3948/2019
Bürgereingabe gemäß § 24 GO – Schaffung eines Referates „Stadtgeschichte“ im Kulturamt.
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41 Vorlagen-Nummer 3948/2019 Freigabedatum 14.11.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gemäß § 24 GO – Schaffung eines Referates „Stadtgeschichte„ im Kulturamt. Beschlussorgan Ausschuss für Anregungen und Beschwerden Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden bedankt sich bei dem Petenten für die Bürgerein- gabe gemäß § 24 GO – Schaffung eines Referates „Stadtgeschichte“ im Kulturamt. Weiterhin beschließt der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden die Bürgereingabe nicht wei- ter zu verfolgen. Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 03.12.2019 2 Begründung: Der Petent fordert die Verwaltung auf, die Schaffung eines Referates Stadtgeschichte im Kulturde- zernat bzw. Kulturamt bis Ende 2019 durchzuführen. Er hat seiner Petition eine Unterschriftenliste mit 50 Unterschriften beigefügt. Anders als in der Begründung des Petenten, wird die Förderung der freien Kulturszene im Kulturamt in fünf Referaten betreut. Die Schaffung eines zusätzlichen Referates für Stadtgeschichte im Kultur- amt ist jedoch nicht passend, da sich das Kulturamt der Förderung der vielfältigen freien Kunst- und Kulturszene und ihrer Akteure widmet. Das Themenfeld Stadtgeschichte wird in verschiedenen städti- schen Institutionen und Dienststellen wie dem Historischen Archiv, dem Rheinischen Bildarchiv, dem Kölnischen Stadtmuseum, dem Amt für Denkmalpflege, dem NS-Dokumentationszentrum oder auch dem Hänneschen Theater aus verschiedenen Blickwinkeln behandelt und betreut. Im Zuge der Kulturentwicklungsplanung (KEP) fanden in den Jahren 2017 bis 2018 mehrere Runde Tische zu dem Thema „Gedächtnis der Stadt“ statt. Diese Runden Tische waren in das Gesamtver- fahren zur Fortschreibung der Kulturentwicklungsplanung eingebunden. In den Diskussionen wurden die Vielfalt, aber auch die zahlreichen Anknüpfungspunkte des kulturellen Angebots der städtischen Einrichtungen mit den freien Initiativen und Akteuren deutlich. Der Beteiligungsprozess zur Fort- schreibung des Kulturentwicklungsplans war sehr umfangreich und zeitintensiv. In der im Juli 2019 der Öffentlichkeit vorgestellten Kulturentwicklungsplanung wird im Ergebnis der sehr wichtigen und wertvollen Arbeit der Initiativen und freien Akteure zur Stadtgeschichte im Kapitel „Gedächtnis der Stadt“ Rechnung getragen. Daher war es sinnvoll, diesem Ergebnis nicht durch die Einrichtung eines weiteren Referates im Kulturamt vorzugreifen. Es ist beabsichtigt, das Thema „Gedächtnis der Stadt“ innerhalb o.g. Einrichtungen konkret aufzu- nehmen und ein Konzept zu entwickeln. Weiterhin arbeitet das Historische Archiv daran, sich als Bür- gerarchiv zu öffnen und verstärkt Partizipation zu ermöglichen. Für diese Maßnahmen ist es vorgese- hen, die schon im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung beteiligten Akteure weiterhin als kompe- tente Partner einzubinden. Daher sind die weiteren Entwicklungen zu dem Kapitel „Gedächtnis der Stadt“ in der Kulturentwick- lungsplanung abzuwarten, um einen ganzheitlichen Blick auf dieses zentrale Thema zu ermöglichen und daran erst anknüpfend weitere organisatorische Entscheidungen zu treffen.
Anlage 1 zur Bürgereingabe 394-2019 Referat Stadtgeschichte
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- Frau Oberbürgermeisterin Reker - Rat der Stadt Köln, falls wegen der grundsätzlichen Bedeutung zuständig - Kulturausschuss i - Ausschuss für Anregungen und Beschwerden „Bürgerantrag“, Anregungen und Beschwerden nach $14 Hauptsatzung (824 GO) hier: . Schaffung eines Referat „Stadtgeschichte“ im Kulturamt Hiermit mache ich gemäß $ 14 der Hauptsatzung der Stadt Köln und $ 24 der Gemeindeordnung NRW folgende Anregung: Die Verwaltung wird aufgefordert, die Schaffung eines Referats Stadtgeschichte im Kulturamt bis Ende 2019 durchzuführen. Um die Arbeit der Stadthistoriker für Köln nutzen zu können, wird ein koordinierender Ansprechpartner benötigt. Ein Referat „Stadtgeschichte“ wird also,dringend benötigt. Das Referat „Stadtgeschichte“ nimmt die Aufgaben wahr, das Erscheinungsbild der Stadt Köln im stadthistorischen Bereich zu entwickeln und zu fördern. Seine Funktion liegt in einer profilgerechten Koordination der Kölner Geschichtsszene. Es ist der städtische Ansprechpartner für die Freien, Szene der ehrenamtlich arbeitenden Stadthistoriker und unterstützt die Stadtmuseen in Marketing- und Pressearbeit. Begründung: Während für die Freie Szene der Kunst mit sechs Referaten koordiniert und unterstützt wird, gibt es für die Freie Szene der Stadthistoriker KEINEN Ansprechpartner und somit keine Unterstützung. Welche Möglichkeiten es zur Darstellung der jeweiligen Arbeiten gibt (Presse, Marketing, Räumlichkeiten, usw.) bleiben dem einzelnen Stadthistoriker verborgen. Dementsprechend findet eine öffentliche Geschichtsarbeit nur sehr vereinzelt statt. Die städtischen Institutionen können diese Arbeit nicht übernehmen. Außerdem findet Stadtgeschichte nicht nur in den Kölner Museen und Archiven statt, sondern im gesamten Stadtgebiet. Stadtgeschichte schafft Identität und macht eine Stadt für Tourismus attraktiv, wodurch wiederum Einnahmen erwirtschaftet werden. Das Referat „Stadtgeschichte“ unterstützt die Freie Szene der Kölner Stadthistoriker mit folgenden Aufgabengebiete: - koordiniert und unterstützt die Freie Szene der Stadthistoriker - übernimmt Genehmigungen und berät bei Förderanträgen | - koordiniert historische Kulturpfade ' - bewirbt und koordiniert Veranstaltungen zur Stadtgeschichte - übernimmt stadtintern, regional und überregional die Pressearbeit zu Veranstaltungen der Stadtgeschichte in Bezug auf Marketing & Werbung - entwickelt Konzepte zur Darstellung der Kölner Stadtgeschichte Anforderungsprofil Vollzeitstelle x j , Ausbildung und Erfahrung aus dem Bereich Kulturmanagement für Geschichte oder Tourismus/Werbung (kein Historiker) Die Stelle erfordert folgende Anforderungen - Interesse an Kölner Stadtgeschichte - Kommunikations- und Organisationsgeschick - Erfahrung im Veranstaltungsmanagement - Textsicherheit, Sprach- und Formulierungskompetenz - Ideenreichtum, Engagement & Begeisterungsfähigkeit - Engagement, Eigeninitiative und Teamfähigkeit - Eigenverantwortung, branchenbedingte Flexibilität & Belastbarkeit - Teamfähigkeit & Humor “ Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung Mit freundlichen Grüßen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3948/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 14.11.2019
- Erstellt
- 12.11.2019 14:57