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2016/0069

Vorentwurfsplanung zur 'Maßnahme Niederflurgerechter Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße mit Umbau der Frankfurter Straße zwischen Schloßgarten- und Emilstraße'

Magistratsvorlage 09.03.2016

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560 Zeichen

%LVPDUFNVWUD‰H
Anlage 1
Durth RoosDarmstadt, November 2013Consulting                    GmbH
Bauabwicklung und BauzeitenGHU0D‰QDKPHQ%LVPDUFNVWUD‰H:HVW%LVPDUFNVWUD‰H2VW:LOO\%UDQGW3ODW]XQG)UDQNIXUWHU6WUD‰HELV5K|QULQJin Darmstadt
hEHUVLFKWVODJHSODQ%LVPDUFNVWUD‰H:HVWXQG%LVPDUFNVWUD‰H2VW0D‰VWDE
Plangrundlage:digitale Stadtgrundkarte, Stadt DarmstadtPlanung:BPR - Beraten, Planen, Realisieren0DLOlQGHU,QJHQLHXU&RQVXOW*PE+
ParkenGeh- und RadwegRadweg / RadfahrstreifenGehweg*UQVWUHLIHQFahrbahn%HVWDQGVElXPHJHSODQWH%lXPHLichtsignalanlage

anlage 2

3320 Zeichen

Bauabschnitt Baufelder / Gewerke  / Bauzeit 
bis 
4. Quartal 2019 
1. Quartal 2020 
bis 
4. Quartal 2020 
1. Quartal 2021 
4. Quartal 2021 
2022 
2022 
Frankfurter Straße zwischen Emilstraße und 
Rhönring 
einschließlich Haltestelle Rhönring 
gesonderte Beschlußfassung Magistrat / StaVO sowie 
Planfeststellungsbeschluß erforderlich 
(Haltestelle Projekt der HEAG mobilo GmbH) 
4. Teilabschnitt 
Frankfurter Straße zwischen Emilstraße und 
Alicenstraße einschließlich Haltestelle 
Pallaswiesenstraße 
1. Quartal 
bis 
4. Quartal 
Kanal verlegen und Hausanschlüsse herstellen, Neubau prov. 
Weichenverbindungen, Rückbau bestehender Gleise, Ne ubau Gleise 
einschl. prov. Weichenverbindungen und Gleise, Fahr leitungsneubau, 
Herstellen von Fahrbahn, Gehweg und Randbereichen 
Erforderliche nachlaufende Maßnahmen: Baubeginn ab ca. März 2023 
2019 Kampfmittelsondierung, 
Umlegen von Versorgungsleitungen der 
Sparten Gas, Wasser, Strom 
Neubau seitliche Einstiegsbauwerke Kanal 
Gleisneubau einschließlich Fahrleitung 
(ohne Gleisbetrieb) sowie Herstellen von Fahrbahn, Gehweg und 
Randbereichen 
einschließlich Anschlussbereich Mathildenplatz 
2. Teilabschnitt: 
Willy-Brandt-Platz 
Kampfmittelsondierung, 
Umlegen von Versorgungsleitungen der 
Sparten Strom, Neubau seitliches Einstiegsbauwerk Kanal 
Herstellen Ersatzhaltestelle "Willy-Brandt-Platz" am Mathildenplatz, 
Gleisneubau WBP einschließlich Fahrleitung 
(ohne Gleisbetrieb, in Ferienzeiten) sowie Herstellen von Fahrbahn, 
Gehweg und Randbereichen im Bereich WBP 
3. Teilabschnitt: 
Frankfurter Straße von Alicenstraße bis 
Landwehrstraße 
Bauabwicklung 
von Norden nach Süden 
und von Osten nach Westen 
unter Gleisbetrieb, Individualverkehr im 
Einbahnstraßenbetrieb 
Frankfurter Straße zwischen Emilstraße und 
Alicenstraße einschließlich Haltestelle 
Pallaswiesenstraße 
Kampfmittelsondierung, Neubau Haltestelle "Willy-Brandt-Platz", Sichern 
Herrngartenmauer, Neubau prov. Weichenverbindungen, Rückbau 
bestehendes östliches Gleis, Neubau östliches Gleis  einschließlich 
Weiche, Fahrleitungsneubau (einschl. evtl. Provisor ien), Herstellen von 
Fahrbahn, Gehweg und Randbereichen 
Neubau westliches Gleis einschließlich Weiche, Fahr leitungsumbau, 
Herstellen von Fahrbahn, Gehwege und Randbereichen, Rückbau 
provisorischer Weichenverbindungen 
Kampfmittelsondierung "Haltestelle Pallaswiesenstraße" Umlegen von 
Versorgungsleitungen der Sparten Strom, LSA, Wasser
Bismarckstraße-West von Goebelstraße bis 
Dolivostraße 
bis 
4. Quartal 2016 Beschlußfassungen, Planfeststellungsbeschluß 
und Baubeginn erfolgt 
Konzept: Bauabschnitte und Bauzeiten 
Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz 
(mit Frankfurter Straße bis Alicenstraße und Anschlussbereich Mathildenplatz) 
 
Haltestelle Pallaswiesenstraße 
(mit Frankfurter Straße zwischen Alicenstraße und Emilstraße) 
Termin 
Baubeginn ca. März 2019, Bauende ca. Dezember 2022 
1. Teilabschnitt: 
Bismarckstraße-Ost von Dolivostraße bis Willy- 
Brandt-Platz (Gleisdreieck) 
und Anschlussbereich Mathildenplatz 
1. Quartal 
Rückbau und Neubau provisorischer Weichenverbindung en, Rückbau 
bestehendes westliches Gleis, Verlegung Strom- und IT-Leitungen, 
Verlegung Wasser- und Gasleitung Frankfurter Straße,  Kanal verlegen 
und Hausanschlüsse herstellen 
Durth Roos
Consulting GmbH Stand: 17.03.2016

2016/0069

5029 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
08.04.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
61, 66, 67, 
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
HEAGmobilo 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2016/0069 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  066-100-1000 Investitionsnummer:  11066-6118      
Kostenträger:        Sachkonto: 0952010 
 
Betreff: Vorentwurfsplanung zur "Maßnahme Niederflurgerechter Ausbau der Haltestelle 
Pallaswiesenstraße mit Umbau der Frankfurter Straße zwischen Schloßgarten - und 
Emilstraße" 
 
Vorlage vom: 09.03.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Dem Vorentwurf zur  „Maßnahme Niederflurgerechter Ausbau der Haltestelle 
Pallaswiesenstraße mit Umbau der Frankfurter Straße zwischen Schloßgarten - und 
Emilstraße“ wird zugestimmt.  
2. Mit der Entwurfsplanung ist entsprechend fortzufahren und vor Einleitung des 
Baurechtsverfahre ns erneut dem Magistrat vorzulegen.  
3. Die vorliegende Vorentwurfsplanung ist der Öffentlichkeit vorzustellen.  
4. Das aktualisierte Ko nzept „Vorläufige Termine Bismarckstraße -Ost, Willy-Brandt-Platz und 
Haltestelle Pallaswiesenstraße“ wird zur Kenntnis genommen.

- 2 - 
Anlagen:  2_Projektbeschreibung  
 3_Termine_Bismarck -FrankfurterStr  
 1_Haltestelle-Pallaswiesenstr_Lageplan  
 4a_Gesamtplanung_Bismarck -Frankfurter-Str_BISMARCKSTR  
 4b_Gesamtplanung_Bismarck -Frankfurter-Str_FRANKFURTER -STR 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 09.03.2016 
 
 
Ausgangsposition für die hiermit vorgelegte Planung ist die nicht niederflurgerechte  Situation 
an der Straßenbahnhaltestelle Pallaswiesenstraße, die unzulängliche Verkehrsführung für 
den Radverkehr, der schlechte bauliche Zustand des gesamten Bereiches (Gehwege, 
Grünflächen Fahrbahn) und anstehende Erneuerungen im Bereich der Ver - und 
Entsorgungsleitungen.  
 
Der Planungsbereich betrifft in voller Breite den gesamten öffentlichen Raum der Frank furter 
Straße zwischen Schloßgarten - und Emilstraße.  
 
Planerisch schließt das Ausbaukonzept an den vorgesehenen Ausbau Bismarckstraße/Willy -
Brandt-Platz/südliche Frankfurter Straße an. Vergl.: Beschluss der 
Stadtverordnetenversammlung vom 24.07.2014 Top 35  (Vorlage: 2014/0180 vom 
05.05.2014) Vorentwurfsplanung Bismarckstraße -Ost und Willy-Brandt-Platz einschließlich 
Anbindung Mathildenplatz und Frankfurter Straße -Süd). 
 
Dargestellt in einem Konze ptplan ist auch der Zusammenhang  der aktuellen Vorplanung für 
den gesamten Verkehrsraum von Bismarckstraße und Frankfurter Straße bis zum Rhönring. 
Die beiden entsprechenden Gesamtübersichtspläne sind dieser Vorlage nochmals beigefügt.  
 
Das Projekt stellt eine Gemeinschaftsaufgabe von HEAG mobilo und der Wissenschaft sstadt 
Darmstadt dar, der n iederflurgerechte Ausbau der beiden Haltestellenpositionen 
einschließlich Gleis, Fahrleitung und Betriebstechnik liegen im Zuständigkeitsbereich von 
HEAG mobilo. 
 
Der übrige Straßenraum einschließlich Kanalisation ist Projekt der  Stadt Darmstadt.  
 
