3062/2024
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt - Niederschrift 35. Sitzung am 22.04.2024
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Anlage 2 Infofolder Städtebaulicher Masterplan
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Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Fortschreibung 2020 – 2025 ANLAGE 2 Von der Vision zum Werkzeug Die Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt « Das fundierte Konzept des städtebaulichen Masterplans muss aus einer zeitgemäßen Betrachtung sowohl konkretisiert, als auch erweitert und fortgeschrieben werden. » – Prof. Jörg Aldinger, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Was wir erreichen möchten Der Städtebauliche Masterplan vom Büro Albert Speer + Partner wurde im Jahr 2009 als sogenanntes Regiebuch für die Entwick lung der Innenstadt durch den Rat der Stadt Köln verabschiedet. Bis heute haben die Kernaussagen des Masterplans Bestand. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforde rungen, wie zum Beispiel dem Klimawandel oder der Mobilitätswende, sehen wir aller dings den Bedarf, diese neu zu bewerten und den Masterplan fortzuschreiben. Hier durch möchten wir das Regiebuch und sei ne ursprüngliche Vision für die Innenstadt als dynamisches Werkzeug zur Steuerung von städtebaulichen Planungen begreifen und weiterentwickeln. Wie wir arbeiten Bei unserer Arbeit an dieser Fortschreibung legen wir besonderen Wert auf die Perspek tive des öffentlichen Raums, eine integrierte und strategische Herangehensweise sowie eine hohe Prozessqualität. Auf den Raum bezogen arbeiten wir mit drei verschiedenen Maßstabsebenen: Wir wollen die vorgege benen Interventionsräume des Masterplans weiter qualifizieren, uns mit Vertiefungsbe reichen wie den Lupenräumen auseinander setzen und für besondere Einzelprojekte mit stadtweiter Bedeutung gestalterische Vor gaben und räumliche Qualitäten definieren. Bedeutsame Stadträume Die Lenkungsgruppe Steuerung und Beratung durch Expert*innen und Politik « Die Fortschreibung des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt ist ein Werkzeug für die Qualitätssicherung » – Dr. Markus Nollert, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt – Wer daran mitwirkt Der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Mas terplan Innenstadt mit den Expert*innen kommt im Rahmen der Fortschreibung eine wichtige Bedeutung in beratender Funktion zu. Sie setzt sich aus Vertreter*innen der Politik, der Fachverwaltung und vier externen Fachexpert*innen zusammen. Das Gremium tagt in der Regel zweimal im Jahr. Mit kurzen Impulsvorträgen werden die Teilnehmer*innen in das Thema einge führt. Darauf aufbauend diskutieren die Arbeits grup pen verschiedene Frage stel lun gen, die von externer Fachexpertise reflek tiert wer den. Abschließend werden die Beratungs ergebnisse im Plenum zusammengeführt. Die Niederschrift der Sitzung wird per Mit teilung im Stadtentwicklungsausschuss ver öffentlicht. Freiraum: Prof. Irene Lohaus, Hannover Baukultur: Prof. Jörg Aldinger, Stuttgart Mobilität: Konrad Rothfuchs, Hamburg Strategie: Dr. Markus Nollert, Zürich Städtebauliche Vertiefung der Interventionsräume und Stadtgestaltung in den Lupenräumen « Den I nneren Grüngürtel mit einer positiven Bilanz für den Freiraum weiterentwickeln! » – Prof. Irene Lohaus, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan – Der Innere Grüngürtel Im Sinne der Fortschreibung des Master plans haben wir als ersten Interventionsraum den Inneren Grüngürtel vertiefend betrach tet. Dieser für Köln so bedeutende öffent liche Raum ist einem hohen Nutzungsdruck ausgesetzt und bedarf einer gesamträumli chen Strategie. Zusammen mit der Lenkungsgruppe Städ tebaulicher Masterplan Innenstadt haben wir uns auf eine gemeinsame Maxime ver ständigt, welche die Stärkung des Freiraums als Ziel der Weiterentwicklung formuliert. Für verschiedene Themenschwerpunkte wur den sogenannte Spielregeln entwickelt, welche künftig bei der Planung und Umset zung von Projekten im Inneren Grüngürtel zugrunde gelegt werden sollen. Ein räumli cher