2013/0245
Jahresberichte 2012 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 14.08.2013 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Dezernat IV Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2013/0245 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Jahresberichte 2012 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Vorlage vom: 12.08.2013 Beschlussvorschlag: Die Jahresberichte 2012 der Patientenfürsprecherinnen der Klinikum Darmstadt GmbH sowie des Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen. Anlagen: Jahresbericht 2012 Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Stellungnahme zu Jahresbericht Patientenfürsprecherinnen 2012 Jahresbericht 2012 Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals Datenschutzrelevante Anlage: - 2 - Folgekosten: Ja Nein Beschluss des Magistrats vom - 3 - Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.08.2013 Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Jahresberichte 2012 werden als Anlage beigefügt zur Kenntnis gegeben. Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt der Geschäftsführung und dem Direktorium vor. Die Kommentierung des Klinikums zum Jahresbericht ist als Anlage 2 beigefügt. Der Aufsichtsrat der Klinikum Darmstadt GmbH hat in seiner Sitzung am 13.05.2012 von dem Bericht Kenntnis genommen. Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals liegt dessen Geschäftsführung ebenfalls vor. Die Geschäftsführung verzichtet auf eine Stellungnahme. Darmstadt, 12.08.2013 Dezernat IV André Schellenberg Stadtkämmerer Anlagen
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KlinikumDarmstädt Akademisches Lehrkrankenhaus : a: VERTRAUEN su: . KON N EN MERUKORRT JAr7E hau Oi Geschäftsführung Klinikum Darmstadt GmbH - 64276 Darmstadt Ansprechpartner/in Herr Maurer Telefon 061 51/107 -85001 Telefax 061 51/107 -5009 E-Mail geschaeftsfuehrung@klinikum- darmstadt.de Aktenzeichen Unser Zeichen CM/ MW Darmstadt, den 10. Juli 2013 Geschäftsführer Clemens Maurer f f rn . Prof. Dr. Martin Welte Stellungnahme zu den seitens der Patientenfürsprecherinnen aufgenommenen Beschwerden in 2012 Telefon 0 61 5171 07-0 Durchwahl Kommunikation Sekretariat -50 01 -5002 Mit dem in 2012 eingeführten Bezugspflegekonzept wird zukünftig gewährleistet, dass jeder Patient während seines Klinikaufenthaltes einen Fax Geschäftsführung - 50.09 ‚ festen Ansprechpartner hat. Pflege j un . . j Grafenstraße 9 Auch diesbezüglich wird mit dem Bezugspflegekonzept eine Verbesserung 64283 Darmstadt der Situation herbeigeführt. Darüber hinaus sollen mittels Maßnahmen wie dem Qualifikationsmix und der Einführung des Stationsküchenkonzepts Entlastungen des Pflegepersonals erreicht werden. Eine Unterbesetzung ist im pflegerischen Bereich nicht gegeben. Die Kosten ür das Personal im Pflege-, Medizintechnischen und Funktionsdienst liegen derzeit rund 2,2 Mio. € über dem nach InEK kalkulierten Wert. Reinigung nsgesamt sind die enthaltenen Informationen sehr Allgemein formuliert und assen konkrete Rückschlüsse nicht zu. Die Reinigungskräfte sind auf das 4-Farb-System eingewiesen. An jedem Reinigungswagen ist zudem die Systematik erläutert. Wenn die Mitarbeiter entsprechende Vorgaben nicht umsetzen, so kann dies immer nur mittels ontrolien festgestellt werden. Die Objektleiter ahnden Verfehlungen umgehend. Die Thematik der Tische und Nachttische stellt eine Besonderheit dar. Da hier Pflegekräfte mit den Reinigungsmitarbeitern zusammen arbeiten müssen. Gerade hier sind häufig diverse Utensilien abgestellt, welche nicht vom Reinigungspersonal verräumt werden dürfen. Dies obliegt ausschließlich dem Pflegepersonal oder den Patienten selbst. Ein gründliche Reinigung ist hier selten vollständig möglich (Beispiel: Wasserflasche auf dem Tisch. Da