Die Gesamtkosten des Projektes (incl. städtischer Mischwasserkanal) belaufen sich derzeit 
inklusive Planungskosten und Mehrwertsteuer auf brutto 9,7 Mio. Euro. Wesentliche 
Kostenanteile werden von der HEAG mobilo übernommen, zudem werden  Fördermittel nach 
GVFG und FAG für die Verkehrsanlagen  beantragt, sodass mit städtischen Kosten in Höhe 
von 5,7 Mio. Euro zu rechnen ist, beziehungsweise nach Abzug der Zuwendungen mit 
verbleibenden Kosten in Höhe von 4,1 Mio. Euro. 
 
Mit der Gesamtmaßnahm e (einschließlich Bismarckstr. -Ost) soll nach Fertigstellung der 
laufenden Baumaßnahme Bismarckstraße -West im Jahre 2018  begonnen werden.  
 
In Abstimmung mit dem Zuwendungsgeber (Hessen -Mobil) soll zunächst mit dem 
verbleibenden Teilbereich Bismarckstraße -Ost begonnen werden, da dieser Abschnitt auch 
Teil der „Nahverkehrsachse Bismarckstr. -Willy-Brandt-Platz-Mathildenplatz -Luisenplatz“ 
(vergl. Vorlage -Nr. 2007/0342) ist, um dieses Projekt verkehrlich und zuwendungsmäßig 
abzuschließen.

- 4 - 
 
 
In der Frankfurter S traße ist mit einer erheblichen Bauzeit zu rechnen, wegen der zusätzlich 
erforderlichen Kanalerneuerung und der Notwendigkeit der teilweisen Aufrechterhaltung des 
Straßenbahnbetriebes , um die ÖPNV-Versorgung der Stadtteile Arheilgen und Kranichstein 
zu sichern, 
 
Eine weitgehende Projektbeschreibung ist als textliche Anlage neben den Plandarstellungen 
der Beschlussvorlage beigefügt.  
 
 
 
Darmstadt, 09.03.2016 
III-61/4 mö-br 
Nst. 2610 
 
 
 
Die Dezernentin  
 
 
 
 
Cornelia Zuschke  
Stadträtin

anlage 3

8486 Zeichen

1 Stufe 
OK 137.25 
1 Stufe 
OK137.27 
Mauer 
Asphalt 
Asphalt 
Kopfstein- 
pflaster 
Pflaster 
Asphalt 
Eingang 
Eingang 
Einfahrt 
Eingang 
Eingang 
Einfahrt 
Eingang 
Pflaster 
Eingang 
Laden 
Eingang 
Apotheke 
Rinne (Pflaster) 
Rinne (Pflaster) 
Rinne (Pflaster) 
Rinne (Pflaster) 
Platten 
Pflaster 
Platten 
Asphalt 
Pflaster 
Einfahrt 
137.00 
137.00 
137.00 
Kopfstin- 
pflaster 
Kopfstein- 
pflaster 
Kopfstein- 
pflaster 
137.00 
135.54 
136.96 
136.97 
137.09 
136.89 
136.88 
136.85 
136.81 
136.69 
137.07 
138.69 
136.87 
136.90 
136.86 
136.87 
136.85 
136.87 
136.86 
136.86 
136.86 
136.99 
136.85 
136.96 
136.96 
136.82 
137.06 
136.99 
136.94 
136.94 
136.93 
137.00 136.99 
137.03 
137.01 
137.00 
136.93 136.90 
136.91 
136.91 
136.91 
136.95 
136.93 
136.90 136.87 
136.80 
136.84 
136.87 
136.89 
136.91 
137.07 
137.04 
137.01 
136.95 
136.95 
136.91 
136.93 
136.89 
136.54 
136.60 
136.63 136.56 
136.65 
136.57 
136.63 136.64 136.60 
136.60 136.66 
136.67 
136.74 
136.62 
136.57 
136.72 
136.75 
136.58 136.62 
136.64 
136.61 
136.67 136.62 
136.67 136.62 
136.65 
136.67 
136.74 136.70 
136.72 136.69 
136.68 136.70 
136.69 136.72 
136.72 
136.72 136.77 
136.72 136.77 
136.78 
136.78 136.76 
136.78 
136.79 
136.84 
136.85 
136.78 
Parkplatz 
Getränkeladen 
Einfahrt 
137.21 
137.21 
137.10 
137.24 
137.20 
137.02 
137.24 
137.18 
137.16 
137.11 
137.05 
137.03 
137.00 
136.97 
136.98 
136.99 
136.98 
136.95 
136.94 
136.93 
136.94 
136.95 
136.94 
136.96 
Pflasterrand 
137.04 
137.02 
137.00 
Pflasterrand 
136.96 
136.96 
137.05 
137.11 
137.05 
136.93 
136.96 
137.02 
137.05 
137.08 
137.07 
137.10 
137.07 
137.03 137.07 
137.02 
136.99 
136.96 
136.94 
137.00 
137.02 
137.04 
137.07 
137.09 
137.08 
137.10 
136.87 
136.90 
136.90 
136.89 
136.92 
136.93 
136.99 
136.98 
136.96 
136.95 
136.93 
136.93 
136.88 
136.90 
136.92 
136.91 
136.91 
136.94 
136.74 
136.77 
136.79 
136.80 
136.84 
136.85 
136.86 
136.90 
136.88 
136.88 
136.85 
136.85 
136.82 
136.79 
136.74 
136.76 
136.79 
136.79 
136.82 
136.84 
136.85 
136.62 
136.65 
136.67 
136.71 
136.76 
136.74 
136.70 
136.68 136.61 
136.65 
136.70 
136.72 
136.41 
136.48 
136.38 
136.56 
136.57 
136.60 
136.60 
136.51 136.61 
136.72 
136.59 
136.61 
136.73 
136.68 
136.81 
136.72 136.65 
136.82 
136.63 
136.73 
136.86 
136.87 
136.77 
136.84 
136.87 
136.68 
Pflaster  rot Asphalt 
Asphalt 
Kopfstein- 
pflaster _!_Pflaster 
_!_Pflaster Kopfstein- 
pflaster 
unbefestigt 
unbefestigt 
unbefestigt 
unbefestigt 
Einfahrt 
Eingang 
137.01 
Einfahrt 
136.64 
136.68 
136.70 
Asphalt 
Pflaster 
Asphalt 
Pflaster 
Asphalt 
Asphalt 
Asphalt 
Asphalt 
Pflaster 
Platten 
Asphalt 
Pflaster 
Kopfstein- 
pflaster 
Asphalt 
Eingang 
Parkplatz 
Gaststätte 
Zugang 
Gaststätte 
Einfahrt 
Eingang 
Eingang 
Eingang 
LB 
Ø 0.6 
LB 
Ø 0.5 
LB 
Ø 0.2 
LB 
Ø 0.4 
LB 
Ø 0.4 
LB 
Ø 0.1 
LB 
Ø 0.3 
LB 
Ø 0.5 
LB 
Ø 0.2 
LB 
Ø 0.15 
LB 
Ø 0.5 
LB 
Ø 0.3 
LB 
Ø 0.5 
LB 
Ø 0.2 
LB 
Ø 0.5 
LB 
Ø 0.5 
136.76 136.87 
136.78 136.88 
136.76 136.81 
136.78 136.82 
136.76 
136.86 
136.69 
136.79 
136.76 
136.86 
136.78 
136.81 
136.81 
136.82 
136.80 
136.85 
136.88 
136.93 
136.83 
136.90 
136.83 
136.91 
136.78 
136.84 
136.76 
136.81 
136.76 
136.78 
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136.82 
136.66 
136.78 
136.74 
136.84 
136.76 
136.80 
136.76 136.80 
136.76 136.87 
136.77 136.86 
136.75 136.84 
136.76 
136.85 
136.79 
136.81 
136.80 136.82 
136.80 
136.88 
136.77 
136.84 
136.70 
136.75 
136.66 
136.68 
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136.68 
136.66 
136.70 
136.66 
136.69 
136.68 
136.71 
136.71 
136.76 
136.71 
136.79 
136.70 
136.80 
136.71 
136.81 
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136.75 
136.72 
136.74 
136.72 
136.81 
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136.83 
136.76 
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136.78 
136.83 
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136.79 
136.82 
136.88 
136.82 136.89 
136.82 
136.85 136.92 
136.88 
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136.90 
136.89 
136.95 
136.91 
136.99 
136.98 
137.01 
137.00 
137.03 
137.00 
137.00 
137.02 
137.07 
136.72 
136.82 
136.68 136.71 
136.61 
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136.58 
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136.51 
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136.47 
136.42 
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136.51 
136.49 
136.53 136.54 
136.57 
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136.56 
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136.77 
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136.84 
136.74 136.82 
136.79 136.86 
136.84 136.87 
136.90 
136.95 
136.92 
137.00 
136.95 
136.98 
136.98 
137.00 
137.05 
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137.02 
137.13 
137.08 
137.17 
137.04 
137.14 
137.05 
137.08 
137.04 137.06 
137.00 
137.09 
136.96 
137.06 
136.49 136.64 
136.48 
136.51 
136.47 136.49 
136.50 
136.47 
136.47 
136.62 
136.66 136.69 
136.63 
136.70 
136.63 136.71 
136.58 136.61 
136.60 136.68 
136.58 136.64 
136.54 136.60 
136.51 
Bordstein 
Bordstein 
Bordstein 
136.57 
136.50 
136.58 
136.59 136.63 
136.53 
136.59 
136.48 136.50 
136.45 
136.59 
136.50 
136.56 
136.58 
136.61 
136.53 
136.57 
136.77 
136.65 
136.65 
136.95 
137.06 
137.01 
137.13 
137.05 
136.94 
136.94 
136.97 
136.77 136.77 
137.03 137.12 
137.03 
136.90 
136.92 
136.83 
136.87 
136.70 
137.04 
137.10 
136.88 
136.92 
136.93 
136.96 
136.97 
136.98 
137.10 
137.06 
137.07 
137.10 
136.86 
136.84 
136.86 
136.89 
136.90 
136.72 
136.71 
136.84 
136.82 
136.82 
136.80 
136.80 
136.76 
136.75 
136.75 
136.71 
136.83 
136.61 
136.54 
136.57 
136.65 
136.65 
136.65 
136.77 
136.90 
136.91 
137.06 
136.86 
136.57 
136.86 
136.75 
136.82 
136.61 
136.54 
137.10 
136.93 
136.63 
136.61 
136.74 
136.82 
136.83 
136.85 
136.87 
136.87 
136.82 
136.83 
136.84 
136.81 136.82 
136.82 
136.81 
136.79 136.78 
136.75 136.75 
136.73 
136.82 
136.84 136.85 
136.88 
136.88 136.88 
136.90 
136.89 136.88 
136.90 
136.91 
136.92 
136.85 
136.84 136.83 
136.90 
136.87 136.88 
136.89 
136.91 
137.04 
137.04 
137.05 
136.92 
136.89 
136.90 
136.89 
136.91 
136.91 
136.89 
136.89 
137.09 
137.07 
137.06 
137.04 
137.02 
136.94 
136.98 
136.98 
136.89 136.90 
136.90 
136.60 
136.61 
136.60 
136.70 
136.69 
136.71 136.69 
136.70 
136.78 136.79 
136.80 
136.86 
136.86 
136.87 
137.03 
137.02 137.05 
137.05 
136.99 
136.99 137.01 
136.86 
136.86 136.86 
136.78 
136.77 
136.66 
136.67 136.66 
136.67 
136.65 
136.66 
136.70 
136.69 
136.58 
136.58 
136.54 
Fahrschein- 
automat 
Fahrschein- 
automat 
137.08 
137.09 
137.11 
137.11 
137.09 
137.09 
137.08 
137.06 
137.06 
137.08 
137.06 
137.06 
137.03 
137.03 
137.06 
137.06 
137.05 
137.06 
137.02 
137.03 
137.00 137.00 
137.03 
137.02 
136.98 
137.00 
136.97 136.97 
136.95 136.95 
136.96 
136.96 
136.95 
136.95 136.94 
136.93 
136.91 
136.92 
136.93 
136.93 
136.91 
136.92 
136.91 
136.90 
136.88 
136.90 
136.90 
136.90 
136.89 
136.90 
136.88 
136.86 
136.86 136.87 
136.88 
136.88 
136.87 
136.87 
136.85 
136.85 
136.84 
136.84 
136.84 136.84 
136.82 
136.83 136.83 
136.82 
136.80 136.81 
136.82 
136.81 
136.79 
136.79 
136.78 
136.77 
136.75 136.76 
136.76 
136.75 
136.71 
136.72 
136.72 
136.72 
136.68 
136.70 
136.69 
136.68 
136.65 136.66 
136.66 136.65 
136.63 136.63 
136.64 
136.63 
Gleisachse 
Gleisachse 
Gleisachse 
Gleisachse 
136.90 
136.93 
136.92 
136.89 
Litfass- 
säule 
Umriss Pflanz- 
kübel 
Umriss Pflanz- 
kübel 
Telefon- 
zelle 
226 
1
229 
1
230 
1
232 
3
234 
1
236 
212 
3
213 
3
215 
1
217 
1
219 
5
1572 
5
1573 
621 
10 
630 
3
631 
1
631 
3
631 
5
632 
745 
3
746 
733 
7
735 
4
736 
1
741 
1
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744 
1
744 
2
896 
1
897 
898 
883 
884 
886 
1
888 
1
892 
1
895 
1
1137 
4
1138 
1
1139 
3
1500 
1
1504 
1483 
2
1484 
1559 
1
52 
50 
1
48 
46 
70 
68 
66 
64 
62 
19 
56 54 
58 
7
37 
9
74 
73 
11 
15 
17 
19 
23 
25 
27 
29 
21 
Pallaswiesenstraße Pallaswiesenstraße 
Frankfurter Straße 
Frankfurter Straße 
Schloßgartenstraße 
Emilstraße 
Kahlertstraße 
Emilstraße 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gully 
Gleisent- 
wässerung Gleisent- 
wässerung 
Gleisent- 
wässerung Gleisent- 
wässerung 
Gleisent- 
wässerung Gleisent- 
wässerung 
136.74 
136.74 
136.72 
136.75 
136.76 
136.73 
136.47 
136.48 
136.56 
136.68 
136.68 
136.70 
136.74 
136.99 
137.00 
137.01 136.98 136.98 
136.98 
137.06 
137.06 137.04 
136.92 
136.93 136.93 
136.90 
136.91 
136.90 
136.64 
136.65 
136.66 
136.64 
136.65 136.64 
136.52 
136.50 
136.51 
136.49 
136.44 
136.44 
136.47 136.48 
136.42 
136.45 
136.45 
74 
14 
Restaurant 
Sardegna 
Stern 
Apotheke 
Geschäft 
Drachenparadies 
Restaurant 
L'Oliva 
Alara's 
Getränkeshop 
Arztpraxis 
Medicum am Herrengarten 
O31 
W
31 
O27 
W
27 
O28 
W
28 
O29 
W
29 
O30 
W
30 
W
25 
O25 
W
26 O26 
W
23 O23 
O24 W
24 
O22 
O21

