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3062/2024

Städtebaulicher Masterplan Innenstadt - Niederschrift 35. Sitzung am 22.04.2024

Mitteilung Ausschuss 14.10.2024

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Anlage 2 Infofolder Städtebaulicher Masterplan

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Anlage 1 Niederschrift Sitzung Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan-35

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Anlage 2 Infofolder Städtebaulicher Masterplan

8685 Zeichen

Städtebaulicher 
Masterplan  
Innenstadt
Fortschreibung 2020 – 2025 
ANLAGE 2

Von der Vision zum Werkzeug
Die Fortschreibung des  
Städtebaulichen Masterplans Innenstadt
« Das fundierte Konzept des städtebaulichen Masterplans  
muss aus einer zeitgemäßen Betrachtung sowohl konkretisiert, 
als auch erweitert und fortgeschrieben werden. »
– Prof. Jörg Aldinger, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt –
Was wir erreichen möchten
Der Städtebauliche Masterplan vom Büro 
Albert Speer + Partner wurde im Jahr 2009  
als sogenanntes Regiebuch für die Entwick­
lung der Innenstadt durch den Rat der Stadt 
Köln verabschiedet. Bis heute haben die 
Kernaussagen des Masterplans Bestand. 
Vor dem Hintergrund aktueller Herausforde­
rungen, wie zum Beispiel dem Klimawandel 
oder der Mobilitätswende, sehen wir aller­
dings den Bedarf, diese neu zu bewerten 
und den Masterplan fortzuschreiben. Hier ­
durch möchten wir das Regiebuch und sei ­
ne ursprüngliche Vision für die Innenstadt 
als dynamisches Werkzeug zur Steuerung 
von städtebaulichen Planungen begreifen 
und weiterentwickeln. 
Wie wir arbeiten
Bei unserer Arbeit an dieser Fortschreibung 
legen wir besonderen Wert auf die Perspek­
tive des öffentlichen Raums, eine integrierte 
und strategische Herangehensweise sowie 
eine hohe Prozessqualität. Auf den Raum 
bezogen arbeiten wir mit drei verschiedenen 
Maßstabsebenen: Wir wollen die vorgege­
benen Interventionsräume des Masterplans 
weiter qualifizieren, uns mit Vertiefungsbe­
reichen wie den Lupenräumen auseinander­
setzen und für besondere Einzelprojekte mit 
stadtweiter Bedeutung gestalterische Vor ­
gaben und räumliche Qualitäten definieren. 
Bedeutsame Stadträume

Die Lenkungsgruppe
Steuerung und Beratung durch Expert*innen und Politik
« Die Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans  
Innenstadt ist ein Werkzeug für die Qualitätssicherung »
– Dr. Markus Nollert, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt –
Wer daran mitwirkt
Der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Mas­
terplan Innenstadt mit den Expert*innen 
kommt im Rahmen der Fortschreibung eine 
wichtige Bedeutung in beratender Funktion 
zu. Sie setzt sich aus Vertreter*innen der  
Politik, der Fachverwaltung und vier externen  
Fachexpert*innen zusammen. 
Das Gremium tagt in der Regel zweimal  
im Jahr. Mit kurzen Impulsvorträgen werden  
die Teilnehmer*innen in das Thema einge führt.  
Darauf aufbauend diskutieren die Arbeits­
grup pen verschiedene  Frage  stel lun gen, die 
von externer Fachexpertise reflek  tiert wer ­
den. Abschließend werden die Beratungs ­
ergebnisse im Plenum zusammengeführt. 
Die Niederschrift der Sitzung wird per Mit ­
teilung im Stadtentwicklungsausschuss ver­
öffentlicht.
Freiraum: Prof. Irene Lohaus, Hannover
Baukultur: Prof. Jörg Aldinger, Stuttgart
Mobilität: Konrad Rothfuchs, Hamburg
Strategie: Dr. Markus Nollert, Zürich

Städtebauliche Vertiefung der  
Interventionsräume und Stadtgestaltung  
in den Lupenräumen
« Den I nneren Grüngürtel mit einer positiven 
Bilanz für den Freiraum weiterentwickeln! »
– Prof. Irene Lohaus, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan –

