Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Benennung nach Willy Förster im Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven, Aktenzeichen 55/26
Mitteilung BV 1726/2026 vom 10.06.2026
Stand: Am 25.06.2026 in der Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Herrn Bezirksbürgermeister D. Alexander Kastenholz Bezirksrathaus Köln, 2.03.2026 Pariser Platz 1 50765 Köln Sehr geehrter Herr Kastenholz, Sehr geehrte Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter, unter Einbezug der vielen Fürsprecher (s. Anlage), die sich um Unterstützung an mich gewendet haben - wird gebeten, die nachfolgende Einwohneranregung auf die Tagesordnung der nächsten BV-Sitzung zu nehmen. Einwohneranregung nach § 24 GO NRW Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven „Südlich der Baptist Straße" Straßennamen Änderung /Ergänzung. Der bisherige Beschluss der BV soll durch eine Ergänzung dahingehend geändert werden, dass eine Straße, ein Weg oder auch ein Platz im Neubaugebiet nach dem Bürger Willy Förster benannt wird. Begründung Das Neubaugebiet geht zügig voran, z.Zt. sind die Rohbauten im Gange. Für die vorläufigen Plan-Straßen (7 Stück) dort wurde auf Anregung der Verwaltung in der BV-Sitzung vom 2.9.2025 eine Namensgebung ausschließlich auf der Basis von Vegetationsnamen beschlossen. Für die kulturelle Entwicklung von Roggendorf-Thenhoven prägende Persönlichkeiten wurden dabei leider nicht einbezogen. Damit würde eine gute Gelegenheit verpasst, für die Nachwelt an Hand von Straßennamen nachhaltig auf wichtiges bürgerschaftliches Engagement hinzuweisen und dies auch zu würdigen. Viele Bürger - in zunehmender Anzahl - bemängeln dies und haben besonders den 1998 verstorbenen Ortsmusiker, Organisten, Chor- und Orchesterleiter Willy Förster als Namensgeber benannt. Dieser hat über 45 Jahre (!) aktiv im Doppeldorf gewirkt, Konzerte in Kirchen und im weltlichen Rahmen durchgeführt, hat Chöre gegründet, die „Jugend" eingebunden, unzählige Veranstaltungen organisiert, Benefiz-Konzerte für betagte Bürger, auch z.B. für die Opfer des Brandanschlages auf die Schule in Weiler-Volkhoven mit großem Orchester durchgeführt und sich insbesondere für den Erhalt und die Weitergabe des heimatlichen Liedgutes eingesetzt (s.a. Broschüre „Willy Förster Erinnerungen" v. StR' Ingrid Scheller/ Mehrausfertigungen liegen der Bezirksvertretung aktuell vor). Auch vom Bürgerverein BVKRTV wird eine Straßenbenennung nach Herrn Willy Förster befürwortet. Er war „der" Ansprechpartner für Jung und Alt in Sachen Kultur und Musik, wofür er sich unermüdlich mit Begeisterung engagierte - dies weit über Roggendorf- Thenhoven hinaus, was in Presse und zahlreichen Ehrungen festgehalten ist. Die Erinnerung an diesen kulturell so aktiven Mitbürger droht nun unterzugehen - Zeitzeugen sind fast alle verstorben und Neubürger haben zwangsläufig wenig historischen Einblick, schon gar nicht in die Situation im Doppeldorf Roggendorf- Thenhoven nach dem letzten Weltkrieg. Das alles war beim o.g. Beschluss leider so noch wenig bekannt. Mit einem Änderungs-Ergänzungsbeschluss könnte das geheilt - und so ein positives Zeichen gesetzt werden. Mit freundlichem Gruß sowie die nachstehenden Bürger (beigefügte Bürger-Liste) An den Bürgerverein Köln Roggendorf-Thenhoven (BVKRT) ANTRAG der Bürgerverein möge sich dafür einsetzen-insbesondere bei der zuständigen Bezirksvertretung der Stadt Köln - dass im Neubaugebiet „Südlich der Baptist Straße“ eine Straße, ein Weg oder Platz nach dem 199B verstorbenen Ortsmusiker „Willy Förster“ benannt wird. 1 Die von der Verwaltung angeregte Benennung von Straßen dort, ausschließlich nach Vegetationshintergründen berücksichtigt wichtige kulturell-ortsspezifische Belange leider nicht und verpasst die Gelegenheit, darauf Rücksicht zu nehmen. Mit diesem Vorschlag soll zumindest ein Mix angestrebt werden. Begründung Willy Förster wirkte als studierter Organist, Chor- und Orchesterleiter in über 46 Jahren aktiver Tätigkeit in Roggendorf-Thenhoven, indem er das kulturelle Leben mit hohem musikalischem Engagement besonders in den Jahren des Wiederaufbaus wesentlich mitprägte. Neben der Aufführung von Chor- und Orchester-Konzerten, sowohl im kirchlichen, wie auch im weltlichen Rahmen - war erfür die musikalisch-kulturellen Anliegen im Doppeldorf der Ansprechpartner, der sich mit Elan für die vielen Veranstaltungen im Ort einsetzte, nach seinem Lebensmotto „jedem von der Musik zu geben“. Auch für den Erhalt und die Weitergabe des heimatlichen Liedgutes hat er sich intensiv engagiert. Erbrachte in Zeiten ohne Internet oder TicToc auch die jungen Leute zusammen. Ein Beispiel von umfassendem bürgerlichen Engagement, das zu würdigen gilt. Sein Wirken strahlte weit über den ländlichen Ort hinaus und führte zu zahlreichen Ehrungen. Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven ERINNERUNGEN 1909 - 1998 1 J „ mein Bestreben war, jedem von der Musik zu geben " o r r - i Willy Förster Organist und Chorleiter - Ortsmusikerin Roggendorf-Thenhoven ERINNERUNGEN 20.08.1909 1929 geboren in Würselen / Aachen aufgewachsen im elterlichen Geschäftshaus, Eilendorf/Aachen, Steinstraße 1, als Ältester von den beiden Brüdern Peter und Simon. Vater Egidius Förster führt im rückwärtigen Haus einen Schreinerei-Betrieb, Mutter Elise ist Inhaberin eines Kolonialwarenladens und eines Stoffgeschäftes - beide nebeneinanderliegend im eigenen Geschäfts- und Wohnhaus an der Steinstraße 1. Das Stoffgeschäft ist wesentlich für das Familieneinkommen, Basis für den späteren Erwerb einer Tuchfabrik in Eilendorf für den jüngsten Sohn Simon, der in Aachen Textilingenieur studiert. Vater Egidius Förster ist musikalisch begabt und ausgebildet, er spielt mehrere Instrumente, schreibt Noten, leitet die „Musik-Vereinigung Eilendorf", ein Blasorchester. Seinen beiden Söhnen Willy und Peter ist er ein kompetenter, aber auch sehr strenger „Musik-Erzieher" für die von ihm hoch gesteckten Lernziele am heimischen Klavier. Sohn Willy zeigt eine ausgeprägte Musik-Begabung und erhält schon bald eine weiterführende musikalische Ausbildung bei verschiedenen privaten Lehrern, die ihn - nach Erreichen der schulischen Qualifikation - zur Aufnahme eines Musik- Studiums am Konservatorium „St. Gregorius" in Aachen (heute Kath. Hochschule für Kirchenmusik) führt. Seine Schwerpunkte in der Ausbildung als Organist sind Tonsatz, Dirigat und Chorleitung. Nach 4- jährigem Studium und Abschlussexamen gestaltet sich die Suche nach einer Anstellung in dieser Zeit der Weltwirtschaftskrise als extrem schwierig. Er entscheidet sich schließlich für eine kirchliche Anstellung als Organist und Chorleiter an St. Johann Baptist in „Roggendorf - Thenhoven", einem ihm noch wenig bekannten Ortsteil im Kölner Norden. Aus der von ihm zunächst vorübergehend angedachten Stellung wurde schließlich - unter Einbezug der Kriegszeiten - eine über 45 Jahre andauernde aktive Tätigkeit, in der er das kulturelle Leben in Roggendorf-Thenhoven mit hohem musikalischem Engagement besonders in den Jahren des Wiederaufbaus wesentlich mitprägte. Sein Wirken strahlte im Lauf der Zeit weit über den ländlichen Ort hinaus und führte zu zahlreichen Ehrungen. Seine Tätigkeiten als Lehrbeauftragter an der Rheinischen Musikschule Köln, verschiedene Chor- und Orchesterleitungen, sowie enge Kontakte zur Musikhochschule Köln und dem WDR zeugen davon. Der Erhalt und die Weitergabe heimatlichen Liedgutes sind ihm ein besonderes Anliegen. So führt er u.a. zusammen mit dem Mundartforscher Prof. Dr. Ernst Klüsen Audio-Aufnahmen im Proberaum des Kirchenchores mit örtlichen Interpreten durch und sorgt dafür, dass die im Ort seit vielen Jahren gepflegten Mundart-Gesänge dokumentiert und in das Archiv des LVR aufgenommen werden. Im Einzelnen 12.09.1933 1934 folgend 10/1935 Einführung als „Organist und Chorleiter" an St. Johann Baptist in Köln Roggendorf-Thenhoven. Sein besonderes „Steckenpferd" /Kölnische Rundschau. 