Gesamtplan soll die Ergebnisse zusam menfassen und als verbindliches Regel w erk in die aktuellen und zukünftigen Planungen einbezogen werden. Die Ost-West-Achse « Der Freiraum der Ost-West-Achse muss mit der Kapazitätserweiterung bestmöglich qualifiziert werden. Dafür braucht es einen gesamträumlichen Ansatz, der die angrenzenden Quartiere miteinbezieht! » – Herr Konrad Rothfuchs, Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan – Der öffentliche Nahverkehr in Köln soll leis tungsfähiger werden. Auch die Linie 1 auf der OstW est A chse zwischen Weiden West und Bensberg benötigt eine Kapazitäts erweiterung. Im Bereich zwischen Univer sitätsstraße und Deutzer Brücke wird hier bei gesondert in zwei Varianten geplant, um nach einer umfassenden Abwägung eine nachvollziehbare Vorzugsvariante bestim men zu können. Neben der Führung der Stadtbahn in Tunnellage werden die Gestal tungsspielräume in einer oberirdischen Va riante parallel untersucht. Die Planungen für die verkehrliche Neu ordnung dieses bedeutsamen Stadtraums bieten die Möglichkeit, auch den Interven tionsraum Ost W estA chse gemeinsam mit der Stadtgesellschaft und der Politik weiter zu qualifizieren. Wir entwickeln derzeit eine zukunftsfähige Strategie, um den Stadtraum insgesamt aufzuwerten. Lupenräume sind eine weitere Maßstabs ebene der Fortschreibung des Masterplans und legen den Fokus auf die Stadtgestal tung. Sie fokussieren sich auf besondere Teilbereiche innerhalb der Interventions räume. Ein erstes Beispiel hierfür ist die Via Cultu ralis. Für diesen Lupenraum haben wir, un ter stützt von Bundesfördermitteln, einen Gestaltungsplan und ein Kommunikations konzept entwickelt. Beides haben wir in einem Handbuch zur Qualitätssicherung im öffentlichen Raum zusammengefasst. Einzelne Maßnahmen der Via Culturalis wurden bereits realisiert oder befinden sich in der Umsetzung, wie zum Beispiel der KurtHackenbergPlatz oder die Freitreppe an St. Maria im Kapitol sowie die Neuge staltung der Gürzenichstraße als erste r Baustein gemäß Gestaltungsplan. Die Fortschreibung des Masterplans als Werkzeug für die Umsetzung hat sich im Bereich der Via Culturalis also bereits be währt. Die Via Culturalis Schnittstelle Höhenentwicklungskonzept Das Höhenentwicklungskonzept für die In nere Stadt betrachtet, im Gegensatz zu den Interventionsräumen des Masterplans, das Stadtgebiet der Inneren Stadt bis zum äu ßeren Grüngürtel. Es soll Antwort darauf geben, welches Instrument Köln benötigt, um gleichermaßen das UNESCO Weltkul turerbe zu schützen sowie den Herausfor derungen einer wachsenden Metropole ge recht zu werden. In enger Zusammenarbeit mit der Lenkungsgruppe Masterplan, der Politik und der Stadtgesellschaft erarbeiten wir einen räumlichen Plan sowie Anforde rungen und Qualitätsstandards. Diese sol len dann verbindlich den Anspruch an eine qualitätsvolle Planung und Umsetzung von Bauvorhaben und deren Höhenentwicklung für die Innere Stadt formulieren. Der Ebertplatz Der Ebertplatz ist eine Einzelmaßnahme im Sinne des Masterplans von stadtweiter Bedeutung. Ein Zwischennutzungskonzept trägt zur Erhöhung der Sicherheit und zur positiven Aktivierung des Platzes bei. Seit 2018 werden daher von unterschiedlichen Initiativen, Anwohnenden und Arbeitsgrup pen gemeinsam mit uns Projekte, räumliche Interventionen und Veranstaltungen durch geführt, die den Platz zu einem belebten und vielfältig genutzten Ort reaktiviert haben. Gemeinsam mit der Stadtgesellschaft sowie den Akteur*innen vor Ort wollen wir nun auch Grundlagen für einen Planungswett bewerb zur zukünftigen räumlichen und funktionalen Umgestaltung erarbeiten. Über die temporäre Bespielung des Platzes wer den Nutzungen für den geplanten Umbau prozess erforscht. Dezernat für Planen und Bauen Willy Brandt Platz 2, 50679 Köln Wir informieren Sie weiter über die Entwicklung dieses und anderer Vorhaben unter: www.stadtkoeln.de/politikundverwaltung/stadtentwicklung Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Planen und Bauen Stadtplanungsamt Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung TZ – Büro