Der Innere Grüngürtel
Im Sinne der Fortschreibung des Master ­
plans haben wir als ersten Interventionsraum  
den Inneren Grüngürtel vertiefend betrach ­
tet. Dieser für Köln so bedeutende öffent­
liche Raum ist einem hohen Nutzungsdruck 
ausgesetzt und bedarf einer gesamträumli ­
chen Strategie. 
Zusammen mit der Lenkungsgruppe Städ­
tebaulicher Masterplan Innenstadt haben 
wir uns auf eine gemeinsame Maxime ver ­
ständigt, welche die Stärkung des Freiraums 
als Ziel der Weiterentwicklung formuliert.  
Für verschiedene Themenschwerpunkte 
wur  den sogenannte Spielregeln entwickelt, 
welche künftig bei der Planung und Umset ­
zung von Projekten im Inneren Grüngürtel  
zugrunde gelegt werden sollen. Ein räumli­
cher Gesamtplan soll die Ergebnisse zusam­
menfassen und als verbindliches Regel w erk 
in die aktuellen und zukünftigen Planungen 
einbezogen werden. 
Die Ost-West-Achse
« Der  Freiraum der Ost-West-Achse muss mit der  
Kapazitätserweiterung bestmöglich qualifiziert werden.  
Dafür braucht es einen gesamträumlichen Ansatz,  
der die angrenzenden Quartiere miteinbezieht! »
– Herr Konrad Rothfuchs, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan  –
Der öffentliche Nahverkehr in Köln soll leis ­
tungsfähiger werden. Auch die Linie 1 auf 
der Ost­W est ­A chse zwischen Weiden West 
und Bensberg benötigt eine Kapazitäts ­
erweiterung. Im Bereich zwischen Univer ­
sitätsstraße und Deutzer Brücke wird hier ­
bei gesondert in zwei Varianten geplant, um 
nach einer umfassenden Abwägung eine 
nachvollziehbare Vorzugsvariante bestim ­
men zu können. Neben der Führung der 
Stadtbahn in Tunnellage werden die Gestal ­
tungsspielräume in einer oberirdischen Va ­
riante parallel untersucht. 
Die Planungen für die verkehrliche Neu ­
ordnung dieses bedeutsamen Stadtraums 
bieten die Möglichkeit, auch den Interven­
tionsraum Ost ­W est­A chse gemeinsam mit 
der Stadtgesellschaft und der Politik weiter 
zu qualifizieren. Wir entwickeln derzeit eine 
zukunftsfähige Strategie, um den Stadtraum 
insgesamt aufzuwerten.

Lupenräume sind eine weitere Maßstabs ­
ebene der Fortschreibung des Masterplans 
und legen den Fokus auf die Stadtgestal­
tung. Sie fokussieren sich auf besondere 
Teilbereiche innerhalb der Interventions­
räume.
Ein erstes Beispiel hierfür ist die Via Cultu­
ralis. Für diesen Lupenraum haben wir, un­
ter   stützt von Bundesfördermitteln, einen  
Gestaltungsplan und ein Kommunikations­
konzept entwickelt. Beides haben wir in 
einem Handbuch zur Qualitätssicherung im 
öffentlichen Raum zusammengefasst. 
Einzelne Maßnahmen der Via Culturalis 
wurden bereits realisiert oder befinden sich 
in der Umsetzung, wie zum Beispiel der 
Kurt­Hackenberg­Platz oder die Freitreppe  
an St. Maria im Kapitol sowie die Neuge ­
staltung der Gürzenichstraße als erste r 
Baustein gemäß Gestaltungsplan. 
Die Fortschreibung des Masterplans als 
Werkzeug für die Umsetzung hat sich im 
Bereich der Via Culturalis also bereits be ­
währt. 
Die Via Culturalis

