2172/2024
Wohnungs- und obdachlose Menschen im Bezirk Köln-Mülheim
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Anlage Angebotsübersicht
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Träger und Name des Angebots Kurzbeschreibung Ortsteil, Straße(Teil)Finanzierung durch Stadt Köln Diakonie Michaelshoven, Frauen*beratungsstelle „Der Wendepunkt“ Beratung in sozialen Notsituationen für Frauen, Migrantinnen (ab 18 J.) Mülheim, Danzierstr. ja Don-Bosco-Club, Notschlafstelle für Jugendliche und junge Erwachsene (18 bis 27 J.) mit 7 Plätzen, Schutzraum vor körperlicher und psychischer Gewalt, Frühstück und Abendessen, Möglichkeit zur Körperpflege, Nutzung Waschmaschinen, Kleiderkammer, umfassende sozialpädagogische Erstberatung und Weitervermittlung, anerkannte postalische Erreichbarkeitsadressen Mülheim, Tiefentalstr. ja Christliche Sozialhilfe, ambulante Beratung Unterstützung zu Fragen der Existenzsicherung, zum Wohnungserhalt, Beratung zu Arbeitslosengeld, Wohngeld und Sozialhilfe, Vermittlung an weiterführende Stellen, anerkannte postalische Erreichbarkeitsadressen Mülheim, Knauffstr. ja Internationaler Bund, BerMico Mülheim Beratung und Mietcoaching für Menschen die von Wohnraumverlust bedroht oder betroffen sind Mülheim, Pfälzischer Ring ja Diakonie Michaelshoven, Streetworker Bus jeden Donnerstag 11:30 Uhr bis 13:30 Uhr am Bahnhof Mülheim; Erstversorgung z. B. mit Schlafsack, Hygieneartikel, Lebensmittelgutscheine. Zudem gibt es im Innenraum ein Büro, damit Anträge oder Ähnliches schnell ausgefüllt werden können. Mülheim, Bahnhof ja Oase Benedikt Labre e.V. und Diakonie Michaelshoven, Streetworkteam regelmäßig und im Bedarfsfall bei Beschwerden und Anliegen wochentags tagsüber auch in Mülheim unterwegs alle Stadtteile ja Arche für Obdachlose e.V., „MülHEIMer Arche“ ausschließlich aus Spenden finanzierte Einrichtung, montags bis freitags: Mahlzeiten, Sozialberatung oder kostenlose medizinische Basisversorgung von ehrenamtlich Tätigen Mülheim, Mülheimer Stadtgarten nein interkultur e.V., Bürgerhaus „MüZe“ Unterstützung von Wohnungslosen, Sozialberatung, Migrationsberatung & interkulturelle Frauenarbeit sowie Lebensmittelausgabe, anerkannte postalische Erreichbarkeitsadressen Mülheim, Berliner Str. ja Kirchengemeinde St. Antonius ehrenamtliche Essensausgabe im Rahmen der Winterhilfe, nur für Personen aus dem Stadtteil Mülheim mit dem Einzugsgebiet St. Antonius Mülheim, Tiefentalstr. nein Kirchengemeinden St. Mauritius ehrenamtliche Essensausgabe im Rahmen der Winterhilfe, nur für Personen aus den Stadtteilen Buchheim, Buchforst Buchheim, Alte Wipperfürther nein Diakonisches Werk, Wohnprojekte 2 Wohnprojekte Dünnwald ja Drogenhilfe Köln, Wohnprojekt Wohntraining für Wohnungslose drogenabhängige Männer Dellbrück ja Internationaler Bund, Wohnprojekte 2 Wohngruppen Flittard, Mülheim ja Johannesbund, Wohnprojekte 3 Wohnprojekte Mülheim ja Oase Benedikt Labre e.V., Wohnprojekt Wohnprojekt Mülheim ja Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Wohnprojekt „Haus Erna“Wohnprojekt für Frauen Dellbrück ja Wohnprojekte
Beantwortung einer Anfrage (BV)
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Dezernat, Dienststelle V/50/507 Vorlagen-Nummer 2172/2024 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.09.2024 Wohnungs- und obdachlose Menschen im Bezirk Köln-Mülheim Die Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim am 20.01.2024 (AN/0127/2024) beantwortet die Verwaltung wie folgt: 1. Wie viele wohnungs -und obdachlose Menschen gibt es im Bezirk Mülheim aufgeschlüsselt nach Stadtteilen? Diese Zahl wird weder bezogen auf Stadtbezirke noch auf Stadtteile aufgeschlüsselt erhoben. Die Erhebung ist in der Praxis nicht möglich aufgrund eines sehr hohen Mo- bilitätsradius