Corporate Design und visuelle Kommunikation Bildnachweis Masterplan – Lageplan und Interventionsräume: Albert Speer und Partner, Foto Lenkungsgruppe: Martina Goyert, Innerer Grüngürtel – Lageplan: Sarah Graefer Architektur, OstW estA chse – Visualisierung: Bernard Gruppe, urbanegestalt, Knüvener Architekturlandschaft, ADE / RPTU, Via Culturalis – Fotos Kurt Hackenberg Platz und Freitreppe: Martin Gaissert, Lageplan und Rendering: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Höhenentwicklungskonzept – Lageplan: ASTOC Architects and Planners GmbH, Ebertplatz – Fotos: Astrid Piethan Druck Pieper GbR 13JG/VI/250/04.2023
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/61/615 Vorlagen-Nummer 14.10.2024 3062/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 07.11.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.11.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.11.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 12.11.2024 Verkehrsausschuss 26.11.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 02.12.2024 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.12.2024 Städtebaulicher Masterplan Innenstadt - Niederschrift 35. Sitzung am 22.04.2024 Die Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt hat am Montag, den 22.04.2024 in Ihrer 35. Sitzung zum Thema „Fortschreibung Masterplan – Innerer Grüngürtel und Ost-West-Achse“ getagt. Als Anlage 1 ist hierzu die Niederschrift und als Anlage 2 ist der Informationsflyer zur Fortschreibung Masterplan dieser Mitteilung zur Kenntnisnahme beigefügt. Gez. Greitemann
Anlage 1 Niederschrift Sitzung Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan-35
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35. Sitzung der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln Ergebnisprotokoll Thema: Fortschreibung Masterplan – Innerer Grüngürtel und Ost-West-Achse Montag, 22.04.24, 10:00 – 14:00 Uhr Karl Rahner Akademie, Jabachstraße 8, 50676 Köln Vorsitz: Markus Greitemann, Beigeordneter für Planen und Bauen Moderation: Eva Herr, Leiterin Stadtplanungsamts TOP Thema Begrüßung Markus Greitemann, Beigeordneter Dezernat VI für Planen und Bauen Herr Greitemann begrüßt die Teilnehmenden der Sitzung, insbesondere die anwe- senden Vertreter*Innen des Verkehrsausschusses und der Bezirksvertretungen. Zielstellung und Ablauf der Sitzung Eva Herr, Leiterin Stadtplanungsamt Frau Herr erläutert den inhaltlichen Fokus der Sitzung . Im Kontext der Fortschrei- bung des Städtebaulichen Masterplans und der vertiefenden Bearbeitung der Inter- ventionsräume werden die Zwischenergebnisse „Innerer Grüngürtel“ und „Ost - West-Achse“ präsentiert und diskutiert. TOP 1 INPUT Handbuch Innerer Grüngürtel Präsentation Sachstand und Vorbereitung der politischen Beratung Lena Tenbücken, Stadtplanungsamt und Sarah Gräfer, Sarah Gräfer Architektur Anmerkung: Sarah Gräfer musste sich kurzfristig entschuldigen und konnte leider nicht teilnehmen. Frau Tenbücken stellt eingangs die Bedeutung des Inneren Grüngürtels für Köln als vernetzenden, hochfrequentierten und klimarelevanten Stadtraum vor. Mit dem Vorhaben, den Grüngürtel mit der Parkstadt Süd zu vollenden, aber auch durch eine Vielzahl weiterer Projekte wie dem Masterplan der Universität zu Köln, der Ost-West-Achse (OWA), dem Justizzentrum oder Nördlich Colonius, ist der Frei- raum einem hohen Entwicklungsdruck ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund wurden so genannte „Spielregeln“ als Steuerungsinstrument für die Qualifizierung der hoch- baulichen Projektentwicklungen erarbeitet, die den Inneren Grüngürtel einerseits schützen und andererseits aus Perspektive des öffentlichen Raums und dessen Nutzer*innen qualitätsvoll weiterentwickeln sollen. Darüber hinaus wurde mit Unterstützung des Planungsbüros Sarah Gräfer Architek- tur der Innere Grüngürtel stadträumlich weitergehend untersucht. Durch Anwendung der „Spielregeln“ auf den Gesamtraum konnten auf Grundlage bereits laufender Ver- kehrs- und Freiraumprojekte u.a. zusätzliche Bedarfe und Potentiale für eine bes- sere Vernetzung für den Fuß- und