wird herum gewischt.) In 2012 haben wir eine Beschwerde Haus und Lieferanschrift darüber erhalten, dass eine Reinigungskraft ein Glas anfasste, um darunter a on mstadt zu wischen, An dem Beispiel ist erkennbar, das es sich als schwierig darstellt, allen Patientenansprüchen gerecht zu werden. www.klinikum-darmstadt.de Sparkasse Darmstadt Landesbank Hessen-Thüringen Geschäftsführer: Kin: 579300 Kin: 5093945003 Clemens Maurer, Prof, Dr. Martin Welte BLZ: 508 801 50 BLZ: 508 500 49 Aufsichtsratsvorsitzender! Andre Schellenberg IBAN: DE18 5085 0150 0000 5793 00 IBAN: DE38 5005 0000 5093 9450 03 Rechtsform: GmbH SWIFT-BIC: HELADEFIDAS SWIFT-BIC: HELADEFF Sitz der Gesellschaft: Darmstadt mn x Amtsgericht Darmstadt HRB Nr. 88278 9 Steuernummer: 007 250 42264 USt-IANr.: DE 266841914 Der erweckte Eindruck das die personelle Situation oder Reinigungszeiten zu knapp bemessen sei, ist nach Aussage der Abteilungsleitung Infrastrukturelles Gebäudemanagement nicht korrekt. Der Vorschlag, wonach ein Desinfektionsspray auf allen Toiletten zu installieren ist, ist eine eher ungeeignete Maßnahme, da es eine erhöhte Gefahrenlage der Nutzer beim Einatmen gibt. Als Maßnahme zur Verbesserung der Reinigungsleistung, wurde in Abstimmung mit Herrn Tischler der Reinigungsturnus für die benannten Patientenzimmer erhöht. Auch auf den Besucher WCs ist dies zusätzlich erfolgt, Wirkungsvoller als die vorgeschlagene Desinfektion der Toitettensitze, Ist eine anschließende Handdesinfektion, weshalb alle Toiletten mit entsprechenden Spendern ausgerüstet sind, nsofern sind die bereits eingeleiteten Schritte, gezielt auf die angeführten Punkte abgestimmt. nsgesamt ist anzumerken, dass die Zahl der Beschwerden zur Reinigung i im Klinikum in 2012 bei lediglich 17 Beschwerden lag (bei 37.000 stationären Patienten). Ausstattung/Haustechnik Sichtschutz n den Mehrbettzimmern sind im Bereich der Waschtische in der Regel Schienensysteme mit Vorhängen angebracht, um einen Sichtschutz zu gewährleisten. Ablageflächen/Haken Die Nasszellen in den Patientenzimmern, die in den älteren Gebäuden noch durch Pätienten aus zwei Zimmern genutzt werden, sind von der Grundfläche teilweise so eng bemessen, dass selbst ür zusätzliche Haken oft kein sinnvoller Platz mehr vorhanden ist, Behindertentoilette Die öffentlich zugänglichen Behindertentoiletten befinden sich in der Regel in Fluren, bei denen es sich um Flucht- und Rettungswege handelt. Durch die unbedingt einzuhaltenden Brandschutzauflagen sind die Zugangstüren zu den WC-Bereichen mit Türschließern ausgerüstet. Die eingebauten mechanischen Schließer erschweren funktionsbedingt das Öffnen der Türen. Hinsichtlich der Behindertentoilette im Untergeschoss des Neubaus der Medizinischen Klinik wurde mit dem verantwortlichen Teamleiter innerhalb des TGM der Sachverhalt besprochen. Es besteht die Möglichkeit, den mechanischen Türschließer durch einen elektrischen Antrieb zu ersetzen. Für das Nachrüsten eines Notrufsystems gibt es verschiedene technische Lösungsmöglichkeiten. Die hierfür entstehenden Kosten werden aktuell ermittelt. Wartebereich ZNA Eine Verbesserung der Situation wird im Rahmen eines Projektes „Zentrale Notaufnahme - Umbau Eingangsbereich“ diskutiert. Verpflegung Die Verpflegung ist bereits seit vielen Jahren ein Kritikpunkt der Patienten, dem nun mit der Einführung des Stationsküchenkonzepts, entgegen gewirkt werden soll. Ziel des neuen Systems ist eine patientenorientierte, flexible und äußerlich attraktive Verpflegung. Zu den einzelnen Kritikpunkten kann folgendes gesagt werden: « die Erfüllung der Essenwünsche wird von Seiten der Menüberaterinnen gewährleistet, das Problem hier besteht in der Vorlaufzeit von einem Tag, der eine gewisse Inflexibilität mit sich bringt. « die Qualität der