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2025/0011

Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt" Pallaswiesen- / Mornewegviertel: Verstetigungskonzept zum Förderprogramm

Magistratsvorlage 07.01.2025

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2025/0011

4920 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
15.01.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0011 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-2010 Investitionsnummer:  17061-4202 
Kostenträger:  5110-41 Sachkonto: 0953010 
  
 
Betreff: Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt"  
Pallaswiesen- / Mornewegviertel: Verstetigungskonzept zum Förderprogramm  
 
Vorlage vom: 07.01.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Dem Verstetigungskonzept im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt 
Pallaswiesen- und Mornewegviertel“ wird zugestimmt.  
 
 
Anlagen: Konzept zur Verstetigung im Sinne der Nachhaltigkeit  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  07.01.2025 
 
Im Jahr 2014 wurden Teilbereiche des Pallaswiesenviertels und des Mornewegviertels in das 
Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Das Förderprogramm läuft seit 
2020 unter dem neuen Programmnamen „Sozialer Zusammenhalt“ . Mit der Aufnahme in das 
Förderprogramm wurde für das Pallaswiesen - / Mornewegviertel ein Integriertes 
Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet und im Jahr 2018 beschlossen (s. 
Vorlagen-Nr. 2018/0091) . Dieses dient als Grundlage für die umzusetzenden Maßnahmen im 
Fördergebiet.  
Nach der Richtline des Landes Hessen zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung 
(RiLiSE) ist nach Ablauf des Förderzeitraumes ein Verstetigungskonzept anzufertigen. Als 
Abschluss des Förderzeitraumes wird der letzte Bewilligungsbescheid,  im Pallaswiesen - und 
Mornewegviertel Ende 2023, herangezogen. Obwohl Fördermittel bis spätestens zum Jahr 
2029 abrufbar sind, ist das Verstetigungskonzept somit bereits zum jetzigen Zeitpunkt an 
das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum zu 
übersenden.  
Das vorliegende Verstetigungskonzept zeigt auf, wie die Ziele des „Sozialen Zusammenhalts“ in 
den Stadtvierteln Pallaswiesen- und Mornewegviertel weiterverfolgt werden können. Eine 
langfristige Stabilisierung und Entwicklung der beiden Stadtviertel, die soziale und 
städtebauliche Herausforderungen zu bewältigen haben, wird auch nach Abschluss des 
Städtebauförderprogramms verfolgt. Mit den bisherig abgeschlossenen Projekten und 
Gutachten sind Grundlagen für die Zukunft geschaffen und werden ebenfalls mit bereits 
bewilligten Fördermitteln weiter umgesetzt. So werden beispielsweise mit Fördermitteln des 
Städtebauförderprogramms im Jahr 2026 das Umfeld des Gemeinschaftshauses in der 
Kirschenallee 180 aufgewertet oder im Jahr 2027 die Umgestaltung des Grünzugs „Im Tiefen 
See“ umgesetzt.  
Es wird angestrebt, die Bewohner*innen auch weiterhin aktiv in die Entwicklung ihres 
Stadtviertels einzubeziehen, um ihre Identifikation mit dem Viertel zu stärken und die 
Übernahme von Verantwortung zu fördern. Die bestehenden erfolgreichen Kooperations- und 
Steuerungsstrukturen sowie die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, lokalen 
Akteur*innen, Gemeinwesenarbeit und den Bewohner*innen soll beibehalten werden.  
Die Umsetzung des Verstetigungskonzepts wird als langfristiger Prozess verstanden, der 
kontinuierlich überprüft und an neue Herausforderungen und Entwicklungen angepasst werden 
muss. Durch die fortgesetzte Zusammenarbeit aller Beteiligten kann die nachhaltige 
Entwicklung des Quartiers gesichert und die Lebensqualität der Bewohner*innen weiter 
verbessert werden. 
Maßnahmen, welche sich aus dem Verstetigungskonzept ergeben, sollen durch eine 
maßnahmenbezogene Magistratsvorlage legitimiert werden. 
 
