
28.958
83.478
0
28.958
0
14.166
216
0
216
18
106.302
-1.444 
0
0
2011
3.137
0
216
0
0
0
84.605
0
- 156 -
HSE Regenerativ GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 93
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 0,3% 10,7% 8,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 28.858
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0,7%
Liquidität 3. Grades 51,2%
Investitionen 14.166 10.295
Investitionsquote 100% 84% 12%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -63,9%
Gesamtkapitalrentabilität -0,2%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 216
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
830,5% >1.000%
0
0,9%
22.825
100
0,6%
0
54.617
-6
0,0%
4,4%
8,4%
0,0%
1,6%
10.055 10.149
4.3651.031
11,6% 12,0%
30,0%
44,3%
0
1.031-6 4.365
0,0%
0,1% 0,1%
72.349
100
- 157 -
HSE Regenerativ GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Hauptgeschäftszweck der HSE Regenerativ GmbH  ist die Planung und der Betrieb von Kraft-
werken im Bereich der Erneuerbaren Energien, der Verkauf bzw. die Einspeisung des erzeugten 
Stroms sowie die Beteiligung an Gesellschaften, die diese Geschäftszwecke verfolgen. 
 
Die HSE Regenerativ GmbH konnte im Berichtsjahr 2011 in diesem Marktsegment ihr Strom-
erzeugungsportfolio deutlich ausbauen und hat in Wind- und PV-Kraftwerke in Deutschland und 
im europäischen Ausland investiert. Im Berich tsjahr wurden Projektgesellschaften erworben, 
durch die sich die installierte oder im Bau befindliche Kraftwerkskapazität in der HSE Regene-
rativ-Gruppe auf rund 175 MW weiter erhöhen wird. 
 
Die Aktivseite der Bilanz der HSE Regenerativ GmbH ist im Wesentlichen geprägt  durch die 
Anteile an Projektgesellschaften und langfristigen Ausleihungen zur Finanzierung derselben. 
Insgesamt tragen die Finanzanlagen mit 84.605 TEUR zur Bilanzsumme von 116.469 TEUR 
bei. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über Eigenkapital und langfristige Darlehen 
der HEAG Südhessische Energie AG (HSE). 
 
Die Gesellschaft ist mit einem angemessenen Fi nanzrahmen ausgestattet. Die Zahlungsfähig-
keit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 
 
Die Ertragslage der Gesellschaft ist geprägt von ersten Beteiligungserträgen und dem Saldo 
aus Finanzierungserträgen und –aufwendungen. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss i.H.v. 
rd. 96 TEUR erwirtschaftet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte  durch BW Partner,  
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt 
hat. 
- 158 -
HSE Regenerativ GmbH

HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG
Anschrift: c/o Gut Helmeringen, Helmeringen 43, 89415 Lauingen, Donau
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 17176, Amtsgericht Lauingen
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Lauingen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 159 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 4.412
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 4.412 54 75
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 1.826 1.959
Rechnungsabgrenzungsposten 0 194 183
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -12 4.300
Kapitalanteile 1 1 1
Rücklage 0 3.727 3.727
Bilanzergebnis -12 262 573
Rückstellungen 4.102
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 3.135 3.448
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 0
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 -142 -134 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -1.366 -1.366 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7 -127 -141 
Betriebsergebnis -7 1.502 1.807
Finanzergebnis -5 -1.136 -1.157 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 1 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5 -1.136 -1.157 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -12 366 650
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -92 -77 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -12 
27.316
101
23.934
28.024
31.728
-1.634 
27.637
-1.641 
31.728
0
27.316
0
3.135
25.950
25.950
28.024
3.990
0
0
26.800
26.800
2.033
24.584
0
24.584
0
1.880
22.316
184
3.136
-7 
274
3.448
3.448
573
- 160 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital -12 4.300
davon Gezeichnetes Kapital 1 1 1
Eigenkapitalquote 0,0% 14,2% 16,0%
Bankverbindlichkeiten 0 23.509 22.126
Veränderung Verschuldun
g 27.637 -3.703 -1.618
Verschuldungsgrad < -1.000% 523,2%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 107,5%
Liquidität 3. Grades 13,9%
Investitionen 27.316 0 0
Investitionsquote 100,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 104,3% 6,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 1,0% 2,1%
Materialintensität 0,0% 4,5% 3,9%
Rohertrag 0 2.993 3.314
EBIT -7 1.502 1.807
EBITDA -7 2.868 3.172
ROCE 0,0% 6,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,1%
16,6%
3.990
8,7%
357,4%
106,0%
602,4%
13,3%
543,2%
- 161 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG wu rde als Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaikanlage gegründet. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regeln-
de Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Photovoltaik-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 24.584 TEUR trägt rund 92 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Die installierten Photovoltaikanlagen haben einen Ertrag von rund 10.800 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierten Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich 
bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
- 162 -
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88576, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
34
25
2
0
38
0
0
27
2
0
Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Solarpark Lauingen GmbH
& Co. KG
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 163 -

- 164 -

HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmsatdt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 29.12.2009
Handelsregister: HRA 84355, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Leiwen, mit dem Ziel, den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist berechtigt,
alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 165 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.064
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 2.019 10 52
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 45 719 803
Rechnungsabgrenzungsposten 378 359 337
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -45 1.522
Kapitalanteile 0 0 0
Rücklage 0 1.365 1.365
Bilanzergebnis -45 39 157
Rückstellungen 8
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 59
Umsatzerlöse 59 1.156 1.211
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 48 4 24
Betriebsleistung 107
Betriebsaufwand
Materialaufwand -0 -43 -41 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -43 -521 -521 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -17 -83 -85 
Betriebsergebnis 46 513 588
Finanzergebnis -91 -414 -395 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 037
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -91 -418 -401 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -45 99 193
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -14 -37 
Sonstige Steuern 0 -0 -0 
Jahresergebnis -45 
10.371
22
9.522
10.948
12.813
-647 
12.850
-647 
12.813
0
10.371
0
1.156
9.861
9.861
10.948
1.405
0
0
10.532
10.532
855
9.340
0
9.340
0
729
8.945
66
1.160
-61 
85
1.235
1.211
157
- 166 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital -45 1.522
davon Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Eigenkapitalquote -0,4% 12,8% 14,4%
Bankverbindlichkeiten 9.608 9.472 8.906
Veränderung Verschuldun
g 12.850 -3.328 -577
Verschuldungsgrad < -1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 92,2% 111,6%
Liquidität 3. Grades 63,5%
Investitionen 10.414 11 0
Investitionsquote 100,4% 0,1% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -76,9%
Eigenkapitalrentabilität 99,7% 6,0%
Gesamtkapitalrentabilität -0,4% 0,8% 1,5%
Materialintensität 0,0% 3,7% 3,3%
Rohertrag 59 1.113 1.170
EBIT 46 513 588
EBITDA 89 1.034 1.109
ROCE 0,5% 5,3%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,6%
12,9%
592,2%
1.405
7,3%
>1.000%
110,3%
679,5%
10,3%
818,6%
- 167 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG wurde als Zweckgesellschaft zur Projektierung, Er-
richtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaikanlage gegründet. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regeln-
de Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Photovoltaik-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 9.340 TEUR trägt zu 89 % zur Bilanzsumme der Ge-
sellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Die installierten Photovoltaikanlagen haben ei nen Ertrag von rund 3.800 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierten Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich 
bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
- 168 -
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 02.11.2009
Handelsregister: HRB 88575, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Solarpark Leiwen GmbH &
Co. KG
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
38
0
0
28
2
0
0
0
34
25
2
0
- 169 -

- 170 -

HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 13.06.2000 / Eintritt HSE: 07.10.2010
Handelsregister: HRA 84367, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung,
insbesondere in Thüngen, mit dem Ziel den erzeugten Strom zu verkaufen. Die Gesellschaft ist
berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen, welche geeignet erscheinen, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist berechtigt, sich zur Durchführung ihrer
Aufgaben Dritter zu bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 171 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 75 12
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 1.308 4.934
Rechnungsabgrenzungsposten 0 644 592
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 14.021
Kapitalanteile 0 12.729 12.729
Rücklage 000
Bilanzergebnis 0 121 1.292
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 2.514 6.153
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 313 0
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 -106 -200 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 0 -1.032 -2.478 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 -736 -388 
Betriebsergebnis 0 952 3.087
Finanzergebnis 0 -775 -1.618 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge0 7 38
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 -782 -1.656 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 0 177 1.469
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 -56 -177 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 0
0
69
37.634
50.553
0
-1.875 
0
-3.066 
0
0
0
0
2.514
48.526
48.525
50.553
12.851
0
0
51.591
51.591
4.946
46.053
0
46.053
0
1.383
37.209
360
2.827
0
121
6.153
6.153
1.292
- 172 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0 14.021
davon Gezeichnetes Kapital 0 12.729 12.729
Eigenkapitalquote 0,0% 25,4% 27,2%
Bankverbindlichkeiten 0 37.500 36.372
Veränderung Verschuldun
g 0 37.634 -424
Verschuldungsgrad 0,0% 267,9%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 109,4%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 49.588 5
Investitionsquote 0,0% 102,2% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% 0,9%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,2% 2,5%
Materialintensität 0,0% 3,8% 3,3%
Rohertrag 0 2.407 5.953
EBIT 0 952 3.087
EBITDA 0 1.984 5.565
ROCE 0,0% 5,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,8%
21,0%
12.851
4,8%
682,9%
103,8%
293,4%
9,2%
412,8%
- 173 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG wurde als Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Photovoltaikanlage gegründet. Daher sind die 
Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung regeln-
de Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme bestimmt. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Photovoltaik-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 46.053 TEUR trägt rund 89 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Die installierten Photovoltaikanlagen haben einen Ertrag von rund 21.600 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierten Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich 
bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch BW Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, welche den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
- 174 -
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG

HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.09.2010
Handelsregister: HRB 89209, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Biehle, Patrick k.A.
Heim, Matthias k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
36
0
0
27
0
0
0
0
32
25
-0 
0
- 175 -

- 176 -

HSE Technik GmbH & Co. KG
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hsetechnik.de
Gründung: 29.06.2005
Handelsregister: HRA 6401, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Technik Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Pieper, Frank k.A.
Vianden, Friedhelm k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname              Vergütung
Wawrzik, Dr. Ulrich Vorsitzender -
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. 1. stv. Vorsitzender -
Noller, Ralf 2. stv. Vorsitzender -
Ahrend, Dr. Klaus-Michael -
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen -
Feuchtinger, Klaus Stadtrat a.D. -
Filbert, Albert -
Heinz, Thomas -
Hübner, Helmut -
Lehrian, Claudia -
Litters, Lothar -
Bezüge des Verwaltungsrats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betruge insges. 9 TEUR. Ein personalisierter Ausweis wird im
Folgejahr erfolgen. In diesem Jahr konnte der entsprechende Beschluss nicht rechtzeitig zur
Fertigstellung des Beteiligungsberichts herbeigeführt werden.
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau, der Betrieb und die Wartung von
Erzeugungsanlagen aller Art einschließlich Heizwerken, Transportsysteme für Energie, Fernwärme,
Wasser, Abwasser, die Herstellung von sanitären Anlagen, Brunnenbauanlagen, Pumpwerken,
Rohrleitungen, Fernleitungen, Grundwasserabsenkungen und Baureifmachung von Grundstücken.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 177 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 149.540
Vorräte 14.377 23.536 23.403
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 37.160 129.039 117.274
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 98.003 7.500 11.154
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 47.881 70.624
Kapitalanteile 20.000 20.000 20.000
Rücklage 13.823 19.652 15.630
Bilanzergebnis 14.058 13.409 34.994
Rückstellungen 88.343
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 154.626
Umsatzerlöse 135.934 166.370 184.168
Bestandsveränderungen 18.677 9.574 -9.299 
Andere aktivierte Eigenleistungen 15 11 248
Sonstige betriebliche Erträge 5.477 7.924 20.433
Betriebsleistung 160.102
Betriebsaufwand
Materialaufwand -68.201 -85.530 -82.370 
Personalaufwand -59.163 -57.583 -57.597 
Abschreibungen -1.571 -1.832 -1.633 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -17.793 -19.599 -19.718 
Betriebsergebnis 13.375 19.334 34.232
Finanzergebnis 520 -2.377 -1.567 
Erträge aus Beteiligungen 134 0 0
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 38 25 24
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.096 905 1.018
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -747 -3.307 -2.609 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 13.896 16.957 32.665
Außerordentliches Ergebnis 0 -1.159 -147 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 283 -2.260 -1.416 
Sonstige Steuern -121 -129 -130 
Jahresergebnis 14.058
6.230
88.847
26.325
168.233
155.770
-164.544 
19.545
-161.318 
155.770
305
5.468
457
175.954
8.158
7.672
168.233
53.062
170
316
162.651
162.651
151.832
10.820
55
10.561
204
160.075
19.387
72.640
183.878
-146.727 
13.409
195.550
175.117
30.972
- 178 -
HSE Technik GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 47.881 70.624
davon Gezeichnetes Kapital 20.000 20.000 20.000
Eigenkapitalquote 30,7% 31,5% 43,4%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 4.371 6.779 -6.938
Verschuldungsgrad 225,3%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000% 891,3%
Liquidität 3. Grades 176,2%
Investitionen 1.360 1.918 4.647
Investitionsquote 21,8% 23,5% 42,9%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 9,1%
Eigenkapitalrentabilität 29,4% 25,3%
Gesamtkapitalrentabilität 9,0% 8,0% 19,0%
Materialintensität 42,6% 46,5% 42,1%
Rohertrag 86.425 90.424 92.747
EBIT 13.547 19.359 34.256
EBITDA 15.118 21.191 35.890
ROCE 25,8% 43,4%
Personal
Personalintensität 37,0% 31,3% 29,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 943 973 975
davon Auszubildende 124 124 115
Personalaufwand je Beschäftigte 63 59 59
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
26,3%
17,7%
130,3%
53.062
7,6%
177,1%
954,3%
217,1%
43,9%
229,3%
- 179 -
HSE Technik GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Im Jahr 2011 erfuhren die Dienstleistungen de r HSE Technik im regulierten Energiemarkt eine 
im Geschäftsverlauf betrachtet durchgängig konstante Auslastung und somit eine im Vergleich 
zum Vorjahr weiter konstante Betriebsleistung. 
 
Die Bilanzsumme erreicht rd. 162.651 TEUR. Die getätigten Investitionen betreffen im Wesent-
lichen die Sanierung des Verwaltungsgebäudes so wie Ersatzinvestitionen von technischen An-
lagen, Maschinen und Betriebs- und Geschäftsa usstattung. Das Anlagevermögen beträgt rd. 
10.820 TEUR und ist durch das Eigenkapital vollständig gedeckt. 
 
Unter Berücksichtigung des Bilanzgewinns ergibt sich ein Eigenkapital von 70.624 TEUR. Die 
Eigenkapitalquote liegt bei 43,4 %. Die Zahlungs fähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gege-
ben. Aufgrund der Liquiditätsauslastung bestehen keine Risiken aus etwaigen Marktzinsanpas-
sungen. 
 
Die Betriebsleistung umfasst die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderungen und andere akti-
vierte Eigenleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus 
weiterverrechneten Konzer ndienstleistungen für Einkauf, Au sbildung und Logistik sowie aus 
ausgebuchten Forderungen und der Auflösung von Rückstellungen. Die Entwicklung des Mate-
rialaufwands gegenüber dem Vorjahr ist rückläufig.  
 
Der Personalaufwand entwickelt sich entspreche nd der tariflichen Anpassungen im Jahr 2011. 
Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind Kosten für Fuhrpark, Mieten, Energie, IT, Baustellen-
nebenkosten und Verwaltungskosten enthalten. 
 
Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisse s wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Ge-
schäftstätigkeit von rund 32.665 TEUR erreic ht. Der Jahresüberschuss beträgt 30.972 TEUR 
und wird gemäß Gesellschaftsvertrag an die Gesellschafter weitergegeben.  
 
Bei Dienstleistungen für Kunden im regulierten  Energiemarkt steht im  Jahr 2011 die Kapazi-
tätsauslastung und Nutzung der Mitarbeiterpot entiale im Vordergrund des Unternehmens. Die 
Anforderungen der Bundesnetzagentur ggü. regulierten Netzbetreibern werden zu Kostendruck 
führen. Zur Minderung des Risikos werden die bestehenden Produkte und Märkte, Effizienzpo-
tentiale sowie neue Produkte überprüft. 
 
Unter Berücksichtigung des vorgenannten Rahmens erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 
2012 bei einer Verminderung der Gesamtleistung sowie dem Wegfall eines Einmaleffektes ein 
vermindertes Ergebnis vor Steuern. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die Ernst & 
Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
 
 
- 180 -
HSE Technik GmbH & Co. KG

HSE Technik Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Dornheimer Weg 24, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 7010 sowie www.hsetechnik.de
Gründung: 28.06.2005
Handelsregister: HRB 6812, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Pieper, Frank k.A.
Vianden, Friedhelm k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 9
Eigenkapital 109
Bilanzsumme 112
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der HSE Technik GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
121
0
0
109
9
0
0
0
121
109
9
0
- 181 -

- 182 -

HSE Wasserversorgung Biblis GmbH
Anschrift: Darmstädter Straße 25, 68647 Biblis
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 18.12.2003
Handelsregister: HRB 62205, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Allmrodt, Uwe 0 TEUR
Grüger, Martin 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Litters, Lothar Vorsitzender 0 TEUR
Cornelius-Gaus, Dr. Hildegard stv. Vorsitzende 0 TEUR
Fenn, Bernhard 0 TEUR
Hein-Benz, Jürgen 0 TEUR
Ritzert, Herbert 0 TEUR
Sturm, Rene 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge von der HSE Wasserversorgung Biblis GmbH.
74,90%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Gemeinde Biblis 25,10%
Die Mitglieder des Aufsichsrates erhalten keine Bezüge durch die Gesellschaft.
Die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der Transport von Wasser zum
Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung
von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die GmbH kann alle mit der
Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der Planung und
Beratung vornehmen.
- 183 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 538
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 303 190 183
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 236 77 34
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 976
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 839 839 839
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 37 67 56
Empfangene Ertragszuschüsse 444 424 399
Rückstellungen 37
Verbindlichkeiten 2.397
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 9 17
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -31 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-22 
0
37 67 56
0
0
0
-84 
0
0
-156 
0
0
-7 
-84 
0
-42 
0
0
-102 
-423 
0
-155 
-60 
-343 
0
-164 
-73 
788
755
0
0
762
0
0
26
128
-105 
0
0
98
0
0
-105 
0
1.006
3.695
3.331
-574 
995
3.278
217
3.548
758
762
-660 
3.548
3.428
-558 
758
7844
200 184
3.314
3.374
0
0
54
0
267
3.695
33
755
3
3.853
2.223
55
3.853
3.259
0
0
0
758
28
2.109
-102 
0
0
2011
0
0
758
-377 
0
53
0
0
- 184 -
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 976
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 25,3% 27,2% 28,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 823
Verschuldungsgrad 294,9%
Anlagendeckungsgrad 2 29,4%
Liquidität 3. Grades 22,1%
Investitionen 576 59
Investitionsquote 17% 8% 2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,9%
Eigenkapitalrentabilität 3,8%
Gesamtkapitalrentabilität 1,0%
Materialintensität 53,7% 49,7%
Rohertrag 339 381
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
267,4% 256,6%
0
5,6%
-114
100
6,7%
0
-174
292
45,3%
4,6%
11,8%
0,0%
4,6%
1.006 995
339355
29,3% 29,9%
10,2%
7,4%
412
200128 184
8,9%
1,8% 1,6%
273
100
- 185 -
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Versorgung der Einwohner der Gemeinde Biblis mit Trinkwasser erfolgt durch die HSE 
Wasserversorgung Biblis GmbH auf Basis des mit der Gemeinde Biblis abgeschlossen Wasser-
konzessionsvertrages und den „Allgemeinen Versorgungsbedingungen Wasserversorgung“ 
(AVBWasserV).  
 
Die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH deckt ihren Trinkwasserbedarf ausschließlich durch 
Fremdbezug; ein langfristiger Wasserbezugsvertrag wurde mit der HEAG Südhessische Energie 
AG (HSE) abgeschlossen.  
 
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2011 kein eigenes Personal, die technische und kauf-
männische Betriebsführung erfolgt durch die HSE. 
 
Die regelmäßig durchgeführten Trinkwasserbeprobungen ergaben wie in den Vorjahren keine 
Beanstandungen. 
 
Im Geschäftsjahr hat die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH Umsatzerlöse durch den Verkauf 
von 329 Tsd. m
3 Trinkwasser in Höhe von rund 720 TE UR erwirtschaftet. Hinzukommen abge-
grenzte Umsatzerlöse und periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von rd. 40 TEUR. 
 
Das Geschäftsjahr 2011 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 56 TEUR ab. Der 
gleich lautende Bilanzgewinn zum 31.12.2011 in Höhe von 56 TEUR wird an die Gesellschafter 
ausgeschüttet. 
 
Die Finanzierung des Anlagevermögens ist du rch Eigenkapital und empfangene Ertragszu-
schüsse bzw. durch langfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital in Form von Gesellschaf-
terdarlehen gesichert.  
 
Wie in den vergangenen Jahren wird die HSE Wasserversorgung Biblis GmbH auch zukünftig in 
die Erneuerung von Stra ßenleitungen und Hausanschlüssen investieren, wenn auch in einem 
geplant niedrigeren Umfang. Mittelfristig soll dies durch Innenfinanzierung erfolgen. Die Ge-
sellschaft rechnet für 2012 und die Folgejahre mit einem stabilen Ergebnis. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die Ernst & 
Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stut tgart, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
- 186 -
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH

HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 8022
Gründung: 22.12.2004
Handelsregister: HRB 9353, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Allmrodt, Uwe 0 TEUR
Grüger, Martin 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Die Gewinnung, der Bezug sowie die Aufbereitung, die Speicherung und der Transport von Wasser zum
Zwecke der Versorgung der Bevölkerung einschließlich des Baus, Betriebs und der sonstigen Nutzung
von Erzeugungsanlagen aller Art und von Transportsystemen für Wasser. Die Gesellschaft kann alle mit
der Wasserversorgung zusammenhängenden Geschäfte und Maßnahmen einschließlich der Planung und
Beratung vornehmen.
- 187 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 176
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 83 78 141
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 92 62 25
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 49
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 24 4 20
Empfangene Ertragszuschüsse 24 36 36
Rückstellungen 5
Verbindlichkeiten 97
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 1
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-9 
0
24 4 20
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-11 
0
0
-113 
0
0
0
-169 
0
0
-123 
-180 
0
0
-120 
323
305
0
0
322
0
0
1
35
0
0
0
3
0
0
0
0
29
139
0
-295 
45
0
166
166
325
322
-288 
166
0
-302 
305
2935
32 9
0
0
0
0
0
0
139
139
8
305
0
176
67
0
176
0
0
0
0
325
8
78
0
0
0
2011
0
0
325
-182 
0
0
0
0
- 188 -
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 49
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 27,9% 20,6% 27,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -2
Verschuldungsgrad 258,3%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 171,5%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,4%
Eigenkapitalrentabilität 49,0%
Gesamtkapitalrentabilität 13,7%
Materialintensität 52,1% 56,0%
Rohertrag 154 143
EBIT
EBITD
A
ROCE 14,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
385,2% 266,9%
0
44,8%
10
25
13,0%
0
-30
35
58,8%
13,0%
185,8%
0,0%
2,9%
29 45
293
0,0% 0,0%
194,9%
6,3%
126
335 29
1,2%
2,7% 12,2%
0
25
- 189 -
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Aufgabe der HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH ist die Versorgung der Einwohner 
der Gemeinde Groß-Rohrheim mit Trinkwasser auf Grundlage der Allgemeinen Versorgungsbe-
dingungen Wasserversorgung (AVBWasserV). Hier zu hat die Gesellschaft mit der HEAG Süd-
hessische Energie AG (HSE) einen Betriebspachtvertrag über die Trinkwasserleitungen in Groß-
Rohrheim abgeschlossen. 
 
Die HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH deckt ihren Trinkwasserbedarf ausschließ-
lich durch Fremdbezug; ein lang fristiger Wasserbezugsvertrag wurde mit der HSE abgeschlos-
sen.  
 
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2011 kein eigenes Personal, die technische und kauf-
männische Betriebsführung erfolgt durch die HSE. 
 
Mangels eigenen Anlagevermögens - sämtliche zur Trinkwasserversorgung benötigten Anlagen 
sind gepachtet - sind keine Abschreibungen angefallen. 
 
Die regelmäßig durchgeführten Trinkwasserbeprobungen waren ohne Befunde. 
 
Im Geschäftsjahr hat die HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH durch den Absatz von 
rd. 163 Tsd. m³  Umsatzerlöse in Höhe von rd. 325 TEUR generiert. 
 
Das Geschäftsjahr 2011 schließt mit einem Jahr esüberschuss in Höhe von rd. 20 TEUR. Der 
gleich lautende Bilanzgewinn zum 31.12.2011 wird ausgeschüttet. 
 
Den regelmäßigen Einnahmen aus Wasserverkauf stehen regelmäßige Ausgaben für Betriebs-
pacht, Fremdwasserbezug und Betriebsführungsleistungen gegenüber. 
 
Die Einhaltung der verschärften Vorschriften de r neuen Trinkwasserverordnung wird durch re-
gelmäßige Kontrollen und Qualitätssicherungsm aßnahmen durch den Betriebsführer gewähr-
leistet. 
 
Die Geschäftsführung rechnet auch in Zukunf t mit einem konstanten Trinkwasserabsatz und 
einer stabilen Ertragssituation. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die MOOG & 
Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darm stadt, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
- 190 -
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH

HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG
Anschrift: Fliederweg 3a, 64823 Groß-Umstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: HRA 84106, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Böss, Guido k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen zur
Stromgewinnung. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Handlungen und Rechtsgeschäfte vorzunehmen,
welche geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Sie ist
berechtigt, sich zur Durchführung ihrer Aufgaben Dritter zu bedienen.
- 191 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 620 238
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 358 269
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 58
0 156 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.392
Gezeichnetes Kapital 2.400 0 100
Kapitalrücklage 0 0 1.640
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -8 -156 -175 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 156 0
Rückstellungen 305
Verbindlichkeiten 2
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
-8 -148 -19 
0
0
0
0
0
0
-298 
0
0
0
0
0
-150 
0
0
-91 
0
0
-14 
-43 
0
0
-0 
-7 
0
0
0
0
0
0
0
0
-8 
-391 
0
0
-148 
0
0
-391 
0
0
6.116
7.553
-469 
1.565
7.282
507
8.118
840
0
-8 
8.118
4.981
-57 
0
-19 -8 
-57 372
300
4.696
0
0
285
0
978
6.116
8
0
0
2.700
6.108
300
2.700
0
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
0
0
840
35
6.518
-91 
0
0
2011
0
0
840
-21 
0
271
0
0
- 192 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 2.392
davon Gezeichnetes Kapital 2.400
Eigenkapitalquote 88,6% 0,0% 19,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 2
Verschuldungsgrad 12,8%
Anlagendeckungsgrad 2 798,3%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 300 2.870
Investitionsquote 100% 94% 38%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -0,3%
Gesamtkapitalrentabilität -0,3%
Materialintensität 0,0% 2,4%
Rohertrag 0 820
EBIT
EBITD
A
ROCE -0,3%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0% 418,7%
6.345
-1,2%
411
100
0,0%
0
6.105
-7
0,0%
4,6%
16,0%
0,0%
-0,9%
0 1.565
670-43
0,0% 104,7%
244,3%
-2,3%
0
-57-8 372
0,0%
-2,4% -0,2%
4.696
0
- 193 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG wurde als Zweckgesellschaft zur Projektierung, 
Errichtung, Finanzierung und zum Betrieb einer Windkraftenergieanlage gegründet. Daher sind 
die Rahmenbedingungen der Gesellschaft insbesondere durch das die Einspeisevergütung re-
gelnde Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Jahr der Inbetriebnahme be-
stimmt.  
 
Die Errichtung der ersten Windenergieanlage (WEA) erfolgte Ende 2010. Die erstmalige Ein-
speisung erfolgte im Dezember 2010. Die zweite WEA wurde im Januar 2011 fertig gestellt. 
Die erstmalige Einspeisung erfolgte im Januar 2011. Die WEAs befinden sich seit dem 6. April 
2011 im Regelbetrieb. In einem vollen Betriebsjahr sollen die Anlagen planmäßig 9.700 MWh 
Strom erzeugen. Die Windenergieanlagen mit einer Leistung von 4 MW erzeugten bis zum 
31. Dezember 2011 insgesamt 9.058 MWh Strom. Der erzeugte Strom wurde in das örtliche 
Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG vergütet. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichtete Windenergiean-
lage. Das Sachanlagevermögen trägt zu einem Großteil zur Bilanzsumme der Gesellschaft bei. 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Gesellschaft finanziert 
sich durch Eigenkapital sowie langfristige Darlehen im Rahmen der Projektfinanzierung. Den 
Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen 
sowie Zinsaufwendungen aus der Konzernzwische nfinanzierung gegenüber. Insgesamt schließt 
das Geschäftsjahr mit einem ge genüber dem Vorjahr nahezu ausgeglichenen Ergebnis. Die 
Liquidität der Gesellschaft ist jederzeit gesichert.  
 
Den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich hin-
sichtlich der Verpflichtung zum Risikomanage ment und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
 
Die Gesellschaft betreibt derzeit Anlagen zur Stromerzeugung im Sinne des Gesetzes für den 
Vorrang Erneuerbarer Energien und speist den in diesen EEG-Anlagen erzeugten Strom auf 
Grundlage des EEG bzw. eines Einspeisevertrages in das örtliche Verteilnetz ein. 
 
Gemäß § 33 a EEG 2012 können Anlagenbetreiber Strom aus EEG-Anlagen, anstatt diesen dem 
Netzbetreiber gegen Erhalt einer festen Einspeisevergütung zu überlassen, an Dritte veräußern 
(Direktvermarktung). Es ist geplant, ab dem 1. Januar 2012, den erzeugten Strom über die 
konzerneigene Stromhandelsgesellschaft citiwork s, München, im Wege des sog. Marktprä-
mienmodells nach §§ 33 b Nr. 1, 33 g EEG 2012 an Dritte zu vermarkten. Aus den hieraus 
resultierenden Einspeiseerlösen wird die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich bedienen 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasencleve r Stiegelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfergesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
- 194 -
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG

HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 22.12.2009
Handelsregister: HRB 88474, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 0
Bilanzsumme 0
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
35
27
2
0
49
0
0
33
6
0
Die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der HSE Windpark
Binselberg GmbH & Co. KG
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 195 -

- 196 -

HSE Windpark Schlüchtern GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.01.2009
Handelsregister: HRB 88668, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Regenerativ GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Lang, Carsten k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Planung, Errichtung, Betriebsführung und Finanzierung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer
Energien und deren Vertrieb sowie der Erwerb und die Verwaltung von Kapitalbeteiligungen von
Eigentums-, Finanzierungs- oder Betriebsgesellschaften solcher Anlagen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 197 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 372
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 141 339 437
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 231 549 1.143
Rechnungsabgrenzungsposten 0 116 183
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 28
Gezeichnetes Kapital 60 60 60
Kapitalrücklage 0 3.877 3.877
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -32 -267 -347 
Rückstellungen 5
Verbindlichkeiten 2.370
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
1.698
-48 
0
0
0
0
-489 
0
0
0
1.698
49
13.665
2.403
8.170
0
2.403
2.032
0
0
0
0
0
888
11.854
14
839
0
-32 
253 555
2.032
10.850
-80 
0
-9 
17.305
10.850
-586 
839
15.542
-1.143 
3.590
15.542
1.580
17.305
1.698
0
3.670
11.854
-634 
0
0
-235 
8
0
-643 
0
839
0
0
0
0
0
0
-9 
0
0
-371 
-194 
-22 
0
0
-9 
-741 
0
0
0
-23 
0
-354 
0
1
-488 
0
0
0
-23 
0
0
-32 -235 -80 
0
0
0
- 198 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 28
davon Gezeichnetes Kapital 60
Eigenkapitalquote 1,2% 31,0% 20,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 2.370
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 1,4%
Liquidität 3. Grades 15,6%
Investitionen 2.032 5.434
Investitionsquote 100% 85% 35%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -112,4%
Gesamtkapitalrentabilität -1,3%
Materialintensität 0,0% 2,8%
Rohertrag 0 1.650
EBIT
EBITD
A
ROCE -0,4%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-2,0% -0,5%
9.189
60
253-9 555
-28,1%
1.296623
92,2% 92,8%
54,8%
-4,7%
817
0,0%
2,2%
3.670 3.590
2,6%
3,3%
47,9%
-9
-2,2%
5.495
60
-6,4%
6.330
5.800
0,0%
223,0% 382,0%
10.831
- 199 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE Windpark Schlüchtern Gm bH wurde als Zweckgesellschaft zur Projektierung, Errich-
tung, Finanzierung und Betrieb von Windenergiea nlagen gegründet. Daher sind die Rahmenbe-
dingungen der Gesellschaft insbesondere durc h das die Einspeisevergü tung regelnde Gesetz 
für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) bestimmt.  
 
Der bestehende Windpark wurde im Jahr 2011 um zwei weitere Anlagen vom gleichen Typ mit 
einer Leistung von insgesamt vier Megawatt ( MW) erweitert. Durch diese Maßnahme wird die 
jährliche Erzeugungskapazität um planmäßig 67 % auf 20.000 MWh steigen. Die drei in 2010 
realisierten Windenergieanlagen mit einer Leistung von 6 MW erzeugten bis zum 31. Dezember 
2011 insgesamt 12.923 MWh Strom. Die zwei in 2011 realisierten Windenergieanlagen, die 
seit April 2011 im Regelbetrieb arbeiten, er zeugten 5.784 MWh Strom. Der erzeugte Strom 
wurde in das örtliche Verteilnetz eingespeist und gemäß EEG vergütet.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichtete Windkraftener-
gieanlage. Das Anlagevermögen in Höhe von 15 .542 TEUR trägt mit knapp 90 % zur Bilanz-
summe der Gesellschaft bei. Die Gesellschaft fi nanziert sich durch Eigenkapital in Höhe von 
3.590 TEUR sowie langfristige Darlehen im Rahmen der Projektfinanzierung.  
 
Den Einspeiseerlösen stehen im Wesentlichen Ab schreibungen, sonstige betriebliche Aufwen-
dungen sowie Zinsaufwendungen gegenüber. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem 
nahezu ausgeglichenen Ergebnis. Das Anlageverm ögen ist fristenkongruent finanziert. Die Li-
quidität der Gesellschaft ist gesichert. 
 
Den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich hin-
sichtlich der Verpflichtung zum Risikomanage ment und der Anwendung von Kontrollsystemen 
wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können.  
 
Die Gesellschaft betreibt derzeit Anlagen zur Stromerzeugung im Sinne des Gesetzes für den 
Vorrang Erneuerbarer Energien und speist den in diesen EEG-Anlagen erzeugten Strom auf 
Grundlage des EEG bzw. eines Einspeisevertrages in das örtliche Verteilnetz ein. 
 
Gemäß § 33 a EEG 2012 können Anlagenbetreiber Strom aus EEG-Anlagen, anstatt diesen dem 
Netzbetreiber gegen Erhalt einer festen Einspeisevergütung zu überlassen, an Dritte veräußern 
(Direktvermarktung). Es ist geplant, ab dem 1. Januar 2012, den erzeugten Strom über die 
konzerneigene Stromhandelsgesellschaft citiwork s, München, im Wege des sog. Marktprä-
mienmodells nach §§ 33 b Nr. 1, 33 g EEG 2012 an Dritte zu vermarkten. Aus den hieraus 
resultierenden Einspeiseerlösen wird die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich bedienen 
können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasencleve r Stiegelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfergesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
- 200 -
HSE Windpark Schlüchtern GmbH

Industriekraftwerk Breuberg GmbH
Anschrift: An der Hasselbach 426, 64739 Höchst im Odenwald
Kontakt: 06163/ 71 27 35
Gründung: 27.10.1982
Handelsregister: HRB 70368, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Deuker, Joachim k.A.
Gauger, Frank k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Wawrzik, Dr. Ulrich Vorsitzender 0 TEUR
Prüß, Dr. Henning 0 TEUR
Schwöbel, Michael 0 TEUR
Bezüge des Beirats
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Heizkraftwerks in Breuberg/
Odenwald. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder
mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen
oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
Die Beiratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Pirelli Deutschland AG 26,00%
74,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 201 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 5.853
Vorräte 1.051 1.358 812
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.220 4.460 2.654
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2.581 1.114 3.811
Rechnungsabgrenzungsposten 34 28 27
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.222
Gezeichnetes Kapital 1.534 1.534 1.534
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 0 20 20
Bilanzergebnis 2.688 1.606 986
Sonderposten 548 170 297
Rückstellungen 1.640
Verbindlichkeiten 5.029
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -510 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
26.085
-20.940 
-1.984 
15
0
888
-540 
0
0
0
25.197
943
7.214
11.439
6.669
24
11.439
5.529
0
0
0
13
0
6.931
11.436
1.437
21.679
1.117
3.490
2.144 1.592
5.552
4.462
1.371
22.462
-21.353 
10.994
4.476
-20.652 
22.796
3.691
-24.493 
2.540
3.675
7.276
10.994
25.197
-2 
3.160
11.436
-222 
0
01.915
500
0
-721 
24.970
21.679
0
0
22.462
0
0
2.508
3.617
-18.182 
-1.527 
-1.243 
-406 
-17.379 
-1.624 
-1.219 
-425 
-1.138 
0
0
-1.001 
-128 
0
-432 
0
310
-229 
-0 
529
0
-656 
0
0
2.488 1.403 986
0
-384 
-0 
- 202 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 4.222
davon Gezeichnetes Kapital 1.534
Eigenkapitalquote 36,9% 27,6% 23,1%
Bankverbindlichkeiten 547
Veränderung Verschuldung -1.788
Verschuldungsgrad 160,3%
Anlagendeckungsgrad 2 88,2%
Liquidität 3. Grades 97,6%
Investitionen 161 357
Investitionsquote 3% 4% 10%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 11,1%
Eigenkapitalrentabilität 58,9%
Gesamtkapitalrentabilität 21,8%
Materialintensität 72,8% 80,3%
Rohertrag 4.281 4.257
EBIT
EBITD
A
ROCE 40,9%
Personal
Personalintensität 6,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 22 24 29
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 69 68 68
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
12,3% 9,0%
162
1.534
2.1443.617 1.592
6,5%
2.7303.387
81,8% 77,7%
92,9%
3,9%
4.300
7,1%
19,8%
3.160 2.540
76,2%
17,7%
91,2%
4.837
38,8%
545
1.534
44,4%
369
1.640
7,6%
254,0% 310,9%
187
- 203 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Industriekraftwerk Breuberg GmbH (IKB) is t Eigentümerin und Betreiberin eines Heizkraft-
werkes in Breuberg mit dem Zweck der ausschließlichen Dampf- und Stromversorgung des 
dortigen Industriestandortes. Die Rahmenbedingungen des Unternehmens werden weitgehend 
durch die von ihr belieferte Industrie bestimmt. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden die gesetzten Ziele erreicht. Die Ertragslage stellt sich insge-
samt sehr stabil dar. Auf Basis des mit dem K unden im Jahr 2010 neu abgeschlossenen Ener-
gieliefervertrages wird aus dem originären Geschäft der IKB GmbH eine jährliche Zieldividende 
von 50 % des Stammkapitals angestrebt. Dies wird  im Berichtsjahr erreicht. Schadensersatz-
leistungen für den in den Vorjahren eingetretenen Dampfkesselschaden sowie hiermit im Zu-
sammenhang stehende Abschreibungseffekte für di e Gasturbine führen zu einmaligen Ergeb-
nisbeiträgen in Höhe von ca. 310 TEUR vor St euern. Aus den genannten  Effekten resultierte 
eine Umsatzerhöhung in Höhe von rd. 16,2 % auf rd. 25.197 TEUR. Der korrespondierende 
Materialaufwand hat sich erwartungsgemäß proportional zu den Umsatzerlösen entwickelt. 
Nach Berücksichtigung der in den übrigen Erlö s- und Kostenpositionen enthaltenen Verände-
rungen, insbesondere vereinnahmter Versicherungszahlungen, ergibt sich ein im Vergleich zum 
Vorjahr reduziertes Ergebnis der gewöhnlichen Ge schäftstätigkeit. Das Geschäftsjahr schließt 
mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 986 TEUR ab. 
 
Vom Bilanzgewinn in Höhe von rd. 986 TEUR sollen rd. 985 TEUR an die Gesellschafter ausge-
schüttet werden. 
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr in Hö he von rd. 357 TEUR getätigt, die zum überwie-
genden Teil zur Errichtung einer Gasleitung zu einer technischen Nachverbrennungsanlage des 
Kunden eingesetzt wurden. Für das laufende Geschäftsjahr sind keine größeren Investitionen 
geplant. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft bleibt solide, die Eigenkapitalquote beträgt 23,1 %.  
 
Für das Jahr 2012 und die Folgejahre werden Ergebnisse geplant, die der im o.g. Energieliefer-
vertrag geregelten Kapitalverzinsung entsprechen.  Positive Grundlage hierfür ist, dass der In-
dustriekunde von einem stabilen Produktionsniv eau in den kommenden Jahren ausgeht, was 
bei der Gesellschaft wiederum zu konstanten Energielieferungen führen wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte durch die BW PART-
NER Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesell-
schaft, Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart,  welche den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
 
 
 
 
 
 
- 204 -
Industriekraftwerk Breuberg GmbH

NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 1060 sowie www.naturpur-institut.de
Gründung: 2008
Handelsregister: HRB 87149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
HSE NATURpur Energie AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Kuratorium
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Send, Matthias W. Vorsitzender 0 TEUR
Fenn, Bernhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft.
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere der
Wissenschaft und interdisziplinären Forschung zum nachhaltigen Umweltschutz sowie zur
Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien, der Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler
Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten, des nachhaltigen Schutzes der Natur und der
Bewahrung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und des
nachhaltigen Klimaschutzes. Soweit sich aus unmittelbarer Forschung Erkenntnisse über die
Weiterentwicklung des Einsatzes fossiler Brennstoffe unter ökologischen Gesichtspunkten ergeben,
werden diese der Allgemeinheit vollständig und unverzüglich zur Verfügung gestellt. …
- 205 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.326
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 643 479 479
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 683 371 160
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 26.127
Gezeichnetes Kapital 25.000 26.000 26.000
Kapitalrücklage 0 2.376 2.376
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 1.127 743 378
Rückstellungen 5
Verbindlichkeiten 25
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
751 -384 -365 
0
18
-205 
0
0
0
0
0
961
0
774
0
-1.261 
0
2
1.017
0
0
0
-1.558 
0
0
0
-491 
468
0
0
0
0
0
0
468
-23 
866
0
1.056
-384 
1
-191 
-1 
0
29.118
29.148
28.138
-1.261 
28.753
0
639
28.777
0
0
-491 
28.777
28.298
-1.558 
158
-365 751
-1.401 -1.231 
24.831
0
0
1.082
0
28.298
850
29.148
5
0
158
26.157
25
0
26.157
0
24.831
0
0
0
4
20
-1 
0
-66 
2011
0
0
31
0
0
0
28.138
31
- 206 -
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 26.127
davon Gezeichnetes Kapital 25.000
Eigenkapitalquote 99,9% 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -605
Verschuldungsgrad 0,1%
Anlagendeckungsgrad 2 105,2%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 26.710 0
Investitionsquote 108% 12% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 2,9%
Gesamtkapitalrentabilität 2,9%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 207,9%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,1% 0,1%
0
-1,3%
-5
26.000
-1,3%
0
-1
938
0,0%
74,9%
>1.000%
0,0%
76,4%
29.118 28.753
-175-319
102,9% 102,2%
>1.000%
0,0%
0
-319938 -175
0,0%
-1,3% -1,3%
3.376
26.000
- 207 -
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die NATURpur Institut für Klima- und Umwelt schutz gemeinnützige GmbH besteht seit dem 
Jahr 2008 und fördert die Wissenschaft und in terdisziplinäre Forschung zum nachhaltigen 
Umweltschutz sowie zur Energieeffizienz und zu den regenerativen Energien. Des Weiteren 
engagiert sich die Gesellschaft bei der Weiter entwicklung des Einsatze s fossiler Brennstoffe 
unter ökologischen Gesichtspunkten, dem nachhaltigen Schutz der Natur sowie bei der Bewah-
rung einer lebenswerten Umwelt insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels und 
des nachhaltigen Klimaschutzes. Der alleinige Gesellschafter, die HEAG Südhessische Energie 
AG (HSE), hat das Institut mit einem Stammkapital von 26 Mio. EUR ausgestattet. Das Stamm-
kapital wird zur Erwirtschaftun g von Zinserträgen am Kapitalm arkt angelegt. Aus den Zinser-
trägen fördert das Institut die Projekte, die der Erfüllung des Satzungszweckes dienen. 
 
Zum Bilanzstichtag sind rd. 86,1 % des Vermög ens der Gesellschaft langfristig am Kapital-
markt investiert. Das Umlaufvermögen umfasst im Wesentlichen Zinsabgrenzungen und liquide 
Mittel. Die Gesellschaft finanziert sich nahezu ausschließlich über Eigenkapital. Die Liquidität 
der Gesellschaft ist jederzeit gesichert. 
 
Das Institut erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Jahresfehlbetrag  von rd. 365 TEUR. 
Bezogen auf den Kapitalstock wurde eine Rendit e von 3,1 % erzielt. Das Institut beschäftigt 
kein eigenes Personal. Die Muttergesellschaft HSE AG trägt die Personalkosten, damit der Er-
trag aus den Kapitalanlagen ungeschmälert zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes 
verwendet werden kann.  
 
Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die Ernst & 
Young AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
- 208 -
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemeinnützige GmbH

Parc éolien Baudignécourt SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 479 677 619 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 209 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 75 436
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 11 521
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 420
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 37 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 -28 -716 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
1.159
0
0
0
0
0
-66 
0
0
0
1.159
30
20.000
0
7.776
0
0
0
0
0
0
1.870
0
86
7.832
47
0
73
0
-116 -216 
0
5.876
-675 
0
0
20.313
7.746
-189 
73
18.936
-1.375 
284
18.936
957
20.313
1.159
0
9
7.832
-459 
0
0
-28 
204
0
-663 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-189 
0
0
0
0
-708 
0
0
0
0
0
-666 
0
155
89
0
0
0
0
0
0
0 -28 -689 
0
-13 
0
- 210 -
Parc éolien Baudignécourt SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,1% 1,4%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 11.898
Investitionsquote 0% 100% 63%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 1.159
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-0,4% -3,4%
7.746
37
-1160 -216
0,0%
492-116
5,9% 83,4%
21,1%
-59,4%
0
0,0%
0,5%
9 284
0,0%
-0,1%
1,2%
0
-242,5%
12.223
1.000
-290,4%
448
7.776
0,0%
>1.000% >1.000%
15.499
- 211 -
Parc éolien Baudignécourt SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien Baudignécourt SA S (Frankreich) wurde im Dezember 2009 ge-
gründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Energie France SAS (Frankreich) und gehört damit zu der Gruppe der HSE Regenerativ-
Unternehmen. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Baudignécourt“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanzie llen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Die vollständige Errichtung und Inbetriebnahme der Windenergieanlagen wurden im Geschäfts-
jahr 2011 beendet. Die Aufnahme des Regelbetriebes erfolgte ebenfalls in 2011.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Windenergie-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 18.936 TEUR trägt rund 93 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 13.000 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierten Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich 
bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasb ourg, sowie Centr`Audit SARL, Sarreguemines, 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
 
- 212 -
Parc éolien Baudignécourt SAS

Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 27.10.2009
Handelsregister: 517 729 505 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 213 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 120
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 881
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 261
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 1.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -709 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
897
0
0
0
0
1
0
0
0
0
896
33
10.773
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 -199 
0
0
-610 
0
0
11.096
0
0
0
9.833
-1.096 
291
9.833
1.002
11.096
896
0
0
0
-411 
0
0
0
2
0
-413 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-648 
0
0
0
0
0
-448 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 0 -684 
0
-74 
0
- 214 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 2,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 572
Investitionsquote 0% 0% 6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 896
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% -6,2%
0
0
00 -199
0,0%
4490
0,0% 91,2%
47,0%
-76,3%
0
0,0%
0,0%
0 291
0,0%
-2,5%
0,0%
0
-235,4%
10.773
1.000
0,0%
0
0
0,0%
0,0% >1.000%
8.673
- 215 -
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien La Lande de Carmoi se SAS (Frankreich) wurde im Ende 2009 ge-
gründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Energie France SAS (Frankreich) und gehört damit zu der Gruppe der HSE Regenerativ-
Unternehmen.  
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „La Lande de  
Carmoise“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriel-
len Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt 
mit dem obigen Gegenstand zu sammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Ent-
wicklung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Errichtung und die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen wurden im Geschäftsjahr 2011 
vollständig durchgeführt. Die Aufnahme des Rege lbetriebes erfolgte ebenfalls in 2011. Zuvor 
lag keine operative Tätigkeit vor.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Windenergie-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 9.833 TEUR trägt knapp 90 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzieru ngsaufwendungen haben die Ertragserlage ge-
prägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 10.000 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierten Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich 
bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, sowie SEECA International, Paris, welche 
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS
- 216 -

Parc éolien le Charmois SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 23.12.2009
Handelsregister: 488 274 648 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 217 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 223
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 993
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -372 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
0 0 -350 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-429 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-46 
0
0
0
136
0
-182 
0
0
0
10.582
-429 
-335 
10.582
1.215
11.797
0
0
0
11.797
0
0
0
-350 0
0 -304 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
12
12.120
0
0
0
2011
0
0
125
0
0
0
0
125
- 218 -
Parc éolien le Charmois SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% -2,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 10.582
Investitionsquote 0% 0% 100%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0% < -1.000%
5.513
-104,5%
12.120
37
0,0%
0
0
0
0,0%
-1,5%
0,0%
0,0%
0,0%
0 -335
-3040
0,0% 48,9%
18,4%
0,0%
0
00 -304
0,0%
0,0% -3,0%
0
0
- 219 -
Parc éolien le Charmois SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien le Charmois SAS (Frankreich) wurde Ende 2009 gegründet. Der 
Sitz der Gesellschaft liegt in Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France 
SAS (Frankreich) und gehört damit zu der Gruppe der HSE Regenerativ-Unternehmen. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Le Charmois“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanzie llen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Mit der Errichtung der Windenergieanlagen wurde im Geschäftsjahr 2011 planmäßig begon-
nen. Die Aufnahme des Regelbetriebes ist für das erste Halbjahr 2012 geplant. 
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Windenergie-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 10.582 TEUR trägt knapp 90 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Mit Aufnahme des Regelbetriebes in 2012 wird die Gesellschaft Erlöse generieren. Die instal-
lierten Windenergieanlagen werden voraussich tlich einen jährlichen Ertrag von rund 21.000 
MWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen wird die Gesellschaft die 
Kapitalgeber marktüblich bedienen können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasb ourg, sowie Centr`Audit SARL, Sarreguemines, 
welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
 
Parc éolien le Charmois SAS
- 220 -

Parc éolien les Douves des Epinettes SAS
Anschrift: 46D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 08.04.2008
Handelsregister: 503 569 493 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 221 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 271
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 488
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 377
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 2.000
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -875 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
1.096
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1.096
34
15.594
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 -236 
0
0
-762 
0
0
16.752
0
0
0
15.616
-1.332 
1.125
15.616
759
16.752
1.096
0
0
0
-526 
0
0
0
72
0
-598 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-849 
0
0
0
0
0
-483 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0 0 -775 
0
-13 
0
- 222 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 6,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 5.771
Investitionsquote 0% 0% 37%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 1.096
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% -4,6%
0
0
00 -236
0,0%
6130
0,0% 91,1%
30,1%
-70,7%
0
0,0%
0,0%
0 1.125
0,0%
-1,1%
0,0%
0
-68,9%
15.594
2.000
0,0%
0
0
0,0%
0,0% >1.000%
13.106
- 223 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft Parc éolien les Douves des Epin ettes SAS (Frankreich) wurde im April 2008 
gegründet. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE 
Energie France SAS (Frankreich) und gehört damit zu der Gruppe der HSE Regenerativ-
Unternehmen. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Les Douves des Epi-
nettes“ in Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanziellen, kommerziellen und industriellen 
Geschäfte sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit 
dem obigen Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwick-
lung des Unternehmens zu unterstützen. 
 
Die Errichtung und die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen wurden im Geschäftsjahr 2011 
vollständig durchgeführt. Die Aufnahme des Rege lbetriebes erfolgte ebenfalls in 2011. Zuvor 
lag keine operative Tätigkeit vor.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Windenergie-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 15.6 16 TEUR trägt zu 93 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Die installierten Windenergieanlagen haben einen Ertrag von rund 11.000 MWh produziert. Aus 
den hieraus resultierten Einspeiseerlösen hat die Gesellschaft die Kapitalgeber marktüblich 
bedient. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, sowie SEECA International, Paris, welche 
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
- 224 -
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS

Parc éolien Montafilant SAS
Anschrift: 46 D rue Louis Kerautret-Botmel , 35000 Rennes, Frankreich
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 19.12.2008
Handelsregister: 509 517 835 R.C.S. Rennes
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Energie France SAS
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Böss, Guido k.A.
Danzeisen, Katja k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen.
Die Gesellschaft wird zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des
Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich erscheinen.
- 225 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 727
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 37
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 -311 
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
0 0 -288 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-297 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
3
0
0
0
100
0
-97 
0
0
0
6.769
-297 
-274 
6.768
748
7.517
0
0
0
7.517
0
0
0
-288 0
0 -291 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
12
7.779
0
0
0
2011
0
0
5
0
0
0
0
5
- 226 -
Parc éolien Montafilant SAS

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% -3,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 6.768
Investitionsquote 0% 0% 100%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0% < -1.000%
2.902
-105,3%
7.779
37
0,0%
0
0
0
0,0%
-2,6%
0,0%
0,0%
0,0%
0 -274
-2910
0,0% 38,8%
15,3%
0,0%
0
00 -291
0,0%
0,0% -3,8%
0
0
- 227 -
Parc éolien Montafilant SAS

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gesellschaft Montafilant SAS (Frankreich) wurde im Dezember 2008 gegründet. Der Sitz 
der Gesellschaft liegt in Frankreich. Gesellschafter ist zu 100% die HSE Energie France SAS 
(Frankreich) und gehört damit zu der Gruppe der HSE Regenerativ-Unternehmen. 
 
Zweck der Gesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb des Windparks „Montafilant“ in 
Frankreich. Des Weiteren übt sie alle finanzie llen, kommerziellen und industriellen Geschäfte 
sowie mit beweglichen und unbeweglichen Gütern aus, die direkt oder indirekt mit dem obigen 
Gegenstand zusammenhängen oder geeignet sind, die Erweiterung und Entwicklung des Un-
ternehmens zu unterstützen. 
 
Mit der Errichtung der Windenergieanlagen wurde im Geschäftsjahr 2011 planmäßig begon-
nen. Die Aufnahme des Regelbetriebes ist für das erste Halbjahr 2012 geplant.  
 
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die errichteten Windenergie-
anlagen. Das Sachanlagevermögen i.H.v. 6.768 TEUR trägt rund 90 % zur Bilanzsumme der 
Gesellschaft bei. Die Gesellschaft finanziert sich über langfristige Bankdarlehen. 
 
Die im Geschäftsjahr anfallenden Finanzierungsaufwendungen haben die Ertragslage geprägt. 
 
Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Die Liquidität der Gesell-
schaft ist jederzeit gesichert. 
 
Mit Aufnahme des Regelbetriebes in 2012 wird die Gesellschaft Erlöse generieren. Die instal-
lierten Windenergieanlagen werden voraussich tlich einen jährlichen Ertrag von rund 18.000 
MWh produzieren. Aus den hieraus resultierenden Einspeiseerlösen wird die Gesellschaft die 
Kapitalgeber marktüblich bedienen können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young et 
Autres, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Strasbourg, sowie SEECA International, Paris, welche 
den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt haben. 
 