13.9.77) im Bereich der Kirchen-Musik ist der gregorianische Choral-Gesang sowie die Aufführung von Chorliteratur mit Orchesterbegleitung. Der Kirchenchor bestand zu dieser Zeit noch ausschließlich aus Männern - durch sein Bestreben schon bald ergänzt durch eine Knaben-Schola. Seine herausragende Gesangsstimme ist beeindruckend und zugleich Ansporn für alle. Erste Unterkunft (1 14 Zimmer-Untermiete) bei Familie Dappen in der Gutnickstraße in Thenhoven. übernimmt er die Leitung mehrerer Männerchöre im Kölner Norden: MGV Cäcilia-Sinnersdorf, MGV Weiler-Volkhoven, MGV Brauweiler und oft MGV- Longerich. Hinzu kommt ein umfangreiches Gast-Engagement als Organist / Orchesterdirigent und Chorleiter im Umkreis, im Köln-Neusser Bereich bis in den Aachener Raum. Einweihung des Pfarrheimes der kath. Kirchengemeinde St. Johann Baptist Roggendorf-Thenhoven auf dem Eckgrundstück Baptiststraße/ Quettinghofstraße - heute umgewandelt in ein mehrgeschossiges privates Wohnhaus. Damit steht dem örtlichen Männerchor endlich ein vortrefflicher Proben-Saal zur Verfügung. Chorbücher „Gregorianischer Choral" werden auf Betreiben von Willy Förster im Originaldruck angeschafft (1936). Daraus entstehen in der Pfarrkirche unter seiner Leitung regelmäßig Aufführungen von Choral- Gesängen im Original-kontext, was Aufmerksamkeit bis ins Kölner Stadt zentrum erzeugt. Dies ist eine spezielle, aus dem Mittelalter entstandene recht schwierige liturgische Musik, die heute kaum noch zu hören ist und wenn, nur von spezialisierten Ensembles. Für das ländliche Roggendorf- Thenhoven war das eine ganz erstaunliche Leistung. 1938 11/1939 1945 11.11.1945 In der Folgezeit entwickelt sich durch das Engagement von Willy Förster eine lebhafte musikalisch-kulturelle Aktivität im „Doppel-Dorf“. Die kleine Blas musikkapelle stabilisiert sich, ein Frauenchor wird gegründet. Zudem wird der Kirchenchor nun regelmäßig vom parallelen örtlichen Männerchor unterstützt. Die „Gesangsabteilung des örtlichen Jungmännervereins" unter der Leitung von Willy Förster trat später dem Kirchenchor bei, womit eine stattliche Anzahl von Sängern zusammenkam. Auf das Betreiben von Willy Förster hin erfolgt nun endlich auch die Auf nahme von Frauen in den Kirchenchor - nicht nur kirchenmusikalisch eine folgerichtige Entscheidung. Da er auch den Frauenchor leitet, liegt ein solcher Schritt nahe. Die dadurch ermöglichte Erweiterung des Chor-Repertoires führt zu einer deutlichen Qualitätssteigerung. Neben kirchlichen Aufführungen organisiert er nun auch regel-mäßig Konzerte außerhalb des kirchlichen Bereichs, was in der Region immer mehr bekannt wird und hohen Zuspruch findet. So sind z. B. die Konzerte in der „guten Stube" des Ortes im „Fest Saal Hesemann" an der Ecke Baptist Str./ Sinnersdorfer Straße immer rasch ausverkauft. Für das Doppeldorf Roggendorf-Thenhoven ein kulturelles „High-light". Einberufung als Soldat nach Köln-Riehl (Ersatzbataillon). Er engagiert sich von Anfang an im Batailionsorchester. Er erhält eine zusätzliche Ausbildung als Oboist. Auch wird er wieder übergreifend musikalisch aktiv. Mit Förderung durch den Batailionskommandeur gründet Willy Förster bereits am 3. Tag in Uniform (Kölnerstadtameiger 1973)" einen Batallions-Chor, dessen Leitung er übernimmt. Kriegseinsatz an der Front in Russland / Stalingrad. Leitung und Mitwirkung bei der deutschen Radiosendereihe im damals russischen Minsk „Soldaten singen für Soldaten". schwere Verwundung bei Stalingrad mehrere Lazarettaufenthalte / Genesungsaufenthalt am Bodensee Heirat mit Liesl Baumann, Tochter von Paula und Peter Baumann, eines leitenden Beamten im Rathaus der Stadt Köln Wiederaufnahme der kirchlichen Anstellung nach den Kriegswirren an „St. Johann Baptist" in Roggendorf-Thenhoven - erste Probe des Kirchenchores. Umzug des jung verheirateten Paares in eine kleine Dachgeschoss-Wohnung (2 Zimmer) in der Baptist Straße 54 Das schlichte eingeschossige Gebäude mit Satteldach und der Front zur Straße existiert heute noch als Wohnhaus. 1954 Anfang 1950er Umzug in die Quettinghof Straße 47, in ein von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestelltes, ebenerdiges kleines Wohnhaus. Das in Holz-Fertigteil- Bauweise errichtete einfache Gebäude stand vorher nördlich vom Ort, hatte eine Zeit lang als Unterkunft von Stabsmilitär gedient und wurde von dort in die Quettinghof Straße umgesetzt, um die Wohnungsnot der jungen Familie nach der Geburt eines kleinen Sohnes zu mildern. Das Holzgebäude war übrigens i.W. baugleich mit dem vom Kölner Dombaumeister Schlombs im Kölner Stadtgarten erstellten Wochenendhaus und wurde fälschlicherweise zunächst diesem zugerechnet. bemerkenswerte Aufführung der „Loretto-Messe v. Goller" in St.Johann Baptist, mit Kirchenchor und großem Orchester aus Mitgliedern des WDR- Rundfunksinfonie-Orchesters und der Musikhochschule Köln. Mit Verstär kungen aus seinen anderen Chören nehmen unter Leitung von Willy Förster über 6o Mitwirkende an der Aufführung teil. Ein Ereignis für den Ort und die Region. / Auch das Konzert des Kirchenchores am 8.Januar 1950 im Saal Hesemann zum Start des Bach-Jahres ist u.a. mit der Aufführung des Oratoriums „Das Lied von der Glocke" v. A. Romberg mit Solisten und Orchester ein wichtiges Ereignis, von der Presse hoch gewürdigt. Unter der Leitung von Willy Förster steigen die Mitgliederzahl und die musikalische Qualifikation des Kirchenchores weiter an. Die Aufführung anspruchsvoller Chorliteratur ist damit gesichert. Neben engagierten musikalischen Aufführungen in St.Johann Baptist stehen auf sein Betreiben hin auch wieder regelmäßig weltliche Konzerte in Roggendorf-Thenhoven auf dem Programm. Mit seinen guten Kontakten zur Musikhochschule Köln und zur Musik-Szene (u.a.WDR) kann Förster Orche stermusiker und vor allem namhafte Solisten für die Konzerte gewinnen. Besonders in der schwierigen Zeit nach dem Krieg, mit Hunger Not und Entbehrungen, macht diese Musik den Dorfbewohnern - und nicht nur diesen Mut: es sind wichtige Signale für eine bessere Zukunft. Zugleich bestärkt all das die dörfliche Zusammengehörigkeit, zumal in dem zu dieser Zeit noch sehr kleinen Doppeldorf man in fast jedem Haus jemanden finden konnte, der Mitglied in einem der vielen Orts-Vereine war. Bei der Gestaltung von Ortsereignissen ist es selbstverständlich, bei Willy Förster Rat zu suchen. Mit großem Engagement stellt er sein musikalisches Können in den Dienst der Ortsgemeinschaft - hierzu zählen die vielen Schützenfeste, Aufführungen des Theatervereins, Jubilar-Ehrungen, Goldhochzeiten, Erntedankfeste, Gefallenen-Ehrungen, Aufführungen des Tambourkorps u.v. mehr. Er ist immer ansprechbar, schreibt speziell Noten, komponiert und probt dies ein - selbst bei musikalischen Laien findet er immer einen Weg, Begeisterung zu erzeugen. Als musikalischer Begleiter ist er sogar in „fremden" Genres - wie der Unterhaltungsmusik ein versierter Partner. Sein Sohn berichtet davon, dass in dem kleinen Holz-Wohnhaus in der Quettinghof Straße nahezu täglich Musiker, Profis wie auch Laien ein- und aus gingen, um musikalischen Rat einzuholen oder z.B. Aufführungen ein zustudieren. Etliche seiner Orgelschüler konnte er zur Qualifikation für ein Musikstudium führen. Es war ein Haus voller Musik. Willy Försters besondere kommunikative Begabung und musikalische Qualifikation sind ein Glücksfall für den Ort und sprechen sich auch im Umkreis schnell herum. Ihm wird die Leitung des Frauen-Chores Weidenpesch, sowie wieder die des Männerchores Sinnersdorf und des Männerchores Weiler-Volkhoven übertragen. Auch den Männerchor Pulheim hat er geleitet. Über viele Jahre hinweg waren es außer den Orchestern und den Frauen chören allein 18 Männerchöre, denen er als musikalischer Leiter vorstand. 