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1895/2021

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021

Mitteilung Ausschuss 06.09.2021

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Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln

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Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln

42526 Zeichen

Kölner Statistische Nachrichten  
Kölner Statistische Nachrichten – 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung 
zum Wohnungsmarkt Köln

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 2 
Zusammenfassung 
Das Investitionsklima am Kölner Wohnungsmarkt wird von den zentralen Akteurinnen und Akteuren des  
Wohnungsmarktes in Köln als positiv bewertet, da ein geringeres Angebot einer weitaus größeren Nachfrage 
gegenübersteht. Der Markt ist, so die allgemeine Einschätzung der Akteurinnen und Akteure, über alle Segmente 
hinweg sehr angespannt.  
Die hier vorgestellten Einschätzungen zum Kölner Wohnungsmarkt basieren auf der Befragung von Expertinnen 
und Experten aus der Bauwirtschaft, Wohnungsunternehmen und Interessenverbänden im Herbst 2020.  
Demnach stellen die Verfügbarkeit von Bauland im Zusammenwirken mit zu hohen Bodenpreisen die zentralen 
Problemfelder in Köln dar, die sich im Zeitverlauf weiter verschärft haben. 
Hinzu kommen nach Ansicht der Befragten hohe Kosten für Planung, Bau und Vertrieb. Neben der Bauland- 
verfügbarkeit und insgesamt hohen Kosten erschweren die starke Auslastung der Bauwirtschaft und des Hand-
werks aktuell die Realisierung von neuen Wohnungen und Häusern.  
Die Weiterentwicklung und Aufwertung des Bestandes sollte nach Meinung der Befragten vorrangig durch  
Energiesparmaßnahmen, den nachträglichen Einbau von Balkonen und Modernisierungen von Bad / Küche  
erfolgen. Hemmnisse dabei sind der organisatorische Aufwand bei der Beantragung von Fördermitteln und die 
geringe Rentabilität.  
Potentiale gibt es aus der subjektiven Sicht der Expertinnen und Experten für viele verschiedene Markt- 
segmente und Wohnformen. Vor dem Hintergrund eines nach Einschätzung der Befragten zu geringen Angebots 
wird das größte Potenzial für preiswerte Wohnungen für Geringverdienende gesehen.  
An die Stadt Köln richtet sich der Wunsch der Marktakteurinnen und Marktakteure nach einer Erhöhung der Bau-
landverfügbarkeit und der Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungspraxis.

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 3 
Inhalte, Methodik und Zusammensetzung der Stichprobe 
Um regelmäßig Einschätzungen zum Wohnungsmarkt in Köln zu erhalten, führte das Amt für Stadtentwicklung 
und Statistik bereits in 2011 und 2014 Befragungen von Expertinnen und Experten durch.1 Im Oktober und  
November 2020 wurde die Befragung aktualisiert. Wesentliche Fragestellungen wurden in nahezu unveränderter 
Form beibehalten, um Vergleiche gegenüber den Einschätzungen von 2011 und 2014 vornehmen zu können.2 
Die Befragung fand in 2020 online statt und richtete sich an 225 ausgewählte Personen, Institutionen oder  
Firmen. Insgesamt liegen 110 ausgefüllte Fragebögen vor. Lag die Rücklaufquote 2011 bei 30 Prozent und 2014 
bei 34 Prozent, konnte sie 2020 auf 49 Prozent gesteigert werden. Die Personen, die sich an der Befragung  
beteiligt haben, spiegeln das gesamte Spektrum der am Kölner Wohnungsmarkt direkt oder indirekt beteiligten 
Akteurinnen und Akteure wider. Zwei Bereiche sind besonders stark vertreten: Rund die Hälfte der Befragten sind 
in der Bauwirtschaft, bei Bauträgern oder in Projektentwicklungsgesellschaften tätig. Ein weiteres gutes Drittel 
der Befragten (36%) arbeitet bei Wohnungsunternehmen oder -genossenschaften.  
Grafik 1: Betätigungsfeld der Befragten (Mehrfachnennungen möglich, in %) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass die Angaben den subjektiven Einschätzungen 
der Befragten entsprechen und aus der Sicht von aktiven Marktteilnehmerinnen und -teilnehmern getroffen  
worden sind. Dass die Problemwahrnehmungen und Einschätzungen vom Berufsfeld der Befragten abhängig 
sein könnten, wird durch gruppenspezifische Auswertungen widerlegt: Über die Tätigkeitsfelder hinweg sind die 
Einschätzungen und Bewertungen der Befragten nahezu einheitlich. 
  
                                                                  
1 Der Bericht zur Befragung 2014 findet sich hier: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-bauen-und-wohnen/woh-
nungsmarkt_k%C3%B6ln-expertenbefragung_2014-h%C3%B6here_anspannung_bei_gestiegenem_investitionsklima_bw_pk_2015_1.pdf 
(abgerufen am 10.02.2021) 
2 Fragebogen siehe Anhang. 
5
1
3
5
6
9
36
51
In einem anderen Bereich
Wissenschaft/ Sachverständige
Verwaltung der Stadt Köln
Baufinanzierung
Interessenverbände
Maklerinnen und Makler
Wohnungsunternehmen und -genossenschaften
Bauwirtschaft/ Bauträger/ Projektentwicklung

