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Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 06.12.2018 zu TOP 8.1 Anlage 1

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 0167/2019 vom 15.01.2019

Stand: Am 24.01.2019 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Beantwortung einer mündlichen Anfrage von Frau Lerchner zum Bericht KFL

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    Mündliche Anfrage von Frau Lerchner auf der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 06.12.2018 zum Jahresbericht 2017 KFL/Kommunal flankierende Leistungen Wortlaut der Anfrage: Frau RM Lerchner fragt zum Jahresbericht und der Wirkung der kommunalen Eingliederungshilfen, welche mit 9 bis 12 Prozent, je nach Art der Maßnahme, beziffert wird. Dies erscheint zunächst gering und findet sich auch in den Einzeldarstellungen nicht wieder. Antwort des Jobcenter Köln: Die auf Seite 6 des Berichts über die kommunalen Eingliederungsleistungen für das Jahr 2017 dargelegten Prozentzahlen beziehen sich ausschließlich auf integrative Ergebnisse wie beispielsweise die Aufnahme einer Arbeit oder den Beginn einer Ausbildung. Die prozentuale Angabe ist abhängig von der jeweiligen Bezugsgröße. Betrachtet man beispielsweise alle Angebote der allgemeinen psychosozialen Betreuung, beträgt der prozentuale Anteil der integrativen Erfolge 10 % (544 der 5.361 Teilnehmenden konnten eine Arbeit, eine Ausbildung o.ä. aufnehmen). Betrachtet man hingegen die einzelnen Angebote, stellt sich der prozentuale Anteil der integrativen Erfolge wie folgt -und in den Einzelgrafiken aufgeführt- dar: Angebot Prozentualer Anteil der integrativen Erfolge Anzahl der Teilnehmenden (insgesamt) Anzahl der Teilnehmenden, die eine Arbeit, eine Ausbildung o.ä. aufnehmen konnten Arbeit Sofort 29 % 62 Teilnehmende 18 Teilnehmende Kellerladen 33 % 129 Teilnehmende 43 Teilnehmende JobAktiv 56 % 144 Teilnehmende 81 Teilnehmende Psychosoziale Be- treuung für Jugendliche und junge Erwachsene im Sozialraum Meschenich1 0 % 28 Teilnehmende 0 JobLotsen DiMa 2 % 473 Teilnehmende 9 Teilnehmende JobLotsen Reso 3 % 182 Teilnehmende 6 Teilnehmende Claro 7 % 863 Teilnehmende 60 Teilnehmende Orientierungsberatung 9 % 3.480 Teil-nehmende 327 Teilnehmende 1 Projektbeginn: 01.07.2017 In der Tat weist der Bericht jedoch zwei Unstimmigkeiten auf: Die Grafik auf Seite 27 stellt irrtümlich Prozentangaben auf Grundlage einer falschen Basis dar, denn im Rahmen der Suchtangebote beträgt der prozentuale Anteil der integrativen Erfolge 9,57 % (44 der 460 Teilnehmenden konnten eine Arbeit, eine Ausbildung o.ä. aufnehmen). Konkret konnten 38 der 357 Teilnehmenden des Angebotes „Suchtberatung“ (= 10,64 %) sowie 6 der 103 Teilnehmenden des Angebotes „Claromobil“ (= 5,83%) eine qualifizierte Beschäftigung, eine Qualifizierungsmaßnahme o.ä. aufnehmen. Im Text auf Seite 6 wird der prozentuale Anteil der integrativen Erfolge im Rahmen der Angebote der Kinderbetreuung mit 12% beziffert. Tatsächlich beträgt dieser jedoch 86%. Auch wenn der prozentuale Anteil der integrativen Erfolge gering erscheint, ist das Ziel der kommunalen Eingliederungsleistungen die ganzheitliche und umfassende Betreuung und Unterstützung bei der Eingliederung in Arbeit. Insofern stellt die Eingliederung in Arbeit allenfalls eine von vielen Wirkungen dieser Angebote dar. Weitere (nicht integrative) Veränderungen, die durch die flankierenden Leistungen nach §16a SGB II bewirkt werden, sind insbesondere die Stabilisierung bzw. Klärung der gesundheitlichen, familiären oder wirtschaftlichen Situation, die Steigerung des Sozial- und Arbeitsverhaltens sowie der Motivation und die Entwicklung von Perspektiven. Die Vielfältigkeit dieser Veränderungen ist bereits in der Beschreibung der einzelnen Angebote (s. Anlage zum Bericht) sowie in den grafischen Darstellungen der Ergebnisse im Rahmen der psychosozialen Betreuung  der allgemeinen Ergebnisse  der Ergebnisse bzgl. der Finanz- und Schuldensituation  der Ergebnisse bzgl. der Inanspruchnahme von Leistungen nach SGB II sowie der Ergebnisse im Rahmen der Suchtberatung erkennbar. gez. Wagner
  • Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5000 JC Vorlagen-Nummer 15.01.2019 0167/2019 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 24.01.2019 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 06.12.2018 von Frau Lerchner zum KFL-Jahresbericht 2017 Zur mündlichen Anfrage von Frau Lerchner aus der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senio- ren vom 06.12.2018 legt die Verwaltung dem Ausschuss für Soziales und Senioren die in der Anlage beigefügte Antwort des Jobcenter Köln vor. Anlage Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf

  1. 24.01.2019

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 8.2.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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