0689/2017
"Verbraucherberatung im Quartier": 1. Sachstandsbericht
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Anlage 4_2017-01-20 KR
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; 7 ri ri K un dsceHa IA . FREITAG, 20. JANUAR 2017 Berer seıtE 32 NUMMER 17 KÖLN een Hilfe err eicht die Menschen im Veed el Mobile Verbraucherberatung zieht Zwischenbi VON BIANCA POHLMANN. ......, Regelmäßig liegen Rech- nungen und Mahnbescheidein der Post, letztlich sogar ein Vollstreckungsbescheid. Das Ehepaar lebt von der kleinen Rente des Ehemanns sowie der Erwerbsminderungsrente und dem Pflegegeld der Ehefrau. Den Überblick überihreFinan- zenhabensie verloren, dassih- nen Abo-Verpflichtungen un- tergeschoben wurden, haben sie gar nicht bemerkt. Senioren oft Opfer von Abzocke Es ist ein typischer Fall, wie ihn die Mitarbeiterinnen der Verbraucherberatung im Quartier immer wieder erle- ben. Gerade Senioren, aber -auch Jugendliche oder Men- “ schen, die eine andere Spra- che sprechen, sind immer wie- der Opfer von „Abzocke‘. „Oft kommen sie nicht auf die Idee, dass sie sich wehren können‘, sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucher- zentrale NRW. Genau sie sind es, die die „aufsuchende Ver- braucherberatung‘ ‘erreichen möchte. SeiteinemJahrgibt es das Pilotprojekt der Verbrau- cherberatung in Chorweiler, Kalk und Vingst. Die erste Zwi- schenbilanz ist positiv. „Im Quartier gibt es beson- dere Netzwerke und: soziale Strukturen, die die Beratung nutzen kann‘, so Johannes lanz Remmel, NRW-Minister für Verbraucherschutz.Sokönnen beispielsweise durch die enge Zusammenarbeit mit der Sy- nagogengemeinde Sprachbar- rieren beseitigt werden. Dass sie die Menschen mit dem mobilen Angebot errei- chen, davon ist Schuldzinski überzeugt. Eine Zwischenun- tersuchung hat ergeben, dass vor Bestehen des Angebots sie- ben Prozent der Veedels-Be- wohner angaben, schon einmal Leistungen der Verbraucher- zentrale in Anspruch genom- men zu haben. Nach dem ers- ten Jahr hatte sich die Zahl fast verdoppelt auf 13 Prozent. Angelegt ist das Projekt auf fünf Jahre. Die ersten zwei fi- nanziertdas Land NRW, ab Mit- te diesen Jahres bis 2019 teilt sich das Land die Kosten mit der Stadt. Köln investiert dann 120 000 Euro pro Jahr. „Die Vee- del stärken, genau das ist es, was wir wollen‘, sagt Sozialde- zernent Harald Rau. Für das anfangs beschriebe- ne Paar ist die Verbraucherbe- ratungim Quartier mittlerwei- le feste Anlaufstelle geworden. Die.Mitarbeiterinnen kündig- ten Mitgliedschaften und hal- fen bei der Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos. Die Beratung im Nachbarschaftstreff, Remscheider Straße 32, findet diens- tags von 10 bis 12 Uhr statt. Im Bürgerzentrum Vingst ist sie mitt- wochs von 10 bis 12 Uhr, in der Kulturbrücke in Chorweiler dienstags von 15 bis 17 Uhr. Die Beratung ist kostenlos, ein Termin ist nicht nötig.
