Mandari Insight

2611/2019

Ausbau der Jugendeinrichtung Unnauer Weg 96a im Zuge der Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes Köln-Lindweiler; Projekt „Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem generationenübergreifenden Bürgerhaus (Mehrgenerationenhaus)" hier:

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 29.08.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 26.09.2019, TOP 10.4

Anlage 3.2 Animation Gebäude und Außenanlage

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Anlage 7, Auszug BV 6, 19.09.2019

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Anlage 4 Betriebskonzept Lino Club e.V.

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Anlage 2 Übersicht Eigentumsverhältnisse Lino Club

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Anlage 3.3 Plan Gebäude und Außenanlage

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 1 Auszug aus dem IHK

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Anlage 3.1 Baubeschreibung

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Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung

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Anlage 5 RPA Prüfbericht

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Anlage 6 Stellungnahme zu Prüfbericht

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Anlage 7, Auszug BV 6, 19.09.2019

2760 Zeichen

Anlage 7 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 
Frau Büscher-Kallen 
Telefon:  (0221) 221-96313  
Fax       :  (022 1) 221-96400 
E-Mail:  anja.buescher-kallen@stadt-koeln.de 
Datum: 20.09.2019 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 46. Sitzung der Bezirksvertretung 
Chorweiler vom 19.09.2019 
öffentlich 
9.2.2 Ausbau der Jugendeinrichtung Unnauer Weg 96a im Zuge der Umset-
zung des Integrierten Handlungskonzeptes Köln-Lindweiler; Projekt 
„Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem generatio-
nenübergreifenden Bürgerhaus (Mehrgenerationenhaus)"  
hier: Planungs- und Baubeschluss 
2611/2019 
Zusatzbeschluss: 
Der Rat beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die Nutzung der Dachfläche für eine 
Photovoltaikanlage oder eine Dachbegrünung möglich ist. 
Beschluss gemäß Beschlussvorlage: 
Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen: 
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Planung der Leistungs phasen 4 bis 6 HOAI für 
den Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem Mehrgenerationenhaus 
über den Lino-Club e.V. als künftigen Bauherrn fortsetzen zu lassen. Die Freigaben der 
investiven Ausgabeermächtigungen sind bereits erteilt.  
 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Ausschreibung zur Ver gabe der Leistungen einer 
Projektsteuerung analog der Leistungsphasen 5 bis 9 HOAI über den Lino-Club e.V. als 
künftigen Bauherrn durchführen zu lassen. Die analogen Leistungsphasen 7 bis 9 HOAI 
dürfen erst nach Erteilung des Zuwendungsbescheides durch den Fördermittelgeber und 
Abschluss des öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrages zwischen der Stadt Köln und 
dem Lino-Club e.V. beauftragt werden.  
 
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung nach Erteilung des Zuwendu ngsbescheides durch den 
Fördermittelgeber und Abschluss des öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrages zwischen 
Stadt Köln und Lino-Club e.V. die Ausschreibung und bauliche Umsetzung für den Aus-
bau des Sozialen Zentrum Lino-Club e.V. auf der Grundlage der vorliegenden Planung 
zu einem Mehrgenerationenhaus über den Lino-Club e.V. als Bauherrn durchführen zu

lassen.  
 
4. Der Rat beschließt unter dem Vorbehalt des Haushaltsbeschlus ses 2020/2021 und der 
Bewilligung der Städtebaufördermittel die Freigabe von investiven Auszahlungsermächti-
gungen in Höhe von 7.228.866  € für den Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. 
zu einem Mehrgenerationenhaus im Teilfinanzplan 0902, Stadtentwicklung, Teilplanzeile 
11, Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen, Finanzstelle 1502-0902-0-AZ03 – 
aRAP pRAP – Lindweiler Stadtsanierung/en. 
Abstimmungsergebnis zum Zusatzbeschluss: 
 
Einstimmig beschlossen 
 
Abstimmungsergebnis über den Beschluss gemäß Beschlussvorlage: 
 
Einstimmig beschlossen

Anlage 4 Betriebskonzept Lino Club e.V.

48495 Zeichen

Ausbau „Soziales Zentrum Lino-Club e.V.“ zum 
generationenübergreifenden Bürgerhaus 
 
Betriebskonzept mit konzeptioneller Darstellung der geplanten Aktivitäten  
 
Inhaltsverzeichnis 
1 Lindweiler und linoclub ................................................................................................................... 1 
1.1 Verortung des Stadtteils .......................................................................................................... 1 
1.2 Soziales Zentrum Lino-Club e.V. .............................................................................................. 2 
1.3 Gelände und Gebäude ............................................................................................................. 2 
2 Ausbau Campus ............................................................................................................................... 3 
2.1 Städtebauliche Zielvorstellung ................................................................................................ 3 
2.2 Aktuelle Einschränkungen ....................................................................................................... 3 
2.3 Bauliche Umgestaltung............................................................................................................ 5 
2.3.1 Konzept Gebäudeplanung ............................................................................................... 5 
2.3.2 Konzept Freianlagen ........................................................................................................ 6 
3 Campus Strukturen und Angebote .................................................................................................. 6 
3.1 Kinder- und Jugendarbeit ........................................................................................................ 6 
3.1.1 OT Lindweiler ................................................................................................................... 7 
3.1.2 Kinder- und Jugendcircus linoluckynelli .......................................................................... 7 
3.1.3 Praxiswerkstatt Lindweiler .............................................................................................. 8 
3.1.4 Kita ................................................................................................................................... 9 
3.1.5 Synergien im Kinder- und Jugendbereich ...................................................................... 10 
3.2 Generationsübergreifendes Bürgerhaus ............................................................................... 10 
3.2.1 Mehrgenerationenhaus ................................................................................................. 11 
3.2.2 Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote ................................................................. 12 
3.2.3 Sport und Gesundheit ................................................................................................... 13 
3.2.4 Veranstaltungen  und kulturelles Angebot ................................................................... 14 
3.2.5 Chancen der Quartiersentwicklung ............................................................................... 15

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
1   
 
1 Lindweiler und linoclub 
 
1.1 Verortung des Stadtteils 
 
Lindweiler ist ein kleiner Stadtteil im Kölner Norden, etwa 10km vom Stadtzentrum entfernt. 
Der Stadtteil wird zu allen Seiten durch die Autobahnen und Bahnlinien begrenzt, wodurch 
sich geografisch und infrastrukturell eine isol ierte Insellage ergibt. Der Stadtteil Lindweiler 
gliedert sich in einen  mehrgeschossigen Mietwohnungsbau im Kernbereich und umliegende 
Einfamilienhausbebauung.  
Derzeit leben rund 3.500 Menschen in Lindweiler . 1  Im Gegensatz zu dem leichten 
Bevölkerungszuwachs Kölns, 0,43% der Gesamtbevölkerung der Stadt in den letzten Jahren , 
verzeichnete Lindweiler seit dem Einwohnerhöchststand Ende 1980  eine Verringerung von 
mittlerweile bis ca. 21%. Die se Bevölkerungsverlust e sind  zum einen auf den  Auszug der 
Kindergeneration in dem Einfamilienhaus bereich und den demografischen Wandel und zum 
anderen auf die veränderte Belegungspraxis in dem Geschosswohnungsbereich 
zurückzuführen. Aktuelle Auswertungen zeigen seit 2012 nun stabilere Einwohnerzahlen. Es 
scheint also, dass zumindest die Entwicklung zu weiteren Bevölkerungsverlusten aufgehalten 
werden konnte. 
Die hohe soziale Belastung des Stadtteils (besonders im Kernbereich), findet in den 
Bereichen SGB II Leistungsbezug, Jugendarbeitslosigkeit und Kindergesundheit statt. In 
diesen gehört der Stadtteil Lindweiler zu den jeweils 10% am stärksten belasteten Gebiete n 
Kölns. In selbigem Maße weist Lindweiler einen erhöhten Anteil an Menschen mit 
Migrationshintergrund auf. Darüber hinaus  liegen 5% der Kölner Belegrechtswohnungen im 
Stadtteil, aber nur 0,35% der  Kölner Bevölkerung leben hier. Dadurch ergibt sich eine 
erhöhte Belastung des Stadtteils mit Faktor 14. Gleichzeitig fehlen dem Stadtteil 
Nahversorgungsangebote gemäß dem Entwicklungskonzept Lindweiler erreicht der Stadtteil 
nicht die Größenordnung eines selbsttragenden Nahbereiches, welcher nach dem 
Gesamtkonzept der Stadtentwicklung Kölns erst mit rund 5.000 Einwohnern veranschlagt 
wird.2 Die fehlende Nahversorgung beeinträchtigt laut der Bewohnerumfrage der Empirica 
AG die Wohnzufriedenheit erheblich. 3 
Gleichwohl birgt Lindweiler große Potentiale wie einen  ho hen Grünanteil, eine 
überschaubare, beinahe dörfliche Struktur  und  engagierte familienfreundliche 
Einrichtungen. Dies kam bereits  in genannter Bewohnerbefragung der Empirica AG zum 
Ausdruck, in welcher die neu gestalteten Spielplätze, Nachbarschaftskontakte, 
Kinderbetreuungsangebote sowie Parks und Grünflächen als besonders positiv bewertet 
wurden.  
                                                           
1 Gemäß Bevölkerungsstatistik, Stand 31.12.2017: 3442 Personen  
2 Amt für Stadtentwicklung und Statistik: Entwicklungskonzept Lindweiler 2011  
3 Empirica AG: Schriftliche Bewohnerbefragung September 2017

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
2   
 
 
Der Stadtteil Lindweiler und die Entfaltung seines Potentials sind auch auf der Agenda der 
Stadt Köln. Durch die Erstellung des „Entwicklungskonzepts Lindweiler“ und der 
Verabschiedung des „Integrierten Handlungskonzepts Lindweiler“ (IHK), werden nun die 
Menschen und Einrichtungen bei der Arbeit in und für Lindweiler mit städtebaulichen 
Fördermitteln sowie mit Zuschüssen aus Stadt und Land unterstützt.  
 
1.2 Soziales Zentrum Lino-Club e.V.  
 
Zu den mitgestaltenden Einrichtungen im Stadtteil , zählt der Verein: S oziales Zentrum Lino-
Club e.V.. Das Soziale Zentrum Lino-Club e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe 
und als gemeinnütziger Verein anerkannt. Seit seiner Gründung von engagierten Menschen  
im Jahr 1963, ist der Verein nun seit über 50 Jahren in Lindweiler aktiv.  
Heute unterhält der linoclub mittlerweile an 18 Standorten im Kölner Norden Ein richtungen 
in den Bereichen: Kindertagesstätten, offene Ganztagsschulen, Einrichtungen der offenen 
Kinder- und Juge ndarbeit, Schulsozialarbeit.  400 haupt-, n eben- und ehrenamtliche 
Mitarbeiter führen täglich Angebote für mehr als 1.500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene 
durch. Die Einrichtungen haben hierbei sowohl regionale als auch überregionale Bedeutung. 
Über die Angebote im Bereich der Kinder - und Juge ndarbeit hinaus gehört auch die 
intergenerative und integrative Arbeit mit Angeboten für Familien und Senioren zum festen 
Bestandteil der Arbeit dazu.  
Der Standort am Unnauer Weg existiert seit 1964 und bildet sowohl das Zentrum des 
linoclubs (u.a. Sitz der Geschäftsstelle), als auch einen wichtigen Bestandteil des sozialen und 
kulturellen Lebens für die Bewohner Lindweilers. Darüber hinaus bietet der linoclub 
Angebote für Familien und Senioren und arbeitet sowohl intergenerativ als auch integrativ.   
 
1.3 Gelände und Gebäude 
 
Das Vereinsgelände am Unnauer Weg umfasst 8.000m² und beherbergt drei 
unterschiedliche Gebäudekomplexe sowie Außenflächen. Das Gelände befindet sich auf zwei 
Grundstücken, welche einerseits der Stadt Köln und andererseits der katholischen 
Kirchengemeinde St. Dionysius (Erbbaurecht an linoclub) gehören. 
Bei den einzelnen Gebäudekomplexen handelt es sich um:  
- Hauptgebäude: hier befindet sich die Offene Tür  Lindweiler (Kinder- und 
Jugendzentrum) mit offenem Treffp unkt für Kinder und Jugendliche im Stadtteil, die 
Geschäftsstelle und beherbergt das Modell förderprogramm Mehrgenerationenhaus 
(seit 2012 und einziges MGH in Köln)   
- Circushalle des Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli : diese Halle wurde 2011 
teilsaniert und ist auch für Veranstaltungen für bis zu 700 Personen nutzbar; 
überregionales Kinder- und Jugendangebot

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
3   
 
- Kindertagesstätte Marienberger Weg  für 70 -75 Kinder im Alter von 0,6 - 6 Jahren: 
wurde 2012 saniert und in Teilen neu errichtet); gefördert durch d as 
Bundesprogramm Sprach-Kita (seit 2017) und ist anerkanntes Familienzentrum (seit 
2015) 
 
2 Ausbau Campus 
 
2.1 Städtebauliche Zielvorstellung 
 
In dem 2014 verabschiedeten Integrierten Handlungskonzept Lindweiler (IHK) ist der Ausbau 
des Sozialen Zentrums Lino -Club e.V. zu einem generationenübergreifenden Bürgerhaus 
(Mehrgenerationenhaus) als bauliche Maßnahme der Städtebauförderung benannt.  
 
