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1726/2026

Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Benennung nach Willy Förster im Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven, Aktenzeichen 55/26

Mitteilung BV 10.06.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 25.06.2026, TOP 10.2.14

Analge 1 Eingabe

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Anlage 2 Antwortschreiben

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Mitteilung BV

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Analge 1 Eingabe

58047 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
D. Alexander Kastenholz 
Bezirksrathaus
Köln, 2.03.2026
Pariser Platz 1 
50765 Köln
Sehr geehrter Herr Kastenholz,
Sehr geehrte Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter, 
unter Einbezug der vielen Fürsprecher (s. Anlage), die sich um Unterstützung an 
mich gewendet haben - wird gebeten, die nachfolgende Einwohneranregung auf 
die Tagesordnung der nächsten BV-Sitzung zu nehmen.
Einwohneranregung nach § 24 GO NRW
Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven „Südlich der Baptist Straße" 
Straßennamen
Änderung /Ergänzung.
Der bisherige Beschluss der BV soll durch eine Ergänzung dahingehend geändert 
werden, dass eine Straße, ein Weg oder auch ein Platz im Neubaugebiet nach dem 
Bürger Willy Förster benannt wird.
Begründung
Das Neubaugebiet geht zügig voran, z.Zt. sind die Rohbauten im Gange. Für die 
vorläufigen Plan-Straßen (7 Stück) dort wurde auf Anregung der Verwaltung in

der BV-Sitzung vom 2.9.2025 eine Namensgebung ausschließlich auf der Basis von 
Vegetationsnamen beschlossen.
Für die kulturelle Entwicklung von Roggendorf-Thenhoven prägende 
Persönlichkeiten wurden dabei leider nicht einbezogen. Damit würde eine gute 
Gelegenheit verpasst, für die Nachwelt an Hand von Straßennamen nachhaltig 
auf wichtiges bürgerschaftliches Engagement hinzuweisen und dies auch zu 
würdigen.
Viele Bürger - in zunehmender Anzahl - bemängeln dies und haben besonders 
den 1998 verstorbenen Ortsmusiker, Organisten, Chor- und Orchesterleiter Willy 
Förster als Namensgeber benannt. Dieser hat über 45 Jahre (!) aktiv im 
Doppeldorf gewirkt, Konzerte in Kirchen und im weltlichen Rahmen durchgeführt, 
hat Chöre gegründet, die „Jugend" eingebunden, unzählige Veranstaltungen 
organisiert, Benefiz-Konzerte für betagte Bürger, auch z.B. für die Opfer des 
Brandanschlages auf die Schule in Weiler-Volkhoven mit großem Orchester 
durchgeführt und sich insbesondere für den Erhalt und die Weitergabe des 
heimatlichen Liedgutes eingesetzt (s.a. Broschüre „Willy Förster Erinnerungen" v. 
StR' Ingrid Scheller/ Mehrausfertigungen liegen der Bezirksvertretung aktuell 
vor). Auch vom Bürgerverein BVKRTV wird eine Straßenbenennung nach Herrn 
Willy Förster befürwortet.
Er war „der" Ansprechpartner für Jung und Alt in Sachen Kultur und Musik, wofür 
er sich unermüdlich mit Begeisterung engagierte - dies weit über Roggendorf- 
Thenhoven hinaus, was in Presse und zahlreichen Ehrungen festgehalten ist.
Die Erinnerung an diesen kulturell so aktiven Mitbürger droht nun unterzugehen 
- Zeitzeugen sind fast alle verstorben und Neubürger haben zwangsläufig wenig 
historischen Einblick, schon gar nicht in die Situation im Doppeldorf Roggendorf- 
Thenhoven nach dem letzten Weltkrieg.
Das alles war beim o.g. Beschluss leider so noch wenig bekannt. Mit einem 
Änderungs-Ergänzungsbeschluss könnte das geheilt - und so ein positives Zeichen 
gesetzt werden.
Mit freundlichem Gruß
sowie die nachstehenden Bürger (beigefügte Bürger-Liste)

An den Bürgerverein Köln Roggendorf-Thenhoven (BVKRT)
ANTRAG 
der Bürgerverein möge sich dafür einsetzen-insbesondere bei der zuständigen 
Bezirksvertretung der Stadt Köln - dass im Neubaugebiet „Südlich der Baptist Straße“ 
eine Straße, ein Weg oder Platz nach dem 199B verstorbenen Ortsmusiker „Willy 
Förster“ benannt wird.
1
Die von der Verwaltung angeregte Benennung von Straßen dort, ausschließlich nach 
Vegetationshintergründen berücksichtigt wichtige kulturell-ortsspezifische Belange 
leider nicht und verpasst die Gelegenheit, darauf Rücksicht zu nehmen. Mit diesem 
Vorschlag soll zumindest ein Mix angestrebt werden.
Begründung
Willy Förster wirkte als studierter Organist, Chor- und Orchesterleiter in über 46 Jahren 
aktiver Tätigkeit in Roggendorf-Thenhoven, indem er das kulturelle Leben mit hohem 
musikalischem Engagement besonders in den Jahren des Wiederaufbaus wesentlich 
mitprägte.
Neben der Aufführung von Chor- und Orchester-Konzerten, sowohl im kirchlichen, wie 
auch im weltlichen Rahmen - war erfür die musikalisch-kulturellen Anliegen im 
Doppeldorf der Ansprechpartner, der sich mit Elan für die vielen Veranstaltungen im Ort 
einsetzte, nach seinem Lebensmotto „jedem von der Musik zu geben“. Auch für den 
Erhalt und die Weitergabe des heimatlichen Liedgutes hat er sich intensiv engagiert.
Erbrachte in Zeiten ohne Internet oder TicToc auch die jungen Leute zusammen.
Ein Beispiel von umfassendem bürgerlichen Engagement, das zu würdigen gilt.
Sein Wirken strahlte weit über den ländlichen Ort hinaus und führte zu zahlreichen 
Ehrungen.

Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven
ERINNERUNGEN 1909 - 1998
1
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„ mein Bestreben war, 
jedem von der Musik zu geben "
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Willy Förster Organist und Chorleiter - Ortsmusikerin Roggendorf-Thenhoven
ERINNERUNGEN
20.08.1909
1929
geboren in Würselen / Aachen
aufgewachsen im elterlichen Geschäftshaus, Eilendorf/Aachen, Steinstraße 1, 
als Ältester von den beiden Brüdern Peter und Simon. Vater Egidius Förster 
führt im rückwärtigen Haus einen Schreinerei-Betrieb, Mutter Elise ist 
Inhaberin eines Kolonialwarenladens und eines Stoffgeschäftes - beide 
nebeneinanderliegend im eigenen Geschäfts- und Wohnhaus an der 
Steinstraße 1.
Das Stoffgeschäft ist wesentlich für das Familieneinkommen, Basis für den 
späteren Erwerb einer Tuchfabrik in Eilendorf für den jüngsten Sohn Simon, 
der in Aachen Textilingenieur studiert.
Vater Egidius Förster ist musikalisch begabt und ausgebildet, er spielt 
mehrere Instrumente, schreibt Noten, leitet die „Musik-Vereinigung 
Eilendorf", ein Blasorchester. Seinen beiden Söhnen Willy und Peter ist er 
ein kompetenter, aber auch sehr strenger „Musik-Erzieher" für die von ihm 
hoch gesteckten Lernziele am heimischen Klavier.
Sohn Willy zeigt eine ausgeprägte Musik-Begabung und erhält schon bald 
eine weiterführende musikalische Ausbildung bei verschiedenen privaten 
Lehrern, die ihn - nach Erreichen der schulischen Qualifikation - zur 
Aufnahme eines Musik- Studiums am Konservatorium „St. Gregorius" in 
Aachen (heute Kath. Hochschule für Kirchenmusik) führt. Seine Schwerpunkte in der 
Ausbildung als Organist sind Tonsatz, Dirigat und Chorleitung.
Nach 4- jährigem Studium und Abschlussexamen gestaltet sich die Suche 
nach einer Anstellung in dieser Zeit der Weltwirtschaftskrise als extrem 
schwierig. Er entscheidet sich schließlich für eine kirchliche Anstellung als 
Organist und Chorleiter an St. Johann Baptist in „Roggendorf - Thenhoven", 
einem ihm noch wenig bekannten Ortsteil im Kölner Norden.
Aus der von ihm zunächst vorübergehend angedachten Stellung wurde 
schließlich - unter Einbezug der Kriegszeiten - eine über 45 Jahre andauernde 
aktive Tätigkeit, in der er das kulturelle Leben in Roggendorf-Thenhoven mit 
hohem musikalischem Engagement besonders in den Jahren des 
Wiederaufbaus wesentlich mitprägte.
Sein Wirken strahlte im Lauf der Zeit weit über den ländlichen Ort hinaus und 
führte zu zahlreichen Ehrungen.

Seine Tätigkeiten als Lehrbeauftragter an der Rheinischen Musikschule Köln, 
verschiedene Chor- und Orchesterleitungen, sowie enge Kontakte zur 
Musikhochschule Köln und dem WDR zeugen davon.
Der Erhalt und die Weitergabe heimatlichen Liedgutes sind ihm ein 
besonderes Anliegen. So führt er u.a. zusammen mit dem Mundartforscher 
Prof. Dr. Ernst Klüsen Audio-Aufnahmen im Proberaum des Kirchenchores 
mit örtlichen Interpreten durch und sorgt dafür, dass die im Ort seit vielen 
Jahren gepflegten Mundart-Gesänge dokumentiert und in das Archiv des LVR 
aufgenommen werden.
Im Einzelnen
12.09.1933
1934 folgend
10/1935
Einführung als „Organist und Chorleiter" an St. Johann Baptist in 
Köln Roggendorf-Thenhoven.
Sein besonderes „Steckenpferd" /Kölnische Rundschau. 13.9.77) im Bereich der 
Kirchen-Musik ist der gregorianische Choral-Gesang sowie die Aufführung 
von Chorliteratur mit Orchesterbegleitung. Der Kirchenchor bestand zu dieser 
Zeit noch ausschließlich aus Männern - durch sein Bestreben schon bald 
ergänzt durch eine Knaben-Schola. Seine herausragende Gesangsstimme ist 
beeindruckend und zugleich Ansporn für alle.
Erste Unterkunft (1 14 Zimmer-Untermiete) bei Familie Dappen in der 
Gutnickstraße in Thenhoven.
übernimmt er die Leitung mehrerer Männerchöre im Kölner Norden: MGV 
Cäcilia-Sinnersdorf, MGV Weiler-Volkhoven, MGV Brauweiler und oft MGV- 
Longerich. Hinzu kommt ein umfangreiches Gast-Engagement als Organist / 
Orchesterdirigent und Chorleiter im Umkreis, im Köln-Neusser Bereich bis in 
den Aachener Raum.
Einweihung des Pfarrheimes der kath. Kirchengemeinde St. Johann Baptist 
Roggendorf-Thenhoven auf dem Eckgrundstück Baptiststraße/ 
Quettinghofstraße - heute umgewandelt in ein mehrgeschossiges privates 
Wohnhaus.
Damit steht dem örtlichen Männerchor endlich ein vortrefflicher Proben-Saal 
zur Verfügung. Chorbücher „Gregorianischer Choral" werden auf Betreiben 
von Willy Förster im Originaldruck angeschafft (1936). Daraus entstehen in 
der Pfarrkirche unter seiner Leitung regelmäßig Aufführungen von Choral- 
Gesängen im Original-kontext, was Aufmerksamkeit bis ins Kölner Stadt­
zentrum erzeugt. Dies ist eine spezielle, aus dem Mittelalter entstandene 
recht schwierige liturgische Musik, die heute kaum noch zu hören ist und 
wenn, nur von spezialisierten Ensembles. Für das ländliche Roggendorf- 
Thenhoven war das eine ganz erstaunliche Leistung.