1958 und folgend 25.11.1962 Von den vielen weltlichen Konzerten zu erwähnen ist z. B. das Festkonzert „75 Jahre Männergesangverein Cäcilia Sinnersdorf". Unter seiner Gesamtleitung war dies ein Chor-Fest mit über 500 Sängern aus der gesamten Region {heute Rhein-Erftkreis). Für damalige Zeiten außergewöhnlich: innerhalb des Festkonzertes im großen Zelt gelingt ihm ein Konzertbeitrag mit Harfe/Querflöte von Professoren der Musik-Hochschule Köln, was bei den Zuhörern mit staunender Begeisterung aufgenommen wurde. Eine besondere Ehrung für Chormeister Willy Förster erfolgt durch den Landrat Lux, Rhein-Erft-Kreis, „für 25 Jahre unermüdliche Chorarbeit im Deutschen Sängerbund". Unter der Leitung von Willy Förster erfolgt mit den zusammengefügten Männerchören „Köln, Weiler-Volkhoven" und „Köln-Longerich" die Aufnahme einer Schallplatte mit Chor- und Orchesterwerken, u.a. von Grieg und Sibelius. Auch beim Ford-Sinfonieorchester wirkt Willy Förster häufig als Gastdirigent. In dieser Zeit übernimmt er zusätzlich die Leitung der „Musikvereinigung Brauweiler" (symphonisches Orchester) sowie den daraus entstandenen separaten „Musik-Zirkel". Ein besonderer Höhepunkt ist dabei z. B. die musikalische Gestaltung der Festmesse in der romanischen Basilika Brauweiler zur Einführung des neu ernannten Kölner Kardinals Joseph Höffner. organisiert er die „Festmesse" mit Streichorchester zum 50- Jährigen Jubiläum des Kirchenchores in St. Johan Baptist. Der anschließende Festakt mit Aufführungen des Chores und des Mücke-Streichquartetts ist neben seinen vielen anderen Aufführungen für Roggendorf-Thenhoven hervor zu heben. 8/1964 1973 20.08.1979 August 1982 bemerkenswert ist auch das „Benefiz-Konzert" zu Gunsten der Opfer des Brandattentats (n.6.1964) auf die Grundschule in Weiler-Volkhoven. Unter der Gesamt-Leitung von Willy Förster führen in Longerich das „Ford-Sinfonie orchester" mit den vereinigten Männerchören Longerich und Weiler-Volk hoven Werke u.a. von Johann-Strauß, Lortzing und Grieg auf- eine Bühne mit über 9o Mitwirkenden. Mit seinen guten Kontakten zum Ford-Sinfonieorchester, zur Politik und Presse kann Förster kurz nach dem schlimmen Attentat entscheidend dazu beitragen, Beteiligte und Förderer zu gewinnen, um ein solches Konzert auf die Beine zu stellen. Die Bundeswehr stellt ihren Konzert-Kinosaal am Standort Longerich zur Verfügung. Ergebnis ist eine hochqualifizierte Auffüh rung - ausverkauftes Haus - hochrangige Gäste aus Politik / Wirtschaft und Kirche - mit bundesweitem Presse-Echo. Ehrungen: Ernennung zum Bezirks-Chorleiter, Ernennung zum Ehrenchorleiter Deutscher Sängerbund, die Goldene Ehrennadel und die Silberne Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes. 40-jähriges Dienst- und Ortsjubiläum 70. Geburtstag: Empfang im Pfarrheim von Roggendorf-Thenhoven, ganz im Zeichen der Musik und des Dankes an Willy Förster, der noch immer aktiv seinen Beruf ausübt. Besonders die Orts-Vereine ehren ihn für sein großes Engagement für die Ortsgemeinschaft, der Spielmannszug des Schützen vereins paradiert von der Kirche aus zum „Ständchen" am Pfarrheim. Herzinfarkt während eines Urlaubs in Winterberg - mitten in der Vorberei tung eines im Oktober anstehenden Kirchen-Konzertes in St.Johann-Baptist. Nach drei-wöchigem Krankenhausaufenthalt im Städt. Krankenhaus Winterberg nahezu völlige Genesung. Da erleidet Förster in der Nacht vor seiner Abholung aus dem Krankenhaus und Heimfahrt plötzlich einen Gehirnschlag, der auf Grund von Vakanzen im Städtischen Krankenhaus Winterberg zum Zeitpunkt eines Stadtfestes nicht erkannt und leider erst viele Stunden zu spät behandelt wird. Auf Grund der damit verbundenen Gehirnschädigung erfolgen unangenehme und psychisch höchst belastende Aufenthalte in Kliniken - bis hin zu Försters fälschlichen Einweisung in die „Geschlossene Neurologische Abteilung" der Uni-Klinik Köln. Die Einweisung erfolgte auf Grund einer schlimmen Fehldiagnose. In Kenntnis der Zusammenhänge und um den Vater vor der unpersönlichen Institution zu retten, entführt sein Sohn ihn aus der „geschlossenen Anstalt" der Uni-Klinik Köln - was zunächst zu erheblichen polizeilichen Konsequenzen führt. Ange sichts der gesundheitlichen Verbesserung des Patienten wurde im Polizei präsidium jedoch von weiterem abgesehen. Erst nach wochenlangem Leidensweg, mit teils ungeeigneten ärztlichen Behandlungs-methoden in verschiedenen Anstalten wird endlich erkannt, dass es sich bei Förster nicht um eine geistige Verwirrung handelt - sondern um eine besondere Form einer „Aphrasie". Diese bezieht sich - ohne weitere körperliche oder geistige Beeinträchtigungen - ausschließlich auf eine Schreib-Sprach -und Verständnisblockade. Im Kern bedeutet dies für ihn jedoch eine weitgehende Störung in der Kommunikation mit anderen Menschen. Mit dieser bitteren Klarheit konfrontiert, eröffnet sich für Willy Förster trotz der Schwere der Krankheit eine bescheidende positive Überlebensperspek tive. Die Ausübung des Musikerberufs und sein Engagement für den Ort ist damit jedoch schlagartig beendet. Das Bewusstsein darum hat ihn immer wieder zu Tränen gerührt und mit großer Trauer erfüllt. Nach all den jahrelangen aufopfernden musikalischen Aktivitäten ist nun eine „große Stille" in sein Leben eingekehrt. 1986 August 1989 März 1993 3.4.1998 auf Grund der schweren Behinderung erfolgt der Umzug nach Zons, Raabestr. 19, in die Nähe seines Sohnes. Seine lebenslangen Verdienste um die Musik werden auch hier rasch bekannt. Regelmäßig erhält Willy Förster Ehren-Einladungen zu musika lischen Aufführungen in Zons und Dormagen, an denen ertrotz seiner Behinderung in Begleitung gerne „still" teilnimmt. Der Kontakt zu seinem geliebten Heimatort Roggendorf-Thenhoven wird mit externer Hilfe rege erhalten, was ihn sichtlich mit Freude erfüllt. Feier zu seinem 80. Geburtstag mit Dankmesse in St. Martinus, Zons, musikalische Gestaltung der Messe durch den dortigen Kirchenchor „St. Cäcilia". Anschließend, bei strahlendem Sonnenschein, Festkommers mit Ehrungen im Haus und Garten des Sohnes in Zons mit über 70 Teilnehmern, Teilnahme von Vertretern der Politik, der Kirche und überregionaler Musikkultur, der Kirchenchöre Roggendorf-Thenhoven und Zons, des Männerchores Köln-Longerich, eines Klaviertrios, des Musik-Zirkels Brauweiler und vieler musikalischer Weggefährten. Behinderung und Krankheit verstärken sich, Aufnahme in das Pflegeheim „St. Elisabeth", Köln-Worringen. Seine Geburtstage dort sind immer wieder Gelegenheit zum Treff vieler „Ehemaliger". die Kräfte lassen zusehends nach - still verstirbt er dort im Beisein der Familie. Nach dem Trauergottesdienst in der Pfarrkirche St. Johann-Baptist- mit musikalischer Gestaltung durch viele Ehemalige - findet die Beisetzung auf dem kleinen katholischen Pfarrfriedhof St. Johann Baptist in Roggendorf- Thenhoven statt. Die Presse (Kölner Stadtanzeiger / Rheinischer Anzeiger) konstatiert dies mit entsprech enden Artikeln, Titel: „mein Bestreben war, jedem von der Musik zu geben". August 1998 Das Grabmal wird aufgesetzt. In Anbetracht seiner Verdienste nimmt dessen Gestaltung das Thema „Musik" auf - mittels 5 steinerner Orgelpfeifen und einer Boden-Grabplatte mit der Inschrift „requiescat in musica coeli" (Ausführung: Davertzhofen). Das Grabmal findet Aufnahme in die Liste bemerkenswerter Gräber der Stadt Köln. Verfasst auf der Basis von Originalunterlagen, Presseartikeln, Konzertunterlagen und unter Einbezug von Zeitzeugen. Mit der chronologischen Zusammenstellung von Abläufen und Ereignissen, wie auch der in der Anlage dazu beigefügten Dokumentation, soll ein erster Einblick in das umfangreiche Schaffen und Wirken von Willy Förster besonders für seinen Heimatort Köln Roggendorf-Thenhoven ermöglicht werden. Köln im Juni 2020 gez. Ingrid Scheller Ingrid Scheller - Studienrätin a.D. - studierte Germanistik und Mediävistik an