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V/0601/2011

Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide, Jahresbericht 2010

Vorlagen 14.09.2011

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 19.10.2011, TOP 27

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage 1

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Ansehen

Anlagen2-6

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Ansehen

Berichtsvorlage

4306 Zeichen

V/0601/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sozialamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide; Jahresbericht 2010 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
05.10.2011 Integrationsrat Bericht
11.10.2011 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht
12.10.2011 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht
12.10.2011 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht
13.10.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht
13.10.2011 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht
19.10.2011 Hauptausschuss Bericht 
19.10.2011 Rat Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Der vorliegende vierte Jahresbericht Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide skizziert Projektver-
lauf und -ergebnisse im Jahr 2010, dem letzten Jahr der vierjährigen Förderphase im Rahmen 
des Bund-Länder-Programms. Die Darstellungen des Jahresberichts erfüllen zunächst die Be-
richtspflichten aufgrund des Ratsbeschlusses zur Umsetzung des Maßnahmekonzepts (Integrier-
tes Handlungskonzept/Städtebaulicher Maßnahmeplan) vom 13.12.2006 (Vorlage V/0927/2006) 
sowie aufgrund der Zuwendungsbescheide der Bezirksregierung Münster vom 14.12.2006 und 
vom 26.07.2007.  
 
Darüber hinaus liefern die Befunde über die Zusammensetzung und Entwicklung der Wohnbe-
völkerung, die der dem Bericht beigefügte Kontextdatenmonitor abbildet, eine bestätigende Be-
gründungsunterlage für die im vergangenen Jahr vorbereitete (Vorlage V/0291/2010) und mit 
Jahresbeginn 2011 umgesetzte Verstetigung des Programms. Die Aussagen des Jahresberichts 
zur Zielerreichung stützen zudem die Entscheidungen des Rates und des Beirats Wohngebiet 
Kinderhaus-Brüningheide zur Programmgestaltung in der Verstetigungsphase. Schließlich stellen 
die Inhalte des Berichts wichtige Orientierungsgrundlagen für die Programmsteuerung und Pro-
jektdurchführung in der Verstetigungsphase bereit.  
 
Die Darstellung der Ergebnisse folgt dem von den Projektakteuren (im Rahmen des Teilprojekts 
8.01 - Prozessbegleitende Selbstevaluation) gemeinsam erarbeiteten Zielsystem, das auf der 
Grundlage der generellen Ziele des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ sowie den hand-
lungsfeldübergreifenden Programmzielen für das Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide für die 
einzelnen Handlungsfelder Leitzielbereiche und Proj ektziele umfasst. Um die Zielerreichung zu 
messen, haben die Projektdurchführenden spezifische Projektziele, Indikatoren und Monitoring-
Vorlagen-Nr.: 
V/0601/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Treutler 
Ruf: 
492 50 26 
E-Mail: 
Treutler@stadt-muenster.de 
Datum: 
15.08.2011 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0601/2011 
 
bögen entwickelt, deren Inhalte in den jährlichen Projektberichten der Projektträger bzw. der 
Handlungsfeldverantwortlichen dokumentiert werden. Anhand dieser Projektberichte stellt der 
Jahresbericht, der federführend vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
erarbeitet wurde, die Projektergebnisse 2010 in tabellarischen Übersichten dar. Dieser Form der 
Berichterstattung hat der Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ am 17.05.2011 zuge-
stimmt. 
 
