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2025/0183

Jahresbericht 2024, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und Prävention

Magistratsvorlage 06.06.2025

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Punkt 4: Jahresbericht 2024, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und 
Prävention 
 (V-Nr. 2025/0183) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss für Soziales nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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Jahresbericht 2024  
 
Servicestelle Soziales und Beratung 
 
 
Berichtszeitraum 01.01.2024 - 31.12.2024

Jahresbericht SuB 2024 
2 
Inhaltsverzeichnis 
1. Vorwort ............................................................................................................. 3 
2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB ........................................................... 4 
3. Beratung ........................................................................................................... 4 
3.1. Anzahl der Kontakte gesamt ........................................................................ 5 
3.2. Jahresvergleich ........................................................................................... 5 
3.3. Kontakte in der Beratung ............................................................................. 6 
3.4. Auswertung der Kontakte ............................................................................. 7 
3.5. Inhalte der Beratung .................................................................................... 8 
3.6. Wohnerstberatung ....................................................................................... 9 
3.7. Telefonsprechzeit ...................................................................................... 10 
3.8. Casemanagement Fälle .............................................................................. 10 
3.9. Wegweiser für Seniorinnen und Senioren .................................................... 11 
4. Offene Altenhilfe .............................................................................................. 11 
4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren .................................................... 11 
4.2. Städtische Senior*innentreffs ..................................................................... 12 
4.3. Senior*innenerholung ................................................................................ 13 
5. Öffentlichkeitsarbeit ......................................................................................... 13 
5.1. Infostand im Quartier ................................................................................ 13 
5.2. Netzwerkarbeit .......................................................................................... 14 
5.3. Veröffentlichungen .................................................................................... 14 
5.4. Homepage ................................................................................................ 14 
6. Ehrenamt ........................................................................................................ 14 
6.1. Senior*innenbesuchsdienst und Ämterlots*innen ........................................ 14 
6.2. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe ............................................................. 15 
7. Ehrenamtsveranstaltung .................................................................................. 15 
8. Ausblick .......................................................................................................... 16 
 
Anhang

Jahresbericht SuB 2024 
3 
1. Vorwort 
 
Liebe Leserinnen und Leser, 
mit dem vorliegenden Jahresbericht stellen wir die Arbeit der Servicestelle Soziales 
und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) vor.  
In Darmstadt lebten im Berichtszeitraum mehr als 28.000* Menschen, die 65 Jahre 
oder älter sind. 
Alle Bürger*innen ab 65 Jahren, die ihren Wohnsitz in Darmstadt haben, sowie deren 
Angehörige werden hier informiert, beraten und unterstützt. Die Themen sind dabei 
vielfältig und drehen sich um alle Fragen, die ein Leben im Alter mit sich bringen.  
Die Beratung erfolgt telefonisch, persönlich in Vorsprachen oder bei Hausbesuchen. 
Die qualifizierte Unterstützung zielt darauf ab, eine selbstbestimmte Lebensführung 
und Teilhabe im Alter zu ermöglichen. 
Das Programm für Seniorinnen und Senioren bot wieder vielfältige Veranstaltungen 
und Begegnungsmöglichkeiten zum Mitmachen und zum Austausch an, um 
Beziehungen zu knüpfen und Einsamkeit vorzubeugen. 
Im Juni fand die von der Servicestelle organisierte Ehrenamtsveranstaltung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt für über 300 Engagierte im sozialen Bereich statt. 
Auffallend war die stetig steigende Zahl an Menschen mit komplexen Problemlagen, 
die eine enge Begleitung im Rahmen eines Case-Managements notwendig machten.  
Die Vorsprachen der Ratsuchenden ohne Terminvereinbarung hat zugenommen. Dies 
zeigt, dass die Situation sich nach der Pandemie wieder normalisiert hat und auch 
dass sich der Bekanntheitsgrad der SuB durch die geleistete Öffentlichkeitsarbeit 
weiter erhöht hat.  
Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2024 und bedanken uns bei allen, die 
unsere Arbeit unterstützt und bereichert haben. 
 
Darmstadt, Februar 2025 
 
 
 
 
 
 
*Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung: https://www.darmstadt.de/fileadmin/Bilder-
Rubriken/Standort/Statistik_und_Stadtforschung/pdf/faltblaetter/ZahlenInKuerze2023.pdf

Jahresbericht SuB 2024 
4 
2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB 
Das Team setzt sich aus insgesamt sechs Mitarbeitenden zusammen:  
 
Irina Höllwarth, Simone Blank, Nadja Wolf, Pamela Jung, Monika Rau, Petra Wendling 
(von links nach rechts) 
 