anlage 1

41109 Zeichen

Seite 1 von 15  
 
 
 
Stadtplanungsamt  Postfach 11 10 61 
64225 Darmstadt 
   
    
   Datum 
        08. März 2016  
 
 
Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage 
 
„Niederflurgerechter Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße mit Umbau der Frankfurter Straße 
zwischen Schloßgarten- und Emilstraße“ 
Inhalt  Seite 
Vorbemerkungen 1 
1. Darstellung und Begründung des Vorhabens 2 
2. Entwicklung der Vorzugsvariante 3 
3. Planung  7 
4. Grundstücksverhältnisse 13 
5. Kosten 13 
6. Verfahren 15 
7. Realisierung der Baumaßnahme  15  
Anlagen  15 
Vorbemerkung 
Die vorgelegte Planung (siehe Anlage Lageplan Vorpl anung) stellt eine wichtige Weiterführung der 
Planung „Bismarckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz“  dar. Für das Vorhaben „Neugestaltung Bis- 
marckstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz“ wurde die M agistratsvorlage am 05.05.2014 eingereicht 
und dieser in der Stadtverordnetenversammlung am 24 .07.2014 zugestimmt. Ein Bestandteil der 
Magistratsvorlage war das „Konzept Bauabschnitte un d Bauzeiten“ indem auf die erforderliche vor- 
laufende Maßnahme „Haltestelle Pallaswiesenstraße z wischen Schloßgartenstraße und Emilstraße“ 
mit Baubeginn 2017 (ursprünglich vorgesehenes Datum ) verwiesen wurde. Dieses Teilprojekt der 
Gesamtmaßnahme Verkehrsachse Bismarckstraße und Ver kehrsachse Frankfurter Straße (siehe 
Anlage Gesamtplanung) ist Gegenstand der hier vorliegenden Magistratsvorlage. 
Im Rahmen der Erstellung der Planung haben intensiv e Abstimmungsgespräche mit den betroffe- 
nen städtischen Ämtern, der HEAG mobilo GmbH sowie den Versorgungsträgern stattgefunden, um 
eine beschlussfähige Lösungsmöglichkeit für die Pla nungsaufgabe im betrachteten Streckenab- 
schnitt zu erarbeiten. 
Wissenschaftsstadt  
Darmstadt