der Universität Köln und Leuven - wohnt und arbeitet in Köln Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven ERINNERUNGEN 1909 - 1998 Anlagen: historische Fotos, Presse und Plakate Historische Fotos 1933 Student Förster an der Orgel Gregorius-Haus Konservatorium, Aachen 1935 St. Johann Baptist historischer Innenraum 1936 junger Organist Förster an der Orgel in St. Johann Baptist 1936* vermutlich Männerchor vor dem Pfarrheim in Thenhoven 1939 Soldat Willy Förster, Köln-Riehl 1950 1952 1953 1954 1954 Festkonzert Kirchchor Cäcilia am 8.1.1950 Konzert MGV Sinnersdorf-Januar 1952 Primizfeier in St. Johann Batist, Kirchchor Cäcilia in der Prozession zur Kirche Männerchor Roggendorf- Thenhoven Konzert im „Saal Hesemann" Fronleichnamsprozession in Roggendorf-Thenhoven, Musikkapelle Eilendorf 1955 1956 1956 1956 Konzert MGV Pulheim , Chor mit Akkordeon-Orchester Konzert Kirchenchor Cäcilia im „Saal Hesemann" Konzert Kirchchor Cäcilia im „Saal Hesemann" mit Publikum Konzert Kirchchor Cäcilia im „Saal Hesemann" mit Blasorchester 1958 1958 1960 1960 auf dem Kirchplatz mit allen Besuchern „ein Loblied sei..." der Frauenchor Cäcilia im Konzert „Saal Hesemann" Willy Förster an der Orgel in St. Johann Baptist Festkonzert MGV Weiler Volkhoven, Chor und Orchester 1962* vermutlich MGV Sinnersdorf mit Kinderchor 1965 Goldhochzeit musikalische Gestaltung in St. Johann Baptist 1966 1966 1969 1969 1969 1973 Nikolausfeier für betagte Bürger, Akkordeon-Orchester im „Saal Hesemann" Portrait Dirigent Willy Förster (Presse-Foto) Kirchenchor Cäcilia musikalische Gestaltung einer Goldhochzeit Kfz-Unfall Pass-Straße Schneizelreuth Chorkonzert „ 50 Jahre Kirchenchor Cäcilia" im „Saal Hesemann" 40-jähriges Orts- und Dienstjubiläum 1984 1988 1988 Kirchenchor Cäcilia nach Konzert in St.Pankratius (Worringen) mit Ehrendirigent Kirchenchor Cäcilia 75 Chor-Jubiläum eine Feier im Pfarrheim Kirchenchor Cäcilia 75 Chor-Jubiläum im Portrait mit Ehrendirigent Student Willy Förster auf dem Weg zum Examen Kirchenmusikhochschule Aachen „Gregoriushaus" 1933 Foto: vermutlich 1935 Pfarrkirche St.Johann Baptist, Köln Roggendorf-Thenhoven, erbaut 1866 / Orgelprospekt 1710- als Prospektvorsatz an der neuen Marcussen-Orgel (1991) heute noch erhalten. Der historisierende Innenraum wurde im letzten Drittel 2O.Jh. umfassend modernisiert, wobei die gesamte Ausstattung, Malerei, Altäre, Figuren etc. vollständig entfernt wurden. Anstelle des romanisierenden Bogen- Gewölbes wurde zudem eine schlichte Holzdecke eingezogen. In diesem Innenraum erfolgten von Willy Förster von 1933 bis 1982 zahlreiche musikalischen Aufführungen. St. Johann-Baptist 1936 der neue Organist und Chorleiter Willy Förster Chordirigat auf der Orgelbühne in St. Johann Baptist Köln Thenhoven-Roggendorf vor dem Pfarrheim Ltg. Willy Förster (Mitte) ca. 1936 Männerchor Roggendorf-Thenhoven ■m Mil M M MM Sa a 1939 / 1940 Soldat Willy Förster Köln-Riehl Musikzug Batl.317 » * «’9 4 FEST-KONZERT 8. Januar 1950 Kirchenchor Cäcilia - Solisten - Musikvereinigung Don en nmitglieder iSaal Has igendorf-Thenhoven 4 1952 Januar „Konzert MGV Sinnersdorf" - ganz im Zeichen des Karnevals Programm / Ltg. Willy Förster Willy Förster in der Konzertpause am karnevalistischen Tisch mit Ehefrau und Gästen I I > Primizfeier Proz 1953 - Baptiststraße Roggendorf-Thenhoven 1 I - im Saal Hesemaiin Roggendorf-Thenhoven 1954- auf dem Weg zum Ehrenmal - Sinnersdorfer Straße I I «i* Konzert „Mit Musik und Gesang in den Mai" MGV Pulheim mit Akkordeon-Orchester „Organa" Sürth 14.Mai 1955 mit Dirigent Willy Förster im Saal Herwegen in Pulheim 1 1956 Konzert Kirchchor Cäcilia Festsaal „Hesemann" Leitung: Willy Förster 1956 Konzert Kirchenchor Cäcilia Roggendorf-Thenhoven „Fest-Saal Hesemann" Ehrengäste Monsignore Alfons Brocki (Mitte), Vocalsolist und Chorleiter Willy Förster (Mitte links) 4 M 1956 „Konzert" Blasorchester und Kirchenchor Roggendorf Thenhoven Saal Hesemann Chöre und Besucher * * ü ft Singen auf dem Kirchplatz .ein Loblied sei dem Herrn* Köln Roggendorf Thenhoven Dirigent Willy Förster beim Konzert im Festsaal „Hesemann"1958 der Frauenchor 1960 Willy Förster an der Orgel in St.Johann Baptist Köln Roggendorf Thenhoven Juni 1960 „Festkonzert" 40 Jahre MGV KölnWeiler-Volkoven - mit Chor und Orchester Org./Ltg. Willy Förster ca. 1962 „Jubiläumskonzert" MGV Sinnersdorf Männerchor mit Kinderchor Org./ Ltg. Willy Förster 1965 MGV Weiler-Volkhoven - musikalische Gestaltung zur Freunde einer Goldhochzeit in St. Johann-Baptist Abschließendes Ständchen unter dem Glockenturm mit „Morgenrot" v. Pracht/Hoffmann 1878 - ein romantischer auch heute noch hochbeliebter Männerchor-Titel (...am kühlenden Morgen, wenn alles noch schläft, dann öffnet Allvater...) 1966 Nikolausfeier für betagte Bürger Saal Hesemann Akkordeonorchester Leitung/ Arrangements Willy Förster Il Dirigent Willy Förster Chor- und Orchesterleiter Presse-Porträtaufnahme vor dem „Benefiz Konzert" zu Gunsten der Opfer des Brandattentats auf die Grundschule Köln-Volkhoven mit dem Ford-Symphonieorchester und Männerchören im Jahre 1966 • UMM ___v» a>i an — 1—. Ml MV 4MI — 1969 Kirchenchor mit Dirigent W. Förster (Mitte hinten) und den beiden Jubilaren - nach der musikalischen Gestaltung der Festmesse „Goldhochzeit Ehepaar Wilhelm Caris" auf dem Kirchplatz St.Johann Baptist Kölnische Rundschau Sommer 1969: -W Rräer, Chorleiter irrt Chgarist in ^n-Roggendorf-Thenhciven (.) hatte imlHaiio anen Alo-Ufall rrit einer widen bayerischen Kh aif der Fhss Stifte von ferchtesgaden nach Ebd Reichenhall C-) in Hhe Gbsthof Schneizelreuth (.) kein Personenschaden (..) er ist wH aif (.) das korrmende Kraert in Roggendorf-Thenhoven kan stattfinden" II 1969 Konzert „50 Jahre Kirchenchor Cäcilia" Festsaal „Hesemann" Leitung: Willy Förster 1973 40-jähriges Orts- und Dienstjubiläum in Roggendorf-Thenhoven - der Organist und Chorleiter ist noch immer unermüdlich aktiv Pfarrkirche Köln-Worringen1984 Kirchenchor Cäcilia Roggendorf-Thenhoven mit Gast Ehrendirigent Willy Förster Chor Jubiläum 75 Jahre „Kirchenchor Cäcilia“ November 1988 Pfarrheim Roggendorf Thenhoven - Baptiststrasse II Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven ERINNERUNGEN 1909 - 1998 Anlagen Plakate / Programme (Auszug) 16.11.1947 Konzert „Familienfeier" Cäcilia (Saal Hesemann) 27.06.1948 Patronatsfest „Levitenamt" Cäcilia (St. Johann Baptist) 21.11.1948 Konzert „Festliche Musik" Cäcilia (Saal Hesemann) - Titelblatt - 21.11.1948 Konzert „Festliche Musik" Cäcilia (Saal Hesemann) - Programm- 8.01.1950 „Konzert" mit Solisten Cäcilia (Saal Hesemann) - Titelblatt - 8.01.1950 „Konzert" mit Solisten Cäcilia (Saal Hesemann) - Programm - 18.11.1951 Konzert „Cäcilienfest" (Saal Hesemann) 11.01.1953 Konzert „40-jähriges Stiftungsfest" Cäcilia (Saal Hesemann) - Titelblatt - 11.01.1953 Konzert „40-jähriges Stiftungsfest" - Programm - 15.11.1953 Konzert „Volksliederabend" Cäcilia (Saal Hesemann) 14.05.1955 Konzert „Mit Gesang und Musik in den Mai" MGV Pulheim 1873 und Akkordeon-Orchester im Saal Herwegen/Pulheim 20.11.1055 „Konzert zu Gunsten neuer Kirchglocken" Cäcilia mit Kinderchor und Blasorchester (Saal Hesemann) 17.10.1982 Festmesse „70-jähriges Bestehen Cäcilia) in St. Johann Baptist -nach Konzertvorbereitung plötzliche schwere Erkrankung von Willy Förster, sodass diese musikalische Aufführung durch Vertreter erfo/gte- Kirchenchor „Cäcilia“ Köln-Thenhoven Chorleitung: Willy Förster louixuuiiiiiiuiiiuniiiuiiiiiiiiuiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiuinuiiiuiimiiiiiiiiiiiuniiiitiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiHnuiiiiiiiiniiiniuiiiiiuiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiniiiiiiiiiiiiiiiitii imiiiiHiiiiiim.'iiiiiiiiiniiiiiiiiiinnum iiiuntnnumii FAMILIENFEIER am 16. November 1947, aus Anlaß des diesjährigen Cäci lien festes, im Saale Wwe. Hesemann, Köln - Roggendorf, Beginn 18.30 Uhr. Solisten: Paul Ullendahl, Tenor August Wehrmann, Cello. 