1938
11/1939
1945
11.11.1945
In der Folgezeit entwickelt sich durch das Engagement von Willy Förster eine 
lebhafte musikalisch-kulturelle Aktivität im „Doppel-Dorf“. Die kleine Blas­
musikkapelle stabilisiert sich, ein Frauenchor wird gegründet. Zudem wird der 
Kirchenchor nun regelmäßig vom parallelen örtlichen Männerchor unterstützt. 
Die „Gesangsabteilung des örtlichen Jungmännervereins" unter der Leitung von 
Willy Förster trat später dem Kirchenchor bei, womit eine stattliche Anzahl von 
Sängern zusammenkam.
Auf das Betreiben von Willy Förster hin erfolgt nun endlich auch die Auf­
nahme von Frauen in den Kirchenchor - nicht nur kirchenmusikalisch eine 
folgerichtige Entscheidung. Da er auch den Frauenchor leitet, liegt ein solcher 
Schritt nahe.
Die dadurch ermöglichte Erweiterung des Chor-Repertoires führt zu einer 
deutlichen Qualitätssteigerung. Neben kirchlichen Aufführungen organisiert 
er nun auch regel-mäßig Konzerte außerhalb des kirchlichen Bereichs, was in 
der Region immer mehr bekannt wird und hohen Zuspruch findet. So sind z. 
B. die Konzerte in der „guten Stube" des Ortes im „Fest Saal Hesemann" an 
der Ecke Baptist Str./ Sinnersdorfer Straße immer rasch ausverkauft. Für das 
Doppeldorf Roggendorf-Thenhoven ein kulturelles „High-light".
Einberufung als Soldat nach Köln-Riehl (Ersatzbataillon). Er engagiert sich von 
Anfang an im Batailionsorchester. Er erhält eine zusätzliche Ausbildung als 
Oboist. Auch wird er wieder übergreifend musikalisch aktiv. Mit Förderung 
durch den Batailionskommandeur gründet Willy Förster bereits am 3. Tag in 
Uniform (Kölnerstadtameiger 1973)" einen Batallions-Chor, dessen Leitung er 
übernimmt.
Kriegseinsatz an der Front in Russland / Stalingrad.
Leitung und Mitwirkung bei der deutschen Radiosendereihe im damals 
russischen Minsk „Soldaten singen für Soldaten".
schwere Verwundung bei Stalingrad
mehrere Lazarettaufenthalte / Genesungsaufenthalt am Bodensee
Heirat mit Liesl Baumann, Tochter von Paula und Peter Baumann, eines 
leitenden Beamten im Rathaus der Stadt Köln
Wiederaufnahme der kirchlichen Anstellung nach den Kriegswirren an 
„St. Johann Baptist" in Roggendorf-Thenhoven - erste Probe des 
Kirchenchores.
Umzug des jung verheirateten Paares in eine kleine Dachgeschoss-Wohnung 
(2 Zimmer) in der Baptist Straße 54 Das schlichte eingeschossige Gebäude 
mit Satteldach und der Front zur Straße existiert heute noch als Wohnhaus.

1954
Anfang 1950er
Umzug in die Quettinghof Straße 47, in ein von der Kirchengemeinde zur 
Verfügung gestelltes, ebenerdiges kleines Wohnhaus. Das in Holz-Fertigteil- 
Bauweise errichtete einfache Gebäude stand vorher nördlich vom Ort, hatte 
eine Zeit lang als Unterkunft von Stabsmilitär gedient und wurde von dort in 
die Quettinghof Straße umgesetzt, um die Wohnungsnot der jungen Familie 
nach der Geburt eines kleinen Sohnes zu mildern.
Das Holzgebäude war übrigens i.W. baugleich mit dem vom Kölner 
Dombaumeister Schlombs im Kölner Stadtgarten erstellten Wochenendhaus 
und wurde fälschlicherweise zunächst diesem zugerechnet.
bemerkenswerte Aufführung der „Loretto-Messe v. Goller" in St.Johann 
Baptist, mit Kirchenchor und großem Orchester aus Mitgliedern des WDR- 
Rundfunksinfonie-Orchesters und der Musikhochschule Köln. Mit Verstär­
kungen aus seinen anderen Chören nehmen unter Leitung von Willy Förster 
über 6o Mitwirkende an der Aufführung teil. Ein Ereignis für den Ort und die 
Region.
/
Auch das Konzert des Kirchenchores am 8.Januar 1950 im Saal Hesemann 
zum Start des Bach-Jahres ist u.a. mit der Aufführung des Oratoriums „Das 
Lied von der Glocke" v. A. Romberg mit Solisten und Orchester ein wichtiges 
Ereignis, von der Presse hoch gewürdigt.
Unter der Leitung von Willy Förster steigen die Mitgliederzahl und die 
musikalische Qualifikation des Kirchenchores weiter an. Die Aufführung 
anspruchsvoller Chorliteratur ist damit gesichert.
Neben engagierten musikalischen Aufführungen in St.Johann Baptist stehen 
auf sein Betreiben hin auch wieder regelmäßig weltliche Konzerte in 
Roggendorf-Thenhoven auf dem Programm. Mit seinen guten Kontakten zur 
Musikhochschule Köln und zur Musik-Szene (u.a.WDR) kann Förster Orche­
stermusiker und vor allem namhafte Solisten für die Konzerte gewinnen.
Besonders in der schwierigen Zeit nach dem Krieg, mit Hunger Not und 
Entbehrungen, macht diese Musik den Dorfbewohnern - und nicht nur 
diesen Mut: es sind wichtige Signale für eine bessere Zukunft. Zugleich 
bestärkt all das die dörfliche Zusammengehörigkeit, zumal in dem zu dieser 
Zeit noch sehr kleinen Doppeldorf man in fast jedem Haus jemanden finden 
konnte, der Mitglied in einem der vielen Orts-Vereine war.
Bei der Gestaltung von Ortsereignissen ist es selbstverständlich, bei Willy 
Förster Rat zu suchen. Mit großem Engagement stellt er sein musikalisches 
Können in den Dienst der Ortsgemeinschaft - hierzu zählen die vielen 
Schützenfeste, Aufführungen des Theatervereins, Jubilar-Ehrungen, 
Goldhochzeiten, Erntedankfeste, Gefallenen-Ehrungen, Aufführungen des 
Tambourkorps u.v. mehr. Er ist immer ansprechbar, schreibt speziell Noten, 
komponiert und probt dies ein - selbst bei musikalischen Laien findet er 
immer einen Weg, Begeisterung zu erzeugen.

Als musikalischer Begleiter ist er sogar in „fremden" Genres - wie der 
Unterhaltungsmusik ein versierter Partner.
Sein Sohn berichtet davon, dass in dem kleinen Holz-Wohnhaus in der 
Quettinghof Straße nahezu täglich Musiker, Profis wie auch Laien ein- und 
aus gingen, um musikalischen Rat einzuholen oder z.B. Aufführungen ein­
zustudieren. Etliche seiner Orgelschüler konnte er zur Qualifikation für ein 
Musikstudium führen. Es war ein Haus voller Musik.
Willy Försters besondere kommunikative Begabung und musikalische 
Qualifikation sind ein Glücksfall für den Ort und sprechen sich auch im 
Umkreis schnell herum. Ihm wird die Leitung des Frauen-Chores 
Weidenpesch, sowie wieder die des Männerchores Sinnersdorf und des 
Männerchores Weiler-Volkhoven übertragen. Auch den Männerchor Pulheim 
hat er geleitet.
Über viele Jahre hinweg waren es außer den Orchestern und den Frauen­
chören allein 18 Männerchöre, denen er als musikalischer Leiter vorstand.
1958 und folgend
25.11.1962
Von den vielen weltlichen Konzerten zu erwähnen ist z. B. das Festkonzert 
„75 Jahre Männergesangverein Cäcilia Sinnersdorf". Unter seiner 
Gesamtleitung war dies ein Chor-Fest mit über 500 Sängern aus der 
gesamten Region {heute Rhein-Erftkreis). Für damalige Zeiten außergewöhnlich: 
innerhalb des Festkonzertes im großen Zelt gelingt ihm ein Konzertbeitrag 
mit Harfe/Querflöte von Professoren der Musik-Hochschule Köln, was bei 
den Zuhörern mit staunender Begeisterung aufgenommen wurde.
Eine besondere Ehrung für Chormeister Willy Förster erfolgt durch den 
Landrat Lux, Rhein-Erft-Kreis, „für 25 Jahre unermüdliche Chorarbeit im 
Deutschen Sängerbund".
Unter der Leitung von Willy Förster erfolgt mit den zusammengefügten 
Männerchören „Köln, Weiler-Volkhoven" und „Köln-Longerich" die Aufnahme 
einer Schallplatte mit Chor- und Orchesterwerken, u.a. von Grieg und 
Sibelius.
Auch beim Ford-Sinfonieorchester wirkt Willy Förster häufig als Gastdirigent.
In dieser Zeit übernimmt er zusätzlich die Leitung der „Musikvereinigung 
Brauweiler" (symphonisches Orchester) sowie den daraus entstandenen 
separaten „Musik-Zirkel". Ein besonderer Höhepunkt ist dabei z. B. die 
musikalische Gestaltung der Festmesse in der romanischen Basilika 
Brauweiler zur Einführung des neu ernannten Kölner Kardinals Joseph 
Höffner.
organisiert er die „Festmesse" mit Streichorchester zum 50- Jährigen 
Jubiläum des Kirchenchores in St. Johan Baptist. Der anschließende Festakt 
mit Aufführungen des Chores und des Mücke-Streichquartetts ist neben 
seinen vielen anderen Aufführungen für Roggendorf-Thenhoven hervor zu 
heben.

