2020/0042
Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025
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2020/0042
5913 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
20.02.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Schulamt
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0042
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan 1,
Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025
Vorlage vom: 19.02.2020
Beschlussvorschlag :
1. Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan 1,
Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 - 2025, in welche die Anregungen und E r-
kenntnisse aus dem zuvor durchgeführten Beteiligungsverfahren eingeflossen sind, wird in
vorliegender Fassung von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
2. Die beschlossene Fortschreibung des Schulentwicklungsplans wird sodann dem Hess i-
schen Kultusministerium zur Genehmigung vorgelegt.
Anlagen: SEP_Teilplan Grund und Förderschulen_inklusive Anlage
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2020
Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan Grund - und
Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025
Das Hessische Schulgesetz (HSchG) regelt die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen durch
den Schulträger in § 145.
Hiernach sind Schulentwicklungspläne innerhalb von 5 Jahren nach der Zustimmung durch das
Kultusministerium auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen und – soweit erforderlich –fortzu-
schreiben.
Aufgrund des enormen Umfangs und Umbruchs (Konversion) in der städtebaulichen Entwick-
lung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, verbunden mit den ebenso umfangreichen gesel l-
schaftlichen Veränderungen sowie im Schulwesen (Beispiel Digitalisierung oder Ganztag), hat
sich das Schuldezernat aufgrund des hohen Umfangs der zu behandelnden Themen dazu ent-
schieden, den Schulentwicklungsplan für allgemeinbildende Schulen in 2 Teilplänen - Primar-
bereich und Sekundarbereich - zu behandeln.
Die in der Anlage beigefügte Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende
Schulen, Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 enthält entspre-
chend den gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Schulgesetzes die Ausweisung des gege n-
wärtigen und zukünftigen Schulbedarfs sowie von Schulstandorten. Das örtliche Bildungsang e-
bot wird dargestellt und reflektiert. Der Plan liefert damit die Grundlagen für einen zweckent-
sprechenden Schulbau sowie den Rahmen für eine Standortentwicklungs- und Ausstattungs-
planung bis zum Jahr 2025. Er versteht sich als Leitlinie für die Entscheidungsfindung zu den
erforderlichen schulorganisatorischen und schulbaulichen Einzelmaßnahmen.
Schließlich enthält der Schulentwicklungsplan (SEP) sowohl die langfristige Zielplanung des
Schulträgers als auch die einzelnen Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der geplan ten
zeitlichen Verwirklichung.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet sich aus durch ein außergewöhnlich hohes Maß an
Bevölkerungszuwachs und städtebaulicher Wohnverdichtung, welches im SEP explizit in einem
Kapitel behandelt und bezüglich der daraus resultierenden sozialen Infrastrukturbedarfe prob-
lematisiert wird. Die Folge - nämlich eine Vielzahl an notwendigen Schulerweiterungen und -
Neugründungen, also Organisationsanträgen nach § 146 des Hessischen Schulgesetzes
(HSchG) - wird im beigefügten Plan konkret benannt und mit statistischen Daten unterfüttert.
Seit Genehmigung des letzten Schulentwicklungsplans im Januar 2013, hat sich zudem der
Schul- und Bildungsbereich stetig weiterentwickelt, insbesondere auch im Bereich der Grund-
schulen und Förderschulen. Zu nennen sind hier schwerpunktmäßig die Verstetigung inklusiver
Beschulung und der Ausbau von Ganztagsangeboten sowie deren große Nachfrage.
Weiterhin haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen des Landesgesetzgebers zur Umse t-
zung inklusiven Unterrichts deutlich konkretisiert und es wird versucht, durch das Instrument
der Einführung und Organisation inklusiver Schulbündnisse (aktuell: Verordnung über die Au f-
gabe und Organisation der inklusiven Schulbündnisse VOiSB, vom 14.6.2019), einen verlässl i-
chen Arbeitsrahmen für die an Schule Beteiligten zu schaffen.
Der Schulentwicklungsplan greift darüber hinaus weitere Angebote und Planungen auf. Zu ne n-
nen ist hier insbesondere der Ausbau und die Weiterentwicklung des Ganztagsschulbereichs,
womit der zunehmenden Bedeutung der schulischen Betreuungsangebote im Sinne qualitativer
Schulentwicklung sowie der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung
getragen werden soll. . . .
- 4 -
Die aus dem umfassenden bisherigen Planungsprozess abgeleiteten Maßnahmen sind in den
Kapiteln VI.6. sowie VII.3. und VIII.2. des vorliegenden Schulentwicklungsplans zusammeng e-
fasst aufgeführt.
Die vorgetragenen Anregungen und Bedenken aus dem durchgeführten Beteiligungsverfahren
wurden nach vorheriger gründlicher Abwägung eingearbeitet. Der so abgerundete und abge-
stimmte Schulentwicklungsplan wird hiermit Magistrat und Stadtverordnetenversammlung zur
Beschlussfassung vorgelegt.
Nach Zustimmung der städtischen Gremien erfolgt die Vorlage zur Genehmigung beim Hess i-
schen Kultusministerium.
Darmstadt, 19.02.2020
Plr- -40- kra/la
Dezernat II
Rafael Reißer
Bürgermeister
anlage 1
313642 Zeichen
Schulentwicklungsplan
2020 – 2025
Teilplan 1
Grund- und Förderschulen (Primarstufe)
|
Schulentwicklungsplan
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Teilplan 1
Grund- und Förderschulen (Primarstufe)
Verfasser:
Planungsreferat des städtischen Schulamts
in Zusammenarbeit mit
dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung,
Abteilung Statistik und Stadtforschung, sowie
Biregio, Bonn
|
Herausgeber in | Kontakt
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Schulamt | Planungsreferat
Mina-Rees-Straße 12
64295 Darmstadt
Telefon 06151 13 - 3356
Telefax 06151 13 - 2918
E-Mail schulamt@darmstadt.de
Internet www.darmstadt.de
Inhaltsverzeichnis
I. VORWORT DES BÜRGERMEISTERS ............................................................................. 8
II. KOMMUNALE AUSGANGSSITUATION ......................................................................... 10
II.1. Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation ........... 10
II.1.1. Eine neue Phase der Stadtentwicklung – Darmstadt als Wissenschaftsstadt .................... 10
II.1.2. Die demografische Entwicklung Darmstadts .............................................................. 11
II.2. Städtebauliche Entwicklung .............................................................................................. 14
II.3. Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge .................... 16
II.3.1. Die Altersstruktur Darmstadts .................................................................................. 16
II.3.2. Geschlechterverteilung .......................................................................................... 18
II.3.3. Veränderung der Bevölkerungszahl .......................................................................... 18
II.3.4. Veränderung seit 2010 .......................................................................................... 19
II.3.5. Baulandentwicklung und städtische Nachverdichtung ................................................. 19
II.3.6. Prognose der Anzahl der Kinder und Jugendlichen ...................................................... 20
III. ANALYSE DER PRIMARSTUFE ..................................................................................... 21
III.1. Ausgangslage Grundschulen.............................................................................................. 21
III.1.1. Anteile nach Geschlecht und Herkunft ...................................................................... 21
III.1.2. Anteile in der Betreuung ......................................................................................... 24
III.1.3. Seiteneinsteiger (NDHS – Nichtdeutscher Herkunftssprache) ....................................... 26
III.2. Prognose der Schüler/-innenzahlen in der Primarstufe ..................................................... 28
III.2.1. Datengrundlagen/Herkunft der Daten....................................................................... 28
III.2.2. Methodik der Prognose .......................................................................................... 28
III.2.3. Durchlaufquoten als weiteres Instrument der Prognose ............................................... 29
III.2.4. Prognose bis 2024/25 .......................................................................................... 29
III.3. Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen .............................................. 31
III.3.1. Übergänge in die weiterführenden Schulen ............................................................... 31
III.3.2. Abgleich Übergang ins Gymnasium und Anteile der Migranten ..................................... 32
III.3.3. Entwicklung der Schüler/-innenzahlen in die weiterführenden Schulen .......................... 33
IV. ORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN ........................................................ 34
IV.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen ...................................................................................... 34
IV.1.1. Schulentwicklungsplanung § 145 HSchG .................................................................. 34
IV.1.2. Klassenhöchst- und Mindestwerte ............................................................................ 35
IV.2. Schulangebot .................................................................................................................... 36
IV.2.1. Vorlaufkurse (als freiwilliges Angebot zur Vorbereitung auf die Grundschule) .................. 36
IV.2.2. Eingangsstufen ..................................................................................................... 36
IV.2.3. Vorklassen ........................................................................................................... 37
IV.2.4. Flexibler Schulanfang ............................................................................................ 38
IV.3. Inklusive Bildung .............................................................................................................. 39
IV.3.1. Inklusive Beschulung Grundschulen ......................................................................... 39
IV.3.2. Beratungs- und Förderzentren ................................................................................. 40
IV.3.3. Inklusive Schulbündnisse ....................................................................................... 40
IV.4. Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag ............................................ 43
IV.4.1. Grundsätzliches .................................................................................................... 43
IV.4.2. Ganztagsrichtlinie und § 15 Hessisches Schulgesetz .................................................. 43
IV.4.3. Schulkindbetreuung ............................................................................................... 44
IV.4.4. Ganztagsprofile des Landes Hessen und Pakt für den Nachmittag ................................ . 44
IV.4.5. Ausblick .............................................................................................................. 47
|
V. SCHULENTWICKLUNG .................................................................................................. 48
V.1. Karte: Förderschulen in Darmstadt ................................................................................... 49
V.2. Karte: Grundschulen mit Schulbezirken ............................................................................ 50
V.3. Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- und Förderschulen ................................ 51
VI. GRUNDSCHULEN .......................................................................................................... 53
VI.1. Grundsätzliches ................................................................................................................ 53
VI.1.1. Grundschulen/-stufen in städtischer Trägerschaft ...................................................... 53
VI.1.2. Grundschulen/-stufen in privater Trägerschaft ........................................................... 57
VI.2. Grundschulen Nord ........................................................................................................... 66
VI.2.1. Georg-August-Zinn-Schule...................................................................................... 67
VI.2.2. Wilhelm-Busch-Schule ........................................................................................... 70
VI.2.3. Astrid-Lindgren-Schule .......................................................................................... 73
VI.2.4. Erich Kästner-Schule ............................................................................................. 76
VI.3. Grundschulen West ........................................................................................................... 82
VI.3.1. Käthe-Kollwitz-Schule ............................................................................................ 83
VI.3.2. Friedrich-Ebert-Schule ........................................................................................... 86
VI.4. Grundschulen Mitte .......................................................................................................... 90
VI.4.1. Christian-Morgenstern-Schule ................................................................................. 91
VI.4.2. Schillerschule ...................................................................................................... 94
VI.4.3. Goetheschule ....................................................................................................... 97
Kyritzschule (Dependance Goetheschule) ............................................................... 101
VI.4.4. Heinrich-Hoffmann-Schule ................................................................................... 102
VI.4.5. Elly-Heuss-Knapp-Schule ..................................................................................... 105
VI.4.6. Mornewegschule ................................................................................................ 108
VI.4.7. Heinrich-Heine-Schule......................................................................................... 112
VI.4.8. Bessunger Schule ............................................................................................... 115
VI.4.9. Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung) ....................................... 119
VI.5. Grundschulen Süd .......................................................................................................... 122
VI.5.1. Grundschule in der Lincoln-Siedlung (im Bau) ......................................................... 123
VI.5.2. Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung) ...................................................... 125
VI.5.3. Frankensteinschule ............................................................................................. 127
VI.5.4. Andersenschule .................................................................................................. 130
VI.5.5. Ludwig-Schwamb-Schule ..................................................................................... 133
VI.5.6. Wilhelm-Hauff-Schule .......................................................................................... 136
VI.6. Handlungsbedarf an Grundschulen ................................................................................. 139
VI.6.1. Bessunger Schule ............................................................................................... 139
VI.6.2. Mornewegschule ................................................................................................ 139
VI.6.3. Heinrich-Heine-Schule......................................................................................... 140
VI.6.4. Goetheschule ..................................................................................................... 140
VI.6.5. Schillerschule .................................................................................................... 140
VI.6.6. Heinrich-Hoffmann-Schule ................................................................................... 141
VI.7. Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG .................................................. 141
VI.8. Karte: Grundschulen Bestand, Planung und Perspektive ................................................ 142
VII. Förderschulen ............................................................................................................... 143
VII.1. Vorwort für Förderschulen .............................................................................................. 143
VII.2. Förderschulen ................................................................................................................. 146
VII.2.1. Christoph-Graupner-Schule .................................................................................. 147
VII.2.2. Ernst-Elias-Niebergall-Schule ............................................................................... 151
VII.2.3. Herderschule ..................................................................................................... 154
VII.2.4. Mühltalschule ..................................................................................................... 158
VII.3. Handlungsbedarf an Förderschulen ................................................................................. 161
VII.3.1. Grundsätzliches .................................................................................................. 161
VII.3.2. Christoph-Graupner-Schule ................................................................................... 161
VII.4. Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG ................................................... 163
VIII. ZUSCHNEIDEN DER GRUNDSCHULBEZIRKE .......................................................... 164
VIII.1. §143 HSchG................................................................................................................... 164
VIII.2. Handlungsbedarfe ......................................................................................................... 164
VIII.2.1. Überschneidung der Grundschulbezirke .............................................................. 164
VIII.2.2. Bildung von Grundschulbezirken neu zu errichtender Schulen ................................ . 167
VIII.2.3. Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen ................................... 168
IX. Anlagen ......................................................................................................................... 171
Raumbestand ........................................................................................................................... 171
|
7
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8
I. VORWORT DES BÜRGERMEISTERS
Bürgermeister und Schuldezernent
Rafael Reißer
FOLGT NACH GENEHMIGUNG HKM.
|
9
Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|
10
II. KOMMUNALE AUSGANGSSITUATION
II.1. Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale
Lage und die Bildungssituation
II.1.1. Eine neue Phase der Stadtentwicklung – Darmstadt als Wissenschaftsstadt
Bildung hat in Darmstadt eine lange Tradition. Wissenschaft, Forschung und Kunst sind seit langem eng
mit der Stadt Darmstadt verbunden. Die Vielzahl der wissenschaftlichen Institutionen, die drei Universitä-
ten und die modern aufgestellten Unternehmen mit ihren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sind
Ausdruck dieser Entwicklung.
In Folge des Niedergangs der sog. “Weißen Industrie” und dem klassischen Maschinenbau als prägenden
Darmstädter Industrien seit den 1970ern hat eine Neuorientierung der Stadtentw icklung in Richtung Wis-
senschaftsstadt seit 1997 stattgefunden. Das hat zur Ansiedlung neuer, moderner Branchen mit einer
stärkeren globalen Ausrichtung und in Folge zu einer Veränderung der Wirtschaftsstruktur geführt. Mitt-
lerweile sind mehr als 700 Unternehmen der IT-Branche in und um Darmstadt ansässig und haben die
Stadt zu einem Standort mit europäischer Bedeutung gemacht. Auch der in den 1990er Jahren in die
Krise geratene Maschinenbau z. B. hat sich durch die Verbindung von hochwertigen Produktionsmöglich-
keiten mit Elektronik und Software (Mechatronik), praktisch neu „erfunden“.
Ein wesentliches Rückgrat dieser Entwicklung ist die breit aufgestellte Forschungslandschaft in Darm-
stadt. Neben drei Universitäten gibt es drei Institute der Fraunhofer-Gesellsch aft sowie zahlreiche weitere
Institutionen der Grundlagen- oder angewandten Forschung. Dies beinhaltet neben zahlreichen internen
FuE-Abteilungen in Darmstädter Unternehmen insbesondere die Gesellschaft für Schwerionenforschung
(GSI), die ESA und Eumetsat, alles Einrichtungen von europäischer Bedeutung. Darmstadt weist inzwi-
schen eine ungewöhnlich hohe Dichte an qualitativ besonderen Unternehmen, Institutionen und Gesell-
schaften auf. Das zeigt auch die hohe Qualifikation der in Darmstadt Beschäftigten: Heute hat jeder Vierte
mindestens einen Hochschulabschluss.
Auffällig ist der starke Zuwachs in der Zahl der Studierenden seit Begründung der Wissenschaftsstadt.
Auch die Schwerpunktverlagerung der Studienfächer, z. B. bei der TU Darmstadt, hat zur hohen Attrakti-
vität Darmstadts als Studienort beigetragen. Insgesamt sind heute mehr als 45.000 Studierende an den
drei Universitäten bzw. Hochschulen der Stadt eingetragen.
Grafik: Entwicklung Studierendenzahlen 1999 bis 2016; Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Statistische Berichte, 1.
Halbjahr 2014 Studierende in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt 2014 und aktuellere Daten im Datenreport 2017
Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation |
11
II.1.2. Die demografische Entwicklung Darmstadts
Die demografische Entwicklung der Stadt ist für die Planung und zukünftige Entwicklung der Schulen in
Darmstadt von großer Bedeutung. Darmstadt hat in den letzten beiden Jahrzehnten – auch getragen
durch die dynamische wissensbasierte Entwicklung – ein deutliches Bevölkerungswachstum erfahren.
So steigt seit den späten 1990er Jahren die Bevölkerungszahl in Darmstadt kontinuierlich an. In den
letzten Jahren hat dieses Wachstum ein immer größeres Ausmaß angenommen, alleine seit 2013 ist
Darmstadt um über 10.000 Einwohner gewachsen. Im Jahr 2018 wurde mit über 161.000 Personen ein
vorläufiger historischer Höchststand erreicht.1
Im Ergebnis hat sich die demografische Ausgangslage der Stadt ins Gegenteil verkehrt: aus einer
schrumpfenden Stadt der neunziger Jahre ist eine „Schwarmstadt“ geworden. 2 Diese Entwicklung hat
Darmstadt nicht exklusiv, die kleinere bis mittelgroße Großstadt mit einem wissens- und technologie-
orientierten Profil ist in Deutschland mittlerweile ein wichtiger Träger des Trends zurück in die Stadt.
Städte wie Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg, Augsburg, Konstanz, Ulm oder Regensburg liegen ebenfalls
in dieser Städtegruppe.
Grafik Bevölkerungsentwicklung in Darmstadt von 1960 bis heute
Für die Schulentwicklungsplanung ist die zukünftige Entwicklung der Zahl der Kinder und Jugendlichen
maßgeblich. Diese wird von zwei Faktoren bestimmt: der natürlichen Bevölkerungsentwicklung sowie
den Wanderungsbewegungen über die Stadtgrenzen Darmstadts hinweg, bestehend aus Zu - und Weg-
zügen (siehe dazu ausführlicher: Demografiebericht 3).
Die natürliche Bevölkerungsentwicklung wird durch die Bilanz aus Geburten und Sterbefällen darge-
stellt. In Darmstadt überwiegt seit 2005 die Zahl der Geburten diejenigen der Sterbefälle, die natürliche
Bevölkerungsentwicklung ist seither positiv. Von größerer Bedeutung waren in den letzten Jahren jedoch
die Wanderungsbewegungen. Die Entwicklung von Darmstadt und anderen “Schwarmstädten” wird
stark durch den Zuzug junger Erwachsender geprägt, was sich wiederum positiv auf die Geburtenrate
und die Zahl junger Familien in der Stadt auswirkt.
Zwei wesentliche Prognosen und Bevölkerungs-Vorausberechnungen gehen für Darmstadt von einem
weiteren deutlichen Bevölkerungswachstum aus: Das sind die Prognose des Hessischen Statistischen
1Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und Stadtforschung 2018
2 zum Begriff der Schwarmstadt siehe: Wissenschaftsstadt Darmstadt 2017: Demografiebericht 3. Perspektiven für Darmstadt;
Statistische Mitteilungen 1|2017, Darmstadt
120.000
130.000
140.000
150.000
160.000
170.000
1960
1965
1970
1975
1980
1985
1990
1995
2000
2005
2010
2015
Bevölkerung, demografische Entwicklung, soziale Lage und die Bildungssituation|
12
130.000
140.000
150.000
160.000
170.000
180.000
190.000
2002 2005 2008 2011 2014 2017 2020 2023 2026 2029 2032 2035
Vorausberechnung mit jährlichem Wanderungsfaktor:
Einwohnerentwicklung 500 800 1.100
Landesamtes von 2016 sowie die Prognose der Hessen Agentur von 2016. Nach der Progn ose des Hes-
sischen Statistischen Landesamtes wird Darmstadt bis 2030 um 15,5% im Bevölkerungsstand wach-
sen, laut Hessen Agentur sogar um 16,8% (Ausgangswert jeweils 31.12.2014). Damit läge Darmstadt
an zweiter Stelle der wachstumsstärksten Gebietskörperschaften in Hessen, übertroffen nur von Frank-
furt am Main und gefolgt vom Kreis Groß-Gerau an dritter Stelle. Beide Prognosen gehen von einem
leichten Wachstum der Bevölkerungszahl für Hessen insgesamt aus, die Größenordnung liegt bei 4,4%.
Die Stadt Darmstadt hat auf Basis der natürlichen Bevölkerungsentwicklung und der Wanderungsbewe-
gungen der letzten Jahre eine eigene Bevölkerungsvorausberechnung erstellt. Diese gliedert sich in drei
unterschiedliche Szenarien, je nach Intensität der zukünftigen Zuwanderung. Der zeitliche Verlauf der
Bevölkerungsvorausberechnung ist im Schaubild für die drei verschiedenen Szenarien dargestellt.
Einwohnerzahl bis 2016 und Bevölkerungsvorausberechnung von 2017 bis 2035
Alle drei Szenarien gehen für die kommenden Jahre von einem stabil positiven W anderungssaldo aus:
- Szenario 1 geht von einer jährlichen Nettozuwanderung von 500 Personen aus, was im Ergebnis
im Jahr 2035 zu einer Bevölkerungszahl Darmstadts 171.007 Personen führen wird.
- Szenario 2 basiert auf einer jährlichen Nettozuwanderung von 800 Personen, die Einwohnerzahl
im Jahr 2035 würde dann 177.055 Personen betragen.
- Szenario 3 geht von einer sehr starken Nettozuwanderung von 1.100 Personen aus. Dieser dau-
erhaft starke Zuzug führt im Jahr 2035 zu einer kontinuierlichen Erhöhung der Einwohnerzahl
auf 184.093 Personen.
Wichtige Grundlage dieses Wachstums ist die weitere Erschließung der Konversionsflächen in Darm-
stadt und der fortgesetzte Wohnungsbau. Ohne eine Vergrößerung des Darmstädter Wohnungsbestands
würde eine wichtige Basis für die fortgesetzte Zuwanderung in die Stadt entfallen.
|
13
Städtebauliche Entwicklung|
14
II.2. Städtebauliche Entwicklung
Aufgrund der kontinuierlich wachsenden Einwohnerzahl ist bereits heute von einer angespannten Situa-
tion auf dem Darmstädter Wohnungsmarkt auszugehen, da diese einen hohen Nachfrageüberhang auf-
weist3. Nach Ergebnissen der von der Abteilung Statistik und Stadtforschung des Amtes für Wirtschaft
und Stadtentwicklung regelmäßig durchgeführten Bürgerumfrage wohnten im Jahr 2018 62,1 % der
Haushalte in Darmstadt zur Miete und 35,8 % in Wohneigentum. 4 Darmstadt ist eine Mieterstadt.
Die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnungen führt zu einem kontinuierlichen Anstieg der Miet- und
Bodenpreise, worunter bereits heute nicht nur untere Einkommensgruppen, sondern vers tärkt auch
mittlere Einkommensgruppen, u.a. junge Familien und Haushalte mit Kindern, leiden. Im Bereich von
Neuvermietungen stieg die mittlere Nettokaltmiete im Zeitraum von 2006 bis 2016 von 8,75 Euro auf
11,50 Euro pro m². Bei Wiedervermietungen stieg die mittlere Nettokaltmiete im Vergleichszeitraum von
7,50 Euro auf 10,00 Euro pro m².5
Die Stadt weist aktuell 79.861 Wohnungen in 22.721 Wohngebäuden (Stand 2017) auf. 6 Gemäß einer
Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU)7 aus dem Jahr 2012 werden von diesen Wohnungen
im Jahr 2025 nur noch ca. 4.100 einer Belegungsbindung unterliegen. Die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt unterstützt und forciert daher seit längerer Zeit nicht nur die Realisierung eines nachfrageorien-
tierten Wohnraumangebotes, bei dem alle Akteure und Nachfragegruppen des lokalen Wohnungsmark-
tes in Betracht gezogen werden, sondern konzentriert sich insbesondere darauf, zukünftig mindestens
25 % der neu geschaffenen Bruttogeschossfläche Wohnen für den öffentlich geförderten, sozialen Woh-
nungsbau sowie zusätzlich mindestens 20 % der neu geschaffenen Bruttogeschossfläche Wohnen für
mittlere Einkommensgruppen zu sichern.
Obwohl die Bautätigkeit in den letzten Jahren ein hohes Niveau erreicht hat (822 fertiggestellte
Wohneinheiten im Jahr 2017)8 ist der Neubaubedarf keinesfalls gedeckt. Geht man von dem heute
durchschnittlichen Schlüssel von 2 Personen / Wohneinheit (WE) aus, so hat die Stadt Darmstadt allein
wachstumsbedingt jährlich mind. ca. 580 Wohneinheiten, in der Summe bis 2030 m ind. 7.500
Wohneinheiten neu zu schaffen. Diese Zahlen bestätigt auch eine IWU-Studie aus dem Jahr 2008, wo-
nach in Darmstadt bis 2020 ein jährlicher Wohnungsbedarf von rund 500 bis 600 Wohnungen in unter-
schiedlichen Segmenten besteht.9 Um den Bedarf an gefördertem Wohnraum zu decken, müssen jähr-
lich ca. 230 Wohnungen davon eine soziale Bindung aufweisen.
Dies ist eine große Herausforderung, da die Verfügbarkeit von Flächen für den Wohnungsbau in Darm-
stadt äußerst begrenzt ist. Im Norden und Nordosten, d.h. im Bereich der Stadtteile Wixhausen, Arheil-
gen und Kranichstein, steht die Siedlungsbeschränkungszone des Flughafens Frankfurt am Main einer
neuen Wohnbauentwicklung entgegen. Im Süden, Westen und Osten des Stadtgebietes wirken Natur-
schutz- und Landschaftsschutzgebiete sowie Waldflächen als Restriktionen. Aufgrund der beschränkten
3 U.a. 2.600 wohnungssuchende Haushalte, deren Einkommen innerhalb der in Hessen geltenden Einkommensgrenzen des
Wohnraumfördergesetzes
liegt
4 Wissenschaftsstadt Darmstadt 2019: Bürgerumfrage 2018 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt; Statistische Mitteilungen 1|2019, Darmstadt
5 Quelle: Bulwiengesa (2017): RIWIS Report Darmstadt
6 Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Statistik und Stadtforschung 2018
7 Quelle: Institut für Wohnen und Umwelt (2012): Der Bedarf an sozialem Wohnraum in Darmstadt
8 Quelle: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung | Statistik und Stadtforschung 2018
9 Quelle: Institut für Wohnen und Umwelt (2008): Wohnungswirtschaftliche Entwicklungsperspektiven der Konversionsareale in Darmstadt
Städtebauliche Entwicklung |
15
Entwicklungsmöglichkeiten im Außenbereich ist die Umnutzung und Nachverdichtung von bestehenden
Siedlungsflächen eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung.
Im besonderen Fokus stehen hier die Möglichkeiten zur Konversion von ehemaligen Kasernenarealen der
US-Streitkräfte. Die Lincoln-Siedlung befindet sich bereits in einem anhaltenden Entwicklungsprozess.
Dort entstehen rund 1.600 Wohneinheiten und notwendige Infrastruktureinrichtungen, wie Schule und
Kindertagesstätten. Auf dem benachbarten Areal der ehemaligen Cambrai-Fritsch- Kaserne und der Jeffer-
son-Siedlung wird weiterer Wohnraum für über 3.000 Menschen realisiert. In diesem neuen „Ludwigs-
höhviertel“ ist ein gemischtes Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzergruppen und ein entspre-
chend breites Versorgungsangebot geplant. Die Entwicklung dieser Quartiere wird jedoch voraussichtlich
nicht ausreichen, um den anhaltenden Bedarf nach Wohnraum in Darmstadt abzudecken . Die Stadt wird
daher weitere Möglichkeiten für neue städtebauliche Entwicklungen prüfen und unterstützen.
Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge|
16
II.3. Prognose der demografischen Entwicklung schulre-
levanter Altersjahrgänge
II.3.1. Die Altersstruktur Darmstadts
Die Altersstruktur der Bevölkerung entspricht gegenläufigen Wellenbewegungen. Im Wechsel befinden
sich geburtenstarke und geburtenschwächere Jahrgangsgruppen. Die Ursachen sind in einfachen Ge-
setzmäßigkeiten zu sehen: Die Nachkriegszeit hat bis Ende der sechziger Jahre aus einer in der Vor-
kriegszeit geborenen Generation steigende Geburtenzahlen erbracht, die ehemaligen Babyboomer. Die-
se haben wiederum zeitversetzt steigende Geburtenzahlen in den 80ern und 90ern verursacht. Dann
setzte allerdings ein starker Rückgang der Geburtenzahlen ein. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt
sind diese wellenförmigen demografischen Bewegungen zu erkennen. Allerding s begleitet die Wissen-
schaftsstadt die Besonderheit eines starken Zuzugs von unter 25-jährigen (Universitätsstandort aber
auch anhaltende Urbanisierung).
Bevölkerungszahl nach Lebensjahren, 2017 - Stadt Darmstadt
Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge |
17
Dieser große Anteil an Personen um 25 Jahre ist auch deutlich im Abgleich mit der Wohnbevölkerung
in Hessen zu erkennen:
Altersaufbau der Wohnbevölkerung in Promille:
Stadt Darmstadt – Fläche – 2017
Land Hessen – Linie - 2017
Das gegenwärtige Durchschnittsalter der Bevölkerung vor Ort beträgt 40,3 Jahre und im Land 43,2 Jah-
re. Für die künftigen Geburten- und Kinderzahlen sind diese stark besetzten Personengruppen zwischen
20 und 40 Jahren mitentscheidend.
Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge|
18
II.3.2. Geschlechterverteilung
Die Verteilung der Bevölkerung in der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf die einzelnen Altersgruppen
stellt sich wie folgt dar:
Dabei ist vor allem auf die Altersgruppen zwischen 20 und 30 Jahren besonders zu achten : 13.492
Frauen stehen 17.599 Männern gegenüber. Für die künftige Geburten- und Kinderrate sind die jungen
Frauen entscheidender als die jungen Männer. Auch in der Altersgruppe zwischen 30 und 40 Jahren
gibt es rund 1.400 mehr Männer als Frauen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
II.3.3. Veränderung der Bevölkerungszahl
Ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung vor Ort zeigt: In der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich
die Wohnbevölkerung seit 2000 um 24.448 Personen von 136.238 auf 160.686 Einwohner verändert.
Mit einer Zunahme um 17,9% liegt die Bevölkerungsentwicklung oberhalb des Landesschnitts von 2,9%
(Daten für die Wissenschaftsstadt Darmstadt von dem Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung der
Wissenschaftsstadt Darmstadt; alle anderen Daten: Statistischen Landesamt).
Bevölkerungsentwicklung seit 2000*
2010 2016 2016
2000 2010 vs. 2000 2016 vs. 2010 vs. 2000
Stadt Darmstadt 136.238 143.276 5,2% 159.982 11,7% 17,4%
Landkreis Bergstraße 263.730 262.650 -0,4% 267.935 2,0% 1,6%
Landkreis Darmstadt-Dieburg 286.780 289.199 0,8% 294.744 1,9% 2,8%
Frankfurt am Main 646.550 679.664 5,1% 736.414 8,3% 13,9%
Landkreis Groß Gerau 249.266 254.887 2,3% 269.045 5,6% 7,9%
Stadt Mainz 182.870 199.237 9,0% 215.110 8,0% 17,6%
Landkreis Odenwaldkreis 99.667 97.032 -2,6% 96.473 -0,6% -3,2%
Stadt Offenbach 117.535 120.435 2,5% 124.589 3,4% 6,0%
Landkreis Offenbach 335.030 338.061 0,9% 349.982 3,5% 4,5%
Stadt Wiesbaden 270.109 275.976 2,2% 278.654 1,0% 3,2%
Regierungsbezirk Darmstadt 3.737.589 3.805.503 1,8% 3.951.234 3,8% 5,7%
Hessen 6.068.129 6.067.021 0,0% 6.243.262 2,9% 2,9%
* Quellen: Statistisches Landesamt; Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt
7.526
7.286
7.543
6.707
17.599
13.492
12.652
11.274
10.104
9.723
10.882
10.516
7.279
8.127
5.449
6.618
2.909
5.000
0 10000 20000 30000 40000 50000 60000 70000 80000
Männer
Frauen
0-10 10-20 20-30 30-40 40-50 50-60 60-70 70-80 80+
Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge |
19
II.3.4. Veränderung seit 2010
Der Blick auf die bisherige Veränderung der Zahl der Wohnbevölkerung in der Wissenschaftsstadt
Darmstadt (hier Datenstand 2017 versus 2010), zeigt, dass der Zuzug seit 2010 sehr stark durch Per-
sonengruppen zwischen 20 und 40 Jahren stattfand. Der symptomatische Effekt für die Wissenschafts-
stadt Darmstadt ist der Folgende: die Zuzüge überwiegen die Wegzüge.
II.3.5. Baulandentwicklung und städtische Nachverdichtung
Zu den wichtigen Komponenten für die Prognosen der Bevölkerungszahlen gehören auch die Siedlungs-
und Baulandkapazitäten. Nach dem aktuellen Planungsstand bezüglich des Wohnun gsbaus kann in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt die Fertigstellung und der Bezug von mittelfristig (in den Jahren 2019-
2024) von 6.828 und langfristig (2025-2034) weiteren 6.879 Wohneinheiten gerechnet werden. Dem-
nach sind in den aufgezeigten Planungszeiträumen zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt 13.707 Wohnein-
heiten geplant (2019-2034). Auf den notwendigen Vorbehalt des Erwartungshorizonts in Neubaugebie-
ten ist hier zu achten.
-1.000 -500 0 500 1.000 1.500 2.000
89
85
81
77
73
69
65
61
57
53
49
45
41
37
33
29
25
21
17
13
9
5
1
Die Bevölkerungszahl nach Lebensjahren:
Veränderungen 2017 zu 2010 - Stadt Darmstadt
Prognose der demografischen Entwicklung schulrelevanter Altersjahrgänge|
20
II.3.6. Prognose der Anzahl der Kinder und Jugendlichen
Auch wenn Prognosen grundsätzlich mit Unwägbarkeiten behaftet sind, lassen sich in Bezug auf die
Demografie Wellenbewegungen der Entwicklungsverläufe in den einzelnen Altersgruppen der Wohnbe-
völkerung treffsicher ableiten. Die weiteren Verläufe können zwar quantitativ von der Prognose noch
leicht abweichen, die Wachstumstendenz ist aber unbestreitbar. Eine annähernd realistische, die Un-
wägbarkeiten langfristiger Prognosen minimierende Planung sollte eher von einem maximal 10-jährigen
Erwartungshorizont der skizzierten Entwicklung ausgehen. Es folgt ein Blick auf die künftigen mittleren
Jahrgangsbreiten der Primarstufe:
Mittlere Jahrgangsbreite bedeutet, dass die durchschnittliche Anzahl der Schüler / -innen, der genann-
ten Jahrgänge den genannten Wert annimmt. Im dargestellten Ausgangsjahr 2017 hatten die Stufen 1-4
jeweils rund 1.400 Schüler/ -innen. 1.400 Schüler/ -innen entsprechen rein rechnerisch 56 Klassen. 10
Jahre später im Jahr 2027 beträgt die mittlere Jahrgangsbreite rund 1.800 Schüler / -innen, dies ent-
spricht 72 Klassen. Die rechnerische Differenz in Höhe von 16 Klassen entspräche vier vierzügigen
Grundschulen.
Die linke Grafik zeigt die Entwicklung der absoluten Zahlen der Grundschüler/ -innen, während die rech-
te Grafik einem prozentualen Wachstum angibt ausgehend von 100% im Jahr 2017 .
50%
60%
70%
80%
90%
100%
110%
120%
130%
140%
2017
2019
2021
2023
2025
2027
2029
2031
2033
2035
2037
mittlere Jahrgangsbreiten
Veränderung in % - Stadt Darmstadt
6-10-Jährige
1000
1100
1200
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2017
2019
2021
2023
2025
2027
2029
2031
2033
2035
2037
mittlere Jahrgangsbreiten
Stadt Darmstadt
6-10-Jährige
Ausgangslage Grundschulen |
21
III. ANALYSE DER PRIMARSTUFE
III.1. Ausgangslage Grundschulen
Zunächst werden im Überblick Daten zusammengetragen: Schülerzahlen, die Anteile der Jungen, Mäd-
chen, Migrationshintergründe und Angaben zu den Betreuungsangeboten. Die Aufarbeitung der Para-
meter der Schulentwicklung für das Schuljahr 2018/19 ermöglicht Vergleiche zwischen den Schulen
und Stadtteilen.
III.1.1. Anteile nach Geschlecht und Herkunft
Mit Blick auf die besonderen Schulstrukturen und die Schülerverteilungen werden die Anteile der Mäd-
chen und Jungen sowie der Schüler/-innen nach ihrer Herkunft (Deutsche/Ausländer bzw. mit Migrati-
onshintergrund) aufgezeigt. In den Grundschulen der Wissenschaftsstadt Darmstadt liegt der Mädchen-
anteil bei 48,7%. Die Schulen unterrichten zu 45,1% Kinder mit Migrationshintergrund und davon sind
14,7% Kinder mit nichtdeutschen Pässen. Die unterschiedliche Zusammensetzung der Grundschulen
spiegelt die Bevölkerungsstruktur in den Stadtteilen wieder (s.a. Übergänge aus den Grundschulen).
Eine Interpretation dieser Daten kann nicht Aufgabe der Schulentwicklungsplanung sein, wohl aber das
Aufzeigen der Unterschiede zwischen den Einzelschulen. Die Interpretation der Daten ist die Aufgabe
weiterer Analysen und Berichte (z.B. Bildungsbericht).
51,3%
52,8%
49,8%
50,0%
51,5%
54,4%
53,5%
51,4%
51,8%
50,5%
50,3%
53,6%
52,2%
54,1%
49,0%
49,7%
48,1%
55,9%
47,7%
48,7%
47,2%
50,2%
50,0%
48,5%
45,6%
46,5%
48,6%
48,2%
49,5%
49,7%
46,4%
47,8%
45,9%
51,0%
50,3%
51,9%
44,1%
52,3%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
öffentliche Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schiule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Jungen- und Mädchenanteile in den öffentlichen Grundschulen - Schuljahr 2018/19
Ausgangslage Grundschulen|
22
Anmerkung: In dieser Tabelle sind nur die Schüler/-innen der Regelklassen erfasst. Vorklas-
sen/Eingangsstufen und NDHS-Klassen sind nicht erfasst.
50,8%
50,9%
50,0%
53,8%
48,3%
49,2%
49,2%
49,1%
50,0%
46,2%
51,7%
50,8%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
private Grundschulen ∑
Freie Comenius-Schule
Freie Montessori-Schule
Freie Waldorfschule
Georg-Müller Schule, Christl.
SZ Marienhöhe, Christl.
Jungen- und Mädchenanteile in den privaten Grundschulen - Schuljahr 2018/19
68,78%
64,81%
58,93%
74,51%
88,89%
31,22%
35,19%
41,07%
25,49%
11,11%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Förderschulen - Grundstufe ∑
Christoph-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Herderschule
Mühltalschule
Jungen- und Mädchenanteile in den Förderschulen - Grundstufe - Schuljahr 2018/19
Ausgangslage Grundschulen |
23
In den privaten Grundschulen vor Ort zeigt sich v.a. bei der Zusammensetzung der Schüler/-innen nach
Migrationshintergrund ein anderes Bild: der Anteil von Kindern mit nichtdeutschen Pässen liegt bei
2,1% und von Kinder mit Migrationshintergrund bei 13,3%.