1. Chor: I. TEIL a. d. Oratorium „Die Schöpfung“ . . . a) Die Himmel erzählen von J. Haydn 2. Tenor: b) Mit Würd’ und Hoheit angetan, Arie 3. Chor: 4. Tenor: 5. Cello: 6. Chor: 7. Tenor: 8. Frauenchor: a. d. Oper „Der Freischütz"............................. a) Gebet b) Brautlied c) Jägerchor d) Max-Arie Andante............................................................. Zwei Lönslieder a) Über die Heide............................................. b) Rose-Marie..................................................... a. d. Lieder-Zyklus „Die schöne Müllerin” . a) Ungeduld b) Der Neugierige von C. M. Weber von K. Becker . . von Gabriel . von Mühlberg von Fr. Schubert 9. Cello: a) So sei gegrüßt..................... b) Schifferlied c) Der Geiger von St. Valten . Berceuse..................................... von R. Schumann 10. Chor; Zwei Volksweisen a) Schön braun Maidelein b) Sandmännchen . . . . - von Orth . von Godard . . Volkslied . . Volkslied II. T EI L Bunte Folge: Allerlei Man bittet höfl. während des ersten Programmteiles das Rauchen zu unterlassen FrauName:Helene Sohmitz xxxKhcwxjxiKXX KIRCHENCHOR "CÄCILIA" KÖLN-THENHOVEN/ROGGENDORF Feierliches (Levitenamt) Hochamt am Patronatsfest chores "Cäcilia" 27. Juni 1948, unter Mitwirkung des Kirchen- Esch. 1 9 An der Orgel: W. Klein Zur Aussetzung: S i- c u t v. Palestrina Kirchenchor Thenhovenc e r v u s Zum Amt: Missa "Stella tf (Kirchenchor Esch f. gern. Chor und Orgel v.P.Gri esbacher(Kirchenchor Thenhoven m a r i s Zum Offertorium: 0 salutaris Motette f. gern.Chor h o s t i a v. W. Förster Kirchenchor Thenhoven Zum Segen: Tantum ergo für gern. Chor u.Orgel (Kirchenchor Esch v. Wiltberger (Kirchenchor Thenhoven Schluss-Chor: Lobe den Herrn für gern. Chor u. Orgel (Kirchenchor Esch (Kirchenchor Thenhoven x xXX X x see F r e u n d 1. Einladung! Nach dem Hochamt Zusammenkunft der beiden Kirchenchöre im Saale Hesemann . Alle Sangesfreunde des Chores sind herzl. willkommen. DER VORSTAND. Kirdienchor „Cäcilia” Köln-Thenhoven Musikalische Leitung: Willy Förster .......................... ni Festliche Musik zur Familienfeier am 21. November 1948 aus Anlaß des diesjährigen Cäcilienfestes im Saale Wwe. Hesemann, Köln-Roggendorf Beginn 19 co Uhr Solisten: Jean Moll, Violine Erika Ossenbrunner, Klavier Begleitung: Hans Liesemanns I - 1. Chor: O bone Jesu J, TEIL 11. TEH ?. Violine: Romanze in F-Dur 3. Chor: Dir. dir Jehova 4. Klavier: a) Invention Nr. 1 | b) Praeludium D-Dur I 5. Chor: Aus der Deutschen Messe a) Eingang b) Evangelium 6. Violine: Violin-Konzert g-Moll . . . (Allegro moderato - Adagio-Allegio) 7. Chor: Gnädig und barmherzig . . v. Giovanni Pierluigi da Palestrina v. Ludwig v. Beethoven v. Joh. Sebastian Badr v. Joh. Sebastian Badr v. Franz Sdrubert v. Max Bruch . . v. Ed. August Grell PAUSE (10 Min.) 8. Chor: a) Komm Trost der Welt .... v. Christian Lahusen b) Die Wasserrose v. Niels W. Gade 9. Klavier: aus Opus 105 . . aus Etüde Es-Dur v. Joh. Friedr. Burgmüller 10. Frauenchor: a) Auf dem Wasser . . . . v. Carl Maria v. Weber b) Schiffcrlied.......................... c) Michel, horda der Seewind Venetianisdie Volksweise pfeift ... v. Ridrard Weinwurm 11. Chor: a) Innsbruck, ich muß dich lassen . v. Heinrich Isaac b) Feinslieb, du hast mich gfangen v. Joh. Leo Hasler c) An die Freunde . v. Gerhard Sdrwarz 12. Violine: a) Reverie (auf der G-Saite) . . v. Rob. Schumann-Manen b) Ave Maria v. Fr. Sdiubert-Wilhelmy c) Romanza Andaluza . . . . v. Papolo Sarasate 13. Frauendior: a) Letzte Rose . . . b) Zwa Sternlan . . . . Irisdres Volkslied . . Kärntner Volkslied 14. Chor: Sdilußchor a. d. Oper „Die Meistersinger von Nürnberg" . v. Richard Wagner Ehrt mir die deutschen Meister ( I r Tz r Kirchenchor „Cäcilia“ Köln-Thenhoven * am Sonntag, dem 8. Januar 1950, 19 Uhr im Saale Wwe. Hesemann, Köln-Roggendorf Solisten: Lucie Schulz, Trier Peter Witsch. Köln Sopran Tenor Werner Joachim Düring, Bonn Baß Alfred Wehrmann. Dormagen Violine Orchester: Musiker-Vereinigung Dormagen LEITUNG: WILLY FORSTER k J Dieses Programm berechtigt zum Eintritt! PROGRAMM I. Haydn Jos. (1732 — 1809) Die Himmel erzählen für Chor. Terzett und Orchester a. d. Oratorium: Die Schöpfung 2. Bach Joh. Seb. (1685 —1750) anläßlich der Wiederkehr des 200. Todestages a) Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen Arie für Sopran mit obligater Violine a.d.Kantate Nr.36: Schwingt freudig euch empor b) Jesu, dir sei Dank Arie für Tenor und Orchester a. d. Kantate Nr. 142; Uns ist ein Kind geboren c) Ich will den Namen Gottes loben für Chor und Orchester a. d. Kantate Nr. 142: Uns ist ein Kind geboren 10 Minuten Pause 3. Romberg Andreas (1767—1821) DAS LIED VON DER GLOCKE von Friedrich v. Schiller Oratorium für gemischten Chor. Soli und Orchester X, Druck Wegener Dormagen ftrthtnthorjntilio'1 ßöln-IMoo^^ Sonntag, den 18. November 1951 um 18.30 Uhr im Saale Wwe. Hesemann unter freundlicher Mitwirkung des Kirchenchors Esch — Chorleiter: Willy Klein Am Klavier: Unsere musizierende Jugend G esamtleitung: Willy Förster 1. Begrüfjungschor M. Neumann: Abendfriede am Rhein Kirdienchor K.-Thenhoven 2. Klavier-Solo a) Diabelli, op. 140: Andante cantabile b) Beethoven: Für Elise 3. a) Haßler: Nun fanget an b) Röntgen: Winterleid 4. Klavier-Solo a) Aus der Schule: Erstes Tänzchen b) Mozart: Sonate G-Dur, 1. Satz 5. a) Volkslied: Untreue b) Volkslied: Kommt ein Vogel geflogen 6. Klavier-Solo a) Blied: Festtags-Walzer Manfred Sontag, Deli Mauroiicher Harald Horsch Kirchenchor Esch Karl Hein Deli Mauracher Kirchenchor K.-Thenhoven b) Burgmüller, op. 120: Jagd-Etüde 7. a) Mendelssohn - Bartholdy: Die Nachtigall b) Lemlin: Der Gutzgauch 8. Klavier-Solo a) v. Weber: Bauerntanz a.d. Oper »Der Freischütz“ b) Lortzing: Holzschuhtanz a.d. Oper „Zar und Zimmermann Friedel Lederer, Elfriede Thelen Agnes Mauradier Kirchenchor Esch Elfriede Thelen Elfriede Thelen c) Diabelli, op. 149: Scherzo 9. a) Volkslied: Das Sandmännchen b) Volkslied: Schneiders Höllenfahrt Karl Josef und Agnes Mauradier Kirchenchor K.-Thenhoven u — Anschließend „Gemütliches Beisammensein" — 40. Stiftungsfest ÖC6 Kirchenchores „Cäcilia Köln=Roggenöorf-ThenhoDen ✓/ am Sonntag, Öcm 11. Januar 1953 abends 1830 Uhr im Saale Wroe Hub. Hesemann Äusführcnöe: Kirchenchor „Cäcilia" K.=ThenhoDen M. G. Verein „Cäcilia" Sinneroöorf la. Muoihaliöche Leitung: Chormeistcr Willy Förster । ll I I 4 rr u A y/ ' < Jortmij'f/olgp 1. Bach, Joh. S. Ich will den Namen Gottes loben 7 ( 1 b i ’ 2. Bach. Joh. S. Dir, Jehova, will ich singen lf 3. Mozart. W. A. Ave verum M.G.V. Cäcilia M 4. Schubert. Fr. Evangelium 4/ A ■( 4'c Festansprache: (Präses des Kirchenchores Dr. Joh. Dörenkamp) Jubilaren-Ehrung 6. Lißmann, K. Feiger Gedanken M.G.V. Cäcilia ij > rw tin 7. Oelschläger, M. Abendlied Drei Laub auf einer lande i Q : n,it 8. Lasso, Ori. d. Hansen. E. Landsknechtständchen . . M.G.V. Cäcilia Die Heimat M.G.V. Cäcilia /I 9. Weber, C. M. Weinwurm Auf dem Wasser Frauenchor Michel, horch, der Seewind pfeift . . Frauenchor 10. Weber, C. M. Jägerchor a. d. Oper: Der Freischütz M.G.V. Cäcilia/Kirchenchor Cäcilia Anschließend gemütliches Beisammensein Notiz von Förster Entwurf Besetzung Orchester zum Konzert am 11 1 1953 Saal Hesemann Programm Konzert 11. Januar 1953 Kirchenchor „Cäcilia“ Köln-Thenhoven Präses: Dr. loh. Dörenkamp Dirigent: Chormelsler Willy Förster Volkslieder-Abend Cäcilien-Fest Sonntag, den 15. November 1953, abends 6.30 Uhr im Sade Wwe Hosemann Solisten: Ilse Gross ■ Alt Dieter Antoni ■ Bariton Herbert Beißel ■ Begleitung Klemmer, farbira-Drudterii. I'ulbel H I I 1 2 3 4 5 6 7 8 9 KONZERTFOLGE Innsbruck, ich muß dich lassen Braun Maidelein .. Feinslieb, du hast mich gfacgen Wenn ich ein Vöglein wär (Duett) So wahr die Sonne scheinet (Duett) Untreue