8/1964
1973
20.08.1979
August 1982
bemerkenswert ist auch das „Benefiz-Konzert" zu Gunsten der Opfer des 
Brandattentats (n.6.1964) auf die Grundschule in Weiler-Volkhoven. Unter der 
Gesamt-Leitung von Willy Förster führen in Longerich das „Ford-Sinfonie­
orchester" mit den vereinigten Männerchören Longerich und Weiler-Volk­
hoven Werke u.a. von Johann-Strauß, Lortzing und Grieg auf- eine Bühne 
mit über 9o Mitwirkenden.
Mit seinen guten Kontakten zum Ford-Sinfonieorchester, zur Politik und 
Presse kann Förster kurz nach dem schlimmen Attentat entscheidend dazu 
beitragen, Beteiligte und Förderer zu gewinnen, um ein solches Konzert auf 
die Beine zu stellen. Die Bundeswehr stellt ihren Konzert-Kinosaal am 
Standort Longerich zur Verfügung. Ergebnis ist eine hochqualifizierte Auffüh­
rung - ausverkauftes Haus - hochrangige Gäste aus Politik / Wirtschaft und 
Kirche - mit bundesweitem Presse-Echo.
Ehrungen: Ernennung zum Bezirks-Chorleiter, Ernennung zum 
Ehrenchorleiter Deutscher Sängerbund, die Goldene Ehrennadel und die 
Silberne Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes.
40-jähriges Dienst- und Ortsjubiläum
70. Geburtstag: Empfang im Pfarrheim von Roggendorf-Thenhoven, ganz im 
Zeichen der Musik und des Dankes an Willy Förster, der noch immer aktiv 
seinen Beruf ausübt. Besonders die Orts-Vereine ehren ihn für sein großes 
Engagement für die Ortsgemeinschaft, der Spielmannszug des Schützen­
vereins paradiert von der Kirche aus zum „Ständchen" am Pfarrheim.
Herzinfarkt während eines Urlaubs in Winterberg - mitten in der Vorberei­
tung eines im Oktober anstehenden Kirchen-Konzertes in St.Johann-Baptist.
Nach drei-wöchigem Krankenhausaufenthalt im Städt. Krankenhaus 
Winterberg nahezu völlige Genesung. Da erleidet Förster in der Nacht vor 
seiner Abholung aus dem Krankenhaus und Heimfahrt plötzlich einen 
Gehirnschlag, der auf Grund von Vakanzen im Städtischen Krankenhaus 
Winterberg zum Zeitpunkt eines Stadtfestes nicht erkannt und leider erst 
viele Stunden zu spät behandelt wird.
Auf Grund der damit verbundenen Gehirnschädigung erfolgen unangenehme 
und psychisch höchst belastende Aufenthalte in Kliniken - bis hin zu Försters 
fälschlichen Einweisung in die „Geschlossene Neurologische Abteilung" der 
Uni-Klinik Köln.
Die Einweisung erfolgte auf Grund einer schlimmen Fehldiagnose. In Kenntnis 
der Zusammenhänge und um den Vater vor der unpersönlichen Institution zu 
retten, entführt sein Sohn ihn aus der „geschlossenen Anstalt" der Uni-Klinik 
Köln - was zunächst zu erheblichen polizeilichen Konsequenzen führt. Ange­
sichts der gesundheitlichen Verbesserung des Patienten wurde im Polizei­
präsidium jedoch von weiterem abgesehen.

Erst nach wochenlangem Leidensweg, mit teils ungeeigneten ärztlichen 
Behandlungs-methoden in verschiedenen Anstalten wird endlich erkannt, 
dass es sich bei Förster nicht um eine geistige Verwirrung handelt - sondern 
um eine besondere Form einer „Aphrasie". Diese bezieht sich - ohne weitere 
körperliche oder geistige Beeinträchtigungen - ausschließlich auf eine 
Schreib-Sprach -und Verständnisblockade. Im Kern bedeutet dies für ihn 
jedoch eine weitgehende Störung in der Kommunikation mit anderen 
Menschen.
Mit dieser bitteren Klarheit konfrontiert, eröffnet sich für Willy Förster trotz 
der Schwere der Krankheit eine bescheidende positive Überlebensperspek­
tive. Die Ausübung des Musikerberufs und sein Engagement für den Ort ist 
damit jedoch schlagartig beendet.
Das Bewusstsein darum hat ihn immer wieder zu Tränen gerührt und mit 
großer Trauer erfüllt. Nach all den jahrelangen aufopfernden musikalischen 
Aktivitäten ist nun eine „große Stille" in sein Leben eingekehrt.
1986
August 1989
März 1993
3.4.1998
auf Grund der schweren Behinderung erfolgt der Umzug nach Zons, Raabestr.
19, in die Nähe seines Sohnes.
Seine lebenslangen Verdienste um die Musik werden auch hier rasch 
bekannt. Regelmäßig erhält Willy Förster Ehren-Einladungen zu musika­
lischen Aufführungen in Zons und Dormagen, an denen ertrotz seiner 
Behinderung in Begleitung gerne „still" teilnimmt.
Der Kontakt zu seinem geliebten Heimatort Roggendorf-Thenhoven wird 
mit externer Hilfe rege erhalten, was ihn sichtlich mit Freude erfüllt.
Feier zu seinem 80. Geburtstag mit Dankmesse in St. Martinus, Zons, 
musikalische Gestaltung der Messe durch den dortigen Kirchenchor „St. 
Cäcilia". Anschließend, bei strahlendem Sonnenschein, Festkommers mit 
Ehrungen im Haus und Garten des Sohnes in Zons mit über 70 Teilnehmern, 
Teilnahme von Vertretern der Politik, der Kirche und überregionaler 
Musikkultur, der Kirchenchöre Roggendorf-Thenhoven und Zons, des 
Männerchores Köln-Longerich, eines Klaviertrios, des Musik-Zirkels 
Brauweiler und vieler musikalischer Weggefährten.
Behinderung und Krankheit verstärken sich, Aufnahme in das Pflegeheim 
„St. Elisabeth", Köln-Worringen. Seine Geburtstage dort sind immer wieder 
Gelegenheit zum Treff vieler „Ehemaliger".
die Kräfte lassen zusehends nach - still verstirbt er dort im Beisein der 
Familie. Nach dem Trauergottesdienst in der Pfarrkirche St. Johann-Baptist- 
mit musikalischer Gestaltung durch viele Ehemalige - findet die Beisetzung 
auf dem kleinen katholischen Pfarrfriedhof St. Johann Baptist in Roggendorf- 
Thenhoven statt.
Die Presse (Kölner Stadtanzeiger / Rheinischer Anzeiger) konstatiert dies mit entsprech­
enden Artikeln, Titel: „mein Bestreben war, jedem von der Musik zu geben".

August 1998 Das Grabmal wird aufgesetzt. In Anbetracht seiner Verdienste nimmt dessen 
Gestaltung das Thema „Musik" auf - mittels 5 steinerner Orgelpfeifen und 
einer
Boden-Grabplatte mit der Inschrift „requiescat in musica coeli" (Ausführung: 
Davertzhofen).
Das Grabmal findet Aufnahme in die Liste bemerkenswerter Gräber der Stadt 
Köln.
Verfasst auf der Basis von Originalunterlagen, Presseartikeln, Konzertunterlagen und unter Einbezug 
von Zeitzeugen. Mit der chronologischen Zusammenstellung von Abläufen und Ereignissen, wie auch 
der in der Anlage dazu beigefügten Dokumentation, soll ein erster Einblick in das umfangreiche 
Schaffen und Wirken von Willy Förster besonders für seinen Heimatort Köln Roggendorf-Thenhoven 
ermöglicht werden.
Köln im Juni 2020
gez. Ingrid Scheller
Ingrid Scheller - Studienrätin a.D. - studierte Germanistik und Mediävistik an der Universität Köln und Leuven - wohnt und arbeitet in Köln

Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven
ERINNERUNGEN 1909 - 1998
Anlagen: historische Fotos, Presse und Plakate
Historische Fotos
1933 Student Förster an der Orgel Gregorius-Haus Konservatorium, Aachen
1935 St. Johann Baptist historischer Innenraum
1936 junger Organist Förster an der Orgel in St. Johann Baptist
1936* vermutlich Männerchor vor dem Pfarrheim in Thenhoven
1939 Soldat Willy Förster, Köln-Riehl
1950
1952
1953
1954
1954
Festkonzert Kirchchor Cäcilia am 8.1.1950
Konzert MGV Sinnersdorf-Januar 1952
Primizfeier in St. Johann Batist, Kirchchor Cäcilia in der Prozession zur Kirche 
Männerchor Roggendorf- Thenhoven Konzert im „Saal Hesemann"
Fronleichnamsprozession in Roggendorf-Thenhoven, Musikkapelle Eilendorf
1955
1956
1956
1956
Konzert MGV Pulheim , Chor mit Akkordeon-Orchester
Konzert Kirchenchor Cäcilia im „Saal Hesemann"
Konzert Kirchchor Cäcilia im „Saal Hesemann" mit Publikum
Konzert Kirchchor Cäcilia im „Saal Hesemann" mit Blasorchester
1958
1958
1960
1960
auf dem Kirchplatz mit allen Besuchern „ein Loblied sei..." 
der Frauenchor Cäcilia im Konzert „Saal Hesemann" 
Willy Förster an der Orgel in St. Johann Baptist 
Festkonzert MGV Weiler Volkhoven, Chor und Orchester
1962* vermutlich MGV Sinnersdorf mit Kinderchor
1965 Goldhochzeit musikalische Gestaltung in St. Johann Baptist
1966
1966
1969
1969
1969
1973
Nikolausfeier für betagte Bürger, Akkordeon-Orchester im „Saal Hesemann"
Portrait Dirigent Willy Förster (Presse-Foto)
Kirchenchor Cäcilia musikalische Gestaltung einer Goldhochzeit
Kfz-Unfall Pass-Straße Schneizelreuth
Chorkonzert „ 50 Jahre Kirchenchor Cäcilia" im „Saal Hesemann"
40-jähriges Orts- und Dienstjubiläum
1984
1988
1988
Kirchenchor Cäcilia nach Konzert in St.Pankratius (Worringen) mit Ehrendirigent
Kirchenchor Cäcilia 75 Chor-Jubiläum eine Feier im Pfarrheim
Kirchenchor Cäcilia 75 Chor-Jubiläum im Portrait mit Ehrendirigent