Wie mit Ratsbeschluss vom 07.07.2010 zur Vorlage V/0291/2010 vorgegeben, führt die zunächst 
bis Ende 2013 befristete Verstetigungsphase die in der Förderphase aufgebauten Entschei-
dungsstrukturen und netzförmigen Kooperationsbeziehungen zwischen den an der Durchführung 
Beteiligten mit wenigen Anpassungen fort, sodass die integrative Programmausrichtung erhalten 
bleibt. Ungeachtet einzelner Anpassungen werden ebenfalls das Zielsystem mit seinen Leit- und 
Projektzielen und den abgestimmten Indikatoren zur Beobachtung der Zielerreichung grundsätz-
lich beibehalten. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung über Verlauf und Ergebnisse der im 
Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide durchgeführten Maßnahmen und Projekte auch in Zukunft 
jährlich berichten. 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
Anlagen:   
 
 
 
Anlage 1: Finanzübersicht Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide 2010 
Anlage 2: Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet „Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
der Sozialen Stadt NRW“ - August 2011 – 
Anlage 3: Kontextdatenmonitor 2010 
Anlage 4: Grafiken zu ausgewählten Kontextdaten 2010 
Anlage 5: Karte Projektstandorte 2010 
Anlage 6: Karte Projektstandorte Verstetigungskonzept 2011

Anlage 1

3862 Zeichen

"Soziale Stadt" Kinderhaus-Brüningheide         
Handlungsfeld Titel Nr. Kategorie  
Gesamtumfang 
im Projektzeit- 
raum 
vom Beirat be- 
reit gestellt 2010 
Anteil 
Bund/Land 2010 
Anteil Stadt 
2010 
Anteil Dritter 
2010 
                  
1 Wohnen Energetische Gebäudesanierung 1 01 Schlüss el 30.000  0,00  0,00  0,00  0,00  
  Marktanpassung des Wohnungsbestandes  1 02 Schlüss el 17.825  0,00  0,00  0,00  0,00  
                  
2 Öffentlicher Raum  Spiel und Freizeitzone 2 02 Sc hlüssel 40.000  15.000,00  9.000,00  6.000,00  0,00  
                  
3 Lokale Ökonomie Wertstoffe 3 01 Schlüssel 0  0,00  0,00  0,00  0,00  
  
Konzept stadtteilbezogene Wirtschafts- und  
Arbeitsförderung 3 02 Schlüssel 0
 0,00  0,00  0,00  0,00  
                  
4 Integration Integrationsarbeit vor Ort 4 02 Schlü ssel 120.000  26.000,00  15.600,00  7.800,00  2.600,00  
                  
5 Bildung Wir verstehen uns 5 01 Schlüssel 232.400  59.262,00  35.557,20  23.704,80  0,00  
  Elternkompetenz stärken 5 02 Schlüssel 242.360  70.158,50  42.095,10  28.063,40  0,00  
  Stadtteilmütter in Kindertageseinrichtungen 5 03 Schlüssel 39.840  10.159,00  6.095,00  4.064,00  0,00  
  Gesund aufwachsen in Kinderhaus 5 04 Schlüssel 41 .500  10.583,00  6.350,00  4.233,00  0,00  
  Praxistage zum Übergang Schule-Beruf 5 06 Schlüss el 166.000  47.960,00  28.776,00  19.184,00  0,00  
                  
6 Soziale Netze Soziale Sicherung 6 01 Schlüssel 16 0.000  40.000,00  24.000,00  12.000,00  4.000,00  
                  
7 Managementkosten Projektkoordination 7 01 Schlüsse l 28.603 11.000,00  6.600,00  4.400,00  0,00  
                  
8 Selbstevaluation Externer Gutachter 8 01 Schlüsse l 50.000  15.827,00  9.496,20  6.330,80  0,00  
                  
1 Wohnen Wohnzukunft f. ält. Menschen 1 03 Impuls 15. 000  0 0,00  0,00  0,00  
  Weiterentwicklung Kooperationsvereinbarungen 1 04  Impuls 0  0 0,00  0,00  0,00  
  Nachbarschaftsstärkung u. MieterInnenschulung 1 05  Impuls 0  0 0,00  0,00  0,00  
  Das Quartier spart Strom 1 06 Impuls 0  0 0,00  0,00  0,00  
  Wettbewerb 'Solares Kinderhaus' 1 07 Impuls 0  0                   0,00 0,00  0,00  
  Alternative Flächennutzung, baulich und sozial 1 08 Impuls 5.000  0 0,00  0,00  0,00  
                  