dal «msriliy Sandmännchen Acht Zigeunerlieder für eine Altstimme , 'Rüe.il 2: 'f-lik.fltytl Kommt ein Vogel gelingen Schneiders Höllenfahrt Es dunkelt schon in der Heide (Tal «muiligl Archibald Douglas. Ballade für Bariton Rätsel Ian un Sriet, Altkölsch Volksleed dal unmtigi letzt kommen die lustigen Tage Riege, Vöglein (Duett) Die Gefangene (Duell) Wasser und Weinen (Duett) Der Ring (Duett) Die Mühle im Schwarzwald PAUSE Heinr, Iscak (USO-1517) Komponist unbekannt (etwa 1 Sri) H. Leo Hassler (1564—1412) Rob. Schumann (1BI0—1855) Rob. Schumann Friedr. Glück (nB-ino) Wiih.Zuccalmaglio 118O3-IS59) Johs. Brahms (liü- tew) Österreich.Teilweise (unbekannt) Volksweise (etwa 1850) Satz von Willy Förster Karl Loewe (I7M-184S) Satz von Franz Wildt Satz vor. Willy Förster Satz von W. Sendt ItlSl Anton Dvorak (1541—1904) Anton Dvorak Anton Dvorak Anton Dvorak Rich. Eile nh e:g rtlHS I 5 tincgM^*” gen ■ Männerchor 1873 Vorsitzender: K.Kubina Chorleiter: Chormeister Willy Förster Bunter Lieder- und Musikabend am Samstag, dem 14. Mai 1955 im Saale Herwegen in Pulheim unter freundl. Mitwirkung des Akkordeon-Orchesters ORGANOLA aus Sürth 32 Solisten in einer großen Musikschau bekannt durch Südwestfunk und Auslandreisen 3-Stunden-Programm Einlaß: 20 Uhr Beginn: 20 30 Uhr Eintrittspreis: DM 1.50 Kartenvorverkauf ab sofort bei den Mitgliedern. Es ladet herzlichst ein: Männerchor 1873 Pulheim Kfrcfiendior „C A C1 LI A" Koln-Thenhooen PRÄSES - UR. JOHANN DOR E N KAM P CH OR IF I TUNC.- WILLY FORSTER 1 Sanktue unb Benedictus a. b. Cäcilicnmcffe o. J.V. non Wali Chor, Orgel unö Bieter 2 Kinöcrdior: Ape oetum non W. A. Mozart 3 Zroei Hymnen für'Chor unb Blafcr non J.Buh Aue Anlafi bes bieejähtigen Cacilicnfcltee am Sonntag, 20. Noo. 1955 (Totenlonntagl 17.30 Uhr im Saale Wirte. Hefcniann 4 Blafer=Quartctt: MorgcnlieD non H. Bororosky 5 Kinbctthor: Kein Hälmleinmodiftauf€rben, Saho.W.Gicfcn Plalm 36 Komponift unbekannt 6 Chor: Hoth empor non Ä. Curti JUBILSR = 6H RUNG zu Gunftcn öcr neuen Kirdicnglodicn PAUSE Mitroirkcnbe: Kölner Kinberd/or Leitung.- Käthe Buee Sthmih Blälet bet Staatl. Mulikhodildiule, Köln 7 Chor: Abenbfriebe am Rhein non M. Neumann 8 Blaicr-Quartet: Ruf unö -Fanfare non G. Rathaue Begleitung: Heinr. Heinzen RoberbSthumann'Konletontorium, DüHtlöotf 9 Kinöcrdior: KleinerStern.Cngl.Volksl., Saho.A.Rolcnftcngel Nathgebet mit Sopran-Solo Sah non P. Klug 10 Chor: Scheiben muh id/ jcht non bit non J. Dorolanb Minnelicb non A. be la Hale Jagerlieb non 6. Doerlcmann H Bla(er=Quartett: Paftell non K. Scatmolin 12 Kinberchor: Vöglein im Tanncnroalb Sah o. H. Lang Dae Zeilelein non J. Sthaaf Mein Vater roar ein Wanbersmann a. P. Moller klemmet-Pulheim I 70 Jahre Kirchenchor Cäcilia Köln -Thenhoven/Roggendorf Chorleiter: Willy Förster Sonntag, den 17. Okt. 1982, lo.oo Uhr Kirchenchor Cäcilia, K.-Thenhoven/ Roggendorf St. Johannes-Messe, op. 137/11 H. Lemacher Programm 6. Juni — 24. Oktober 1982 Jesus meine Freude Ich will den Namen J. S. Bach * • Du bist’s, dem Ruhm und Ehre J. Haydn 3^JE 4- x-d-li-a/ftmu-la tu-a/CM-mi-nt/ quasi a-pis ti-bi ar-gu-mot-tt-sa dt-sfrvir’ Cäcll(i+CMm Ofaicrfn+dfcnr tXr+o Rar -t- wfc Um Kou.+ Orgel: Michael Heinrichs Leitung: Willy Förster Anschließend findet im Pfarrheim ein Empfang statt 5 1 Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven ERINNERUNGEN 1909 - 1998 Anlagen Presse Auswahl i.W. Bezug auf das 40-jährige Dienst- und Ortsjubiläum ■ Freitag, den 14 September 1973 / Nr. 37 RHEINISCHER ANZEIGER Bei ihm durfte das Publikum mitsingen Willi Förster ist seit 40 Jahren Organist und Leiter des Roggendorfer Kirchenchores Von Berl Beyer Roggendori-Ihenhoven Er .st mit vielen Großen der Chormusik bekannt. Von Prof. Breuer bis Prof. Witsch spricht man von ihm mil Hochachtung. Doch der Theuhovener Kir- chenurganist und ehemalige Chorleiter bewundern. Freilich machte ihm auch hier wie der das Schicksal einen Strich durch die Rech nung. Beim Rückzug wurde er in Orcha-Smo- lensk lheutige UdSSR) schwer verletzt. Kon- stanz am Bodensee war Willy Försters nächste nicht weniger als 18 Chören, WilM Förster Station. Auch hier zeichnete er sich als Leiter blieb immer bescheiden. Er hielt zwar den eines Soldalenchores aus. ton WäM Förster guten Kontakt zu den bekannten Meistern jn die Heimat zurüdegukuhrt, galt es auch für seines Fachs, doch stand so recht eigentUch nie Willy Förster neu zu beginnen. Und man er- selbst im Rampenlicht der Ollenthchkeit. Seit wartete von ihm auch gleich ein musikalisches iu 40 Jahren 1st Willy Förster an der Engagement in allen musikalischen Bei eichen Pfarrkirche St. Johann Baptist tatg. nicht nur dos Doppeldories Im Kölner Norden. nun qi Der gebürtige Aachener war schon suit jeher Bis hin nach Neuß reichten seine nnisikalisdien musikalisch vorbelastet. Doch so recht mochte Aktivitäten. Da gab es vor und nach Aufsichts- er nie an eine Laufbahn als Profi-Musiker den- ra iss: tauigen großer Induslr.ekonzerne _ grö- ken So beendete er die Oberschule. Dann frei- ßere Festlichkeiten oder es wurde eine Sport lich mit den Problemen der Berufswahl kon- lerchrung angereichert. Willy Fünster warde frnnrert. entschloß er sich rum Besucht des zum AUround-Musikcr umfunktionieri. So trel- Aachener Konservatoriums, wo er auch 1933 Udi konnte er auch seine Kontakte zu den Gefeiert wurde bei Willy Förster schon Montag - der eigentliche Festtag war Dienstag — und viele, viele kamen. Schrift gratuberte Erzbischof Kardinal Höffner und Verband der Katholischen Kirchenangestell In seinem schmucken Heim an der Quelling s.raöc bedachten den 64-jährigcrv der Pfari meinderat, die Frauengameinschaft, die Sd zenbruderschaft St Hubertus und last not 1< Pastor F anz Kruse mit Gkrkw.r sehen. 1 natürlich .-eiben sich in die bunte Palette vielen Präsente auch Schallplatte® seiner L I agskomponisten Bach, Reger und Sdirödi -----IGjazlorlurBUuduLJia^ & sein Examen ablegte. Seit jeher waren seine Großen des Business vertiefen. Auf Verazstal- Lleblinjsfächer die Gregorianik und der Cho ral. So wn es ihm dann auch willkommen, als ihm zu Ohren kam. daß man in einem für Jin noch unbekannten Kölner Vorort einen Kir- dicnchorieiter und Organisten suchte. Die Stelle the er in Ragyeudorf-Tbenhoven voriand, war seit Jahren verwaist. Der Kir- drenchor präsentierte sich ihm in einem schlechten Zustand. Personell unterbesetzt und relativ schwach hatte man sich seit Jahren durch verschiedene kleine Veranstaltungen Brille PU2IG tragen ?-- nicht verzagen BRI LLEN u■ fragen! OPTIK rugionalcn Charakters gesungen. Willy Förster wußte, wo es den Hebel anzusetzen galt. Und so erlebte die Roggendorfer-ThenhovcLererlebte die Institut für ContactlinBen + Hörgeräte Docmagen, Kölner Straße 69 - Tel. 20 0T Chorrnus.k bald eine für csngcweihte Kreise allerdings wenig jberrasch°n'J.e Renaissance, tungen in Neuß lernte er eine Reihe der So- Die unmittelbare Nähe der Kölner City mochte listen des Düsseldoler Opernhauses kennen. Willy Förster nie missen. Demi her kannte Noch vor dem Krieg bestand der Kirzhenrhor er seine Shidien weiter vertiefen. An der Mu- anggdtiieflndi aus Mitgliedern männlidieii Ge- sikhochsdrale konnte er nun auch engagierter g^j^ts Willy Forster machte aus hm einen seiner stillen I icbe. der Gregorianik. fronen. gKn;5d]lt,n ch0E Dieser Chor gestaltete dann Bevor seine Arbeit in Roggendort-Thei.hoven die Primiz Pater Schneiders mit den be- allerdlngs erste Früchte trug, machte ihm der freumlclBn Chören ans Esch und Sinnersdorf zweite Weltkrieg einen Strich durdi ihe Reth- jn Pfarrkirche des Doppeldorfes. Besonders nunq. Dodi Wil.y Förster nutzte die Zeit ge- wertvoll wurde die Erinnerung an diesen Tag schickt um Erfahrungen zu sammeln jljr Jubilar durch die Teilnahme des 35 un auch engagierter Gregorianik, frönen. Ais Leiter eines Soldatendiures konnte man Musiker starken Gürzenidi-Orchesiers and