3. Beratung 
Die Gesetzliche Grundlage für die Arbeit der Servicestelle Soziales und Beratung stellt 
§ 71 SGB XII (Altenhilfe) dar:  
„Die Altenhilfe soll dazu beitragen, Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, zu 
verhüten, zu überwinden oder zu mildern und alten Menschen die Möglichkeit zu 
erhalten, selbstbestimmt am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen und ihre 
Fähigkeit zur Selbsthilfe zu stärken.  
1. Leistungen zu einer Betätigung und zum gesellschaftlichen Engagement, wenn 
sie vom alten Menschen gewünscht wird, 
2. Leistungen bei der Beschaffung und zur Erhaltung einer Wohnung, die den 
Bedürfnissen des alten Menschen entspricht, 
3. Beratung und Unterstützung im Vor- und Umfeld von Pflege, insbesondere in 
allen Fragen des Angebots an Wohnformen bei Unterstützungs-, Betreuungs- 
oder Pflegebedarf sowie an Diensten, die Betreuung oder Pflege leisten, 
4. Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Inanspruchnahme 
altersgerechter Dienste (…)“ 
Die Beratung in der Servicestelle wird durch zwei Dokumentationsformen abgebildet: 
Kontakte im System OPEN PROSOZ und anonyme Kontakte. 
Das Fachverfahren OPEN PROSOZ wird zur Falldokumentation genutzt. Hier werden 
Senior*innen mit ihren Kontaktdaten aufgenommen, bei denen ein intensiver, 
komplexer Beratungs- und Unterstützungsprozess besteht. Die Ratsuchenden haben 
eine Einwilligungserklärung zur Datenerhebung und –verarbeitung unterschrieben.  
Die anonymen Kontakte werden in einer Excel Liste erfasst. Anonym dokumentiert 
werden die Kontakte, wenn die Ratsuchenden ihre Kontaktdaten nicht angeben, bzw.

Jahresbericht SuB 2024 
5 
keine Einverständniserklärung unterzeichnen. Der Großteil an anonym erfassten 
Kontakten ist häufig telefonisch und meist einmalig.  
In vielen Beratungsgesprächen wurden mehrere Themenbereiche angesprochen, 
deshalb können sich Mehrfachnennungen in einem Beratungskontakt ergeben. 
Darüber hinaus werden diejenigen Kontakte erfasst, die außerhalb von 
Beratungsthemen stattfinden, etwa Öffentlichkeits-/Netzwerkarbeit und Sonstiges.  
 
3.1. Anzahl der Kontakte gesamt 
  
Insgesamt waren es 3.528 Kontakte, davon 434 Erstkontakte. 1316 Kontakte wurden 
in OPEN PROSOZ dokumentiert, 2212 der Kontakte wurden anonym erfasst. 
Hierbei wurden ausschließlich Beratungskontakte gezählt. Nicht aufgeführt wurden die 
Kontakte, die im Rahmen der Erstellung, Planung und Durchführung des Programmes 
für Seniorinnen und Senioren durch die Verwaltungsfachkraft anfielen. 
 
3.2. Jahresvergleich 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Jahr 2020 wurden 1973 Kontakte gezählt, in 2021 waren es 1731 Anfragen. Im 
Jahr 2022 stieg die Zahl der Kontakte auf 3043 an und damit um 75% mehr als im 
1316
2212
Kontakte gesamt
ProSoz Anonyme Beratungen
1973 1731
3043 3175 3528
0
500
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
2020 2021 2022 2023 2024
Beratungen
Jahr
Gesamtzahl Kontakte 2020-2024

Jahresbericht SuB 2024 
6 
Vorjahr. Ein leichter Anstieg auf 3175 Kontakte zeigte sich im Jahr 2023. Im Jahr 
2024 stiegen die Kontakte um weitere 11,1% auf insgesamt 3528 an. 
 
3.3. Kontakte in der Beratung 
 
 
 
 
 
 
In absoluten Zahlen betrachtet fand der Großteil der Kontakte im Rahmen der 
Beratungsarbeit, insgesamt 1380, mit Klientinnen und Klienten direkt statt. Es folgen 
802 Kontakten mit Institutionen/ Dienstleistern/ Ärztinnen und Ärzten. 430 Kontakte 
mit der Polizei/Amt/PSP (Pflegestützpunkt) wurden erfasst und 604 mit 
Angehörigen/Bekannten/Betreuerinnen und Betreuern. 
 
