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A-R/0057/2021

Digital Cafés in der offenen Kinder- und Jugendarbeit ermöglichen

Antrag an den Rat 15.06.2021

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 23.06.2021, TOP 58.4

a-r-0057-2021-CDU-Digital-Cafés in der offenen Kinder- und Jugendarbeit

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a-r-0057-2021-CDU-Digital-Cafés in der offenen Kinder- und Jugendarbeit

2473 Zeichen

Antrag an den Rat Nr.: A-R/0057/2021 
 
RATSANTRAG 
 
  Münster, 11.06.2021 
 
Digital Cafés in der offenen Kinder- und Jugendarbeit 
ermöglichen 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
1. Die Verwaltung prüft, unter welchen Voraussetzungen Jugendzentren innerhalb der 
Stadt Münster Digital Cafés einrichten können, um den Besucherinnen und 
Besuchern den Zugang zur digitalen Bildung/ Medien zu ermöglichen. Das Ziel ist, 
Teilhabechancen auch nach der Coronakrise zu fokussieren. 
 
2. Dafür prüft die Verwaltung,  
a) ob Räumlichkeiten vor Ort zur Verfügung stehen und inwieweit diese für ein 
derartiges Angebot durch eine auskömmliche digitale Infrastruktur (Endgeräte, 
Drucker, WLAN, Breitband etc.) nutzbar gemacht werden können. 
b) inwiefern Co-Working-Plätze eingerichtet werden können, die für Hausaufgaben, 
Bewerbungsschreiben etc.  für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen. 
 
3. Zudem sucht die Verwaltung passende Fortbildungsangebote zur Medienerziehung 
für das Personal vor Ort und prüft eine Kooperation mit dem Jugendinformations- 
und Bildungszentrum sowie der Schulpsychologischen Beratungsstelle und der AG 
Medien. 
 
4. Des Weiteren legt die Verwaltung einen Kosten- und Finanzierungsplan für dieses 
zusätzliche Angebot in der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor. 
 
Begründung: 
 
Die Freizeitgewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen haben sich durch die Corona-Krise 
sehr verändert. Traf man sich vor der Krise noch in Jugendfreizeiteinrichtungen oder im 
öffentlichen Raum, um gemeinsam Freizeitangeboten nachzugehen, steht heute die Nutzung 
der digitalen Medien im Vordergrund. Der Einfluss dieser sozialen Medien bestimmt einen 
großen Teil des Alltags. Nicht jedes Kind und jeder Jugendliche hat die Möglichkeit, die 
Digitalisierung für sich sinnvoll nutzen zu können. Dies liegt an unterschiedlichen 
Bedingungen im Aufwachsen.  
Umso wichtiger ist es, dass Kindern und Jugendlichen die Chance ermöglicht wird, sich 
auch außerhalb des Elternhauses Unterstützung bezüglich des Umgangs mit digitalen 
Formaten holen zu können. Deshalb sollen auch Jugendfreizeiteinrichtungen ein Zentrum 
für digitale Bildung und Medienerziehung werden.  
 
In Münster unterstützt die CDU-Ratsfraktion seit vielen Jahren die offenen Kinder- und 
Jugendarbeit in den Stadtteilen. Inzwischen verfügt jeder Stadtteil über mindestens ein 
Nachmittagsangebot der offenen Tür für Kinder und Jugendliche.  
 
gez. 
Stefan Weber und Fraktion

Beratungsverlauf (1)

23.06.2021 Rat
TOP 58.4 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
A-R/0057/2021
Typ
Antrag an den Rat
Datum
15.06.2021
Erstellt
15.06.2021 10:52