das das Maß seiner Schaffenskraft täglich über die Svmphotiieordiester des Westdeutschen Rund- Atherwellea des Soldatensenders Radio Minsk funks. Schmunzelt Willy Förster: .EntlohntAtherwellea des Soldatensenders Radio Minsk funks. Srtimunze’t Willy Förster: “ haben wir die Musiker mit einem Korb frischer Erdbeeren. Die heben sich darüber gefreut* Für einen Korb Erdbeeren sind diese Musiker heute natürlich nicht mehr zu haben. Der Vollblutmusiker. der 1970 mit der qotde- nen Nidel des Deutschen Sängerbundes aus- gezeichnet wurde, bewies seine ausgesprochen q_te Nase lür begabte Musiker bei unzah'iqen Veranstaltungen, bei denen er für die musika lische Organisation verantwortlich zeichnete So okeb mm eine- Antf ihrunn im Jahr- 195<J deutlich im Gedächtnis haften, bei der Werke von Havdn und Bach zur Aufführung gelang ten. Solist war der damals noch wenig bc- kannle Peter Witsch (Tenor), der mittlerweile nicht mehr nur in Insider-Krciscn einen guten Ruf genießt. Auf der Suche, seiner Gemeinde immer etwas Neues zu bieten, kam er immer mehr zu der Erkenntnis, das Publikum aktiv den Abend mitgestalten zu lassen. So auch erstmals am 18, November 1953 in Zusammenarbeit mit Di rektor Dr. Kluseu. dem Leiter des Aidnvs für Volksmusik in Bonn. Musiziert wurde natür lich auch auf Wohltätigke-.(Veranstaltungen. Beispielsweise für die Opfer des Amokläufers in Volkhoven, der Schulkinder tötete und ver letzte. Mi! von der Partie waren die Solisten des Düsseldorfer Opernhauses, die Fcmd-Sym- phoniker und einer der von Förster betreuten ; Chöre. I & (a /? u /v j) 18 Männerchöre dirigiert Willi Förster 40 Jahre Organist und Chorleiter in Thenhoven 43, W3 Thenhoven. „Als Musiker jjJia war es mein Bestreben,, jedem etwas zu gehen." Mit dieser Feststellung schließt Willi För ster, der am Dienstag 40 Jahre. 1 Organist und Chorleiter in St. • Johann Baptist in Thenhoven war, einen Rückblick auf seineL bisherige Arbeit ab. das waren nicht nurJeder _ die Kirdienbeaucher derThenho- vener Pfarrgemeinde, Das wa ren fast alle Ortsbewohner, das waren .Leute aus den Nachbar orten im Kölner Norden, ja, das waren deutsche Soldaten In Rußland, für. die Förster mit . seinem Soldatenchor nm Mins ker Sender regelmäßig Chor sendungen machte. Nach vier Jahren des Studi- ums am Gregoriushaus in Aachen wurde Förster am 11. September 1933 als Organist Si k ii X t ’MM i Ti I und Chorleiter in St. Johann Organist Willi Förster Baptist in Thenhoven ange stellt. ‘ „Mein Steckenpferd im Willi Förster fast, eine selbst- Bereich der Kirchenmusik war verständliche Gewohnheit. 18 die Choral-Literatur", erzählt Männerchören im Bereich des er aus der Zeit bis zum Beginn Deutschen Sängerbundes stand des Krieges. Die Kirchenmusik er als Chorleiter vor. Und die Als Förster im Oktober 1945 wieder mit seiner- musikali schen Arbeit begann, waren Mannerchöre, kaum möglich. Deshalb gründete er in Then hoven einen gemischten Chnr. 1949 gehörte er zu den s* k; sten Chören im Kölner Npx-uen. _ piusikalische Niveau Försters reicht von der klössi« Das sehen Musik Über die Volksmu sik bis zur Unterhaltungsmusik. Die Ambitionen Försters reich- ten. von der Liturgie übßr Hu- bcrtüs-Abende ider Schützteng»- id Karnevalsaf- -Seilschaften und t rangements, die er zum Teil selbst zusammenslellte, über Volksmusiken bis hin zu Gesel- ligkcitsabenden, bei denen er auch oft als Begleiter namhaf ter Solisten außerhalb Kölns ge„ fragt war._ Wichtig für ihn ist der Kon takt mit dem Hörer. Bei der Volksmusik sicht er eine-bä- ___ _____. Aufgabe darin, schwindendes Liedgut zti er-‘ sondere halten. darin, M. K. Worringen. Eine Diskussion aber auch damals schon goldene Nadel anläßlich seiner über die kommunale Neuglie- in Aspekt seiner musikali- 40jährigen Tätigkeit im Dept- derung steht auf der Tagösord-war i----- ------- —.—„ -------- „ . . nur ein Aspekt seiner musikali- 40jährigen Tätigkeit im Dept- „ sehen Arbeit Bestand der Kir- sehen Sängerbund erhielt er nung des SPD-Ortsvereins chenchor ausschließlich als schon im fahre 1970. „Als Stu- Worringen am heutigen Don- Männerchor mit einer Knaben- dent leitete ich bereits zwei, nerstag um 20 Uhr im EVenge- schola, so war die Arbeit mit Mannerchöre und ein Blasor- lischen Jugendheim, Hacken weitereh Mannerchören für ehester", erzählt er. broicher Straße. des I ■Enibeeren als Gage G^rga^Ot Förster fördert viele Chöre> Von Harald B i s k 6 p meinde Thenhoven kam, fühlte - MQHaMHKJBaBNSHKäMH Orgelfantasien ■ von Reger spielt er genauso gern wie ein Lincke-Potpourri, er &L-. ein Freund von »großen Apparaten“ bei der* musikalischen Beset- zung, wad seine besondere Hin gabe galt schon, yrübrend der Studienzeit Mänrfi&rchor-Litera- | tur: Willy Förster (64),’ seit | 40 Jahren »in Personalunion“ .meiude ThenhoVdii kam, fühlte Mri sich durch die Beanspru- *' chung in; 9t. Johann Baptist nicht amg^lasteL Aus diesem Qrtmde wie auc^ aus Cnanziel- Idc. Erwägungen übernahm er In sezier freien Zeit die Leitung* vch Männcrchöjen in der Um- insgesamt, so erinnert wer •' Jubilar, häben gqb sich ir • Organist, Chorleiter und Küster der katholischen Pfarrgemeinde SL Johann Baptist in Roggen dorf-Thenhoven. .Auf dem Lande —und Then hoven hat ‘etwas von seinem dörflichen Charakter bewahrt muß. man einfach »All- nxeintround«-Musiker- Bein", Förster, für den die Mitwirkung bei einem Hubertusaben.d der Schützen bcsdenschaft ebenso seüwtivierslÄTKilich »st wie die pötrozinrünu; öder d stens am Cäcilientag. .orfe- 1$ JvJAhnergesangvereine __ Kölner Norden, im Aachener im unÄ im Neusser Raum „un-tär munter Fuchtel gestanden... ---- -- „ -------- . . Xnch der Thenhovener Kir- . » war m diesen Jahres a Märyrers&min-en be schränkt; daneben bestand zur Gestaltung von ChoraJAmtern eine j-Knabe ns cho la. ; In den jitter geschickt Kis Förster irt November 1939 in*.»das Ersatzbataillon Riehl ejfbetufen wur^e. konnte er Ader nicht verbergen: Am drit ten. Tag in Uniform gründete er Als Förster narh Studien am , Zustimmung seines Chefs, - - - J— Mitglied des Kölner„Gregoriushaus“ und am Kon servatorium seiner Hcimatsitadt Aachen 1933 in die damals 1800 Pfarrartgehörige zählende Ge- der des Männergosangvereins einen SoldatE sehen Minsk war, Ihor. Im russi- eitete er eine Sendung .Soldaten singen für Soldaten“; die von dort aus über den Äther geschickt wurde. Der erste kircheiwiuslkali- i- sehe Höhepunkt für Förster und seinen inzwischen auf 80 Mit glieder ange wachsens n Chor war Anfang der fünfziger Jahre die Aufführung der »Loretto- i, -Messe“' von Goller. Dank guter .4'9 :' * '*5 KW i STETS um ein^ „gesunde Mi- • schung* zwfschgH spkraler und profac^i: Musik bemüht: Willy. Förster, seit 40 Jahren Organist , und. Chorleiter 'in Roggendorf- “7”’ Ji xk *•» ■ '•**•*•Thenhoven. die gemischten Chor und In- • strumentalbegleilung verlang ten. Durch die Aufführung deut- scher- Messen se e der Jubilar eines der Hauptanliegen des Konzils in die Tat um, und vor einigen Jahren wollten orts fremde Kirchenbesucher nach einer Beat-Messe Förster nicht 1 gilauben, daß er den Orgelpart 1 sslbst gespielt habe, .Ich bin immer mit der Zeit mitgegangen und eigenÄloch nie 1 1 1 t einseitig gewesen*, verrät. För- < Beziehungen konnte Förster . st er, der sich selbst als „volks- daau Mitglieder des Gürzenich-, t . des Rundfunk-Sinfonie- und des Musikhoclischul-Orchesters ge winnen, »Dia Gage“, fügt er schmun- • zelnd und fast wehleidig hlnzu- . ein Körbchen frische Erdbee- tümlichen Musiker* betrachtet. .Zugunsten der brandgeschä digten Kinder von Volkhoven“ ist 1965 eine Sohailpilätte produ ziert worden, auf der mehrere Männergesangvereine unter 1 < c ( 1 ren für jeden*. Allmählich konnte man sich, nachdem Or gel und Orgelbühne ausgebaut worden waren, an die Einstu dierung größerer Werke wage%, seiner Leitung singen, und 1970 ist Förster für seine 40jährige ChorJeitertätigkeit mit der Gol denen Ehrennadel des Deut- sehen Sängerbundes zeichnet worden. ausge I f c I s Kölnische Rundschau Sommer 1969 : „Wlly Rinder, Chortater ind Organist in tän-Roggendorf-Thenhoven ü hatte imlHaih einen Alo-Ufall rrit einer widen bayerischen KliaJ der FhssSr^e von Berchtesgaden nach Bhd Rachenhall ( J in Hhe Gasthof Schneizelneuth (.) kein Personenschaden („) er ist wH aJ (.) das kommende Konzert in Roggendorf-Thenhoven kan stattfinden“ £ ♦ V k ■7 r- 500 Sänger gratulierten herzlich ^^iaimergeaaiijverein „Cäcilia“ fmrtesem 75. Jubelfest ^yiireTl^xf [ip] —• Drei. Tag»‘staid ^er garöe Ort Zeichen eines- und das Diplom des -Deutsi Iter MGWfrCädlia" . feierte äglanzvj^^ ■■ 3 — ^5.i--Q0pqrUt*ir das bpdeatelfe.