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 4 
Allgemeine Beurteilung der Teilmärkte: Anspannung in allen Segmenten 
Die Expertinnen und Experten wurden gebeten zu beurteilen, ob einzelne Marktbereiche als grundsätzlich  
entspannt, ausgeglichen oder angespannt anzusehen sind. Nach deren Einschätzung hat sich der Kölner  
Wohnungsmarkt im Neubau von 2011 zu 2014 und aktuell zu 2020 deutlich angespannt (siehe Grafik 2). Die  
Situation bei neuen preisgebundenen geförderten Mietwohnungen wurde in den letzten zehn Jahren immer von 
einem hohen Anteil der Befragten als angespannt beurteilt. Besonders deutlich hat die Anspannung nach Angabe 
der Befragten in den mittleren Wohnlagen zugenommen (insbesondere bei Häusern und Eigentumswohnungen). 
Grafik 2: Angaben zu Wohnungsmarktlage=angespannt (im Neubau, in %) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
Diese Einschätzung korrespondiert mit statistischen Indikatoren, wonach sich die Wohnungsmarktsituation in 
Köln – und damit auch die Situation der Wohnraumversorgung – in den letzten Jahren stark zugespitzt hat: 
• Die Angebotsmieten (Median nettokalt, unmöbliert) sind von 2011 bis 2019 um 39 Prozent auf 11,80 
Euro pro Quadratmeter gestiegen.3  
• Die sogenannte marktaktive Leerstandsquote von Geschosswohnungen ist von 1,5 Prozent im Jahr 2011 
auf 0,9 Prozent im Jahr 2019 gesunken.4 
• Analog dazu hat die innerstädtische Umzugsrate stark abgenommen und erreichte 2020 mit 60 445 
Umzügen den niedrigsten Wert seit der kommunalen Gebietsreform 1975.5 
Auch die allgemeine Wohnungsmarktsituation für Teilmärkte im Bestand (siehe Grafik A 1 im Anhang) wird als 
angespannt angesehen: Dies gilt für alle Segmente.  
                                                                  
3 Quelle: F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH 
4 Quelle: CBRE-empirica-Leerstandsindex 
5 Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik - Statistisches Informationssystem 
66
45
70
57
71
49
86
75
76
66
76
62
79
66
69
68
85
89
81
75
90
92
89
92
84
85
91
91
82
91
          Reihenhäuser/ Doppelhäuser
                                       gute Wohnlage
         Reihenhäuser/ Doppelhäuser
                               mittlere Wohnlage
Freistehende Ein-/ Zweifamilienhäuser
                                                gute Wohnlage
Freistehende Ein-/ Zweifamilienhäuser
                                        mittlere Wohnlage
Eigentumswohnungen
               gute Wohnlage
Eigentumswohnungen
        mittlere Wohnlage
Preisgebundene Mietwohnungen
                                      gute Wohnlage
Preisgebundene Mietwohnungen
                               mittlere Wohnlage
Freifinanzierte Mietwohnungen
                                 gute Wohnlage
Freifinanzierte Mietwohnungen
                          mittlere Wohnlage
2020 2014 2011

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 5 
Nach mehrheitlicher Einschätzung wird der Wohnungsmarkt in Köln auch mittelfristig ein Anbietermarkt  
bleiben, auf dem ein geringeres Angebot weitaus größerer Nachfrage gegenübersteht. Das Niveau der  
Anspannung wird auch künftig auf dem hohen Niveau des Jahres 2020 liegen. 
Investitionsklima weiterhin gut  
Der Kölner Wohnungsmarkt im Jahr 2020 ist weiter als Anbietermarkt zu sehen, auf dem die Nachfrage deutlich 
größer ist als das Angebot. Das Investitionsklima auf diesem Markt wird auch in 2020 analog zu den Befragungen 
2011 und 2014 als eher gut beurteilt (siehe Grafik 3).  
Am besten wird das Investitionsklima für Eigentumswohnungen eingeschätzt – sowohl im Neubau als auch bei 
Erwerb. Diese Einschätzung entspricht dem realen Marktgeschehen und der Preisentwicklung. Nach den  
Erhebungen des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Köln sind durchschnittlich die Preise 
für Eigentumswohnungen von 2011 zu 2019 um 86 Prozent gestiegen.  
Bei Bestandsmaßnahmen wird das Investitionsklima für Maßnahmen allgemein und mit energetischer  
Modernisierung besser beurteilt als ein barrierefreier Umbau. 
Grafik 3: Einschätzung Investitionsklima 2020 (arithmetisches Mittel) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
  
2,6
2,9
2,9
3,0
3,0
3,1
3,0
2,9
3,1
2,8
1,0 2,0 3,0 4,0
Mit barrierefreiem Umbau
Mit energetischer Modernisierung
Allgemein
Mehrfamilienhäuser
Ein-/ Zweifamilienhäuser
Eigentumswohnungen
Reihen-/ Doppelhäuser
Freistehende Ein-/ Zweifamilienhäuser
Eigentumswohnungen
Mietwohnungen
Erwerb
Neubau 
Bestandsmaßnahmen
1 = sehr schlecht        2 = eher schlecht        3 = eher gut        4 = sehr gut

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 6 
Probleme und Hemmnisse auf dem Mietwohnungsmarkt: 
zu wenig und zu teures Bauland, hohe Kosten für Bau sowie Auslastung der Bauwirtschaft 
Die Befragten sehen als Kernproblem auf dem freifinanzierten Mietwohnungsmarkt weiterhin das knappe  
Bauland (siehe Grafik 4). Hatten 2011 noch drei Viertel der Befragten eine geringe Verfügbarkeit als Problem  
benannt, sind es aktuell 92 Prozent der Gesamtnennungen - genauso viele wie 2014. Als zweitgrößtes Problem 
sind von den Befragten hohe Bodenpreise genannt worden. Hier ist ein Anstieg seit 2014 um weitere 13 Prozent-
punkte auf 78 Prozent in 2020 zu verzeichnen.6 Deutlich weiter zugespitzt hat sich aus Sicht der Antwortenden in 
den letzten zehn Jahren auf dem Kölner Wohnungsmarkt das Problem zu hoher Kosten für Bau, Planung und Ver-
trieb (von 8% in 2011 auf 50% in 2020). Neben diesen Hemmnissen für den Wohnungsbau wird das  
unzureichende Angebot an großen bezahlbaren und kleinen preisgünstigen Wohnungen von der Hälfte der  
Befragten problematisiert. 
Grafik 4: Am häufigsten genannte Probleme auf dem freifinanzierten Mietwohnungsmarkt (in %)
 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
Die Hälfte der Experteninnen und Experten sieht eine hohe Auslastung der Bauwirtschaft aktuell als ein Hemmnis 
an.7 Allerdings wird diese Einschätzung von Befragten aus der Gruppe der Bauwirtschaft/ Bauträger/ Projekt- 
entwicklung seltener geteilt (36%). Kommunale Vorgaben nach dem Kooperativen Baulandmodell dagegen  
stellen für weniger als ein Viertel der Befragten überhaupt ein Problem (22%) dar.8 Dabei werden sie von Befragten 
aus der Gruppe Bauwirtschaft/ Bauträger/ Projektentwicklung signifikant häufiger als Problem angegeben (36%) als 
von den restlichen Befragten (6%). 
                                                                  