41%
16%
15%
25%
3%
Beratungskontakte ProSoz
Klient*in Polizei/Amt/PSP
Angehörige/Bekannte/Betreuer Institutionen/Dienstleister/Ärzte
Ehrenamtliche
38%
10%18%
22%
12%
Beratungskontakte anonym
Klient*in Polizei/Amt/PSP
Angehörige/Bekannte/Betreuer Institutionen/Dienstleister/Ärzte
Ehrenamtliche

Jahresbericht SuB 2024 
7 
3.4. Auswertung der Kontakte  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Großteil der Kontakte, die in OPEN PROSOZ dokumentiert wurden, fand 
telefonisch statt (52 %). Hausbesuche machten 8% und Vorsprachen 14% der 
Kontakte aus. Der Anteil an Kontakten per Mail betrug 21% und 5% der Kontakte fand 
auf dem Postweg statt. 89% der Kontakte dauerte weniger als 45 Minuten, 11% waren 
länger als 45 Minuten. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch bei den anonym erfassten Kontakten überwogen die Telefonate (50%). Kontakte 
per Mail (29%) und Postweg (8%) machten zusammen ebenfalls einen großen Anteil 
aus. 11% der Kontakte waren Vorsprachen. Da Hausbesuche in der Regel in PROSOZ 
aufgenommen wurden, machten die Hausbesuche nur einen geringen Anteil (2%) der 
anonymen Kontakte aus. In 96% aller Fälle dauerten anonym erfasste Kontakte 
weniger als 45 Minuten, in 4% über 45 Minuten. 
In absoluten Zahlen betrachtet, stieg die Anzahl der (häufig auch unangemeldeten) 
Vorsprachen weiter an. Waren es in 2023 insgesamt 314 Vorsprachen, so waren es im 
vergangen Jahr 421 Vorsprachen, ein signifikanter Anstieg um 34%. 
 
11%
89%
Kontaktdauer ProSoz
über 45 Minuten unter 45 Minuten
29%
8%
50%
11% 2%
Kontaktart anonym
Mail Post Telefon Vorsprache Hausbesuche
4%
96%
Kontaktdauer anonym
über 45 Minuten unter 45 Minuten
21%
5%
52%
14%
8%
Kontaktart ProSoz
Mail Post Telefon Vorsprache Hausbesuche

Jahresbericht SuB 2024 
8 
3.5. Inhalte der Beratung 
Die Beratungen sind individuell und häufig durch komplexe Bedarfslagen sowie 
unterschiedliche und vielschichtige Anliegen gekennzeichnet. Die Beratungsthemen 
geben Hinweise auf die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit. 
 
 
 
Der Bereich soziale Teilhabe hatte bei den anonymen Beratungen den größten Anteil 
mit insgesamt 610 Kontakten, bei den in ProSoz dokumentierten Beratungen waren es 
207 Kontakte mit diesem Thema. Hierbei handelte es sich vorrangig um Beratung 
zum städtischen Programm für Seniorinnen und Senioren sowie weiteren Angeboten 
der offenen Altenhilfe oder Möglichkeiten der wohnortnahen Partizipation. 
336 327 293
243 232 207 176 171
81 79 65 57
0
100
200
300
400
500
600
700
Beratungsinhalte OPEN PROSOZ
610
411 389
325
258 238 237 222 190
117
62 58
0
100
200
300
400
500
600
700
Beratungsinhalte Anonym

Jahresbericht SuB 2024 
9 
Zum Leistungsrecht der Kranken- und Pflegekassen gab es insgesamt 747 
Beratungskontakte. Bei den ProSoz Beratungen hatte dieses Thema mit 336 
Beratungen den größten Anteil. Hier ging es häufig um Informationen zum Pflegegrad 
eins, Unterstützung bei der Antragstellung und Schnittstellenzuweisung zum 
Pflegestützpunkt. 
Bei insgesamt 560 Kontakten war die Information, Beratung und Hilfe bei der 
Organisation von haushaltsnahen Dienstleistungen Inhalt der Beratung. 
Hinweise von Polizei, besorgten Nachbarn und Ämtern führten im Rahmen von 
Krisenmanagement zu 119 Kontakten mit allen Beteiligten. Akute Krisen machen eine 
zeitnahe Überprüfung und persönliche Gespräche zur Einschätzung der Situation 
notwendig. Vor Ort entsteht ein Gesamtbild der individuellen Situation der Betroffenen 
und es kann direkter gehandelt werden. 
Insgesamt wurden 490 Wohnerstberatungen durchgeführt. Ratsuchende wurden 
unterstützt, ihre individuelle Wohnsituation anzupassen und zu verbessern, um 
möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit leben zu können. Im Jahr 
2024 stiegen die Beratungszahlen bei der Wohnerstberatung um 42 % im Vergleich zu 
2023. Auffallend ist, dass der Bedarf an Hilfe bei Mietschulden und drohendem 
Wohnungsverlust gestiegen ist. Diese wurden jedoch nicht explizit erfasst. Dabei wird 
eng mit der Wohnungssicherungsstelle und der Schuldnerberatung 
zusammengearbeitet.  
Unterstützung und Beratung bei der Antragstellung von Sozialleistungen 
(Schwerbehindertenausweis, Blindengeld, Wohngeld, Grundsicherung etc.) wurde 
insgesamt 549mal nachgefragt.  
Der Themenkomplex Vollmachten/gesetzliche Betreuung wurde insgesamt 531mal 
erfasst. Hierzu zählen u. a. die Beratung zum Thema und die Anregung von 
gesetzlichen Betreuungen, sowie die Kontakte mit der Betreuungsbehörde. 
Der Seniorenbesuchsdienst/Ämterlotsen war Gegenstand von 406 
Beratungskontakten. Dazu zählen auch die Begleitung und Unterstützung der 
ehrenamtlich Tätigen.  
Kontakte mit sonstigem Inhalt wurden 413mal erfasst. Hierunter fielen Kontakte z.B. 
im Zusammenhang mit Organisation der Seniorenreisen, Terminvereinbarungen, 
Zuweisung zu anderen Fachstellen. 
 