Radverkehr eruiert werden. Zusätzliche Visuali- sierungen dienen der Veranschaulichung exemplarischer Teilräume. ANLAGE 1 Seite 2 von 5 Diese Ergebnisse sollen nun zusammen mit den Spielregeln in ein Handbuch für den Inneren Grüngürtel zusammengeführt und im Sinne eines Steuerungsinstru- ments für die Weiterentwicklung politisch beschlossen werden. In den Kleingruppen soll vor diesem Hintergrund diskutiert werden, welche Aspekte darüber hinaus sinn- vollerweise Gegenstand der in 2024 avisierten Beschlussvorlage mitaufgenommen werden sollen. TOP 2 INPUT Präsentation Sachstand und Vorbereitung der politischen Beratung Qualifizierungsstrategie Ost-West-Achse Peter Kösterke, Stadtplanungsamt und Daniel Luchterhandt, büro luchterhandt & partner Herr Kösterke beginnt mit einem Rückblick in Diskussion der OWA in der Sitzung vom 19.06.2023. In dieser wurden Anforderungen an den Stadtraum der OWA und konkret an die Leitprojekte des Masterplans – Heumarkt, Neumarkt, Rudolfplatz und Aachener Weiher – gestellt werden. Hierbei wurden drei strategische Ziele für den Stadtraum entwickelt: Der Stadtraum der OWA muss in hoher Qualität hergestellt werden. Eine hohe Qualität kann in beiden Alternativen erreicht werden. Um die Qualitäten zu heben bedarf es qualifizierender Verfahren für die Teil- räume der OWA. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde das büro luchterhandt & partner beauf- tragt, eine Qualifizierungsstrategie für den Stadtraum der OWA zu erarbeiteten. Hr. Luchterhandt stellt die formulierte Strategie in Folge vor. Er erläutert, dass die Qualifizierungsstrategie die OWA in ihren Teilsequenzen dif- ferenziert betrachtet und für die Teilabschnitte entsprechend ihrer Anforderungen Qualifizierungsschritte definiert. Für die linearen Straßenräume (z.B. Cäcilienstraße oder Hahnenstraße) soll eine Herstellung nach Standard des städtischen Gestaltungshandbuchs erfolgen. In Aachener Straße und Richard -Wagner-Straße soll es aufgrund der Akteurs - und Nutzungskonstellation einen Akteursworkshop zur Gestaltung geben. Für die Platzflächen von Heumarkt und Neumarkt ergibt sich besonderer Bedarf für inhaltliche und gestalterische Qualifizierung unter Einbezug der Stadtgesellschaft. Hier sind Partizipationsformate als auch planerische Wettbewerbe vorgesehen. Vorstellung der Arbeitsweise Lena Tenbücken, Stadtplanungsamt Frau Tenbücken stellt die Arbeitsweise für die folgende Kleingruppenarbeit vor und erläutert, dass beide Interventionsräume in 2x2 Kleingruppen behandelt werden, je- weils moderiert von einem/einer externen Fachexpert*in. Ziel für den Inneren Grüngürtel ist eine Schärfung der Inhalte für die geplante Be- schlussvorlage, daher werden in den beiden Kleingruppen die zwei Themenfelder - „Klima und Freiraum“ sowie „Mobilität und Verkehrsräume“ – vertiefend behandelt. Für die Ost-West-Achse ist Ziel, die Verfahrensbausteine in den beiden Kleingrup- pen zu konkretisieren. Seite 3 von 5 TOP 3 Arbeit in 4 Kleingruppen Die Ergebnisse der Kleingruppenarbeiten werden in Anschluss an die Mittagspause durch die Expert*innen vorgestellt und im Plenum diskutiert. TOP 4 Ergebnispräsentation Fachexpert*in der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Gruppe 1 – Frau Lohaus Klima & Freiraum Wie kann die Wirkung von baulichen Maßnahmen auf den Inneren Grüngür- tel messbar gemacht werden, wie kann Ausgleich geschaffen werden? Rechtsrheinische Flächen entlang des Rheinufers im Sinne eines Ring- schlusses mitberücksichtigen Projekt Ost-West-Achse muss sich bestmöglich in den Inneren Grüngürtel integrieren; Fußwegeverbindungen berücksichtigen/ zerschneidende Wir- kung vermeiden Zerschneidende Wirkung der Stadtautobahn im nördlichen Abschnitt verbes- sern Mehr Entsiegelung für eine Stärkung des Freiraums/ Mikroklima Auswirkung der S-Bahn-Erweiterung mit bedenken. Gruppe 2 – Herr Nollert Mobilität und Verkehrsräume Was ist der Mehrwert für den Inneren Grüngürtel bei den verkehrlichen Ent- wicklungen? Neue Konflikte zwischen Aufenthalt und Radverkehr vermeiden Radschnellweg perspektivisch mit S-Bahn-Ring zusammendenken