6 Nach den Erhebungen des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Köln ist der Grundstückspreis für Mietwohn ungen, mitt-
lere Lage von 420 €/m2, Stichtag: 01.01.2011 um 126 Prozent auf 950 €/m2, Stichtag: 01.01.2020 gestiegen. 
7 Dieses Item wurde im Fragebogen 2020 neu aufgenommen.  
8 Aktuell gilt in Köln das Kooperative Baulandmodell für alle Bebauungsplanverfahren mit mehr als 20 Wohneinheiten oder 1.800 m ² Ge-
schossfläche. Es verpflichtet bei Planvorhaben, die eine Bebauungsplanung benötigen, 30 Prozent der Wohnungen im öffentlich geförderten 
Segment zu errichten. Gleichzeitig gilt eine Beteiligung an den Folgekosten der Vorhaben, wie an Kindertagesstätten, Grünflächen oder 
Spielplätzen. URL: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/kooperatives-baulandmodell-koeln
 (abgerufen am 
02.02.2021) 
20
20
22
8
37
57
57
75
19
26
46
34
40
49
65
91
8
22
41
43
50
50
50
52
78
92
Geringe Attraktivität staatlicher Förderung
Kommunale Vorgaben (Förderquoten)*
Höhe der Nettokaltmieten
                 Zu hohe Anforderungen an
                         energetische Standards
Zu hohe Kosten für Bau, Planung, Vertrieb
Hohe Auslastung in der Bauwirtschaft/
                                                im Handwerk*
                    Unzureichendes Angebot kleiner,
                              preisgünstiger Wohnungen
Unzureichendes Angebot großer und
                         bezahlbarer Wohnungen
Bauland zu teuer
Zu wenig Bauland
2020 2014 2011*Ergebnisse nur für 2020 vorhanden

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 7 
Bezogen auf das reale Angebot an Wohnungen in Köln findet die Hälfte der Befragten das Angebot an größeren 
bezahlbaren Mietwohnungen und kleinen preisgünstigen Wohnungen unzureichend. Insbesondere kleinere 
preisgünstige Wohnungen sind aus deren Sicht in den letzten zehn Jahren knapper geworden (von 37% in 2011 
auf 50% in 2020). 
Die Probleme auf dem preisgebundenen geförderten Mietwohnungsmarkt werden ähnlich wie für den frei- 
finanzierten Mietwohnungsmarkt gesehen (siehe Grafik A 2 im Anhang). Der abnehmende Bestand an geförderten 
Wohnungen wird als zunehmend problematisch beurteilt. Kamen 41 Prozent der Befragten in 2014 zu dieser  
Einschätzung, waren es 60 Prozent in 2020.  
Die Befragten wurden in 2014 und 2020 noch einmal detaillierter um eine Benennung von Hemmnissen für den 
geförderten Mietwohnungsbau gebeten (siehe Grafik 5). In der Befragung 2011 gab es diese Fragen nicht. 
Grafik 5: Hemmnisse bei gefördertem Mietwohnungsbau  
(Mehrfachnennungen möglich, arithmetisches Mittel) 
Quelle: Stadt Köln –Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
Die fehlende Verfügbarkeit von Grundstücken bestätigt sich noch einmal als das Haupthindernis beim geförder-
ten Wohnungsbau. Die Befragten sind der Meinung, dass darüber hinaus vor allem gestiegene Grundstücks-
preise – neben zu hohen Baukosten und zu hohen Standards – weitere große Hemmnisse für den Bau von geför-
derten Wohnungen darstellen. 
  
1,1
1,5
2,0
1,9
2,3
2,1
2,5
2,4
2,5
2,7
2,7
1,2
1,5
1,7
1,8
2,1
2,1
2,3
2,5
2,6
2,8
2,9
1,0 2,0 3,0
Nachfrage in Segment zu gering
Fehlendes Eigenkapital
NRW Bank fordert zusätzliche Bürgschaften
Zu hohe Anforderungen der NRW Bank an Bonität
Differenz des Darlehenszinssatzes zu gering
Investition unwirtschaftlich:
 Mieterwartungen zu gering
Rendite bei freifinanziertem Bau erheblich höher
  Investition unwirtschaftlich:
zu hohe  Standards gefordert
Investition unwirtschaftlich:
                  Baukosten zu hoch
              Investition unwirtschaftlich:
               Grundstückspreise zu hoch
Geeigente Grundstücke nicht verfügbar
2020 2014
1 = kein Hemmnis          2  = Hemmnis           3  = großes Hemmnis

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 8 
In den letzten Jahren sind die Konditionen für den geförderten Mietwohnungsbau zugunsten der Investorinnen 
und Investoren geändert worden.9 Diese Verbesserungen schlagen sich bei den Antworten tendenziell nieder: 
Die Aspekte „Rendite bei freifinanziertem Bau erheblich höher“ und „Differenz des Darlehenszinssatzes zu  
gering“ (Zinskonditionen bei der Gewährung öffentlicher Mittel zu denen im freifinanzierten Wohnungsbau)  
haben als Hemmnis jeweils um 0,2 Punkte von 2014 zu 2020 leicht abgenommen. 
Probleme und Hemmnisse auf dem Eigentumsmarkt ähnlich wie auf  
dem Mietwohnungsmarkt 
Beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern sind nach Einschätzung der Befragten wie beim Mietwohnungsbau 
das fehlende Bauland und sein hoher Preis10 die Kernprobleme (siehe Grafik 6). 
Hinzu kommen auch hier wieder – jedoch etwas geringer als bei Mietwohnungen – aus Sicht von etwas mehr als 
einem Drittel der Befragten zu hohe Kosten für Bau, Planung und Vertrieb sowie die hohe Auslastung in der  
Bauwirtschaft beziehungsweise dem Handwerk. 
Die Konkurrenzsituation mit dem Kölner Umland wird von den Expertinnen und Experten als weniger stark  
ausgeprägt wahrgenommen. Gaben 2011 noch knapp die Hälfte der Befragten als Problem für den Kölner  
Ein- und Zweifamilienhausbau günstigere Angebote im Umland an, ist die Zahl auf weniger als ein Drittel gesunken. 
Die Expertinnen und Experten sehen mehrheitlich eine Angleichung der Preise. 
Auf dem Eigentumswohnungsmarkt gibt es nach Einschätzung der Experteninnen und Experten dieselben  
Probleme wie auch bei den anderen Segmenten Mietwohnungen und Eigenheimen (siehe Grafik A 3 im Anhang). 
Grafik 6: Am häufigsten genannte Probleme auf dem Eigenheimmarkt (Mehrfachnennungen möglich, in %) 
Quelle: Stadt Köln –Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
                                                                  