Mit Umbauten im Viertel soll das im IHK erkannte Angebotsdefizit aller Altersgruppen 
ausgeglichen werden. Damit ist auch  ein positiver Einfluss auf das Stadtteilimages zu 
erwarten. Durch ein breiteres Angebot und einer stärkeren „Stadtteilbindung“, welche 
Besucher und Besucherinnen anderer Stadtteile anzieht, wird die soziale „Verinselung“ im 
Viertel angegangen . Dem linoclub wird im  IHK besonders bei der Behebung von 
Angebotsdefiziten, der Stabilisierung der Bevölkerungsstruktur und der Stärkung des 
sozialen Miteinanders „erhebliches Potential“ beigemessen.4  
Der linoclub soll demnach als öffentliche Begegnungsstätte für alle Altersgruppen  dienen 
und eine erweiterte generations- und kulturübergreifende Angebotspalette für den Stadtteil 
Lindweiler bieten; m it zusätzlichen  Beratungs- und Bildungsangeboten einschließlich  
Räumen für bürgerschaftliche Aktivitäten , Raumangeboten zur individuellen und 
gruppenspezifischen Arbeit  und offenen Treffpunkten zur Belebung des gemeinsamen 
Miteinander. Gleichzeitig soll das bestehende Ju gendzentrum modernisiert werden und 
einen eigenständigen Bereich erhalten. 
Die Umgestaltung des Areals soll die Bewohner sämtlicher Bevölkerungsgruppen 
unterschiedlicher kultureller und sozialer Hintergründe im Stadtteil und angrenzender 
Stadtviertel ansprechen und Kindern und Jugendlichen weiterhin eine offene und konstante 
Anlaufstelle bieten.  
 
2.2 Aktuelle Einschränkungen 
 
Bereits jetzt ist der linoclub Treffpunkt vieler verschiedener Gruppen. Jugendliche haben bei 
der Nachmitta gsbetreuung und im Rahmen der  Offenen Tür (OT)  die Möglichkeit zum 
                                                           
4 Amt für Stadtentwicklung und Statistik: Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes Köln -Lindweiler, 
September 2015

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
4   
 
Austausch und zur Freizeitgestaltung. Es gibt Bildungs - und Weiterbildungsangebote sowie 
Sport- und Kreativkurse. Das Angebot ist dabei jedoch durch die räumlichen Begebenheiten 
stark eingeschränkt.  
 
Das Gebäudekong lomerat ist durch seine verschieden ausgerichteten Erschließungen nicht 
gut verknüpft. Synergien versch iedener Angebote lassen sich kaum  herstellen. So sind zum 
Beispiel OT und Circus lediglich durch eine Hintertür oder durch das UG erreichbar. Auch der 
große Platz vor dem Hauptgebäude lässt sich durch die rückwärtige Lage nicht g ut in die 
Angebote integrieren und gleicht im jetzigen Zustand  eher einem Werkhof, respektive einer 
Lagerstätte.  
Das Hauptgebäude ist aktuell nicht barrie refrei zu erschließen. Die s bedeutet einen klaren 
Ausschluss von Personengruppen bei den Angeboten und der Nutzung. Besonders ältere und 
jene mit körperlichen Einschränkungen  werden bereits durch die steile Eingangstreppe 
benachteiligt, können sich auch in den weiteren Gebäudeteile n nicht frei bewegen, finden 
keine barrierefreie Toilette vor und können nur erschwert in die Angebote eingebunden 
werden. Aus einer internen Umfrage des Sozialen Quartiersmanagements Ende 2016 wurde 
deutlich, dass sich gerade ältere Nutzer/innen der Angeb ote explizit einen schwellenfreien 
Zugang zum linoclub dringend wünschen. 
Das Kinder- und Jugendangebot bietet aktuell wenig Rückzugsflächen. Sein Hauptraum bildet 
gleichzeitig den Eingangsbereich für die restlichen Angebote und die Geschäftsstelle. Im 
Sinne eines Jugendzentrums ist es jedo ch unerlässlich, dass hier ein abgetrennter Bereich 
geschaffen wird, in dem spezifisch Kinder - und Juge ndarbeit angeboten werden kann und 
welcher als eigenständiges Jugendzentrum für die Nutzer/innen ersichtlich ist.  
Räume für bürgerschaftliches Engagement und für Feste oder Feiern der Menschen im 
Stadtteil stehen aktuell nicht zur Verfügun g. Die derzeitige Veranstaltungssaal erfüllt für 
diese Nutzungen nicht die infrastrukturellen Anforderungen und ist zudem baufällig. Im IHK 
wurde jedoch klar identifiziert, dass es im Viertel den Wunsch nach größe ren Räumen für 
private Feste, Veranstaltungen und zur freien Nutzung  gibt. Größere Veranstaltungen 
konnten lediglich in der Circushalle, so wie in den Circuszelten stattfinden.  Derartige 
Angebote können zum einen die pädagogische Arbeit  des Circus einschränken und sind zum 
anderen alleine aufgrund des Mehraufwandes durch  Auf- und Abbau  von Zelten, Bühnen, 
etc. bereits nicht regelmäßig  möglich.  
Sport- und Werkstattangebote können bis dato  nur eingeschränkt und in sehr kleinem 
Rahmen stattfinden.  
Um das vielf ältige Angebot  des linoclubs zu koordinieren bedarf es auf dem neu 
entstehenden Campus an ruhigen Arbeitsräumen so wie Treff- und Rückzugsorten für die auf 
dem Gelände tätigen Mitarbeiter und  Mitarbeiterinnen. Auch in  jenen Räumen der 
Geschäftsstelle äußert sich der Bedarf nach einer räumlichen Umstrukturierung. Bei der 
steigenden Nachfrage an sozialen, kulturellen und generationsübergreifenden Angeboten,  
wird auch die Rolle der Geschäftsstelle zunehmen d gefordert, um die Koordination der  
Angebote in seiner Diversität aufrechterhalten zu können. Im Bestandsgebäude grenzen die 
Büroräume direkt an die OT und die Veranstaltungsräume. Obwohl dieser direkte Bezug zu

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
5   
 
den koordinierten Nutzungen gewünscht ist , schränken sich die Nutzungen aktuell 
gegenseitig ein und eine klare Abgrenzung ist nach Außen kaum darstellbar.  
 
2.3 Bauliche Umgestaltung 
 
Der linoc lub soll sich durch den Neubau in den Stadtteil  öffnen und als ein „Campus“ den 
Menschen im Viertel durch ein vielfältiges räumliches Angebot zur Verfügung stehen.  
Baulich bedeutet diese Neugestaltung, die Schaffung verbindender  Elemente im Sinne eines  
Campus. Alle Gebäude fassen hierzu zwei Platzzon en ein. Diese sind Begegnungsstätte n und 
können zur Ausweitung der  Angebote im Außenbereich  genutzt werden. Eine 
nutzerfreundliche Öffnung soll durch neue Zuwegungen und Erschließungsachsen geschaffen 
werden. Dabei wird besonders auch auf die barrierefreie Erschließung und Gestaltung 
geachtet, um eine Nutzung aller Personen zu ermöglichen. Großzügige, offene Bereiche und 
Kommunikationszonen im Außen - und Innenbereich bieten Raum für zwanglosen Kontakt 
aller Nutzer und Nutzerinne n. Privatere, geschlossene Be reiche bieten durch flexibel 
nutzbare Gruppen und Veranstaltungsräume Orte und Möglichkeiten für das Miteinander 
und das Individuum.  
 
2.3.1 Konzept Gebäudeplanung 
Auf dem Gelände soll eine L-förmige Gebäudeanlage entstehen. Die Gebäude schenkel 
erstrecken sich über beide Grundstücke. Sie werden jedoch an der Grundstücksgrenze durch 
eine Brandwand getrennt. So funktionieren die Gebäudeteile jeweils autark voneinander. In 
Richtung Süden fassen sie gemeinsam mit der Circushalle einen zentralen Platz ein, welcher 
die Eingangssituation bildet.  Durch eine breite Eingangssituation und ein frontal gelegenes 
offenes Foyer formt das Gebäude so eine einladende Geste der Offenheit hin zum Stadtteil.  
Rückwärtig am Gebäude wird ein geschützterer Außenbereich  mit Rückzugsmöglichkeiten 
geformt. An diesen geschützten Bereich mit Linogarten ist die KiTa angebunden.  Dieser 
multifunktional nut zbare Außenraum ist durch die  offene Grundrissgesta ltung im 
Erdgeschoss durch das Gebäude mit der zentralen Mitte verknüpft. Diese Öffnungen und 
Verknüpfungen symbolisieren die Neuorientierung für ein stärkeres Miteinander im 
Stadtteil.  
Damit die zentrale Mitte vornehmlich den Nutzer/innen zur Verfügung steht, findet d er 
Lieferverkehr getrennt von Nutzungen und Laufwegen statt. Die Werkstätten mit Angeboten 
für den Stadtteil werden hingegen zur zentralen Mitte geöffnet. 
Durch den Neubau entsteht eine Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten die Zukunftsfähigkeit 
und Flexibilität versprechen. Durch geschickt gesetzte mobile Wände können  große Säle 
auch in kleine Gruppenräume verwandelt werden . Die  Erschließungszonen dienen in ihrer 
freien Gestaltung zugleich als Kommunikations - und Aufenthaltszonen. Durch Leitsysteme, 
ebenerdige und schwellenlose Zugänge , einem Aufzug  und Konzepte zur Barrierefreiheit 
wird die Integration aller Besucher/innen auf allen Geschossen ermöglicht und vermittelt.

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6   
 
 
2.3.2 Konzept Freianlagen 
Die Freianlagen geben durch ihr lebendiges Zellensystem dem Freiraum eine eigene 
Gestaltungssprache. Dabei geht es in erster Li nie darum , eigenständige Gestaltung sowie 
eine einprägsame Formensprache als Möglichkeit zur Identifikation mit der bestmöglichen 
Flächennutzung zu verbinden.  Der Entwurf arbeitet mit einem offenen und befestigten 
Vorplatz mit eingebetteten Zellen. Dieser kann als Auftakt und Veranstaltungsraum dienen , 
durch die Zellen aber auch Teilräume mit zurückgezogener Atmosphäre bieten. Die 
Freianlagen spiegeln somit das Gesamtkonzept des Gebäudes wieder: Multifunktionalität 
durch verknüpfbare offene und zurückgezogene Räume. Die Zellen können mit diversen 
Nutzungen und Pflanzschemata belegt werden. Der rückwärtige Linogarten wird zum 
Beispiel in mehrere Zellen verortet und soll so durch die Nutzer/innen angeeignet  werden, 
ohne die übergeordnete Gestaltung ssprache zu verlassen.  Auf der zentralen Mitte, dem 
Vorplatz finden sich diverse Zellentypen : Die klassische Baumdachzelle mit Kiesgrube und 
Sitzen, die Bühne als Holzpodest zum Verweilen und für Aktionen, sowie diverse grüne 
Zellen, mit Gräser, Stauden, B üschen und Bäumen . Sie sind zur Schaffung  ökologischer 
Vielfalt freier bepflanzt, mit Strahlkraft an die Nutzer/innen.  
 
3  Campus Strukturen und Angebote 
 
Für die zukunftsfähige Ausrichtung des Linoclubs und des Standorts am Unnauer  Weg wird 
auf die im Folgenden dargestellten Tätigkeitsbereiche und ihre geplanten Aktivitäten 
gesetzt.  
 
3.1 Kinder- und Jugendarbeit 
 
Laut dem IHK Lindweiler ist besonders die Kinder- und Jugendarbeit in Lindweiler von großer 
Bedeutung. Im Kernbereich des St adtteils leben viele Kinder aus großen und 
einkommensschwachen Familien. Ihnen müssen Rückzugsorte, Aus - und 
Weiterbildungsmöglichkeiten geboten werden. Die Kinder - und Jugendarbeit ist 
Schwerpunkt der Arbeit des linoclubs, wodurch auf dem Gelände gleich  zwei Kinder - und 
Jugendeinrichtungen untergebracht sind. 
Der Kinder- und Jugendcircus linoluckynelli  befindet sich in der 2011 teilsanierten 
Circushalle. Die Offene Tür Lindweiler (OT) ist in das Hauptbestandsgebäude integriert.

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
7   
 
3.1.1 OT Lindweiler 
Die OT Lindweiler handelt unter den Leitzielen des Anbietens inklusiver Angebote der 
Freizeitgestaltung, dem Abbau herkunftsbezogener Benachteiligungen, der Bereitstellung 
von lebenspraktischen Hilfen, der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen, der 
Ausbildung von Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl sowie der Förderung von 
Gemeinschaftssinn und Integration.  
 
