Mandari Insight

0689/2017

"Verbraucherberatung im Quartier": 1. Sachstandsbericht

Mitteilung Ausschuss 03.04.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 27.04.2017, TOP 12.6

Anlage 4_2017-01-20 KR

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Anlage 4_2017-01-20 KR

2686 Zeichen

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. FREITAG, 20. JANUAR 2017

Berer

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NUMMER 17

KÖLN

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Hilfe err

eicht

die Menschen

im Veed

el

Mobile Verbraucherberatung

zieht Zwischenbi

VON BIANCA POHLMANN. ......,

Regelmäßig liegen Rech-
nungen und Mahnbescheidein
der Post, letztlich sogar ein
Vollstreckungsbescheid. Das
Ehepaar lebt von der kleinen
Rente des Ehemanns sowie der
Erwerbsminderungsrente und
dem Pflegegeld der Ehefrau.
Den Überblick überihreFinan-
zenhabensie verloren, dassih-
nen Abo-Verpflichtungen un-
tergeschoben wurden, haben
sie gar nicht bemerkt.

Senioren oft Opfer
von Abzocke

Es ist ein typischer Fall, wie
ihn die Mitarbeiterinnen der
Verbraucherberatung im
Quartier immer wieder erle-
ben. Gerade Senioren, aber

-auch Jugendliche oder Men-
“ schen, die eine andere Spra-

che sprechen, sind immer wie-
der Opfer von „Abzocke‘. „Oft
kommen sie nicht auf die Idee,
dass sie sich wehren können‘,
sagt Wolfgang Schuldzinski,
Vorstand der Verbraucher-
zentrale NRW. Genau sie sind
es, die die „aufsuchende Ver-
braucherberatung‘ ‘erreichen
möchte. SeiteinemJahrgibt es
das Pilotprojekt der Verbrau-
cherberatung in Chorweiler,
Kalk und Vingst. Die erste Zwi-
schenbilanz ist positiv.

„Im Quartier gibt es beson-
dere Netzwerke und: soziale
Strukturen, die die Beratung
nutzen kann‘, so Johannes

lanz

Remmel, NRW-Minister für
Verbraucherschutz.Sokönnen
beispielsweise durch die enge
Zusammenarbeit mit der Sy-
nagogengemeinde Sprachbar-
rieren beseitigt werden.

Dass sie die Menschen mit
dem mobilen Angebot errei-
chen, davon ist Schuldzinski
überzeugt. Eine Zwischenun-
tersuchung hat ergeben, dass
vor Bestehen des Angebots sie-
ben Prozent der Veedels-Be-
wohner angaben, schon einmal
Leistungen der Verbraucher-
zentrale in Anspruch genom-
men zu haben. Nach dem ers-
ten Jahr hatte sich die Zahl fast
verdoppelt auf 13 Prozent.

Angelegt ist das Projekt auf
fünf Jahre. Die ersten zwei fi-
nanziertdas Land NRW, ab Mit-
te diesen Jahres bis 2019 teilt
sich das Land die Kosten mit
der Stadt. Köln investiert dann
120 000 Euro pro Jahr. „Die Vee-
del stärken, genau das ist es,
was wir wollen‘, sagt Sozialde-
zernent Harald Rau.

Für das anfangs beschriebe-
ne Paar ist die Verbraucherbe-
ratungim Quartier mittlerwei-
le feste Anlaufstelle geworden.
Die.Mitarbeiterinnen kündig-
ten Mitgliedschaften und hal-
fen bei der Einrichtung eines
Pfändungsschutzkontos.

Die Beratung im Nachbarschaftstreff,
Remscheider Straße 32, findet diens-
tags von 10 bis 12 Uhr statt. Im
Bürgerzentrum Vingst ist sie mitt-
wochs von 10 bis 12 Uhr, in der
Kulturbrücke in Chorweiler dienstags
von 15 bis 17 Uhr. Die Beratung ist
kostenlos, ein Termin ist nicht nötig.

Anlage 3_2017-01-20 DLF online

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Beratungsstellen in ärmeren
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Anlage 1_2017-01-19 KStA

1984 Zeichen

Donnerstag, 19, Januar 2017 Kölner Stadt-Anzeiger

'Schnelle
Hilfebei
fiesen Fallen
BERATUNG Seit einem
Jahrgehtdie
Verbraucherzentrale
direkt in die Veedel
VON ALENA STAFFHORST

Zu hohe Stromkosten, doppelte
Telefon-Verträge oder dubiose

Verkaufsgesptäche an der Haustür -

- im Alltag warten viele Fallen.
Menschen vor diesen zu warnen
und Opfern zu helfen, das ist Auf-
gabe der Verbraucherberatung.
Neben 61: stationären Beratungs-
stellen in NRW gibt es in Köln seit
einem Jahr auch die sogenannte
aufsuchende Beratung — in den
Stadtteilen Chorweiler, Kalk und
Höhenberg/Vingst.

