2356/2024
Ehrenamt in Köln stärken: Aktuelle Herausforderungen ermitteln und Hürden für das Engagement abbauen
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Mitteilung Ausschuss
12073 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
OB/OB-1
AN 0202/2024
Vorlagen-Nummer 18.11.2024
2356/2024
Mitteilung
öffentlicher Teil
Gremium Datum
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 18.11.2024
Zusammenfassende Stellungnahme der Verwaltung zum Beschluss des Ausschusses für
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden vom 05.02.2024, AN/0202/2024
„Ehrenamt in Köln stärken: Aktuelle Herausforderungen ermitteln und Hürden für das
Engagement abbauen“
Bedarfe der Kölner Engagementlandschaft
Auf Basis einer Expert*innen-Befragung und -Diskussion u.a. im Kölner Netzwerk Bürgerengage-
ment (KNBE)1 sowie einem Literaturreview wurden folgende Bedarfe, Forderungen und Herausfor-
derungen ermittelt:
- Herausragend übereinstimmend besteht der Wunsch nach einer erhöhten Diversität in der
Engagementlandschaft. Insbesondere wird die Notwendigkeit betont, das Engagement von
Menschen mit Behinderung und internationaler Herkunftsgeschichte sowie aus bildungsfer-
neren und vulnerablen Gruppen zu fördern und einzubeziehen.
- Übereinstimmung besteht weiter in der Forderung nach mehr Motivationsanreizen für eh-
renamtliches Engagement. Dies umfasst die Forderung nach Freistellungsmöglichkeiten im
Job, Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten, Vergünstigungen, Aufwandsentschädigun-
gen (z.B. Fahrtkostenerstattungen) und der Möglichkeit, ehrenamtliches Engagement z.B.
im Studium anerkennen zu lassen.
- Auch die Demokratieförderung durch freiwilliges Engagement wird sowohl in der Wissen-
schaft als auch auf kommunaler Ebene als gesellschaftspolitisch bedeutsam eingestuft.
- Weiterhin wird deutlich, dass zeitintensives Engagement oder Leitungspositionen im Enga-
gement von der Lebensphase und den damit verbundenen Interessen und Aufgaben ab-
hängt.
- Zudem wird die Bedeutung von kurzfristigen, spontanen Projekten und niedrigschwelligem
Engagement offensichtlich. Es wird betont, dass diese Formen des Engagements nicht im
Widerspruch zu langfristigem formellem Engagement stehen, sondern ergänzend wirken.
Es besteht Einigkeit, dass jede Stunde des ehrenamtlichen Engagements zählt.
1 Das Kölner Netzwerk Bürgerengagement (KNBE) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Organisati-
onen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und gemeinwohlorientierten Einrichtungen sowie aktiven
Kölner*innen. Alle Beteiligten arbeiten seit über 20 Jahren ge meinsam und gleichberechtigt an dem über-
geordneten Ziel „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements“ in Köln. Sie bringen dabei ihr Fach-
wissen, ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein, um einen Gewinn sowohl für alle Beteiligten als auch
für das Gemeinwesen zu erreichen.
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- In Köln gibt es ein vielfältiges informelles Engagement. Es ist wichtig, diese Vielfalt anzuer-
kennen und flexible Förderungen anzubieten. Dazu zählen zum Beispiel auch schnellere
Prozesse und gut ausgebildetes Personal.
- Des Weiteren wird der Wunsch nach klaren Strukturen und Prozessen zur Koordination
des Ehrenamts deutlich, gerade auch im informellen Engagement. Hier spiegelt sich die
Bedeutung einer effizienten Koordination des Engagements wider.
- Ehrenamt braucht hauptamtliche Strukturen, die das formelle und informelle Engagement
gut beraten und begleiten können und mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet
sind. Daher wird der Ausbau von hauptamtlichen Unterstützenden, die nachhaltig und
langfristig koordinieren, als wichtiger Faktor für die Stärkung des ehrenamtlichen Engage-
ments genannt.
- Ein gemeinsamer Fokus besteht in der Forderung nach dem Abbau von Bürokratie, lang-
fristiger Mittelbewilligung, nachhaltigen Finanzierungen sowie dem Abbau von Hierarchien
und der Gewinnung von jungen Ehrenamtlichen. Alle befragten Quellen betonen die Be-
deutung dieser Aspekte für eine effektive und nachhaltige Engagementlandschaft.
- Es ist wichtig, dass Ehrenamtskoordination und -management flexibel und offenbleiben,
weil sich der Rahmen von Engagement und Ehrenamt stetig verändert und sich an die Le-
benswirklichkeiten der Menschen anpassen muss.
Insgesamt zeigen die vorliegenden Ergebnisse eine bemerkenswerte Übereinstimmung in ver-
schiedenen Themenfeldern, was auf eine hohe Korrelation und Relevanz der erhobenen Daten
hinweist. Diese Übereinstimmungen legen nahe, dass die aufgeführten Aspekte für eine erfolgrei-
che Förderung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements von großer Bedeutung sind.