Student Willy Förster auf dem Weg zum Examen
Kirchenmusikhochschule Aachen „Gregoriushaus" 1933

Foto: vermutlich 1935
Pfarrkirche St.Johann Baptist, Köln Roggendorf-Thenhoven, erbaut 1866 / Orgelprospekt 1710- 
als Prospektvorsatz an der neuen Marcussen-Orgel (1991) heute noch erhalten. Der historisierende 
Innenraum wurde im letzten Drittel 2O.Jh. umfassend modernisiert, wobei die gesamte Ausstattung, 
Malerei, Altäre, Figuren etc. vollständig entfernt wurden. Anstelle des romanisierenden Bogen- 
Gewölbes wurde zudem eine schlichte Holzdecke eingezogen. In diesem Innenraum erfolgten von 
Willy Förster von 1933 bis 1982 zahlreiche musikalischen Aufführungen.

St. Johann-Baptist 1936
der neue Organist und Chorleiter Willy Förster 
Chordirigat auf der Orgelbühne in St. Johann Baptist Köln Thenhoven-Roggendorf

vor dem Pfarrheim Ltg. Willy Förster (Mitte)
ca. 1936 Männerchor Roggendorf-Thenhoven
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1939 / 1940 Soldat Willy Förster Köln-Riehl Musikzug Batl.317

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FEST-KONZERT 8. Januar 1950 Kirchenchor Cäcilia - Solisten - Musikvereinigung Don
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iSaal Has igendorf-Thenhoven 4

1952 Januar „Konzert MGV Sinnersdorf" - ganz im Zeichen des Karnevals Programm / Ltg. Willy Förster
Willy Förster in der Konzertpause am karnevalistischen Tisch mit Ehefrau und Gästen

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Primizfeier Proz
1953 - Baptiststraße Roggendorf-Thenhoven

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- im Saal Hesemaiin Roggendorf-Thenhoven

1954- auf dem Weg zum Ehrenmal - Sinnersdorfer Straße

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I
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Konzert „Mit Musik und Gesang in den Mai" MGV Pulheim mit Akkordeon-Orchester „Organa" Sürth
14.Mai 1955 mit Dirigent Willy Förster im Saal Herwegen in Pulheim

1
1956 Konzert Kirchchor Cäcilia Festsaal „Hesemann" Leitung: Willy Förster

1956 Konzert Kirchenchor Cäcilia Roggendorf-Thenhoven „Fest-Saal Hesemann"
Ehrengäste Monsignore Alfons Brocki (Mitte), Vocalsolist und Chorleiter Willy Förster (Mitte links)
4
M

1956 „Konzert" Blasorchester und Kirchenchor Roggendorf Thenhoven Saal Hesemann

Chöre und Besucher 
* * ü ft
Singen auf dem
Kirchplatz
.ein Loblied sei dem Herrn*

Köln Roggendorf Thenhoven Dirigent Willy Förster beim Konzert im Festsaal „Hesemann"1958 der Frauenchor

1960 Willy Förster an der Orgel in St.Johann Baptist Köln Roggendorf Thenhoven

Juni 1960 „Festkonzert" 40 Jahre MGV KölnWeiler-Volkoven - mit Chor und Orchester Org./Ltg. Willy Förster

ca. 1962 „Jubiläumskonzert" MGV Sinnersdorf Männerchor mit Kinderchor Org./ Ltg. Willy Förster

1965 MGV Weiler-Volkhoven - musikalische Gestaltung zur Freunde einer Goldhochzeit in St. Johann-Baptist
Abschließendes Ständchen unter dem Glockenturm mit „Morgenrot" v. Pracht/Hoffmann 1878 - ein 
romantischer auch heute noch hochbeliebter Männerchor-Titel (...am kühlenden Morgen, wenn alles noch 
schläft, dann öffnet Allvater...)

1966 Nikolausfeier für betagte Bürger Saal Hesemann Akkordeonorchester Leitung/ Arrangements Willy Förster

Il
Dirigent Willy Förster Chor- und Orchesterleiter
Presse-Porträtaufnahme vor dem „Benefiz Konzert" zu 
Gunsten der Opfer des Brandattentats auf die Grundschule 
Köln-Volkhoven mit dem Ford-Symphonieorchester und 
Männerchören im Jahre 1966

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1969 Kirchenchor mit Dirigent W. Förster (Mitte hinten) und den beiden Jubilaren -
nach der musikalischen Gestaltung der Festmesse „Goldhochzeit Ehepaar Wilhelm Caris" auf dem Kirchplatz St.Johann Baptist

Kölnische Rundschau Sommer 1969:
-W Rräer, Chorleiter irrt Chgarist in ^n-Roggendorf-Thenhciven (.) hatte imlHaiio anen 
Alo-Ufall rrit einer widen bayerischen Kh aif der Fhss Stifte von ferchtesgaden nach Ebd 
Reichenhall C-) in Hhe Gbsthof Schneizelreuth (.) kein Personenschaden (..) er ist wH aif (.) 
das korrmende Kraert in Roggendorf-Thenhoven kan stattfinden"
II

1969 Konzert „50 Jahre Kirchenchor Cäcilia" Festsaal „Hesemann" Leitung: Willy Förster

1973 40-jähriges Orts- und Dienstjubiläum
in Roggendorf-Thenhoven - der Organist und 
Chorleiter ist noch immer unermüdlich aktiv

Pfarrkirche Köln-Worringen1984 Kirchenchor Cäcilia Roggendorf-Thenhoven mit Gast Ehrendirigent Willy Förster

Chor Jubiläum 75 Jahre „Kirchenchor Cäcilia“
November 1988 Pfarrheim Roggendorf Thenhoven - Baptiststrasse
II

Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven
ERINNERUNGEN 1909 - 1998
Anlagen Plakate / Programme (Auszug)
16.11.1947 Konzert „Familienfeier" Cäcilia (Saal Hesemann)
27.06.1948 Patronatsfest „Levitenamt" Cäcilia (St. Johann Baptist)
21.11.1948 Konzert „Festliche Musik" Cäcilia (Saal Hesemann) 
- Titelblatt -
21.11.1948 Konzert „Festliche Musik" Cäcilia (Saal Hesemann) 
- Programm-
8.01.1950 „Konzert" mit Solisten Cäcilia (Saal Hesemann) 
- Titelblatt -
8.01.1950 „Konzert" mit Solisten Cäcilia (Saal Hesemann) 
- Programm -
18.11.1951 Konzert „Cäcilienfest" (Saal Hesemann)
11.01.1953 Konzert „40-jähriges Stiftungsfest" Cäcilia 
(Saal Hesemann) - Titelblatt -
11.01.1953 Konzert „40-jähriges Stiftungsfest" - Programm -
15.11.1953 Konzert „Volksliederabend" Cäcilia (Saal Hesemann)
14.05.1955 Konzert „Mit Gesang und Musik in den Mai" 
MGV Pulheim 1873 und Akkordeon-Orchester 
im Saal Herwegen/Pulheim
20.11.1055 „Konzert zu Gunsten neuer Kirchglocken" 
Cäcilia mit Kinderchor und Blasorchester 
(Saal Hesemann)
17.10.1982 Festmesse „70-jähriges Bestehen Cäcilia) 
in St. Johann Baptist
-nach Konzertvorbereitung plötzliche schwere Erkrankung von Willy 
Förster, sodass diese musikalische Aufführung durch Vertreter erfo/gte-

Kirchenchor „Cäcilia“ Köln-Thenhoven
Chorleitung: Willy Förster
louixuuiiiiiiuiiiuniiiuiiiiiiiiuiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiuinuiiiuiimiiiiiiiiiiiuniiiitiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiHnuiiiiiiiiniiiniuiiiiiuiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiniiiiiiiiiiiiiiiitii imiiiiHiiiiiim.'iiiiiiiiiniiiiiiiiiinnum iiiuntnnumii
FAMILIENFEIER
am 16. November 1947, aus Anlaß des diesjährigen Cäci lien festes, 
im Saale Wwe. Hesemann, Köln - Roggendorf, Beginn 18.30 Uhr.
Solisten: Paul Ullendahl, Tenor 
August Wehrmann, Cello.
1. Chor:
I. TEIL
a. d. Oratorium „Die Schöpfung“ . . . 
a) Die Himmel erzählen
von J. Haydn
2. Tenor: b) Mit Würd’ und Hoheit angetan, Arie
3. Chor:
4. Tenor:
5. Cello:
6. Chor:
7. Tenor:
8. Frauenchor:
a. d. Oper „Der Freischütz"............................. 
a) Gebet
b) Brautlied
c) Jägerchor
d) Max-Arie
Andante.............................................................
Zwei Lönslieder
a) Über die Heide.............................................
b) Rose-Marie.....................................................
a. d. Lieder-Zyklus „Die schöne Müllerin” .
a) Ungeduld
b) Der Neugierige
von C. M. Weber
von K. Becker
. . von Gabriel 
. von Mühlberg 
von Fr. Schubert
9. Cello:
a) So sei gegrüßt..................... 
b) Schifferlied
c) Der Geiger von St. Valten .
Berceuse.....................................
von R. Schumann
10. Chor; Zwei Volksweisen
a) Schön braun Maidelein
b) Sandmännchen . . .
. - von Orth 
. von Godard
. . Volkslied 
. . Volkslied
II. T EI L
Bunte Folge: Allerlei
Man bittet höfl. während des ersten Programmteiles das Rauchen zu unterlassen
FrauName:Helene Sohmitz xxxKhcwxjxiKXX

KIRCHENCHOR "CÄCILIA" KÖLN-THENHOVEN/ROGGENDORF
Feierliches 
(Levitenamt)
Hochamt
am Patronatsfest 
chores "Cäcilia"
27. Juni 1948, unter Mitwirkung des Kirchen- 
Esch.
1
9
An der Orgel: W. Klein
Zur Aussetzung:
S i- c u t v. Palestrina Kirchenchor Thenhovenc e r v u s
Zum Amt:
Missa "Stella
tf (Kirchenchor Esch
f. gern. Chor und Orgel v.P.Gri esbacher(Kirchenchor Thenhoven
m a r i s
Zum Offertorium:
0 salutaris 
Motette f. gern.Chor
h o s t i a
v. W. Förster Kirchenchor Thenhoven
Zum Segen:
Tantum ergo
für gern. Chor u.Orgel
(Kirchenchor Esch 
v. Wiltberger (Kirchenchor Thenhoven
Schluss-Chor:
Lobe den Herrn
für gern. Chor u. Orgel
(Kirchenchor Esch
(Kirchenchor Thenhoven
x xXX X x see
F r e u n d 1. Einladung!
Nach dem Hochamt Zusammenkunft der beiden Kirchenchöre im 
Saale Hesemann . Alle Sangesfreunde des Chores sind
herzl. willkommen.
DER VORSTAND.