„Es ist eine ganz neue Dimensi-
on der Beratung, mit der auch
Menschen geholfen wird, die aus
Unsicherheit, Unkenntnis oder
auch aufgrund sprachlicher Bar-
tieren die stationären Anlaufpunk-
te nicht aufsuchen“, sagt NRW-
Verbraucherschutzminister Johan-
nes Remmel. „Mit der neuen Me-
thode gehen wir auf die Menschen
zu, holen sie dort ab, wo sie sind.

Wie genau das aussieht, sagt
Wolfgang Schuldzinski, Vorstand
der Verbraucherzentrale NRW:
„Wichtig ist uns die Vernetzung.
Wir docken an die Strukturen an,
die es in den Veedeln schon gibt.“

Im Vorfeld des Projekts haben die

Mitarbeiterinnen Ute Bembennek
und Dagmar Kautz intensive Kon-
takte zu Begegnungsstätten, Schu-
len, Vereinen, Gemeindezentren

und anderen Einrichtungen ge-

knüpft. „So hat sich unser Vorha-

"ben schnell rümgesprochen, und

nen. hat sich die
Snschen, die unsere Be-
len betroffenen Stadttei-
n in Anspruch nehmen; mehr als
verdoppelt“, sagt Schuldzinski.
Auch sei die Bekanntheit der Ver-
braucherzentrale gestiegen.

„Uns ist es wichtig, die einzel-
nen Veedel zu stärken, denn dort
findet das Leben statt“, sagt Kölns
Sozialdezernent Harald Rau. „Die
Quartiere. sind unterschiedlich

‚stark. Besonders in den schwäche-

ren müssen wir handeln, denn die
Menschen dort sind häufiger Op-
fer von Abzocke. Und mit der auf-
suchenden Verbraucherarbeit im
Quartier haben wir einen guten
Schritt nach vorne gemacht.“

Mitteilung Ausschuss

2838 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer  03.04.2017 
 0689/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 27.04.2017 
 
"Verbraucherberatung im Quartier": 1. Sachstandsbericht 
Der Rat der Stadt Köln stimmte am 23.06.2015 dem Entwurf des Vertrags zwischen der Stadt Köln 
und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. über die Durchführung des Modellvorhabens 
„Verbraucherberatung im Quartier“ zu (Beschlussvorlage 1767/2015). Der im Juli 2015 abgeschlos-
sene Vertrag sieht eine Laufzeit vom 01.09.2015 bis 31.12.2019 vor.  
 
Im Rahmen der Mitteilung "Verbraucherberatung im Quartier startet in ausgewählten Sozialräumen“ 
(0132/2016) informierte die Verwaltung den Ausschuss Soziales und Senioren im Februar 2016, u.a. 
über das aktualiserte Konzept zu Verbraucherberatung im Quartier (Stand: 28.09.2015). Im April 2016 
wurden Nachfragen zu dieser Mitteilung mit der Verwaltungsvorlage 0747/2016 beantwortet. Eine 
vertiefende Diskussion im Beirat der Verbraucherberatungsstelle („Beirat der VB“) am 23.05.2016 
schloss sich an.  
 
Unter http://www.verbraucherzentrale.nrw/quartiersinformation-koeln informiert die 
Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage über das Modellvorhaben und dessen Evaluation. Darüber 
hinaus wird die Verbraucherzentrale im Ausschuss Soziales und Senioren am 27.04.2017 anhand 
einer Präsentation einen Überblick zum aktuellen Stand der Evaluation geben.  
 
Begleitet wird das Modellvorhaben neben dem kontinuierlichen Austausch auf der Arbeitsebene von 
Verbraucherzentrale und Stadtverwaltung auch durch die Sitzungen des Begleitkreises Verbraucher-
beratung im Quartier (27.06. und 05.12.2016), in dem Vertreter/innen der Verbraucherzentrale NRW, 
von ConPolicy Institut für Verbraucherpolitik, Verbraucherschutzministerium NRW, Wohlfahrtsverbän-
den und Stadt Köln (Amt für Soziales und Senioren) vertreten sind. Unter anderem wurden erste Er-
gebnisse der Evaluation durch ConPolicy diskutiert. Das Fazit der ersten Evaluationsrunde ist, dass 
der Pilotansatz Verbraucherberatung im Quartier den Erwartungen entspricht und als Erfolg gewertet 
werden kann. 
 