Schnittstelle Höhenentwicklungskonzept 
Das Höhenentwicklungskonzept für die In ­
nere Stadt betrachtet, im Gegensatz zu den 
Interventionsräumen des Masterplans, das 
Stadtgebiet der Inneren Stadt bis zum äu ­
ßeren Grüngürtel. Es soll Antwort darauf 
geben, welches Instrument Köln benötigt, 
um gleichermaßen das UNESCO Weltkul ­
turerbe zu schützen sowie den Herausfor ­
derungen einer wachsenden Metropole ge ­
recht zu werden. In enger Zusammenarbeit 
mit der Lenkungsgruppe Masterplan, der 
Politik und der Stadtgesellschaft erarbeiten 
wir einen räumlichen Plan sowie Anforde ­
rungen und Qualitätsstandards. Diese sol ­
len dann verbindlich den Anspruch an eine 
qualitätsvolle Planung und Umsetzung von 
Bauvorhaben und deren Höhenentwicklung 
für die Innere Stadt formulieren. 
Der Ebertplatz
Der Ebertplatz ist eine Einzelmaßnahme 
im Sinne des Masterplans von stadtweiter 
Bedeutung. Ein Zwischennutzungskonzept 
trägt zur Erhöhung der Sicherheit und zur 
positiven Aktivierung des Platzes bei. Seit 
2018 werden daher von unterschiedlichen 
Initiativen, Anwohnenden und Arbeitsgrup­
pen gemeinsam mit uns Projekte, räumliche 
Interventionen und Veranstaltungen durch­
geführt, die den Platz zu einem belebten und 
vielfältig genutzten Ort reaktiviert haben.  
Gemeinsam mit der Stadtgesellschaft sowie  
den Akteur*innen vor Ort wollen wir nun 
auch Grundlagen für einen Planungswett ­
bewerb zur zukünftigen räumlichen und
 
funktionalen Umgestaltung erarbeiten. Über 
die temporäre Bespielung des Platzes wer ­
den Nutzungen für den geplanten Umbau­
prozess erforscht.

Dezernat für Planen und Bauen 
Willy­ Brandt­ Platz 2, 50679 Köln 
 
Wir informieren Sie weiter über die Entwicklung  
dieses und anderer Vorhaben unter: 
www.stadt­koeln.de/politik­und­verwaltung/stadtentwicklung
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Planen und Bauen  
Stadtplanungsamt
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit    
Gestaltung
TZ – Büro Corporate Design und visuelle Kommunikation
Bildnachweis
Masterplan – Lageplan und Interventionsräume: Albert Speer und Partner, 
Foto Lenkungsgruppe: Martina Goyert, Innerer Grüngürtel – Lageplan:  
Sarah Graefer Architektur, Ost­W est­A chse – Visualisierung: Bernard 
Gruppe, urbanegestalt, Knüvener Architekturlandschaft, ADE / RPTU, Via 
Culturalis – Fotos Kurt ­ Hackenberg ­ Platz und Freitreppe: Martin Gaissert, 
Lageplan und Rendering: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, 
Höhenentwicklungskonzept – Lageplan: ASTOC Architects and Planners 
GmbH, Ebertplatz – Fotos: Astrid Piethan
Druck
Pieper GbR
 
13­JG/VI/250/04.2023

Mitteilung Ausschuss

876 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/61/615 
 
Vorlagen-Nummer 14.10.2024 
 3062/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 07.11.2024 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.11.2024 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.11.2024 
Verkehrsausschuss 26.11.2024 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 02.12.2024 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.12.2024 
 
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt - Niederschrift 35. Sitzung am 22.04.2024 
Die Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt hat am Montag, den 
22.04.2024 in Ihrer 35. Sitzung zum Thema „Fortschreibung Masterplan – Innerer 
Grüngürtel und Ost-West-Achse“ getagt. Als Anlage 1 ist hierzu die Niederschrift und 
als Anlage 2 ist der Informationsflyer zur Fortschreibung Masterplan dieser Mitteilung 
zur Kenntnisnahme beigefügt. 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 Niederschrift Sitzung Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan-35