 
- 228 -
Parc éolien Montafilant SAS

Piecki Sp. z o.o.
Anschrift: Ul. Wybreze Kosciuszkowskie 41, 00_347 Warschau, Polen
Kontakt: regenerativ@hse.ag sowie 06151/ 701 1071
Gründung: 24.01.2008 / Erwerb: 21.12.2010
Handelsregister: HRS Nummer: 0000 297 596
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
RWE Renewables Polska Sp. z o.o.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hol, Mark 0 TEUR
Nietzer, Martin 0 TEUR
Weite, Uwe 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
51,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
HSE Regenerativ GmbH 49,00%
Der Gegenstand der Gesellschaftstätigkeit ist die Entwicklung und der Betrieb von Windparks, was die
folgenden Tätigkeiten umfasst: die Erzeugung von elektrischer Energie, die Durchleitung von elektrischer
Energie, der Vertrieb von elektrischer Energie, der Verkauf von elektrischer Energie, Arbeiten verbunden
mit der Errichtung von Übermittlungsrohrleitungen und Verteilungsnetzwerken, Vorbereitungsarbeiten
zur Durchführung von Bauarbeiten an der Baustelle, Durchführung von Bauprojekten verbunden mit der
Errichtung von Gebäuden, Bauarbeiten verbunden mit der Errichtung sonstiger Land- und
Wasseringenieurobjekte, anderswo nicht genannt, Tätigkeit im Bereich des Ingenieurwesens und damit
verbundene technische Beratung sowie Durchführung von Fertigungsarbeiten am Bau.
- 229 -

Bilanz (PLN in tsd.) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 0 2.254 5.591
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 9.648 6.701
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 16.251 15.243
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 20
Latente Steuern 0 114 169
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 9.590 9.590
Kapitalrücklage 0 181.250 181.250
Gewinnrücklagen 0 4.268 0
Bilanzergebnis 0 1.698 10.871
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (PLN in tsd.) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -13 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-2.835 
0
0 1.698 10.871
0
0
0
0
0
0
-9.509 
0
0
0
0
0
-2.357 
0
0
-113 
0
0
0
-145 
-885 
0
0
0
0
1.528
0
0
0
0
0
0
0
623
0
0
1.710
628
0
-5 
0
196.806
217.948
179.531
-17.668 
201.712
179.437
27.535
207.255
30.584
0
0
207.255
189.682
-1.030 
2.854
13.7070
1.823 13.083
0
189.541
0
0
141
0
28.152
217.948
740
1.528
1.325
0
20.402
0
0
0
0
0
0
30.584
2.202
3.341
-113 
0
0
2011
0
0
30.751
-5.802 
0
94
0
167
- 230 -
Piecki Sp. z o.o.

Kennzahlen* im Überblick (PLN in tsd.) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 90,3% 97,3%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 46
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 18,9%
Rohertrag 0 24.782
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
10,7% 2,7%
0
5,4%
-17.061
9.590
0,9%
0
20.402
0
31,0%
5,4%
133,2%
0,0%
0,9%
196.806 201.712
22.5921.823
103,8% 112,4%
496,7%
35,5%
644
1.8230 13.083
111,1%
0,8% 5,2%
0
9.590
- 231 -
Piecki Sp. z o.o.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Piecki Sp. z o.o. mit Sitz in Polen wurde Anfang des Jahres 2008 gegründet. Der Erwerb 
durch die HSE Regenerativ GmbH erfolgte Ende des Jahres 2010. Unternehmensgegenstand 
ist die Stromerzeugung, die Stromverteilung, die Stromübertragung und der Stromvertrieb.  
 
Die Umsatzerlöse liegen mit rd. 30.584 TPLN um rd. 29.000 TPLN über dem Vorjahr. Der Ge-
winn nach Steuern erreicht 10.871 TPLN nach 1.698 TPLN im Vorjahr. 
 
Die Gesellschaft zahlte keine Vergütung für die drei Geschäftsführer aus. In der Gesellschaft 
gibt es keinen Aufsichtsrat. Im Jahr 2011 wurden Investitionen i.H.v. rd. 46 TPLN getätigt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 ist gemäß polnischem Recht 
durch die Wirtschaftprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Sp. z o.o. erfolgt.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
TPLN = polnische Zloty in tausend 
- 232 -
Piecki Sp. z o.o.

Stadtwerke Freiberg AG
Anschrift: Poststraße 5, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 309 4140 sowie www.stadtwerke-freiberg.de
Gründung: 14.05.1991
Handelsregister: HRB 3756, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg
Beteiligungen
Freiberger Stromversorgung GmbH
Freiberger Erdgas GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Schneegans, Axel Vorsitzender k.A.
Berek, Dagmar k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Böttcher, Dr. Arnd Vorsitzender k.A.
Filbert, Albert k.A.
Heinemann, Wolfgang k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
51,00%
59,50%
70,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
HEAG Südhessische Energie AG (HSE
) 49,00%
Die Gesamtvergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011 beliefen sich auf 6
TEUR.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Gas, Wasser, Elektrizität und Wärme, die Entsorgung und die
Durchführung des ÖPNV. Die Gesellschaft kann sich an Gesellschaften und anderen Unternehmungen
beteiligen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen.
- 233 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.372
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.616 2.193 2.747
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.755 3.995 4.542
Rechnungsabgrenzungsposten 1 7 1
00 5 3
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 17.320
Gezeichnetes Kapital 5.500 5.500 5.500
Kapitalrücklage 4.225 4.225 4.225
Gewinnrücklagen 3.637 4.223 4.253
Bilanzergebnis 3.958 4.717 6.233
Rückstellungen 2.584
Verbindlichkeiten 3.174
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -414 
Sonstige Steuern -5 
Jahresergebnis
0
-221 
-5 
3.263 3.370 4.186
-5 
38
0
-27 
0
0
-275 
0
0
-327 
2.618
2.608
-875 
3.185
14
3.084
-143 
-2.616 
-233 
-661 
-218 
-2.658 
-172 
-674 
4.581
4.784
0
0
4.009
0
0
572
976
3.731
0
0
4.383
20
0
-121 
-594 
18.665
23.182
16.853
-4.041 
20.211
1.297
7.289
24.196
4.174
4.009
-3.605 
24.196
16.987
-3.771 
5.071
Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung
4.4123.594
1.300 681
16.705
1.412
0
0
329
15.246
6.188
23.182
2.813
4.784
287
23.078
1.703
417
23.078
1.043
15.246
0
0
4.174
2.753
1.233
-116 
0
0
2011
3.833
0
4.722
-230 
-2.662 
310
15.246
548
- 234 -
Stadtwerke Freiberg AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 17.320
davon Gezeichnetes Kapital 5.500
Eigenkapitalquote 75,0% 80,5% 83,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -875
Verschuldungsgrad 33,2%
Anlagendeckungsgrad 2 103,7%
Liquidität 3. Grades 110,7%
Investitionen 327 142
Investitionsquote 2% 3% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 81,4%
Eigenkapitalrentabilität 18,8%
Gesamtkapitalrentabilität 14,1%
Materialintensität 3,1% 4,9%
Rohertrag 3.866 3.945
EBIT
EBITD
A
ROCE 16,1%
Personal
Personalintensität 57,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 51 50 49
davon Auszubildende 2 1 0
Personalaufwand je Beschäftigte 51 53 54
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
56,4%
24,2% 19,7%
0
20,7%
-471
5.500
18,1%
268
-1.471
3.755
4,3%
20,1%
288,6%
52,4%
17,2%
18.665 20.211
4.7884.718
123,8% 132,7%
399,3%
100,3%
4.566
4.4853.583 4.513
70,4%
14,5% 17,3%
548
5.500
- 235 -
Stadtwerke Freiberg AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Das Geschäftsjahr 2011 der Stadtwerke Freiberg  AG (SWF AG) und ihrer Tochterunternehmen 
Freiberger Erdgas GmbH (FEG) und Freiberger Stromversorgung GmbH (FSG) war wie in den 
Vorjahren von weiteren Veränderungen der energierechtlichen Rahmenbedingungen sowie der 
Wettbewerbssituation geprägt. Im Ergebnis der Veränderungen der energierechtlichen Rah-
menbedingungen hat sich der We ttbewerb der Energiebranche auch im vergangenen Jahr wei-
terentwickelt. Dieser zeigte sich wie in den Vo rjahren in der Volatilität der Ein- und Verkaufs-
preise für Strom- und Gaslieferungen sowie in der wachsenden Wechselbereitschaft der Kun-
den.  
 
Die von der SWF AG in 2011 erzielten Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Betriebsfüh-
rungsentgelte der kaufmännischen und technischen Betriebsführung für die Tochtergesell-
schaft. Sie reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 12,8 % auf 4.174 TEUR.  
 
Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2011 stieg um 24,2 % auf 4.186 TEUR. Das Jahreser-
gebnis wird wesentlich von den Beteiligungs erträgen der FEG (2.083 TEUR) und der FSG 
(1.750 TEUR) geprägt. 
 
Vom Bilanzgewinn in Höhe von rd. 6.233 TEUR sollen 3.640 TEUR ausgeschüttet und der 
Restbetrag auf neue Rechnung vorgetragen werden. 
 
Die Investitionen i.H.v. 142 TEUR sind im Wesentlichen für Software sowie Betriebs- und Ge-
schäftsausstattung getätigt worden. 
 
Der Brutto-Cash-Flow des Jahr es 2011 (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Erhöhung 
Rückstellungen) ist gegenüber dem Vorjahr aufg rund der Abnahme der Rückstellungen, ange-
stiegen. Aus dem Cash-Flow konnten sowohl die Gewinnausschüttung für das Vorjahr als auch 
die Investitionen finanziert werden.  
 
Es wird auch zukünftig von einem positiven Geschäftsverlauf ausgegangen. Voraussetzung hier-
für ist, dass sich die SWF AG und ihre Tochterunternehmen auch zukünftig trotz ständig wach-
sender Anforderungen erfolgreich im Energiemarkt behaupten können. 
 
Die im Rahmen der Risikoanalyse festgestellten Geschäftsrisiken (Rückgang der Beteiligungs-
erträge, Drohverluste und Prozessrisiken) wurden bei der kurz- und mittelfristigen Erfolgspla-
nung berücksichtigt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von existenzgefährdenden Risiken wird als 
sehr gering eingeschätzt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschä ftsjahr 2011 erfolgte durch die INVRA Treu-
hand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mü nchen, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
- 236 -
Stadtwerke Freiberg AG

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie www.vnb-rmn.de
Gründung: 25.05.2007
Handelsregister: HRA 83356, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Litters, Lothar Vorsitzender k.A.
Groß, Dr.-Ing. Ulrich k.A.
Kalisch, Reinhard k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gesellschaftszweck ist der Bau, der Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom- und
Gasversorgungsnetzen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet
erscheinen, dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu dienen. Die Gesellschaft
kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen
gründen, erwerben, pachten oder verpachten sowie Interessensgemeinschafts- und
Unternehmensverträge schließen.
- 237 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 72.741
Vorräte 121 470 109
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 38.630 43.085 34.850
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 33.990 11.870 7.844
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 25.411
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 14.819 9.000 9.000
Gewinnrücklagen 0 197 197
Bilanzergebnis 9.592 765 -8.876 
Empfangene Ertragszuschüsse 4.828 6.774 6.985
Rückstellungen 44.457
Verbindlichkeiten 33.148
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -6.723 
Sonstige Steuern -84 
Jahresergebnis
-54 
-3.905 
-31 
9.592 765 -8.876 
-3 
362
-5 
-22 
0
0
-750 
0
3
-8.394 
337
0
-13.425 
0
911
490
-201.675 
-7.493 
-561 
-12.602 
-247.728 
-7.137 
-266 
-34.742 
261.827
270.121
349
0
247.485
32
0
14.310
17.651
-491 
0
0
7.755
200
-1 
-690 
-184 
10.962
109.688
46.177
-274.663 
1.322
45.819
42.803
88.980
262.183
247.517
-244.176 
88.980
54.264
-268.028 
275.293
-4.885 17.988
7.265 -4.393 
35.103
53.855
0
3
361
48
55.424
109.688
29.094
270.470
4.822
107.844
62.858
144
107.844
34.909
50
-361 
0
261.822
31.294
49.379
-422 
0
-2 
2011
0
0
270.269
-253.172 
-7.317 
326
32
8.447
- 238 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 25.411
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 23,6% 10,0% 1,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 6.183
Verschuldungsgrad 324,4%
Anlagendeckungsgrad 2 82,4%
Liquidität 3. Grades 98,2%
Investitionen 29.384 39.500
Investitionsquote 84% 85% 86%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,9%
Eigenkapitalrentabilität 37,7%
Gesamtkapitalrentabilität 8,9%
Materialintensität 77,0% 93,7%
Rohertrag 45.843 8.650
EBIT
EBITD
A
ROCE 18,3%
Personal
Personalintensität 2,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 83 85 84
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 90 84 87
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,7%
900,6% >1.000%
0
-671,6%
-13.478
1.000
7,0%
0
29.710
17.920
90,0%
-18,8%
63,0%
2,6%
1,7%
10.962 1.322
-3.6447.829
27,6% 12,4%
56,1%
-3,4%
22.742
7.26817.654 -4.393
0,3%
0,7% -10,0%
45.966
1.000
- 239 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) wa r bis zum 30. Juni 2007 in 72 südhessischen 
Kommunen Verteilnetzbetreiber für die Energi en Strom und Gas. Zur Umsetzung der rechtli-
chen Entflechtung nach § 7 Abs.3 EnWG verfolgt e die HSE ein zweistufiges Konzept. Zunächst 
wurde der Netzbetrieb der HSE in die Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & 
Co. KG ausgegliedert. Der VNB hat dabei die Strom- und Gasnetze der HSE zum 1. Juli 2007 
gepachtet, so dass der Netzbetrieb und -ausba u unabhängig von den sonstigen Tätigkeitsge-
bieten der Energieversorgung in eigener Verant wortung gewährleistet ist. Gesellschaftszweck 
der VNB ist der Bau, Betrieb, die Wartung und der Ausbau von Strom- und Gasversorgungsnet-
zen. In einer zweiten Stufe wurde das Eigentum an den Strom- und Gasverteilnetzen, die Antei-
le an der VNB und ihrer Komplementärin sowie den Pachtvertrag mit der VNB in die HSE Netz 
AG mit wirtschaftlicher Wirkung ebenfalls zu m 1. Juli 2007 ausgegliedert. Damit wurde nicht 
nur der Netzbetrieb sondern auch das Eigentum an den Strom- und Gasnetzen organisatorisch 
und gesellschaftsrechtlich von den übrigen Gebieten der Energieversorgung getrennt.
 
Der VNB sorgt dafür, dass alle Energievertriebsunternehmen diskriminierungsfrei zu den glei-
chen Bedingungen Zugang zu den Netzen habe n. Das Unternehmen unterliegt den Vorgaben 
der Bundesnetzagentur, die als Regulierungsbehörde die Netzentgelte für den VNB festlegt. 
Hierdurch ist sichergestellt, dass die VNB das natürliche Monopol Energieverteilnetze reguliert 
durch eine Aufsichtsbehörde verwaltet. 
Das Stromaufkommen im Netzgebiet des VNB lag im Geschäftsjahr 2011 bei rd. 3,9 Mrd. kWh 
sowie im Gassegment bei rd. 6,6 Mrd. kWh. 
Der Rückgang der Bilanzsumme im Jahresvergleich um 18,9 % auf 88.980 TEUR ist sowohl 
auf ein geringeres Anlage- wie auch auf ein gesunkenes Umlaufvermögen zurückzuführen. 
Die Umsatzerlöse von 262.183 TEUR wurden überwiegend aus Netzentgelten inkl. Aufwendun-
gen für Konzessionsabgabe, sowie KWK- und EE G-Verrechnungen erzielt. In der Entwicklung 
werden die Auswirkungen von Witterungseffekten, gestiegenen Erlösen aus EEG in Folge der 
EEG-Hochwälzung an den vorgelagerten Netzbetreiber, bedingt durch den höheren Bestand an 
installierten PV-Anlagen im Netzgebiet des VNB teilweise durch regulierungsbedingte Preisef-
fekte bei der Netznutzung kompensiert. Nach dem Wegfall von Sondereffekten wurden im Ge-
schäftsjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 8.447 TEUR erzielt. Der Materialaufwand, 
im Wesentlichen bestehend aus Aufwendungen für Stromeinspeisungen durch dezentrale Er-
zeuger auf Grundlage des EEG und des KWKG, Pachtentgelten für das Elektrizitäts- und Gas-
netz der HSE Netz AG, Netzentgelte Dritter, Aufwendungen für Instandhaltungsarbeiten, Be-
triebsführung und Dienstleistungen Dritter ist entsprechend der Umsatzerlöse gestiegen. Für 
Bau und Betriebsführung der Versorgungsnetze bedient sich die VNB überwiegend der Kon-
zerngesellschaft HSE Technik GmbH & Co. KG. Unter der Berücksichtigung der Ertragssteuern 
ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. -8.876 TEUR. 
Das Anlagevermögen ist vollständig fristenkon gruent finanziert. Die Gesellschaft war zum 
31.12.2011 mit ausreichenden Finanzmitteln ausges tattet. Dies spiegelt sich in der Höhe des 
Umlaufvermögens von 42.803 TEUR wider. Hierin sind im Wesentlichen Forderungen aus dem 
Leistungsverkehr sowie die zum Stichtag angesammelten Flüssige Mittel enthalten.  
Auf Basis der energiewirtschaftlichen Aktivitätenabschlüsse der Geschäftsjahre 2011 und 2012 
werden im Rahmen von Entgeltgenehmigungen und anschließender E ffizienzvergleiche die 
Ausgangsbedingungen für die 2. Regulierungsper iode – beginnend ab de m Jahr 2013 in der 
Sparte Gas und ab dem Jahr 2014 in der Sparte Strom – durch die Bundesnetzagentur be-
stimmt. Insofern wird auch im Geschäftsjahr 2012 angestrebt, das Geschäftsergebnis mittels 
entsprechender Maßnahmen der Produktivitätsst eigerung bzw. Kosteneinsparung am bereits 
vorgezeichneten Effizienzpfad auszurichten un d mögliche Auswirkungen von Netzübergängen 
in drei Konzessionsgemeinden zu kompensieren. Das Geschäftsergebnis 2011 und der Folge-
jahre hängt somit von der Fähigkeit der VNB ab, auf die festgelegten Erlösobergrenzen mit 
Kostenanpassungen reagieren zu können. 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die Ernst & 
Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttg art, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
- 240 -
Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG

Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 404 2000 sowie www.vnb-rmn.de
Gründung: 16.05.2007
Handelsregister: HRB 85980, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Netz AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Litters, Lothar Vorsitzender 0 TEUR
Groß, Dr.-Ing. Ulrich 0 TEUR
Litters, Reinhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 31
Bilanzsumme 36
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin an der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführer erhalten keine Vergütung von der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar
Verwaltun
gs-GmbH.
35
0
0
-13 
2
0
0
0
39
-9 
2
0
- 241 -

- 242 -

501
451459
0
100
200
300
400
500
600
2009 20112010
50.49351.180
39.455
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
20102009 2011
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 bauverein AG  
 Beteiligungsgesellschaften der bauverein AG 
 Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) 
 GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 
 HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 
 HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 
 Institut Wohnen und Umwelt GmbH 
 Neue Wohnraumhilfe gemeinnützige Gesellschaft mbH 
 Stadtwerke Langen Immobilien GmbH 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
Das Geschäftsfeld Immobilien bietet ein breit gefächertes Angebot 
a n  W o h n - ,  G e w e r b e -  u n d  N u t z f lächen zum Leben und Arbeiten. 
Gebäude für die städtischen Organisationseinheiten werden zur 
Verfügung gestellt und auch betrieben.  
Ziel der Unternehmen des Geschäftsfeldes ist es, die Weiterent-
wicklung des Immobilien-Portfolio s durch ein nachhaltiges Portfo-
liomanagement sicherzustellen und durch Einführung eines stadt-
konzernweiten Flächenmanagements die bestehenden städtischen 
Gewerbe- und Nutzflächen zu optimieren. Durch eine kontinuierli-
che Sanierung kommunaler Liegenschaften soll eine Verbesserung 
der Gebäudesubstanz erreicht werden. 
Das Geschäftsfeld nimmt sich za hlreicher Projekte an, mit denen 
es seiner sozialen Verantwortung nachkommt und auf die künfti-
gen Anforderungen des demographisc hen Wandels eingeht, u.a. in 
den Bereichen Mehrgenerationen-H aus, betreutes Wohnen (Ange-
bot von seniorenspezifischen Dien stleistungen) sowie energieeffi-
ziente Sanierungen.  
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
Gemeinsam mit der TU Darmstadt wurde von der bauverein AG 
eine Umfrage für Mieter zur Erhebung der Zufriedenheit mit den 
Leistungen und dem Service erarbeitet. Weiter wurde, ebenfalls mit 
der TUD, eine Stakeholder-Befragung durchgeführt, auf dessen 
Grundlage die Informationstiefe und Transparenz noch weiter aus-
gebaut wurde. Das Institut Wohnen und Umwelt arbeitet gemein-
sam mit der FH Erfurt an dem Pro
jekt Klimaschutz in Kommunen. 
Auszeichnungen 
 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
 
Neumieterbefragung:  
 
84% Weiterempfehlung  
als Vermieterin 
 
 Kooperation zum Schutz und 
zur Erhaltung der Umwelt

- 244 -

bauverein AG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 281 50 sowie www.bauvereinag.de
Gründung: 08.10.1864
Handelsregister: HRB 1261, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 6,01%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 5,86%
Beteiligungen
bauVereint gemeinnützige Gesellschaft mbH
BVD Heimbau GmbH & Co. KG
BVD New Living GmbH & Co. KG
BVD Nordhessen GmbH
BVD Südhessen GmbH
BVD Verwaltungs-GmbH
BVD Gewerbe GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach
SOPHIA Hessen GmbH
ImmoSelect GmbH
BVD Freiberg GmbH
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
bauverein AG
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 
Vorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun
g
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Vorsitzender 284 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL 24 TEUR
Wagner, Daniela MdB 13 TEUR
Bezüge des Vorstands
Gegenstand der Gesellschaft ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung.
Die Gesellschaft orientiert sich dabei an dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, dem kostengünstigen Bauen
und der Sozialverträglichkeit sowie an den Zielen der Stadtentwicklung Darmstadts. Die Gesellschaft
errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann
außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden
Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben.
94,80%
94,79%
74,90%
50,00%
50,00%
50,00%
49,00%
8,72%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
100,00%
94,99%
bauverein AG 8,72%
79,41%
100,00%
100,00%
51,20%
100,00%
100,00%
0,75%
Die Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr 2011 insgesamt 321 TEUR.
- 245 -

Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Seidler, Sabine Stadträtin Vorsitzende 9,8 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 1. stv. Vorsitzender 8,9 TEUR
Klein-Obeth, Monika 2. stv. Vorsitzende 6,0 TEUR
v. Prümmer, Klaus Stadtrat a.D. 3. stv. Vorsitzender 8,9 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 4. stv. Vorsitzende 6,0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin 7,7 TEUR
Beller, Rita Stadträtin 6,7 TEUR
Engeldrum, Andreas 6,2 TEUR
Filbert, Albert 4,8 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 5,1 TEUR
Gründling, Cornelia 4,9 TEUR
Kosub, Katrin Stadtverordnete 5,0 TEUR
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter 5,1 TEUR
Schmitzer, Günther 6,7 TEUR
Swyter, Tobias k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 96,6 TEUR.
- 246 -
bauverein AG

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 77.851
Vorräte 4.488 34.961 39.829
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 46.453 11.388 10.872
Wertpapiere 10.604 2.246 0
Liquide Mittel 16.306 21.208 33.484
Rechnungsabgrenzungsposten 632 676 1.041
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 291.833
Gezeichnetes Kapital 200.000 184.185 184.185
Kapitalrücklage 28.699 29.702 29.702
Gewinnrücklagen 54.497 51.535 60.310
Bilanzergebnis 8.637 8.775 10.931
Rückstellungen 34.982
Verbindlichkeiten 415.594
Rechnungsabgrenzungsposten 960 904 1.299
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -75 
Sonstige Steuern -2.197 
Jahresergebnis
-53 
2011
848
-140 
138.738
-94.231 
-10.590 
674
150.865
13.335
-10.555 
-126 
4.713
1.022
125.404
31.863
397.847
743.369
396.739
919
743.369
483.354
180.614
35
7.713
861
151.927
69.803
706.099
34.260
110.478
12.490
10.938
14.446 14.823
664.887
482.833
12.899
111.029
-109.239 
716.136
635.621
-108.522 
122.968
630.909
-123.915 
285.128
479.371
84.186
716.136
119.668
-1.360 
274.197
706.099
-1.924 
0
7.324
12.406
405
-50 
-10.311 
121.167
109.622
128
727
111.739
-1.267 
556
10.138
11.928
-79.754 
-10.436 
-13.405 
-4.652 
-80.410 
-10.054 
-12.869 
-6.180 
-13.028 
388
7.542
-95 
-990 
396
-6.066 
301
644
-2.039 
-2.206 
921
-42 
-10.098 
-98 
0
8.637 8.775 10.931
0
244
-2.212 
- 247 -
bauverein AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 291.833
davon Gezeichnetes Kapital 200.000
Eigenkapitalquote 39,3% 38,8% 39,8%
Bankverbindlichkeiten 311.974
Veränderung Verschuldung 3.482
Verschuldungsgrad 154,7%
Anlagendeckungsgrad 2 93,2%
Liquidität 3. Grades 63,5%
Investitionen 18.571 14.167
Investitionsquote 3% 3% 2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 7,8%
Eigenkapitalrentabilität 3,0%
Gesamtkapitalrentabilität 1,2%
Materialintensität 65,8% 67,9%
Rohertrag 31.275 31.173
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,8%
Personal
Personalintensität 8,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 156 160 176
davon Auszubildende 6 6 7
Personalaufwand je Beschäftigt
e 67 63 60
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,2% 1,5%
21.563
184.185
22.36920.156 22.856
7,9%
35.88435.774
93,2% 95,5%
74,9%
8,7%
30.067
8,2%
3,1%
274.197 285.128
65,4%
3,3%
61,7%
33.025
3,8%
1.108
184.185
3,2%
300.459
-18.855
7,6%
157,5% 151,2%
299.393
- 248 -
bauverein AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die bauverein AG ist ein moderner Immobiliendienstleister, der die klassische Rolle des Woh-
nungsunternehmens für breite Schichten der Bevölkerung mit Angeboten für den gehobenen 
Wohnungsbedarf und der Schaffung von Wohneig entum kombiniert. Darüber hinaus werden 
ausgewählte Bestände im Rahmen eines Mieterpr ivatisierungsprogramms sowie einzelne Woh-
nungen oder Häuser im Rahmen des Portfolioma nagements, vorzugsweise an Mieter, veräu-
ßert. Die Tätigkeit konzentriert sich überwiegend auf die Stadt Darmstadt und den Landkreis 
Darmstadt-Dieburg und den Odenwaldkreis. 
 
Die bauverein AG hat das Geschäftsjahr 2011 mi t einem Jahresüberschuss von 10.931 TEUR, 
im Vorjahr 8.775 TEUR abgeschlossen. Das Betriebsergebnis liegt mit 14.823 TEUR rund 
377 TEUR erwartungsgemäß über dem des Vorjahres.  
 
Die Umsätze sind mit 119.668 TEUR um 10.046 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die 
Umsatzsteigerung fiel im Bauträgergeschäft mi t 6.352 TEUR am stärksten aus. Die Umsatzer-
löse aus der Hausbewirtschaftung wurden weiter von 108.563 TEUR in 2010 auf 
112.307 TEUR in 2011 moderat gesteigert. Der Materialaufwand des Geschäftsjahres 2011 ist 
von 80.410 TEUR um 13.821 TEUR auf 94.231 TEUR angestiegen. Hierbei entfallen die größ-
ten Steigerungen auf die Bauträgertätigkeit mit 4.852 TEUR und den Instandhaltungskosten, 
die mit 27.992 TEUR um 4.988 TEUR über denen des Vorjahres liegen. Das branchenüblich 
negative Finanzergebnis wurde um 115 TEUR auf -1.924 TEUR verbessert. 
 
Die Bilanzsumme stieg um 10.038 TEUR von 706.098 EUR auf 716.136 TEUR zum Bilanz-
stichtag 31.12.2011 an. Die bauverein AG hat in 2011 Investitionen von insgesamt 
14.167 TEUR getätigt. Hiervon entfielen allein 13.423 TEUR auf das Sachanlagevermögen. Das 
Finanzanlagevermögen ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1.062 TEUR auf 150.865 TEUR 
gesunken. Im Geschäftsjahr 2011 sank das Anlagevermögen nach Abzug der planmäßigen Ab-
schreibungen insgesamt um 4.712 TEUR auf 630.909 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens 
an der Bilanzsumme beträgt damit zum Bilanzstichtag 88 % (Vorjahr 90 %). Die Eigenkapital-
quote fiel infolge des geänderten Ausweises der eigenen Aktien in 2011 auf 39,8 % an (Vorjahr 
38,8 %). 
 
Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und anderen Kreditgebern 
finanziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung  des Jahresergebnisses, der Veränderung der 
langfristigen Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2011 auf 
24.434 TEUR, im vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 23.689 TEUR. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2012 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft er-
möglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf di e eingegangenen Verbin dlichkeiten nachzukom-
men, so dass keine Kapitalmaßnahmen seitens der Aktionäre erforderlich sein werden. 
 
Im Rahmen des begrenzten unternehmerischen Ha ndelns ist die bauverein AG gleichermaßen 
mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt  es, mit Risiken verantwortungsvoll umzuge-
hen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig die Chancen zu nutzen. Das gelingt nur, 
wenn man Chancen und Risiken kontinuierlich iden tifiziert, bewertet und überwacht. Daher 
wird bei der bauverein AG ein systematisches, auf die Besonderheiten der Immobilienwirt-
schaft abgestimmtes Risikofrühwarnsystem eingesetzt. Die Identifikation der relevanten Risi-
ken erfolgt durch eine regelmäßige Risikoinventur und wurde in einem umfassenden Katalog 
vollzogen. Dem Vorstand sind danach keine Risiken bekannt, die für das Unternehmen be-
standsgefährdend sind und nicht durch geeignete Maßnahmen adäquat gegengesteuert werden 
können. 
 
Die Ertragslage der bauverein AG wird zukünfti g noch stärker durch das Geschäftsfeld Haus-
bewirtschaftung geprägt sein. Innerhalb dieses Segments wird die Ausweitung des Mieterpriva-
tisierungsprogramms positiv zur Entwicklung der Ertragslage beitragen. Dabei umfasst das 
zukunftsorientierte Unternehmenskonzept der bauverein AG de n Ausgleich von veräußerten 
Flächen mittels Neubauten und Aufstockungen von Bestandsbauten, so dass sowohl Vermie-
tungsfläche als auch Anzahl der Wohnungen auf dem gleichen Niveau bleiben werden. 
 
Für das Jahr 2012 geht die integrierte Unternehmensplanung der bauverein AG von einem Jah-
resüberschuss von 12.582 TEUR aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der bauverein AG durch Deloitte & Tou-
che GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Man nheim, hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 249 -
bauverein AG

- 250 -

BVD Freiberg GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRB 85031, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Sonntag, Marcel 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 27
Bilanzsumme 37
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
35
29
3
0
36
0
0
29
3
0
Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und Verwaltung der BVD
Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG und die Beschäftigung mit anderen damit in Zusammenhang
stehenden An
gelegenheiten. Die Aufnahme einer anderen Geschäftstätigkeit ist ausgeschlossen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
50,00%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 251 -

- 252 -

BVD Gewerbe GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 11, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 292 sowie www.bvd-gewerbe.de
Gründung: 15.06.1950
Handelsregister: HRB 1195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel              Vergütun g
Müller, Jürgen 109 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhielt im Berichtsjahr eine Vergütung in Höhe von 109 TEUR.
94,99%
94,99%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
HEAG Wohnbau GmbH 5,01%
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere änliche Gesellschaften zu übernehmen oder sich an
ihnen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die den Gegenstand des
Unternehmens unmittelbar oder mittelbar dienen.
- 253 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 524
Vorräte 142 82 104
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 211 819 619
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 171 101 157
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 5.197
Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Kapitalrücklage 31.154 31.154 31.154
Gewinnrücklagen 0 1.010 1.010
Bilanzergebnis -27.457 -26.351 -24.230 
Rückstellungen 5.205
Verbindlichkeiten 17.672
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 3
Sonstige Steuern -36 
Jahresergebnis
0
0
-41 
896 1.107 2.121
-34 
1
0
-848 
0
0
-67 
1.422
0
0
575
0
-253 
0
24
-612 
-448 
-240 
-45 
-658 
-395 
-342 
-31 
-596 
1.670
1.020
-60 
0
693
-19 
0
996
355
800
1.632
0
1.140
1
0
-833 
0
7.313
29.481
28.427
-993 
9.434
1.121
880
29.307
971
674
-1.315 
29.307
28.480
-1.440 
3.192
2.161930
1.752 1.361
27.550
1.174
995
0
0
27.306
1.001
29.481
2.739
960
2.233
28.074
19.429
0
28.074
244
27.306
22
0
993
1.526
18.347
-1.631 
0
0
2011
0
0
2.355
-338 
-335 
0
27.306
1.361
- 254 -
BVD Gewerbe GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 5.197
davon Gezeichnetes Kapital 1.500
Eigenkapitalquote 18,5% 24,8% 32,2%
Bankverbindlichkeiten 11.749
Veränderung Verschuldung 81
Verschuldungsgrad 440,2%
Anlagendeckungsgrad 2 61,5%
Liquidität 3. Grades 4,7%
Investitionen 175 15
Investitionsquote 1% 3% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 132,9%
Eigenkapitalrentabilität 17,2%
Gesamtkapitalrentabilität 3,2%
Materialintensität 26,8% 14,3%
Rohertrag 226 656
EBIT
EBITD
A
ROCE 7,9%
Personal
Personalintensität 14,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 6 5
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 60 57 67
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
14,2%
303,1% 210,7%
11.298
22,5%
-1.081
1.500
15,1%
11.624
1.756
1.808
12,4%
10,8%
9,5%
10,7%
10,4%
7.313 9.434
3.0612.793
66,5% 72,9%
10,3%
213,5%
564
2.7471.777 2.993
115,3%
3,8% 7,2%
975
1.500
- 255 -
BVD Gewerbe GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die BVD Gewerbe GmbH bewirtschaftet 15 sonstige Mieteinheiten und ein Parkhaus mit 410 
Stellplätzen in 3 eigenen Liegenschaften in Darmstadt. Darüber hinaus verwaltet sie im Ge-
schäftsjahr 2011 im Rahmen von Geschäftsb esorgungsverträgen 307 Gewerbeeinheiten der 
bauverein AG und 8 Gewerbeeinheiten der BVD Heimbau GmbH & Co. KG. 
 
Die Bilanzsumme verminderte sich geringfügig um 174 TEUR auf 29.307 TEUR zum Bilanz-
stichtag 31.12.2011. Der Rückgang des Anlagevermögens auf insgesamt 28.427 TEUR resul-
tiert aus den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 67 TEUR bei Zugängen in Höhe von 
15 TEUR. Der überwiegende Teil des Sachanlagevermögens wurde 2005 außerplanmäßig auf 
den Erinnerungswert abgeschrieben, ein Zuschr eibungsbedarf ist zum Bilanzstichtag nicht 
erkennbar. Der überwiegende Anteil des Anlageve rmögens betrifft Finanzanlagen, die keiner 
planmäßigen Abschreibung unterliegen. Der Anteil des An lagevermögens an der Bilanzsumme 
beläuft sich unverändert auf 96,9%.  
 
Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkap ital wird zur Finanzie rung der Gesellschaft 
herangezogen. Das Anlagevermögen ist zu 32,2 % (im Vorjahr 25,7 %) durch Eigenkapital fi-
nanziert. 
 
Die Gesellschaft wird derzeit außer durch Darlehen von Kreditinstituten auch konzernintern 
durch ihre Tochtergesellschaft sowie dem Mutt erunternehmen bauverein AG finanziert. Der 
Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahreserge bnisses und der Abschreibungen – beläuft 
sich im Geschäftsjahr 2011 auf 2.188 TEUR, im vorigen Geschäftsjahr betrug dieser 
1.152 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 94,99 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunterneh-
men die Finanzierung der Gesellschaft. Durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsver-
trag mit der HEAG Wohnbau GmbH und Darlehensverträgen mit der HEAG Wohnbau GmbH 
sowie mit der bauverein AG wird die Liquidität des Unternehmens gesichert. 
 
Die BVD Gewerbe GmbH hat das Geschäftsj ahr 2011 mit einem Jahresüberschuss von 
2.121 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr war ei n Jahresüberschuss von 1.107 TEUR erzielt wor-
den.  
 
Das Betriebsergebnis hat sich von 1.752 TEUR auf 1.361 TEUR im Geschäftsjahr 2011 ver-
schlechtert. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus der Hausbewirt-
schaftung um 49 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Umsatzerlöse aus Vermietung 
entwickelten sich leicht unter Plan, da die Vollvermietung der Bahngalerie nicht vollständig 
umgesetzt werden konnte. Die Umsätze aus de r Geschäftsbesorgung haben sich um rd. 
5 TEUR gegenüber 2010 erhöht. Weiter sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 872 TEUR 
gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Betriebsaufwand ist von 1.440 TEUR um 447 TEUR auf 
993 TEUR im Geschäftsjahr 2011 gesunken.  
 
Das Finanzergebnis ist durch den Zinsaufwand nach den Vorschriften des Bilanzrechts-
modernisierungsgesetz (BilMoG) von 44 TEUR belastet. Des Weiteren ergaben sich um 
637 TEUR erhöhte Erträge aus der Gewinnabführung der HEAG Wohnbau GmbH. 
 
Die bvd Gewerbe GmbH strebt eine mittelfristige Verbesserung ihres Ergebnisses durch die 
kontinuierliche Entwicklung ihrer eigenen gewerb lichen Großobjekte an. Eine Veränderung des 
Nutzungs- und Belegungskonzeptes für das Parkha us wird in Erwägung gezogen. Hier wird 
jedoch die weitere Entwicklung der Umsätze genau zu beobachten zu sein. Die Bahngalerie 
verfügt seit dem 01. Juni 2010 über einen neue n Ankermieter und die Eissporthalle wird seit 
dem 01. August 2009 über einen neuen Pächter be trieben, wodurch das Leerstandsrisiko ver-
mindert werden konnte. 
 
Langfristig wird erwartet, dass die derzeitige Mieterstruktur im Kern erhalten bleibt sowie 
durch Investitionen zur Energiekostensenkung eine leichte Ergebnisverbesserung im operativen 
Bereich erzielt werden kann. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der BVD Gewerbe GmbH durch die Deloit-
te & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesells chaft, Nürnberg, hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 256 -
BVD Gewerbe GmbH

BVD Heimbau GmbH & Co. KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-heimbau.de
Gründung: 04.04.1966
Handelsregister: HRA 7125, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gegenstand des Unternehmens ist vorrangig die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung
in Darmstadt u. Umgebung. Die Gesellschaft verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie
kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft u. der Infrastruktur anfallenden Aufgaben in
Darmstadt u. Umgebung übernehmen; Grundstücke erwerben, belasten u. veräußern. Sie kann auch
Organträger im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein. Die KG kann andere
Unternehmen, die sich auf diesem Gebiet oder angrenzenden Gebieten in Darmstadt u. Umgebung
betätigen, gründen, erwerben, pachten oder vetreten u. sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die KG
kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
dienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
- 257 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 721
Vorräte 356 303 279
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 343 93 305
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 22 152 228
Rechnungsabgrenzungsposten 83 71 59
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.541 2.341
Kapitalanteile 27 27 27
Rücklage 1.514 1.498 1.497
Bilanzergebnis 0 368 817
Rückstellungen 56
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 60 48 36
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 1.383
Umsatzerlöse 1.299 1.324 1.323
Bestandsveränderungen 85 -65 -35 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 60 26 15
Betriebsleistung 1.444
Betriebsaufwand
Materialaufwand -443 -414 -378 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -215 -209 -209 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -129 -31 -29 
Betriebsergebnis 656 630 686
Finanzergebnis -251 -230 -215 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 0 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -251 -230 -217 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 406 401 470
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -1 0 0
Sonstige Steuern -36 -33 -21 
Jahresergebnis 369
1.302
1.287
449
-788 
368
548
7.787
45
1.285
0
9.338
00
10.208
10.208
811
9.338
0
1.258
9.547
9.547
10.166
1.892
0
10.572
-654 
8.915
-616 
10.572
0
9.768
9.768
43
8.183
10.166
- 258 -
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 1.541 2.341
davon Gezeichnetes Kapital 27 27 27
Eigenkapitalquote 14,6% 18,6% 22,9%
Bankverbindlichkeiten 8.472 7.816 7.405
Veränderung Verschuldun
g -564 -732 -396
Verschuldungsgrad 586,2% 336,1%
Anlagendeckungsgrad 2 102,5% 104,4%
Liquidität 3. Grades 144,6%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 26,7%
Eigenkapitalrentabilität 24,0% 19,5%
Gesamtkapitalrentabilität 3,5% 3,6% 4,4%
Materialintensität 30,7% 32,2% 29,1%
Rohertrag 940 844 909
EBIT 656 630 686
EBITDA 871 840 895
ROCE 6,1% 6,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
19,2%
190,3%
29,3%
133,6%
101,7%
437,3%
1.892
34,9%
6,2%
- 259 -
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG verfügt im Ge schäftsjahr 2011 wie auch im Geschäftsjahr 
2010 über 26 Wohnungen aus Miteigentumsanteilen und 4 Wohnimmobilien mit insgesamt 
171 Wohnungen, 8 Gewerbeeinheiten sowie 62 Garagen und Abstellplätze im eigenen Immobi-
lienbestand, deren Verwaltung du rch einen Geschäftsbesorgungsv ertrag auf die bauverein AG 
übertragen ist.  
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG hat das Gesc häftsjahr 2011 mit einem Jahresüberschuss 
von 449 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 368 TEUR. 
 
Innerhalb des Betriebsergebnisses haben sich die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung 
um 2 TEUR gegenüber dem Vorjahr verringert und die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 
rund 11 TEUR auf 15 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Ergebnisbelastung durch 
den Betriebsaufwand ist um 38 TEUR von 654 TEUR auf 616 TEUR gesunken. Der Fehlbetrag 
aus dem Finanzergebnis ist um 15 TEUR auf 215 TEUR zurückgegangen. Die Umsatzerlöse 
entwickelten sich planmäßig. 
 
Die Bilanzsumme ist um rund 42 TEUR (+ 0,4 %)  auf 10.208 TEUR zum Bilanzstichtag 
31.12.2011 gestiegen. Das Anlagevermögen hat si ch um die planmäßigen Abschreibungen in 
Höhe von 209 TEUR auf insgesamt 9.338 TEUR zum 31.12.2011 vermindert. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 91,5 % (Vorjahr: 93,9 %).  
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Verm ögen entspricht, ist du rch Eigenkapital und 
langfristig, kreditfinanziertes Fremdkapital zu 99,9 % gedeckt. 
 
Das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkap ital wird zur Finanzie rung der Gesellschaft 
herangezogen. Die Eigenkapitalquote hat sich von 18,6 % auf 22,9 % erhöht.  
 
Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch Da rlehen von Kreditinstituten finanziert. Der 
Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der Rückstellungen 
und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2011 auf 661 TEUR. Im vorigen Ge-
schäftsjahr betrug er 564 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunternehmen 
die Finanzierung der Gesellschaft.  
 
Der Wirtschaftsplan 2012 geht von einem Überschuss von 919 TEUR aus. Die Ergebnissteige-
rung gegenüber 2011 soll im Wesentlichen durch eine im Folgejahr geplante Grundstücksar-
rondierung mit anschließendem Verkauf einzel ner Teilgrundstücke erreicht werden. Für 2013 
wird mit einem Jahresergebnis leicht über dem Niveau von 2011 gerechnet. 
 
Bezüglich der Umsatzerlöse aus der Hausbewirt schaftung geht der Wi rtschaftsplan für die 
nächsten beiden Geschäftsjahre jeweils von le icht ansteigenden Erlösen gegenüber dem jewei-
ligen Vorjahr aus.  
 
Die BVD Heimbau GmbH & Co. KG ist ausschließ lich in Darmstadt als Vermieterin von eigenen 
Immobilien tätig. Der Darmstädter Immobilienmarkt weist eine anhaltende Nachfrage nach 
Wohnungen auf. Aufgrund der pr ognostizierten Bevölkerungsentwicklung in der Wissenschafts-
stadt Darmstadt, kann von einer weiteren Nach fragesteigerung in Darmstadt nach Wohnraum 
ausgegangen werden. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Mit dem Erwerb der Liegen-
schaften in Darmstadt zum 31.12.2006 nahm der Anteil der Wohnimmobilien im Portfolio der 
Gesellschaft zu, was aufgrund des intakten Wo hnungsmarktes in Darmstadt und der zentralen 
Lage der Liegenschaften eine Verminderung der unternehmerischen Risiken bewirkt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der BVD Heimbau GmbH & Co. KG durch 
die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Ein-
wendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.  
- 260 -
BVD Heimbau GmbH & Co. KG

BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 03.02.2006
Handelsregister: HRA 83012 Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Freiberg GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Sonntag, Marcel 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung eines Wohnungsbestands von 930
Wohnungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen. Die Gesellschaft stellt eine sozial verantwortbare
Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sicher. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten
gemäß § 34c Gewerbeordnung werden nicht ausgeübt. Die Gesellschaft ist zu allen Rechtsgeschäften
und Rechtshandlungen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar
fördern bzw. zu fördern geeignet sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
50,00%
- 261 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.116
Vorräte 1.135 1.187 1.135
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 19 28 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 961 933 1.396
Rechnungsabgrenzungsposten 83 83 83
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.319 5.203
Kapitalanteile 1.500 1.500 1.500
Rücklage 2.819 3.228 3.703
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 898
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 3.792
Umsatzerlöse 3.750 3.755 3.880
Bestandsveränderungen 42 53 -52 
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 54 45 88
Betriebsleistung 3.847
Betriebsaufwand
Materialaufwand -1.489 -1.754 -1.768 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -299 -299 -299 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -714 -477 -486 
Betriebsergebnis 1.345 1.323 1.363
Finanzergebnis -337 -317 -288 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge2 9 18 13
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -366 -335 -301 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 1.008 1.006 1.074
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -8 -5 -3 
Sonstige Steuern 0 0 0
Ergebnisabführung -500 -501 -536 
Jahresergebnis 500
3.915
3.828
536
-2.501 
501
2.148
13.028
909
3.852
0
16.506
00
19.140
19.140
2.552
16.506
0
3.808
16.805
16.805
19.035
4.728
0
19.301
-2.529 
14.085
-2.553 
19.301
0
17.103
17.103
909
13.399
19.035
- 262 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 4.319 5.203
davon Gezeichnetes Kapital 1.500 1.500 1.500
Eigenkapitalquote 22,4% 24,8% 27,2%
Bankverbindlichkeiten 7.943 7.212 6.434
Veränderung Verschuldun
g -653 -686 -370
Verschuldungsgrad 346,9% 267,8%
Anlagendeckungsgrad 2 71,7% 70,5%
Liquidität 3. Grades 30,1%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 13,2%
Eigenkapitalrentabilität 11,6% 10,6%
Gesamtkapitalrentabilität 2,6% 2,6% 2,8%
Materialintensität 38,7% 45,5% 45,2%
Rohertrag 2.303 2.054 2.060
EBIT 1.345 1.323 1.363
EBITDA 1.644 1.622 1.661
ROCE 5,0% 4,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
10,3%
34,0%
13,2%
30,3%
71,1%
302,6%
4.728
14,0%
4,9%
- 263 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG wurde in 2006 im Zuge der Vergleichsverhand-
lungen zwischen der bauverein AG, Darmstad t und der Städtischen Wohnungsgesellschaft 
Freiberg/Sa. mbH gegründet 
 
Gegenstand des Unternehmens ist die Verw altung eines Wohnungsbestandes von 930 Woh-
nungen in Freiberg-Friedeburg in Sachsen. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jahres-
überschuss vor Ergebnisabführung von 1.072 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der 
Jahresüberschuss auf 1.002 TEUR. 
 
Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen) belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 1.363 TEUR 
nach 1.323 TEUR im Vorjahr. Dabei konnten insbesondere im Rahmen der Neuvermietung um 
insgesamt 36 TEUR höhere Mieteinnahmen als im  Vorjahr erzielt werden. Bei den Instandhal-
tungskosten war ein planmäßiger Anstieg von 37 TEUR auf nunmehr 450 TEUR (das sind rund 
8,74 EUR/m²) zu verzeichnen. Innerhalb des Betriebsergebnisses stiegen die Umsatzerlöse um 
125 TEUR auf 3.880 TEUR und der Betriebsaufwand um 24 TEUR auf 2.553 TEUR. 
 
Die Bilanzsumme hat sich um 105 TEUR auf 19 .140 TEUR zum Bilanzst ichtag 31. Dezember 
2011 erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 86,2 % 
(Vorjahr 88,3 %). 
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Verm ögen entspricht, ist ne ben den Einlagen der 
Gesellschafter mit langjährigem Fremdkapital  finanziert. Im Rahmen der Unternehmensfinan-
zierung haben die Gesellschafter – derzeit tilg ungsfreie – Darlehen von 5.000 TEUR gewährt. 
Die bei einem Kreditinstitut bestehenden Kreditverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 
2011 in Höhe von 642 TEUR planmäßig und in Höhe von 136 TEUR sondergetilgt, so dass sich 
zum 31.12.2011 diese Verbindlichkeiten auf insgesamt 6.434 TEUR vermindert haben. 
 
Der Cashflow nach Gutschriften auf das Gewinnrücklagenkonto der atypisch stillen Gesellschaf-
terin beläuft sich im Geschäftsjahr 2011 au f 834 TEUR, im Vorjahr 799 TEUR. Die Zahlungsfä-
higkeit war im Geschäftsjahr 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Für die folgenden beiden Geschäftsjahre wird erneut ein Überschuss aus der gewöhnlichen 
Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erwartet. Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es der 
Gesellschaft ermöglichen, die eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen, so dass keine wei-
teren Kapitalmaßnahmen seitens der Gesellschafter erforderlich sein werden. Die Liquidität 
des Unternehmens ist ausreichend gesichert. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG ist ausschließlich in Freiberg-Friedeburg als 
Vermieterin von eigenen Immobilien tätig. Die geplanten Umsätze bewegen sich auf gleichblei-
bendem Mietniveau unter Berücksichtigung an gemessener Instandhaltungen, da der Bestand 
bereits im Jahr 1997 saniert wurde. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Freiberg reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Wohnimmobilien. Die Leerstandsquote 
ist gering, es wird nicht mit einem deutlichen Zi nsanstieg gerechnet, so dass wesentliche Risi-
ken derzeit nicht erkennbar sind. Für die Stadt Freiberg waren der Stadtumbau, der damit ver-
bundene Rückbau und die Neugestaltung der Wo hnquartiere ein Schwerpunkt in den letzten 
Jahren. Bis Ende 2010 wurden 1.000 Wohnung en aus dem Bestand der Städtischen Woh-
nungsgesellschaft Freiberg/Sa. mbH und 168 Wohnungen aus dem Bestand der Wohnungsge-
nossenschaft Freiberg eG zurückgebaut, was di e Vermietungssituation aus Sicht der BVD Im-
mobilien GmbH & Co. Freiberg KG deutlich verbessert hat. Erlösschmälerungen durch Leer-
stände sind im Wirtschaftsplan ausreichend berücksichtigt, so dass hier keine Risiken erkenn-
bar sind. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der BVD Immobilien GmbH & Co. Frei-
berg KG durch die DOMUS AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 264 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG

BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-postsiedlung.de
Gründung: 09.07.1998
Handelsregister: HRA 83386, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
AGGH Grundstücksgesellschaft mbH 5,10%
HEAG Wohnbau GmbH 0,10%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
BVD Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, Verwaltung und Vermietung von
Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, insbesondere der Wohngebäude in Darmstadt-
Bessungen, Moltkestraße 3-14, Oppenheimer Straße 1, 2, 3-19, Binger Straße 1-23 und 2-16. Die
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen berechtigt, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
94,80%
- 265 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 588
Vorräte 430 405 454
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 39 28 46
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 120 149 183
Rechnungsabgrenzungsposten 45 104 92
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.333 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital -0 2.644
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 0 4.321 4.321
Bilanzergebnis -1.433 -1.784 -1.777 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.333 0 0
Rückstellungen 37
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 436
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 1.387
Umsatzerlöse 1.369 1.528 1.648
Bestandsveränderungen 18 -25 50
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 285
Betriebsleistung 1.387
Betriebsaufwand
Materialaufwand -683 -636 -666 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -288 -357 -409 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -27 -41 -50 
Betriebsergebnis 390 469 857
Finanzergebnis -614 -792 -685 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 3 2
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -615 -795 -687 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -224 -323 172
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -3 -1 -125 
Sonstige Steuern -30 -27 -40 
Jahresergebnis -257 
1.982
1.698
6
-997 
-351 
582
18.005
82
1.503
0
20.390
00
21.167
21.167
684
20.390
0
1.503
20.767
20.767
21.453
2.637
0
17.365
-1.034 
17.328
-1.125 
17.365
0
15.399
15.399
28
18.788
21.453
- 266 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0 2.644
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 0,0% 12,3% 12,5%
Bankverbindlichkeiten 3.144 7.954 7.668
Veränderung Verschuldun
g 3.648 1.460 -783
Verschuldungsgrad < -1.000% 700,7%
Anlagendeckungsgrad 2 20,4% 50,6%
Liquidität 3. Grades 4,1%
Investitionen 3.791 6.913 44
Investitionsquote 24,6% 33,3% 0,2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -18,5%
Eigenkapitalrentabilität > 1.000% -13,3%
Gesamtkapitalrentabilität -1,5% -1,6% 0,0%
Materialintensität 49,2% 42,3% 33,6%
Rohertrag 705 867 1.031
EBIT 390 469 857
EBITDA 678 827 1.266
ROCE 2,2% 3,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,2%
6,6%
-23,3%
5,4%
51,0%
713,4%
2.637
0,4%
2,1%
- 267 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat Erbbaurechte mit insgesamt 330 Woh-
nungen und 2 Gewerbeeinheiten nebst Parkplätzen in 1998 erworben. Davon sind nach einem 
Einbringungsvertrag vom 29.06.2010 noch 207 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten im Erb-
baurecht. 
 
Anfang September 2011 wurde mit den Vorbereitungen zur energetischen Modernisierung und 
Aufstockung um zwei Stockwerke bei dem Objekt Binger Straße 2 - 6 begonnen. Im Zug dieser 
Modernisierung und Aufstockung werden 30 Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 
1.896 m² und 24 Stellplätze im öffentlich geförderten Wohnungsbau entstehen. 
 
Die BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jah-
resüberschuss von 6 TEUR abgeschlossen, im Vorjahr belief sich der Jahresfehlbetrag auf 
351 TEUR. Das Betriebsergebnis hat sich inne rhalb des Geschäftsjahres 2011 verbessert. In-
nerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse um 120 TEUR auf 1.648 TEUR gestie-
gen. Die Verbesserung des Betriebsergebnisses ist im Wesentlichen auf Zuschüsse für die CO
2-
Gebäudesanierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau zurückzuführen. Die Ergebnisbe-
lastung durch den Betriebsaufwand ist um 91 TEUR auf 1.125 TEUR gestiegen. 
 
Durch die Beschlussfassungen im Jahr 20 10 der Gesellschafter der BVD Immobilien 
GmbH & Co. Postsiedlung KG wurde die Kapitalstruktur der Gesellschaft wesentlich verbessert. 
 
Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2011 beträgt 12 ,5 %. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht 
dies einem leichten Anstieg um 0,2 Prozentpun kte. Die Bilanzsumme vermindert sich um  
286 TEUR (-1,3 %) auf 21.167 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2011. Das Anlagevermögen hat 
sich um 377 TEUR vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf die Zugänge zu den Grundstücken 
und grundstücksgleichen Rechten mit Wohnbauten i.H.v. 24 TEUR und die planmäßigen Ab-
schreibungen in Höhe von 409 TEUR zurückzuführen. Der Anteil des Anlagevermögens an der 
Bilanzsumme beläuft sich zum 31.12.2011 auf 96,3 % (Vorjahr 96,8 %).  
 
Die Gesellschaft hat den vorhandenen Grundbesitz  und die Investitionen des Geschäftsjahres 
2011 durch langfristige Bankverbindlichkeiten und Darlehensgew ährung der bauverein AG fi-
nanziert. Zur Vermeidung der insolvenzrec htlichen Überschuldung wurde seitens der 
bauverein AG ein Rangrücktritt mit Datum vom 25. 02.2008 erklärt. Die bauverein AG hat sich 
darüber hinaus gegenüber der Gesellschaft verpflichtet, ihre Beteiligung an der Gesellschaft 
sowie an der Komplementärin nicht zu verändern. Außerdem sichert die bauverein AG dem 
finanzierenden Kreditinstitut und der BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG in der 
Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie stets in der Lage ist und sein wird, 
allen ihren Verpflichtungen aus den Darlehensverträgen fristgemäß nachzukommen. Die Ver-
pflichtung der bauverein AG bleibt gültig, bis sämtliche Ansprüche der Finanzierungsparteien 
aus den  Darlehensverträgen erfüllt sind. Der Jahrescashflow beläuft sich ohne Berücksichti-
gung der Veränderung der Rückstellungen im Geschäftsjahr 2011 auf 415 TEUR, im Vorjahr 
auf 7 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 94,8 % an der Gesellsch aft beteiligt und sichert die Finanzierung der 
Gesellschaft. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Darmstadt reduzieren sich im Wesentlichen auf die 
Entwicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes der Immobilien. Ein Leerstandsrisiko beim 
Wohnungsbestand der Gesellschaft in Darmstadt ist derzeit nicht ersichtlich. 
 