verwendeten Produkte und Speisen ist gesichert und gut. Auch hier gilt leider dass dies oft so vom Patienten nicht wahr genommen wird, bzw. durch Einflüsse des Transportes und dem System negativ beeinflusst wird. + Beim Früh- und Abendessen liegt das als zu kalt empfundene Essen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Diese geben uns vor die Speisen in einem festen Gradbereich zu transportieren und anzuliefern. e Geschmacksverstärker werden nur in Einzelfällen verwendet; in den letzen Monaten wurden betroffene Produkte ausgetauscht (Ziel: 100%) e der Speiseplan ist nach DGE-Richtlinien erstellt und wird über den angewendeten Diätkatalog abgesichert. Obst und Gemüse gibt es in ausreichenden Mengen. Hier liegt ein verfälschtes Empfinden vor. In der Realität wird von dem ausgeteilten Obst rund 40% nicht von den Patienten gegessen und muss somit vernichtet werden. Parken/Orientierung Durch das kürzlich in Betrieb genommene Parkhaus des Fachärztezentrums hat sich die Parksituation für die Patienten deutlich entspannt. Wartezeiten/Organisation Hinsichtlich der Arztbriefschreibung werden laufend Optimierungen im Rahmen der Ausweitung des Zentralen Schreibdienstes vorgenommen. Im Juni wird die Frauenklinik sechste Klinik an den Schreibdienst angeschlossen. RL oil Lord, Clemens Maurer Prof. Dr. Martin Welte Geschäftsführer Geschäftsführer
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Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 28.06.2013 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2012 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2012 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Um schnellstmöglich auf Anregungen und Wünsche von Patienten eingehen zu können, erhalten sie nach wie vor bei ihrer Aufnahme zusätzlich zu ihren stationären Unterlagen den kleinen Fragebogen zur Bewertung ihres Aufenthaltes im Alice- Hospital. Die einzelnen Kriterien werden auch immer noch durch Ankreuzen von „Smiles“ bewertet. Zur Darstellung werden die Bilder in Punkte umgerechnet. Je höher der Wert, desto schlechter die Bewertung. Null steht für sehr gut, eins für befriedigend und zwei für mangelhaft. Tendenziell wurden alle Bereiche durch die Patienten besser bewertet als im Vorjahr. So lagen die Bewertungen der ärztlichen Betreuung bei 0,03 (Vorjahr 0,07) und die der pflegerischen Betreuung bei 0,06 (Vorjahr 0,09). Auch alle anderen Bereiche verbesserten sich um 0,03 Punkte. Insgesamt gaben 283 Patienten einen Fragebogen ab. Dieser Wert lag leider deutlich unter dem des Vorjahres (im Vorjahr 515). Deshalb wurden weitere Anstrengungen unternommen, um die Rücklaufquote deutlich zu steigern. Ein positiver Trend zeichnet sich bereits im ersten Halbjahr 2013 ab. Bis Mai 2013 wurden mehr als 200 Bögen abgegeben. Eine Steigerung der Rückläufe und eine Verbesserung der Bewertungen wurde damit wiederholt erreicht. Diese einfache Form der Patientenbefragung wurde in 2012 ergänzt um Patientenbefragungen der Krankenversicherungen AOK, Barmer GEK und TK. In allen Befragungen nimmt das Alice-Hospital einen der vorderen Plätze ein. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen spiegelt sich auch in der erneuten Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wieder. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangenen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service. Auch im direkten Kontakt mit den Patienten wird das Alice-Hospital immer sehr gelobt. Man fühle sich ärztlich und pflegerisch gut versorgt und würde es für einen notwendigen Krankenhausaufenthalt jederzeit weiter empfehlen. Mittlerweile ist auch die Beschilderung mit exakten Hinweisen im Krankenhausgelände abgeschlossen. Ebenso ist die immer wieder angesprochene Neugestaltung der Auffahrt auf das Krankenhausgelände fast beendet. Mit freundlichen Grüßen KA 4a Ned Stop Helga Engler Isolde Sutor