Der Neubau unterstützt, durch die Erweiterung der vorher begrenzten 
Nutzungsmöglichkeiten, bei der Verwirklichung dieser Leitziele. Durch den Neubau wird nun 
die Parallelität der Öffnung für alle Altersgruppen ohne Verdrängungsmechanismen in dem 
Bereich der Kinder - und Jugendarbeit ermöglicht. Diese Parallelität der Ansprache 
verschiedener Zielgruppen lässt sich momentan nicht verwirklichen. Nur durch eine 
Trennung der zeitlichen Nutzung  ist es derzeit möglich spezifische Angebote für beide 
Anspruchsgruppen anbieten zu können . Es  kommt zu großen Einschränkungen der 
gemeinschaftlichen Nutzung, um den Kindern und Jugendlichen ihren benötigten Platz  in der 
Offenen Tür geben zu können. 
Zudem leidet  die freie Gestaltung eigener Räumlichkeiten durch die wechselnden 
Nutzergruppen. Mit eigenen Rückzugsmöglichkeiten  für die  OT, ist eine Partizipation der 
Kinder und Jugendlichen bei der Gestaltung ihres Jugendzentrums endlich möglich.  
Ein Hauptaugenmerk des Neubaus für die offene Kinder- und Jugendarbeit liegt  deshalb auf 
der Erzeugung eines eigenen Bereichs, um eine gezieltere Ansprache für die Kinder und 
Jugendlichen zu schaffen. Vor allem in Hinblick auf das Leitziel der Förderung der sozialen 
und emotionalen Kompetenz ist es zwingend erforderlich den Jugendlichen einen 
geschützten Bereich zur Verfügung zu stellen.  
Die Ausgestaltung des Neubaus orientiert sich daran, dass die OT einen zentralen 
niederschwelligen Ort der Begegnung und der Kontaktaufnahme mit den pädagogischen 
Mitarbeitern für die Kinder und Jugendlichen bietet. Dabei wird darauf geachtet, dass die 
neuen Räumlichkeiten sich an den Interessen und Vorstellungen der Kinder und 
Jugendlichen orientieren und alle notwendigen Räumlichkeiten, wie ein Medienraum oder 
geschlechtsspezifische Arbeitsräume, vorhanden sind.  Hiermit können auch Angebote wie 
das Kinder- und Jugendforum Chorweiler ausgebaut werden, welches Kindern Möglichkeiten 
bietet sich in politische und soziale Prozesse einzubringen. 
 
3.1.2 Kinder- und Jugendcircus linoluckynelli 
Die Arbeit im Erlebnisfeld Circus bietet Kindern und Jugendlichen handwerkliche, musische, 
darstellerische und artistische Möglichkeiten. Diese Aussage des IHK weist auf di e 
Spezialisierung des überregionalen Angebot s für Kinder und Jugendliche hin. So eröffnet der 
Kinder- und Jugendcircus linoluckynelli mit einer Angebotspalette, im Bereich der 
Circuspädagogik, der Erlebnispädagogik und der Freizeitpädagogik, di e im Vergleich zu r 
Einwohnerzahl einen großen Gewinn für die Linderung struktureller Benachteiligung der

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
8   
 
anwohnenden Kindern und Jugendlichen verspricht. Durch das besondere pädagogische 
Konzept und die spezialisierte Angebotspallette ist der Kinder - und J ugendcircus 
linoluckynelli weit über die Stadtteilgrenzen bekannt und kann so, bildlich gesprochen, als 
Leuchtturm für den Stadtteil Lindweiler fungieren. 
Darüber hinaus spielt die Circushalle als Veranstaltungshalle für ein kulturelles Angebot im 
gesamtstädtischen Raum eine große Rolle. Das Angebot hier sorgt für die musische und 
künstlerische Weiterbildung und schafft ein alternatives Bewegungsangebot. Die 
Aufführungen bieten außerdem Verknüpfungsmöglichkeiten über den Stadtteil hinaus.  
 
Die Circushalle wurde bereits im Jahr 2011 auf dem südöstlichen Teil des Geländes 
teilsaniert. Dem Circus wird vor allem durch die zentrale Mitte des neuen Campus und durch 
die neuen Erschließungsmöglichkeiten über die Außenanlagen die Möglichkeit geboten, auch 
außerhalb der Circushalle Angebote an die Jugendlichen zu machen. Die geplante 
Ausweitung des Konzeptes des Kinder - und Jugendcircus auf weitere kulturelle Medien, wie 
z.B. Tanz, urbane Künste, Theater o der Poetry kann auf die neuen Nutzungsmöglichkeiten 
des Neubaus zugreifen. Durch die Erweiterung der Veranstaltungsräume kann hier eine 
breitere Versorgung im Kultur- und Sozialbereich erfolgen. So können vorab Auftritte bereits 
in kleineren Räumen geplant werden und die Festlegung auf eine große Show pro Jahr kann 
durch Ausschnittvorführungen bereits dem Publikum präsentiert und Rückmeldungen 
eingearbeitet werden. Auch fehlt in der Halle selber die Möglichkeit für gruppenspezifis che 
Arbeit in Kleingruppen, da der Bewegungsbereich der Halle nicht für konzeptionelle Arbeit 
geeignet ist. Durch die erweiterten und optimierten Möglichkeiten zur Lagerung durch die 
Lagerhalle können die Gerätschaften des Circus erweitert und strukturiert er verstaut 
werden, so dass Nutzungssynergien mit anderen Einrichtungen zukünftig verst ärkt genutzt 
werden können. 
 
3.1.3 Praxiswerkstatt Lindweiler 
Neben dem laufenden Betrieb der offenen Kinder - und Jugendeinrichtungen soll der Ausbau  
auch die soziale Maßnahme der Praxiswerkstatt Lindweiler unterstützen. Dieses Projekt zielt 
mit seiner Ausrichtung auf mehrere Kernbestandteile der Sozialraumerschließung des 
Stadtteils und der Umstrukturierung ab. Vorrangig sollen vor allem die soziale und berufliche 
Integration von Jugendlichen und die Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit im Stadtteil 
stehen. Die Praxis werkstatt bietet sowohl Möglichkeiten zur Fort - und Weiterbildung, wie 
auch praktische Möglichkeiten zum Jobeinstieg. Hierzu wurde in den vergangenen Jahren 
bereits das Bewerbungstraining begonnen, konnte aber langfristig aufgrund des Mangels an 
ständig zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten nicht weiter geführt werden . Es fehlen 
bislang die Beratungsräume um die pädagogische Begleitung unabhängig der 
Einrichtungsleitungen und der zu erprobenden Berufsfelder zu gewährleisten und Raum  um 
die personenbezogenen Daten unter Datenschutzrichtlinien zu verarbeiten. Vor allem durch 
die Kooperation mit dem Jobcenter muss es ein niedrigschwelliges Raumangebot geben.

Betriebskonzept  Soziales Zentrum Lino-Club e.V. 
 
9   
 
Durch die Integration der teilnehmenden Jugendlichen der Praxiswerkstatt in die täglichen 
Abläufe des linoclubs bekommen sie zudem die Chance sich in verschiedenen Berufsfeldern 
auszuprobieren. Durch den Neubau und die klaren Nutzu ngs- und Verantwortungsbereiche 
steht den Jugendlichen eine größere Vielfalt an Berufsbildern zur Verfügung. Der linoclub 
übernimmt hier eine „Türöffner-, Motivations- und Vermittlerfunktion“. 
Darüber hinaus soll mit der Praxiswerkstatt die Nachfrage der älteren Bevölkerung nach 
Unterstützung im Alltag bedient werden und somit die verschiedenen Generationen über 
ihre jeweiligen Anforderungen zusammengebracht werden. Die  Senioren können im 
Gegenzug zu haushaltsnahen Dienstleistungen des Alltags zum Beispiel in den Räumen des 
linolcubs mit Mentoring-Programmen die Jüngeren unterstützen. 
Die neuen Räumlichkeiten des linoclubs können zudem die Möglichkeit bieten sich zwanglos 
zu begegnen und zu unterstützen, so die Leitziele der Praxiswerkstatt. Außerdem werden 
neue Gruppen - und Seminarrä ume geschaffen um das Angebot gezielter und ko nkreter zu 
erweitern. Um die Möglichkeit der handwerklichen Erprobung  und das Erlernen von 
Fertigkeiten zu ermöglichen , ist hierbei auch notwendig, dass die Werkstatt eine n Ausbau 
und eine Neuordnung  erhält. Die Werkstätten werden zudem mir ihrer freien  Öffnung zur 
zentralen Mitte in ihrer Nutzung für den Stadtteil geöffnet werden. Unter dem 
Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit können hier auch Angebote wie ein Repair -Café oder eine 
Fahrradwerkstatt einen Platz finden.  
 
3.1.4 Kita 
Auf dem Gelände befindet sich auch d ie Kindertagesstätte Marienberger Weg (KiTa), welche 
auch anerkanntes  Familienzentrum NRW ist und Teil des bundesweiten Sprachförder -
programmes Spach-KiTa ist.  
 
Durch die Baumaßnahmen wird die Ki ta an den Linogarten (A4) und den Aktionsplatz (A5) 
angebunden. Hierdurch kann das KiTa Angebot , sowie das defizitäre Angebot an 
halböffentlichen Spielflächen für Kleinkinder im Stadtteil , erweitert werden. Zum anderen 
kann es hier im Rahmen von Angeboten z.B. im Li nogarten zu Begegnungen der 
verschiedenen Alter sgruppen kommen. Möglichkeiten sind hier zum Beispiel 
gemeinschaftliche Pflanz- und Gärtnereigruppen. Darüber hinaus ist die KiTa baulich jedoch 
nicht von der  Baumaßnahme betroffen, in diesem Bereich bietet der Neubau neue Chancen 
zum Austausch und keine Ertüchtigung oder Ausweitung der KiTa.  
So kann die  KiTa durch direktere Ersch ließungswege und ein größeres Raumangebot 
vermehrt Synergien durch  Beratungs- und Weiterbildungsangeb ote nutzen. Durch die 
Integration des Familienzentrums in die Campusstruktur können hier Angebotssynergien mit 
dem Mehrgenerationenhaus und dem Sozialen Quartiersmanagement genutzt werden , um 
für die Hilfesuchenden die Wege kürzer und die Schwellen niedriger zu gestalten.

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10   
 
Darüber hinaus kann durch die Anbindung an den offenen Treff und den Veranstaltungssaal 
auch hier spezifische und erweiterte Angebote für die Kitakinder und Ihre Familien , sowie 
allen Kleinkindern und Familien im Stadtteil, stattfinden.  
 
3.1.5 Synergien im Kinder- und Jugendbereich 
Bereits jetzt kooperieren OT und Circus bei ihren Angeboten. Ein inhaltliches Ziel der 
Einrichtungen ist die Ausweitung musischer und künstlerischer Weiterbildung. Die Kinder 
und Jugendlichen sollen ermutigt werden, Neues auszuprobieren und bislang blockierte oder 
verschüttete Fähigkeiten sollen verwirklicht werden.  Die neue „Campus“ Struktur so wie der 
zentrale Platz sorgen durch Blickbeziehungen und klare Wegeverbindungen für eine 
Verknüpfung von Gebäuden und Außenbe reichen. Damit werden die Kooperationen 
erleichtert und können erweitert werden . Die räumliche Trennung wird durch den Neubau 
aufgelöst und eine offene und ineinander übergehende Zusammenarbeit kann verstärkt 
realisiert werden.  
 
3.2 Generationsübergreifendes Bürgerhaus  
 
Es wenden sich zunehmend Familien an die Einrichtung und fragen nach Angeboten im 
Bereich Bewegung, Fitness, Ernährung, Gesundheit, Schuldenberatung, Erziehung aber auch 
Sprache und schulischer Ausbildung sowie beruflicher Qualifikation. Senio ren suchen 
vermehrt nach Beratungsangeboten zum Thema Demenz oder Wohnen und Altwerden im 
Stadtteil und Jugendliche nach Beschäftigungs - und Rückzugsangeboten sowie 
nachschulischen Betreuungsangeboten. Der Neubau und die Arbeit des linolcubs  haben 
gemeinsam das Potential auf viele dieser Forderungen räumlich sowie inhaltlich zu reagieren 
und ihnen Platz zu bieten. Auch auf die steigende Notwendigkeit von lokalen Angeboten 
durch den erhöhten Anteil an über 65 -jährigen im Stadtteil und der meis t eingeschränkten 
Mobilität kann mit dem Neubau reagiert werden. Durch einen ausreichenden Ausbau an 
multifunktional nutzbaren Räumen sollen auf dem neuen Campus alle Bevölkerungsgruppen 
die Möglichkeit bekommen sich zu verwirklichen. So entstehen Nutzungs varianten der 
Räume beispielsweise für Arbeitsräume, Beratungsräume, Schulungsräume, Gruppenräume 
und Veranstaltungsräume für die Besucher des Campus.  Ergänzt werden sollen diese durch 
das Angebot von Bewegungs- und Spielflächen im Außenbereich. 
 
Die Syne rgien zwischen diesen Schwerpunkten und die Schnittstellen zwischen den 
einzelnen Angeboten ermöglichen eine ganzheitliche Versorgung. Diese fachliche Nähe der 
Angebote führt nun durch die Erschließun g der räumlichen Nähe durch den Neubau, zur 
Entstehung e iner Vernetzung, die niedrigschwellig zu einer optimalen und schnellen 
Beratung und Hilfe der Menschen im gesamten Stadtteil führt.

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11   
 
Zum einen sollen Angebote für alle und zum anderen auch spezifische Angebote für jeden 
einzelnen zur Verfügung stehen, sowo hl im Beratungsbereich als auch im Bereich der 
Nutzungsmöglichkeiten von Räumen oder an sich der Freizeitangebote. 
 