Die geplante Finanz- und Ertragslage wird es de r Gesellschaft ermöglichen, ihren Verpflichtun-
gen auf die eingegangenen Verb indlichkeiten nachzukommen. Im Geschäftsjahr 2012 und 
2013 rechnet die Gesellschaft aufgrund von Entmietungen im Zusammenhang mit einer Ge-
bäudemodernisierung mit Umsatzerlösen leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2011. 
Das Jahresergebnis 2012 wird wegen den Aufwen dungen der Gebäudemodernisierung deutlich 
unter dem Jahresergebnis 2011 liegen. Für da s Geschäftsjahr 2013 wird mit einer Verbesse-
rung gegenüber 2012 aufgrund der Beendigung der Modernisierungsmaßnahme gerechnet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der BVD Immobilien GmbH & Co. Post-
siedlung KG durch die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
- 268 -
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG

BVD Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Siemensstraße 20, 64289 Darmstadt
Kontakt: info@bvd-verwaltung.de
Gründung: 15.11.2001
Handelsregister: HRB 8577, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Gunkel, Marcus 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 0
Eigenkapital 29
Bilanzsumme 34
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Die Verwaltung eigener und fremder Vermögenswerte. Die Gesellschaft ist berechtigt, die persönliche
Haftung, die Geschäftsführung und Verwaltung von Kommanditgesellschaften im Bereich der Wohnungs-
und Immobilienwirtschaft zu übernehmen, andere ähnliche Gesellschaften zu übernehmen, zu gründen
oder sich an ihnen zu beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
66
0
0
60
2
13
0
0
34
29
0
0
- 269 -

- 270 -

Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)
Anschrift: Bessunger Straße 125, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 132 645 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.2008
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Titel Position              Vergütun
g
Werner, Marit 1. Betriebsleitung 55,7 TEUR
Lisowski, Joachim Techn. Betriebsleitung 80,9 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Beppler, Gernot Personalrat 0 TEUR
Fürst, Hans Stadtverordneter 0 TEUR
Hang, Georg Stadtverordneter 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Kosub, Katrin Stadtverordnete 0 TEUR
Kotoucek, Ctirad Stadtverordneter 0 TEUR
Lindscheid, Brigitte Stadträtin 0 TEUR
Nogueira, German 0 TEUR
Rittmannsperger, Jürgen 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schwaßmann, Helena Stadtverordnete 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Bezüge der Betriebsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf rund 137 TEUR.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Zweck des Eigenbetriebs ist die bedarfsgerechte Versorgung der Organisationseinheiten und
Dienststellen der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Grundstücken, Gebäuden und Räumen unter
Berücksichtigung des Bedarfs des jeweiligen Nutzers und Darlegung der Vollkosten sowie die Verwaltung
stadteigener und angemieteter Immobilien. Im Rahmen der sachgerechten Bewirtschaftung von
Liegenschaften wird der Betrieb insbesondere in folgenden Bereichen tätig: An- und Verkauf von
Grundstücks (-teilen), Bestellung, Rücknahme und Erwerb von Erbbaurechten, Ver- und Anmietung und
Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden, Räumen, …
- 271 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 (vorl.)
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 38.938
Vorräte 887
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 28.748 3.947 305
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 10.183 5.505 2.106
Rechnungsabgrenzungsposten 206 35 311
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 179.652
Gezeichnetes Kapital 10.000 10.000 10.000
Kapitalrücklage 169.652 170.283 185.226
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 2.097 0 3.061
Rückstellungen 5.277
Verbindlichkeiten 107.504
Rechnungsabgrenzungsposten 0 10 10
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 (vorl.)
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -4 
Jahresergebnis
-0 
0
-7 
2.250 0 898
-6 
176
0
-4.745 
0
0
-3.816 
0
0
0
-4.569 
0
-6.622 
0
232
-4.429 
-21.781 
-8.803 
-3.513 
-5.582 
-18.120 
-9.243 
-3.456 
-4.806 
45.672
34.943
0
0
36.725
0
0
8.947
6.826
-4.172 
0
0
2
209
0
-4.381 
3
180.283
285.849
315.639
-38.082 
195.226
315.529
2.418
318.369
39.456
36.725
-38.846 
318.369
276.354
-36.458 
40.889
9062.257
4.431 5.077
255.386
276.248
0
0
106
0
9.460
285.849
5.143
34.943
5.946
294.530
100.413
104
294.530
255.282
0
0
0
39.456
9.052
111.020
2011 (vorl.)
-4.661 
0
0
2011 (vorl.)
0
0
43.159
-18.194 
-9.450 
111
0
3.703
- 272 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 (vorl.)
Bilanz
Eigenkapital 179.652
davon Gezeichnetes Kapital 10.000
Eigenkapitalquote 61,0% 63,1% 61,3%
Bankverbindlichkeiten 91.660
Veränderung Verschuldung -5.866
Verschuldungsgrad 63,8%
Anlagendeckungsgrad 2 107,6%
Liquidität 3. Grades 220,6%
Investitionen 16.095 35.373
Investitionsquote 6% 11% 11%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6,1%
Eigenkapitalrentabilität 1,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,8%
Materialintensität 47,7% 42,2%
Rohertrag 14.944 21.263
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 105,2%
Personal
Personalintensität 19,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 201 188 218
davon Auszubildende 1 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 44 49 43
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
21,9%
58,6% 62,9%
99.838
0,5%
10.607
10.000
0,0%
94.505
-7.091
10.282
44,3%
102,1%
120,7%
22,6%
100,0%
180.283 195.226
8.8937.943
100,6% 94,5%
14,1%
2,3%
16.823
4.4316.826 5.077
0,0%
0,0% 0,3%
31.431
10.000
2011 (vorl.)
- 273 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement (IDA) wurde zum 01. Januar 2008 gegründet. Nach 
den Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnung in Verbindung mit dem Hessischen Eigen-
betriebsgesetz wird der Eigenbetrieb IDA ohne eigene Rechtspersönlichkeit als Sondervermö-
gen der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß den Bestimmungen der Betriebssatzung ge-
führt.  
 
Gegenstand des Eigenbetriebes Immobilienmanagement ist die Versorgung aller städtischer 
Organisationseinheiten mit Immobilien und die Verwaltung dieser und angemieteter Objekte. 
Der Eigenbetrieb Immobilienmanagement errichte t, bewirtschaftet und verwaltet Bauten. Er 
erledigt ebenfalls alle Grundstücksgeschäfte und die Abwicklung von Erbbaurechten. 
 
Die Umsatzerlöse sind gegenüber 2010 um ca. 4.513 TEUR um nahezu 13% gestiegen. In 
2011 erfolgt in Zusammenarbeit mit der Firma Infoma (nsk/gm) der Aufbau des Vermieter-
Mieter-Modells mit dem Ziel in 2012 die Kosten der Objekte auch im städtischen Haushalt bei 
den jeweiligen Produkten bzw. Kostenstellen da rzustellen. Die Aufwendungen sind ebenfalls 
gestiegen, insbesondere durch erhöhte Energiekosten und Person alkosten für die Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter zur Umsetzung der Konjunkturprogramme. In 2010 und 2011 wurden 
aus den Konjunkturprogrammen üb er den eigentlichen Wirtschaft splan hinaus 39,4 Mio. EUR 
in Baumaßnahmen beauftragt, umgesetzt und bezahlt.  
 
Auf Seiten der Bilanz konnte der Bestand des Anlagevermögens von 276.354 TEUR auch mit 
Mitteln des Konjunkturpaketes auf 315.639 TEUR ausgebaut werden. Dies entspricht einem 
Anstieg um 14,3 %. 
 
Das Eigenkapital veränderte sich im Berichts jahr aufgrund von Zuführungen durch die Ge-
meinde aus Zuweisungen und Zuschüsse fremder Dritter von 180.283 TEUR auf nunmehr 
195.226 TEUR.  
 
Die im Berichtsjahr durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken auf-
gezeigt und nicht zu einer veränderten Ausricht ung des Unternehmens ge führt. Die Liquidität 
des Eigenbetriebes war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.  
 
Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veränderte sich im Stellenplan im Geschäfts-
jahr 2011 auf insgesamt 218 (30 Beamte). Im gesamten Jahr wurden in Summe  9.450 TEUR 
Personalkosten aufgewendet. Die Dienstvereinba rung zur flexiblen Arbeitszeit wurde eingehal-
ten. 
 
Die Prüfung des Jahresabschluss 2011 wird du rch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schül-
lermann und Partner AG erfolgen und ist noch ni cht abgeschlossen, dies betrifft ebenso den 
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010. Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
- 274 -
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA)

GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach
Anschrift: Siemensstraße 20, 64293 Darmstadt
Kontakt: info@GBG-erbach.de
Gründung: 20.09.1920
Handelsregister: HRB 8281, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Sparkasse Odenwaldkreis 1,69%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütung
Schorr, Klaus-Peter Geschäftsführer 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen Vorsitzender -
Buschmann, Harald stv. Vorsitzender -
Engelhardt, Claus -
Ihrig, Karlheinz -
Schmitzer, Günther -
Wörner, Franz-Peter -
Bezüge des Aufsichtrats
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Die Gesellschaft kann außerdem alle
im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben
übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie Erbbaurechte ausgeben. Sie kann
Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen bereitstellen. Die Gesellschaft darf auch sonstige
Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind.
Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf 700 EUR. Auf einen Einzelnachweis wird
aufgrund der geringen Gesamthöhe verzichtet.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Stadt Erbach 3,52%
94,79%
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 275 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.481
Vorräte 303 267 271
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 40 43 43
Wertpapiere 306 307 210
Liquide Mittel 831 970 1.171
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.759
Gezeichnetes Kapital 154 154 154
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 2.384 2.384 2.384
Bilanzergebnis 221 207 235
Rückstellungen 19
Verbindlichkeiten 1.999
Rechnungsabgrenzungsposten 6 4 6
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -4 
Sonstige Steuern -13 
Jahresergebnis
-7 
2011
0
0
867
-503 
0
0
0
9
-14 
0
-2 
0
857
27
2.008
4.784
2.014
0
4.784
3.303
0
0
0
0
0
1.587
4.798
36
840
6
244
225 178
3.303
3.211
181
852
-626 
4.813
3.211
-621 
846
3.119
-688 
2.773
3.119
1.695
4.813
859
0
2.745
4.798
3
0
0
223
15
-1 
-11 
859
875
-35 
0
837
15
0
7
233
-434 
0
-92 
-103 
-426 
0
-92 
-100 
-92 
0
0
0
11
0
-93 
0
19
-1 
-23 
24
-0 
-13 
0
0
221 207 153
0
-16 
-13 
- 276 -
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 2.759
davon Gezeichnetes Kapital 154
Eigenkapitalquote 57,7% 57,2% 57,6%
Bankverbindlichkeiten 1.315
Veränderung Verschuldung -25
Verschuldungsgrad 73,4%
Anlagendeckungsgrad 2 123,3%
Liquidität 3. Grades 210,3%
Investitionen 2 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 26,0%
Eigenkapitalrentabilität 8,0%
Gesamtkapitalrentabilität 4,6%
Materialintensität 50,5% 58,1%
Rohertrag 418 354
EBIT
EBITD
A
ROCE 5,4%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,3% 3,2%
0
154
225233 178
24,7%
270317
125,6% 129,3%
218,6%
17,8%
415
0,0%
5,1%
2.745 2.773
50,3%
3,8%
208,4%
325
5,5%
-5
154
7,6%
1.288
14
0,0%
74,8% 73,6%
1.260
- 277 -
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gemeinnützige Baugesellschaft mit beschränkter Haftung Erbach (im folgenden GBGE) hat 
auf den von ihr erworbenen Grundstücken in sgesamt 205 Wohnungen nebst 159 Garagen und 
Einstellplätzen errichtet. Die Wohnungen werden von der GBGE an die Mieter direkt vermietet. 
Im Jahre 2011 fanden 32 Mieterwechsel statt. Der Leerstand betrug am 31.12.2011 6 Wohn-
einheiten. 
 
Die GBGE hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jahresüberschuss von 153 TEUR abgeschlos-
sen (im Vorjahr 207 TEUR).  
 
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von 225 TEUR auf 178 TEUR im Ge-
schäftsjahr 2011 verringert. Innerhalb des Betriebsergebnisses sind die Umsatzerlöse aus der 
Hausbewirtschaftung von 875 TEUR auf 859 TEUR gesunken und der Betriebsaufwand hat sich 
von 621 TEUR auf 688 TEUR im Wirtschaftsjahr 2011 erhöht. 
 
Die Bilanzsumme hat sich von 4.798 TEUR um 15 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2011 er-
höht. Das Anlagevermögen hat sich von 3.211 TEUR auf 3.119 TEUR zum 31.12.2011 vermin-
dert; dies resultiert überwiegend aus den Abschreibungen in Höhe von 92 TEUR. Der Anteil des 
Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf rund 64,8% (Vorjahr: 66,9 %). 
 
Das Eigenkapital beträgt 2.773 TEUR (Vorjahr: 2.745 TEUR) und führt zu einer Eigenkapital-
quote von 57,6 % (Vorjahr: 57,2 %).  
 
Die Gesellschaft wird durch langfristige Bankve rbindlichkeiten finanziert. Der Cashflow – unter 
Zugrundelegung des Jahresüberschusses, Abschreibungen und Abnahme der Rückstellungen – 
beläuft sich im Geschäftsjahr 2011 auf 236 TE UR. Im vorigen Geschäftsjahr betrug er 
315 TEUR. 
 
Die bauverein AG ist zu 94,79 % an der Gesellschaft beteiligt. 
 
Die für das Geschäftsjahr 2012 geplante Finanz- und Ertragslage wird es der Gesellschaft er-
möglichen, ihrer Tilgungsverpflichtung auf di e eingegangenen Verbin dlichkeiten nachzukom-
men. Es wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 393 TEUR gerechnet. 
 
Die Risiken in der Wohnungswirtschaft in Erbach reduzieren sich im Wesentlichen auf die Ent-
wicklung des Zinsniveaus und des Leerstandes bei Immobilien. Derzeit ist eine wesentliche 
Erhöhung des Leerstandrisikos nicht ersichtlich. 
 
Die GBGE wird dem Erscheinungsbild ihrer Immobilien und der Zufriedenheit ihrer Mieter auch 
zukünftig deutliche Aufmerksamkeit schenken un d daher in diesem Bereich weiterhin Investiti-
onen tätigen. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und 
Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig beeinflussen können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der Gemeinnützigen Baugesellschaft 
mbH Erbach durch die Deloitte & Touche GmbH , Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
- 278 -
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach

GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH
Anschrift: Havelstraße 7 a, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 130 1490 sowie www.gvd-darmstadt.de
Gründung: 2002
Handelsregister: HRB 8611, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH 16,00%
Umweltplanung Bullermann Schneble GmbH 16,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Bullermann, Martin 0 TEUR
Wrenger, Rainer 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Lindscheid, Brigitte Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Kuhnert, Jan stv. Vorsitzender 0 TEUR
Arnemann, Ralf Stadtrat 0 TEUR
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat 0 TEUR
Liman, Heinrich 0 TEUR
Morr, Gaby 0 TEUR
Pakleppa, Ulrich Stadtrat 0 TEUR
Partsch, Jochen Oberbürgermeister 0 TEUR
Rudnick, Alexander 0 TEUR
Scharfenberg, Dieter 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schneble, Helmut 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand der Gesellschaft ist insbesondere der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung, die
Bebauung, die Veräußerung und die Verwaltung der Ernst-Ludwig-Kaserne sowie der St.-Barbara-
Siedlung bzw. evtl. anderer Grundstücke in Darmstadt sowie die gesamte Projektleitung der jeweiligen
Konversionsmaßnahme.
Laut Satzung der Gesellschaft erfolgt die Tätigkeit als Mitgliedes des Aufsichtsrats ehrenamtlich.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mb
H 16,00%
52,00%
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.
- 279 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 10.939
Vorräte 7.658 2.218 2.069
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.025 2.017 2.228
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.256 1.070 414
Rechnungsabgrenzungsposten 2 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 213
Gezeichnetes Kapital 30 30 30
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 183 1.332 1.592
Rückstellungen 3.052
Verbindlichkeiten 7.678
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -511 
Sonstige Steuern -17 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
1.290
-846 
0
0
0
2
-127 
0
-150 
0
1.288
2.939
151
10.943
773
0
10.943
2
0
0
0
0
0
5.306
5.307
3.173
5.836
144
-8 
1.789 372
2
1
367
7.658
-7.862 
4.712
1
-4.191 
5.980
1
-918 
1.622
1
4.711
4.712
1.438
0
1.362
5.307
-5 
0
0
1.678
8
0
-13 
7.850
11.275
-5.439 
0
0
7.658
0
193
-11 
-7.704 
0
-0 
-86 
-4.105 
0
-0 
-157 
-0 
0
0
29
4
0
-71 
0
16
-111 
-95 
30
0
-26 
0
0
-73 1.149 259
0
-117 
10
- 280 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 213
davon Gezeichnetes Kapital 30
Eigenkapitalquote 1,9% 25,7% 34,4%
Bankverbindlichkeiten 7.275
Veränderung Verschuldung 7.554
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 316,6%
Investitionen 2 0
Investitionsquote 111% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,0%
Eigenkapitalrentabilität -34,2%
Gesamtkapitalrentabilität -0,7%
Materialintensität 98,1% 65,6%
Rohertrag -46 442
EBIT
EBITD
A
ROCE -0,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
21,7% 5,5%
0
30
1.789-11 372
19,7%
3731.789
>1.000% >1.000%
152,4%
20,1%
1.730
0,0%
64,7%
1.362 1.622
68,7%
16,8%
159,1%
-11
16,0%
-622
30
84,4%
610
-6.905
0,0%
289,7% 190,6%
0
- 281 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
In der St.-Barbara-Siedlung wurden im Jahr 2011 sechs der sieben unbebauten Grundstücke 
veräußert. Das verbleibende Grundstück befindet sich weiterhin im Vertrieb. 
 
Die Rückbauarbeiten auf der Fläc he des Performance Art Center im Ernst-Ludwig-Park wurden 
abgeschlossen, die Fläche wurde für eine Veräußerung vorbereitet. Der Lärmschutzwall wurde 
vervollständigt. 
 
Mit verschiedenen Interessenten, die auf dieser Fläche Wohnbaumaßn ahmen errichten möch-
ten, wurden Gespräche geführt. Ein Kaufvert rag konnte im Jahr 2011 abgeschlossen werden, 
die Realisierung des Vertrages liegt Anfang 2012.  Mit weiteren Interessenten werden intensive 
Gespräche geführt.  
 
Die GVD mbH hat im Geschäftsjahr 2011 einen Jahresüberschuss von 259 TEUR erzielt. Im 
Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 1.149 TEUR. 
 
Die Eigenkapitalquote, gemessen an der Bilanzsumme, hat sich von rd. 26% zum 31.12.2010 
auf über 34% zum 31.12.2011 erhöht. 
 
Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat vo rschlagen, die Empfehlung an die Gesellschaf-
terversammlung auszusprechen, den Jahresüberschuss von 259 TEUR und den Gewinnvortrag 
von 1.332 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. 
 
Im Jahr 2012 soll die verbliebene Fläche in der St.-Barbara-Siedlung veräußert werden. 
 
Für den Ernst-Ludwig-Park ist ebenfalls die Veräußerung der zwei parzellierten Wohnungsbau-
flächen vorgesehen. Die GVD wird in 2012 die öffentliche Grünfläche herrichten.  
 
Es ist beabsichtigt, an weiteren Konversionsprojekten in Darmstadt teilzunehmen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der GVD Grundstücksentwicklungs- und 
Verwertungsgesellschaft mbH durch die FALK & CO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesell-
schaft/Steuerberatungsgesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde der unein-
geschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
 
- 282 -
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH

HEAG Wohnbau GmbH
Anschrift: Bad Nauheimer Straße 4, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 2815 755 sowie www.heagwohnbau.de
Gründung: 08.01.1991
Handelsregister: HRB 4747, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
BVD Gewerbe GmbH
Beteiligungen
Projektgesellschaft Da. Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG i.L.
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH i.L.
BVD Gewerbe GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Riedel, Volker 81 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von
Immobilien und sonstigen Objekten und die Durchführung aller damit in Zusammenhang stehender
Geschäfte. Die Gesellschaft kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und
der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche
Gesellschaften zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen. Weiterer Gegenstand ist die Vermittlung
des Abschlusses von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder
Wohnräume oder der Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge. Die Gesellschaft ist
berechtigt, andere ähnliche Gesellschaften zu gründen, zu übernehmen oder sich an ihnen zu beteiligen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG 5,01%
94,99%
0,10%
49,00%
5,01%
49,00%
Vergütung der Geschäftsleitung belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 81 TEUR.
- 283 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 6.621
Vorräte 853 805 852
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 874 156 403
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 4.894 4.987 4.749
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 10.853
Gezeichnetes Kapital 5.120 5.120 5.120
Kapitalrücklage 5.676 5.676 5.676
Gewinnrücklagen 45 84 84
Bilanzergebnis 12 12 12
Rückstellungen 1.083
Verbindlichkeiten 6.033
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -4 
Sonstige Steuern -77 
Ergebnisabführun
g -1.016 
Jahresergebnis
0
2011
176
0
4.298
-1.215 
-606 
0
2.463
87
-200 
0
-1.652 
71
0
4.211
1.562
6.499
17.970
7.015
0
17.970
11.273
75
0
0
0
2.475
5.947
19.358
1.451
3.910
117
1.603
1.541 1.726
11.348
10.935
1.733
3.946
-2.497 
18.952
13.411
-2.486 
4.027
12.948
-2.572 
10.892
10.486
6.004
18.952
4.140
-368 
10.892
19.358
6
0
0
1.465
41
0
-210 
4.160
3.959
-49 
0
4.442
-495 
0
213
1.663
-1.184 
-573 
-455 
-335 
-1.211 
-485 
-442 
-297 
-455 
0
0
-7 
-60 
0
-296 
0
124
-76 
-108 
65
0
-125 
0
0
45 0 0
0
-4 
-76 
-1.443 
- 284 -
HEAG Wohnbau GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 10.853
davon Gezeichnetes Kapital 5.120
Eigenkapitalquote 60,4% 56,3% 57,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -340
Verschuldungsgrad 65,6%
Anlagendeckungsgrad 2 101,0%
Liquidität 3. Grades 101,7%
Investitionen 48 5
Investitionsquote 0% 19% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,1%
Eigenkapitalrentabilität 0,4%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%
Materialintensität 28,5% 28,3%
Rohertrag 2.762 2.997
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,1%
Personal
Personalintensität 13,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 7 8 7
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 82 61 87
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
2.518
5.120
1.5411.663 1.902
0,0%
2.3571.996
88,6% 92,4%
86,0%
0,0%
2.698
12,0%
1,2%
10.892 10.892
30,1%
1,3%
79,6%
2.105
0,0%
-517
5.120
0,0%
0
982
14,1%
77,7% 74,0%
0
- 285 -
HEAG Wohnbau GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Wie in den Vorjahren war die HEAG Wohnbau GmbH (Wohnbau) in der Immobilienwirtschaft 
und den Immobiliendienstleistungen tätig. Das Kerngeschäft der Wohnbau ist die Immobilien-
wirtschaft. Sie umfasste im Geschäftsjahr 2011  die Bewirtschaftung eigener und fremder 
Mietwohnungen, die Bewirtschaftung eigener und fremder Gewerbeimmobilien sowie die Be-
wirtschaftung von vier fremden Studentenwohnh eimen. Die Geschäftsf elder Eigentumsverwal-
tung und Maklerservice bilden die Immobiliendienstleistungen. 
 
Zum 31. Dezember 2011 umfasste der eigene Immobilienbestand der Wohnbau 511 Mietwoh-
nungen, 71 Mansarden und 4 Gewerbeeinheit en mit einer Wohn- und Nutzfläche von 
36.165,77 m². Darüber hinaus bewirtschaftete die Wohnbau für die bauverein AG, die Pensi-
onszuschusskasse der HEAG (HEAG PZK) und Sonstige im Rahmen von Geschäftsbesorgungs- 
und Verwalterverträgen insgesamt 1.128 fremde Mietwohnungen, 369 Studentenwohnplätze, 
40 fremde Gewerbeeinheiten sowie 513 fremde Garagen und Stellplätze. Zudem verwaltete die 
Wohnbau nach dem Wohnungseigentumsgesetz 1.118 Wohnungen, 12 Gewerbeeinheiten sowie 
85 Garagen und Stellplätze.  
 
Die Ertragslage der Wohnbau hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt. Das Ergebnis der 
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit schließt mit 1.733 TEUR und liegt damit deutlich über dem 
Vorjahresergebnis von 1.465 TEUR. Das Ergebnis konnte insbesondere durch die Erhöhung der 
Umsatzerlöse und der Zinserträge, bei nahezu gleichbleibenden Aufwendungen, verbessert 
werden. 
 
Durch den Wegfall der außerordentlichen Aufwendungen, die im Vorjahr durch die erstmalige 
Anwendung der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtmodernisierungsgesetzes (BilMoG) 
verursacht wurden, erhöht sich das an die BVD Gewerbe GmbH abzuführende Jahresergebnis. 
 
Die Bilanzsumme ist um 406 TEUR gesunken und betrug 18.952 TEUR (Vorjahr 19.358 TEUR). 
Das Anlagevermögen sank abschreibungsbed ingt um 463 TEUR auf 12.948 TEUR (Vor-
jahr 13.411 TEUR). Das Anlagevermögen ist mi t einem einzigen Darlehen in Höhe von 
4.000 TEUR zinsgünstig finanziert. 
 
Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2011 über ein Eigenkapital von 10.892 TEUR (Vor-
jahr 10.892 TEUR). Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr von 56,3% auf 57,5% 
erhöht. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Cashf low aus laufender Geschäftstätigkeit von 
1.318 TEUR erzielt. 
 
Für das Kerngeschäft der Wohnbau, die Bestandsbewirtschaftung, sind die Risiken zurzeit un-
verändert gering. Es besteht eine große Nachfrage auf frei werdende Wohnungen. Viele Mieter 
der Wohnbau, schätzen die hohe Qualität und den guten Service seit Jahren. Fortlaufend 
stimmt die Wohnbau ihr Dienstleistungsspektrum auf die sich verändernden Bedürfnisse ihrer 
Mieter ab. Die Höhe der Fluktuation ist mit 7,24% als gering einzustufen. 
 
Mit einer Mietrückstandquote von 2,24% (Vorjahr 1,92%) liegt die Wohnbau 2011 wieder unter 
dem Branchendurchschnitt. Es wird davon ausgegangen, dass das Mietausfallrisiko aufgrund 
der mieternahen Betreuung auch zukünftig nur von geringer Bedeutung sein wird. 
 
Der Wirtschaftsplan 2012 sieht positive Ergebnisse ähnlich des Vorjahres vor, die im Wesentli-
chen in der Hausbewirtschaftung erzielt werden. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit 
wird auch in Zukunft die Bewirtschaftung der Wohnungsbestände sein.  
 
Die erwarteten Ergebnisse sind – unter Berücksichtigung der Sicherung der außenstehenden 
Gesellschafter (Ausgleichzahlung an den Minderheitsgesellschafter) - gemäß dem bestehenden 
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag an die BVD Gewerbe GmbH abzuführen. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 der HEAG Wohnbau GmbH durch 
die Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfu ngsgesellschaft, Mannheim, hat zu keinen Ein-
wendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 286 -
HEAG Wohnbau GmbH

HSE Wohnpark GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 30.09.1993
Handelsregister: HRA 6228, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Ehrhard, Ernst-Ludwig 0 TEUR
Wawrzik, Dr. Ulrich 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, insbesondere die Errichtung eines Wohnparks im Stadtteil Kranichstein der Stadt
Darmstadt, zu dem auch die Errichtung eines Seniorenstifts gehört.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 287 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 51
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 1 1 1
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 50 49 49
Rechnungsabgrenzungsposten 184 181 178
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.355 9.240 9.092
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0 0
Kapitalanteile 20.452 20.452 20.452
Rücklage 000
Bilanzergebnis -29.807 -29.692 -29.543 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.355 9.240 9.092
Rückstellungen 8
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 2.600
Umsatzerlöse 2.600 2.600 2.600
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 2.600
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -1.114 -1.115 -1.115 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -437 -436 -470 
Betriebsergebnis 1.049 1.049 1.016
Finanzergebnis -1.008 -933 -867 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.008 -933 -867 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 41 115 149
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 41
11.234
8
19.582
19.590
20.824
-1.551 
20.817
-1.584 
20.824
0
11.233
0
2.600
10.118
10.118
19.590
0
0
0
18.322
18.322
50
9.004
0
9.003
0
50
18.318
5
2.600
-1.551 
115
2.600
2.600
149
- 288 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0 0
davon Gezeichnetes Kapital 20.452 20.452 20.452
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 19.583 17.819 15.970
Veränderung Verschuldun
g -1.162 -1.235 -1.264
Verschuldungsgrad 0,0% 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 174,3% 177,4%
Liquidität 3. Grades 4,1%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,6%
Eigenkapitalrentabilität 0,0% 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,2% 0,6% 0,8%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag 2.600 2.600 2.600
EBIT 1.049 1.049 1.016
EBITDA 2.163 2.164 2.130
ROCE 5,0% 5,5%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
5,4%
5,7%
0
4,4%
2,8%
176,1%
0,0%
0,0%
2,1%
- 289 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die HSE Wohnpark GmbH & Co. KG ist Eigentümerin einer Immobilie in Darmstadt- Kranich-
stein. Sie errichtete eine Senior enwohnanlage, die an eine Betreibergesellschaft verpachtet ist. 
Die Verpachtung der Wohnanlage ist mindestens bis zum Jahr 2017 gesichert. In Darmstadt 
existieren insgesamt 11 solcher Seniorenwohnanlagen. 
 
Die Geschäftsführung erfolgt durch die Komplementärin HS E Wohnpark Verwaltungs-GmbH. 
Kommanditistin ist die HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Die Gesellschaft beschäftigt kein 
eigenes Personal. 
 
Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch Darlehensaufnahmen gesichert. Das kurz- bis mit-
telfristige Fremdkapital ist unter Berücksich tigung der künftigen Einzahlungen durch die 
Pachteinnahmen und durch kurz- bis mittelfristig zu realisierende Vermögenswerte gedeckt. 
 
Die Gesellschaft verfügt nahezu ausschließlich über Anlagevermögen, das sich entsprechend 
den planmäßig durchgeführten Abschreibungen verändert hat. Die degressiven Abschreibungen 
sind im Wesentlichen der Grund für den entstandenen Bilanzverlust. Zur Finanzierung des An-
lagevermögens wurde ein langfristiges Darlehen aufgenommen. 
 
Die Umsatzerlöse waren mit 2.600 TEUR gegenüber dem Vorjahr identisch und resultieren aus 
Mieteinnahmen. Das Berichtsjahr schloss mit einem Jahresüberschuss von rd. 149 TEUR. 
 
Die bisher aufgelaufenen Bilanz verluste führen zu nicht durc h Vermögenseinlagen gedeckten 
Verlustanteilen der Kommanditistin in Höhe vo n 9.092 TEUR und werden in künftigen Jahren 
ausgeglichen. Die Gesellschaft ist jedoch nich t tatsächlich überschuldet, da im Anlagevermö-
gen ausreichend stille Reserven vorhanden sind. Darüber hinaus decken die künftigen Pachter-
löse Tilgung und Zinsen des Darlehens. Hierdurch wird die bilanzielle Überschuldung der Ge-
sellschaft im Zeitablauf aufgehoben. 
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. 
 
In der Planung für 2012 und in den Folgejahren sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit 
zu erwarten, so dass sich die Gesellschaft vergleichbar zum Jahr 2011 entwickeln wird. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden könne n. Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus der dauer-
haften Verpachtung der Seniorenwohnanlage. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch MOOG & Partner 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, welche den uneingeschrä nkten Bestätigungsver-
merk erteilt hat. 
- 290 -
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG

HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 04.10.1993
Handelsregister: HRB 5176, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Ehrhard, Ernst-Ludwig k.A.
Wawrzik, Dr. Ulrich k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 34
Bilanzsumme 42
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung des Wohnpark Kranichsteins sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung (Komplementär des Wohnparks) und der Geschäftsführung. Die
Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern dies dem Gesellschaftszweck mittelbar oder
unmittelbar dienlich ist.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
35
0
0
27
1
0
0
0
45
35
1
0
- 291 -

- 292 -

immoSelect GmbH
Anschrift: Landwehrstraße 54, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 397 790 sowie www.immoselect.com
Gründung: 25.10.2001
Handelsregister: HRB 8409, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Herr Dieter Melk 24,40%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Nogueira, German 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von Eigentümergemeinschaften und die Vermietung
von gewerblich nutzbaren Objekten, sowie der Vertrieb von Immobilien im Hinblick auf die Schaffung von
breitgestreutem Eigentum für weite Kreise der Bevölkerung im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Erben von Herrn Heinz Engelhardt 24,40%
51,20%
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 293 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 123
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 108 71 44
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 15 124 228
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 1
220 148 72
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 242 42 4
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -270 -198 -122 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 220 148 72
Rückstellungen 12
Verbindlichkeiten 351
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
409
-186 
-14 
0
0
32
-6 
0
0
0
377
9
349
363
349
0
363
19
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
0
0
0
0
195
360
11
337
0
-32 
77 83
19
15
76
320
-348 
358
15
-260 
337
12
-326 
0
12
272
358
377
0
0
360
-7 
0
0
71
0
0
-7 
327
337
0
0
320
0
0
7
-22 
-125 
-121 
-4 
-87 
-153 
-15 
-5 
-98 
-4 
0
0
0
-10 
0
-122 
0
0
-6 
-0 
0
0
-10 
0
0
-32 72 76
0
0
0
- 294 -
immoSelect GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 47
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 33,8%
Investitionen 0 1
Investitionsquote 0% 0% 8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -10,1%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -8,9%
Materialintensität 38,1% 45,3%
Rohertrag 195 192
EBIT
EBITD
A
ROCE -7,4%
Personal
Personalintensität 37,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2 1 1
davon Auszubildende 1 1 0
Personalaufwand je Beschäftigte 61 15 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
19,9% 21,3%
0
26
77-22 83
21,2%
8781
0,0% 0,4%
76,0%
20,2%
184
4,6%
28,3%
00
45,4%
32,4%
54,1%
-16
0,0%
-1
26
0,0%
0
-2
3,5%
0,0% 0,0%
0
- 295 -
immoSelect GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die ImmoSelect GmbH weist zum 31. Dezember  2011 einen Jahresüberschuss in Höhe von 
76 TEUR aus, im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 72 TEUR. Die Gesellschaft hat 
im Geschäftsjahr 2011 im Rahmen ihres Kernge schäftes für die bauverein AG insgesamt 24 
(Vorjahr: 19) Wohnungsverkäufe aus den Objekt en Mieterprivatisierungsprogramm (MIP) I, 69 
(Vorjahr: 62) Wohnungsverkäufe aus MIP II, den derzeit aktuellen Mieterprivatisierungs-
Programmen, sowie 12 (Vorjahr: 9) Wohnunge n aus Bauträger-Objekten/ Restanten der bau-
verein AG, Darmstadt, vermittelt. 
 
Die Umsatzerlöse mit der bauverein AG konnten von 337 TEUR in 2010 auf 377 TEUR in 2011 
erhöht werden. Die Planverkäufe aus den Mieterprivatisierungs-Programmen sowie die Verkäu-
fe von Bauträger/ Restanten konnten realisiert werden. 
 
Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr nu r unwesentlich verändert und beläuft sich zum 
31.12.2011 auf 358 TEUR. Das Anlagevermögen hat sich nach Verrechnung der planmäßigen 
Abschreibungen auf 12 TEUR von 15 TEUR im Vo rjahr verringert. Der Anteil des Anlagevermö-
gens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 3,4 % gegenüber 4,3% im Vorjahr. Investitionen 
fanden im Geschäftsjahr nur im geringen Umfang statt. 
 
Das Anlagevermögen, das dem langfristigen Vermögen entspricht, ist nur durch Fremdkapital 
finanziert. Die Verbindlichkeiten sind durch Patronatserklärungen der Gesellschafter gesichert. 
Der Bilanzgewinn 2011 wird mit dem weiterhin bestehenden Bilanzverlust aus den Vorjahren 
verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Die Gesellschaft wird konzernint ern finanziert. Der Cashflow - unter Zugrundelegung des Jah-
resergebnisses vor Gewinnverteilung und Abschreibungen - beläuft sich im Geschäftsjahr 2011  
auf 80 TEUR gegenüber 76 TEUR im Vorjahr. Di e Verbesserung der Finanz- und Ertragslage 
wird künftig im Wesentlichen davon abhängen, in welchem Umfang die Gesellschaft Immobilien 
der bauverein AG bzw. deren Tochtergesellschaften vermarktet. 
 
Der Wirtschaftsplan 2012 geht bei den Provisio nserlösen vorsichtig von reduzierten Erlösen 
wegen „Objektstaus“ aus. Für 2013 werden Provisionserlöse auf dem Niveau von 2012 erwar-
tet. Aufgrund der niedrigeren Provisionserlöse wird für das Geschäftsjahr 2012 ein Jahresüber-
schuss von 31 TEUR erwartet, der damit unte r dem Jahresüberschuss von 2011 liegt. Für 
2013 wird dann mit einem leichten Anstieg des Jahresergebnisses gerechnet. Die Jahresüber-
schüsse werden in den kommenden Jahren von der Zunahme der Provisionserlöse aus der 
Maklertätigkeit sowie durch weiterhin niedrige Personal- und Sachkosten beeinflusst.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der ImmoSelect GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesel lschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
- 296 -
immoSelect GmbH

Institut Wohnen und Umwelt GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 290 40 sowie www.iwu.de
Gründung: 1971
Handelsregister: HRB 1649, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Land Hessen
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Institutskonferenz
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Raabe, Rudolf 92 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung. Die Gesellschaft soll durch
wissenschaftliche Forschungen und Beratung in interdisziplinärer Zusammenarbeit die gegenwärtigen
und zukünftigen Formen des Wohnens und der Umwelt untersuchen, Forschungsergebnisse und
Reformvorschläge für Politik, Bürger und Wirtschaft unterbreiten, um insbesondere eine nachhaltige
Verbesserung der Lebensverhältnisse förderungswürdiger und benachteiligter Menschen zu erreichen.
Außerdem soll die effiziente, sozialverträgliche Nutzung von Energie und Umwelt sowie deren
Auswirkungen erforscht werden. …
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt 40,00%
60,00%
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2011 92 TEUR.
- 297 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.138
Vorräte 246 146 0
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 244 111 194
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 649 941 1.100
Rechnungsabgrenzungsposten 7 9 7
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 100
Gezeichnetes Kapital 100 100 200
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Sonderposten 110 123 414
Rückstellungen 272
Verbindlichkeiten 800
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Ergebnisübernahme 1.509
Jahresergebnis
0
2011
0
0
1.979
-887 
-2.233 
26
26
76
0
0
492
0
1.903
148
978
1.281
875
37
1.281
73
26
0
0
27
26
1.198
1.355
258
1.359
48
-1.119 
-1.510 -1.986 
135
95
-1.985 
2.546
-3.721 
1.741
149
-2.917 
1.408
440
-3.966 
200
388
1.294
1.741
1.412
0
100
1.355
1
0
0
-1.509 
1
0
0
2.602
612
747
0
3.049
-503 
0
55
-1.119 
-1.343 
-2.087 
-59 
-173 
-606 
-2.078 
-31 
-260 
-96 
0
0
0
1
0
-749 
0
0
0
0
1
0
-0 
0
0
1.119
000
0
0
0
1.985
- 298 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 100
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 7,8% 7,4% 11,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 689
Verschuldungsgrad 686,9%
Anlagendeckungsgrad 2 74,0%
Liquidität 3. Grades 106,3%
Investitionen 72 388
Investitionsquote 53% 46% 88%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 51,6% 44,8%
Rohertrag 1.204 1.016
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 69,9%
Personal
Personalintensität 80,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 36 37 41
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 58 56 54
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
68
100
-1.510-1.119 -1.986
0,0%
-1.890-1.450
67,3% 45,4%
114,9%
0,0%
753
147,6%
48,3%
100 200
43,1%
49,9%
105,8%
-1.089
0,0%
104
200
0,0%
0
75
112,8%
694,9% 339,8%
0
- 299 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU) untersucht durch Grundlagenforschung die ge-
genwärtigen Formen des Wohnens  und Zusammenlebens und die Möglichkeiten einer sparsa-
men und rationellen umwelt- und sozialverträglic hen Nutzung von Energie. Dafür werden ihr in 
einem jährlich neu definierten Umfang Mittel und Ressourcen von den Gesellschaftern zur Ver-
fügung gestellt. Daneben nimmt das Institut an  nationalen und internationalen Forschungspro-
jekten teil und untersucht auftragsbezogen Fragestellungen von allgemeinem Interesse aus den 
oben genanten Bereichen. Mit 1.601 TEUR liegt  der Auftragsbestand zwar deutlich unter dem 
Vorjahreswert von 2.114 TEUR, aber immer noch  über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre 
(1.427 TEUR). Die Bilanzsumme belief sich auf 1.741TEUR und war damit 386 TEUR höher als 
im Jahr 2010. Die Gesamtinvestitionen lagen mit rund 388 TEUR um 320 TEUR  über dem Vor-
jahreswert von 68 TEUR. Neben vielen, in Kenntnis der Umzugspläne, verschobenen Ersatzinves-
titionen haben die Verlegung eines zukunftssicheren Netzwerks, die Schaffung einer neuen leis-
tungsfähigen Serverstruktur, die Anschaffung ei ner neuen Telefonanlage und nicht zuletzt die 
Neumöblierung von rund 50 Büroarbeitsplätzen zu diesem hohen Investitionsvolumen geführt.     
 
Auf Grund der gewählten Unternehmensstruktur kann abschlusstechnisch kein Jahresergebnis 
entstehen. Sich buchungstechnisch ergebende Gewinne oder Ve rluste werden über ein Aus-
gleichpostenkonto für Zuschüsse ausgeglichen. Dieser Posten beträgt zum Ende des abgelau-
fenen Geschäftsjahrs 584 TEUR und ist als Ve rbindlichkeit aus sonstigen Zuwendungen inner-
halb der sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiese n (Vorjahr 790 TEUR). Die Änderung um rund 
206 TEUR hat in dieser Höhe den Ergebnisausgleich erhöht. Die IWU ist ein gemeinnütziges 
Unternehmen ohne Gewinnerzielungsabsicht. 
 
Die zahlungswirksamen Aufwendungen und Invest itionen wurden durch die institutionelle För-
derung des Landes Hessen mit 1.000 TEUR, Förderung der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit 
267 TEUR, Einnahmen aus Projekten in Höhe von 2.650 TEUR, eine Kapitalerhöhung von 
100 TEUR und sonstige Einnahmen (93 TEUR) fi nanziert. Der Kassenbestand erhöhte sich um 
159 TEUR. 
 
Die Auslastung der wissenschaftlichen Mitarbeiter war im ganz en Geschäftsjahr sehr hoch. 
Trotz der Neueinstellung wissens chaftlichen Personals können nicht alle an uns herangetrage-
nen Projekte bearbeitet werden und auch die aktive Bewerbung für wissenschaftlich herausfor-
dernde Projekte musste zum Teil unterbleiben. Da rund 80% unserer Aufträge aus dem öffent-
lichen Bereich kommen, kann uns ab er die gesetzlich geforderte Konsolidierung der öffentli-
chen Haushalte doppelt treffen. Neben einer zu  befürchtenden Reduzierung der Fördermittel, 
ist auch ein Rückgang öffentlicher Forschungsaufträge zu erwarten. Das Institut steht damit 
vor der Herausforderung, aktuell Personal zu brauchen, obwohl mittel fristig eine Mittelver-
knappung nicht ausgeschlossen werden kann. Dem soll durch befristete Einstellung drittmittel-
finanzierter Wissenschaftler sowie die verstärkte Ansprache von Doktoranden entsprochen 
werden, um sich die Chancen für weitere Aufträge zu erhalten.    
 
Die langfristig und strategisch angelegte Entscheidung des Landes, die institutionelle Förde-
rung für das IWU zu erhöhen, stellt sicher, dass auch in Zukunft Grundlagenforschung betrie-
ben werden kann. Dies ist auch in dem für 2012 aufgestellten und bereits verabschiedeten 
Haushaltsplan und in der Genehmigung der Gese llschafter zum Abschluss eines langfristigen 
Mietvertrags über die neuen Büroräume manifestiert.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 durc h die Firma Schüllermann und Partner AG, 
Dreieich wurde im Juli 2011 im Institut durchgeführt. Der Prüfungsbericht vom 05. August 2011 
liegt den Gesellschaftern vor. Auf der Gese llschafterversammlung vom 09. September 2011 
wurden der Jahresabschluss 2010 festgestellt  und die Geschäftsführung entlastet. Zum 
Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2011 wurde Herr Dr. Drewes bestellt. Der 
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
 
- 300 -
Institut Wohnen und Umwelt GmbH

SOPHIA Hessen GmbH
Anschrift: Rheinstraße 65/ 67, 64295 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 500 sowie www.sophia-hessen.de
Gründung: 26.01.2009
Handelsregister: HRB 87720, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
bauverein AG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel              Vergütun g
Volkers, Franz 3,6 TEUR
Wagner, Daniela MdB 2,4 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung, Organisation und Koordination von Dienstleistungen im
Bereich der sozialen Personenbetreuung und Hilfe im Alltag, insbesondere auch unter der Wort-
Bildmarke "SOPHIA", sowie Erbringung komplementärer Dienste im Bereich des Wohnens im Bundesland
Hessen. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens
dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen
beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
SOPHIA Holding GmbH 25,10%
74,90%
Die Geschäftsführung erhielt im Berichtszeitraum Bezüge von in Summe 6 TEUR.
- 301 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 164
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 152 140 165
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 11 59 56
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 25
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 15
Verbindlichkeiten 207
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern 0
Ergebnisübernahme 119
Ergebnisabführun
g 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
81
-21 
-87 
23
0
1
-7 
0
0
0
0
80
16
216
248
212
44
248
41
0
0
0
33
0
199
254
17
87
1
-92 
-113 -132 
84
22
-140 
64
-154 
258
55
-200 
88
37
-213 
25
14
221
258
80
1
25
254
-8 
0
0
-120 
0
0
-8 
64
87
0
0
64
0
0
0
-90 
-24 
-61 
-20 
-66 
-30 
-84 
-18 
-51 
-22 
0
0
0
-2 
0
-82 
0
0
-7 
0
0
0
-2 
0
0
92
000
-1 
-0 
0
140
-0 
- 302 -
SOPHIA Hessen GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 25
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 10,1% 9,9% 9,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 207
Verschuldungsgrad 891,6%
Anlagendeckungsgrad 2 30,1%
Liquidität 3. Grades 73,6%
Investitionen 102 3
Investitionsquote 121% 2% 8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 37,1% 26,2%
Rohertrag 40 59
EBIT
EBITD
A
ROCE 1,1%
Personal
Personalintensität 95,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 3 4
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 15 28 22
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
1
25
-113-90 -132
0,0%
-110-93
45,3% 68,2%
95,0%
0,0%
56
96,3%
3,2%
25 25
34,3%
3,2%
86,8%
-71
0,0%
4
25
0,0%
0
5
108,1%
915,1% 930,4%
0
- 303 -
SOPHIA Hessen GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH wurde am 26. Januar  2009 gegründet und bietet seit dem 1. Juni 
2009 Dienstleistungen im Bereich der sozialen Personenbetreuung mit Hilfe eines modernen 
und innovativen Betreuungskonze pts an. Die SOPHIA Hessen GmbH ist Franchisenehmer der 
SOPHIA Holding GmbH, Bamberg, die bundesweit Lizenzen vergibt. Die SOPHIA Hessen GmbH 
ist berechtigt, Teilnehmerverträge und Unterfranchiseverträge in ganz Hessen abzuschließen. 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Ergebnis vor Verlustüber-
nahme von -140 TEUR, im Vorjahr -119 TEUR abgeschlossen. Dabei ist die Betriebsleistung 
von 81 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 7 TEUR gesunken. Der Betriebsaufwand belief sich 
auf 213 TEUR und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 13 TEUR. 
 
Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 31 .12.2011 258 TEUR und stieg damit leicht um 
4 TEUR. Das Anlagevermögen beträgt vermindert  um die planmäßigen Abschreibungen insge-
samt 37 TEUR zum 31.12.2011. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im 
Geschäftsjahr 3 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 
14,3 % (im Vorjahr 21,8 %). 
 
Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen finanziert. Das von den 
Gesellschaftern eingebrachte Eigenkapital wird  zur Finanzierung der Gesellschaft herangezo-
gen. Die Eigenkapitalquote beträgt 9,7 %. Die Gesellschaft wird im Wesentlichen durch Gesell-
schafterdarlehen finanziert.  
 
Die bauverein AG ist zu 74,9 % an der Gesellschaft beteiligt und sichert als Mutterunterneh-
men die Finanzierung der Gesellschaft. Durch einen Darlehensvertrag mit der bauverein AG ist 
die Liquidität des Unternehmens ausreichend gesichert. 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH erwirtschaftet ihre  Erträge aus den sogenannten Teilnehmerbeiträ-
gen, d.h. Einnahmen aus dem direkten Vertrieb  ihrer Dienstleistungen sowie aus der Vergabe 
von Subfranchiselizenzen. Zum 31.12.2011 ware n insgesamt 108 Teilnehmer (im Vorjahr 72 
Teilnehmer) an das SOPHIA-System angeschlosse n. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind ge-
plante Einnahmen aus dem Abschluss von Subfra nchiseverträgen ausgeblieben, da der vorge-
sehene Einstieg eines weiteren Wohnungsunte rnehmens nicht zustande kam. Von weiteren 
Abschlüssen von Franchise-Verträgen mit ande ren Wohnungsunternehmen wird nicht mehr 
auszugehen sein, da das Franchise-Konzept bundesweit immer weniger Akzeptanz erfährt. 
 
Die SOPHIA Hessen GmbH liegt mit ihren Ergebnissen nach wie vor unter den Erwartungen. 
Verstärkte Bemühungen in der Akquise weiterer Teilnehmer mit Unters tützung der Mutterge-
sellschaft bauverein AG sollen im  nächsten Jahr zu einer weit eren Erhöhung der Teilnehmer-
zahlen führen. Auch sind verschiedene Mark etingaktionen vorgesehen, um den Bekanntheits-
grad weiter zu steigern. Nach wie vor liegt jedoch ein wichtiger Schwerpunkt auf der Gewin-
nung weiterer Kooperat ionspartner, um das SOPHIA-Modell weiter auszubauen. Für die Ge-
schäftsjahre 2012 und 2013 erwartet die Soph ia Hessen GmbH aufgrund von höheren Teil-
nehmerzahlen jeweils steigende Umsatzerlöse. In diesem Zusammenhang wird mit einem 
leichten Rückgang der Jahresfehlbeträge in den nächsten beiden Geschäftsjahren gerechnet.  
 
Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der bauverein AG kann erstmals zum 
31. Dezember 2013 gekündigt werden. Eine Kündigung seitens der bauverein AG wäre be-
standsgefährdend für die Gesellschaft. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine mögliche Kündi-
gung.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der SOPHIA Hessen GmbH durch die 
Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsg esellschaft, Mannheim, hat zu keinen Einwen-
dungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 304 -
SOPHIA Hessen GmbH

Stadtbau Freiberg GmbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 3960 0 sowie www.stadtbau.net
Gründung: 11.12.1990
Handelsregister: HRB 6393, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Pollenske, Frank-Peter k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Sonntag, Marcel Vorsitzender 0 TEUR
Reute, Holger stv. Vorsitzender 0 TEUR
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand der Gesellschaft ist die Bewirtschaftung, Verwaltung, Betreuung und Errichtung von Bauten
in allen Rechts- und Nutzungsformen. Die Gesellschaft kann als Sanierungsträger entsprechend dem
Baugesetzbuch tätig werden. Sie kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der
Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen, Grundstücke erwerben, belasten und veräußern sowie
Erbbaurechte ausgeben. Bei der Bereitstellung von Mietwohnungen sollen in angemessener Weise
soziale Belange berücksichtigt werden. Die Gesellschaft kann Gemeinschaftsanlagen und
Folgeeinrichtungen, Läden und Gewerbebauten, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und
Dienstleistungen bereitstellen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
- 305 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 796
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 20 43 57
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 776 919 997
Rechnungsabgrenzungsposten 14 14 13
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 221
Gezeichnetes Kapital 400 400 400
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen -340 -340 -340 
Bilanzergebnis 162 247 340
Rückstellungen 806
Verbindlichkeiten 876
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 2
Ergebnisabführun
g 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
568
-108 
-136 
0
0
23
-52 
0
-3 
0
0
544
819
784
1.904
848
0
1.904
1.094
0
0
0
0
0
961
1.992
837
563
14
30
129 119
1.094
1.016
97
504
-431 
2.003
1.017
-448 
577
936
-448 
400
936
1.054
2.003
544
0
306
1.992
-22 
0
0
83
11
0
-33 
512
563
0
0
504
0
0
7
80
-79 
-144 
-78 
-123 
-120 
-127 
-79 
-130 
-78 
0
0
0
-50 
0
-127 
0
6
-46 
2
12
0
-62 
0
0
32 85 94
0
0
-0 
0
- 306 -
Stadtbau Freiberg GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 221
davon Gezeichnetes Kapital 400
Eigenkapitalquote 11,6% 15,4% 20,0%
Bankverbindlichkeiten 859
Veränderung Verschuldung -135
Verschuldungsgrad 759,7%
Anlagendeckungsgrad 2 98,7%
Liquidität 3. Grades 96,7%
Investitionen 15 0
Investitionsquote 1% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 6,3%
Eigenkapitalrentabilität 14,3%
Gesamtkapitalrentabilität 1,7%
Materialintensität 15,5% 19,1%
Rohertrag 425 436
EBIT
EBITD
A
ROCE 8,5%
Personal
Personalintensität 28,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 5 4 3
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 29 32 45
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,3% 4,7%
1
400
12980 119
15,1%
197207
110,0% 123,4%
124,3%
17,2%
443
22,0%
12,2%
306 400
20,8%
10,9%
110,0%
159
23,5%
-64
400
27,7%
811
-28
23,9%
549,9% 400,3%
755
- 307 -
Stadtbau Freiberg GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Das Haupt- und Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Sanierungsträgertätigkeit. Im Auftrag der 
Stadt Freiberg ist sie für das Sanierungsgebiet „Freiberger Altstadt“ sowie die Wohngebiete 
„Friedeburg“ und „Wasserberg“ tätig. Zunehmend beteiligt sich die Gesellschaft auch an Aus-
schreibungen anderer Städte in Sachsen. So ist sie unter anderem von der Stadt Ostritz mit 
dem Fördergebiet „Marienthal“ beauftragt. Die Stadtbau Freiberg GmbH verwaltet die bereit-
gestellten Fördermittel und berät in diesem Zusammenhang Grundstückseigentümer und die 
Auftraggeber. 
 
Die Stadtbau Freiberg GmbH bewirtschaftet ferner zwei Parkhäuser im Stadtteil Freiberg-
Friedeburg, die im Zuge der Sanierung des Wohnungsbestandes in Friedeburg Ende der 
1990er auf Erbbaurechten der Stadt Freiberg errichtet wurden.  
 
Der Jahresüberschuss der Stadtbau Freiberg GmbH beträgt 94 TEUR für das Geschäftsjahr 
2011 (Vorjahr: 85 TEUR). 
 
Die Umsatzerlöse resultieren nahezu hälftig aus der Hausbewirtschaftung und aus der Betreu-
ungstätigkeit. 
 
Die Bilanzsumme erhöht sich zum 31.12.2011 von 1.992 TEUR um 11 TEUR auf 2.003 TEUR. 
Auf der Aktivseite wurde das Anlagevermögen von 1.017 TEUR infolge der planmäßigen Ab-
schreibungen auf 936 TEUR vermindert, während auf der Passivseite die Regeltilgungen die 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 56 TEUR auf 755 TEUR reduzierten. Investiti-
onen wurden im Geschäftsjahr 2011 nicht getätigt. Der Bestand an flüssigen Mitteln ist um 
78 TEUR auf 997 TEUR angestiegen. 
 
Der Cashflow beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 174 TEUR (Vorjahr: 163 TEUR). 
 
Nach weitgehendem Abschluss des Restrukturierungsprozesses der Gesellschaft bewegt sich 
die strategische Ausrichtung des Unternehmens zukünftig nur im Bereich der gewinnbringen-
den Geschäftsfelder.  
 