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es in Köln mit der Kommunalstelle FABE (Förderung und An-
erkennung Bürgerschaftliches Engagement) u nd dem Verbund der Vermittlungsagenturen KABE
(Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement) seit mehr als 20 Jahren Strukturen gibt, die
das bürgerschaftliche Engagement in Köln mit den interessierten Akteuren*innen weiterentwickeln.
In und mit diesen Strukturen wurden z.B. die Kinder Willkommensbesuche als stadtweites Angebot
oder die bezirkliche Geflüchtetenarbeit konzipiert und in den vergangenen Jahrzehnten umgesetzt.
Darüber hinaus haben die in KABE vertretenen Vermittlungsagenturen Verantwortung im Geflüch-
tetenbereich für jeweils einen Bezirk übernommen, um hier Engagierte, Interessierte, Vereine und
Organisationen zusammenzubringen.
FABE als städtische Ansprechpartnerin und „Lotsin“ in der Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung unterhält ein umf angreiches Unterstützungsangebot für ehrenamtlich Enga-
gierte.
Hilfe in Verwaltungsverfahren und bei unbekannten Zuständigkeiten wird zum einen durch das Bür-
gerbüro aber auch durch die Bürgerdienste / das Bürgertelefon sichergestellt. Die Mitarbeiter*innen
im Bürgerbüro informieren, klären über manchmal recht komplexe Zusammenhänge auf und leiten
die Anregungen und Probleme der Kölner*innen an die Dienststellen weiter. Das Bürgertelefon er-
teilt Auskünfte zu sämtlichen Bereichen der Stadtverwaltung und ist a uch immer wieder Ansprech-
stelle bei vielen Sonderthemen. Für Interessierte, die eine neue ehrenamtliche Unterstützung su-
chen, aber auch für Vereine, die neue ehrenamtliche Projekte auf den Weg bringen möchten, gibt
es bereits eine große Expertise an Wissen rund um das Ehrenamt durch die Kommunalstelle FABE
und die KABE- Vermittlungsagenturen.
Diese sechs Ehrenamtsagenturen sind im Rahmen der Aufgaben für die Information, Beratung und
Vermittlung von Engagierten und Organisationen zuständig. Durch die über 20- jährige Erfahrung
besteht ein guter Überblick über bestehende Engagements, sich wandelnde Trends und Anforde-
rungen an die Organisationen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben werden die Ehrenamtsagenturen von
der Stadt Köln mit einer Summe von derzeit jährlic h insgesamt 221.000 € gefördert. Die Nachbar-
schaftshilfen Kölsch Hätz zusätzlich mit jährlich 50.000 €. Darüber hinaus erhalten die KABE-Agen-
turen eine Projektförderung in Höhe von jährlich insgesamt 100.000 € (siehe Anlage).
Daneben erfahren (potenziell e) Ehrenamtliche aber auch in bewährter Form Unterstützung durch
die Kommunalstelle FABE. Bei vielen Anliegen (zum Beispiel bei Fragen zum Versicherungsschutz ,
zur Ehrenamtskarte oder zu bestimmten Förderprogrammen) wird den Ehrenamtlichen schnell und
unkompliziert geholfen. Diese Anfragen erreichen die Kommunalstelle FABE täglich auch über das
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Bürgertelefon der Stadt Köln. Von hier erfolgen auch Hinweise auf überörtliche Hilfen, wie auf die
Landesservicestelle für Bürgerschaftliches Engagement. Die Kommunalstelle FABE vermittelt auch
an andere Ämter oder zuständige Stellen außerhalb der Stadtverwaltung Köln weiter.
Interessierte, die ein Ehrenamt übernehmen möchten, erhalten von hier weitere Informationen. Dies
sind zum einen Hinweise auf die umfangreiche Engagement-Datenbank der Stadt Köln, in der ge-
zielt nach ehrenamtlichen Tätigkeiten gesucht werden kann und die verknüpft ist mit den KABE -
Agenturen, die neue Angebote regelmäßig einpflegen. Auch städtische ehrenamtliche Einsatzfelder
sind hier zu finden. Zum anderen gibt es eine digitale Ehrenamtsbörse, in der über 100 Vereine
gelistet sind, die ehrenamtliche Unterstützung suchen (siehe www.ehrenamt.koeln). Wünschen Köl-
ner*innen eine persönliche oder telefonische Beratung zu möglichen Einsatzorten, helfen die KABE-
Agenturen gezielt weiter.
In den Stadtbezirken sind die Bürgerämter aufgrund ihrer Präsenz im Bezirk oft erste Anlaufstelle
für ehrenamtlich Engagierte. Dort wird deutlich, dass der Unterstützungsbedarf für das Ehrenamt
aufgrund stetig wachsender Hürden und Auflagen für die ehrenamtliche Arbeit und die Durchführung
von Aktionen, Veranstaltungen und Stadtteilfesten etc. sowohl finanziell als auch organisatorisch
zunimmt.