9 Die Zinshöhe für Darlehen ist von 0,5 Prozent auf 0 Prozent in den ersten zehn Jahren gesenkt worden. Auf Antrag kann außerde m die  
Tilgung des Darlehens in den ersten fünf Jahren ab Leistungsbeginn ausgesetzt werden (tilgungsfreie Anlaufjahre). Weiterhin sind die Förder-
pauschalen und die Nettokaltmiete höher angesetzt, die Zahl der zulässigen Vollgeschosse wurde von vier auf fünf und die Zahl der zulässigen 
Geschossflächenzahl auf 1,2 erhöht. Siehe den Bericht des Amts für Wohnungswesen „Wohnen in Köln: Fa kten, Zahlen und Ergebnisse 2019 -
Ausblick 2020“, URL: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf56/56_wohnen_in_ko%CC%88ln_2019_bfrei.pdf  (abgerufen am 
03.02.2021) 
10 Informatorisch: Nach Erhebungen des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Köln betrug der durchschnittliche Boden-
richtwert zum 01.01.2011 für baureife Grundstücke für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in mittlerer Lage 325 Euro pro Quadratme-
ter. Zum 01.01.2020 ist er auf 670 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Das ist ein Anstieg um 106 Prozent.  
48
16
84
72
35
26
88
74
29
37
39
82
84
Preisgünstigere Angebote im Umland
Zu hohe Kosten für Bau, Planung, Vertrieb
Hohe Auslastung in der Bauwirtschaft/
                                                im Handwerk*
Zu wenig Bauland
Bauland zu teuer
2020 2014 2011*Ergebnisse nur für 2020 vorhanden

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 9 
Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen,  
mehr Bauland und stärkerer Informationsaustausch gewünscht 
Weiterhin hoher Handlungsbedarf wird für alle Marktsegmente bei der Beschleunigung der Planungs- und  
Genehmigungspraxis gesehen. Dies gilt insbesondere für den Mietwohnungsbau (2020: freifinanziert 96% der 
Befragten, gefördert 92%). Für den Bau von Ein-/ Zweifamilienhäusern fällt dieser Wunsch mit 88 Prozent nur 
leicht schwächer aus.  
In hohem Grad wird die Erhöhung von verfügbarem Bauland gewünscht, insbesondere für den Mietwohnungs-
bau (2020: freifinanziert 92% der Befragten, gefördert 91%). Beim Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern äußern 
81 Prozent der Befragten diesen Wunsch. Hier ist eine leichte Abnahme im Vergleich zu 2014 zu verzeichnen  
(minus 6%-Punkte). 
Die Marktteilnehmerinnen und -teilnehmer wünschen sich im Vergleich zu den vorangegangenen Befragungen 
einen intensiveren Informationsaustausch mit der Stadtverwaltung. Dies gilt insbesondere für den geförderten 
Mietwohnungsbau (von 56% der Nennungen im Jahr 2014 auf 68% in 2020) und den frei finanzierten Miet- 
wohnungsbau (von 2014 zu 2020 Anstieg um rund 20%-Punkte). 
Ein gestiegener Bedarf nach städtischer Beratung für Investorinnen und Investoren ist nicht erkennbar. Die Werte 
2020 sind nahezu vergleichbar mit den Antworten 2014 und 2011. Dabei ist weiterhin die Beratung für den  
geförderten Mietwohnungsbau am stärksten gefragt (43% in 2020). 
Grafik 7: Wünsche zur Änderung von Rahmenbedingungen durch die Stadt  
(Mehrfachnennungen möglich, in %) 
Quelle: Stadt Köln –Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020) 
  
25
35
77
77
34
48
83
85
47
46
81
79
28
33
87
87
34
43
90
92
47
56
89
85
22
52
81
88
39
62
92
96
43
68
91
92
Verstärkte Beratung von Investorinnen und Investoren
Intensivierung des Informationsaustausches
Erhöhung der Verfügbarkeit von Bauland
Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungspraxis
Verstärkte Beratung von Investorinnen und Investoren
Intensivierung des Informationsaustausches
Erhöhung der Verfügbarkeit von Bauland
Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungspraxis
Verstärkte Beratung von Investorinnen und Investoren
Intensivierung des Informationsaustausches
Erhöhung der Verfügbarkeit von Bauland
Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungspraxis
Ein-/ Zweifamilienhäuser
Freifinanzierter
Mietwohnungsbau
Geförderter
Mietwohnungsbau
2020 2014 2011

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 10 
Weiterentwicklung des Bestandes vorrangig durch Energiesparmaßnahmen,  
den Einbau von Balkonen und Modernisierungen 
Die Aufwertung des Bestandes ist ein wichtiges wohnungspolitisches Handlungsfeld. Mit der Befragung wurden 
Einschätzungen zu Maßnahmen erfragt, die zu einer Verbesserung führen könnten (Grafik 8).  
Als am wichtigsten eingeschätzt werden Energiesparmaßnahmen, der nachträgliche Einbau von Balkonen und 
Modernisierungen von Bad/ Küche. 
Als zumindest wichtig beurteilt werden Maßnahmen wie der barrierefreie/ altengerechte Umbau von Wohnungen, 
Maßnahmen zur Lösung sozialer Probleme und Schaffung kleinerer Wohnungen. Alle drei genannten Maßnahmen 
haben seit 2014 an Bedeutung gewonnen.  
Grafik 8: Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnungsbestands 2020 (arithmetisches Mittel) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
  