^ai er zurückblickle ata Jahrzehnte segens- r^H^n Wltkefis &H Dienste de* deutschen Liedes, äber^tudi im Dienste der t jäprfyhi® Ge®ö^^ J‘ > , . ♦ ■■- • „„„t i I K^ag<i wurden Willi Otten I ühd Chris Rheinfeffi ousgezeLchoBt Eipe besoodöse: .^- ( erfuhr WEiy .Forster' 4ef'hjfl-| .geht des Chores, der 25 Jahre' als’ Chormeister im Deets-ien Sänger-- gerbundes, Ais. Silberjul i ;eli vi >. 4^aredo^t': jSbäKbpzert ein- weTaartp.; Aus'isdner. Hang' , bratet1 rtrt'Jbb^ä.ffiUfur jaeinn .WfflHter? ^ JVoKjrteiäen -ffekiitil ’sowi* Pe'ter.Mz. Heinnüf Ot^ß und Ä'fihrea^ wn dte-Jubi- .aus- e ■ .germeäter Heidt ?; Hbwigäs^.. im. Zeit DfcSWiS,-4er .Vorsitzende } band .tätig ist... - . - FestsfiRf-sM. das ueuadsdaitssingen.' Däs." tenii^e . _ _______ : jpgae^wetfer .ijöte Ul’Qi^ ■^teh JoseJ^Erpenbach, diesem deutsdrsn. ' Beke- gebrtÄt di^ fE’les'tseiL Mit- - itib^btsk.jüe ßSidEwönsiite. Da^ei .Lied, schon 40 Jahre die Treue-gehal-' .ihren, mcsikaüsdien Qju&wüiisdien hob -er ÜE^or,' daß gerade die '.Qe- len Haben, das goidene Ehrenzeichen Proben vortrelEidien Könnens holen. ;ietet®^Kidteöö^ ■•' •-'‘ -■ • * ~ '-i. in dsH järölfkte^^ •□«der. Förtiarw bedüj&n. Amtstiüi- ’ .ffetk^ter Heidt, dankte dan ,C5.cS Ijaaern* für die unifisnwilidhe .Arbfeit ugd- wünschte not^rvteieJahBEe vegans- ,■ reii^n fyßr^ep^ J^aner Löhr • spradhl iM ^uf&äge de¥ KiMrageineindg. In .SW^rZahl^^ sädi die Ör^i- iaateiL-eing^tmdeii, die neben $J«ck’' ■ wünsrW ' GeSdiÄike ii‘ . . " U^ter,Mitwirkung dfts KöW^i. f- charts (Leitung. Kiffie Buss-Schmiizh derrnit -gtoSBinBeifan bedarht wurde,. dem, MGV GlesÄ (Dirigent EUßs . Hfiberkamj} sowie- Dora-- Wagner TRarfep-und Ger&ud MyS^Grohe -als Solisten’ gestaltete siih das' * ifditsa. sr- jHhe&gnzert zu einept von® Erfolg Jubilate Worten geehrt ■ , ' =* •Wik eiw feierlichen . Hödiä^ ;nnd «get Gedad^MfaeT:-^ - hof versäön^teöjsidi die Sänger mft < ihren Gästen, äim offiziellen .-Fssicktatf - ■ ■ ■ ■ ’ • - ■ _: --: - ■ j.. -•EM MITTELPUNKT DESyUBMUMSPHEJlUCHKETEN des^GV StMerrtörf atÄd «■' SamUag ein F^takt. indessen Vertauf das älteste'Mltglied, SangesbruäerHct, &jjä deä.< Vertreter des Krelsiängerbandes mit der goUieaea EEreanadet aas jez^dmet wurde. * * . t -
Anlage 2 Antwortschreiben
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Seite 1/2 Bürgeramt Innenstadt Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretungen Bezirksrathaus Innenstadt Ludwigstraße 8, 50667 Köln www.stadt.koeln Auskunft Frau T: 0221 221- geschaeftsstelle-anregungen- beschwerden@stadt-koeln.de Sprechzeiten Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln Herrn Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 02-1/4 – AZ 55/26 21.05.2026 Bürgereingabe nach § 24 GO– „Benennung nach Willy Förster im Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven“, Aktenzeichen 55/26 Sehr geehrter Herr , vielen Dank für Ihre E-Mail vom 02.03.2026. Herzlichen Dank auch, dass Sie der Ge- schäftsstelle für Anregungen und Beschwerden ein Exemplar der Broschüre zu Herrn Willy Förster zur Verfügung gestellt haben. Diese habe ich der zuständigen Stelle in digitaler Form zukommen lassen. Ich übersende Ihnen Ihr Exemplar wieder zurück, damit Sie es weiterverwenden können. Wie ich Ihnen im Rahmen der Eingangsbestätigung mitgeteilt hatte, war vorerst eine Stellungnahme bei dem zuständigen Amt für Liegenschaften, Vermessung und Katas- ter einzuholen. In der mir nun vorliegenden Rückmeldung wird Folgendes mitgeteilt: In der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler wurde am 02.09.2025 die Benennung von Planstraßen im Baugebiet Südlich Baptiststraße in Köln-Roggendorf/Thenhoven einstimmig beschlossen (SessionNet | Benennung von Planstraßen im Baugebiet Südlich Baptiststraße). Nachträglich eine Straße, ein Weg oder auch ein Platz im genannten Neubaugebiet nach dem Bürger Willy Förster zu benennen, ist daher nicht möglich. Alle Planstraßen wurden bereits benannt. Dass alle Namen in Zusammenhang mit Vegetation stehen, ist auf Basis einer Clusterbildung in einem Neubaugebiet bewusst so gewählt. An dieser Stelle ist auch darauf hinzuweisen, dass der Rat der Stadt Köln am 15.06.2023 den Punkt 3.4 der Benennungsrichtlinien beschlossen hat, in dem es heißt, dass zur Förderung der Gendergerechtigkeit Straßen bevorzugt nach Frauen und non-binären Personen zu benennen sind, bis Geschlechterparität erreicht ist. Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0. Seite 2/2 Ein Änderungsbeschluss der beschlossenen Straßennamen kann ebenfalls nicht ein- gereicht werden oder beschlossen werden. Es würde sich um eine Umbenennung ei- ner Straße handeln, da mit der Veröffentlichung des Beschlusses im Amtsblatt der Stadt Köln von 24.09.2025 die Rechtskraft der Straßennamen eingetreten ist. Straßen werden nur in Ausnahmefällen umbenannt, und zwar nur dann, wenn der Umbenen- nungsgrund im bisherigen Namen liegt (z.B. späte Kenntnis über negative Aspekte im Geschichtsbild) oder aufgrund einer baulichen/verkehrlichen Veränderung (z.B. eine Unterbrechung in der Verkehrsführung) eine Umbenennung erforderlich ist. Gerne nimmt die Fachverwaltung den Namen Willy Förster in die intern geführte Vor- schlagsliste auf, um ihn bei einer späteren Straßenbenennung im Ortsteil oder im Be- zirk aufzugreifen. Eine Aufnahme in die Vorschlagsliste bedeutet jedoch nicht automa- tisch, dass der Name dann bei einer nächsten Benennung übernommen wird. Zu- nächst muss vorab eine Geschichtsprüfung der Person durchgeführt werden und die in dem zuständigen politischen Gremium beschlossen werden. Sollten Sie noch fachliche Fragen haben, können Sie sich gerne unmittelbar wenden an das Zentrale Namensarchiv, Frau , Telefonnummer 0221/221- oder per E- Mail: liegenschaften-vermessung-kataster@stadt-koeln.de. Ihr Schreiben sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Chorwei- ler zur Kenntnis weitergegeben. Möchten Sie eine Beratung der Angelegenheit in der Bezirksvertretung, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Be- schwerden an Rat und Bezirksvertretung, geschaeftsstelle-anregungen-beschwer- den@stadt-koeln.de mit. Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Dr. Ulrich Höver Amtsleiter Anlage -
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 1726/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 25.06.2026 Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Benennung nach Willy Förster im Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven, Aktenzeichen 55/26 Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Chorweiler hier- mit zur Kenntnis gegeben. Hinweis: Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be- zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts- stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei – auch ohne Vorliegen einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und einen politischen Beschluss zu fassen. gez. Dr. Ulrich Höver
Beratungsverlauf
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25.06.2026
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.14, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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