Möglicher Ausbau auf Bezirksebene: Sinnvoll könnte daher ein/e bezirkliche Ansprechpartner*in für
Initiativen und Einzelpersonen als Erstberatung sein. Für neue Interessierte an der Übernahme ei-
nes Ehrenamtes oder auch für bestehende Vereine, die erstmals ein größeres Projekt stemmen
wollen, könnte eine solche Funktion Beratung, Tipps und Vernetzung bieten.
Zusätzlich denkbar wäre die Unterstützung der ehrenamtlichen Bezirksbürgermeister*innen z.B. bei
Bürgersprechstunden, die Koordination von bezirksweit en Projekten wie z. B. „Kölle Putzmunter“
und Veranstaltungen oder die Unterstützung/Beratung von örtlichen Netzwerken in der Sozialraum-
koordination.
Mit den aktuell vorhandenen Ressourcen können die Aufgaben im oben beschriebenen Umfang
nicht wahrgenommen werden. Zusätzliche Ressourcen stehen im Haushalt 2024 und voraussicht-
lich auch in den Folgejahren nicht zur Verfügung.
Auch KABE kann bei dem aktuellen Förderumfang nicht alle Zielgruppen erreichen und Organisati-
onsberatung für die Vereine und eine la ngfristige und vertiefte Begleitung (die insbesondere bei
vulnerablen Personengruppen erforderlich ist) leisten. Um diesen Herausforderungen zu begegnen,
bedarf es einer gezielten Gewinnung, Beratung und Bindung bisher nicht erreichter Bevölkerungs-
gruppen, der Stärkung von Vereinen durch Organisationsberatung und der langfristigen Begleitung
von Ehrenamtlichen. Eine Erweiterung der KABE-Agenturen auf der bezirklichen Ebene könnte eine
ganzheitliche Beratung und Unterstützung gewährleisten und dazu beitragen, die Engagementland-
schaft kontinuierlich weiterzuentwickeln, um allen Bürger*innen die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe
zu bieten.
Eine Aufstockung der Fördermittel für die KABE-Agenturen ist im Haushalt 2024 und voraussichtlich
auch in den Folgejahren n icht umsetzbar.
Übersicht über alle Förderprogramme bzw. -budgets
Um einen Überblick über stadtinterne Förderprogramme zu erhalten, wurden die zuständigen Ämter
der Stadtverwaltung kontaktiert. Die Antworten sind in einer Excel -Tabelle zusammengefasst und
finden sich in der Anlage. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Bezirksorientierte Mitteln: Diese Mittel in Höhe von aktuell 4.900 € je Bezirk im Haushaltsjahr 2024
werden fast ausschließlich von der jeweiligen Bezirksvertretung per Beschluss vergeben.
Darüber hinaus stehen den Bezirksvertretungen im Jahr 2024 insgesamt 1.417.800 € (rechnerisch
also im Schnitt 157.533 € pro Bezirk (die tatsächliche Aufteilung orientiert sich an der Einwohner-
zahl) an bezirksorientierten Mitteln zur Verfügung, über deren Verwendungszweck sie entscheiden
können. Auch wenn ein großer Teil der Mittel in vielen Fällen ehrenamtlich organisierten Einrichtun-
gen/Vereinen zukommt, ist dies nicht vorgegeben und kann auch nicht im Vorgriff zukünftiger Be-
schlüsse an dieser Stelle kalkuliert werden. Verwendungszwecke sind beispielsweise Kinder - und
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Jugendarbeit, Sport, Umwelt und Stadtgestaltung, Sozial -, Integrations- und Seniorenpolitik, Kultur
sowie Heimat- und Brauchtumspflege. Die Bezirksvertretungen haben jeweils Förde rrichtlinien für
die Vergabe der bezirksorientierten Mittel verabschiedet. Die verwaltungsmäßige Abwicklung dieser
Mittel läuft über die Geschäftsführungen der Bezirksvertretungen.