1,3
1,9
1,9
2,0
2,1
2,1
2,2
2,2
2,3
1,0 2,0 3,0
Zusammenlegung kleiner Wohnungen
Nachträglicher Einbau von Aufzügen
Baulich gestalterische Wohnumfeldmaßnahmen
Schaffung kleinerer Wohnungen
Maßnahmen zur Lösung sozialer Probleme
Barrierefreier/ Altengerechter Umbau
Modernisierung von Bad/ Küche
Nachträglicher Einbau von Balkonen
Energiesparmaßnahmen
1 = weniger wichtig              2 = wichtig              3 = sehr wichtig

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 11 
Weiterentwicklung des Bestandes bei Beantragung von Fördermitteln organisatorisch  
aufwändig und wenig rentabel 
Um detaillierter festzustellen, weshalb die Verbesserung des Wohnungsbestandes mit Schwierigkeiten verbunden 
sein kann, wurden mögliche Hemmnisse bei der Entwicklung des Wohnungsbestandes erfragt (siehe Grafik 9). 
Wesentliche Hemmnisse sind aus Sicht der Befragten der organisatorische Aufwand bei der Beantragung von 
Fördermitteln und die nicht ausreichende Rentabilität der Investitionen.  
Grafik 9: Entwicklungshemmnisse im Wohnungsbestand 2020 (arithmetisches Mittel) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020) 
  
1,4
1,5
1,8
1,8
1,8
1,9
2,1
2,2
1,0 2,0 3,0
          Zu wenig Informationen über Struktur
                         und Entwicklung der Nachfrage
Zu geringe mittel-/ langfristige strategische
             Planung bei Wohnungsunternehmen
Fehlende Dialoge Kommune/ Unternehmen
                                        zu Quartiersentwicklung
Zu geringes Investitionsinteresse privater
                      Vermieterinnen und Vermieter
Fehlende Kenntnis über Fördermöglichkeiten
Mietniveau lässt keine Investionen zu
Nicht ausreichende Rentierlichkeit der Investitionen
Organisatorischer Aufwand bei Beantragung
                                                        von Fördermitteln
1  = kein Hemmnis          2 = Hemmnis           3 = großes Hemmnis

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 12 
Potenziale für viele verschiedene Marktsegmente und Wohnformen  
Bürgerinnen und Bürger haben unterschiedliche Wohnbedürfnisse, -ansprüche und -vorstellungen entsprechend 
dem jeweiligen Lebenszyklus, den Lebensstilen und ökomischen Möglichkeiten. Im Rahmen der Experten- 
befragung 2020 wurde nach dem Nachfragepotenzial für 16 Marktsegmente und Wohnformen gefragt11, die in 
der Grafik 10 aufgeführt sind.  
Die Ergebnisse des Jahres 2020 zeigen, dass die Befragten aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen wie in der 
Vergangenheit mehrheitlich Potenzial für viele Wohnformen sehen. Das größte Potenzial wird (wie bereits 2014) 
für „preiswerte Wohnungen für Geringverdienende“ gesehen. Aus dem bereits konstatierten zu geringen  
Angebot an preiswerten Wohnungen wird ein entsprechend hoher Bedarf abgeleitet. Knapp drei Viertel (72%) 
der Befragten sehen hierin ein hohes Potenzial. Danach folgen die abgefragten Segmente „studentisches  
Wohnen“ mit einem mittleren Wert von 2,6 (Potenzialeinschätzung hoch: 67%) und die Schaffung von familien-
gerechten Großwohnungen im Geschosswohnungsbau. Für „Wohnen im Loft“ und „Baugemeinschaften“  
werden nur geringe Potentiale gesehen. 
Grafik 10: Potenziale für unterschiedliche Marktsegmente und Wohnformen 2020 (arithmetisches Mittel) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
  
                                                                  
11 Bei der Bewertung der Einschätzungen ist zu berücksichtigen, dass diese die subjektive Sicht der Befragten widerspiegeln. Für fundiertere 
Einschätzungen sind zielgruppenorientierte Markt- und Nachfrageanalysen erforderlich. Ob die Potenziale, die es nach Einschätzung der  
Expertinnen und Experten gibt, überhaupt und in welchem Umfang tatsächlich ausgeschöpft und durch entsprechende Vorhaben realisiert 
werden, hängt in der Umsetzung von verschiedenen Faktoren ab. Dies sind zum Beispiel das Vorhandensein von geeigneten Grundst ücken 
oder der Umbau von Bestandsimmobilien, die Ausrichtung der Wohnungsunternehmen und Projektentwicklung nach Unternehmenszielen 
und Marktsegmenten, der Lage, planerische Vorgaben und die Rentabilität. 
1,5
1,6
1,9
2,0
2,0
2,1
2,1
2,3
2,3
2,4
2,4
2,4
2,5
2,5
2,6
2,7
1,0 2,0 3,0
Baugemeinschaften
Wohnen im Loft
Mehr-Generationen-Wohnen
Wohnform Arbeiten/ Wohnen
Mieteinfamilienhäuser
Mikroappartments
Service-Wohnen
Kostensparendes Bauen
WG für Seniorinnen und Senioren
Barrierefreies Wohnen
Sanierter Altbau
Genossenschaftswohnungen
Familiengerechte Grosswohnungen
Betreutes Wohnen im Alter
Studentisches Wohnen
Preiswerte Wohnungen für Geringverdienende
1 = gering             2 = mittel             3 = hoch