Dezernat II                                      Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Bürgermeisterin                               Stadtrat    Stadtkämmerer  
Barbara Akdeniz                               Michael Kolmer                      André Schellenberg

anlage 3

4992 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
15.01.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 50 
III 61 
IV 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0011 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
27 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-2010 Investitionsnummer:  17061-4202 
Kostenträger:  5110-41 Sachkonto: 0953010 
  
 
Betreff: Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt"  
Pallaswiesen- / Mornewegviertel: Verstetigungskonzept zum Förderprogramm  
 
Vorlage vom: 07.01.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Dem Verstetigungskonzept im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt 
Pallaswiesen- und Mornewegviertel“ wird zugestimmt.  
 
 
Anlagen: Konzept zur Verstetigung im Sinne der Nachhaltigkeit  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 22.01.2025 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

Begründung zur Magistratsvorlage vom  07.01.2025 
 
Im Jahr 2014 wurden Teilbereiche des Pallaswiesenviertels und des Mornewegviertels in das 
Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Das Förderprogramm läuft seit 
2020 unter dem neuen Programmnamen „Sozialer Zusammenhalt“ . Mit der Aufnahme in das 
Förderprogramm wurde für das Pallaswiesen - / Mornewegviertel ein Integriertes 
Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet und im Jahr 2018 beschlossen (s. 
Vorlagen-Nr. 2018/0091) . Dieses dient als Grundlage für die umzusetzenden Maßnahmen im 
Fördergebiet.  
Nach der Richtline des Landes Hessen zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung 
(RiLiSE) ist nach Ablauf des Förderzeitraumes ein Verstetigungskonzept anzufertigen. Als 
Abschluss des Förderzeitraumes wird der letzte Bewilligungsbescheid,  im Pallaswiesen - und 
Mornewegviertel Ende 2023, herangezogen. Obwohl Fördermittel bis spätestens zum Jahr 
2029 abrufbar sind, ist das Verstetigungskonzept somit bereits zum jetzigen Zeitpunkt an 
das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum zu 
übersenden.  
Das vorliegende Verstetigungskonzept zeigt auf, wie die Ziele des „Sozialen Zusammenhalts“ in 
den Stadtvierteln Pallaswiesen- und Mornewegviertel weiterverfolgt werden können. Eine 
langfristige Stabilisierung und Entwicklung der beiden Stadtviertel, die soziale und 
städtebauliche Herausforderungen zu bewältigen haben, wird auch nach Abschluss des 
Städtebauförderprogramms verfolgt. Mit den bisherig abgeschlossenen Projekten und 
Gutachten sind Grundlagen für die Zukunft geschaffen und werden ebenfalls mit bereits 
bewilligten Fördermitteln weiter umgesetzt. So werden beispielsweise mit Fördermitteln des 
Städtebauförderprogramms im Jahr 2026 das Umfeld des Gemeinschaftshauses in der 
Kirschenallee 180 aufgewertet oder im Jahr 2027 die Umgestaltung des Grünzugs „Im Tiefen 
See“ umgesetzt.  
Es wird angestrebt, die Bewohner*innen auch weiterhin aktiv in die Entwicklung ihres 
Stadtviertels einzubeziehen, um ihre Identifikation mit dem Viertel zu stärken und die 
Übernahme von Verantwortung zu fördern. Die bestehenden erfolgreichen Kooperations- und 
Steuerungsstrukturen sowie die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, lokalen 
Akteur*innen, Gemeinwesenarbeit und den Bewohner*innen soll beibehalten werden.  
Die Umsetzung des Verstetigungskonzepts wird als langfristiger Prozess verstanden, der 
kontinuierlich überprüft und an neue Herausforderungen und Entwicklungen angepasst werden 
muss. Durch die fortgesetzte Zusammenarbeit aller Beteiligten kann die nachhaltige 
Entwicklung des Quartiers gesichert und die Lebensqualität der Bewohner*innen weiter 
verbessert werden. 
Maßnahmen, welche sich aus dem Verstetigungskonzept ergeben, sollen durch eine 
maßnahmenbezogene Magistratsvorlage legitimiert werden. 
 