Anlage 1  zur V/0601/2011

Handlungsfeld Titel Nr. Kategorie  
Gesamtumfang 
im Projektzeit- 
raum 
vom Beirat be- 
reit gestellt 2010 
Anteil 
Bund/Land 2010 
Anteil Stadt 
2010 
Anteil Dritter 
2010 
                  
2 Öffentlicher Raum Städtebauliches u. lokale Maßnah mekonzept 2 01 Impuls 8.000  0 0,00  0,00  0,00  
                  
3 Lokale Ökonomie         
                  
4 Integration Mädchenprojekt 'Unser Alltag - unsere Sorgen' 4 01 Impuls 9.000  1.400,00  840,00  420,00  140,00  
  Gewaltprävention 4 03 Impuls 9.500  2.375,00  1.425,00  950,00  0,00  
                  
5 Bildung Starter Kids (siehe 5.04) 5 05 Impuls 0  0,00  0,00  0,00  0,00  
  Kinderhauser Jugendkultur 5 07 Impuls 15.000  3.750,00  2.373,50 1.376,50  0,00  
  Schulkulturtage Kinderhaus 5 08 Impuls 0  0,00  0,00  0,00  0,00  
  Internationale Kinderbibliothek 5 09 Impuls 0  0,00  0,00  0,00  0,00  
                  
6 Soziale Netze Lebenswelten kennenlernen 6 02 Impul s 9.000  2.250,00  1.350,00  675,00  225,00  
  MigrantInnen-Beteiligung 6 03 Impuls 13.400  3.400,00  2.040,00  1.020,00  340,00  
  Jungenprojekt 6 04 Impuls 4.350  1.500,00  900,00  450,00  150,00  
  Integrative Jugend-Sozialarbeit 6 05 Impuls 55.000  14.025,00  8.415,00  5.610,00  0,00  
  Mobile Jugend-(sozial)arbeit 6 06 Impuls 0  0,00  0,00  0,00  0,00  
  Sport und Bewegung 6 07 Impuls 18.000  6.825,00  4.095,00  2.730,00  0,00  
  Drogenprävention 6 08 Impuls 11.100  2.900,00  1.740,00  870,00  290,00  
                  
7 Managementkosten Quartiersfonds 7 02 Impuls 11.398  3.897,00  2.338,20  1.558,80  0,00

Anlagen2-6

210084 Zeichen

Jahresbericht 2010  
für das Programmgebiet 
„Münster/Kinderhaus-Brüningheide“ 
der „Sozialen Stadt NRW“ 
- August 2011 - 
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt 
Anlage 2 zur Vorlage V/0601/2011

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   ii  
 
 
 
 
 
 
Stadt Münster 
 - Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, Verkehrsplanung 
Dr. Thomas Hauff 
Simone Peuling-Heerstraß 
48127 Münster 
stadtplanung@stadt-muenster.de 
 
Unter Verwendung der Projektberichte 
 der Projektverantwortlichen und der Handlungsfeldverantwortlichen 
des Programms „Soziale Stadt NRW – Münster / Kinderhaus – Brüningheide“