Aufgrund bestehender Verlustausgleichsverpflichtungen der Wohnungsgenossenschaft Freiberg 
und der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/ Sa. mbH sind derzeit aus der Bewirtschaf-
tung der Parkhäuser keine Risiken ersichtlich.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12. 2011 der Stadtbau Freiberg GmbH durch die 
DOMUS AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berl in, hat zu keinen Einwendungen geführt. Es 
wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
- 308 -
Stadtbau Freiberg GmbH

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH
Anschrift: Beuststraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: 03731/ 368 403 sowie www.wohnungsgesellschaft.de
Gründung: Juni 1992
Handelsregister: HRB 6251, Amtsgericht Chemnitz
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Stadt Freiberg
Beteiligungen
Stadtbau Freiberg GmbH
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG
BVD Freiberg GmbH
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Beirat
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Sonntag, Marcel k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Reuter, Holger Vorsitzender k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen stv. Vorsitzender k.A.
Benz, Peter Oberbürgermeister a.D. k.A.
Böttcher, Dr. Arnd k.A.
Ellwanger, Bernd Stadtrat a.D. k.A.
Gunkel, Marcus k.A.
Kretzer-Braun, Dr. Ruth k.A.
Licht, Annette k.A.
Meutzner, Volker k.A.
Schmitzer, Günther k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Zweck der Gesellschaft ist es, im Rahmen ihrer kommunalen Aufgabenstellung vorrangig eine sozial
verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, die
kommunale Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infrastruktur zu unterstützen und städtebauliche
Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Gesellschaft errichtet, betreut,
bewirtschaftet und verwaltet Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und
Eigentumswohnungen. (…)
Die Vergütungen für Beirat und Aufsichtsrat beliefen sich im Jahr 2011 auf 18 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
bauverein AG 49,00%
51,00%
50,00%
94,00%
50,00%
100,00%
Es wird von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
- 309 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 11.979
Vorräte 5.932 6.473 5.933
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 331 548 223
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.717 3.983 6.405
Rechnungsabgrenzungsposten 184 166 152
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 12.261
Gezeichnetes Kapital 16.080 16.080 16.080
Kapitalrücklage 1.606 1.606 1.889
Gewinnrücklagen 0 47.626 42.201
Bilanzergebnis -5.425 -4.871 491
Sonderposten 47.626 0 0
Rückstellungen 6.438
Verbindlichkeiten 95.823
Rechnungsabgrenzungsposten 16 14 12
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -132 
Sonstige Steuern 18
Jahresergebnis
0
2011
301
0
23.685
-11.312 
-2.373 
95
3.224
1.637
-4.387 
0
-540 
0
22.048
6.983
89.142
162.164
91.222
62
162.164
147.118
2.821
0
0
76
3.146
11.004
158.966
7.289
22.508
2.792
2.237
4.908 4.306
150.000
144.574
557
21.841
-20.356 
156.797
147.795
-20.392 
25.300
144.084
-19.380 
60.660
140.765
12.561
156.797
22.588
-212 
60.441
158.966
-3.748 
3
0880
76
0
-4.129 
27.156
21.962
546
0
21.986
-145 
0
5.315
6.800
-11.624 
-2.323 
-4.324 
-1.945 
-11.820 
-2.303 
-4.707 
-1.702 
-4.383 
0
0
0
-4.563 
402
-1.312 
301
59
-4.028 
42
80
0
-5.044 
0
0
2.279 554 491
0
-106 
39
- 310 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 12.261
davon Gezeichnetes Kapital 16.080
Eigenkapitalquote 7,6% 38,0% 38,7%
Bankverbindlichkeiten 76.400
Veränderung Verschuldung -3.546
Verschuldungsgrad 360,1%
Anlagendeckungsgrad 2 59,2%
Liquidität 3. Grades 46,5%
Investitionen 582 1.758
Investitionsquote 0% 2% 1%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 10,4%
Eigenkapitalrentabilität 18,6%
Gesamtkapitalrentabilität 1,4%
Materialintensität 42,8% 47,8%
Rohertrag 10.217 10.736
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,9%
Personal
Personalintensität 8,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 44 44 46
davon Auszubildende 3 3 3
Personalaufwand je Beschäftigt
e 53 52 52
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,3% 0,3%
2.398
16.080
5.2097.202 4.610
2,5%
8.9939.533
89,3% 90,0%
46,2%
2,2%
10.688
9,1%
3,4%
60.441 60.660
46,7%
3,3%
40,8%
11.909
0,8%
-2.079
16.080
0,9%
71.379
-4.601
10,0%
163,0% 158,5%
68.770
- 311 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Laut Unternehmensgegenstand der Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg / Sa. mbH 
(SWG) ist es vorrangig, eine sozial verantwort liche Wohnungsversorgung für breite Schichten 
der Bevölkerung sicherzustellen, die kommunale  Siedlungspolitik und Maßnahmen zur Infra-
struktur zu unterstützen und städtebauliche Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen durch-
zuführen. Die Gesellschaft bewirtschaftet in Freiberg 4.664 Wohnungen und 89 Gewerbeeinhei-
ten. Für den überwiegenden Teil des bewirtscha fteten Bestands sind die Sanierungen abge-
schlossen.  
 
Darüber hinaus bietet die SWG Dienstleistungen für andere Wohnungsunternehmen an. Für die 
Crimmitschauer Wohnungsgesellschaft mbH erbr ingt die SWG die Betriebsführung und die 
Geschäftsbesorgung, für die Stadtbau Freiberg GmbH und die BVD Immobilien GmbH & Co. 
Freiberg KG wird die komplette Geschäftsbesorgung erbracht. 
 
Die SWG hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jahresüberschuss von 491 TEUR abgeschlos-
sen (im Vorjahr 554 TEUR).  
 
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von 4.908 TEUR auf 4.306 TEUR im 
Geschäftsjahr 2011 verringert. Innerhalb des Be triebsergebnisses sind die Umsatzerlöse von 
21.962 TEUR auf 22.588 TEUR angestiegen und der Betriebsaufwand hat sich um 1.012 TEUR 
von 20.392 TEUR auf 19.380 TEUR im Wirtschaftsjahr 2011 verringert. 
 
Die Bilanzsumme hat sich um 2.169 TEUR au f 156.797 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2011 
verringert. Das Anlagevermögen hat sich von 147.795 TEUR auf 144.084 TEUR zum 
31.12.2011 vermindert; dies resultiert überwiegend aus den Abschreibungen in Höhe von 
4.383 TEUR. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beläuft sich auf 91,9  % 
(Vorjahr: 93,0 %). 
 
Das Eigenkapital beträgt 60.660 TEUR (Vorjahr: 60.441 TEUR) und führt zu einer Eigenkapi-
talquote von 38,7 % (Vorjahr: 38,0 %).  
 
Die Gesellschaft wird derzeit durch Darlehen von Kreditinstituten und Gesellschaftern finan-
ziert. Der Cashflow – unter Zugrundelegung des Jahresergebnisses, der Veränderung der lang-
fristigen Rückstellungen und der Abschreibungen – beläuft sich im Geschäftsjahr 2011 auf 
4.889 TEUR (Vorjahr: 4.938 TEUR). 
 
Die Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit de r PwC Deutsche Revision AG bereits 2001 ein 
Risikomanagementsystem eingerichtet. Die Risiken der Gesellschaft werden erfasst, analysiert 
und bewertet. In regelmäßigen Risikoausschusssitzungen wird das Risikoportfolio überprüft 
bzw. ergänzt. Wesentliche Risiken für die SWG sind die Liquiditätssicherung, die Verlustent-
wicklung beim angemieteten Vermögen, die Leerstandsentwicklung und der Stadtumbau. 
Chancen für die zukünftige Entw icklung ergeben sich insbesondere aus der positiven Entwick-
lung des Wohn- und Arbeitsstandortes Freiberg und der starken Marktposition der Gesellschaft. 
 
Für 2012 wird mit einem Jahresergebnis von 661 TEUR gerechnet.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 der Städtische Wohnungsgesellschaft 
Freiberg / Sa. mbH (SWG) durch die DOMUS AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, hat 
zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
- 312 -
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH

599587580
0
100
200
300
400
500
600
700
20102009 2011
12.304
7.202
5.057
0
2.000
4.000
6.000
8.000
10.000
12.000
14.000
20112009 2010
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 HEAG mobilo GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HEAG mobilo GmbH: 
 
 
 
 DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 
 Frankfurt Ticket RheinMain GmbH 
 Integriertes Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH 
 Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV) 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Das Geschäftsfeld Mobilität erbringt einen Großteil der ÖPNV-Leis-
tungen für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Region. Das  
Nahverkehrsangebot ermöglicht den Menschen Mobilität und ge-
sellschaftliche Teilhabe. Es erfüllt damit einen wesentlichen Teil der
 
Daseinsvorsorge. Gleichzeitig nützt die Mobilität mit Bussen und  
Bahnen dem Klimaschutz und stär kt die Nachhaltigkeitsbestrebun-
gen der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Um den ÖPNV-Anteil am  
Gesamtverkehr weiter zu erhöhen, ist es Ziel, die bestehende Infra-
struktur zu erhalten und qualitat iv auszubauen (z.B. Verbesserung  
der Barrierefreiheit und Fahrgastinformation in Fahrzeugen und an  
Haltestellen). Die Koordination der Nahverkehrsleistungen und die  
Abstimmung mit dem Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) erfolgen  
durch die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA)  
sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
 
 HEAG mobiBus GmbH & Co. KG 
 HEAG mobiServ GmbH 
Auszeichnungen 
 
 
 HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 
 Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Das Forschungsprojekt „Green  Move“ zwischen HEAG mobilo und  
TUD hat zum Ziel, neu entwickelte Hybridbusse im Darmstädter Bus-
linienverkehr zu testen, das  Projekt „inDAgo“ befasst sich mit der 
Optimierung der Mobilität im Alter. Die „Mobility Breaking Points“,  
ein Projekt zu Sturzrisiken ältere r Menschen in Bussen, findet zwi-
schen der Fresenius Hochschule Idstein und der HEAG mobilo statt.

- 314 -

DADINA - Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation
Anschrift: bahnGALERIE, Europaplatz 1, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 360 510 sowie www.dadina.de
Gründung: 01.07.1997
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
Fahrgastbeirat
Städte- und Gemeindebeirat
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun
g
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter Vorsitzender -
Lindscheid, Brigitte Stadträtin stv. Vorsitzende -
Handschuh, Heiko -
Hörr, Hans-Peter -
Karl, Hans-Dieter -
Streicher-Eickhoff, Marianne -
Wegel, Hans Stadtrat -
Wucherpfennig, Dagmar -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Hörr, Peter Vorsitzender -
De Stefano, Andre Stadtverordneter -
Flöter, Christian -
Freund, Boris -
Gehrke, Dr. Wolfgang Stadtrat -
Gernhardt, Florian Stadtverordneter -
Hoffie, Klaus-Jürgen -
Kirchhöfer, Gudrun -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L -
Klein, Rudolf Stadtrat -
Koch, Patrik -
Kosub, Katrin Stadtverordnete -
Krist, Aron -
Opitz, Stefan Stadtverordneter -
Rupprecht, Reinhard -
Aufgabe des Zweckverbandes ist die Wahrnehmung der öffentlichen Interessen im lokalen öffentlichen
Personennahverkehr im Zuständigkeitsbereich seiner Mitglieder. Ihm obliegt die Organisation des
lokalen ÖPNV und die Koordination des lokalen ÖPNV mit den Stadtverkehren im ÖPNV. Soweit nichts
anderes vereinbart wird, bleiben die Stadtverkehre in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden. Die
Mitglieder des Verbandes stimmen die von ihnen veranlassten Stadtverkehre mit dem Ziel einer
Integration in den lokalen ÖPNV mit dem Verband ab.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 
 
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. Es 
- 315 -

Schäfer, Michael -
Schuchmann, Uwe -
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL -
Wagner, Holger -
Weidner, Felix Stadtverordneter -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011 eine
Aufwandsentschädigung. Es wurden weder Angaben über die Summe noch über die persönlichen Bezüge
gemacht.
- 316 -
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Bilanz (TEUR) 2009 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 17.022
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 17.020 18.260 8.959
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 2 1 1
Rechnungsabgrenzungsposten 61 6 111
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 378
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 378 0 -7.494 
Sonderposten 104 73 73
Rückstellungen 2.389
Verbindlichkeiten 15.358
Rechnungsabgrenzungsposten 1 1 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
0 0 -7.494 
0
0
0
0
0
0
-123 
0
0
956 308
-123 
00
-2 
-461 
-71 
-31.428 
-4 
30.335
31.109
0
0
29.938
0
0
397
123
-172 
0
0
0
1
0
-173 
0
0
19.057
790
-32.039 
-7.494 
507
8.960
9.861
24.408
29.938
-30.212 
9.861
790
-31.965 
32.065
-7.494 0
99 -7.322 
1.146
507
2010
283
0
18.261
19.057
-462 
18.229
326
18.229
820
0
-71 
-29.677 
283
0
16.170
31.109 24.408
2.813 306
16.975
-99 
24.717
-154 
-473 
0
-31.412 
0
0
0
0
-100 
0
0
0
1
0
- 317 -
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 378
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 2,1% 0,0% -76,0%
Bankverbindlichkeiten 9.872
Veränderung Verschuldung 4.746
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 894,1%
Liquidität 3. Grades 216,2%
Investitionen 216 94
Investitionsquote 19% 11% 12%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% -76,0%
Materialintensität 0,0% 0,6%
Rohertrag 29.936 24.254
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 100,0%
Personal
Personalintensität 1,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 14 14 14
davon Auszubildende 1 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 33 33 34
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,9%
>1.000% -233,5%
10.932
100,0%
805
0
100,0%
195
0,0%
76,7%
196,3%
1,4%
100,0%
0 -7.494
-7.322170
>1.000% 435,2%
141,1%
-30,7%
31.105
99123 -7.322
0,0%
9.680
811
88
0
- 318 -
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die wirtschaftliche Situation der DADINA ist durch zwei Gegenpole in einem Spannungsfeld 
geprägt. Auf Grund stagnierender bzw. real rückläufiger Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln und 
stark steigender Kosten durch den Anstieg der Treibstoffpreise und der Personalkosten besteht 
die Gefahr, dass die jetzigen Zuschüsse der St adt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg nicht mehr ausreichen, die Verkehre zu finanzieren. Dem Gegenüber steht die weiter-
hin stark steigende Nachfrage der Kunden. Stattd essen steigt die Fahrgastzahl. Dies hat dazu 
geführt, dass die Umlage bisher stabil gehalt en werden konnte. Es ist zu erwähnen, dass das 
Risiko der DADINA durch die vertragliche Struktur der in den letzten Jahren abgeschlossenen 
Verkehrsverträge als Dienstleistungskonzessionen begrenzt wird, da die Verkehrsunternehmen 
einen Eigenanteil von me hr als 50 % der Kostensteigerung tragen. Gleichwohl muss sich die 
DADINA den Forderungen der Verkehrsunternehme n stellen, weil diese das Risiko nicht finan-
zieren können und daher eine Erhöhung der Basi svergütung oder eine Reduzierung des Fahr-
planangebotes fordern. 
Die Absatzlage ist positiv. Seit dem Jahr 2004 konnten die Fahrgastzahlen um mehr als 30 % 
gesteigert werden, im Jahr 2011 betrug die Stei gerung ca. 3 %. Diese ist v.a. bei den Zeitkar-
ten zu beobachten. Es sind immer mehr Kunden bereit, sich länger zu binden und Monats- und 
Jahreskarten zu kaufen. Einen maßgeblichen Anteil  an dieser Entwicklung tragen die zielgrup-
penorientierten Angebote wie das JobTicket, das MobiTick oder das Semesterticket. Ein Nach-
teil des Trends zu den Jahreskarten ist die Verschiebung von Einnahmen aus dem lokalen Ver-
kehr zum regionalen Verkehr, da die erweiterte räumliche Nutzbarkeit der zielgruppenorientier-
ten Angebote auch entsprechend genutzt wird . Ab dem Jahr 2011 gilt für das Einnahme-
Aufteilungs-Verfahren (EAV) des RMV die Datengrundlage der im Jahr 2010 durchgeführten 
Verkehrserhebung, so dass auf Grundlage vorläufiger Daten eine Einnahmenverschiebung von 
ca. 1,0 Mio. EUR zum Regionalverkehr zu erwarten ist. Dies beeinträchtigt die bereits schwieri-
ge Situation für die DADINA und die Verkehrsunternehmen. 
Die DADINA ist nicht als erwerbswirtschaftliche Organisation strukturiert. Sie finanziert sich 
über Umlagen gegenüber dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt. Für das 
Jahr 2011 kann es augfrund der ungünstigen Entwicklung der Einnahmenzuteilung eine höhere 
Umlage erhoben werden muss, als geplant wurde. Die DADINA befindet sich in Gesprächen mit 
dem RMV, eine Kompensation der negativen Wi rkungen aus dem EAV zu erhalten. Die Gesprä-
che haben bislang noch zu keinem für den Jahr esabschluss verwertbaren und testierfähigen 
Ergebnis geführt. 
Da die DADINA als Regieorganisation strukturiert ist, verfügt sie über wenig Eigentum. Die 
Busse und Straßenbahnen werden von den Verk ehrsunternehmen gestellt. Im Eigentum der 
DADINA befinden sich die Haltestellenschilde r. Im Jahr 2011 wurden 100 neue Haltestellen-
schilder sowie 70 Fahrplanaushangkästen gekauft. Des Weiteren wurden die vertraglichen Vor-
bereitungen getroffen, um in de n Folgejahren die Haltestelleninf rastruktur in Zusammenarbeit 
mit den Gemeinden zu verbessern und die Anschlusssicherung an den Stationen der Oden-
waldbahn zu verbessern. Für die Beschaffung der Haltestelleninfrastruktur sind keine relevan-
ten Mittel notwendig, so dass dies bislang mit Eigenmitteln realisiert werden konnte. Größere 
Finanzierungslasten übernimmt die DADINA du rch die Vorfinanzierung der Einnahmenauftei-
lung gegenüber dem RMV und den Verkehrsunternehmen. Die Einnahmen werden im Abrech-
nungsjahr maßgeblich von der HEAG mobilo erziel t, aber erst nach Beschluss zur lokalen EAV 
im übernächsten Jahr der DADINA zur Verfügung gestellt. Die DADINA finanziert so ca. 
6,0 Mio. EUR pro Jahr vor und nimmt Kassenkredite bei Finanzierungsdienstleistern auf. 
Als wichtigstes Projekt für die nächsten Jahre ist die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung zur 
TU-Lichtwiese und in den Ostkreis anzusehen. Di e derzeit eingesetzten Busse gelangen zu be-
stimmten Zeiten an die Kapazitätsgrenze, die Umstellung des Angebotes auf Straßenbahnen 
würde Abhilfe schaffen. Die DADINA wird im Jahr 2012 ein Gutachten vergeben, um ein tragfä-
higes Konzept für den weiteren Fortgang zum Ausbau der Infrastruktur zu erarbeiten. Eine wei-
tere maßgebliche Aufgabe ist es, das Verkehrsangebot bei zunehmend knapper werdenden 
öffentlichen Mitteln zu erhalten. Wichtig sind hier weitere Fahrgaststeigerungen. 
Der Jahresabschluss 2011 ist noch nicht erstellt und wird in einer vorläufigen Version beige-
fügt. Die Prüfung erfolgt durch das Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg im zwei-
ten Halbjahr des Jahres 2012. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 hat dazu geführt, dass 
diverse Fragen u.a. zur künftigen Gestaltung der Buchhaltung zu klären sind. Die Geschäftsstel-
le strebt an, eine Anpassung der Verbandssatzung im Jahr 2012 zu beschließen. 
- 319 -
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation

- 320 -

HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie www.heagmobibus.de
Gründung: 01.01.1989
Handelsregister: HRA 4709, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,48%
HEAG mobilo GmbH 99,04%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Steinmetz, Ralf k.A.
Weiland, Doris k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Jahresergebnis
Eigenkapital
Bilanzsumme
Investitionen
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 187
5.162
-245 
k.A.
179
1.971
13.924
3.863
307
k.A.
11.371
148
1.975
3.545
-318 
k.A.
4
14.503
Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb von Stadt-, Vorort- und Regionalverkehrsdiensten, einschließlich
des Schülerverkehrs, mit Kraftfahrzeugen im Linienverkehr. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher Art übernehmen
und vertreten und Beteiligungen daran erwerben. Sie kann Zweigniederlassungen errichten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
0,48%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 321 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Laut dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) gerät die Busbranche immer stär-
ker in die Kostenfalle: Neben den gestiegenen Treibstoffkosten wirken sich weitere Rahmenbedingungen 
zunehmend negativ aus. Für 2011 zeigt sich rückblickend lediglich bei den Umsatzzahlen eine leichte 
Positivtendenz. Aufgrund der gestiegenen Ausgaben sind allerdings mehrheitlich Gewinneinbußen bzw. 
Verluste zu verzeichnen. 
 
Durch den Zuzug vieler junger Familien im Einzugsgebiet wie in der Heimstättensiedlung und in Kra-
nichstein hat die Nachfrage auf der Linie H in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Hinzu 
kommen die steigenden Studentenzahlen. Statt einer Taktverdichtung, die eine zusätzliche Belastung der 
Verkehrsknoten Berliner Allee, Rheinstraße und Luisenplatz bedeutet hätte, hat sich die HEAG mobiBus 
für die Beschaffung von neuen Großraumfahrzeugen, die höchsten Umweltanforderungen der Abgasnorm 
EEV erfüllen, entschieden.  
 
Im Dezember 2010 lief die Konzession für die Verkehrsleistungen an der Bergstraße aus. Aufgrund der 
Direktvergabe konnte sich die HEAG mobiBus nicht an der neuen Ausschreibung beteiligen. Dies führt 
zum Rückgang der Umsatzerlöse. Trotz gesunkener Verkehrsleistung steigt der Materialaufwand, bedingt 
durch den um 16 % gestiegenen Dieselpreis und die höheren Subunternehmerkosten, an. Mit dem Weg-
fall von Verkehrsleistungen geht der Rückgang des Personalaufwands einher. 
 
Bedingt durch den Verkauf von Omnibussen im Vorjahr und dem damit verbundenen kleineren Fuhrpark 
sinken die Abschreibungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahr waren durch die Wert-
berichtigung von Forderungen belastet. Darüber hinaus war das Vorjahr durch Aufwendungen im Zu-
sammenhang mit dem Brand in der Omnibusabstellhalle 2009 belastet.  
 
Die HEAG mobiBus schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von -318 TEUR ab. 
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die HEAG mobiBus 1.975 TEUR im Wesentlichen in die Be-
schaffung der fünf Großraumbusse „Capacity“. Hierdurch stieg das Anlagevermögen. Im Gegenzug sank 
das Umlaufvermögen bedingt durch geringere Forderungen aus Verkehrsleistungen und einem geringeren 
Kassenbestand zum Bilanzstichtag. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital durch das negative Jahreser-
gebnis beeinflusst.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Die im Berichtsjahr 
durchgeführten Analysen haben keine bestandgefährdeten Risiken aufgezeigt.  
 
Für die Dieselpreisentwi cklung 2012 kommt als nächstes das Rekordhoch vom Sommer 2008 bei 
1,55 Euro in Reichweite. Sollte der Dieselpreis auch diese Hürde hinter sich lassen, wäre wohl die Marke 
von 1,60 Euro an der Reihe. Diese ernüchternde Diesel-Prognose darf allerdings nicht ausschließlich auf 
die Rohölpreisentwicklung zurückgeführt werden. Der Euro Wechselkurs zum Dollar spielt auch eine ent-
scheidende Rolle. Wenn der Euro unter 1,30 USD oder  gar 1,20 USD fallen sollte, würde Diesel noch teu-
rer werden. 
 
Die Tarifverhandlungen für den Landesverband der Hessischen Omnibusunternehmen (LHO) dauern an, 
der erste Warnstreik am 27. Februar 2012 hat den ÖPNV in einigen Städten Hessens lahmgelegt. Der 
LHO möchte zwar den Beruf des Busfahrers auch finanziell attraktiver gestalten, aber dabei müssen auch 
die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Die Forderungen von ver.di nach einer 
Erhöhung der Vergütung um 1,50 € pro Stunde lehnt der LHO dagegen als „überzogen und nicht finan-
zierbar“ ab. Sie bedeute eine Anhebung der Stundenlöhne um rund 15 %. Nimmt man die weiteren For-
derungen der Gewerkschaft für eine Betriebszugehörigkeitszulage in der Fläche und eine höhere Zulage 
im Ballungsraum hinzu, so betragen die Lohnforderungen sogar rund 18 %. 
 
Die Tariferhöhungen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) sind für Busbetriebe nicht auskömmlich, 
um derartige Kostensteigerungen zu decken. Die RMV-Tarifanhebung betrug im Dezember 2011 2,7 %. 
Die vorgenommene Tarifanpassung liegt damit unte r der durchschnittlichen Ko stensteigerung. Demnach 
entwickeln sich die Kosten und Erlöse insbesondere für hessische Omnibusunternehmen weiterhin dras-
tisch auseinander. Dies ist der wesentliche Grund für die schlechte Entwicklung in unserer Omni-
bussparte. Können die Preissteigerungen nicht durch höhere Erlöse gedeckt werden, kann dies zu einer 
Abbestellung von Verkehrsleistungen führen. 
 
Inwieweit die HEAG mobiBus den für 2012 geplanten Überschuss von 14 TEUR und den für das Jahr 
2013 in Höhe von 162 TEUR realisieren kann, hängt maßgeblich von der Zuteilung im Rahmen des Ein-
nahmeaufteilungsverfahrens des RMV und der genannten Einflüsse aus Dieselpreis- und Personalkos-
tenentwicklung ab.  
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 322 -
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG

HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4900 sowie www.heagmobibus.de
Gründung: 15.12.1989
Handelsregister: HRB 4569, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Landkreis Darmstadt-Dieburg 0,59%
Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,59%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Weiland, Doris 0 TEUR
Steinmetz, Ralf 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 34
Bilanzsumme 35
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiBus GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft wird nach
erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen geführt, insbesondere wird eine angemessene Verzinsung des
eingesetzten Kapitals angestrebt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
98,82%
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
29
0
0
27
-8 
0
0
0
36
35
1
0
- 323 -

- 324 -

HEAG mobilo GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4000 sowie www.heagmobilo.de
Gründung: 29.12.1989
Handelsregister: HRB 4441, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Beteiligungen
HEAG mobiServ GmbH
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
HEAG mobiBus GmbH & Co. KG
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Kalbfuss, Matthias Vorsitzender 193,7 TEUR
Holub, Karl-Heinz 171,4 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Feuchtinger, Klaus Stadtrat a.D. Vorsitzender 6,4 TEUR
Trautmann, Reinhold 1. stv. Vorsitzender k.A.
Schellhaas, Klaus Peter Landrat 2. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 3. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Wenzel, Dieter Stadtrat a.D. 4. stv. Vorsitzender 5,4 TEUR
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter 4,4 TEUR
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter 2,5 TEUR
Kölsch, Beate Stadtverordnete 4,4 TEUR
Korndörfer, Karl k.A.
Molter, Dr. Dierk Stadtrat a.D. 4,0 TEUR
Russo, Sandra Stadtverordnete a.D. 4,4 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter a.D. 4,4 TEUR
Thierolf, Axel k.A.
Thomas, Norbert 4,3 TEUR
Yilmaz, Ümit 4,3 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Im Geschäftsjahr 2011 belief sich die Vergütung für die Geschäftsführung in Summe auf 365 TEUR.
74,00%
100,00%
100,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Voraussetzung-
en des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz nach § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
99,04%
98,82%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 26,00%
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 69 TEUR.
Unternehmensgegenstand ist die Beförderung von Personen im öffentlichen Personennahverkehr. Die
Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der genannte
Gesellschaftszweck gefördert werden kann. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer
Unternehmen bedienen, an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder
errichten oder pachten.
- 325 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 47.733
Vorräte 3.096 3.159 3.058
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 31.508 30.330 38.618
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13.128 6.529 2.692
Rechnungsabgrenzungsposten 19 90 105
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 32.989
Gezeichnetes Kapital 10.752 10.752 10.752
Kapitalrücklage 22.237 22.237 22.237
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 45.693
Verbindlichkeiten 61.607
Rechnungsabgrenzungsposten 3.002 2.743 2.485
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -2 
Sonstige Steuern -140 
Ergebnisübernahme 33.681
Jahresergebnis
0
-2 
-76 
24.46922.933
000
-141 
343
0
-1.785 
0
0
-7.043 
14
117
-2 
-1.282 
29
-4.848 
1.616
325
-6.125 
-37.957 
-24.067 
-7.130 
-7.186 
-34.096 
-20.109 
-6.695 
-4.676 
51.887
48.472
16
478
47.537
-304 
333
4.320
-21.508 
-3.963 
20
672
-20.608 
261
-1.340 
-3.621 
-12.931 
32.989
148.883
103.064
-74.790 
32.989
83.821
44.368
147.537
49.579
47.566
-73.395 
147.537
108.775
-68.521 
54.038
-24.391 -22.790 
-14.482 -20.428 
95.538
84.587
52
96
508
23.679
40.018
148.883
53.176
48.967
5.072
143.290
59.975
486
143.290
88.239
6.813
-131 
634
50.082
55.505
56.559
-3.956 
0
-4.258 
2011
45
0
54.361
-39.811 
-23.087 
447
18.796
4.280
- 326 -
HEAG mobilo GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 32.989
davon Gezeichnetes Kapital 10.752
Eigenkapitalquote 23,0% 22,2% 22,4%
Bankverbindlichkeiten 37.759
Veränderung Verschuldung 2.311
Verschuldungsgrad 334,4%
Anlagendeckungsgrad 2 103,1%
Liquidität 3. Grades 114,1%
Investitionen 4.425 11.842
Investitionsquote 5% 24% 11%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 73,2% 73,2%
Rohertrag 9.609 10.270
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 69,6%
Personal
Personalintensität 46,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 375 379 391
davon Auszubildende 5 6 9
Personalaufwand je Beschäftigte 64 53 59
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
42,5%
351,3% 347,2%
33.494
0,0%
-3.416
10.752
0,0%
35.667
-1.632
-14.653
63,1%
69,4%
104,1%
37,2%
73,0%
32.989 32.989
-12.648-5.588
99,0% 104,5%
118,8%
0,0%
14.870
-12.718-21.348 -19.691
0,0%
0,0% 0,0%
25.771
10.752
- 327 -
HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Am 6. August 2011 wurde die neue Straßenbahnstrecke in Darmstadt-Arheilgen feierlich eröffnet. Damit 
sind die „Neuen Weg für Arheilgen“ – eines der größten und wichtigsten Bauprojekte der Wissenschafts-
stadt Darmstadt – fertig gestellt. Mit der Inbetriebnahme der Streckenverlängerung trat ein neues Linien-
konzept im Norden Darmstadts in Kraft. Seitdem fahren die Straßenbahnen bis zur Haltestelle "Dreieich-
weg", dem neuen Umsteigepunkt am nördlichen Rand Arheilgens. Entlang der 2,5 km langen Straßen-
bahnstrecke wurden drei neue Haltestellen errichtet. Deren Betreuung einschließlich der Infrastruktur-
einrichtungen übernimmt die HEAG mobilo.  
 
Mit Beginn der Sommerferien wurde ein Teilabschnitt der Straßenbahnstrecke auf der Heidelberger Land-
straße grundlegend saniert und dabei die Gleisanlage von Schotter- auf Rasengleis umgestellt. Das Ra-
sengleis hat positive Effekte in Bezug auf Lärm, Kleinklima und Feinstaub und macht das Stadtbild und 
letztlich auch die Straßenbahn als Verkehrsmittel attraktiver. Die Baumaßnahme erfolgte bei eingleisigem 
Betrieb, so dass Schienenersatzverkehr mit Bussen nur an einzelnen Tagen jeweils für den Einbau von 
Bauweichen erforderlich war. Nach den positive n Erfahrungen aus dem Sommer wurde der Umbau auf 
Rasengleis in einem weiteren Streckenabschnitt in den Herbstferien fortgesetzt.  
 
Nach der Förderzusage des Landes konnte die lang geplante Umgestaltung der Wendeschleife am Platz 
Bar-le-Duc in Griesheim in Angriff genommen werden. Nach vier Monaten Bauzeit ging die modernisierte 
Haltestelle am 31. Juli wieder in Betrieb. Die neue Haltestellensituation bedeutet für die Fahrgäste beim 
Umsteigen zwischen Bus und Bahn kurze barrierefreie Wege. 
 
Als Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen gehört Forschung und Entwicklung nicht zu den klassischen 
Aufgabenfeldern der HEAG mobilo. Dennoch gibt es auch im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) 
neue Anforderungen und Entwicklungen, die an das Unternehmen herangetragen werden. Die HEAG mobi-
lo hat sich 2011 an drei Projekten – dem Einsatz von Hybridbussen, inDAgo und Unfallvorbeugung für 
Senioren im ÖPNV – beteiligt.  
 
Aufgrund steigender Fahrgastzahlen durch die Streckenverlängerungen in den letzten Jahren ist ein An-
stieg der Umsatzerlöse zu verzeichnen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Streckenabschnitte erhöhten 
sich die Linienleistungen, was wiederum zu gestiegenen Umsatzerlösen aus der Bereitstellung von Stra-
ßenbahnen und weiteren Betriebsmitteln für die HEAG mobiTram führte. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Vorjahr im Wesentlichen durch Versicherungsleistungen aus 
dem Wiederaufbau der Abstellhalle beeinflusst.  
 
Bedingt durch die Baumaßnahmen in der Heidelberger Landstraße und dem Umbau der Wendeschleife 
Platz Bar-le-Duc in Griesheim stieg der Materialaufwand über das Vorjahresniveau. 
 
Das Finanzergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr ha t sich verbessert. Das Vo rjahr war durch Abschrei-
bungen auf Finanzanlagen beeinflusst. Unter Berücksichtigung aller Einflüsse beläuft sich das strukturbe-
dingt negative Ergebnis vor Verlustübernahme au f -24.469 TEUR und ist durch Instandhaltungsmaßnah-
men geprägt. 
 
Insgesamt investierte die HEAG mobilo 11.842 TE UR, davon 8.337 TEUR in das Sachanlagevermögen. 
Die Modernisierung der Wendeschleife in Griesheim am Platz Bar-le-Duc war 2011 das größte In-
vestitionsvorhaben. Weitere Investitionen betreffen vor allem die Fortsetzung des Ausbaus des Betriebs-
hofs Frankenstein und Fahrscheinverkaufssysteme. Mit den Investitionen bleibt der Anteil des Sachanla-
gevermögens an der Bilanzsumme unverändert. Die Passivseite ist durch höhere Rückstellungen für die 
Altersversorgung sowie einen Rückgang der Verbindl ichkeiten aufgrund planmäßig durchgeführter Darle-
henstilgung beeinflusst.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Neben der regelmä-
ßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken eine Berichterstattungspflicht. Die im Geschäfts-
jahr vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt.  
 
Derzeit sind drei Straßenbahnstreckenerweiterungen in der politischen Diskussion: die Anbindung der 
Konversionsflächen im Bereich der ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne, eine Streckenerweiterung nach 
Roßdorf und Groß-Zimmern sowie eine Schienenanbindung des TU-Standortes „Lichtwiese“. Solche Ange-
botserweiterung würde die Nachfrage im ÖPNV weiter steigern. 
 
2012 stehen neben der Fortsetzung der Sanierung der Gleise in der Heidelberger Landstraße und dem 
Austausch der Gleise und Fahrleitung in Höhe der Orangerie auch Modernisierungsmaßnahmen auf den 
Betriebshöfen an. Für 2013 ist auch der Neubau der westlichen Bismarckstraße geplant, der voraussicht-
lich bis 2014 andauern wird. 
 
- 328 -
HEAG mobilo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Um die Fahrstromversorgung für die Straßenbahnen zu sichern, stehen in den nächsten Jahren umfang-
reiche Erneuerungen an Fahrleitungs- und Fahrstromversorgungsanlagen an. Die verschiedenen Teilmaß-
nahmen sollen über einen Zeitraum von mehren Jahren umgesetzt werden. Mit der Realisierung der ers-
ten Teilmaßnahmen soll 2013 begonnen werden.  
 
Die HEAG mobilo erwartet für 2012 ein strukturbedingt negatives Ergebnis vor Verlustübernahme in Höhe 
von -26,9 Mio. EUR. Zwar werden auch 2013 Baumaßnahmen das tägliche Geschäft beeinflussen, aller-
dings wird der Umfang deutlich sinken. So ist für 2013 von einer Ergebnisverbesserung auf -23,7 Mio. 
EUR auszugehen. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
- 329 -
HEAG mobilo GmbH

- 330 -

HEAG mobiServ GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4455 sowie www.heagmobiserv.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRB 9369, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Holub, Karl-Heinz 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Der Betrieb einer Kraftfahrzeug-Werkstatt nebst Tankstelle und Waschanlage sowie die Erbringung von
weiteren Dienstleistungen und Nebengeschäften im Kfz-Bereich.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 331 -

Bilanz (TEUR) 2009 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 642
Vorräte 246 271 281
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 309 334 180
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 87 145 246
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 553
Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Kapitalrücklage 453 453 453
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 24
Verbindlichkeiten 222
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisabführun
g -52 
Jahresergebnis
0
0
-20 
0
0
0
0
2
0
-1 
0
2
4.013
-3.327 
-167 
-45 
-456 
-46 
-484 
4
0
330
3.700 3.999
18 26
264
799
2
799
156
0
2010
1
0
751
901
-106 
14
50 17
158
149
21
3.474
-3.471 
842
150
-3.680 
3.730
136
-3.996 
553
132
707
842
4.000
0
553
901
3
0
0
52
3
0
-0 
3.484
3.719
-18 
0
3.464
10
0
10
13
30 14
1
00
-2.903 
-38 
-45 
-438 
-3.090 
0
0
0
-0 
1
0
0
0
0
000
0
0
-0 
-14 
- 332 -
HEAG mobiServ GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 553
davon Gezeichnetes Kapital 100
Eigenkapitalquote 69,2% 61,4% 65,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -59
Verschuldungsgrad 44,6%
Anlagendeckungsgrad 2 350,7%
Liquidität 3. Grades 260,4%
Investitionen 25 30
Investitionsquote 16% 25% 22%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0% 0,0% 0,0%
Materialintensität 83,3% 82,9%
Rohertrag 571 672
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,0%
Personal
Personalintensität 1,1%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 6 9
davon Auszubildende 0 4 4
Personalaufwand je Beschäftigt
e 10 18 19
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0
108
38
100
5013 17
0,0%
6395
367,8% 407,9%
244,2%
0,0%
610
2,9%
0,0%
553 553
82,8%
0,0%
215,6%
59
0,0%
-67
100
0,0%
4,2%
63,0% 52,4%
0
- 333 -
HEAG mobiServ GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der immer größer werdende Wettbewerbsdruck und die steigenden Anforderungen an die Busunterneh-
men machen auch nicht vor den Werkstätten halt. Mit der Aufnahme des Linienverkehrs an der Bergstra-
ße durch die Nahverkehr-Service GmbH (NVS) und die damit verbundene höhere Fahrzeuganzahl, dem 
Ausschreibungsgewinn zur Instandhaltung der Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks in Südhessen und 
wegen des weiterhin steigenden Durchschnittsalters der Fahrzeuge der HEAG mobiBus konnten die Werk-
stattleistungen 2011 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Ein Teil der Subunternehmer nutzt den 
Standort Böllenfalltor als Abstellplatz für ihre Fahrzeuge. Die angebotenen Dienstleistungen der HEAG 
mobiServ vor Ort werden von diesen Subunternehmern gut angenommen. 
 
Der Dieselpreis hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Umsatzerlöse der HEAG mobiServ. So 
stieg der durchschnittliche Verkaufspreis für Diesel erheblich, und dies führt zu einer deutlichen Steige-
rung der Umsatzerlöse. 2011 kostete Dieselkraftstoff du rchschnittlich 20 Cent pro Liter mehr als im Jahr 
zuvor. Die Unternehmen mussten für Diesel so viel bezahlen wie noch nie zuvor. Damit hat das vergange-
ne Jahr das Rekordjahr 2008 deutlich übertroffen. Die Preissteigerung wurde an die Kunden weitergege-
ben. 
 
Die HEAG mobiServ schloss das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von 20 TEUR vor Ergebnisabführung 
ab. Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr stiegen gegenüber dem Vorjahr. Dabei sank der Dieselabsatz 
um 4%. Trotzdem steigen die Umsatzerlöse aus dem Dieselverkauf. Ursächlich hierfür ist der um 16% 
gestiegene Dieselpreis. Darüber hinaus stiegen die Umsatzerlöse der Werkstatt. Ausschlaggebend hierfür 
sind die Aufträge des Technischen Hilfswerks sowie der Omnibusfuhrpark der NVS, der aufgrund des 
Alters der Fahrzeuge einen höheren Wartungsaufwand verursachte. 
 
Die HEAG mobiServ beschäftigte 2011 im Durchschnitt neun Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. 
Damit stieg die Zahl der Beschäftigten um drei, dies führt zum Anstieg des Personalaufwands gegenüber 
dem Vorjahr.  
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr durch höhere Aufwendungen für Versi-
cherungsbeiträge und Weiterbildungsmaßnahmen gegenüber 2010 beeinflusst. 
 
Für das Geschäftsjahr 2011 sind Bruttoinvestitionen in Höhe von 35 TEUR zu verzeichnen. 
 
Bedingt durch geringere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und einen geringeren Be-
stand an Verbindlichkeiten sank die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr. 
 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Die im Berichtsjahr 
durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdeten Risiken aufgezeigt bzw. zu einer veränderten 
Ausrichtung des Unternehmens geführt. 
 
Steigende Anforderungen aus den Nahverkehrsplänen an die im Linienverkehr eingesetzten Fahrzeuge, 
z.B. hinsichtlich Umweltfreundlichkeit und Fahrgastkomfort können langfristig zu einer Ausweitung des 
Wartungs- und Instandhaltungsvolumens führen. Darüber hinaus hat sich die mobiServ an der Ausschrei-
bung der Werkstattleistungen für die Technische Universität Darmstadt beteiligt. Hier erhofft sich die 
HEAG mobiServ zusätzliche Aufträge, um die Umsatzerlöse weiter zu steigern. 
 
Dennoch bleibt der Markt für Werkst attleistungen im Nutzfahrzeugbereich schwierig. Die HEAG mobiBus 
und auch die NVS werden versuchen, ihre Wartungs- und Instandhaltungskosten vor dem Hintergrund 
steigender Treibstoff- und Personalkosten weiter zu reduzieren. 
 
Die HEAG mobiServ erwartet einen Jahresüberschuss von 13 TEUR für das Geschäftsjahr 2012 und für 
2013 ein Ergebnis von 15 TEUR. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
- 334 -
HEAG mobiServ GmbH

HEAG mobiTram GmbH & Co. KG
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242 sowie www.heagmobitram.de
Gründung: 08.12.2004
Handelsregister: HRA 7158, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Dittrich, Holger k.A.
Holub, Karl-Heinz k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
Zweck der Gesellschaft ist die Beförderung von Personen im Straßenbahnverkehr. Die Gesellschaft kann
alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet
sind. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, an anderen
Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen erwerben oder errichten oder pachten.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
- 335 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 94
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 93 94 90
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1 0 2
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 50 50
Kapitalanteile 50 50 50
Rücklage 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 11 10
Verbindlichkeiten 32
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 25.518
Umsatzerlöse 25.518 25.710 25.799
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0
Betriebsleistung 25.518
Betriebsaufwand
Materialaufwand -25.468 -25.660 -25.749 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -22 -26 -23 
Betriebsergebnis 28 24 27
Finanzergebnis 1 0 1
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge1 0 1
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 29 25 27
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 29
-25.490 
0
0
0
0
25.799
25.799
0
0
94 92
50
2725
25.710
92
92
25.710
0
0
94
-25.686 
33
-25.772 
94
0
0
0
0
6
39
94
94
- 336 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 50 50
davon Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Eigenkapitalquote 53,0% 53,0% 54,2%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g -10 5 -6
Verschuldungsgrad 88,5% 84,5%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades 213,0%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,1%
Eigenkapitalrentabilität 58,8% 49,1%
Gesamtkapitalrentabilität 31,2% 26,0% 29,8%
Materialintensität 99,8% 99,8% 99,8%
Rohertrag 50 50 50
EBIT 28 24 27
EBITDA 28 24 27
ROCE 35,3% 29,3% 33,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
55,0%
218,3%
0,1%
50
0,1%
212,9%
0,0%
88,6%
- 337 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Mit der Inbetriebnahme der Streckenverlängerung in Darmstadt-Arheilgen trat ein neues Linienkonzept in 
Kraft. Seitdem fahren die Straßenbahnen über den „Löwenplatz“, ehemalig „Hofgasse“, hinaus bis zur 
Haltestelle „Dreieichweg“. Damit steigt die Verkeh rsleistung der HEAG mobi Tram jährlich um 115.000 
Kilometer. Das Verkehrsmittel Straßenbahn wird dadurch deutlich gestärkt und führt für die Fahrgäste zu 
einer deutlichen Angebotsverbesserung.  
 
Das Jahresergebnis 2011 der HEAG mobiTram ist im Wesentlichen beeinflusst von Umsatzerlösen aus 
Verkehrsleistungen. Bedingt durch die höheren Verkeh rsleistungen durch die Inbetriebnahme der Stre-
ckenverlängerung in Arheilgen steigen die Umsatzerlöse über das Vorjahresniveau. Den Erlösen stehen 
Aufwendungen aus bezogenen Leistungen gegenüber. Die HEAG mobiTram schloss das Geschäftsjahr 
2011 mit einem Jahresüberschuss von 27 TEUR ab. 
 
Die Gesellschaft tätigte im Jahr 2011 keine Investitionen. 
 
Die Bilanzsumme der HEAG mobiTram verringerte sich leicht gegenüber dem Vorjahr. Die Aktivseite der 
Bilanz umfasst lediglich das Umlaufvermögen, wobei es sich im Wesentlichen um Forderungen gegenüber 
der HEAG mobilo handelt. Dem gegenüber stehen auf der Passivseite das Eigenkapital in unveränderter 
Höhe, Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Die im Verhältnis nur leicht gesunkene Bilanzsumme hat 
eine zum Vorjahr nahezu gleichbleibende Eigenkapitalquote zur Folge.  
 
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken werden wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Dabei werden Ein-
trittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Eingeleitete Maßnahmen werden auf ihre Wirksam-
keit überprüft. Neben der regelmäßigen Berichterstatt ung gibt es für unerwartete Risiken eine Berichter-
stattungspflicht. Das Risikomanagement wird vom Gesellschafter übernommen. Die im Berichtsjahr 
durchgeführten Analysen haben keine bestandsgefährdeten Risiken aufgezeigt, damit war eine veränderte 
Ausrichtung des Unternehmens nicht notwendig. 
 
Mit der Strecken- und Leistungserweiterung durch die Inbetriebnahme der Neubaustrecke in Arheilgen 
wurde eine Aufwertung des Straßenbahnbetriebs in Darmstadt erreicht. Eine Erweiterung des Schienen-
netzes wird zudem im Zusammenhang mit dem Nahv erkehrsplan, der im Herbst 2010 von der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt und der DADINA verabschiedet wurde, diskutiert. Es gibt Überlegungen, die 1986 
stillgelegte Straßenbahnstrecke zum Ostbahnhof wieder in Betrieb zu nehmen. Zudem wird über eine 
Erweiterung der Linie 3 zur verkehrlichen Erschließung der Konversionsflächen der ehemaligen Cambrai-
Fritsch-Kaserne sowie über eine Straßenbahnanbindung des Universitätsstandorts Lichtwiese nachge-
dacht. Die Finanzierung derartiger Streckenerweiterungen muss in den Einklang zur städtischen Haus-
haltslage gebracht werden. Unklar ist, ob und wann derartige Projekte realisie rt werden können. Zuver-
sichtlich sind wir bei allen Projekten, insbesondere bei der Erschließung der Konversionsflächen. 
 
Aufgrund der zum jetzigen Zeitpunk t bekannten Einflüsse wird für di e Geschäftsjahre 2012 und 2013 ein 
gleichbleibendes Jahresergebnis erwartet. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
- 338 -
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG

HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4242
Gründung: 29.12.2004
Handelsregister: HRB 9362, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Dittrich, Holger 0 TEUR
Holub, Karl-Heinz 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 32
Bilanzsumme 33
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an der Firma HEAG mobiTram GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
28
0
0
26
-7 
0
0
0
34
33
1
0
- 339 -

- 340 -

Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
Anschrift: Klappacher Straße 172, 64285 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 4800 sowie www.nvs-busreisen.de
Gründung: 08.12.1997
Handelsregister: HRB 24904, Amtsgereicht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG mobilo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Holub, Karl-Heinz 0 TEUR
Kalbfuss, Matthias 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand ist die Planung, Organisation und Durchführung von öffentlichem Personen-Nahverkehr
(ÖPNV). Ziel ist die wirtschaftliche Erstellung von ÖPNV-Leistungen und eine bessere
Kapazitätsauslastung der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist zur Ausführung aller Geschäfte berechtigt, die
diese Zwecke zu fördern geeignet sind. Die Gesellschaft kann sich auf verwandten Gebieten betätigen,
selbstständige Zweigniederlassungen errichten und sich an Unternehmen mit gleichem oder ähnlichen
Gesellschaftszweck beteiligen (...)
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 341 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 150
Vorräte 02 03 8
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 94 394 501
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 56 45 51
Rechnungsabgrenzungsposten 0 21 2
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 109
Gezeichnetes Kapital 120 120 120
Kapitalrücklage 0 400 1.200
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -11 -227 -624 
Rückstellungen 20
Verbindlichkeiten 349
Rechnungsabgrenzungsposten 20 15 10
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -2 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
2.946
-1.351 
-1.091 
0
1
112
-19 
0
0
0
2.834
71
3.133
498
2.227
2
498
347
0
0
0
1
1
460
2.575
40
270
18
-2 
-196 -288 
348
2.092
-394 
89
-153 
3.910
2.094
-485 
288
3.316
-3.234 
696
3.316
591
3.910
2.834
0
293
2.575
-106 
0
0
-215 
6
0
-111 
164
270
0
0
89
0
0
75
11
-66 
0
-97 
-70 
-237 
-80 
-38 
-49 
-496 
0
0
0
-13 
0
-297 
0
1
-18 
-1 
1
0
-14 
0
0
-3 -217 -397 
0
0
-3 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
- 342 -

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 109
davon Gezeichnetes Kapital 120
Eigenkapitalquote 21,9% 11,4% 17,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 349
Verschuldungsgrad 355,7%
Anlagendeckungsgrad 2 31,4%
Liquidität 3. Grades 40,6%
Investitionen 387 1.719
Investitionsquote 111% 88% 52%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -3,3%
Eigenkapitalrentabilität -2,7%
Gesamtkapitalrentabilität -0,6%
Materialintensität 40,1% 45,9%
Rohertrag 23 1.483
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,4%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 8 37
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 01 02 9
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-8,4% -10,2%
1.843
120
-19611 -288
-80,3%
208-99
14,0% 21,0%
18,4%
-14,0%
33
27,9%
-8,1%
293 696
82,4%
-7,6%
20,3%
49
-57,1%
906
120
-74,1%
0
1.878
37,0%
780,0% 462,0%
0
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
- 343 -

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Nach dem Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundes deutscher Omnibusunternehmen (bdo) 
war das Geschäftsklima für die Branche im Jahr 2011 äußerst ernüchternd. Die Branche befinde sich in 
einer Kostenfalle. Als Gründe hierfür werden in erster Linie die erheblich gestiegenen Treibstoff- und 
Energiekosten genannt. Weitere belastende Faktoren seien für die Bustouristik die mittlerweile mehr als 
vierzig Umweltzonen in Deutschland sowie die Reduzierung wichtiger ergänzender Finanzierungsströme, 
wie die Busförderung und Ausgleichsleistungen für Schülerbeförderungen. Für das Jahr 2011 zeige sich 
rückblickend lediglich bei den Umsatzzahlen eine leichte Positivtendenz. Aufgrund der gestiegenen Aus-
gaben seien allerdings unter dem Strich mehrheitlich Gewinneinbußen bzw. Verluste zu verzeichnen.  
Ein starker Anstieg der Energiepreise traf Unterneh men und Verbraucher. Der Anstieg der Kraftstoffe 
2010 setzte sich auch 2011 drastisch fort. 2011 kostete Dieselkraftstoff durchschnittlich 20 Cent pro 
Liter mehr als im Jahr zuvor.  
Der negativen Entwicklung in der Busbranche konnte sich die NVS nicht entziehen. Die NVS hat mit dem 
Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) einen sogenannten „Netto-Vertrag“ abgeschlossen. Die Aufwendun-
gen und Fahrgeldeinnahmen wurden mit entsprechenden Preissteigerungen für die Folgejahre prognosti-
ziert. Daraus ergibt sich ein Zuschussbedarf pro Betriebsjahr. Diese Verträge räumen den ÖPNV-
Unternehmen zwar typischerweise größere Gestaltungsspielräume ein, aber zugleich tragen sie auch 
einen Großteil des Risikos. So werden Preissteigerungen, die über das kalkulierte Niveau hinausgehen, 
nicht von den Aufgabenträgern ausgeglichen. Die in den Kalkulationen unterstellten Preissteigerungen 
basieren auf Erfahrungswerten. Bei der Abgabe von Angeboten gibt es keinen großen Spielraum für die 
Preisgestaltung. Werden künftige Preissteigerungen zu hoch angesetzt, besteht das Risiko, den Zuschlag 
nicht zu erhalten. 
So geht die Dieselpreissteigerung, seit Abgabe der Angebote für das Bündel nördliche Bergstraße, voll zu 
Lasten der NVS. Allein der Preisanstieg 2011 bedeutet für den Linienverkehr eine Belastung von rund 
60 TEUR für 2011, die das Unternehmen zu tragen hat. Die Preissteigerungen sollen durch die Anhebung 
der Fahrscheinpreise kompensiert werden. Damit trägt die NVS einen Großteil der Kosten. Zudem erfolgt 
die Anhebung der Fahrscheinpreise zeitversetzt. 
Der branchenweit schwierigen Situation im Gelegenheitsverkehr konnte sich auch die NVS nicht gänzlich 
entziehen. Zwar konnten im Gegensatz zum Branchentrend leichte Umsatzsteigerungen im Vergleich zum 
Vorjahr erzielt werden, diese blieben jedoch insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Zur Umsatzsteige-
rung beabsichtigt die NVS, den Ausbau der Kommunikation mit den Kunden und potenziellen Kooperati-
onspartnern voranzutreiben. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die komplette Überarbeitung 
der Unternehmenswebsite, die den Kunden nun aktuelle Informationen über das Unternehmen und seine 
Aktivitäten bietet. 
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Erlöse aus Verkehrsleistungen an der Bergstraße, aus Auf-
trags-, Schienenersatz- und Gelegenheitsverkehr. Mit der Erhöhung der Verkehrsleistung ist auch ein An-
stieg des Materialaufwands zu verz eichnen. Für die Verkehrsleistungen  an der Bergstraße ist auch der 
Einsatz von älteren Fahrzeugen durch den Aufgabenträger erlaubt. Der Einsatz von älteren Fahrzeugen 
wurde im Angebot berücksichtigt. Die beschafften älteren Fahrzeuge, die augenscheinlich in einem guten 
Zustand waren, erwiesen sich als deutlich wartungsintensiver als erwartet. Für die Zukunft werden keine 
wesentlichen kostenintensiven Arbeiten erwartet.  
Zum Jahresbeginn verfügte die NVS über 25 Mitarbeiter im Fahrdienst. Für die Erstellung der Verkehrs-
leistungen war ein deutlich höherer Einsatz an Mita rbeitern nötig. Außerdem belastete ein hoher Kran-
kenstand das Unternehmen. So war der Einsatz von Fremdpersonal unausweichlich, um die Verkehrleis-
tungen abzudecken. Mit der Aufnahme des Linienverkehrs kam es zu einem Anstieg der sonstigen be-
trieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr. Bedingt durch die vorstehend genannten Einflüsse 
schließt die NVS das Geschäftsjahr 2011 mit einem Verlust ab.  
Die NVS investierte im Geschäftsjahr 1.719 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung, hier vor allem in 
die Beschaffung weiterer sieben Omnibusse. Fünf dieser neuen Busse sind MAN Niederflur-Gelenkbusse, 
die die EEV-Norm erfüllen. Durch die Investitionen steigt das Anlagevermögen, das wiederum zusammen 
mit den höheren Forderungen zum Anstieg der Bilanzsumme auf der Aktivseite führt. Die Passivseite 
beinhaltet im Wesentlichen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zur Finan-
zierung der Omnibusse.  
Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind wirksame 
Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die permanent weiterentwickelt werden. Neben der regel-
mäßigen Berichterstattung gibt es für unerwartete Risiken Berichterstattungspflicht. Die im Geschäftsjahr 
vorgenommenen Analysen haben keine bestandsgefährdenden Risiken aufgezeigt. 
Infolge der Entwicklungen im ersten Halbjahr 2011 hatte die NVS mögliche Einspar- und effizienzstei-
gernde Maßnahmen definiert. Mit Greifen dieser Maßnahmen kann der Aufwand deutlich reduziert wer-
den, so dass von einer positiven Entwicklung in den folgenden Jahren auszugehen ist. Außerdem erwartet 
die NVS ab 2012 Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen auf normalem Niveau.  
Unter Berücksichtigung der Diesel preis- und der Personalkostenentwicklung und der geplanten Maßnah-
men ist für das Jahr 2012 ein Verlust in Höhe von 109 TEUR und für das Jahr 2013 ein Überschuss von 
57 TEUR geplant.  
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
 
Nahverkehr-Service GmbH (NVS)
- 344 -

2.846
2.4942.429
201120102009
3.000
2.000
1.000
0
17.214
27.84226.237
15.000
5.000
0
2010
35.000
2011
25.000
2009
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Klinikum Darmstadt GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der Klinikum Darmstadt GmbH: 
 
 
 
 
 
 Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
 Zweckverband Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Da.-Di.  
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Das Geschäftsfeld Gesundheit erbringt in erster Linie Kranken-
hausleistungen der Maximalversorgung. Daneben umfasst es 
Leistungen der Altenhilfe und Al tenpflege, den Betrieb von Be-
hindertenwerkstätten sowie die Bereitstellung von Schwimm- und 
Erholungsbädern. 
Als Ziele dieses Geschäftsfelds gelten insbesondere die Erweite-
rung des Angebots von Leistung en der Krankenhausversorgung, 
der Altenpflege und der Behindertenwerkstätten. Darüber hinaus 
gilt es jedoch auch, Kosten zu senken und damit die Wirtschaft-
lichkeit zu verbessern. 
Ziel des Eigenbetriebs Werkstätten und Wohneinrichtungen ist es, 
ein selbst bestimmtes und mode rnes Leben von Menschen mit 
Behinderung zu organisieren und zu ermöglichen.  
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Das Geschäftsfeld Gesundheit unterhält zahlreiche Kooperationen, 
u.a. zu der TU Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule 
Darmstadt, sowie zu den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und 
Mannheim. Themenschwerpunkte sind u.a. „Haptische Sensoren“, 
die gemeinsame Durchführung von Vorlesungen und Untersu-
chungen sowie die Bereitstellung  des Angebots des praktischen 
Jahres für Medizinstudenten 
(Akademisches Lehrkrankenhaus). 
Auszeichnungen 
 
 
 Krankenhaus Dienstleistungsgesell-
schaft Südhessen mbH 
 Sanitätshaus am Klinikum GmbH 
 Klinikum Catering Service GmbH 
 
 
 Gesundheits- und Pflegeberufe DA - GG 
GmbH Bildungszentrum für Gesundheit 
 SSG Starkenburg Service GmbH 
 Darmstädter gemeinnützige Kinderkliniken-
betriebs-GmbH 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten

- 346 -

Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Anschrift: Dieburger Straße 31, 64287 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 40 20 sowie www.kinderkliniken.de
Gründung: 16.07.1996
Handelsregister: HRB 6557, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungen
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Lettgen, Dr. Bernhard Geschäftsführer k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
50,00%
25,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu Darmstad
t 50,00%
Die Gesellschaft beteiligt sich an der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Die
Gesellschaft dient der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Gesellschaftszweck des
Unternehmens ist der Betrieb von medizinischen Fachabteilungen im Auftrag und im Namen der
Gesellschafter und unter Wahrung der bei den Gesellschaftern verbleibenden Versorgungsverträge,
insbesondere die Zusammenfassung der pädiatrischen Fachabteilungen einschließlich
sozialpädiatrischer und Intensivbehandlung ohne operative Eingriffe an Kindern unter dem Namen
"Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret".
- 347 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 14.762
Vorräte 203 101 246
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.686 3.284 5.233
Wertpapiere 1.000 985 998
Liquide Mittel 10.873 8.735 7.222
Rechnungsabgrenzungsposten 0 1 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 4.004
Gezeichnetes Kapital 26 26 26
Kapitalrücklage 102 102 102
Gewinnrücklagen 3.824 3.911 5.058
Bilanzergebnis 52 1.146 1.782
Sonderposten 529 695 1.240
Rückstellungen 1.005
Verbindlichkeiten 11.153
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-3 
0
53 1.146 1.783
0
296
0
-0 
0
-1.400 
-239 
0
0
0
295
0
-2.661 
0
179
163
-2.585 
-9.771 
-160 
-2.022 
-2.728 
-10.668 
-152 
-2.006 
15.671
16.006
-102 
0
14.769
107
0
795
1.157
217
0
0
1.827
225
-7 
-1 
-681 
5.185
15.480
3.389
-18.222 
6.968
1.331
13.698
17.087
18.073
14.876
-14.514 
17.087
2.375
-15.578 
17.241
1.7861.453
1.664 1.569
1.930
807
0
0
0
1.568
13.104
15.480
932
15.904
1.338
16.691
8.669
0
16.691
617
1.313
144
0
18.217
1.565
7.315
-1 
0
-15 
2011
0
0
19.791
-3.162 
-12.160 
0
2.057
1.574
- 348 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 4.004
davon Gezeichnetes Kapital 26
Eigenkapitalquote 24,0% 33,5% 40,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 11.153
Verschuldungsgrad 293,7%
Anlagendeckungsgrad 2 207,5%
Liquidität 3. Grades 121,4%
Investitionen 163 774
Investitionsquote 8% 37% 23%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,4%
Eigenkapitalrentabilität 1,3%
Gesamtkapitalrentabilität 0,3%
Materialintensität 16,5% 16,0%
Rohertrag 12.291 15.055
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 110,0%
Personal
Personalintensität 62,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 225 207 255
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 43 52 48
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
61,4%
185,2% 133,9%
0
25,6%
-1.354
26
22,1%
0
-2.485
1.309
15,8%
109,8%
136,5%
61,9%
111,7%
5.185 6.968
1.8081.824
218,3% 205,6%
154,3%
9,8%
13.176
1.6641.157 1.569
7,2%
7,4% 10,4%
887
26
- 349 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH, „Darmstädter Kinderkliniken 
Prinzessin Margaret“ ist für die Region Südhessen und darüber hinaus der einzige Anbieter von 
voll- und teilstationären pädiatrischen, neonatologischen und kinder- und jugendpsychosomati-
schen Leistungen. Die pädiatrische und psychosomatische Versorgung erfolgt auf dem Gelände 
der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz zu  Darmstadt in zwei Gebäuden, die in 2007 und 
2011 in Betrieb genommen wurden. Die neonatologische Versorgung erfolgt am Standort der 
Klinikum Darmstadt GmbH. Mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes konnte ab dem 
1.4.2011 der Kinderärztliche Notdienst der nied ergelassenen Kinderärzte Darmstadts in den 
Räumlichkeiten der Kinderklinik in Betrieb genommen werden.  
 