Dezernat II                                      Dezernat III    Dezernat IV 
 
 
 
Bürgermeisterin                               Stadtrat    Stadtkämmerer  
Barbara Akdeniz                               Michael Kolmer                      André Schellenberg

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279 Zeichen

Punkt 9: Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt" 
Pallaswiesen- / Mornewegviertel: Verstetigungskonzept zum Förderprogramm 
 (V-Nr. 2025/0011) 
 
Der Ausschuss für Soziales empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD-Fraktion

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275 Zeichen

Punkt 16: Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt" 
Pallaswiesen- / Mornewegviertel: Verstetigungskonzept zum Förderprogramm 
 (V-Nr. 2025/0011) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD

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318 Zeichen

Punkt 6: Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt" 
Pallaswiesen- / Mornewegviertel: Verstetigungskonzept zum Förderprogramm 
 (V-Nr. 2025/0011) 
 
Der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung 
empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. 
 
Enthaltung: SPD-Fraktion

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11927 Zeichen

Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Förderstandort 
Pallaswiesen- / Mornewegviertel 
 
Konzept zur Verstetigung im Sinne der Nachhaltigkeit (Nachhaltigkeitskonzept)  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt kontinuierlich die Verbesserung der Wohn- und Le-
bensbedingungen in den Stadtvierteln Pallaswiesen- und Mornewegviertel und betrachtet dieses 
Ziel als gesamtstädtisches Anliegen. Der Stadtviertelentwicklungsprozess orientiert sich am durch 
die Stadtverordneten im Jahr 2018 beschlossenen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskon-
zept (ISEK). 
 
1 Festlegung des verbleibenden Handlungsbedarfs  
 
Es wurden im Städtebaufördergebiet vor Ablauf des Förderzeitraums bislang Maßnahmen in den 
Handlungsfeldern  
- Städtebauliche Stabilisierung und Entwicklung 
- Aktivierung und Beteiligung 
- Stadtviertelimage und Öffentlichkeitsarbeit 
- Wohnen und Wohnumfeld 
- Soziale Infrastruktur, Bildung, nachbarschaftliches Zusammenleben 
- Lokale Ökonomie und Beschäftigung 
- Kultur, Freizeit und Sport 
- Kriminalprävention und Sicherheit 
- Umwelt und Verkehr 
umgesetzt. In diesen Bereichen sind weitere Maßnahmen geplant oder befinden sich in der Um-
setzung. 
Nicht vollumfänglich konnten bislang die Zielsetzungen des Handlungsfeldes 
- Gesundheit und Umweltgerechtigkeit (Beauftragung Klimagutachten in der Vorbereitung) 
umgesetzt werden. Allerdings befinden sich mit dem Klimagutachten auch für dieses Handlungs-
feld Maßnahmen in Vorbereitung bzw. in der Umsetzung.  
 
Die Fortführung der Stabilisierung und Entwicklung der Stadtviertel Pallaswiesen- und Morne-
wegviertel ist für die nächsten Jahre eine wichtige Aufgabe. Die Stadtviertel benötigen im Kontext 
der Gesamtstadt besondere Zuwendung, da sich hier soziale Benachteiligungen in Überlagerung 
mit städtebaulichen Defiziten, die u.a. auf die industrielle und gewerbliche Entwicklungsgeschich-
te zurückzuführen sind, konzentrieren.  
 