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   iii  
Gliederung 
1 Zielstellung und Grundlagen des Berichtes .................................................................5 
1.1  Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 2010 ..................................................5  
1.2  Grundlagen des Berichts: Programmsystematik, Zielsystem und Projektberichte...5  
1.3  Kontextdaten zur Entwicklung des Wohngebiets „Kinderhaus-Brüningheide“ .........9 
1.4  Aufbau des Jahresberichts 2010..............................................................................9 
2 Handlungsfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“ ..............................................11  
3 Handlungsfeld 2: „Öffentlicher Raum“ .......................................................................15  
4 Handlungsfeld 3: „Lokale Ökonomie“.........................................................................17  
5 Handlungsfeld 4: „Integration zugewanderter Menschen fördern“..........................19  
6 Handlungsfeld 5: „Bewältigung der Herausforderungen für das 
Bildungswesen“ ............................................................................................................25  
7 Handlungsfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten 
knapper öffentlicher Haushalte“..................................................................................41  
8 Handlungsfeld 7: „Gebietsmoderation“......................................................................54  
9 Kontextdatenmonitor „Kinderhaus-Brüningheide“ ...................................................58  
10  Resümee zur Zielerreichung im Jahr 2010 .................................................................60  
11  Anlagen ..........................................................................................................................68 
• Anlage: Kontextdatenmonitor 2010 
• Anlage: Grafiken zu ausgewählten Kontextdaten 2010  und deren Entwicklung  
• Anlage: Karte „Projektstandorte Soziale Stadt 2010 “ 
• Anlage: Karte „Projektstandorte Verstetigungskonze pt 2011“

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  5 
1 Zielstellung und Grundlagen des Berichtes 
1.1 Zielstellung des Berichts: Ergebnisübersicht 20 10 
Zwischen 2007 und 2010 wurden im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide über 30 Projekte 
des Programms „Soziale Stadt NRW“ mit entsprechender Förderung des Landes Nordrhein-
Westfalen und einem städtischen Eigenanteil umgesetzt. Hierüber wurde dem Rat der Stadt 
Münster bereits mit den Jahresberichten 2007/2008, 2008 und 2009 berichtet (vgl. Vorl. 
V/0347/2008, Vorl. V/0297/2009, Vorl. V/0291/2010). Seit 2011 befindet sich das Gebiet in 
der Verstetigungsphase, die gemäß Verstetigungskonzept den Zeitraum bis 2013 umfasst 
(vgl. Vorl. V/0291/2010, Vorl. V/0291/2010/1).  
Über die Verstetigung wurde bereits am 07.07.2010 auf der Grundlage des Jahresberichtes 
2009 im Rat der Stadt Münster entschieden, um nach Auslaufen des Programms „Soziale 
Stadt“ am 31.12.2010 die lückenlose Fortentwicklung und Stabilisierung der aufgebauten 
Angebots- und Vernetzungsstrukturen zu sichern. Ebenso war der Jahresbericht 2009 auch 
Grundlage für den Abschlussbericht zur Selbstevaluation für das Programmgebiet „Münster/ 
Kinderhaus-Brüningheide“ der „Sozialen Stadt NRW“, der gemäß Förderrichtlinie Stadter- 
neuerung 2008 und Erlass des Ministeriums für Bauen und Verkehr NRW am 31.08.2010 der 
Bezirksregierung Münster vorgelegt werden musste. Im Rahmen der Selbstevaluation haben 
die Akteure der Sozialen Stadt die Umsetzung der eigenen Projekte systematisch und da- 
tenbasiert bewertet.  
Angesichts des ausführlichen Jahresberichts 2009 und des Abschlussberichts zur Selbsteva- 
luation 2010, der aufgrund des Abgabetermins Ende August 2010 nur die erste Hälfte des 
Jahres 2010 berücksichtigen konnte, sowie der bereits erfolgten Entscheidungen zur Verste- 
tigung konzentriert sich der vorliegende Jahresbericht 2010 auf eine Übersicht der Projekter- 
gebnisse im Jahr 2010. Zum Abschluss des Berichts wird in Kapitel 10 ein Resümee zur 
Zielerreichung 2010 gezogen. 
 