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 2 von 15  
Das zusammengefasste Ergebnis ist, dass die machbar en Teillösungen einzelner Planungsziele (Ge- 
staltung, Verkehrsablauf, ÖPNV, Radverkehr, Denkmal schutz, Grünplanung) sich gegenseitig aus- 
schließen, um allen Forderungen an die Neugestaltun g Genüge zu tun und deshalb eine abgestimm- 
te Kompromisslösung umgesetzt werden muss. Im Voren twurf sind konkrete Planungsvorschläge 
enthalten, die in den weiteren Planungsstufen (Entw urfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung) 
zu vertiefen sind. Im Rahmen der Vorentwurfsplanung wurde eine Optimierung der Anlagen für 
1. ÖPNV und Fußgänger, 
2. Radverkehr und Grünplanung, 
3. Motorisierter Individualverkehr (MIV), 
unter jeweiliger Berücksichtigung von Gestaltung und Denkmalschutz umgesetzt. 
1. Darstellung und Begründung des Vorhabens 
Im Hinblick auf das im Nahverkehrsplan vorgegebene Ziel bis 2022 für alle Haltestellen eine Barrie- 
refreiheit zu berücksichtigen, plant die HEAG mobil o GmbH und die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
den niederflurgerechten Ausbau der Straßenbahnhalte stelle Pallaswiesenstraße zwischen Schloß- 
gartenstraße und Emilstraße, die sich in der Frankf urter Straße am Knotenpunkt mit der Pallaswie- 
senstraße befindet. Im Zusammenhang mit den Umbaupl anungen wird die Frankfurter Straße, wel- 
che für den öffentlichen Personennahverkehr, den Kf z-Verkehr und den Radverkehr eine bedeutende 
innerörtliche Verbindungsfunktion übernimmt und die  sich in einem baulich schlechtem Zustand 
befindet, zwischen Schloßgartenstraße und Emilstraß e grundhaft erneuert. Es erfolgt eine Neuauf- 
teilung des Straßenraums, bei dem durchgehende Radv erkehrsanlagen in beiden Richtungen reali- 
siert werden. Neben der Verkehrsanlage sollen zu ei nem großen Teil auch die Ver- und Entsor- 
gungsanlagen im Untergrund erneuert werden. Zwische n Pallaswiesenstraße und Emilstraße wird 
im Vorfeld der bestehende Abwasserkanal erneuert. 
Der vorgesehene Ausbau der Haltestelle soll fahrgas tfreundlich und unter besonderer Berücksichti- 
gung der Belange mobilitätseingeschränkter Fahrgäst e erfolgen und somit zu einer Attraktivitäts- 
steigerung des ÖPNV führen. Die bestehende, beidsei tige Haltestelle am Fahrbahnrand wird durch 
Haltestellenkaps mit angehobenem Radweg ersetzt. De r Radweg wird hierbei auf Haltestellenniveau 
angehoben und optisch vom Wartebereich abgetrennt. An Grundstückzufahrten erfolgt eine Absen- 
kung des Radwegs bzw. der Haltestelle. Die gewählte  Lösung ermöglicht eine durchgehende Füh- 
rung des Radverkehrs im Haltestellenbereich. Die Po sition der beiden Haltestellen rückt vom Kno- 
tenpunkt Pallaswiesenstraße um ca. 30 m weg, so das s in beiden Richtungen der Frankfurter Stra- 
ße 18 m lange Linksabbiegestreifen realisiert werde n können, welche den Verkehrsfluss am Kno- 
tenpunkt erhöhen.  
Die überplante Fläche beträgt ca. 5.100 m
2. Die Länge der Baumaßnahme, beginnend südlich der 
Schloßgartenstraße und endend nördlich der Emilstra ße, beträgt insgesamt ca. 290 m. Die Kanal- 
baumaßnahme ist ca. 50 m lang.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 3 von 15  
2. Entwicklung der Vorzugsvariante 
Beschreibung der Bestandssituation 
Der betrachtete Straßenzug der Frankfurter Straße i m Stadtteil Darmstadt-Nord stellt die Begren- 
zung der Bezirke Johannesviertel (im Westen) und Ma rtinsviertel (im Osten) dar. Charakterlich wird 
der Straßenraum durch die angrenzenden Gründerzeith äuser und die nördlich der Pallaswiesen- 
straße vorhandene Baumallee geprägt. Sowohl das Joh annes- und das Martinsviertel zeichnen sich 
durch kurze Wege, Kneipen, Ateliers und Boutiquen a us und stellen damit intakte Wohngegenden 
dar. Die beiden urbanen Stadtteile und somit auch d ie Frankfurter Straße weisen einen hohen Park- 
druck aus. 
Der Verkehrsraum zwischen den Einfriedungen der ang renzenden Grundstücke hat nördlich der 
Pallaswiesenstraße eine Breite von ca. 17,7 m. Südl icher der Pallaswiesenstraße ist der Verkehrs- 
raum mit ca. 15,7 m um etwa 2,0 m schmäler. Die Fah rbahn der Frankfurter Straße weist über die 
gesamte Strecke eine Breite von ca. 10,20 m auf. Nö rdlich des Knotenpunkts mit der Pallaswiesen- 
straße schließen an die Fahrbahn beidseitig ca. 1,5 0 m breite unbefestigte Flächen an, auf denen 
im regelmäßigen Raster Bäume und im unregelmäßigen Abstand Grundstückszufahrten vorhanden 
sind. Zwischen den Bäumen bzw. den Grundstückzufahr ten wird Parken geduldet. An die unbefes- 
tigten Flächen schließen beidseitig ca. 2,00 m - 2, 50 m breite Gehwege an. Südlich der Pallaswie- 
senstraße schließen an die Fahrbahn ca. 2,60 m - 3,00 m breite Gehwege an. Auch hier wird Parken 
geduldet.  
Auf der Fahrbahn der Frankfurter Straße liegen mitt ig zwei parallele Gleise der HEAG mobilo. Die 
beiden Haltestellen der Straßenbahn befinden sich i n den Seitenflächen nördlich (stadteinwärts) 
bzw. südlich (stadtauswärts) der Kreuzung mit der P allaswiesenstraße. Die Straßenbahn wird von 
den Fahrgästen, verkehrstechnisch gesichert, über d ie Fahrbahn erreicht. Die Fahrleitung ist im 
Regelfall an den Gebäuden befestigt, insgesamt sind  nur drei Fahrleitungsmaste (davon zwei im 
Herrngarten) vorhanden.  
Für den öffentlichen Personennahverkehr stellt die Frankfurter Straße eine wichtige Verbindungs- 
funktion dar. Sie lässt sich gemäß den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung  (RIN 2008) in die 
Verkehrswegekategorie TB II einordnen, d.h. es lieg t eine Straßenbahn- und Busverbindung als 
Hauptverbindung vor. Auf den Gleisen verkehren die Straßenbahnlinien 4, 5, 6, 7 und 8 in dichter 
Taktung. Auf der Relation südliche Frankfurter Stra ße / westliche Pallaswiesenstraße fahren die 
Buslinien 5515, 5516 und 751, entlang der Pallaswie senstraße die Buslinie L und entlang der 
Frankfurter Straße die Nachtbuslinie n71. Für den K fz-Verkehr lässt sich die Frankfurter Straße in 
die Verkehrswegekategorie HS III einordnen, d.h. es  liegt eine innergemeindliche Hauptverkehrs- 
straße vor. Auch für den Radverkehr ist die Frankfu rter Straße eine innergemeindliche Hauptverbin- 
dung (Verkehrswegekategorie IR II). Für den ruhenden Verkehr werden, mit Ausnahme von drei Taxi-
Stellplätzen in Höhe der Emilstraße, keine gekennze ichneten Stellplätze angeboten. Im Rahmen des 
geduldeten Gehwegparkens finden zwischen Kahlert- u nd Emilstraße etwa 33  Fahrzeuge einen 
Stellplatz im öffentlichen Verkehrsraum.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 4 von 15  
Anforderungen an die Planung 
An die Planung der gesamten Baumaßnahme wurde seite ns der HEAG mobilo und der Wissen- 
schaftsstadt Darmstadt verschiedene Anforderungen gestellt: 
HEAG mobilo: 
- Barrierefreier Ausbau der Haltestelle auf einer L änge von je 45 m mit ebenerdigem Einstieg 
mindestens an der zweiten Tür des Triebwagens und der mittleren Tür des Beiwagens 
- Fahrdynamische Bemessung der Gleise für eine Gesc hwindigkeit von ca. 50 km/h 
- Vorsehen des Ausstattungsstandards an den Haltest ellen 
Wissenschaftsstadt Darmstadt: 
- Schaffung einer durchgehenden Radverkehrsverbindu ng in beiden Richtungen 
- Anordnung der Haltestellen jeweils vor der Kreuzu ng aus Gründen der Verkehrsqualität 
- Anlage von Linksabbiegestreifen mit einer Aufstel llänge von wenigstens 18 m für drei PKW 
beziehungsweise einen Gelenkbus 
- Erhalt der Abbiegemöglichkeiten und Grundstückszu fahrten 
- Erhalt des Alleecharakters und Verbesserung der B aumstandorte  
- Erneuerung des baufälligen Abwasserkanals und Ver schiebung neben die Gleise 
Variantenbeschreibung 
In Vorbereitung der Entwurfsplanung wurden verschie dene Lösungskonzepte aufgestellt und in Hin- 
blick auf die voran genannten Anforderungen bewertet.  
Variante 1: Verschwenkung der Gleise 
Eine erste Variante besteht darin, die Haltestelle,  wie im Bestand, am Fahrbahnrand anzuordnen. 
Hierfür ist ein Verschwenken der Gleise an den Fahr bahnrand erforderlich. Die Variante hat den 
Nachteil, dass Radfahrer die Gleise zweifach in ein em flachen Winkel queren müssen, was zu 
schweren Stürzen führen kann. 
Variante 2: Angehobene Fahrbahn 
Eine zweite Variante sieht vor, im Haltestellenbere ich ein Haltestellenkap mit angehobener Fahr- 
bahn für den MIV auszubilden. Busse und Straßenbahn en sollen vor dem Haltestellenkap einen 
gemeinsamen ÖPNV-Fahrstreifen erhalten. Am Knotenpu nkt der Frankfurter Straße mit der Pallas- 
wiesenstraße soll der Linksabbiegestreifen mit dem ÖPNV-Fahrstreifen zusammenfallen. Der Nach- 
teil dieser Variante liegt im erheblichen Breitenbe darf der angehobenen Fahrbahn, welcher nördlich 
der Pallaswiesenstraße, unter Voraussetzung einer A llee, keine Radverkehrsanlage nach Norden 
ermöglicht. Auch südlich der Pallaswiesenstraße wär e eine Radverkehrsanlage nach Süden nur bei