Die Kinderkliniken betreiben zusätzlich gemein sam mit weiteren Krankenhäusern eine Kran-
kenpflegeschule, in der unter anderem 40 Ausbild ungsplätze für Gesundheits- und Kinderkran-
kenpflegerinnen und –krankenpfleger vorhanden sind. Die weiteren Krankenhäuser sind das 
Klinikum Darmstadt, die Kreisklinik Groß-Gerau GmbH sowie das Alice-Hospital Darmstadt. 
Diese gemeinsame Krankenpflegeschule firmiert unter dem Namen „Bildungszentrum für Ge-
sundheit Mathildenhöhe“, Gesundheits- und Pflegeberufe Darmstadt – Groß-Gerau GmbH. 
 
Die Belegung entwickelte sich im von 16.474 (inklusive Sozialpädiatrisches Zerntrum – SPZ) in 
2010 auf 18.814 im Jahr 2011.  
 
Im Jahr 2011 ist gegenüber dem Vorjahr bei den Fallzahlen nach dem KHEntgG ein 
 
Die betrieblichen Erträge setzen sich zusamme n aus den allgemeinen Krankenhausleistungen, 
ambulanten Leistungen, Wahlleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen, die zusammen-
gezogen mit der Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen sowie den Materialauf-
wendungen einen Rohertrag ergeben i.H.v. 15.809 TEUR (Vorjahr 14.061 TEUR). Das Ge-
schäftsjahr 2011 schließt mit einem Jahresüb erschuss in Höhe von 1.783 TEUR (Vorjahr 
1.146 TEUR) ab. 
 
Ziel des Finanzmanagements ist es zu jeder Zeit  eine ausreichende Liquidität zur Deckung der 
Betriebsausgaben zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus werden kurz- und mittelfristig nicht 
benötigte Mittel zum größten Anteil sicherheits- und zinsorientiert in Tages- und Festgeldern 
sowie in festverzinslichen Wertpapieren ohne Kursrisiko investiert. Die Liquiditätslage der Ge-
sellschaft ist zufrieden stellend.  
 
Da die Darmstädter gemeinnützige Kinderklin ikenbetriebs-GmbH nicht als eigenständiges 
Krankenhaus im Krankenhausplan aufgenommen ist, werden der Gesellschaft vom Land Hes-
sen unmittelbar keine Fördermitt el zur Verfügung gestellt. Zur Finanzierung der Investitions-
kosten werden der Gesellschaft anteilig pausch ale Fördermittel durch die Gesellschafter zur 
Verfügung gestellt. Im Geschäftsjahr 2011 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in 
Höhe von 774 TEUR (Vorjahr 350 TEUR) getäti gt, wovon ein Betrag von 568 TEUR pauschal 
gefördert ist.  
 
Die Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret sind als Wirtschaftsbetrieb im unterneh-
merischen Handeln und dem Wettbewerb am Gesundheitsmarkt Chancen und Risiken ausge-
setzt. Unmittelbare Risiken, die den Bestand der Darmstädter Kinderkliniken gefährden könn-
ten, bestehen derzeit nicht. 
 
Durch den Umzug in den 2. Bauabschnitt konnt e mit der vollen Inbetriebnahme der psycho-
somatischen Tagesklinik begonnen werden. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass in den 
Jahren 2012 und 2013 die Belegung weiterhin gehalten und mit einem ausgeglichenen Jahres-
ergebnis gerechnet werden kann.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 wurd e die Solidaris Revisions GmbH Wirtschafts-
prüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft bestellt. Die Prüfung ist noch nicht abge-
schlossen, es wird jedoch mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. Bei den dargstellten Daten handelt es sich daher um vorläufige Werte. 
 
- 350 -
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH

Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151 / 132 974 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Rasch, Torsten 1. Betriebsleitung -
Konradt, Beate Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Reißer, Rafael Bürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Beller, Rita Stadträtin 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter 0 TEUR
Busch, Birgit Personalrat 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schmidt, Walter Stadtverordneter a.D. 0 TEUR
Schwaßmann, Helena Stadtverordnete 0 TEUR
Sperling, Christopher Stadtverordneter 0 TEUR
Töns, Karl-Heinz Stadtverordneter 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Das Zentralbad, das Nordbad, das Schul- und Trainingsbad, das Bezirksbad Bessungen, der Woog, das
Mühltalbad Eberstadt, das Arheilger Mühlchen werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit
(Sondervermögen mit Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb
kann alle seinen Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte
betreiben. Der Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Betriebsleitung des Eigenbtriebs bezieht ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der 
- 351 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 (vorl.)
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 20.403
Vorräte 400
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 15.084 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 5.315 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 77 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 50.875
Gezeichnetes Kapital 17.000 0 0
Kapitalrücklage 43.836 0 0
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -9.961 0 0
Sonderposten 414 0 0
Rückstellungen 2.207
Verbindlichkeiten 15.335
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 (vorl.) 2011 (Plan)
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011 (Plan)
0
0
8.136
-1.024 
-2.358 
0
0
4.339
-604 
0
0
0
3.797
0
0
68.831
0
3
68.831
25.122
23.226
0
0
0
0
0
0
0
2.740
3.025
-3.607 
-1.659 568
48.351
0
0
3.318
-8.022 
0
0
-7.424 
5.765
0
-7.568 
0
0
0
0
3.797
0
0
0
-568 
0
0
-1.678 
10
0
-578 
3.505
2.740
0
0
3.318
0
0
187
-4.518 
-3.729 
-2.220 
-902 
-3.438 
-991 
-2.093 
-1.155 
-919 
-652 
0
0
-1 
911
991
-3.535 
544
40
-19 
0
419
0
-500 
0
0
-3.608 -1.678 0
0
0
0
- 352 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 (vorl.) 2011 (Plan)
Bilanz
Eigenkapital 50.875
davon Gezeichnetes Kapital 17.000
Eigenkapitalquote 73,9% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 14.789
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 35,3%
Anlagendeckungsgrad 2 137,0%
Liquidität 3. Grades 932,2%
Investitionen 1.367 421
Investitionsquote 3% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -108,8%
Eigenkapitalrentabilität -7,1%
Gesamtkapitalrentabilität -5,2%
Materialintensität 106,4% 12,6%
Rohertrag -411 2.773
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 57,7%
Personal
Personalintensität 63,3%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 58 48 45
davon Auszubildende 5 4 5
Personalaufwand je Beschäftigte 38 44 52
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
2.871
0
-1.115-3.526 568
-61,3%
1.220-212
0,0% 0,0%
0,0%
0,0%
1.750
36,3%
79,1%
00
17,2%
100,0%
0,0%
-2.371
0,0%
0
0
0,0%
0
0
29,0%
0,0% 0,0%
0
- 353 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Eigenbetrieb Bäder betreibt 3 Hallenbäder (Nordbad, Schul- und Trainingsbad, Bessunger 
Bezirksbad), 2 Freibäder (DSW-Freibad, Eberstädter Mühltalbad) und 2 Naturfreibäder (Arheil-
ger Mühlchen und Woog mit Familienbad und Insel) im Rahmen der sportlichen, gesundheitli-
chen und sozialen Daseinsvorsorge. 
 
Das Angebot, der Betrieb und die Organisation im Bereich Bäder richtet sich vorwiegend an 
Öffentlichkeit, Schulen und Technische Universität sowie Vereine und umfasst Ausbildung, 
Breiten- und Leistungssport. Die Bereitstellung der Infrastruktur genießt in Darmstadt enor-
men Zuspruch und hohe Wertschätzung. Sie hat eine seit Jahrzehnten gewachsene Tradition 
mit nationalem und internationalem Renommee. 
 
Die Besucherzahlen in den Freibädern blieben mit rund 330.000 aufgrund der überdurch-
schnittlich schlechten Witterung mit 21% unte r dem Vorjahresergebnis (420.000) zurück. Die 
Hallenbäder wurden von rund 309.000 Badegästen (Öffentlichkeit, Schulen und Vereine) be-
sucht, das entspricht gegenüber dem (256.000) einem Anstieg in Höhe von rund 21 %. In 
2010 war das Bessunger Bezirksbad noch nicht vollständig in Betrieb. 
 
Die Planungsvariante Ersatzneubau Nordbad mit Familienteil wurde durch die Stadtverordne-
tenversammlung verworfen und durch Etatisierung von 13 Mio. EUR in der Funktion als reines 
Sportbad festgelegt. Das Raum- und Funktionsprogramm wurde im Entwurf überarbeitet. Die 
weiteren Planungsschritte, Zusammenstellung eines Planungsteams zur Erarbeitung eines Vor-
entwurfs und Beteiligung von Schulen und Verein en wurden unter den Vorbehalt der Genehmi-
gung des Haushaltes durch den Regierungspräsid enten gestellt. Aufgrund  weiterer Auflagen 
zum investiven Haushalt wurde das Projekt auf 2013 verschoben. In 2012 steht die Vorberei-
tung der Entwurfsplanung mit einer Dauer von 10 Monaten an. Die reine Bauzeit der Maßnah-
me ist mit 20 Monaten kalkuliert.  
 
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrie b liegen bei den technisc h veralteten Hallenbä-
dern Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen Aufwand für Energie, sowie der Instand-
haltung. Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad wird weiterhin halbjährlich gutachterlich 
überwacht und durch Instandsetzung gesichert. 
 
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtische n Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, 
dass eine Kostendeckung zu erwarten ist. Denn och wird seitens der Stadt eine strukturelle 
Unterdeckung in Kauf genommen, um das breit gefächerte Sport- und Gesundheitsangebot mit 
überregionaler Bedeutung anbieten zu können. Im Zuge der wirkungsorientierten Haushalts-
konsolidierung wurden hinsichtlich der Nutzungsentgelte für Schulen und Vereine Anpassungs-
vorschläge erarbeitet, die eine Verbesserung de r Einnahmesituation zum Ziel haben. Eine Ent-
scheidung der Betriebskommission darüber steht noch aus. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2009 wurde durch die Wirtschafspr üfungsgesellschaft 
Schüllermann und Partner AG durchgeführt. Es  wurde der uneingeschränkte Bestätigungsver-
merk erteilt. Die Prüfungen der Geschäftsjahre 2010 und 2011 wurden noch nicht abgeschlos-
sen, es handelt sich daher bei de n umseitig dargestellten Werten um vorläufige Daten. Es wird 
mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
 
- 354 -
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt

Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Anschrift: Schreberweg 2, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 97700 sowie www.darmstaedter-werkstaetten.de
Gründung: 1968
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname              Vergütun
g
Preisher, Martina 54 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Akdeniz, Barbara Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 0 TEUR
Böck, Karl-Heinz Stadtverordneter 0 TEUR
Egner, Inge Personalrätin 0 TEUR
Eppich, Axel Stadtverordneter 0 TEUR
Gernhardt, Florian Stadtverordneter 0 TEUR
Kleiner, Gabriele 0 TEUR
Mayer, Peter Stadtverordneter 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Schintler, Anton Stadtrat 0 TEUR
Vorbach, Dr. med. Ernst Ullrich 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Wieber, Gerd 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Betriebsleitung erhielt im Berichtszeitraum eine Vergütung i.H.v. 54 TEUR.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit ihren Behinderteneinrichtungen (Werkstatt für geistig
behinderte Menschen, Zweigwerkstatt für psychisch kranke Menschen "Werkstatt für berufliche
Rehabilitation", Wohneinrichtungen für geistig Behinderte "Kurt-Jahn-Anlage" mit Außenwohngruppe und
Betreutem Wohnen) ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht insb. durch die
Unterhaltung der Werkstätten für behinderte Menschen. Der Betrieb wird als Eigenbetrieb entsprechend
den Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck
fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
- 355 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 7.968
Vorräte 38 47 47
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 545 890 538
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7.385 7.620 8.367
Rechnungsabgrenzungsposten 14 11 8
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 15.529
Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000 1.000
Kapitalrücklage 11.893 11.893 11.893
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 2.635 2.894 3.221
Sonderposten 1.885 1.805 1.737
Rückstellungen 1.159
Verbindlichkeiten 729
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -2 
Jahresergebnis
0
0
-2 
458 258 297
-2 
136
0
-17 
0
0
-297 
0
0
0
119
0
-813 
0
116
101
-2.993 
-4.088 
-302 
-808 
-2.987 
-4.232 
-250 
-729 
8.401
8.200
0
0
8.091
0
0
310
341
93
0
0
260
111
0
-19 
0
15.787
20.026
11.562
-8.476 
16.115
11.562
8.952
20.523
8.385
8.091
-8.060 
20.523
11.458
-8.330 
8.489
300459
159 207
11.319
11.458
0
0
0
0
8.557
20.026
1.390
8.200
289
19.301
1.044
0
19.301
11.319
0
0
0
8.385
1.534
1.137
-15 
0
0
2011
0
0
8.683
-3.004 
-4.361 
0
0
298
- 356 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 15.529
davon Gezeichnetes Kapital 1.000
Eigenkapitalquote 80,5% 78,8% 78,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -239
Verschuldungsgrad 25,7%
Anlagendeckungsgrad 2 137,2%
Liquidität 3. Grades 422,1%
Investitionen 151 248
Investitionsquote 1% 1% 2%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,7%
Eigenkapitalrentabilität 2,9%
Gesamtkapitalrentabilität 2,4%
Materialintensität 35,6% 34,6%
Rohertrag 5.097 5.381
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,6%
Personal
Personalintensität 48,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 92 92 93
davon Auszubildende 1 1 1
Personalaufwand je Beschäftigt
e 44 46 47
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
50,2%
28,0% 28,4%
0
1,8%
93
1.000
1,6%
0
316
591
35,2%
1,7%
351,5%
49,9%
1,5%
15.787 16.115
504461
137,8% 139,4%
335,1%
3,5%
5.212
159341 207
3,2%
1,3% 1,4%
110
1.000
- 357 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Zweck und Aufgabe des Eigenbetriebes Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
(EDW) ist die Betreuung von Menschen mit Behinderungen. Mit den drei Betriebsteilen „Haupt-
werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfB)“, „Zweigwerkstatt für berufliche Rehabilitati-
on (Reha)“ sowie „Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage (KJA)“ werden ausschließlich und unmit-
telbar mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung verfolgt. 
 
Die Einnahmen für Betreuung (Kostensatzerlöse) machen rund 90% der Umsatzerlöse aus. Im 
Geschäftsjahr 2011 erhöhte sich die Gesamtleistung um 185 TEUR. Es ist erfreulich, dass so-
wohl die Kostensatzerlöse (+ 0,9%) als auch die Werkstättenerlöse (+ 15%) im Geschäftsjahr 
2011 wieder gestiegen sind.  
 
Im Bereich der Werkstattgruppen wird der Umsa tz überwiegend mit Dienstleistungen (Akten-
vernichtung, Konfektionierung, Sortierarbeiten etc.) erwirtschaftet. Entsprechend dem gestie-
genem Umsatz erhöhte sich auch der Absatz. Für die Werkstätten bedeutete dies in 2011 eine 
akzeptable Arbeitsauslastung.     
 
Der EDW erwirtschaftet wie bere its in den vergangenen Jahren auch im Geschäftsjahr 2011 
einen Jahresüberschuss. Mit 297 TEUR ist dieser  höher als im Vergleichszeitraum 2010 und 
besser als geplant. Einem, im Vergleich zu 2010 verbesserten Rohergebnis (+ 177 TEUR) ste-
hen u.a. höhere Personalkosten (+ 129 TEUR)  gegenüber. Im Materialaufwand, der nahezu 
unverändert ist, werden die Aufwendungen für die Betreuung der Menschen mit Behinderungen 
ausgewiesen.   
 
Ausschüttungen gibt es beim Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
nicht. Die Jahresüberschüsse verbleiben be im EDW und wurden gem. Beschluss der EDW-
Betriebskommission, Magistrat und Stadtver ordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, auf das jeweilige Folgejahr übertragen. 
  
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit wurden in 2011 weiterhin übliche Instandhaltungs- und Er-
satzinvestitionen getätigt. Es wurde eine Lage rhalle der Zweigwerkstatt zur Neuorganisation 
und Verbesserung der Aktenvernichtungsanlage umgebaut. Für die Folgejahre ist als Großpro-
jekt weiterhin die Brandschutzsanierung der Wohneinrichtung „Kurt-Jahn-Anlage“ zu erwähnen.  
 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen finanziert sich aus eigenen 
Mitteln/ Ergebnissen. Noch vorh andene Alt-Darlehen werden ko ntinuierlich getilgt, eine Auf-
nahme von neuen Darlehen ist zurzeit weder notwendig noch vorgesehen.  
 
Im Werkstattbereich könnten verstärkt Kunden/ Firmen dazu übergehen, fachlich einfachere 
Arbeiten wieder selbst zu erledigen. Es gilt hier also ein großes Spektrum an verschiedenen 
Arbeiten anzubieten. In dem Kerngeschäft des EDW, der Betreuung und Förderung der Men-
schen mit Behinderungen, ist zu befürchten, dass die so genannten Kostenträger (wie z.B. Lan-
deswohlfahrtsverband) die Mittel (Kostensätze) nicht in dem Maße erhöhen, oder sogar kürzen, 
wie vergleichbar die Sachkosten und der Personalaufwand steigen.  
 
In Zeiten knapper werdender Mittel wird es ei ne besondere Herausforderung sein, die einer-
seits höheren Anforderungen an die Betreuung und die damit verbundene Notwendigkeit von 
(noch besser) qualifiziertem Personal, in Einklang mit den betriebswirtschaftlichen Vorausset-
zung zu bringen. 
 
Mit Datum 09. Februar 2012 erteilte die Wirtsc haftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche 
GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2010 (01.01. - 31.12.2010), den uneingeschränkten 
Bestätigungsvermerk. Die Betriebskommissio n des EDW beschloss in Ihrer Sitzung vom 
29. Februar 2012, dass für das Geschäftsjahr 2011 die Deloitte & Touche GmbH, Mannheim 
erneut als Jahresabschlussprüfer zu bestellen ist. Bei den vorliegenden Daten für das Ge-
schäftsjahr 2011 handelt es sich daher um vorläufige Werte. Es wird jedoch Erteilung eines 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. 
- 358 -
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen

Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit
Anschrift: Dieburger Straße 30, 64287 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 402-40 50
Gründung: 01.03.2008
Handelsregister: HRB 86658, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Alice-Care gemeinnützige GmbH
Klinikum Darmstadt GmbH 25,00%
Kreisklinik Groß-Gerau GmbH 25,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Fleischhauer, Marcus k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
25,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 25,00%
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen
Gesundheitswesens. Gegenstand des Unternehmens ist die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Personen
für Gesundheits- und Pflegeberufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal für
Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient insbesondere
die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, der Klinikum
Darmstadt GmbH, der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darmstadt e.V. in Zusammenarbeit mit
der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz und der Darmstädter gemeinnüztigen
Kinderklinikenbetriebs-GmbH “Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret“.
- 359 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 27
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 225 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 27 51 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 25
Gezeichnetes Kapital 25 25 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 3 0
Sonderposten 0 215 0
Rückstellungen 3
Verbindlichkeiten 9
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
032
0
0
0
0
0
0
-22 
0
0
0
0
0
-94 
0
0
0
-2 
-79 
-16 
-97 
-30 
-107 
-2 
-18 
102
191
0
0
101
0
0
1
0
0
0
0
3
0
0
0
0
28
497
0
-326 
0
0
0
0
310
101
-102 
0
221
-250 
253
20
32
10
217
0
0
4
0
276
497
4
191
62
37
250
8
37
2
0
0
0
310
0
0
0
0
0
2011
0
0
328
-112 
-98 
0
0
18
- 360 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 25
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 67,6% 5,6% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 9
Verschuldungsgrad 48,0%
Anlagendeckungsgrad 2 250,0%
Liquidität 3. Grades 225,0%
Investitionen 0 3
Investitionsquote 0% 103% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,5%
Eigenkapitalrentabilität 1,9%
Gesamtkapitalrentabilität 1,3%
Materialintensität 2,2% 34,3%
Rohertrag 99 197
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 100,5%
Personal
Personalintensität 77,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 2 2
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 79 54 49
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
29,8%
298,9% 0,0%
0
0,0%
0
0
11,9%
0
241
3
11,7%
100,7%
108,8%
42,3%
101,3%
28 0
2419
12,6% 0,0%
0,0%
0,7%
162
302
1,7%
0,7% 0,0%
227
25
- 361 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Am 1. März 2008 erfolgte die Gründung der Ge sundheits- und Pflegeberufe DA – GG GmbH 
Bildungszentrum für Gesundheit - Mathildenhöhe. Die Beteiligung an der Gesellschaft in Höhe 
von jeweils 25 % durch die Klinikum Darmstadt GmbH sowie die Darmstädter gemeinnützige 
Kinderklinikenbetriebs-GmbH (ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Klinikum Darmstadt 
GmbH) erfolgte in 2011, daher wird die Gesellschaft in diesem Beteiligungsbericht der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt erstmalig ausgewiesen. 
 
Die Gesellschaft dient der Förderung von Bildung und Erziehung und des öffentlichen Gesund-
heitswesens. Gegenstand des Unternehmens is t die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Perso-
nen für Gesundheits- und Pflege berufe zum Zweck der Sicherung von qualifiziertem Personal 
für Krankenhäuser und andere Einrichtungen de s Gesundheits- und Sozialwesens. Dazu dient 
insbesondere die Zusammenführung der Krankenpflegeschulen der Kreisklinik Groß-Gerau 
GmbH, der Klinikum Darmstadt GmbH, der Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz Darm-
stadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Alice-Hospital vom Roten Kreuz und der Darm-
städter gemeinnüztigen Kinderklinikenbetriebs-GmbH “Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin 
Margaret“. 
 
Die jetzigen Räumlichkeiten in der Dieburger Straße wurden zum 1. Oktober 2010 bezogen.  
 
Im Jahr 2011 konnten die Umsatzerlöse in Hö he von 310 TEUR um annähernd 120 TEUR ge-
genüber dem Vorjahreswert gesteigert werden. Dies entspricht einem Anstieg von über 60 %. 
 
Der Anstieg des Materialaufwands von zunächst 30 TEUR im Jahr 2010 auf nunmehr 
112 TEUR im Jahr 2011 liegt in erster Linie in dem Anstieg der Mitarbeiterausleihungen von 
den Gesellschaftern begründet.  
 
Die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von 3 TEUR liege n weit unter denen des Vorjah-
res (227 TEUR). Der in 2010 vergleichsweise hohe Wert liegt in dem Umzug in die neuen 
Räumlichkeiten in der Dieburger Straße begründet. 
 
Das Jahresergebnis liegt mit rund 2 TEUR auf Vorjahresniveau.  
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 ist zum Zeitpunkt der Fertig-
stellung des Beteiligungsberichts noch nicht fertig gestellt, daher handelt es sich bei den um-
seitig dargestellten Werten der Gewinn- und Verlustrechnung um vorläufige Angaben. Die Werte 
der Bilanz lagen zum Redaktionsschluss noch nich t vor. Es wird mit der Erteilung eines unein-
geschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Solidaris Revisi-
ons- GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. 
 
- 362 -
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundheit

Klinikum Catering Service GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5000
Gründung: 05.10.2006
Handelsregister: HRB 85432, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Becker, Gerhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
70,00%
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- und Versorgungsleistungen für das
Klinikum Darmstadt - als einer Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens - geht, dient die
Gesellschaft der Deckung des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des §
121 HGO gegeben.
Sodexho Catering Services GmbH 30,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art, vorwiegend gegenüber
den Einrichtungen des Klinikums Darmstadt, der Stadt Darmstadt und ähnlich zweckgerichteter
Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speiseversorgung gegenüber Patienten, Bewohnern
der Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern des Klinikums Darmstadt.
- 363 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 402
Vorräte 07 1 2
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 87 345 115
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 315 252 447
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 148
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 123 150 243
Rückstellungen 30
Verbindlichkeiten 224
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -12 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-41 
0
50 28 92
0
3
0
-0 
0
0
-8 
0
0
-22 
3
0
-318 
0
2
2
-1.765 
-1.130 
-4 
-318 
-1.823 
-1.228 
0
-271 
3.234
3.395
0
0
3.219
0
0
16
69
2
0
0
40
2
0
0
0
175
636
24
-3.536 
268
24
573
598
3.652
3.219
-3.166 
598
31
-3.372 
3.410
13372
38 132
0
31
0
0
0
0
605
636
51
3.395
15
402
409
0
402
0
0
0
0
3.652
71
259
0
0
0
2011
0
0
3.667
-1.881 
-1.328 
0
0
16
- 364 -
Klinikum Catering Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 148
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 36,7% 27,6% 44,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 36
Verschuldungsgrad 172,1%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 158,1%
Investitionen 0 1
Investitionsquote 0% 114% 4%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,6%
Eigenkapitalrentabilität 33,9%
Gesamtkapitalrentabilität 12,5%
Materialintensität 54,6% 51,3%
Rohertrag 1.454 1.770
EBIT
EBITD
A
ROCE 25,4%
Personal
Personalintensität 34,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 84 87 97
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 13 14 14
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
36,2%
262,6% 123,2%
0
34,5%
-150
25
15,7%
0
185
69
53,5%
28,5%
131,4%
36,0%
12,1%
175 268
13942
569,3% >1.000%
173,8%
2,5%
1.572
3869 132
0,8%
4,3% 15,5%
35
25
- 365 -
Klinikum Catering Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Am 05. Oktober 2006 erfolgte die Gründung der Klinikum Catering Service GmbH (KCS). Ge-
genstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen jeder Art vorwiegend 
gegenüber den Einrichtungen der Klinikum Darmstadt GmbH, der Stadt Darmstadt und ähnlich 
zweckgerichteter Einrichtungen, insbesondere die Betriebsführung der Speisenversorgung ge-
genüber Patienten, Bewohnern de r Altenheime, Mitarbeitern und Besuchern der Klinikum 
Darmstadt GmbH. Gesellschafter sind die Kran kenhausdienstleistungsgesellschaft Südhessen 
mbH (70%) und die Sodexo Catering Services GmbH (30%). 
 
Im Jahr 2011 resultierten die Umsatzerlöse vo n 3.652 TEUR größtenteils  aus dem Dienstleis-
tungsvertrag mit der Klinikum Darmstadt GmbH. 
 
Diese sind unter anderem in die Erlöse durch die vereinbarten Vergütungen je Beköstigungs-
tag, den Kasinobetrieb und die Gästebewirtung zu unterteilen. Die Steigerung der Erlöse ge-
genüber dem Vorjahr ist auf die Zunahme von Sonderveranstaltungen und die Bewirtschaftung 
des Kiosks zurückzuführen. 
 
Diesen Erlösen stehen die Personalkosten gege nüber, welche 1.328 TEUR betragen. Hierbei 
verteilen sich die Kosten auf die Mitarbeiter in der Produktion einschließlich der Mitarbeiter in 
den Personalkasinos und den Altenheimen, Frem dlöhne (Zeitarbeit) und den Geschäftsführer. 
Enthalten sind die gesetzlichen Sozialaufwendungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie 
Aufwendungen zur Alterversorgung. 
 
Weitere nennenswerte Kostengrößen neben den Managementgebühren die Kosten für das Fi-
nanz- und Rechnungswesen sowie für die Personalabrechnung und –verwaltung. 
 
Im Geschäftsjahr wurden lediglich Investitionen für geringwertige Wirtschaftsgüter getätigt. 
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit  ist positiv und beträgt 133 TEUR. Nach Be-
rücksichtigung der Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 92 TEUR.  
 
Für die KCS ist zum einen die Erweiterung der Tätigkeit mit einem Vollkostenmodell zum Pro-
fitcenter geplant, zum anderen soll das Fina nzwesens und die Lohnabrechnung durch das Kli-
nikum Darmstadt übernommen werden. Insgesamt wird für das Jahr 2012 mit einem ausgegli-
chenen Jahresergebnis gerechnet. 
 
Da die Umsatzerlöse der KCS aus den Dienstleis tungen für das Klinikum Darmstadt resultie-
ren, bestehen zurzeit keine unabsehbaren Mark trisiken. Darüber hinaus sind bestimmte Risi-
ken durch entsprechende Versicherungen abgedeck t. Hierzu besteht eine Betriebshaftpflicht-
versicherung. Weitere bestimmte Risiken werden durch Einschluss in die bestehenden Verträge 
des Klinikums Darmstadt abgesichert. Vorgänge  von besonderer Bedeutung, die nach Ab-
schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, li egen nicht vor. Insgesamt sieht die Geschäfts-
führung keine bestandsgefährdenden Risiken. 
 
Die Jahresabschlussprüfung war zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vollständig 
abgeschlossen, daher handelt es sich bei den vorliegenden Jahresabschlusswerten um vorläu-
fige Angaben. Es wird jedoch mit der Erteilung  eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Deloitte & Touche GmbH.  
- 366 -
Klinikum Catering Service GmbH

Klinikum Darmstadt GmbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 0 sowie www.klinikum-darmstadt.de
Gründung: zum 01.01.2009
Handelsregister: HRB 88278, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH
Sanitätshaus am Klinikum GmbH
Gesundheits- u. Pflegeberufe DA-GG GmbH Bildungszentrum für Gesundhei
t
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Becker, Gerhard Geschäftsführer 287,7 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Schellenberg, André Stadtkämmerer Vorsitzender 0 TEUR
Schmidt, Peter Stadtrat stv. Vorsitzender 0 TEUR
Akdeniz, Yücel Stadtverordneter 0 TEUR
Faust, Georg 0 TEUR
Hoffmann, Moritz Stadtverordneter 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 0 TEUR
Lang, Werner 0 TEUR
Richter, Gabriele 0 TEUR
Tesar, Marikka 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 0 TEUR
Wirth, Dr. Harald 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Die Vergütung der Geschäftsleitung belief sich im Berichtszeitraum in Summe auf 287,7 TEUR.
100,00%
25,00%
50,00%
50,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des §
121 Abs. 1 HGO  erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine Bezüge.
Die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch die ambulante, teilstationäre und
stationäre Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb von Krankenhäusern sowie die Förderung der
Altenhilfe, insbesondere durch den Betrieb von Heimen und Einrichtungen der Altenhilfe, die ambulante,
teilstationäre und stationäre Pflege von alten Menschen einschließlich deren sozialen und kulturellen
Betreuung und das Angebot von Wohngelegenheiten, vor allem des betreuten Wohnens. Des Weiteren ist
die Klinikum Darmstadt GmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Frankfurt am Main und
Heidelberg-Mannheim.
- 367 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 71.743
Vorräte 3.995 4.540 5.469
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 42.557 32.669 36.782
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 25.191 15.622 8.590
Rechnungsabgrenzungsposten 251 114 191
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 69.400
Gezeichnetes Kapital 8.000 8.000 8.000
Kapitalrücklage 61.437 61.824 61.308
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -37 -2.449 -5.771 
Sonderposten 81.273 85.173 87.355
Rückstellungen 15.929
Verbindlichkeiten 43.388
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 1.308 1.096 758
Rechnungsabgrenzungsposten 50 44 28
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -148 
Jahresergebnis
0
0
-160 
-2.092 -4.824 -6.037 
-136 
680
0
-0 
0
0
-12.547 
0
165
0
845
0
-29.222 
0
225
-61 
-50.290 
-92.882 
-8.591 
-20.397 
-51.063 
-97.104 
-7.245 
-22.556 
170.171
134.110
170
0
135.343
314
0
34.514
-2.802 
-227 
0
12
-2.723 
110
0
-349 
-1.954 
67.375
209.102
159.178
-196.562 
63.538
156.886
50.842
210.210
144.257
135.657
-172.973 
210.210
156.157
-177.154 
174.492
-5.877 -1.957 
-2.661 -5.650 
139.352
154.632
0
40
377
1.147
52.831
209.102
23.447
134.280
40.212
211.347
31.966
251
211.347
136.272
2.829
-68 
0
144.189
24.582
33.949
-327 
0
0
2011
0
0
190.912
-54.630 
-100.163 
1.190
1.102
46.723
- 368 -
Klinikum Darmstadt GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 69.400
davon Gezeichnetes Kapital 8.000
Eigenkapitalquote 32,8% 32,2% 30,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -10.314
Verschuldungsgrad 131,7%
Anlagendeckungsgrad 2 51,2%
Liquidität 3. Grades 125,0%
Investitionen 26.085 15.725
Investitionsquote 19% 18% 10%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -1,5%
Eigenkapitalrentabilität -3,0%
Gesamtkapitalrentabilität -1,0%
Materialintensität 29,6% 28,6%
Rohertrag 85.367 89.558
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 98,8%
Personal
Personalintensität 54,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2.023 2.081 2.131
davon Auszubildende 173 175 179
Personalaufwand je Beschäftigte 46 47 47
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
52,5%
131,7% 138,7%
4.225
-9,5%
1.983
8.000
-7,2%
0
-11.422
4.609
29,3%
96,9%
103,0%
55,6%
98,4%
67.375 63.538
6.9085.970
45,8% 45,2%
101,4%
-4,2%
83.217
-2.621-2.636 -5.638
-3,6%
-2,3% -2,9%
27.667
8.000
- 369 -
Klinikum Darmstadt GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH ist in den Krankenhausplan des Landes Hessens mit insgesamt 
913 Planbetten und 50 teilstationären Plätze n aufgenommen (Stand Oktober 2010). Darin 
enthalten sind 30 Planbetten und 10 teilstationäre Plätze, die der Darmstädter gemeinnützi-
gen Kinderklinikenbetriebs-GmbH zugeordnet werden.  
 
Die Klinikum Darmstadt GmbH zählt als Kran kenhaus der Maximalversorgung zur höchsten 
Versorgungsstufe. Des Weiteren ist sie als Pe rinatalzentrum, als onkologisches Schwerpunkt-
krankenhaus und - in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse - als Dialy-
sezentrum anerkannt. Darüber hina us besteht am Klinikum Darmstadt ein Institut für Notfall-
medizin, das die ambulante notä rztliche Versorgung im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt sicherstellt.  
 
Zum Klinikum Darmstadt zählt auch noch das Alten- und Pflegeheim Emilstraße sowie der 
Pflege- und Wohnbereich Lilienpalais. Des Weiteren wird eine Krankenpflegeschule in Koopera-
tion mit dem Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe betrieben. 
 
In 2010 wurde eine neue Fachabteilung in den Krankenhausrahmenplan aufgenommen: Dem 
Antrag der Klinikum Darmstadt GmbH auf die Aufnahme von 30 Betten des Fachbereichs Neu-
rochirurgie in den Krankenhausrahmenplan wu rde per Feststellungsbescheid des Hessischen 
Sozialministeriums mit Wirkung zum 01.10.2010 zugestimmt. Die Inbetriebnahme erfolgte im 
März 2011.  
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden in Summe 15.725 TEUR investiert. Dies entspricht einem 
Rückgang von rd. 43% gegenüber dem Vorjahr mit 27.667 TEUR.  
 
In Summe beschäftigte das Klinikum im Geschäftsjahr durchschnittlich 2.131 Mitarbeiter. Al-
lein im Krankenhausbereich waren davon 2.028 Personen beschäftigt. 
 
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um 1.108 TEUR auf 210.210 TEUR erhöht. Das 
Anlagevermögen erhöhte sich auf parallel au f 159.178 TEUR. Das Umlaufvermögen hingegen 
sank um rd. 1.989 TEUR auf 50.842 TEUR.  
 
Im Bereich der Rückstellungen ist ein Rückgang um 920 TEUR auf insgesamt 24.582 TEUR zu 
verzeichnen. Hier sind in erster Linie die so nstigen Rückstellungen i.H.v.18.064 TEUR zu nen-
nen (hier u.a. Ausstehende Rechnungen auf Ba umaßnahmen i.H.v. 8.776 TEUR sowie perso-
nenbezogene Rückstellungen i.H.v. 5.575 TEUR). 
 
Das Geschäftsjahr 2011 schließt mit einem negativen Jahresergebnis i.H.v. -6.037 TEUR ab.  
 
Zum 31.03.2011 wurde der Wäschereibetrieb in der Krankenhausdienstleistungsgesellschaft 
(KDGS) auf dem Klinikgelände in Eberstadt eingestellt und die Wäscheversorgung fremdverge-
ben. Die KDGS wird als Holding weitergeführt. Tochtergesellschaft der Holding sind die SSG 
Starkenburg Service GmbH zu 100% und die KCS Klinikum Catering Service GmbH zu 70%. 
 
Das zu erwartende Defizit für 2012 resultiert im Wesentlichen aus der Erlös- und Kostensitua-
tion im operativen Geschäft und den Maßnahmen zur Neuausrichtung der Gesellschaft. 
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 wurde die Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft 
Deloitte & Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch mit 
der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätig ungsvermerks gerechnet. Bei den dargstellten 
Daten handelt es sich daher um vorläufige Werte. 
- 370 -
Klinikum Darmstadt GmbH

Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Anschrift: Grafenstraße 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 27.03.1995
Handelsregister: HRB 6379, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Klinikum Darmstadt GmbH
Beteiligungen
SSG Starkenburg Service GmbH
Klinikum Catering Service GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Becker, Gerhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
100,00%
70,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Versorgungsleistungen, insbesondere von
Wäschereileistung für das Klinikum Darmstadt. Darüber hinaus kann die Gesellschaft auch andere
Versorgungsleistungen, Wirtschaftsdienste und medizinisch-technische Leistungen für das Klinikum
Darmstadt erbringen. Soweit die Leistungserbringung für das Klinikum Darmstadt hierdurch nicht
beeinträchtigt wird, können die entsprechenden Leistungen auch für andere Krankenhäuser und sonstige
Einrichtungen des Sozialbereichs erbracht werden.
- 371 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.889
Vorräte 540
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 37 398 385
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.847 1.809 1.695
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.602
Gezeichnetes Kapital 105 105 105
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 720 720 720
Bilanzergebnis 777 -126 8
Rückstellungen 291
Verbindlichkeiten 104
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 67
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
340 -903 134
0
33
0
-3 
0
0
-8 
0
0
-56 
31
0
-228 
0
19
15
-387 
-866 
-40 
-1.573 
-429 
-878 
-72 
-376 
2.066
1.911
0
0
2.032
0
0
35
365
14
0
0
-962 
17
0
-3 
-8 
699
2.279
43
-406 
833
0
2.080
2.123
398
2.032
-1.701 
2.123
67
-2.919 
1.943
134396
-976 120
108
17
0
0
0
50
2.212
2.279
257
1.911
31
1.997
1.323
0
1.997
57
51
0
0
398
59
1.231
-4 
0
0
2011
0
0
526
-104 
-67 
0
43
129
- 372 -
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 1.602
davon Gezeichnetes Kapital 105
Eigenkapitalquote 80,2% 30,7% 39,2%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -146
Verschuldungsgrad 24,7%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 478,2%
Investitionen 1 0
Investitionsquote 1% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 16,7%
Eigenkapitalrentabilität 21,2%
Gesamtkapitalrentabilität 17,0%
Materialintensität 18,7% 19,7%
Rohertrag 1.645 294
EBIT
EBITD
A
ROCE 20,2%
Personal
Personalintensität 41,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 26 24 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 33 37 0
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
12,7%
226,2% 154,8%
0
16,1%
-92
105
-129,3%
0
1.219
437
22,1%
10,9%
139,9%
45,2%
-114,9%
699 833
128-937
>1.000% >1.000%
161,3%
33,8%
1.482
-976365 120
-47,3%
-39,6% 6,3%
0
105
- 373 -
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Am 27. März 1995 erfolgte die Gründung der Krankenhaus Dienstleistungsgesellschaft Süd-
hessen mbH (KDGS). Gesellschafterin ist die Klinikum Darmstadt GmbH. 
  
Zum 31. April 2011 wurde der Wäschereibetrieb au s wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die 
Wäscheversorgung wurde an einen fremden Dri tten vergeben. Die KDGS wird weiterhin als  
Holding-Gesellschaft geführt. Die 100%-ige Tochtergesellschaft SSG Starkenburg Service 
GmbH sowie die Beteiligung in Höhe von 70% an  der Klinikum Catering Service GmbH bleiben 
davon unberührt. Das in der KDGS beschäftigte Personal wurde teilweise in die SSG Starken-
burg Service GmbH überführt. Außerdem traten einige Mitarbeiter eine vorgezogene Altersren-
te (unter Ausgleich des Abschlagsverlusts) an. Die Gesellschaft hat sich hiernach auf den Ge-
schäftsbereich "EDV-Service" konzentriert.  
 
Der EDV-Bereich beschränkte sich auf die Betreuung der Bestandskunden und die Anpassung 
der Systeme an die laufenden Tarifentwicklungen.  
 
Die in 2011 generierten Umsatzerlöse entwickelten sich gegenüber dem Vorjahr (1.911 TEUR) 
rückläufig und liegen nunmehr bei 398 TEUR. Dies ist in erster Linie in der Schließung des 
Wäschereibetriebs begründet. Die Erlöse des EDV-Bereichs entwickelten sich ebenfalls rückläu-
fig von 89 TEUR im Vorjahr auf nun 69 TEUR.   
 
Zum 31. Dezember 2011 waren keine Beschäftigte mehr für die KDGS tätig.  
 
Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2011 nicht getätigt. 
 
Die KDGS schloss im Gegensatz zum vergangenen Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis 
ab. Mit rd. 134 TEUR lag es um 1.037 TEUR über dem Ergebnis des Vorjahres. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr (1.809 TEUR) leicht zurückgegangen 
und lag zum 31.12.2011 bei 1.695 TEUR.  
 
Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2011 wurde die Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft 
Deloitte & Touche GmbH bestellt. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen, es wird jedoch mit 
der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätig ungsvermerks gerechnet. Bei den dargstellten 
Daten handelt es sich daher um vorläufige Werte. 
 
 
- 374 -
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH

SSG Starkenburg Service GmbH
Anschrift: Grafenstr. 9, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 107 5055
Gründung: 08.08.2001
Handelsregister: HRB 8296, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Becker, Gerhard 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
100,00%
Da es um die zwingend notwendige Sicherstellung von Dienst- u. Versorgungsleistungen für das Klinikum
Darmstadt als Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens geht, dient die Gesellschaft der Deckung
des Eigenbedarfs. Damit ist keine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 121 HGO gegeben.
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klinikum
Darmstadt, die Stadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die Serviceleistungen können
allgemeine Dienstleistungen, Versorgungsleistungen und medizinisch-technische Leistungen sowie die
Führung der Wirtschafts- und Versorgungsbereiche des Klinikums Darmstadt im Namen, nach Anweisung
und für Rechnung des Klinikums Darmstadt umfassen.
- 375 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.505
Vorräte 00 1 8
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 118 113 3.709
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.387 1.575 1.528
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 3
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 726
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 701 800 807
Rückstellungen 218
Verbindlichkeiten 567
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -44 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-35 
-0 
85 100 7
0
26
0
0
0
0
-6 
0
0
-38 
26
0
-12.340 
0
12
12
0
-2.497 
-3 
-5.888 
0
-2.680 
-2 
-5.828 
8.424
8.597
0
0
8.422
0
0
3
97
11
0
0
144
16
0
-4 
0
825
1.697
23
-15.900 
832
23
5.256
5.282
15.925
8.422
-8.327 
5.282
9
-8.571 
8.703
42123
132 31
5
9
0
0
0
0
1.689
1.697
101
8.597
106
1.510
771
0
1.510
5
0
0
0
15.925
123
4.327
0
0
0
2011
0
0
15.931
-86 
-3.468 
0
0
6
- 376 -
SSG Starkenburg Service GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 726
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 48,0% 48,6% 15,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -33
Verschuldungsgrad 108,2%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 191,8%
Investitionen 0 20
Investitionsquote 0% 80% 86%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 1,0%
Eigenkapitalrentabilität 11,8%
Gesamtkapitalrentabilität 5,6%
Materialintensität 0,0% 0,5%
Rohertrag 8.422 15.839
EBIT
EBITD
A
ROCE 6,6%
Personal
Personalintensität 29,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 126 132 147
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 20 20 24
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
21,8%
105,7% 534,7%
0
0,8%
3.556
25
12,1%
109
204
99
0,0%
0,2%
221,2%
30,8%
6,7%
825 832
37136
>1.000% >1.000%
118,1%
0,0%
8.597
13297 31
1,2%
5,9% 0,1%
7
25
- 377 -
SSG Starkenburg Service GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Gründung der SSG Starkenburg Service Gm bH (SSG) erfolgte zum 08. August 2001. Ge-
genstand des Unternehmens ist die Erbringung von Serviceleistungen vorwiegend für das Klini-
kum Darmstadt, die Wissenschaftsstadt Darmstadt und andere soziale Einrichtungen. Die SSG 
Starkenburg Service GmbH ist eine hundertpro zentige Tochtergesellschaft der Krankenhaus-
dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH. Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte ein Wechsel in der 
Geschäftsführung. Herr Gerhard Becker ist weiter hin Geschäftsführer. Herr Thomas Trautwein 
wurde am 01. April 2011 als Geschäftsführer abberufen.  
 
Für die SSG ergibt sich im Geschäftsjahr ei n Anstieg im Bereich der Umsatzerlöse auf 
15.925 TEUR. Dies bedeutet eine Steigerung von 7.328 TEUR bzw. 85,2 % im Vergleich zum 
Vorjahr. Diese Erhöhung resultiert aus einer Erhöhung der Vergütung aus den Dienstleistungs-
verträgen mit dem Klinikum Darmstadt. Weitere Erlöse wurden unter der Position „Sonstige 
betriebliche Erträge“ in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr 106 TEUR) erzielt, die im Wesentlichen aus 
der Auflösung von Rückstellungen  resultieren. An „sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen“ 
wurden 16 TEUR erzielt (Vorjahr 12 TEUR). Diesen Erlösen stehen als größte Kostenposition 
die Personalkostenerstattungen an das Klinikum Darmstadt gegenüber. Darüber hinaus sind in 
der SSG Personalkosten in Höhe von 3.468 TE UR (Vorjahr 2.680 TEUR) entstanden. Hierbei 
handelt es sich um Mitarbeiter aus den Bereic hen Reinigungsdienst und Logistik sowie um 
Angestellte aus den Berufsgruppen Verwaltungsdienst und Technischer Dienst. Dies bedeutet 
einen Anstieg von 29,4% gegenüber dem Vorjah r, was auf den gestiegenen Leistungsumfang 
zurück zu führen ist. Weitere nennenswerte Kostengrößen sind die Kosten für Fremdleistungen 
des Klinikum Darmstadt GmbH sowie sonstige Fremdleistungen von 11.492 TEUR, die Kosten 
für Rechts- und Beratungskosten von 536 TEUR sowie die Kosten für Buchführung und Perso-
nalabrechnung und –verwaltung in Höhe von 71 TEUR.  
 
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 42 TEUR. Nach Berücksich-
tigung der Steuern für das laufende Jahr sowi e für Vorjahre aufgrund der durchgeführten Be-
triebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2009 in Höhe von insgesamt 35 TEUR verbleibt ein Jah-
resüberschuss in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 1 00 TEUR). Im Geschäftsjahr 2011 wurden Inves-
titionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung  in Höhe von 20 TEUR getätigt. Die Abschrei-
bungen belaufen sich auf 6 TEUR.  
 
Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. 
 
Die SSG wird weiterhin hauptsächlich ihre Dienstleistungen für die Klinikum Darmstadt GmbH 
erbringen, wobei weitere Aufgabengebiete auch für andere Auftraggeber denkbar sind und da-
für in 2012 erste Vorbereitungen getroffen werden sollen. Wie z.B. die erfolgreiche Durchfüh-
rung der Zertifizierung gemäß ISO 9001 für alle  Abteilungen der SSG. Darüber hinaus ist zu-
künftig insbesondere die Übernahme von weiteren Dienstleistungen hauptsächlich aus dem 
Versorgungs- und Verwaltungsbereich für das Klinikum Darmstadt möglich und wird auch an-
gestrebt. 
 
Für die Jahre 2012 und 2013 erwarten wir, dass die SSG ein ausgeglichenes Jahresergebnis 
erzielt. Aus Sicht der SSG bestehen zurzeit keine unabsehbaren Marktrisiken, da bis auf die 
geringen Umsätze im Zusammenhang mit dem Lilienpalais auch voraussichtlich im Jahr 2012 
die Umsatzerlöse der SSG aus den Dienstleistungen für das Klinikum Darmstadt resultieren. 
Darüber hinaus sind bestimmte Risiken durch Versicherungen abgedeckt. 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach  Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten 
sind, liegen nicht vor. Insgesamt sieht die Gesc häftsführung keine bestandsgefährdenden Risi-
ken. 
 
Die Jahresabschlussprüfung war zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vollständig 
abgeschlossen, daher handelt es sich bei den vorliegenden Jahresabschlusswerten um vorläu-
fige Angaben. Es wird jedoch mit der Erteilung  eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks 
gerechnet. Die Prüfung erfolgt durch die Deloitte & Touche GmbH.  
- 378 -
SSG Starkenburg Service GmbH

Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi
Anschrift: Niersteiner Straße 3, 64289 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 3309-0 sowie www.gesundheitsamt-dadi.de
Gründung: 01.01.1950
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
 
Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Lück, Rosemarie Vorsitzende -
Reißer, Rafael Bürgermeister 1. stv. Vorsitzender -
Kins, Wilhelm Stadtverordneter -
Schöbel, Dietmar -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Yilmaz, Fatma Stadtverordnete Vorsitzende -
Keil, Marita Kreistagsabgeordnete stv. Vorsitzende -
Benz, Hanno Stadtverordneter -
Fricke, Thorsten Kreistagsabgeordneter -
Gantzert, Ludwig -
Krist, Aron -
Mink, Ellen Kreistagsabgeordnete -
Schmitt, Dorothee Stadtverordnete -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. Es
wurden weder Angaben über die Summe noch über die persönlichen Bezüge gemacht.
 
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. Es
wurden weder Angaben über die Summe noch über die persönlichen Bezüge gemacht.
Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg haben für ihre Gebiete einen Zweckverband
für ein gemeinsames Gesundheitsamt gebildet. Er hat die Aufgaben des öffentlichen
Gesundheitsdienstes zu erfüllen und dessen Kosten zu tragen. Der Verband führt den Namen
"Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-
Dieburg". Er ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und berechtigt, Beamte hauptamtlich
anzustellen. Sitz des Verbandes ist Darmstadt.
- 379 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -0 
Ergebnisübernahme 2.947
Jahresergebnis
0
0
-0 
2.9472.974
31 166 77
-0 
7
0
-48 
0
0
-49 
0
0
0
-41 
0
-154 
0
2
-42 
-272 
-3.317 
0
-144 
-317 
-3.147 
0
-139 
825
546
0
0
554
0
0
271
-2.902 
-37 
0
0
-2.781 
7
0
-44 
0
0
0
0
-3.663 
0
0
0
0
554
554
-3.727 
0
0
-3.608 
870
-2.869 -2.943 
-2.738 -2.833 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
546
324
0
0
0
0
0
0
0
0
554
0
0
-44 
0
0
2011
0
0
830
-265 
-3.195 
0
0
276
- 380 -
Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 32 22
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 5,6%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 33,0% 31,9%
Rohertrag 282 289
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 22,0%
Personal
Personalintensität 401,8%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 78 78 76
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 43 40 42
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
384,9%
0,0% 0,0%
0
0,0%
0
0
0,0%
0
0
-2.902
36,4%
22,6%
0,0%
362,0%
23,9%
00
-2.783-2.738
0,0% 0,0%
0,0%
14,0%
229
-2.738-2.902 -2.833
30,4%
0,0% 0,0%
23
0
- 381 -
Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Aufgabe des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt 
Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ besteht in der Erfüllung des öffentlichen 
Gesundheitsdienstes. Hierzu zählt u.a. die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Be-
völkerung. Grundlage für das Handeln des öffe ntlichen Gesundheitsdienstes ist das Hessische 
Gesetz für den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Hierin werden die Aufgaben exakt um-
rissen. Mitglied bzw. Gewährsträger des Zweckv erbandes sind die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg. 
 