1.2 Grundlagen des Berichts: Programmsystematik, Zi elsystem und Projektberichte 
Grundlage der Programmdurchführung und damit auch der Berichterstattung war das Inte-
grierte Handlungskonzept „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, das am 29.06.2005 vom 
Rat der Stadt Münster beschlossen wurde (vgl. Vorlage V/0197/2005, V/0197/2005 E1, 
V/0197/2005 E2). Dieser Beschluss bildete die Grundlage für den Förderantrag der Stadt 
Münster an das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport (MSWKS NRW).  
Vor dem Hintergrund des im Stadterneuerungsprogramm 2006 und mit Schreiben der Be- 
zirkregierung vom 10.10.2006 in Aussicht gestellten Umfangs der Zuwendung des Landes 
Nordrhein-Westfalen und nach Maßgabe des Ratsbeschlusses vom 29.06.2005 wurde das 
Integrierte Handlungskonzept modifiziert und am 13.12.2006 vom Rat beschlossen (vgl. Vorl. 
V/0927/2006, V/0927/2006 E1).

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   6 
Auf dieser Grundlage wurde die Münsteraner Programmsystematik entwickelt, die sich auf 8 
Handlungsfelder mit über 30 Projekten stützt. Das Integrierte Handlungskonzept umfasst 
dabei folgende Handlungsfelder und Projekte: 
Handlungsfeld 1 „Wohnen“ 
 
Projekt 1.01 Energetische Gebäudesanierung 
Projekt 1.02 Marktanpassung des Wohnbestandes 
Projekt 1.03 Wohnzukunft für ältere und behinderte Menschen 
Projekt 1.04: Weiterentwicklung der Kooperationsvereinbarung 
Projekt 1.05: Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innenschulung 
Projekt 1.06: Das Quartier spart Strom 
Projekt 1.07: Solares Kinderhaus 
Projekt 1.08: Alternative Flächennutzung - baulich und sozial 
Handlungsfeld 2 „Öffentlicher Raum“ 
 
Projekt 2.01 Städtebauliches und lokales Maßnahmenkonzept 
Projekt 2.02 Spiel- und Freizeitzone 
Handlungsfeld 3 „Lokale Ökonomie“ 
 
Projekt 3.01 Wertstoffe/Sperrgut 
Projekt 3.02 Expertise „Lokale Ökonomie“ 
Projekt 3.03 Projektfamilie „Stärken vor Ort“ 
Handlungsfeld 4 „Integration zugewanderter Menschen fördern“ 
 
Projekt 4.01 Mädchenprojekt `Unser Alltag - unsere Sorgen´ 
Projekt 4.02 Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, Beratungs- und Koordinationsstelle 
Projekt 4.03 Gewaltprävention 
Handlungsfeld 5 „Bewältigung der Herausforderungen für das Bildungswesen“ 
 
Projekt 5.01 Wir verstehen uns (zusammengeführt mit Projekt: 5.03 Stadtteileltern in KiTas) 
Projekt 5.02 Elternkompetenz stärken 
Projekt 5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus 
Projekt 5.06 Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule-Beruf 
Projekt 5.07 Kinderhauser Jugendkultur 
Handlungsfeld 6 „Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher 
Haushalte“   
Projekt 6.01 Schuldnerberatung vor Ort 
Projekt 6.02 Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. 
Projekt 6.03 Bürgerbeteiligung / Moderation

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung   7 
Projekt 6.04 Jugendprojekt / Sport gegen Gewalt 
Projekt 6.05 Integrative Jugendsozialarbeit 
Projekt 6.06 Mobile Jugendarbeit 
Projekt 6.07 Sport und Bewegung 
Projekt 6.08 Drogenprävention 
Handlungsfeld 7 „Gebietsmoderation“ 
 
Projekt 7.01 Projektkoordination / Gebietsmoderation 
Projekt 7.02 Quartiersfonds 
Handlungsfeld 8 „Selbstevaluation“ 
 