straßenobdachloser Personen sowie deren unterschiedlichen Zeiten, zu denen sie ihre nicht zwangsweise auch im leeren Zustand erkennbaren Lager aufsu- chen. 2. Welche Angebote werden wohnungs -und obdachlosen Menschen im Stadtbe- zirk Mülheim von welchen Organisationen in Sachen Aufenthaltsmöglichkeit während des Tages, Notschlafstellen (Wie viele Plätze?), medizinische Versor- gung, Nahrungsmittelausgabe. usw. angeboten? Im Stadtbezirk Mülheim werden wohnungs- und obdachlosen Menschen unterschiedli- che Angebote von unterschiedlichen Anbietern unterbreitet. In der Anlage Angebotsübersicht sind die angefragten Informationen in einem Tabel- lenformat aufbereitet dargestellt. 3. Gibt es im Bezirk Köln-Mülheim schon Wohnungen für den Housing First -An- satz oder stehen zur Planung und welche Träger kümmern sich darum? Das Kölner Projekt Housing First arbeitet im Trägerverbund. Beteiligte Träger sind der Vringstreff e.V., der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und der Sozialdienst katholi- scher Männer e.V. Dieses Angebot adressiert sich an straßenobdachlose Menschen mit tiefgreifenden psychischen Einschränkungen. Die Träger versuchen bedarfsorientiert an den indivi- duellen Bedürfnissen der Klient*innen stadtweit - nicht stadtteilbezogen - entsprechen- den Wohnraum zu akquirieren. Die äußerst angespannte Situation am Kölner Woh- nungsmarkt lässt es nicht zu, sich auf einzelne Stadtteile zu fokussieren. Jede für die 2 Wohnraumversorgung angebotene Wohnung unabhängig von deren Lage im Stadtge- biet wird deshalb dankbar entgegengenommen. Bislang ist es gelungen 34 Menschen über das Projekt wieder mit eigenem Wohnraum zu versorgen. 4. Stellen die GAG oder andere Wohnungsgesellschaften Wohnungen für den Housing First-Ansatz zur Verfügung? Die GAG stellt bereits der Stadt Köln ein Viertel ihres Wohnbestandes im Rahmen des Belegrechtsvertrages zur Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln Verfügung, das sind 10.000 Wohneinheiten Weitere Kontingente kann das Wohnungsunterneh- men für derartige Zwecke nicht zur Verfügung stellen. Die Wohnungsgesellschaft leistet hier einen erheblichen und durch kein anderes Woh- nungsunternehmen in Köln in vergleichbarer Weise geleisteten Beitrag zur Versor- gung dieser Personengruppe. Die 10.000 Wohneinheiten sind weitestgehend durchgängig vermietet. Wie auch in den anderen Segmenten des Kölner Wohnungsmarktes findet so gut wie keine Fluktu- ation statt. Aktuell liegt die Fluktuationsrate in Köln im Promille-Bereich. Den weitaus größten Teil der akquirierten Wohnungen im Housing-First-Ansatz hat die Aachener Siedlungsgesellschaft zu Verfügung gestellt. Andere Wohnungsunterneh- men halten sich bislang noch zurück bei der Vermietung an ehemals obdachlose Men- schen. Die Träger arbeiten intensiv daran, dies zu verändern. 5. Arbeiten die Wohnungsberatungshilfen, an die sich wohnungslose Menschen wenden können mit dem Wohnungsamt zusammen? Wenn ja, wie sieht diese Zusammenarbeit aus? Die angesprochenen Wohnberatungshilfen werden über die Fachberatungsstellen in den Kontakt- und Beratungsangeboten sowie die im Stadtgebiet tätigen Streetwor- ker*innen erbracht. Diese arbeiten mit dem zuständigen Amt für Soziales, Arbeit und Senioren zusammen. Das Amt für Wohnungswesen ist im Wege der amtsübergreifen- den Zusammenarbeit im Dezernat für Soziales und Gesundheit intern mit eingebun- den. Anlage: Angebotsübersicht
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (7)
- Danzierstraße
- Tiefentalstraße
- Knauffstraße
- Pfälzischer Ring
- Berliner Straße
- Michaelshoven
- Am Bahnhof
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2172/2024
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 27.08.2024
- Erstellt
- 10.07.2024 16:35