Anteile nach Herkunft in den öffentlichen Grundschulen - Schuljahr 2018/19
Anteile nach Herkunft in den privaten Grundschulen - Schuljahr 2018/19
87%
89%
60%
93%
92%
83%
11%
9%
32%
7%
8%
14%
2%
2%
8%
1%
3%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
private Grundschulen ∑
Freie Comenius-Schule
Freie Montessori-Schule
Freie Waldorfschule
Georg-Müller Schule, Christl.
SZ Marienhöhe, Christl.
Deutsche Migrationshintergrund Neu zugewandert
55%
67%
72%
59%
69%
62%
31%
83%
61%
48%
56%
40%
32%
47%
71%
36%
66%
56%
25%
30%
20%
19%
26%
24%
24%
46%
9%
30%
38%
29%
43%
52%
36%
17%
41%
23%
37%
43%
15%
13%
9%
15%
7%
14%
22%
8%
9%
14%
15%
17%
17%
17%
13%
23%
11%
7%
32%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
öffentliche Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schiule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Deutsche Migrationshintergrund Neu zugewandert
Ausgangslage Grundschulen|
24
Anmerkung: In dieser Tabelle sind nur die Schüler/innen der Regelklassen erfasst. Vorklas-
sen/Eingangsstufen und NDHS-Klassen sind nicht erfasst.
III.1.2. Anteile in der Betreuung
Die folgende Tabelle gibt zu erkennen, welche Schulen im Schuljahr 2018/19 Angebote im Rahmen der
Betreuung und des Ganztags haben. In den öffentlichen Grundschulen werden akt uell bereits 44,8%
aller Schüler/-innen betreut.10 Insgesamt ist ein anhaltender Trend in Richtung zusätzlicher Betreuung
zu erkennen (mehr Betreuung und länger). Dass sich viele Grundschulen nun bereits im "Pakt für den
Nachmittag" (siehe Kapitel IV.4.4.) befinden oder in den Gesprächen vor Ort angeben, sich in Vorberei-
tung auf den Pakt zu befinden, unterstreicht die zunehmende Wichtigkeit der Betreuungsangebote.
Anmerkung: In dieser Tabelle sind nur die Schüler/-innen der Regelklassen erfasst. Vorklas-
sen/Eingangsstufen und NDHS-Klassen sind nicht erfasst.
10 Zusammen mit rund 1.200 Hortplätzen wird insgesamt ein Ve rsorgungsgrad von knapp zwei Drittel der Schulkinder err eicht.
33%
65%
40%
44%
32%
48%
73%
46%
45%
37%
37%
34%
38%
38%
35%
12%
29%
75%
75%
49%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schiule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Schulkindbetreuung Pakt für den Nachmittag
Anteile nach Herkunft in den Förderschulen - Grundstufe - Schuljahr 2018/19
43%
39%
45%
42%
67%
36%
43%
32%
36%
22%
21%
19%
23%
22%
11%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Förderschulen - Grundstufe ∑
Christoph-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Herderschule
Mühltalschule
Deutsche Migrationshintergrund Neu zugewandert
Ausgangslage Grundschulen |
25
Im Schuljahr 2019/2020 sind die Christian-Morgenstern-Schule, die Goetheschul e und die Schillerschu-
le dem Pakt für den Nachmittag beigetreten. Die genannten drei Schulen haben den Paktbeitr itt ge-
nutzt, um ihr Betreuungsangebot deutlich zu erweitern (Christian-Morgenstern-Schule +48 Plätze; Goe-
theschule +43 Plätze und Schillerschule +89 Plätze); d.h. die genannten Versorgungsgrade im Schul-
jahr 2019/2020 sind deutlich höher.11
Zur Darstellung ist ergänzend zu erwähnen, dass in der Ernst-Elias-Niebergall-Schule und in der Mühlta-
lschule (beide Schulen sind dem Pakt beigetreten) in der Regel alle Schüler/-innen der Gr undstufe im
Rahmen des Paktes betreut werden.
Folgende Grafik zeigt auf, wie sich die Anzahl der Betreuungsplätze (Pakt für den Nachm ittag und
Schulkindbetreuung) seit dem Schuljahr 2011/2012 bis 2018/2019 entwickelt haben.
Zu erkennen ist, dass es der Wissenschaftsstadt Darmstadt gelungen ist, die Anzahl der Betreuungs-
plätze im genannten Zeitraum – trotz deutlich gestiegenen und weiter steigenden – Schülerzahlen nahe-
zu zu verdoppeln. Weiter ist zu erkennen, dass im Schuljahr 2019/2020 nun über 1.000 Paktp lätze
angeboten werden können. Trotz schwieriger Haushaltslage sind diese Plätze weiter bis 14:30 Uhr kos-
tenfrei, um die Kindeseltern zu entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Ein
weiteres Ziel des Paktes ist die bessere individuelle Förderung der Schüler/-innen. Übergeordnetes Ziel
ist die Schaffung von mehr Bildungsgerechtigkeit. Die bisherigen Planungen rechtfertigen die Annahme,
dass es im Schuljahr 2020/2021 erstmalig mehr Plätze im Pakt als in der Schulkindbetreuung geben
wird.
11 Die konkrete Darstellung der Versorgungsquote mit Plätzen in SKB/PfdN ist allerdings zu jetzigen Zeitpunkt noch nicht mög-
lich, da es zum Schuljahr 2019/2020 noch keine endgültigen SuS-Zahlen (LUSD) gibt.
2011/2012 2012/2013 2013/2014 2014/2015 2015/2016 2016/2017 2017/2018 201 8/2019 2019/2020
PfdN 0 0 0 0 235 449 599 645 1.138
SKB 1.266 1.383 1.617 1.676 1.476 1.554 1.579 1.723 1.389
∑ 1.266 ∑ 1.383
∑ 1.617 ∑ 1.676 ∑ 1.711
∑ 2.003
∑ 2.178
∑ 2.368
∑ 2.527
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
Entwicklung Anzahl der Schulkindbetreuungsplätze (SKB)
und Plätze im Pakt für den Nachmittag (PfdN)
SKB PfdN
Ausgangslage Grundschulen|
26
III.1.3. Seiteneinsteiger (NDHS – Nichtdeutscher Herkunftssprache)
Als Seiteneinsteiger/-innen werden alle neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen bezeichnet, die in
die Bundesrepublik Deutschland kommen, schulpflichtig sind und ohne oder nur mit geringen Deutsch-
kenntnissen eine Schule in Deutschland besuchen. Hauptaspekt ist, dass all diese Kinder und Jugendli-
chen als schulpflichtige Kinder in Deutschland ankommen und nach einer gewissen Zeit, je nach Rege-
lung in dem jeweils für sie zuständigen Bundesland, in das deutsche Schulsystem integriert werden und
dann der jeweiligen Schulpflicht unterliegen. (Vgl. Himmelrath, Armin u. Katharina Blaß (2016): Die
Flüchtlinge sind da! Wie zugewanderte Kinder und Jugendliche unsere Schule verändern – und verbes-
sern. Bern: hep.; Seite 30).
Die Zahlen der Seiteneinsteiger/ -innen haben sich in den Schuljahren
seit 2015/2016 wie folgt entwickelt:
Grundschulen 2015/2016 2016/2017 2017/2018 2018/2019
Andersenschule 10
Bessunger Schule 20 11 12
Christian-Morgenstern-Schule 20
Erich Kästner-Schule Grundschule 18 23 22 13
Frankensteinschule 32 18 5
Friedrich-Ebert-Schule 22 17
Georg-August-Zinn-Schule 11
Goetheschule 12 34 26
Heinrich-Heine-Schule 18 15
Käthe-Kollwitz-Schule 11
Ludwig-Schwamb-Schule 9 9
Mornewegschule 21 19 23 24
Schillerschule 15 4
Wilhelm-Hauff-Schule 12 14
Gesamtergebnis 60 180 166 114
Die Seiteneinsteiger/-innen sind Schüler/-innen der jeweiligen Schule, jedoch kann die Zuordnung zu
einer (Regel) Klassenstufe über die LUSD nicht trennscharf vorgenommen werden. Die Unterscheidung
zwischen Intensivkurs und Intensivklasse ist im § 50 VOGSV geregelt. Entweder sind die Seiteneinstei-
ger/-innen über einen Intensivkurs einer Regelklasse vorläufig zugeordnet (bei weniger als 12 Schüler/-
innen; Maßnahmendauer in der Regel nicht länger als zwei Schuljahre) oder an der jeweiligen Schule
werden Intensivklassen gebildet (ab 12 bis 16 Schüler/-innen; Maßnahmendauer in der Regel ein Jahr).
Eine Teilnahme der Seiteneinsteiger/-innen der Intensivklasse(n) am Unterricht der Regelklasse dersel-
ben Schule in einzelnen geeigneten Unterrichtsfächern ist anzustreben.
Ausgangslage Grundschulen |
27
Anmerkung zur Methodik bei der Grafik "durchschnittliche Anzahl SuS je Klasse"
bei den Einzelbetrachtungen der Schulen
Bei der Betrachtungsweise der durchschnittlichen Anzahl der Schüler/-innen je K lasse wurden die Sei-
teneinsteiger/innen bei der Gesamtzahl der SuS berücksichtigt. Eventuelle Bildungen von Intensivklas-
sen allerdings nicht. Ein Grund hierfür ist ein unterschiedlicher Klassenteiler der Intensivklassen zu dem
der Regelklassen (25 bei Regelklasse; 16 bei Intensivklasse). Nähme man nun die Anzahl der Intensiv-
klassen in den Indikator mit auf, wäre die Berechnung unsauber. Lässt ma n aber die Seiteneinsteiger/-
innen gänzlich aus der Berechnung, würde dies die Berechnung ebenfalls verzerren. Da die Seitenein-
steiger/-innen entweder ohnehin einer Regelklasse (vorläufig) zugeordnet sind (Intensivkurs) oder aber
in der Regel die Teilnahme an der Regelklasse innerhalb eines Schuljahres angestrebt wird (Intensiv-
klasse) erscheint es legitim, die Anzahl der Schüler/-innen in die Betrachtungsweise miteinzubeziehen.
Prognose der Schüler/-innenzahlen in der Primarstufe|
28
III.2. Prognose der Schüler/-innenzahlen in der
Primarstufe
III.2.1. Datengrundlagen/Herkunft der Daten
Die schulorganisatorischen Maßnahmen des Schulentwicklungsplans bedürfen nach § 146 HSchG be-
lastbarer Daten. Als Grundlage für die Prognose der künftigen Schülerzahlen dienen die demografischen
Daten der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Auswertung der Bevölkerungszahlen, die Analyse des ak-
tuellen Aufbaus der städtischen Wohnbevölkerung, der Geburtenhäufigkeit und der in die Schulen nach-
rückenden Altersjahrgänge in Kapitel II.3 [Prognose der Schüler/-innenzahle n in der Primarstufe] be-
ziehen sich auf Daten des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
(Abteilung Statistik und Stadtforschung) sowie teilweise des Hessischen Statistischen Landesamtes.
Die detaillierten Schüler- und Klassenzahlen sowie die Angaben zum Geschlechterverhältnis und Migra-
tionshintergrund sind der offiziellen Statistik der Lehrer- und Schülerdatenbank (LUSD) entnommen.
III.2.2. Methodik der Prognose
Die Prognosen der Einschulungen erfolgen auf Ebene des jeweiligen Grundschulbezirks und in drei
Schritten:
Zuerst werden die nachrückenden Altersjahrgänge im Einschulungsrhythmus aus den Bevölkerungsda-
ten ausgewertet.
In einem zweiten Schritt werden die nachrückenden Altersjahrgänge der vorangegangenen Schuljahre
ausgelesen und analysiert. Dabei ist planerisch interessant, ob alle schulpflichtigen Kinder eines Schul-
bezirks in der Vergangenheit in der entsprechenden Grundschule eingeschult wurden oder andere z.B.
private Schulangebote genutzt haben. Die Analyse erfolgt mit anonymisierten Daten, auf Einzelschul-
ebene und ohne Möglichkeit auf Rückschlüsse auf Einzelpersonen. Bei manchen Schulen weichen die
Zahlen der Nachrücker allerdings in einem prognoserelevanten Rahmen von dem der tatsächlich erfolg-
ten Einschulungen ab. Als Beispiel ist der Grundschulbezirk der Wilhelm-Busch-Schule zu nennen, in
dem in den letzten vier Schuljahren rund 8% der im Grundschulbezirk gemeldeten nachrückenden
schulpflichtigen Kinder nicht an der Wilhelm-Busch-Schule angemeldet wurden (hier eine rein numeri-
sche Betrachtung). Solche Entwicklungen der vergangenen Schuljahre seit 2015 beeinflussen, wenn
prognoserelevant, trendgewichtet die Prognosezahlen der Eingangsklassen an den Einzelschulen. So
weichen z.B. an der Grundschule Wilhelm-Busch die künftigen Einschulungszahlen bewusst von den im
Melderegister registrierten nachrückenden 0-6-Jährigen ab. Diese Teilfortschreibung kann die Gründe
für Abweichungen zwischen Melderegister (=Nachrücker) und realen Einschulungen nicht qualitativ er-
klären oder nachvollziehen. Dies ist auch nicht die originäre Aufgabe eines Schulentwicklungsplans.
Wichtig ist die Dokumentation und Fortschreibung solcher statistischen Abweichungen, um eine realisti-
sche und treffsichere Prognose der Einzelschulen zu erhalten.
Als dritter und finaler Prognoseschritt einer Grundschulprognose werden die Einschulungszahlen mit
der demografischen Entwicklungslinie (die Zuzugs-, Verdichtungs- und Wohnbaueffekte) entgegenge-
setzt. Hier ergeben sich meist noch einmal Abweichungen, da die statische Fortschreibung eines Melde-
registers nicht die dynamische Entwicklung einer Stadt erfassen kann (insbesondere nicht die einer
Großstadt, wie Darmstadt). Daher werden, in Abstimmung mit dem Amt für Wirtschaft und Stadtent-
wicklung (Abteilung Statistik und Stadtforschung) und dem Stadtplanungsamt, die Effekte insbesondere
des Wohnungsbaus und der weiteren Stadtentwicklung auf Ebene der Grundschulbezirke fortgeschrie-
ben. Im Falle der Wissenschaftsstadt Darmstadt ergibt dies in einigen Schulbezirken einen erheblichen
Anstieg der künftigen Einschulungszahlen (im Vergleich zum aktuellen Melderegister der 0-6-Jährigen).
Eine Bestätigung dieses dreigliedrigen Prognoseverfahrens findet sich im Anmeldejahr 2019/20 wieder.
Prognose der Schüler/-innenzahlen in der Primarstufe |
29
III.2.3. Durchlaufquoten als weiteres Instrument der Prognose
Manchmal wechseln Schüler/-innen innerhalb ihrer Grundschulkarriere den Schulstandort (z.B. durch
Umzug) oder müssen eine Klasse wiederholen. Den Umfang dieser Schülerbewegungen können kumu-
lierte Werte darstellen. Diese erlauben eine bündelnde Prozentuierung aller Veränderungen von Jahr-
gangsstufe zu Jahrgangsstufe. Für jede Grundschule ergeben sich somit drei kumulierte Werte: Die Ver-
änderung von Jahrgangsstufe 1 zu 2, von Jahrgangsstufe 1 zu 3 von Jahrgangsstufe 1 zu 4. Diese Werte
werden einerseits trendgewichtet aus der Vergangenheit errechnet (d.h. Schülerbewegu ngen der letzten
Jahre werden stärker gewichtet als weiter zurückliegende) und andererseits in der Prognose der künfti-
gen Schülerzahlen fortgeschrieben. Dieses Prognoseverfahren stellt sicher, dass auch kurzfristige
Trends der Schulanwahl oder der Rückstellungen, insofern prognoserelevant, sich in den Schülerzahl-
prognosen widerspiegeln. Die hier beschriebenen Methoden und Instrumente wurden bei Erstellung der
Prognosen (siehe Steckbrief der jeweiligen Schule) angewandt.
III.2.4. Prognose bis 2024/25
Die Schülerzahlen in der Primarstufe sind generell bis in die neunziger Jahre in der Bundesrepublik er-
heblich angestiegen. Um die Jahrtausendwende haben sie vielerorts auf einem (zwischenzeitlichen) Hö-
hepunkt der Entwicklung gelegen. Danach gingen die Zahlen meist stark zurück, was vor allem auf die
demografisch schwächer besetzte Elterngeneration zurückzuführen ist.
In der Wissenschaftsstadt Darmstadt lag die Gesamtschülerzahl der Grundschulen im Schuljahr
2013/14 bei 5.429 Kindern in 262 Klassen. Bis zum Schuljahr 2018/19 sind die Zahlen um 10% auf
5.960 Kinder in 280 Klassen angestiegen (Schülerinnen und Schüler an Darmstädter Grundschulen un-
abhängig der Trägerschaft).
Auf Grundlage der noch nicht eingeschulten Altersjahrgänge nach der aktu ellen Einwohnerstatistik der
Wissenschaftsstadt Darmstadt lassen sich - im Einschulungsrhythmus - die zukünftigen Schülerzahlen
für die Primarstufe in dem mittelfristigen Planungszeitraum bis zum Schuljahr 2024/25 ermitteln
(Wanderungsbewegungen sind bei der Prognose der zukünftigen Schülerzahlen einbezogen, vgl. hierzu
das Kapitel zur künftigen demografischen Entwicklung). Der Blick auf die Geburtenentwicklung zeigt
deutlich, dass die Zahlen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine starke Tendenz nach oben aufwei-
sen. Diese Zahlen sind die realen Zahlen der bereits geborenen Kinder unter 6 Jahre in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt. Neubautätigkeiten mit entsprechenden Zuzugseffekten sind an dieser Stelle
noch nicht angeführt.
100% 99,8% 99,3% 100,8%
105,6%
109,6%
118,4%
0,85
0,9
0,95
1
1,05
1,1
1,15
1,2
Geburten-/Einschulungsentwicklung
(nur Melderegister | ohne Neubautätigkeiten)
Prognose der Schüler/-innenzahlen in der Primarstufe|
30
In Hinblick auf die Schülerzahlentwicklung der Grundschulen ist neben der Entwicklung der Geburten-
zahlen auch die des Wohnungsbaus bedeutsam; nach dem aktuellen Planungs-/Genehmigu ngsstand
bzw. analog zu den wohl tatsächlichen Bauerwartungen könnten in den nächsten Jahren eine ganze
Reihe neuer Wohneinheiten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt realisiert werden: Ausgegangen wird
hier bereits mittelfristig von rund 6.800 zusätzlichen Wohneinheiten (s. Kapitel II.3.5).
Die Prognosen erfolgen an dieser Stelle in einer Status quo-Alternative (d.h. kein Standort wird durch
planerische oder politische Setzungen verändert). Die Klassenbildung erfolgt mit dem für Hessen gel-
tenden Höchstwert von 25 Schülern pro Klasse.
Der Blick auf die bisherigen und prognostischen Entwicklungen der Schülerzahlen in den Stadtteilen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt schließt sich an. In der Primarstufe waren mit Werten von bisher +9,7%
(2013/14 bis 2018/19) bereits steigende Schülerzahlen zu verzeichnen. Seit dem Schuljahr 2013/14
setzt sich die Tendenz weiter fort und wird sich voraussichtlich bis zum Schu ljahr 2024/25 entschei-
dend beschleunigen: +23,4% Schüler in den Grundschulen mit städtischer Trägerschaft.
Synopse der Entwicklung der Schülerzahlen
2013/14 2018/19
2013/14-
2018/19 2024/25
2013/14-
2024/25
Schüler
Klas-
sen Frequenz Schüler
Klas-
sen Frequenz +/-in % Schüler
Klas-
sen Frequenz +/-in %
Mitte 2.200 105 21 2.465 113 21,8 12,0% 3.241 144 22,5 31,5%
Nord 1.408 68 20,7 1.465 67 21,9 4,0% 1.565 70 22,4 6,8%
West 463 23 20,1 485 23 21,1 4,8% 553 26 21,3 14,0%
Süd 871 44 19,8 1.006 48 21 15,5% 1.333 61 21,9 32,5%
Primar-
stufe ∑
4.942 240 20,6 5.421 251 21,6 9,7% 6.692 301 22,2 23,4%
Anmerkung: Die nachfolgende Prognose der Einzelschulen schließt die Zuzugsentwicklung u.a. durch
die geplanten Wohneinheiten bereits mit ein (siehe Kapitel II.3.5).
Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen |
31
III.3. Übergänge aus den Grund- in die
weiterführenden Schulen
Nachfolgend sind die Übergänge der Schüler allein aus den Grundschulen in der Wissenschaftsstadt
Darmstadt in die weiterführenden Schulen (ungeachtet des gewählten Schulstandorts der weiterführen-
den Schule) im Mittel der Schuljahre 2015/16 bis 2018/19 abzulesen.
III.3.1. Übergänge in die weiterführenden Schulen
In den einzelnen Grundschulen "driftet" das Spektrum der Übergänge zu den einzelnen Schulformen
recht weit auseinander. Es könnte hier nur darüber spekuliert werden - was jedoch nich t Aufgabe des
Schulentwicklungsplans sein kann - woran dies liegt: an der "ökonomischen Aufstellung" und den diver-
gierenden Bildungsambitionen der Elternhäuser, am unterschiedlichen "Druck" der Eltern auf die Lehrer
bei der Notenvergabe, der eher vorsichtigen oder offenen Bildungsempfehlung bzw. Entscheidungsbe-
gleitung durch die Schulen, an unterschiedlichen Einschätzungen des Leistungsvermögens der Kinder
durch Grundschulen oder am tatsächlichen Leistungsvermögen der Kinder in den Schulen. Festgestellt
werden kann nur, dass es große Unterschiede beim Übergang aus den Grund- in die weiterführenden
Schulen gibt. Aufgabe der Planung ist nur die Offenlegung der Unterschiede. Gespräche über die Grün-
de dafür müssten jedoch mit Kenntnis über die Bedingungen vor Ort erfolgen.
Übergänge in die weiterführenden Schulen (Im Mittel 2015/16 - 2018/19)
1%
1%
1%
1%
1%
1%
2%
2%
2%
3%
3%
1%
1%
10%
8%
18%
2%
7%
7%
4%
6%
5%
15%
2%
7%
26%
7%
11%
9%
4%
4%
2%
22%
65%
71%
60%
87%
67%
88%
39%
90%
71%
68%
61%
55%
70%
59%
73%
54%
61%
74%
39%
16%
3%
5%
4%
23%
2%
47%
12%
25%
14%
20%
14%
7%
40%
32%
5%
5%
9%
6%
34%
3%
5%
7%
4%
30%
5%
4%
3%
14%
9%
1%
2%
19%
24%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Hauptschule Realschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Förderstufe
Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen|
32
III.3.2. Abgleich Übergang ins Gymnasium und Anteile der Migranten
Der Abgleich der Übergänge verdeutlicht erhebliche Diskrepanzen zwischen den einzelnen Grundschu-
len und damit auch den Stadtteilen, zum Beispiel die deutlichen Streuungen der Gymnasialquoten. Das
Gefüge der Übergänge, Empfehlungen und Übergangsberatungen zwischen den Primar- u nd den auf-
nehmenden weiterführenden Schulen hat sich merklich verändert. Bei den Grundschul übergängen wird
bei einer hohen Gymnasialquote nicht selten auf eine vermeintliche Effizienz einer Grundschule ge-
schlossen. Mögliche Ursachen hierfür sind jedoch häufig im sozialstrukturellen Umfeld der Schule zu
suchen. Neben weiterer Ursachen könnte einer der möglichen Indikatoren dabei in der Zuwanderungs-
geschichte der Familien begründet sein: Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Ausprägung von
Migrantenanteil einerseits und Gymnasialquote andererseits deuten sich in den einzelnen Grundschulen
in der Wissenschaftsstadt Darmstadt teilweise auffällige Zusammenhänge an:
Übergänge aus den Grundschulen und Anteile der Migranten im Jahrgang 2018/2019
65%
79%
60%
84%
61%
78%
38%
84%
75%
72%
58%
53%
68%
61%
73%
58%
63%
75%
39%
45%
33%
29%
41%
31%
39%
69%
17%
39%
52%
44%
60%
68%
53%
29%
64%
34%
44%
75%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
Grundschulen ∑
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich-Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Übergang zu den Gymnasien in % Schüler mit Migrationsanteil in %
Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen |
33
III.3.3. Entwicklung der Schüler/-innenzahlen in die weiterführenden Schulen
Die Zahl der im Schuljahr 2018/19 aus den Grundschulen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in die Se-
kundarstufe I überwechselnden Übergänge umfasst 1.335 Schüler/-innen, von denen im Mittel 18 Schü-
ler/-innen (1,3%) eine Hauptschule, 96 Schüler/-innen (7,2%) eine Realschule, 860 Schüler/-innen
(64,4%) ein Gymnasium und 231 Schüler/-innen (17,5%) eine Gesamtschule besuchen. 120 Schüler/-
innen (9,1%) wechseln nach der Grundschule in die Förderstufe einer Sekundarschule.
Analog zu den steigenden Einschulungszahlen in der Primarstufe werden die Übergang szahlen aus den
Grundschulen in die weiterführenden Schulen wieder bzw. weiter ansteigen. Bis zum Schuljahr 2025/26
werden über 1.550 Schüler/-innen in die 5. Klassen der weiterführenden Schulen übergehen. Das ent-
spricht einem Plus von rund 250 Schüler/-innen (im Vergleich zum Schuljahr 2018/19) und somit rund
9 zusätzlichen Zügen.
Entwicklung der Schülerzahlen in die weiterführenden Schulen
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
1.600
1.800
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
1%
8%
8%
8%
7%
10%
7%
7%
7%
61%
63%
66%
64%
65%
69%
64%
65%
19%
19%
17%
18%
16%
15%
18%
18%
11%
9%
8%
9%
8%
8%
9%
9%
0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100%
2011/12
2012/13
2013/14
2014/15
2015/16
2016/17
2017/18
2018/19
Hauptschule Realschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Förderstufe
Gesetzliche Rahmenbedingungen|
34
IV. ORGANISATORISCHE
RAHMENBEDINGUNGEN
IV.1. Gesetzliche Rahmenbedingungen
Grundlage für diese Schulentwicklungsplanung ist das Hessische Schulgesetz in der Fassung vom 30.
Juni 2017 (GVBl. S. 150), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. Mai 2018 (GVBl. S. 82), das unter an-
derem regelt:
IV.1.1. Schulentwicklungsplanung § 145 HSchG
Die Schulträger stellen Schulentwicklungspläne für ihr Gebiet auf. In den Plänen werden der gegenwär-
tige und zukünftige Schulbedarf sowie die Schulstandorte ausgewiesen. Für den Schulort ist anzugeben,
welche Bildungsangebote dort vorhanden sind und für welche Einzugsbereiche sie gelten sollen. Schu-
len in freier Trägerschaft können bei der Planung mit einbezogen werden, soweit ihre Träger damit ein-
verstanden sind; die regelmäßige Zahl ihrer Schülerinnen und Schüler ist bei der Prognose des Schul-
bedarfs zu berücksichtigen. Es sind auch die Bildungsbedürfnisse zu erfassen, die durch Schulen im
Gebiet eines Schulträgers nicht sinnvoll befriedigt werden können. Die Schulentwicklungspläne müssen
sowohl die langfristige Zielplanung als auch die Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der Rangfolge
ihrer Verwirklichung enthalten. Sie sind mit den benachbarten Schulträgern und mit anderen Fachpla-
nungen, insbesondere mit der Jugendhilfeplanung, abzustimmen.
Die Schulentwicklungspläne müssen die erforderliche Zahl von Vorklassen an Grundschulen und Förder-
schulen (§ 18 Abs. 2) erfassen. In ihnen ist auszuweisen, welche allgemeinen Schulen für Unterrichts-
angebote für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen nach den Förder-
schwerpunkten nach § 50 Abs. 1 unterhalten werden (§ 51 Abs. 2). Auf der Grundl age einer regionalen
Konzeption ist ferner festzulegen, welche Berufsfelder, Berufsgruppen oder Ausbildungsberufe in den
beruflichen Schulen jeweils erfasst und welche Bildungsgänge angeboten werden (§ 43 Abs. 2).
Die regionale Schulentwicklungsplanung soll ein möglichst vollständiges und wohnortnahes Bildungsan-
gebot sichern und gewährleisten, dass die personelle Ausstattung der Schulen im Rahmen der Bedarfs-
und Finanzplanung des Landes möglich ist.
Schulentwicklungsplanung ist die Analyse des gegenwärtigen und des künftigen räumlichen und organi-
satorischen Bedarfs von Schule. Konsequenzen für bauliche und organisatorische Maßnahmen sind ab-
zuleiten, um die bedarfsgerechte und effiziente Versorgung von Schulen mit Räumen und Ausstattung
sowie den Einsatz des Personals zu ermöglichen. Schulentwicklungsplanung umfasst von daher neben
einer qualitativen Beschreibung des vorhandenen und geplanten Schulangebotes auch die Analyse sta-
tistischer Daten als Basis zur Entwicklung und Erhalt eines umfassenden und ausgewogenen Bildungs-
angebotes im Zuständigkeitsbereich des Schulträgers.
Schulentwicklungsplanung zeigt auch die Bildungsbedürfnisse auf, die durch eigene Schulen für das
Gebiet des Schulträgers nicht sinnvoll befriedigt werden können. Er enthält sowohl die langfristige Ziel-
planung als auch die Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der Rangfolge ihrer Verwirklichung. Bei
der Trendfortschreibung der Schülerzahlentwicklung sind die Darmstädter Schulen in freier Träger-
schaft (Privatschulen) berücksichtigt. Ebenso ist der Plan in seiner Endversion mit den benachbarten
Schulträgern, insbesondere dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, mit anderen Fachplanungen, vorrangig
mit der Jugendhilfeplanung, abgestimmt. (Vgl. § 145, Abs. 1-7 HSchG)
Anträgen auf die Errichtung, Änderung oder Aufhebung einer Schule kann das Kultusministerium nach
§ 146 nur dann zustimmen, wenn diese ihre Grundlage in einem bereits genehmigten Schu lentwick-
lungsplanes haben. Schulentwicklungspläne sind innerhalb von 5 Jahren fortzuschreiben, soweit dies
erforderlich ist.
Gesetzliche Rahmenbedingungen |
35
Bei der Maßnahmenplanung wurde berücksichtigt:
- die zum jeweiligen Entscheidungszeitpunkt bestehenden demografischen, regionalen und päda-
gogischen Gegebenheiten,
- die Verordnung über die Festlegung der Anzahl und der Größe der Klassen, Gruppen und Kur se
in allen Schulformen,
- die Erreichbarkeit der Schulen aufgrund der verkehrlichen Situation,
- der Investitionsbedarf im Hinblick auf Raumkapazitäten auf den Schulstandort bezogenen Tradi-
tionen.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als Schulträger und zugleich Jugendhilfeträger, versteht Schulent-
wicklungsplanung als eine Standort- und Versorgungsplanung, um ein regional ausgeglichenes, be-
darfsgerechtes und leistungsfähiges Bildungsangebot in der Stadt zu entwickeln und darüber ein quali-
fiziertes Bildungs- und Abschlussangebot zu sichern und zu gewährleisten. Dies impliziert eine qualita-
tive Schulentwicklungs- und Bildungsplanung, die auf quantitativen Betrachtungen basiert und den
demografischen Wandel berücksichtigt.
Die letzte Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes allgemeinbildender Schulen der Wissenschafts-
stadt Darmstadt wurde am 9.12.2010 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und am
20.12.2010 dem Kultusministerium zu Genehmigung vorgelegt. Gleichzeitig wurde die Zustimmung zu
verschiedenen Organisationsmaßnahmen nach § 146 HSchG beantragt. Die Genehmigung dieses Planes
erfolgte mit Erlass vom 20. Dezember 2012.
IV.1.2. Klassenhöchst- und Mindestwerte12
Gemäß der Verordnung über die Feststellung der Anzahl und der Größe von Klassen, Gruppen und Kur-
se sind folgende Klassenhöchst- und Mindestwerte festgelegt:
Schulform Schülermindestzahlen Schülerhöchstzahlen
Vorklassen 10 20
Eingangsstufe; Grundschule;
Gruppe des flexiblem Schulanfangs
13 25
Hauptschule /Hauptschulzweig an Kooperativen Ge-
samtschulen
13 25
Förderstufe 14 27
Realschule /Realschulzweig an Kooperativen Gesamt-
schulen
16 30
Gymnasium/Sek. I 16 30
IGS 14 25
Förderschule mit Schwerpunkt
- Lernen
- Emotionale und soziale Entwicklung
8 16
Förderschule mit Schwerpunkt Sehen 6 12
Förderschule mit Schwerpunkt
- Für blinde Schüler/ -innen
- Hören
5 10
Förderschule mit Schwerpunkt
- Körperliche und motorische Entwicklung
- Kranke Schüler/ -innen
- Geistige Entwicklung
4 8
12 Auszug aus: Verordnung über die Feststellung der Anzahl und der Größe von Klassen, Gruppen und Kurse in allen Schulf ormen vom 23. Mai 2017
Schulangebot|
36
Zudem besteht für Grundschulen auch die Möglichkeit jahrgangsübergreifend zu unterrichten, sofern
die personellen und unterrichtsorganisatorischen Voraussetzungen gegeben sind. Dabei muss allerdings
immer der Grundsatz aus § 144 a eingehalten werden: eine „sinnvolle Unterrichts - und Erziehungsar-
beit“ muss gewährleistet sein.
IV.2. Schulangebot
IV.2.1. Vorlaufkurse (als freiwilliges Angebot zur Vorbereitung auf die Grundschule)
Vorlaufkurse sind ein fester Bestandteil des landesweiten Hessischen Gesamtsprachförderkonzepts und
stellen ein freiwilliges Angebot für Kinder dar, die bei der Anmeldung zur Einschulung nicht über ausrei-
chende Deutschkenntnisse verfügen. Die Kurse haben das Ziel, die sprachliche Ausdrucksfähigkeit der
Kinder in Deutsch zu erweitern und ihnen einen guten Start in der Schule zu ermöglichen. In enger Zu-
sammenarbeit mit der Kindertagesbetreuung finden die Vorlaufkurse über einen Zeitraum von zwölf
Monaten in den Gebäuden der Grundschulen und/oder Kindertageseinrichtungen statt.
Nach erfolgter Schulanmeldung – noch vor Beginn der Schulpflicht – können Vorlaufkurse seitens der
Schule lediglich als freiwillige Maßnahmen eingerichtet werden. Für den Fall, dass diese freiwilligen
Maßnahmen zur Förderung der Sprachkompetenz nicht genutzt werden und das Kind zum Zeitpunkt
der Einschulung nicht über die für den Eintritt in eine erste Klasse erforderliche Sprachkompetenz ver-
fügen sollte, besteht die Möglichkeit der Zurückstellung für ein Jahr (§ 58 Abs. 5 Satz 1 und 2 Hessi-
sches Schulgesetz).
An einem Vorlaufkurs (10 bis 15 Wochenstunden) nehmen in der Regel 10 bis 15 K inder teil.
Vorlaufkurse können je nach Bedarf für eine einzelne Schule oder auch schulübergreifend eingerichtet
werden. Die Durchführung von Vorlaufkursen an anderen Orten – z. B. Kindergärten – ist im Einverneh-
men mit dem jeweiligen Träger der Einrichtung zulässig. Die Organisation liegt in den Händen der
Grundschulleitung. Die Durchführung erfolgt durch Lehrkräfte.
IV.2.2. Eingangsstufen
Nach § 18 Hessisches Schulgesetz können in die Eingangsstufe Kinder, die das 5. Lebensjahr bis zum
30.6. vollenden, aufgenommen werden. Innerhalb von 2 Schuljahren werden sie an die Lern- und Ar-
beitsformen der Grundschule herangeführt. Die Eingangsstufe ersetzt die Jahrgangsstufe 1 und ist Be-
standteil der Grundschule. Folgende Grundschulen sind mit Eingangsstufen ausgestattet:
Bessunger Schule
Goetheschule
An beiden Grundschulen, eine im südlichen und eine im nördlichen Innenstadtbereich, sind Eingangs-
stufen mit derzeit insgesamt 4 Zügen (je 2) installiert.
Die beiden Grundschulen verfügen neben den Eingangsstufen über reguläre Eingangsklassen im 1.
Schuljahr am gemeinsamen Schulstandort. Das hat sich als organisatorisch sinnvolles und vom Bedarf
notwendiges Schulangebot erwiesen.
Zielsetzung bei der Einführung der Eingangsstufen war eine bessere Fördermöglichkeit für Kinder aus
bildungsfernen Familien. Dieser bildungspolitische Ansatz hat sich bei der Vergabe der Schulplätze in
der Eingangsstufe schon seit Jahren verwässert. Dieser Umstand wird in Abstimmung mit den zuständi-
gen Dezernenten/innen des Staatlichen Schulamtes und den Schulleitungen der beiden Angebotsschu-
len aktuell inhaltlich thematisiert und die Organisation aufgrund des räumlichen Drucks und die Exklu-
sivität des Angebots im Verhältnis zur Gesamtschülerschaft der Darmstädter Grundschulen in Frage
gestellt.
Schulangebot |
37
IV.2.3. Vorklassen
Vorklassen werden von (vom Schuleintritt zurückgestellten) Kindern besucht, die zwar schulpflichtig,
aber noch nicht schulfähig sind.
In der Regel werden Kinder im Alter von sechs Jahren eingeschult, das heißt: Für Kinder, die bis ein-
schließlich 1. Juli geboren sind und damit bis zum 30. Juni des Jahres das sechste Lebensjahr vollen-
den, beginnt am 1. August die Schulpflicht. Die Eltern eines schulpflichtigen Kindes werden von der für
den Wohnbezirk zuständigen Grundschule schriftlich zeitgerecht über die Schulpflich t und wichtige
Termine informiert.
Jedoch sind nicht alle Kinder, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, auch tatsächlich schulfähig.
Einige haben aus den verschiedensten Gründen Entwicklungsverzögerungen, oftmals in mehreren Berei-
chen (emotional, sozial, kognitiv, körperlich, psychomotorisch).
Deshalb wurden in Hessen 1953 Vorklassen eingerichtet: In einem vorgeschalteten Schuljahr wird den
Kindern individuelle Hilfe angeboten: Die Kinder werden in den Vorklassen auf den Schulalltag und den
Besuch der 1.Regelklasse vorbereitet, noch ohne Lerninhalte der Primarstufe vorwegzunehmen. Die
Lernsituation der Vorklasse greift die Erlebniswelt des Kindes auf. Das heißt, die Kinder lernen spiele-
risch und ohne Leistungsdruck. Dabei wird individuell auf den Entwicklungsstand der Kinder eingegan-
gen, um die Lern- und Aufnahmefähigkeit der Kinder gezielt weiterzuentwickeln. Die Aufgaben und Ar-
beiten in einer Vorklasse orientieren sich am Rahmenplan für Vorklassen in Hessen sowie dem Hessi-
schen Bildungs- und Erziehungsplan.
Rechtlich definiert sind die Vorklassen durch § 18 des Hessischen Schulgesetzes (HSchG):
„In Vorklassen und Eingangsstufen wird in besonderem Maße dem unterschiedlichen körperlichen, geis-
tigen und seelischen Entwicklungsstand der Kinder Rechnung getragen. Durch die Verbindung von sozi-
alpädagogischen und unterrichtlichen Lern- und Arbeitsformen wird der Übergang in die Grundschule
erleichtert.“ (§ 18 HSchG, Abs. 1)
In Vorklassen können Kinder nach § 18 Hessisches Schulgesetz aufgenommen werden, die sch ulpflich-
tig, jedoch körperlich, seelisch oder geistig noch nicht so weit entwickelt sind, um dem Unterricht in der
ersten Klasse der regulären Grundschule folgen zu können und daher nach § 58 HSchG zurückgestellt
sind.