Der Jahresabschluss des Gesundheitsamtes für 2011 liegt zum Zeitpunkt der Fertigstellung 
des Beteiligungsberichtes noch nicht in der Endfassung vor, daher handelt es sich bei den auf-
geführten Daten des Geschäftsjahres 2011 um vo rläufige Jahresabschlusszahlen. Die aufge-
führten Daten der Geschäftsjahre 2009 und 2010 wurden bislang noch nicht geprüft. Die Er-
öffnungsbilanz konnte bereits Anfang 2012 fertig gestellt werden, ist zum Zeitpunkt des Redak-
tionsschlusses jedoch noch nicht abschließend durch das Revisionsamt des Landkreises Darm-
stadt-Dieburg geprüft.  
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (01.01.2011 – 31.12.2011) konnte das Gesundheitsamt einen 
Jahresgewinn in Höhe von 77 TEUR erzielen. Di es ist hauptsächlich auf die unbesetzte DV-
Administratorenstelle und die für 8 Monate unbesetzte SpDi-Koordinatorenstelle zurückzufüh-
ren. 
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 276 TEUR sind hauptsächlich durch die Zu-
satzleistungen geprägt, die das Gesundheitsamt von den Verbandsmitgliedern für die Auf-
rechterhaltung des Angebots der AIDS-Beratung sowie der sozialpsychiatrischen Beratung und 
Koordination erhält. Diese Leistungsangebote wurden im Rahmen von zeitlich begrenzten Pro-
jekten des Landes Hessen und des Bundes ins Leben gerufen. Um die nach Auslaufen der Pro-
jekte bereits etablierten und stark genutzten Angebote nicht einstellen zu müssen, beschlossen 
die Verbandsmitglieder durch zusätzliche Zuwendungen, die weitere Existenz der Dienstleis-
tungen zu sichern. 
 
Die bezogenen Leistungen innerhalb des Materialaufwandes in Höhe von 187 TEUR wurden 
überwiegend für Unterhaltsreinigung und Laborkos ten, sowie für Honorare an externe Sprach-
experten, Ärzte und IT-Spezialisten aufgewendet. 
 
Bei der Position Ergebnisübernahme in Höhe vo n 2.947 TEUR handelt es sich allein um die 
durch die beiden Zweckverbandsmitglieder an das Gesundheitsamt geleistete Verbandsumla-
ge. Der Anteil der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt davon 977 TEUR. 
 
Im Berichtszeitraum lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Die Liquidität war zu jeder 
Zeit gewährleistet. 
 
Aufgrund der ständigen Überprüfung der Arbeitsabläufe konnte festgestellt werden, dass im 
Laufe des Jahres 2012 neben dem Verzicht des freiwilligen Angebotes der sportmedizinischen 
Untersuchungen, zusätzlich ein Schularztteam eingespart werden kann, bedingt durch den 
stetigen Rückgang der Anzahl der einzuschulenden Kinder innerhalb der letzten 10 Jahre. 
 
Anfang des Jahres 2011 hat die HEAG gemein sam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt das 
Projekt „Gemeinsamer Einkauf in der Stadtwirtschaft“ ins Leben gerufen. Am 26.02.2011 fand 
hierzu das erste Werkstattgespräch statt. Das Gesundheitsamt arbeitet an diesem Projekt mit 
und es konnte im Laufe des Jahres 2011 erreic ht werden, dass das Gesundheitsamt nun unter 
Nutzung eines gemeinsamen Liefer anten zu den gleichen günsti gen Konditionen wie die Stadt 
Waren beziehen kann.   
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbandes „Verwaltungsverband für das Ge-
sundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg“ für die Jahre 
2011, 2010 sowie 2009 wird durch das Revision samt des Landkreises Darmstadt-Dieburg 
durchgeführt, sobald alle Prüfungsvorgänge der Eröffnungsbilanz abgeschlossen sind.  
- 382 -
Zweckverband Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt der Stadt Da. und des LaDaDi

230223209
300
200
100
0
201120102009
1.467
5.128
4.635
0
1.500
3.000
4.500
6.000
2009 2010 2011
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 
 Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt 
 Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt Rhein Main GmbH 
 HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 
 Kulturregion Frankfurt Rhein Main GmbH 
 Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG (darmstadtium) 
 
 
 Staatstheater (über den städtischen Haushalt) 
 Centralstation (über den Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt) 
 Auszeichnungen 
bezuschusst: 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Die Kooperation des Wissenschafts- und Kongresszentrums mit der 
TU Darmstadt hat in erster Linie die Organisation, Aus- und Durch-
führung von Konferenzen und Veranstaltungen zum Ziel. Gemein-
sam mit dem Europäischen Institut für TagungsWirtschaft an der 
Hochschule Harz erarbeitete das darmstadtium eine Untersuchung 
zum „Kongress- und Veranstaltungsmarkt Darmstadt“.  
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Ziel dieses Geschäftsfelds ist es, die kulturelle Vielfalt in Darm-
stadt zu erhalten, na ch Möglichkeit weiter auszubauen und diese 
den Bürgerinnen und Bürgern zu kostengünstigen Preisen anzubie-
ten. Insgesamt wird die Entwicklung der aktuellen Strukturen hin 
zu einem übergreifenden Kultur management sowie die Veranke-
rung eines Kulturmarketingkonzeptes angestrebt.  
Das Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium strebt an, 
sich als die Destination für wissenschaftliche Kongresse in den 
Schwerpunktbranchen der Engin eering Region Darmstadt Rhein-
Main-Neckar zunehmend zu festigen. Die Auslastung wird weiter 
optimiert. 
Die Kulturinstitute betreiben auch weiterhin Kulturförderung in 
Form von Zuschüssen an öffentlich- rechtliche und privatrechtliche 
Einrichtungen. Das Angebot von Märkten, Messen und sonstigen 
Veranstaltungen wird um geeignete Veranstaltungen erweitert. 
 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten

- 384 -

Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 133 162 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Breidert, Walter 1. Betriebsleitung 53 TEUR
Käppler, Ilke Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender 0 TEUR
Barth, Jürgen Stadtverordneter 0 TEUR
Behr, Iris Stadträtin 0 TEUR
Crook, Sabine Stadtverordnete 0 TEUR
Hausmann, Heinrich Stadtverordneter 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Opitz, Stefan Stadtverordneter 0 TEUR
Schneider, Uwe Stadtverordneter 0 TEUR
Swetec, Harry Personalrat 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 0 TEUR
Weimar, Karl Heinz Personalrat 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Die Versammlungsstätten Orangerie, Justus-Liebig-Haus, das Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, das
Bürgerhaus Zum Goldnen Löwen Arheilgen, der Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt und der Bereich "Messen
und Märkte" (Organisation und Veranstaltung von Jahrmärkten, Flohmärkten, Wochenmärkten,
Weihnachtsmärkte...) werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Der Eigenbetrieb kann alle seinen
Betriebszweck fördernde und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben. Der
Eigenbetrieb verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die 1. Betriebsleitung des Eigenbetriebs erhielt im Geschäftsjahr 2011 eine Vergütung i.H.v. 53 TEUR.
Die kfm. Betriebsleitung bezieht ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Kernverwaltung.
- 385 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 (vorl.)
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 15.647
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.104 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 13.543 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 15 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 48.397
Gezeichnetes Kapital 8.000 0 0
Kapitalrücklage 50.623 0 0
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -10.226 0 0
Rückstellungen 1.091
Verbindlichkeiten 13.149
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 (vorl.) 2011 (Plan)
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011 (Plan)
0
0
2.683
-434 
-909 
0
0
2.200
-301 
0
0
0
483
0
0
62.637
0
3
62.637
7.872
39.100
0
0
0
0
0
0
0
467
61
-686 
-2.077 95
46.975
0
-0 
451
-2.631 
0
0
-2.604 
528
0
-2.588 
0
0
0
0
483
0
0
0
-95 
0
0
-1.423 
198
0
-293 
544
467
0
0
451
0
0
93
-2.087 
-518 
-1.031 
-324 
-911 
-484 
-885 
-332 
-750 
-322 
0
0
0
1.401
1.536
-922 
852
102
654
-4 
304
0
-438 
0
0
-691 -1.423 0
0
0
0
- 386 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 (vorl.) 2011 (Plan)
Bilanz
Eigenkapital 48.397
davon Gezeichnetes Kapital 8.000
Eigenkapitalquote 77,3% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 8.396
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 29,4%
Anlagendeckungsgrad 2 122,7%
Liquidität 3. Grades 313,4%
Investitionen 1.385 645
Investitionsquote 3% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -153,1%
Eigenkapitalrentabilität -1,4%
Gesamtkapitalrentabilität -1,1%
Materialintensität 95,2% 16,2%
Rohertrag -67 49
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 77,5%
Personal
Personalintensität 189,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 25 24 24
davon Auszubildende 1 1 1
Personalaufwand je Beschäftigte 41 37 38
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
373
0
-1.224-552 95
-304,4%
417-900
0,0% 0,0%
0,0%
0,0%
-17
167,7%
51,0%
00
91,8%
100,0%
0,0%
-220
0,0%
0
0
0,0%
0
0
33,9%
0,0% 0,0%
0
- 387 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden bei den durch den Eigenbetrieb verwalteten Versammlungsstät-
ten und Bürgerhäusern Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, 
Bürgerzentrum „Zum Goldnen Löwen“ Arheilgen und Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt insgesamt 
Einnahmen aus Mieten und Pachten von 233 TEUR erzielt. 
 
Der Haushaltsansatz von 228 konnte somit um kn app 6 TEUR überschritten werden. Die Min-
dereinnahmen gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2010 um 8 TEUR liegen im Wegfall der alle zwei 
Jahre stattfindenden Ferienkurse für Neue Musik des Internationalen Musikinstitutes begründet 
(Mieteinnahmen ca. 10 TEUR). Unter Berücksich tigung dieses Sachverhaltes wurde insgesamt 
eine Einnahmesteigerung erzielt. Die Ferienkurse finden im Jahr 2012 wieder statt.  
 
Bei der Versammlungsstätte Orangerie, dem deutlich einnahmestärksten Objekt, betrugen die 
Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 131 TEUR gegenüber 2010 mit 141 TEUR. Der 
Rückgang liegt im genannten We gfall der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik begrün-
det, sodass die Mieteinnahmen bei einer nach wi e vor sehr hohen Auslastung gehalten werden 
konnten. So waren nahe zu alle Wochenenden im Jahr 2011 vermietet. 
 
Im Justus-Liebig-Haus konnten die Mieteinnahmen mit rund 48 TEUR im Jahr 2011 gegenüber 
47 TUER im Jahr 2010 leicht gesteigert werden.  
 
Im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixh ausen wurde eine erwartete erhebliche Steigerung der Ein-
nahmen aus Vermietung und Verpachtung erzi elt mit knapp 13 TEUR gegenüber dem Haus-
haltsansatz von rund 9 TEUR. Dies resultiert aus der nach Beendigung des ersten Bauabschnit-
tes der Brandschutzmaßnahmen verbundenen Wiederherstellung der Saalnutzung. 
 
Im sehr stark ausgelasteten Bürgerhaus „Zum  Goldnen Löwen“ Arheilgen konnten die damit 
verbundenen hohen Einnahmezahlen mit 28 TEUR im Jahr 2011 gegenüber ebenfalls 28 TEUR 
im Jahre 2010 konstant gehalten werden. 
 
Im Ernst-Ludwig-Saal in Eberstadt war mit 13 TEUR im Jahr 2011 gegenüber 15 TEUR im Jahr 
2010 eine Einnahmeverringerung zu verzeichnen. Dies liegt vornehmlich auch in der Lärmprob-
lematik für die Anwohner um das Objekt bei Sa alveranstaltungen begründet, welche insbeson-
dere in den Sommermonaten zu rückläufigen Ve ranstaltungszahlen gerade bei geselligen Ver-
anstaltungen geführt hat. 
 
Die Abteilung Messen und Märkte ist dem Eigenbetrieb seit 1997 als Abteilung zugeordnet und 
zuständig insbesondere für die Vergabe des Me ssplatzes Alsfelder Straße, bspw. für Früh-
jahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen, Fachausstellungen u. a. sowie für den Markt-
platz in der Innenstadt, bspw. für den wochentä glich stattfindenden Wochenmarkt, den Darm-
städter Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, Präsentationen u. a. sowie für die 
Durchführung der Kerbveranstaltungen in Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Martinsviertel und 
Wixhausen. Die Gesamtmieteinnahmen im Wirt schaftsjahr 2011 aus dem Veranstaltungsbe-
trieb Messplatz und Marktplatz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen belaufen 
sich auf 253 TEUR gegenüber den Gesamtmieteinnahmen aus dem Jahr 2010 von 234 TEUR. 
Die deutliche Einnahmesteigerung liegt vor allem begründet in einer im Jahr 2011 erstmalig 
stattgefundenen Fachausstellung auf dem Messplatz. 
 
Im Jahr 2011 wurden insbesondere für zwin gend notwendige Brandschutzmaßnahmen im 
Bürgermeister-Pohl-Haus in Wixhausen 491 TEUR investiert. Für zwingend notwendige Brand-
schutzmaßnahmen in der Versammlungsstätte Orangerie wurden 137 TEUR im Jahr 2011 ver-
ausgabt. Für 2012 ff. sind der Abschluss der umfangreichen Brandschutzmaßnahmen im Bür-
germeister-Pohl-Haus sowie die Fortführung von Brandschutzmaßnahmen in der Versamm-
lungsstätte Orangerie vorgesehen. Diese Maßnahmen werden aus Mitteln der Investitionsrück-
lage unseres Eigenbetriebes finanziert. 
 
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2011 insgesamt 23 Mitarbeiter/innen, davon 
2 Beamte. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses 2009 wurde durch die Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft 
Schüllermann und Partner AG durchgeführt. Es  wurde der uneingeschränkte Bestätigungsver-
merkt erteilt. Die Prüfungen der Geschäftsjahre 2010 und 2011 wurden noch nicht abge-
schlossen, es handelt sich daher bei den in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung dar-
gestellten Werten um vorläufige Daten. Es wird mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bes-
tätigungsvermerks gerechnet. 
- 388 -
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt
Anschrift: Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 13 33 34 sowie www.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1991
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Lorenz, Dr. Inge 1. Betriebsleitung -
Baum, Bernhard Kfm. Betriebsleitung -
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Barth, Jürgen Stadtverordneter 0 TEUR
Busch, Birgit Personalrat 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L 0 TEUR
Lenz, Anne-Katrin Stadtverordnete 0 TEUR
Metzger, Dagmar Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Das Institut Mathildenhöhe, der Hochzeitsturm, das Museum der Künstlerkolonie Darmstadt (Ernst-
Ludwig-Haus), das Haus Deiters, die Akademie für Tonkunst, die Halle B (Centralstation), die
Volkshochschule, die Stadtbibliothek, das Alte Pädagog, das Multikulturelle Zentrum Bessunger
Knabenschule, das Literaturhaus, das Atelierhaus Darmstadt, der Künstlerbahnhof Wixhausen und das
Georg-Moller-Haus werden als ein Betrieb ohne eigene Rechtspersöhnlichkeit (Sondervermögen mit
Sonderrechnung) im Sinne des Eigenbetriebsgesetzes geführt. Dem Eigenbetrieb obliegt auch die
Förderung von Literatur, Theater und Musik. Der Eigenbetrieb kann alle seinen Betriebszweck fördernden
und ihn wirtschaftlich berührende Hilfs- und Nebengeschäfte betreiben.
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs bezieht ihre Bezüge im Rahmen ihrer Tätigkeit in der
Kernverwaltun
g.
- 389 -

Bilanz (TEUR) 2009 (vorl.) 2010 (vorl.)
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 12.385
Vorräte 2 2 100
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 8.302 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.862 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 38 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 59.315
Gezeichnetes Kapital 15.500 0 0
Kapitalrücklage 61.147 0 0
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -17.331 0 0
Sonderposten 50 0 0
Rückstellungen 4.374
Verbindlichkeiten 19.336
Rechnungsabgrenzungsposten 7 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (Plan)
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011 (Plan)
268
0
16.234
-3.147 
-8.268 
0
0
13.068
-809 
0
0
0
3.167
0
0
83.082
0
0
83.082
25.774
44.884
0
98
0
0
0
0
0
3.058
10.250
-5.494 
-1.451 749
70.658
0
251
2.989
-15.354 
0
0
-14.760 
13.308
0
-15.486 
0
0
0
0
3.167
75
0
0
-498 
0
1
182
0
0
-767 
6.138
3.058
0
0
2.989
0
0
3.150
-9.216 
-3.068 
-7.651 
-1.297 
-2.318 
-3.272 
-7.872 
-1.456 
-3.178 
-1.356 
0
142
0
3.722
4.431
-2.714 
2.345
0
1.634
0
0
0
-851 
0
71
-5.423 257 0
0
-251 
0
- 390 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 (vorl.) 2010 (vorl.) 2011 (Plan)
Bilanz
Eigenkapital 59.315
davon Gezeichnetes Kapital 15.500
Eigenkapitalquote 71,4% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 17.522
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 40,1%
Anlagendeckungsgrad 2 111,5%
Liquidität 3. Grades 293,8%
Investitionen 462 54
Investitionsquote 1% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -181,5%
Eigenkapitalrentabilität -9,1%
Gesamtkapitalrentabilität -6,5%
Materialintensität 50,0% 19,4%
Rohertrag -80 20
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 66,1%
Personal
Personalintensität 124,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 167 172 164
davon Auszubildende 7 7 7
Personalaufwand je Beschäftigte 46 46 50
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0% 0,0%
505
0
991-4.643 1.018
8,4%
2.3742.288
0,0% 0,0%
0,0%
0,0%
-214
59,2%
101,2%
00
24,6%
101,5%
0,0%
-3.187
0,0%
0
0
0,0%
0
0
50,9%
0,0% 0,0%
0
- 391 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Auch das Jahr 2011 war wieder gekennzeichne t von der äußerst angespannten finanziellen 
Situation des städtischen Haushaltes, die sich auch auf den Eigenbetrieb Kulturinstitute aus-
wirkte. Dies wurde bereits bei der Aufstellung de s Wirtschaftsplans 2011 deutlich. So wurden 
die Aufwendungen für Sachkosten um rd. 8,3 % und die Personalkosten um rd. 1,9 % gegen-
über dem Wirtschaftsjahr 2010 reduziert, was insgesamt einem Einsparvolumen von rd. 
690 TEUR entspricht. 
 
Auf der Ertragsseite mussten die Umsatzerlöse an  den sich bereits im Vorjahr abzeichnenden 
Rückgang der Nutzer bei der Stadtbibliothek und Kursteilnehmer bei der Volkshochschule an-
gepasst werden. Ebenso wurde im Bereich der Mathildenhöhe mit geringeren Besucherzahlen 
kalkuliert.  
 
Aufgrund deutlich geringerer Erträge aus Be teiligungen – hier musste gegenüber 2010 mit rd. 
2,4 Mio. EUR weniger geplant werden – war es erforderlich, die Zuweisungen der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt an den Eigenbetrieb entsprechend zu erhöhen, um das Jahresergebnis 
ausgeglichen zu planen. 
 
Im Jahresergebnis haben sich die Umsatzerlöse gegenüber der bereits reduzierten Planung auf 
rd. 3.000 TEUR verringert. Diese geringeren Er träge konnten allerdings durch weniger Ausga-
ben aufgrund einer verfügten Haushaltssperre bei den Aufwendungen kompensiert werden. 
Darüber hinaus ergaben sich auch Einsparungen bei den Personalkosten von rd. 500 TEUR 
aufgrund freier Stellen, die wegen der 15monatigen Stellenbesetzungssperre nicht besetzt wa-
ren. 
 
Erwähnenswert für das Wirtschaftsjahr 2011 ist di e Kulturförderabgabe. Der hieraus erwartete 
Ertrag betrug 600 TEUR, wovon 100 TEUR zweckgebunden auf der Aufwandsseite für die freien 
Theater zur Verfügung standen. Die tatsächlichen Einnahmen lagen deutlich darüber und redu-
zieren damit den städtischen Zuschuss. 
 
Im Bereich der Investitionen waren lediglich geringe Anscha ffungen mit einem Volumen von 
54 TEUR vorgesehen, die auch getätigt wurden. Begonnen wurde darüber hinaus mit der 
grundhaften Sanierung des Hochzeitsturms, wofür aus den Vorjahren 560 TEUR zur Verfügung 
standen. Aufgrund eines sich während der Ba uausführung ergebenden zusätzlichen Sanie-
rungsbedarfs wurden mit Beschluss der Betriebskommission vom 26. August 2011 weitere 
160 TEUR bewilligt. Die Finanzierung wurde sichergestellt durch Abplanungen bei den Mittel, 
die für die energetische Sanierung der Ausstellungshallen auf der Mathildenhöhe bewilligt wur-
den. Dieser Sanierung hat die Betriebskommission ebenfalls in ihrer Sitzung am 26. August 
2011 zugestimmt. Die dazu erforderlichen Mittel stehen in Höhe von 1.700 TEUR aus Vorjah-
ren sowie in Höhe von 7.500 TEUR durch Einsparungen aufgrund des nicht erfolgten Ankaufs 
des Kollegiengebäudes zur Verfügung. 
 
Unter der Prämisse eines Verlustausgleiches durch den Kernhaushalt der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt sieht die Betriebsleitung insgesamt keine bestandsgefährdeten Risiken. 
 
Die besonders schwierige finanzielle Situation des städtischen Haushaltes beeinflusst auch 
2012 die Lage des Eigenbetriebs. So hat weiterhin eine Konsolidierung des Haushaltes oberste 
Priorität. Hierzu wird es unumgänglich sein, einzelne Leistungen des Eigenbetriebs und seiner 
Einrichtungen hinsichtlich einer Fortführung zu  überprüfen. Exemplarisch hierfür steht der 
Betrieb mehrerer Stadtteilbibliotheken oder auch die kritische Betrachtung der Gewährung von 
Zuschüssen an Kulturschaffende. Festzuhalten blei bt allerdings, dass der Eigenbetrieb auch in 
Zukunft voraussichtlich Verluste erzielen wird. 
 
Gleichwohl ist es unerlässlich, die begonnene n Baumaßnahmen Hochzeitsturm und Literatur-
haus abzuschließen und die ener getische Sanierung der Ausstellungshallen auf der Mathilden-
höhe umzusetzen, um dadurch auch zukünftig den Standort für kultur ell herausragende und 
hochwertige Ausstellungen zu sichern. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Bewerbung 
zur Aufnahme der Mathildenhöhe in die Liste der UNESCO zum Weltkulturerbe hingewiesen. 
 
Mit der Erstellung der Jahresabschlussbericht e 2009 bis 2011 wurde die Wirtschaftsprüfungs-
gesellschaft Schüllermann und Partner beauftragt. Bestätigte Abschlüsse liegen für diese Jahre 
noch nicht vor, es wird jedoch mit der jeweiligen Erteilung eines uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerks gerechnet. 
- 392 -
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Stadt Darmstadt

HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH
Anschrift: Im Carree 1 (c/o HEAG), 64283 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 19.12.2002
Handelsregister: HRB 8838, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Blechschmidt, Prof. Horst H. 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Verwaltungsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Partsch, Jochen Oberbürgermeister Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Hoschek, Dr. Markus 0 TEUR
Bezüge des Verwaltungsrats
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Kunst
und Kultur.
Die Verwaltungsratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Der Geschäftsführer erhielt für seine Tätigkeit keine Vergütung.
- 393 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.180
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 0 0 0
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.180 1.201 1.217
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 2.216
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 2.000 2.000 2.000
Gewinnrücklagen 111 134 168
Bilanzergebnis 81 81 63
Rückstellungen 3
Verbindlichkeiten 2
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
0
0
0
0
0
0
1.041
0
-0 
0
0
0
0
0
2
2.220
2
0
2.220
0
1.041
0
34
0
1.041
1.201
2.242
0
0
0
2
-60 -64 
1.041
0
16
0
-78 
2.258
1.041
-60 
0
1.041
-64 
2.256
0
1.217
2.258
0
0
2.240
2.242
80
0
30
24
50
0
-0 
0
0
0
0
0
0
0
0
-78 
0
0
0
-60 
0
0
0
-78 
0
0
0
0
81
0
-64 
0
50
84
0
81
0
0
0
0
22 41 6
0
0
0
- 394 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 2.216
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 99,8% 99,9% 99,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,2%
Anlagendeckungsgrad 2 213,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,1%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1%
Materialintensität 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0
EBIT
EBITD
A
ROCE 0,1%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
1,1% 0,7%
0
25
-26-78 -35
0,0%
-35-26
215,3% 216,8%
>1.000%
0,0%
0
0,0%
1,1%
2.240 2.256
0,0%
0,7%
>1.000%
-78
0,7%
0
25
1,1%
0
0
0,0%
0,1% 0,1%
0
- 395 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH (bislang Kulturfreunde Darmstadt 
gemeinnützige GmbH) ist eine 100%-ige Bete iligungsgesellschaft der HEAG Holding AG –
Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG). Zweck der Gesellschaft 
ist die Förderung von Kunst und Kultur. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnüt-
zige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 
 
Die Erträge zur Erfüllung dieses Zwecks erwirtschaftet die Gesellschaft aus der Vermögensver-
waltung. Es wird kein eigenes Personal beschäftigt.  
 
In diesem Jahr erfolgte die Förderung von Kunst und Kultur mit rd. 56 TEUR. 
 
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in mündelsicheren Geldanlagen angelegt.  
 
Die Gewinnrücklagen betragen 168 TEUR, davon entfallen auf die freie Rücklage i. S. des § 58 
Nr. 7 Abgabenordnung (AO) rd. 155 TEUR und auf die Zweckrücklage gemäß § 58 Nr. 6 AO rd. 
13 TEUR. 
 
In den Jahren 2012 und 2013 wird die Förderun g von Kunst und Kultur in Darmstadt und der 
Region mit voraussichtlich rd. 63 TEUR bzw. 45 TEUR erfolgen.  
Mit Schreiben des Regierungspräsidiums Darm stadt vom 17. August 2010 wurde die Gesell-
schaft ab dem Geschäftsjahr 2010 für insgesamt drei Jahre von der Verpflichtung befreit, einen 
Jahresabschluss und Lagebericht entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden 
Vorschriften des Dritten Buches des Handelsges etzbuches (HGB) aufzustellen und prüfen zu 
lassen. Für diesen Zeitraum wird das Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der 
Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt. 
 
Der Jahresabschluss 2010 wurde durch das Revi sionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 14. September 2011 erteilt.  
 
- 396 -
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRA 7067, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Wöhler, Lars 125 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb eines Wissenschafts- und
Kongresszentrums für Tagungen und Veranstaltungen wissenschaftlicher, kultureller, politischer,
gesellschaftlicher und kommerzieller Art in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich für das Geschäftsjahr 2011 auf 125 TEUR.
- 397 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 2.145
Vorräte 100
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 716 1.906 1.671
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 1.429 1.504 1.436
Rechnungsabgrenzungsposten 45 46 20
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 43.562 36.777
Kapitalanteile 33.000 33.000 33.000
Rücklage 28.514 9.734 20.463
Bilanzergebnis -17.952 -14.654 -16.686 
Rückstellungen 192
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 46 45 37
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 2.461
Umsatzerlöse 2.461 3.613 3.672
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 376 314 176
Betriebsleistung 2.837
Betriebsaufwand
Materialaufwand -378 -514 -518 
Personalaufwand -1.601 -1.848 -1.983 
Abschreibungen -3.687 -3.925 -3.981 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.858 -2.769 -2.247 
Betriebsergebnis -5.687 -5.129 -4.880 
Finanzergebnis -1.330 -1.517 -1.705 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge7 8 12 9
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.408 -1.529 -1.714 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -7.017 -6.645 -6.585 
Außerordentliches Ergebnis 0 -559 559
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern -0 -1 -19 
Jahresergebnis -7.017 
80.066
12.101
40.305
80.530
82.256
-9.056 
38.456
-8.729 
82.256
28
80.038
0
3.613
77.073
77.049
80.530
28.080
24
0
76.987
76.987
3.107
73.859
45
73.815
0
3.411
40.014
159
3.927
-8.524 
-7.205 
3.849
3.672
-6.045 
- 398 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 43.562 36.777
davon Gezeichnetes Kapital 33.000 33.000 33.000
Eigenkapitalquote 53,0% 34,9% 47,8%
Bankverbindlichkeiten 32.633 37.630 37.389
Veränderung Verschuldun
g -2.725 1.849 -290
Verschuldungsgrad 88,8% 109,3%
Anlagendeckungsgrad 2 95,2% 100,4%
Liquidität 3. Grades 35,7%
Investitionen 4.156 3.767 768
Investitionsquote 5,2% 4,9% 1,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -285,1%
Eigenkapitalrentabilität -16,1% -25,7%
Gesamtkapitalrentabilität -8,5% -8,9% -7,9%
Materialintensität 13,3% 13,1% 13,5%
Rohertrag 2.083 3.099 3.154
EBIT -5.687 -5.129 -4.880
EBITDA -2.000 -1.204 -899
Kostendeckungsgrad 29,3% 36,9%
Personal
Personalintensität 56,4% 47,1% 51,5%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 34 36 42
davon Auszubildende 1 4 3
Personalaufwand je Beschäftigte 47 51 47
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
37,2%
-164,6%
28.080
-199,4%
23,1%
85,3%
186,8%
-16,4%
111,6%
- 399 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2011 konnte das darmstadtium zum einen den bisher höchs-
ten Unternehmensumsatz bei gleichzeitig nied rigsten Verbrauchswerten erreichen und daher 
das beste Geschäftsergebnis in der Unterneh mensgeschichte erzielen. Nach einem sehr 
schleppenden Start im ersten Halbjahr 2011 konnte durch ein umsatzstarkes letztes Quartal 
2011 das Umsatzziel um 390 TEUR auf 3.672 TEUR (VJ 3.613 TEUR) gesteigert und damit 59 
TEUR gegenüber dem Vorjahr übertroffen werden. 
 
Mit 320 Veranstaltungen und annähernd 150.000 Besuchern aus dem In- und Ausland, konnte 
das Kongressgeschäft in der Wissenschaftsstadt Darmstadt signifikant ausgeweitet werden. So 
stiegen allein die Übernachtungen von 2007 (450.000 ÜN) auf annähernd 600.000 ÜN im Jahr 
2011 an. Insgesamt profitiert die Wissenscha ftsstadt Darmstadt maßgeblich durch den Veran-
staltungsmarkt. So werden seitens der Wissen schaftsstadt Darmstadt alleine durch das Veran-
staltungssegment Steuer- und Abgabeeinnahmen von über 1,6 Mio. EUR p.a. generiert. Gleich-
zeitigt trägt das darmstadtium dazu bei, dass am Wirtschaftsstandort Darmstadt 800 Arbeits-
plätze neu geschaffen bzw. erhalten geblieben sind. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zur Absich erung der Liquidität eine Ausgleichszahlung 
in Höhe von 3.280 TEUR in 2011 gewährt.  
 
Mit weitestgehender Fertigstellung von Baumaßnahmen ist der Mittelabfluss aus Investitionstä-
tigkeit deutlich gesunken. Der Liquiditätsbedarf für Investitionen, die laufende Darlehenstilgung 
und die Abdeckung des operativen Verlustes wurde im Berichtsjahr durch Ausgleichszahlungen 
der Gesellschafterin gedeckt. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt davon ab, dass Aus-
gleichszahlungen über das Geschäftsjahr 2012 hinaus gewährt werden und dafür weiterhin der 
EU-rechtliche Rahmen für eine Gesellschafterfinanzierung eingehalten wird. 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 
von 6.585 TEUR (VJ 6.645 TEUR) und einem Jahresfehlbetrag von 6.045 TEUR (VJ 7.205 
TEUR) ab. Ausschlaggebend hierfür war ein verschlechtertes Rohergebnis trotz gestiegener 
Umsätze, eine verbesserte Materialquote aber einem nicht unerheblichen Rückgang der sonsti-
gen betrieblichen Erträge. Gestiegene Personal kosten, höhere Abschreibungen und gesunkene 
sonstige betriebliche Aufwendu ngen haben das Ergebnis beeinflusst. Umsatzerlöse, Personal 
und sonstige betriebliche Aufwendungen stelle n die wesentlichen finanziellen Leistungsindika-
toren des damstadtiums dar. 
 
Die zum 01.12.2010 gewechselte Geschäftsführung  wird die strukturiert in 2011 begonnenen 
Anstrengungen fortführen, die noch bestehende Unterdeckung aus dem operativen Bereich 
weiter zu senken. Neben der Ausweitung der Umsatzerlöse wird dies mit einem zwischenzeit-
lich noch stringenterem Kostenmanagement angestrebt. Die neu etablierten Anstrengungen 
insbesondere im Rahmen des Key Account Managements, werden weiter dazu beitragen, 
Marktanteile zu sichern und auszuweiten. De r Ausbau und die stetige Anpassung des Marke-
ting-Mix sowie der unternehmerischen und institutionellen Netzwerke soll zudem die Festigung 
des darmstadtiums auf dem europäischen Verans taltungsmarkt sicherstellen. Die Konzentrati-
on auf die beiden definierten Alleinstellungsmerkmale im Bereich „
sustainable meetings“ sowie 
die vorhandene exzellente „ IT-Infrastruktur“ stellen hierbei den „roten Faden“ innerhalb der 
zukünftigen Sales und Marketingaktivitäten dar. 
 
Die bisherigen Gesamtbaukosten sind mit ca. 90,5 Mio. EUR vollständig finanziert. 
 
Allein in 2011 musste das darmstadtium 246 ko nkrete Kongressanfragen aufgrund mangeln-
der Flächenkapazität absagen. Dieses Nachfrag epotenzial könnte durch den Ausbau des klei-
nen Saals zukünftig in weiten Teilen bedient we rden. Die Vermarktung des kleinen Saals wäre 
hierbei ohne zusätzlichen Marketingaufwand um setzbar. Auch wären die derzeit existierenden 
Personalressourcen im Bereich Projektmanagement, Verwaltung und Technik ausreichend und 
müssten nicht ausgeweitet werden. Gleichzeitig würde die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere 
vor dem Hintergrund der Ausbaupläne im Bereich der Kongresslandschaft im Rhein-Main-
Neckar-Raum, mindestens erhalten bleiben. Da neben ist zu erwarten, dass mit der Fertigstel-
lung des kleinen Saals, der jährlich anfallende operative Fehlbetrag, der in 2011 erstmals unter 
1 Mio. EUR lag, weiter reduziert werden könnte. Aktuell werden mit der im Rohbau befindli-
chen Raumressource kleiner Saal keinerlei Umsätze generiert. Hingegen sind auf der anderen 
Seite Kosten nicht nur für den Kapitaldienst, sondern auch für den Unterhalt zu leisten. 
 
Die Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CuraCommerz GmbH hat zu keinen 
Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. 
- 400 -
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 780 60 sowie www.darmstadtium.de
Gründung: 04.02.2004
Handelsregister: HRB 9073, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Technische Universität Darmstadt 10,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Wöhler, Lars 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Partsch, Jochen Vorsitzender 0 TEUR
Prömel, Prof. Dr. Hans Jürgen stv. Vorsitzender 0 TEUR
Efinger, Dr. Manfred 0 TEUR
Förster-Heldmann, Hildegard Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtrat 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 117
Bilanzsumme 122
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung der
Firma Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
90,00%
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Verwaltungs-GmbH.
Der Aufsichtsrat erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
124
0
0
120
2
0
0
0
127
118
2
0
- 401 -

- 402 -

959795
0
50
100
150
201120102009
4.5003.745
11.194
0
5.000
10.000
15.000
201120102009
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 HSE Medianet GmbH 
 Beteiligungsgesellschaften der HSE Medianet GmbH: 
 
 
Ziele im Geschäftsfeld  
 
Die HSE Medianet und ihre Tochtergesellschaften repräsentieren 
das Geschäftsfeld Telekommunikation. Das Darmstädter Unter-
nehmen vermarktet moderne Informations- und Telekommunikati-
onsprodukte. Außerdem ist die HSE Medianet Spezialist für den 
Ausbau von Breitbandnetzen sowie deren Betrieb und Vermark-
tung im regionalen Umfeld. Die daraus resultierende enge Koope-
ration mit Städten, Gemeinden und Landkreisen, bietet der HSE 
Medianet neue Optionen zur Posi tionierung als regional bedeu-
tendes Telekommunikationsunternehmen. Ziel ist die aktive Wei-
terentwicklung des Geschäftsfelds Telekommunikation.  
Ebenso wird der Vertrieb von Pr odukten und Dienstleistungen für 
Geschäftskunden weiter ausgebau t. Erfahrungen aus dem Betrieb 
und der Vermarktung des bestehenden Breitbandnetzes für den 
gesamten Odenwaldkreis nutzt die HSE Medianet zur Weiterent-
wicklung neuer Projekte in diesem Zusammenhang. 
 
Kooperationen 
 
Das Geschäftsfeld unterhält in erster Linie Kooperationen zu Ge-
sellschaften innerhalb des Stadtk onzerns. Ein Beispiel hierfür 
stellt die Zusammenarbeit mit der bauverein AG bzw. SOPHIA 
Hessen GmbH dar. Die beiderseitigen Kompetenzen werden zu ei-
ner gemeinsamen Dienstleistung zusammengefasst, um ein Haus-
notrufsystem für Seniorinnen und Senioren anbieten zu können. 
Auszeichnungen 
 
 HEAG MediaLine GmbH & Co. KG 
(ab 2012: PEB Breitband GmbH & Co. KG) 
 HML HEAG MediaLine GmbH 
 Odenwald Intranet (ODINET) GmbH 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten 
Fibre to the Home &  
Fibre to the Building   
Next Generation Network 
Breitband für den Odenwald

- 404 -

HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.05.2004
Handelsregister: HRA 7083, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HML HEAG MediaLine GmbH, vertreten durch:
Helfrich, Friedebert 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Zweck der Gesellschaft ist die Planung, Errichtung, Betrieb und Vermarktung eines bundesweiten
Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das Entwickeln und Vermarkten von
Telekommunikationsdienstleistungen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
- 405 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Ausstehende Einlagen 104 0 0
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 76
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 68 69 59
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 8 4 10
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 175 65
Kapitalanteile 200 96 96
Rücklage 000
Bilanzergebnis -25 -27 -31 
Rückstellungen 2
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 1 0
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5 -3 -4 
Betriebsergebnis -5 -3 -4 
Finanzergebnis 0 0 0
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -5 -3 -4 
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 000
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis -5 
0
1
2
73
180
-3 
3
-4 
180
0
0
0
0
0
0
73
69
0
0
69
69
69
0
0
0
0
73
3
1
1
-5 
-3 
0
0
-4 
- 406 -
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 175 65
davon Gezeichnetes Kapital 200 96 96
Eigenkapitalquote 97,2% 95,0% 94,3%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 300
Verschuldungsgrad 2,8% 6,1%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0% 0,0%
Liquidität 3. Grades >1.000%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität -2,6% -3,6%
Gesamtkapitalrentabilität -2,5% -3,4% -5,3%
Materialintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Rohertrag 0 0 0
EBIT -5 -3 -4
EBITDA -5 -3 -4
ROCE -2,6% -5,4%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-3,5%
0,0%
69
0,0%
>1.000%
0,0%
5,2%
-5,7%
>1.000%
- 407 -
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HEAG MediaLine GmbH & Co. KG hatte im Jahr 2004 im Bereich der Errichtung von LWL-
Fasern mit der Firma Alcatel Umsatzerlöse generiert. Jedoch folgten ab dem Geschäftsjahr 
2005 keine Folgeaufträge in dieser Form. 
 
Der Jahresabschluss 2011 der HEAG MediaLine GmbH & Co. KG schließt mit einem Jahres-
fehlbetrag von rd. 4 TEUR und einem Bilanzverlust von rd. 31 TEUR ab. Hierbei konnten die 
Verluste gegenüber dem Vorjahr weitestgehend konstant gehalten werden. 
 
Es werden keine Investitionen in dieser Gesellschaft getätigt. 
 
Die Gesellschaft finanziert sich aus eigenen Mitteln. 
 
Die HEAG MediaLine GmbH & Co. KG soll in Zukunft für die Vermarktung von Projekten mit 
Risikopotential zur Verfügung stehen. Hierbei wird gewährleistet sein, dass durch die persönli-
che Haftung der Gesellschaft HML HEAG MediaLine GmbH das Risiko minimiert bleibt. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
- 408 -
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG

HML HEAG MediaLine GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 05.05.2004
Handelsregister: HRB 9135, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Medianet GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Helfrich, Friedebert 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 1
Eigenkapital 32
Bilanzsumme 32
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Unternehmensgegenstand ist die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende
Gesellschafterin an Unternehmen, einschl. ihres Erwerbs und des Erwerbs von Geschäftsanteilen der sie
betreibenden Gesellschaften. Sie übernimmt insbesondere die Verwaltung, Geschäftsführung und
Vertretung als persönlich haftende Gesellschafterin der Firma HEAG MediaLine GmbH & Co. KG mit dem
Sitz in Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhielt keine Bezüge von der HML HEAG MediaLine GmbH.
35
0
0
34
1
0
0
0
33
33
1
0
- 409 -

- 410 -

HSE Medianet GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 2900 sowie www.hse-medianet.de
Gründung: 10.06.1996
Handelsregister: HRB 6424, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
HEAG MediaLine GmbH & Co. KG
HML HEAG MediaLine GmbH
ODINET GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname Position              Vergütun g
Helfrich, Friedebert Vorsitzender k.A.
Nickel, Markus k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Filbert, Albert Vorsitzender k.A.
Litters, Lothar stv. Vorsitzender k.A.
Braun, Dr.-Ing. Hans-Jürgen k.A.
Franz, Wolfgang Stadtverordneter a.D. k.A.
Höpp, Günter k.A.
Krämer, Frank k.A.
Lauer, Bernd k.A.
Lehr, Monika Stadträtin a.D. k.A.
Mayer, Holger k.A.
Schumann, Angela k.A.
Sperling, Christopher Stadtverordneter k.A.
Wawrzik, Dr. Ulrich k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
100,00%
26,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2011 eine Vergütung von 52 TEUR.
Unternehmensgegenstand ist das Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der
Region Südhessen gelegenen Übertragungsnetzes zu Telekommunikationszwecken und das Entwickeln
und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen. Das Unternehmen betreibt den Daten- und
Informationsaustausch auch zwischen kommunalen Einrichtungen und wird damit auch im Interesse
der Bürger der Stadt Darmstadt tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem
Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen bestimmt sind. Sie kann
Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.
- 411 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 8.303
Vorräte 343 900 226
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 4.505 2.222 2.832
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 3.455 3.980 2.431
Rechnungsabgrenzungsposten 49 31 29
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 14.033
Gezeichnetes Kapital 1.025 1.500 1.500
Kapitalrücklage 10.983 9.316 9.316
Gewinnrücklagen 1.300 0 0
Bilanzergebnis 725 3.325 3.223
Empfangene Ertragszuschüsse 203 187 170
Rückstellungen 4.371
Verbindlichkeiten 18.872
Rechnungsabgrenzungsposten 988 974 1.141
Passive latente Steuer 0 1.319 1.485
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -1.512 
Sonstige Steuern -5 
Jahresergebnis
-16 
-1.791 
-5 
671 3.325 3.223
-5 
38
-3 
-402 
0
0
-3.807 
0
0
-1.646 
-345 
22
-1.825 
0
18
-664 
-12.359 
-6.787 
-3.909 
-1.826 
-10.892 
-6.240 
-6.210 
-1.851 
29.873
27.148
557
95
28.898
-0 
151
824
2.666
-657 
0
64.900
25
0
-688 
-57 
14.142
36.679
30.793
-22.884 
14.039
25.749
5.489
36.311
28.910
29.049
-27.207 
36.311
29.546
-22.867 
28.431
5.0342.321
5.564 5.691
30.115
23.985
0
2
5.235
326
7.102
36.679
3.545
27.800
631
38.467
16.513
5.789
38.467
24.000
326
-674 
99
28.335
3.994
15.483
-684 
0
0
2011
0
0
28.575
-11.209 
-6.042 
4.737
308
239
- 412 -
HSE Medianet GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 14.033
davon Gezeichnetes Kapital 1.025
Eigenkapitalquote 36,5% 38,6% 38,7%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 215
Verschuldungsgrad 174,1%
Anlagendeckungsgrad 2 52,9%
Liquidität 3. Grades 38,9%
Investitionen 11.194 4.500
Investitionsquote 37% 13% 15%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,3%
Eigenkapitalrentabilität 4,8%
Gesamtkapitalrentabilität 1,7%
Materialintensität 41,4% 39,2%
Rohertrag 16.690 17.126
EBIT
EBITD
A
ROCE 3,4%
Personal
Personalintensität 22,7%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 95 97 95
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 71 64 64
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
21,1%
159,4% 158,6%
0
23,0%
-1.030
1.500
23,5%
0
-2.359
8.899
38,3%
13,4%
39,4%
21,9%
12,8%
14.142 14.039
9.5049.475
54,8% 52,6%
31,7%
11,4%
16.908
5.5662.689 5.697
12,0%
9,1% 8,9%
3.745
1.500
- 413 -
HSE Medianet GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die HSE Medianet GmbH (HSE Medianet), ein regionaler Telekommunikationsanbieter mit ei-
gener Infrastruktur, bietet Produkte und Lösungen für Privat- und Geschäftskunden im Bereich 
von Daten-, Telefonie- und Internetdiensten bi s zur Realisierung von komplexen Kundenprojek-
ten mit entsprechenden Dienstleistungs- und Serviceverträgen an.  
 
Die HSE Medianet setzte im Geschäftsjahr 2011 weiterhin das profitable Wachstum fort. Sie 
hat in 2011 im Bereich neue Technologien Maßnahmen eingeleitet, um neue Produkte an den 
Markt zu bringen. Zudem erfolgte durch die Übertragung des Glasfasernetzes der HSE Südhes-
sische Energie AG (HSE) auf die HSE Medianet  eine Neuordnung der für den Konzern zu 
erbringenden Dienstleistungen. 
 
Der Umsatz der HSE Medianet erhöhte sich auf 28.910 TEUR (27.148 TEUR im Geschäftsjahr 
2010). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäft stätigkeit beträgt rd. 5.034 TEUR gegenüber 
4.900 TEUR  im Vorjahr. Für den Anstieg sind insbesondere reduzierte Abschreibungen auf 
immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen verantwortlich.  
 
Der Schwerpunkt der Investitionen im Jahr 2011 in Höhe von rd. 4.500 TEUR lag im Ausbau 
des Leitungsnetzes und der Systemtechnik. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte im We-
sentlichen über den Cash-Flow (J ahresergebnis zzgl. Abschreibu ngen). Die Eigenkapitalquote 
der HSE Medianet beträgt 38,7 %.  
 
Die HSE Medianet erwartet auch in den komme nden Geschäftsjahren ein stabiles Wachstum 
aus den Kundensegmenten Großkunden und Carrier. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte durch BW PARTNER, 
Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt haben. 
 
- 414 -
HSE Medianet GmbH

993986
858
0
200
400
600
800
1.000
1.200
201120102009
21.53222.420
13.028
2009
5.000
25.000
15.000
0
20112010
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 HSE Entsorgung AG sowie deren Beteiligungsgesellschaften 
 Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
 Beteiligungsgesellschaften des EAD: 
 
 
 
 
 HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 
 ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 
 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
Die strategischen Ziele innerhalb des Geschäftsfelds gliedern sich 
in die Bereiche Abfallentsorgung, Abwasserreinigung , Kanalbetrieb 
sowie in die durch den ZAS erbrachten Leistungen. 
Bei der Abfallentsorgung nutzen der EAD und seine Töchter 
Wachstumschancen insbesondere in den Segmenten gewerbliche 
Abfälle und Containerdienste. Ziel  ist es, die Möglichkeiten der 
Energiegewinnung aus Abfällen langfristig auszubauen. 
Die Ziele der Bereiche Abwasserreinigung und Kanalbetrieb orien-
tieren sich in erster Linie an der Maßgabe, die Leistungen für die 
Bürgerinnen und Bürger weiterhin kostengünstig anbieten zu kön-
nen. 
Der ZAS verfügt über hoch spezia lisierte Anlagen und die Möglich-
keit, die bei der Verbrennung ents tehende Abwärme weiter zu nut-
zen und auch zu vertreiben. Die Sicherung der Auslastung des 
Müllheizkraftwerks wird forciert. Weiter werden die Möglichkeiten 
zur O
ptimierung von Stoffströmen genutzt. 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
Der ZAS arbeitet gemeinsam mit der TU Darmstadt an einem For-
schungsprojekt, das sich mit der Entwicklung von Strategien zur
 
nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume am Rande von Metro-
polregionen befasst. Gemeinsam mit der TU Darmstadt arbeitet der
 
EAD regelmäßig an Projekten, die sich mit innovativen Lösungsan-
sätzen der Abfallbeseitigung befassen.  
Auszeichnung 
 
 ARGE Meinhardt/ DED 
 ARGE Kilb/DED 
 awaTech GmbH 
 biolog GmbH 
 
 Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-
GmbH (DED) 
 Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten

- 416 -

ARGE Kilb / DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: April 2011
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hofmann, Bernd 0 TEUR
Kleindiek, Sabine 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung erhält keine Vergütung durch die Gesellschaft.
50,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Kilb Städtereinigung GmbH 50,00%
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen für
Autobahnraststätten.
- 417 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 0
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 0 0 45
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 0 0 1
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 0 0 0
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-2 
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
-110 
0
0
46
46
110
0
0
46
0
0
0
00
00
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
110
0
46
0
0
0
2011
0
0
110
-108 
0
0
0
0
- 418 -
ARGE Kilb / DED

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 0
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 0,0%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,0%
Materialintensität 0,0% 98,0%
Rohertrag 0 2
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 0,0%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
0,0% 0,0%
0
0,0%
46
0
0,0%
0
0
0
0,0%
100,0%
0,0%
0,0%
0,0%
00
00
0,0% 0,0%
100,0%
0,0%
0
000
0,0%
0,0% 0,0%
0
0
- 419 -
ARGE Kilb / DED

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
In 2011 wurden Umsatzerlöse von 110 TEUR erzielt.   
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2011 ein ausgeglichenes Ergebnis von 0 TEUR aus.  
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE umfasst ausschließlich die Reinigungsdienstleistungen für das 
Amt für Straßen und Verkehrswesen Darmstadt. 
 
Der Jahresabschluss wurde von Vertretern der Gesellschafter geprüft. Den entsprechenden 
Gewinnverwendungsbeschluss haben die Gesellschafter unterschrieben. 
 
- 420 -
ARGE Kilb / DED

ARGE Meinhardt/DED
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 2004
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Kleindiek, Sabine 0 TEUR
Meinhardt, Frank-Steffen 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
50,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen zur Entsorgung von Abfällen
jeglicher Art.
- 421 -

Bilanz (TEUR) 2009 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 292
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 196 278 315
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 96 7 12
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 22
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 22 18 16
Rückstellungen 0
Verbindlichkeiten 270
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
-0 
0
22 18
0
0
0
16
0
-0 
0
0
0
0
-0 
0
0
0
0
0
00
0
00
-881 
0
0
-4 
-637 
907
659
0
0
907
0
0
0
22
-10 
0
0
18
0
0
-10 
0
18
285
0
-829 
16
0
327
327
855
907
-885 
327
0
-641 
659
1622
18 26
0
0
2010
0
0
285
285
0
292
0
292
0
0
0
-4 
0
0
267
659 855
00
311
0
855
-825 
0
0
-4 
0
0
0
0
- 422 -
ARGE Meinhardt/DED

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 22
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 7,5% 6,4% 4,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 105
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 108,2%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,4%
Eigenkapitalrentabilität 100,0% 100,0%
Gesamtkapitalrentabilität 7,5% 6,4% 4,9%
Materialintensität 97,1% 96,5%
Rohertrag 26 30
EBIT
EBITD
A
ROCE 94,7%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
>1.000% >1.000%
0
100,0%
44
0
22
96,6%
102,8%
106,9%
0,0%
100,0%
18 16
2618
0,0% 0,0%
105,2%
1,9%
22
1822 26
2,8%
0
-3
0
0
- 423 -
ARGE Meinhardt/DED

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
In 2011 wurden Umsatzerlöse von 855 TEUR erzielt. Der um rund 30% höhere Umsatz gegen-
über Vorjahr resultiert aus der Umstellung der Verrechnungsmodalitäten bei der Abfallein-
sammlung bei einem Großkunden. Der Stoffstrom blieb unverändert. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2011 ein Gewinn von 16 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der ARGE war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Geschäftsumfang der ARGE wird nach wie vor von den Umsätzen mit einem Darmstädter 
Großunternehmen dominiert (97%). 
 
Der Jahresabschluss wurde von Vertretern der Gesellschafter geprüft. Den entsprechenden 
Gewinnverwendungsbeschluss haben die Gesellschafter unterschrieben. 
 
- 424 -
ARGE Meinhardt/DED

awaTech GmbH
Anschrift: Robert-Bunsen-Str. 67-69, 64579 Gernsheim
Kontakt: 06258/ 903 990 sowie www.awatech.org
Gründung: 23.01.1984
Handelsregister: HRB 54476, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Bittner, Thomas k.A.
Richter, Meik k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Die Erbringung von Abwasserdienstleistungen (Kanalreinigung und -notdienst, TV-Inspektion für Kanäle).
Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Einsammlung und Verwertung kommunaler und gewerblicher
Nass- und Flüssigabfälle.
- 425 -

Bilanz (TEUR) 2009 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 603
Vorräte 36 20 14
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 399 403 672
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 168 267 184
Rechnungsabgrenzungsposten 12 13 15
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 307
Gezeichnetes Kapital 202 202 202
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 104 239 433
Rückstellungen 95
Verbindlichkeiten 625
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -54 
Sonstige Steuern -12 
Jahresergebnis
0
-78 
-13 
104 136
0
0
3
194
0
-20 
0
0
0
0
-46 
-10 
1
0
-18 
0
126 35
-17 
00
-374 
-1.271 
-176 
-1.030 
-355 
3.032
2.979
-16 
0
2.975
35
0
22
177
-25 
0
0
202
2
0
-27 
0
442
1.142
684
-3.089 
636
681
869
1.568
3.370
3.010
-2.854 
1.568
440
-2.870 
3.088
285160
219 310
412
433
2010
6
0
690
1.142
-1.309 
1.027
2
1.027
410
0
-123 
-1.086 
3
0
531
2.963 3.364
170 300
632
-17 
3.399
-389 
-1.380 
-198 
-1.122 
0
0
-6 
0
- 426 -
awaTech GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 307
davon Gezeichnetes Kapital 202
Eigenkapitalquote 29,9% 38,7% 40,6%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 625
Verschuldungsgrad 235,0%
Anlagendeckungsgrad 2 74,5%
Liquidität 3. Grades 83,8%
Investitionen 161 244
Investitionsquote 39% 52% 36%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 3,5%
Eigenkapitalrentabilität 34,0% 30,7%
Gesamtkapitalrentabilität 10,1% 11,9% 12,4%
Materialintensität 12,3% 11,5%
Rohertrag 2.635 2.975
EBIT
EBITD
A
ROCE 16,6%
Personal
Personalintensität 41,9%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 28 33 33
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 45 40 42
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
40,6%
158,6% 146,6%
0
30,5%
101
202
300
11,5%
19,0%
98,5%
42,4%
16,6%
442 636
508395
100,5% 93,0%
93,3%
5,8%
2.608
219177 310
4,6%
0
-94
227
202
- 427 -
awaTech GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2009 in die awaTech GmbH mit Sitz in Gernsheim umge-
wandelt. Alleiniger Gesellschafter ist seit dem 01.01.2009 die DRZ GmbH. Die Geschäftsfelder 
der Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, Kanalinspektion, Flüssigtransporte und 
Industriereinigung. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden Umsatzerlöse vo n 3.370 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten 
sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 35 TEUR verbucht werden. 
 
Die awaTech weist zum 31.12.2011 ein Jahresüberschuss von 194 TEUR aus. Der Gewinn wird 
auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden insgesamt 244 TEUR  investiert. Hauptant eil der Investitions-
ausgaben war der Kauf eines Großfahrzeuges für die Kanalreinigung. Ein neues TV-Fahrzeug 
und eine neue Luftförderanlage zur Industriereinigung am Standort Frankfurt-Höchst wurden 
geleast. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard aus Kriftel 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt der Beri chterstellung noch nicht abgeschlossen. Ein 
uneingeschränkter Bestätigungsvermerk wird jedoch erwartet. 
 