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 5 von 15  
einem Gehweg von 1,25 m Breite möglich. Sicherheitstechnisch kritisch ist außerdem der Übergang 
vom Kfz-Fahrstreifen und gemeinsamen Geh- und Radwe g südlich der Schloßgartenstraße auf die 
angehobene Fahrbahn. 
Variante 3: Angehobener Radweg 
Eine dritte Variante besteht darin ein Haltestellen kap mit angehobenem Radweg auszubilden. In 
diesem Fall verkehrt der MIV und ÖPNV, wie im Besta nd, gemeinsam auf der Fahrbahn. Nur der 
Radverkehr wird über die Haltestelle geführt. Der V orteil dieser Variante besteht darin, dass wegen 
der geringeren Breite des angehobenen Radwegs gegen über einer angehobenen Fahrbahn eine Rad- 
verkehrsanlage in beiden Richtungen ausgebildet wer den kann. Weiterhin ist reiner Radverkehr bes- 
ser mit der angrenzenden Geh- und Wartefläche der H altestelle vereinbar als motorisierter Verkehr. 
Bezüglich des Umgangs mit den bestehenden Bäumen in  den Nebenflächen können zwei Untervari- 
anten unterschieden werden: 
Umgang mit dem Baumbestand 
Im Umbaubereich befinden sich 16 Bäume, darunter 9 Linden und 7 Robinien. Der Umgang mit 
den Bestandsbäumen wurde mit den Projektbeteiligten  am Beispiel der Variante 3 diskutiert. Die 
Überlegungen sind im Grundsatz jedoch auch auf die Varianten 1 und 2 übertragbar.  
Variante 3a: Neupflanzung und Neugliederung der Bäume 
Die Variante 3a sieht die Fällung aller Bäume und e ine Neugliederung der Baumallee vor. Die 16 
bestehenden Bäume werden durch 12 Neupflanzungen er setzt. Ein weiterer Baum kann nach Able- 
ben eines konkurrierenden Privatbaums gepflanzt wer den. Hauptvorteile dieser Lösung sind der 
zügigere Bauablauf und die geringeren Kosten. Aus s traßenplanerischer Sicht ergibt sich aufgrund 
entfallender Zwangspunkte ein besseres Querprofil, bei dem die Fahrbahn nicht zur Haltestelle ent- 
wässert und der Geländeeinschnitt weniger stark aus fällt. Durch eine Neupflanzung der Bäume 
könnten die vorhandenen Robinien durch widerstandsf ähigere Linden ersetzt werden. Außerdem 
sind verbesserte Wuchsbedingungen möglich. 
Variante 3b: Größtmöglicher Erhalt der Bäume 
Die Variante 3b sieht einen größtmöglichen Erhalt d er bestehenden Bäume vor. Im konkreten Fall 
bedeutet dies, dass von den 16 Bäumen 1 bis 4 Bäume  erhalten bleiben, jedoch 9 bis 12 Bäume im 
Vorfeld der Baumaßnahme gefällt werden. Durch Neupf lanzungen wird eine Baumanzahl von 13 
erreicht. Ein weiterer Baum kann nach Ableben eines  konkurrierenden Privatbaums gepflanzt wer- 
den. Vorteil dieser Lösung ist der ansatzweise Erhalt des straßenprägenden Baumbestandes. 
Die Ermittlung der Anzahl erhaltungsfähiger Bäume e rfolgte schrittweise in Abstimmung mit allen 
Projektbeteiligten. In einem ersten Schritt wurden die Planung der Verkehrslage und die Maßnah- 
men der Leitungsträger mit den vorhandenen Baumstan dorten überlagert sowie ein Ortstermin mit 
dem Grünflächenamt durchgeführt. Nachdem in diesem Zusammenhang zahlreiche Konflikte zu 
Tage traten, wurde ein gesondertes Gutachten in Auf trag gegeben, welches die Vereinbarkeit der 
Gesamtplanung mit jedem einzelnen Baum zum Inhalt h atte. Das durch das Sachverständigenbüro 
Leitsch (2015) durchgeführte Gutachten betrachtet d ie Verkehrssicherheit, der Erhaltungswürdig- 
keit und die Erhaltungsfähigkeit der Bäume. Die Erh altungswürdigkeit wird im Hinblick auf die ge-

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 6 von 15  
stalterische und ökologische Funktion generell als gegeben angesehen. Bezüglich der Erhaltungsfä- 
higkeit erfolgt zunächst eine Beurteilung ohne Berü cksichtigung der geplanten Baumaßnahme. Von 
den 16 bestehenden Bäumen sind demnach 7 längerfris tig (> 15 Jahre), 6 mittelfristig (≥ 5 Jahre, ≤ 
15 Jahre) und 3 kurzfristig (< 5 Jahre) erhaltungsf ähig. Wird die geplante Baumaßnahme (grund- 
hafter Straßenausbau inklusive Kanal- und Leitungsb au) berücksichtig, so reduziert sich die Zahl 
erhaltungsfähiger Bäume auf die oben genannten 1 bi s 4 Bäume. Als Begründung werden die fol- 
genden Punkte angegeben: 
- Extreme Unterschreitung der Schutzabstände zu den  Bäumen während der Baumaßnahme 
durch Straßen- und Leitungsbau  
- Besondere Anfälligkeit einiger Bäume durch Vorsch ädigungen 
- Grundsätzliche Konflikte mit der Planung, wenn be ispielsweise ein Baum mit einem geplan- 
ten Radweg zusammenfällt oder an der Straßenbahnhal testelle keine angemessene Rest- 
breite für Fußgänger und Fahrgäste verbleibt 
-  Probleme bei der Herstellung regelkonformer und barrierefreier Gehwege durch wurzelbe- 
dingte Gehwegaufwölbungen 
- Geringer Abstand (ca. 1 m) einiger Bäume zu neu h erzustellenden Abwasseranschlüssen der 
angrenzenden Grundstücke 
- Geringer Abstand einiger Bäume zum geplanten städ tischen Abwasserkanal und zu anderen 
Leitungsverlegungen 
Mögliche Planungsanpassungen zur Erhöhung der Zahl erhaltungsfähiger Bäume wurden mehrfach 
geprüft. Hinsichtlich der Ver- und Entsorgungsleitu ngen ist der Handlungsspielraum aufgrund der 
hohen Anzahl notwendiger Leitungen allgemein sehr e ingeschränkt. Darüber hinaus ist die Lage der 
Hausanschlüsse an den Grundstücksgrenzen vorgegeben . Auch alternative Bauverfahren, wie das 
unterirdische Pressverfahren, wurden in Betracht ge zogen. Beim Neubau des städtischen Abwas- 
serkanals scheitert das Verfahren an der Gefahr des  Steckenbleibens aufgrund des geringen Kanal- 
durchmessers. Bei den Abwasseranschlüssen ergibt si ch wiederum das Problem, dass sich die Ziel- 
gruben auf den Privatgrundstücken befinden müssten,  die größtenteils jedoch einen eigenen Baum- 
bestand aufweisen 
Vorzugsvariante 
Die entwickelten Varianten wurden schrittweise mit den Projektbeteiligten abgestimmt und hinsicht- 
lich der oben genannten Anforderungen bewertet. Die  Varianten 1 und 2 wurden im Sinne des Rad- 
verkehrs in einem frühen Planungsstadium verworfen.  Als Vorzugsvariante wurde die Variante 3 mit 
angehobenem Radweg im Haltestellenbereich ausgewähl t. Bezüglich des Umgangs mit den beste- 
henden Bäumen wird die Variante 3a, das heißt die v ollständige Neupflanzung der Bäume umge- 
setzt, da der mögliche Erhalt weniger Bäume in kein em Verhältnis zu dem verbundenen Aufwand 
steht und die Bäume zum Teil eine begrenzte Lebenserwartung haben.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 7 von 15  
3. Planung 
Die Straßenbahnhaltestellen werden als Haltestellen kap mit angehobenem Radweg realisiert. Der 
Fahrgastwechsel zwischen Wartebereich und Straßenba hn erfolgt hier über einen Radweg, welcher 
auf das Haltestellenniveau von 20 cm über Schieneno berkante angehoben und optisch vom War- 
tebereich abgetrennt wird. Während des Fahrgastwech sels wird der Radweg signaltechnisch ge- 
sperrt. Die beiden Haltestellen werden mit einer Lä nge von 42 m ausgebildet; das Regelmaß von 45 
m ist wegen örtlicher Zwangspunkte (v.a. Knotenpunk te, Zufahrten) nicht umsetzbar. Der Haltestel- 
lenwartebereich fällt mit den durchgehenden Gehwege n zusammen und ist stadteinwärts ca. 4,25 
m (einschließlich Baumscheibe) und stadtauswärts ca. 2,95 m breit. 
Entlang der Frankfurter Straße werden in Mittellage  zwei neue Gleise verlegt. Die Gleislage ist ge- 
genüber dem Bestand leicht versetzt. Für den motori sierten Verkehr werden durchgehend zwei 
Fahrstreifen mit einer Breite ≥ 3,0 m ausgebildet. Am  Knotenpunkt Pallaswiesenstraße werden je 
Richtung 18 m lange Linksabbiegestreifen angelegt. Der Linksabbiegestreifen aus Süden erhält we- 
gen dem Busverkehr eine Breite von 3,0 m, der Abbie gestreifen aus Norden eine Breite von 2,75 m. 
Die bestehende Bevorrechtigung von Straßenbahnen un d Bussen bleibt erhalten (ÖPNV-
Beschleunigung). 
Über die gesamte Strecke wird eine durchgehende Rad verkehrsverbindung in beiden Richtungen 
ausgebildet. Die Regelform ist ein 1,75 m breiter S chutzstreifen, welcher am Knotenpunkt Pallas- 
wiesenstraße wegen beengter Verhältnisse bis auf 1, 30 m reduziert wird. Im Bereich der Haltestel- 
len ist ein nicht benutzungspflichtiger Radweg mit 2,10 m Breite vorgesehen. Südlich der Schloß- 
gartenstraße ist an der Herrngartenmauer ein für Ra dverkehr freigegebener Gehweg geplant. Nörd- 
lich der Emilstraße werden, wie im Bestand und weit eren Verlauf, Radfahrstreifen ohne Benut- 
zungspflicht (Seitenstreifen) abmarkiert.  
Die Fahrbahn der Frankfurter Straße erhält eine Fah rbahndecke in Asphaltbauweise. Die befestigten 
Flächen im Seitenraum erhalten im Regelfall eine Be tonsteinpflasterdecke. Technisch werden unter 
anderem die Signalanlagen, Fahrleitungsanlagen und die Beleuchtung vollständig erneuert. 
Linienführung Gleise  
Grundlage der gesamten Trassierung bilden die Trass ierungsrichtlinien - Verordnung über den Bau 
und Betrieb der Straßenbahnen (Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung – BOStrab 1993). 
Um die Haltestellekaps mit angehobenem Radweg zu realisieren, haben die neuen Gleise gegenüber 
dem Bestand eine leicht veränderterte Linienführung. Im Süden schließen die Gleise an die Maß- 
nahme "Bismarckstraße Ost" an. Im Bereich der Rechtskurve am Knotenpunkt Kahlertstraße bzw. 
Schloßgartenstraße verschwenken die Gleise für die Haltestelle stadtauswärts leicht nach Westen. 
Am Knotenpunkt Pallaswiesenstraße verschwenken die Gleise zurück nach Osten.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 8 von 15  
Im Bestand neigt sich das Gelände mit ca. 0,23 % na ch Norden und ist damit sehr flach. Die Gleis- 
gradienten sind derart ausgebildet, dass im Bereich  der Haltestellen eine Mindestlängsneigung von 
0,5 % vorliegt, um eine zügige Längsentwässerung en tlang der Haltestellenborde bzw. Schienen zu 
gewährleisten. 
Linienführung Fahrstreifen 
Die Trassierung der Fahrstreifen wird maßgeblich du rch die Gleise bestimmt. Die Grenzwerte ge- 
mäß der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen RASt 06, Tab. 19 werden eingehalten. 
Am Knotenpunkt Pallaswiesenstraße teilen sich die h inführenden Fahrstreifen jeweils in einen 
Linksabbiegestreifen und einen kombinierten Geradau s- und Rechtsabbiegestreifen auf. Die Länge 
des Linksabbiegestreifens und des kombinierten Gera deaus- und Rechtsabbiegestreifen ist 18 m 
lang und damit ausreichend für drei PKW bzw. einen Gelenkbus. 
Die angehobenen Radwege werden hinter dem Haltestel lenbereich geschlossen, d.h. durch bauli- 
chen Schutz auf die Fahrbahn geführt. An der Haltes telle stadteinwärts geschieht dies nach der 
Verziehung, an der Haltestelle stadtauswärts innerhalb der Verziehung. 
Querschnittsgestaltung 
Die Maßnahme "Bismarckstraße Ost" sieht am südliche n Ende der Baumaßnahme einen zweistreifi- 
gen Querschnitt mit einer Fahrstreifenbreite von 3, 25 m stadtauswärts und 5,00 m stadteinwärts 
vor. Im Bereich der Haltestelle stadtauswärts verbr eitert sich der Fahrstreifen stadtauswärts gering- 
fügig auf 3,35 m, die Fahrstreifenbreite stadteinwä rts bleibt mit 5,00 m unverändert. Am Knoten- 
punkt Pallaswiesenstraße hat der kombinierte Gerade aus- und Rechtsabbiegestreifen eine Breite 
von 3,70 m und der Linksabbiegestreifen eine Breite  von 3,00 m. Die Breite des Linksabbiegestrei- 
fens entspricht dem Mindestwert für Fahrstreifen mi t Linienbusverkehr. Der Fahrstreifen stadtein- 
wärts reduziert sich auf 4,75 m.  
Nördlich des Knotenpunkts Pallaswiesenstraße wird d er Fahrstreifen stadtauswärts 4,75 m breit 
ausgebildet. Der kombinierte Geradeaus- und Rechtsabbiegestreifen hat eine Breite von 4,50 m, der 
Linksabbiegestreifen hat eine Breite von 2,75 m. De r Mindestwert von 2,75 m des Linksabbiege- 
streifens gemäß RASt 06 (2007), Tab. 46 ist wegen d er Hauptnutzung durch PKW vertretbar. Im 
Bereich der Haltestelle stadteinwärts erhält der Fa hrstreifen stadtauswärts eine Breite von 4,75 m, 
der Fahrstreifen stadteinwärts eine Restbreite von 3,13 m. Nördlich des Knotenpunkts Emilstraße 
erfolgt der Übergang auf die bestehende Querschnitt saufteilung, bestehend aus 3,25 m breiten 
Fahrstreifen je Richtung. 
In den Fahrstreifen des MIV ist außerhalb der Halte stellen in der Regel ein 1,75 m breiter Schutz- 
streifen für Radfahrer integriert. Die gegenüber de r ERA (2010) größere Schutzstreifenbreite von 
1,75 m ergibt sich aus dem notwendigen Sicherheitsa bstand von 0,75 m zwischen Verkehrsraum 
Straßenbahn und Verkehrsraum Radfahrer (vgl. RASt 0 6 (2007), Kapitel 4.1). Südlich des Knoten- 
punkts Pallaswiesenstraße ist im Bereich des kombin ierten Geradeaus- und Rechtsabbiegestreifens 
für den Radverkehr ein 1,30 m breiter Schutzstreife n abmarkiert, womit die Restbreite des Fahr- 
streifens 2,40 m beträgt. Die gewählten Maße schränken den Fahrkomfort in diesem Bereich sowohl 
für den MIV als auch den Radverkehr ein, liegen jed och oberhalb der Mindestwerte nach ERA