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Jahresbericht 2012 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH - Grafenstraße Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren 2012 drei Patientenfür- sprecherinnen im Klinikum tätig, wobei in diesem Jahr krankheitsbedingt nicht immer alle drei Stellen besetzt waren. Annekatrin Eilers Klinikum Grafenstraße Dr. med. Barbara Schneider Klinikum Darmstadt (Januar bis November) Ise Marie Willimezik Klinikum Eberstadt (April bis Dezember) Wir waren während unserer Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch erreichbar: in Darmstadt: montags 15.00 — 17.00 in Eberstadt: mittwochs 9.00 — 11.00 In dringenden Fällen konnten wir über unsere privaten Telefonnummern erreicht werden, die vom Sozialdienst weitergegeben wurden. Schriftliche Beschwerden fanden wir in den dafür vorgesehenen Briefkästen in den Klinikeingängen vor oder sie wurden von einzelnen Stationen an uns weitergeleitet. Es galt wie immer, die unterschiedlichsten Aufgaben zu bearbeiten. Kommunikationsprobleme, organisatorische Schwierigkeiten, lange Wartezeiten, Verpflegung, unbefriedigende räumliche Ausstattung und Probleme bei der Orientierung im Klinikgelände beschäftigten uns. Gelegentlich mussten wir bei der Klärung der Probleme die zuständigen Dienststellen einschalten. Hier erfuhren wir wieder in vielen Fällen Unterstützung seitens der Klinikleitung oder des eingebundenen Personals. Da wir die Möglichkeit haben, viel Zeit in Gespräche mit den Beschwerdeführern zu investieren, kamen wir meist zu zufriedenstellenden Lösungen. - 2- Kommunikation Auch in diesem Jahr wandten sich wieder Patienten oder ihre Angehörigen an uns, die sich hinsichtlich ihrer Erkrankung, der therapeutischen Maßnahmen oder eines Operationsverlaufes oder -ergebnisses nicht ausreichend oder zeitnah informiert fühlten. Kommunikationsprobleme entstanden aus Sicht der Patienten auch dadurch, dass sie das Gefühl hatten, keinen festen Ansprechpartner zu haben, da im Laufe des Tages das Personal auf den Stationen immer wieder wechselt. Oft wurde aber auch deutlich, dass die betroffenen Personen bei Arztgesprächen auf Grund der Aufregung oder Angst nicht in der Lage gewesen waren, genau zuzuhören oder bei Unklarheiten sofort nachzufragen. Hier wurden wir bei unseren Bemühungen, die Situation zu klären, gut von den behandelnden Ärzten unterstützt, die immer bereit waren, ein nochmaliges Patientengespräch zu führen. Pflege Im Pflegebereich haben wir in diesem Jahr viel Lob über kompetente und liebevolle Betreuung gehört, aber zum Teil auch heftige Kritik entgegennehmen müssen. Nahezu alle Patienten, die sich an uns gewandt haben, hatten den Eindruck, dass es zu wenig Pflegepersonal gibt und die Schwestern und Pfleger zeitlich und arbeitsmäßig überlastet sind. Dies sahen viele als Grund an für einen manchmal schnippischen Umgangston oder auch wenig einfühlsames Verhalten, zu lange Wartezeiten nach dem Klingeln, zu wenig Hilfe beim Waschen und der Essensaufnahme. Bei den Beschwerden konnten wir nach Rückfragen auf den Stationen und Gesprächen mit den betroffenen Personen zur Klärung schwieriger Situationen beitragen. Reinigung Leider gab es in diesem Bereich viele Beanstandungen. Obwohl ein System eingeführt wurde, das verhindern soll, dass z.B. Toilette, Bad und Patientenzimmer mit demselben Lappen gereinigt werden , geschah dies doch immer wieder, wie Patientinnen beobachtet haben Ebenso wurde berichtet, dass Tische nicht gründlich abgewischt, Nachttische nicht von den Resten des Vorgängers gesäubert und unter den Betten und in den Ecken nur sehr oberflächlich gereinigt wurde. Wenn wir solche Vorkommnisse