AN/0883/2026
Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst bei psychiatrischen Notfällen
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SPD Anfrage nach § 4
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An den Vorsitzenden des Rates Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester An die Vorsitzende des Ausschusses Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren Frau Dîlan Yazıcıoğlu SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 08.06.2026 AN/0883/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 11.06.2026 Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst bei psychiatrischen Notfällen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 11.06.2026 aufzunehmen: Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst bei psychiatrischen Notfällen Feuerwehr und Rettungsdienst werden regelmäßig zu Einsätzen gerufen, bei denen Men- schen sich in psychischen Krisen, akuten Belastungssituationen, unter Drogeneinfluss oder in psychiatrischen Ausnahmelagen befinden. Fachveröffentlichungen und Erfahrungsberichte aus dem Rettungswesen weisen darauf hin, dass solche Einsätze in den vergangenen Jah- ren zugenommen haben und besondere Anforderungen an die Kommunikation, Deeskalation und Gefahreneinschätzung durch die Einsatzkräfte stellen. Zugleich erfordern sie häufig die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure wie Polizei, psychiatrischer Einrichtungen, Kri- sendienste und sozialer Hilfesysteme. Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie hat sich die Zahl der Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst entwickelt, bei denen psychische Krisen, psychiatrische Erkrankungen, Suizidandrohungen oder vergleichbare psychosoziale Notlagen eine wesentliche Rolle spielten? 2. Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich nach Einschätzung der Verwal- tung beziehungsweise der Feuerwehr bei Einsätzen mit Menschen in psychischen Krisen, und welche Konzepte, Einsatzstandards oder Handlungsempfehlungen und Schulungen im Umgang mit PsychKG NRW, z. B. für Notärzt*innen, bestehen hier- für? 3. Welche Aus- und Fortbildungsangebote erhalten die Mitarbeitenden von Feuerwehr und Rettungsdienst zu den Themen Kommunikation, Deeskalation, Eigenschutz so- wie Umgang mit Menschen in psychischen Krisenlagen, und wird deren Umfang als - 2 - ausreichend bewertet? 4. In welcher Form findet ein fachlicher Austausch oder eine Zusammenarbeit mit Poli- zei, Sozialpsychiatrischem Dienst, psychiatrischen Kliniken, Krisendiensten oder an- deren relevanten Akteuren statt, und gibt es hierfür gemeinsame Verfahren oder Ab- sprachen? 5. Besteht ein interkommunaler Austausch mit anderen Feuerwehren oder Rettungs- diensten zu diesem Themenfeld, und wenn ja, welche Erkenntnisse wurden daraus gewonnen? Mit freundlichen Grüßen gez. Pascal Pütz SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0883/2026
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 08.06.2026
- Erstellt
- 08.06.2026 10:38