Anlage 3_2017-01-20 DLF online
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MEHR ZUM THEMA Verbraucherschutz Beratungsstellen in ärmeren Stadtteilen Startseite Umwelt und Verbraucher Beratungsstellen in ärmeren Stadtteilen 20.01.2017 Dienstag, 24.01.2017 V erbraucherschutz - Beratungsstellen in ärmeren Stadtteilen http://www.deutschlandfunk.de/verbraucherschutz-beratungsstellen-in-... 1 von 3 24.01.2017 09:17 V erbraucherschutz - Beratungsstellen in ärmeren Stadtteilen http://www.deutschlandfunk.de/verbraucherschutz-beratungsstellen-in-... 2 von 3 24.01.2017 09:17 Deutschlandradio © 2009-2016 V erbraucherschutz - Beratungsstellen in ärmeren Stadtteilen http://www.deutschlandfunk.de/verbraucherschutz-beratungsstellen-in-... 3 von 3 24.01.2017 09:17
Anlage 1_2017-01-19 KStA
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Donnerstag, 19, Januar 2017 Kölner Stadt-Anzeiger 'Schnelle Hilfebei fiesen Fallen BERATUNG Seit einem Jahrgehtdie Verbraucherzentrale direkt in die Veedel VON ALENA STAFFHORST Zu hohe Stromkosten, doppelte Telefon-Verträge oder dubiose Verkaufsgesptäche an der Haustür - - im Alltag warten viele Fallen. Menschen vor diesen zu warnen und Opfern zu helfen, das ist Auf- gabe der Verbraucherberatung. Neben 61: stationären Beratungs- stellen in NRW gibt es in Köln seit einem Jahr auch die sogenannte aufsuchende Beratung — in den Stadtteilen Chorweiler, Kalk und Höhenberg/Vingst. „Es ist eine ganz neue Dimensi- on der Beratung, mit der auch Menschen geholfen wird, die aus Unsicherheit, Unkenntnis oder auch aufgrund sprachlicher Bar- tieren die stationären Anlaufpunk- te nicht aufsuchen“, sagt NRW- Verbraucherschutzminister Johan- nes Remmel. „Mit der neuen Me- thode gehen wir auf die Menschen zu, holen sie dort ab, wo sie sind. Wie genau das aussieht, sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW: „Wichtig ist uns die Vernetzung. Wir docken an die Strukturen an, die es in den Veedeln schon gibt.“ Im Vorfeld des Projekts haben die Mitarbeiterinnen Ute Bembennek und Dagmar Kautz intensive Kon- takte zu Begegnungsstätten, Schu- len, Vereinen, Gemeindezentren und anderen Einrichtungen ge- knüpft. „So hat sich unser Vorha- "ben schnell rümgesprochen, und nen. hat sich die Snschen, die unsere Be- len betroffenen Stadttei- n in Anspruch nehmen; mehr als verdoppelt“, sagt Schuldzinski. Auch sei die Bekanntheit der Ver- braucherzentrale gestiegen. „Uns ist es wichtig, die einzel- nen Veedel zu stärken, denn dort findet das Leben statt“, sagt Kölns Sozialdezernent Harald Rau. „Die Quartiere. sind unterschiedlich ‚stark. Besonders in den schwäche- ren müssen wir handeln, denn die Menschen dort sind häufiger Op- fer von Abzocke. Und mit der auf- suchenden Verbraucherarbeit im Quartier haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht.“
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 03.04.2017 0689/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 27.04.2017 "Verbraucherberatung im Quartier": 1. Sachstandsbericht Der Rat der Stadt Köln stimmte am 23.06.2015 dem Entwurf des Vertrags zwischen der Stadt Köln und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. über die Durchführung des Modellvorhabens „Verbraucherberatung im Quartier“ zu (Beschlussvorlage 1767/2015). Der im Juli 2015 abgeschlos- sene Vertrag sieht eine Laufzeit vom 01.09.2015 bis 31.12.2019 vor. Im Rahmen der Mitteilung "Verbraucherberatung im Quartier startet in ausgewählten Sozialräumen“ (0132/2016) informierte die Verwaltung den Ausschuss Soziales und Senioren im Februar 2016, u.a. über das aktualiserte Konzept zu Verbraucherberatung im Quartier (Stand: 28.09.2015). Im April 2016 wurden Nachfragen zu dieser Mitteilung mit der Verwaltungsvorlage 0747/2016 beantwortet. Eine vertiefende Diskussion im Beirat der Verbraucherberatungsstelle („Beirat der VB“) am 23.05.2016 schloss sich an. Unter http://www.verbraucherzentrale.nrw/quartiersinformation-koeln informiert die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage über das Modellvorhaben und dessen Evaluation. Darüber hinaus wird die Verbraucherzentrale im Ausschuss Soziales und Senioren am 27.04.2017 anhand einer Präsentation einen Überblick zum aktuellen Stand der Evaluation geben. Begleitet wird das Modellvorhaben neben dem kontinuierlichen Austausch auf der Arbeitsebene von Verbraucherzentrale und Stadtverwaltung auch durch die Sitzungen des Begleitkreises Verbraucher- beratung im Quartier (27.06. und 05.12.2016), in dem Vertreter/innen der Verbraucherzentrale NRW, von ConPolicy Institut für Verbraucherpolitik, Verbraucherschutzministerium NRW, Wohlfahrtsverbän- den und Stadt Köln (Amt für Soziales und