3.6.  Wohnerstberatung 
Themen der Wohnerstberatung waren: 
• Hilfe bei der Anpassung der eigenen Wohnung an veränderte Anforderungen 
• Tipps zur barrierefreien Gestaltung und Hinweise zur Sturzprophylaxe 
• Informationen zu Hilfsmitteln, Umbaumaßnahmen und deren Finanzierung 
• Vermittlung zu weiterführenden Fachstellen und Dienstleistungsangeboten 
Digitale Produkte aus dem Technikkoffer, die das Wohnen im Alter unterstützen 
können, wurden bei Hausbesuchen und Wohnberatungsvorträgen mitgebracht und 
vorgestellt. Die Akzeptanz und der Wille zur Digitalisierung der eigenen Wohnung ist

Jahresbericht SuB 2024 
10 
bei Hochaltrigen noch gering und es werden eher niederschwellige Angebote 
angenommen, wie z.B. Bewegungsmelder, Lichtleisten und Hausnotrufknopf.  
Ein weiterer Schwerpunkt im Bereich Wohnberatung waren hohe Mietschulden 
und/oder drohender Wohnungsverlust.  
 
3.7.  Telefonsprechzeit 
Seit Januar 2022 läuft das Projekt „Telefonsprechzeit „Hier werden Sie gehört“, für 
alte und hochaltrige Menschen in Darmstadt. 
Die psychosoziale Telefonberatung wird fachlich von einer Dipl. Gerontologin 
durchgeführt und ermöglicht über individuelle Alltagsthemen zu sprechen, Entlastung 
zu erfahren und die Selbstfürsorge zu stärken. Das Angebot trägt dazu bei, 
Tabuthemen wie Einsamkeit, Depressionen oder auch Suizidgedanken ansprechen zu 
dürfen. Das Angebot wurde insbesondere von Senior*innen mit 
Mobilitätseinschränkungen gut angenommen. 
In 123 Kontakten war die Telefonsprechzeit ein Thema in der Beratung von SuB. 
Hierunter fielen auch die Reflexion und der Austausch mit der Dipl. Gerontologin, in 
schwierigen Fällen. 
Von Januar bis Dezember fanden 238 telefonische Beratungsgespräche durch die 
Dipl. Gerontologin in insgesamt 166 Stunden statt.  
 
3.8.  Casemanagement Fälle 
„Das Konzept Case Management bietet Organisationen, deren Zweck darin besteht 
Menschen zu unterstützen, die Voraussetzung, individualisierte und 
einzelfallorientierte Lösungen zu entwickeln und diese als Systemerweiterung zu 
nutzen. Vor allem Fälle, mit komplizierten und komplexen Problemlagen, die nicht 
ohne Weiteres mit den Routinen der Organisationen zu bearbeiten sind, erfordern 
bereichsübergreifende und ressourcenintensive Vorgehensweisen, die vom Case 
Management organisiert und beaufsichtigt werden.“  
(Quelle: https://www.socialnet.de/lexikon/Case-Management) 
 
Komplexe Problemlagen im Einzelfall ergeben sich zum Beispiel bei drohendem 
Wohnungsverlust, Immobilität, Schulden, Verwahrlosung, Demenz, fehlender 
Krankenversicherungsschutz und fehlenden oder überforderten Angehörigen. 
Die SuB verzeichnete insgesamt 22 neue Casemanagement Fälle im Berichtszeitraum. 
Diese Klientinnen und Klienten haben einen sehr hohen Bedarf an Begleitung und 
Unterstützung sowie bei der Koordination der verschiedenen beteiligten Hilfesysteme 
(z.B. Behörden, Vermieter, Krankenkassen, Institutionen). Für die Mitarbeiterinnen der 
SuB erfordert dies eine hohe fachliche Kompetenz, einen großen zeitlichen Aufwand 
und eine enge Kooperation mit den verschiedenen Abteilungen des Amtes für 
Wohnungswesen und des Amtes für Soziales und Prävention.