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 13 
Anhang 
Grafik A 1: Angaben zu Wohnungsmarktlage = angespannt (im Bestand, in %)  
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
Grafik A 2: Am häufigsten genannte Probleme auf dem geförderten Mietwohnungsmarkt (in %) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
66
29
69
54
69
41
83
69
79
58
71
59
74
62
72
64
84
78
93
75
86
84
86
87
88
80
89
91
84
94
          Reihenhäuser/ Doppelhäuser
                                       gute Wohnlage
         Reihenhäuser/ Doppelhäuser
                               mittlere Wohnlage
Freistehende Ein-/ Zweifamilienhäuser
                                                gute Wohnlage
Freistehende Ein-/ Zweifamilienhäuser
                                        mittlere Wohnlage
Eigentumswohnungen
               gute Wohnlage
Eigentumswohnungen
        mittlere Wohnlage
Preisgebundene Mietwohnungen
                                      gute Wohnlage
Preisgebundene Mietwohnungen
                               mittlere Wohnlage
Freifinanzierte Mietwohnungen
                                 gute Wohnlage
Freifinanzierte Mietwohnungen
                          mittlere Wohnlage
2020 2014 2011
22
6
30
38
35
47
18
9
33
58
46
58
48
25
16
17
36
34
54
48
39
37
51
41
80
67
18
18
18
21
21
32
37
41
41
49
53
57
60
82
83
Geringe Attraktivität staatlicher Förderung
Höhe der Nettokaltmieten
Fehlende soziale Durchmischung
Kommunale Vorgaben (Förderquoten)*
Höhe der Nebenkosten
Zu hohe Zahl einkommensschwacher Haushalte
Geringe Bautätigkeit im Mietwohnungsbau
                    Zu hohe Anforderungen an
                          energetische Standards
Hohe Auslastung in der Bauwirtschaft/
                                                im Handwerk*
Zu hohe Kosten für Bau, Planung, Vertrieb
              Unzureichendes Angebot an kleinen
                                preisgünstigen Wohnungen
    Unzureichendes Angebot großer und
                              bezahlbarer Wohnungen
Abnehmender Bestand geförderter Wohnungen
Zu wenig Bauland
Bauland zu teuer
2020 2014 2011*Ergebnisse nur für 2020 vorhanden

Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Kölner Wohnungsmarkt Seite 14 
Grafik A 3: Am häufigsten genannte Probleme auf dem Eigentumswohnungsmarkt  
(Mehrfachnennungen möglich, in %) 
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln 2020)  
19
24
17
67
84
27
29
33
68
91
24
32
38
42
80
84
Preisgünstigere Angebote im Umland
Geringe Attraktivität staatlicher Förderung
Zu hohe Kosten für Bau, Planung, Vertrieb
Hohe Auslastung in der Bauwirtschaft/ im Handwerk*
Bauland zu teuer
Zu wenig Bauland
2020 2014 2011*Ergebnisse nur für 2020 vorhanden

Befragung von Expertinnen und Experten zum Wohnungsmarkt Köln 2020 
 
1. In welchem Bereich sind Sie hauptsächlich tätig? (Mehrfachantworten möglich) 
 
Bauwirtschaft / Bauträger / Projektentwicklung  
Wohnungsunternehmen und -genossenschaften  
Baufinanzierung / Kreditwirtschaft  
Immobilienmakler  
Interessenverbände  
Wissenschaft / Sachverständige  
Stadtverwaltung Köln  
anderer Bereich, bitte auswählen und hier notieren:   
  _________________________________________   
 
2. Wie beurteilen Sie die aktuelle Marktsituation in den verschiedenen Segmenten des Kölner Wohnungs-
marktes aus Sicht der Nachfragenden für Bestands- bzw. Neubauangebote in mittleren und guten Wohnla-
gen 
Beachten Sie hierbei bitte: „Anspannung“ bedeutet ein zu geringes Angebot (ggf. steigende Preise), während „Entspan-
nung“ mit einem ausreichenden Angebot (und ggf. stagnierenden/sinkenden Preisen) gleichzusetzen ist. 
Erläuterung zu Wohnlagen: 
Mittlere Wohnlage: normale Wohnlagen ohne besondere Vor- und Nachteile. Solche Wohngegenden sind zumeist dicht 
bebaut und weisen keine kontinuierlich, beeinträchtigenden Belastungen durch Geräusch oder Geruch auf.  
Gute Wohnlage: Gute Wohnlagen sind gekennzeichnet durch lockere Bebauung, Baumbepflanzung an der Straße  
oder Garten, fehlenden Durchgangsverkehr, gute Einkaufsmöglichkeiten, nicht beeinträchtigende Einrichtungen und 
günstige Verkehrsanbindung auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Zentrum. 
 
Die Wohnungsmarktsituation in Köln ist aktuell…  
In jeder Zeile bitte jeweils eine Angabe für Bestand bzw. Neubau 
  Bestand Neubau 
ent- ausge- ange-  ent- ausge- ange-für Mietwohnungen:  spannt glichen spannt spannt glichen spannt  
Freifinanziert    
mittlere Wohnlage           
gute Wohnlage          
 preisgebunden (gefördert)         
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
 
für Eigentum:          
 Eigentumswohnungen         
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
für Ein- und Zweifamilienhäuser:                   Freistehend 
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
 Reihenhäuser/Doppelhäuser         
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage        

3. Wie schätzen Sie die Wohnungsmarktsituation mittelfristig in 2 bis 3 Jahren in den verschiedenen Segmen-
ten des Kölner Wohnungsmarktes aus Sicht der Nachfragenden für Bestands- bzw. Neubauangebote ein? 
Beachten Sie auch hier bitte: „Anspannung“ bedeutet ein zu geringes Angebot (ggf. steigende Preise), während „Entspan-
nung“ mit einem ausreichenden Angebot (und ggf. stagnierenden/sinkenden Preisen) gleichzusetzen ist. 
 