10507 Zeichen

35. Sitzung der Lenkungsgruppe
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln
Ergebnisprotokoll
Thema: Fortschreibung Masterplan – Innerer Grüngürtel und Ost-West-Achse 
Montag, 22.04.24, 10:00 – 14:00 Uhr 
Karl Rahner Akademie, Jabachstraße 8, 50676 Köln   
Vorsitz: Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen 
Moderation: Eva Herr, Leiterin Stadtplanungsamts 
TOP Thema 
Begrüßung 
Markus Greitemann, Beigeordneter Dezernat VI für Planen und Bauen 
Herr Greitemann begrüßt die Teilnehmenden der Sitzung, insbesondere die anwe-
senden Vertreter*Innen des Verkehrsausschusses und der Bezirksvertretungen. 
Zielstellung und Ablauf der Sitzung 
Eva Herr, Leiterin Stadtplanungsamt 
Frau Herr erläutert den inhaltlichen Fokus der Sitzung . Im Kontext der Fortschrei-
bung des Städtebaulichen Masterplans und der vertiefenden Bearbeitung der Inter-
ventionsräume werden die Zwischenergebnisse „Innerer Grüngürtel“ und „Ost -
West-Achse“ präsentiert und diskutiert.   
TOP 1 INPUT 
Handbuch Innerer Grüngürtel 
Präsentation Sachstand und Vorbereitung der politischen Beratung 
Lena Tenbücken, Stadtplanungsamt und Sarah Gräfer, Sarah Gräfer Architektur 
Anmerkung: Sarah Gräfer musste sich kurzfristig entschuldigen und konnte leider nicht teilnehmen. 
Frau Tenbücken stellt eingangs die Bedeutung des Inneren Grüngürtels für Köln als 
vernetzenden, hochfrequentierten und klimarelevanten Stadtraum vor.  
Mit dem Vorhaben, den Grüngürtel mit der Parkstadt Süd zu vollenden, aber auch 
durch eine Vielzahl weiterer Projekte wie  dem Masterplan der Universität zu Köln, 
der Ost-West-Achse (OWA), dem Justizzentrum oder Nördlich Colonius, ist der Frei-
raum einem hohen Entwicklungsdruck ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund wurden 
so genannte „Spielregeln“ als Steuerungsinstrument für die Qualifizierung der hoch-
baulichen Projektentwicklungen erarbeitet, die den Inneren Grüngürtel  einerseits 
schützen und andererseits aus Perspektive des öffentlichen Raums und dessen 
Nutzer*innen qualitätsvoll weiterentwickeln sollen. 
Darüber hinaus wurde mit Unterstützung des Planungsbüros Sarah Gräfer Architek-
tur der Innere Grüngürtel stadträumlich weitergehend untersucht. Durch Anwendung 
der „Spielregeln“ auf den Gesamtraum konnten auf Grundlage bereits laufender Ver-
kehrs- und Freiraumprojekte u.a. zusätzliche Bedarfe und Potentiale für eine bes-
sere Vernetzung für den Fuß- und Radverkehr eruiert werden. Zusätzliche Visuali-
sierungen dienen der Veranschaulichung exemplarischer Teilräume. 
ANLAGE 1

Seite 2 von 5
Diese Ergebnisse sollen nun zusammen mit den Spielregeln in ein Handbuch  für 
den Inneren Grüngürtel zusammengeführt und im Sinne eines Steuerungsinstru-
ments für die Weiterentwicklung politisch beschlossen werden. In den Kleingruppen 
soll vor diesem Hintergrund diskutiert werden, welche Aspekte darüber hinaus sinn-
vollerweise Gegenstand der in 2024 avisierten Beschlussvorlage mitaufgenommen 
werden sollen. 
TOP 2 INPUT 
Präsentation Sachstand und Vorbereitung der politischen Beratung 
Qualifizierungsstrategie Ost-West-Achse 
Peter Kösterke, Stadtplanungsamt und Daniel Luchterhandt, büro luchterhandt & partner 
Herr Kösterke beginnt mit einem Rückblick in Diskussion der OWA in der Sitzung 
vom 19.06.2023. In dieser wurden Anforderungen an den Stadtraum der OWA und 
konkret an die Leitprojekte des Masterplans – Heumarkt, Neumarkt, Rudolfplatz und 
Aachener Weiher – gestellt werden. Hierbei wurden drei strategische Ziele für den 
Stadtraum entwickelt: 
 Der Stadtraum der OWA muss in hoher Qualität hergestellt werden.
 Eine hohe Qualität kann in beiden Alternativen erreicht werden.
 Um die Qualitäten zu heben bedarf es qualifizierender Verfahren für die Teil-
räume der OWA.
Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde das büro luchterhandt & partner beauf-
tragt, eine Qualifizierungsstrategie für den Stadtraum der OWA zu erarbeiteten. Hr. 
Luchterhandt stellt die formulierte Strategie in Folge vor. 
Er erläutert, dass die Qualifizierungsstrategie die OWA in ihren Teilsequenzen dif-
ferenziert betrachtet und für die Teilabschnitte entsprechend ihrer Anforderungen 
Qualifizierungsschritte definiert. 
Für die linearen Straßenräume (z.B. Cäcilienstraße oder Hahnenstraße) soll eine 
Herstellung nach Standard des städtischen Gestaltungshandbuchs erfolgen. In 
Aachener Straße und Richard -Wagner-Straße soll es aufgrund der Akteurs - und 
Nutzungskonstellation einen Akteursworkshop zur Gestaltung geben. 
Für die Platzflächen von Heumarkt und Neumarkt ergibt sich besonderer Bedarf für 
inhaltliche und gestalterische Qualifizierung unter Einbezug der Stadtgesellschaft. 
Hier sind Partizipationsformate als auch planerische Wettbewerbe vorgesehen. 
Vorstellung der Arbeitsweise 
Lena Tenbücken, Stadtplanungsamt 
Frau Tenbücken stellt die Arbeitsweise für die folgende Kleingruppenarbeit vor und 
erläutert, dass beide Interventionsräume in 2x2 Kleingruppen behandelt werden, je-
weils moderiert von einem/einer externen Fachexpert*in. 
Ziel für den Inneren Grüngürtel ist eine Schärfung der  Inhalte für die geplante Be-
schlussvorlage, daher werden in den beiden Kleingruppen die zwei Themenfelder - 
„Klima und Freiraum“ sowie „Mobilität und Verkehrsräume“ – vertiefend behandelt. 
Für die Ost-West-Achse ist Ziel, die Verfahrensbausteine in den beiden Kleingrup-
pen zu konkretisieren.