Aufgrund seiner wichtigen gesamtstädtischen Funktion in der Scharnierlage zwischen Hauptbahn-
hof und Innenstadt benötigt das Stadtviertel daher weiterhin die Unterstützung der Akteur*innen 
der Gemeinschaftsinitiative.  
Handlungsbedarf besteht insbesondere auf den Ebenen: 
- Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Straßenraum sowie im öffentlichen Raum 
- Abbau räumlich konzentrierter, umwelt- und gesundheitsbelastender Faktoren 
- Reduzierung von Versiegelungen / Aufbau von Biodiversität

Bereits heute ist absehbar, dass die Integration der dort lebenden Bevölkerungsgruppen auch 
nach der Umsetzung weiterer Maßnahmen und Projekte über den Zeitraum der Förderung des 
„Sozialen Zusammenhalts“ hinaus weiterer Unterstützung bedarf. Mit den bisher umgesetzten 
und geplanten Projekten soll u.a. eine Basis zur Fortführung und Nachbetreuung geschaffen  wer-
den. 
 
1.1 Fortschreibung von Handlungs- bzw. Entwicklungszielen 
 
Auf Grundlage der aktuellen Bilanzierung werden folgende Entwicklungsziele für die nächsten Jah-
re weiterhin als zentraler Bestandteil der Entwicklung der Stadtteile gesehen:  
- Vernetzung der Wohnquartiere sowie Vernetzung des Gebiets mit seiner differenzierten Umge-
bung 
- Fortführung der bedarfs- und zielgruppengerechten Gestaltung der sozialen Infrastruktur  
- Schaffung von Stätten der Begegnung für alle Altersklassen 
- Erhöhung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum 
- Erhöhung der Qualität vorhandener Grünflächen 
- Aufwertung vorhandener Innenhöfe 
- Fortsetzung der Beschäftigungsmaßnahme „Wohnumfeld“ 
- Weitere Förderung von Kommunikation und Nachbarschaft 
- Aktivierung von Eigeninitiative und bürgerschaftlichem Engagement 
- Fortführung des Runden Tisches Kultur zur Vernetzung der Akteur*innen im Bereich Kultur und 
Kreativwirtschaft / Umsetzung von Maßnahmen und Projekten 
- Erarbeitung und Umsetzung eines Konzeptes Klimaschutz und Klimaanpassung 
Diese Ziele sind bereits für den Förderzeitraum festgesetzt und können über dessen Grenzen hin-
aus fortgeführt und erweitert werden. Eine Konkretisierung der Ziele sowie die Ableitung von un-
terstützenden Maßnahmen könnte projektbezogen oder auch durch Fortschreibung des ISEK er-
folgen. 
 
1.2 Controlling/Sozialraumbeobachtung 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt den städtebaulichen Entwicklungsprozess im Bereich des 
Pallaswiesen- und Mornewegviertels als Teil der umfassenden Stadtentwicklung fort. Dabei wird 
angestrebt, die Entwicklung des Gebietes kontinuierlich zu beobachten und zu steuern. Zu diesem 
Zweck werden vorhandene statistische Daten sowie allgemeine Erhebungen herangezogen. Gleich-
zeitig wird der Austausch mit lokalen Akteur*innen, wie der Stadtteilwerkstatt und der aktiven 
Kunst- und Kreativszene, als wesentliche Quelle für ergänzende Informationen und Einsichten ge-
nutzt. 
Es ist sinnvoll, dass die Erkenntnisse aus der regelmäßigen Zusammenarbeit mit den verschiede-
nen Akteur*innen – etwa durch Treffen, soziale Austauschmöglichkeiten und Veranstaltungen wie 
Kurse für Frauen – in die Weiterentwicklung des Gebiets einfließen. Diese ergänzen die statisti-
schen Daten und ermöglichen eine differenzierte Sicht auf die sozialen Dynamiken und Bedürfnis-
se vor Ort. 
Zur kontinuierlichen Beobachtung der sozialen Entwicklung werden verschiedene Instrumente der 
Sozialraumbeobachtung eingesetzt, die sowohl auf allgemeinen stadtweiten Statistiken als auch 
auf den praktischen Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung und Ak-
teur*innenlandschaft basieren. Diese Beobachtungsinstrumente helfen dabei, neue Entwicklungs-
ziele zu definieren und darauf abgestimmte Maßnahmen zu entwickeln.