Gez. Reker
Anlage 1 - Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt
27430 Zeichen
Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Dezernat der Oberbürgermeisterin Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE), institutionelle Förderung Förderung von Vermittlungsagenturen für deren Beratungen ehrenamtlich Interessierter Dezernat der Oberbürger- meisterin, Kommunalstelle FABE Ratsbeschluss unbefristet 221.670 Euro 36.945 Euro KABE Vermittlungsagenturen festgelegt entfällt ja regelmäßiger Austausch ohne, da geschlossener Adressatenkreis Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz Förderung der Vermittlungsagentur Kölsch Hätz Dezernat der Oberbürger- meisterin, Kommunalstelle FABE Beschluss Finanzaus- schuss mittelfristig 50.000 Euro 50.000 Euro Kölsch Hätz Nachbarschaftshilfen festgelegt entfällt ja regelmäßiger Austausch ohne, da geschlossener Adressatenkreis Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE), institutionelle Förderung Projektförderung des bürgerschaftlichen Engagements Dezernat der Oberbürger- meisterin, Kommunalstelle FABE Beschluss Finanzaus- schuss unbefristet 100.000 Euro 16.666,66 Euro KABE Vermittlungsagenturen festgelegt entfällt ja regelmäßiger Austausch ohne, da geschlossener Adressatenkreis 2000x1000 Euro für das Engagement Kleinstförderprogramm, das die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement verbessern soll Dezernat der Oberbürger- meisterin, Kommunalstelle FABE Landesmittel jährliche Entscheidun g des Landes 103.000 Euro 1.000 Euro ehrenamtlich tätige Vereine/Organisatione n, die eine bestimmte Maßnahme durchführen offen städtische Internetseite, Pressemitteil ung, Info über eigenen Verteilerkreis nein, nur FAQ´s des Landes FABE bietet jederzeit telefonische + persönliche Beratung www.ehrenamt.k oeln Förderprogramm Förderung der politischen Partizipation in Köln Dezernat der Oberbürger- meisterin, Büro für Öffentlchkeitsbet eiligung Ratsbeschluss derzeit 2 Jahre: 2021+2022, 2023+2024, aktuell institutionell e Förderung der KFA für 5 Jahre geplant 60.000 Euro pro Jahr 60.000 Euro pro Jahr Akteur*innen aus den Bereichen Bürger*innenbeteiligun g und Bürger*innenengagem ent, aus dem Bereich sozialer, soziokultureller oder damit verbundener Arbeit und Angebote (wie zB. Politische Bildung) offen städtische Internetseite, Beteiligungsp ortal, Info über eigenen Verteilerkreis ja Beratung durch das Büro für Öffentlichkeitsbe teiligung 2.- forderprogramm- forderung-der- politischen- partizipation- koln_bf.pdf (meinungfuer.ko eln) Seite 1 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Umsetzung der Mindeststandards zur „Standortübergreifenden Unterstützung der ehrenamtlichen Geflüchtetenarbeit" hier: Maßnahmenpaket zur Stärkung der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten: -Ehrenamts- koordination, - administrative Unterstützung von Willkommensinitiativen bzw. ehrenamtlichen Vereinen - WIKU- Internetplattform "Willkommenskultur in Köln" Amt für Integration und Vielfalt Ratsbeschluss 31.12.2024 Ehrenamtskoordin ation: 1.225.414 Euro, administrative Unterstützung: 70.000 Euro, WIKU-Plattform: 12.000 Euro Personalkosten für bis zu 10h/Woche bei administrativer Unterstützung, d.h. maximal 8.580,77 Euro Die administrative Unterstützung steht ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen offen, die schwerpunktmäßig in der Geflüchtetenhilfe aktiv sind festgelegt, offen bei Administrativer Unterstützung von ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen Internet, Information über Netzwerke ja, für die adminis- trative Unter- stützung Internet; Die Abteilung Wohnen, Teilhabe , Ehrenamt des Amtes bietet jederzeit Beratung an KI-koeln.de KOMM AN NRW - Programmteil II Förderung des ehrenamtlichen Engagement bei der Integration von Geflüchteten und neueingewanderten Menschen in den Kommunen Amt für Integration und Vielfalt Landesmittel / Ratsbeschluss Landesprog ramm: unbefristet, Versteti- gung ab 2025, muss noch vom Rat be- schlossen werden 387.500 Euro Förderrichtlinie gibt keinen maximal möglichen Betrag vor Organisationen beziehungsweise Vereine (sogenannte Drittempfänger*innen), die sich ehrenamtlich für geflüchtete und neueingewanderte Menschen engagieren (zum Beispiel Willkommensinitiativen , Interkulturelle Zentren, Migrant*innen organisationen, Träger der freien Wohl fahrtspflege, sonstige freie Träger, Religionsgemeinschaft en, Sport und Kulturvereine offen Internet, Information über Netzwerke Förderrichtlini e des Landes Internet; Die Abteilung Wohnen, Teilhabe , Ehrenamt des Amtes bietet jederzeit Beratung an KOMM-AN NRW » KI Köln (ki- koeln.de) LSBTI-Förderprogramm zur Förderung von Projekten zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung im Bereich LSBTI Unterstützung von Projekten Dritter zur Gewaltprävention und zum Abbau von Diskriminierung im Bereich LSBTI Amt für Integration und Vielfalt Ratsbeschluss derzeit bis 31.12.2024 70.000 Euro 7.000 Euro Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Vereine, Intitiativen, Gruppen und Schulen sowie gGmbHs offen Internet, Information über Netzwerke ja Internet; Die Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtli che Menschen des Amtes bietet jederzeit Beratung an Stadt Köln Seite (www.stadt- koeln.de/artikel/7 2213/index.html) Seite 2 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Interkulturelle Zentren Köln Förderung von mehrsprachigen Begegnungs- u. Beratungseinrichtungen in allen neun Stadtbezirken, mit dem Ziel, den demokratischen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft durch Angebote aus den Bereichen Bildung, Empowerment, Integration, Kultur zu stärken. Amt für Integration und Vielfalt Ratsbeschluss, Förderrichtlinie + jährlich aktueller Beschluss vom Integrationsrat analog Ratsbe- schluss zur Haushalts- satzung bis 31.12.2024 772.000 Euro 24.289 Euro, für "größere" Zentren Einrichtungen von Wohlfahrtsverbänden, anderen eingetragenen Vereinen, Religionsgemein- schaften, Weltanschauungsgem einschaften u.ä., die einem Wohlfahrtsverband angehören, oder von sonstigen Vereinigungen und Organisationen betrieben werden, deren Gemeinnützigkeit vom Finanzamt anerkannt ist. festgelegt für anerkannte Zentren, Richtlinie zur Anerkennung eines Interkultur- ellen Zentrums ist offen Internet, Information über Netzwerke ja Internet; Die Abteilung Wohnen, Teilhabe , Ehrenamt des Amtes bietet jederzeit Beratung an ki-koeln.de sea eye e.V. Finanzielle Förderung von von sea eye e.V., Lokalgruppe Köln mit seiner Aktion „Köln rettet!“ Amt für Integration und Vielfalt Beschluss des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren 2022-2024 10.000 Euro 10.000 Euro sea eye e.V. festgelegt entällt entällt entällt entällt Integrationsangebote des Interkulturellen Dienstest (IKD) für Familien mit Migrationsgeschichte, v.a. für geflüchtete Familien Projektförderung in Kooperation mit freien Trägern, um Menschen mit internationaler Famili engeschichte, Eingewanderten und Geflüchteten einen diskriminierungsfreien und gleichbe rechtigten Zugang zu allen relevanten Bereichen der Gesellschaft zu ermöglichen Amt für Integration und Vielfalt Ratsbeschluss unbefristet 495.000 Euro Förderrichtlinie gibt keinen maximal möglichen Betrag vor Anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, Interkulturelle Zentren, gemeinnützige Vereine sowie qualifizierte Fachleute offen Internet, Information über Netzwerke des IKD ja, Förder- grund- sätze des IKD Internet, Der Interkulturelle Dienst des Amtes bietet jederzeit Beratung an KI-koeln.de Seite 3 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Integrationslots*innen- projekt Aktive Unterstützung von insbesondere neu zugewanderten Menschen mit geringen Deutschkenntnissen in ihrem Integrationsprozess durch Information und Begleitung durch ehrenamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen Amt für Integration und Vielfalt Ratsbeschluss Das Projekt erhält eine jährliche finanzielle Unterstützu ng aus städtischen Haushaltsmi tteln. Ein Projekt- ende ist nicht vorgesehen. 33.000 Euro Jährlich werden die zur Verfügung stehenden 33.000 Euro zu gleichen Teilen an die 5 beteiligten Integrationsagenturen ausgezahlt, d.h. jeweils 6.600 Euro pro Träger.Von diesem Betrag zahlten sie mindestens 70 % als Aufwandsentschädigu ng an die Lotsinnen und Lotsen für deren konkrete Einsätze. Die Prozesssteuerung erfolgt durch eine hauptamtliche Fachkraft, eingesetzt von der jeweiligen Integrationsagentur. Projektpartner sind die Kölner Integrationsagenturen: -Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V. -Caritasverband für die Stadt Köln e.V. -Inhaus e.V -Synagogen- Gemeinde Köln -Bürgerzentrum Vingst – Vingster Treff Pojektpartner sind festgelegt entällt ja Amt bietet jederzeit Beratung an Kölner Integrationslots*i nnen » KI Köln (ki-koeln.de) Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern" Das Programm fördert und unterstützt Vereine, Initiativen und Projekte, die in verschiedenen Handlungsfeldern Themen (tradierte geschlechtsspezifische Rollenzuweisungen, gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen oder Gewalt und Diskriminierung) aufgreifen und die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadtgesellschaft voranbringen. Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Ausschuss für die Gleich-stellung von Frauen und Männern 2022, 2023- 2024 100.000 Euro 15.000 Euro Vereine, Initiativen und Projekte offen Homepage, Pressearbeit, Netzwerke, Verteiler ja, die RL zum Förderprogra mm Das Amt bietet telefonische Beratung an https://www.stadt- koeln.de/artikel/7 2633/index.html Seite 4 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Fördertopf "Kommunale Entwicklungszusammenar beit" Unterstützung der Zivilgesellschaft in ihrer Bemühung, die Kölner Bevölkerung für globale Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit zu sensibilisieren Amt der Oberbürgermeist erin, Büro für Europa und Internationales Rats-beschlüsse (allerdings ist die jährliche Summe nicht per Ratsbechluss festgelegt, sondern wird im AVR beschlossen) unbefristet 80.000 Euro 6.000 Euro entwicklungspolitisch interessierte Vereine, Schulen und Hochschulen mit Sitz in Köln offen Mail-Verteiler "Netzwerk Eine-Welt Stadt Köln", Internet, ab 2025 mit Pressemit- teilung Förderrichtlini e im Internet veröffentlicht telefonische Beratung, Beratung per Mail. Im Einzelfall auch persönliche Beratung https://www.stadt- koeln.de/artikel/0 5580/index.html Fördertopf "Städtepartnerschaften gestalten" Förderung der Kölner Städtepartnerschaften auf zivilgesellschaftlicher Ebene Amt der Oberbürgermeist erin, Büro für Europa und Internationales Rats-beschlüsse (allerdings ist die jährliche Summe nicht per Rats-beschluss festgelegt, sondern wird im AVR beschlossen) unbefristet 180.000 Euro 6.000 Euro Städteparnterschaftsv ereine, weitere Vereine in Köln, die Projekte im Rahmen der Städtepartner-schaften durchführen offen, wobei die Städtepartnerscha ftsvereine immer dabei sind. Mailverteiler Städtepartner schaftsverein e, Internet, ab 2025 auch Pressemit- teilung Förderrichtlini e im Internet veröffentlicht telefonische Beratung, Beratung per Mail. Im Einzelfall auch persönliche Beratung https://www.stadt- koeln.de/artikel/0 5566/index.html Dezernat I - Allgemeine Verwaltung und Ordnung Zuschüsse Bürgervereine Förderung von Bürgervereinen Bürgerämter 1-9 Rats-beschluss, Vergabe durch BV jährlich 2.857,57 Euro je Bürgeramt Bürger-vereine festgelegt, Entscheidung BV Förderrichtlini e BOM telefonische Beratung, Beratung per Mail. Im Einzelfall auch persönliche Beratung Informationen auf den jeweiligen Internetseiten der Bezirksvertretun gen Ehrenamt und Klimaschutz Förderung Klimaschutzmaßnahme n Bürgerämter 1-9 Ratsbeschluss, Vergabe durch BV jährlich? 10.000 Euro je Bürgeramt Aktive für Ehrenamt Klimaschutz offen, Entscheidung BV Förderrichtlini e BOM telefonische Beratung, Beratung per Mail. Im Einzelfall auch persönliche Beratung Informationen auf den jeweiligen Internetseiten der Bezirksvertretun gen Veedelszüge Förderung der Veedelszüge Bürgerämter 1-9 Rats-beschluss, Vergabe durch BV 2024 10.000 Euro je Bürgeramt wird durch die BV festgelegt Organisatoren der Veedelszüge festgelegt, Entscheidung BV unterschiedlic h telefonische Beratung, Beratung per Mail. Im Einzelfall auch persönliche Beratung Informationen auf den jeweiligen Internetseiten der Bezirksvertretun gen Seite 5 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Werbung,Öff-Pressearbeit Mittel der Bürgerämter zur Unterstützung und Förderung der Ehrenamtlichen Arbeit im Bezirk Bürgerämter 1-9 HPL jährlich 4.905 Euro je Bürgeramt Ehrenamtlich Aktive im Bezirk wie z. B. Bürgervereine, ehrenamtliche Sozialraumakteure z. B. für Stadtteilfeste etc. Entscheidung Bürgeramt nein Bezirksorientierte Mittel Zuschüsse zu Projekten und Aktivitäten im Stadtbezrik Bürgerämter 1-9 Vergabe durch Bezirks- vertretung jährlich 1.417.800 Euro aufgeteilt auf neun Bürgerämter, orientiert an Einwohnerzahl wird durch die BV entschieden unbestimmt und nicht ausschließlich ehrenamtlich organisierte Einrichtungen. Verwendungs-zwecke oft Kinder- und Jugendarbeit, Sport, Umwelt und Stadtge-staltung, Sozial-, Integrations- und Seniorenpolitik, Kultur sowie Heimat- und Brauchtums-pflege offen Internet die einzelnen Bezirke haben eigene Förderrichtlini en telefonische Beratung, Beratung per Mail. Im Einzelfall auch persönliche Beratung Informationen auf den jeweiligen Internetseiten der Bezirksvertretun gen Seite 6 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Bleibeperspektive in Köln Gefördert wird die programmbezogene Betreuung und Beratung von Geduldeten, die auf besondere, passgenaue Hilfestellungen angewiesen sind, um die geforderten gesetzlichen Kriterien eines Bleiberechts zu erfüllen. Ausländeramt Ratsbeschluss 31.12.2025 396.000 Euro Zuwendungsempfänge r sind vier Träger aus der unabhängigen Flüchtlingsberatung: Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Diakonisches Werk Köln und Region e.V., Kölner Flüchtlingsrat e.V., Rom e.V. festgelegt entfällt ja ohne, da geschlossener Adressatenkreis Dezernat IV für Bildung, Jugend und Sport