Seite 3 von 5
TOP 3 Arbeit in 4 Kleingruppen 
Die Ergebnisse der Kleingruppenarbeiten werden in Anschluss an die Mittagspause 
durch die Expert*innen vorgestellt und im Plenum diskutiert. 
TOP 4 Ergebnispräsentation 
Fachexpert*in der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt 
Gruppe 1 – Frau Lohaus 
Klima & Freiraum 
Wie kann die Wirkung von baulichen Maßnahmen auf den Inneren Grüngür-
tel messbar gemacht werden, wie kann Ausgleich geschaffen werden? 
 Rechtsrheinische Flächen entlang des Rheinufers im Sinne eines Ring-
schlusses mitberücksichtigen
 Projekt Ost-West-Achse muss sich bestmöglich in den Inneren Grüngürtel
integrieren; Fußwegeverbindungen berücksichtigen/ zerschneidende Wir-
kung vermeiden
 Zerschneidende Wirkung der Stadtautobahn im nördlichen Abschnitt verbes-
sern
 Mehr Entsiegelung für eine Stärkung des Freiraums/ Mikroklima
 Auswirkung der S-Bahn-Erweiterung mit bedenken.
Gruppe 2 – Herr Nollert 
Mobilität und Verkehrsräume 
Was ist der Mehrwert für den Inneren Grüngürtel bei den verkehrlichen Ent-
wicklungen?  
 Neue Konflikte zwischen Aufenthalt und Radverkehr vermeiden
 Radschnellweg perspektivisch mit S-Bahn-Ring zusammendenken
 Ertüchtigung/ Neubau der DB-Brückenbauwerke gesamtheitlich entwickeln.
hierfür geeignetes Austausch/ Kommunikationsformt: Brückenforum
 Verbindungen für Fuß- und Radverkehr nach außen in die Quartiere stärken,
Bsp. Entwicklung Liebigquartier
Gruppe 3 – Herr Minkus 
Qualifizierungsstrategie OWA (1) 
Wann und wie entstehen Leitlinien für die Gestaltung? 
 Ansatz: Wettbewerbe der Plätze als „Ausgangspunkt“ zur Ableitung von
Gestaltungsleitlinien für die linearen Straßenräume
 Rudolfplatz und Hahnenstraße einzeln betrachten, nicht als ein gemeinsa-
mer Raum