1.3 Fördervorrang und Mittelbündelung für die Stadtviertel  
Es wird als sinnvoll erachtet, dass die relevanten kommunalen Fachbereiche auch weiterhin Mittel 
und Ressourcen mit besonderem Augenmerk auf die benachteiligten Stadtviertel bereitstellen. 
Dabei könnte die Bereitstellung von Mitteln durch eigene Trägerschaften oder Leistungsvereinba-
rungen mit geeigneten Partner*innen einen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung zentraler Ele-
mente der sozialen Infrastruktur leisten. 
Bereits im laufenden Förderprogramm wurden und werden für Projekte wie das Klimagutachten 
oder die Route der Industriegleise Mittel verschiedener Fachämter zusätzlich zu den bereitgestell-
ten Fördermitteln eingesetzt.  
Die Mittelakquisition, sowohl im öffentlichen Bereich (insbesondere im Bereich Soziales, Bildung, 
Wohnen, Jugend und Beschäftigung) als auch im privaten Bereich (insbesondere durch die Woh-
nungswirtschaft, die lokale Wirtschaft und Stiftungen), wird weiterhin aktiv verfolgt, um die not-
wendigen Ressourcen für eine nachhaltige Entwicklung der Stadtviertel zu sichern. 
1.4 Kooperations- und Steuerungsstrukturen 
Im Rahmen des laufenden Förderprogramms hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt erfolgreiche 
Kooperations- und Steuerungsstrukturen etabliert, die auch weiterhin aktiv von allen Beteiligten 
genutzt werden. Es ist anzustreben, diese erfolgreichen Strukturen fortzuführen und bedarfsge-
recht weiterzuentwickeln, um sowohl in den betroffenen Stadtvierteln als auch stadtintern eine 
nachhaltige Zusammenarbeit zu gewährleisten. Die Schaffung neuer Kooperationen und die Ver-
stärkung bestehender Netzwerke könnte einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Entwicklung 
leisten. Dabei wird besonders auf die Einbindung lokaler Akteur*innen und die Förderung der Ver-
netzung innerhalb der Stadtgesellschaft geachtet. 
Die Zusammenarbeit mit bestehenden Stadtviertelakteur*innen und lokalen Netzwerken bleibt ein 
zentraler Bestandteil der weiteren Planung. Eine zentrale Rolle nehmen das in Sanierung befindli-
che Gemeinschaftshaus sowie die dort ansässige Gemeinwesenarbeit ein. Diese ist eine zentrale 
Anlaufstelle für die Bevölkerung des Pallaswiesen- und Mornewegviertels und leistet wertvolle Ar-
beit bei der Aktivierung der Bewohnerschaft, der Akquisition von Ressourcen und der Bereitstel-
lung niederschwelliger Beratungsangebote. Diese Struktur wird als wichtiges Element angesehen, 
um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und eine positive Entwicklung in den Vierteln zu för-
dern. 
Es wird angestrebt, die sozialen Strukturen weiter zu stabilisieren und bedarfsgerecht auszubau-
en, dabei die klimatischen und integrativen Herausforderungen der Viertel zu berücksichtigen und 
die Lebensqualität zu steigern. Die Vernetzung mit den umliegenden Stadtteilen und die Errei-
chung der städtischen Klimaziele sind ebenfalls zentrale Ziele für die Zukunft. 
1.5 Bewohner*innen als Expert*innen und Gestalter*innen ihres Stadtviertels werden weiter  
unterstützt 
Die Beteiligung der Bewohner*innen des Pallaswiesen- und Mornewegviertels spielt eine entschei-
dende Rolle für den Erfolg der Stadtentwicklung. Bereits in der Vergangenheit war es ein zentrales 
Anliegen, die Anwohner*innen aktiv in Planungsprozesse einzubeziehen. Ihre Eindrücke, Meinun-
gen und Ideen wurden systematisch erfasst und in die Entwicklung von Projekten integriert, wobei 
auch kritische Rückmeldungen stets beachtet wurden. 
Auch künftig wird die aktive Einbindung der Bewohner*innen in alle relevanten Maßnahmen als 
grundlegender Bestandteil des Entwicklungsprozesses betrachtet. Es wird angestrebt, dass durch 
eine kontinuierliche Beteiligung die Identifikation mit dem eigenen Viertel gestärkt und die Über-

