2016/0001
Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene
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2016/0001
4580 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
13.01.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Frauenbüro
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0001
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 111410
Kostenstelle: 530-010-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 1114-10 Sachkonto:
Betreff: Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern
auf lokaler Ebene
Vorlage vom: 13.01.2016
Beschlussvorschlag :
Magistrat und Stadtverordnetenversamm lung nehmen zur Kenntnis:
Die Umsetzung der „Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf
lokaler Ebene“, welcher die Wissenschaftsstadt Darmstadt am 29. Mai 2015 beigetreten ist, soll
unter Beteiligung von BürgerInnen und Fachexp ertInnen im Rahmen von moderierten Plena und
thematischen Unter-Arbeitsgruppen und der Fraktionen im Rahmen des Sozialausschusses nach
folgendem Terminplan erfolgen.
1. Plenum: III. Quartal 2016
2. Plenum: I. Quartal 2017
Bericht und Diskussion im Sozialau sschuss: III. Quartal 2017
3. Plenum: IV. Quartal 2017
Gleichstellungsaktionsplan: I . Quartal 2018
- 2 -
Die verantwortliche Federführung zur Planung und Umsetzung obliegt dem im Dezernat V
angesiedelten Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dieses berei tet die Plena vor, fasst
die Ergebnisse der Unter -Arbeitsgruppen zusammen und erstellt den Gleichstellungsaktionsplan.
Es wird hierbei durch eine externe Moderation unterstützt.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.01.16
Mit Unterzeichnung der „Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern
auf lokaler Ebene“ am 29. Mai 2015 (siehe hierzu Magistratsbeschluss 115 vom 25.03.2015)
verpflichtet e sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen Gleichstellungsa ktionsplan zu
erarbeiten, zu beschließen und im Anschluss umzusetzen.
Der an die gesamte Stadtgesellsch aft gerichtete Gleichstellungs -Aktionsplan beinhaltet die
örtlichen Ziele, Prioritäten, Aktivitäten und Ressourcen sowie einen Zeitplan für deren
Umsetzung. Von zentraler Bedeutung ist dabei die stärkere Verankerung struktureller
Instrumente der Gleichstel lung wie z.B. Gender Mai nstreaming und Partizipation. Die
Kommune soll Expertinnen - und Experten-Meinungen einholen und Bürgerinnen und Bürgern
die Mitwirkung ermöglichen, den Plan veröffentlichen und über seine Umsetzung berichten.
Der Plan soll fortlaufe nd weiterentwickelt und zum integralen Bestandteil städtischer
Gleichstellungspolitik werden.
Ansatzpunkte sind in der Charta dargestellt, sollen und können aber im Aktionsplan auf die
spezifische Situation in Darmstadt zugeschnitten werden. Themen könne n dabei Schritt für
Schritt bearbeitet werden, Handlungsfelder nacheinander abgearbeitet werden.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kann auf eine lange Tradition institutioneller
Gleichstellungspolitik aufbauen. Das Erreichte ist als Grundlage sehr gut den
Handlungsfeldern der EU -Charta zuzuordnen. Die Beratungs - und
Unterstützungsinfrastruktur für Frauen in besonderen Lebenslagen soll dargestellt,
angepasst und eventuell bestehende Lücken geschlossen werden. Dies gilt für die berufliche
Integration von Fraue n ebenso wie für Maßnahmen des Schutzes vor Gewalt an Frauen sowie
die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und Frauen.
Besonderes Augenmerk wird hierbei auf das Vermeiden von Doppelstrukturen gelegt we rden,
indem überprüft wird, in welchen Netz werken/Institutionen welche Themen bereits
bearbeitet werden und die entsprechenden Verknüpfungen hergestellt werden.
Die gewählte Prozessstruktur – bestehend aus moderierten Plena und jederzeit offenen
Unter-Arbeitsgruppen – soll eine hohe Flexibilität bei gleichzeitiger größtmöglicher
Beteiligungsmöglichkeit gewährleisten.
Die Mittel für eine externe Moderation im Rahm en der Erstellung des
Gleichstellungsaktionsplanes werden aus dem Budget des Frauenbüros bereitgestellt.
Darmstadt, 13.01.16
Dezernat V
Barbara Akdeniz
Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0001
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 13.01.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00