- 428 -
awaTech GmbH

biolog GmbH
Anschrift: Hardtweg 42, 64572 Büttelborn
Kontakt: -
Gründung: 10. März 2008
Handelsregister: HRB 86794, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 33,33%
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Krause, Wolfgang k.A.
Lettermann, Matthias k.A.
Patsch, Markus k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand der Gesellschaft ist die Einsammlung, Aufbereitung und Vergärung verwertbarer
organikhaltiger Abfälle jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit im Zusammenhang
stehenden Geschäfte und Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, nach Bedarf weitere Aufgaben
zu übernehmen und alle Rechtsgeschäfte zu tätigen, die den Gesellschaftzweck unmittelbar oder
mittelbar fördern. Die Gesellschaft kann sich zur Erledigung ihrer Aufgaben geeigneter Dritter bedienen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Jakob Becker Entsorgungs GmbH 33,33%
33,33%
Die Bezüge der Geschäftsleitung beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 in Summe auf 9 TEUR.
- 429 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 368
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 167 165 199
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 201 238 196
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
103 116 166
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 0
Gezeichnetes Kapital 75 75 75
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -178 -191 -241 
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 103 116 166
Rückstellungen 6
Verbindlichkeiten 2.252
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
0
0
-141 -13 -51 
0
2
0
-127 
0
0
-156 
0
0
0
-125 
0
-93 
0
1
-87 
-418 
0
-143 
-70 
-633 
-9 
-120 
-51 
573
928
0
0
573
0
0
0
-16 
-82 
0
0
-13 
0
0
-82 
0
0
2.150
1.567
-1.094 
0
1.567
395
2.129
1.124
573
-589 
2.129
1.631
-856 
929
-51 -141 
74 31
1.787
1.631
0
0
0
0
403
2.150
14
928
1
2.258
2.136
0
2.258
1.787
0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
0
0
1.124
24
2.104
-88 
0
0
2011
0
0
1.125
-791 
-55 
0
0
2
- 430 -
biolog GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 0
davon Gezeichnetes Kapital 75
Eigenkapitalquote 0,0% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 290
Verschuldungsgrad 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 16,3%
Investitionen 364 92
Investitionsquote 20% 0% 6%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -24,6%
Eigenkapitalrentabilität 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität -6,2%
Materialintensität 72,9% 70,3%
Rohertrag 155 333
EBIT
EBITD
A
ROCE -0,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 1
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 00 5 5
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
4,8%
0,0% 0,0%
0
0,0%
-31
75
0,0%
0
-116
104
68,2%
1,5%
18,8%
1,0%
3,6%
00
187217
0,0% 0,0%
18,6%
-4,5%
295
74-16 31
-1,4%
-0,6% -2,4%
0
75
- 431 -
biolog GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Aufbereitungsanlage der bioLOG GmbH ging im Februar 2009 in Betrieb. Im Geschäftsjahr 
2011 wurden 20.043 Tonnen verarbeitet. Die Umsatzerlöse betrugen 1.124 TEUR. Die Anlage 
war im gesamten Jahresverlauf voll ausgelastet. 
 
Die biolog weist zum 31.12.2011 ein Jahresfehlbe trag von 51 TEUR aus. Der Verlust wird auf 
neue Rechnung vorgetragen.  
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden für technische Anlagen, Arbeitsmaschinen und Betriebsausstat-
tung Investitionen von 92 TEUR getätigt. 
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klug & Engelhard aus Kriftel 
geprüft. Die Prüfung wurde zum 02.05.2012 beendet und mit einem uneingeschränkten Bestä-
tigungsvermerk versehen. 
 
- 432 -
biolog GmbH

Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: -
Gründung: 07.08.2003
Handelsregister: HRB 9020, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungen
ARGE Kilb / DED
ARGE Meinhardt/DED
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Kleindiek, Sabine 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Lindscheid, Brigitte Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete 0 TEUR
Nissen, Jes Peter Stadtrat 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Durchführung von Entsorgungs- und sonstigen
Dienstleistungen für Unternehmen im Großraum Darmstadt.
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
50,00%
50,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 433 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 48
Vorräte 02 94 3
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 16 18 131
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 33 5 19
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 40
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis 15 10 6
Rückstellungen 1
Verbindlichkeiten 7
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern 0
Jahresergebnis
0
2011
8
0
475
-474 
0
0
0
3
0
0
0
0
472
4
159
48
16
0
48
0
0
0
0
0
0
52
52
1
9
1
2
-14 -12 
0
0
-5 
9
-18 
193
0
-24 
10
0
-487 
31
0
193
193
472
0
35
52
8
0
0
-5 
0
0
-0 
9
9
0
0
9
0
0
0
-9 
-15 
0
0
-3 
-21 
0
0
-3 
0
0
0
-0 
11
11
-13 
9
0
9
0
0
0
0
0
0
2 -5 -5 
0
0
0
- 434 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 40
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 82,8% 67,0% 15,9%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 7
Verschuldungsgrad 20,8%
Anlagendeckungsgrad 2 0,0%
Liquidität 3. Grades 580,6%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 21,3%
Eigenkapitalrentabilität 4,9%
Gesamtkapitalrentabilität 4,1%
Materialintensität 161,4% 100,0%
Rohertrag -6 -3
EBIT
EBITD
A
ROCE 4,2%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigt
e 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
-9,4% -2,4%
0
25
-52- 4
-52,7%
-4-5
0,0% 0,0%
119,0%
-1,0%
-12
0,0%
-9,6%
35 31
205,0%
-3,7%
302,8%
2
-14,9%
143
25
-14,1%
0
9
0,0%
49,3% 527,2%
0
- 435 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
In 2011 wurden Umsatzerlöse für die Einsamml ung von Leichtstoffver packungen und Altglas 
im Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt vo n 472 TEUR erzielt. Darüber hinaus konnten 
Beteiligungserträge in Höhe von 8 TEUR verbucht werden. 
 
Die Gesellschaft weist zum 31.12.2011 ein Verlus t von 5 TEUR aus. Der Verlust wird auf neue 
Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine Investitionen getätigt. 
 
Die Liquidität der DED GmbH war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
  
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers 
geprüft. Die Prüfung ist zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht abgeschlossen. Es wird je-
doch mit der Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerks gerechnet. Die vorlie-
genden Jahresabschlusszahlen 2011 sind daher vorläufig. 
 
- 436 -
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)

Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: drz-gmbh@darmstadt.de
Gründung: 16.08.2005
Handelsregister: HRB 9617, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Beteiligungen
awaTech GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Feudtner, Ralf 0 TEUR
Krause, Wolfgang 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist die Sortierung, das Recycling und die Umladung von Abfällen und
Abfallstoffen jeglicher Art und jeglicher Herkunft sowie alle damit in Zusammenhang stehenden
Geschäfte und Dienstleistungen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
Meinhard Städtereinigung GmbH & Co. KG 50,00%
50,00%
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.
- 437 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.041
Vorräte 51 89 80
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 532 235 312
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 457 604 288
Rechnungsabgrenzungsposten 0 6 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 109
Gezeichnetes Kapital 25 25 25
Kapitalrücklage 200 200 200
Gewinnrücklagen 000
Bilanzergebnis -116 -12 11
Rückstellungen 53
Verbindlichkeiten 1.853
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -27 
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
2.530
-1.373 
-165 
0
202
-6 
-66 
0
0
0
2.536
53
1.116
2.015
1.450
0
2.015
772
202
0
0
0
202
928
1.732
69
2.480
-22 
-164 
196 99
975
596
47
2.628
-2.727 
1.404
798
-2.262 
2.457
724
-2.432 
236
521
680
1.404
2.536
0
213
1.732
-52 
0
0
131
2
0
-54 
2.629
2.480
0
0
2.628
0
0
1
-98 
-1.694 
-158 
-217 
-668 
-1.221 
-155 
-218 
-657 
-223 
0
0
12
-66 
0
-671 
0
2
-64 
-0 
5
0
-72 
0
0
-152 104 23
0
-23 
-0 
- 438 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 109
davon Gezeichnetes Kapital 25
Eigenkapitalquote 5,4% 12,3% 16,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung 197
Verschuldungsgrad >1.000%
Anlagendeckungsgrad 2 11,2%
Liquidität 3. Grades 54,6%
Investitionen 292 191
Investitionsquote 30% 5% 26%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -5,8%
Eigenkapitalrentabilität -140,2%
Gesamtkapitalrentabilität -7,6%
Materialintensität 64,4% 54,2%
Rohertrag 934 1.163
EBIT
EBITD
A
ROCE -4,6%
Personal
Personalintensität 6,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 4 4 4
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 39 39 41
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
6,0% 1,6%
41
25
196-98 99
4,2%
322413
26,6% 32,6%
58,2%
0,9%
1.259
6,3%
11,2%
213 236
49,7%
6,1%
61,1%
121
9,7%
-335
25
48,9%
0
-403
6,5%
714,4% 495,7%
0
- 439 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Der Geschäftsverlauf der Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) gegenüber dem Vorjahr 
zeigt eine Ausweitung der Vermarktung von Ku nststoffen und Folien. In 2011 wurden Umsatz-
erlöse von 2.536 TEUR erzielt.  
 
Die DRZ weist zum 31.12.2011 ein Jahresüberschuss von 23 TEUR aus. Der Gewinn wird auf 
neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden insgesamt 191 TE UR investiert, im Wesentlichen für einen 
Greif-Bagger zum Vorsortieren.  
 
Die Liquidität der Gesellschaft war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Die DRZ GmbH ist seit dem 01.01.2009 alleinig er Gesellschafter der awaTech GmbH mit Sitz 
in Gernsheim. Die Geschäftsfelder dieser Gesellschaft umfassen die Bereiche Kanalreinigung, 
Kanalinspektion, Flüssigtransporte und Industriereinigung. 
 
Der Jahresabschluss wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Gesellschaft Klug & En-
gelhard aus Kriftel geprüft. Die Prüfung wurd e zum 27.04.2012 beendet und mit einem unein-
geschränkten Bestätigungsvermerk versehen. 
 
- 440 -
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)

Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)
Anschrift: Sensfelderweg 33, 64293 Darmstadt
Kontakt: 01803/133 310 sowie www.ead.darmstadt.de
Gründung: 01.01.1995
Handelsregister: -
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Träger
Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs GmbH (DED GmbH)
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ)
biolog GmbH
Organe der Gesellschaft
Betriebsleitung
Betriebskommission
Stadtverordnetenversammlung
Magistrat
Betriebsleitung
Name, Vorname Position              Vergütun
g
Kleindiek, Sabine 1. Betriebsleitung 115,5 TEUR
Bezüge der Betriebsleitung
Betriebskommission
Name, Vorname Titel Position              Vergütung
Lindscheid, Brigitte Stadträtin Vorsitzende 0 TEUR
Ahrend, Dr. Klaus-Michael 0 TEUR
Busch, Birgit Personalrat 0 TEUR
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin 0 TEUR
Heldmann, Thomas 0 TEUR
Kins, Wilhelm Stadtverordneter 0 TEUR
Krieger, Dr. Natalie Stadtverordnete 0 TEUR
Schellenberg, André Stadtkämmerer 0 TEUR
Seidler, Sabine Stadträtin 0 TEUR
Siebel, Michael Stadtverordneter, MdL 0 TEUR
Wackermann, Prof. Dr. Reiner 0 TEUR
Weber, Horst Personalrat 0 TEUR
Weidner, Felix Stadtverordneter 0 TEUR
Bezüge der Betriebskommission
Zweck des Eigenbetriebs ist die Tätigkeit in allen Angelegenheiten der Vermeidung, Verwertung und
Beseitigung von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe/ Institutionen/
Dienstleistungsbereiche sowie auf öffentlichen Flächen und bei Einrichtungen der Stadt, die Reinigung
öffentlicher Straßen und Wege nach Maßgabe der Straßenreinigungssatzung, die Durchführung der
Straßenverkehrssicherungspflicht im Winter sowie der Betrieb der Werkstätten und des Betriebshofes
der Stadt Darmstadt (inkl. Unterhaltung, Wartung, Neuanschaffung, Einsatzsteuerung der Schulbusse).
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten keine Bezüge.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Soweit die Aufgaben
nicht zu den in § 121 Abs. 2 HGO aufgezählten Tätigkeiten gehören, sind die Voraussetzungen des § 121
Abs. 1 HGO erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs. 1 Satz 2 HGO.
100,00%
50,00%
33,33%
100,00%
Die Vergütung der 1. Betriebleitung belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 115,5 TEUR.
- 441 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 29.274
Vorräte 656 491 509
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 3.961 6.074 5.909
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 24.657 11.639 9.302
Rechnungsabgrenzungsposten 34 35 33
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 12.529
Gezeichnetes Kapital 6.200 6.200 6.200
Kapitalrücklage 0 2.829 2.829
Gewinnrücklagen 3.185 3.538 4.030
Bilanzergebnis 3.144 10.552 10.663
Rückstellungen 5.184
Verbindlichkeiten 32.368
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -86 
Sonstige Steuern -47 
Jahresergebnis
0
2011
0
0
49.437
-21.299 
-21.479 
143
3.511
854
-893 
0
0
126
48.583
7.021
36.007
50.081
35.300
222
50.081
18.953
1.598
0
0
180
3.613
18.204
66.751
8.333
47.025
1.286
396
1.062 608
20.773
44.719
-41 
45.203
-45.145 
66.750
48.512
-47.249 
48.312
50.997
-48.829 
23.722
47.343
15.720
66.750
48.457
-740 
23.118
66.751
-649 
0
01.048
411
0
-1.060 
45.616
46.932
0
94
45.189
0
14
413
471
-21.051 
-19.138 
-2.796 
-2.507 
-21.223 
-20.724 
-2.414 
-2.543 
-3.265 
0
0
-34 
-75 
0
-2.787 
274
605
-15 
-43 
561
0
-636 
0
0
319 175 -154 
0
-20 
-93 
- 442 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 12.529
davon Gezeichnetes Kapital 6.200
Eigenkapitalquote 25,0% 34,6% 35,5%
Bankverbindlichkeiten 28.286
Veränderung Verschuldung -213
Verschuldungsgrad 299,7%
Anlagendeckungsgrad 2 206,2%
Liquidität 3. Grades 403,4%
Investitionen 4.153 13.111
Investitionsquote 20% 65% 26%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,7%
Eigenkapitalrentabilität 2,5%
Gesamtkapitalrentabilität 0,6%
Materialintensität 46,1% 43,1%
Rohertrag 24.152 27.284
EBIT
EBITD
A
ROCE 2,3%
Personal
Personalintensität 42,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 502 612 626
davon Auszubildende 14 20 21
Personalaufwand je Beschäftigt
e 38 34 34
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,3% -0,2%
31.619
6.200
1.337471 608
0,4%
3.8734.132
116,0% 108,1%
135,5%
-0,3%
25.803
42,9%
2,0%
23.118 23.722
43,9%
1,6%
174,1%
2.885
-0,6%
708
6.200
0,8%
29.633
2.932
43,4%
188,7% 181,4%
27.914
- 443 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
In 2011 wurden Umsatzerlöse über alle Gesc häftsbereiche von 48.457 TEUR erzielt. Darüber 
hinaus konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 854 TEUR verbucht werden. 
 
Der Eigenbetrieb weist zum 31.12.2011 ein Jahr esfehlbetrag von 154 TEUR aus. Der Verlust 
wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
 
Im Geschäftsjahr 2011 wurden insgesamt 13.111  TEUR investiert. Für Fahrzeugtechnik wur-
den 1.577 TEUR, für Container 317 TEUR und für Baumaßnahmen 10.347 TEUR ausgegeben. 
Der Restbetrag verteilt sich auf Hardware, Software und Sonstiges. 
 
Die Liquidität des Eigenbetriebs war in 2011 jederzeit gewährleistet. 
 
Der EAD hat Ende August 2011 am neuen Betrieb sstandort im Sensfelderweg die Arbeit aufge-
nommen. Die bisher im Stadtgebiet verteilten Altstandorte wurden auf den Eigenbetrieb Im-
mobilienmanagement übertragen. 
 
Der Jahresabschluss wird von der Wirtschaftsp rüfungsgesellschaft Pr ice WaterhouseCoopers 
geprüft. Die Prüfung wurde zum 24.05.2012 beendet und mit einem uneingeschränkten Bestä-
tigungsvermerk versehen. 
 
 
- 444 -
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
Anschrift: In den Leppsteinswiesen 9, 64380 Roßdorf
Kontakt: -
Gründung: 30.06.1998
Handelsregister: HRB 7525, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Entsorgung AG
Beteiligungen
Enviro Chemie GmbH
ENVIRO Consulting & Automatisierungs GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Hupfer, Gottlieb k.A.
Wawrzik, Dr. Ulrich k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
75,00%
100,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Aquaedukt GbR mit beschränkter Haftung, Roßdor
f 25,00%
Der Gegenstand des Unternehmens umfasst Gründung, Erwerb, Finanzierung, Veräußerung, Beteiligung
an, Verwaltung und Leitung von Gesellschaften, die die Herstellung, den Vertrieb und die Montage von
Anlagen für Wasser- und Abwasserbehandlung, den Import und den Vertrieb von chemisch-technischen
Produkten, sowie die Erbringung von Consulting-, Ingenieur- und Dienstleistungen zur
Prozessoptimierung und Automatisierung von Produktionsanlagen und das Betreiben wassertechnischer
Anlagen.
- 445 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 19.603
Vorräte 2.454 6.447 4.429
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 10.055 12.398 10.854
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 7.094 2.234 4.489
Rechnungsabgrenzungsposten 360 227 209
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 9.647
Gezeichnetes Kapital 2.000 2.000 2.000
Kapitalrücklage 111
Gewinnrücklagen 1.767 1.976 2.165
Bilanzergebnis 5.879 7.222 6.536
Rückstellungen 7.162
Verbindlichkeiten 20.196
Rechnungsabgrenzungsposten 0 107 0
Passive latente Steuer 0 255 297
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -1.413 
Sonstige Steuern -66 
Jahresergebnis
68
-800 
-129 
2.038 2.543 1.579
-64 
100
0
-1.030 
0
0
-2.049 
0
1
-1.084 
-929 
0
-8.841 
0
71
-1.001 
-38.229 
-18.519 
-1.673 
-8.450 
-40.997 
-19.361 
-1.781 
-8.010 
70.654
74.524
-465 
127
63.443
5.976
127
1.107
4.115
-907 
0
146
4.080
49
0
-1.102 
-57 
11.200
39.427
18.557
-73.811 
10.703
13.526
19.772
38.538
75.526
69.546
-66.538 
38.538
18.121
-70.481 
75.562
2.4393.186
5.081 3.346
17.042
12.679
0
0
3.613
1.830
21.079
39.427
7.747
74.186
1.376
37.005
20.118
4.219
37.005
12.658
165
78
30
75.634
7.918
19.620
-1.072 
0
0
2011
0
0
77.157
-42.228 
-20.692 
3.252
1.779
1.523
- 446 -
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 9.647
davon Gezeichnetes Kapital 2.000
Eigenkapitalquote 26,1% 28,4% 27,8%
Bankverbindlichkeiten 13.303
Veränderung Verschuldung 901
Verschuldungsgrad 283,6%
Anlagendeckungsgrad 2 140,5%
Liquidität 3. Grades 150,1%
Investitionen 3.624 2.463
Investitionsquote 21% 24% 13%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,9%
Eigenkapitalrentabilität 21,1%
Gesamtkapitalrentabilität 5,5%
Materialintensität 54,1% 54,7%
Rohertrag 31.318 33.406
EBIT
EBITD
A
ROCE 11,8%
Personal
Personalintensität 26,2%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 288 310 316
davon Auszubildende 14 14 14
Personalaufwand je Beschäftigte 64 62 65
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
26,8%
252,0% 260,1%
14.126
14,8%
-498
2.000
22,7%
13.934
-78
5.897
54,3%
10,1%
163,7%
25,6%
12,6%
11.200 10.703
5.5426.754
144,5% 139,6%
167,2%
2,1%
33.189
5.0814.116 3.492
3,4%
6,5% 4,1%
4.381
2.000
- 447 -
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die Enviro Mondial GmbH ist die Holding-Gesellschaft der Enviro-Gruppe. Sie hat selbst kein 
operatives Geschäft. Die Enviro-Gruppe umfasst im Einzelnen die EnviroChemie GmbH als ope-
rative Hauptgesellschaft, die Enviro DTS-Wasse r-Abwasser-Technik GmbH, Friedberg, als Spe-
zialisten für die Abwasserbehandlung im Bere ich Krankenhaus, Labor und Biotechnologie; die 
Falk GmbH Prozesswasser-Technik, Westerburg, Spezialist für industrielle Wasseraufbereitung 
und –behandlung, die Enviro Consulting & Auto matisierung GmbH, Roßdorf, die derzeit keine 
Umsatzaktivitäten hat, die Enviro Falk AG, Schweiz, als Lieferanten für standardisierte Abwas-
serbehandlungstechnik für den Schweizer Markt sowie Vertriebsgesellschaften in Rußland, 
Rumänien, Polen, Holland und Österreich.  
 
Umsatz und Auftragseingang im Geschäftsjahr 2011 haben die Vorjahreswerte leicht über-
schritten. Die EnviroChemie Gm bH mit ihren Tochtergesellsch aften hat sich zum deutschen 
Marktführer für Industrieabwassertechnik entwickelt und wächst durch Exporterfolge und den 
Ausbau des Servicegeschäfts weiter über dem Marktdurchschnitt. Der Auftragsbestand im Teil-
konzern lag zum Jahresende bei rd. 54 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2011 übte die Finanz- und 
Wirtschaftskrise nur noch sehr geringe negative Auswirkungen auf die Nachfrage nach Produk-
ten der Enviro-Gruppe aus.  
 
Der Umsatz der Enviro-Gruppe betrug im Gesc häftsjahr 2011 75.526 TEUR (im Vorjahr rund 
74.524 TEUR). Der Jahresüberschuss der Enviro-Gruppe beträgt 1.579 TEUR (im Vorjahr rund 
2.543 TEUR).  
 
Die Investitionen innerhalb der Enviro-Gruppe be liefen sich auf ca. 2.463 TEUR. Die Investitio-
nen betreffen im Wesentlichen den Erwerb von Sachanlagevermögen.  
 
Der Eigenkapitalanteil beträgt in der Gruppe rd. 28,1 % der Bilanzsumme und sank damit 
leicht gegenüber dem Vorjahr (28,6 %).  
 
Der vorhandene Auftragsbestand zum Jahresbegi nn sichert eine gute Auslastung aller Gesell-
schaften für die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres. Die Geschäftsentwicklung im ersten 
Quartal lässt erwarten, dass die geplante Entwicklung mindestens erreicht werden kann. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung der Jahresabschlüsse der Enviro Mondial GmbH (Holding-Gesellschaft) und der 
EnviroChemie GmbH als operative Hauptgese llschaft zum 31.12.2011 durch LPS Leistner, 
Pokoj, Schnedler Wirtschaftsprüfer Steuerberater, Rechtsanwalt hat zu keinen Einwendungen 
geführt. Es wurden die uneingeschränkten Bestätigungsvermerke erteilt. 
 
- 448 -
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)

HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRA 7149, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH, vertreten durch:
Klinger, Dr. Julia 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Wawrzik, Dr. Ulrich Vorsitzender -
Schellenberg, André Stadtkämmerer stv. Vorsitzender -
Behr, Iris Stadträtin -
Blechschmidt, Prof. Horst H. -
Föhrenbach, Karl-Peter Stadtrat -
Lehrian, Claudia -
Naundorff, Hans-Ulrich -
Nissen, Jes Peter Stadtrat -
Pakleppa, Ulrich Stadtrat -
Wagner, Prof. Dr. Martin -
Bezüge des Beirats
Die Abwasserbeseitigung des in dem Gebiet der Stadt Darmstadt anfallenden Abwassers einschließlich
des Baus, des Betriebes und der sonstigen Nutzung von technischen Anlagen zu Abwasserreinigung
sowie die Erbringung von Dienstleistungen in diesem Bereich ausschließlich für die Stadt Darmstadt.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Bezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf 350 EUR. Auf einen Einzelnachweis
wird aufgrund der geringen Gesamthöhe verzichtet.
Der Geschäftsführer erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
- 449 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.504
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 858 498 447
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 647 721 970
Rechnungsabgrenzungsposten 3.963 3.183 2.479
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 4.172 3.963
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 876 0
Kapitalanteile 110 110 110
Bilanzverlust Vorjahre 0 0 -4.282 
Rücklage 695 0 0
Bilanzergebnis 71 -4.282 209
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 4.172 3.963
Rückstellungen 104
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 60.819 55.179 49.267
Passive latente Steuer 0 5.076 4.970
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 21.917
Umsatzerlöse 21.917 21.747 18.623
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 554 656 438
Betriebsleistung 22.471
Betriebsaufwand
Materialaufwand -4.758 -5.231 -4.757 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen -6.891 -6.154 -3.286 
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.312 -6.754 -7.411 
Betriebsergebnis 3.510 4.264 3.607
Finanzergebnis -2.658 -3.339 -3.038 
Erträge aus Beteiligungen 000
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge4 1 3
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.662 -3.340 -3.040 
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 852 924 569
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -741 -335 -324 
Sonstige Steuern -39 -39 -36 
Jahresergebnis 71
66.901
10
10.034
70.298
72.369
-18.139 
10.569
-15.454 
72.369
2
66.899
0
21.747
61.724
61.723
70.298
0
1
0
67.352
67.352
1.417
59.492
1
59.492
0
1.219
13.057
58
22.403
-18.962 
550
19.061
18.623
209
- 450 -
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 876 0
davon Gezeichnetes Kapital 110 110 110
Eigenkapitalquote 1,2% 0,0% 0,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 1.147 -535 3.023
Verschuldungsgrad >1.000% 0,0%
Anlagendeckungsgrad 2 1,3% 0,0%
Liquidität 3. Grades 14,1%
Investitionen 1.000 980 1.057
Investitionsquote 1,5% 1,6% 1,8%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,3%
Eigenkapitalrentabilität 8,1% 0,0%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% 0,8% 0,3%
Materialintensität 21,2% 23,3% 25,0%
Rohertrag 17.159 16.516 13.866
EBIT 3.510 4.264 3.607
EBITDA 10.401 10.418 6.893
Kostendeckungsgrad 103,7% 102,9%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
104,1%
1,1%
0
2,5%
12,1%
0,0%
0,0%
0,0%
10,8%
- 451 -
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die in den beiden Kläranlagen der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG gereinigte Abwas-
sermenge (incl. Regenwasser) in 2011 betrug 13,9 Mio. m³ (Vorjahr 16,6 Mio. m³). 
 
Im Geschäftsjahr 2011 ist ein Umsatz in Höhe von 18.623 TEUR (Vorjahr 21.747 TEUR) erzielt 
worden. Der Materialaufwand lag bei 4.757 TEUR (Vorjahr 5.231 TEUR). Die Abschreibungen 
belaufen sich auf 3.286 TEUR (Vorjahr 6.154 TEUR). Die sonstigen be trieblichen Aufwendun-
gen betragen 7.411 TEUR (Vorjahr 6.754 TEUR).  Sie enthalten unter anderem den Personal-
aufwand für die von der HEAG Südhessische Ener gie AG (HSE) überlassenen Mitarbeiter sowie 
Aufwendungen für Mieten, Pachten, Leasing und Wartung.  
 
Nach Abzug des negativen Finanzergebnisses in Höhe von 3.048 TEUR (Vorjahr 3.340 TEUR) 
und der Steuern beträgt der Jahresüberschuss 2 09 TEUR (Vorjahr 550 TEUR). Der gleich lau-
tende Bilanzgewinn wird ausgeschüttet. 
 
Für das Jahr 2012 wird von einem Jahresüberschuss auf unverändertem Niveau ausgegangen.  
 
Alle Prüfungen seitens des Regierungspräsidiums Darmstadt sind ohne Beanstandungen abge-
schlossen worden. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wurde Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind dana ch keine Risiken bekannt, die 
für das Unternehmen bestandsgefährdend sind  und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Ge schäftsjahr 2011 erfolgte durch die Ernst & 
Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  AG, Stu ttgart, welche den uneingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
 
- 452 -
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG

HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 110, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4098
Gründung: 06.12.2004
Handelsregister: HRB 9334, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Klinger, Dr. Julia k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 27
Bilanzsumme 29
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0
Der Gesellschaftszweck ist die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an
der HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
35
0
0
27
2
0
0
0
35
27
2
0
- 453 -

- 454 -

HSE Entsorgung AG
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4091 sowie www.hse-entsorgung.de
Gründung: 23.12.1988
Handelsregister: HRB 4335, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HEAG Südhessische Energie AG (HSE)
Beteiligungen
MW-Mayer GmbH
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern)
OWAS Odenwälder Wasser- und Abwasser-Service Gmb
H
Bioenergie Aschaffenburg GmbH
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Aufsichtsrat
Hauptversammlung
 Vorstand
Name, Vorname              Vergütung
Klinger, Dr. Julia k.A.
Setz, Dr. Natalie k.A.
Bezüge des Vorstands
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Filbert, Albert Vorsitzender k.A.
Mayer, Holger 1. stv. Vorsitzender k.A.
Feuchtinger, Klaus Stadtrat a.D. 2. stv. Vorsitzender k.A.
Christmann-Neles, Berthold 3. stv. Vorsitzender k.A.
Blechschmidt, Prof. Horst H. k.A.
Busch, Gerhard Stadtrat k.A.
Ganß, Claudia k.A.
Humeau, Ives k.A.
Jourdan, Hartwig Stadtverordneter k.A.
Kaffenberger, Stefan k.A.
Koch, Jörn k.A.
Melchior, Kerstin k.A.
Nebhuth, Hans-Bernd Stadtrat a.D. k.A.
Niedermaier, Andreas k.A.
Schneider, Uwe Stadtverordneter k.A.
Bezüge des Aufsichtrats
Der Bau, der Erwerb und der Betrieb von technischen Anlagen im kommunalen Entsorgungsbereich und
in der Abwassertechnik sowie die Erbringung weiterer Dienstleistungen in diesem Bereich. Die
Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des
Unternehmens dienen. Sie ist ferner berechtigt, andere Unternehmen zu errichten, zu erwerben sowie
sich an anderen Unternehmen zu beteiligen. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise solchen
Unternehmen überlassen.
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf 63 TEUR.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
100,00%
10,00%
75,00%
29,00%
95,00%
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
- 455 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 1.900
Vorräte 3 1 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1.373 3.967 2.518
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 218 324 74
Rechnungsabgrenzungsposten 3 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 5.327
Gezeichnetes Kapital 2.560 2.560 2.560
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 1.393 258 258
Bilanzergebnis 1.374 2.073 328
Rückstellungen 1.098
Verbindlichkeiten 2.601
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -201 
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
0
2011
1.006
0
1.921
-1.501 
-690 
0
2.912
352
-129 
0
0
0
1.569
585
1.775
9.026
3.656
23
9.026
1.992
5.107
0
170
0
5.107
4.291
9.412
866
1.631
416
1.503
-393 -495 
7.123
14
87
4.325
-4.581 
5.506
5.122
-2.440 
2.047
2.914
-2.416 
3.145
1
2.592
5.506
1.569
-1 
4.891
9.412
582
0
85
2.254
2
-360 
-151 
4.912
1.631
0
0
4.274
51
0
587
331
-2.476 
-1.407 
-12 
-411 
-1.470 
-547 
-215 
-483 
-5 
0
170
-124 
1.172
1.084
-219 
2.603
3
2.647
-5 
19
0
-101 
0
0
1.374 2.051 295
-1 
210
-0 
- 456 -
HSE Entsorgung AG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 5.327
davon Gezeichnetes Kapital 2.560
Eigenkapitalquote 59,0% 52,0% 57,1%
Bankverbindlichkeiten 200
Veränderung Verschuldung -65
Verschuldungsgrad 69,4%
Anlagendeckungsgrad 2 87,2%
Liquidität 3. Grades 67,4%
Investitionen 389 0
Investitionsquote 5% 0% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 31,8%
Eigenkapitalrentabilität 25,8%
Gesamtkapitalrentabilität 15,2%
Materialintensität 50,4% 78,2%
Rohertrag 1.849 68
EBIT
EBITD
A
ROCE 19,2%
Personal
Personalintensität 28,6%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 22 14 2
davon Auszubildende 1 1 0
Personalaufwand je Beschäftigte 64 39 345
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
21,8% 5,4%
1
2.560
2.3801.585 595
125,8%
6012.392
109,2% 123,9%
136,7%
18,8%
161
26,7%
26,2%
4.891 3.145
71,8%
9,4%
112,4%
1.799
9,4%
-1.881
2.560
41,9%
200
1.054
35,9%
92,5% 75,0%
0
- 457 -
HSE Entsorgung AG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Seit der Abspaltung der Betriebsteile CAD/ GIS- Dienstleistungen/ Digitalisierung und Betriebs-
führung/ Consulting auf die HSE Technik GmbH & Co. KG in 2010 fungiert die HSE Entsorgung 
AG als Beteiligungsholding im Entsorgungsbereich. Zusammen mit ihren Tochter- und Beteili-
gungsunternehmen ist die HSE Entsorgung AG heute einer der wenigen Komplettdienstleister 
im Bereich der Abwassertechnik.  
 
Die Umsatzerlöse liegen mit rd. 1.569 TEUR rd. 62 TEUR unter dem Vorjahr. Die Personalauf-
wendungen erreichen 690 TEUR, die Erträge aus Beteiligungen 1.006 TEUR. Das Ergebnis vor 
Steuern liegt mit 87 TEUR um rd. 2.167 TEUR unter dem des Vorjahres von rd. 2.254 TEUR. 
Der Jahresüberschuss beträgt 295 TEUR. 
 
Für alle Beteiligungsgesellschaften wird für da s Geschäftsjahr 2012 wied er eine stabile Ge-
schäftsentwicklung erwartet. Au ch unter Berücksichtigung der derzeitigen konjunkturellen Si-
tuation ist davon auszugehen, dass Umsatz und Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres 
liegen werden. 
 
Den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young 
AG, Stuttgart, welche den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. 
 
 
 
- 458 -
HSE Entsorgung AG

MW-Mayer GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3250 sowie www.mw-mayer.de
Gründung: 16.04.1986
Handelsregister: HRB 7147, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
HSE Entsorgung AG
Beteiligungen
Orgabo GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Beirat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Lahmeyer, Wolfgang k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Beirat
Name, Vorname Position              Vergütun g
Klinger, Dr. Julia Vorsitzende k.A.
Croissant, Barbara k.A.
Krebs, Matthias k.A.
Wacker, Joachim k.A.
Bezüge des Beirats
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
95,00%
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Willi Maye
r 5,00%
Die Gesamtbezüge des Beirats beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf rd. 2 TEUR.
Die Herstellung und der Vertrieb von Rinden- und Erdenprodukten, von Bodenersatzprodukten und
Brennstoffen aller Art, die Durchführung von Wiederaufforstungen sowie die Entwicklung weiterer
ähnlicher Produkte und die Entwicklung von Aktivitäten, die dem Schutz der Umwelt dienen. Die
Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen, Handlungen, Unterlassungen und Geschäften berechtigt, die
mittelbar oder unmittelbar dem Gegenstand des Unternehmens dienen.
- 459 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 801
Vorräte 45 45 73
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 627 683 621
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 129 285 264
Rechnungsabgrenzungsposten 26 25 54
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 673
Gezeichnetes Kapital 256 256 256
Kapitalrücklage 204 204 204
Gewinnrücklagen 102 104 104
Bilanzergebnis 111 -46 67
Sonderposten 15 30 22
Rückstellungen 369
Verbindlichkeiten 1.024
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Passive latente Steuer 0 5 8
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern -3 
Jahresergebnis
0
4
-4 
110 -47 113
-4 
0
0
-40 
0
0
-216 
0
0
-10 
26
66
-586 
46
0
19
-4.133 
-454 
-202 
-605 
-3.705 
-474 
-193 
-536 
5.414
4.786
-8 
0
5.414
-80 
0
79
97
26
0
0
-43 
0
0
-23 
0
518
2.165
1.069
-4.694 
631
1.041
957
2.080
4.678
5.335
-5.317 
2.080
1.127
-4.987 
4.925
113124
-62 87
1.256
1.098
0
0
1
28
1.013
2.165
217
4.778
146
2.082
1.396
3
2.082
1.225
28
41
0
4.719
257
1.163
-27 
0
0
2011
49
0
4.781
-3.480 
-412 
0
28
61
- 460 -
MW-Mayer GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 673
davon Gezeichnetes Kapital 256
Eigenkapitalquote 32,3% 23,9% 30,3%
Bankverbindlichkeiten 150
Veränderung Verschuldung 148
Verschuldungsgrad 206,7%
Anlagendeckungsgrad 2 65,6%
Liquidität 3. Grades 64,4%
Investitionen 245 158
Investitionsquote 20% 7% 15%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 2,1%
Eigenkapitalrentabilität 16,4%
Gesamtkapitalrentabilität 5,3%
Materialintensität 76,3% 72,8%
Rohertrag 1.202 1.239
EBIT
EBITD
A
ROCE 10,4%
Personal
Personalintensität 8,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 13 13 11
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 35 36 37
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
8,6%
307,5% 225,5%
300
17,9%
-233
256
-9,1%
300
371
356
75,2%
9,7%
77,2%
9,6%
-1,2%
518 631
352186
72,6% 87,1%
85,4%
2,4%
1.073
-16163 136
-1,0%
-2,2% 5,4%
74
256
- 461 -
MW-Mayer GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die MW-Mayer GmbH (MW Mayer) konnte im 24. Jahr ihres Bestehens ihre führende Position 
auf dem Markt für biogene Abfälle behaupten. Mit rd. 104.000 t jährlich verwerteten Abfällen, 
vorrangig aus Südhessen und Baden-Württemberg, bleibt MW Mayer der größte in Hessen an-
sässige Klärschlammverwerter. 
 
Bei einer Gesamtleistung von rd. 4.719 TEUR hat sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr 
erhöht. Das Beteiligungsergebnis erhöht sich um rd. 3 TEUR. Der Jahresüberschuss 2011 be-
trägt rd. 113 TEUR, zzgl. des Verlustvortrags 46 TEUR ergibt sich ein Bilanzgewinn zum 
31.12.2011 in Höhe von rd. 67 TEUR. 
 
Insbesondere aufgrund des Jahresüberschusses erhöht sich gegenüber dem Vorjahr die Eigen-
kapitalquote von 23,9 % auf 30,3 %. 
 
Die Investitionen betragen 158 TEUR, sie entfallen im Wesentlichen auf technische Anlagen. 
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsfüh rung sind keine Risiken bekannt, die für das 
Unternehmen bestandsgefährdend sind und ni cht durch geeignete Gegenmaßnahmen adäquat 
gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte durch Ernst & Young 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Darmstadt, welche den un eingeschränkten Bestäti-
gungsvermerk erteilt hat. 
 
 
- 462 -
MW-Mayer GmbH

Orgabo GmbH
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 709 3261 sowie www.orgabo.de
Gründung: 10.09.1986
Handelsregister: HRB 3810, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
MW-Mayer GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Lahmeyer, Wolfgang k.A.
Bezüge der Geschäftsführung
Es wurde von der Befreiung nach § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht.
100,00%
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt, bzw. es besteht Bestandsschutz gemäß § 121 Abs.
1 Satz 2 HGO.
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Erden, Substraten und
Bodenverbesserungsmitteln sowie der Handel mit und die Verwertung von organischen Reststoffen.
- 463 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 319
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 266 297 393
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 53 134 49
Rechnungsabgrenzungsposten 0 2 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 186
Gezeichnetes Kapital 55 55 55
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 64 64 64
Bilanzergebnis 67 46 49
Rückstellungen 10
Verbindlichkeiten 123
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -19 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
0
-22 
-0 
66 45 49
-0 
3
0
-1 
0
0
-1 
0
0
-23 
2
0
-128 
0
2
2
-1.120 
0
-1 
-142 
-1.203 
0
-0 
-137 
1.344
1.407
0
0
1.339
0
0
4
87
3
0
0
64
3
0
-0 
0
165
438
4
-1.316 
168
4
442
446
1.384
1.339
-1.257 
446
5
-1.345 
1.407
7189
62 68
0
5
0
0
0
0
431
438
9
1.407
0
319
264
0
319
0
0
0
0
1.384
15
263
-0 
0
0
2011
0
0
1.384
-1.187 
0
0
0
0
- 464 -
Orgabo GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 186
davon Gezeichnetes Kapital 55
Eigenkapitalquote 58,3% 37,7% 37,8%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -15
Verschuldungsgrad 71,6%
Anlagendeckungsgrad 2 >1.000%
Liquidität 3. Grades 239,4%
Investitionen 0 0
Investitionsquote 0% 94% 0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 4,9%
Eigenkapitalrentabilität 35,5%
Gesamtkapitalrentabilität 20,7%
Materialintensität 83,3% 85,7%
Rohertrag 220 197
EBIT
EBITD
A
ROCE 21,6%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
0,0%
165,0% 164,8%
0
29,2%
-1
55
27,5%
0
140
87
85,5%
12,1%
158,0%
0,0%
10,8%
165 168
7063
>1.000% >1.000%
159,1%
3,6%
204
6287 68
3,2%
10,4% 11,0%
5
55
- 465 -
Orgabo GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Im Geschäftsjahr 2011 verringerte sich der Umsatz der Orgabo GmbH auf 1.384 TEUR. Bezo-
gen auf die Veränderung der Umsatzerlöse stieg der Materialaufwand leicht unterproportional 
um 16 TEUR auf 1.187 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich in etwa 
auf dem Niveau des Vorjahres, so dass bei einem stabilen Zinsergebnis ein Ergebnis der ge-
wöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 71 TEUR erwirtschaftet wurde. Unter Berücksichti-
gung des Steueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 49 TEUR.  
 
Die Nachfrage im Bereich Golf- und Fußballplatzbau bzw. -umbau entwickelte sich im Berichts-
jahr positiv.  Durch die zusätzliche Vermarkt ung von Rasenpflegemischungen in Kleinmengen 
konnte eine Streuung im Bereich der Abnehmer erzielt werden. 
 
Das Geschäftsjahr 2011 schließt mit einem B ilanzgewinn in Höhe von rd. 49 TEUR. Aus die-
sem werden 49 TEUR ausgeschüttet.  
 
Das Eigenkapital erhöht sich von 165 TEUR au f 168 TEUR aufgrund de s erzielten Jahresüber-
schusses von 49 TEUR und unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages sowie der Ausschüt-
tung. Die Eigenkapitalquote erreicht nahezu 38 %. 
 
Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2012 weitgehend konstante Absatzmengen.  
 
Den Anforderungen des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ 
hinsichtlich der Verpflichtung zum Risikomana gement und der Anwendung von Kontrollsyste-
men wird Rechnung getragen. Der Geschäftsführung sind danach keine Risiken bekannt, die für 
das Unternehmen bestandsgefährdend sind und nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen 
adäquat gesteuert werden können. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2011 erfolgte durch die MOOG Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, welche den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
 
 
- 466 -
Orgabo GmbH

ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen
Anschrift: Frankfurter Straße 100, 64293 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 701 4090 sowie www.zas-darmstadt.de
Gründung: 1974
Handelsregister: keine Eintragung
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Mitglieder
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
Beteiligungen
SAVAG Südhessische Abfall-Verwertungs GmbH
Organe der Gesellschaft
Zweckverbandsvorstand
Verbandsversammlung
 Zweckverbandsvorstand
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Schellhaas, Klaus Peter Landrat Vorsitzender -
Lindscheid, Brigitte Stadträtin stv. Vorsitzender -
Verst, Günter stv. Vorsitzender -
Busch, Gerhard Stadtrat -
Fleischmann, Christel Kreisbeigeordneter -
Kübler, Dieter Landrat -
Stosiek, Hans-Georg Bürgermeister -
Theiß, Georg Kreisbeigeordneter -
Wegel, Hans Stadtrat -
Bezüge des Zweckverbandsvorstands
Verbandsversammlung
Name, Vorname Titel              Vergütung
Achenbach, Ludwig Stadtverordneter -
Achilles, Dr. Albrecht -
Ahrnt, Robert -
Aslan, Yasemin -
Freund, Boris -
Fröhlich, Doris Stadtverordnetenvorsteherin -
Handschuh, Heiko -
Hang, Georg Stadtverordneter -
Hartmann, Karl -
Helfmann, Carsten -
Aufgabe des ZAS ist der Betrieb seiner Anlagen zur Abfallentsorgung im Verbandsbereich, insbesondere
des Müllheizkraftwerks in Darmstadt. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann sich der Verband Dritter
bedienen. Die Pflicht zur Abfallentsorgung wird von den Verbandsmitgliedern nicht auf den ZAS
übertragen. Die Aufgaben des ZAS umfassen insbesondere auch die Einleitung und Durchführung der
erforderlichen abfall- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für die Einrichtung
neuer bzw. die Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen des ZAS und die
Durchführung der notwendigen Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für verfüllte Deponien im
Verbandsbereich, die Eigentum des ZAS sind.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Gemäß § 121 Abs. 2
HGO gilt die Abfallbeseitigung nicht als wirtschaftliche Betätigung.
Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald (MZVO
)  
 
25,00%
Die Mitglieder des Zweckverbandsvorstands erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. Es
wurden weder Angaben über die Summe noch über die persönlichen Bezüge gemacht.
- 467 -

Herbst, Margit -
Hörr, Peter -
Klaff-Isselmann, Irmgard Stadtverordn., Md L -
Raab, Georg -
Reiter, Jürgen -
Schäfer, Michael -
Seiler, Hedwig -
Sydow, Dr. Walter -
Völker, Sigrid -
Volkmann, Hans -
Weidner, Felix Stadtverordneter -
Wucherpfennig, Dagmar -
Bezüge der Verbandsversammlung
Die Mitglieder der Verbandsversammlung erhielten im Geschäftsjahr eine Aufwandsentschädigung. Es
wurden weder Angaben über die Summe noch über die persönlichen Bezüge gemacht.
- 468 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

Bilanz (TEUR) 2009 2010
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 12.377
Vorräte 000
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 5.832 6.655 5.857
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 6.545 1.985 4.965
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 13.525
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage 000
Gewinnrücklagen 8.000 13.500 15.450
Bilanzergebnis 5.525 1.990 4.731
Rückstellungen 1.330
Verbindlichkeiten 59.193
Rechnungsabgrenzungsposten 668 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g 0
Sonstige Steuern -1 
Jahresergebnis
0
2011
168
0
35.038
-21.063 
0
2.060
1.019
768
-4.200 
0
0
0
34.269
970
47.025
74.716
52.491
2.672
74.716
58.927
740
0
0
2.357
951
8.639
69.184
1.203
36.609
626
5.331
5.104 6.953
62.339
57.237
4.692
39.344
-32.488 
68.176
60.545
-32.131 
37.235
57.354
-28.085 
20.181
54.275
10.822
68.176
34.269
0
15.490
69.184
-2.261 
0
01.966
271
0
-2.701 
41.109
36.609
0
0
39.344
0
0
1.765
8.621
-22.152 
0
-10.634 
-528 
-20.970 
0
-10.250 
-86 
-6.945 
0
0
0
-3.290 
0
-77 
0
1.062
-3.138 
-1 
244
0
-3.534 
0
0
5.330 1.965 4.691
0
0
-1 
- 469 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 13.525
davon Gezeichnetes Kapital 0
Eigenkapitalquote 18,1% 22,4% 29,6%
Bankverbindlichkeiten 57.240
Veränderung Verschuldung -9.803
Verschuldungsgrad 452,4%
Anlagendeckungsgrad 2 113,5%
Liquidität 3. Grades 377,0%
Investitionen 3.857 4.216
Investitionsquote 6% 15% 7%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 13,5%
Eigenkapitalrentabilität 39,4%
Gesamtkapitalrentabilität 7,1%
Materialintensität 53,9% 60,1%
Rohertrag 17.192 13.206
EBIT
EBITD
A
ROCE 12,3%
Personal
Personalintensität 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
2,8% 6,9%
8.979
0
5.1048.621 7.121
5,4%
14.06615.737
108,7% 113,8%
368,8%
13,7%
15.639
0,0%
9,2%
15.490 20.181
56,3%
11,1%
256,8%
18.871
23,2%
-5.466
0
12,7%
50.330
-6.702
0,0%
346,6% 237,8%
45.061
- 470 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Die Aufgabe des ZAS Zweckverband Abfallwirtschaft Südhessen besteht in erster Linie im Be-
trieb seiner Anlagen, insbesondere des Müllheizkraftwerks (MHKW), in Darmstadt zur Abfall-
entsorgung innerhalb des Verbandsbereichs. Mitglieder des Zweckverbands sind neben der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt der Landkreis Da rmstadt-Dieburg sowie der Müllabfuhr-Zweck-
verband Odenwald (MZVO).  
 
Die weiteren Aufgabengebiete umfassen die Einleitung und Durchführung erforderlicher abfall- 
und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für di e Einrichtung neuer bzw. die 
Änderung bestehender ortsfester Abfallentsorgungsanlagen sowie die Durchführung notwendi-
ger Maßnahmen der Rekultivierung und Nachsorge für verfüllte Deponien im Verbandsbereich.  
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der ZAS einen über dem Planansatz liegenden Jahres-
gewinn in Höhe von rd. 4.691 TEUR erzielen. Gegenüber dem zunächst geplanten Ergebnis von 
rund 400 TEUR entspricht dies einer Ergebnisverbesserung von rund 4.300 TEUR. Ursächlich 
hierfür sind in erster Linie die Anliefer-Erträge, die besser ausfielen als erwartet. Hier konnte 
insbesondere eine Zunahme der Abfälle zur Verwertung erreicht werden, die mit einem zusätz-
lichen Volumen von mehr als 10.000 Mg akquir iert und angenommen we rden konnten. Weiter 
wirkten sich zusätzlich durch die Mitglieder des ZAS angelieferte Sperrmüllmengen positiv auf 
das Ergebnis aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr entsorgte der ZAS in Summe rd. 196.700 Mg 
Abfall, womit die Planung um rund 7.200 Mg übertroffen wurde.  
 
Im Jahr 2011 wurden im MHKW Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von rd. 
4.216 TEUR getätigt. Für 2012 sind laut Wirtsc haftsplan Ausgaben für die Investitionen in 
Sachanlagen in Höhe von rund 10.180 TEUR  geplant, die unter anderem für den Bezug und 
die Errichtung einer zweiten Dampfturbine zur besseren Nutzung der erzeugten Dampfmengen 
vorgesehen sind.  
 
Wie bereits in den vergangenen Jahren wird auch in 2012 vor dem Hintergrund der neu ent-
standenen Verbrennungskapazitäten im Rhein- Main-Gebiet sowie dem allgemein anhaltenden 
Trend der Müllvermeidung mit rückläufigen Abfa llmengen gerechnet. Zur Sicherstellung der 
Auslastung des MHKW Darmstadt wurden und werden weiterhin umfangreiche Akquisitionstä-
tigkeiten durchgeführt.  
 
Neu in das Leistungsspektrum des ZAS mit au fgenommen wurde in Zusammenarbeit mit der 
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) die Vermarktung von bislang zum großen Teil ungenutz-
ten Dampfmengen, die während des Verbrennungsprozesses der Müllmengen entsteht. Durch 
die Veräußerung des Dampfes können zusätzliche Umsatzerlöse erzielt werden. 
 
Für das Geschäftsjahr 2012 ist es geplant, zukünftig die Möglichkeit der CO 2–neutralen 
Verbrennung von Abfällen für gewerbliche Kunden anzubieten. Die hierfür benötigten Zertifika-
te werden durch die Forest Carbon Group AG, ein Tochterunternehmen der HEAG Südhessische 
Energie AG (HSE), im Rahmen des Projekts „Perma nent Forest Sink Initiative“ angeboten, so 
dass die bei der Verbrennung der Abfälle entstehenden CO
2-Emmissionen kompensiert werden. 
Dieses Angebot stellt gegenüber den weiteren Marktteilnehmern einen ökologischen Vorteil dar.  
 
Im Berichtszeitraum lagen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Die Liquidität war zu jeder 
Zeit gewährleistet.  
 
Der ZAS beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Der Geschäftsbetrieb wird durch Beschäftigte 
der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) gewährleistet. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses des Zweckverbands Abfallverwertung Südhessen (ZAS) für 
das Jahr 2011 wurde von der Consult + Concep t GmbH, Pfungstadt, du rchgeführt. Der unein-
geschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.  
- 471 -
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen

- 472 -

50
4643
2009 20102009
60
40
20
0
916
1.955
1.047
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
201120102009
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
 HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG) 
 cesah GmbH Centrum für Satellitennavigation Hessen 
 Frankfurt RheinMain GmbH International Marketing of the Region 
 Gernsheimer Hafenbetriebs-Gesellschaft mbH 
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs-GmbH & Co. KG 
 Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 
Ziele im Geschäftsfeld 
 
In diesem Geschäftsfeld werden alle Aktivitäten der Wissenschafts-
stadt Darmstadt gebündelt, die den anderen Geschäftsfeldern 
nicht klar zuzuordnen sind. Die Leistungen dieses Geschäftsfelds 
sind im Wesentlichen geprägt durch die Gesellschaften im Bereich 
des Beteiligungsmanagements und des Standortmarketings. 
Ziel der HEAG ist es, durch ihr aktives Beteiligungsmanagement 
verlässlicher Partner der Wissenschaftsstadt Darmstadt und aller 
Beteiligungen zu sein. Dies stärkt Darmstadts Eigentümerfunktion 
in der Stadtwirtschaft. Hierzu verbessert die HEAG weiterhin die 
Information über die Beteiligungen und erhöht damit die Transpa-
renz. Ziel der Beteiligungen im Standortmarketing ist es, das Profil 
Darmstadts in Zusammenarbeit mit Darmstädter Unternehmen 
sowie wissenschaftlichen und kult urellen Einrichtungen als Wis-
senschafts- und Jugendstilstadt zu schärfen und als beliebtes Aus-
flugsziel über die Grenzen Hessens hinaus zu etablieren.  
 
Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen 
 
 
In Kooperation mit dem Darmstädter Fraunhofer Institut IGD hat
Darmstadt Marketing eine iPhone-App entwickelt, die für touristi-
sche Zwecke genutzt werden kann (dARsein). Hierbei werden
standortgenaue Informationen auf dem Smartphone angezeigt. Zu-
sammen mit HEAG mobilo hat Darmstadt Marketing die akustische
 
Stadtführung mit der Straßenbahn „Hörtour Linie 3“ entwickelt.  
Auszeichnungen 
Investitionen in TEUR Anzahl der Beschäftigten

- 474 -

Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anschrift: Rheinstraße 10-12, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 28160 sowie www.sparkasse-darmstadt.de
Gründung: 28.10.1808
Handelsregister: HRA 6607, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Trägerverhältnisse
Träger
Wissenschaftsstadt Darmstadt 60,00%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 40,00%
Beteiligungen
HEAG
weitere Beteiligungen in der Sparkassenorganisation
Organe der Gesellschaft
Vorstand
Verwaltungsrat
Vorstand
Name, Vorname Position
Sellner, Georg Vorsitzender
Scheidel, Roman stv. Vorsitzender
Erb, Hans-Werner Mitglied
Bezüge des Vorstands
Verwaltungsrat
Name, Vorname Position Titel
Schellhaas, Klaus Pete
r Vorsitzender Landrat
Partsch, Jochen stv. Vorsitzender Oberbürgermeister
Benz, Hanno Stadtverordneter
Hafermehl, Reinhold
Heldmann, Thomas
Karl, Hans-Diete
r
Klink, Petra
Lüttges, Ben
Mager, Philipp
Röder, Friedel
Schellenberg, André Stadtkämmerer
Steckenreuter, Melanie
Steinacker, Thomas
Wolff, Karin MdL
Wudy, Renate
Bezüge des Verwaltungsrats
Die Bezüge der Verwaltungsratsmitglieder betrugen insg. 77 TEUR. Ein personalisierter Ausweis wird im
Folgejahr erfolgen. In diesem Jahr konnte der entsprechende Beschluss nicht rechtzeitig zur
Fertigstellung des Beteiligungsberichts herbeigeführt werden.
Öffentlich-rechtliche Sparkasse, mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt
des öffentlichen Rechts (§ 1 Abs. 2 der Satzung)
5,01%
Die Sparkasse hat die Aufgabe, als dem gemeinen Nutzen dienendes Wirtschaftsunternehmen, in ihrem
Geschäftsgebiet geld- und kreditwirtschaftliche Leistungen zu erbringen, insbesondere Gelegenheit zur
sicheren Anlage von Geldern zu geben (§ 2 Abs. 1 der Satzung). Die Sparkasse hat das Sparen und die
übrigen Formen der Vermögensbildung zu fördern und dient der Befriedigung des örtlichen
Kreditbedarfs unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitnehmer, des Mittelstandes, der
gewerblichen Wirtschaft und der öffentlichen Hand (§ 2 Abs. 2 der Satzung).
Die Vergütung des Vorstands betrug fü
r das Geschäftsjahr 2011 in Summe 1.094 TEUR. Davon entfielen
442 TEUR auf Herrn Sellner, 368 TEUR auf Herrn Scheidel und 284 TEUR auf Herrn Erb.
- 475 -

Bilanz (TEUR)
Aktiva
Barreserve 71.597 72.641 72.576
00 0
Forderungen
an Kreditinstitute 123.786 415.886 458.859
an Kunden 1.999.335
85.903 85.108 86.511
Beteiligungen 48.602 47.998 45.623
Anteile an verbundenen Unternehmen 205 205 205
Treuhandvermögen 63 56 47
Ausgleichsforderung öffentl. Hand 0 0 0
Immaterielle Anlagewerte 143 149 99
Sachanlagen 64.107 59.940 56.693
Sonst. Vermögensgegenstände 10.984 9.788 7.010
2.224 1.788 1.752
Summe Aktiva
Passiva
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 587.014 429.804 388.504
gegenüber Kunden 2.618.868
Verbriefte Verbindlichkeiten 216.124 152.733 136.321
Treuhandverbindlichkeiten 63 56 47
Sonst. Verbindlichkeiten 7.251 6.780 5.728
Nachrangige Verbindlichkeiten 0 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 3.332 2.908 2.397
Rückstellungen 29.666 28.529 29.190
Sonderposten mit Rücklagenanteil 0 0 0
Genussrechtskapital 0 0 0
Fonds für allgemeine Bankrisiken 0 5.077 15.077
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 0 0 0
Kapitalrücklage0 0 0
Gewinnrücklagen 274.252 284.852 296.102
Bilanzgewinn 14.000 15.000 15.500
Summe Passiva
1.343.621 
Schuldtitel öffentl. Stellen und Wechsel, die 
zur Refinanzierung bei der Deutschen 
Bundesbank zugelassen sind
Schuldverschreibungen u.a. festverzinsliche 
Wertpapiere
2009
2.220.859
Aktien u.a. nicht festverzinsliche 
Wertpapiere
Rechnungsabgrenzungsposten
2.953.720
3.842.586
3.742.024
2.816.285
3.742.0243.750.570
3.842.5863.750.570
892.352
20112010
987.938
2.060.527
- 476 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Zinsergebnis 79.604 80.154 82.898
Laufende Erträge 4.489 4.176 4.942
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3 1 1
Provisionsergebnis 21.601 21.707 22.957
Nettoertrag/ -aufwand aus Finanzgeschäften 191 0 -34 
7.731 7.725 6.280
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -58.072 
Abschreibungen und Wertberichtigungen -25.809 
Sonstige betriebl. Aufwendungen -4.374 -4.763 -5.965 
0 -5.000 
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 25.364
Außerordentliches Ergebnis 0 -666 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -11.188 
Sonstige Steuern -176 -157 -153 
Jahresergebnis 14.000
30.158
Sonstige betriebliche Erträge
-18.404 
-55.905 -57.947 
-12.974 
-14.505 
15.500
-13.868 
15.000
29.691
 Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -10.000 
- 477 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

Bericht zur wirtschaftlichen Lage         
 
 
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende rechtsfähige 
Anstalt des öffentlichen Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-
Dieburg. Sie unterstützen die Sparkasse bei de r Erfüllung ihrer Aufgaben mit der Maßgabe, 
dass ein Anspruch der Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung der Träger, 
der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, ni cht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Ver-
bindlichkeiten mit ihrem gesamt en Vermögen. Darüber hinaus ist die Sparkasse dem bundes-
weiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkassenorganisation und daneben dem Stützungs-
fonds des Sparkassen– und Giroverbandes Hessen–Thüringen angeschlossen. 
 
Die Bilanzsumme der Sparkasse Darmstadt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 
100.562 TEUR (= 2,7 %) auf 3.842.586 TEUR zum Bilanzstichtag 31.12.2011. Es wurde ein 
Bilanzgewinn von 15.500 TEUR erwirtschaftet.  
 
Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) konnte im 
Geschäftsjahr um 180.861 TEUR auf 2.482.556 TEUR gesteigert werden. Das Volumen der 
Kredit- und Darlehensneuzusagen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 11.126 TEUR auf 
449.375 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich um 137.435 TEUR 
(= 4,9 %) auf 2.953.720 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten 
sich um 41.301 TEUR, das sind 9,6 %, auf 388.504 TEUR zum 31.12.2011. Nach dem Ge-
winnverwendungsvorschlag des Vorstandes solle n aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 
2011 von 15.500 TEUR 75 % der Sicherheitsrückl age zugeführt und 25 % an die Träger zur 
Verwendung für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet werden. Auf die Stadt Darmstadt entfällt 
hiervon ein Anteil von 3/5, das sind brutto 2.325 TEUR. 
 
Die Sicherheitsrücklage hat sich in 2011 von 284.853 TEUR auf 296.102 TEUR erhöht. Nach 
Feststellung des Jahresabschlusses 2011 wi rd sich die Sicherheitsrücklage dann auf 
307.727 TEUR belaufen. Das entspricht einer Erhöhung von 3,9 %. Neben der Sicherheitsrück-
lage verfügt die Sparkasse Darmstadt über umfa ngreiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile 
in Form der Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte eine weitere 
Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 10.000 TEUR. 
 
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2011 22,2 % und über-
schritt deutlich den vorgeschriebenen Mindestwert von 8 %.  
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war aufgrund einer ausgewogenen Liquiditäts-
planung im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. 
 
Unter Berücksichtigung der erforderlichen Bewe rtungsmaßnahmen, einer weiteren Dotierung 
der Vorsorgereserven nach § 340 f HGB und der Zuführung zu dem Fonds für allgemeine Bank-
risiken ergibt sich ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit i. H. v. 30.158 TEUR. Das be-
deutet eine Zunahme gegenüber dem Vorjahresergebnis von 467 TEUR.  
 
Der Zinsüberschuss hat sich um 2.744 TEUR, das sind 3,4 %, auf 82.898 TEUR im Geschäfts-
jahr 2011 erhöht. Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendste Ertragsquelle. Der 
Provisionsüberschuss stieg um 1.250 TEUR auf 22.957 TEUR.  
 
Zur Risikolage der Sparkasse Darmstadt ist auszuführen, dass das von der Sparkasse Darm-
stadt auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit im Jahr 2011 ausreichend 
war und zu keiner Zeit überschritten wurde. Regelmäßig durchgeführte Berechnungen zeigen, 
dass die Risikotragfähigkeit der Sparkasse auch für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Ein-
tritt der darüber hinausgehenden aE-Stresstests könnten die Risiken getragen werden. Das 
Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der Sparkasse.  
 
Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet die Sparka sse Darmstadt mit glei chbleibend niedrigen 
Marktzinsen über alle Laufzeitbänder. Die auf dieser Zinsentwicklung basierenden Bilanzstruk-
turszenarien sehen ein Wachstum im Kundengeschä ft – sowohl auf der Aktiv– als auch auf der 
Passivseite – vor. Ein moderates Bilanzsumme nwachstum basiert auf dem Kundengeschäft, 
eine Ausweitung des Eigengeschäftes wird nicht angestrebt. 
 
Die formulierte strategische Vorgabe für die Cost–Income–Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei 
Eintreffen der Prognosen 2012 erreicht; auch in  2013 werden die 60 % voraussichtlich unter-
schritten. Sowohl für 2012 als auch für 2013 wird ein unveränderter Bilanzgewinn angestrebt. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Spar kasse Darmstadt zum 31.12.2011 durch den 
Sparkassen– und Giroverband Hessen–Thüringen hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wur-
de der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. 
- 478 -
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-GmbH@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRA 7195, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
HEAG Wohnbau GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH, vertreten durch:
Salber, Lothar 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt an anderen Unternehmen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
5,01%
- 479 -

Bilanz (TEUR) 2009 2010 2011
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 61
Vorräte 000
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 21 21 21
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 40 44 45
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 1.483 1.489
Kapitalanteile 100 100 100
Rücklage 1.438 1.438 1.438
Bilanzergebnis -55 -54 -49 
Rückstellungen 4
Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR) 2009 2010 2011
Gesamtleistung 0
Umsatzerlöse 0 0 0
Bestandsveränderungen 000
Andere aktivierte Eigenleistungen 000
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 1
Betriebsleistung 0
Betriebsaufwand
Materialaufwand -5 -7 -6 
Personalaufwand 0 0 0
Abschreibungen 000
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14 -12 -11 
Betriebsergebnis -19 -19 -16 
Finanzergebnis 21 21 21
Erträge aus Beteiligungen 21 21 21
Erträge aus Gewinnabführung 000
Erträge aus anderen Finanzanlagen 000
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 000
Abschreibungen auf Finanzanlagen 000
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 000
Aufwendungen aus Verlustübernahme 0 0 0
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 2 2 4
Außerordentliches Ergebnis 0 0 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0 -0 -0 
Sonstige Steuern 0 0 0
Jahresergebnis 2
1.438
4
14
1.503
1.499
-19 
12
-17 
1.499
0
0
1.438
0
1.438
0
1.503
1.484
0
1.438
1.504
1.504
66
1.438
0
0
1.438
65
11
4
0
-19 
2
1
0
4
- 480 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

Kennzahlen* im Überblick (TEUR) 2009 2010 2011
Bilanz
Eigenkapital 1.483 1.489
davon Gezeichnetes Kapital 100 100 100
Eigenkapitalquote 98,9% 98,8% 99,0%
Bankverbindlichkeiten 0 0 0
Veränderung Verschuldun
g 82 - 3
Verschuldungsgrad 1,1% 1,0%
Anlagendeckungsgrad 2 103,1% 103,5%
Liquidität 3. Grades 381,9%
Investitionen 0 0 0
Investitionsquote 0,0% 0,0% 0,0%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität 0,0%
Eigenkapitalrentabilität 0,1% 0,1%
Gesamtkapitalrentabilität 0,1% 0,1% 0,3%
Materialintensität >1.000% >1.000% 931,8%
Rohertrag -5 -7 -6
EBIT 2 1 4
EBITDA 214
Kostendeckungsgrad 112,0% 124,8%
Personal
Personalintensität 0,0% 0,0% 0,0%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0 0
davon Auszubildende 0 0 0
Personalaufwand je Beschäftigte 000
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
108,3%
0,0%
1.484
0,0%
355,5%
103,2%
1,2%
0,3%
431,9%
- 481 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

Bericht zur wirtschaftlichen Lage  
 
 
Die WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteilig ungs GmbH & Co. KG (WDB KG) wurde am 
17. Mai 2005 gegründet. Komplementärgesellschaften sind die WDB Wissenschaftsstadt Darm-
stadt Verwaltungs GmbH, Darmstadt, und die WDB Vermögensverwaltungs GmbH, Darmstadt. 
Kommanditistin ist die Wissenschaftsstadt Darmst adt. Gegenstand des Unternehmens ist der 
Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen der Stadt Darmstadt an anderen Unternehmen. 
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der WDB KG wird durch die Ertragssituation der Beteiligungen 
bestimmt. 
 
Seit dem 23. Juni 2005 hält die WDB KG eine  Beteiligung von 5,01% an der HEAG Wohnbau 
GmbH im Wert von 1.438 TEUR. Risiken aus der Beteiligung an der HEAG Wohnbau GmbH, die 
eine Abwertung der Beteiligung notwendig machen würden, sind aufgrund des positiven Ge-
schäftsverlaufs der HEAG Wohnbau GmbH derzeit nicht ersichtlich. 
 
Mit Vertrag vom 18. August 2009 wurde der Be herrschungs- und Gewinnabführungsvertrag 
zwischen der HEAG Wohnbau GmbH und der BV D Gewerbe GmbH in Bezug auf die Sicherung 
des außenstehenden Gesellschafters, der WDB KG, angepasst. Der Ausgleich für die WDB KG 
als außenstehender Gesellschafter wurde von 4 EUR auf 8 EUR je 100 EUR Geschäftsanteil 
erhöht. 
 
Der Materialaufwand enthält Aufwendungen fü r Geschäftsführungsleistungen durch die Kom-
plementärin WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH. Die sonstigen betriebli-
chen Aufwendungen enthalten die Aufwendungen für die Haftungsübernahme sowie Beträge für 
die Erstellung der Buchführung, des Jahresab schlusses, der Steuererklärungen der Gesell-
schaft sowie die Aufwendungen für die Prüfung des Jahresabschlusses. 
 
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2011 setzt sich aus 100 TEUR Festkapital und 
1.389 TEUR variablen Kapitalanteilen, die die Wissenschaftsstadt Darmstadt betreffen, zu-
sammen. 
 
Der WDB KG können Risiken dann entstehen, wenn  die von ihr gehaltenen Beteiligungen an 
Wert verlieren und voraussichtlich dauernde Wertminderungen Abschreibungen der Beteiligun-
gen notwendig machen. 
 
Zum heutigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Wertverlust bei der Beteiligung an 
der HEAG Wohnbau GmbH. 
 
Weiterhin beabsichtigt die Stadt Darmstadt mittelfristig weitere von ihr gehaltene Streubeteili-
gungen, die nicht dem HEAG Konzern zugeordnet  sind, in die Beteiligung einzulegen. Hier-
durch wird sich die Ertragslage der Gesellschaft weiter verbessern. 
 
Für die Folgejahre ist weiterhin mit positiven Ergebnissen zu rechnen. 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach  dem Schluss des Geschäftsjahres 2011 einge-
treten sind, gibt es nicht. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 durch die Curacommerz GmbH 
hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk 
erteilt. 
 
- 482 -
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG

WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH
Anschrift: Luisenplatz 5 A, 64283 Darmstadt
Kontakt: WDB-KG@darmstadt.de
Gründung: 17. Mai 2005
Handelsregister: HRB 9491, Amtsgericht Damstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Gesellschafterversammlung
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Salber, Lothar 0 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
TEUR 2009 2010 2011
Gesamtleistung 4
Jahresergebnis 2
Eigenkapital 32
Bilanzsumme 36
Investitionen 0
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 0 0
0
39
34
2
6
39
0
0
37
2
5
Gegenstand des Unternehmens ist es, bei der Kommanditgesellschaft unter der Firma WDB
Wissenschaftsstadt Darmstadt Beteiligungs GmbH & Co. KG die Rechtsstellung einer persönlich
haftenden Gesellschafterin einzunehmen und deren Geschäfte zu führen.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.
- 483 -

- 484 -

Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Anschrift: Im Carree 1, 64283 Darmstadt
Kontakt: 06151/ 134 510 sowie www.darmstadt-marketing.de
Gründung: 18.07.2006
Handelsregister: HRB 85249, Amtsgericht Darmstadt
Darstellung Unternehmenszweck
Erfüllung öffentlicher Zweck
Beteiligungsverhältnisse
Gesellschafter
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Beteiligungen
Frankfurt Ticket RheinMain GmbH
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführun
g
Aufsichtsrat
Gesellschafterversammlung
 
Geschäftsführung
Name, Vorname              Vergütung
Herdel, Anja 105 TEUR
Bezüge der Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Name, Vorname Titel Position              Vergütun g
Hoffmann, Walter Oberbürgermeister a.D. Vorsitzender 0 TEUR
Bachmann, Iris Stadträtin 0 TEUR
Benz, Hanno Stadtverordneter 0 TEUR
Göttert, Karl-Heinz 0 TEUR
Sabais, Dr. Frank Stadtrat 0 TEUR
Wegel, Hans Stadtrat 0 TEUR
Bezüge des Aufsichtrats
Unternehmensgegenstand ist die Koordination, Durchführung und Umsetzung von Aktivitäten und
Maßnahmen des Stadtmarketings in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
An den Aufsichtsrat wurden im Berichtsjahr keine Vergütungen geleistet.
Das Unternehmen erfüllt einen öffentlichen Zweck im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die
Voraussetzungen des § 121 Abs. 1 HGO sind erfüllt.
100,00%
1,92%
Die Vergütung für die Geschäftsführung belief sich im Geschäftsjahr 2010/ 2011 auf 105 TEUR.
- 485 -

Bilanz (TEUR)
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Finanzanlagen
Umlaufvermögen 471
Vorräte 21 21 24
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 108 61 82
Wertpapiere 0 0 0
Liquide Mittel 342 287 259
Rechnungsabgrenzungsposten 25 19 21
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital 110
Gezeichnetes Kapital 50 50 50
Kapitalrücklage 3.640 4.602 5.740
Gewinnrücklagen -2.298 -3.580 -4.575 
Bilanzergebnis -1.281 -995 -1.089 
Rückstellungen 144
Verbindlichkeiten 270
Rechnungsabgrenzungsposten 0 16 0
Summe Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR)
Gesamtleistung
Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen
Andere aktivierte Eigenleistungen
Sonstige betriebliche Erträge
Betriebsleistung
Betriebsaufwand
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibun
gen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Betriebsergebnis
Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus Gewinnabführung
Erträge aus anderen Finanzanlagen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Abschreibungen auf Finanzanlagen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Verlustübernahme
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit
Außerordentliches Ergebnis
Steuern vom Einkommen und Ertra
g -0 
Sonstige Steuern -0 
Jahresergebnis
30.06.2009 30.06.2010
30.06.2009 30.06.2010
0
30.06.2011
0
0
370
-478 
-585 
26
5
56
-0 
0
0
0
314
62
254
30.06.2011
524
257
1
524
23
5
0
0
6
5
369
426
76
344
26
-1.188 
-997 -1.090 
28
27
-1.090 
339
-1.557 
442
38
-1.367 
370
55
-1.461 
126
24
365
442
314
0
77
426
0
0
0
-995 
2
0
-2 
361
344
0
0
339
0
0
23
-1.196 
-303 
-728 
-8 
-395 
-412 
-552 
-12 
-514 
-10 
0
0
0
8
0
-388 
0
3
3
-0 
8
0
0
0
-93 
-1.281 -995 -1.089 
1
0
-0 
- 486 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Kennzahlen* im Überblick (TEUR)
Bilanz
Eigenkapital 110
davon Gezeichnetes Kapital 50
Eigenkapitalquote 21,0% 18,2% 28,5%
Bankverbindlichkeiten 0
Veränderung Verschuldung -16
Verschuldungsgrad 376,0%
Anlagendeckungsgrad 2 574,4%
Liquidität 3. Grades 130,3%
Investitionen 7 27
Investitionsquote 25% 45% 49%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzrentabilität -378,6%
Eigenkapitalrentabilität < - 1.000%
Gesamtkapitalrentabilität -244,6%
Materialintensität 83,9% 129,0%
Rohertrag 35 -164
EBIT
EBITD
A
Kostendeckungsgrad 23,7%
Personal
Personalintensität 201,4%
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt 17 15 17
davon Auszubildende 1 0 1
Personalaufwand je Beschäftigte 43 37 34
* Erläuterungen zu der Berechnung der Kennzahlen finden Sie am Ende des Beteiligungsberichts.
30.06.2009 30.06.2010 30.06.2011
-233,8% -246,6%
17
50
-997-1.196 -1.090
-289,2%
-1.080-990
288,4% 228,2%
115,7%
-346,8%
-68
149,4%
27,2%
77 126
111,5%
25,5%
122,3%
-1.184
-866,3%
-2
50
< - 1.000%
0
-13
157,9%
450,1% 251,3%
0
- 487 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage 
 
 
Das Geschäftjahr der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH beginnt am 1. Juli und 
endet am 30.- Juni. Die Gesellschaft schloss für die Zeit vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 
mit einem Verlust von 1.089 TEUR ab (Vorjahr: Verlust in Höhe von 995 TEUR). Die Gesell-
schaft erhielt zur Durchführung des Gesellsch aftszwecks bis zum 30. Juni 2011 einen Zu-
schuss in Höhe von 1.137 TEUR  von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
 
Das Investitionsvolumen lag für das Geschäftsjahr 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 bei rund 
27 TEUR  (Vorjahr: 17 TEUR) und entfällt auf Immaterielle Vermögensgegenstände (25 TEUR) 
und auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung (3 TEUR). Unter den sonstigen betrieblichen 
Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Verwendung von Gegenständen (Kfz) (7 TEUR), 
Erlöse für Parktickets (3 TEUR), Erträge aus de r Auflösung von Rückstellungen (2 TEUR  und 
periodenfremde Erträgen (45 TEUR) enthalten. Der Personalaufwand überstieg die Umsatzer-
löse um 271 TEUR. In Relation zu den Umsatzerlösen ergibt sich eine Personalaufwandsquote 
von rd. 186 %. Innerhalb des Anlagevermögens werden Finanzanlagen in Höhe von 5 TEUR  
ausgewiesen, die eine Beteiligung an der Fran kfurt Ticket RheinMain GmbH betreffen. Der 
Buchwert entspricht dem Stand laut Übernahmev ertrag vom 18. Juli 2006. Zum Bestand der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH gehören keine Grundstücke. Die Geschäfts-
räume werden angemietet. Die für die Durchführung der Gesellschaftszwecke notwendige Li-
quidität wurde im Wesentlichen durch den Zuschuss der Gesellschafterin (1.137 TEUR) sicher-
gestellt. 
 
Aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt Darmstadt wird voraussichtlich auch eine 
zukünftige Reduzierung des jährlichen Zuschu sses erfolgen. Da bereits im Geschäftsjahr 
2009/10 erheblich eingespart wurde und für das Jahr 2010/11 erforderliche Preis- und Lohn-
erhöhungen zu berücksichtigen waren, wurde je doch der Wirtschaftsplanansatz im Vergleich 
zum Vorjahr angehoben.  
 
Wie bereits im letzten Geschäftsjahr aufgezeigt , haben sich die Einnahmen im Provisionsbe-
reich durch verstärkte Konkurrenz  über Internetverkäufe rückläufig entwickelt. Die Maßnahme 
Darmstadt Congress musste eingestellt werden. Die Tourismuswirtschaft hat sich aufgrund der 
im November 2010 eingeführten Kulturförderabgabe gegen die Weiterführung dieser Koopera-
tion entschieden. Eine zukünftige weitere Ko stenreduzierung kann aller Voraussicht nach nur 
noch durch eine Verminderung der Leistungen erreicht werden sowie durch günstigere Miet-
räume für die Geschäftsstelle. We lche Bereiche im Einzelnen be troffen sein werden, wird der-
zeit geprüft. 
 
Die Gesellschafterin wurde bzgl. der Beihilferechtlichen Problematik nach Artikel 107 Abs. 1 
des Vertrags über die Arbeitsweise der Europä ischen Union (AEUV) zugunsten öffentlicher Un-
ternehmen am 05.09.2011 schriftlich um Prüfung gebeten. Sollte ein Betrauungsakt notwendig 
sein, wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt diesen in die Wege leiten. 
 
Im Jahr 2011/12 wird ein Jahresverlust  in Hö he von 1.100 TEUR erwartet, der durch die Pat-
ronatsvereinbarung mit der Stadt Darmstadt (1.100 TEUR) abgesichert ist. Für den Wirt-
schaftsplan 2012/13 wird ein Verlust von 1.10 0 TEUR erwartet, der ebenfalls zu einem Zu-
schussbedarf von 1.100 TEUR führt. 
 
Durch die Einführung eines Risikofrüherkennu ngssystems wurden die wichtigsten Risiken für 
die Gesellschaft bestimmt und bewertet. Es wird jährlich überarbeitet und fortgeschrieben.  
 
Darmstadt Marketing hat einen Förderantrag „InD Ago“ beim BMBF in Berlin gestellt. Der An-
trag befindet sich in der zweiten und letzten Prüfungsphase. Nach letztem Informationsstand 
darf das Unternehmen mit einer Förderung in Höhe von max. 170.000 Euro über drei Jahre 
verteilt rechnen. Der endgültige Bewilligungsbescheid soll laut Auskunft des Ministeriums im 
Oktober 2011 erfolgen, damit das Projekt am 1. November 2011 starten kann. 
 
Die Sicherstellung der Liquidität wird durch die Patronatsvereinbarung mit der Wissenschafts-
stadt Darmstadt gewährleistet. Durch die angespannte Finanzlage der Stadt können sich je-
doch zukünftig geringere Zuschusszahlungen ergeben. Hierauf ist frühzeitig durch weitere 
Leistungs- bzw. Kostenreduzierung zu reagieren. 
 
Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Gesc häftsjahr 2010/11 erfolgte durch Dr. Michael 
Drewes, Wirtschaftsprüfer, Bu denheim, welcher den uneinges chränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
- 488 -
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH

Anhang zum 
Beteiligungsbericht der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Geschäftsjahr 2011

- 490 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
Bilanz 
 
 
 Anlagendeckungsgrad 2 =   
 
 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt Auskunft  über die Deckung des Anlagevermögens 
durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital. Je weiter der Deckungsgrad 2 
über 100 % liegt, umso mehr ist neben dem Anlagevermögen auch das Umlaufver-
mögen durch langfristiges Kapital finanziert und damit eine höhere Stabilität des Un-
ternehmens gegeben.  
 
 
 
 Eigenkapitalquote =  
 
 
Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital 
ist. Je höher die Eigenkapitalquote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des Un-
ternehmens und die Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. 
 
 
 
 Investitionen = 
Summe aus den Zugängen zu Immateriellen Vermögensgegenständen, zu Sach-
anlagen sowie zu Finanzanlagen 
 
Finanzielle Mittel werden u.a. dazu verw endet, um Anlagevermögen (Gegenstände, 
die dem Geschäftsbetrieb auf Dauer dienen, beispielsweise Maschinen oder Betriebs- 
und Geschäftsausstattung) zu beschaffen. Al s Investitionen werden alle Zugänge des 
Anlagevermögens ausgewiesen. 
 
 
 
 Investitionsquote =  
 
 
Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Investitionen in das Anlagevermögen 
wieder und ist somit eine Kennzahl, die einen Hinweis auf die Erneuerungsquote gibt. 
Ist die Investitionsquote langfristig hoch, so lässt dies den Schluss zu, dass ständig 
in neue Vermögensgegenstände investiert wi rd. Eine langfristig niedrige Investitions-
quote hingegen kann auf eine Überalterung der Anlagegüter hinweisen. 
 
 
 
 Liquidität 3. Grades =  
 
 
Diese Kennzahl dient der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit (Liquidität) eines Unter-
nehmens. Eine Liquidität 3. Grades von beispielsweise 150 % zeigt an, dass die 
Summe aus liquiden Mitteln, kurzfristigen Forderungen und Vorräten ausreicht, um 
150 % der kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Eine Liquidität 3. Grades ab 
125 % gilt als empfehlenswert. 
 
 
Eigenkapital 
    x  1 0 0  
Bilanzsumme 
Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital  
       x  1 0 0  
Anlagevermögen 
Investitionen 
    x  1 0 0  
Anlagevermögen 
Umlaufvermögen 
      x  1 0 0  
kurzfristige Verbindlichkeiten 
- 491 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 Veränderung der Verschuldung =  
Differenz zwischen den Ve rbindlichkeiten des Geschäftsjahres und denen des 
Vorjahres  
 
Die Veränderung der Verschuldung zeigt an, in welcher Höhe sich die Verbindlichkei-
ten gegenüber dem Vorjahr verändert haben. 
 
 
 
 Verschuldungsgrad =  
 
 
Der Sonderposten mit Rücklageanteil (So.Po.) ist eine dem Eigenkapital nah zuzu-
ordnende Position aus dem Steuerrecht. Es  handelt sich hierbei um einen Passivpos-
ten, der im Fall einer Auflösung das steuerliche Ergebnis erhöht. Daher umfasst der 
Sonderposten mit Rücklageanteil Fremdkapitalanteile in Höhe der voraussichtlichen 
Steuerschuld sowie Eigenkapit alanteile in Höhe des Differenzbetrages. Dieser Diffe-
renzbetrag kann als Rücklage betrachtet werden. Die Kennzahl gibt damit Auskunft 
über die Finanzierungsstruktur. 
 
 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
 Betriebsergebnis =   
Differenz zwischen der Summe aus allen Betriebserträgen und der Summe aus 
allen Betriebsaufwendungen 
 
Das Betriebsergebnis ist de r Teil des Erfolgs, der nach Abzug aller betrieblich 
bedingten Aufwendungen verbleibt. Es is t das auf den eigent lichen Betriebszweck 
zurückzuführende Ergebnis. 
 
 
 
 Betriebsleistung =  
Summe aus Gesamtleistung und sonstigen betrieblichen Erträgen 
 
Die Betriebsleistung ist eine wesentliche Größe, die als Bezug für eine Reihe von 
Kennzahlen verwendet wird (z.B. Personalintensität, Materialintensität, usw.).  
 
 
 
 EBIT (earnings before interest and taxes) =  
Summe aus Betriebsergebnis, Erträgen aus Beteiligungen, Erträgen aus Gewinn-
abführung, Erträgen aus anderen Finanz anlagen abzüglich Aufwendungen aus 
Verlustübernahme 
 
Hierbei handelt es sich um das Unterneh mungsergebnis, bevor Steuern und Zinsen 
hinzugerechnet bzw. abgezogen werden. Di e Kennzahl EBIT wird vor allem verwen-
det, um die operative Ertragskraft eines Unternehmens beurteilen zu können. 
 
 
(Bilanzsumme – Eigenkapital) + 30 % So.Po. 
          x  1 0 0  
Eigenkapital + 70 % So.Po.  
- 492 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) =  
Summe aus EBIT und Abschreibungen au f Sachanlagen und immaterielle Ver-
mögensgegenstände 
 
Mit dem EBITDA wird das Betriebsergebnis ohne Verzerrungen durch Steuern, Zinsen 
und Abschreibungen dargestellt. Diese Kenn zahl ist also nicht nur um das außeror-
dentliche Ergebnis, Finanzergebnis und St euern bereinigt, sondern gegenüber dem 
EBIT zusätzlich noch um die Abschreibung en. Die Ertragskennzahl EBITDA wird ge-
nutzt, um insbesondere Abschreibungen im  Zusammenhang mit Patenten, Lizenzen 
und dem Goodwill (Geschäfts- oder Firmenwert) aus der Betrachtung der Ertragskraft 
eines Unternehmens zu eliminieren. 
 
 
 Eigenkapitalrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl soll die Verzinsung des Eigenkapitals zum Ausdruck bringen. Je hö-
her der Wert der Kennzahl, desto besser ist die auf das eingesetzte Eigenkapital er-
wirtschaftet Rendite. 
 
 
 Gesamtkapitalrentabilität =  
 
 
Durch diese Kennzahl lassen sich die Verzinsung und die Effizienz des gesamten Ka-
pitaleinsatzes im Unternehmen errechnen.  Die Fremdkapitalzinsen werden dem Ge-
winn hinzugerechnet, da sie in der selben Periode angefallen sind, jedoch als Auf-
wand den Gewinn schmälern. Eine Gesamtkapitalrentabilität in Höhe von 10 % be-
deutet, dass für 1 EUR Kapital, der dem Unternehmen zur Verfügung stand, im abge-
laufenen Jahr 10 Cent erwirtschaftet wurden.  
 
 
 Gesamtleistung =  
Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen sowie aktivierter Eigenleistungen  
 
Bestandsveränderungen geben die Änderung  innerhalb des Vorratsvermögens (u.a. 
bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) an, aktivierte Eigenleistungen (beispielsweise in 
Form von selbst erstellte Anlagen) stelle n einen Vermögensgegenstand dar. Die Ge-
samtleistung beschreibt daher den Wert , der durch die abgesetzten Produkte/ 
Dienstleistungen und die selbst erstellten Gütern innerhalb einer Periode geschaffen 
wurde.  
 
 
 Kostendeckungsgrad =  
 
 
Hier wird die Summe aller Erträge (Gesamtleistung, sonstige betriebliche Erträge, Er-
träge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführung, Erträge aus anderen Finanz-
anlagen und sonstige Zinsen und ähnliche Erträge) ins Verhältnis zu allen Aufwen-
dungen (Betriebsaufwendungen, Abschreibu ngen auf Finanzanlagen, Aufwendungen 
aus Verlustübernahmen, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern) 
gesetzt. Liegt der Kostendeckungsgrad über 100 %, besteht Profitabilität. Liegt der 
Kostendeckungsgrad jedoch unter 100 %, so entsteht eine Kostenunterdeckung (und 
somit ein Zuschussbedarf). 
Jahresergebnis 
    x  1 0 0  
Eigenkapital 
Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen 
       x  1 0 0  
Bilanzsumme 
Erträge 
    x  1 0 0  
Aufwendungen 
- 493 -

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN 
 
 
 
 Materialintensität =  
 
 
Die Materialintensität spiegelt die Bedeutung  des getätigten Materialeinsatzes wider. 
Zur Erwirtschaftung 1 EUR Betriebsleistung, wurden X EUR an Materialaufwendungen 
eingesetzt. Eine hohe Quote lässt auf den Zu kauf vieler Teile zur Produktion eines Ar-
tikels schließen, eine niedrige hingegen steht für eine hohe Eigenerzeugung. 
 
 
 Return On Capital Employed (ROCE) =  
 
 
Im Unterschied zu der Gesamtkapitalrentabilität wird hier nur das langfristige Kapital 
zur Berechnung der Rendite herangezogen. Somit werden mit dieser Kennzahl lang-
fristige Positionen in Relation gesetzt und dadurch kurzfristige Schwankungen der 
Rentabilität ausgeblendet. Der ROCE stellt somit die Verzinsung des langfristig ein-
gesetzten Kapitals dar. Je höher der Wert, desto wirtschaftlicher arbeitet das Unter-
nehmen.  
 
 
 Rohertrag =  
Differenz zwischen Gesamtleistung und Materialaufwand 
 
Der Rohertrag zeigt, welcher Betrag für di e Begleichung aller übrigen Positionen ver-
bleibt. Der Rohertrag stellt somit die einfachste Form eines Deckungsbeitrags dar. 
 
 
 Umsatzrentabilität =  
 
 
Diese Kennzahl lässt erkennen, wie viel das Unternehmen in Bezug auf 1 EUR Um-
satz verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10 % bedeutet, dass mit jedem umgesetz-
ten EUR ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet wurde. 
 
 
Personal 
 
 
 Personalintensität =  
 
 
Mit jedem EUR Betriebsleistung sind du rchschnittlich x EUR Personalaufwand ver-
bunden. Je höher die Betriebsleistung be i gleichbleibenden Personalaufwendungen, 
desto geringer fällt die Quote aus. Vers chlechtert sich diese Kennzahl, muss das 
nicht zwangsläufig auf eine schlechtere Auslastung hindeuten.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
_________________________________________________________________________________________________________________________________ 
 
Die Definition einzelner Kennzahlen wurde im Geschäftsjahr 2010 weiterentwickelt, daher kann eine Ein-
schränkung der Vergleichbarkeit mit dem Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2009 entstehen. 
Jahresergebnis + Zinsaufwendungen 
            x 100 
Bilanzsumme – unverzinsliche Verb. 
Materialaufwand 
    x 100 
Betriebsleistung 
Personalaufwand 
    x  1 0 0  
Betriebsleistung 
Jahresergebnis 
    x  1 0 0  
Gesamtleistung 
- 494 -

Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR 2009 2010 2011
Strom 6.710 6.033 6.686
%-Anteil 69% 67% 74%
Gas 422 436 353
%-Anteil 4% 5% 4%
Wasser 2.592 2.599 2.045 1
%-Anteil 27% 29% 23%
Summe der Abgaben der HSE 9.724 9.068 9.085
%-Anteil 100% 100% 100%
Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR 2009 2010 2011
Klinikum Darmstadt GmbH 1.434 3.383 2.926
%-Anteil 23% 43% 39%
Wissenschaft- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co KG 3.450 3.190 3.280
%-Anteil 56% 41% 44%
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2 1.250 1.269 1.223
%-Anteil 20% 16% 16%
Summe 6.134 7.842 7.429
%-Anteil 100% 100% 100%
2 inkl. Darmstadt Citymarketing e.V.
Konzessionsabgaben sind Entgelte, die ein Rechtsträger an einen öffentlich-rechtlichen
Rechtsträger für eingeräumte Konzessionen zahlt. Das städtische Versorungsunternehmen
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) zahlt Konzessionen an die Wissenschaftsstadt
Darmstadt dafür, dass die Stadt dem Unternehmen das Recht einräumt, für die Verlegung
und den Betrieb von Leitungen, die der unmittelbaren Versorgung von Endverbrauchern im
Stadtgebiet mit Strom, Gas und Wasser dienen, öffentliche Wege zu nutzen.
Im Jahr 2011 sind die Konzessionsabgaben an die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei noch
ausstehender Endabrechnung im Wasserbereich leicht gestiegen. Dies lag in den sichtbar
höheren Abgaben der HSE für Strom begründet. Diese konnte den Rückgang im Gasbereich
überkompensieren. Der Anteil der Abgaben für Gas ging vor allem aufgrund witterungs-
bedingter geringerer Abnahmemengen um rd. 83 TEUR zurück. 
1 Der Betrag enthält lediglich die geleisteten Abschlagszahlungen. Die Endabrechnung lag zum Zeitpunkt der Bericht-
   erstellung noch nicht vor. 
Die nachfolgende Übersicht umfasst alle zweckgebundenen Zuschüsse der Wissenschafts-
stadt Darmstadt an ihrer Beteiligungsunternehmen. Der gesetzlich vorgeschriebene Verlust-
ausgleich der Eigenbetriebe fällt nicht in diese Kategorie. 
Im Jahr 2011 wurden die Zuschüsse an die Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt
GmbH & Co. KG leicht um rund 90 TEUR erhöht, während die Zuschüsse an die Klinikum
Darmstadt GmbH und die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH zurückgeführt
wurden. Damit entfielen 2011 fast die Hälfte der von der Wissenschaftsstadt Darmstadt
gezahlten Zuschüsse an die Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG.
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
- 495 -

Bürgschaftsübernahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
TEUR ursprünglich %-Rest 2011
BVD Gewerbe GmbH 17.156 66% 11.298
%-Anteil 13%  - 11%
HEAG mobilo GmbH 28.860 84% 24.315
%-Anteil 22%  - 23%
Klinikum Darmstadt GmbH 0 100% 15.000
%-Anteil 0%  - 14%
Wohnpark Kranichstein GmbH 46.016 35% 15.970
%-Anteil 35%  - 15%
Wissenschaft- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co KG 38.142 98% 37.389
%-Anteil 29%  - 36%
Summe 80% 103.972
%-Anteil 100%  - 100%
130.174
Ende 2011 lagen die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt insgesamt verbürgten Darlehen
von Beteiligungsunternehmen bei 103.972 TEUR. Im Jahr 2011 hat die Wissenschaftsstadt
Darmstadt eine neue Bürgschaft für die Klinikum Darmstadt GmbH in Höhe von 15.000 TEUR
übernommen. Die restlichen Bürgschaften wurden durch entsprechende Darlehenstilgungen in
Summe weiter zurückgeführt. 
LEISTUNGSBEZIEHUNGEN 
Hinweis: Die Darstellungen der Leistungsbeziehungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde gegenübe r dem
Vorjahr weiterentwickelt. Daher kann es gegenüber den Berichten der Vorjahre zu Einschränkungen der
Vergleichbarkeit kommen.
- 496 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft
Count + Care GmbH 2008
ENTEGA Privatkunden Verwaltungs-GmbH 2008
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar Verwaltungs-GmbH 2007
BW Partner Bauer Wulf Schätz Hasenclever Stiefelhagen Partnerschaft
e-ben GmbH & Co. KG 2006
e-ben Verwaltungs-GmbH 2006
ENTEGA Energieeffizienz GmbH & Co. KG 2005
ENTEGA Energieeffizienz Verwaltungs-GmbH 2008
Forest Carbon Group AG 2009
HSE MediaNet GmbH 2009
HSE Regenerativ GmbH 2005
HSE Solarpark Lauingen GmbH & Co. KG 2009
HSE Solarpark Lauingen Verwaltungs-GmbH 2009
HSE Solarpark Leiwen GmbH & Co. KG 2009
HSE Solarpark Leiwen Verwaltungs-GmbH 2010
HSE Solarpark Thüngen GmbH & Co. KG 2010
HSE Solarpark Thüngen Verwaltungs-GmbH 2010
HSE Windpark Binselberg GmbH & Co. KG 2009
HSE Windpark Binselberg Verwaltungs-GmbH 2009
HSE Windpark Schlüchtern GmbH 2009
Industriekraftwerk Breuberg GmbH 2007
ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 2011
CuraCommerz GmbH
WDB Wissenschaftsstadt Da. Beteiligungs-GmbH & Co. KG 2005
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. GmbH & Co. KG 2008
Wissenschafts- und Kongresszentrum Da. Verwaltungs-GmbH 2008
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
bauverein AG 2011
BIL Leasing GmbH & Co. Objekte Freiberg KG 1998
BVD Gewerbe GmbH 2010
BVD Heimbau GmbH & Co. KG 2011
BVD Immobilien GmbH & Co. Postsiedlung KG 2011
BVD Verwaltungs-GmbH 2011
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 2010
HEAG 2010
HEAG-Konzern 2010
HEAG mobiBus GmbH & Co.KG 2010
HEAG mobilo GmbH 2010
HEAG mobiServ GmbH 2010
HEAG mobiTram GmbH & Co. KG 2010
HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2010
HEAG Wohnbau GmbH 2010
GBGE Gemeinnützige Baugesellschaft mbH, Erbach 2011
immoSelect GmbH 2011
Klinikum Catering Service GmbH 2010
Klinikum Darmstadt GmbH 2010
Krankenhaus-Dienstleistungsgesellschaft Südhessen mbH 2010
Nahverkehr-Service GmbH (NVS) 2010
SOPHIA Hessen GmbH 2011
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2011
Consult & Concept GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- 497 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2011
Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
SSG Starkenburg Service GmbH 2010
Teilkonzern Energie - HEAG Südhessische Energie AG (HSE) 2011
Teilkonzern Immobilien - bauverein AG 2011
Teilkonzern Verkehr - HEAG mobilo GmbH 2010
Domizil-Revisions AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
BVD Immobilien Beteiligungs-GmbH 2006
Domus AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
BVD Freiberg GmbH 2010
BVD Immobilien GmbH & Co. Freiberg KG 2010
Stadtbau Freiberg GmbH 2007
Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sachsen mbH 2007
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
BLUENORM GmbH 2011
HSE Entsorgung AG 2008
HSE Abwasserreinigung GmbH & Co. KG 2009
HSE Abwasserreinigung Verwaltungs-GmbH 2009
HSE Netz AG 2011
HSE Technik GmbH & Co. KG 2007
HSE Technik Verwaltungs-GmbH 2007
HSE Wasserversorgung Biblis GmbH 2008
MW-Mayer GmbH 2008
NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gemein. GmbH 2008
Verteilnetzbetrieb (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG 2011
Ernst & Young GmbH (Frankreich)
Future Energy Pissos No. 5 SARL 2009
HSE Energie France SAS 2010
Parc éolien Baudignécourt SAS 2011
Parc éolien La Lande de Carmoise SAS 2011
Parc éolien le Charmois SAS 2011
Parc éolien les Douves des Epinettes SAS 2011
Parc éolien Montafilant SAS 2011
FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
GVD Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH 2008
INVRA Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Stadtwerke Freiberg AG 2011
Kanzlei Dr. Michael Drewes
Institut Wohnen und Umwelt GmbH 2011
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH 2011
Klug & Engelhard GmbH Klug Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
awaTech GmbH 2009
bioLOG GmbH 2008
Darmstädter Recycling Zentrum GmbH (DRZ) 2006
LPS Leistner Pokoj Schnedler Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte 
Enviro Mondial GmbH (Teilkonzern) 2010
Moog, Moog & Partner
HSE AVG Beteiligungs-GmbH 2006
- 498 -

Beteiligung Jahr der 
Erstprüfung
ÜBERSICHT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER 2011
MOOG Partnerschaftsgesellschaft
HSE NATURpur Energie AG 2011
HSE Wasserversorgung Groß-Rohrheim GmbH 2009
HSE Wohnpark GmbH & Co. KG 2006
HSE Wohnpark Verwaltungs-GmbH 2006
Orgabo GmbH 2011
PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Darmstädter Entsorgungs- und Dienstleistungs-GmbH (DED GmbH) 2011
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 2011
Hessenwasser GmbH & Co. KG 2011
Hessenwasser Verwaltungs-GmbH 2011
Projektgesellschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH i.L. 2005
Projektgesellsschaft Darmstadt Goethestr. 36 mbH & Co. Bauträger KG i.L. 2005
PricewaterhouseCoopers AG (Polen)
Piecki Sp. z o.o. 2010
Revisionsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
HEAG Kulturfreunde Darmstadt gemeinnützige GmbH 2010
HEAG mobiBus Verwaltungs-GmbH 2008
HEAG mobiTram Verwaltungs-GmbH 2008
WDB Wissenschaftsstadt Darmstadt Verwaltungs GmbH 2005
Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg
DADINA Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation 2004
Zweckverband Gesundheitsamt der Stadt DA und des Ldk DA-DI 1950
RP Richter & Partner GmbH
citiworks AG 2010
ENTEGA Geschäftskunden GmbH & Co. KG 2011
ENTEGA Geschäftskunden Verwaltungs-GmbH 2011
ENTEGA Privatkunden GmbH & Co. KG 2011
Solidaris Revisions GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Darmstädter gemeinnützige Kinderklinikenbetriebs-GmbH 2009
Schüllermann & Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt 2007
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt DA 2007
Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) 2008
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2007
Steuerberatersozietät Karl Iffland
BVD Europaplatz GmbH & Co. KG 2007
BVD Invest GmbH 2007
BVD New Living GmbH & Co. KG 2007
Bioenergie Aschaffenburg GmbH 2008
WIKOM AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- 499 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Rechtsquellen 
 
 Gesetz über die Grundsät ze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder 
(Haushaltsgrundsätzegesetz – HGrG) vom 19.08.1969, zuletzt geändert durch Ge-
setz vom 27.05.2010 
 
 Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in 
Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch Gesetz vom 08.03.2011 
 
 Grundgesetz für die Bundesrepublik De utschland vom 23.05.1949, zuletzt geän-
dert durch Gesetz vom 21.07.2010 
 
 Hessisches Eigenbetriebsgesetz in der Fassung vom 09.06.1989, zuletzt geändert 
durch Artikel 5 des Gesetzes vom 16.12.2011 
 
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 
07.03.2005, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 16.12.2011 
 
 Verfassung des Landes Hessen vom 01.12.1946, zuletzt geändert durch Gesetz 
vom 29.04.2011 
 
 
Berichtsgrundlagen der Gesellschaften 
 
 Prüfberichte, Jahresabschlüsse zum 31.12.2009, 31.12.2010 und 31.12.2011, 
Lage- sowie Geschäftsberichte der im Beteiligungsbericht dargestellten Unterneh-
men. 
 
 
Literatur 
 
 Ade/ Beyer/ Roloff/ Krautter, Handbu ch kommunales Beteiligungsmanagement, 
Stuttgart, 1997 
 
 Dr. Frank Engellandt, Die Einflussnahme der Kommunen auf ihre Kapitalgesell-
schaften über das Anteilseignerorgan, Heidelberg, 1995 
 
 Dr. Michael Kaufmann, Die Prüfung ko mmunaler Unternehmen gemäß § 53 Ab-
satz 1 Haushaltsgrundsätzegesetz, Düsseldorf, 1995 
 
 Raimund Otto et al., BBVL, Beteiligungsmanagement  in  Kommunen, Leipzig/ 
Berlin, 2003 
 
 Ruter/ Sahr/ Waldersee, Public Corporate Governance, Wiesbaden, 2005 
 
 Haack/ Campos Nave, Die neue GmbH, Frankfurt am Main, 2008 
 
 
 
 
 
 
 
- 500 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Bild- und Textnachweise 
 
Umschlag  
 
 Titelbild Umschlag 
Centralstation, Fotograf Thomas Ott 
 
 Bild Rückseite 
Klinikum Darmstadt GmbH 
 
 Klapptext Vorderseite 
Auszugsweise aus: 100 Jahre HEAG, Chronik 1912 – 2012 
 
 Klapptext Rückseite 
Auszugsweise aus: 400 Jahre Jubiläumsband der Klinikum Darmstadt GmbH  
 
 
Geschäftsfeld Energie 
 
 Bild 1:   HEAG Südhessische En ergie AG (HSE), Andreas Arnold 
 Bild 2:   www.hse.ag 
 Bild 3:  www.hse.ag 
 Bild 4:   www.hse.ag 
 Bild 5:   © wasserhahn/U do Kroener - Fotolia.com 
 Bild 6:   www.hse.ag 
 
 
Geschäftsfeld Immobilien 
 
 Bild 1:    Wissenschaftsstadt  Darmstadt „Waldspirale“ Hundertwasserhaus,     
 Fotograf Alex Deppert 
 Bild 2:    www.bauvereinag.de 
 Bild 3:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 4:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2010 
 Bild 5:   Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2011 
 Bild 6:    Geschäftsbericht bauverein AG GJ 2011 
 Auszeichnung 4:  bauverein AG, „miteinander“, Ausgabe 1, Januar 2011 
 
 
Geschäftsfeld Mobilität 
 
 Bild 1:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Fotostudio Hirch 
 Bild 2:    www.heagmobilo.de 
 Bild 3:   HEAG mobilo Gm bH, Geschäftsbericht GJ 2011 
 Bild 4:    www.heagmobilo.de 
 Bild 5:    www.rmv.de  
 Bild 6:    HEAG mobilo GmbH 
 Bild 7:    HEAG mobilo GmbH 
 
 
 
 
 
 
- 501 -

QUELLENVERZEICHNIS 
 
Geschäftsfeld Gesundheit 
 
 Bild 1:    © Heart monitor/zphoto - Fotolia.com 
 Bild 2:    www.klinikum-darmstadt.de 
 Bild 3:    Klinikum Darmstadt GmbH 
 Bild 4:    www.klinikum-darmstadt.de 
 Bild 5:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Nikolaus Heiss 
 Bild 6:    www.klinikum-darmstadt.de 
 Bild 7:   Zweckverband Gesundheitsa mt für Darmstadt und den Landkreis  
 Darmstadt-Dieburg 
 
Geschäftsfeld Kultur & Kongresse 
 
 Bild 1:   Wissenschaftsstadt Darmst adt, Darmstadtium, Ulrich Mathias 
 Bild 2:    Wissenschaftsstadt Darmst adt, Hoetger-Relief, Ulrich Mathias 
 Bild 3:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Orangerie, Ulrich Mathias 
 Bild 4:    Wissenschaftsstadt Darmstadt,  Liebighaus und Stadtmauer, Alex  
 Deppert 
 Bild 5:    Wissenschaftsstadt Darmstadt, Staatstheater, Ulrich Mathias 
 Bild 6:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 Stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 
Geschäftsfeld Telekommunikation 
 
 Bild 1:   HSE Medianet GmbH  
 Bild 2:   HSE Medianet GmbH 
 Bild 3:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 4:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 5:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 6:    HSE Medianet GmbH 
 Bild 7:    HSE Medianet GmbH 
 Auszeichnung 1: © Fibre optics/Péter Mács - Fotolia.com 
 Auszeichnung 4: HSE Medianet GmbH 
 Auszeichnung 5: HSE Medianet GmbH 
 
Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser 
 
 Bild 1:    www.krematorium-waldfrieden.de 
 Bild 2:   www.ead.darmstadt.de 
 Bild 3:   www.zas-darmstadt.de 
 Bild 4:    www.ead.darmstadt.de 
 Bild 5:    www.ead.darmstadt.de 
 
Geschäftsfeld Weitere Aktivitäten 
 
 Bild 1:   www.frm-united.de 
 Bild 2:    www.darmstadt.de 
 Bild 3:    www.darmstadt.de 
 Bild 4:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG), Thomas Klewar 
 Bild 5:    © Netz/tom - Fotolia.com 
 Bild 6:    HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissenschafts- 
 stadt Darmstadt (HEAG) 
- 502 -

Herausgeberin 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Rechtsamt 
Stadtwirtschaftskoordination 
Luisenplatz 5a 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail rechtsamt@darmstadt.de 
Internet www.darmstadt.de 
 
 
Erstellt in Kooperation mit 
 
HEAG Holding AG –  
Beteiligungsmanagement der  
Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG)
 
Im Carree 1 
64283 Darmstadt 
 
E-Mail stadtwirtschaft@heag.de 
Internet www.heag.de

2012/0312

4892 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
06.09.2012 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I  an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt - Stadt-
wirtschaftskoordination 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Beschluss-
fassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2012/0312 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2011 
(14. Beteiligungsbericht) 
 
Vorlage vom: 23.08.2012 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Beteiligungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr 2011 
(14. Beteiligungsbericht 2011) wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
Anlagen: Beteiligungsbericht 2011 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 23.08.2012 
 
1. Rechtsgrundlage 
 
Die Bedeutung der städtischen Beteiligungen weist weiterhin eine jährlich steigende Ten-
denz auf. Mit der Ausgliederung städtischer Bereiche auf Gesellschaften, Eigenbetriebe und 
Zweckverbände sowie aufgrund von Gründungen, des Erwerbs und der Veräußerung von 
Beteiligungen – auch durch mittelbare Beteiligungsgesellschaften – kommt der Steuerung 
der Unternehmen eine große Bedeutung zu.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt übertrug deshalb im Jahr 2008 die Aufgaben des Beteili-
gungsmanagements an die HEAG Holding AG – Beteiligungsmanagement der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt. Der vorliegende 14. Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2011 
wurde von der HEAG in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt – Recht-
samt Stadtwirtschaftskoordination – erstellt.  
 
Gemäß § 123 a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde zur Information 
der Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über ihre Beteiligungen an 
Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mindestens 20 
Prozent mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist.  
 
Der vorliegende Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2011 entspricht inhaltlich den An-
forderungen des § 123 a HGO. 
 
 
2. Inhalt und Aufbau  
 
Der Beteiligungsbericht liefert die wesentlichen Informationen und Kenngrößen der Unter-
nehmen der Stadtwirtschaft und schafft damit Transparenz hinsichtlich ihrer Entwicklung. Er 
gibt über die wirtschaftliche Situation der Beteiligungen im Einzelnen Auskunft und stellt eine 
Zusammenfassung aussage- und analysefähiger Strukturdaten dar, welche die Grundlage 
der notwendigen Gesamtsteuerung bilden.  
 
Die Anzahl der Beteiligungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist im Berichtsjahr 2011 von 
112 auf 121 gestiegen. Es wurde mit über 7.900 Beschäftigten eine Gesamtleistung von rd. 
2,8 Mrd. € bei einem ausgeglichenen Jahresergebnis  erwirtschaftet.  
 
Wie auch im Vorjahr werden die Gesellschaften beginnend mit dem HEAG Konzern und den 
jeweiligen Teilkonzernen dargestellt. Hierauf folgen die einzelnen Gesellschaften nach Ge-
schäftsfeld, jeweils mit einer Einführungsseite dargestellt. Die Einführungsseiten zeigen die 
wesentlichen Gütesiegel, Zertifizierungen bzw. Auszeichnungen, gehen auf wissenschaftli-
che Kooperationen ein und stellen die unternehmensübergreifenden Geschäftsfeldziele dar.  
 
Bei den einzelnen berichteten Unternehmen ist der Bericht zur wirtschaftlichen Lage nach 
folgenden Kriterien gegliedert: Geschäftslage, Absatz, Jahresergebnis, Ausschüttung, Inves-
titionen, Finanzierung, Risiken und Ausblick. Weiterhin ist die Wirtschaftsprüfungsgesell-
schaft genannt, die den Jahresabschluss geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungs-
vermerk erteilt hat. 
 
 
 
3. Neuerungen 
 
Auch in diesem Jahr enthält der Beteiligungsbericht einige wesentliche Neuerungen:

- 4 - 
• Zu den einzelnen Gesellschaften wurden Informationen über Kontaktmöglichkeiten (Tele-
fon, Internet) hinzugefügt.  
 
• Die Darstellung der Kennzahlen im Anhang des Berichts und der Leistungsbeziehungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit den Beteiligungsunternehmen wurden zum besse-
ren Verständnis ausgeweitet.  
 
• Mehrere Geschäftsleitungen und Aufsichtsräte sind der Bitte des Oberbürgermeisters der 
Stadt Darmstadt gefolgt, ihre Vergütung individuell nach Personen zu veröffentlichen. 
 
• Am Ende des Berichts wurde ein großes, separat nutzbares Poster „Beteiligungen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ beigefügt und eine portofreie Feedback-Postkarte ange-
hängt.  
 
 
 
Darmstadt, den 23.08.2012 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister

Beratungsverlauf (3)

TOP 408
TOP 9
TOP 4

Orte (36)

  • Goethestraße 36
  • Bismarckstraße
  • Heidelberger Landstraße
  • Blumenstraße 5
  • Frankfurter Straße 100
  • Taunusstraße 100
  • Darmstädter Straße 25
  • Poststraße 5
  • Siemensstraße 20
  • Bad Nauheimer Straße 11
  • Moltkestraße 3
  • Oppenheimer Straße 1
  • Binger Straße 1
  • Bessunger Straße 125
  • Havelstraße 7a
  • Landwehrstraße 54
  • Rheinstraße 65
  • Klappacher Straße 172
  • Hofgasse
  • Dieburger Straße 31
  • Grafenstraße 9
  • Niersteiner Straße 3
  • Alsfelder Straße
  • Europaplatz 1
  • Dornheimer Weg 24
  • Dreieichweg
  • Schreberweg 2
  • Schlossgraben 1
  • Sensfelderweg 33
  • Luisenplatz 5A
  • Heidelberger Straße
  • Berliner Allee
  • Im Carree 1
  • Emilstraße
  • Marktplatz
  • Waldspirale

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2012/0312
Typ
Magistratsvorlage
Datum
23.08.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00