3.2.1 Mehrgenerationenhaus  
 
Der linoclub ist seit 2012 Teil des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus und ist einziges 
Mehrgenerationenhaus in Köln. Der Neubau unterstützt durch Raum - und Platzgewinn nun 
auch bei der weiterführenden Umsetzung des Hauses als kommunaler Akteur und der 
Sozialraumentwicklung.  
 
Das Bauvorhaben  verfolgt in seiner Zielsetzung und mit seinem multifunktionalen Ausbau 
ganz explizit einen Mehrgenerationenansatz, ohne dabei die individuellen 
Entfaltungsbedürfnisse einzelner Zielgruppen zu vernachlässigen. Frei nach der Idee des 
Mehrgenerationenhauses: Alles unter einem Dach, jede und jeder selbständig, aber alle auch 
als Teil einer Gemeinschaft zum Nutzen des Einzelnen.  
 
Problematisch an der Ausrichtung des Mehrgenerationenhauses stellt sich in der 
momentanen Gebäudesituation vor allem die zeitliche Einschränkung bei der Nutzung der 
Flächen durch die Jugendeinrichtung und das Mehrgenerationenhaus dar.  
Zum einen ist es wie bereits im Kapitel des Jugendbereiches beschrieben, nicht nur für die 
Jugendlichen einschränkend und für die Arbeit hera usfordernd keine spezifische Arbeit in 
Rückzugsräumen ermöglichen zu können, sondern auch für die anderen Nutzergruppen 
stehen momentan während des Betriebes des OT keine Rückzugs- und offenen Angebote zur 
Verfügung. Spezifische Zielgruppen-Angebote die dennoch innerhalb der Nutzungszeiten des 
gleichzeitigen Betriebes liegen, ergeben immer eine Einschränkung der Möglichkeiten für 
den jeweilig Anderen. Durch die eigenständigen Bereiche und die multifunktionale 
Ausrichtung der anderen Räumlichkeiten, kann dieses Defizit nun aufgehoben werden.  
Zum anderen fehlt es an gelebter Begegnungsfläche. Kernelement des Ausbaus im Sinne des 
Mehrgenerationenhauses ist darum eine offene Begegnungsfläche. Diese wird als Treffpunkt 
zudem durch ein gastronomisches Angebot mit  sozialverträglichen Preisen ergänzt. Das 
frontal direkt am Eingang gelegene Ang ebot zum gemeinsamen Speisen und 
Zusammenkommen soll vornehmlich Kontaktraum für Nutzergruppen bieten. Das Angebot, 
insbesondere ein warmer Mittagstisch,  richtet sich darum sowohl an die 
Seniorengeneration, um der zunehmenden Vereinsamung entgegenzuwirken, wie auch an 
Menschen mit niedrigen Einkommen  und Familien und Kinder. Allen kann so ein Angebot 
zum g esunden, ausgewogenen Auswärtse ssen geboten  werden. Das Café wird ohne 
Gewinnerzielungsabsicht betrieben und die Preise ergeben sich aus einer Kostendeckung, 
welche lediglich den Wareneinsatz, die Personalkosten und anteilige Gemeinkosten abbildet.

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12   
 
Beispielsweise soll hier ein Mi ttagstisch zum Preis von ca. 5,20€ (z.B. für ein Pasta -Gericht) 
angeboten werden, oder wahlweise ein Suppengericht zum Preis von ca. 3,50€. 5 Gleichzeitig 
sollen durchgängig Getränke und Kaffee mit kleinen Snacks angeboten werden um das 
Verweilen im Offenen Treff attraktiv zu gest alten. Als Preisbeispiele zählen die bereits jetzt 
erprobten Preise von 1,00€ für eine Cola und ebenfalls 1,00€ für einen Kaffee, Snacks und 
Gebäck soll für 1,50€ dazu gereicht werden als Richtwert.  
Die Küche teilt sich in zwei Bereiche, den Küchenbereich welcher mit der Theke zum Offenen 
Treff mit Café zu zählen ist sowie in den Küchenbereich der „Kinder“Küche, dies ermöglicht 
unter anderem auch eine Differenzierung der verschiedenen Anforderungen und Standards.  
Die „Kinder“Küche kann zum gemeinsamen Koc hen als Begegnungsstätte zur Verfügung 
gestellt werden, um sie für Gemeinschaftserfahrungen zu öffnen und auch so Tendenzen der 
Vereinsamung so wie sozialer Aus- und Abgrenzung entgegen zu wirken. Mit interkulturellen 
Kochabenden sollen zudem gemeinsame Berührungspunkte geschaffen werden. Zudem wird 
diese Küche für die ÜMB (Übermittagsbetreuung) zur Verfügung stehen.  
Die Teilhabe und Unterstützung im gastronomischen Bereich  des Offenen Treffs  durch alle 
Bevölkerungs- und Altersgruppen aber vor allem Kind er und Jugendlichen (siehe Abschnitt 
Kinder- und Jugendarbeit) kann außerdem eine Stärkung sozialer Kompetenzen schulen und 
ist im Sinne der Teilhabeförderung  von großer Relevanz. Auch soll die Möglichkeit 
geschaffen werden, im Rahmen der Praxiswerkstatt o der anderer Projekte, die Gas tronomie 
als Praxisstation für arbeitslose junge Erwachsene auszubauen, um hier Erfahrungen und 
ggfs. erste Qualifikationen zu erwerben.  
 
Das Bauprojekt schafft die  infrastrukturelle Grundlage für ein soziales Miteinander und  die 
Vernetzung von Sozialem, Kultur und Bildung über die Altersgruppen hinweg , durch die 
bereits erwähnten räumlichen Verknüpfungen und durch ein erweitertes Raumangebot 
geschaffenen Synergien. Es ermöglicht  aber auch, spezifische Angebote für alle 
Nutzungsgruppen, ohne das gemeinsame Miteinander und Nebeneinander einzuschränken.  
 
3.2.2 Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote  
Die Beratung von  Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen und Nöten soll mit dem 
Ausbau des linoclubs eine Anlaufstelle für Beratungsangebote für alle Rat - und 
Hilfesuchenden, unabhängig von ethnischer, nationaler oder religiöser Zugehörigkeit 
eingerichtet werden. Bereits jetzt erbringen die Mitarbeiter/ innen der Einrichtungen tägli ch 
konkrete Hilfestellungen, die es den Menschen vor Ort ermöglichen, ihren Alltag zu 
                                                           
5 Die Preise beruhen auf den Erfahrung des linoclubs in der Schulverpflegung (1.500 Essen täglich) und aus den 
Vergleichen mit ähnlichen Angeboten anderer Mehrgenerationenhäusern (bspw. MGH Bensheim, MGH 
Hamburg-Eimsbüttel, MGH Münster, MGH Wesel) und Bürgerzentren (bspw. Büze Ehrenfeld, Bürgerz Deutz).

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13   
 
bewältigen und Perspektiven zu entwickeln. Hier wird auch in Anbetracht der neuen 
Flüchtlingsunterkunft in Lindweiler eine erhöhte Nachfrage erwartet.6 
Organisatorisch un d konzeptionell wird es eine enge Zusammenarbeit mit den anderen 
Bereichen und Einrichtungen des sozialen Zentrums auf dem Gelände geben. Dabei kann die 
Mischung aus Kultur, Versorgung und Beratung bei einer gebündelten Anlaufstelle eine 
Stigmatisierung ve rhindern, da keine eindeutige Zuordnung der Angebotsnutzung möglich 
ist.  
Im linoclub selber, können nun verschiedene auf dem Gelände bereits bestehende 
Beratungsangebote zusammengeführt werden, um für die Menschen Wege kürzer und 
Schwellen niedriger zu gestalten.  
Hier sind nun folgende Angebote beispielhaft zu nennen:  
- Bürgersprechstunde des Sozialen Quartiersmanagements im Stadtteil  
- die Förderung von Beratungsangeboten durch die Anerkennung als 
Mehrgenerationenhaus 
- die offene Tür als Anlaufstelle für Probleme von Kindern und Jugendlichen  
- die Kita auf dem Gelände, welche eine Förderung als Sprach-Kita des Bundes bezieht 
und gleichzeitig anerkanntes Familienzentrum ist.   
 
Die Angebote s ollen mit anderen Angeboten und  den Kooperationspartnern und 
Einrichtungen im Stadtteil abgestimmt werden.  
Das erweiterte Raumprogramm steht den anderen Akteuren des Stadtteils als Bereicherung 
zur Verfügung. Es wird darauf geachtet, dass keine Verdrängungsmechanismen entstehen, 
sondern die Öffnung in den Stadtteil und die gemeinsame Nutzung des Angebotes erzielt 
wird.  
 
3.2.3 Sport und Gesundheit 
Vor allem eine erhöhte Nachfrage in dem Bereich der Raumnutzungsmöglichkeiten für 
Sportangebote ging im linoclub ein. Bereits finden und fanden Sportangebote für Senioren 
wie „Fit für 100“ 7 oder NADiA8 in der bestehenden Veranstaltungssaal statt, die Möglichkeit 
zu bieten, diese Angebote auszuweiten, wird nun durch die räumliche Erweiterung 
bewerkstelligt. Auch können so die Sportangebote für Schwangere und junge Eltern oder die 
Nachfrage nach Kraftsport - und Bewegungsange boten für Jugendliche zielgruppen -
spezifischer und in größerem Umfang angeboten werden. 
Unter der Trägerschaft des linoclubs steht auch die soziale Maßnahme Gesund in Lindweiler, 
als Teil des IHK . Aufgrund der hohen Belastung des Stadtteils hinsichtlich de r 
                                                           
6 Fertigstellung Unterkunft für Geflüchtete in Holzständerbauweise Ende 2. Quartal 2019; Belegung der 150 
Unterkunftsplätze 3. Quartal 2019.  
7 Fit für 100 ist ein Bewegungsangebot für Hochaltrige, welches vor allem auf die Gruppe der Menschen des 
vierten Lebensalters (80+) ausgerichtet ist.  
8 NADiA (Neue Aktionsräume für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige), Sportliche und gemeinsame 
Aktivitäten für Demenzkranker und ihrer Angehörigen

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Kindergesundheit, wurde dieses Projekt in die Maßnahmenagenda des IHK Lindweiler 
aufgenommen. Auch aus dem Kinder - und Jugendgesundheitsbericht der Stadt Köln 
2017/2018 bestätigt sich für Lindweiler als einer der 24 Stadtteile mit hoher 
Handlungspriorität dieser Bedarf . 9  Das Projekt beinhaltet sowohl eine beratende 
Komponente durch die Sensibilisierung der Kinder und Eltern für das Thema Gesundheit, als 
auch die Stärkung der Erziehungskompetenzen im Bereich Gesundheit. Das Projekt soll sein 
Zuhause in dem neuen Campus als Querschnittsthema  finden. Zum ei nen durch 
Anlaufstellen für die Beratungsangebote und zum anderen durch gelebte 
Gesundheitsförderung der Kinder und Jugendlichen in den B ereichen Bewegung und 
Ernährung, zum anderen d urch die Schaffung von Räumlichkeiten und Nutzungsfläche n für 
Bewegungsangebote (z.B. Krabbelgruppen und Kinderturnen für junge Familien) . Darüber 
hinaus kann durch den Aufbau eines Treffpunkts mit gastronomischem Angebot die 
Möglichkeit geboten werden, den Umgang  mit dem Thema Ernährung erfahrbar zu machen. 
Auch soll in der „Kinder“Küche die Gelegenheit für das gemeinsame Kochen von  
Jugendlichen und auch jungen Eltern, sowie auch anderen Zielgruppen, geschaffen werden. 
Das Ziel ist es, hierbei eine Gesundheitsförd erung bei den Kindern und Jugendlichen in den 
Einrichtungen selber zu erzielen mit anschließender Strahlkraft in den Stadtteil.  
 
3.2.4 Veranstaltungen  und kulturelles Angebot 
Im Stadtteil Lindweiler besteht über alle Altersgruppen hinweg ein hoher Bedarf an 
zielgruppenorientierten Kulturveranstaltungen.  
Seit jeher führt der linoclub auf seinem Gelände Veranstaltungen durch. Unter den 
regelmäßig wiederkehrenden finden sich der Lino-Flohmarkt, Circusaufführungen, 
Gartenfeste, Lino Weihnachtsmarkt, Public Viewing etc. Durch die umfassende Erfahrung in 
der Veranstaltungsplanung und -durchführung ist es möglich im Stadtteil ein attraktives 
Angebot im Bereich von Kultur und Freizeit bieten zu können. 
Räumlich gesehen fanden die Vera nstaltungen auf dem Gelände in  der Circushalle oder auf 
den nutzbaren Teilen der Außenfläche statt. Vor allem der vorhandene Veranstaltungssaal 
konnte zwar noch aber immer weniger aufgrund der Baufälligkeit genutzt werden.  
Alle Nutzergru ppen fordern die Möglichkeit zu  selbstständigen und privaten 
Raumnutzungen. Um das Angebot  daran anpassen zu können, ist der Neubau und die 
Erweiterung der bisherigen Räumlichkeiten eine grundlegende Voraussetzung.  Es soll die 
Möglichkeit geboten werden, Räume für eigene Veranstaltungen und Feiern zu nutzen. 
Hierbei ist entscheidend, dass dies ein örtliches Angebot für Bewohner und Bewohnerinnen 
des Stadtteils  darstellt, welches neben den Privatpersonen auch von den  in Lindweiler 
aktiven gemeinnützigen Kooperationspartnern genutzt werden kann . Eine Kostenerstattung 
                                                           
9 Siehe: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf53/kinder-
_und_jugendgesundheitbericht_2018.pdf

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dient hierbei lediglich der Deckung etwaiger Mehrkosten (bspw. Zusatzreinigung oder 
erhöhter Personalaufwand). Die Raumnutzungen und das gastronomische An gebot leisten 
einen Beitrag dem Defizit in der Nahversorgung des Stadtteils entgegen zu wirken.  
Durch eine dera rtige Überlagerung von internen  konstanten Nutzungen und den zeitweisen 
Nutzungen externer Angebote kann Begegnung geschaffen werden und eine Sy nergie für die 
Gemeinschaft entstehen.  
 
