0969/2025
Maßnahmen zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten
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Anlage 2 Antrag Maßnahmen zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten
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DR Aidshilfe Aidshilfe Köln e.V. Pipinstraße 7, 50667 Köln AHK = Pipinstraße 7 - 50667 Köln Kreissparkasse Köln Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin ne en auınusınne Amt für Integration & Vielfalt, Abteilung Vielfalt Steuernummer: 214/5850/0123 Geschäftsstelle der StadtAG Queerpolitik Finanzamt: Köln-Altstadt j UStIdN.: DE173431432 Kleine Sandkaul 5, Gemeinnütziger Verein jr Amtsgericht Köln, Vereinsregister 9177 50667 Köln " ° Vorstand: Lennert Böhm Kelly Cavalcanti Matthias Eiting Jacob Hösl \ . j Prof. Dr. Jürgen Rockstroh Antrag: Maßnahmen zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten www.aidshilfe-koeln.de 17. Februar 2025 Kontakt: Oliver Schubert Zur Sitzung der StadtAG Queerpolitik am 20.02.2025 Telefon: 0221 / 20203-79 schubert@aidshilfe-koeln.de Antrag Zur weiteren Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten, wie der Anstieg der gemeldeten Fälle bei der Staatsanwaltschaft Köln im Jahr 2024 deutlich macht, fordert die StadtAG Queerpolitik den Polizeibeirat sowie den Kriminalpräventiven Rat der Stadt Köln mit der Befassung, Vorstellung und Einleitung geeigneter Maßnahmen auf. Diese Maßnahmen waren bereits Bestandteil der Empfehlungen, die die Arbeitsgruppe zur Anzeigenkampagne im letzten Jahr an die Stadt herangetragen hat. Weitergehend sind kurzfristig in 2025 Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen für Kölner Ordnungs- und Sicherheitskräfte sowie Beratungsstellen (insbes. Gewalt- und Antidiskriminierungsberatungsstellen) zu entwickeln und umzusetzen. Diese Fortbildungen haben das Ziel, für das Erkennen und Erfassen queerfeindlicher Straftaten zu schulen und für die zuvor zu leistende Aufklärungsarbeit über geschlechtliche Vielfalt und sexuelle Orientierung zu sensibilisieren. Es zeichnet sich bundesweit ein Anstieg queerfeindlicher Straftaten ab, dem die Stadt Köln durch eine Stärkung der bestehenden queeren Beratungsmaßnahmen und - strukturen zur Prävention von Gewalt ebenso in der Begleitung von Opfern von Gewalt im Blick halten und handeln können muss. Beschluss Die StadtAG Queerpolitik empfiehlt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren folgenden Beschluss zu fassen: a) Die Verwaltung wird aufgefordert, aus dem Budget des Amtes für Integration und Vielfalt ein Konzept sowie die Durchführung von Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zur besseren Erkennung und Begleitung queerfeindlicher Straftaten bei Kölner Ordnungs- und Sicherheitskräften sowie Beratungsstellen zu finanzieren. b) Der Polizeibeirat sowie der Kriminalpräventive Rat der Stadt Köln werden aufgefordert, sich mit der gestiegenen Anzahl queerfeindlicher Straftaten in Köln zu befassen und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu veranlassen. Seite 1/2 N Begründung www.aldshilfe-koeln.de Im November 2023 hat die Stadt Köln die mehrjährige Kampagne “Anzeigen statt Aushalten - Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit" veröffentlicht. Die Ziele der Kampagne sind: Die Ziele der Kampagne sind: « Erhöhung der Bereitschaft von LSBTI-Personen in Köln, tatsächlich Strafanzeige zu erstatten, wenn sie Opfer einer entsprechenden Straftat wurden. « Erhöhung der Bereitschaft von Zeug*innen entsprechender Straftaten in Köln, eine Strafanzeige zu erstatten. * Verringerung der Dunkelziffer bei LSBTI-feindlicher Hasskriminalität als Grundlage für Maßnahmen zur Gewaltprävention. « Aufklärung zu Hasskriminalität und Anzeigenerstattung durch Schulungen und Informationsveranstaltungen innerhalb der LSBTI-Communities und in Institutionen. Im Sommer 2024 hat die Verwaltung zum Umsetzungsstand berichtet (Vorlage 1742/2024). Darin heißt es: „Eine Fortführung der Kampagne, die über mehrere Jahre angelegt ist, ist geplant. Weitere notwendige Maßnahmen sind Informationsveranstaltungen zur Anzeigenerstattung in den LSBTI-Communities, Workshops für Multiplikator*innen und Beratungsstellen sowie Schulungen innerhalb von Polizei und Staatsanwaltschaft.“ Durch die im Antrag formulierten Beschlüsse soll Queerfeindlichkeit in der weltoffen und toleranten Stadt Köln offensiv und entschieden entgegengetreten werden. Das Dunkelfeld von Anzeigenbereitschaft und -erfassung soll erhöht sowie für das Erkennen und die geschulte Begleitung der Opfer queerfeindlicher Gewalt sensibilisiert werden. Ebenso soll mit diesem Antrag dazu beigetragen werden, dass die Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“, die als Maßnahme 10.10 im Handlungsfeld „Antidiskriminierung und Gewaltprävention" des LSBTI-Aktionsplans ‚Selbstverständlich unterschiedlich: Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt" (Vorlage 2314/2021) verankert ist, weiter umgesetzt wird. \ Ollyer Schubert Geschäftsführung Aidshilfe Köln e.V. Antragstellende Oliver Schubert ist stimmberechtigtes Mitglied StadtAG Queerpolitik als Vertretung Aidshilfe Köln e. V. Mike Nienhaus ist stimmberechtigtes Mitglied StadtAG Queerpolitik als Vertretung rubicon e. V. Seite 2/2