Im Schulträgerbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt waren im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 5
Vorklassen räumlich und organisatorisch eingerichtet und an folgenden Grundschulen installiert:
Schulen mit Vorklassen mit Anzahl der SuS
Anzahl SuS in VG 2011/
2012
2012/
2013
2013/
2014
2014/
2015
2015/
2016
2016/
2017
2017/
2018
2018/
2019
Astrid-Lindgren-Schule 13 11 10 13 11 13 13 16
Elly-Heuss-Knapp-Schule 13 11 12
Friedrich-Ebert-Schule 15 16 10 12 12 10 14
Ludwig-Schwamb-Schule 12 12 15 12 10 11 10
Mornewegschule 14 10 11 15 12
Schillerschule 15 14 12 12 10 11 12 12
Wilhelm-Hauff-Schule 26 10 11 11 10 11 13 13
Gesamtergebnis 82 74 67 77 65 66 78 63
Schulangebot|
38
Die Vorklasse in der Friedrich-Ebert-Schule kam im Schuljahr 2018/2019 aufgrund mangelnder Nach-
frage nicht zustande, steht aber perspektivisch weiterhin zur Verfügung. Zudem gab es im Schuljahr
2018/2019 an der Herderschule (Förderschule) zwei Vorklassen mit insgesamt 15 Schülerinnen und
Schülern.13
Durch die Festschreibung der Mindestgröße (10 Schüler) von Vorklassen an Gru ndschulen, deren Ein-
haltung zunehmend strikt gehandhabt wird, kann es künftig in einzelnen Schuljahren zu einer Reduzie-
rung oder Erweiterung der Anzahl der Vorklassen in Absprache mit dem zuständigen Staatlichen Schul-
amt kommen. Vorerst bleiben alle Vorklassenstandorte räumlich und organisatorisch aber erhalten, um
flexibel handeln zu können und lange Anfahrtswege der Schüler/innen zu vermeiden.
IV.2.4. Flexibler Schulanfang
Der Flexible Schulanfang (§ 20 HSchG) ermöglicht Grundschulen, in den Jahrgangsstufen 1 und 2 orga-
nisatorisch und curricular, den durch Stundentafel und Lehrplan gesetzten Rahmen zu verknüpfen. Ein-
zige Darmstädter Grundschule mit dieser Organisationsform ist aktuell die
Erich Kästner-Schule
Im Schulträgerbereich der Stadt Darmstadt wurde der Flexible Schulanfang an der Erich Kästner-Schule
(Grundschule) im Stadtteil Kranichstein mit dem Schuljahr 2007/2008 eingeführt. Weitere Grundschu-
len haben sich bisher nicht für diese Organisationsform entschieden. Ziel des Schulträgers ist jedoch,
einen flexiblen Schulanfang perspektivisch möglichst in allen Stadtteilen anzubieten. Die Wissenschafts-
stadt Darmstadt hofft, dass sich weitere Grundschulen für die mit Änderung des Hessischen Schulge-
setzes 2005 geschaffene Organisationsmöglichkeit entscheiden und unterstützt diese bei der Entwick-
lung. Für die neu geplanten Grundschulen wird diese Organisationsform ebenfalls angestrebt.
13 In jeder Vorklasse werden grundsätzlich bis zu 8 Kinder unterrichtet. Alle aufgenommenen Kinder sind sprachauffällig und/oder hörbeeinträchtigt
und meistens in verschiedenen anderen Bereichen noch nicht altersgemäß entwickelt. Sie weisen Entwicklungsrück stände auf in emotionaler Ent-
wicklung (Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein); sozialer Entwicklung (Gruppenfähigkeit und Regelbewusstsei n); Entwicklung der altersgemäßen
Motivation (Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft); kognitiver Entwicklung (Sprach- und Aufgabenverständnis); körperlicher Entw icklung (Belast-
barkeit, Sinnestüchtigkeit); psychomotorischer Entwi cklung (Grob- und Feinmotorik, Raum- und Körperwahrnehmung).
Der Unterricht in der Vorklasse orientiert sich an der Lernausgangslage der Kinder und den individuellen Förderplänen (s. Förderkonzept). Die
Grundlage bildet der Bildungs- und Erziehungsplan 0 bis 10 mit besonderem Schwerpunkt der sprachlichen Entwic klung. Die Ausbildung der im BEP
aufgeführten Kompetenzen bestimmen Unterrichtsinhalte und das methodische Vorgehen. Dabei kommt der Ausbildung der phonetisch-
phonologische Bewusstheit als Vorläufer der Lesekompetenz eine besondere Rolle zu. Der entscheidende Sprung v on inhaltlichem Verständnis und
Lautabfolge muss spielerisch vorbereitet werden.
Inklusive Bildung |
39
IV.3. Inklusive Bildung
IV.3.1. Inklusive Beschulung Grundschulen
Deutschland hat der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im März 2009 zu-
gestimmt und damit einen tief greifenden Wandel im Bildungssystem eingeleitet. Die UN-Konvention
verpflichtet Bund und Länder, jeglichen Diskriminierungen entgegenzuwirken und stellt somit ein
grundsätzliches Recht auf eine gemeinsame inklusive Beschulung sicher.
Der inklusive Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Förderbedarf an allgemeinbilden-
den Schulen rückte sonach auch in der Stadt Darmstadt in den zurückliegenden Jahren verstärkt in den
Fokus der Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung.
Die Umwandlung in ein inklusives Schulsystem wird von der Stadt Darmstadt offensiv verfolgt und spie-
gelt sich im Rahmen der Schulträgeraufgaben in einem Paradigmenwechsel hinsich tlich der Anforde-
rungen für einen inklusiven Schulbau mit entsprechenden Raum- und Flächenkonzepten wider. Insbe-
sondere für Schulneubauten, aber auch bei Sanierungen und Schulerweiterungen, wurden die Kriterien
für Flächenanforderungen und Raumressourcen für einen inklusiven Unterr icht überarbeitet, welche in
den Schulbauleitlinien der Stadt Darmstadt verankert sind.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, als kommunaler Schulträger zuständig für die äußere Schulverwal-
tung, begreift die Verwirklichung eines inklusiven Bildungswesens als zentrale Herausforderung und
Aufgabe, die in folgenden Schritten angegangen wurden:
Räumliche Zusammenfassung und pädagogische Kooperation der Grundstufe der Mühltalschule,
Förderschwerpunkt Lernen, und der Ludwig-Schwamb-Schule zu einem gemeinsamen ink lusiven
Schulstandort
Fertigstellung SJ 2017
Entwicklung einer inklusiven Schulkultur im baulichen Bereich bei den beiden neuen Schulbau-
projekten Grundschule in der Lincolnsiedlung, Fertigstellung SJ 2021/22
Barrierefreiheit nach dem 3-Sinne-Prinzip aller Funktionsbereiche, Vorsehen von Therapieräu-
men, Sanitärbereiche mit erhöhtem Pflegeraumbedarf
Bauliche Ertüchtigung einer inklusiven Schulkultur bei allen aktuellen und geplanten Schulbausanierun-
gen und Erweiterungen:
Schillerhaus II, Pankratiusstraße - Fertigstellung SJ 2019/2020
Erich-Kästner Schule - in Planung (Ausführungsplanung)
Wilhelm-Hauff-Schule - in Planung (Entwurfsphase)
Heinrich-Hoffmann-Schule – in Planung (Entwurfsphase)
Christoph-Graupner-Schule - in Planung (Entwurfsphase)
Die Annahme einiger Bildungsexperten, dass mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in
der Konsequenz der Bedarf an Förderschulen sinkt, hat sich in der Stadt Darmstadt nicht bestätigt.
Auch wenn vom Grundsatz her alle öffentlichen Grundschulen in Darmstadt inklusiv arbeiten, besuchen
nach wie vor zwei Drittel der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Förderschulen
mit den spezifischen Förderschwerpunkten, rund ein Drittel werden in den allgemeinen Grundschulen
inklusiv beschult. „Emotionale und soziale Entwicklung“ ist der mit Abstand am häufigsten inklusiv be-
schulte Förderschwerpunkt an Grundschulen, dicht gefolgt vom Förderschwerpunkt Lernen.14 Sowohl
an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule als auch an der Mühltalschule sind rückläufige Schülerzahlen zu
verzeichnen. Hier zeichnet sich klar der Trend ab, dass Eltern von Kindern mit diesen Förderschwer-
punkten vermehrt die inklusive Beschulung an allgemeinen Schulen wählen. Gleichzeitig ist festzustel-
14 Quelle: 1. Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018
Inklusive Bildung|
40
len, dass die Schülerzahlen an der Christoph-Graupner-Schule, Förderschwerpunkt „Geistige Entwick-
lung“ spürbar angestiegen sind. Dieser Anstieg wird im vorliegenden Schulentwicklungsplan durch eine
Maßnahme beantwortet, ist aber unbedingt weiter zu beobachten und erfordert ggf. weitere Maßnah-
men zum Ausbau des schulischen Angebots Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“.
IV.3.2. Beratungs- und Förderzentren
Einen wichtigen Baustein in der inklusiven Bildungslandschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt stellen
die beiden regionalen Beratungs- und Förderzentren Nord an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule und Süd
an der Herderschule in Kooperation mit der Mühltalschule dar. In ihrer regionalen Zuständigkeit sind
beide Zentren für die präventive Arbeit im Rahmen der Vorbeugenden Maßnahmen und für Schülerinnen
und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung im Rahmen der Inklusiven Beschulung
zuständig und stehen Eltern und Schulen im Rahmen einer Schullaufbahnberatung zur Verfügung. Hier-
bei stehen die Förderschwerpunkte „emotional-soziale Entwicklung“, „Lernen und Sprache“ im Vorder-
grund.
Das überregionale sonderpädagogische Beratungszentrum an der Christoph-Gra upner-Schule ergänzt
das bestehende Angebot um die Förderschwerpunkte „körperlich motorische und geistige Entwick-
lung“.15
IV.3.3. Inklusive Schulbündnisse
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde zum Schuljahr 2016/2017 vom Hess. Kultusministerium als
eine von fünf Modellregionen zur Einführung regionaler „Inklusiver Schulbündnisse (iSB)“ ausgewählt.
Ein „inklusives Schulbündnis“ ist nach § 52 HSchG eine Kooperation verschiedener allgemeiner Schulen
(Grund- und weiterführende Schulen), der beruflichen Schulen, der Förderschulen sowie regionaler Be-
ratungs- und Förderzentren.
Ziel der regionalen Netzwerke ist, verlässliche Vereinbarungen zu treffen, wie Schüler/-innen mit son-
derpädagogischem Förderbedarf von der ersten Klasse bis zum Erreichen des Schulabschlusses best-
möglich beschult werden können, sei es im inklusiven System oder an Förderschulen. Den betroffenen
Schülerinnen und Schülern soll, sofern dies von den Eltern gewünscht wird, eine durchgängige inklusive
Schulbiographie ermöglicht werden. Übergänge im Bildungsweg werden durch verbindliche Absprachen
zwischen abgebenden und aufnehmenden Schulen geregelt, sodass jede Schülerin und Schüler mit För-
derbedarf während seiner Schullaufbahn individuelle Beschulung, Begleitung und Unterstützung auf
dem Weg zu einer möglichst selbstständigen Teilhabe an der Gesellschaft erfährt. Übergänge im Bil-
dungsweg, von der Kita in die Grundschule, in die weiterführende Schule und auch in die berufliche
Schule, werden durch die Inklusiven Schulbündnisse begleitet. 16
Analog zu den beiden bestehenden regionalen Beratungs- und Förderzentren Nord an der Er nst-Elias-
Niebergall-Schule und Süd an der Herderschule in Kooperation mit der Mühltalschule haben sich in
Darmstadt zwei inklusive Schulbündnisse Nord und Süd gebildet, um dem gesetzlichen Auftrag zu erfül-
len. Die inklusiven Schulbündnisse tagen mindestens einmal jährlich im Rahmen von Bündniskonferen-
zen und treffen verbindliche Festlegungen. Durch eine flexible Ressourcenverteilung der sonderpädago-
gischen Lehrerstellen aus einem gemeinsamen Stellenpool auf die inklusive Beschulung an allgemein-
bildenden Schulen einerseits und auf das Förderschulsystem andererseits wird die Wahlfreiheit von
Eltern mit Kindern mit umfassenden Beeinträchtigungen gestärkt und eine bestmögliche Gestaltung des
individuellen Bildungsweges zum Wohl des Kindes gewährleistet. Die Konferenzen der Inklusiven Schul-
bündnisse legen Kriterien für die Ressourcenverteilung des Inklusiven Unterrichts fest, die Förderschu-
len erhalten weiterhin ihre Unterrichtsversorgung durch die Zuweisung des Hessischen Kultusministeri-
ums.
15 Quelle: 1. Bildungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018
16 Quelle: Hess. Kultusministerium
Inklusive Bildung |
41
Entsprechend den Förderschwerpunkten nach § 50 HSchG treffen die inklusiven Sch ulbündnisse unter
der Leitung der Schulaufsichtsbehörde im Einvernehmen mit dem Schulträger die Entscheidungen über
die Standorte für den inklusiven Unterricht für die Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbe-
darf. Kriterien für eine Standortwahl sind, abhängig von den jeweiligen Förderschwerpunkten, beispiels-
weise die barrierefreie Zugänglichkeit aller Funktionsbereiche, Differenzierungs- und Therapieräume,
spezifische Klassenraum- und Schulausstattung und Sanitärbereiche mit erhöhtem Pflegeraumbedarf.
Die zuständigen Grundschulen werden im Rahmen der beim Schulträger vorhandenen Mittel räumlich
und sächlich ausgestattet und in Zusammenarbeit mit dem Immobilienmanagement Darmstadt im Be-
reich Barrierefreiheit baulich ertüchtigt.
Inklusive Bildung|
42
Schulen in inklusiven Schulbündnissen in Darmstadt
Schulbündnis Nord
Schulbündnis Süd
Grundschulen Astrid-Lindgren-Schule
Christian Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich Kästner-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Sekundarstufe I Bernhard-Adelung-Schule
Erich Kästner-Schule
Stadtteilschule Arheilgen
Gymnasien Justus-Liebig-Schule
Eleonorenschule
Ludwig-Georgs-Gymnasium
Förderschulen Beratungs- und Förderzentrum Nord Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Überregionales Beratungszentrum: Christoph-Graupner-Schule
Grundschulen Andersenschule
Bessunger Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schule
Heinrich-Heine-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule
Wilhelm-Hauff-Schule
Sekundarstufe I Gutenbergschule
Mornewegschule
Wilhelm-Leuschner-Schule
Gymnasien Georg-Büchner-Schule
Lichtenbergschule
Viktoriaschule
Förderschulen Beratungs- und Förderzentrum Süd Herderschule mit Mühltalschule
Überregionales Beratungszentrum: Christoph-Graupner-Schule
Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag |
43
IV.4. Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den
Nachmittag
IV.4.1. Grundsätzliches
Im Gegensatz zu den vorschulischen Betreuungsbereichen besteht ab dem Zeitpunkt der Einschulung
kein individueller Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Zwar ist die Kommune zur Vorhaltung
eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes und zu entsprechenden Planungsverfahren auch im
Schulkindbereich verpflichtet (vgl. § 24 (4) SGB VIII), es besteht jedoch ausdrücklich kei n subjektives
Recht zu Gunsten der Grundschulkinder. Somit handelt es sich bei der Schulkindbetreuung um eine
freiwillige Leistung. Trotzdem ist diese Leistung für die Wissenschaftsstadt Darmstadt von hoher Priori-
tät.
Zur Bewältigung der kommunalen Aufgabe der Betreuung von Grundschulkindern stellt die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt zwei Bausteine zur Verfügung: Zum einen die Hortbetreuung in der Verantwort-
lichkeit des Jugendamtes (Rechtlicher Rahmen: Sozialgesetzbuch VIII, Kinderförderungsgesetz (KiföG),
Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB)) und die Schulkindbetreuung bzw. den Pakt für
den Nachmittag in der Verantwortlichkeit des Schulamtes (Rechtlicher Rahmen: Hessisches Schulge-
setz, Ganztagsrichtlinie des Landes Hessen). Die Begriffe „Hort“ und „Schulkindbetreuung“ werden im
Allgemeinen – trotz der verschiedenen Rechtsgrundlagen – häufig synonym verwendet.
Zum Stichtag 31.12.2018 standen in Darmstadt insgesamt 3.582 Betreuungsplätze für circa 5.400
Grundschulkinder zur Verfügung. Von diesen wurden 1.214 Plätze in Horten und 2.368 Betreuungsplät-
ze an Schulen bereitgestellt. Seit 2011 wurden die Betreuungsplätze an Schulen (Schulkindbetreuung
und Pakt für den Nachmittag) um über 1.000 Plätze ausgebaut.
Betrachtet man die beiden Systeme Schulkindbetreuung/Pakt für den Nachmittag u nd Hort gemein-
sam, so waren im Schuljahr 2018/2019, die Gesamtstadt betrachtet, rund zwei Drittel der Grundschul-
kinder mit einem Betreuungsplatz versorgt. Zum Schuljahr 2019/2020 sind weitere drei Grundschulen
dem Pakt für den Nachmittag beitreten. Es ist absehbar, dass die Anzahl der Betreuungsplätze Schul-
kindbetreuung/Pakt für den Nachmittag auf über 2.500 ansteigen wird.
Bei Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag haben die Jugendhilfeträger beim Jugendamt der
Wissenschaftsstadt Darmstadt die Möglichkeit im Rahmen der „intensiven Schulkindbetreuung“ zusätz-
liche Ressourcen für das jeweilige Betreuungssystem zu beantragen.
IV.4.2. Ganztagsrichtlinie und § 15 Hessisches Schulgesetz
Während die Schulkindbetreuung überwiegend kommunal und von der Elternschaft finanziert wird17,
finanziert das Land Hessen die Angebote im Ganztag mit (Profile 1, 2, 3 und Pakt für den Nachmittag).
Die rechtlichen Grundlagen für Schulen mit Ganztagsangeboten bilden das H essische Schulgesetz (§ 15
Betreuungsangebote und ganztägige Angebote der Schulen), sowie die Richtlinie für ganztägig arbei-
tende Schulen in Hessen18 mit der Anlage „Qualitätsrahmen für die Profile ganztägig arbeitender Schu-
len“.
Der § 15 des Hessischen Schulgesetzes sieht folgende Formen der Betreuung und der ganztägigen An-
gebote vor:
1. Betreuungsangebote der Schulträger
2. Schulen mit Ganztagsangeboten
3. Ganztagsschulen
17 Je „Betreuende Grundschule“ erhält die Wissenschaftsstadt Darmstadt je Schuljahr vom Land Hessen einen Zuschuss in Höhe von 5.112,00 €.
Die anfallenden Kosten übersteigen diesen Betrag um ein Vielfaches und werden kommunal aufgewendet.
18 http://www.hessen.ganztaegig-lernen.de/sites/default/files/GTS-Richtlinie%20g%C3%BCltig%20ab%2001- 06-2018_0.pdf; zuletzt abgerufen
am 17.10.2019.
Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag|
44
IV.4.3. Schulkindbetreuung
Zu Ziffer 1 des § 15 HSchG hat sich in Darmstadt der Begriff der „Schulkindbetreuung“ (SKB) etabliert.
An allen Grundschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird Schulkindbetreuung an-
geboten. Die Aufgabe der Schulkindbetreuung wird in der Regel durch einen freien Träger der Jugend-
hilfe wahrgenommen. Grundlage hierfür ist ein Leistungsvertrag zwischen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt in der Eigenschaft als Schulträger und dem jeweiligen freien Träger der Jugendhilfe.
Eltern können in Darmstadt hier – wie auch im Pakt für den Nachmittag – zwischen zwei zeitlichen Mo-
dulen wählen, einem kürzeren bis 14:30 Uhr (Modul 1) und einem längeren bis 17:00 Uh r (Modul 2),
auf Wunsch auch mit Ferienbetreuung. Beide Module sind mit einem Kostenbeitrag s eitens der Eltern
behaftet.
IV.4.4. Ganztagsprofile des Landes Hessen und Pakt für den Nachmittag
Für „ganztägig arbeitende“ Schulen gab es bis zum Schuljahr 2015/2016 zwei mögliche Organisations-
formen:
- Schulen mit Ganztagsangeboten (Profil 1 oder Profil 2)
- Ganztagsschulen (Profil 3)
Schulen mit einem dem Profil 1 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an mindestens drei Wochen-
tagen von 7:30 Uhr bis 14:30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweiterte Ange-
bote im Wahl- und Freizeitbereich an. Die Teilnahme an diesen Angeboten ist für die Schüler/-innen
freiwillig. Nach erfolgter Anmeldung durch die Eltern besteht allerdings die Pflicht zur Teilnahme. Das
Angebot kann auf bestimmte Jahrgänge begrenzt sein. Das konkrete pädagogische Konzept entwickelt
die Schule selbst. Es ist im Schulprogramm zu verankern, das von der Schulaufsichtsbehörde geneh-
migt wird.
Folgende Grundschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt nehmen am Profil 1 des
Ganztagsprogrammes des Landes Hessen teil:
- Andersenschule
- Astrid-Lindgren-Schule
- Friedrich-Ebert-Schule
- Georg-August-Zinn-Schule
- Heinrich-Heine-Schule
- Käthe-Kollwitz-Schule
Die Schulkindbetreuung und die Bereitstellung von Ganztagsangeboten an der jeweiligen Schule wer-
den, aufgrund der besseren Verzahnung und möglichen Synergieeffekten, von einem freien Träger der
Jugendhilfe gewährleistet. Flankierend zu diesem Angebot gibt der Schulträger im Rahmen des kom-
munalen Programms „Familienfreundliche Schule“ Mittel an den Jugendhilfeträger, um die Mittages-
senssituation pädagogisch begleiten zu lassen.
Schulen mit einem dem Profil 2 entsprechenden Ganztagsangebot bieten an allen fünf Schultagen pro
Woche freiwillige Zusatzangebote von 7:30 Uhr bis 16:00 oder 17:00 Uhr. Unter anderem werden
Förderkurse, Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemei nschaften
und Projekte, die Betreuung von Hausaufgaben und Stillarbeit sowie die Teilnahme an offenen Sport-
und Spielgruppen gewährleistet. Stundenzeiten und der Wechsel von Bildungs- un d Freizeitangeboten
können schulintern geregelt werden (siehe oben). Für angemeldete Schüler/-innen besteht eine Teil-
nahmepflicht. Am Profil 2 des Ganztagesprogramms des Landes Hessen nehmen keine Grundschulen in
Trägerschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt teil.
Schulen mit einem dem Profil 3 entsprechenden Ganztagsangebot werden als Ganztagsschulen be-
zeichnet. Diese bieten an fünf Tagen pro Woche in der Zeit von 7:30 Uhr bis 16:00 oder 17:00 Uhr Be-
treuung, Unterricht sowie verpflichtende Ganztagsangebote für alle ihre Schüler/-innen oder für einen
Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag |
45
definierten Teil ihrer Schülerschaft an. Die Teilnahme an den zusätzlichen Angeboten ist für die Schü-
ler/-innen ganz oder teilweise verpflichtend. Sobald Eltern ihre Kinder zu freiwilligen Angeboten ange-
meldet haben, besteht auch für diese Kurse und Projekte Anwesenheitspflicht. Zu den An geboten zählen
Förderkurse, Wahlangebote sowie den Unterricht ergänzende und erweiternde Arbeitsgemeinschaften,
die Betreuung von Hausaufgaben und Stillarbeit sowie die Teilnahme an offenen Sport- und Spielgrup-
pen. Am Profil 3 des Ganztagesprogramms des Landes Hessen nehmen keine Grundschulen in Träger-
schaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt teil.
Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es als weitere zusätzliche Organisationsform der ganztägig arbei-
tenden Schulen den „Pakt für den Nachmittag“ (PfdN). Im genannten Schuljahr war die Wissenschafts-
stadt Darmstadt eine von sechs Pilot-Schulträger/-innen. Im „Pakt für den Nachmittag“ übernehmen
das Land Hessen und die Schulträger erstmals gemeinsam Verantwortung für ein integriertes und pass-
genaues Bildungs- und Betreuungsangebot. Alle Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen, die
dies wünschen, sollen in den „Pakt für den Nachmittag“ aufgenommen werden. Im Schuljahr
2019/2020 beteiligen sich bereits 26 der 33 Schulträger in Hessen mit insgesamt 253 Schulen (+45 im
Vergleich zum Vorjahr) an der Umsetzung des PfdN.
Das Ziel der Vereinbarung zwischen dem Land Hessen und den jeweiligen Schulträgern ist, noch stärker
zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer besseren individuellen Förderung für die Schüler/-innen sowie
zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern beizutragen.
Teilnehmende Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen verfügen an fünf Tagen in der Woche
von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr und erstmals auch in den Schulferien über ein verlässliches und freiwilliges
Bildungs- und Betreuungsangebot. Je nach Bedarf und orientiert an den vor Ort vorhandenen Strukturen
und dem gemeinsam entwickelten Konzept, wird im „Pakt für den Nachmittag“ ein für die jeweilige
Kommune passendes Angebot etabliert, das Ganztag und Betreuung stärker verzahnt. Eltern können in
Darmstadt zwischen zwei zeitlichen Modulen wählen, einem kürzeren bis 14:30 Uhr (Modul 1) und ei-
nem längeren bis 17:00 Uhr (Modul 2), auf Wunsch auch mit Ferienbetreuung. Das Modul 1 ist für die
Eltern in Darmstadt kostenfrei. Hinsichtlich des Moduls 2 wird bei den Eltern ein Kostenbeitrag erho-
ben.
Grundsätzlich ist der „Pakt für den Nachmittag“ ein freiwilliges Angebot, nach Anmeldung des Kindes
dann aber verbindlich. Für die Bildungs- und Betreuungsangebote von Schulen im „Pakt für den Nach-
mittag“ gilt – ebenso wie für die Schulen im Profil 1, 2 und 3 des Ganztagsprogramms – der in der
Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen verankerte Qualitätsrahmen für die Profile ganztägig arbei-
tender Schulen. Schulen im Pakt für den Nachmittag arbeiten nach den Qualitätskriterien des Profils 2.
Folgende Grundschulen bzw. Grundstufen von Förderschulen in Trägerschaft der Wissenschaftsstadt
Darmstadt nehmen am Pakt für den Nachmittag teil:
- Christian-Morgenstern-Schule (seit 2019/2020)
- Erich Kästner-Schule (seit 2015/2016)
- Ernst-Elias-Niebergall-Schule (seit 2016/2017)
- Goetheschule (seit 2019/2020)
- Heinrich-Hoffmann-Schule (seit 2016/2017)
- Ludwig-Schwamb-Schule (seit 2015/2016)
- Mühltalschule (seit 2015/201 6)
- Schillerschule (seit 2019/2020)
- Wilhelm-Hauff-Schule (seit 2017/2018)
- Astrid-Lindgren-Schule (ab 2020/2021)
- Heinrich-Heine-Schule (ab 2020/2021)
Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag|
46
Folgende Grundschulen haben zwar eine Schulkindbetreuung, die sich zeitlich – wie bereits erwähnt –
mit den genannten Modulen bis 17 Uhr erstreckt, arbeiten aber noch nicht ganztägig im Sinne des Lan-
desprogramms:
- Bessunger Schule
- Elly-Heuss-Knapp-Schule
- Frankensteinschule
- Mornewegschule
- Wilhelm-Busch-Schule
Ganztag – Schulkindbetreuung und Pakt für den Nachmittag |
47
IV.4.5. Ausblick
Grundsätzlich ist der Schulträger Wissenschaftsstadt Darmstadt mit allen Grundschulen, die dem Pakt
für den Nachmittag noch nicht beigetreten sind, weiter im Gespräch. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt
will jede Schule, die den Paktbeitritt wünscht, dahingehend unterstützen.
Der aktuelle Koalitionsvertrag der Regierungsparteien im Land Hessen sieht die Weiterentwicklung des
„Pakts für den Nachmittag" zum „Pakt für den Ganztag" vor, der die bestehenden Angebote weiter aus-
bauen und die Gebührenfreiheit bis mindestens 14.30 Uhr landesweit sicherstellen s oll. Die Gebühren-
freiheit bis 14:30 Uhr hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt von Beginn an, bereits seit dem Schuljahr
2015/2016, in ihren Berechnungsgrundlagen zum Pakt für den Nachmittag verankert.
In naher Zukunft können Schulen in ganz Hessen eine sogenannte Teilbindung im Rahmen des Pakts
anbieten. Teilbindung bedeutet, dass eine Lehrkraft alle Schüler/-innen ihrer Klasse bis 14.30 Uhr be-
gleitet. Unterricht und Angebote bis 14.30 Uhr wechseln sich miteinander ab. Damit können Schulen
zukünftig zwei Angebote in den Pakt-Schulen anbieten: Freiwillige (aber nach Anmeldung verbindliche –
wie bisher) und gebundene (neu). Sieben Pilotschulen bieten das neue Modell im Schuljahr 2019/20
bereits an.
Künftig werden voraussichtlich die Ganztags-Profile 1 und 2 seitens der Grundschulen bzw. Grundstufen
der Förderschulen nicht mehr bzw. nur bedingt anwählbar sein. Der Pakt für den Nachmittag bzw. Pakt
für den Ganztag und die Ganztagsschule (Profil 3) werden den Grundschulen bzw. Grundstufen der För-
derschulen weiter als mögliche Organisationsformen zur Verfügung stehen.
|
48
V. SCHULENTWICKLUNG
Karte: Förderschulen in Darmstadt |
49
V.1. Karte: Förderschulen in Darmstadt
Karte: Grundschulen mit Schulbezirken|
50
V.2. Karte: Grundschulen mit Schulbezirken
Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- und Förderschulen |
51
V.3. Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund-
und Förderschulen
V.4. Grundschulen
Dienststellen-
nummer
Zügikeit
Wachstum
im Schulbezirk
Flex
Vorklasse
Eingangsstufe
Ganztag Profil 1
Schulkind-
betreuung
Pakt für den
Nachmittag
Ganztag Profil 3
Familien-
freundliche
Schulen
Prozent der SuS
in Betreuung
Schulmerkmale Betreuung
Schulen Nord
Georg-August-Zinn-Schule 3506 3 stabil X X X 45,5%
Wilhelm-Busch-Schule 3223 3 sinkend X 34,9%
Astrid-Lindgren-Schule 3205 4 steigend X X X X 40,4%
Stadtteil Grundschule
NEU 2-3 Planung X
Erich-Kästner-Schule 4332 5-6 stabil X X 29,3%
Schulen West
Käthe-Kollwitz-Schule 3217 3 stabil X X X 34,1%
Friedrich-Ebert-Schule 3212 3 stabil X X X 46,4%
Schulen Mitte
Christian-Morgenstern-Schule 3202 3 stabil X X (X) 2019/20 32,5%
Schillerschule 3221 4 stabil X X X (X) 2019/20 38,3%
Goetheschule 3213 3 steigend X X (X) 2019/20 37,2%
Kyritzschule
2 Planung
Pallaswiesenviertel
NEU 2 Planung X
Heinrich-Hoffmann-Schule 3216 2 steigend X 74,5%
Elly-Heuss-Knapp-Schule 3209
3-4 steigend X 48,3%
Morneweg Schule
4207 4 steigend
X
X
38,1%
Heinrich-Heine-Schule 3215 2 steigend X X X 43,7%
Bessunger Schule
3204 4 steigend* X X
43,7%
X
Schulen Süd
Grundschule in der
Lincolnsiedlung
NEU 4 Neubau X
X
Frankensteinschule 3211 3 sinkend X 72,8%
Andersenschule 3201 2 stabil X X X 65,3%
Ludwig-Schwamb-Schule 3219 3 stabil X X 75,3%
Wilhelm-Hauff-Schule 3224 3 stabil X X 43,5%
Grundschule an der
Albert-Schweitzer-Anlage
Grundschule im
Lüdwigshöhviertel
3NEU Planung
2-3 PlanungNEU
Förderschulen
Christoph-Graupner-Schule 4732 steigend X
Ernst-Elias-Niebergall-Schule 4623 2 stabil X
Herderschule 4624 2 stabil X
Mühltalschule 4626 1 stabil X
Übersicht: Bestand und Entwicklung der Grund- und Förderschulen|
52
Handlungsbedarf
Neubau/ Sanierung
Planung
Grundschulen Schulorganisation und bauliche Maßnahmen ZeitleisteEntwicklung der Schulorganisation
nach § 146 HScHG
Schulen Nord
Georg-August-Zinn-Schule Abbruch ehemaliger Verwaltung und Errichtung einer
Mensa / Ganztagsbereich
Planungsbeginn
2021
Wilhelm-Busch-Schule
Astrid-Lindgren-Schule
Stadtteil Grundschule
Erich-Kästner-Schule
Neubau Ganztag, Verwaltungs- und Klassengebäude. laufender Bauprozess
Schulen West
Käthe-Kollwitz-Schule
Sanierung Turnhalle
Friedrich-Ebert-Schule Ausbau und räumliche Erweiterung durch Auszug Kita. Planungsbeginn
2021
Schulen Mitte
Christian-Morgenstern-Schule
Schillerschule
Goetheschule
Nutzung Kyritzschule als Dependance. 2018/2019
Ausbau Betreuung Viktoriastraße 34. Planungsbeginn
2021
Kyritzschule weitere Entwicklungsstufen siehe Kapitel VI.6.4.
2024/ 25
Pallaswiesenviertel
Planungsbeginn
2025
Heinrich-Hoffmann-Schule Neubau einer 3-zügigen Grundschule am geänderten
Standort.
Baubeginn
2021
Elly-Heuss-Knapp-Schule Erweiterung der Schule durch einen Neubau auf
benachbartem Grundstück.
In Prüfung
siehe Schule an der
Albert-Schweitzer-
Anlage
2020
Heinrich-Heine-Schule Erweiterung zur 3 Zügigkeit. Anmietung
Ganztagsräume in der Postsiedlung
Baubeginn
2021
Bessunger Schule *Rückgang der Schülerzahlen durch Neubau
Grundschule in der Lincolnsiedlung
Planungsbeginn
2021
Schulen Süd
Grundschule in der
Lincolnsiedlung
laufender Bauprozess
Fertigstellung
2021/2022
Planungsbeginn
2025
Frankensteinschule
Andersenschule
Ludwig-Schwamb-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Sanierung und Bestandserweiterung im Rahmen KIP II laufender Bauprozess
Organisatorische unabhängige Neugründung der
Kyritzschule mit eigener Schulnummer; Rückführung der
Goetheschule zur 3-Zügigkeit
Grundschule an der
Albert-Schweitzer-Anlage
Grundschule im
Lüdwigshöhviertel
Errichtung einer neuen Grundschule, w enn zusätzliche
Wohnungsbaugebiete im Stadtteil Arheilgen entstehen.
Durch die städtebauliche Konversion/Wohnungsbau, kön nte
langfristig ein zusätzlicher Grundschulstandort im heu tigen
Gew erbegebiet benötigt w erden.
Bauliche und organisatorische Errichtung einer neuen 2-3-
zügigen Grundschule mit neu zu schaffendem Schulbezir k.
Bauliche und organisatorische Errichtung einer neuen
4-zügigen Grundschule mit neuem Grundschulbezirk.
Bauliche und organisatorische Errichtung einer 2-3-z ügigen
neuen Grundschule mit neuem Grundschulbezirk.
Organisationstrennung Grundschule von IGS. Antrag lieg t
dem HKM bereits vor.
Mittelfristige Entlastung durch Neubau der Grundschule an
der Albert-Schw eitzer Anlage.
Morneweg Schule
Förderschulen
Christoph-Graupner-Schule Baubeginn
2021
Ernst-Elias-Niebergall-Schule Laufende Sanierung laufender Bauprozess
Herderschule Fertigstellung der Sanierung Sommer 202 0
Fertigstellung
2020
Mühltalschule
Sanierung und Erweiterung gemäß
Wettbewerbsergebnis.
Maßnahmen w erden im
SEP Sek.I 2020-2025 behandelt
Entwicklungsmöglichkeiten:
- Kooperation mit BSZM im Bereich Berufsorientierung .
- 2ter Förderschwerpunkt GE an der Ernst-Elias-Nieb ergall
Schule
- Errichtung einer weiteren regionalen Schule GE + KB
Siehe Christoph-Graupner-Schule
Grundsätzliches |
53
VI. GRUNDSCHULEN
VI.1. Grundsätzliches
VI.1.1. Grundschulen/-stufen in städtischer Trägerschaft
Die allgemeinbildende Schule stellt nach der Kindertageseinrichtung die zweite und – vor dem Hinter-
grund der Schulpflicht sowie der Dauer der schulischen Ausbildung – die zentrale institutionalisierte
Bildungseinrichtung für Kinder dar. Das Land Hessen ist für die „inneren Schulangelegenheiten“ zu-
ständig und entsendet Lehrer, entscheidet über Unterrichtsinhalte oder die Zulassung von Schulformen
etc. Für die sogenannten äußeren Schulangelegenheiten fungieren hingegen die kreisfreien Kommunen
und Landkreise als Schulträger und sorgen für Neubau, Gebäudeinstandhaltung und Ausstattung der
Schulen sowie die Besetzung der Schulsekretariate und die Anstellung von Hausmeistern. Neben den
von der Wissenschaftsstadt Darmstadt verwalteten öffentlichen Schulen befinden sich im Stadtgebiet
diverse Schulen und Schulangebote in privater Trägerschaft.
Im Stadtgebiet Darmstadt wird an 22 allgemeinbildenden Schulen Unterricht in der Primarstufe19 ange-
boten. Neben den 17 reinen Grundschulen findet an allen 4 öffentlichen Förderschulen und 1 integrier-
ten Gesamtschule mit Grundstufe Unterricht in den Klassenstufen 1-4 sowie ggf. in Eingangsstufen und
Vorklassen statt. Weitere Grundschulen befinden sich in Planung.
Die Darmstädter Grundschulen, hier in alphabetischer Reihenfolge. Ihre Besonderheiten und baulichen
Rahmenbedingungen werden im Anschluss bei den Einzeldarstellungen der Schulen beschrieben.
Andersenschule
Astrid-Lindgren-Schule
Bessunger Schule
Christian-Morgenstern-Schule
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Erich Kästner-Schule
Frankensteinschule
Friedrich-Ebert-Schule
Georg-August-Zinn-Schule
Goetheschule
Heinrich-Heine-Schule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Käthe-Kollwitz-Schule
Ludwig-Schwamb-Schule
Mornewegschule (als Grundstufe der IGS)
Schillerschule
Wilhelm-Busch-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
In der Grundschule bzw. der Primarstufe werden alle Kinder eines vom Schulträger durch Satzung ge-
bildeten Grundschulbezirks gemeinsam unterrichtet, ehe sie in der Regel nach der viert en Klasse auf
das mehrgliedrige Schulsystem mit freier Schulwahl aufgeteilt werden. Nach dem Prinzip „Kurze Beine
19 Die Primarstufe umfasst die Klassenstufen von 1-4 sowie ggf. Eingangsstufen oder Vorklassen und schließt sowohl reine Grundschulen (die einzig
diese Klassenstufen anbieten) als auch Schultypen wie beispielsweise Förderschulen oder Integrierte Gesamtschul en mit Grundstufe (Stufen 1-4 mit
ggf. Eingangsstufe oder Vorklasse) ein.
Grundsätzliches|
54
kurze Wege“ wird Kindern eine wohnortnahe Grundschule bzw. Grundstufe zugewiesen. Im Rahmen von
Gestattungen20 oder dem Besuch einer privaten Schule kann auf Antrag davon abgewichen werden.
Der Schulträger verfolgt im Bereich der Grundschulen gemäß §§ 17 – 20 HSchG das Ziel, den Schüler/
-innen ein wohnartnahes, möglichst ausgeglichenes Bildungsangebot anzubieten.
Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) mit der Zielsetzung, der zentrale Beitrag zur Opti-
mierung der Bildungschancen zu sein, will mit der Verknüpfung von Aktivitäten aller an Bildung beteilig-
ter Personen und Institutionen, deren Wirksamkeit stärken. „Mit dem Bildungs- und Erziehungsplan soll
eine Grundlage zur Verfügung gestellt werden, um jedes Kind in seinen individuellen Lernvoraussetzun-
gen, seiner Persönlichkeit und seinem Entwicklungsstand anzunehmen, angemessen zu begleiten und
zu unterstützen.“21
Der Schulträger unterstützt diese Zielsetzung ausdrücklich und wird insbesondere die Entwicklung von
Konzepten zur Gestaltung von gelingenden Übergängen zwischen Kindergarten und Grundschule sowie
zwischen Grundschule und weiterführender Schule unterstützen.
Durch Satzung des Schulträgers22 ist gemäß § 143. Abs. 1 Hessisches Schulgesetz (HSchG) für jede
Grundschule ein Schulbezirk zu bilden, dessen Zuschnitt jährlich zu überprüfen und, falls erforderlich,
anzupassen ist. Dies geschieht in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und den jeweiligen
Grundschulen.