Angestrebt ist die Ermöglichung einer infrastrukturellen Versorgung im Sozial - und 
Kulturbereich ausgehend von dem entstehenden Campus für den Stadtteil aber auch mit 
einem Attraktivitätsgewinn und Strahlkraft in die benachbarten Stadtteile. 
Der Neubau bietet neben dem erweiterten Angebot an die Bewohner/innen die Möglichkeit 
für parallel e Nutzungen und Angebote , die allen Menschen schwellenfrei zur Verfügung 
stehen. Sowohl privat wie auch öffentlich. Frei nach der  Devise: Räume im und für den 
Stadtteil.   
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  
3.2.5 Chancen der Quartiersentwicklung 
Ein positives Beispiel für die Quartiersentwicklung ist das Projekt Soziales 
Quartiersmanagement (SQM) des IHK Lindweiler. In der Auswertung der empirica Ag 2017 
wurde empfohlen, dass das Quartiersmanagement neue, zielgruppenspezifische Angeb ote 
schafft. Ob und wie erfolgreich diese durchgeführt werden können hängt eng mit dem neu 
geschaffenen Raumangebot des Campus zusammen. Unter dem Stichwort des Engagements, 
soll der neue Campus sozusagen ein maßgeblicher Ort sein, an dem das bürgerschaftl iche 
Engagement räumlich und sozial schwellenlos andocken kann.  
Auch die Bündelung abgestimmter Angebote mit anderen Akteuren im Stadtteil kann 
hierdurch erfolgen und Ideen sowie Nutzungsmöglichkeiten für den Campus eingebunden 
werden.  
 
In diesem Sinne steht vor allem auch die Stabilisierung und Bearbeitung sozialer und 
wirtschaftlicher Probleme im Stadtteil v oranzutreiben. Die Öffnung des Campus auch für 
Bürger der benachbarten Stadtteile soll die Insellage Lindweilers minimieren. Gleichzeitig soll 
durch die gewonnene Attraktivität und die Verbesserung des Erscheinungsbildes und 
Stadtteilimages, ein Anreiz für den gewünschten Zuzug junger Familien geschaffen werden. 
Besonders in den nächsten Jahren unter Berücksichtigung eines voraussichtlich weiterhin 
angespannten Wohnungsmarktes und zukünftig steigendem Wohnraummangel im 
gesamtstädtischen Bereich kann mit ansprechenden Angeboten für Kinder und Familien, 
durch den möglichen Zuzug besserverdienender Familien oder Familien mit höheren 
Bildungsabschlüssen, eine soziale Durchmischung im Stadtteil entstehen. Deren Relevanz 
durch das erwartete sterbefallbedingte Freiwerden einiger Einfamilienhäuser (Alterung/ 
Wegzug Nachfolgegeneration) in den nächsten Jahren mit einem verstärkten 
Eigentümerwechsel noch erhöht  wird. Um hierbei insbesondere junge Familien als

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16   
 
Interessenten anzusprechen, ist ein ausgewogenes und breites Jugend- und Familienangebot 
essentiell für die Zukunft des Stadtteils.  
 
Für eine hohe Akzeptanz im Stadtteil ist es wichtig, die Bürger/innen im Stadtteil zu 
integrieren und die Anliegen durch Bürgerbeteiligungsprozesse ernst zu nehmen. Durch eine 
frühzeitige Beteiligung und Einbindung in die Entstehung des Campus können die 
entstehenden Angebote bereits beworben werden und das Zentrum übergangslos  für die 
Zielgruppen genutzt werden.

Anlage 2 Übersicht Eigentumsverhältnisse Lino Club

314 Zeichen

Besitzverhältnisse

Vereinsgelände Lino-Club e.V. in Lindweiler

Aktuelle bauliche Situation
Neue bauliche Situation | Abr'ss

Flurstück 407, 408 e

Eigentümerin: Katholische Kirchengemeinde St. Dionysius Köln- Longerich
Erbpachtvertrag mit Lino-Club e.V. bis 2062

Flurstück 1869 und 1868
Eigentümerin: Stadt Köln

Anlage 3.3 Plan Gebäude und Außenanlage

2804 Zeichen

VeranlasserÄnderungZeichnerDatumIndex
info@landschaftsarchitektur.net
IndexDatumPlan-Nr.Datei-Nr.ArchitektFormatGeprüftLandschaftsarchitekt42657 solingen Telefax +49.212.2494489Telefon +49.212.2494486grünewalder str. 29 – 31
Spezifikation/GewerkPlaninhaltPlanungsphaseProjektsteuerungMaßstabGefertigtAuftraggeber Stadt[ f ]  landschaftsarchitektur  gmbh
NFreianlagen11.01.2019f_18-050_3_lp_01ah / ngbf_18-050_3_lp_01841x5941:200Lageplanf_18-050_3_lp_01
gff_18-050_3_lp_01Lino-Club e.V. KölnEntwurf
Soziales Zentrum Lino-Club e.V. Unnauer Weg 96a 50767 Köln Telefon 0221 998998-0Telefax 0221 998998-88
a22.03.2019gfUmplanung GebäudeAuftraggeberb29.03.2019gfKosteneinsparung, Umplanung GebäudeAuftraggeber
KASTNER PICHLER ARCHITEKTENIm Stavenhof 2050668 KölnTelefon 0221 1793480
Legende
Platztreff Zelleaufgeastete Laumbbäume, Kiesfläche,Corten Stahleinfassung
Lino-Club PlatzAsphaltAnlieferhofAsphalt
Platzgrün Zellenunterschiedliche Laub- und Nadelbäume, Büsche undStaudeneinsaat auf extensiver Kiesfläche, tieferliegend zurRetention Oberflächenwasser (-5cm), Corten Stahleinfassung
Aktionplatz ZelleSchotterrasen, Corten StahleinfassungLinogarten ZellenPflanzzellen mit und ohne vegetativer Einfassung, freieBepflanzung und Gestaltung der Zelle im Rahmen desLino-Club, Corten Stahleinfassung
TerrasseAsphaltPflanzzelleEinsaat
StaudenbandEinsaat
LINOCLUB VerbindungsgangWassergebundene Wegedecke/Zaun-/Toranlage
ZaunanlageBestandToranlageSchwenktor manuell
Bühne/SitzpodestEigenleistung Lino-Club,Holz, 45cm
ToranlageSchwenktor manuell
ToranlageSchwenktor manuell
ToranlageSchwenktor manuellLaubbaum(Bestand)Laubbaum(Bestand)
Laubbaum(Bestand)Laubbaum(Bestand)Laubbäume(Bestand)
Laubbaum(Bestand)
Lichtmast
2,66%306,59306,38
PKW StellplätzeRasenpflaster
PKW StellplätzeRasenpflaster
Laubbaum(Bestand)
Gefälle PlanungHöhe PlanungHöhe BestandBearbeitungsumgriff
BlindenleitstreifenBetonplatten weissSonderstellplatzAsphalt
SonderstellplätzeAsphaltRasenParkplatzAsphalt
StaudenbandEinsaatStaudenbandEinsaat
ISIP
15141617181920
020304050607080910
01
342425262728293036
13
46,82
Höhe unbekannt46,8346,72
46,8046,8046,80
46,80
Höhe unbekanntHöhe unbekanntTreppenabgang Lage undHöhe unbekanntHöhe unbekannt
Höhe unbekanntHöhe unbekanntHöhe unbekanntHöhe unbekannt
46,4746,4646,46Höhe unbekanntHöhe unbekanntBusstellplatz 01Busstellplatz 02
46,6546,5546,6246,5246,5246,5246,5246,5246,5246,5246,52
46,8246,8246,70
46,8246,80
46,8246,8246,5446,5446,7746,77
46,8246,82
46,82
46,6946,6546,5946,4446,4146,3846,38
46,35
46,35
46,6946,6946,6946,6346,5846,6246,742,00%2,00%2,00%2,00%46,7046,6046,5946,6846,652,00%
2,00%3,50%46,8046,8046,4046,3946,4146,3946,8046,803,50%
46,252,00%2,56%46,45
46,25
2,00%46,682,00%46,552,80%
2,00%
1112232122
31323335
Höhe unbekanntHöhe unbekanntHöhe unbekannt
Höhe unbekanntHöhe unbekannt

Beschlussvorlage Rat

14901 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/51/514 
 
Vorlagen-Nummer 
 2611/2019 
Freigabedatum 
29.08.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Ausbau der Jugendeinrichtung Unnauer Weg 96a im Zuge der Umsetzung des Integrierten 
Handlungskonzeptes Köln-Lindweiler; Projekt „Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. 
zu einem generationenübergreifenden Bürgerhaus (Mehrgenerationenhaus)" 
hier: Planungs- und Baubeschluss 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Planung der Leistungsphasen 4 bis 6 HOAI für den Aus-
bau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem Mehrgenerationenhaus über den Lino-Club 
e.V. als künftigen Bauherrn fortsetzen zu lassen. Die Freigaben der investiven Ausgabeermächti-
gungen sind bereits erteilt. 
 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Ausschreibung zur Vergabe der Leistungen einer Projekt-
steuerung analog der Leistungsphasen 5 bis 9 HOAI über den Lino-Club e.V. als künftigen Bau-
herrn durchführen zu lassen. Die analogen Leistungsphasen 7 bis 9 HOAI dürfen erst nach Ertei-
lung des Zuwendungsbescheides durch den Fördermittelgeber und Abschluss des öffentlich-
rechtlichen Zuschussvertrages zwischen der Stadt Köln und dem Lino-Club e.V. beauftragt wer-
den. 
 
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung nach Erteilung des Zuwendungsbescheides durch den För-
dermittelgeber und Abschluss des öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrages zwischen Stadt Köln 
und Lino-Club e.V. die Ausschreibung und bauliche Umsetzung für den Ausbau des Sozialen 
Zentrum Lino-Club e.V. auf der Grundlage der vorliegenden Planung zu einem Mehrgeneratio-
nenhaus über den Lino-Club e.V. als Bauherrn durchführen zu lassen. 
 
4. Der Rat beschließt unter dem Vorbehalt des Haushaltsbeschlusses 2020/2021 und der Bewilli-
gung der Städtebaufördermittel die Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen in Höhe 
Veedelsbeirat Lindweiler 29.08.2019 
Ausschuss Soziales und Senioren 05.09.2019 
Jugendhilfeausschuss 17.09.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 19.09.2019 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 19.09.2019 
Finanzausschuss 23.09.2019 
Rat 26.09.2019

2 
von 7.228.866  € für den Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem Mehrgeneratio-
nenhaus im Teilfinanzplan 0902, Stadtentwicklung, Teilplanzeile 11, Auszahlungen von aktivierba-
ren Zuwendungen, Finanzstelle 1502-0902-0-AZ03 – aRAP pRAP – Lindweiler Stadtsanie-
rung/en.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   8.199.769 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 6.559.815 € 
 80 % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  57.805  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 39.193 €  68 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 16.12.2014 das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Köln-Lindweiler 
sowie die Umsetz ung der darin vorgesehenen Projekte beschlossen. Die Umsetzung der Maßna h-
men wird im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ aus Mitteln der Städtebauförderung gefördert.  
Das Angebot der bestehenden Jugendeinrichtung wird mittels des Projekts „Ausbau des Soz ialen 
Zentrums Lino-Club e.V. zu einem Mehrgenerationenhaus“ erweitert und das Raumangebot optimiert. 
Im Zuge dessen werden auch Aspekte der generationsübergreifenden Teilhabe aufgegriffen und das 
Angebot dahingehend ergänzt. Es handelt sich um ein wichtiges Kernprojekt des IHK und ist darin mit 
einer ersten Kostenschätzung aus dem Jahr 2012 von insgesamt 2.643.600 € enthalten (siehe Pr o-
jektbeschreibung Anlage 1: Auszug aus dem IHK). 
Mit dem Ausbau soll das im IHK erkannte Angebotsdefizit aller Altersgruppe n ausgeglichen werden. 
Das bestehende Soziale Zentrum des Lino -Clubs enthält erhebliches Potenzial, das zum Abbau be-
stehender Angebotsdefizite und zur Stabilisierung der Bevölkerungsstruktur im Rahmen des IHK ge-
nutzt werden muss. Der Lino-Club soll künftig als öffentliche Begegnungsstätte für alle Altersgruppen 
dienen und eine erweiterte generations - und kulturübergreifende Angebotspalette für den Stadtteil 
Lindweiler bieten mit zusätzlichen Beratungs- und Bildungsangeboten, Räumen für bürgerschaftliche 
Aktivitäten sowie zur individuellen und gruppenspezifischen Arbeit und offenen Treffpunkten zur Be-
lebung des gemeinsamen Miteinanders ( siehe Anlage 4 Betriebskonzept Lino Club e.V.). 
Mit den Ratsbeschlüssen vom 16.12.2014 (Vorlage Nr. 2404/2014) sowie vom 14 .02.2017 (Vorlage 
Nr. 3922/2016) und 06.02.2018 (Vorlage Nr. 3851/2017) wurde der Bedarf zur Ausschreibung der 
Planungsleistungen nach HOAI für die Leistungsphasen 1 bis 3 (für die Förderantragstellung) und 
optional für die Leistungsphasen 4 bis 9 (nach Be willigung durch den Fördermittelgeber) für die ver-
schiedenen Leistungsbilder (Gebäude, Freianlagen, Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerk-
splanung) nach den gesetzlichen Vorgaben festgestellt und die Ausschreibung beschlossen. Insg e-
samt wurde hierfür di e Freigabe von investiven Ausgabeermächtigungen in Höhe von 970.903 € be-