Spielplatz-Patenschaften Lebendige, gepflegte Spielplätze, Verankerung der Spielplätze als Treffpunkt der Kinder und Jugendlichen, aber auch von Jung und Alt im Stadtviertel, Verringerung von Vandalismus und Verschmutzung durch Verantwortlichkeit der Anwohner*innen, Mängeln Amt für Kinder, Jugend und Familie- Kinderinteressen Geschäft der lfd Verwaltung unbefristet kein Förderetat verfügbar, für die Spielplatzpat*inne n werden aus Konsumtivmitteln des Amtes 51 Arbeitmaterialien, Fahrkarten und kleinere Geldbeträge auf Antrag ausgezahlt, sowie zweimal jährlich Dankeschön- Veranstaltungen als Geste der Wertschätzung durchgeführt, Kostenlose Teilnahme für Spielplatz- Pat*innen an Seminaren, Konferenzen und Fachtagen. maximal 250 Euro auf Antrag zur Durchführung von Spielplatz-Festen, für die Beschaffung von Spiel-materialien sowie Getränken und Gebäck , kostenlose Bereitstellung von Reinigungsmaterialien wie Papierzangen, Müllsäcken, Handschuhen, Besen, Harken, weiterhin kostenlose Ausleihe des Spieleanhängers der Jugendhilfe für den Tag der jeweiligen Veranstaltung sowie von Button-Maschine, Schmink- und Bastelangeboten ehrenamtlich tätige Anwohner*innen, teilweise Vereine, Elterngruppen etc, die für einen bestimmten Spielplatz Verantwortung übernehmen wollen offen städtische Internetseite, Info über eigenen Verteilerkreis ja telefonische Beratung, Informations- bereitstellung, nach Anerkennung der Patenschaft (nach Vorlage des erweiterten Führungszeugni sses) regelmäßiger Austausch, Unterstützung bei der Beantragung ordnungsbehördl . Erlaubnisse die für Veranstaltungen auf öffentl. Spielplätzen benötigt wird https://www.stadt- koeln.de/mediaa sset/content/pdf5 1/spielplatzpaten. pdf Seite 7 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung von Sport und Bewegung Hauptzielsetzung der Förderung ist die Schaffung von Zugangsmöglichkeiten und Sicherstellung einer dauerhaften Ausübung vielfältiger Sportarten für alle. Primäre Zielgruppe sind die Kölner Sportvereine. Sportamt Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung von Sport und Bewegung unbefristet variiert je nach Haushalt je nach Förderprogramm unterschiedlich Primär: Sportvereine festgelegt siehe Richtlinie Kontaktaufnahm e der Ansprechpartner *innen https://www.stadt- koeln.de/leben-in- koeln/freizeit- natur- sport/sportstadt/ Dezernat V für Soziales, Gesundheit und Wohnen Förderprogramm "Dritte Orte" Mit dem Förderprogramm "Dritte Orte" haben eingetragene Vereine in Köln die Möglichkeit, niedrigschwellige Bildungs-, Beratungs- und Freizeitangebote zu schaffen (Begegnungsräume). Inzwischen konnten damit viele eingetragene Vereine Begegnungsräume im ganzen Stadtgebiet etablieren. Bürgerhäuser/ Bürgerzentren Ratsbeschluss: Im Mai 2021 hatte der Rat der Stadt Köln das Förderprogramm Dritte Orte beschlossen. Im Sommer 2022 wurde eine Änderung des Förderprogramms Dritte Orte eschlossen, mit dem Ziel von kleinteiligeren Förderungen durch eine Schwerpunktsetzung auf kleine Vereine und eine Reduzierung der jeweiligen Fördersumme auf maximal 25.000 Euro pro Jahr. bis 31.12.2024 Die weitere Laufzeit ist abhängig von der Haushaltssit uation der Stadt Köln und den Haushaltsbe ratungen 2025 ff. 800.000 Euro 25.000 Euro eingetragene Vereine in Köln festgelegt auf eingetragene Vereine in Köln, aber offen für ALLE eingetragenen Vereine, die Dritte Orte (Begegnungsräum e) in Köln schaffen wollen Veröffentlichu ng des Förderprogra mms über Internetseite der Stadt Köln und durch jährliche Aufrufe über die Presse ja, es gibt ein Förderpgrogr amm, welches der Rat der Stadt Köln beschlossen hat Beratung durch Bürgerhäuser/ Bürgerzentren (telefonisch, per Mail sowie bei Bedarf auch durch persönliche Vorsprache) getfile.asp (stadt- koeln.de) Förderprogramm für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten Förderung für Projekte Dritter zur Gewaltprävention und Stärkung von integrativen Angeboten für in städtischen Unterbringungseinrichtu ngen lebende Geflüchtete Amt für Wohnungswesen , Wohnraumversor gung Ratsbeschluss 12 Monate ab Kalenderjah r 2024 180.000 Euro einmalig 36.000 Euro juristische Personen und Vereine, Initiativen , Gruppen, Verbände der freien Wohlfahrts- pflege sowie gGmbHs, die sich Gewaltprävention, Teilhabe- und Integrationsarbeit zur Aufgabe gemacht haben offen städtische Internetseite, Pressemitteil ung, Info über eigenen Verteilerkreis ja Die Abteilung Wohnraumverso rgung bietet jederzeit Beratung an Förderprogramm für Projekte zur Gewaltprävention und Stärkung integrativer Angebote für Geflüchtete - Stadt Köln (stadt- koeln.de) Seite 8 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Bürgerbeteiligung und Aktivierung Es sollen die aus Sicht der Bürger*innen benannten