Die aktuell gültige Schulbezirkssatzung ist am 9.2.2010 in Kraft getreten.
Seit der letzten Änderung der Schulbezirkssatzung hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine enorme
städtebauliche Entwicklung vollzogen. Neben der starken Innenverdichtung im gesamt en Stadtgebiet
wurden komplett neue Stadtgebiete (Konversionsgebiete, Umwandlung von ehemaligen Gewerbeflächen
zu allgemeinen Wohngebieten) geplant und entwickelt.
Besonders betroffen sind von diesem Zuwachs folgende Schulbezirke:
In der südlichen Innenstadt/ Bessungen:
Bessunger Schule
Mornewegschule
Heinrich-Heine-Schule
In der zentralen Innenstadt:
Goetheschule
Schillerschule
Heinrich-Hoffmann-Schule
Die städtebauliche Verdichtung und Bildung neuer Stadtteile muss in der Konsequenz zur Schaffung
neuer sowie einer Anpassung und Verschneidung bereits vorhandener Grundschulbezirke führen. Die
Schulbezirkssatzung wird daher sukzessive fortgeschrieben werden, sobald die neu zu organisierenden
Schulstandorte feststehen und damit die Basis für ein entsprechendes Einzugsgebiet bilden.
20 Unter Angabe von wichtigen Gründen kann das Staatliche Schulamt in Benehmen mit dem Schulträger Kindern den Besuch einer anderen Grund-
schule als der örtlich zuständigen gestatten.
21 Bildung von Anfang an, Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen;
https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/bildung_von_anfang_an_2014.pdf zuletzt a bgerufen am 26.09.2019.
22 Aktuelle Fassung der Schulbezirkssatzung im Anhang
Grundsätzliches |
55
Grundsätzliches|
56
Grundsätzliches |
57
VI.1.2. Grundschulen/-stufen in privater Trägerschaft
Neben den Grundschulen in städtischer Trägerschaft gibt es in Darmstadt ein weiteres Grundschulan-
gebot in privater Trägerschaft (private Grundschulen bzw. Privatschulen mit Grundschulangebot).
Die Gesamtzahl der Schüler/-innen dieser Schulen hat sich in den vergangenen Schuljahren wie folgt
entwickelt:
Für die privaten Grundschulen gelten keine Grundschulbezirksgrenzen. So werden diese Schulen zwar
auch von Schüler/-innen besucht, die in Darmstadt wohnhaft sind, der größere Anteil der Schülerschaft
wohnt allerdings nicht in Darmstadt.
Betrachtet man exemplarisch für das Schuljahr 2018/2019 die Herkunft der Schüler/-innen (Regelklas-
sen 1-4, Eingangsstufe [Waldorfschule]) so waren 44,8 % der Schüler/-innen (242 von 539 SuS) in
Darmstadt wohnhaft. 55,1 % der Schüler/-innen an privaten Grundschulen wohnten nicht in Darmstadt
(297 von 539 SuS). Die mit Abstand meisten dieser Schüler/-innen (243 SuS), wohnten im Landkreis
Darmstadt-Dieburg. Die Zahlen zu den Vorjahren bewegen sich ebenfalls in den genannten Größenord-
nungen.
Anzahl der Grundschüler/ -innen in den Privatschulen 2018/19
Darmstadt,
Stadt
Darmstadt-
Dieburg
Bergstraße Groß-Gerau Offenbach Gesamtergebnis
Freie Comenius-Schule 43 7 4 1 55
Freie Montessori-Schule
Darmstadt
38 17 1 3 1 60
Freie Waldorfschule
Darmstadt
84 110 3 15 212
Georg-Müller-Schule,
Christliche Grundschule
Darmstadt
5 73 10 1 89
Sabine-Ball-Schule 36 24 2 2 64
Schulzentrum
Marienhöhe
36 18 3 2 59
Gesamtergebnis 242 249 9 36 3 539
118 130 144 126 134 136 134 135 134
506 521 552 539 544 548 548 557 557
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
Grundsätzliches|
58
In den einzelnen Schulen selbst ist die Belegung nach Wohnort recht unterschiedlich. Während bei der
Freien Comenius-Schule von 55 Schüler/-innen insgesamt 43 Schüler/-innen in Darmstadt wohnhaft
waren, waren bei der Georg-Müller-Schule von 89 Schüler/-innen lediglich 5 a us Darmstadt.
Für diese Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplanes maßgeblich ist, dass es im Schuljahr
2018/2019 insgesamt 242 Schüler/-innen gab (Klassenstufen 1-4, Eingangsstufe), die zwar in Darm-
stadt wohnten, aber nicht in einer Grundschule in städtischer Trägerschaft unterrichtet wurden.
Weiterhin gibt es Schüler/-innen, die in Darmstadt wohnen, aber an einer Grundschule außerhalb
Darmstadts beschult werden (2015: 49 SuS; 2016: 66 SuS; 2017: 88 SuS; 2018: 75).23 Demnach ha-
ben die beiden geschilderten Effekte, Besuch eines Grundschulangebotes in privater Trägerschaft in
Darmstadt und Grundschulbesuch außerhalb Darmstadts zur Folge, dass circa 315 Darmstädter Schü-
ler/-innen im Schuljahr (circa 80 Schüler/-innen je Regelklassenstufe) keine Grundschule in städtischer
Trägerschaft besuchen. Ohne die geschilderten Effekte wäre der Druck, zusätzliche Grundschulstandor-
te zu identifizieren, noch größer.
Die Größenordnung von 80 Schüler/-innen je Regelklassenstufe ist bei den nachrückenden Jahrgängen
und den daraus entstehenden Prognosen zu berücksichtigen.
23 Datenreport 2018. Ziffer 7.10; https://www.darmstadt.de/fileadmin/Bilder-
Rubriken/Standort/Statistik_und_Stadtforschung/pdf/jahrbuch/07Bildung/K07-6-10.pdf; letzter Abruf 14.10.2 019.
Grundsätzliches |
59
13 14 14 13 14 14 14 14 14
58 59 58 55 55 56 56 57 57
0
10
20
30
40
50
60
70
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
2
4 4 4 4 4 4 4 4
2
4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Freie Comenius-Schule
Prognose mit nachrückenden
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundsätzliches|
60
3 3
2
4 4 4 4 4 4
3 3
2
4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Freie Montessori Schule
12
16 14
18 15 16 15 16 15
50 51
57 60
64 65 68 65 65
0
10
20
30
40
50
60
70
80
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundsätzliches |
61
43 50
64
42 52 52 52 52 52
216 218 228
212 212 211 205 215 215
0
50
100
150
200
250
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
Sus 1. Klassen SuS insg.
9 9
10
9 9 9 9 9 9
8 8
9
8 8 8 8 8 8
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit E mit NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne E
Freie Waldorf Schule
Prognose mit nachrückenden
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundsätzliches|
62
21 20 22 23 22 23 22 23 22
63
70
84
89 89 91 92 92 92
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
3
4 4 4 4 4 4 4 4
3
4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Georg-Müller-Schule, christliche Schule Darmstadt
Prognose mit nachrückenden
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundsätzliches |
63
17 16 16 16 16 16 16 16 17
63 64 65 64 64 64 64 64 65
0
10
20
30
40
50
60
70
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
Sus 1. Klassen SuS insg.
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
4 4 4 4 4 4 4 4 44 4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Sabine Ball Schule
Prognose mit nachrückenden
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundsätzliches|
64
12 14 14 14 15 15 15 14 14
56 59 60 59 60 61 63 64 63
0
10
20
30
40
50
60
70
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
Sus 1. Klassen SuS insg.
4 4 4 4 4 4 4 4 44 4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,1
21,9 22,0 21,8 21,5 21,8 22,0 22,1 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Schulzentrum Marienhöhe
Prognose mit nachrückenden
Jahrgängen und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
|
65
Grundschulen Nord|
66
VI.2. Grundschulen Nord
Wixhausen
Georg-August-Zinn-Schule
Arheilgen
Wilhelm-Busch-Schule
Astrid-Lindgren-Schule
Kranichstein
Erich Kästner-Schule
Grundschulen Nord | Georg-August-Zinn-Schule
67
VI.2.1. Georg-August-Zinn-Schule
Stadtteil: Wixhausen | 3-zügig
Schulentwicklung Wachstum von einer schwachen auf eine starke 3-Zügigkeit
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 45,5 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Defizite in den Betreuungsräumen
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Georg-August-Zinn-Schule ist die einzige Grund-
schule (3 Züge) im Stadtteil Wixhausen, dem nörd-
lichsten Stadtteil der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Grundschule Georg-August-Zinn-Schule wird von
einer schwachen in eine starke 3 Zügigkeit anwach-
sen (im Mittel 70 Einschulungen). Die mittlere Klas-
senfrequenz wird von heute 20,0 auf 23,4 ansteigen
(bis 2024/25). In einzelnen Jahren kann es rechne-
risch zu der Bildung einer vierten Eingangsklasse
kommen (Voraussetzung: Klassenteiler 25 Kinder pro
Klasse).
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Ganztägig arbeitende Schule im Profil 1 und Schul-
kindbetreuung
Jugendhilfeträger: BDKJ Bund der Deutschen
Katholischen Jugend Darmstadt e.V.
Dienststellennummer:
3506
Adresse:
Bert-Brecht-Straße 2-4
64291 Darmstadt
Kontakt:
06150 990255
Gaz-Schule@darmstadt.de
www.gaz-schule.de
Grundschulen Nord | Georg-August-Zinn-Schule
68
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die 1969 errichtete Schule wurde im Jahr 2005 erwei-
tert und in den Folgejahren teilweise umgebaut. Die
Sanierung des Altbaus ist immer noch nicht abge-
schlossen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude ist nicht
mehr sanierungsfähig und soll einem neuen Ganztags-
gebäude weichen.
Räumliche Situation
Die Grundschule Georg-August-Zinn-Schule ist im Be-
reich der Klassen und Fachräume für 3 Züge ausgelegt.
Im EG des Erweiterungsbaus befinden sich zusätzlich
mehrere Ganztagsräume, wovon einer als Mensa dient.
Weitere jedoch sehr kleine Betreuungsräume befinden
sich im ehemaligen Verwaltungshaus. Dieses soll per-
spektivisch durch den Neubau einer Mensa mit Ganz-
tagsfunktionen ersetzt werden. Bis dahin ist eine besse-
re Ausnutzung vorhandener Differenzierungs- und Fach-
räume auch für den Ganztag umzusetzen.
Barrierefreiheit
Durch den Erweiterungsbau mit Aufzug aus dem Jahr
2005 sind alle Funktionsbereiche der Schule barriere-
frei erschlossen, Behinderten-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Abbruch ehemaliger Verwaltung (Betreuungspavillon)
und Errichtung einer Mensa / Ganztagsbereich.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 12
Gruppe | Differenzierung 6 5 -1
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 3 60 qm
Ganztag | Inklusion | Therapie 2 -1 27 qm
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 -1 Küche und Essen in Ganztagsraum
Multifunktion 1 1 80 qm
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Halle vom TSG Wixhausen
Baujahr der Gebäude:
1 | 1969 altes Hauptgebäude
Jetzt Betreuung und Verwaltung
1969 Betreuungspavillon
2013 teilsaniert
2 | 2005 neues Hauptgebäude
Grundstücksgröße 3.630 m²
Grundschulen Nord | Georg-August-Zinn-Schule
69
17,8 18,3
21,0
20,0
18,5 18,4
20,4 20,7
21,7
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
51 59 43 53 55 52
68 77 68
214 220 210 220 222 221
245
269 282
Aufnahmekapazität 1.Klassen: 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
12 12 11 11 12 12 12
13 13
12 12
10
11 12 12 12
13 13
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Nord | Wilhelm-Busch-Schule
70
VI.2.2. Wilhelm-Busch-Schule
Stadtteil: Arheilgen | 3-zügig
Schulentwicklung Bestand der 3-Zügigkeit wird angestrebt durch Vergrößerung des Schulbe-
zirkes
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 34,9 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Leichte Defizite bei der Anzahl der Betreuungsräumen
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Wilhelm-Busch-Schule (3 Züge) ist eine von zwei
Grundschulen im Stadtteil Arheilgen.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Wilhelm-Busch-Schule wird in den kommenden
sechs Schuljahren deutlich an Schüler/-innen verlieren
und wäre im Status quo der Prognose nur noch zweizü-
gig. Da die Kinderzahlen des anliegenden Grundschul-
bezirk Astrid-Lindgren-Schule gleichzeitig stark an-
wächst, wird eine Vergrößerung des Schulbezirks Wil-
helm-Busch-Schule empfohlen. Die Grundschule ist
dann weiterhin 3-zügig zu sehen.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Die Wilhelm-Busch-Schule verfügt über ein Betreuungs-
angebot, das ca. 35 % der SuS versorgt. In unmittelba-
rer Nachbarschaft (gleiches Grundstück) befindet sich
zusätzlich ein städtischer Hort.
Eine räumliche und organisatorische Verknüpfung von
Betreuung und Hort im Rahmen der Aufnahme in den
Pakt für den Nachmittag wird empfohlen und ange-
strebt.
Schulkindbetreuung durch Buschwerk, dem Förderver-
ein der Wilhelm-Busch-Schule e.V.
Dienststellennummer:
3223
Adresse:
Wilhelm-Busch-Weg 6
64291 Darmstadt
Kontakt:
06151 371435
info@wbs-darmstadt.de
www.wbs-darmstadt.de
Grundschulen Nord | Wilhelm-Busch-Schule
71
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Schule wurde Mitte der 90er Jahre saniert und
2003 durch einen Neubau erweitert. 2007 folgte der
Bau eines Betreuungspavillons.
Räumliche Situation
Die Schule verfügt über den notwendigen Raumbe-
stand für eine 3-zügige Grundschule.
Die Schule wünscht sich den Bau einer Turnhalle als
Ersatz für die kleine Gymnastikhalle, das gilt jedoch
für sämtliche Grundschulen mit Gymnastikhallen. Ob
bei einer Entscheidung der Schule für den Beitritt
zum Pakt für den Nachmittag weitere Räume (Erwei-
terung des Ganztagspavillons) hängt stark mit der
konzeptionellen und räumlichen Verzahnung mit dem
benachbarten Hort Selma Lagerlöff ab. Diese ist im
ersten Schritt anzustreben.
Barrierefreiheit
Bis auf die Klassen im Obergeschoss des Hauptge-
bäudes sind alle Funktionsbereiche der Schule barri-
erefrei erschlossen, Behinderten-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Keine Maßnahmen geplant.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 12
Gruppe | Differenzierung 6 2 -4
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2 1 kleiner Raum, 25 qm
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1 Multifunktion
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 -1 Im Ganztagsraum
Multifunktion 1 -1
Schülerbibliothek 1 1 Kleine Bibliothek, 24 qm
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Gymnastikhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1976 Hauptgebäude
1995 | 2008 teilsaniert
2 | 2003 Erweiterungsbau
3 | 2007 Pavillon Ganztag
Grundstücksgröße 8.470 m²
Grundschulen Nord| Wilhelm-Busch-Schule
72
13 13 13
12 11
10
9
8 8
13 13 13
12 11
10
9
8 8
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
19,4
20,2
19,4 19,1 19,7 20,2 20,7
21,5 21,9
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
54 60 60 53 43 43 44 38 47
252 262 252
229 217 202 186 172 175
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
Die prognostizierten Einschulungszahlen der Grundschule Wilhelm-Busch weichen von den aktuell im Melderegister ersicht-
lichen nachrückenden Altersjahrgängen der 0-6-Jährigen ab. Grund dafür ist die Analyse und der Vergleich der Nachrü-
cker/Einschulungen in den Schuljahren seit 2015. So wurden in den letzten vier Schuljahren zwei Mal deutlich weniger
Kinder an der Grundschule Wilhelm-Busch angemeldet als laut Melderegister erwartet (2015/16 -24 Kinder; 2018/19 -12
Kinder). Die künftig nachrückenden Schülerzahlen, lt. Melderegister, sind an der Grenze zwischen einer 2- und 3- Zügigkeit.
Daher ist der Unterschied zwischen Melderegister und tatsächlichen Einschulungen als prognoserelevant zu bezeichnen.
Der Schülerzahlprognose wurden daher in den kommenden Jahren als planerische Setzung jeweils 10 Kinder abgezogen.
Dies entspricht einer Trendfortschreibung des Wahlverhaltens durch die Eltern/Kinder des Grundschulbezirks.
Grundschulen Nord | Astrid-Lindgren-Schule
73
VI.2.3. Astrid-Lindgren-Schule
Stadtteil: Arheilgen | 5-zügig + Vorklasse
Schulentwicklung Wachstum der Schüler/innen/zahlen soll durch Umschneiden des Schulbe-
zirkes eingedämmt werden
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 40,4 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation auch für eine 6 Zügigkeit sind ausreichend Räume vorhanden
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Astrid-Lindgren-Schule (5 Züge) ist eine von zwei
Grundschulen und Vorklassenstandort im Stadtteil Ar-
heilgen.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Astrid-Lindgren-Schule wird in den kommenden
Jahren aufgrund Generationenwechsels und verstärkter
Geburten im Stadtteil stark anwachsen. Die aktuelle
Prognose ist 6-zügig, in Ausnahmejahren sogar knapp
7-zügig (Voraussetzung: weiterhin max. 25 Kinder pro
gebildeter Klasse). Eine Neuzuschneidung der Schulbe-
zirke in Arheilgen zu Lasten / Gunsten der Wilhelm-
Busch-Schule, die sinkende Schüler/-innen Zahlen hat,
soll für die Astrid-Lindgren-Schule organisatorisch wie
räumliche Entlastung bringen.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Ganztägig arbeitende und betreuende Schule im
Profil 1 und Schulkindbetreuung
Ab dem Schuljahr 2021 wird die Schule dem Pakt für
den Nachmittag beitreten.
Jugendhilfeträger:
Förderverein Grundschule Astrid-Lindgren-Schule
Dienststellennummer:
3205
Adresse:
Stadtweg 1
64291 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-481400
Astrid-Lindgren-Schule@
darmstadt.de
www.astrid-lindgren-schule.de
Grundschulen Nord| Astrid-Lindgren-Schule
74
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die letzte umfassende Sanierung erfolgte Ende der 80er
Jahre. Es besteht entsprechender Sanierungsbedarf in
Teilen der Schule. Außentoiletten und Teile des Betreu-
ungsgebäudes wurden vor wenigen Jahren renoviert.
Die Turnhalle ist besonders sanierungsbedürftig und als
nächste Maßnahme projektiert.
Räumliche Situation
Die Astrid-Lindgren-Schule hat ausreichend Platz für 6
parallele Züge zur Verfügung. In Ausnahmejahren wird
auch die Bildung einer 7. Eingangsklasse möglich sein.
Der Mangel an Differenzierungsräumen kann durch eine
Aktivierung der Flurzonen zu pädagogisch nutzbaren
Flächen kompensiert werden.
Barrierefreiheit
Nur in Teilen (im Ganztagsgebäude von 1990) gegeben.
Geplante Maßnahmen
Sanierung der Turnhalle
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 20 24 +4 1 Vorklasse
Gruppe | Differenzierung 10 3 -7 Differenzierung in Fluren
Ganztag | Inklusion | Therapie 10 10
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 -1 Multifunktion
IT | Computerraum 1 1 70 qm
Forscherwerkstatt 1 +1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Lehrküche, Mensa
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1 80 qm, Musik
Schülerbibliothek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1907 Hauptgebäude
1990 saniert
2 | 1966 Turnhalle
3 | 1907+1914 Klassentrakt
1990 saniert
4 | 1897 Verwaltung
1992 saniert
5 | 1990 | 2010
Fachklassen + Betreuung
Grundstücksgröße 6.880 m²
Grundschulen Nord | Astrid-Lindgren-Schule
75
89 102 118 116 130 117 131 130 152
400 418 425 454
491 500 520 534 558
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 125 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 500 Schüler
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
18 18 18 20
22 22 23 24 25
17 17 17
19
21 21 22 23 24
5-Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
30
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG mit NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
22,9
23,8 24,2
23,1 22,6 23,1 22,9 22,5 22,5
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Nord| Erich Kästner-Schule
76
VI.2.4. Erich Kästner-Schule
Stadtteil: Kranichstein | 6 –zügig + flexiblem Schulanfang
Schulentwicklung 6-Zügigkeit wird bestehen bleiben
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 29,3 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Nach Fertigstellung (voraussichtlich 2021) des Neubaus ist die Raumsitua-
tion als sehr gut zu bezeichnen
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Erich Kästner-Schule (6 Züge) ist die alleinige
Grundschule im Stadtteil Kranichstein und einzige
Grundschule in Darmstadt mit flexiblem Schulanfang.
Sie ist eng verbunden mit der gleichnamigen Integrier-
ten Gesamtschule, von der sie seit 2008 organisato-
risch getrennt ist.
Der Stadtteil Kranichstein wurde bis zum Jahr 2010
durch das Projekt "Hessische Gemeinschaftsinitiative
Soziale Stadt" besonders gefördert
Entwicklung und Schulorganisation
Die Schülerzahlen der Erich Kästner-Schule sind in den
letzten Jahren leicht angestiegen. Die Schule bildet
aktuell 24 - 25 Klassen. Prognostisch ist mit einer leich-
ten Entspannung bei den Einschulungszahlen zu rech-
nen, wenngleich die gebildeten Klassen auf dem glei-
chen hohen Niveau bleiben werden (6-Zügigkeit dauer-
haft an der Erich Kästner-Schule). In den vergangenen
Schuljahren wurden zwischen 10-15% der Kinder der
nachrückenden Jahrgänge im Schulbezirk der Erich
Kästner-Schule dort nicht eingeschult (Wegzug, Gestat-
tungen). Dieser Trend wird in der Prognose berücksich-
tigt.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Bereits seit dem Schuljahr 2015/16 nimmt die Erich
Kästner-Schule (Pilotschule) erfolgreich am Pakt für
den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V.
(SKA)
Als besonderes Angebot im Rahmen des Paktes für den
Nachmittag gibt es an der Schule für alle SuS erweiter-
te verlässliche Öffnungszeiten.
In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich zusätzlich
zwei städtische Horte, die einen weiteren Teil der SuS
betreuen.
© Rahel Welsen
Dienststellennummer:
4332
Adresse:
Wickopweg 2
64291 Darmstadt
Kontakt:
06151 790970
Erich-Kästner-Schule@darmstadt.de
www.eks-gs.de
Grundschulen Nord | Erich Kästner-Schule
77
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Schule erhält aktuell einen Neubau mit Mensa, Ver-
waltung, Klassen- und Fachräumen. Die Planung ist
Ergebnis eines Architektur-Wettbewerbs auf Basis des
städtischen Raumprogramms. Der Klassenbau im Osten
wurde zudem 2018 in Holzbauweise großzügig aufge-
stockt. Er wird weiter saniert werden/ Fassade und EG.
Die verbleibenden weiteren Altbauten sind teilweise, je
nach Baujahr, in stark sanierungsbedürftigem Zustand,
insbesondere die Toilettenanlagen im Hauptgebäude.
Fassaden- und Dachsanierung der Altbauten beginnen
im Sommer 2020.
Räumliche Situation
Die Erich Kästner-Schule verfügt perspektivisch über
ausreichend Raum für eine 6-zügige ganztägig arbei-
tende Grundschule. Zusatzbedarfe der Schule (FLEX-
Klassen, NDHS-Klasse) müssen berücksichtigt werden.
Die aktuelle Betreuungssituation ist mit 6 Räumen,
gemessen an die Gesamtschüler /-innenzahl beengt.
Mit dem im Bau befindlichen Neubau wurde auf den
Gesamtraumbedarf bereits reagiert und nach Fertigstel-
lung ist die Raumsituation als sehr gut zu bezeichnen.
Barrierefreiheit
Gebäude 3 und der geplante Neubau sind in allen Funk-
tionsbereichen barrierefrei erschlossen. Gebäude 1, 2
und 4 nur in den Erdgeschossen barrierefrei.
Behinderten-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Neubau Mensa, Verwaltungs-und Klassengebäude.
Erweiterung und Gestaltung der Außenanlagen nach
Osten. Sanierung der Toiletten und sukzessive der Alt-
bauten.
Baujahr der Gebäude:
1| 1968 Verwaltung, Klassen
und Gymnastikhalle
2| 1973 Klassentrakt mit
Sporthalle
3| 1979 Klassen + Betreuung
2018 Aufstockung
4| 1989 Klassenbau
jetzt Betreuung
5 | 2020 ff. Neubau
Mensa, Verwaltung, Klassen
Grundstücksgröße 12.010 m²
Grundschulen Nord| Erich Kästner-Schule
78
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (inkl. Neubau)
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 24 33 +9 1 Vorklasse
Gruppe | Differenzierung 12 10 -2 Differenzierung in Fluren
Ganztag | Inklusion | Therapie 10 6 -4
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 2 +1
Musik 1 1 Multifunktion
IT | Computerraum 1 1 70 qm
Forscherwerkstatt 1 +1
Lehrküche 1 +1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1 Foyer, Mensa Neubau
Schülerbibliothek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1
Psychomotorik 1 1 Gymnastikhalle
Grundschulen Nord | Erich Kästner-Schule
79
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Die prognostizierten Einschulungszahlen der Grundschule Erich-Kästner weichen teilweise deutlich von den aktuell im Melde-
register ersichtlichen nachrückenden Altersjahrgängen der 0-6-Jährigen ab. Grund dafür ist die Analyse und der Vergleich der
Nachrücker/Einschulungen in den Schuljahren seit 2015. So standen z.B. im Schuljahr 2016/17 insgesamt 307 nachrücken-
de 6-8-Jährige nur 285 Schülern in der 1. und 2. Jahrgangsstufe gegenüber. D.h. 22 schulpflichtige Kinder, die im Schulbezirk
gemeldet waren, wurden nicht an der Grundschule Erich-Kästner angemeldet. Ein solcher Trend lässt sich durchgängig in den
letzten vier Schuljahren erkennen. Die Differenz zwischen Melderegister und Einschulungen entspricht rund einem Zug und ist
daher prognoserelevant. In der Schülerzahlprognose der Jahrgangsstufen 1 und 2 wurde daher ein trendgewichteter Prozent-
satz abgezogen. Anmerkung: An der Grundschule Erich-Kästner gibt es die Besonderheit einer FLEX-Klasse. Daher müssen bei
dieser Grundschule immer die Jahrgänge 1 und 2 zusammenbetrachtet und prognostiziert werden.
297 289 306 310 309 292 267 267 279
554 563 554 562 567 556
529 517 504
Aufnahmekapazität 1.+2.Klassen; 300 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 600 Schüler
0
100
200
300
400
500
600
700
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. + 2. Klassen SuS insg.
25 26 25 25 26
24 24 23 2224 25 24 24
26
24 24 23 22
6-Zügigkeit ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
30
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
23,1 22,5 23,1 23,4
21,8
23,2
22,0 22,5 22,9
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Grundschulen Nord| Erich Kästner-Schule
80
|
81
Grundschulen West|
82
VI.3. Grundschulen West
Waldkolonie
Käthe-Kollwitz-Schule
Heimstättensiedlung
Friedrich-Ebert-Schule
Grundschulen West | Käthe-Kollwitz-Schule
83
VI.3.1. Käthe-Kollwitz-Schule
Stadtteil: Waldkolonie | 3-zügig
Schulentwicklung stabil 3-zügig
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 34,1 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Für eine 3-Zügigkeit sind ausreichend Räume vorhanden
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Käthe-Kollwitz-Schule (3 Züge) ist die alleinige
Grundschule im Stadtteil Waldkolonie.
Entwicklung und Schulorganisation
Im Schulbezirk der Käthe-Kollwitz-Schule fanden in den
letzten Jahren bereits einige städtebauliche Verdichtun-
gen statt. Auch in diesem Schulbezirk liegen die Gebur-
ten-und Kinderzahlen unter 3 Jahre nun bereits höher
als die aktuellen durchschnittlichen Schülerzahlen pro
Jahrgang in der Grundschule. Die Grundschule ist heute
schon mehr als zweizügig und führt aktuell 10 Klassen
(= 2,5-zügig). Die künftigen Einschulungszahlen werden
die Schule mittelfristig weiterwachsen lassen. Die
Grundschule ist perspektivisch stark 3-zügig zu sehen.
In einzelnen Jahren wird eine vierte Eingangsklasse
möglich sein.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Ganztägig und betreuende Grundschule im Profil 1 und
Schulkindbetreuung
Jugendhilfeträger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V.
(SKA)
Dienststellennummer:
3217
Adresse:
Koblenzer-Straße 8
64293 Darmstadt
Kontakt:
06151 896435
Kaethe-Kollwitz-Schule@darmstadt.de
www.kaethe-kollwitz-schule-
darmstadt.de
Grundschulen West| Käthe-Kollwitz-Schule
84
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Außenhülle des Hauptgebäudes ist energetisch sa-
niert. 2003 wurde das Hauptgebäude um einen Erweite-
rungsbau ergänzt.
Räumliche Situation
Die Grundschule ist räumlich für 3 Züge ausgestattet.
Das rechnerische Plus der Klassenräume kann das
ebenfalls rechnerische Minus der Differenzierungsräu-
me nivellieren. Die fehlende Bibliothek ist durch den
PC-Raum ausgeglichen. Verbesserungsbedarf gibt es
bei den Betreuungsräumen und Küchen-/Speiseräumen.
Perspektivisch wird die Errichtung einer Mensa, ggf. in
Verbindung mit der Turnhallensanierung /-ersatz vorge-
sehen. Die stärkere Verstrickung von Differenzierungs-
und Betreuungsräumen wird nachdrücklich empfohlen.
Barrierefreiheit
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei er-
schlossen, Behinderten-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Sanierung der Turnhalle,
evtl. Ersatzbau mit Mensa
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 13 +1
Gruppe| Differenzierung 6 2 -4 Differenzierung in Fluren
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 3 -3 .
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1 Multifunktion, große Fläche
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 -1 Essen im Ganztagsraum
Multifunktion 1 1 Foyer | Halle
Schülerbibliothek 1 -1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Einfeldhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1971 Hauptgebäude
1998 saniert
2 | 2003 Anbau Klassentrakt
3 | 1971 Turnhalle
Grundstücksgröße 15.700 m²
Grundschulen West | Käthe-Kollwitz-Schule
85
19,8
21,6
20,6 20,5
21,4
22,2 22,0
22,8
21,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
46
63
46
58 73 62 68 70 77
178 194 185
205
235 244
264 274 276
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
9 9
10 10
11 11 12 12
13
9 9 9
10
11 11 12 12
13
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen West| Friedrich-Ebert-Schule
86
VI.3.2. Friedrich-Ebert-Schule
Stadtteil: Heimstättensiedlung | 3-zügig + 1 Vorklasse
Schulentwicklung Stabile 3-Zügigkeit
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 46,4 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Die Raumsituation ist als sehr gut zu bezeichnen.
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Friedrich-Ebert-Schule (3 Züge) ist alleinige
Grundschule in der Heimstättensiedlung und Vor-
klassenstandort.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Grundschule Friedrich-Ebert-Schule wird weiter-
hin sehr stabile Schülerzahlen von rund 260 Kindern
aufweisen. Die Schule wird dadurch konstant 12
Klassen bilden.
Erlasse und Anträge
Keine
Betreuungsangebot
Ganztägig arbeitende Schule im Profil 1 und Schul-
kindbetreuung
Jugendhilfeträger:
BDKJ Bund der Deutschen
Katholischen Jugend Darmstadt e.V.
Dienststellennummer:
3212
Adresse:
Pulverhäuserweg 31
64295 Darmstadt
Kontakt:
06151 482700
Friedrich-Ebert-Schule-darmstadt.de
www.fes-darmstadt.de
Grundschulen West | Friedrich-Ebert-Schule
87
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Das zentrale Hauptgebäude der Friedrich-Ebert-Schule
wurde in den Jahren 2010-2012 saniert und mit einer
neuen Mensa und weiteren Ganztagsräumen ausgestat-
tet und erweitert. Außentoiletten sowie die Turnhalle
samt Nebenräumen wurden in den Folgejahren saniert.
Räumliche Situation
Die räumliche Situation der Schule ist analog ihrer Or-
ganisationsgröße als gut zu bezeichnen. Eine stärkere
Verstrickung von Unterrichts- und Betreuungsräumen
wird auch hier empfohlen. Vorhandene und wenig ge-
nutzte Räume im Foyer der Sporthalle sollten stärker in
den Betreuungs- und Schulalltag einbezogen werden.
Zusätzliche Erweiterungspotenziale bestehen durch die
Rückführung von Kita-Räumen und Hausmeisterwoh-
nung zu schulischer Nutzung.
Barrierefreiheit
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei er-
schlossen, Turnhalle bedingt barrierefrei. Behinderten-
WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Durch die Verlagerung der Adventskita sowie einer
Hausmeisterwohnung soll die Schule räumlich erweitert
und im Rahmen der Fortsetzung der Gesamtsanierung
ausgebaut werden.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 13 +1 1 Vorklasse
Gruppe | Differenzierung 6 4 -2
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 7 +1 Plus 2 Räume Turnhalle
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1 Multifunktion
IT | Computerraum 1 1 70 qm
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1 113 qm, inkl. Bühne
Schülerbibliothek 1 1 Reduzierte Fläche
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1960 Hauptgebäude
2012 saniert
2 | 1950 Klassentrakt
2006 teilsaniert
3 | 1960 Turnhalle
2014/16 saniert
Grundstücksgröße 16.650 m²
Grundschulen West| Friedrich-Ebert-Schule
88
74 75 82 53 63 65 69 60 70
290
314 322
280
264 260 252 259 265
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
13 14
16
13 13 13 12 12 1212 12 13 13 13 13 12 12 12
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
23,2
25,3
23,7
21,5
20,3 20,0
21,0 21,6 22,1
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
|
89
Grundschulen Mitte|
90
VI.4. Grundschulen Mitte
Martinsviertel
Christian-Morgenstern-Schule
Schillerschule
Johannesviertel
Goetheschule
Kyritzschule
Innenstadt
Heinrich-Hoffmann Schule
Woogsviertel
Elly-Heuss-Knapp-Schule
Bessungen
Mornewegschule
Heinrich-Heine Schule
Bessunger Schule
Geplante Neuerrichtungen:
Grundschule
an der Albert-Schweitzer-Anlage
Grundschulen Mitte | Christian-Morgenstern-Schule
91
VI.4.1. Christian-Morgenstern-Schule
Stadtteil: Martinsviertel | 3-zügig
Schulentwicklung Stabile 3-Zügigkeit
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag ab 2019/20 | 32,5 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Leichte Defizite bei den Verwaltungsräumen
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Christian-Morgenstern-Schule (3-zügig) ist eine von
3 Grundschulen in der nördlichen Innenstadt und im
Bürgerpark gelegen. In unmittelbarer Nachbarschaft
befinden sich zwei Förderschulen, eine Integrierte Ge-
samtschule, ein Oberstufengymnasium und das Berufs-
schulzentrum Nord (Schulcampus Bürgerpark).
Seit dem Jahr 2010 verfügt die Christian-Morgenstern-
Schule über das Zertifikat "Musikalische Grundschule".
Entwicklung und Schulorganisation
Die Christian-Morgenstern-Schule wird in den kommen-
den Jahren sehr stabile Schülerzahlen aufweisen. Ins-
gesamt wird, auch auf Grund der Verdichtung im inner-
städtischen Bereich, eine leichte Steigerung der Schü-
lerzahlen prognostiziert. Die Schule ist allerdings
dauerhaft 3-zügig zu sehen. In Ausnahmejahren mit
hohen Einschulungszahlen (z.B. das Schuljahr
2024/25) ist möglicherweise eine zusätzliche Ein-
gangsklasse zu bilden. Voraussetzung ist der weiterhin
konstante Wert von maximal 25 Kindern pro gebildete
Klasse.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Ab dem Schuljahr 2019/20 nimmt die Christian-
Morgenstern-Schule am Pakt für den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger:
Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. (SKA)
Dienststellennummer:
3202
Adresse:
Vogelsbergstraße 50
64289 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-481500
Christian-Morgenstern-Schule
@Darmstadt.de
www.cms.schulen.tu-darmstadt.de
Grundschulen Mitte| Christian-Morgenstern-Schule
92
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Das Gebäude wurde im Jahr 2001 generalsaniert. Eine
Erneuerung und Verbesserung der Außenanlagen ist
aktuell in Planung.
Räumliche Situation
Die Schule verfügt generell über ausreichend Raum für
den 3-zügigen Schulbetrieb. Der Verwaltungsbereich ist
etwas zu klein für eine Grundschule dieser Größe. Das
im Erdgeschoss gelegene Aktionszentrum wird multi-
funktional genutzt. Zur Kompensation fehlender Diffe-
renzierungsflächen ist eine stärkere Verstrickung von
Unterrichts- und Betreuungsräumen zu empfehlen. Eine
dezentrale Aufteilung der Betreuungsräume (Clusterbil-
dung) kann diesen Ansatz verbessern.
Barrierefreiheit
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei er-
reichbar, Beh.-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Umgestaltung der Außenspielflächen. Verbesserung der
inneren räumlichen Situation / Nutzung (Klassen- und
Ganztagsräume).
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 12 1 Intensivklasse
Gruppe | Differenzierung 6 -6 Foyer | Aula
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2 plus Aktionsfläche Aula
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1 Multifunktion
Musik 1 -1 Foyer | Aula
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 -1 Küchenzeile im Ganztagraum
Mensa 1 -1 Essen in BAS-Mensa
Multifunktion 1 1 Foyer | Aula
Schülerbibliothek 1 1 Reduzierte Fläche, 30 qm
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 -1 Keine eigene Sporthalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1973 Schulgebäude
2000 Grundsanierung
Grundstücksgröße: 7.800 m²
Grundschulen Mitte | Christian-Morgenstern-Schule
93
64 61 64 65 65 71 70 55 68
234 250 238
257
232 245 251 246 249
Belastungsgrenze 1.Klassen; 75 Schüler
Belastungsgrenze insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
1. Klassen SuS insg.
11 12 12 13 12 12 12 12 1212 12 12 12 12 11 12 12 12
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
21,3 20,8
19,8
21,4
19,3
20,4 20,9 20,5 20,8
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Mitte| Schillerschule
94
VI.4.2. Schillerschule
Stadtteil: Martinsviertel | 4-zügig + Vorklasse
Schulentwicklung Umschneidung des Schulbezirkes in Planung
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag ab 2019/20 | 38,3 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Leichte Defizite bei Differenzierungs- und Fachräumen
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Schillerschule (4 – 5 Züge) ist eine von 3 Grund-
schulen in der nördlichen Innenstadt (Martinsviertel)
und außerdem Vorklassenstandort.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Schillerschule wird im Status quo der Prognose in
den kommenden sechs Schuljahren um mehr als 100
Schüler anwachsen. Die Schule bildet heute bereits 17
Klassen (also mehr als 4 Züge) und könnte künftig bis
zu 6 Züge anwachsen. Die Schule ist dafür räumlich
nicht ausgestattet. Eine Entlastung des Schulbezirks
durch Verlegung der Schulbezirksgrenzen wird empfoh-
len. Im ersten Schritt wird die ehemalige Kyritzschule,
als Dependance der benachbarten Goetheschule und im
aktuellen Schulbezirk der Schillerschule liegend, zur
Entlastung beitragen. Im 2. Schritt wird die an neuem
Standort geplante Heinrich-Hoffmann-Schule ab ca.
2023/24 einen weiteren Bruchteil des heutigen Schul-
bezirks der Schillerschule erhalten.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Ab dem Schuljahr 2019/20 nimmt die Schillerschule
am Pakt für den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger: Pädagogische Initiative e.V. (PI)
Dienststellennummer:
3221
Adresse:
Müllerstraße 11 - 13
64289 Darmstadt
Kontakt:
06151 9673390
Schillerschule@Darmstadt.de
www.schillerschule-darmstadt.de
Grundschulen Mitte | Schillerschule
95
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Schillerschule ist grundsaniert und es besteht aktu-
ell kein weiterer Handlungsbedarf.
Räumliche Situation
Die Grundschule hat im letzten Jahr neue zusätzliche
Räume in der gegenüberliegenden Pankratiusstraße 18
(siehe Lageplan) erhalten. Diese werden heute aus-
schließlich von der Betreuung genutzt, haben jedoch die
bauliche Grundstruktur eines Klassenraumclusters.