Kirdienchor „Cäcilia” Köln-Thenhoven
Musikalische Leitung: Willy Förster
..........................        ni
Festliche Musik
zur
Familienfeier am 21. November 1948 
aus Anlaß des diesjährigen Cäcilienfestes 
im Saale Wwe. Hesemann, Köln-Roggendorf
Beginn 19 co Uhr
Solisten: Jean Moll, Violine
Erika Ossenbrunner, Klavier
Begleitung: Hans Liesemanns
I

-
1. Chor: O bone Jesu
J, TEIL 11. TEH
?. Violine: Romanze in F-Dur
3. Chor: Dir. dir Jehova
4. Klavier: a) Invention Nr. 1 |
b) Praeludium D-Dur I
5. Chor: Aus der Deutschen Messe
a) Eingang
b) Evangelium
6. Violine: Violin-Konzert g-Moll . . . 
(Allegro moderato - Adagio-Allegio)
7. Chor: Gnädig und barmherzig . .
v. Giovanni Pierluigi 
da Palestrina
v. Ludwig v. Beethoven
v. Joh. Sebastian Badr
v. Joh. Sebastian Badr
v. Franz Sdrubert
v. Max Bruch
. . v. Ed. August Grell
PAUSE (10 Min.)
8. Chor: a) Komm Trost der Welt .... v. Christian Lahusen
b) Die Wasserrose v. Niels W. Gade
9. Klavier: aus Opus 105 . . 
aus Etüde Es-Dur
v. Joh. Friedr. Burgmüller
10. Frauenchor: a) Auf dem Wasser . . . . v. Carl Maria v. Weber
b) Schiffcrlied..........................
c) Michel, horda der Seewind
Venetianisdie Volksweise
pfeift ... v. Ridrard Weinwurm
11. Chor: a) Innsbruck, ich muß dich lassen . v. Heinrich Isaac 
b) Feinslieb, du hast mich gfangen v. Joh. Leo Hasler
c) An die Freunde . v. Gerhard Sdrwarz
12. Violine: a) Reverie (auf der G-Saite) . . v. Rob. Schumann-Manen
b) Ave Maria v. Fr. Sdiubert-Wilhelmy
c) Romanza Andaluza . . . . v. Papolo Sarasate
13. Frauendior: a) Letzte Rose . . . 
b) Zwa Sternlan . .
. . Irisdres Volkslied
. . Kärntner Volkslied
14. Chor: Sdilußchor a. d. Oper
„Die Meistersinger von Nürnberg" . v. Richard Wagner 
Ehrt mir die deutschen Meister
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Kirchenchor „Cäcilia“ Köln-Thenhoven
*
am Sonntag, dem 8. Januar 1950, 19 Uhr 
im Saale Wwe. Hesemann, Köln-Roggendorf
Solisten: Lucie Schulz, Trier 
Peter Witsch. Köln
Sopran 
Tenor
Werner Joachim Düring, Bonn Baß 
Alfred Wehrmann. Dormagen Violine
Orchester: Musiker-Vereinigung Dormagen
LEITUNG: WILLY FORSTER
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Dieses Programm berechtigt zum Eintritt!

PROGRAMM
I. Haydn Jos. (1732 — 1809)
Die Himmel erzählen 
für Chor. Terzett und Orchester 
a. d. Oratorium: Die Schöpfung
2. Bach Joh. Seb. (1685 —1750) 
anläßlich der Wiederkehr des 200. Todestages
a) Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen 
Arie für Sopran mit obligater Violine 
a.d.Kantate Nr.36: Schwingt freudig euch empor
b) Jesu, dir sei Dank
Arie für Tenor und Orchester
a. d. Kantate Nr. 142; Uns ist ein Kind geboren
c) Ich will den Namen Gottes loben 
für Chor und Orchester
a. d. Kantate Nr. 142: Uns ist ein Kind geboren
10 Minuten Pause
3. Romberg Andreas (1767—1821)
DAS LIED VON DER GLOCKE
von Friedrich v. Schiller
Oratorium für gemischten Chor. Soli und Orchester
X,
Druck Wegener Dormagen

ftrthtnthorjntilio'1 ßöln-IMoo^^
Sonntag, den 18. November 1951 um 18.30 Uhr im Saale Wwe. Hesemann
unter freundlicher Mitwirkung des
Kirchenchors Esch — Chorleiter: Willy Klein 
Am Klavier: Unsere musizierende Jugend
G esamtleitung: Willy Förster
1. Begrüfjungschor
M. Neumann: Abendfriede am Rhein Kirdienchor K.-Thenhoven
2. Klavier-Solo
a) Diabelli, op. 140: Andante cantabile
b) Beethoven: Für Elise
3. a) Haßler: Nun fanget an
b) Röntgen: Winterleid
4. Klavier-Solo
a) Aus der Schule: Erstes Tänzchen
b) Mozart: Sonate G-Dur, 1. Satz
5. a) Volkslied: Untreue
b) Volkslied: Kommt ein Vogel geflogen
6. Klavier-Solo
a) Blied: Festtags-Walzer
Manfred Sontag, Deli Mauroiicher
Harald Horsch
Kirchenchor Esch
Karl Hein
Deli Mauracher
Kirchenchor K.-Thenhoven
b) Burgmüller, op. 120: Jagd-Etüde
7. a) Mendelssohn - Bartholdy: Die Nachtigall
b) Lemlin: Der Gutzgauch
8. Klavier-Solo
a) v. Weber: Bauerntanz a.d. Oper »Der Freischütz“
b) Lortzing: Holzschuhtanz a.d. Oper „Zar und Zimmermann
Friedel Lederer, Elfriede Thelen 
Agnes Mauradier 
Kirchenchor Esch
Elfriede Thelen
Elfriede Thelen
c) Diabelli, op. 149: Scherzo
9. a) Volkslied: Das Sandmännchen 
b) Volkslied: Schneiders Höllenfahrt
Karl Josef und Agnes Mauradier 
Kirchenchor K.-Thenhoven
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— Anschließend „Gemütliches Beisammensein" —

40. Stiftungsfest
ÖC6
Kirchenchores „Cäcilia
Köln=Roggenöorf-ThenhoDen
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am Sonntag, Öcm 11. Januar 1953 
abends 1830 Uhr im Saale Wroe Hub. Hesemann
Äusführcnöe:
Kirchenchor „Cäcilia" K.=ThenhoDen
M. G. Verein „Cäcilia" Sinneroöorf
la.
Muoihaliöche Leitung: Chormeistcr Willy Förster
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A y/ ' < Jortmij'f/olgp
1. Bach, Joh. S. Ich will den Namen Gottes loben
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1 b i ’ 2. Bach. Joh. S. Dir, Jehova, will ich singen
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3. Mozart. W. A. Ave verum M.G.V. Cäcilia
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4. Schubert. Fr. Evangelium
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A ■( 4'c Festansprache: (Präses des Kirchenchores Dr. Joh. Dörenkamp) 
Jubilaren-Ehrung
6. Lißmann, K. Feiger Gedanken M.G.V. Cäcilia
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7. Oelschläger, M. Abendlied
Drei Laub auf einer lande
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: n,it 8. Lasso, Ori. d.
Hansen. E.
Landsknechtständchen . . M.G.V. Cäcilia
Die Heimat M.G.V. Cäcilia
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9. Weber, C. M. 
Weinwurm
Auf dem Wasser Frauenchor
Michel, horch, der Seewind pfeift . . Frauenchor
10. Weber, C. M. Jägerchor a. d. Oper: Der Freischütz
M.G.V. Cäcilia/Kirchenchor Cäcilia
Anschließend gemütliches Beisammensein
Notiz von Förster Entwurf Besetzung Orchester 
zum Konzert am 11 1 1953 Saal Hesemann
Programm Konzert 11. Januar 1953

Kirchenchor „Cäcilia“ Köln-Thenhoven
Präses: Dr. loh. Dörenkamp
Dirigent: Chormelsler Willy Förster
Volkslieder-Abend
Cäcilien-Fest
Sonntag, den 15. November 1953, abends 6.30 Uhr
im Sade Wwe Hosemann
Solisten:
Ilse Gross ■ Alt
Dieter Antoni ■ Bariton
Herbert Beißel ■ Begleitung
Klemmer, farbira-Drudterii. I'ulbel H
I
I
1
2
3
4
5
6
7
8
9
KONZERTFOLGE
Innsbruck, ich muß dich lassen
Braun Maidelein ..
Feinslieb, du hast mich gfacgen
Wenn ich ein Vöglein wär (Duett)
So wahr die Sonne scheinet (Duett)
Untreue 
dal «msriliy 
Sandmännchen
Acht Zigeunerlieder für eine Altstimme ,
'Rüe.il 2: 'f-lik.fltytl
Kommt ein Vogel gelingen
Schneiders Höllenfahrt
Es dunkelt schon in der Heide
(Tal «muiligl
Archibald Douglas. Ballade für Bariton
Rätsel
Ian un Sriet, Altkölsch Volksleed 
dal unmtigi
letzt kommen die lustigen Tage
Riege, Vöglein (Duett)
Die Gefangene (Duell)
Wasser und Weinen (Duett)
Der Ring (Duett)
Die Mühle im Schwarzwald
PAUSE
Heinr, Iscak 
(USO-1517)
Komponist unbekannt 
(etwa 1 Sri)
H. Leo Hassler 
(1564—1412)
Rob. Schumann
(1BI0—1855)
Rob. Schumann
Friedr. Glück
(nB-ino)
Wiih.Zuccalmaglio
118O3-IS59)
Johs. Brahms 
(liü- tew)
Österreich.Teilweise 
(unbekannt)
Volksweise 
(etwa 1850)
Satz von Willy Förster
Karl Loewe 
(I7M-184S)
Satz von Franz Wildt
Satz vor. Willy Förster
Satz von W. Sendt 
ItlSl
Anton Dvorak 
(1541—1904)
Anton Dvorak
Anton Dvorak
Anton Dvorak
Rich. Eile nh e:g 
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Männerchor 1873
Vorsitzender: K.Kubina
Chorleiter: Chormeister Willy Förster
Bunter Lieder- und Musikabend 
am Samstag, dem 14. Mai 1955 
im Saale Herwegen in Pulheim 
unter freundl. Mitwirkung 
des Akkordeon-Orchesters
ORGANOLA aus Sürth
32 Solisten in einer großen Musikschau 
bekannt durch Südwestfunk und Auslandreisen
3-Stunden-Programm
Einlaß: 20 Uhr
Beginn: 20 30 Uhr
Eintrittspreis: DM 1.50
Kartenvorverkauf ab sofort bei den Mitgliedern.
Es ladet herzlichst ein:
Männerchor 1873 Pulheim