Die Wohnungsmarktsituation in Köln wird sein in 2 bis 3 Jahren…  
In jeder Zeile bitte jeweils eine Angabe für Bestand bzw. Neubau 
  Bestand Neubau 
ent- ausge- ange-  ent- ausge- ange-für Mietwohnungen:  spannt glichen spannt spannt glichen spannt  
 Freifinanziert   
mittlere Wohnlage           
gute Wohnlage          
 preisgebunden (gefördert)         
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
 
für Eigentum:          
 Eigentumswohnungen         
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
für Ein- und Zweifamilienhäuser:          
         Freistehend 
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
 Reihenhäuser/Doppelhäuser         
mittlere Wohnlage          
gute Wohnlage          
 
 
4. Wie schätzen Sie das aktuelle Investitionsklima in folgenden Marktsegmenten ein?  
Bitte in jeder Zeile eine Angabe 
Das Investitionsklima in Köln ist aktuell… 
 sehr gut eher gut eher schlecht sehr schlecht 
im Neubau:     
• von Mietwohnungen      
• von Eigentumswohnungen      
• von freistehenden Ein-/Zweifamilienhäusern      
• von Reihen-/Doppelhäusern      
beim Erwerb von bestehendem Wohnraum:     
• von Eigentumswohnungen      
• von Ein- / Zweifamilienhäusern      
• von Mehrfamilienhäusern      
für Bestandsmaßnahmen (Sanierung, Modernisierung):     
• allgemein      
• mit energetischer Modernisierung      
• mit barrierefreiem Umbau    

5. Welche Rahmenbedingungen sollte die Stadt Köln verändern, um die weitere Investitionstätigkeit in den 
folgenden Teilmärkten anzuregen?  
Bitte alles Zutreffende auswählen. 
preisgebundener  Ein- und freifinanzierter Mietwoh- (geförderter) Zweifamilienhausbau nungsbau Mietwohnungsbau 
Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungspraxis    
Intensivierung des Informationsaustausches    
Erhöhung der Verfügbarkeit von Bauland    
Verstärkte Investorenberatung    
Sonstiges, bitte auswählen und unten notieren:    
 _______________________________________     
 
 
6. Welche Probleme gibt es Ihrer Auffassung nach zurzeit auf dem Mietwohnungsmarkt in Köln? 
Bitte alles Zutreffende auswählen – max. jedoch jeweils acht Aspekte 
 preisgebunden (gefördert) freifinanziert 
Zu wenig Bauland in nachgefragter Lage verfügbar   
Bauland in Köln zu teuer   
Zu hohe Kosten für Bau, Planung / Bauleitung, Vertrieb   
Hohe Auslastung in der Bauwirtschaft / im Handwerk    
Geringe Bautätigkeit im Mietwohnungsbau   
Unzureichendes Angebot großer und bezahlbarer Wohnungen, insbesondere für  
Familien mit Kindern    
Unzureichendes Angebot an kleinen, preisgünstigen Wohnungen   
abnehmender Bestand geförderter Wohnungen wegen auslaufender Bindungen    
Höhe der Nettokaltmieten   
Höhe der Nebenkosten   
Zu hohe Anforderungen an energetische Standards   
Zu geringes Angebot an Häusern zur Miete   
Zu hohe Anzahl einkommensschwacher Haushalte mit Schwierigkeiten der  
Wohnversorgung    
fehlende soziale Durchmischung der Bevölkerung in einzelnen Kölner Stadtteilen    
Zu hohe Ansprüche der Mieter   
Höhere Anforderung an Finanzierung    
Geringe Attraktivität staatlicher Förderung    
Kommunale Vorgaben: Mindestförderquoten   
Sonstiges, bitte auswählen und unten notieren:    
   
 _________________________________________________

7. Welche Probleme gibt es nach Ihrer Auffassung zurzeit auf dem Eigentumsmarkt in Köln? 
Bitte alles Zutreffende auswählen – max. jedoch jeweils acht Aspekte 
 
 Eigentumswohnungen Ein- und Zweifamilienhäuser 
Zu wenig Bauland in nachgefragter Lage verfügbar   
Bauland in Köln zu teuer   
Preisgünstigere Angebote im Umland von Köln   
Hohe Auslastung in der Bauwirtschaft / im Handwerk    
Zu hohe Kosten für Bau, Planung/Bauleitung, Vertrieb    
Geringe Bautätigkeit im Eigentumsbereich   
Geringes Interesse bei Kapitalanlegern   
Zu hohe Ansprüche der Nachfrager an Lage von Objekten im Stadtgebiet    
Zu hohe Ansprüche der Nachfrager an Wohnumfeld    
Zu hohe Ansprüche der Nachfrager an Ausstattung bzw. Zuschnitt von Objekten    
Geringe Zahlungsfähigkeit der Nachfrager   
Geringe Attraktivität staatlicher Förderung    
Sonstiges, bitte auswählen und unten notieren:  
   ___________________________________________________________  
 
 
 
8. Wie stark stellen aus Ihrer Sicht die im Folgenden genannten Aspekte ein Hemmnis im Hinblick auf den Bau 
 preisgebundener (geförderter) Mietwohnungen dar?
Bitte in jeder Zeile eine Angabe 
 großes Hemmnis  Hemmnis kein Hemmnis 
Geeignete Grundstücke sind nicht in ausreichender Menge verfügbar.     
Erzielbare Rendite ist bei freifinanziertem Bau erheblich höher.     
Die Differenz des Darlehenszinssatzes im geförderten Mietwohnungs -
bau ist im Vergleich zu dem für freifinanzierte Mietwohnungen zu ge-    
ring. 
Die Nachfrage in diesem Segment ist zu gering.    
Das erforderliche Eigenkapital ist nicht vorhanden, zu gering oder  
soll nicht eingesetzt werden.     
Die Anforderungen der NRW.Bank an die Bonität sind zu hoch bzw. 
der damit verbundene Aufwand.     
Die NRW.Bank fordert zusätzlich Bürgschaften    
Die Investition ist in Relation zu den erzielbaren Mieteinnahmen  
unwirtschaftlich, da     
• Grundstückspreise zu hoch sind.    
• Mieterwartungen zu gering sind.    
• Baukosten gestiegen und zu hoch sind.    
• zu hohe Standards gefordert werden.    
Sonstige Hemmnisse, bitte ankreuzen und unten notieren:     
 _________________________________________