Senioren) vertreten sind. Unter anderem wurden erste Er- gebnisse der Evaluation durch ConPolicy diskutiert. Das Fazit der ersten Evaluationsrunde ist, dass der Pilotansatz Verbraucherberatung im Quartier den Erwartungen entspricht und als Erfolg gewertet werden kann. Am 18.01.2017 fand am Ort der Quartiersberatung in Chorweiler, der „Kulturbrücke“, ein Presseter- min statt, in dem über den aktuellen Stand des Modellvorhabens informiert wurde. Teilnehmer/innen waren NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel, Dr. Harald Rau - Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt, Herr Wolfgang Schuldzinski - Vorstand der Verbraucherzentrale NRW sowie Multiplikatoren aus den drei Sozialräumen Chorweiler, Kalk und Höhenberg / Vingst. In der Presse sind einige Artikel erschienen, die in der Anlage beigefügt sind. Der Ausschuss wird über die weitere Entwicklung des Projektes informiert. Anlagen gez. Dr. Rau
Anlage 5_2017-01-25 Wochenspiegel
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Anlage 2_2017-01-19 Wochenspiegel online
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Rheinische Anzeigenblätter | Region | Stadt Köln „IM QUARTIER. FÜR SIE. DA“: Ein Jahr aufsuchende Verbraucherarbeit 19.01.17, 08:30 Uhr NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (v.l.), Quartiersberaterin Ute Bembennek, Dr. Harald Rau, Sozialdezernent der Stadt, Quartiersberaterin Dagmar Kautz und Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Verbraucherzentrale NRW Jeden Monat viel zu hohe Telefonkosten, Stromrechnungen, die das eigene Budget ins Minus setzen, Ärger mit Anbietern wegen unbezahlter Rechnungen und untergeschobenen Verträgen: Mit Informationen und Rechtsberatung zum Kauf von Produkten und der Nutzung von Dienstleistungen ist die Verbraucherzentrale NRW seit einem Jahr in Chorweiler, Blumenberg, Seeberg-Nord und Kalk, Humboldt/ Gremberg sowie Höhenberg/ Vingst mobil unterwegs. Die Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale NRW beschreiten unter dem Motto „Im Quartier. Für Sie. Da.“ einen neuen Weg aufsuchender Verbraucherberatung. Zu den Aufgaben gehören auch die Übernahme des Schriftverkehrs und die außergerichtliche Rechtsvertretung bei Problemen mit Anbietern. „Der Gang in die Quartiere hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, die aus vielschichtigen Gründen den Weg in eine Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW bislang nicht gefunden haben. Das niedrigschwellige Angebot ebnet einen leichten Zugang zu dringend benötigter Verbraucherberatung und weiterführender Hilfe“, erläutert NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Bewohnerinnen und Bewohner mit multiplen Problemen in benachteiligten Quartieren der Stadt erfahren durch das direkte Hilfsangebot eine zusätzliche Wertschätzung. Für die sozialen Einrichtungen vor Ort ist die mobile Verbraucherberatung eine hilfreiche Entlastung und Ergänzung ihrer überaus wichtigen Arbeit“, hebt Sozialdezernent Harald Rau die Bedeutung des niedrigschwelligen Beratungsangebots hervor. „Erfolgreiche Lösungen von meist gebündelt auftretenden Problemen im Konsumentenalltag gelingen uns am ehesten, indem wir hilfsbedürftige Verbraucherinnen und Verbraucher an den Orten aufsuchen und auf der Ebene ansprechen, an denen sie sich befinden. Hierzu bieten wir Infostände, zahlreichende vorbeugende Materialien, regelmäßige Sprechstunden in den Quartieren und zielgruppenspezifische Bildungsveranstaltungen für Ratsuchende und Multiplikatoren an“, zählt NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski die Grundzüge der aufsuchenden Beratung auf. Um möglichst viele hilfsbedürftige Menschen dort zu treffen, wo sie sich im Alltag aufhalten, haben Ute Bembennek und Dagmar Kautz als Team bereits im Vorfeld intensive Kontakte zu den vorhandenen Begegnungsstätten, Jugend- und Senioreneinrichtungen, Schulen, Vereinsheimen, kirchlichen Gemeindezentren „IM QUARTIER. FÜR SIE. DA“: Ein Jahr aufsuchende Verbraucherar... http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/koeln/-im-quartier--f... 1 von 2 19.01.2017 12:47 und Religionsgemeinschaften in den Stadtquartieren geknüpft und ein funktionierendes Netzwerk aufgebaut. Auskünfte erteilt das Quartierteam unter Telefon 0221/ 84618888 sowie per E-Mail an koeln.quartier@verbraucherzentrale.nrw „IM QUARTIER. FÜR SIE. DA“: Ein Jahr aufsuchende Verbraucherar... http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/koeln/-im-quartier--f... 2 von 2 19.01.2017 12:47
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0689/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 03.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27