Jahresbericht SuB 2024 
11 
3.9. Wegweiser für Seniorinnen und Senioren 
Die Broschüre beinhaltet Adressen und Kontaktdaten zu den Themen: Beratung, 
Freizeit, Kultur, Alltagshilfen, Vorsorge und Pflege.  
Der Wegweiser wurde in 2020 aktualisiert und wurde in der Online-Version bis Oktober 
2024 regelmäßig angepasst. Seitdem wird die Onlineversion vom Verlag nicht mehr 
gepflegt/aktualisiert. Bis auf weiteres bleibt der Wegweiser als pdf-Datei auf der 
städtischen Homepage abrufbar.  
(https://www.darmstadt.de/fileadmin/Dateistruktur2024/01_LEBEN/01_Soziales/05_Seniorinnen-und-
Senioren/Programm__Wegweiser/WW_Mai_2024.pdf) 
 
4. Offene Altenhilfe 
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der SuB ist die offene Altenhilfe. Die gesetzliche 
Grundlage für das Angebot der offenen Altenhilfe ist ebenfalls im § 71 
Sozialgesetzbuch (SGB), Zwölftes Buch (XII) verankert.  
Ziel der offenen Altenhilfe unter Einbindung der Ehrenamtlichen ist es, vielfältige 
Angebote für Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit 
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Die offene Altenhilfe muss 
daher heute sowohl die „Verjüngung des Alters“ (vorzeitige Verrentung) als auch die 
„Verlängerung des Alters“ in ihre Planung mit einbeziehen und ein breit gefächertes 
Angebot bereitstellen. 
 
4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren 
Das Programm 2024 enthielt eine Reihe von Veranstaltungen und Formate für Ältere 
ab 65 Jahren. Neben der papierbasierten Form ist das Programm für Senior*innen auf 
der Homepage der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu finden.  
 
Ausflug nach Speyer ins Jüdische Bad.    Wandern zum Heinerfest 
          
 
An insgesamt 22 Fahrten und Ausflügen nahmen 426 Ältere teil.

Jahresbericht SuB 2024 
12 
Zwei Angebote der Weiterbildung und Information wurden durchgeführt, 51 
Interessierte machten mit.  
899 Darmstädter*innen waren zu Gast bei den beiden großen Konzerten, dem 
Romantischen Frühlingskonzert in der Orangerie und dem Adventskonzert im 
Staatstheater Darmstadt. Zur großen Karnevalssitzung der Narrhalla im Hotel Maritim 
am 04.02. kamen 230 Närrinnen und Narren. 
Zu den aktiven Angeboten zählten drei Radtouren und die regelmäßigen Tanztreffs in 
Eberstadt und Kranichstein. Die 6-mal im Jahr stattfindenden Tanznachmittage im 
Eberstädter Schwanensaal waren sehr gut besucht und es wurde fleißig das Tanzbein 
geschwungen. Auch die Tanznachmittage in Kranichstein erfreuten sich weiter großer 
Beliebtheit und reger Teilnahme. Insgesamt nahmen 305 Personen teil. 
Bei der traditionellen Heinerfest Wanderung waren 125 Seniorinnen und Senioren 
sowie 10 ehrenamtlichen Helfer*innen dabei.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Senior*innensitzung der Karnevalsgesellschaft Narrhalla im Maritim-Hotel Darmstadt 
 
4.2. Städtische Senior*innentreffs 
Der Treff im Weidigweg Eberstadt stand wöchentlich an einem Nachmittag den Älteren 
im Quartier offen. Zwischen 25-30 Besucher*innen kamen im Schnitt zum Austausch 
bei Kaffee und Kuchen. 
Für den Senior*innentreff am Woog konnte nach dem Ausscheiden der Treffleitung im 
Sommer keine neue Treffleitung gefunden werden. 
Ab Januar 2025 werden die NaturFreunde Darmstadt in eigener Regie Angebote für 
Seniorinnen und Senioren im Quartier in den Räumlichkeiten des Naturfreundehaus  
durchführen.

Jahresbericht SuB 2024 
13 
4.3. Senior*innenerholung 
In diesem Jahr konnten wieder zwei Senior*innenerholungen angeboten werden. 
Die fünftägige Auszeit vom Alltag für insgesamt 10 Senior*innen fand im April in Bad 
Brückenau statt. Die zweite Erholungsreise führte im Oktober dann nach Bad Bocklet. 
Hier konnten 12 Senior*innen mit Beeinträchtigungen mitfahren. Die Reisen wurden 
jeweils von zwei ehrenamtlichen Helferinnen begleitet. Die Teilnehmenden verbrachten 
eine schöne Zeit in der Gemeinschaft, was die positiven Rückmeldungen nach den 
Fahrten bestätigten. 
Da die Nachfrage jeweils deutlich höher als die Zahl der freien Plätze war, wurden 
vorrangig alleinstehende Menschen mit geringem Einkommen berücksichtigt.  
 