bei der Reinigungsaufsicht meldeten, wurde sich bemüht, die Missstände zu untersuchen und abzustellen. Aber es ist wohl hier auch so, dass das Reinigungspersonal knapp ist und zu wenig Zeit hat, um gründlich zu arbeiten. Es wurde der Wunsch geäußert, in Toiletten, die von zwei Patientenzimmern zu benutzen sind, ein Desinfektionsspray zur Reinigung der Toilettensitze bereitzustellen. Ausstattung / Haustechnik Mehrere Patienten äußerten den Wunsch nach mehr Schutz der Intimsphäre. So sind z.B. Waschbecken in Mehrbettzimmern nicht ausreichend sichtgeschützt. Patienten, die im Bett gewaschen oder ärztlich untersucht wurden, waren nicht durch einen Paravent oder Vorhang den Blicken ihrer Mitpatienten entzogen und empfanden das als sehr unangenehm. In Badezimmern, die von mehreren Personen benutzt werden, wurde beanstandet, dass es zu wenig Ablagemöglichkeiten gibt, ebenso nicht genug Haken für Handtücher. Diese seien auch zu nah aneinander angebracht. Ein Patient, der im Rollstuhl auf dem Klinikgelände unterwegs war, wies darauf hin, dass mehrere äußere Toilettentüren für Rollstuhlfahrer praktisch weder von außen noch von innen zu öffnen sind. Besonders schwergängig ist die Tür der Behindertentoilette im Untergeschoss des Neubaus der Medizinischen Klinik. Hier war sogar vor längerer Zeit eine Patientin nicht in der Lage, die Türe von innen zu öffnen und musste auf Hilfe von aussen warten, da im Toilettenraum keine Klingel oder Notfalltelefon angebracht ist. Dieser Vorfall wurde von Frau Rossberg, der Leiterin des Sozialdienstes, gemeldet, da sie der Patientin zu Hilfe kam.. Bis jetzt ist die Tür dieser Toilette abgeschlossen, um eine erneute Notsituation zu vermeiden. Wir haben die Problematik erneut der Serviceline und der Betriebstechnik gemeldet. Eine heftige Beschwerde bezog sich auf die unbequemen Sitzgelegenheiten der Zentralen Notaufnahme und die fehlenden Möglichkeiten, während der meist langen Wartezeiten liegen zu können. Trotz angebotener finanzieller Unterstützung und vielfältiger Nachfragen und Vorschlägen wurde hier leider noch keine positive Veränderung erreicht. Verpflegung In diesem Jahr bezogen sich die Beanstandungen über die Verpflegung auf die Erfüllung von Essenswünschen, die Temperatur der Mahlzeiten und die Art des Anrichtens auf den Tabletts. Auch die Qualität der Nahrungsmittel wurde bemängelt. Häufig wurden die auf dem Menüzettel angekreuzten Mahlzeiten falsch geliefert oder Sonderwünsche bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu wenig beachtet. Das Brot sei früh zu kalt, dafür das Mittagessen nur lauwarm. Viele Patienten störte sehr, dass die Servietten häufig von Soße durchtränkt und dadurch unbrauchbar waren. Der Wunsch nach Gerichten ohne Geschmacksverstärker wurde geäußert, ebenso die Bitte nach mehr frischem Obst und Gemüse. Ein Patient war schr verärgert, dass er nicht das von ihm bestellte und bezahlte Sondermenü bekam. Hier konnten wir mit der Station regeln, dass ihm die Menüsonderkarte vorgelegt und die Bestellung an die Küche weitergeleitet wurde. - 4- Parken / Orientierung Im Jahr 2012 waren wieder Patienten und vor allem deren Angehörige unzufrieden mit den Parkmöglichkeiten. Das Parkhaus wurde besonders von Angehörigen von Langzeitpatienten als zu teuer empfunden. Die Wege vom Parken zum jeweiligen Behandlungsort wurden als zu lang und anstrengend für Gehbehinderte erachtet. Die Orientierung auf Grund der verschiedenen Beschilderungen war für viele Klinikbesucher weiterhin sehr schwierig, vor allem Nutzer des Parkhauses haben sich darüber beschwert. Wir konnten bei unseren Gängen durch das Klinikgelände häufig Wegsuchenden helfen. Wartezeiten / Organisation Obwohl nach unseren Informationen in den verschiedenen Abteilungen des Klinikums Anstrengungen