Anlage 1 Vorabauszug aus der Niederschrift der StadtAG Queerpolitik Sitzung vom 20.02.2025
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Geschäftsführung Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik Jesse Hilverling Telefon: (0221) 221 21087 E-Mail: jesse.hilverling@stadt-koeln.de Datum: 24.02.2025 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 17. Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik vom 20.02.2025 öffentlich 3.3 Antrag: Maßnahmen zu Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten hier: Antrag des Mitglieds Oliver Schubert (Aidshilfe Köln e.V.) Beschluss Die StadtAG Queerpolitik empfiehlt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Se- nioren folgenden Beschluss zu fassen: a) Die Verwaltung wird aufgefordert, aus dem Budget des Amtes für Integration und Vielfalt ein Konzept sowie die Durchführung von Schulungs -und Fortbil- dungsmaßnahmen zur besseren Erkennung und Begleitung queerfeindlicher Straften bei Kölner Ordnungs- und Sicherheitskräften sowie Beratungsstellen zu finanzieren. b) Der Polizeibeirat sowie der Kriminalpräventive Rat der Stadt Köln werden auf- gefordert, sich mit der gestiegenen Anzahl queerfeindlicher Straftagen in Köln zu befassen und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu veranlassen. Begründung Im November 2023 hat die Stadt Köln die mehrjährige Kampagne „Anzeigen statt Aus- halten – Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit“ veröffentlicht. Die Ziele der Kampagne sind: Erhöhung der Bereitschaft von LSBTI -Personen in Köln, tatsächlich Strafanzeigen zu erstatten, wenn sie Ofer einer entsprechenden Straftat wurden. Erhöhung der Bereitschaft von Zeug*innen entsprechender Straftaten in Köln, eine Strafanzeige zu erstatten. Verringerung der Dunkelziffer bei LSBTI -feindlicher Hasskriminalität als Grundlage für Maßnahmen zur Gewaltprävention. Aufklärung zu Hasskriminalität und Anzeigenerstattung durch Schulungen und In- formationsveranstaltungen innerhalb der LSBTI-Communities und in Institutionen. Im Sommer 2024 hat die Verwaltung zum Umsetzungsstand berichtet ( Vorlage 1742/2024). Darin heißt es: „Eine Fortführung der Kampagne, die über mehrere Jahre angelegt ist, ist geplant. Weitere notwendige Maßnahmen sind Informationsveranstal- tungen zur Anzeigenerstattung in den LSBTI -Communities, Workshops für Multiplika- tor*innen und Beratungsstellen sowie Schulungen innerhalb von Polizei und S taatsan- waltschaft.“ Durch die im Antrag formulierten Beschlüsse soll Queerfeindlichkeit in der weltoffen und toleranten Stadt Köln offensiv und entschieden entgegengetreten werden. Das Dunkel- feld von Anzeigenbereitschaft und -erfassung soll erhöht sowie f ür das Erkennen und die geschulte Begleitung der Opfer queerfeindlicher Gewalt sensibilisiert werden. Ebenso soll mit diesem Antrag dazu beigetrafen werden, dass die Kampagne „Anzeigen statt Aushalten“, die als Maßnahme 10.10 im Handlungsfeld „Antidiskri minierung und Gewaltprävention“ des LSBTI -Aktionsplans „Selbstverständlich unterschiedlich: Akti- onsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ (Vor- lage 2314/2021) verankert ist, weiter umgesetzt wird. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161/3 Vorlagen-Nummer 07.04.2025 0969/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 08.05.2025 Maßnahmen zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten Zusammenfassung in einfacher Sprache: Die StadtAG Queerpolitik hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren zu empfehlen, einen Beschluss zu fassen. Mit dem Geld des Amtes für Integration und Vielfalt soll die Verwaltung ein Konzept schreiben, in dem es darum geht, dass Straftaten gegen queere Menschen besser durch Ordnungskräfte, Sicherheitskräfte und Beratungsstellen erkannt und begleitet werden. Dafür soll die Verwaltung auch Schulungen durchführen. Auch der Polizeibei- rat und der Kriminalpräventive Rat der Stadt Köln sollen sich mit dem Thema beschäf- tigen und Maßnahmen ergreifen. Mitteilung: Dem Aussc huss für Soziales, Seniorinnen und Senioren wird der Beschluss der StadtAG Queerpolitik aus der Sitzung vom 20.02.2025 (Anlage 1) zum Antrag der Mit- gliedsorganisation Aidshilfe Köln e.V. (Anlage 2) für Maßnahmen zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten z ur Kenntnis vorgelegt. Die Begründung des Antrages ist der Anlage zu entnehmen. Gez. Reker Anlagen Anlage 1: Vorabauszug aus der Niederschrift der Sitzung der StadtAG Queerpolitik vom 20.02.2025 Anlage 2: Antrag: Maßnahmen zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Pipinstraße 7
- Kleine Sandkaul 5
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Details
- Aktenzeichen
- 0969/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 07.04.2025
- Erstellt
- 31.03.2025 09:42