Kfrcfiendior „C A C1 LI A" Koln-Thenhooen
PRÄSES - UR. JOHANN DOR E N KAM P CH OR IF I TUNC.- WILLY FORSTER
1 Sanktue unb Benedictus a. b. Cäcilicnmcffe o. J.V. non Wali 
Chor, Orgel unö Bieter
2 Kinöcrdior: Ape oetum non W. A. Mozart
3 Zroei Hymnen für'Chor unb Blafcr non J.Buh
Aue Anlafi bes bieejähtigen Cacilicnfcltee 
am Sonntag, 20. Noo. 1955 (Totenlonntagl 
17.30 Uhr im Saale Wirte. Hefcniann
4 Blafer=Quartctt: MorgcnlieD non H. Bororosky
5 Kinbctthor: Kein Hälmleinmodiftauf€rben, Saho.W.Gicfcn 
Plalm 36 Komponift unbekannt
6 Chor: Hoth empor non Ä. Curti
JUBILSR = 6H RUNG
zu Gunftcn öcr neuen Kirdicnglodicn
PAUSE
Mitroirkcnbe: Kölner Kinberd/or
Leitung.- Käthe Buee Sthmih
Blälet bet Staatl. Mulikhodildiule, Köln 
7 Chor: Abenbfriebe am Rhein non M. Neumann 
8 Blaicr-Quartet: Ruf unö -Fanfare non G. Rathaue
Begleitung: Heinr. Heinzen
RoberbSthumann'Konletontorium, DüHtlöotf
9 Kinöcrdior: KleinerStern.Cngl.Volksl., Saho.A.Rolcnftcngel 
Nathgebet mit Sopran-Solo Sah non P. Klug
10 Chor: Scheiben muh id/ jcht non bit non J. Dorolanb 
Minnelicb non A. be la Hale 
Jagerlieb non 6. Doerlcmann
H Bla(er=Quartett: Paftell non K. Scatmolin
12 Kinberchor: Vöglein im Tanncnroalb Sah o. H. Lang 
Dae Zeilelein non J. Sthaaf
Mein Vater roar ein Wanbersmann a. P. Moller
klemmet-Pulheim
I

70 Jahre 
Kirchenchor Cäcilia 
Köln -Thenhoven/Roggendorf 
Chorleiter: Willy Förster
Sonntag, den 17. Okt. 1982, lo.oo Uhr
Kirchenchor Cäcilia, K.-Thenhoven/ 
Roggendorf
St. Johannes-Messe, op. 137/11 
H. Lemacher
Programm
6. Juni — 24. Oktober 1982
Jesus meine Freude 
Ich will den Namen 
J. S. Bach
* •
Du bist’s, dem Ruhm und Ehre 
J. Haydn
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x-d-li-a/ftmu-la tu-a/CM-mi-nt/
quasi a-pis ti-bi ar-gu-mot-tt-sa dt-sfrvir’
Cäcll(i+CMm Ofaicrfn+dfcnr tXr+o Rar -t- wfc Um Kou.+
Orgel: Michael Heinrichs 
Leitung: Willy Förster
Anschließend findet im Pfarrheim 
ein Empfang statt
5 1

Willy Förster Organist und Chorleiter in Köln Roggendorf-Thenhoven
ERINNERUNGEN 1909 - 1998
Anlagen Presse Auswahl i.W. Bezug auf das 40-jährige Dienst- und Ortsjubiläum

■
Freitag, den 14 September 1973 / Nr. 37 RHEINISCHER ANZEIGER
Bei ihm durfte das Publikum mitsingen
Willi Förster ist seit 40 Jahren Organist und Leiter des Roggendorfer Kirchenchores
Von Berl Beyer
Roggendori-Ihenhoven Er .st mit vielen 
Großen der Chormusik bekannt. Von Prof. 
Breuer bis Prof. Witsch spricht man von ihm
mil Hochachtung. Doch der Theuhovener Kir- 
chenurganist und ehemalige Chorleiter
bewundern. Freilich machte ihm auch hier wie­
der das Schicksal einen Strich durch die Rech­
nung. Beim Rückzug wurde er in Orcha-Smo- 
lensk lheutige UdSSR) schwer verletzt. Kon-
stanz am Bodensee war Willy Försters nächste 
nicht weniger als 18 Chören, WilM Förster Station. Auch hier zeichnete er sich als Leiter 
blieb immer bescheiden. Er hielt zwar den eines Soldalenchores aus.
ton
WäM Förster
guten Kontakt zu den bekannten Meistern jn die Heimat zurüdegukuhrt, galt es auch für 
seines Fachs, doch stand so recht eigentUch nie Willy Förster neu zu beginnen. Und man er- 
selbst im Rampenlicht der Ollenthchkeit. Seit wartete von ihm auch gleich ein musikalisches 
iu 40 Jahren 1st Willy Förster an der Engagement in allen musikalischen Bei eichen 
Pfarrkirche St. Johann Baptist tatg. nicht nur dos Doppeldories Im Kölner Norden.
nun qi
Der gebürtige Aachener war schon suit jeher Bis hin nach Neuß reichten seine nnisikalisdien 
musikalisch vorbelastet. Doch so recht mochte Aktivitäten. Da gab es vor und nach Aufsichts- 
er nie an eine Laufbahn als Profi-Musiker den- ra iss: tauigen großer Induslr.ekonzerne _ grö- 
ken So beendete er die Oberschule. Dann frei- ßere Festlichkeiten oder es wurde eine Sport­
lich mit den Problemen der Berufswahl kon- lerchrung angereichert. Willy Fünster warde 
frnnrert. entschloß er sich rum Besucht des zum AUround-Musikcr umfunktionieri. So trel- 
Aachener Konservatoriums, wo er auch 1933 Udi konnte er auch seine Kontakte zu den
Gefeiert wurde bei Willy Förster schon 
Montag - der eigentliche Festtag war 
Dienstag — und viele, viele kamen. Schrift 
gratuberte Erzbischof Kardinal Höffner und 
Verband der Katholischen Kirchenangestell 
In seinem schmucken Heim an der Quelling 
s.raöc bedachten den 64-jährigcrv der Pfari 
meinderat, die Frauengameinschaft, die Sd 
zenbruderschaft St Hubertus und last not 1< 
Pastor F anz Kruse mit Gkrkw.r sehen. 1 
natürlich .-eiben sich in die bunte Palette 
vielen Präsente auch Schallplatte® seiner L 
I agskomponisten Bach, Reger und Sdirödi
-----IGjazlorlurBUuduLJia^
&
sein Examen ablegte. Seit jeher waren seine Großen des Business vertiefen. Auf Verazstal- 
Lleblinjsfächer die Gregorianik und der Cho­
ral. So wn es ihm dann auch willkommen, als
ihm zu Ohren kam. daß man in einem für Jin 
noch unbekannten Kölner Vorort einen Kir- 
dicnchorieiter und Organisten suchte.
Die Stelle the er in Ragyeudorf-Tbenhoven 
voriand, war seit Jahren verwaist. Der Kir- 
drenchor präsentierte sich ihm in einem 
schlechten Zustand. Personell unterbesetzt und 
relativ schwach hatte man sich seit Jahren 
durch verschiedene kleine Veranstaltungen
Brille
PU2IG
tragen ?-- 
nicht verzagen
BRI LLEN
u■
fragen!
OPTIK
rugionalcn Charakters gesungen. Willy Förster 
wußte, wo es den Hebel anzusetzen galt. Und 
so erlebte die Roggendorfer-ThenhovcLererlebte die
Institut für ContactlinBen + Hörgeräte 
Docmagen, Kölner Straße 69 - Tel. 20 0T
Chorrnus.k bald eine für csngcweihte Kreise
allerdings wenig jberrasch°n'J.e Renaissance, tungen in Neuß lernte er eine Reihe der So- 
Die unmittelbare Nähe der Kölner City mochte listen des Düsseldoler Opernhauses kennen.
Willy Förster nie missen. Demi her kannte Noch vor dem Krieg bestand der Kirzhenrhor 
er seine Shidien weiter vertiefen. An der Mu- anggdtiieflndi aus Mitgliedern männlidieii Ge- 
sikhochsdrale konnte er nun auch engagierter g^j^ts Willy Forster machte aus hm einen 
seiner stillen I icbe. der Gregorianik. fronen. gKn;5d]lt,n ch0E Dieser Chor gestaltete dann 
Bevor seine Arbeit in Roggendort-Thei.hoven die Primiz Pater Schneiders mit den be- 
allerdlngs erste Früchte trug, machte ihm der freumlclBn Chören ans Esch und Sinnersdorf 
zweite Weltkrieg einen Strich durdi ihe Reth- jn Pfarrkirche des Doppeldorfes. Besonders 
nunq. Dodi Wil.y Förster nutzte die Zeit ge- wertvoll wurde die Erinnerung an diesen Tag 
schickt um Erfahrungen zu sammeln jljr Jubilar durch die Teilnahme des 35
un auch engagierter 
Gregorianik, frönen.
Ais Leiter eines Soldatendiures konnte man Musiker starken Gürzenidi-Orchesiers and das
das Maß seiner Schaffenskraft täglich über die Svmphotiieordiester des Westdeutschen Rund- 
Atherwellea des Soldatensenders Radio Minsk funks. Schmunzelt Willy Förster: .EntlohntAtherwellea des Soldatensenders Radio Minsk funks. Srtimunze’t Willy Förster:
“ haben wir die Musiker mit einem Korb frischer
Erdbeeren. Die heben sich darüber gefreut* 
Für einen Korb Erdbeeren sind diese Musiker 
heute natürlich nicht mehr zu haben.
Der Vollblutmusiker. der 1970 mit der qotde-
nen Nidel des Deutschen Sängerbundes aus-
gezeichnet wurde, bewies seine ausgesprochen 
q_te Nase lür begabte Musiker bei unzah'iqen 
Veranstaltungen, bei denen er für die musika­
lische Organisation verantwortlich zeichnete 
So okeb mm eine- Antf ihrunn im Jahr- 195<J 
deutlich im Gedächtnis haften, bei der Werke 
von Havdn und Bach zur Aufführung gelang­
ten. Solist war der damals noch wenig bc- 
kannle Peter Witsch (Tenor), der mittlerweile 
nicht mehr nur in Insider-Krciscn einen guten 
Ruf genießt.
Auf der Suche, seiner Gemeinde immer etwas 
Neues zu bieten, kam er immer mehr zu der 
Erkenntnis, das Publikum aktiv den Abend 
mitgestalten zu lassen. So auch erstmals am 
18, November 1953 in Zusammenarbeit mit Di­
rektor Dr. Kluseu. dem Leiter des Aidnvs für 
Volksmusik in Bonn. Musiziert wurde natür­
lich auch auf Wohltätigke-.(Veranstaltungen. 
Beispielsweise für die Opfer des Amokläufers 
in Volkhoven, der Schulkinder tötete und ver­
letzte. Mi! von der Partie waren die Solisten 
des Düsseldorfer Opernhauses, die Fcmd-Sym- 
phoniker und einer der von Förster betreuten ; 
Chöre.

