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Beitritt der Stadt Köln zum Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus"

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 2449/2024 vom 27.08.2024

Stand: Am 01.10.2024 im Rat ungeändert beschlossen.

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    Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 2449/2024 Freigabedatum 27.08.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Beitritt der Stadt Köln zum Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat stimmt dem Beitritt der Stadt Köln zu dem im Februar 2023 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gestarteten Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ zu. Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 23.09.2024 Rat 01.10.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Stadt Köln setzt fortlaufend ihre Bemühungen fort, die Prävention von Sexismus und se- xuelle Gewalt zu fördern und gleichzeitig Maßnahmen zur Bekämpfung von Sexismus und se- xueller Belästigung zu entwickeln und einzuführen. Sexismus und weitere Formen der Frauen- und Mädchenfeindlichkeit sind in der heutigen Ge- sellschaft weiterhin stark verbreitet. Die Form der Diskriminierung wegen des Geschlechts verletzt das grundlegende Prinzip der Gleichberechtigung und betrifft mehr als die Hälfte der Einwohnenden Kölns. Es ist folglich eine gesamtstädtische Aufgabe, sich für die Beseitigung von Sexismus einzu- setzen, um eine gerechte, sicherere und inklusivere Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht die gleichen Chancen und Rechte hat. Im Feb- ruar 2023 wurde auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Ju- gend das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ gegründet. Das Bündnis wird vom Bundesfrauenministerium gefördert und von der Europäischen Akade- mie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin) gemeinsam mit diesem durch- geführt. Ziel des Bündnisses ist es, die Prävention und Sensibilisierung gegenüber Sexismus und sexueller Gewalt zu verbessern und unter anderem klare Leitlinien zum Umgang mit Se- xismus und sexueller Belästigung, zum Beispiel am Arbeitsplatz und in der Kulturbranche, zu verbreiten. Mit dem Beitritt zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ unterstreicht die Stadt Köln die Wichtigkeit sowohl von Maßnahmen zur Bekämpfung und auch die Prävention von Sexismus und sexualisierter Gewalt. Der Beitritt zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ ist auch ein Bestandteil des Umsetzungsprozesses der Istanbul Konvention in Köln. Der Beitritt ist nicht mit Kosten verbunden. In seiner Sitzung am 24. Juni 2024 hat der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern dem Antrag der SPD-Fraktion betreffend "Beitritt der Stadt zum Bündnis „Gemein- sam gegen Sexismus“" (s. Antrag AN/0929/2024) zugestimmt. Link auf die Website des Bündnisses: Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" (gemeinsam- gegen-sexismus.de). Anlagen Beschluss des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern vom 24. Juni 2024
  • Anlage 1 Auszug Gleichstellung von Frauen und Männern 24.06.2024

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    Geschäftsführung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Herr Neweling Telefon: (0221) 221 26348 Fax: (0221) 221 26462 E-Mail: frank.neweling@stadt-koeln.de Datum: 12.08.2024 Auszug aus der Niederschrift der 24. Sitzung des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern vom 24.06.2024 öffentlich 2.3 Antrag der SPD-Fraktion betreffend "Beitritt der Stadt zum Bündnis „Ge- meinsam gegen Sexismus“" AN/0929/2024 Monika Möller begründet den Antrag der SPD-Fraktion. Sexismus, gerade gegenüber Frauen, ist in unserer Gesellschaft weiterverbreiteter als wir es auf den ersten Blick sehen. Er gründet auf stereotypen Gesellschaften und verfestigt sie. Sexismus tritt in vielen, oft alltäglichen Varianten auf. Das Spektrum reicht von rückwärts gewandten Rollenzuschreibungen und scheinbar spaßhaften Bemerkungen bis zu offener Herab- setzung. Die Erklärung des Bündnisses „Gemeinsam gegen Sexismus“ lautet daher: Wir wollen einen öffentlichen Raum, in dem sich alle sicher fühlen – unabhängig von Geschlecht und Uhrzeit. Inzwischen gibt es 687 Bündnispartner, darunter auch viele Stadtverwaltungen. Köln ist noch nicht dabei, lediglich Cyne von Laufenberg (EDELGARD) und das Kölner Job- center. Der Stadt Köln würde es gut anstehen, wenn sie ebenfalls dem Bündnis beitreten würde. Es bietet nur Vorteile (Informationen zu Materialien, Veranstaltungen u. ä.) und kostet keine Beiträge. Julia Pedersen teilt mit, dass die Schwerpunkte des Bündnisses Sexismus im öffentli- chen Raum, am Arbeitsplatz, in Kultur und in Medien sind. Auch die Handwerkskam- mer zu Köln ist dem Bündnis beigetreten. Sie begrüßt einen Beitritt zu dem Bündnis. Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern möge beschlie- ßen: 1. Die Stadt Köln setzt sich entschieden gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt ein und schließt sich dem durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründeten Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ an. 2. Die Stadt Köln setzt fortlaufend ihre Bemühungen fort, die Prävention von Sexis- mus und sexuelle Gewalt zu fördern und gleichzeitig Maßnahmen zur Bekämpfung von Sexismus und sexueller Belästigung zu entwickeln und einzuführen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt

Beratungsverlauf

  1. 23.09.2024

    Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    TOP 3.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 01.10.2024 zuletzt

    Rat

    TOP 10.16, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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