Am 18.01.2017 fand am Ort der Quartiersberatung in Chorweiler, der „Kulturbrücke“, ein Presseter-
min statt, in dem über den aktuellen Stand des Modellvorhabens informiert wurde. Teilnehmer/innen 
waren NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel, Dr. Harald Rau - Dezernent für Soziales, 
Integration und Umwelt, Herr Wolfgang Schuldzinski - Vorstand der Verbraucherzentrale NRW sowie 
Multiplikatoren aus den drei Sozialräumen Chorweiler, Kalk und Höhenberg / Vingst.  
In der Presse sind einige Artikel erschienen, die in der Anlage beigefügt sind. 
 
Der Ausschuss wird über die weitere Entwicklung des Projektes informiert. 
 
Anlagen 
 
 
gez. Dr. Rau

Anlage 5_2017-01-25 Wochenspiegel

1970 Zeichen

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Anlage 2_2017-01-19 Wochenspiegel online

3325 Zeichen

Rheinische Anzeigenblätter | Region | Stadt Köln
„IM QUARTIER. FÜR SIE. DA“: Ein Jahr aufsuchende
Verbraucherarbeit
19.01.17, 08:30 Uhr
NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (v.l.),
Quartiersberaterin Ute Bembennek, Dr. Harald Rau, Sozialdezernent der
Stadt, Quartiersberaterin Dagmar Kautz und Wolfgang Schuldzinski,
Vorstand der Verbraucherzentrale NRW.
Foto: Verbraucherzentrale NRW
Jeden Monat viel zu hohe Telefonkosten, Stromrechnungen, die das eigene Budget ins Minus setzen,
Ärger mit Anbietern wegen unbezahlter Rechnungen und untergeschobenen Verträgen: Mit Informationen und
Rechtsberatung zum Kauf von Produkten und der Nutzung von Dienstleistungen ist die Verbraucherzentrale
NRW seit einem Jahr in Chorweiler, Blumenberg, Seeberg-Nord und Kalk, Humboldt/ Gremberg sowie
Höhenberg/ Vingst mobil unterwegs. Die Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale NRW beschreiten unter dem
Motto „Im Quartier. Für Sie. Da.“ einen neuen Weg aufsuchender Verbraucherberatung. Zu den Aufgaben
gehören auch die Übernahme des Schriftverkehrs und die außergerichtliche Rechtsvertretung bei Problemen mit
Anbietern.
„Der Gang in die Quartiere hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, die aus vielschichtigen Gründen den Weg
in eine Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW bislang nicht gefunden haben. Das niedrigschwellige
Angebot ebnet einen leichten Zugang zu dringend benötigter Verbraucherberatung und weiterführender Hilfe“,
erläutert NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.
„Bewohnerinnen und Bewohner mit multiplen Problemen in benachteiligten Quartieren der Stadt erfahren durch
das direkte Hilfsangebot eine zusätzliche Wertschätzung. Für die sozialen Einrichtungen vor Ort ist die mobile
Verbraucherberatung eine hilfreiche Entlastung und Ergänzung ihrer überaus wichtigen Arbeit“, hebt
Sozialdezernent Harald Rau die Bedeutung des niedrigschwelligen Beratungsangebots hervor. „Erfolgreiche
Lösungen von meist gebündelt auftretenden Problemen im Konsumentenalltag gelingen uns am ehesten, indem
wir hilfsbedürftige Verbraucherinnen und Verbraucher an den Orten aufsuchen und auf der Ebene ansprechen, an
denen sie sich befinden. Hierzu bieten wir Infostände, zahlreichende vorbeugende Materialien, regelmäßige
Sprechstunden in den Quartieren und zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen für Ratsuchende und
Multiplikatoren an“, zählt NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski die Grundzüge der
aufsuchenden Beratung auf.
Um möglichst viele hilfsbedürftige Menschen dort zu treffen, wo sie sich im Alltag aufhalten, haben Ute
Bembennek und Dagmar Kautz als Team bereits im Vorfeld intensive Kontakte zu den vorhandenen
Begegnungsstätten, Jugend- und Senioreneinrichtungen, Schulen, Vereinsheimen, kirchlichen  Gemeindezentren
„IM QUARTIER. FÜR SIE. DA“: Ein Jahr aufsuchende Verbraucherar... http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/koeln/-im-quartier--f...
1 von 2 19.01.2017 12:47

und Religionsgemeinschaften in den Stadtquartieren geknüpft und ein funktionierendes Netzwerk aufgebaut.
Auskünfte erteilt das Quartierteam unter Telefon 0221/ 84618888 sowie per E-Mail an
koeln.quartier@verbraucherzentrale.nrw
„IM QUARTIER. FÜR SIE. DA“: Ein Jahr aufsuchende Verbraucherar... http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/koeln/-im-quartier--f...
2 von 2 19.01.2017 12:47

Beratungsverlauf (1)

27.04.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0689/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27