4 
schlossen.  
Erfahrungsgemäß können vom Fördergeber Bewilligungen erst in der 2. Jahreshälfte 2020 erwartet 
werden. Das enge Zeitfenster zur Umsetzung der Maßnahme innerhalb der Städtebauförderun g 
macht die Vergabe und Umsetzung der Leistungsphasen 4 bis 6 HOAI noch vor der Bewilligung der 
Maßnahme notwendig. Dieses Vorgehen ist förderunschädlich. Bei einem positiven Bescheid können 
im Anschluss daran die folgenden Leistungsphasen nach Abschluss d es öffentlich-rechtlichen Zu-
schussvertrages zwischen Stadt Köln und Lino -Club e.V. durchgeführt werden. Sollte der Förderan-
trag nicht bewilligt werden, liegt das zusätzliche finanzielle Risiko für die Beauftragung der Leistungs-
phasen 4 bis 6 HOAI bei der Stadt Köln. 
Im europaweit durchgeführten Verhandlungsverfahren nach der Verordnung über die Vergabe öffent-
licher Aufträge (VgV) zur Objektplanung Gebäude und Objektplanung Freianlagen setzte sich mit den 
Entwürfen das Architekturbüro Kastner Pichler, Köln m it [f] landschaftsarchitektur GmbH, Solingen 
durch. 
 
Vom Architekturbüro Kastner Pichler wurden in Zusammenarbeit mit dem Lino Club drei Varianten zur 
Umsetzung der Maßnahme ausgearbeitet mit den entsprechenden Kostenschätzungen: 
 
1. Variante: Bauliche Ertüchtigung des Bestandsgebäudes und zugeordneter 
Neubau, Kostenschätzung: 8.450.432 € 
 
2. Variante: Teilabriss und Neubaumaßnahme, Kostenschätzung: 8.720.595 € 
 
3. Variante: Vollständiger Abriss des Bestandsgebäudes und kompletter Neubau, 
Kostenschätzung: 7.994.690 € 
 
Die nunmehr vorliegende Kostenberechnung liegt noch einmal deutlich über den geschätzten G e-
samtkosten früherer Planungen. Die aktuelle Kostenberechnung beruht allerdings- anders als bisheri-
ge, grobe Kostenschätzungen- auf einer qualifizierten Entwurfsplanung nach Leistungsphase 3 HOAI 
und beinhaltet auch die über Jahre erfolgten Baukostensteigerungen. 
 
Favorisiert wird vom Architekturbüro, dem Lino-Club e.V. und der Verwaltung die dritte Variante, d.h. 
der vollständige Abriss des Bestandsgebäudes und der komplette Neubau. 
Diese Favorisierung erfolgt aus folgenden Gründen: 
 
• Wirtschaftliche Gründe aufgrund des günstigsten Preises und im Rahmen des Klimaschutzes 
durch eine höhere Nachhaltigkeit und einer höheren Energieeffizienz 
• Herstellung der kompletten Barrierefreiheit im Objekt 
• Ausschluss von unvorhersehbaren Risiken durch einen Neubau im Vergleich zur Bestandser-
tüchtigung und Teilabriss (Bauen im Bestand) 
 
 
Der geplante Neubau, das neu gestaltete Außengelände sowie der neue Zugangsbereich werden auf 
den aktuell genutzten Flächen realisiert, die sich im städtischen Eigentum befinden, bzw. dem Lino 
Club e.V. im Zuge eines Erbbaurechtes von der dortigen Katholischen Kirchengemeinde zur Verf ü-
gung stehen. Für die städtischen Flächen ist derzeit ein Mietvertrag mit dem Lino-Club in Ausarbei-
tung, der die Zweckbestimmungen der Fördermaßnahme mit aufgreift (siehe Anlage 2 : Eigentum s-

5 
verhältnisse Gelände Lino Club e.V.). 
 
Zur Absicherung der Fördermittel und des städtischen Eigenanteils wurde für das Flurstück, welches 
dem Lino Club e.V. im Rahmen  eines Erbbaurechtes von der Kirchengemeinde zur Verfügung steht, 
mit der dortigen Kirchengemeinde als Erbbaugeber eine Vereinbarung abgeschlossen, dass sich 
auch bei einem vorzeitigen Ausscheiden des Lino Club e.V. die Kirchengemeinde und die Stadt Köln 
gemeinsam auf einen neuen Betreiber verständigen und der weitere Betrieb des generationsübergrei-
fenden Bürgerhauses (Mehrgenerationenhaus) sichergestellt sein wird. 
 
Bauliche Umsetzung der Maßnahme: 
 
Das Vereinsgelände des Lino Clubs e.V. gliedert sich in drei unterschiedliche Gebäudekomplexe so-
wie deren Außenflächen. Bei den einzelnen Gebäudekomplexen handelt es um das Hauptgebä u-
de(Offene Tür Lindweiler/Kinder - und Jugendzentrum, Geschäftsstelle und Modellförd erprogramm 
Mehrgenerationenhaus), die Tageseinrichtung für Kinder und die Circushalle des Kinder - und Ju-
gendcircus Linoluckynelli.  
 
Im jetzigen Zustand des Vereinsgeländes und des dort aufstehenden Hauptgebäudes ist eine optima-
le Nutzung im Sinne eines Mehrgenerationenhauses nicht möglich. 
Allein die Herstellung einer kompletten Barrierefreiheit ist nicht möglich, was zum Ausschluss von 
Personengruppen bei den Angeboten und der Nutzung zur Folge haben würde. Weiter ist die Umset-
zung aktueller Raumkonzepte im vorhandenen Bestandsgebäude nicht möglich. Um eine generat i-
onsübergreifende Angebotspalette anbieten zu können und den aktuellen baulichen und energet i-
schen Anforderungen im Sinne des Klimaschutzes nachhaltig gerecht zu werden, ist ein Neubau mit 
einer Neugestaltung der Außenflächen erforderlich (siehe Anlage 3.1 - 3.3: Baubeschreibung, Plan 
und Animation). 
 
Bauherr und Auftraggeber für die Bauleistungen ist der Lino-Club e.V. Es ist vorgesehen, die Förder-
mittel nach Bewilligung an den Lino-Club über einen öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrag weiterzu-
leiten. Der Lino-Club muss alle zuwendungsrechtlichen Bestimmungen sowie die vergaberechtlichen 
Bestimmungen der Stadt Köln einhalten. Die baufachliche Begleitung der Maßnahme wird von der 
Stadt Köln als Antragstellerin und Zuwendungsempfängerin sichergestellt. Hierzu gehört unter ande-
rem auch die Begleitung der Ausschreibungen. Verantwortlich für die Einhaltung der Bedingungen 
und Auflagen des Bewilligungsbescheides, auch des Vergaberechts, bleibt die Stadt  Köln als Ers t-
empfängerin der Zuwendung.  
 
Der zugrundeliegende Bauzeitenplan sieht die Fertigung der Bauantragsunterlagen noch in 2019 vor. 
Der Förderantrag mit den qualifizierten Unterlagen nach Leistungsphase 3 HOAI wird für dieses Pro-
jekt bis spätestens Ende September 2019 zum Jahresprogramm 2020 im Rahmen der Städtebauför-
derung bei der Bezirksregierung Köln gestellt. Vor der Erteilung der Bewilligung und Abschluss des 
öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrages zwischen Stadt Köln und Lino-Club e.V., mit der in der zwei-
ten Jahreshälfte 2020 zu rechnen ist, dürfen die Bauleistungen noch nicht ausgeschrieben werden. 
Eine Ausschreibung vor einer erteilten Bewilligung hätte eine Förderschädlichkeit zur Folge. Vorb e-
haltlich einer in 2020 vorliegenden Bewilligung sowie der Baugenehmigung und einem anschließe n-
den reibungslosen Vergabe- und Ausschreibungsverfahren sieht der Bauzeitenplan nach derzeitigem 
Planungsstand eine Fertigstellung des Mehrgenerationenhauses im Sommer 2023 vor.

6 
Förderung und Finanzierung: 
 
Die vom Architekturbüro ermittelten Kosten entsprechend der Kostenberechnung nach Leistungspha-
se 3 HOAI liegen bei 7.994.690 €. A uf Basis der erhöhten Baukosten für das Projekt erhöhen sich 
auch die hierin enthaltenen Planungskosten der Leistungsphasen 1 bis 9 von 970.903 € auf 
1.399.013 €.  
Hinzu kommen die konsumtiven Kosten der Verfahrensbetreuung zur Ausschreibung der Planungs-
leistungen in Höhe von 57.805 €, die im Vorfeld der Planung angefallen sind.  
Nicht gänzlich auszuschließende Mehrkosten sind vom Bauherrn, dem Lino-Club e.V., zu tragen.  
Daher soll ein Projektsteuerer zur Unterstützung des Bauherrn eingesetzt werden, da de r Lino-Club 
im Bestand bei laufendem Betrieb neu gebaut wird und verschiedene Fachplaner zu koordinieren 
sind. Wesentlich ist die Steuerung der Projektziele hinsichtlich Kosten, Terminplan und Qualität s i-
cherzustellen, um mögliche finanzielle Belastungen des Bauherrn zu vermeiden und dem Bauherrn 
eine Projektrealisierung innerhalb des Kostenrahmens zu erleichtern. Der Projektsteuerer soll ab 
Leistungsphase 5 bis 9 eingesetzt werden. Die Kosten liegen bei 205.079 €. 
Die Gesamtkosten des Projektes liegen damit bei 8.257.574 €.  
 
Die nun erforderlichen investiven Mittel in Höhe von 8.199.769 € stehen im Teilfinanzplan 0902, 
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 11 – Auszahlungen von aktivierbaren Zuwendungen, Finanzstelle 
1502-0902-0-AZ03 – aRAP pRAP – Lindweiler Stadtsanierung, zur Verfügung. Eine erste Freigabe 
für die Entwurfsplanung nach Leistungsphase 1 bis 3 HOAI in Höhe von 170.000 € wurde vom Rat 
der Stadt Köln bereits in seiner Sitzung am 16.12.2014 beschlossen (Vorlage Nr. 2404/2014). Weitere 
Freigaben erfol gten in Höhe von 394.060 € mit Ratsbeschluss vom 14.02.2017 (Vorlage Nr. 
3922/2016) sowie mit Ratsbeschluss vom 06.02.2018 (Vorlage Nr. 3851/2017) in Höhe von 406.843 
€. Die Kosten für die Planung der Leistungsphasen 4 bis 6 sind bereits hierin enthalten. Die Freigabe 
der Differenz in Höhe von 7.228.866 € erfolgt vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses 2020/2021 und 
der Bewilligung der Städtebaufördermittel. 
 
Für das Projekt wird zum Jahresprogramm 2020 ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Köln aus 
Mitteln der Städtebauförderung gestellt. Abgabefrist ist spätestens am 30.09.2019. Die Förderquote 
beträgt voraussichtlich 80 % der Gesamtkosten (Förderung: 6.559.815 €). Den Eigenanteil von 20 % 
(1.639.954 €) trägt die Stadt Köln. Die Kosten der Verfahrensbet reuung zur Ausschreibung der Pla-
nungskosten sind nur teilweise förderfähig, so dass die Förderquote hier bei 67,8 % (Förderung: 
39.193 €) liegt. 
 