Insgesamt gibt es in den Schulgebäuden ausreichend
Platz für die 4-Zügigkeit, auch wenn die Ausstattung mit
Differenzierungs- und Fachräumen aufgrund der grün-
derzeitlichen Bauweise als Flurschule etwas gering aus-
fällt. Eine stärkere Doppelnutzung von Differenzierungs-
und Betreuungsflächen wird nahegelegt. Die Umwand-
lung mindestens eines Betreuungsraum im Pavillon
(Schillerhaus I) zu einem Mehrzweckraum (Fachunter-
richt und Differenzierung, analog Musikraum im Altbau)
wird ebenfalls empfohlen.
Barrierefreiheit
Die Barrierefreiheit ist nur in den Neubauten, Schiller-
haus I und II gegeben, Beh.-WC ist vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Keine.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 16 19 +3 1 Vorklasse
Gruppe | Differenzierung 8 1 -7 DaZ
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 3 +1 Schillerhaus I
Ganztag | Inklusion | Therapie 4(+2) Schillerhaus II, 2 kl. Räume
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1 Schillerhaus I
Musik 1 1 Reduzierte Fläche, 40 qm
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 2 +1 Ausgabeküchen in SH I und II
Mensa 1 2 +1 Essensbereich in SH I und II
Multifunktion 1 1 Foyer | Aula
Schülerbibliothek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1880|1959
Hauptgebäude
2012 Gesamtsanierung
2 | 1965|2010 Anbau
3 | 1965 I 2006
Turnhalle/ WC-Anlage
2012 Sanierung
4 | 2011 Pavillon/Betreuung
5 | 2019 Neubau Dependance
Pankratiusstr.18
Grundstücksgröße: 7.800 m²
Grundschulen Mitte| Schillerschule
96
16 16 16 17 18
20 21 22 23
17 18 18 18 19
21 22 23 24
4-Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen ohne VG ohne NDHS Klassen mit VG + NDHS
22,7
24,9
23,8 23,8 23,2
22,5
21,7 21,6 22,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
93 105 99 108 109 128 107 128 143
373 409 392 417 430 464 468 490
527
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 100Schüler
Aufnahmekapazität insg. 400 Schüler
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Die stark steigenden Prognosezahlen an der Grundschule Schillerschule sind auf die stark steigenden Zahlen der nachrü-
ckenden Altersjahrgänge 0-6 im Grundschulbezirk Schillerschule zurückzuführen. Zum Vergleich: Zum Schuljahr 2015/16
waren 98 schulpflichtige Kinder gemeldet; 2016/17 waren es 113; 2017/18 waren es 115 und 2018/19 insgesamt 105. Im
Mittel waren 108 Kinder gemeldet. Für die kommenden Schuljahre stehen im Melderegister: 2019/20 115 Kinder; 2020/21
135 Kinder; 2021/22 113 Kinder; 2022/23 134 Kinder; 2023/24 149 Kinder; 2024/25 151 Kinder. Im Mittel sind 133
Kinder gemeldet. Dies entspricht einem mittleren Anstieg um einen Zug. Anmerkung: Die Grundschule hat im Mittel der
letzten vier Schuljahre nur 93% der schulpflichtigen Kinder im Schulbezirk beschult. Dieser Trend wurde fortgeschrieben.
Ebenso wurden in die Prognose Zuzugs- und städtische Verdichtungseffekte sowie der generative Wechsel einbezogen.
Grundschulen Mitte | Goetheschule
97
VI.4.3. Goetheschule
Stadtteil: Johannesviertel | 3-4 –zügig + Eingangsstufe
Schulentwicklung Prüfung des zeitlich befristeten Aussetzens einzelner Eingangsstufenklassen
Errichtung einer Dependance oder Aktivierung des Gebäudes Kyritzschule zu
einem eigenständigen Grundschulstandort mit entsprechendem Schulbezirk
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag ab 2019/20 | 37,2 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Sehr beengt, daher Einrichtung einer Dependance (Kyritzschule)
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Goetheschule (3-4 Züge) ist eine von drei Grund-
schulen in der nördlichen Innenstadt und bietet in 2 von
aktuell 4 Zügen die zweijährige Eingangsstufe. Durch
Generationswechsel sowie Errichtung einer Flüchtlings-
unterkunft im Einzugsgebiet ist die Schülerzahl in den
vergangenen Jahren unverhältnismäßig stark angestie-
gen.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Schülerzahlen der Goetheschule wachsen in den
kommenden Jahren sehr stark an. Die Schule bildet
heute bereits 14 Regelklassen und 2 Eingangsstufen-
klassen. Durch den Anstieg der Schüler- und Klassen-
zahlen in den letzten Jahren führt die Schule bereits
einen Jahrgang an der Außenstelle (ehem.) Kyritzschu-
le. Dies wird dauerhaft notwendig sein und müsste im
Status quo der Prognose räumlich stark erweitert wer-
den. Die Errichtung einer neuen eigenständigen Grund-
schule mit separatem Grundschulbezirk am Standort
ehem. Kyritzschule wird zurzeit auf Grund der schwierig
zu erzielenden sozialen Durchmischung (Lage der Ky-
ritzschule) nicht empfohlen. Dennoch sind geeignete
Untersuchungen und organisatorische Maßnahmen zu
ergreifen, um die derzeitige Dependance zu einem ei-
genständigen Schulstandort zu entwickeln. Bei der
Neubildung der Schulbezirke ist auf eine möglichst
heterogene Zusammensetzung der Schülerschaft zu
achten.
Erlasse und Anträge
Aufgrund der räumlich beengten Situation und der Ex-
klusivität des Angebots für nur eine relativ geringe An-
zahl von Schüler/-innen muss gegebenenfalls mit dem
zeitlich befristeten Aussetzen einzelner Eingangsstufen-
klassen reagiert werden. „Die Kapazität der Eingangs-
stufe muss … so ausgelegt sein, dass alle Schulpflichti-
gen des Schulbezirks unterrichtet werden können.“
[Kommentar zum HschG § 18 Köller 2013]
Betreuungsangebot
Ab dem Schuljahr 2019/20 nimmt die Goetheschule
am Pakt für den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger:
Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. (SKA)
Dienststellennummer:
3213
Adresse:
Viktoriastraße 31
64293 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-483000
Goetheschule@darmstadt.de
www.goetheschule-darmstadt.de
Grundschulen Mitte| Goetheschule
98
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die denkmalgeschützte Schule befindet sich in einem
stark sanierungsbedürftigen Zustand.
Die Turnhalle wurde 2012 neu errichtet.
Räumliche Situation
Die Schule verfügt am Hauptstandort über ausrei-
chend Raum für 3 Züge inklusive der beiden Ein-
gangsstufenklassen (unter der Voraussetzung einer
multifunktionalen Nutzung aller schulischen Räume
auch für Betreuungszwecke PfdN). Da die Einschu-
lungen im Schulbezirk in den letzten Jahren stark
zugenommen haben, wurde bereits im Schuljahr
2018/19 eine Außenstelle in der nahe gelegenen
ehem. Kyritzschule eingerichtet. Die Schule unter-
richtet dort aktuell den vierten Jahrgang. Auf Grund
der weiterhin stark steigenden Schüler/-innen Zahlen
im Schulbezirk wird die Ausweitung der Nutzung von
Räumlichkeiten an der Außenstelle notwendig. Paral-
lel stellt der Schulträger Überlegungen für eine
schulbezogene Bebauung des stadteigenen Grund-
stücks Viktoriastraße 34 an.
Barrierefreiheit
Keine Barrierefreiheit im Hauptgebäude, jedoch in
der Turnhalle und in der Kyritzschule.
Beh.- WC in Turnhalle vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Sanierung des Haupthauses
Baujahr der Gebäude:
1 | 1895 Hauptgebäude
2014 Sanierung Dach +
Mehrzweckraum
2 | 2012 Turnhalle
Grundschulen Mitte | Goetheschule
99
Raumanalyse von Bestand und Bedarf für 4 Züge (inkl. ehem. Kyritzschule)
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 16 15 +3
Klasse 4 Außenstelle Kyritzschule
Gruppe | Differenzierung 8 3 -4
Gruppe | Differenzierung 1 Außenstelle Kyritzschule
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 2 -6
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 Multifunktion
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1 In GT-Raum
Multifunktion 1 1 Musik, Bewegung (235 qm)
Schülerbibliothek 1 -1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Teilbare Einfeldhalle
Psychomotorik | Gymnastik 1 1 Multifunktion
1 Außenstelle Kyritzschule
Grundschulen Mitte| Goetheschule
100
65
68 90 90 109 115 101 113 119
316 307
352 370
412
464 469 499 515
Belastungsgrenze 1.Klassen; 75 Schüler
Belastungsgrenze insg.
350 Schüler; 3-zügig + E
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
15 15 16 17
20
22 22 22 22
13
12
13 14
16
18 18 19 19
3-Zügigkeit ohne E ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit E + NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
21,1
22,2
24,1 23,6
22,3 22,5
23,2 23,2
23,8
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS | ohne EINGANGSSTUFE
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Mitte | Kyritzschule (Dependance Goetheschule)
101
Kyritzschule (Dependance Goetheschule)
Stadtteil: Johannesviertel
Organisation siehe Goetheschule
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Das Schulgebäude wurde in den Jahren 2006 bis
2009 grundsaniert.
Räumliche Situation
Die Schule verfügt über ausreichend räumliches Po-
tenzial für 2-3 Züge einer Grundschule oder eines
Teils einer Grundschule (Dependance).
Voraussetzung ist, dass sie von der heutigen Nutzung
durch die Alice-Eleonoren-Schule (Berufsschule) ent-
bunden wird und die Nutzung der heutigen Horträu-
me konzeptionell mit einbezogen werden.
Barrierefreiheit
Aufzug vorhanden
Geplante Maßnahmen
Auszug der AES nach Bereitstellung alternativer
Räumlichkeiten für die Berufsschule. Einbeziehung
der durch den Hort genutzten Räume für den Ganz-
tag (PfdN)
Dienststellennummer:
3213 (Goetheschule)
Adresse:
Emilstraße 10
64289 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-483000
Goetheschule@darmstadt.de
www.goetheschule-darmstadt.de
Baujahr der Gebäude:
1 | 1907 Schulgebäude mit
Turnhalle
2009 Grundsanierung
Grundstücksgröße 3.950 m²
© Andreas Kelm
Grundschulen Mitte| Heinrich-Hoffmann-Schule
102
VI.4.4. Heinrich-Hoffmann-Schule
Stadtteil: Innenstadt | 2-zügig
Schulentwicklung Die künftige räumliche und organisatorische Ausgestaltung ist 3-zügig. Eine
Entlastung benachbarter Schulbezirke wird eingeplant
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 74,5 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Der projektierte Neubau wird 3-zügig als Bildungscampus mit Kita ausge-
baut
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist aktuell eine 2-zügige
Grundschule in zentraler Innenstadtlage.
Entwicklung und Schulorganisation
Der Standort der Heinrich-Hoffmann-Schule wird inner-
halb des vorhandenen Schulbezirks örtlich verlegt und
neu errichtet. Hierzu fand bereits ein Architektur Wett-
bewerb statt. Der Entwurf liegt vor.
Die künftige räumliche und organisatorische Ausgestal-
tung ist 3-zügig.
Im Schulbezirk der Heinrich-Hoffmann-Schule gibt es
heute schon einen deutlichen Anstieg bei den Geburten-
bzw. Kinderzahlen unter 3 Jahre. Die Einschulungszah-
len werden sich konstant erhöhen und ab dem Schul-
jahr 2021/22 im Bereich einer knappen 3-Zügigkeit
liegen. Spätestens ab dem Schuljahr 2022/23 ist mit
einer dauerhaften 3-Zügigkeit im Schulbezirk Heinrich-
Hoffmann-Schule zu rechnen. In den vergangenen
Schuljahren wurden ca.18% der Kinder der nachrü-
ckenden Jahrgänge im Schulbezirk der Heinrich-
Hoffmann-Schule dort nicht eingeschult (Wegzug, Ge-
stattungen). Dieser Trend wird in der Prognose berück-
sichtigt.
Zusätzlich wird eine Entlastung benachbarter Schulbe-
zirke angestrebt und mit einberechnet. Konkretisierung
in der zu aktualisierenden Grundschulbezirkssatzung.
Erlasse und Anträge
Neubau der Schule am geänderten Standort.
Voraussichtlicher Bezug des Neubaus 2023/2024
Betreuungsangebot
Seit dem Schuljahr 2016/17 nimmt die Heinrich-
Hoffmann-Schule am Pakt für den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger:
Sozialkritischer Arbeitskreis e.V. (SKA)
Dienststellennummer:
3216
Adresse:
Heinrichstraße 78
64283 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-2722
H-Hoffmann-Schule@Darmstadt.de
www.heiho-darmstadt.de
Grundschulen Mitte | Heinrich-Hoffmann-Schule
103
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Das Gebäude wurde unter ökonomischen Aspekten als
nicht sanierungswürdig eingestuft. Es erfolgt ein neuer
Schulbau an verändertem Standort.
Räumliche Situation
Die Grundschule befindet sich heute in einem 2-zügigen
Bestandsgebäude.
Der geplante Neubau wird 3-zügig gebaut nach aktuel-
len städtischen Schulbauleitlinien. Dies entspricht der
prognostizierten Schülerzahlentwicklung im Schulbe-
zirk. Der künftige Zuschnitt neuer Grundschulbezirke
berücksichtigt die jeweiligen räumlichen Ressourcen.
Barrierefreiheit
Bestandsgebäude nur Funktionsbereiche, EG barriere-
frei
Im Neubau sind alle Funktionsbereiche der Schule bar-
rierefrei erschlossen, Beh. WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Neubau der Grundschule am Standort südlich des Ju-
gendstilbads / Mühlstraße.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (lt. Auslobung)
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 12 Clusterbildung 1|2, 3|4
Gruppe | Differenzierung 6 6
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6
Pädagogenstützpunkt 2 2
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1 Zuschaltbar zur Mensa
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1 Foyer | Freitreppe
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1 Inklusive PC-Arbeitsplätze
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1
Psychomotorik 1 +1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1965 Hauptgebäude
2 | 1965 Turnhalle
3 | 1987 Betreuungspavillon
4 | 2015 Mobispace
Grundstücksgröße: 5.600 m²
Grundschulen Mitte| Heinrich-Hoffmann-Schule
104
39 34 47 37 50 45 51 64
82
139 141 157 161 171 182 186
212
245
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 50 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 200 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
8 8 8 8 8 8
9
10
12
8 8 8 8 8 8
9
10
12
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
17,4 17,6
19,6 20,1
21,4
22,8
20,7 21,2
20,4
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Die städtischen Verdichtungseffekte und die Effekte eines anstehenden generativen Wechsels lassen die Prognosezahlen an
der Heinrich-Hoffmann-Schule im Vergleich zum aktuellen Melderegister der nachrückenden Altersjahrgänge 0-6 leicht an-
steigen. Erste Vorboten dieser Entwicklung finden sich auch schon im Melderegister selbst wieder: nach den tiefen Einschu-
lungszahlen der letzten vier Schuljahre (44-52 Kinder) sind nun wieder mehr Geburten bzw. junge Kinder im Schulbezirk
ansässig (60-77 0-3jährige). Dies entspricht einer Steigerung von im Mittel 40%.
Grundschulen Mitte | Elly-Heuss-Knapp-Schule
105
VI.4.5. Elly-Heuss-Knapp-Schule
Stadtteil: Innenstadt Woogsviertel |3 - 4-zügig
Schulentwicklung Die Schule wird mittelfristig wieder in eine 4-Zügigkeit anwachsen. Die
Schulbezirksgrenzen zwischen den Innenstadtschulen werden geprüft und
teilweise neu zugeschnitten
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 48,3 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Defizite im Bereich Betreuung und Differenzierung sollen durch einen Neu-
bau beseitigt werden.
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule ist eine 3 - 4-zügige
Grundschule in östlicher Innenstadtlage und wurde
1954 erbaut.
Entwicklung und Schulorganisation
Im Grundschulbezirk der Elly-Heuss-Knapp-Schule gibt
es bereits heute mehr Geburten bzw. Kinder unter 6
Jahre als bisher Schüler pro Jahrgang an der Grund-
schule. Die Schülerzahlen an der Schule werden daher
alleine aus demografischen Gründen vor Ort ansteigen,
gleichzeitig sind städtische Verdichtungseffekte mit den
dazugehörigen Zuzügen zu erwarten. Die Schule wird
mittelfristig wieder in eine 4-Zügigkeit anwachsen, in
Ausnahmejahren kann es zu einer 5. Parallelklasse
kommen. Die Schulbezirksgrenzen zwischen den Innen-
stadtschulen werden geprüft und teilweise neu zuge-
schnitten.
Erlasse und Anträge
Keine.
Betreuungsangebot
Die Elly-Heuss-Knapp-Schule bietet Schulkindbetreuung
an.
Jugendhilfeträger: Arbeiter-Samariter-Bund Landesver-
band Hessen e.V.
Der Schulträger berät die Schule in Richtung Pakt für
den Nachmittag als nächsten Schritt in der Ganztags-
schulentwicklung.
Dienststellennummer:
3209
Adresse:
Kohlbergweg 1
64287 Darmstadt
Kontakt:
06151 43017
EHKS@Darmstadt.de
www.ehks-darmstadt.de
Grundschulen Mitte| Elly-Heuss-Knapp-Schule
106
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Einzelne Bauteile und Sanitäranlagen wurden saniert, es
besteht trotzdem ein großer Instandhaltungsrückstau
und Sanierungsbedarf.
Räumliche Situation
Die Schule ist räumlich für eine 3-Zügigkeit ausgelegt.
Rechnerich ergibt sich heute ein Minus an Differenzie-
rungsräumen, dafür ein Plus an Klassen- und Fachräu-
men. Die Schule wird weiterhin gut 3-zügig arbeiten
können und in manchen Jahren auch eine vierte paralle-
le Klasse aufnehmen können (allerdings auf Kosten von
Differenzierungsflächen). Zur Aufnahme der Schule in
den Pakt für den Nachmittag (sofern ein Antrag erfolgt)
ist ein Erweiterungsbau projektiert, der zusätzlichen
Raum für Schule, Ganztag und Differenzierung schaffen
soll.
Barrierefreiheit
Durch die bauliche Grundstruktur sind die Gebäude nur
im Erdgeschoss barrierefrei, kein Beh.-WC vorhanden
Geplante Maßnahmen
Erweiterung der Schule durch einen Neubau auf be-
nachbartem Grundstück (Raumprogramm in Erstellung)
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 14 15 +1 1 Förderraum
Gruppe| Differenzierung 7 1 -6 Differenzierung in Fluren
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 3 +2 .
Ganztag | Inklusion | Therapie 5 Außenstelle Süd-Ost | Paulus
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 Essen im Ganztagraum
Multifunktion 1 -1
Schülerbibliothek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Einfeldhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1954; Verwaltung1 + 2
2013 saniert
2 | 1954 Schulbau 1 + 2
2013 Sanierung WCs
3 | 1966 Schulbau 3
4 | 1963 Turnhalle
Grundstücksgröße: 15.900 m²
Grundschulen Mitte | Elly-Heuss-Knapp-Schule
107
82 82
59 72 73 73
111
87 107
304 318 302 296 288 282
333 349
383
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
15 15 15 14 13 12
14 15
17
15 15 15 14 13 12
14 15
17
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
20,3
21,2
20,1
21,1
22,2
23,5 23,8 23,3
22,5
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Mitte| Mornewegschule
108
VI.4.6. Mornewegschule
Stadtteil: Bessungen | 4-zügig + Vorklasse
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Mornewegschule (aktuell 4 Züge) ist eine von 3
Grundschulen im Stadtteil Bessungen. Sie ist Bestand-
teil einer Integrierten Gesamtschule (= deren Grundstu-
fe), die ein schulisches Angebot von Jahrgang 1 bis
Jahrgang 10 darstellt, dass alle Bildungsgänge beinhal-
tet. Die Mornewegschule ist zum wiederholten Mal als
"Europaschule" des Landes Hessen zertifiziert.
Entwicklung und Schulorganisation
Durch die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen
Verlegerviertel (Industriegebiet) zu einem Mischgebiet
mit hohem Wohnungsbauanteil erhielt der Grundschul-
bezirk einen extremen Bevölkerungszuwachs. Die Woh-
nungsbauentwicklung dieses Gebietes ist ungebremst
und wird durch die geplante Bebauung des Marienplat-
zes weiteren Zuwachs erhalten. Die Geburten- bzw. Kin-
derzahlen unter 3 Jahre sind bereits stark angestiegen.
Dieser Trend setzt sich weiter fort. Die Grundstufe wird
sich bis zum Schuljahr 2024/25 aus einer 4- in eine 5-
Zügigkeit entwickeln. Langfristig ist eine 6-Zügigkeit zu
erwarten (abhängig von den exakten Auswirkungen der
Neubautätigkeiten/Verdichtungen). Die Schule ist für
den Zuwachs räumlich nicht ausgestattet. Zudem ist
das Entwicklungsgebiet weit vom Schulstandort entfernt
und durch viel befahrene Straßen getrennt. Die Schaf-
fung eines zusätzlichen Grundschulstandorts in Innen-
stadtlage ist geboten. Als möglichen Standort wurde ein
Grundstück an der Albert-Schweitzer-Anlage städtebau-
lich bereits untersucht und ins Auge gefasst. Dieser
kann bis zu 3-zügig gebaut werden. Die Grundstufe
kann perspektivisch dadurch entlastet und bis zur 3-
Zügigkeit zurückgeführt werden.
Erlasse und Anträge
Ein Antrag auf Trennung der Organisation IGS / Grund-
schule wurde bereits beim hessischen Kultusministeri-
um (AZ 4-620.020.024-21-) gestellt. Dieser wurde mit
dem Hinweis zur Vorlage eines entsprechenden Schul-
entwicklungsplanes bislang zurückgestellt. Dies erfolgt
hiermit.
Es wird weiterhin der Antrag zur Errichtung einer neuen
Grundschule (2-Zügig mit Option auf Erweiterung) im
heutigen Schulbezirk der Mornewegschule gestellt wer-
den (siehe Grundschule an der Albert-Schweitzer-
Anlage). Die Schulbezirkssatzung für die Grundschulen
Schulentwicklung mittelfristige Rückführung zur 3-Zügigkeit durch Errichtung eines neuen
Grundschulstandorts (Albert-Schweitzer-Anlage) und Neuzuschneidung des
Grundschulbezirks.
Ansonsten langfristig Anstieg zur 6-Zügigkeit (aufgrund von Wohnungsbautä-
tigkeit)
Organisationstrennung Grundschule von IGS
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 38,1 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Angespannt, es fehlen vor allem Differenzierungsräume
Dienststellennummer:
4207
Adresse:
Hermannstr.21
64285 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-3418
Mornewegschule@Darmstadt.de
www.mornewegschule-darmstadt.de
Grundschulen Mitte | Mornewegschule
109
der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird entsprechend
überarbeitet und neu zugeschnitten (Bildung weiterer
Bezirke innerhalb des heutigen Geltungsbereichs) wer-
den.
Betreuungsangebot
Der Grundstufe wird die Aufnahme in den Pakt für den
Nachmittag empfohlen. Entsprechende Räume stehen
zur Verfügung (Ganztaggebäude und Mobispace)
Bereits seit 1992 ist die Mornewegschule mit ihrer Se-
kundarstufe "Ganztagsschule in offener Form" (OGS).
Jugendhilfeträger: Arbeiter-Samariter-Bund Landesver-
band Hessen e.V.
Grundschulen Mitte| Mornewegschule
110
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Das Hauptgebäude ist teilsaniert, weitere Sanierungs-
maßnahmen sind geplant. Die übrigen Gebäude sind in
einem guten, teilweise neuwertigen Zustand
Räumliche Situation
Die Raumsituation ist als angespannt zu bezeichnen.
Neben den 16 Regelklassen führt die Grundschule aktu-
ell 1 Vorklasse und 2 NDHS-Klassen. Zudem werden
einige Räume mit der anliegenden IGS gemeinsam ge-
nutzt (v.a. Fachräume). Der Schule fehlen im Bestand
vor allem Differenzierungs- und Betreuungsräume.
Wenn diese hergestellt werden (durch neuen Schulraum
oder einer Umschneidung des Schulbezirks), sollten die
Räume möglichst multifunktional für diese beiden Nut-
zungen zur Verfügung stehen. Eine dauerhafte starke
Verstrickung von Differenzierung und Ganztag wird
nachhaltig empfohlen.
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit ist in folgenden Gebäudeteilen erreicht:
Ganztagsgebäude, Turnhalle, Mobispace, Beh.-WC vorh.
Altbau (Klassen, Fachräume und Verwaltung) mit So-
ckelgeschoss nicht barrierefrei.
Geplante Maßnahmen
Fortführung der Sanierung des Hauptgebäudes und
Herrichtung der Außenanlagen.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 16 19 +3 2 Räume in Mobispace
Gruppe| Differenzierung 8 -8 Differenzierung in Fluren
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 7 -1 1 Raum mit IGS gem.
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Produktionsküche
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1 UG Altbau, mit IGS (60 qm)
Schülerbibliothek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Zweifeldhalle
Psychomotorik | Gymnastik 1 1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1904, Hauptgebäude
2002 saniert,
2018 KG saniert
2 | 2018 Neubau Turnhalle
3 | 2009 Mensa + Ganztag
4 | Gebäude Hermann 47
2014 Herrichtung als
Dependance
5 | 2019 Mobispace
Grundstücksgröße 16.800
m²
Grundschulen Mitte | Mornewegschule
111
18 18 18 19 18 18 18 18 19
15 15 15 16 16 16 16 17 18
4-Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG + NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
20,7 20,9
21,7
20,9 21,0 20,9
21,8 21,6 21,1
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS | ohne VG
77 82 87 84 93 80 95 109 105
320 324 341 346 349 346 363
384 395
Belastungsgrenze 1.Klassen; 100Schüler
Belastungsgrenze insg. 400 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Die prognostizierten Einschulungszahlen der Mornewegschule weichen deutlich von den aktuell im Melderegister ersichtlichen
nachrückenden Altersjahrgängen der 0-6-Jährigen ab. Grund dafür ist die Analyse und der Vergleich der Nachrü-
cker/Einschulungen in den Schuljahren seit 2015. So standen z.B. im Schuljahr 2015/16 insgesamt 110 nachrückende
6-7-Jährige nur 73 Schülern in der 1. Klasse gegenüber; 2016/17 waren es 84 zu 78; 2017/18 waren es 121 zu 83 und
2018/19 waren es 115 zu 79. D.h. rund 27% der schulpflichtigen Kinder, die im Schulbezirk gemeldet waren, wurden in den
letzten Jahren nicht an der Mornewegschule eingeschult. Die Differenz zwischen Melderegister und Einschulungen entspricht
rund zwei Zügen und ist daher prognoserelevant. In der Schülerzahlprognose der Jahrgangsstufen 1 wurde daher ein trendge-
wichteter Prozentsatz abgezogen. Anmerkung: Die bisher entstandenen und im Bau/in Planung befindlichen Neubauprojekte im
Grundschulbezirk Mornewegschule wirken diesem Trend entgegen – dies wurde in den Prognosen ebenfalls berücksichtigt.
Grundschulen Mitte| Heinrich-Heine-Schule
112
VI.4.7. Heinrich-Heine-Schule
Stadtteil: Bessungen | 2-zügig
Schulentwicklung Anwachsen zur stabilen 3-Zügigkeit
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 43,7 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Durch einen Erweiterungsbau/2. BA wird die Schule für eine
perspektivische 3-Zügigkeit aufgerüstet.
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Heinrich-Heine-Schule (2 Züge) ist eine von 3
Grundschulen im Stadtteil Bessungen. Seit 2007 ist sie
in einem Neubau untergebracht.
Entwicklung und Schulorganisation
Im Grundschulbezirk der Heinrich-Heine-Schule finden
sich sehr stabile künftige Einschulungszahlen wieder.
Nur in den Schuljahren 2023/24 und 2024/25 ist nach
aktueller Statistik und vorhandenem Baubestand mit
mehr als zwei Eingangsklassen zu rechnen. Zusätzlich
sind aber ab dem Jahr 2020 im Schulbezirk umfangrei-
che Wohnungsbauvorhaben geplant (EAD-Gelände und
Postsiedlung). Dadurch wird die Schule zu einer stabi-
len 3-Zügigkeit wachsen. Zur Bewältigung dieses
Wachstums sind eine bauliche Erweiterung des Schul-
gebäudes sowie die Anmietung weiterer Räume in der
neu zu errichtenden Postsiedlung geplant. Ein Um-
schneiden des Schulbezirks verspricht aufgrund der
städtischen Gesamtentwicklung und der hohen Wohn-
baudichte in der südlichen Innenstadt / Bessungen
keine räumliche Entlastung für die Schule.
Erlasse und Anträge
Nicht erforderlich
Betreuungsangebot
Die Heinrich-Heine-Schule arbeitet als Ganztagsschule
im Profil 1 mit Schulkindbetreuung
Jugendhilfeträger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V.
Dienststellennummer:
3215
Adresse:
Moltkestraße 18 A
64295 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-488800
H-Heine-Schule@darmstadt.de
www.hhs-darmstadt.de
Grundschulen Mitte | Heinrich-Heine-Schule
113
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Das Schulgebäude sowie die Turnhalle wurden im Jahr
2007 komplett ersetzt und neu errichtet. Der bauliche
Zustand ist entsprechend gut.
Räumliche Situation
Das Bestandsgebäude der Grundschule Heinrich-Heine-
Schule ist für zwei Züge mit zusätzlichem Betreuungs-
angebot ausgelegt. Mit 10 Klassenräumen können in
geburtenstarken Jahren auch mehr als 2 parallele Ein-
gangsklassen gebildet werden. Voraussetzung dafür ist
die stark multifunktionale Nutzung der Unterrichts-
/Betreuungsräume.
Barrierefreiheit
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei er-
schlossen, Beh. WC vorhanden
Geplante Maßnahmen
Bauliche Erweiterung durch einen Anbau (2. Bauab-
schnitt).
Zusätzlich Anmietung eines zusätzlichen Betreuungs-
und Klassencluster in der gegenüberliegenden neuen
Postsiedlung.
Die Magistratsbeschlüsse liegen vor.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (die perspektivische 3-Zügigkeit berücksichtigend)
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 9 -3
Gruppe | Differenzierung 6 4 -2
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 2 -4
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 -1
Musik 1 -1
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 -1
Multifunktion 1 1
Schülerbibliothek 1 1 Kleiner Raum (13 qm)
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Einfeldhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 2007 Schulgebäude
2 | 2007 Turnhalle
Grundstücksgröße: 5.210 m²
Grundschulen Mitte| Heinrich-Heine-Schule
114
45 43 55 42 40 39 45 45 59
183 180 189 179 177 176 169 176
198
Belastungsgrenze 1.Klassen; 50 Schüler
Belastungsgrenze insg.; 200 Schüler
0
50
100
150
200
250
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS der 1. Klassen SuS insg.
22,9 22,5
21,0
19,9 19,7 19,6
21,1
22,0 22,0
15,0
17,0
19,0
21,0
23,0
25,0
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
8
10 10
9 9 9
8 8
9
8 8
9 9 9 9
8 8
9
2-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Mitte | Bessunger Schule
115
VI.4.8. Bessunger Schule
Stadtteil: Bessungen | 4–zügig + 2 Eingangsstufenklassen
Schulentwicklung Wachstum durch Konversionsgebiete nur durch Errichtung eines weiteren
neuen Schulstandorts und Neuzuschnitt der Schulbezirksgrenzen abzufan-
gen. Zwischenlösung: Die Schule sieht sich in der Lage die erhöhte Schüler-
zahl im Rahmen der vorhandenen räumlichen Kapazitäten aufzunehmen,
bis zur Eröffnung der Schule in der Lincolnsiedlung. (2021/22)
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 43,7 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation aktuell beengt,
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Bessunger Schule (4 Züge) ist eine von 3 Grund-
schulen im Stadtteil Bessungen. Alternativ zur Regel-
grundschule bietet sie eine 2-jährige Eingangsstufe (2
Züge). Seit 2009 ist die Schule in einem komplett sa-
nierten Schulgebäude untergebracht. Sie ist vom HKM
zertifizierte musikalische Grundschule und Medienaus-
bildungsschule und seit 2016 auch gesundheitsför-
dernde Schule.
Im Einzugsgebiet des Schulbezirks der Bessunger Schu-
le befinden sich mehrere Konversionsflächen, ehemals
genutzt von den amerikanischen Streitkräften. Seit dem
Jahr 2011 wurden diese städtebaulich geplant und zu
Wohnbaugebieten entwickelt bzw. werden es noch.
Teilweise wurden vorhandene Wohngebäude nur reno-
viert und direkt bezogen (Lincoln-Siedlung), u.a. wird
die ehemalige Jeffersonsiedlung als Erstwohnstätte für
Flüchtlinge seit 2015 genutzt. Aktuell erfolgen die Woh-
nungsneubauten allgemein in hoher städtebaulicher
Dichte. Es wird mit einer zusätzlichen Einwohnerzahl
von 5.000 Personen in der Lincoln-Siedlung und bis zu
3.500 im Bereich des neuen Ludwigshöhviertels (ehe-
mals Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jeffersonsiedlung)
gerechnet. Allein auf Grund dieser baulichen Entwick-
lung werden sich die Schülerzahlen im jetzigen Schul-
bezirk der Bessunger Schule in den kommenden Jahren
annähernd verdoppeln.
Entwicklung und Schulorganisation
Der aktuelle Schulbezirk der Bessunger Schule muss
aufgrund der städtebaulichen Entwicklung in den Kon-
versionsgebieten geteilt werden. Für diese neu entste-
henden Wohnbauflächen sollen zeitlich versetzt 2 neue
Grundschulen errichtet werden:
Grundschule in der Lincoln-Siedlung, Eröffnung
2021/22, 4-zügig
Grundschule im Ludwigshöhviertel, in Planung, 2-3-
zügig
Diese werden die Bessunger Schule deutlich entlasten.
Auf den langfristigen Effekt der Neubauten bzw. die
Geschwindigkeit der Realisierung von Neubauten ist zu
achten. Mittelfristig, bis zum Schuljahr 2024/25, wer-
den vier neue Züge notwendig sein. Langfristig werden
bis zu sieben zusätzliche Züge erwartet. Die Schulbe-
zirkssatzung ist analog zu differenzieren und neu zuzu-
schneiden.
Dienststellennummer:
3204
Adresse:
Ludwigshöhstraße 10
64285 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-25 41
Bessunger-Schule@Darmstadt.de
www.bessunger-schule.de
Grundschulen Mitte| Bessunger Schule
116
Erlasse und Anträge
Organisationsantrag zur Errichtung einer Schule in der
Lincolnsiedlung (liegt dem HKM unter dem AZ II.4-
620.020.024-20- bereits zur Genehmigung vor).
Organisationsantrag zur Errichtung einer Schu-
le im künftigem Ludwigshöhviertel
Aufgrund der räumlich beengten Situation und
der Exklusivität des Angebots für nur eine rela-
tiv geringe Anzahl von Schüler/-innen muss ge-
gebenenfalls mit dem zeitlich befristeten Aus-
setzen einzelner Eingangsstufenklassen rea-
giert werden. „Die Kapazität der Eingangsstufe
muss … so ausgelegt sein, dass alle Schul-
pflichtigen des Schulbezirks unterrichtet wer-
den können.“ [Kommentar zum HschG §18 Köl-
ler 2013]
Betreuungsangebot
Die Bessunger Schule bietet Schulkindbetreuung an.
Jugendhilfeträger: Arbeiterwohlfahrt Darmstadt e.V.
Grundschulen Mitte | Bessunger Schule
117
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Bessunger Schule wurde im Jahr 2009 grundsaniert
und befindet sich in gutem baulichem Zustand. Für die
beiden Raumcontainer der Betreuung ist mittelfristig
angemessener Ersatz zu schaffen, voraussichtliche Er-
ledigung im Baubestand durch neuen Schulbezirkszu-
schnitt.
Räumliche Situation
Die Bessunger Schule ist räumlich für eine vierzügige
Grundschule ausgestattet. Sie hat zudem einen räumli-
chen Puffer für bis zu zwei an der Schule befindliche
Eingangsstufenklassen. Auf das stetige Anwachsen der
Schülerzahlen kann als Zwischenlösung mit der Nut-
zung einer Außenstelle (als Dependance oder alternativ
vorgezogenen Neugründung der Grundschule Lincoln)
reagiert werden. Alternativ könnte die Schule die heuti-
gen Gruppen-/Betreuungsräume als Klassenräume mit-
nutzen und für 1 weiteres Jahr (bis zur Fertigstellung
der Grundschule Lincoln) unter räumlich sehr ange-
spannten Bedingungen arbeiten. Die Thematik wird
aktuell in einer AG inhaltlich bearbeitet.
Barrierefreiheit
Im Rahmen der Sanierung 2009 wurde die barrierefreie
Erschließung für alle Funktionsbereiche sichergestellt,
Beh. WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Ersatzlösung für Container.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich
Klasse 16 18 +2
Gruppe | Differenzierung 8 9 +1 2 GT-Räume in Pavillon
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 6 +1 Snoezelraum (29qm)
Ganztag | Inklusion | Therapie 3 Bessunger Str. 48
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche, in GT-Raum
Mensa 1 -1 In GT-Raum
Multifunktion 1 -1
Schülerbibliothek 1 1 Reduzierte Fläche (28 qm)
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Einfeldhalle
Psychomotorik | Gymnastik 1 -1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1975; Hauptgebäude
2009 saniert
2 | 2000
Betreuungscontainer
Grundstücksgröße: 7.950 m²
Grundschulen Mitte| Bessunger Schule
118
91 95 85 103 106 130
92 95 95
408 412
438 439 449
505
537 538 520
Belastungsgrenze 1.Klassen; 100 Schüler
Belastungsgrenze insg.
450 Schüler; 4-zügig + E
0
100
200
300
400
500
600
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
18 19 19 20 20
23 22 22 21
16 16 16 17 18
20 19 19 18
4-Zügigkeit ohne E ohne NDHS
0
5
10
15
20
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit E + NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
22,7
21,7
23,1
22 22,5 22
24,4 24,5 24,8
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
ohne NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Mitte | Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung)
119
VI.4.9. Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung)
Innenstadt | 2-3 –zügig
Schulentwicklung Errichtung einer neuen 2-3-zügigen Grundschule mit neu zu schaffendem
Schulbezirk innerhalb des heutigen nördlichen Schulbezirks der Morne-
wegschule
Betreuungsangebot Ganztägig arbeitende Schule, Pakt für den Nachmittag
Raumsituation Neubau nach aktuellen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kurzprofil und Einzugsbereich
Durch die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen
Verlegerviertels (Industriegebiet) zu einem Mischgebiet
mit hohem Wohnungsbauanteil erhielt der Grundschul-
bezirk der Mornewegschule einen extremen Bevölke-
rungszuwachs. Die Wohnungsbau-Entwicklung dieses
Gebietes ist ungebremst und wird durch die geplante
Bebauung des Marienplatzes, des Echo-Geländes und
anderer Innenstadtlagen weiteren Zuwachs erhalten. Die
Geburten- bzw. Kinderzahlen unter 3 Jahre sind bereits
stark angestiegen. Dieser Trend setzt sich weiter fort.
Die Grundstufe der Mornewegschule wird sich bis zum
Schuljahr 2024/25 aufgrund bereits vorhandener Kin-
der im heutigen Schulbezirk aus einer 4- in eine 5-
Zügigkeit entwickeln. Langfristig ist eine 6-Zügigkeit zu
erwarten (die exakten Auswirkungen der Neubautätig-
keiten/Verdichtungen sind weiterhin zu beobachten).
Die Schule ist für den Zuwachs räumlich nicht ausge-
stattet. Zudem ist das Entwicklungsgebiet weit vom
Schulstandort entfernt und durch viel befahrene Stra-
ßen getrennt. Die Schaffung eines zusätzlichen Grund-
schulstandorts in Innenstadtlage ist geboten. Als mögli-
cher Standort wurde ein Grundstück an der Albert-
Schweitzer-Anlage städtebaulich bereits untersucht und
ins Auge gefasst. Dieser kann maximal 3-zügig bebaut
werden. Die Grundstufe der Mornewegschule wird per-
spektivisch dadurch stark entlastet und kann bis zur 2-
3-Zügigkeit zurückgeführt werden.
