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AN/1031/2017

Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 1679/2017 "MiQua Nachtragskostenberechnung"

FW Änderungsantrag nach § 13 04.07.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.07.2017

Freie Wähler Änderungsantrag nach § 13

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Freie Wähler Änderungsantrag nach § 13

2594 Zeichen

im Rat der Stadt Köln 
 
 
  FWK Walter Wortmann  
  Rathaus Spanischer Bau,  
  Raum A 205 
  50667 Köln 
 
 
 
Tel. 0221 / 221-23840 
Fax 0221 / 221-28770 
E-Mail  Walter.Wortmann@stadt- 
 koeln.de 
 
 
An Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker, 
 
 
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 04.07.2017 
AN/1031/2017 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 11.07.2017 
 
Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 1679/2017  "MiQua 
Nachtragskostenberechnung" 
 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
 
der Antragsteller bittet Sie, folgenden Änderungsantrag in die Tagesordnung der Ratssitzung 
am 11.07.2017 aufzunehmen: 
 
 
Beschluss: 
 
Die Freien Wähler Köln bitten um Änderung von Punkt 1. der Vorlage 1679 / 2017 durch fo l-
genden Zusatz: 
 
1. Der Rat nimmt die Aufwandserh öhung für die Baumaßnahme MiQua  in Höhe von rd. 
15,42 Mio. Euro brutto vor der Umsetzung zur Kenntnis. Die Gesamtaufwendungen b e-
tragen nun rd. 77 Mio. Euro brutto, jedoch werden die Kosten für die vollständige U m-
setzung bis zur Fertigstellung der MiQua auf 80 Mio. Euro begrenzt.

- 2 - 
 
Begründung: 
 
Die im Siegerentwurf der Architekten Wandel, Höfer & Lorch ausgewiesene, ursprüngliche 
Bruttogeschossfläche wies 13.966 m2 aus – einschließlich Museumsshop und Cafeteria. Die 
Gesamtkosten wurden mit € 51,8 Mio . einschl. der Baunebenkosten bewertet. Diese Werte 
bildeten im Jahr 2011 die Grundlage in der Ratsvorlage, dem Bau zuzustimmen.  
 
Nach der wechselvollen Serie baulicher Änderungen und Neuplanungen hat sich aktuell die 
BG-Fläche um 30% auf 10.277 m2 (ca. – 30%) verringert. Das museums -eigene Shop- und 
Gastronomie-Angebot entfällt. Demgegenüber sollen sich nach neuester Kostenschätzung 
(Vorlage 1679/2017, Anlage 4.4) die Gesamtkosten um 50% auf 77.0 Mio Euro erhöhen.  
 
Durch die Flächenreduzierung sowie die Sicherheitsbestimmungen muss der ursprünglich 
geplante Besucherstrom erheblich zurückgenommen werden, und das museumseigene 
Shop- und Cafeteria-Geschäft ganz aufgegeben werden; mit der Folge, erheblicher Umsat z-
einbußen.  
 
Die laufenden Kosten aus Kapitaldiensten, Abschreibungen und sonstigen konsumtiven Ko s-
ten  werden nach eigener Schätzung ab Inbetriebnahme im Jahr 2020 ca. 10 Mio Euro p.a. 
betragen, womit das MiQua zum teuersten und höchst -subventionierten Museum unserer 
Stadt ava nciert. Eine exakte Bewertung der Kostenaufteilung zwischen dem Betreiber des 
Museums, dem LVR und der Stadt Köln, als Eigentümerin, ist derzeit nicht möglich. 
 
gez. Walter Wortmann

Beratungsverlauf (1)

11.07.2017 Rat
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1031/2017
Typ
FW Änderungsantrag nach § 13
Datum
04.07.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27