5. Öffentlichkeitsarbeit 
Auch in diesem Jahr konnte die Servicestelle durch Öffentlichkeitsarbeit den 
Bekanntheitsgrad bei Darmstädter Senior*innen und Multiplikator*innen weiter 
ausbauen. 154 Kontakte gab es in diesem Themenfeld. 
 
5.1. Infostand im Quartier 
Die Servicestel le stand mit dem Inforad  am 0 7.06. im Woogsviertel an der Ecke 
Roßdörfer Straße/Beckstraße. Informationsmaterial rund um das Thema „Älter werden 
in Darmstadt“ wurde verteilt, für ehrenamtliches Engagement  geworben und viele 
interessante Gespräche wurden geführt.  
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
  
Woogsviertel Ecke Beckstraße/Roßdörfer Straße

Jahresbericht SuB 2024 
14 
5.2. Netzwerkarbeit 
Vorstellung der Servicestelle mit ihren Angeboten bei: 
• St. Georg Gemeinde beim Frühstück für Seniorinnen und Senioren 
• Städtischer Seniorinnen- und Seniorentreff Eberstadt 
• Pflegestützpunkt (Vortrag Wohnberatung) 
• St. Georg Gemeinde (Vortrag Wohnberatung) 
• Senioren und Seniorinnen-Netzwerktreffen Eberstadt 
• Demenzforum Darmstadt (Wohnberatung) 
• Tagesklinik Elisabethenstift 
An internen und externen Arbeitskreisen arbeitete die SuB mit und setzte sich für die 
Belange von Darmstädter Seniorinnen und Senioren ein: im AK „Migration und 
Gesundheit“, „Allianz demenzfähiges Darmstadt“, im Beraterinnentreffen, sowie bei 
Austauschtreffen mit dem Pflegestützpunkt. Außerdem fand ein Kooperationstreffen 
mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Darmstadt statt, um 
sich über die Schnittstellen und die konkreten Abgrenzungen des jeweiligen 
Arbeitsgebietes austauschen zu können. 
Mit den Gemeindeschwestern, die in fünf Darmstädter Quartieren präventiv die 
sozialen Strukturen sinnvoll ergänzen, arbeiteten die Mitarbeiterinnen der SuB von 
Anfang an regelhaft zusammen. 
 
5.3.  Veröffentlichungen 
In verschiedenen regionalen Veröffentlichungen wurde das Angebot der SuB 
vorgestellt, z.B. auf der Homepage der Stadt Darmstadt und in Presseartikeln im 
Darmstädter Echo und erstmalig auch über Instagram. 
 
5.4. Homepage 
Die Homepage der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist neugestaltet in diesem Jahr 
online gegangen, so dass nun die überarbeiteten und aktualisierten Informationen der 
SuB auch online zur Verfügung stehen. 
 
6. Ehrenamt  
Das bürgerschaftliche Engagement im Ehrenamt als Ergänzung der professionellen 
Hilfen ist ein wertvoller und unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Angebotsstruktur 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Die Gewinnung von ehrenamtlich Helfenden im Bereich Altenhilfe macht einen 
weiteren Arbeitsschwerpunkt aus. 
 
6.1.  Senior*innenbesuchsdienst und Ämterlots*innen 
Der Senior*innenbesuchsdienst ist eine Kooperation der Stadt Darmstadt mit der 
Regionalen Diakonie Hessen-Nassau.

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15 
Insgesamt konnten 16 Senior*innen an die Ämterlots*innen und den 
Senior*innenbesuchsdienst neu vermittelt werden. Im Pool der Ehrenamtlichen 
standen 35 Personen zur Verfügung. 
Eine Schulung zur Qualifizierung neuer Begleiter*innen und Ämterlots*innen kam in 
diesem Jahr nicht zustande, da nur drei Anmeldungen vorlagen. Für diese 
Interessierten erarbeiteten die Mitarbeiterinnen der SuB ein verkürztes Vorgehen zur 
Aufnahme in den Pool der Ehrenamtlichen, um sich zeitnah ehrenamtlich bei der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt engagieren zu können. An der Schulung zur 
Qualifizierung können sie dann im kommenden Jahr teilnehmen. 
Anfang 2024 wurde der Senior*innenbesuchsdienst des DRKs aufgelöst. Damit die 
dort entstandenen „Paarungen“ (Senior*in und Ehrenamtliche) weiter betreut werden 
konnten, wurden vier Ehrenamtliche des DRKs in den Pool des Besuchsdienstes und 
Ämterlots*innen aufgenommen. Die Ehrenamtliche haben so die Möglichkeit an 
Angeboten der Ehrenamtsbetreuung durch die Servicestelle und der Regionalen 
Diakonie Hessen-Nassau teilzunehmen. 
 