Projekt 8.01 Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung 
Projekt 8.02 Entwicklung und Auswertung von Kontextindikatoren 
Bezüglich der Projekte ist zu berücksichtigen, dass die grundsätzliche Projektkonzeption in 
den Jahren 2005/2006 erfolgte. Im Rahmen der Programmdurchführung können daher ent- 
sprechend den gemachten Erfahrungen und den Ergebnissen der prozessbegleitenden 
Selbstevaluation sowie gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung geänderter Rahmenbe- 
dingungen inhaltliche Weiterentwicklungen der Projekte stattgefunden haben. 
Die Programmsteuerung und die verpflichtende prozessbegleitende Selbstevaluation erfolgte 
anhand des auf der nächsten Seite dargestellten Zielsystems, das in einem kooperativen 
Verfahren mit den Projektakteuren und mit Unterstützung von Univation – Institut für Evalua- 
tion (Köln) entwickelt wurde. Dieses System umfasst folgende Ebenen: 
• Ziele des Bund-Länderprogramms „Soziale Stadt“ 
• Programmziele „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“  (vgl. Vorl. V/0927/2006) 
• Leitzielbereiche für die einzelnen Handlungsfelder  
• Ziele des Handlungsfeldes 
Auf dieser Basis wurden von den Projektakteuren Indikatoren und Monitoringbögen zur Beo- 
bachtung der Zielerreichung der einzelnen Projekte entwickelt, die die Grundlage für die jähr- 
lichen Projektberichte der Projektträger bzw. teilweise auch der Handlungsfeldverantwortli- 
chen bilden. Auf Basis dieser Projektberichte erfolgt die Darstellung der Projektergebnisse in 
den Kapiteln 2 - 8 in Form von tabellarischen Übersichten. Diese tabellarische Form der Be- 
richterstattung wurde am 17.05.2011 im Beirat „Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide“ aus- 
drücklich begrüßt. 
Zur formalen Absicherung der Selbstevaluation hat die Programmkoordination (Sozialamt) zu 
Beginn der Programmdurchführung mit den Trägern der Projekte Vereinbarungen abge- 
schlossen, in denen Ziele, Inhalte, Leistungsumfang, Qualitätsanforderungen, eingesetzte 
Ressourcen, Finanzierung sowie Berichts- und Nachweispflichten festgelegt sind (vgl. Vorla- 
ge V/0877/2007). Dazu gehört auch die Kooperationsbereitschaft des Trägers hinsichtlich 
der Spezifizierung von Projektzielen und der indikatorengestützten Selbstevaluation.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  8 
 Programmziele 
 Münster-Kinderhaus/
 Brüningheide 
 Ziele des 
 Handlungsfeldes 
   7.3. 
   Die Gebietsmoderation 
   entwickelt bis Ende März 2008 
   Kriterien und Verfahrensgrund- 
   ätze zur Vergabe der Mittel aus 
   dem Quartiersfonds. 
Information und Vernetzung Aktivierung und Beteiligung Mittelvergabe Quartiersf onds 
7.1.5. 
Die Gebietsmod. tauscht mit 
allen Projektträgern mindes-
tens 1 x / Hj., mit allen 
Handlungsfeldverantwortl. 
mind. 1 x / J. mdl. Informa- 
tionen, Bewertungen und 
weitere Perspektiven aus. 
7.2.1 
Die Gebietsmoderation sorgt 
für die Durchführung von 
jährlich mindestens 6 „kleinen 
Aktionen“, an denen jeweils 
wenigstens drei Bewohner/ 
innen ohne Projektträger-
funktion teilnehmen. 
7.2.2. 
Die Gebietsmoderation 
bildet bis Ende 2008 
einen Kreis fester 
Ansprechpartner/innen 
für Aktivitäten der 
Sozialen Stadt. 
 7.1.1. 
 Die Gebietsmoderation 
 ist an allen relevanten 
 Veranstaltungen präsent 
7.1.2 
Bis 30.06.2008 wird eine 
Internetpräsenz der Sozialen 
Stadt Kinderhaus 
 - Brüning-
heide unter Beteiligung von 
Jugendlichen des Stadtteils 
vorbereitet und eingerichtet. 
7.1.3. 
An fünf Standorten im 
Stadtteil sind ab 31.01.2008 
Info-Kästen angebracht. 
Die Aktualität der Auslagen 
wird mindestens 
14-tägig überprüft. 
7.1.4. 
Alle im Programmzusam- 
menhang geförderten lfd.
Projekte präsentieren 
sich mit eigenen Inform. 
in den Info- Kästen während 
ihrer Laufzeit mind. 1 x / Hj. 
 4.3 
 Förderung des interkulturellen 
 und sozialen Zusammenlebens 
 4.4 
 Erhöhung der Bildungschancen/ 
 Bildungsniveaus 
 Handlungsfeld 1 :  
 Verbesserung der Wohnsituation 
 1.1 
 Optimierung und Sicherung des 
 Wohnungsbestandes für die Zukunft 
 1.2 
 Sicherung bezahlbaren Wohnens 
 (durch Reduzierung der privaten 
  Energiekosten) 
 1.3 
 Verbesserung und Schaffung 
 langfristig sozial stabiler 
 Bewohnerstrukturen 
 Handlungsfeld 2 : 
 Gestaltung des öffentlichen Raums 
 für einen sicheren und lebendigen 
 Stadtteil 
 2.1 
 Aktivierung der Bewohnerschaft 
 2.2 
 Durchführung von Aktionen 
 und Maßnahmen 
 Handlungsfeld 6 : 
 Sicherung sozialer Netze und 
 Infrastrukturen in Zeiten 
 knapper öffentlicher Haushalte 
 6. 1 
 Reduzierung der 
 Verschuldungsproblematik 
 6.2 
 Förderung der 
 interkulturellen Verständigung 
 6.3 
 Aktivierung von bisher nicht 
 erreichten Personengruppen 
 6.4 
 Verbesserung von 
 Motorik und Bewegung 
 6.5 
 Förderung eines 
 gewaltfreien Umgangs 
 6.6 
 Verbesserung der kulturellen -, 
 Freizeit- und Bildungssituation 
 6.7 
 Verstärkung der Drogenprävention 
 Handlungsfeld 4 : 
 Integration zugewanderter 
 Menschen fördern 
Die Lebenschancen durch Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen erhöhen Die physischen Wohn- und Lebensbedingungen sowie 
 die wirtschaftliche Basis in den Stadtteilen stabilisieren und verbessern 
Handlungsfeld 7:  Quartiersmanagement 
 Handlungsfeld 5 : 
 Bewältigung der Herausforderungen 
 für das Bildungswesen 
 5.a  Erhöhung der Chancengerechtigkeit 
 durch eine Erhöhung der Bildungsbeteili-
 gung für Familien mit Sprachdefiziten 
 