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 9 von 15  
(2010), Bild 48. Nördlich des Knotenpunktes Pallasw iesenstraße wird neben dem 3,00 m breiten 
Geradeaus- und Rechtsabbiegestreifen ein 1,50 m bre iter Schutzstreifen ausgebildet. Die o.g. Kom- 
forteinschränkungen liegen an dieser Stelle nicht v or. Nördlich der Emilstraße werden, analog zum 
Bestand und weiteren Verlauf, 1,85 m breite Radfahr streifen ohne Benutzungspflicht (Seitenstrei- 
fen) je Richtung abmarkiert. 
Haltestellen 
An den Haltestellen wird auf einer Länge von ca. 30  m (stadtauswärts) bzw. 20 m (stadteinwärts) 
ein Höhenunterschied gegenüber der Schienenoberkant e von 20 cm mittels Kasseler Sonderbord 
(18 cm) und Anrampung der Fahrbahn (2 cm) hergestel lt, um ein behindertengerechtes Ein- und 
Aussteigen zu ermöglichen. Der barrierefreie Zugang  zur zweiten Tür des Triebwagens und zur mitt- 
leren Tür des Beiwagens ist an beiden Haltestellen gewährleistet. Am Anfang und Ende der Halte- 
stellen und an den Grundstückszufahrten erfolgt eine Absenkung des Haltestellenbords. 
An den Haltestellen fallen die durchgehenden Gehweg e mit den Warteflächen der Fahrgäste zu- 
sammen. An der Haltestelle stadteinwärts steht für beide Nutzungen eine Querschnittsbreite von 
insgesamt ca. 4,30 m zur Verfügung. Durch örtliche Baumscheiben ohne Abdeckung reduziert sich 
diese Breite abschnittsweise auf eine Restbreite vo n ca. 2,00 m. An der Haltestelle stadtauswärts 
steht eine Querschnittsbreite von ca. 3,00 m zur Ve rfügung. Der angehobene Radweg wird an bei- 
den Haltestellen insgesamt 2,10 m breit ausgebildet . Dieses Maß beinhaltet einen 60 cm breiten 
Sicherheitsstreifen zur Haltestellenvorderkante. 
Die einseitige Herstellung des Haltestellenbordes i m Straßenquerschnitt mit 20 cm Höhenversatz 
bedingt die Ausbildung eines Tiefpunktes im Haltest ellenbereich. Der Tiefpunkt liegt aus höhen- 
technischen Gründen innerhalb des Wartebereichs und  nicht zwischen angehobenem Radweg und 
Wartebereich. Die Querneigungen variieren. 
Die Warteflächen werden analog zu den durchgehenden  Gehwegen mit Betonsteinpflaster herge- 
stellt. Die Haltestellen erhalten taktile Elemente gemäß den geltenden Richtlinien und Empfehlun- 
gen. Zwischen angehobenem Radweg und taktilem Leit-  bzw. Sperrstreifen der Wartefläche wird ein 
30 cm breiter Kontraststreifen aus rotem Betonsteinpflaster angeordnet. 
Gehwege 
Zwischen Gehweg und Fahrbahn wird in der Regel ein Hochbord (H 15/30) aus Betonstein mit vari- 
ierendem Anschlag verbaut. Im Bereich der Grundstüc kszufahrten kommt anstelle des Hochbords 
ein Rundbord (R 15/22) aus Betonstein zum Einsatz. Zwischen dem nördlichen Ende der Haltestelle 
stadtauswärts und dem Knotenpunkt Pallaswiesenstraß e ist ebenfalls ein Rundbord vorgesehen, 
damit Radfahrer im Falle einer Bedrängnis durch den  Kraftfahrzeugverkehr auf den Gehweg auswei- 
chen können.  
An den Knotenpunkten werden im Allgemeinen getrennt e Querungsstellen für Geh- und Sehbehin- 
derte ausgebildet. Für Gehbehinderte werden die Bor danlagen auf einer Breite von 90 cm mittels 
Rollstuhlüberfahrbord abgesenkt. Für Sehbehinderte erhalten die Bordanlagen dagegen einen Bord- 
anschlag von mindestens 6 cm.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 10  von 15  
Die Einmündungen Kahlertstraße und Emilstraße werde n, analog zum Bestand, als Gehwegüber- 
fahrt ausgebildet, sodass die Rollstuhlüberfahrstei ne entfallen. Um die Gehwegüberfahrt für alle 
Verkehrsteilnehmer klar dazustellen, wird auf eine Bordanlage zwischen Gehweg und einmündender 
Fahrbahn verzichtet und stattdessen nur eine offene Rinne ausgebildet. 
Die Maßnahme "Bismarckstraße Ost" sieht westlichen Anschlußbereich einen 4,50 m breiten Geh- 
weg mit integrierten Parkbuchten und im Osten einen  3,25 m breiten gemeinsamen Geh- und Rad- 
weg vor. Der Radverkehr auf dem gemeinsamen Geh- un d Radweg wird vor der Schloßgartenstraße 
über eine 1,60 m breite Rampe auf die Fahrbahn geführt. Für den Gehweg verbleiben an dieser Stel- 
le ca. 2,40 m. Im Bereich der Fahrbahnaufweitung sü dlich des Knotenpunkts Pallaswiesenstraße 
hat der westliche Gehweg eine Breite von ca. 2,45 m  und der östliche Gehweg eine Breite von ca. 
2,00 m.  
Nördlich des Knotenpunkts hat der westliche Gehweg im Bereich der Fahrbahnaufweitung eine Brei- 
te von ca. 2,30 m. Im weiteren Verlauf reduziert si ch dieser Wert neben dem Grünstreifen auf ca. 
1,95 m. Der östliche Gehweg hat im Bereich der Fahr bahnaufweitung eine Breite von ca. 3,70 m. Er 
reduziert sich neben dem Grünstreifen auf ca. 1,55 m. Die Gehwegbreite von 1,55 m unterschreitet 
deutlich die erforderliche Breite von ca. 2,00 m na ch EFA (2002) für den Begegnungsfall zweier 
Fußgänger. Die Einschränkung der Nutzung wird in Ka uf genommen, um den Grünstreifen in einer 
Mindestbreite von 2,00 m ausbilden zu können. Fußgä ngern steht außerdem der Gehweg auf der 
Westseite zur Verfügung.  
Die Gehwege sind zur Fahrbahn geneigt. Die Querneig ung variiert, um die Hinterkante an den Ein- 
friedungen und Eingängen höhentechnisch zu halten. 
Die Oberflächen der Gehwege werden analog zu den Wa rteflächen der Haltestellen mit Betonstein- 
pflaster hergestellt. Im Bereich von Querungsstelle n und an längeren Grundstückszufahrten sind 
taktile Elemente gemäß den geltenden Richtlinien und Empfehlungen geplant. 
Grünanlagen 
Es werden insgesamt 12 Bäume gepflanzt. Im westlich en Seitenraum kommen im Hinblick auf die 
Straßenbahnhaltestelle hauptsächlich Pflanzinseln z ur Anwendung, im östlichen Seitenraum ist ein 
Grünstreifen vorgesehen. Bei der Planung wurde auf gute Wachstumsbedingungen für die Bäume 
und auf stadtgestalterische Aspekte geachtet. Hinsi chtlich der Wachstumsbedingungen wurden die 
Standards für Baumpflanzungen in Darmstadt (2009) zu Grunde gelegt. 
Die 12 Bäume verteilen sich auf zwei Baumreihen mit  jeweils sechs sich gegenüber stehenden 
Bäumen. Der Regelabstand der Bäume beträgt ca. 10 m . Zwischen dem ersten und zweiten Baum- 
paar von Süden ist der Baumabstand doppelt so groß,  um im westlichen Bereich Platz für den War- 
tebereich der Haltestelle zu schaffen und im östlic hen Bereich die Zufahrt zu Flurstück 234/1 
(Frankfurter Straße 29) frei zu halten. 
Die Pflanzinseln im westlichen Seitenraum werden durchgehend mit Tiefborden (T 8/20) eingefasst. 
Die Grünstreifen werden mit einem Hochbord (H 15/30 ) zur Fahrbahn und einem Tiefbord (T 8/20) 
zum Gehweg eingefasst.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
Seite 11  von 15  
Die Baumscheiben der Pflanzinseln im westlichen Sei tenraum haben eine Größe von mindestens 
3,0 x 2,3 m, was einer wasserdurchlässigen Fläche v on ca. 6 m² entspricht. Der Grünstreifen im 
westlichen Seitenraum hat eine wasserdurchlässige Fläche von ca. 29 m². 
Der Grünstreifen im östlichen Seitenraum wird mit e iner Breite von 2,0 m ausgebildet. Gegenüber 
dem Bestand verbreitert er sich damit um ca. 50 cm,  wodurch verbesserte Standortbedingungen 
für die Bäume erreicht werden. 
Befahrbarkeit Knotenpunkte und Grundstückszufahrten 
Die vorhandene Einbahnstraßenregelung der Schloßgar tenstraße Richtung Osten bleibt bestehen. 
Ebenso bleibt am Knotenpunkt Emilstraße die östlich e Zuwegung zur Frankfurter Straße Poller ge- 
sperrt. Es ist hier geplant, ausbaubare Pfosten aufzustellen. 
Die Eckausrundungen der Knotenpunkte sind grundsätz lich nach fahrgeometrischen Gesichtspunk- 
ten gestaltet. Der Knotenpunkt Pallaswiesenstraße k ann im Allgemeinen mit einem großen LKW 
bzw. einem dreiachsigen Müllfahrzeug ohne maßgeblic he Behinderung anderer Fahrzeuge in jeder 
Fahrbeziehung befahren werden; ein leichtes Überstr eichen des Gegenfahrstreifens ist lediglich 
beim Rechtsabbiegen in die westliche Pallaswiesenst raße aus Richtung Norden nicht auszuschlie- 
ßen. Die Haltelinie in der südlichen Knotenpunktzuf ahrt der Frankfurter Straße wurde so weit abge- 
rückt, dass rechts einbiegende Gelenkbusse aus der Pallaswiesenstraße nicht behindert werden. Ein 
Ausholen bzw. Überteuern bleibt jedoch gelegentlich notwendig.  
Die Einmündungen Kahlertstraße, Schloßgartenstraße und Emilstraße sind für ein dreiachsiges 
Müllfahrzeug ausgelegt. Um die Befahrbarkeit für li nkseinbiegende Müllfahrzeuge aus der Frankfur- 
ter Straße in die Schloßgartenstraße zu erreichen, ist das Haltestellenende überfahrbar ausgebildet 
und nur optisch durch Pflasterung gekennzeichnet. N eben der Absenkung des Haltestellenendes 
muss beim Einbiegen in die Schloßgartenstraße auch der Schutzstreifen stadteinwärts befahren 
werden. 
Die Befahrbarkeit aller Knotenpunkte durch Feuerweh rfahrzeuge nach DIN 14090 (2003) bleibt 
erhalten. Wie im Bestand muss hierfür zum Teil die komplette Fahrbahn ausgenutzt werden. Bei 
der Zufahrt aus Norden in die Schoßgartenstraße mus s das Haltestellenbord im Anfangsbereich 
leicht überfahren werden (Höhenversatz kleiner 8 cm ). Aus Süden, dem Hauptangriffsweg der Feu- 
erwehr, gibt es keine Einschränkung. 
An den Haltestellen wird das Haltestellenbord im Be reich von Grundstückszufahrten auf einen Kan- 
tenstein mit 6 cm Anschlag abgesenkt. Außerhalb der  Haltestellen wird im Bereich der Grund- 
stückszufahrten ein Rundbord mit maximal 6 cm Ansch lag verbaut. Die vorhandenen Zufahrten 
bleiben damit auch nach dem Umbau nutzbar. An einig en Zufahrten ergeben sich gemäß Schlepp- 
kurvenprüfung Komfortverluste gegenüber dem Bestand. 
Ruhender Verkehr 
Die drei vorhandenen Taxi-Stellplätze in Höhe der E milstraße werden auf zwei Stellplätze reduziert. 
Weitere Stellplätze sind für den ruhenden Verkehr i m öffentlichen Straßenraum nicht vorgesehen. 
Das derzeit geduldete Gehwegparken von etwa 13 Fahr zeugen zwischen Kahlert- und Pallaswiesen- 
straße und etwa 20 Fahrzeugen zwischen Pallaswiesen - und Emilstraße wird zum Schutz der