9. Weiterentwicklung des Wohnungsbestandes 
Die Weiterentwicklung des Bestandes wird als wohnungspolitisches Handlungsfeld immer bedeutsamer. Über die 
Veränderung der Bausubstanz hinaus können auch Wohnumfeldmaßnahmen und soziale Maßnahmen / Angebote zu 
einer Verbesserung führen.  
a) Welche Maßnahmen sind für Sie hierbei wichtig? 
    Bitte in jeder Zeile eine Angabe  
 sehr wichtig  wichtig weniger wichtig 
Zusammenlegung kleiner Wohnungen    
Schaffung kleinerer Wohnungen    
Modernisierung von Bad/ Küche    
Energiesparmaßnahmen (Dämmung, Heizung, Austa usch von 
Fenstern etc.)    
Nachträglicher Einbau von Balkonen    
Nachträglicher Einbau von Aufzügen     
Barrierefreier/ barrierearmer/ altengerechter Umbau     
Baulich gestalterische Wohnumfeldmaßnahmen    
Maßnahmen zur Lösung sozialer Probleme  
(Beratung, Konfliktvermittlung, soziale Angebote)    
Sonstige Maßnahmen, bitte auswählen und unten notieren:    
 _________________________________________     
 
 
 
b) Wie bewerten Sie die folgenden Hemmnisse für eine zielgerichtete Entwicklung des Bestandes? 
       Bitte in jeder Zeile eine Angabe 
 großes Hemmnis  Hemmnis kein Hemmnis 
Mietniveau lässt keine Investitionen zu     
Nicht ausreichende Rentabilität der Investitionen    
Zu geringe mittel- und langfristige strategische Planung bei Woh-
nungsunternehmen    
Zu wenig Informationen über Struktur  
und Entwicklung der Nachfrage     
Fehlender oder nicht ausreichender Dialog von Kommune  
und Wohnungsunternehmen zur Quartiersentwicklung     
Zu geringes Investitionsinteresse privater Vermieter    
Fehlende Kenntnis über Fördermöglichkeiten    
Organisatorischer Aufwand bei Beantragung von Fördermitteln     
Sonstige Hemmnisse, bitte auswählen und unten notieren:    
 _________________________________________

10. Wie bewerten Sie das Potenzial für folgende Marktsegmente und Wohnformen? 
Bitte in jeder Zeile eine Angabe 
 hoch  mittel gering 
Familiengerechte Großwohnungen im Geschosswohnungsbau     
Senioren-Wohngemeinschaften    
Service-Wohnen    
Mehr-Generationen-Wohnen    
Barrierefreies Wohnen    
Betreutes Wohnen im Alter    
Baugemeinschaften    
Genossenschaftswohnungen    
Mieteinfamilienhäuser    
Wohnform Arbeiten / Wohnen    
Wohnen im Loft    
Sanierter Altbau    
Kostensparendes Bauen (z. B. Energiesparhäuser)    
Preiswerte Wohnungen für Geringverdiener    
Studentisches Wohnen    
Mikroappartments    
Sonstige andere Wohnformen, bitte auswählen und unten notieren:    
 _________________________________________     
     
   
dieser Stelle ist die Umfrage für Sie 
-----------------------------------------------
An beendet. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! 
---- ----------------------------------------------------------------------- 
Sie können uns im Anschluss gerne noch freiwillig Ihren Namen und / oder Ihre Institution angeben, damit wir 
für unsere Statistik wissen, wer sich an der Befragung zum Kölner Wohnungsmarkt 2020 beteiligt hat.  
Diese Angaben werden im Programm getrennt von Ihren in der Umfrage gegebenen Antworten gespeichert,   
die Umfragedaten bleiben anonym. 
Hier können Sie Ihre Kommentare, Kritik oder Anregungen eintragen: 
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 
 
 
Name (freiwillige Angabe):  
Institution (freiwillige Angabe):

Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy - Brandt- Platz 2
50679 Köln
Telefon: (0221) 221 - 21882
Telefax: (0221) 221 - 21900 oder 28493
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
ISSN 2192-9726
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit Quellenangabe 
13/15/0/04.2021

Mitteilung Ausschuss

1925 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IX/15 
153/1 
Vorlagen-Nummer 
 1895/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 26.08.2021 
Liegenschaftsausschuss 30.08.2021 
Stadtentwicklungsausschuss 17.06.2021 
Unterausschuss Wohnen 24.09.2021 
 
Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln  
 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik hat als Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 die als An-
lage beigefügte Veröffentlichung „Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln“ 
erstellt.  
Das Investitionsklima am Kölner Wohnungsmarkt wird von den zentralen Akteurinnen und Akteuren 
des Wohnungsmarktes in Köln als positiv bewertet, da ein geringeres Angebot einer weitaus größe-
ren Nachfrage gegenübersteht. Der Markt ist, so die allgemeine Einschätzung der Akteurinnen und 
Akteure, über alle Segmente hinweg sehr angespannt.  
Die Verfügbarkeit von Bauland im Zusammenwirken mit zu hohen Bodenpreisen stellen die zentralen 
Problemfelder in Köln dar, die sich im Zeitverlauf weiter verschärft haben. 
Hinzu kommen, nach Ansicht der Befragten, hohe Kosten für Planung, Bau und Vertrieb. Neben der 
Baulandverfügbarkeit und insgesamt hohen Kosten erschweren die starke Auslastung der Bau-
wirtschaft und des Handwerks aktuell die Realisierung von neuen Wohnungen und Häusern. Weitere 
Hemmnisse bei der Weiterentwicklung des Bestands sind der organisatorische Aufwand bei der Be-
antragung von Fördermitteln und die geringe Rentabilität. 
An die Stadt Köln richtet sich der Wunsch der Marktakteurinnen und -akteure nach einer Erhöhung 
der Baulandverfügbarkeit und der Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungspraxis. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 
 
Kölner Statistische Nachrichten 4/2021 
Ergebnisse einer Expertenbefragung zum Wohnungsmarkt Köln

2

Beratungsverlauf (4)

17.06.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.08.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.08.2021 Liegenschaftsausschuss
TOP 6.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.09.2021 Unterausschuss Wohnen
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1895/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.09.2021
Erstellt
19.05.2021 08:35