- Zieldimension A: Stärkung der Bildungsinfrastruktur 
 - Zieldimension B: Verbesserung der Sprachfähigkeiten 
 - Zieldimension C: Verbesserung der schul. Leistungen 
 - Zieldimension D: Verbesserung der Elternbeteiligung 
 5.b 
 Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit von 
 über 15-jährigen Schulentlassenen und Er-
 wachsenen mit erheblichen Sprachdefiziten 
 5.c 
 Nachhaltige Institutionalisierung von 
 Förderangeboten im Sprachbereich für Eltern 
 5.d 
 Verbesserung der gesundheitlichen 
 Situation von Kindern und Jugendlichen 
 5.e 
 Erhöhung der Übergangsquote in Ausbildung 
 und Arbeit an den beteiligten Schulen 
 5.f 
 Aufbau eines schulformübergreifenden Ju-
 gendtheaterensembles Kinderhaus zur Stär-
 kung d. Identifizierung mit Stadtteil u. Schule 
 3.3 
 Unterstützung der sozialen u. beruflichen 
 Integration v. Frauen mit Problemen beim 
 Einstieg/ 
 Wiedereinstieg ins Erwerbsleben 
 3.4 
 Verbesserung der sozialen Infrastruktur f. 
 Jugendliche, junge Erwachsene u. Frauen 
 durch lokale Aktivitäten u. Kooperationen 
 Leitzielbereiche 
 2.3 
 Entwicklung von Konzepten zur 
 Verschönerung des Stadtteils 
 Handlungsfeld 3 : 
 Stärkung der lokalen Ökonomie und 
 der Beschäftigungssituation 
Programm Soziale Stadt Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Übersicht "Abgestimmte Ziele" (Stand 20.03.2008 / erg. 25.03.2010) 
 Identifikation mit den Quartieren, Stadtteilöffentlichkeit und das Gebietsimage stärken 
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation 
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet 
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche 
 Ziele Bund- 
 Länder-Programm 
 "Soziale Stadt" 
 3.1 
 Durchführung von Analysen, 
 Entwicklung von Konzepten 
 3.2 
 Unterstützung der sozialen und beruf-
 lichen Integration von Jugendlichen 
 und jungen Erwachsenen 
 5.g 
 Langfristige Verstetigung der Bildungs- 
 beteiligung durch entwickelte Netzwerke 
 4.1 
 Unterstützung der Selbst-
 organisation von Migranten/-innen 
 4.2 
 Gewaltfreies Miteinander fördern/
 Verbesserung der Konfliktvermittlung

