2015/0415
Überplanmäßige Ausgaben gem. § 100 HGO in Verbindung mit 3.4.7 DAH im Jahr 2014 hier: Fallzahlenanstieg im Bereich der Hilfe zur Erziehung
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2015/0415
3727 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
24.09.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Jugendamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0415
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 363300
Kostenstelle: 051-002-1020 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3634-30 Sachkonto: 7251000
Betreff: Überplanmäßige Ausgaben gem. § 100 HGO in Verbindung mit 3.4.7 DAH im Jahr
2014
hier: Fallzahlenanstieg im Bereich der Hilfe zur Erziehung
Vorlage vom: 15.09.2015
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung genehmigen für das Haushaltsjahr 2014
bei der Kostenstelle 051 -002-1020, Kostenträger 3634 -30, Sachkonto 7251000,
unvorhergesehene überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 1.518.712,82 Euro, für die gemäß
§ 100 HGO in Verbindung mit 3.4.7 DAH, ein unabweisbares Bedürfnis besteht.
Die notwendigen Deckungsmittel stehen in der Budgetebene 051 -07 zur Verfügung.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 15.09.2015
In den Jahren 2010 bis 2014 ist in der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine deutliche
Fallzahlensteigerung für den Bereich der „Hilfe zur Erziehung“ zu verzeichnen.
Auf Grundlage der Daten, die aus dem Benchmarking gewonnen werden, wird sehr deutlich,
dass dieser Anstieg im aktuellen Trend aller vergleichbaren Städte liegt.
Seit dem Jahr 2010 ist die Fallzahl in diesem Bereich um 37% a ngestiegen. Demgegenüber
verzeichnet die Kostensteigerung einen Zuwachs von 32%.
Anhand dieser Datengrundlage wurden im Fachamt verschiedene Parameter überprüft. Es
wurde deutlich, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Städtevergleich hinsichtlich der
Ausgaben pro Fall im Mittel aller teilnehmenden Kommunen am Benchmarking liegt.
Darüber hinaus verzeichnet die Wissenschaftsstadt Darmstadt die niedrigsten Gesamtkosten
pro Einwohner. Die Kosten je Einzelfall sind dem Hilfebedarf angemessen.
Für das Jahr 2014 ergibt sich ein Delta in Höhe von 1.518.712,82 Euro, d as bei der
Kostenstelle 051 -002-1020, Kostenträger 3634 -30, Sachkonto 7251000 abgebildet w ird.
Bis 2011 erfolgten Aufplanungen der entsprechenden Haushaltsansätze lediglich bedingt.
Dies führt nu nmehr bei einem jährlichen Bevölkerungszuwachs mit einhergehenden
steigenden Fallzahlen zur Unterdeckung dieses Haushaltsbereiches. Bisher konnten
Mehraufwendungen im Bereich der Hilfe zur Erziehung über entsprechende Minderausgaben
an anderer Stelle sowie Freigabe noch gesperrter Haushaltsmittel abgedeckt werden.
Für das Haushaltsjahr 2014 kann der Mehraufwand durch Wenigerausgaben in der
Budgetebene 051-07 gedeckt werden, so dass insgesamt keine über den ursprünglichen
Gesamthaushaltsansatz hinausgehend en Mittel bereitgestellt werden müssen.
Diese Möglichkeit des Haushaltsausgleichs wird nach aktueller Einschätzung ab dem
laufenden Haushaltsjahr nicht mehr möglich sein. Dementsprechend wurden bereits für das
aktuelle sowie das folgende Haushaltsjahr 20 16 erhöhte Haushaltsansätze auf der Grundlage
des Rechnungsergebnisses 2014 durch das Fachamt angemeldet.
Darmstadt, 15.09 .2015
Dezernat IV Dezernat V
André Schellenberg Barbara Akdeniz
Stadtkämmerer Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0415
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 15.09.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00