I
& (a /? u /v j)
18 Männerchöre dirigiert
Willi Förster 40 Jahre Organist und Chorleiter in Thenhoven
43,
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Thenhoven. „Als Musiker jjJia
war es mein Bestreben,, jedem 
etwas zu gehen." Mit dieser 
Feststellung schließt Willi För­
ster, der am Dienstag 40 Jahre.
1 Organist und Chorleiter in St.
• Johann Baptist in Thenhoven 
war, einen Rückblick auf seineL
bisherige Arbeit ab.
das waren nicht nurJeder _ 
die Kirdienbeaucher derThenho-
vener Pfarrgemeinde, Das wa­
ren fast alle Ortsbewohner, das 
waren .Leute aus den Nachbar­
orten im Kölner Norden, ja, das 
waren deutsche Soldaten In 
Rußland, für. die Förster mit 
. seinem Soldatenchor nm Mins­
ker Sender regelmäßig Chor­
sendungen machte.
Nach vier Jahren des Studi-
ums am Gregoriushaus in
Aachen wurde Förster am 11.
September 1933 als Organist
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und Chorleiter in St. Johann Organist Willi Förster
Baptist in Thenhoven ange­
stellt. ‘ „Mein Steckenpferd im Willi Förster fast, eine selbst- 
Bereich der Kirchenmusik war verständliche Gewohnheit. 18 
die Choral-Literatur", erzählt Männerchören im Bereich des 
er aus der Zeit bis zum Beginn Deutschen Sängerbundes stand 
des Krieges. Die Kirchenmusik er als Chorleiter vor. Und die
Als Förster im Oktober 1945 
wieder mit seiner- musikali­
schen Arbeit begann, waren 
Mannerchöre, kaum möglich. 
Deshalb gründete er in Then­
hoven einen gemischten Chnr. 
1949 gehörte er zu den s* k; 
sten Chören im Kölner Npx-uen.
_ piusikalische Niveau 
Försters reicht von der klössi«
Das
sehen Musik Über die Volksmu­
sik bis zur Unterhaltungsmusik. 
Die Ambitionen Försters reich-
ten. von der Liturgie übßr Hu-
bcrtüs-Abende ider Schützteng»- 
id Karnevalsaf- -Seilschaften und t
rangements, die er zum Teil 
selbst zusammenslellte, über
Volksmusiken bis hin zu Gesel- 
ligkcitsabenden, bei denen er 
auch oft als Begleiter namhaf­
ter Solisten außerhalb Kölns ge„
fragt war._
Wichtig für ihn ist der Kon­
takt mit dem Hörer. Bei der
Volksmusik sicht er eine-bä-
___ _____. Aufgabe darin, 
schwindendes Liedgut zti er-‘
sondere
halten.
darin,
M. K.
Worringen. Eine Diskussion
aber auch damals schon goldene Nadel anläßlich seiner über die kommunale Neuglie- 
in Aspekt seiner musikali- 40jährigen Tätigkeit im Dept- derung steht auf der Tagösord-war i----- ------- —.—„ -------- „ . .
nur ein Aspekt seiner musikali- 40jährigen Tätigkeit im Dept- „
sehen Arbeit Bestand der Kir- sehen Sängerbund erhielt er nung des SPD-Ortsvereins 
chenchor ausschließlich als schon im fahre 1970. „Als Stu- Worringen am heutigen Don- 
Männerchor mit einer Knaben- dent leitete ich bereits zwei, nerstag um 20 Uhr im EVenge- 
schola, so war die Arbeit mit Mannerchöre und ein Blasor- lischen Jugendheim, Hacken­
weitereh Mannerchören für ehester", erzählt er. broicher Straße.
des

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■Enibeeren als Gage
G^rga^Ot Förster fördert viele Chöre>
Von Harald B i s k 6 p meinde Thenhoven kam, fühlte - MQHaMHKJBaBNSHKäMH
Orgelfantasien ■ von Reger
spielt er genauso gern wie ein
Lincke-Potpourri, er &L-. ein
Freund von »großen Apparaten“ 
bei der* musikalischen Beset-
zung, wad seine besondere Hin­
gabe galt schon, yrübrend der
Studienzeit Mänrfi&rchor-Litera-
| tur: Willy Förster (64),’ seit | 
40 Jahren »in Personalunion“
.meiude ThenhoVdii kam, fühlte 
Mri sich durch die Beanspru- 
*' chung in; 9t. Johann Baptist 
nicht amg^lasteL Aus diesem 
Qrtmde wie auc^ aus Cnanziel- 
Idc. Erwägungen übernahm er In 
sezier freien Zeit die Leitung* 
vch Männcrchöjen in der Um- 
insgesamt, so erinnert 
wer •' Jubilar, häben
gqb
sich ir •
Organist, Chorleiter und Küster 
der katholischen Pfarrgemeinde 
SL Johann Baptist in Roggen­
dorf-Thenhoven.
.Auf dem Lande —und Then­
hoven hat ‘etwas von seinem 
dörflichen Charakter bewahrt
muß. man einfach »All- 
nxeintround«-Musiker- Bein", 
Förster, für den die Mitwirkung
bei einem Hubertusaben.d der
Schützen bcsdenschaft ebenso
seüwtivierslÄTKilich »st wie die
pötrozinrünu; öder d 
stens am Cäcilientag.
.orfe-
1$ JvJAhnergesangvereine __ 
Kölner Norden, im Aachener
im
unÄ im Neusser Raum „un-tär 
munter Fuchtel gestanden... ---- -- „ -------- . .
Xnch der Thenhovener Kir- . »
war m diesen Jahres
a Märyrers&min-en be­
schränkt; daneben bestand zur
Gestaltung von ChoraJAmtern 
eine j-Knabe ns cho la.
; In den jitter geschickt
Kis Förster irt November 1939
in*.»das Ersatzbataillon Riehl 
ejfbetufen wur^e. konnte er
Ader nicht verbergen: Am drit­
ten. Tag in Uniform gründete er
Als Förster narh Studien am , Zustimmung seines Chefs, 
- - - J— Mitglied des Kölner„Gregoriushaus“ und am Kon­
servatorium seiner Hcimatsitadt 
Aachen 1933 in die damals 1800 
Pfarrartgehörige zählende Ge-
der des
Männergosangvereins
einen SoldatE
sehen Minsk
war,
Ihor. Im russi- 
eitete er eine
Sendung .Soldaten singen für 
Soldaten“; die von dort aus über 
den Äther geschickt wurde.
Der erste kircheiwiuslkali-
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sehe Höhepunkt für Förster und 
seinen inzwischen auf 80 Mit­
glieder ange wachsens n Chor 
war Anfang der fünfziger Jahre
die Aufführung der »Loretto- 
i, -Messe“' von Goller. Dank guter
.4'9 :' * '*5
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STETS um ein^ „gesunde Mi- • 
schung* zwfschgH spkraler und 
profac^i: Musik bemüht: Willy.
Förster, seit 40 Jahren Organist , 
und. Chorleiter 'in Roggendorf- 
“7”’ Ji xk *•» ■ '•**•*•Thenhoven.
die gemischten Chor und In- • 
strumentalbegleilung verlang­
ten.
Durch die Aufführung deut-
scher- Messen se e der Jubilar
eines der Hauptanliegen des
Konzils in die Tat um, und vor 
einigen Jahren wollten orts­
fremde Kirchenbesucher nach 
einer Beat-Messe Förster nicht 1
gilauben, daß er den Orgelpart 1
sslbst gespielt habe, 
.Ich bin immer mit der Zeit 
mitgegangen und eigenÄloch nie
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einseitig gewesen*, verrät. För- <
Beziehungen konnte Förster . st er, der sich selbst als „volks- 
daau Mitglieder des Gürzenich-,
t .
des Rundfunk-Sinfonie- und des 
Musikhoclischul-Orchesters ge­
winnen,
»Dia Gage“, fügt er schmun-
• zelnd und fast wehleidig hlnzu- 
. ein Körbchen frische Erdbee-
tümlichen Musiker* betrachtet. 
.Zugunsten der brandgeschä­
digten Kinder von Volkhoven“ 
ist 1965 eine Sohailpilätte produ­
ziert worden, auf der mehrere
Männergesangvereine unter
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ren für jeden*. Allmählich
konnte man sich, nachdem Or­
gel und Orgelbühne ausgebaut 
worden waren, an die Einstu­
dierung größerer Werke wage%,
seiner Leitung singen, und 1970 
ist Förster für seine 40jährige 
ChorJeitertätigkeit mit der Gol­
denen Ehrennadel des Deut-
sehen Sängerbundes
zeichnet worden.
ausge­
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Kölnische Rundschau Sommer 1969 :
„Wlly Rinder, Chortater ind Organist in tän-Roggendorf-Thenhoven ü hatte imlHaih einen 
Alo-Ufall rrit einer widen bayerischen KliaJ der FhssSr^e von Berchtesgaden nach Bhd 
Rachenhall ( J in Hhe Gasthof Schneizelneuth (.) kein Personenschaden („) er ist wH aJ (.) 
das kommende Konzert in Roggendorf-Thenhoven kan stattfinden“

