3308/2024
Anfrage nach § 4 (Integrationsrat) vom 02.09.2024 betreffend "Global denken, lokal handeln: Strategieoptimierung und Ausbau internationaler Kooperationen durch Digitalisierung, Innovationsförderung und Bildungsprojekte im globalen Süden, AN/1149/202
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
4867 Zeichen
Dezernat, Dienststelle OB/01/3 Vorlagen-Nummer 31.10.2024 3308/2024 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Digitalisierungsausschuss 25.11.2024 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 02.12.2024 Anfrage nach § 4 (Integrationsrat) vom 02.09.2024 betreffend "Global denken, lokal handeln: Strategieoptimierung und Ausbau internationaler Kooperationen durch Digitalisierung, Innovationsförderung und Bildungsprojekte im globalen Süden, AN/1149/202 Hintergrund: Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung bieten Städtepartnerschaften zwischen der Stadt Köln und Städte des globalen Südens eine wichtige Gelegenheit Wissen, Technologietransfer und Best Practices auszutauschen. Diese Kooperationen stärken durch angemessene Strategieoptimierungen den internationalen Dialog und ermöglichen der Stadt Köln in der Entwicklungszusammenarbeit eine Vorreiterrolle in der Entwicklungszusammenarbeit zu übernehmen, was langfristig ihr Ansehen als innovativer und kosmopolitischer Akteur unterstreichen und steigern kann. Durch gezielte Förderung von Entwicklungsprojekten in Partnerstädten wie Nairobi, wo der Digital Hub Cologne bereits mit einem Innovationszentrum kooperiert um Start-ups in den Bereichen FinTech, AgriTech und Gesundheitswesen zu fördern, kann Köln aktiv zur Reduzierung globaler Ungleichheiten und zur Förderung einer inklusiven und nachhaltigen, Entwicklung beitragen, wie sie in den UN-Nachhaltigkeitsziele verankert sind. Damit würde ebenso Unternehmern in den Partnerstädten den Zugang zu digitalen Technologien & Märkten erleichtert um Produkte & Dienstleistungen zu exportieren. Zudem könnte Köln durch Entwicklung digitaler Bildungsprogramme in Partnerstädten seine Rolle als zukunftsweisender Schlüsselakteur im Wissenstransfer und in der Unterstützung des Unternehmertums einnehmen. Vor diesem Hintergrund wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten: Frage 1: Werden derzeit Projekte wie die Kooperation zwischen dem Digital Hub Cologne und einem Innovationszentrum in Nairobi angestrebt? Falls nein, was sind die Gründe dafür? Antwort der Verwaltung: Bei dem Digital Hub Cologne handelt es sich um ein privates Beratungsunternehmen. Die Stadt Köln und die KölnBusiness Wirtschaftsförderung sind in diesem Bereich nicht tätig. 2 Frage 2: Wie unterschiedlich sind die rechtlichen & regulatorischen Rahmenbedingungen für die Imple- mentierung solcher internationaleren Projekte in den verschiedenen Partnerstädten? Antwort der Verwaltung: Die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen richten sich nach den Gegebenhei- ten vor Ort und können sich von Land zu Land teils erheblich unterscheiden. Unabhängig von den jeweiligen Bedingungen vor Ort sind bei Fördermitteln aus Deutschland die Vorgaben des deutschen Vergaberechts einzuhalten. Voraussetzungen für ein stabiles Partnerschaftsprojekt sind in jedem Fall der Wille zur langfristigen Zusammenarbeit, eine stabile politische und wirt- schaftliche Lage in der Region, Rechtssicherheit sowie geeignete und verlässliche Partner auf beiden Seiten. Frage 3: Welche Erkenntnisse oder Evaluationen liegen bisher zu Best-Practice-Beispielen wie der Un- terstützung von Start-ups in Nairobi vor, und wie könnten diese zur Formulierung strategischer Ziele der Verwaltung beitragen? Antwort der Verwaltung: Siehe Antwort zu Frage 1. Es liegen keine Erkenntnisse vor. Frage 4: Stehen ausreichend personelle und finanzielle Kapazitäten für Planung + Umsetzung zur Ver- fügung, um an internationalen Projekte teilzunehmen? Falls ja, wie sind diese konkret aufge- schlüsselt? Antwort der Verwaltung: Die personellen und finanziellen Ressourcen der Abteilung Europa und Internationales sind durch die bestehenden Städtepartnerschaften und die damit zusammenhängenden Aktivitäten gebunden. Frage 5: Wurden bereits digitale Bildungsprojekte im Rahmen von Städtepartnerschaft-Kooperationen begonnen oder realisiert? Falls ja, mit welchen Partnerstädten und welche Best-Practice-Bei- spiele liegen vor? Falls nein, warum wurde dies bislang nicht umgesetzt? Antwort der Verwaltung: Im Rahmen des letzten Besuchs der chinesischen Partnerstädte Peking und Shanghai durch eine Kölner Bildungsdelegation (08.-14.09.2024) wurde das bestehende MoU, das bislang den Austausch und die Begegnung von Schüler*innen beinhaltete, um den „Austausch zur Anwendung sowie zum praktischen Einsatz digitaler Medien im Bildungsbereich“ erweitert. Es ist geplant, in den nächsten zwei Jahren einen internationalen Fachkräfteaustausch zum Thema Digitalisierung/Medienschutz zu organisieren, welcher möglicherweise digital bzw. hybrid stattfinden soll. Dies hängt jedoch von der Sicherstellung der Finanzierung durch Eras- mus+ ab. Gez. Blome
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3308/2024
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 31.10.2024
- Erstellt
- 23.10.2024 12:11