 
Anlagen: 
Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit 
Anlage 1 – Auszug aus dem IHK 
Anlage 2 – Übersicht Eigentumsverhältnisse 
Anlage 3.1 – Baubeschreibung 
Anlage 3.2 – Animation 
Anlage 3.3 – Pläne 
Anlage 4 – Betriebskonzept 
Anlage 5 – Prüfbericht Rechnungsprüfungsamt  
Anlage 6 – Stellungnahme zu Prüfbericht

Anlage 1 Auszug aus dem IHK

4408 Zeichen

Nr. 4.3.1 
Maßnahmentyp Bauliche Maßnahme zur Städtebauförderung 
Maßnahme 
Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem 
generationenübergreifenden Bürgerhaus 
(Mehrgenerationenhaus) 
Fachamt 51/Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Inhalt 
Der Lino-Club e.V. ist eine Jugendeinrichtung, die vor über 50 Jahren in Lindweiler gegründet 
wurde und seitdem erfolgreich im Gebiet tätig ist. 
Das stadträumliche und architektonische Konzept der Einrichtung stammt aus den 1960er 
und 1970er Jahren. Auf dem ca 8.000 qm großen Vereinsgelände stehen folgenden 
Gebäudekomplexe: 
– Haus der „Offenen Tür“ / Jugendzentrum, 
– die in 2011 teilsanierte Zirkushalle des Kinder- und Jugendzirkus ‚Linoluckynelli’, 
Veranstaltungshalle für bis zu 700 Besucher/innen, 
– die in 2011 und 2012 sanierte und zum Teil neu errichtete Kindertagesstätte inkl. 
zugeordneter Freiflächen. 
Alle drei Einrichtungen werden vom Lino-Club betrieben. 
Die drei auf dem Gelände befindlichen Gebäudekomplexe sollen räumlich 
miteinander verbunden werden, so dass ein Campus entsteht, über den eine breitere 
Nutzung als bürgerschaftliches „Mehrgenerationenhaus“ ermöglicht wird. Um eine 
generationsübergreifende Angebotspalette anbieten zu können, ist eine Neuordnung des 
bestehenden Raumangebots ebenso erforderlich wie eine bauliche Erweiterung des Bestandes 
und eine Neugestaltung der Außenanlagen. 
Die inneren und äußeren Bezüge und Abhängigkeiten der vorhandenen Gebäudeteile 
untereinander sollen durch folgende Maßnahmen gestärkt und teilweise neu geschaffen 
werden: 
– Schaffung neuer, stadtteilbezogener Erschließungsachsen und Zuwegungen zur 
nutzerfreundlichen Öffnung des Campus,
– Neubau eines Eingangsgebäudes zur barrierefreien Erschließung und Verteilung, 
– Schaffen von multifunktionalen Nutzungsvarianten in den Räumen des Bestands,
– Schaffung verbindender Elemente zu den verschiedenen Einrichtungen/Gebäuden, 
Erweiterung für neue Nutzereinheiten: 
– offener Bereich, Arbeitsräume für nachschulische Betreuungsangebote etc., 
Beratungsräume, Gruppenräume, Veranstaltungsräume, Werkstatt, Küche, Bewegungs- 
und Spielflächen, 
– Ertüchtigung der technischen Infrastruktur in den vorhandenen Gebäuden, 
– Schaffen von differenzierten und mehrfach nutzbaren Spiel- und Aufenthaltsflächen im 
Außengelände einschließlich Ertüchtigung und Erneuerung der Entwässerungssysteme. 
Der Lino-Club findet bereits mit seinen derzeitigen Angeboten bei den Bürgern des 
Stadtteils Anerkennung und Akzeptanz und bietet als einziger Träger die räumliche und 
grundstücksbezogene Voraussetzung für das geplante Angebot. Darüber hinaus soll auch 
anderen freien Trägern und dem Quartiersmanagement das erweiterte Raumangebot zur 
Verfügung gestellt werden. 
Zielgruppe Bewohner aller Altersgruppen mit unterschiedlichem kulturellen und sozialem Hintergrund 
Ziele 
Generationsübergreifende Ansprache sämtlicher Bevölkerungsgruppen im Stadtteil und 
angrenzender Stadtviertel; Umfassende Bewohneraktivierung und Zusammenführung von 
Bevölkerungsgruppen, Initiierung von Stadtteilprojekten, Stärkung der Stadtteilidentität 
Anlage 1Auszug aus dem Integrierten Handlungskonzept

Zielindikatoren Ausbau des generationsübergreifenden Maßnahmenangebotes, Steigerung der 
Teilnehmerzahlen, Etablierung neuer Stadtteilprojekte, Verbesserung des Stadtteilimages 
Kosten 
Sanierung Bestand: 
Clubheim Erdgeschoss 408 qm 695.200,– Euro 
Clubheim Untergeschoss 418 qm 
Anbau Untergeschoss 197 qm 
MwSt 132.100,– Euro 
Summe: 1.023qm 827.300,– Euro 
Neubau Zwischengebäude: 
250 qm 360.000,– Euro 
MwSt 68.400,– Euro 
Summe 428.400,– Euro 
Außenanlagen: 
Rodungen, Entwässerung, 760.750,– Euro 
Befestigte Flächen, 
Umfriedungen, Neuanlage 
MwSt 148.350,– Euro 
Summe 929.100,– Euro 
Nebenkosten 458.800,– Euro 
Gesamtsumme 2.643.600,– Euro 
Zeitraum Die Maßnahme kann nach qualifizierter Planung und Bewilligung durch den Fördermittelgeber 
voraussichtlich frühestens ab 2017 beginnen. 
Bemerkung 
Bei der Bewerbung um Förderung im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II hat der 
Lino-Club für 2012 eine Anerkennung erhalten und einen Zuschuss in Höhe von 30.000,– Euro 
pro Jahr für die Dauer von drei Jahren für die inhaltliche Arbeit bewilligt bekommen. Damit 
ist eine gute Voraussetzung geschaffen, die inhaltliche Neuausrichtung bereits zum jetzigen 
Zeitpunkt einzuleiten. 
Anlage 1Auszug aus dem Integrierten Handlungskonzept

Anlage 3.1 Baubeschreibung

7496 Zeichen

Erläuterungsbericht 
 
Städtebau 
 
Durch eine winkelförmige Anordnung des Neubaus konnte eine eindeutige 
Zuordnung der Außenräume in Bezug auf die Nutzungsziele hergestellt werden. Die 
Situierung des Neubaus provoziert eine eindeutige  Adressenbildung „Linoclub“ um 
eine neue, angemessen proportionierte Mitte am Krombachweg.    
Hierbei werden die Bestandbauten und seine bestehenden Eingangsbereiche 
mühelos einbezogen und in selbstverständlicher Weise zu einem Gesamtensemble 
integriert.  
Eine Neuorientierung der Erschließung von der - für die zum Teil sehr jungen Nutzer 
- „richtigen“ Seite, der Wohnstraße (Krombachweg), überzeugt auch aus dem Grund, 
weil die Zugangsmöglichkeiten aus den bislang bestehenden Richtungen, aus dem 
Industriegebiet (Unnauer Weg) nicht aufgegeben werden müssen.  
Die gefahrlose Nutzung der so strukturierten Außenräume und damit die Sicherheit 
der Kinder und Jugendlichen als tägliche Besucher  wird weiter dadurch unterstützt, 
dass der ruhende Verkehr wie der Lieferverkehr in diesem Konzept über die 
Neuausrichtung hinaus von den Zugängen des Linoclub  getrennt werden kann.  
 
Der Lino-Garten und Außenveranstaltungsbereich wird von den Außenkanten von 
Linoclub und KITA definiert und bildet  nach Fertigstellung  einen multifunktional 
nutzbaren und dabei geschützten „privateren“ Außenraum, der von Linoclub und Kita 
synergetisch und im Zusammenspiel mit den ebenerdigen Gebäudenutzungen sowie 
den angrenzenden Kitaaußenräumen vielfältig bespielt  und in pädagogische 
Konzepte einbezogen werden kann.  
Die Zentrale Mitte zeigt  im Zusammenspiel mit der Stellung und Form des Gebäudes 
eine Geste der Offenheit und Einladung zum Krombachweg.  
Hier kann eine kleine, jugendorientierte „Außengastronomie“ die vom Konzept 
erzeugte Geste der Einladung unterstützen. Insgesamt wird im Konzept des Neubaus  
die größtmögliche Aufwertung des Areals durch sinniges Zusammenspiel von 
Außenraum und Architektur erreicht. 
 
Nutzungen 
 
Der Neubau ermöglicht ohne Kompromisse die optimale Qualität der Gesamtnutzung 
des Areals. Es schafft neue Möglichkeiten für die Arbeit mit den Kindern und 
Jugendlichen weit über das Heute hinaus. 
 
„Alles unter einem Dach“ ist nicht nur eine kompakte und damit wirtschaftliche 
Bauweise. So wird auch ein unkomplizierter und damit Kosten sparender Betrieb 
ermöglicht. Nicht nur die Planbarkeit kurzer Wege spielen hier eine Rolle. Mit einem 
Neubau sind der Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten und damit der Zukunftsfähigkeit

durch Flexibilität der Räume weniger Grenzen gesetzt. Durch geschickt gesetzte 
Konstruktion entstehen stützenfreie Räume.  
 
Offenes Angebot für alle Generationen 
Durch den Einsatz mobiler Wände können kleine Gruppenräume in große Säle 
verwandelt werden. Durch Öffnung der Säle zum Foyer kann das Erdgeschoss 
darüber hinaus in eine offene Spiellandschaft umgewandelt werden. Auf 
kompaktesten Raum kann eine immer wieder neu kombinierbare Raumzuordnung 
geschaffen und angeboten werden, eine Vielzahl von kleinen und großen 
Veranstaltungen stattfinden.  
Hierbei können die Erschließungszonen und Treppen mit seinen Sitzstufen in 
selbstverständlicher und einfacher wie kompakter Weise als Kommunikations- und 
Aufenthaltszone mit hoher Aufenthalts- und Nutzungsqualität doppelt genutzt 
werden. Sitzstufen an der zentralen Erschließung im Eingangsbereich können nicht 
nur als wettergeschützte Kletter- und Terrassenlandschaft dienen, sondern nach 
Öffnung des angrenzenden Saales auch als Podium für ein ganzes Publikum bei 
Vorführungen.  
Die angrenzenden Küchenbereiche ermöglichen die Andienung der Säle und ein 
tägliches Mittagessen für die Kinder die Chance zu gemeinsamen Kocherlebnissen 
und einer kleinen Außengastronomie im Sommer. Diese Bereiche stehen in direkter 
Verbindung mit dem Jugendbereich und dem Verwaltungsbereich im Obergeschoss, 
sodass sie in alle Richtungen unkompliziert zur Verfügung stehen. 
 
Werkstätten und Lager 
Der angrenzende kompakt angeordnete Werkstattbereich lässt sich für 
Veranstaltungen als „Offene Werkstatt“ umwandeln und vergrößert das 
Angebotsspektrum in Synergie mit der bestehenden Veranstaltungs-Halle. 
Angrenzend wird die Lagerhalle in der Weise angeordnet, dass die Logistik nicht 
über den Hauptzugang stattfinden muss. 
 
Jugendbereich 
Der Offene Treff für die Jugend ist „abgegrenzt“ im Obergeschoss und zugleich 
verbunden mit den öffentlichen Bereichen im Erdgeschoss. Eine Terrasse mit 
Außentreppe und Sitzstufen vor dem Offenen Treff im Jugendbereich wirkt wie ein 
zweiter Haupteingang mit ebenso einladender Geste – ein Treffpunkt, der die jungen 
Menschen zu Kommunikation und Miteinander anregen soll und eine direkte 
Verbindung zu den neu gestalteten Außenanlagen herstellt.  
Auch hier im Jugendbereich steht die Flexibilität ebenso in vorderer Reihe wie in den 
übrigen Bereichen. Verschieden große Räume können immer neuen und 
unterschiedlichen Nutzungen zugeführt werden. Eine Umwidmung ist problemlos für 
zukünftige Ideen und Anforderungen möglich. 
 
Verwaltung, Lager und Werkstätten 
Die Verwaltung liegt über den Werkstätten und kann autark betrieben werden. 
Zugleich ist sie zentral angebunden über das Foyer.

Schwellenlosigkeit 
 
Eine größtmögliche Schwellenlosigkeit durch Ebenerdigkeit wird funktional 
unkompliziert und emotional auch unmittelbar empfunden. Durch großzügige Öffnung 
der Erdgeschossbereiche lassen sich zentrale Mitte, offener Treff im Erdgeschoss 
und Außenveranstaltungsbereich zu einer Einheit für große Feste und Aktionen 
verbinden. Durch die Vielzahl von Einzelangeboten und Öffnungen der Türen an der 
zentralen Mitte lässt sich die größtmögliche Geste der Einladung und Öffnung für 
junge und alte Besucher erzeugen.  
 
Bauzeit  
 
Die kürzeste Bauzeit nimmt ein Neubau mit anschließendem Abriss des 
Bestandsgebäudes ein. In lediglich einem Bauabschnitt kann die unterbrechungsfreie 
Nutzung in vollem Umfang und ohne überflüssige Ausgaben für kostenintensive 
Interimsbauten garantiert werden. Die Kosten für die Provisorien können risikolos, 
verlustfrei und qualitätssteigernd in den Neubau investiert werden. Die 
unkalkulierbaren Risiken eines Umbaus werden umgangen. 
 
Wirtschaftlichkeit 
 
Allein durch die kurze Bauzeit in einem Bauabschnitt und die Einsparung von 
Interimsbauten wird also das Kosten-Nutzen Verhältnis verbessert. Mit einem 
Neubau ist der Bauherr dem Bestand nicht ausgeliefert. Er muss den Bestand nicht 
akzeptieren, sondern kann die Qualität seines Neubaus steuern. Insgesamt kann 
davon ausgegangen werden, dass das Risiko des Bauherrn in diesem Fall minimiert 
wird. Durch die neue technische Gebäudeausrüstung, die hochwertige 
Wärmedämmung  sowie geschickt gewählte und haltbare bauweise müssen lediglich 
finanziell erzeugte Kompromisse hingenommen werden. 
 