6.2. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe 
Im Rahmen des Programms für Seniorinnen und Senioren waren 31 ehrenamtliche 
Helfer*innen im Einsatz. Sie unterstützten bei Ausflügen, übernahmen 
Garderobendienste und leiteten Kurse. Weitere Engagierte waren als Treffleitung und 
Mitgestaltende in den zwei städtischen Seniorentreffs aktiv. 
 
7. Ehrenamtsveranstaltung 
Die SuB organisierte die alle zwei Jahre stattfindende Ehrenamtsveranstaltung für 
Engagierte im sozialen Bereich in Darmstadt. Die Veranstaltung fand am 09.06.2024 
im Kinopolis Darmstadt, bei Softgetränk und Popcorn, statt. Gezeigt wurde der Film 
„A Great Place to Call Home“ („Ein guter Platz um nach Hause zu telefonieren“) eine 
kluge Komödie über den späten Sinn im Leben und die Lust am Abenteuer mit Oscar-
Preisträger Ben Kingsley.  
85 Institutionen und 74 Einzelpersonen aus dem sozialen Bereich wurden 
angeschrieben und eingeladen. 328 ehrenamtlich Tätige haben die Einladung 
angenommen. Die Rückmeldungen nach der Filmvorführung waren durchweg positiv. 
Der Film kam sehr gut an und das Kino war gut gefüllt.  
 
 
 
 
  
        
        BON 
          für 
    1x Popcorn 
(süß oder salzig) 
          
        BON 
          für 
  1x Soft-Getränk

Jahresbericht SuB 2024 
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8. Ausblick 
In 2025 wird der Wegweiser für Seniorinnen und Senioren mit dem 
Seniorenprogramm zusammengeführt. Dadurch kann dieser ressourcenschonender 
jährlich aktualisiert und Doppelungen in beiden Broschüren vermieden werden. Ab 
2026 erscheint die neue, zusammengefasste Broschüre mit Veranstaltungen, 
wichtigen Anlaufstellen und Kontaktdaten für die Generation 65+ in Darmstadt. 
Ab dem kommenden Jahr wird die Anmeldung für Veranstaltungen des Programms für 
Seniorinnen und Senioren vereinfacht. Neben der telefonischen Anmeldung können 
sich Interessierte jederzeit per E-Mail anmelden.  
Im Senior*innentreff in Eberstadt und beim Tanzen wird es sowohl in Eberstadt, als 
auch in Kranichstein personelle Veränderungen bei unseren Ehrenamtlichen geben.  
Die Herausforderung, angepasst an die angespannte Haushaltslage, ein für alle 
ansprechendes Programm für Seniorinnen und Senioren zu gestalten, nehmen wir 
gerne an.  
Die Ratsuchenden werden auch künftig bestmöglich in allen Fragen rund um das Alter 
beraten und unterstützt.  
Wir freuen uns auf viele Begegnungen und den Austausch mit allen Menschen, die sich 
in 2025 an die Servicestelle wenden.

Jahresbericht SuB 2024 
17 
ANHANG 
 
Echo 04.06.2024     Echo, 16.04.2024 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Echo, 23.08.2024 
Instagramm Post vom 07.06.2024

2025/0183

4087 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.06.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Amt für Soziales 
und Prävention   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0183 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle:  50-003-1010 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3151-10 Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht 2024, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und 
Prävention 
 
Vorlage vom: 06.06.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis . 
 
 
 
Anlagen: Jahresbericht SuB_2024  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.06.2025 
 
 
Die Servicestelle Soziales und Beratung ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein im 
lokalen Altenhilfesystem. Das Beratungsangebot wird sehr gut angenommen und ist in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt für ältere Ratsuchende ab 65 Jahre und deren Angehörige 
eine wichtige Anlaufstelle.  
 
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2024 wird die vielfältige Arbeit der Servicestelle  Soziales 
und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) vorgestellt.  
Im Jahr 2024 stiegen, im Vergleich zum Vorjahr, die Beratungskontakte um 11,1% auf 
insgesamt 3.528 an. 
 
Auffallend war die stetig steigende Zahl an Menschen mit  komplexen Problemlagen, die eine 
enge Begleitung im Rahmen eines Case -Managements notwendig machten. Die Themen der 
Beratung reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von Alltagshilfen, Hilfe 
bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatu ng. Im Jahr 2024 stiegen die 
Beratungszahlen bei der Wohnerstberatung um 42 % im Vergleich zu 2023.  
 