Entwicklung und Schulorganisation
Errichtung einer neuen 2-3-zügigen Grundschule mit
neu zu schaffendem Schulbezirk, ausgeschnitten aus
dem heutigen Schulbezirk der Mornewegschule sowie
Anteilen der Käthe-Kollwitz-Schule südlich der Rhein-
straße.
Erlasse und Anträge
Errichtung einer 2-3 zügigen neuen Grundschule (An-
trag folgt)
Betreuungsangebot
Die neu zu gründende Grundschule an der Albert-
Schweitzer-Anlage soll inklusive ganztägig arbeitende
Schule im Pakt für den Nachmittag werden.
Dienststellennummer:
NEU
Adresse:
Noch nicht bekannt
Kontakt:
Schulamt@Darmstadt.de
Grundschulen Mitte| Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage (in Planung)
120
|
121
Grundschulen Süd|
122
VI.5. Grundschulen Süd
Bessungen Süd /Konversion
Grundschule in der Lincoln-Siedlung (im Bau)
Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung)
Eberstadt
Frankensteinschule
Andersenschule
Ludwig-Schwamb-Schule
Wilhelm-Hauff-Schule
Grundschulen Süd | Grundschule in der Lincoln-Siedlung (im Bau)
123
VI.5.1. Grundschule in der Lincoln-Siedlung (im Bau)
Stadtteil: Lincoln-Siedlung | 4-zügig
Schulentwicklung Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen inklusiven 4-zügigen
Grundschule in der Lincolnsiedlung.
Betreuungsangebot Ganztägig arbeitende Schule, Pakt für den Nachmittag
Raumsituation Neubaus nach aktuellen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die neu zu errichtende Grundschule versorgt den neuen
im Aufbau befindlichen Stadtteil der Lincoln-Siedlung.
Als allgemeines Wohngebiet nach Baugesetzbuch kon-
zipiert und durch Bebauungsplan S 25.1 festgeschrie-
ben wird mit einer Bevölkerungsdichte von ca. 5.000 –
5.500 Einwohnern auf einer Fläche von rd. 25 Ha und
einer Wohnfläche von ca. 200.000 m² BGF kalkuliert.
Neben besonderen Wohnformen sind feste Kontingente
im sozialen Wohnungsbau und Wohnungen im mittleren
Preissegment festgeschrieben. Auf Basis dieser ge-
wünschten sozialen Durchmischung ergibt sich die
Prognose der zu erwartenden Grundschüler/innen. Ur-
sprünglich war die Dimension einer 4-zügigen Grund-
schule für die Lincoln-Siedlung und die im Osten an-
schließenden weiteren Konversionsflächen der ehemali-
gen Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jeffersonsiedlung
(heute Ludwigshöhviertel) gedacht und berechnet.
Durch die 2018 erfolgte Nachverdichtung der Pla-
nungsgebiete ist das jedoch nicht mehr auskömmlich,
so dass die geplante Schule in der Lincoln-Siedlung nun
mittelfristig allein für den Stadtteil Lincoln benötigt
wird. Der bis 2024 (im Anteil des geförderten sozialen
Wohnungsbaus) zu entwickelnde Stadtteil Ludwigs-
höhviertel kann im ersten Schritt jedoch mitversorgt
werden. Mit der Weiterentwicklung dieses Gebietes wird
ein separater weiterer Grundschulstandort nötig. (Siehe
GS Ludwigshöhviertel)
Entwicklung und Schulorganisation
Errichtung einer neuen Schule als ganztägig arbeitende
inklusive Grundschule im Pakt für den Nachmittag.
Die Grundschule in der Lincoln-Siedlung wird voraus-
sichtlich ab dem Schuljahr 2021/22 als neue eigen-
ständige Grundschule der Wissenschaftsstadt Darm-
stadt den in der Errichtung befindlichen Stadtteil, ein
ehemaliges Wohngebiet der amerikanischen Streitkräfte
und somit Konversionsgebiet, versorgen. Mit geplanten
5.000 – 5.500 Einwohner/-innen besonderen familien-
freundlichen Wohnformen wird eine voraussichtliche
Anzahl von bis zu 330 SuS im Bereich der Grundschule
prognostiziert, woraus eine Organisationsgröße von 4
Zügen resultiert.
Erlasse und Anträge
Organisationsantrag II.4-620.020.024-20-
(liegt HKM vor, zurückgestellt mit Hinweis SEP)
Betreuungsangebot
Die Schule soll als ganztägig arbeitende Schule im Pakt
für den Nachmittag organisiert werden.
Dienststellennummer:
NEU
Adresse:
Einsteinstraße 1-3
64285 Darmstadt
Kontakt:
Schulamt@darmstadt.de
……
Grundschulen Süd| Grundschule in der Lincoln-Siedlung (im Bau)
124
Bauliche und räumliche Situation
Raumprogramm Neubau nach Leitlinien
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 16 16
Gruppe | Differenzierung 8 8
Ganztag | Inklusion | Therapie 8 8
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Produktionsküche
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1 Inklusive PC-Arbeitsplätze
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Zweifeldhalle
Psychomotorik | Gymnastik 1 1
Baujahr der Gebäude:
1 | Im Bau,
Fertigstellung 2021
Grundstücksgröße: 12.500 m²
Grundschulen Süd | Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung)
125
VI.5.2. Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung)
Stadtteil: Ludwigshöhviertel |2-3 - zügig
Schulentwicklung Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule. Diese
Schule wird auf Grund der starken Neubauentwicklung, den dadurch ver-
bundenen Zuzugseffekten und der steigenden Geburtenzahlen stetig an-
wachsen und im Vollausbau bis zu 3 parallele Züge beschulen können.
Betreuungsangebot Ganztägig arbeitende Schule, Pakt für den Nachmittag
Raumsituation Neubaus nach aktuellen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kurzprofil und Einzugsbereich
Analog der vorher beschriebene Lincoln-Siedlung wird
im Rahmen der Konversion auch das östlich der Heidel-
berger-Landstraße gelegene Gebiet der ehemaligen
Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jeffersonsiedlung zu
einem allgemeinen Wohngebiet umgewandelt und neu
bebaut. Die städtebauliche Dichte wird nicht ganz so
hoch wie in der Lincoln-Siedlung werden. Dennoch be-
stehen vergleichbare siedlungsstrukturellen Vorgaben,
die über einen Rahmenplan festgelegt sind. Der Bebau-
ungsplan befindet sich aktuell in der Aufstellung. Es
wird mit einer Einwohnerschaft von ca. 3.000 Bewoh-
nern gerechnet. Das ergibt prognostisch aufgrund der
geplanten Siedlungsstruktur den Bedarf an einer 2-
zügigen Grundschule allein aus dem Planungsgebiet
heraus. Weitergehende Überlegungen gehen davon aus
das Einzugsgebiet (Schulbezirk) nach Norden bis zur
vielbefahrenen Ludwigshöhstraße stadträumlich auszu-
weiten. Neben dem Effekt einer daraus resultierenden
vernünftigen Organisationsgröße, geht damit mittelfris-
tig eine Entlastung der Bessunger Schule einher,
wodurch dort fehlende Ganztagsräume geschaffen und
im Bestand bereitgestellt werden können.
Entwicklung und Schulorganisation
Errichtung einer neuen Schule als ganztägig arbeitende
inklusive Grundschule.
Erlasse und Anträge
Folgen zeitgerecht
Betreuungsangebot
Die Schule soll als ganztägig arbeitende Schule im Pakt
für den Nachmittag organisiert werden.
Dienststellennummer:
Noch nicht bekannt
Adresse:
Noch nicht bekannt
Kontakt:
Bis auf weiteres:
Schulamt@darmstadt.de
Grundschulen Süd| Grundschule im Ludwigshöhviertel (in Planung)
126
Baulich und räumliche Situation
Raumprogramm Neubau nach Leitlinien
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 12
Gruppe | Differenzierung 6 6
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1
Musik 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1
Multifunktion 1 1
Schülerbibliothek |Mediathek 1 1 Inklusive PC-Arbeitsplätze
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Einfeldhalle
Psychomotorik | Gymnastik 1 1
Grundschulen Süd | Frankensteinschule
127
VI.5.3. Frankensteinschule
Stadtteil: Eberstadt | 3-zügig
Schulentwicklung Stabile 3-Zügigkeit
Betreuungsangebot Schulkindbetreuung | 72,8 % aller SuS in Betreuung
Raumsituation Defizit in Differenzierungsräumen
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Frankensteinschule ist eine von 4 Grundschulen im
Stadtteil Eberstadt und versorgt den nordöstlichen Be-
reich des Stadtteils.
Die 3-zügige Grundschule wurde im Rahmen des Kon-
junkturprogramms vor wenigen Jahren erweitert und
saniert und erhielt zudem einen zusätzlichen Pavillon.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Frankensteinschule wird nach dem Anstieg der
Schülerzahlen in den letzten Jahren (u.a. auf Grund der
hohen NDHS-Schülerzahlen aus dem Gebiet der Jeffer-
sonsiedlung) leicht an Schülerzahlen verlieren. Die
Schule wird aber weiterhin 12 Klassen bilden. Sie könn-
te im Status quo der Prognose benachbarte Schulen,
durch eine Änderung der Schulbezirksgrenzen, entlas-
ten.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Die Frankensteinschule bietet Schulkindbetreuung an.
Jugendhilfeträger:
Die Villa - Verein für innovative Jugendhilfe e.V.
Dienststellennummer:
3211
Adresse:
Heinrich-Delp-Straße 187
64297 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-2896
Frankensteinschule@Darmstadt.de
www.frankensteinschule.de
Grundschulen Süd| Frankensteinschule
128
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Schule ist in den vergangenen Jahren umfassend
saniert und erweitert worden. Ein Teil der Außenanlagen
und Spielgeräte bedürfen einer Renovierung und Erneu-
erung.
Räumliche Situation
Die Raumsituation an der Schule ist gut. Ein leichtes
Defizit besteht aufgrund der bei der Sanierung vorge-
fundenen Raumstruktur vor allem im Bereich der Diffe-
renzierungsräume. Flurflächen werden daher, soweit
möglich, zur Differenzierung in den Unterricht mit ein-
bezogen.
Barrierefreiheit
Im Rahmen der Sanierung 2011 wurde die barrierefreie
Erschließung für alle Funktionsbereiche sichergestellt
(Ausnahme Sporthalle), Beh. WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Verbesserung der Außenanlagen, Spielgeräte
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 12
Gruppe | Differenzierung 6 2 -4
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2 2 GT-Räume in Mobispace
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 Multifunktion
Musik 1 Multifunktion
IT | Computerraum 1 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 -1 Foyerbereich
Multifunktion 1 1 Musik | Kunst | Werken
Schülerbibliothek 1 1 Im Ganztagsraum Mobispace
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Kleine Gymnastikhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1970 Hauptgebäude
2012 saniert + erweitert
2 | 2016 Mobispace
Grundstücksgröße: 8.130 m²
Grundschulen Süd | Frankensteinschule
129
81 60 75 69 73 59 61 59 65
268
302 298 295 284 283
273 261 254
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
13
16 15 14
12 12 12 12 1213 13 13 13 12 12 12 12 12
3-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne NDHS
20,6
23,2 22,9 22,7
23,7 23,6
22,8
21,8 21,2
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Süd| Andersenschule
130
VI.5.4. Andersenschule
Stadtteil: Eberstadt | 2-zügig
1^
Schulentwicklung Stabile 2-Zügigkeit
Betreuungsangebot Ganztag Profil 1 | 65,3 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Beengt
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Andersenschule (2 Züge) ist eine weitere der 4
Grundschulen im Stadtteil Eberstadt.
Im Rahmen des Konjunkturprogramms erhielt die Schu-
le 2011 einen neuen Betreuungsbau, der aufgrund der
offensiven Ganztagsentwicklung in Darmstadt bereits
wieder deutlich an seine Grenzen stößt.
Entwicklung und Schulorganisation
Der Grundschulbezirk Andersen weist aktuell sehr kon-
stante Geburtenzahlen auf. Dies hat mittelfristig stabile
Einschulungszahlen zur Folge. Die Andersenschule wird
daher auch weiterhin 8 bis 9 Klassen bilden und knapp
unter 200 Schüler/ -innen bleiben.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Betreuende Ganztagsschule im Profil 1 mit Schulkind-
betreuung
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH
Dienststellennummer:
3201
Adresse:
Brandenburger Straße 74
64297 Darmstadt
Kontakt:
06151 51415
Andersenschule@darmstadt.de
www.andersenschule.de
Grundschulen Süd | Andersenschule
131
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Andersenschule ist die erste Schule der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt, die im Rahmen des 2002 auf-
gelegten Schulbausanierungsprogramms grundsaniert
wurde. Durch die innere Schulentwicklung besteht je-
doch mittlerweile erneuter Handlungsbedarf.
Räumliche Situation
Das Schulgebäude ist für eine 2-zügige Grundschule,
gemessen an einem zeitgemäßen Raumprogramm nach
Schulbauleitlinien, zu klein. Es fehlen v.a. Differenzie-
rungsräume, Fachunterrichtsräume und Verwaltungs-
flächen. Um diese Raumknappheit zu lösen wird eine
Aufstockung des heutigen Verwaltungstrakts empfohlen.
Eine entsprechende Bauvorlage ist in Arbeit.
Barrierefreiheit
Das Betreuungsgebäude und die Funktionsbereiche im
Erdgeschoss des Schulbaus sind barrierefrei erschlos-
sen (Ausnahme Sporthalle), Beh.-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Erweiterung mit Kapazitäten für einzelne Jahrgangsaus-
schläge und für Verwaltung.
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 8 9 +1 Ausweichklasse
Gruppe | Differenzierung 4 -4
Ganztag | Inklusion | Therapie 4 4 1 kleiner Raum, 34 qm
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 -1
Musik 1 -1
IT | Computerraum 1 -1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 -1 Essen in Ganztagsräumen
Multifunktion 1 -1
Schülerbibliothek 1 -1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Kleine Gymnastikhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1976 Hauptgebäude
2008 saniert
2 | 2011 Ganztagsbetreuung
Grundstücksgröße: 7.070 m²
Grundschulen Süd| Andersenschule
132
31
47 52 49 51 51 48 55 50
165 176
163
176
196 203 198 206 207
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 50 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 200 Schüler
0
50
100
150
200
250
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
9
10
8 8 8 8 8
9 99 9
8 8 8 8 8
9 9
2-Zügigkeit ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit NDHS Klassen ohne E ohne NDHS
18,3
19,6
20,4
22,0
24,5
25,4 24,8
22,9 23,0
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Süd | Ludwig-Schwamb-Schule
133
VI.5.5. Ludwig-Schwamb-Schule
Stadtteil: Eberstadt | 3-zügig + 1 Vorklasse
Schulentwicklung Stabile 3-Zügigkeit
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 75,3 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Großzügig, eine 4-Zügigkeit wäre möglich
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Ludwig-Schwamb-Schule (3 Züge) ist eine der 4
Grundschulen im Stadtteil Eberstadt und zudem Vor-
klassenstandort.
Im gleichen Gebäude befindet sich die die Grundstufe
(Jahrgang 1-4) der Mühltalschule, eine Förderschule
mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Inklusiver und
kooperativer Schulstandort durch räumliche Zusam-
menführung und pädagogische Kooperation der Grund-
stufe der Mühltalschule und der Ludwig-Schwamb-
Schule.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Ludwig-Schwamb-Schule wird weiterhin sehr stabil
3-zügig sein. Im Schuljahr 2024/25 sind sehr starke
Einschulungszahlen zu erwarten, dies ist aber nach
aktuellem Stand der Prognose als Ausnahmejahr der
Geburtenentwicklung zu sehen. Eine geplante Wohn-
bauentwicklung in unmittelbarer Nachbarschaft, Klinik-
gelände, wird mittelfristig zusätzliche Schüler/-
innenzahlen auslösen. Die enge organisatorische und
räumliche Kooperation mit der Mühltalschule (Schule
mit Förderschwerpunkt Lernen) läuft bereits seit vielen
Jahren und ist fest im Schulkonzept verankert.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Die Schulen nehmen bereits seit dem Schuljahr
2015/2016 (Pilotschule) erfolgreich am Pakt für den
Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH
© Zoey Braun
Dienststellennummer:
3219
Adresse:
Nussbaumallee 6
64297 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-484900
Ludwig-Schwamb-Schule@darmstadt.de
www.ludwig-schwamb-schule-eberstadt.de
Grundschulen Süd| Ludwig-Schwamb-Schule
134
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Ludwig-Schwamb-Schule teilt sich die Gebäude mit
der Mühltalschule und ist teilsaniert. Der Klassenaltbau
wurde energetisch im Rahmen des KIP saniert, die wei-
tere Innensanierung ist fällig. Der Verwaltungstrakt
wurde durch einen 2018 fertiggestellten Neubau er-
setzt, welcher zudem einen weiteren Klassenzug sowie
die Ganztagsinfrastruktur und Fachräume beherbergt.
Räumliche Situation
Die Ludwig-Schwamb-Schule hat im Jahr 2018 auf ih-
rem Campus ein neues großzügiges Schul- und Verwal-
tungsgebäude erhalten. Weiterhin gibt es den teilsanier-
ten Klassentrakt und eine Turnhalle.
Die 3-zügige Schule verfügt tendenziell über Räume für
eine 4-Zügigkeit. Vorklasse und Kooperationsklasse der
Mühltalschule erhöhen den Raumbedarf am Standort
(um jeweils 1 Klassenraum). Bei Bedarf kann die Schule
in Zukunft durch Umschneidung des Grundschulbezirks
angrenzende Grundschulen entlasten.
Barrierefreiheit
Im Neubau sind alle Funktionsbereiche der Schule bar-
rierefrei erschlossen, Beh.-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Sanierung des Klassenbaus sowie der Turnhalle (hier
vermutlich Ersatzbau ggf. gemeinsam mit benachbarter
Wilhelm-Hauff-Schule).
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 12 16 +4 inkl. 1 VK, 1 MTS, 1 Intensiv
Gruppe | Differenzierung 6 5 -1 eine offene pädagog. Fläche
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6 Psychomotorik, Mediathek
Ganztag | Inklusion | Therapie 1 +1 Offener Spielbereich
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1 Multifunktion
Musik 1 1 Klassenbau
IT | Computerraum 1 1
Forscherwerkstatt 1 +1 Klassenbau
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1 - Stadtteilnutzung
Multifunktion 1 1 Musik | Veranstaltung
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1 Funktionsraum GT
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Sanierungsbedarf
Psychomotorik 1 1 Bewegungsraum Klassenbau
Baujahr der Gebäude:
1 | 1958 Altbau,
2010 saniert
2 | 2018 Neubau
Ganztag, Verwaltung, Klassen
3 |1958 Turnhalle
Grundstücksgröße: 19.650 m²
Grundschulen Süd | Ludwig-Schwamb-Schule
135
81 71 62 55 56 67 68 73 65
280 292 294
273 252 257 261
282 291
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
15 15
14 14
13 13 13 13 1313 13 13 13
12 12 12 12 12
3-Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG mit NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
20,6
21,7 21,8
20,2 20,2 20,4 20,8
22,4
23,3
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Grundschulen Süd| Wilhelm-Hauff-Schule
136
VI.5.6. Wilhelm-Hauff-Schule
Stadtteil: Eberstadt | 3-zügig
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 43,5 % aller SuS in Betreuung.
Raumsituation Gut | Sanierung und Neustrukturierung in der Entwurfsphase
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Wilhelm-Hauff-Schule (3 Züge) ist eine von 4 Grund-
schulen im Stadtteil Eberstadt und zudem auch Vor-
klassenstandort.
Zentrales Einzugsgebiet ist die Kirchtannensiedlung, die
durch das Projekt "Hessische Gemeinschaftsinitiative
Soziale Stadt" in der Vergangenheit besonders gefördert
wurde. Der Förderzeitraum des Projekts ist zwischen-
zeitlich ausgelaufen. Die Schule wird aktuell von der
Dotter-Stiftung finanziell in ihren schulischen und
schulergänzenden Angeboten unterstützt.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Grundschule Wilhelm-Hauff-Schule wird aus einer
schwachen in eine starke 3-Zügigkeit anwachsen (60-75
Einschulungen). Insgesamt ist die Entwicklung der
Schule als stabil zu bezeichnen.
Erlasse und Anträge
Keine
Betreuungsangebot
Die Wilhelm-Hauff-Schule nimmt seit dem Schuljahr
2017/18 am Pakt für den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH
Dienststellennummer:
3224
Adresse:
Stresemannstraße 5
64297 Darmstadt
Kontakt:
06151 278662
Wilhelm-Hauff-Schule@darmstadt.de
www.wilhelm-hauff-schule-da.de
Grundschulen Süd | Wilhelm-Hauff-Schule
137
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Toilettensanierung 2015
Aktuell Sanierungsplanung im KIP II
Räumliche Situation
Die Bestandsgebäude der Grundschule Wilhelm-Hauff-
Schule bieten für eine 3-zügige Grundschule aktuell
ausreichend Raum. Etwaige Raumengpässe sind struk-
turell bedingt.
Der Auszug des Stadtteiltreffs „Café Nimmersatt“ (Baff)
aus dem 2. Schulgebäude wird aus räumlichen Gründen
erforderlich. Die Schule erhält so einen Zugewinn von
rund 130 qm Fläche (v.a. für die Differenzierung und
Betreuung). Ein in der aktuellen Planung vorgesehener
Verbindungsbau (Foyer) wird die Raumsituation und
Funktionalität, insbesondere auch die Barrierefreiheit,
zusätzlich verbessern.
Der Planungsprozess für die Neustrukturierung und
Sanierung (Maßnahme im Rahmen KIP II) ist in vollem
Gang und nach Umsetzung wird die Schule in den
kommenden Jahren ideale Rahmenbedingungen erhal-
ten.
Barrierefreiheit
Wird im Rahmen der anstehenden Sanierung geschaf-
fen, z.Zt. nur Erdgeschoss barrierefrei.
Beh.-WC vorhanden
Geplante Maßnahmen
Sanierung und Bestandserweiterung im Rahmen KIP II
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (Stand vor Sanierung)
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 13 13 1 Vorklasse
Gruppe | Differenzierung 6 2 -4
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 4 -2
Ganztag | Inklusion | Therapie 3 Reduzierte Fläche, ca. 25 qm
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 2 75 qm und 15 qm
Musik 1 -1
IT | Computerraum 1 -1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Café Baff, zukünftig Ganztag
Mensa 1 -1 In Multifunktion
Multifunktion 1 1 Essen | Intensiv
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Kleine Gymnastikhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1968 Hauptgebäude
2 | 1969 Nebengebäude
Turnhalle, Betreuung und
externe Nutzung Café Baff
Grundstücksgröße: 16.430 m²
Grundschulen Süd| Wilhelm-Hauff-Schule
138
55 57 61 70 68 53 60 75 69
228 217
243
262 259 247 253 265 265
Aufnahmekapazität 1.Klassen; 75 Schüler
Aufnahmekapazität insg. 300 Schüler
0
50
100
150
200
250
300
350
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1. Klassen SuS insg.
13
12
13
14
13 13 13 13 13
11 11
12 12 12 12 12 12 12
3-Zügigkeit ohne VG ohne NDHS
0
2
4
6
8
10
12
14
16
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
Klassen mit VG mit NDHS Klassen ohne VG ohne NDHS
19,8
18,7 19,2
20,8 20,5
19,8 20,1
20,8 21,0
15
17
19
21
23
25
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
mit NDHS | ohne VG
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
GFLEX = Gruppe des Flexiblen Schulanfangs
VG= Vorklasse an Grundschulen
Siehe Kapitel: Schulangebot
E= Eingangsstufe
NDHS= Nichtdeutscher Herkunftssprache
SuS= Schüler/ -innen
[Methodik siehe Seite 27 ]
Handlungsbedarf an Grundschulen | Bessunger Schule
139
VI.6. Handlungsbedarf an Grundschulen
Handlungsbedarf an Grundschulen
Bessunger Schule
Mornewegschule
Heinrich-Heine-Schule
Goetheschule
Schillerschule
Heinrich-Hoffmann-Schule
VI.6.1. Bessunger Schule
Der Schulbezirk der Bessunger Schule erstreckt sich über den Süden des Stadtteils Bessungen hinaus
in ein ehemals von den amerikanischen Streitkräften genutztes Kasernen- und Wohngebiet, welches ak-
tuell durch Konversion zu 2 neuen Wohngebieten inklusive dazugehöriger Infrastruktur entwickelt und
ausgebaut wird (Lincoln-Siedlung mit rd. 5.000 Einwohnern und Ludwigshöhviertel mit rd. 3.000 Ein-
wohnern). Weiterhin befindet sich in diesem Bereich die ehemalige Jeffersonsiedlung, die seit 2015 als
Erstwohnstätte für Flüchtlinge genutzt wird. Aufgrund dieser städtebaulichen Entwicklung wird die Er-
richtung von 2 neuen Grundschulen erforderlich.
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen
Grundschule in der Lincoln-Siedlung (4-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Bessunger Schule
zum Schuljahr 2021/2022. Zuvor zeitgerechter Neuzuschnitt der Schulbezirke und Errichtung des
Grundschulbezirks Grundschule Lincoln.
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen
Grundschule (2-3-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Bessunger Schule zum Schuljahr
2025/2026. Zuvor weiterer zeitgerechter Neuzuschnitt der Schulbezirke / Trennung SB Lincoln in
Ost und West.
VI.6.2. Mornewegschule
Die Mornewegschule ist im Bereich der Grundstufe durch die vorher beschriebene städtebau liche Ver-
dichtung und Entwicklung von Wohnbauflächen in vormals gewerblich genutzt en Quartieren extrem be-
lastet und von einer 2-Zügigkeit an den Rand der 4-Zügigkeit gerutscht. Sofern alle Grundschüler/-innen
des Schulbezirks diese für sie zuständige Grundschule aufsuchen, wird sie mittelfristig gemäß Prognose
bis zu 6-zügig werden.
Die Mornewegschule hat aufgrund des wachsenden Systems einen Antrag zur organisatorischen Tren-
nung von Grundschule und IGS gestellt, der dem Hessischen Kultusministerium bereits vorliegt. Der
Schulträger unterstützt dieses Vorhaben explizit.
Organisationsantrag nach § 146 HSchG auf Trennung von Grundschule von IGS Sek.I zum nächstmög-
lichen Zeitpunkt Schuljahr 2020/2021. Perspektivisch geplante Organisationsgröße 3-zügig.
Weiterhin
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen
Grundschule (2-3-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Mornewegschule zum Schuljahr
2023/2024. Geplanter Standort an der Albert-Schweitzer-Anlage. Zuvor ze itgerechter Neuzuschnitt
der Schulbezirke.
Handlungsbedarf an Grundschulen| Heinrich-Heine-Schule
140
VI.6.3. Heinrich-Heine-Schule
Durch städtebauliche Verdichtung und Entwicklung von Wohnbauflächen in vormals gewerblich genutz-
ten Quartieren wird die Heinrich-Heine-Schule in eine stabile 3-Zügigkeit (evtl. mit einzelnen Jahr-
gansspitzen darüber hinaus) wachsen. Bei Beibehaltung des heutigen Schulbezirks hat die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt bereits ein bauliches Konzept für eine Erweiterung nach ihren heutigen Schul-
bauleitlinien für ganztägig arbeitende Schulen entwickelt und setzt dieses um .
Dauerhafte Erhöhung der Zügigkeit an der Heinrich-Heine-Schule von 2 auf 3 Züge zum Schuljahr
2022/2023.
VI.6.4. Goetheschule
Vermutlich durch Generationswechsel im Schulbezirk im Johannesviertel und aufgrund einer städtebau-
lichen Entwicklung von Wohnflächen im ehemaligen Industriegebiet Pallaswiesenviertel sowie Errichtung
einer Flüchtlingsunterkunft sind die Schüler/innenzahlen in der Goetheschule stark angewachsen. Die
bisherige 3-Zügigkeit zuzüglich der Eingangsstufe ist nicht mehr auskömmlich. Die Prognose der Schule
ist künftig 4-zügig und sie muss entsprechend ausgebaut werden. Bereits zum Schuljahr 2018/2019
wurde daher eine Dependance der Goetheschule in der nahegelegenen Kyritzschule errichtet. Ein ge-
prüfter Neuzuschnitt der Schulbezirke im möglichen Einzugsgebiet hat zu keiner sinnvollen und von der
sozialen Durchmischung verträglichen organisatorischen neuen Einheit geführt. Daher wird aktuell nicht
empfohlen, die Kyritzschule als eigenständigen neuen Schulstandort zu betreiben. Perspektivisch wird
diese Entwicklung der Organisatorischen Unabhängigkeit der Kyritzschule weiterverfolgt.
Hierzu ist folgender Stufenplan vorgesehen:
1. Vorübergehende Erhöhung der Zügigkeit der Goetheschule auf 4 Züge und Betrieb einer räumli-
chen Dependance am Standort der Kyritzschule. Zeitpunkt: Bereits in Umsetzung
2. Prüfung der Umschneidung der Schulbezirke unter Berücksichtigung der gepl anten Wohnbauent-
wicklung des Messplatzes und der sozialen Durchmischung der Schülerschaft.
3. Nach Neuzuschnitt der Schulbezirke, organisatorische unabhängige Neugründung der Kyritzschule
mit eigener Schulnummer; Rückführung der Goetheschule zur 3-Zügigkeit
Zusätzlich zu verfolgen:
Bei weiterer städtebaulicher Entwicklung im Pallaswiesen-/ Mornewegviertel (PaMo), w ie bisher projek-
tiert:
Organisationsantrag nach § 146 HSchG zur organisatorischen und baulichen Errichtung einer neuen
Grundschule (2-zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Goetheschule zum Schuljahr 2025/2026.
Zuvor zeitgerechter Neuzuschnitt der Schulbezirke zwischen Goetheschule und Käthe-Kollwitz-
Schule.
VI.6.5. Schillerschule
Die Schillerschule bewegt sich mit den Schüler/-innenzahlen stets am Rand der 4-5 -Zügigkeit. Sie wur-
de baulich in den vergangenen Jahren saniert und ist räumlich ausreichend fü r eine 4-zügige ganztägig
arbeitende Schule ausgestattet. Im Rahmen der Überlegungen zur Goetheschule und Heinrich-
Hoffmann-Schule ist geplant, den Schulbezirk an den Randbereichen zu verkleinern und den beiden o.a.
Schulen zuzuordnen. Die daraus resultierende Erhöhung der Schüler/-innen bei den genannten Schulen
wurde bereits in den Überlegungen zu diesen Schulen berücksichtigt.
Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG | Heinrich-Hoffmann-Schule
141
VI.6.6. Heinrich-Hoffmann-Schule
Die Heinrich-Hoffmann-Schule liegt in der zentralen Innenstadt und ist bislang 2-zügig organisiert und
nachgefragt. Der Prognose nach wächst sie in die 3-Zügigkeit. Der aktuelle Standort ist unter vertretba-
rem Aufwand baulich nicht zu sanieren und daher erfolgte ein Architektur-Wettbew erb zur Errichtung
der Schule an einem neuen Standort innerhalb des heutigen Schulbezirks. Die Sch ule ist als 3-zügige
Ganztagsschule räumlich geplant. Neben den Schüler/-innen aus ihrem heutigen Schulbezirk soll sie
perspektivisch noch Schüler/-innen aus den Randbereichen der angrenzenden Schulbezirke Schiller-
schule und Elly-Heuss-Knapp mitversorgen.
Bauliche Errichtung an einem neuen Standort in 3-zügiger Organisationsgröße als ganztägig arbeiten-
de Schule im Pakt für den Nachmittag zum Schuljahr 2022/2023. Zeitgerechter Neuzuschnitt der
angrenzenden Schulbezirke.
VI.7. Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146
HSCHG
Zusammenfassung in zeitlicher Reihenfolge der erforderlichen Umsetzung:
Mornewegschule, Trennung von Grundschule von IGS Sek.I zum nächstmöglichen Zeitpunkt Schul-
jahr 2020/2021 (begründeter Antrag liegt vor).
Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule in der Lincoln-Siedlung (4-
zügig) im heutigen Grundschulbezirk der Bessunger Schule zum Schuljahr 2021/2022, Organisati-
onsentwicklung in Kooperation mit Staatlichem Schulamt und HKM vorgezogen 2020/2021 am
Standort Bessunger Schule.
Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-3 -zügig), geplanter Standort
an der Albert-Schweitzer-Anlage, zum Schuljahr 2024/2025.
Neuzuschnitt der Schulbezirke, organisatorische unabhängige Neugründung der Kyritzschule mit
eigener Schulnummer; Rückführung der Goetheschule zur 3-Zügigkeit, zum Schuljahr 2024/2025
Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-3 -zügig) im geplanten Lud-
wigshöhviertel zum Schuljahr 2025/2026.
Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-zügig) in einem noch zu
identifizierenden Bereich zwischen den heutigen Grundschulbezirken der Goetheschule und der
Käthe-Kollwitz-Schule (Pallaswiesen- /Mornewegviertel) zum Schuljahr 2025/2026.
Organisatorische und bauliche Errichtung einer neuen Grundschule (2-3 zügig) in Arheilgen im
heutigen Grundschulbezirk der Astrid-Lindgren-Schule zum Schuljahr 2025/2026.
Karte: Grundschulen Bestand, Planung und Perspektive|
142
VI.8. Karte: Grundschulen Bestand, Planung
und Perspektive
Vorwort für Förderschulen |
143
VII. Förderschulen
VII.1. Vorwort für Förderschulen
§ 49 ff HSchG regelt den Anspruch auf sonderpädagogische Förderung von Schüler/- innen, die zur Ge-
währleistung ihrer körperlichen, sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung in der Schule son-
derpädagogischer Unterstützung bedürfen.
Eine sonderpädagogische Förderung kann in der Form der inklusiven Beschulung i n der allgemeinen
Schule oder in Förderschulen erfolgen. Gemäß § 50 HSchG ist die sonderpädagogische Förderung nach
Förderschwerpunkten gegliedert.
Förderschwerpunkte mit einer der allgemeinen Schule entsprechenden Zielsetzung sind:
Sprachheilförderung
Emotionale und soziale Entwicklung
Körperliche und motorische Entwicklung
Sehen
Hören
Kranke Schüler/-innen
Förderschulen mit einer von der allgemeinen Schule abweichenden Zielsetzung sind:
Lernen
Geistige Entwicklung
Angebot Förderschulen im Schulträgerbereich der Stadt Darmstadt
Christoph-Graupner-Schule, Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einer Abtei-
lung körperlich-motorische Entwicklung
Seit 2002 ist die Schule regionales, seit 2018 überregionales Beratungs- und Förderzentrum für kör-
perbehinderte Schüler/-innen aus allgemeinbildenden Schulen und weiteren Förderschulen aus der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt
Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Förderschwerpunkt Lernen
Seit 1993 ist die Schule Beratungs- und Förderzentrum (Schwerpunkt Lernen) und berät alle Grund-
und SEK I-Schulen sowie die Gymnasien im Norden Darmstadts.
Das Zentrum für schulische Erziehungshilfe, das der Schule angegliedert ist, unterstützt bei diesen Auf-
gaben.
Die Abteilung „Schule für Kranke“ verantwortet den Unterricht an den Darmstädter Kinderkliniken Prin-
zessin Margaret und den häuslichen Sonderunterricht für den gesamten Schulaufsichtsbezirk Landkreis
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt.
12 Kinder im Grundschulalter mit dem Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung werden im
Tagesprojekt Petra beschult.
Mühltalschule, Förderschwerpunkt Lernen
Durch räumliche Zusammenführung und pädagogische Kooperation der Grundstufe der Mühltalschule
und der 3-zügigen Ludwig-Schwamb-Schule entstand in Eberstadt ein inklusiver Schulstandort unter
herausragenden Bedingungen.
Das Kooperationsangebot der Schule setzt sich im Sek.I-Bereich in der Kooperation mit der Gutenberg-
schule durch die Bildung von inklusiven Kooperationsklassen fort.
Vorwort für Förderschulen|
144
Herderschule, Förderschwerpunkt Sprachheilförderung mit Abteilung Hören.
Als „Angebots-und Durchgangsschule“ ist es ihr Ziel, die Schüler/-innen so zu fördern, dass sie so bald
wie möglich an die zuständige Regelschule wechseln können.
Neben dem Stadtgebiet versorgt die Herderschule im Rahmen der vorhandenen Kapazität (1 Zug) in der
Hauptstufe (7-9) auch Schüler/-innen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, den Landkreisen Groß-
Gerau, Kelsterbach und dem Odenwaldkreis. Eine zuvor bestehende Kooperationsvereinbarung unter
den genannten Schulträgern wurde aufgrund der Entwicklung eigener Schulträger-Angebote und inklusi-
ver Beschulung von deren Seite aufgekündigt.
Förderschulformen ohne eigenständige Schule im Schulträgerbereich
Förderschwerpunkt körperliche motorische Entwicklung
Eine eigenständige Schule für diesen Förderschwerpunkt ist im Schulträgerbereich nicht eingerichtet.
Die Schüler/-innen mit Förderbedarf Körperliche und motorische Entwicklung werden überwiegend in-
klusiv in den allgemein bildenden Schulen und Förderschulen beschult. Der größte Teil der allgemein-
bildenden Grundschulen ist barrierefrei erschließbar und mit behindertengerechten Sanitäranlagen
ausgestattet. Sind weitere bauliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit erforderlich, werden diese in Zu-
sammenarbeit mit dem EB Immobilienmanagement durchgeführt.
Schüler/-innen mit zusätzlichem Förderbedarf Geistige Entwicklung oder komplexen Beeinträchtigun-
gen besuchen in der Regel die Christoph-Graupner-Schule.
Mit der Erich Kästner-Schule, Schule mit Förderschwerpunkt Körperliche und mo torische Entwicklung,
in Langen, Landkreis Offenbach, besteht eine langjährige Kooperation bezüglich der Aufnahme von
Schüler/-innen, deren Eltern die Aufnahme in eine entsprechende Förderschule wünschen.
Das überregionale Beratungs- und Förderzentrum der Christoph-Graupner-S chule kooperiert mit weite-
ren hessischen Förderschulen und Einrichtungen und berät Eltern hinsichtlich einer individuellen Schul-
laufbahn.
Förderschwerpunkt Sehen
Eine eigenständige Schule für diesen Förderschwerpunkt ist im Schulträgerbereich nicht eingerichtet.
Soweit keine inklusive Beschulung in allgemeinbildenden Schulen unter Anwendung von entsprechenden
Hilfsmitteln erfolgen kann, gibt es Kooperationsvereinbarungen zur Aufnahme der betroffenen Schüler/-
innen mit verschiedenen hessischen Förderschulen, Hermann-Herzog-Schule in Frankfurt a.M. und die
Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg. Beide Schulen sind zudem überregionales Beratungs- und
Förderzentrum, wobei für den Schulträgerbereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt die Hermann-
Herzog-Schule zuständig ist.
Schule für kranke Schüler/-innen
Schulen mit diesem Förderschwerpunkt fördern Schüler/-innen, die voraussichtlich länger als sechs
Wochen in einer Klinik oder einer vergleichbaren Einrichtung aufgenommen werden und daher nicht die
Herkunftsschule besuchen können. Ziel der Schule ist es, erkrankte Schüler/ -innen so zu fördern, dass
sie nach längerem krankheitsbedingtem Fehlen dem Unterricht in ihrer Herkunftsschule wieder folgen
können.
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat mit Beschlussfassung vom 19.01.2005 die Ein-
richtung einer Schule für Kranke als Abteilung an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule beantragt, die das
Hessische Kultusministerium mit Schreiben vom 9.3.2007 genehmigt hat. Inhaltlich handelt es sich um
ein Kooperationsmodell zwischen der Stadt Darmstadt, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Ernst-
Elias-Niebergall-Schule sowie den Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret. Grundlage bildet ein
durch das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt entwi-
|
145
ckeltes, mit beiden Schulträgern und der Schule abgestimmtes Konzept, das sich an den R ichtlinien des
Hessischen Kultusministeriums orientiert.