Ertüchtigung/ Neubau der DB-Brückenbauwerke gesamtheitlich entwickeln. hierfür geeignetes Austausch/ Kommunikationsformt: Brückenforum Verbindungen für Fuß- und Radverkehr nach außen in die Quartiere stärken, Bsp. Entwicklung Liebigquartier Gruppe 3 – Herr Minkus Qualifizierungsstrategie OWA (1) Wann und wie entstehen Leitlinien für die Gestaltung? Ansatz: Wettbewerbe der Plätze als „Ausgangspunkt“ zur Ableitung von Gestaltungsleitlinien für die linearen Straßenräume Rudolfplatz und Hahnenstraße einzeln betrachten, nicht als ein gemeinsa- mer Raum Seite 4 von 5 „vom Ende her denken“, um eine zeitliche Verschränkung der Teilentwick- lungen zu optimieren. Hier auch Abstimmung mit Verkehrsplanung von Be- deutung. Unterscheidung von Akteursworkshop und Programmwerkstatt sollte für das Verfahren stärker herausgearbeitet werden Gruppe 4 – Herr Aldinger Qualifizierungsstrategie OWA (2) Wann und wie entstehen Leitlinien für die Gestaltung? Es wird betont, dass in einer Programmwerkstatt nicht nur die Nutzung sondern auch die Gestaltung bereits Thema sein muss. Die Betrachtung der OWA in ihren Teilräumen wird bekräftigt. Qualifizierung Heumarkt: Da es lediglich um den südlichen Bereich geht, stehen hier insbesondere die konkreten Anrainer und Akteure vor Ort im Fokus einer Neugestaltung. Hier eignet sich eher ein zielgerichteter Ak- teursworkshop anstelle einer Programmwerkstatt. Qualifizierung Neumarkt: Hier gilt es insbesondere, dort laufende Veran- staltungen (z.B. Märkte) in die Gestaltung einzubeziehen. Es bedarf einer genauen Definition der vorhandenen gestalterischen Spiel- räume in Abgrenzungen zu Bindungen, die bereits durch die laufende Ver- kehrsplanung bestehen. Diskussion im Plenum Moderation: Eva Herr In Bezug auf den Inneren Grüngürtel wird noch einmal betont, dass eine abge- stimmte Vorgehensweise mit den Inhalten des Masterplan Stadtgrün wichtig ist. Ins- gesamt wird die Vorgehensweise aber als sinnvoll erachtet. Für die OWA wird anknüpfend diskutiert, dass der Querungsbereich mit dem Inne- ren Grüngürtel im Bereich Aachener Weiher zwingend mit der Qualifizierungsstra- tegie abzustimmen ist. Auch der in den Gruppen bereits besprochene Fokus auf die Anrainer als zentrale Akteure im südlichen Bereich des Heumarkts wird für die Qualifizierungsstrategie betont. Zusammenfassung Markus Greitemann, Beigeordneter Dezernat VI Planen und Bauen Die Inhalte der heutigen Sitzung werden in die avisierten Beschlussvorlagen ein- gearbeitet und in die politische Beratung gegeben. Seite 5 von 5 Fortschreibung Städtebaulicher Masterplan Von der Vision zum Werkzeug Birte Müller, Stadtplanungsamt Frau Müller portraitiert die ursprüngliche Zielstellung des Masterplans vor dem Hin- tergrund der Stadtreparatur und zeigt auf, dass die großen innerstädtischen Kon- versionsflächen und Entwicklungspotentiale seit 2009 auf den Weg gebracht wur- den. Über die durchgeführte Bilanzierung 2019/2020 wurde jedoch auch deutlich, dass weiterhin großer Bedarf besteht, den öffentlichen Raum entsprechend zu qualifizieren und aufzuwerten. Mit dem formulierten Ansatz der Fortschreibung des Masterplans über die Vertiefung der 7 Interventionsräume (s. Innerer Grüngür- tel/Ost-West-Achse) sowie der Definition und Bearbeitung von Lupenräumen und Leitprojekten, erhält die Stadt jedoch ein funktionsfähiges Steuerungsinstrument für eine erfolgreiche, weitere Entwicklung. Die Lenkungsgruppe Masterplan mit der Neubesetzung der vier Fachexpert*innen und einem angepassten Arbeitsformat konnte zwischenzeitlich erfolgreich als beratendes Gremium etabliert werden. Ausblick Markus Greitemann, Beigeordneter Dezernat VI für Planen und Bauen Die 36. Sitzung der Lenkungsgruppe Masterplan findet am 25.11.2024 von 10:00 – 14:00 Uhr in der Karl-Rahner-Akademie statt. Herr Greitemann dankt allen Anwesenden und schließt die 35. Sitzung der Len- kungsgruppe Masterplan. Köln, den 21.08.2024 gez. AL 61 Eva Herr
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3062/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 14.10.2024
- Erstellt
- 02.10.2024 17:40