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
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Neupflanzungen und im Hinblick auf die Nutzbarkeit der Gehwege unterbunden. Neben allgemeinen 
Parkverboten sind in den Grünanlagen Granitstelen vorgesehen. 
Signalanlagen 
Im Zuge der Umgestaltung wird am Knotenpunkt Frankf urter Straße/Pallaswiesenstraße die Licht- 
signalanlage erneuert. Alle vier Querungsstellen er halten eine Fußgängerfurt mit 4 m Breite, deren 
Lage sich gegenüber dem Bestand nur geringfügig ändert.  
Die bestehenden Signalgeber zur Sperrung des Indivi dualverkehrs nach Einfahrt der Straßenbahn in 
die Haltestelle werden abgebaut. Neue Signalgeber i m Zulauf der Haltestellen sind künftig nur für 
den Radverkehr vorgesehen. 
Fahrleitungsanlagen  
Als Bauform der Fahrleitungsanlage ist eine Seilgle iterfahrleitung, bestehend aus zwei Fahrdrähten 
und zwei mittigen Verstärkungsdrähten in derselben Ebene, vorgesehen. Im Abschnitt Schloßgarten 
bis Emilstraße werden die Querverspannungen an Mast en mit rundem Querschnitt befestigt. Die 
Festlegung der Maststandorte erfolgt in intensiver Abstimmung mit den Projektbeteiligten und ist 
noch nicht abgeschlossen.  
Beleuchtung 
Die Beleuchtung folgt dem Raster der Querverspannun g und wird nach Möglichkeit in Form von 
Aufsatzleuchten auf den Fahrleitungsmasten montiert. 
Haltestellenausstattung 
Die Haltestellenausstattung wird erneuert. Im Zuge des Umbaus wird an beiden Haltestellen ein 
neuer Fahrgastunterstand (FGU) errichtet.  
Sonstige Straßenausstattung 
Die östliche Einmündung der Emilstraße wird wie im Bestand mit Sperrpfosten abgesperrt. Für die 
Feuerwehr werden sie mit einem Schloss ausgestattet , damit Sie im Einsatzfall ausgebaut werden 
können.  
Der Grünstreifen und die Baumscheiben werden zum Sc hutz der Bäume gegen Parken mit Granit- 
stelen im regelmäßigen Abstand von etwa 4 m ausgestattet. 
Versorgungsleitungen 
Im öffentlichen Straßenraum der Frankfurter Straße sind zahlreiche Versorgungsleitungen vorhan- 
den. Im Umbaubereich befinden sich Leitungen und Kabel der folgenden Versorger: 
- e-netz Südhessen GmbH & Co. KG 
- HEAG mobilo GmbH