Nachhaltigkeit 
 
Über ein Zukunft sicherndes Konzept können mit einem Neubau Überlegungen zur 
Nachhaltigkeit in Bauweise und Betrieb  kompromissfreier durchgeführt  werden. 
Flexibilität schafft die Möglichkeit, zukünftig andere jetzt noch nicht bekannte  
Nutzungen ohne Qualitätseinbußen oder aufwändige Umbauten zulassen zu können. 
Ein hohes Maß an energiesparenden Maßnahmen in einem hohen Standard 
ermöglicht auch in Zukunft einen wirtschaftlichen Betrieb.  
Umwelt schonende und nachhaltige Bauweise trägt dazu bei, die Zukunft der Kinder 
und Jugendlichen zu sichern und ist im Sinne der Schöpfung. 
 
 
Kastner Pichler Architekten 
10.11.2018

Anlage 0 Dringlichkeitsbegründung

1278 Zeichen

54 . 27.08.2019
514/2 Herr Merks

35698
Anlage 0 Dringlichkeitsbe-
gründung.docx

Dringlichkeitsbegründung zur Vorlage

2611/2019: Ausbau der Jugendeinrichtung Unnauer Weg 96a im Zuge der Umsetzung
des Integrierten Handlungskonzeptes Köln-Lindweiler; Projekt „Ausbau des Sozialen
Zentrums Lino-Club e.V. zu einem generationenübergreifenden Bürgerhaus (Mehrge-
nerationenhaus)" hier: Planungs- und Baubeschluss

Die Beschlussvorlage 2611/2019 erreicht die Gremien verfristet.

Die Verwaltung bittet darum, die Vorlage dennoch in den betroffenen Sitzungen zu behan-
deln. Für die Bereitstellung der Fördergelder in 2020 ist es erforderlich, dass der Förderan- .
trag noch bis 30.09.2019 gestellt wird. Dafür ist die Ratssitzung am 26.09.19 zu erreichen.
Andernfalls ist von einer Verzögerung der Förderzusage und dementsprechend auch Verzö-
gerung der Weiterplanung und Ausführung sowie signifikanten Kostensteigerung infolge des
ansteigenden Baukostenindex auszugehen.

Als Grund für die Verfristung ist anzuführen, dass das Mitzeichnungsverfahren — obwohl
frühzeitig eingeleitet — länger als erwartet angedauert hat. Zugleich konnte so bewerkstelligt
werden, dass nunmehr alle Unterlagen in Vollständigkeit vorliegen und jede beteiligte
Dienststelle inhaltlich teilhaben konnte.

Anlage 5 RPA Prüfbericht

3199 Zeichen

14 k Stadt Köln A-W A( ‚08.2019
143 ENGER a Frau Reuter
aA 2 gwM 29390
Eingang 19, Aug. 2019 rl je Herr Titze
51. 23759
Dezernat IV BE le
51
Über Dez. IV

Neubau des Gemeindezentrums Lino Club, Unnauer Weg 96, Bezirk Chorweiler
Vorlage der Kostenberechnung
RPA-Nr.: 2019/1145

Summe eingereicht (200 bis 700): rund 7,995 Mio. € brutto,
Summe bestätigt (300 + 400): rund 4,705 Mio. € brutto

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 19.07.2019 ist Ihre o. g. Kostenberechnung (KOB) beim RPA zur Prüfung eingegangen.
Sie beabsichtigen, einen Baubeschluss durch den Rat der Stadt Köln herbeizuführen.

Im Ergebnis stimmt das RPA der Fortführung der Baumaßnahme grundsätzlich zu. Aller-
dings kann die KOB in der eingereichten Höhe von rund 7,995 Mio. Euro brutto nicht bestä-
tigt werden. Die Maximal-Kostenkennwerte aus dem BKI für Gemeindezentren mit hohem
Standard werden nur knapp eingehalten (Bezugsgröße BGF) bzw. überschritten (Bezugs-
größe BRI). Nach Auffassung des RPA liegt dies nicht an notwendigen Gegebenheiten des
konkreten Bauprojektes, sondern an einem äußerst hohen Baustandard sowie diversen um-
strittenen und/oder ungerechtfertigten „Pauschalen/Leistungen“. Dies entspricht weder den
Grundsätzen des Bauens mit öffentlichen Mitteln noch der DIN 276. Auch ist die vorgelegte
kostenintensive Planung nicht im Sinne des Fördermittelgebers.

Um den Fortgang der Baumaßnahme nicht zu verzögern, erkennt das RPA Baukosten in
Höhe von rund 4,705 Mio. Euro brutto an (KG 300 + 400). Diese ergeben sich aus der Brut-
togeschossfläche von 2.128 m? und dem BKI-Mittelwert von 2.211 Euro/m? BGF für Gemein-
dezentren mit hohem Standard. Die Kosten nach KG 700 können nicht bestätigt werden, da
sie auf den überhöhten Werten in der Kostenberechnung beruhen. \

Die eigentliche Kostenaufstellung stimmt teilweise nicht mit den beiliegenden Plänen überein
und ist fachtechnisch unzutreffend. Es sind zwar Einzelpreispositionen angegeben, diese
sind jedoch nur begrenzt nachprüfbar, da keinerlei Mengenermittlungen beiliegen. Stichpro-
benartig wurden für KG 400 „abzählbare“ Positionen geprüft (Sanitärobjekte etc.); hier gibt es
Differenzen in den Stückzahlen zwischen Kostenaufstellung und Plänen. Aus der KG 300 ist
zum Beispiel die Position Ausschachten für Aufzugsunterfahrt mit 200 m? nicht nachvollzieh-
bar (reale und plausible Menge ca. 20 m?). Von daher können die „nicht abzählbaren“ Positi-
onen nicht plausibilisiert werden.

Die diversen Pauschalen für nicht näher benannte Risiken sind nicht prüfbar und somit nicht
für die externen Planer honorarfähig. Des Weiteren sind diverse Pauschalen für „‚Werkpla-
nung“ und Nebenleistungen nach VOBJ/C enthalten, außerdem umfangreiche Kostenansätze
für Stundenlohnarbeiten. Dies ist weder statthaft noch honorarfähig.

In diesem Zusammenhang wird die Projektleitung durch 51 kritisch gesehen. Die KOB wurde
über das Dezernat bei 14 eingereicht, jedoch trägt die eigentliche Kostenaufstellung keinerlei
Prüfvermerke. Es ist Aufgabe des Bauherren, die vertraglich geschuldeten Leistungen der
externen Planer abzunehmen und anzuerkennen.

Mit den Anmerkungen werden die Unterlagen zur weiteren Verwendung zurückgereicht.
Mit freundlichen Grüßen

7%

Anlage 6 Stellungnahme zu Prüfbericht

4965 Zeichen

IV 26.08.2019
51 . Herr Käufer
514 . R. 29153

Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes Köln- Lindweiler; Projekt „Ausbau
des Sozialen Zentrums Lino-Club e.V. zu einem generationsübergreifenden
Bürgerhaus(Mehrgenerationenhaus)“

Hier: Ergänzende Stellungnahme IV/51/514 zum Prüfergebnis des Rechnungsprüfungsamtes
zur Kostenberechnung, RPA-Nr. 2019/1145

1. Zum Prüfergebnis des Rechnungsprüfungsamtes wird wie folgt ergänzende Stellung
genommen:

Der Ausbau des Sozialen Zentrums Lino-Club ist das Kernprojekt diverser Maßnahmen,
die vom Rat am 16.12.2014 im Integrierten Handlungskonzept Lindweiler beschlossen
wurden. Der hohe Baustandard ist begründet in der hohen Strahlkraft und Außenwirkung,
die dieses Projekt im Stadtteil entwickeln soll. Der dort neu zu errichtende
Gebäudekomplex soll im Rahmen des Ausbaus zu einem Mehrgenerationenhaus
langfristig ermöglichen, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen wie Kinder,
Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderung angesprochen werden und die
Einrichtung sich zu einem Zentrum im Stadtteil entwickelt.

Die kostenintensiven Planungen liegen unter anderem darin begründet, dass im Vorfeld
drei Varianten zur Umsetzung der Maßnahme, in Zusammenarbeit mit dem Träger der
Einrichtung, des Sozialen Zentrums Lino Club e.V., ausgearbeitet wurden. Zur
Bestätigung des Neubaus als wirtschaftlichste Maßnahme an den Fördermittelgeber war
es zudem zwingend erforderlich, dass auch für die beiden Alternativen „Umbau im
Bestand“ und „Teilabriss mit Neubau“ Kostenschätzungen durchgeführt wurden.
Aufgrund der Komplexität des gesamten Projektes hinsichtlich der vielfältigen
Nutzungsanforderungen und der örtlichen Gegebenheiten waren umfangreiche
Planungen zur erfolgreichen Durchführung notwendig. "

Die Kosten der KG 300 und 400 belaufen sich aus diesen Gründen gem.
Kostenberechnung auf 5,155 Mio. Euro und liegen damit rund 450 Tsd. Euro über der
Kostenanerkennung des RPA für die KG 300 und 400 in Höhe von 4,705 Mio. Euro. Die
Herrichtungs- Erschießungskosten (KG 200), die Außenanlage (KG 500) und die
Baunebenkosten (KG 700) mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 2,8 Mio. Euro
gem. Kostenberechnung wurden durch das RPA nicht bewertet.

Die Differenz in den „abzählbaren“ Positionen ergibt sich aufgrund einer falschen
Summierung der Sanitärobjekte. In den Planunterlagen sind insgesamt 13 WCs, 12
Waschtische und 7 Urinale dargestellt. In der Kostenberechnung sind jedoch 14 WCs, 13
Waschtische und 6 Urinale angegeben. Inkl. der Zubehöre zu den Sanitärobjekten würde
die Kostenberechnung um ca. - 1.700 € Netto korrigiert werden müssen.

Die nicht prüfbaren 200 cbm Aushub (Pos. 310.1.2.1) bezieht sich, wie in der
Kostenberechnung aufgeführt, auch auf den Technikraum und nicht nur auf die
Ausschachtung für den Aufzug. Daher sind die Massen als realistisch anzusehen.

In die Berechnung sind Positionen mit Pauschalen für Risiken aufgenommen worden, da
es für die Planung nur stichprobenhafte Vorprüfungen der bestehenden Bausubstanz
gab. Unbekannte Faktoren, die z.B. erst bei den Abbrucharbeiten oder dem
Ausschachten für die Kanalarbeiten nicht auszuschließen sind, sollten natürlich
mitkalkuliert werden.

Ebenfalls sind Werkstattplanungen, Nebenleistungen nach VOB/C und
Stundenlohnarbeiten in die Kostenberechnung eingeflossen. Hier wurde jedoch lediglich
eine aufgeschlüsselte Darstellung der Leistungen in der Kostenberechnung gewählt. Die
abgebildeten Einheitspreise fallen somit niedriger aus. Alternativ hätten
Werkstattplanungen und Stundenlohnarbeiten auch auf die Einheitspreise aufgeschlagen
und in Summe abgebildet werden können. Die Höhe der Kostenberechnung verändert
sich hierdurch nicht.

Eine Prüfung der Kostenberechnung seitens 51 hat stattgefunden, der hohe Standard der
Bausubstanz ist bekannt. Mit dem Neubau verbunden sind im Sinne des Klimaschutzes
erhebliche Verbesserungen im Bereich der Energieeffizienz, das Neubauprojekt wird
zudem mit dem Ziel einer hohen Nachhaltigkeit errichtet. Die weitere Projektleitung wird
in einem engen Austausch mit dem Architekturbüro und dem Projektsteuerer
durchgeführt, um eine effiziente und wirtschaftliche Umsetzung des Projektes zu
realisieren. j

Aufgrund der aktuellen Marktlage ist mit teils erheblichen Baukostensteigerungen, auch
auslastungsbedingt, im weiteren Projektverlauf zu rechnen. Der Förderantrag zur
Bewilligung des Projektes kann in seiner Höhe nur einmalig gestellt werden. Eine
Nachförderung aus Städtebaufördermitteln des Landes ist im Falle tatsächlich höherer
Kostenentwicklungen nahezu ausgeschlossen. Anfallende Mehrkosten wären somit in
voller Höhe aus städtischen Mitteln oder durch entsprechende Standardreduzierungen in
der Bauausführung zu kompensieren.

Das RPA stimmt in seiner Stellungnahme der Fortführung der Baumaßnahme
grundsätzlich zu. Auch die Verwaltung sieht die Notwendigkeit der Fortführung der
Baumaßnahme entsprechend der ausführlichen Begründung in der Beschlussvorlage
2611/2019.

Beratungsverlauf (7)

29.08.2019 Veedelsbeirat Lindweiler
TOP 3.1 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
05.09.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
17.09.2019 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
19.09.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
19.09.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
23.09.2019 Finanzausschuss
TOP 10.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
26.09.2019 Rat
TOP 10.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2611/2019
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
29.08.2019
Erstellt
29.07.2019 13:34