Mandari Insight

A-R/0029/2026

Förderprogramm "Münster entsiegelt - lebendige Vorgärten statt Schottergärten"

Antrag an den Rat 17.06.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 01.07.2026, TOP 37.5

A-R-0029-2026

· application/pdf

Ansehen

A-R-0029-2026

2324 Zeichen

Münster, 17.06.2026 
 
Ratsantrag 
 
 
Förderprogramm „Münster entsiegelt – lebendige Vorgärten statt 
Schottergärten“ 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt, im nächsten Förderprogramm „Klimafreundliche 
Wohngebäude“ einen neuen Förderbaustein zur Entsiegelung und Renaturierung von 
privaten Flächen wie Schottergärten etc. zu entwickeln. Die Verwaltung wird gebeten, 
hierfür eine einfach praktikable Förderrichtlinie vorzulegen. 
 
2. Gefördert werden soll insbesondere die Entnahme, Abfuhr und Entsorgung von Kies, 
Schotter, Splitt, Betonplatten und sonstigen versiegelnden Materialien im Zuge einer 
naturnahen Umgestaltung und Begrünung. 
 
3. Die Verwaltung wird ferner beauftragt, erstmals eine belastbare Einschätzung zum 
Umfang von Schottergärten und vergleichbar versiegelten Vorgartenflächen in Münster 
zu erarbeiten. 
 
Begründung: 
 
Münster wirbt für Klimaanpassung, Entsiegelung, Starkregenvorsorge und Artenvielfalt. Zugleich 
sind Schottergärten auch in Münster immer noch sichtbar verbreitet. Vielfach ist die Bereitschaft zur 
naturnahen Umgestaltung und Begrünung bei den Eigentümern da, die entstehenden Kosten 
schrecken jedoch ab. Die Entsorgung von Kies und Schotter ist dabei häufig die entscheidende 
praktische Hürde. Bislang fehlt ein praktisches Angebot als Motivation. 
 
Andere Städte in NRW (z.B. Bielefeld, Recklinghausen, Lemgo, Soest etc.) zeigen, dass solche 
Programme einfach und bürgernah ausgestaltet werden können. Die Förderprogramme laufen meist 
pauschal nach dem Windhundprinzip und die Fördersummen sind gedeckelt (z.B. 50 % bei einer 
max. Fördersumme von 500 bis 1000 EUR). 
 
Die Entwicklung eines neuen Förderbausteins im Programm Klimafreundliche Wohngebäude könnte 
dazu beitragen, dass mehr Menschen in Münster diesen Schritt gehen und so aktiv zu mehr 
Klimaschutz und -Resilienz unserer Stadt beitragen. 
 
 
gez. 
Stefan Weber   Meik Bruns   Martin Peitzmeier 
Mathias Kersting  Dr. Dietmar Erber  Dr. Britta Riederer Freifrau von Paar 
Carmen Greefrath  Alf Rüdiger Kaßenbrock Carolin Schwarz 
Angela Stähler   Stefan Leschniok  Jolanta Vogelberg 
Marcus Bielefeld  Babette Lichtenstein van  Thomas Werth 
Olaf Bloch   Lengerich   Peter Wolfgarten 
Andreas Bracht   Jutta Malik    
Antrag an den Rat Nr. A-R/0029/2026

Beratungsverlauf (1)

01.07.2026 Rat
TOP 37.5 Antrag

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0029/2026
Typ
Antrag an den Rat
Datum
17.06.2026
Erstellt
17.06.2026 18:17