Die räumliche Unterbringung des Unterrichts findet an den Darmstädter K inderkliniken Prinzessin Mar-
garet statt.
Die organisatorische Anbindung erfolgt als Abteilung an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule, wo eine ent-
sprechende bauliche Infrastruktur neu geschaffen wurde.
Private Förderschulen
Christophorus Schule Mühltal
Die Christophorus-Schule ist eine private, staatlich genehmigte Förderschule für Kinder und Jugendliche
mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, „Lernen“ und „so-
zial-emotionale Entwicklung“. Die Schule unterrichtet auf der Grundlage der anthroposophischen Heil-
pädagogik im Klassenverband mit Kindern unterschiedlichster Lern- und Entw icklungsstörungen über
12 Schuljahre. Finanziert wird die Schule durch öffentliche Zuwendungen des Landes und der Kommu-
nen, aus Spenden und Schulgeldzahlungen der Eltern.
Förderschulen|
146
VII.2. Förderschulen
Christoph-Graupner-Schule
Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Herderschule
Mühltalschule
Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule
147
VII.2.1. Christoph-Graupner-Schule
Stadtteil: Martinsviertel
Schulentwicklung Stetiges Wachstum ist zu erwarten
Betreuungsangebot Gebundener Ganztag z.Zt. bis 14:30 |nachschulische Betreuung
Raumsituation Angespannt | Sanierung mit Erweiterung in Planung
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Schule mit
Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit einer
Abteilung körperlich-motorische Entwicklung. Seit
2002 ist die Schule zudem regionales, seit 2018
überregionales Beratungs- und Förderzentrum für
körperbehinderte Schüler/ -innen aus allgemeinbil-
denden Schulen und weiteren Förderschulen aus der
Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis
Darmstadt-Dieburg. Seit 1979 ist die Schule als ge-
bundene Ganztagsschule organisiert. Die Schule liegt
im nördlichen Martinsviertel am Rand des Bürger-
parks. Die Schüler/ -innen stammen überwiegend aus
Darmstadt, gemäß öffentlich-rechtlicher Vereinba-
rung werden bis zu 30 Plätze an Schüler/-innen aus
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg vergeben. Die
Schule wird von Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen im Alter von 6 bis maximal 20 Jahren
besucht.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Schülerzahlen der Christoph-Graupner-Schule
sind in den letzten Jahren angestiegen. In der Trend-
fortschreibung der Schülerzahlen ist v.a. auf Grund
der wachsenden Geburtenrate in der Wissenschafts-
stadt Darmstadt mit zusätzlichen Schüler/ -innen zu
rechnen. Die Entwicklung muss beobachtet werden.
Auf die umfangreichen Ausführungen zur Christoph-
Graupner-Schule Kapitel VII.3.2. wird verwiesen.
Erlasse und Anträge
Keine
Betreuungsangebot
Die Betreuungssituation nach 14:30 muss verbessert
werden. Aktuell sind 34 Schüler/-innen in der Nach-
mittagsbetreuung, 14 Schüler/-innen werden am
Schulstandort, 20 Schüler/-innen am Standort Karl-
straße in Bessungen betreut. Der Zeitverlust, die
Kosten und der Organisationsaufwand sind unver-
hältnismäßig. Im Rahmen der bevorstehenden Sanie-
rung wird neben der räumlichen Umstrukturierung
auch ein neues pädagogisches und organisatorisches
Ganztagskonzept angestrebt.
Die Betreuung erfolgt durch Mitarbeiter/ -innen der
Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD).
Dienststellennummer:
4732
Adresse:
Vogelsbergstraße 38
64289 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-481600
Christoph-Graupner-Schule@darmstadt.de
www.christoph-graupner-schule.de
Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule
148
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Die Christoph-Graupner-Schule befindet sich insge-
samt in erheblich sanierungsbedürftigem Zustand.
Handlungsbedarf besteht insbesondere in Bezug auf
Anzahl und Ausstattung der Sanitärräume, die barrie-
refreie Erschließung sowie die Flucht- und Rettungs-
wege für alle Funktionsbereiche.
Räumliche Situation
Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen ist die
Raumsituation angespannt. Sowohl die Vorhaltung
von Räumen als auch deren Qualität ist, gemessen an
den künftigen Herausforderungen, nicht ausreichend.
Um dem steigendem Bedarf gerecht zu werden, wur-
de ein Wettbewerb zur Erweiterung und Sanierung
der Schule durchgeführt. Ab 2020 soll die Umset-
zung der Planungsergebnisse erfolgen. Eine Auslage-
rung des Schulbetriebs wird während der Bauarbei-
ten notwendig. Die Planung basiert auf einer Größe
von bis zu 140 Schüler/-innen.
Barrierefreiheit
Alle Funktionsbereiche der Schule sind barrierefrei
erschlossen, Behinderten-WC und Hygienebereiche
für Schüler/-innen mit erhöhtem Pflegebedarf vor-
handen
Geplante Maßnahmen
Erweiterung / Sanierung
Baujahr der Gebäude:
1 | 1979 Hauptgebäude
2012 teilsaniert
2 | 2010 Mobispace
Grundstücksgröße 13.000 m²
Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule
149
Raumanalyse von Bestand und Bedarf (Wettbewerbsvorgaben)
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 20
Gruppe | Differenzierung 4
Ganztag | Inklusion | Therapie 4
Ganztag | Physiotherapie 2
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1
Werken | Ton | Holz | Metall 3
Musik 1
IT | Computerraum 1
Fachraum Garten 1
Hauswirtschaft
Snoezelen 1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 Ausgabeküche
Mensa 1 Cafeteria
Schülerbibliothek | Mediathek 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1
Psychomotorik 1
Warmwasser-Nichtschwimmerbecken 1
Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule
150
5 11 15 20
127 126
138
147 149 155 161 165 169
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse SuS insg. [Klasse 1-10]
18 18 19
21 21 22 23 23 24
0
5
10
15
20
25
30
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-10
7,0 7,3 7,0 7,2 7,1 7,0 7,0 7,2 7,0
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-10
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
SuS = Schüler/ -innen
Förderschulen | Ernst-Elias-Niebergall-Schule
151
VII.2.2. Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Stadtteil: Martinsviertel
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 100 % der Grundstufe in Betreuung.
Raumsituation Großzügig
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule ist eine der zwei
Förderschulen mit Förderschwerpunkt Lernen und
wurde 1969 erbaut. Die Schule liegt im nördlichen
Martinsviertel, die Schüler/-innen kommen aus dem
gesamten Stadtgebiet und in geringer Zahl aus dem
Landkreis Darmstadt-Dieburg. Seit 2018 ist die Schu-
le Träger des Gütesiegels „Berufsorientierung“ für
weitere 5 Jahre.
Bereits seit 1993 ist die Schule Beratungs- und För-
derzentrum (Schwerpunkt Lernen, emotional-soziale
Entwicklung und Sprache) und berät alle Grund- und
SEK I-Schulen sowie die Gymnasien im Norden
Darmstadts. Das Zentrum für schulische Erziehungs-
hilfe, das der Schule angegliedert ist, unterstützt bei
diesen Aufgaben.
Die Abteilung „Schule für Kranke“ verantwortet den
Unterricht an den Darmstädter Kinderkliniken Prin-
zessin Margaret und den häuslichen Sonderunterricht
für den gesamten Schulaufsichtsbezirk Landkreis
Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt.
Seit 2006 ist die Schule „familienfreundliche Schule“.
Entwicklung und Schulorganisation
Die Ernst-Elias-Niebergall-Schule hat in den letzten 6
Jahren an Schülern verloren. Bei den künftig stark
anwachsenden Geburten- und Schülerzahlen in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt ist mit einer Stabili-
sierung der Schülerzahlen zu rechnen. Die weitere
Entwicklung von Inklusion an den öffentlichen Schu-
len muss im Blick behalten werden.
Siehe weiterhin auch die Entwicklungsmöglichkeiten
im Zusammenhang mit der Christoph-Graupner-
Schule, Kapitel VII.3.2.
Erlasse und Anträge
Keine
Betreuungsangebot
Seit dem Schuljahr 2016/17 werden die Grundschü-
ler/-innen im Rahmen des “Pakt für den Nachmittag”
ganztägig betreut.
Aktueller Träger: Sozialkritischer Arbeitskreis e.V.
Dienststellennummer:
4623
Adresse:
Vogelsbergstraße 46
64289 Darmstadt
Kontakt:
06151 13-482400
E-E-Niebergall-Schule@darmstadt.de
www.eens-da.de
Förderschulen | Ernst-Elias-Niebergall-Schule
152
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Zwischen 2007 und 2010 wurden das Hauptgebäude
mit Mensa und Verwaltungsbereich und der östliche
Klassentrakt erweitert und saniert.
Räumliche Situation
Die Schule verfügt über ein großzügiges Raumangebot.
Grund dafür sind die Rückgänge der Schülerzahlen in
den letzten Jahren. Die Schule könnte (in ihrer heutigen
Größe) einige Räume an andere Nutzer abgeben.
Die Raumanalyse betrachtet den Bedarf für die Grund-
und Berufsorientierungsstufe, d.h. die Klassenstufen
1-9.
Barrierefreiheit
Wesentliche Funktionsbereiche der Schule sind barrie-
refrei erreichbar
[Ausnahme Klassen OG Bauteil C, D, F]
Beh.-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Fortführung der Gesamtsanierung von Bauteil B, C, D, E
und G =Turnhalle
Baubeginn Bauteil E, Sommer 2020
Raumanalyse von Bestand und Bedarf [für Grund- und Berufsorientierungsstufe]
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 18 21 +3 1 DAZ, 1 MZW
Gruppe | Differenzierung 9 12 +3
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 7 +1 1 Sprachheilraum
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 3 +2 92 qm und 30 qm
Musik 1 1
IT | Computerraum 1 2 +1
Physik 1 +1
Lehrküche| Hauswirtschaft 1 +1
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1 Mensa | Aula
Multifunktion 1 1 Klasse | Multifunktion
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1
Psychomotorik 1 +1
Baujahr der Gebäude:
1 | 1969 Hauptgebäude
2010 saniert
2 | 1969 Klassentrakt
2010 saniert
3 | 1969 Turnhalle
Grundstücksgröße 18.500 m²
Förderschulen | Ernst-Elias-Niebergall-Schule
153
6 11 7 10
242 236
221 221 223 229 229 227 224
0
50
100
150
200
250
300
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse SuS insg. [Klasse 1-10]
20
18 18
19
18
19 19 19
18
10
12
14
16
18
20
22
24
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-10
13,1
12,3
11,6 11,5
12,4 12,1 12,1 11,9 12,4
5
7
9
11
13
15
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-10
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
SuS = Schüler/ -innen
Förderschulen | Herderschule
154
VII.2.3. Herderschule
Stadtteil: Bessungen | 2-zügig, in Mittelstufe 1-zügig
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen
Betreuungsangebot Aktuell besuchen die SuS der Herderschule die Betreuungsangebote ihrer
zuständigen Stammgrundschulen.
Raumsituation Ausreichend | Fertigstellung Sanierung 2020
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Herderschule ist eine Schule mit dem Förder-
schwerpunkt „Sprachheilförderung mit Abteilung Hö-
ren“. Als „Angebots-und Durchgangsschule“ ist es ihr
Ziel, die Schüler/-innen so zu fördern, dass sie so bald
wie möglich an die zuständige Regelschule wechseln
können.
Die Schule hat zwei Vorklassen, sowie eine 2-zügige
Grundstufe (Klassen 1 – 4) und eine 1-zügige Mittel-
und Hauptstufe (Klassen 5 – 9). Der Unterricht ist so
organisiert, dass sowohl begleitende als auch integrier-
te Sprachförderung und auditive Wahrnehmungsförde-
rung (Hörerziehung) erteilt werden kann.
Die Herderschule (Sprachheilschule) und die Mühltal-
schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen)
bilden gemeinsam das regionale Beratungs- und För-
derzentrum Darmstadt-Süd.
Neben dem Stadtgebiet versorgt die Herderschule im
Rahmen der vorhandenen Kapazität (1 Zug) in der
Hauptstufe (7-9) auch Schüler/-innen aus dem Land-
kreis Darmstadt-Dieburg, den Landkreisen Groß-Gerau,
Kelsterbach und dem Odenwaldkreis. Eine zuvor beste-
hende Kooperationsvereinbarung unter den genannten
Schulträgern wurde vor einigen Jahren aufgrund der
Entwicklung eigener Schulträger-Angebote und inklusi-
ver Beschulung von deren Seite aufgekündigt.
Seit 2019 ist die Schule Modellschule im Digitalpakt
der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Erlasse und Anträge
keine
Betreuungsangebot
Ein Betreuungsangebot für die Schüler/-innen der Her-
derschule findet an den zuständigen Regelschulen statt.
Mit Fertigstellung der Sanierung wird jedoch über ein
örtliches Angebot nachgedacht.
Dienststellennummer:
4624
Adresse:
Am Kapellberg 2
64285 Darmstadt
Kontakt:
06151 278653-0
herderschule@darmstadt.de
www.herderschule-schule.de
Förderschulen | Herderschule
155
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Zurzeit wird die Schule von Grund auf saniert.
Räumliche Situation
Nach Fertigstellung (2020) der Sanie-
rung/Neustrukturierung und Ausbau des Dachgeschos-
ses wird die Schule über ausreichende und qualitativ
hochwertige Räume verfügen. Die den Anforderungen
einer Sprachheilschule gerecht werden. Inbetriebnahme
der sanierten Schule in den Sommerferien 2020.
Barrierefreiheit
Nach der Sanierung sind alle wesentlichen Funktionsbe-
reiche der Schule barrierefrei erreichbar, Ausnahme
Außenstelle Vorklassenstandort,
Behinderten-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Keine
Raumanalyse von Bestand und Bedarf [für Grund-, Mittel- und Hauptstufe]
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 14 14
Klasse | Vorklasse 2 2 Außenstelle, Bessunger Str.
Gruppe | Differenzierung 7 7
Ganztag | Inklusion | Therapie 4 4 Außenstelle, Sprachförderung
Therapie | Audiometrie 1 1
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 2 2
Musik 1 1
Naturkunde 1 1 Inklusive Vorbereitungsraum
Lehrküche 1 1 Inklusive Essraum
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 Siehe Lehrküche
Mensa 1 Essraum bei Lehrküche
Multifunktion 1 1
Schülerbibliothek | Mediathek | PC 1 1 Inklusive PC Arbeitsplätze
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Psychomotorikhalle
Baujahr der Gebäude:
1 | 1900 Hauptgebäude
2019 Aufstockung und
Sanierung (noch nicht ab
geschlossen)
2 | 1995 Bauteil 2;
2019 Sanierung
3 | 2013, Sanierung und
Nutzung als Außenstelle
Grundstücksgröße: 2.940 m²
Förderschulen | Herderschule
156
5
3
1 1
32
29
23
18 18 19 20 21 21
0
5
10
15
20
25
30
35
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse SuS insg. [Klasse 1-9]
10
12
14
16
18
20
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-9
3,6 3,2
2,6
2,0 2,0 2,1 2,2 2,3 2,3
0
2
4
6
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Jahrgang
Klasse 1-9
Bereich Hörgeschädigter
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
SuS = Schüler/ -innen
Förderschulen | Herderschule
157
29 33 35 38
159 164 166 158 157 159 163 165 166
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse + Vorklasse SuS insg. [Klasse 1-9]
18
19
18
17 17
18 18 18 18
10
12
14
16
18
20
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-9
8,6 9,2 9,3
10,1
9,2 8,8 9,1 9,2 9,2
0
2
4
6
8
10
12
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-9 | ohne Hörgeschädigte
Bereich Sprachheilkunde
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
SuS = Schüler/ -innen
Förderschulen | Mühltalschule
158
VII.2.4. Mühltalschule
Stadtteil: Eberstadt | jahrgangsübergreifende Klassen
Schulentwicklung Stabile Schülerzahlen
Betreuungsangebot Pakt für den Nachmittag | 100 % der Grundstufe in Betreuung.
Raumsituation Großzügig
Kurzprofil und Einzugsbereich
Die Mühltalschule ist eine der zwei Schulen in Darm-
stadt mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“. Durch
räumliche Zusammenführung und pädagogische Ko-
operation der Grundstufe der Mühltalschule und der
3-zügigen Ludwig-Schwamb-Schule entstand in Eber-
stadt ein inklusiver Schulstandort unter sehr guten
Bedingungen.
Das Kooperationsangebot der Schule setzt sich im
Sek.I-Bereich in der Kooperation mit der Gutenberg-
schule durch die Bildung von inklusiven Kooperati-
onsklassen fort.
Erlasse und Anträge
Keine
Betreuungsangebot
Die Schulen (Mühltal und Ludwig-Schwamb) nehmen
bereits seit dem Schuljahr 2015/2016 (Pilotschule)
erfolgreich am Pakt für den Nachmittag teil.
Jugendhilfeträger: Mobile Praxis gem. GmbH
© Zoey Braun
Dienststellennummer:
4626
Adresse:
Nussbaumallee 6
64297 Darmstadt
Kontakt:
06151 13 48 49 00
Muehltalschule@Darmstadt.de
www.muehltalschule.de
Förderschulen | Mühltalschule
159
Bauliche und räumliche Situation
Sanierungsstand
Neubau wurde 2018 fertig gestellt und bezogen.
Räumliche Situation
Der fertiggestellte Erweiterungsneubau (2018) kom-
plettiert die Kooperation mit der Ludwig-Schwamb-
Schule auch räumlich. In dem Neubau nutzen die
Schulen gemeinsame Flächen, für zum Beispiel: Ver-
waltung, Mensa oder Fachräume. Dadurch verfügt die
Schule über ausreichend und qualitativ sehr hochwer-
tige Räume.
Barrierefreiheit
Im Neubau sind alle Funktionsbereiche der Schule
barrierefrei erschlossen, Beh.-WC vorhanden.
Geplante Maßnahmen
Sanierung des Klassenbaus und der Turnhalle (evtl.
hierfür Ersatzneubau gemeinsam mit Wilhelm-Hauff-
Schule, Auftrag zur Prüfung liegt vor)
Raumanalyse von Bestand und Bedarf
FUNKTIONEN SOLL IST DIFFERENZ BEMERKUNGEN
Lern- und Unterrichtsbereich | Ganztag
Klasse 1 1
Gruppe | Differenzierung 1 1
Ganztag | Inklusion | Therapie 6 6 Psychomotorik, Mediathek
Ganztag | Inklusion | Therapie 1 +1 Offener Spielbereich
Fachunterrichtsräume
Kunst | Werken 1 1 Multifunktion
Musik 1 1 Klassenbau
IT | Computerraum 1 1
Forscherwerkstatt 1 +1 Klassenbau
Gemeinschaftsflächen
Küche 1 1 Ausgabeküche
Mensa 1 1 - Stadtteilnutzung
Multifunktion 1 1 Musik | Veranstaltung
Schülerbibliothek | Mediathek 1 1 Funktionsraum Ganztag
Sport- und Freiflächen
Sporthalle 1 1 Mit Sanierungsbedarf
Psychomotorik 1 +1 Bewegungsraum Klassenbau
Baujahr der Gebäude:
1 | 1958 Altbau
2010 saniert
2 | 2018 Neubau
Ganztag und Verwaltung
3 |1958 Turnhalle
Grundstücksgröße: 19.650 m²
Förderschulen | Mühltalschule
160
1 2 2 2
53 53
48
42 43 41 41 41 41
0
10
20
30
40
50
60
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung der Schülerzahlen
SuS 1.Klasse SuS insg. [Klasse 1-10]
4 4 4 4 4 4 4 4 4
0
1
2
3
4
5
6
7
8
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl der Klassen
∑ Klassen 1-10
13,3
12,0
10,5
11,5 10,8 10,3 10,3 10,3 10,3
0
2
4
6
8
10
12
14
2015/16 2016/17 2017/18 2018/19 2019/20 2020/21 2021/22 2022/23 2023/24
Entwicklung Anzahl SuS pro Klasse
Klasse 1-10
Prognose mit nachrückenden Jahrgängen
und Wohnungsbautätigkeit
Aktuelle
Zahlen
SuS = Schüler/ -innen
Handlungsbedarf an Förderschulen | Grundsätzliches
161
VII.3. Handlungsbedarf an Förderschulen
VII.3.1.Grundsätzliches
Wie bereits im Textteil Inklusive Bildung IV.3.1 erläutert, verlaufen die Trendfortschreibungen der vor-
handenen Förderschulen in Darmstadt unterschiedlich. Während in den Förderschulen mit Förder-
schwerpunkt Lernen rückläufige Schülerzahlen zu verzeichnen sind, ist die Anzahl der Schüler/-innen
mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung spürbar gestiegen. Der Prognose für die Förderschulen
liegen hier allerdings rein mathematische Formeln zugrunde, da das Elternwahlrecht auf inklusive Be-
schulung nicht kalkulierbar ist.
Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Prognosen belastbar sind. Kinder und Jugendliche mit För-
derschwerpunkt „Lernen“ werden auch zukünftig vermehrt inklusiv beschult, während Eltern von Kin-
dern und Jugendlichen mit komplexen Beeinträchtigungen nach wie vor primär das Förderschulsystem
wählen. Die Entfaltung und Förderung der Kinder mit Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ im Re-
gelschulbereich muss offensiv verfolgt werden, bedarf aber grundlegender struktureller Änderungen im
System, auf die die Wissenschaftsstadt Darmstadt als Schulträger nur unwesentlich Einfluss nehmen
kann.
Neben dem grundsätzlichen Wachstum der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Zuw anderung und den
damit verbundenen wachsenden Einschulungen ist der kontinuierliche Fortschritt im Bereich der Früh-
geborenen- Intensivmedizin ein weiterer Faktor für die steigenden Zahlen der Schüler/-innen dieser
Schulform.
Eine Förderschule mit Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung ist aktuell in Darmstadt nicht
eingerichtet. Noch vor dem Förderschwerpunkt Lernen machen Kinder mit emotional -sozialen Entwick-
lungsstörungen den größten Anteil inklusiv beschulter Schüler/ -innen aus. Aus pädagogischer Sicht
können Schüler/-innen mit Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung im hessischen Regel-
schulsystem nicht optimal gefördert werden. Dabei spielen Klassengrößen, personelle Ressourcen und
auch räumliche Bedingungen sicherlich eine entscheidende Rolle.
Die derzeitigen Rahmenbedingungen des inklusiven Bildungsangebots in Darmstadt für Schüler/-innen
mit dem Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung sollen überprüft und mit dem Staatlichen
Schulamt diskutiert werden, um im Sinne der Kinder bestmögliche Fördermöglichkeiten zu gewährleis-
ten.
VII.3.2.Christoph-Graupner-Schule
Die Christoph-Graupner-Schule wurde 1978 für eine Schülerzahl von 70-100 Kindern und Jugendlichen
erbaut. Durch Umwidmung von Fachräumen in Klassenräume werden im Schuljahr 2018/2019 ca. 140
Schüler/-innen an der Schule unterrichtet. Bis zu 15 Kinder sind Bewohner der Einrichtung Bärenstark,
eine stationäre Intensivpflegeeinrichtung für schwerstpflegebedürftige Kinder und Jugendliche in Darm-
stadt. Bis zu 30 Kinder kommen auf Grundlage der bestehenden öffentlich-rechtlichen Verei nbarung aus
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.
Eine erste Maßnahme als Reaktion auf die steigenden Schülerzahlen ist die Sanierung und eine bauliche
Erweiterung der Schule, die im Schuljahr 2021 begonnen wird. Der Wettbewerb hierzu und notwendige
Vergabeverfahren fanden im Jahr 2019 statt.
Um einen möglichst zügigen Bauablauf zu gewährleisten und die Belastung der Schulgemeinde bei ei-
ner Sanierung im laufenden Schulbetrieb zu reduzieren, beabsichtigt der Schulträger, die Grund- und
Mittelstufe in die zum Schuljahr 2021/2022 fertiggestellte Grundschule in der Lincolnsiedlung auszula-
gern. Die Schülerzahlen des Schulbezirks der 4-zügigen Grundschule in der Lincolnsiedlung prognosti-
zieren für die Jahre der Sanierung der Christoph-Graupner-Schule ausreichend Raum kapazitäten. Ge-
ringfügige funktionale Umplanungen der Sanitärbereiche sind bereits in den laufenden Planungs- und
Bauprozess eingeflossen.
Handlungsbedarf an Förderschulen | Christoph-Graupner-Schule
162
Da aufgrund des begrenzten Schulgrundstücks und einer sinnvollen pädagogischen Organisationsgröße
eine weitere Erhöhung der Aufnahmekapazität an der Christoph-Graupner-Schule nicht möglich ist, be-
darf es zukünftig weiterer Maßnahmen und Entwicklungsschritte hinsichtlich der Beschulung von Schü-
ler/-innen mit Förderbedarf „geistige Entwicklung“, bzw. komplexen Beeinträchtigungen.
Entwicklungsmöglichkeiten | Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Der Schulträger beabsichtigt, im engen Dialog mit dem Staatlichen Schulamt und den Vertretern der
Förderschulen pädagogische und bauliche Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, die dem zukü nftigen
Bedarf entsprechen. Aus Sicht des Schulträgers, der Wissenschaftsstadt Darmstadt, wäre es sinnvoll
und zielführend, diese Überlegungen gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt- Dieburg zu tätigen, da
es eine bereits bestehende Kooperation bezüglich der Christoph-Graupner-Sch ule gibt.
Im Rahmen des laufenden Beteiligungsverfahrens hat der Landkreis Darmstadt- Dieburg jedoch einer
Kooperation zur Errichtung einer neuen Förderschule, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, nach
bezüglich § 146 HSchG, an einem noch zu identifizierenden Standort zunächst widersprochen. Dieser
neue Aspekt bedeutet für den Schulträger Wissenschaftsstadt Darmstadt neue schulorganisatorische
Maßnahmen als ursprünglich vorgesehen. Unbestritten ist, dass die aktuelle Trendfortschreibung und
Prognose eine Erweiterung des schulischen Angebots im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung be-
dingt. Ein eigenständiger neuer Schulstandort erscheint jedoch hinsichtlich der Prognosen für Kinder
allein aus dem Stadtgebiet Darmstadt ohne den Landkreis Darmstadt-Dieburg a ufgrund einer zu kleinen
Organisationsgröße nicht zielführend. Um eine zukünftige Entspannung am Schulstandort Christoph-
Graupner-Schule zu gewährleisten, sind verschiedene Vorgehensweisen möglich, die auf schulpolitischer
Ebene entschieden werden müssen.
Kündigung der bestehenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung vom 09.02.2014 zwischen der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Gemäß § 3 der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (Vereinbarungsdauer, Kündigung) hätte dies zur
Folge, dass die Christoph-Graupner-Schule ab dem Schuljahr 2022/2023 keine neuen Schüler/ -
innen aus dem Landkreis mehr aufnehmen würde.
Steigt die Anzahl der Schüler/ -innen allein aus dem Stadtgebiet Darmstadt dennoch über die zu-
künftig geplante Organisationsgröße von 140 Schüler/ -innen, könnte dies evtl. durch eine Erweite-
rung des Angebots um den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung an der benachbarten Ernst-
Elias-Niebergall-Schule kompensiert werden. Die räumliche Nähe beider Schulen zueinander, rück-
läufige Schülerzahlen an der Ernst-Elias-Niebergall-Schule und steigende Schülerzahlen an der
Christoph-Graupner-Schule unterstützen diese Idee aus funktionalen und baulichen Gesichtspunk-
ten.
Eine weitere Möglichkeit, die räumlichen Kapazitäten an der Christoph-Graupner-Schule zu erhöhen,
wäre eine Kooperation im Bereich der Berufsorientierungsstufe mit den Beruflichen Schulen, bzw.
den allgemeinbildenden Schulen. Eine solche Kooperation hätte einerseits einen niedrigschwelligen
Zugang ins Berufsleben für die Schüler der Berufsorientierungsstufe und einen fließenden Übergang
von Schule in Beruf zur Folge, andererseits hätte die Schule zukünftig mehr freie Raumkapazitäten,
um auf die steigenden Schülerzahlen zu reagieren.
Bei allen möglichen Entscheidungsoptionen ist der Zusammenhang von innerer und äußerer Schulver-
waltung hinsichtlich der baulichen Schulentwicklung von entscheidender Bedeutung. Änderungen des
pädagogischen Konzeptes, wie z.B. Kooperationen mit allgemeinen Schulen, haben veränderte Raum-
konzepte am Förderschulort und an der kooperierenden Schule zur Folge und verursachen neue bauli-
che Anforderungen, die bei allen Überlegungen unbedingt zu berücksichtigen sind.
Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146 HSCHG | Christoph-Graupner-Schule
163
VII.4. Schulorganisatorische Maßnahmen nach § 146
HSCHG
Maßnahmen werden im SEP Sek.I 2020-2025 (in Aufstellung befindlich) nach gemeinsamer Kon-
zeptentwicklung mit Schulen und Staatlichen Schulamt behandelt.
§143 HSchG | Überschneidung der Grundschulbezirke
164
VIII. ZUSCHNEIDEN DER GRUNDSCHULBEZIRKE
VIII.1. §143 HSchG
§ 143 HschG - Schulbezirke
(1) Für jede Grundschule ist ein Schulbezirk durch Satzung des Schulträgers zu bilden; der Zuschnitt
der Bezirke ist jährlich zu überprüfen und bei Bedarf zu ändern. Benachbarte Schulbezir ke können sich
überschneiden. Das Staatliche Schulamt oder der Schulträger legen im Einvernehmen miteinander für
die im Überschneidungsgebiet lebenden Schüler/-innen die jeweils zuständige Schu le fest und weisen
die Schüler/-innen dieser Schule mit dem Ziel zu, eine hohe Qualität des Lernens bei pädagogisch und
organisatorisch sinnvoller Klassengröße zu erreichen. § 60 Abs. 4 Satz 2 bleibt unberührt.
(2) …
(3) Die Satzung bedarf der Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde. Diese ist zu versagen, wenn die
Satzung mit einer zweckmäßigen Schulorganisation nicht vereinbar ist.
(4-6) …
Die Ausgangslage zu den jetzigen Grundschulbezirksgrenzen ist auf Seite 50 dieses Schulentwicklungs-
planes grafisch dargestellt.24
VIII.2. Handlungsbedarfe
Bezüglich der Bildung von Grundschulbezirken ergibt sich aufgrund des vorher beschriebenen Wachs-
tums und der Prognose in der Wissenschaftsstadt Darmstadt Handlungsbedarf in 3 verschiedenen Akti-
onsbereichen, wie im Anschluss näher beschrieben. Das Erfordernis und der Zeitpunkt der Umsetzung
sind -der städtebaulichen Entwicklung folgend- zeitlich versetzt anzuwenden.
Details hierzu werden über die Fortschreibung der Schulbezirkssatzung geregelt und im Schulent-
wicklungsplan nicht näher beleuchtet.
VIII.2.1. Überschneidung der Grundschulbezirke
Gemäß § 143 (1) HSchG legen das Staatliche Schulamt oder der Schulträger im Einvernehmen mitei-
nander für die im Überschneidungsgebiet lebenden Schülerinnen und Schüler die jew eils zuständige
Schule fest.
Aufgrund der aufgezeigten Schüler/-innenzahlen Entwicklungen schlägt die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt als Schulträger vor, im weiteren Fortgang zur Änderung der Schulbezirkssatzung zwei Überschei-
dungsgebiete festzusetzen:
In Arheilgen zwischen Wilhelm-Busch-Schule und Astrid-Lindgren-Schule
In Eberstadt zwischen Andersenschule und Frankensteinschule
Die Umsetzung erfolgt über die Fortschreibung der Schulbezirkssatzung.
24 Die konkrete Ausgestaltung nach Straßennamen und Hausnummern kann hier nachvollzogen werden:
https://www.darmstadt.de/fileadmin/PDF-Rubriken/Leben_in_Darmstadt/bildung/schulen/Schulbezirke_numerisch.pdf; letzter
Abruf 18.10.2019.
Handlungsbedarfe | Überschneidung der Grundschulbezirke
165
In Arheilgen wird folgendes Überschneidungsgebiet zum nächstmöglichen Schuljahr vorgeschlagen:
Das Überschneidungsgebiet wird durch die Straßen Frankfurter Landstraße, Ettesterstraße, Alte
Wixhäuser Straße, Schorlemmerstraße gebildet. Im Überschneidungsgebiet wurden für das Schuljahr
2018/2019 insgesamt 28 Kinder im Grundschulalter identifiziert (demnach 7 Kinder je Stufe). Die Ent-
wicklung der nachrückenden Jahrgänge zeigt eine leicht steigende Tendenz auf, sodass bis zum Schul-
jahr 2023/2024 insgesamt 33 Kinder im Überschneidungsgebiet wohnhaft sein könnten (demnach 8
Kinder je Stufe). Das Überschneidungsgebiet ist geeignet kurzfristig der Schülerzahlentwicklung beider
Schulen, besonders den erwarteten Zahlen zur Einschulung, gerecht zu werden und ermöglicht organi-
satorisch sinnvolle Klassengrößen. Die Astrid-Lindgren-Schule wird kurzfristig von einer erwarteten 6-
Zügigkeit in die 5-Zügigkeit rückgeführt und gleichzeitig wird die 3-Zügigkeit der Wilhelm-Busch-Schule
gestärkt. Erweisen sich die getroffenen Prognosen als zutreffend, soll das Überschneidungsgebiet, ge-
gebenenfalls noch sinnvoll vergrößert, im Sinne eines Neuzuschnitts dauerhaft der Wilhelm-Busch-
Schule zugeteilt werden.
Werden weitere städtebauliche Potenziale erschlossen, die zusätzlichen Wohnungsbau im Stadtteil Ar-
heilgen zulassen, wird ein zusätzlicher Grundschulstandort erforderlich. Hierfür empfiehlt sich die Lage
der ehemaligen Brüder-Grimm-Schule, unmittelbar neben der Stadtteilschule Arheilgen. Die Schulbezir-
ke in Arheilgen werden hierzu dann erneut und verändert zugeschnitten.
Handlungsbedarfe | Überschneidung der Grundschulbezirke
166
In Eberstadt wird folgendes Überschneidungsgebiet zum nächstmöglichen Schuljahr vorgeschlagen:
Das Überschneidungsgebiet wird durch die Straßen Heidelberger Landstraße, Reuter allee, Pestaloz-
zistraße und Pfungstädter Straße gebildet. Im Überschneidungsgebiet wurden für das Schuljahr
2018/2019 insgesamt 31 Kinder im Grundschulalter identifiziert (demnach 7 -8 Kinder je Stufe). Die
Entwicklung der nachrückenden Jahrgänge zeigt eine leicht steigende Tendenz auf, sodass bis zum
Schuljahr 2023/2024 insgesamt 43 Kinder im Überschneidungsgebiet wohnhaft sein könnten (demnach
11 Kinder je Stufe). Das Überschneidungsgebiet ist geeignet kurzfristig der Schülerzahlentwicklung bei-
der Schulen, besonders den erwarteten Zahlen zur Einschulung, gerecht zu werden und ermöglicht or-
ganisatorisch sinnvolle Klassengrößen. Die Andersenschule wird dadurch in ihre stabile 2-Zügigkeit
rückgeführt und gleichzeitig wird die 3-Zügigkeit der Frankensteinschule gestärkt. Erweisen sich die
getroffenen Prognosen als zutreffend, soll das Überschneidungsgebiet im Sinne eines Neuzuschnitts
dauerhaft der Frankensteinschule zugeteilt werden.
Handlungsbedarfe | Bildung von Grundschulbezirken neu zu errichtender Schulen
167
VIII.2.2. Bildung von Grundschulbezirken neu zu errichtender Schulen
Aufgrund der aufgezeigten Schüler/ -innen und Schülerzahlentwicklungen und den Wohnungsbautätig-
keiten (Lincoln-Siedlung, Ludwigshöhviertel, Verlegerviertel) wurden 3 weitere neue Grundschulstandor-
te identifiziert:
Lincolnsiedlung (Grundschule bereits im Bau, siehe Steckbrief), nächstmöglich
Ludwigshöhviertel (Grundschule in der Planung; siehe Steckbrief) , ab 2025
Albert-Schweitzer-Anlage (Grundschule in der Planung; siehe Steckbrief), ab 2023
Der neue Schulbezirk der Grundschule in der Lincolnsiedlung entsteht als Ausschnitt im Süden des
heutigen Schulbezirks der Bessunger Schule. Er wird aufgrund der geplanten städtebaulichen und nut-
zungsspezifischen Entwicklungsstufen sukzessive entwickelt und in den kommenden Jahren bedarfsge-
recht fortgeschrieben werden:
Mit der Begrenzung durch die Rüdesheimer Straße und Landskronstraße im Norden sowie der Lud-
wigshöhstraße im Osten wird der neue Schulbezirk aus dem der Bessunger Schule zu Gu nsten der
Grundschule der Lincoln-Siedlung herausgelöst. (Im Schuljahr 2018/2019 lebten in der Lincoln-
Siedlung 36 Kinder im Grundschulalter). Nach derzeitigem Stand der Planung werden in der Lincoln-
Siedlung bis zu 5.000 Einwohner/-innen erwartet. Damit wird die geplante Grundschule in der Lincoln-
Siedlung (4-zügig, siehe Steckbrief) zwar für die Lincoln-Siedlung allein sehr gut auskömmlich sein,
aber die ursprüngliche Absicht aus den Planungen von 2011, beide Entwicklungsgebiete der Konversi-
onsflächen Süd mit nur einer Grundschule versorgen zu können, haben sich bereits überholt. Die mitt-
lerweile projektierte und durch Änderung des Bebauungsplans legalisierte erhöhte bauliche Dichte in
den neuen Stadtteilen Lincoln-Siedlung und Ludwigshöhviertel, macht pers pektivisch die Errichtung
einer zweiten Grundschule mit Lage im geplanten Ludwigshöhviertel notwendig. Im ersten Schritt der
Entwicklung bis zum Jahr 2024 kann davon ausgegangen werden, dass die Grundschule der Lincoln-
Siedlung ausreichend Kapazität für beide Entwicklungsgebiete aufweist. In diesem Zeitraum muss die
Entwicklung gründlich beobachtet werden, so dass rechtzeitig die erforderlichen Schritte für einen
Schulneubau und die damit verbundene Schulbezirksanpassung in die Wege geleitet werden kö nnen.
Handlungsbedarfe | Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen
168
Stand der städtebaulichen Planung ist, dass im Ludwigshöhviertel mit 3.0 00 – 3.500 Einwohnern ge-
rechnet wird. Im bereits angestoßenen Prozess zur Entwicklung des Areals wurde der Bedarf an einer 2-
ggfs. 3-zügigen Grundschule benannt.
VIII.2.3.Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen
Die Heinrich-Hoffmann-Schule wird an einem veränderten Standort als 3-zügige Grundschule neu ge-
baut (seither 2-zügig; siehe Steckbrief). Der neue Standort und die Erweiterung um einen Zug erfordern
den Neuzuschnitt des Grundschulbezirks der Heinrich-Hoffmann-Schule.
Zur Arrondierung des Schulbezirks der Heinrich-Hoffmann-Schule „tauscht“ sie einen Sprengel mit der
Elly-Heuss-Knapp-Schule. In dem Sprengel, den die Heinrich-Hoffmann-Schule an die Elly-Heuss-Knapp-
Schule abgeben soll, wohnten im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 54 Kinder im Grundschulalter, um-
gekehrt wohnen in dem der Elly-Heuss-Knapp-Schule im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 64 Kinder im
Grundschulalter. Beide Gebiete haben eine ansteigende Prognose, sodass im Schuljahr 2023/2024 je-
weils 85 Kinder dort wohnen könnten. Der Tausch ist daher zahlenneutral und stadträumlich bedingt.