Herausforderungen für die Verbesserung der Lebensbedingungen und Teilhabechancen dokumentiert und in die weiteren Beratungen und Planungsprozesse im jeweiligen Sozialraumgebiet eingebracht werden. Dezernat für Soziales, Gesundheit und Wohnen - Sozialplanung / Sozialberichterst attung Ratsbeschluss unbefristet 77.500 Euro --- Antragsberechtigt sind juristische Personen, die Erfahrungen und methodische Kompetenz in vergleichbaren Bürgerbeteiligungs- und/oder –aktivierungsmaßnah men beziehungsweise Projekten vorweisen können und über qualifiziertes Fachpersonal verfügen beziehungsweise fachlich qualifiziert sind. Antragsberechtigt sind juristische Personen, die Erfahrungen und methodische Kompetenz in vergleichbaren Bürgerbeteiligungs- und/oder –aktivierungsmaß nahmen beziehungsweise Projekten vorweisen können und über qualifiziertes Fachpersonal verfügen beziehungsweise fachlich qualifiziert sind. im Förderprogra mm beschrieben durch regelmäßigen intensiven Austausch zwischen den Antragsteller*inn en und Dezernat für Soziales, Gesundheit und Wohnen - Sozialplanung / Sozialberichterst attung der Internetauftritt wird aktuell aktualisiert, ebenso erfolgt eine Einbingung in den Förderwegweiser Dezernat VIII für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften Tag des guten Lebens Den lokalen Kölner Akteur*innen wird am Veranstaltungstag eine Bühne, bzw ein Rahmen geboten, um Impulse für eine nachhaltige Stadtentwicklung und Umwelt- / Klimaziele und ihre weiteren Themen zu präsentieren Koordinationsstel le Klimaschutz Ratsbeschluss 2024 60.000 Euro Bürger*innen, Vereine und Institutionen offen Agora Köln vergleiche Ratsbeschlus s regelmäßiger Austausch https://tagdesgut enlebens.koeln/ Seite 9 Ämterabfrage Förderprogramme Ehrenamt Förderprogramm/ Fördermaßnahme Zweck verwaltendes Amt Rechtsgrundlage Laufzeit Gesamt- summe der Fördermittel maximaler Betrag je Beantragung Adressatenkreis Adressaten-kreis offen oder festgelegt Falls offener Adressatenk reis, bekannt gemacht durch Gibt es ein Förder - konzept? Wie erfolgt die Unterstützung bei Beantragung? Internetlink Förderprogramm Umweltbildung Förderung von Projekten in Köln, die der Umweltbildung dienen und Natur in der Stadt erlebbar machen Amt für Umwelt- und Verbraucherschu tz Ratsbeschluss zum Ganzheitlichen Kölner Umweltbildungs- konzept unbefristet 50.000 Euro p.a. 500 bis 6.000 Euro sind förderfähig, der Zuschuss beträgt maximal 4.800 (Eigenanteil = 20 %) ehrenamtlich tätige gemeinnützige oder eingetragene Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten, Kitas, Arbeitsgruppen und sonstige Bildungseinrichtungen offen städtische Internet- seite, Flyer, Info über eigenen Verteiler- kreis ja (Förder- richtlinie) hauptsächlich schriftliche Online- Kommunikation über SAP Grantor (digitales Fördermittelma- nagement) www.stadt- koeln.de/foerder programm- umweltbildung Dezernat IX für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales Bürgerschaftlicher Verfügungsfonds im Sozialen-Stadt-Gebiet „Porz-Mitte“ Kleinteilige Projekte und Aktivitäten, die das Miteinander im Sozialen- Stadt-Gebiet „Porz- Mitte“ stärken Amt für Stadtentwicklung und Statistik Städtebauförder- mittel ab Mai 2024 bis 2027 insgesamt 84.000 Euro bis 2027 3.000 Euro Einrichtungen, Vereine, Bewohnergruppen, einzelne engagierte Bewohner*innen sowie sonstige Institutionen im Sozialen-Stadt- Gebiet "Porz-Mitte" festgelegt Infos zum Verfügungsfo nds ab Mai 2024 über städtische Internetseite, Pressemitteil ung, Info über eigenen Verteilerkreis ja Büro für Vernetzung und Aktivierung https://www.stadt- koeln.de/politik- und- verwaltung/stadt entwicklung/entwi cklung-porz-mitte Förderung Kommunale Nachhaltigkeit Förderung von Vernetzung, Weiternetwicklung und Förderung der Schnittestelle zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Politik für die kommunale Nachhaltigkeit in Köln Amt für Stadtentwicklung und Statistik Ratsbeschluss nach Haushaltjahr 70.000 Euro 35.000 Euro Allerweltshaus e.V und Köln Agenda e.V. als Kommunikatoren in die Zivilegesllschaft und in das Bündnis kommunale Nachhaltigkeit offen Verlinkung zur Landingpage kölner Nachhaltigkei t (im Aufbau) und die Internetseiten des Bündnis kom. Nachhaltigkei t nein, nur Projektanträg e die per Ratsbeschlus s und Bewilligungsb escheide legitimiert sind. Die Stabstelle Strategische Stadtentwicklung berät die Antragsteller, Austausch durch regelmäßige Jour Fixes Bündnis kommunale Nachhaltigkeit Köln - Bündnis Kommunale Nachhaltigkeit Köln (bkn.koeln) https://koelnagen da.de/aktuelles/v eranstaltungen/ Seite 10
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- 2356/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.11.2024
- Erstellt
- 31.07.2024 09:00