Seite 4 von 5
 „vom Ende her denken“, um eine zeitliche Verschränkung der Teilentwick-
lungen zu optimieren. Hier auch Abstimmung mit Verkehrsplanung von Be-
deutung.
 Unterscheidung von Akteursworkshop und Programmwerkstatt sollte für
das Verfahren stärker herausgearbeitet werden
Gruppe 4 – Herr Aldinger 
Qualifizierungsstrategie OWA (2) 
Wann und wie entstehen Leitlinien für die Gestaltung? 
 Es wird betont, dass in einer Programmwerkstatt nicht nur die Nutzung
sondern auch die Gestaltung bereits Thema sein muss.
 Die Betrachtung der OWA in ihren Teilräumen wird bekräftigt.
 Qualifizierung Heumarkt: Da es lediglich um den südlichen Bereich geht,
stehen hier insbesondere die konkreten Anrainer und Akteure vor Ort im
Fokus einer Neugestaltung. Hier eignet sich eher ein zielgerichteter Ak-
teursworkshop anstelle einer Programmwerkstatt.
 Qualifizierung Neumarkt: Hier gilt es insbesondere, dort laufende Veran-
staltungen (z.B. Märkte) in die Gestaltung einzubeziehen.
 Es bedarf einer genauen Definition der vorhandenen gestalterischen Spiel-
räume in Abgrenzungen zu Bindungen, die bereits durch die laufende Ver-
kehrsplanung bestehen.
Diskussion im Plenum 
Moderation: Eva Herr 
In Bezug auf den Inneren Grüngürtel wird noch einmal betont, dass eine abge-
stimmte Vorgehensweise mit den Inhalten des Masterplan Stadtgrün wichtig ist. Ins-
gesamt wird die Vorgehensweise aber als sinnvoll erachtet. 
Für die OWA wird anknüpfend diskutiert, dass der Querungsbereich mit dem Inne-
ren Grüngürtel im Bereich Aachener Weiher zwingend mit der Qualifizierungsstra-
tegie abzustimmen ist.  
Auch der in den Gruppen bereits besprochene Fokus auf die Anrainer als zentrale 
Akteure im südlichen Bereich des Heumarkts wird für die Qualifizierungsstrategie 
betont. 
Zusammenfassung 
Markus Greitemann, Beigeordneter Dezernat VI Planen und Bauen 
Die Inhalte der heutigen Sitzung werden in die avisierten Beschlussvorlagen ein-
gearbeitet und in die politische Beratung gegeben.

Seite 5 von 5
Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan 
Von der Vision zum Werkzeug 
Birte Müller, Stadtplanungsamt 
Frau Müller portraitiert die ursprüngliche Zielstellung des Masterplans vor dem Hin-
tergrund der Stadtreparatur und zeigt auf, dass die großen innerstädtischen Kon-
versionsflächen und Entwicklungspotentiale seit 2009 auf den Weg gebracht wur-
den. Über die durchgeführte Bilanzierung 2019/2020 wurde jedoch auch deutlich, 
dass weiterhin großer Bedarf besteht, den öffentlichen Raum entsprechend zu 
qualifizieren und aufzuwerten. Mit dem formulierten Ansatz der Fortschreibung des 
Masterplans über die Vertiefung der 7 Interventionsräume (s. Innerer Grüngür-
tel/Ost-West-Achse) sowie der Definition und Bearbeitung von Lupenräumen und 
Leitprojekten, erhält die Stadt jedoch ein funktionsfähiges Steuerungsinstrument 
für eine erfolgreiche, weitere Entwicklung. Die Lenkungsgruppe Masterplan mit der 
Neubesetzung der vier Fachexpert*innen und einem angepassten Arbeitsformat 
konnte zwischenzeitlich erfolgreich als beratendes Gremium etabliert werden. 
Ausblick 
Markus Greitemann, Beigeordneter Dezernat VI für Planen und Bauen 
Die 36. Sitzung der Lenkungsgruppe Masterplan findet am 25.11.2024 von 10:00 – 
14:00 Uhr in der Karl-Rahner-Akademie statt. 
Herr Greitemann dankt allen Anwesenden und schließt die 35. Sitzung der Len-
kungsgruppe Masterplan. 
Köln, den 21.08.2024 gez. AL 61 Eva Herr

Beratungsverlauf (7)

07.11.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.11.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.11.2024 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.12.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.12.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3062/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
14.10.2024
Erstellt
02.10.2024 17:40