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500 Sänger gratulierten herzlich
^^iaimergeaaiijverein „Cäcilia“ fmrtesem 75. Jubelfest
^yiireTl^xf [ip] —• Drei. Tag»‘staid ^er garöe Ort Zeichen eines- und das Diplom des -Deutsi 
Iter MGWfrCädlia" . feierte äglanzvj^^ ■■ 3 —
^5.i--Q0pqrUt*ir das bpdeatelfe.^ai er zurückblickle ata Jahrzehnte segens- 
r^H^n Wltkefis &H Dienste de* deutschen Liedes, äber^tudi im Dienste der t
jäprfyhi® Ge®ö^^ J‘ > , . ♦ ■■- • „„„t
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K^ag<i 
wurden
Willi Otten I ühd Chris Rheinfeffi 
ousgezeLchoBt Eipe besoodöse: .^-
( erfuhr WEiy .Forster' 4ef'hjfl-| 
.geht des Chores, der 25 Jahre' als’ 
Chormeister im Deets-ien Sänger--
gerbundes, Ais. Silberjul
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>. 4^aredo^t':
jSbäKbpzert ein- weTaartp.; Aus'isdner. Hang' , 
bratet1 rtrt'Jbb^ä.ffiUfur jaeinn
.WfflHter? ^ JVoKjrteiäen -ffekiitil ’sowi* Pe'ter.Mz. Heinnüf Ot^ß und
Ä'fihrea^
wn dte-Jubi-
.aus-
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.germeäter Heidt
?; Hbwigäs^.. im. Zeit DfcSWiS,-4er .Vorsitzende } band .tätig ist... - . -
FestsfiRf-sM. das
ueuadsdaitssingen.' Däs." tenii^e 
. _ _______ : jpgae^wetfer .ijöte Ul’Qi^
■^teh JoseJ^Erpenbach, diesem deutsdrsn. ' Beke- gebrtÄt di^ fE’les'tseiL Mit- -
itib^btsk.jüe ßSidEwönsiite. Da^ei .Lied, schon 40 Jahre die Treue-gehal-' .ihren, mcsikaüsdien Qju&wüiisdien 
hob -er ÜE^or,' daß gerade die '.Qe- len Haben, das goidene Ehrenzeichen Proben vortrelEidien Könnens holen.
;ietet®^Kidteöö^ ■•' •-'‘ -■ • * ~ '-i.
in dsH järölfkte^^
•□«der. Förtiarw bedüj&n. Amtstiüi- ’ 
.ffetk^ter Heidt, dankte dan ,C5.cS 
Ijaaern* für die unifisnwilidhe .Arbfeit 
ugd- wünschte not^rvteieJahBEe vegans- ,■ 
reii^n fyßr^ep^ J^aner Löhr • spradhl 
iM ^uf&äge de¥ KiMrageineindg. In 
.SW^rZahl^^ sädi die Ör^i- 
iaateiL-eing^tmdeii, die neben $J«ck’' ■ 
wünsrW ' GeSdiÄike ii‘ . . " 
U^ter,Mitwirkung dfts KöW^i.
f- charts (Leitung. Kiffie Buss-Schmiizh 
derrnit -gtoSBinBeifan bedarht wurde,. 
dem, MGV GlesÄ (Dirigent EUßs . 
Hfiberkamj} sowie- Dora-- Wagner 
TRarfep-und Ger&ud MyS^Grohe 
-als Solisten’ gestaltete siih das' *
ifditsa.
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jHhe&gnzert zu einept von® Erfolg 
Jubilate Worten geehrt ■ , ' =*
•Wik eiw feierlichen . Hödiä^ 
;nnd «get Gedad^MfaeT:-^ - 
hof versäön^teöjsidi die Sänger mft
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ihren Gästen, äim offiziellen .-Fssicktatf - ■ ■ ■ ■ ’ • - ■ _: --: - ■ j.. -•EM MITTELPUNKT DESyUBMUMSPHEJlUCHKETEN des^GV StMerrtörf atÄd «■' 
SamUag ein F^takt. indessen Vertauf das älteste'Mltglied, SangesbruäerHct, &jjä deä.< 
Vertreter des Krelsiängerbandes mit der goUieaea EEreanadet aas jez^dmet wurde. * * . t

Anlage 2 Antwortschreiben

4220 Zeichen

Seite 1/2 
Bürgeramt Innenstadt 
Anregungen und Beschwerden an Rat und 
Bezirksvertretungen  
Bezirksrathaus Innenstadt 
Ludwigstraße 8, 50667 Köln  
www.stadt.koeln 
Auskunft  
Frau 
T: 0221 221-
 geschaeftsstelle-anregungen-
beschwerden@stadt-koeln.de 
Sprechzeiten  
Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr 
und nach Vereinbarung 
Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln 
Herrn 
 
Ihr Schreiben 
Mein Zeichen Datum 
02-1/4 – AZ 55/26 21.05.2026 
Bürgereingabe nach § 24 GO– „Benennung nach Willy Förster im Neubaugebiet 
Roggendorf-Thenhoven“, Aktenzeichen 55/26  
Sehr geehrter Herr       , 
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 02.03.2026. Herzlichen Dank auch, dass Sie der Ge-
schäftsstelle für Anregungen und Beschwerden ein Exemplar der Broschüre zu Herrn 
Willy Förster zur Verfügung gestellt haben. Diese habe ich der zuständigen Stelle in 
digitaler Form zukommen lassen. Ich übersende Ihnen Ihr Exemplar wieder zurück, 
damit Sie es weiterverwenden können. 
Wie ich Ihnen im Rahmen der Eingangsbestätigung mitgeteilt hatte, war vorerst eine 
Stellungnahme bei dem zuständigen Amt für Liegenschaften, Vermessung und Katas-
ter einzuholen. In der mir nun vorliegenden Rückmeldung wird Folgendes mitgeteilt: 
In der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler wurde am 02.09.2025 die Benennung 
von Planstraßen im Baugebiet Südlich Baptiststraße in Köln-Roggendorf/Thenhoven 
einstimmig beschlossen (SessionNet | Benennung von Planstraßen im Baugebiet 
Südlich Baptiststraße). 
Nachträglich eine Straße, ein Weg oder auch ein Platz im genannten Neubaugebiet 
nach dem Bürger Willy Förster zu benennen, ist daher nicht möglich. Alle Planstraßen 
wurden bereits benannt. Dass alle Namen in Zusammenhang mit Vegetation stehen, 
ist auf Basis einer Clusterbildung in einem Neubaugebiet bewusst so gewählt. 
An dieser Stelle ist auch darauf hinzuweisen, dass der Rat der Stadt Köln am 
15.06.2023 den Punkt 3.4 der Benennungsrichtlinien beschlossen hat, in dem es 
heißt, dass zur Förderung der Gendergerechtigkeit Straßen bevorzugt nach Frauen 
und non-binären Personen zu benennen sind, bis Geschlechterparität erreicht ist. 
Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den 
Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der 
einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0.

Seite 2/2 
Ein Änderungsbeschluss der beschlossenen Straßennamen kann ebenfalls nicht ein-
gereicht werden oder beschlossen werden. Es würde sich um eine Umbenennung ei-
ner Straße handeln, da mit der Veröffentlichung des Beschlusses im Amtsblatt der 
Stadt Köln von 24.09.2025 die Rechtskraft der Straßennamen eingetreten ist. Straßen 
werden nur in Ausnahmefällen umbenannt, und zwar nur dann, wenn der Umbenen-
nungsgrund im bisherigen Namen liegt (z.B. späte Kenntnis über negative Aspekte im 
Geschichtsbild) oder aufgrund einer baulichen/verkehrlichen Veränderung (z.B. eine 
Unterbrechung in der Verkehrsführung) eine Umbenennung erforderlich ist. 
Gerne nimmt die Fachverwaltung den Namen Willy Förster in die intern geführte Vor-
schlagsliste auf, um ihn bei einer späteren Straßenbenennung im Ortsteil oder im Be-
zirk aufzugreifen. Eine Aufnahme in die Vorschlagsliste bedeutet jedoch nicht automa-
tisch, dass der Name dann bei einer nächsten Benennung übernommen wird. Zu-
nächst muss vorab eine Geschichtsprüfung der Person durchgeführt werden und die 
in dem zuständigen politischen Gremium beschlossen werden.  
Sollten Sie noch fachliche Fragen haben, können Sie sich gerne unmittelbar wenden 
an das Zentrale Namensarchiv, Frau     , Telefonnummer 0221/221-      oder per E-
Mail: liegenschaften-vermessung-kataster@stadt-koeln.de. 
Ihr Schreiben sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Chorwei-
ler zur Kenntnis weitergegeben. Möchten Sie eine Beratung der Angelegenheit in der 
Bezirksvertretung, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle für Anregungen und Be-
schwerden an Rat und Bezirksvertretung, geschaeftsstelle-anregungen-beschwer-
den@stadt-koeln.de mit.  
Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. 
Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
gez. Dr. Ulrich Höver 
Amtsleiter 
Anlage

Mitteilung BV

912 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1726/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 25.06.2026 
 
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Benennung nach Willy Förster im 
Neubaugebiet Roggendorf-Thenhoven, Aktenzeichen 55/26 
Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Chorweiler hier-
mit zur Kenntnis gegeben. 
 
Hinweis: 
 
Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be-
zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts-
stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. 
 
Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei – auch ohne Vorliegen 
einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und 
einen politischen Beschluss zu fassen. 
 
gez. Dr. Ulrich Höver

Beratungsverlauf (1)

25.06.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1726/2026
Typ
Mitteilung BV
Datum
10.06.2026
Erstellt
10.06.2026 10:36