Durch den geplanten Standort der Heinrich-Hoffmann-Schule im nördlichen Bereich ihres heutigen Be-
zirks, verschiebt sich ihr Zentrum. Aufgrund der neuen Lage und zur Entlastung der Schillerschule wird
empfohlen, den Einzugsbereich zwischen Alexanderstraße und Pützerstraße künftig der Heinrich-
Hoffmann-Schule zuzuordnen. Im Schuljahr 2018/2019 wohnten dort 25 Kinder im Grundschulalter,
die Prognose 2023/2024 liegt bei 35 Kindern. Mit dem Zugewinn dieser Schüler/innen , dem Wachstum
im eigenen Schulbezirk und unter Berücksichtigung der hohen Bevölkerungsvolatilität im Innenstadtbe-
reich stellt sich die Heinrich-Hoffmann-Schule nach Fertigstellung des Neubaus (spätestens zum Schul-
jahr 2023/2024) mit rund 250 prognostizierten Schüler/-innen gut 3-zügig dar (auf Basis der Schüler/-
Handlungsbedarfe | Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen
169
innenzahlen 2018/2019 mit insgesamt 196 Schüler/-innen am oberen Rand der 2- Zügigkeit). Betrach-
tet man nun die Entwicklung der Schülerzahlen des bisherigen Schulbezirks (siehe Steckbrief) ist der
Neuzuschnitt geeignet, organisatorisch sinnvolle Klassengrößen im Rahmen der 3-Zügigkeit zu ermögli-
chen.
Goetheschule | Schillerschule | Kyritzschule
Die Kyritzschule wird zunächst, wie beschrieben, als Dependance der Goetheschule fungieren. Aufgrund
der Lage im heutigen Schulbezirk der Schillerschule, wird vorgeschlagen, dass aus dem Schulbezirk der
Schillerschule ein Sprengel rund um die Kyritzschule identifiziert und in einem ersten Umsetzungs-
schritt der Goetheschule zugeschlagen wird.
Im markierten Gebiet wohnten zum Schuljahr 2018/2019 insgesamt 31 Kinder im G rundschulalter. Die
Entwicklung zum Schuljahr 2023/2024 ist auf 45 Kinder prognostiziert. Diese Schüler/-innen wohnen
im direkten Umfeld der Kyritzschule.
Die Nutzung des Gebäudes Kyritzschule (Raumkapazität für 2 Züge) als Dependance der Goetheschule
und die Aufnahme der im o.a. Gebiet wohnenden Schüler/ -innen ermöglichen ei ne gute räumliche Ver-
sorgung für eine 4-Zügigkeit.
Siehe Kapitel VI.6.4.
Handlungsbedarfe | Neuzuschnitt von Grundschulbezirken bestehender Schulen
170
Grundschule an der Albert-Schweitzer-Anlage | Mornewegschule
Zur Bedarfsdeckung der neu entwickelten Wohngebiete im ehemaligen Verlegerviertel und damit im
Bezirk der Mornewegschule gelegen, wird ein zusätzlicher Grundschulstandort benötigt. Hierzu wurde
ein möglicher innerstädtischer Standort an der Albert-Schweitzer-Anlage voruntersucht. Die zu errich-
tende Grundschule wird zum einen die umliegenden Grundschulbezirke entlasten, zum anderen der
weiteren Entwicklung des Wohnungsbaus Rechnung tragen.
Der hierfür neu zu bildende Grundschulbezirk versorgt in den Grenzen seiner Planung künftig ein Teil-
gebiet aus dem heutigen Bezirk der Heinrich-Heine-Schule und ein weiteres bevölkerungsreiches Teilge-
biet aus dem der Mornewegschule. Im aufgezeigten Sprengel der Heinrich-Heine-Schul e wohnten zum
Schuljahr 2018/2019 keine Kinder im Grundschulalter. Aus stadträumlichen Gründen und um dem dort
projektierten Wohnungsbauvorhaben Rechnung zu tragen, wird er dennoch perspektivisch der Grund-
schule an der Albert-Schweitzer-Anlage zugeschlagen.
Im jetzigen Schulbezirk der Mornewegschule und künftigen Schulbezirk der Grundschule an der Albert-
Schweitzer-Anlage gelegen, befindet sich u.a. der Marienplatz, welcher aktuell mit Wohnungsbau entwi-
ckelt wird. Weiterhin umfasst der neue Bezirk das ehemalige Verlegerviertel, das ebenf alls seit einigen
Jahren wohnwirtschaftlich genutzt und sinngemäß weiterentwickelt wird.
In den Grenzen des neu zu bildenden Bezirks wohnten im Schuljahr 2018/2019 insgesamt bereits 120
Kinder im Grundschulalter. Der Neuzuschnitt des Grundschulbezirks gepaart m it dem zu erwartenden
Wohnungsbau ermöglicht eine sinnvolle organisatorische Schulgröße.
|
171
IX. Anlagen
Raumbestand
Förderschulen
Grundschulen
In alphabetischer Reihenfolge
FÖS Christoph-Graupner-Schule
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Christoph-Graupner-Schule Vogelsbergstraße 38, 64289 Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Fahrradkeller 95
Vor-
33
5
Schwall-
wasser
Haustechnik
Schwimmbad
284
TGA 24
La/TGA/Schleuse
KG
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Mu 50
Diff 38
Kl 53
Gymnasik 105
LZ 103
Sek 47
SL 32
Bü 13
HM 21 Kü 9
LM
15
Zentrale
Essens-
verteilung
23
Ge-
tränke
12
La 10
WC, Pu
WC
WC, Dusche
WC, Dusche
Umkl Kl 43
Gerät
23
A 23
Umkl
Halle 97
Gerät
11
Um
kl
6
Schwimmhalle 235
Lift
Bewegungsraum 448
EG
LM 25LM / A 25
Foyer
Kl 53
Besp 25
Bib / SuS 50
Christoph-Graupner-Schule Vogelsbergstraße 38, 64289 Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Bestand
Kl + Tk 52Kl + Tk 51
Kü
14
Kl + Tk 81
Kl + Tk
57
Kl + Tk 65
Mensa 110
WC, Pu
snnozle
41
WC-B
26
Kl + Tk 65
Kl + Tk 65
Kl 51
T/W 40
PC 39
Masch
25
T/W
52
Sehen
47
Fluchtbalkon
Fluchtbalkon
1. OG
Lift
GT 170
Christoph-Graupner-Schule Vogelsbergstraße 38, 64289 Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Bestand
Kl + Tk
60
Kl + Tk
71
Kl + Tk
68
Kl + Tk
63
WC, Pu
GT 170
Kl + Tk
63
Kl + Tk
63
Kl + Tk
63
WC
B
Fluchtbalkon
Fluchtbalkon
2. OG
Lift
Christoph-Graupner-Schule Vogelsbergstraße 38, 64289 Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Bestand
Raumanalyse
FÖS Ernst-Elias-Niebergall-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Ernst-Elias-Niebergall-Schule Vogelsbergstraße 46, 64289
EG
LK / Essen
71
22TG
44
WC
Masch 45T/W Holz 45
Sa 20Sa 20
LM /
Büro 34
Sa NW 33
Sa 10Sa 9
NW / Phy 73
Psycho-
motorik 74
Treff 5 - 9
40
LK 21
Sa 23
Mu 60
TGA 15
Sa 20
TG 52
T/W 50
Sa 20
Sa 20
Kl 50
Pu
WC
LM
12
LM
12
La 5
12
LM
19
12
GT
13
Soz
13
Büro /
GT 47
WC
PC 68
Kl 47
Gr 20
Kl 48
Kl 47
Gr 20
Kl 48
Cafeteria
47
Treff 7 - 9
46
20 Nr
Kl 46
Spiel 45 Kl 45
Kl 45
Gr 24 Gr 18
Pu
Nr
Spiel 45Nr
La
12
Nr 18
Spiel 45Kl 45
Gr 24
Kl 45
WC
Bib / SLZ
58
Kl / Daz
48
Gr 37HM
9
Kü 19
La 29
La
7
Kü
11
WC
Kind
20
Wohnen
27
Gym
15
Schl
af 14
Pu, TGATGA 59
La 2
La 15La
27
(HM)
Fahr
rad
20
A 9 Gerät
9 Umkl
Umkl, WC,
Waschraum
Gymnastik
111
Turnhalle 284
Gerät 58Fahrrad
24
Gerät 21
Bauteil F
Neubau
Bauteil E
Bauteil B
Bauteil G
Bauteil C
Bauteil D
Bauteil F
Altbau
Bauteil A
N
W O
S
Nr LK
Aula /
Mensa
142
LM
12
Bestand
NW O
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Ernst-Elias-Niebergall-Schule Vogelsbergstraße 46, 64289
OG
Kl 46
Kl 46
Gr 18
LM 16
7 WC
Kl 46
PC 46
Gr 18
Archiv 16
LM WC
Kl / MZR 73
Gr 12 Nr 12
Kl 60
Pu
Kl 45
Gr 20
Kl 45
Kl 45
Kl 45
Gr 20
Kl 45
Kl 45
Gr 20
LZ 105
Büro 22
Büro
23
Büro 23 WC Besp 34
Besp
18
sSL 22
SL 22Sek
21
Luft-
raum
LM /
Kop
21
N
W O
S
Bestand
Raumanalyse
FÖS Herderschule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
LZ
EG
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Herderschule Am Kapellberg 1, 64285 Darmstadt
Kl
Kl
KG
Sa
MZR
MZR
Essen
Lift
sSL
Umkl
Kl
Diff
Lift
BespSek SL
Diff
Lift
Bewegung
Lift
Lk
Bestand
2.OG
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Herderschule Am Kapellberg 1, 64285 Darmstadt
1.OG
Luftraum
Lift
Lift
Diff
Kl
Kl
Kl
Diff
Kl
Diff
Diff
Kl
Kl
Kl
Kl
Diff
Lift
Kl
Diff
Kl
Kl
Kl
Bestand
Bib / Pc
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Herderschule Am Kapellberg 1, 64285 Darmstadt
Aula
DG
La
Lift
La
LaLa
Essen
Mu
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Herderschule (Außenstelle) Bessunger Straße 80, 64285 Darmstadt
KG
EG
1. OG
Raum 224
TGA 29
GT / MZR
27
GT /
MZR
19
Diele 15
Sprachförde-
rung16Rau
m 11
Rau
m 11
Büro/
TK 8
WC
Terrasse 42
GT / VK 37
La
7
Rau
m 11
GT / VK
26
GT / VK
20
GW
C Raum
Therme
DG
Bestand
Raumanalyse
GrS Andersenschule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Andersenschule Brandenburgerstraße 74, 64297 Darmstadt
EG
Kl 61
Kl 61
Kl 61
Kl 61
WC
Gymnastik 113
Gerät 19IT 24
Serv 7
WC / PM / A
/ Umkl
HM 17
SL 17
Sek 24
LZ / Kopie
24
Diff / Betr / DaZ 64
(Ausweichklasse)
(+ Tk)
LM 21
Betr / Elt /
Diff 32
WC
TGA 9
TGA 9
Eingagshalle / LM
Eingagshalle La
9
La
9
Hof
Betr 48
Betr / LM 48
Betr 48
WC
TGA 5
Ruhe
La 6
Kü 16
Pavillion
Bestand
Essen 34
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Andersenschule Brandenburgerstraße 74, 64297 Darmstadt
OG
Kl 61
Kl 61
Kl 61
Kl 61
Bestand
Raumanalyse
GrS Astrid-Lindgren-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
SAstrid-Lindgren-Schule Stadtweg 1, 64291 Darmstadt
KG
PC 70
Forscherwerkstatt 70
47
14
Ku 47
Ruhe 20
Betr / Rel Per-
sonal
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
SAstrid-Lindgren-Schule Stadtweg 1, 64291 Darmstadt
EG
KL 60
Kl 50
Kl 50
Kl 50
LM 30
Kl 60
12 HM 20
Kl 50
12
Kl 50
Bib 30
Bib 40
LZ 65
Besp
Sp
iele
WC
Nr
10
Bestand
Essen / SMV 55
LK /
Mensa 65
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
SAstrid-Lindgren-Schule Stadtweg 1, 64291 Darmstadt
1.OG
sSL 30
Sek 35
WC
SL 35
Soz / Ubus
40
KL 60
Kl 50
Kl 50
Kl 50
LM 30
Kl 60
Diff 12
Kl 50
Diff 12
Kl 50
Kopie 15
Kl 50
Kl 65
Besp 35
Betr 65
Vk 50
WC (Kita)
Betr 50
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
SAstrid-Lindgren-Schule Stadtweg 1, 64291 Darmstadt
2. OG
Kl 50
KL 60
Kl 50
Kl 50
Diff 15
W
C
Kl 60
Kl 50
MZR 80
Kl 50
LM 25
Betr 65
Betr 35
Betr 65
Betr 50
Betr 35
Betr 50
Bestand
Raumanalyse
GrS Bessunger Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Bessunger Schule Ludwigshöhstraße 10, 64285 Darmstadt
EG
GT / Gr 59
GT / Kl (Eingangs-
stufe) / ÜMi 75
GT / Kl 60
NR 8
NR
15
N
R
4
Umkl
11
Perso-
nal 19
Lehrerbecken
100
Schwimmbecken
313
WC Ein-
gangs
halle
67
TGA 66Werk-
statt 14
Bü
ro
6
Geräte & CoWCWC Geräte &
Co
Geräte & Co
Büro 8
WC
Plansch-
becken
Ein-
gangs-
halle 65
Schwimmhalle 822
Pu
La 4
Einzelumkleiden 23
TGA
15
GT / Kl (Eingangs-
stufe) / ÜMi 75
GT / Kl 60Pavillon
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Bessunger Schule Ludwigshöhstraße 10, 64285 Darmstadt
1. OG
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Gr 29 Gr 29
WC WC Pu
Kl 57
Kl 57
Diff / Essen 33
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Gr 29 Gr 29
Turnhalle 601
HM 17 La 29 Bib 28WC
WC, Dusche
Serv 8
Dusche
A
Umkl, WC etc
Gerät 49
L
M
8
L
M
8
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Bessunger Schule Ludwigshöhstraße 10, 64285 Darmstadt
2. OG
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Kl 57
Gr 29Gr 29
Gr 29Gr 29
LM 26
L
M
8
L
M
8
Snoozle 29
Mu 58
IT 58
LM 17 WC WC
Pu
T/W 53TK/
Kop
12
LZ 54
sSL 18
Büro 18
SL 22
Bspr 13
A 10
WC
Luftraum Turnhalle
Raumanalyse
GrS Christian-Morgenstern-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Christian-Morgenstern-Schule Vogelsbergstraße 50, 64289 Darmstadt
OG
Kl 60
GT 50
GT 50
LM 20
HM 20 sSL 20 Sek 20
A / LM /
Elt 10
LZ 50LM 25
Lift
WC + Pu TK
5
WC
Aktionszentrum 260
Halle 120
Gründach
SL 20
EG
Kl 55
sozialkritische
Arbeitslehre
/ Büro 60
Kl 65
Lift
Kl 60
Bib 30
GT / Kü 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
PC / Robotik
60
Kl 60
Werken / Ku
60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Bestand
GrS Elly-Heuss-Knapp-Schule
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Elly-Heuss-Knapp-Schule Kohlbergweg 1, 64287 Darmstadt
La
EG
Kopie
LAb
SL
sSL
Sek
Tk
Beratung
WC
TGAHM
LZ
22 Kollegen
Kl
Essen / Spiel
LM
LM
Werken
WC
WC
Spiel
Kl
LM
Spiel
Förder
Gard
Gar
Spiel
WC
WC
Nr
Masch
Bib
PC
Archiv
Besp /
Bib
LMTk
Besp
A
Soz
Raumanalyse
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bestand
OG
Mu
Gar
Sa
Kl
Kl
Kl
Kl
Kl
Gard
GardLM
/ Gard
Kl
Kl
Kl
Kl
Kl
Kl
Gard
Gard
Gard
GardDiff
/ Lesen
N
W O
S
Raumanalyse
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bestand
Elly-Heuss-Knapp-Schule Kohlbergweg 1, 64287 Darmstadt
GrS Erich-Kästner
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Erich-Käster-Grundschule Wickopweg 2, 64289 Darmstadt
N
W O
SEG
Kl 61
Kl 61
Kl 59Gr 32
Kl 59Gr 32
Kl 59 Gr 32
Kl 59
LM 15
La 20
Pu
WC Ausleihe
14
Diff /
Förder
15
LM 20
LM 20
Umkl,
Wasch
räume,
WCs
etc.
Umkl,
Wasch
räume,
WCs
etc.
Geräte 47
Turnhalle 405
Kl 61
Kl 61
Gr. 32
Mensa / LK 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Forscherwerk-
statt
(Diff) 60
Kl 60
MU 60
KU 92
T/W
TGA
15
Nr
15
WC
WC
Nr 18
LM
19
Sek 25
sSL
18
Kop
18
LAb / Bib
33
HM
11
WC
A / Pers 14
Umkl,
Wasch-
raum
Gymnasikhalle 150 WC
Geräte
13
TGA
14
Pu HM 20
SL 25
Betr 50 Pers Bü
Betr 50
Betr 50
WC WC
La 5
LZ
76
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
Kl 65DiffKl 64Kl 65
Diff 31
Kl 65
LM 61
A 21Kop
La 31
LZ 123Bü 16
Bü 17
sSL 20
Sek 24
SL 39
BIB 103
La 26
MU 71
Kü/Nr 80
Mensa 207
WC/Pu/TGA
Kl 64
Diff 31
Kl 65
N
W O
S
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Diff 21Diff 21
WC
Kl 60
Kl 60
WC
PC 75
Kl 75
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
Kl 60
(Diff / Förder)
Betr 50
Dachterasse
Dachterasse
Nr 9 Nr1
La 5
Betr 50
Betr 50
Dach
OG
Erich-Käster-Grundschule Wickopweg 2, 64289 Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
Raumanalyse
GrS Frankensteinschule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
EG
OG
LZ 60
LM 14 TK
sSL / A 23
Sek 19
SL31WCUmklWC
Wasch-
raum
Gymnastik
148
Gerät 16 TGA
3
La
WC TGA 28
La 25
TGA 4
HM 15WCBTGA
12
Kü 17
überdachter
Eingangsbereich
OGS 17
GT / Ku 92
GT / Bib 60
T/W / MZR / Kü 88
Kl 60
Lesehof
Eingangshalle
Kl 60
Kl 60
Soz /
Diff 26
Besp /
Diff 30
LM / Serv
22
Kl 60
Kl 60
Kl 76
Kl 60
PC / MZR 60
Kl 60
Kl 76
Kl 59
Kl 60
Kl 61
Ko-
pie
Essen
(offen)
Pu
GT / Bewegen 63
Spiel 60
Bestand
N W O
SFrankensteinschule Heinrich-Delp-Straße 187, 64297 Darmstadt
Raumanalyse
GrS Friedrich-Ebert-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Innenhof
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Friedrich-Ebert-Schule Pulverhäuserweg 31, 64295 Darmstadt
Kl 62
Kl 62
Kl 51
Gr / Förder 21
Kl 53
La 20
Gr / Förder 21
Kl 66
Gard
10
WC
sSL 23
La 5
A 14
Sek 23
SL 30
WC
Kop 15
LZ 47
LM 47 L
M
12
WC
Mensa 70
Bib 28
(Leseecke / Diff)
Bü
18
Tk
12
Kü
24
La
19
Betr 60
Betr 74
Nr 10
Betr 60
La 11HM 24
Pausenhalle
Arkade
EG
WC
(+ Raum für Fah-
hräder um UG)
Werk 20
Pu 15
Betr 40Betr 35
Nr 12 Gard 8
La15
aktuell kaum genutzt
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Friedrich-Ebert-Schule Pulverhäuserweg 31, 64295 Darmstadt
Kl 59
Gr / Diff 25
Kl 63
Kl 62
IT 51
Gr / Diff 21
Kl 53
Kl 60
T/W 60
KU
Luftraum
Kl 70
Betr 60
MU 60
MZR 113
(Bühne)
LM 22
Kl 74
Kl 60
Pausenhalle
begrünte Dachfläche OG
Nr 15
Betr 74
Bestand
Raumanalyse
GrS Georg-August-Zinn-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W OS
Georg-August-Zinn-Schule Bert-Brecht-Straße 2-4, 64291 Darmstadt
EG
Kl 59
Kl 59
Kl 59
Gr 27
Kl 59
Gr 27
Kl 59
HM
16
Mu 59
MZR 80Sa
10
5
WC
P
u
Foyer 44
Ku / W 61
2. Jhrg 61
1. Jhrg 60
Kü / Essen 60
3. Jhrg 29
OGS 274. Jhrg 25
Spiele
TGA 5
12 Spiele
12
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W OS
Georg-August-Zinn-Schule Bert-Brecht-Straße 2-4, 64291 Darmstadt
OG
Kl 59
Kl 59
Gr 27
Kl 59 Kl 59
Gr 27
Kl 59
Kl 59 Gr 27
Kl 59
PC 59
WC
LZ 61
Sek 29
SL 29
sSL 14
P
u
Soz 1 4
Bespr / The-
rapie / LM 33
LAb 60
LM
A
LM LM
Bestand
Raumanalyse
GrS Goetheschule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Goetheschule Viktoriastraße 31, 64293 Darmstadt
KG
T/W 60
Vorb 14 Sa 20
WC
Ku / Kü 41 HM 17 La
16
Pu
La 9
Archiv 26
Serv 16
LM 38
LM
11
La 18
TGA 40
La 14
La 40
WC
26
Turnhalle 405
(Hallenteil A + Hallenteil B)
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Goetheschule Viktoriastraße 31, 64293 Darmstadt
EG
GT 63
Kl 63
Essen / Diff / GT
59
Diff / Fördern 28
Kl 63
Kl 63
Diff / GT 43
Wasch-
becken
Nr + Kü 43
sSL
Mu / Gymnasitik / GT 237
Turnhalle
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Goetheschule Viktoriastraße 31, 64293 Darmstadt
1. OG
Kl 64
Kl 64
Kl 63
Kl 63
SL
29
LZ 67
Kl 64
Kl 63
WC
Sek 11
Bestand
Kl 68
Kl 66
Kl 69
Gr 69
Kl 69
Kl 66
WC, Pu
12 LM
Leichtbauwand
PC 63
Diff 29
2. OG
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Ehm. Kyritzschule Emilstraße 7, 64289 Darm-
Außenstelle 2. OG
Kl 59
Kl 58
Kl 56
x
x
LZ 27
WC WC
Pu
Kl 58
Diff/Betr. 124
x
Sport 200
Bestand
Raumanalyse
GrS Heinrich-Heine-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Kü 28
ÜMi 62
WC
Bib 13
Sa
6
La 9
Pu
Mu / Rel 82
HM 12
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Heinrich-Heine-Schule Moltkestraße 18A, 64295 Darmstadt
EG
Sa Ku 28
Kl 62
SL
18
LZ 86
Sek
18
sSL
19
LM / Ko-
pie 17
Gerät
A 8
Halle 450
WC
WC
Kl 61
ÜMi 61
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt biregio, Bonn
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
NW O
Heinrich-Heine-Schule Moltkestraße 18A, 64295 Darmstadt
OG
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
OG
Luftraum
WC
WC
WC
Umkl
Kl 61
Gr28
Kl 62
Pu
7
Kl 61
Gr28
Kl 62
Kl 61
Gr28
Kl 62
WC
Kl 62
Gr28
Kl 62
Bestand
GrS Käthe-Kollwitz-Schule
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Essen / Betr 64
LZ 63
HM 14
Halle / MZR 253
Mu / Kl. 108
LM/LAb
30
sSL 22
SL 21
Sek 21
WC
Pu, WC
Kü / Essen 30
T/W + La 77
(AGs)
WC/Pu
Käthe-Kollwitz-Schule Koblenzer Str. 8, 64293 Darmstadt
N
W O
SEG
TGA TGA17
LM 21
Betr 60
Nr 33
Betr 59
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
OG
Kl 65
Kl 63
Kl 63
Kl 63
Kl 64
Kl 63
Kl 63
Kl 63
Pu
Kl 80
Diff / LM 21
Kl 80
Kl 80
Diff 60
Gr 33
Kl 60
PC 60
Luftraum
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
Käthe-Kollwitz-Schule Koblenzer Str. 8, 64293 Darmstadt
Raumanalyse
N
W O
S
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
GrS Lincoln Schule
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Quatiersmitte Lincoln-Siedlung Darmstadt
N
W O
SEG
sSL
21
Soz 21 sSL
21
sSL
21
Bes
pr.
16
Bespr
.17
Kop 35
Bib/Mediathek
80LM 35
Kü 46
Ausgabe 21
La
9
Anlieferung 21
Abfall 7
Spülen
20
TK 5
Kühl 9
Mensa 364
Foyer
Grünes
Klassen-
zimmer/
Kräuter-
garten/
Lichthof
WC
Grünes
Klassen-
zimmer/
heimische
Wildnis/
Lichthof
WC,
Umkl
WC, Umkl Büh
ne,
Um
kl
Pu,
Um
kl
WC, Umkl, Du-
sche
Geräte
Turnhalle 830
Bib/Pädago-
genzimmer
153
Grünes
Klassen-
zimmer/-
Paradies-
garten/
Lichthof
WC
Gr Gr NRNR
Gr
Gr
Gr
Gr
NR
NR
NR
WF
Kinder-
wagen
Personal El-
tern
Bür
o
WC, Pu
Lichthof
Material Haus-
wirt-
schaft
Kü
Pflege La
Lichthof MZR
Pflege
Foyer
Geräte
NR
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand (Neubau)
Quatiersmitte Lincoln-Siedlung Darmstadt
N
W O
SOG
Mu
25
Mu
68
LM
Ku u. T/W
70
Ku u. T/
Ku u. T/W
70
Ku u. T/
W 29
Kl 28 Kl 28WC
GT
48
GT
48
WCGT
22
GT
22
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Luftraum
Gymnasikhal-
le
Luftraum Gymnasikhalle
GT 22GT 22
GT 48
GT 48 GT 22 GT 22 GT 22GT 22
Kl 50
Kl 50
Kl 50
Gr 24 Gr 24 Gr 24 Gr 24 Gr 24 Gr 24
WC WC WC
GT 48
GT 48
Lichthof
Lichthof
Gr 24 Gr 24
Lichthof
Lichthof
Lichthof
Lichthof
Lichthof
Lichthof
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand (Neubau)
Raumanalyse
GrS Ludwig-Schwamb-Schule
(mit Mühltalschule)
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Ludwig-Schwamb-Schule mit Mühltalschule Nußbaumallee 6, 64297 Darmstadt
NW O
S
EG
SL LSS 28
sSL LSS 18
Sek LSS/MTS
38
SL MTS 28
LZ 128
WC
WC LM
HM
21
Kop
21
Soz
21
El-
tern
21
Eltern
40Hof
62 TGA
La Umk
l,
WC
La
11
Müll
Kü
25
Nr
12
Essen 1 108
La 28 EDV
10
Pu
Foy-
er
TGA
29
TGA
9
TGA
Essen 2 / MZR
112
Bewegung 60 Soz / LM
50
LM 7
Kl 70 Förder 25
Diff 18
Pu
LM 8
VK 60
Ku / Kü 90
Halle 288
Bühne, Geräte, Stühle
Umkl, Waschräume, WCs
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
NW O
S1. OG
GT 49
GT 60
GT 59
Mediathek/Auf-
enthalt 59
GT 49
Psychomotorik/Un-
terricht 60
Pu, WC
offener
Spielbereich
PC 59
Kl 59
Diff 36
Kl 59
(MTS)
OGS 19
LM 19
Kl 59
Diff 36
Kl 59
Offener Lern-
bereich 34
Kl 75
Kl 60
Kl / Intensiv 60
VK / DaZ 60
Kl 60
Kl 75L
M
1
5
Ludwig-Schwamb-Schule mit Mühltalschule Nußbaumallee 6, 64297 Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
NW O
S2. OG
Kl 60
Kl 60
Mu / GT 60
Forscher-WS 60
Kl 75
Kl 75L
M
1
5
Ludwig-Schwamb-Schule mit Mühltalschule Nußbaumallee 6, 64297 Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
G(IGS) Mornewegschule
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 21, 64285 Darmstadt
N
W O
SKG
IT 57
LK / Essen 108
Arbeitslehre 53
TGA 80
T/W 55
Masch 55
T/W 54
Ku 55
La 22
Sa 25HM 29
Serv 15
15
Perso-
nal 23
TGA 19TGA 20
Hauptgebäude
GrS GrS
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
GrS 1 + 2
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 21, 64285 Darmstadt
EG
Kl 56
Kl 59
Kl 59
LAb 13
Bib / För-
der / PC
21
Serv 14 A 14
HM /
TGA
21
LAb 13P
M
WC
Kl 59
Kl 56
Kl 56LAb +
Diff
Kl 56
Hauptgebäude
VK + LAb
Kl 59
Kü / Nr
offener Treff
Mensa
Mobispace
LM / BFZ 58
22
Intensiv / GT 58
GT 22
DaZ / Diff 58
VK / GT 58
GrS
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
GrS
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 21, 64285 Darmstadt
1. OG
Kl 56
Kl 56
Kl 59
Kl 59
Kl 56
Kl 58
Kl 59
LAb 18LAb 17
Bib 13
Kop 8 A 8
LZ + Tk 85
sSL 21 Sek 27 SL 25
AL 28
AL 21
WW
C
Bespr
Hauptgebäude
WC
GT
Bewegung
PC
(GrS)
GT
UBus
(GrS + Sek)
Bib
Soz /
Spielen
Kl 56
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 21, 64285 Darmstadt
2. OG
Kl 59
Kl 56
Diff 59
LAb 17
Kl 56
Che Sa 14
Che Sa
21
Phy 86
Che 84 Phy
Sa 21
Phy Sa 23
Kl 56
Kl 56
Kl 59
Kl 59
Bio SaWW
C
Hauptgebäude
LAb 17
GrS 3
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 21, 64285 Darmstadt
3. OG
Hauptgebäude
Kl 59
Kl 59
Kl 64
Kl 64
Diff 20
LAb 17
Vorb
Ku
24
Sa Mu
24
Inkl 10
Diff / Inkl
17
LZ 21
Bib (Lehrer)
59
Kl 60
Kl 64
Kl 64
Mu 88
Ku 92
LM 10
GrS 4
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 47, 64285 Darmstadt
Kl 59 Bspr 32
IT 58 WC
WC
La
LZ 42
Kl 41
(Intensiv)
Kl 41
(Intensiv)
W
C
Dependance
Hermann Str.
EG
Dependance
Hermann Str.
KG
Ku / Theater 76
La 8
Schülerrat 55
W
C
La
TGALa
TGA TGA
La
TGA
Foyer
La 7
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
Kl 61 Büro 32
Kl 61
LZ 22
Kl 69
Gr 46
La 12
TK 10
LZ 15
W
C,
Pu
Dependance
Hermann Str.
1. OG
G(IGS) Mornewegschule Hermannstraße 47, 64285 Darmstadt
Kl 60
Kl 60 Lernbe-
reich +
Serv
32
LZ 22
Kl 69
Gr + Medien 46
W
C
WC
WC
Dependance
Hermann Str.
2. OG
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
N
W O
S
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
Raumanalyse
GrS Schillerschule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Schillerschule Müllerstraße 11-13, 64289 Darmstadt
KG
La 65La19
La 48
La 28
La 35 La
14
La 44
TGA 39 TGA
20
La 20
La 40
La
19
La 18
11
EG
Kl 67
Kl 67
Kl 67
Kl 67
Kl 67
WC
DaZ
40
1. OG
Kl 67
Kl 67 sSL 14
LZ 21
Kl 67
Kl 67 SL 24
LM / Kop 9
Sek 26
LZ 66
Kl 67
Kl 60
Bib 50
HM
VK 65
LM
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Schillerschule Müllerstraße 11-13, 64289 Darmstadt
2. OG
Pankratiusstraße
GT 55
GT 55
Werken / GT 58
Essen 45 Kü 14 WC PuTGA 10
Kl 67
Kl 67
Kl 67
Kl 67
Kl 67
Mu / Diff
40
Kl 67
Kl 60
iT 50
Pavillion
GT 55
WC
GT 20
GT 60
WC
GT 60
GT 20
Kü
Essen
wc
GT 60
GT 60
Bestand
Raumanalyse
GrS Wilhelm-Busch-Schule
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Wilhelm-Busch-Schule Wilhelm-Busch-Weg 6, 64291 Darmstadt
SL 26 sSL
13
Sek
19
HM
19
T/W 57Hausauf-
gaben 25
Soz
12
Kop
12
Bes
p 12
WC, Wasch-
raum
Umkl
Gymnastik 127
Gerät
12
WC
LM / Brennofen
37
Kl 61TGA
20
Kl 61
Kl 61
LZ / Tk 61
Kl 71
Kl 72
Mu 89
LM 42
Bib 24
Gr 32 WC
/ Essen 53
53
53
WCAusgabe /
Besp 19
Kü 13
Betreuungs-
gebäude
EG
4
Bestand
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
N
W O
S
Wilhelm-Busch-Schule Wilhelm-Busch-Weg 6, 64291 Darmstadt
OG
Kl 71
Kl 72
PC 89Gr 32
Kl 72 Ser / La / Gr
Kl 82
Kl 61
Kl 61
Kl 61
Bestand
GrS Wilhelm-Hauff-Schule
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Café
BAFF
Kl 61
Soz 61
Diff / Kü
30
Kl 61
Ku 30
Kl 61
WC
LZ 50
Kl 92
Kl 92
sSL 16
Sek 16
SL 16
HM 9
WC
TK 4
LM 38
La 12
La 20
Pu
Aktionszentrum 180
Kl 60
Kl 60
Wilhelm-Hauff-Schule Stresemannstraße 5, 64297 Darmstadt
La
GT
Büro
BAFF
WC
Umkl
HM
WC
DuUm
kl
Gymnastik
GT
Essen
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
N
W O
S
Wilhelm-Hauff-Schule Stresemannstraße 5, 64297 Darmstadt
Kl 92
Kl 92
Kl 92
Kl 61
Kl 61
Kl 61
T/W 92
Diff 30
Halle 120
GT 56
Kü 56
(BAFF)
Bib 56
WC
MZR / Essen / Intensiv
56
GT 56
GT 56
LM
GT 56
Spielen
TobenGT
Raumanalyse
Schulentwicklungsplanung - Wissenschaftsstadt Darmstadt
Farblegende: Klasse Gruppe Fachraum Nebenraum Betreuung Verwaltung WC/Putzmittel Haustechnik usw.
Bestand
N
W O
S
anlage 2
5931 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
20.02.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Schulamt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 40
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0042
Magistratsbeschluss-Nr.
53
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan 1,
Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025
Vorlage vom: 19.02.2020
Beschlussvorschlag:
1. Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan 1,
Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 - 2025, in welche die Anregungen und
Erkenntnisse aus dem zuvor durchgeführten Beteiligungsverfahren eingeflossen sind, wird
in vorliegender Fassung von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
2. Die beschlossene Fortschreibung des Schulentwickl ungsplans wird sodann dem
Hessischen Kultusministerium zur Genehmigung vorgelegt.
Anlagen: SEP_Teilplan Grund und Förderschulen_inklusive Anlage
- 3 -
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 26.02.2020
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2020
Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende Schulen, Teilplan Grund- und
Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025
Das Hessische Schulgesetz (HSchG) regelt die Aufstellung von Schulentwicklungsplänen durch
den Schulträger in § 145.
Hiernach sind Schulentwicklungspläne innerhalb von 5 Jahren nach der Zustimmung durch das
Kultusministerium auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen und – soweit erforderlich –fortzu-
schreiben.
Aufgrund des enormen Umfangs und Umbruchs (Konversion) in der städtebaulichen
Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, verbunden mit den ebenso umfangreichen
gesellschaftlichen Veränderungen sowie im Schulwesen (Beispiel Digitalisierung oder Ganztag),
hat sich das Schuldezernat aufgrund des hohen Umfangs der zu behandelnden Themen dazu
entschieden, den Schulentwicklungsplan für allgemeinbildende Schulen in 2 Teilplänen -
Primar-bereich und Sekundarbereich - zu behandeln.
Die in der Anlage beigefügte Fortschreibung des Schulentwicklungsplans allgemeinbildende
Schulen, Teilplan 1, Grund- und Förderschulen (Primarstufe) 2020 – 2025 enthält
entsprechend den gesetzlichen Vorgaben des Hessischen Schulgesetzes die Ausweisung des
gegenwärtigen und zukünftigen Schulbedarfs sowie von Schulstandorten. Das örtliche
Bildungsangebot wird dargestellt und reflektiert. Der Plan liefert damit die Grundlagen für
einen zweckentsprechenden Schulbau sowie den Rahmen für eine Standortentwicklungs- und
Ausstattungsplanung bis zum Jahr 2025. Er versteht sich als Leitlinie für die
Entscheidungsfindung zu den erforderlichen schulorganisatorischen und schulbaulichen
Einzelmaßnahmen.
Schließlich enthält der Schulentwicklungsplan (SEP) sowohl die langfristige Zielplanung des
Schulträgers als auch die einzelnen Durchführungsmaßnahmen unter Angabe der geplanten
zeitlichen Verwirklichung.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zeichnet sich aus durch ein außergewöhnlich hohes Maß an
Bevölkerungszuwachs und städtebaulicher Wohnverdichtung, welches im SEP explizit in einem
Kapitel behandelt und bezüglich der daraus resultierenden sozialen Infrastrukturbedarfe
problematisiert wird. Die Folge - nämlich eine Vielzahl an notwendigen Schulerweiterungen und
-Neugründungen, also Organisationsanträgen nach § 146 des Hessischen Schulgesetzes
(HSchG) - wird im beigefügten Plan konkret benannt und mit statistischen Daten unterfüttert.
Seit Genehmigung des letzten Schulentwicklungsplans im Januar 2013, hat sich zudem der
Schul- und Bildungsbereich stetig weiterentwickelt, insbesondere auch im Bereich der
Grundschulen und Förderschulen. Zu nennen sind hier schwerpunktmäßig die Verstetigung
inklusiver Beschulung und der Ausbau von Ganztagsangeboten sowie deren große Nachfrage.
Weiterhin haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen des Landesgesetzgebers zur
Umsetzung inklusiven Unterrichts deutlich konkretisiert und es wird versucht, durch das
Instrument der Einführung und Organisation inklusiver Schulbündnisse (aktuell: Verordnung
über die Aufgabe und Organisation der inklusiven Schulbündnisse VOiSB, vom 14.6.2019),
einen verlässlichen Arbeitsrahmen für die an Schule Beteiligten zu schaffen.
Der Schulentwicklungsplan greift darüber hinaus weitere Angebote und Planungen auf. Zu
nennen ist hier insbesondere der Ausbau und die Weiterentwicklung des
Ganztagsschulbereichs, womit der zunehmenden Bedeutung der schulischen
Betreuungsangebote im Sinne qualitativer Schulentwicklung sowie der Verbesserung der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung getragen werden soll.
. . .
Die aus dem umfassenden bisherigen Planungsprozess abgeleiteten Maßnahmen sind in den
Kapiteln VI.6. sowie VII.3. und VIII.2. des vorliegenden Schulentwicklungsplans
zusammengefasst aufgeführt.
Die vorgetragenen Anregungen und Bedenken aus dem durchgeführten Beteiligungsverfahren
wurden nach vorheriger gründlicher Abwägung eingearbeitet. Der so abgerundete und
abgestimmte Schulentwicklungsplan wird hiermit Magistrat und Stadtverordnetenversammlung
zur Beschlussfassung vorgelegt.
Nach Zustimmung der städtischen Gremien erfolgt die Vorlage zur Genehmigung beim
Hessischen Kultusministerium.
Darmstadt, 19.02.2020
Plr- -40- kra/la
Dezernat II
Rafael Reißer
Bürgermeister
Beratungsverlauf (2)
Orte (35)
- Mina-Rees-Straße 12
- Pankratiusstraße 18
- Bert-Brecht-Straße 2
- Koblenzer Straße 8
- Vogelsbergstraße 50
- Müllerstraße 11
- Viktoriastraße 31
- Emilstraße 10
- Heinrichstraße 78
- Mühlstraße
- Hermannstraße 21
- Moltkestraße 18A
- Ludwigshöhstraße 10
- Bessunger Straße 48
- Einsteinstraße 1
- Heinrich-Delp-Straße 187
- Nußbaumallee 6
- Stresemannstraße 5
- Ettesterstraße
- Wixhäuser Straße
- Schorlemmerstraße
- Pfungstädter Straße
- Brandenburgerstraße 74
- Wilhelm-Busch-Weg 6
- Stadtweg 1
- Wickopweg 2
- Pulverhäuserweg 31
- Kohlbergweg 1
- Am Kapellberg 2
- Frankfurter Landstraße
- Heidelberger Landstraße
- Rüdesheimer Straße
- Landskronstraße
- Alexanderstraße
- Pützerstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2020/0042
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.02.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00