unternommen werden, Wartezeiten vor den jeweiligen Untersuchungen zu vermeiden, erreichten uns doch immer wieder Beanstandungen in diesem Bereich. Patienten berichteten von langem Warten, weil sie ihrer Meinung nach zu früh von den Stationen zu den Untersuchungsräumen gebracht wurden und dann lange auf dem Flur warten mussten. Sie baten um eine bessere zeitliche Organisation. Es häuften sich auch wieder die Beschwerden, dass Patienten am Vormittag entlassen werden sollten und teilweise bis zum späten Nachmittag auf den Arztbrief warten mussten. Hier hat sich leider die Situation seit den letzten Jahren nicht gebessert. Bei der Belegung der Patientenzimmer wurde die Bitte geäußert, dass Zimmer, die sich ein Bad teilen müssen , nur beidseits von Männern oder Frauen belegt werden. unaladan Yon Darmstadt, März 2013 Patientenfürsprecherin für Klinikum Darmstadt-Eberstadt Ilse-Marie Willimezik Gebäude 57, 1. Stock, Zimmer 105 Jahresüberblick 2012/13 Mein Bericht versteht sich als Ergänzung und Spezifizierung der Ausführungen von Frau K. Eilers. Am 16.April 2012 habe ich meinen Dienst als Patientenfürsprecherin im Klinikum Darmstadt-Eberstadt, mittwochs von 9 bis 11 Uhr, angetreten. Frau Straub, Frau Debus- Spangenberg, Frau Sturm in der Service-Line, Herr Wohlfahrt und Herr Klaus vom Betriebshof haben mir sehr geholfen, einen angenehmen Anfang als Patientenfürsprecherin zu machen. Aus dem Nachlaß von Frau Pelizäus fand ich unerledigte Beschwerde-Fragebögen aus den Jahren Mai 2010bis Oktober 2011. Ein Schlüssel zu den kleinen grauen Briefkästen an den Ausgängen der Klinikgebäude fand sich nicht. Der Betriebshof hat neue Schlösser eingebaut, so dass ich neu eingehende Fragebögen bearbeiten konnte. Ab Mitte Mai wurden an den Klinik-Ausgängen, neben den grauen Kästen für die Patientenfürsprecherin, rote Briefkästen mit der Aufschrift „Ihre Meinung ist uns wichtig“ angebracht, deren Inhalt direkt an die Pflegeleitung geht. Ich habe keinen Zugriff auf diese Kästen; offensichtlich werden diese Kästen eher genutzt als die grauen; ich habe sehr selten einen Fragebogen und bin daher nicht über die allgemeine Beschwerde- oder Lob-Situation informiert, die in den Beurteilungsbögen formuliert werden. Ich sehe das als eher kontra- produktiv für mich an)! Ich kann also fast ausschließlich nur über Telefon, direkten Besuch oder Ansprache auf dem Klinikgelände tätig werden. Die mündlichen Beschwerden (meist ohne Namen und Datum der Beschwerde) gelten den langen Wartezeiten bei der Patienten-Aufnahme und in der Augenklinik (und hier oft die Unfreundlichkeit der Empfangs-Damen). Der Kiosk am Eingang zum Klinikum wird vermisst; ebenso die Cafeteria. Sie ist zu abgelegen und wird (besonders von älteren Patienten) nicht gefunden. Es wurde öfter über die Unzuverlässigkeit des Wahlverfahrens für das Essen geklagt. Die Patienten wählen ihr Essen und bekommen etwas ganz anderes vorgesetzt. Die teuren Parkgebühren, gerade, wenn jemand nur einen Patienten ins Klinikum bringen oder abholen wollte, wurden bemängelt. (Letztere Angaben hatte ich nur, solange ich Fragebögen in meinen Briefkästchen hatte) Diese und noch andere kleinere Beschwerden, konnte ich „direkt erledigen“. Bei den „schwereren“ Fällen habe ich immer die Pflegeleitung, die Geschäftsführung, den Betriebshof oder die Küche informiert. Bei meinen Gängen über das Klinik-Gelände kann ich öfter helfen, ein Gebäude oder eine Station zu finden; trotz der Wegweiser sind manche Patienten unsicher. Mühltal, den 24.März 2013 1 BR
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Grafenstraße 9
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2013/0245
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.08.2013
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00