Hinweise von Polizei, besorgten Nachbar innen und Nachbar n sowie Ämtern führten im 
Rahmen von Krisenmanagement zu 119 Kontakten mit allen Beteiligten. Akute  Krisen 
machen eine zeitnahe Überprüfung und persönliche Gespräche zur Einschätzung der 
Situation notwendig. Vor Ort entsteht ein Gesamtbild der individuellen Situation der 
Betroffenen und es kann direkter gehandelt werden.  
 
Im Juni fand außerdem die von der Servicestelle organisierte Ehrenamtsveranstaltung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt für über 300 Engagierte im sozialen Bereich statt.  
 
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe. Sie zielt darauf ab, 
unter Einbindung von  Ehrenamtlichen, vielfältige Angebote für Ältere zu entwickeln, die 
Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu 
ermöglichen. 
 
Das Programm für Seniorinnen und Senioren bot wieder vielfältige Veranstaltungen und 
Begegnungsmöglichkeiten zum Mitmachen und zum Austausch an, um Beziehungen zu 
knüpfen und Einsamkeit vorzubeugen.  
 
Insgesamt wurden durch die kommunale Altenhilfe von SuB für die älteren Menschen in 
Darmstadt 138 Angebote konzipiert und organisiert, um die Te ilhabechancen am Leben in 
der Gemeinschaft zu fördern. Ca. 4600 Ältere haben an diesen Veranstaltungen 
teilgenommen.  
 
Dezernat II 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin

anlage 2

4167 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.06.2025 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Amt für Soziales 
und Prävention   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 50 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2025/0183 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
223 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 315110 
Kostenstelle:  50-003-1010 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3151-10 Sachkonto:       
 
Betreff: Jahresbericht 2024, Servicestelle Soziales und Beratung, Amt für Soziales und 
Prävention 
 
Vorlage vom: 06.06.2025  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis . 
 
 
 
Anlagen: Jahresbericht SuB_2024  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 18.06.2025 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.06.2025  
 
 
Die Servicestelle Soziales und Beratung ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein im 
lokalen Altenhilfesystem. Das Beratungsangebot wird sehr gut angenommen und ist in der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt für ältere Ratsuchende ab 65 Jahre und deren Angehörige 
eine wichtige Anlaufstelle.  
 
Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2024 wird die vielfältige Arbeit der Servicestelle Soziales 
und Beratung der Wiss enschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) vorgestellt.  
Im Jahr 2024 stiegen, im Vergleich zum Vorjahr, die Beratungskontakte um 11,1% auf 
insgesamt 3.528 an. 
 
Auffallend war die stetig steigende Zahl an Menschen mit komplexen Problemlagen, die ei ne 
enge Begleitung im Rahmen eines Case -Managements notwendig machten. Die Themen der 
Beratung reichen von Information zu Sozialleistungen, Organisation von Alltagshilfen, Hilfe 
bei Antragsstellungen bis hin zu Wohnerstberatung. Im Jahr 2024 stiegen die 
Beratungszahlen bei der Wohnerstberatung um 42 % im Vergleich zu 2023.  
 
Hinweise von Polizei, besorgten Nachbar innen und Nachbar n sowie Ämtern führten im 
Rahmen von Krisenmanagement zu 119 Kontakten mit allen Beteiligten. Akute Krisen 
machen eine zeitnahe Üb erprüfung und persönliche Gespräche zur Einschätzung der 
Situation notwendig. Vor Ort entsteht ein Gesamtbild der individuellen Situation der 
Betroffenen und es kann direkter gehandelt werden.  
 
Im Juni fand außerdem die von der Servicestelle organisierte Ehrenamtsveranstaltung der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt für über 300 Engagierte im sozialen Bereich statt.  
 
Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungsarbeit ist die offene Altenhilfe. Sie zielt darauf ab, 
unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielf ältige Angebote für Ältere zu entwickeln, die 
Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu 
ermöglichen. 
 
Das Programm für Seniorinnen und Senioren bot wieder vielfältige Veranstaltungen und 
Begegnungsmöglichkeiten z um Mitmachen und zum Austausch an, um Beziehungen zu 
knüpfen und Einsamkeit vorzubeugen.  
 
Insgesamt wurden durch die kommunale Altenhilfe von SuB für die älteren Menschen in 
Darmstadt 138 Angebote konzipiert und organisiert, um die Teilhabechancen am Leben  in 
der Gemeinschaft zu fördern. Ca. 4600 Ältere haben an diesen Veranstaltungen 
teilgenommen.  
 
Dezernat II 
 
 
 
Barbara Akdeniz  
Bürgermeisterin

Beratungsverlauf (2)

TOP 4
TOP 223

Orte (3)

  • Roßdörfer Straße
  • Weidigweg
  • Beckstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2025/0183
Typ
Magistratsvorlage
Datum
06.06.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00