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
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- HSE MediaNet GmbH 
- Deutsche Telekom GmbH 
- Unitymedia Hessen GmbH & Co.KG, 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt, IT-Abteilung 
- Wissenschaftsstadt Darmstadt, Straßenverkehrstechnik 
Die Baumaßnahme bedingt die Verlegung einiger Leitu ngen und die Anpassung zahlreicher  Haus- 
anschlüsse. Die Versorgungsträger nutzen die Baumaß nahme ebenfalls zur Erneuerung und Ergän- 
zung ihres Leitungsnetzes. 
Abwasserkanal 
Zwischen Pallaswiesenstraße und Emilstraße wird der  bestehende Abwasserkanal DN 300 im Zu- 
ständigkeitsbereich der Wissenschaftsstadt Darmstad t abgebrochen und durch einen Neubau DN 
600 in Betonbauweise ersetzt. Der neue Kanal liegt westlich der Fahrbahn unterhalb des angehobe- 
nen Radwegs. Die Lage außerhalb des Lichtraumprofil s der Straßenbahn ermöglicht eine Begehung 
und Spülung des Kanals während des Straßenbahnbetriebs. 
Zwischen Schloßgarten- und Pallaswiesenstraße bedin gt die Gleisverschiebung nach Westen zwei 
neue seitliche Einstiegsbauwerke. 
4. Grundstücksverhältnisse 
Für die hier beschriebene Straßenraumplanung wird k ein zusätzlicher Grunderwerb gegenüber der 
heutigen Situation benötigt. Kleine private Bestand sflächen im Straßenraum sind analog zur heuti- 
gen Situation mit in die Planung und die Kosten einbezogen.      
Auf die Befestigung der Fahrleitung an den privaten  Häusern wird verzichtet. Die Standorte der 
neuen Fahrleitungsmaste werden im weiteren Planungsablauf noch abschließend geprüft. 
5. Kosten  
Für die vorliegende Baumaßnahme "Niederflurgerechte r Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße 
mit Umbau der Frankfurter Straße zwischen Schloßgar ten- und Emilstraße“ wurde eine Kosten- 
schätzung aufgestellt. Die Nettokosten belaufen sic h auf ca. 8.200.000 EUR. Dies entspricht Brut- 
tokosten von etwa 9.800.000 EUR. In den genannten Kosten sind 22 % Planungskosten enthalten.  
Die Kosten der Baumaßnahme teilen sich die HEAG mob ilo und die Wissenschaftsstadt  Darmstadt. 
Für die HEAG mobilo ergeben sich gerundet Nettokost en von ca. 3.400.000 EUR, für die Stadt 
Darmstadt Nettokosten von ca. 4.800.000 EUR. Die de rzeit geschätzten Zuwendungen (GVFG und 
FAG) betragen gerundet ca. 1.400.000 EUR (netto) fü r die HEAG mobilo und ca. 1.300.000 EUR 
(netto) für die Stadt Darmstadt. 
Nach Abzug der förderfähigen Kosten verbleiben für die Stadt Darmstadt Bruttokosten von  
ca. 4.100.000 EUR.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
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  Gesamtbau-
kosten 
in EUR 
Baukosten  
in EUR 
 
Anteil HEAG 
Baukosten  
in EUR 
 
Anteil Stadt 
Zuwendun- 
gen 
GVFG/FAG * 
 
in EUR 
Anteil HEAG 
Zuwendun- 
gen 
GVFG/FAG *  
in EUR 
Anteil Stadt 
Baukosten 5.213.000  2.023.000 3.190.000  1.011.000  970.000  
Kampfmittel / 
Aufrechthal- 
tung Verkehr 
1.500.000 750.000 750.000 375.000 375.000 
Zwischen-
summe netto  
6.713.000  2.773.000  3.940.000  1.386.000  1.345.0 00  
Planungskos- 
ten ca: 22 % 
1.477.000  610.000  867.000  - - 
Gesamt-
summe netto 
8.190.000  3.383.000  4.807.000  1.386.000  1.345.0 00  
Mehrwertsteu- 
er 19 % 
1.556.000  
 913.000  256.000 
Gesamt-
summe brutto 
9.746.000   
 5.720.000   1.601.000 
Anteil Stadt Darmstadt Gesamt 5.720.000 
abzüglich Zuwendungen - 1.601.000 
Verbleibende Kosten für die Stadt 4.119.000 
 
* Die Zuwendungen zu förderfähigen Bauleistungen be tragen nach GVFG 65 % - 70 % und 
nach FAG 5 % - 10 % je nach Bescheid des Landes. Un ter Berücksichtigung nicht förderfähi- 
ger Bauleistungen werden im Allgemeinen Zuwendungen  in Höhe von etwa 50 % der Gesamt- 
bauleistung  angenommen.  
Auf die Kanalumbaukosten der Frankfurter Straße werden keine Zuwendungen bezahlt. 
Auf Planungskosten werden keine Zuwendungen bezahlt.  
Die HEAG mobilo GmbH erhält keine Zuwendungen auf M ehrwertsteuer, da sie vorsteuerab- 
zugsberechtigt ist.

Projektbeschreibung zur Magistratsvorlage „Ausbau der Haltestelle Pallaswiesenstraße“ 
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6. Verfahren  
Die beschriebene Maßnahme soll in das bestehende Projekt "Neugestaltung der Bismarckstraße-Ost 
und Willy-Brandt-Platz" integriert werden. Für das Gesamtprojekt wird ein Planfeststellungsverfah- 
ren erforderlich. 
7. Realisierung der Baumaßnahme  
Zusammen mit dem Projekt "Neugestaltung der Bismarc kstraße-Ost und Willy-Brandt-Platz" soll bis 
Herbst 2016 eine gemeinsame Planfeststellung eingel eitet und bis Ende März 2017 ein eigenstän- 
diger GVFG-Antrag erstellt werden.  
Bezüglich des Bauablaufes sieht die derzeitige Plan ung vor, mit dem Umbau der Abschnitts Bis- 
marckstraße Ost im Frühjahr 2018 mit dem Verlegen d er Versorgungsleitungen zu beginnen. Die 
Abschnitte Willy-Brandt-Platz mit den Anschlussbere ichen in der Frankfurter Straße und am Mathil- 
denplatz sollen Ende 2019 angegangen werden. Der Ba ubeginn für die Straßenbahnhaltestelle Pal- 
laswiesenstraße ist für Frühjahr 2022 vorgesehen. 
Ein vorläufiges Bauzeitenkonzept ist als Anlage beigefügt. 
 
Aufgestellt:  
Textgrundlage:   Durth Roos Consulting GmbH (DRC) 
 
Zusammenstellung :  
Stadtplanungsamt Darmstadt,  61 mö 
 
 
Anlagen: 
Vorplanung  
•  Haltestelle-Pallaswiesenstr_Lageplan  
Gesamtplanung 
•  Gesamtplanung Bismarckstr.-Frankfurter Str. Teil BISMARCKSTR. 
•  Gesamtplanung Bismarckstr.-Frankfurter Str. Teil FRANKFURTER STR. 
Bauzeitenkonzept (Bauabschnitte und Bauzeiten),  
•  Vorläufige Termine Bismarckstraße-Ost mit Frankfurter Straße  (März 2016)

anlage 5

3345 Zeichen

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Anschluss an Bestand
2.00
Anschluss an Bestand
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)UDQNIXUWHUVWUD‰H )UDQNIXUWHUVWUD‰H
%LVPDUFNVWUD‰H/DQGZHKUVWUD‰H$OLFHQVWUD‰H
4.000.251.60~4.65
Anlage 2
Durth RoosDarmstadt, November 2013Consulting                    GmbH
Bauabwicklung und BauzeitenGHU0D‰QDKPHQ%LVPDUFNVWUD‰H:HVW%LVPDUFNVWUD‰H2VW:LOO\%UDQGW3ODW]XQG)UDQNIXUWHU6WUD‰HELV5K|QULQJin Darmstadt
hEHUVLFKWVODJHSODQMathildenplatz, Willy-Brandt-Platz,)UDQNIXUWHU6WUD‰HELV5K|QULQJ0D‰VWDE
Plangrundlage:digitale Stadtgrundkarte, Stadt DarmstadtPlanung:0DLOlQGHU,QJHQLHXU&RQVXOW*PE+Durth Roos Consulting GmbH
ParkenGeh- und RadwegRadweg / RadfahrstreifenGehweg*UQVWUHLIHQFahrbahn%HVWDQGVElXPHJHSODQWH%lXPHLichtsignalanlage

Beratungsverlauf (5)

TOP 8
TOP 17
TOP 42
TOP 12
TOP 195

Orte (15)

  • Emilstraße
  • Pallaswiesenstraße 1
  • Frankfurter Straße 29
  • Bismarckstraße
  • Alicenstraße
  • Landwehrstraße
  • Dolivostraße
  • Schloßgartenstraße
  • Kahlertstraße
  • Rhönring
  • Luisenplatz
  • Mathildenplatz 2
  • Goebelstraße
  • Wiesenstraße
  • Einfahrt 1

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2016/0069
Typ
Magistratsvorlage
Datum
09.03.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00