nahme von Verantwortung gefördert wird. Auf diese Weise tragen die Bewohner*innen maßgeblich 
dazu bei, eine positive Entwicklung ihres Stadtviertels voranzutreiben und zu einer lebenswerten, 
integrativen und zukunftsfähigen Nachbarschaft beizutragen. 
1.6 Partnerschaften zur Sozialen Stadtviertelentwicklung 
Die Entwicklung der Stadtviertel ist ein kontinuierlicher Prozess, der im engen Dialog und in Zu-
sammenarbeit mit verschiedenen Partner*innen im Stadtviertel weitergeführt werden soll. Die 
Mitwirkung unterschiedlicher Akteur*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Sozialarbeit und Ge-
meinwesen wird als essenziell angesehen, um die Ziele des sozialen Zusammenhalts und der 
nachhaltigen Stadtentwicklung zu erreichen. Es wird angestrebt, diese Partnerschaften weiterhin 
aktiv zu fördern und bereits während des laufenden Förderzeitraums zu vertiefen. Dazu zählen 
unter anderem Wirtschaftspartner*innen, Partner*innen im Sozialbereich, Akteur*innen aus der 
Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Bewohner*inneninitiativen. 
Die enge Zusammenarbeit mit diesen Partner*innen war in der Vergangenheit bereits ein wichti-
ger Bestandteil des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Pallaswiesen- und Mor-
newegviertel“ und hat maßgeblich zur Erreichung der gesetzten Ziele beigetragen. Diese Koopera-
tionen werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen und dazu beitragen, die Lebensqualität 
zu steigern, Integration zu fördern und klimatische sowie soziale Herausforderungen zu bewälti-
gen. 
Nach Beendigung des Förderzeitraums wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt in enger Zusam-
menarbeit mit der Gemeinwesenarbeit die Verantwortung für die Steuerung und Koordination der 
weiteren Entwicklung übernehmen. So wird eine langfristige, stabile Partnerschaft sichergestellt, 
die die nachhaltige Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt in den betroffenen Vi erteln ge-
währleistet. 
Die weitere Mitwirkung folgender Stadtviertelakteur*innen wird angestrebt und soll bereits im 
Förderzeitraum aktiv in die Wege geleitet werden: 
- Wohnungsunternehmen, hier bauverein AG 
- Partner*innen aus der Wirtschaft, hier Evonik 
- Kirchengemeinde, hier Sankt Fidelis 
- Kindergärten, hier Friedrich-Fröbel-Haus 
- Träger der Gemeinwesen-, Sozial- und Jugendarbeit, hier u.a. Caritasverband Darmstadt e.V.  
- Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft 
- Bewohner*innengruppen/-initiativen, hier u.a. Bewohner*innenrat Kirschenallee  
- etc. 
 
 
Darmstadt, den _____________________  
 
 
 
_______________________________ _______________________________ 
Barbara Akdeniz Michel Kolmer 
Bürgermeisterin Stadtrat

Beratungsverlauf (5)

TOP 9
TOP 16
TOP 14
TOP 6
TOP 27

Orte (2)

  • Kirschenallee 180
  • Im Tiefen See

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Details

Vorlagen-Nr.
2025/0011
Typ
Magistratsvorlage
Datum
07.01.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00