AN/1193/2026
ÄA Die Linke zur Vorlage 1530/2026 "Stadtwerke Köln Konzern: Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit"
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Linke Änderungsantrag nach § 13
2964 Zeichen
Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln
An den Oberbürgermeister
Herrn Torsten Burmester
Rathaus, Spanischer Bau
50667 Köln
Postanschrift:
Postfach 103564 · 50475 Köln
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841
E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de
Fraktionsvorstand
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 30.06.2026
AN/1193/2026
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Rat 02.07.2026
ÄA Die Linke zur Vorlage 1530/2026 "Stadtwerke Köln Konzern: Sicherstellung der
finanziellen Handlungsfähigkeit"
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Fraktion Die Linke bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zur Vorlage 1530/2026
"Stadtwerke Köln Konzern: Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit" auf die
Tagesordnung des Rates am 02.07.2026 zu setzen:
Beschluss:
Änderung des TOP 1 der Vorlage:
1. Der Rat der Stadt Köln stimmt dem vom Lenkungskreis empfohlenen Szenario 2 des
Maßnahmenpakets mit den folgenden Änderungen zu:
a) Ein neuer Commitment -Vertrag und das Nachschärfen des
Dienstleistungsvertrags mit der KVB (ÖDLA) werden aus dem Maßnahmenpaket
entnommen und den Ratsgremien nach der Erarbeitung beider Verträge zur
Beschlussfassung vorgelegt.
b) Im Basisszenario der KVB wird auf den Tunnel unter der Ost -West-Achse
verzichtet, ebenso auf den geplanten Einsatz von 90-Meter-Bahnen, den dadurch
nötigen Ausbau von 34 Haltestellen der Linien 1/9. Die dabei eingesparten Gelder
im Gesamthaushalt (der Stadt und ihrer Beteiligungsgesellschaften), auch für
Planungs- und Bauleistungen der Verwaltung, werden für den oberirdischen
Ausbau der beschlossenen P rojekte des Wachstumsszenarios im Rahmen der
Verkehrswende verwendet.
c) Auf die Vorgabe von Ergebnisverbesserungen ("Challenge") im SWK um 30 Mio.
Euro jährlich und bei der KVB um 10 Mio. Euro) sowie Investitionskürzungen
innerhalb des SWK (um jährlich 15 M io. Euro bis 2030) wird verzichtet.
Maßnahmen zur Rationalisierung, zur Optimierung von Ausgaben und
Investitionen der Beteiligungsgesellschaften dürfen nicht auf Kosten von deren
Leistungen für die Bürger*innen sowie für die Mitarbeiter*innen vorgenommen
werden.
Folgende Maßnahmen sind ebenfalls nicht Teil des Maßnahmenpakets:
d) Kürzungen im Leistungsangebot in den Buslinien der KVB und bei
interkommunalen Linien der RVK auf Kölner Stadtgebiet,
e) die Zurückstellung der Ausbaupläne von Wasserflächen der KölnBäder,
f) der Verzicht auf den Ausbau der subventionierten Mitarbeitenden -Wohnungen.
Stattdessen werden 800 subventionierte Mitarbeitenden-Wohnungen erstellt.
Der Rat beauftragt die Verwaltung sowie den Stadtwerke Köln Konzern die notwendigen
Umsetzungsentscheidungen auszuarbeiten und den zuständigen Gremien zur
Entscheidung vorzulegen.
Begründung:
Erfolgt mündlich.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Hans Günter Bell
LINKE-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1193/2026
- Typ
- Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 30.06.2026
- Erstellt
- 30.06.2026 10:04