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  9 
1.3 Kontextdaten zur Entwicklung des Wohngebiets „K inderhaus-Brüningheide“ 
Zur Unterstützung der Selbstevaluation hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, 
Verkehrsplanung in Anlehnung an die Indikatorenliste des Städtenetzes Soziale Stadt NRW / 
MBV NRW/ ILS NRW (2008) in einem „Kontextdatenmonitor“ wesentliche Daten zur Stadt- 
teilentwicklung bereit gestellt. Die sog. Kontextdatenmonitore, die neben den Daten auch 
Karten mit Projekt- und Infrastrukturstandorten umfassen, finden sich ebenfalls bereits in den 
o.g. Jahresberichten 2008 und 2009.  
Die Kontextdatenmonitore verdeutlichen, unter welchen demographischen und sozioökono- 
mischen Rahmenbedingungen die Projekte der Sozialen Stadt durchgeführt wurden. Sie sind 
jedoch ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte, sondern stellen vielmehr Rahmen- 
daten zur Stadtteilentwicklung dar. Die Konzeption, die Inhalte und die Verwendung des 
Kontextdatenmonitors werden in Kapitel 9 erläutert. Die Daten des Kontextdatenmonitors für 
2010 sind in Anlage 3 zur Vorlage V/0601/2011 zu finden. Die Kontextdatenmonitore sind 
jeweils in den Sitzungen des Beirats Soziale Stadt vorgestellt worden und wurden dort als 
hilfreich zur Einschätzung der Quartiersentwicklung angesehen. 
 
1.4 Aufbau des Jahresberichts 2010 
Der Jahresbericht 2010 konzentriert sich auf eine tabellarische Übersicht der Projektergeb- 
nisse 2010 nach Handlungsfeldern. Die Darstellung der Ergebnisse berücksichtigt die Be- 
deutung einer geschlechterdifferenzierten Darstellung (vgl. Vorl. V/0927/2006). Die Übersich- 
ten sind folgendermaßen aufgebaut: 
• Projekt-Nummer und Projektname 
• Projekt-Ziele 
• Indikatoren (für die Handlungsfelder mit Schlüssel projekten) 
• Ergebnisse 2010 (auf Basis der Projektberichte der  Projektakteure, vgl. Quellenangaben) 
 
Die Ergebnisse der Handlungsfelder sind in den folgenden Kapiteln dargestellt: 
• Kapitel 2: Handlungsfeld „Wohnen“ 
• Kapitel 3: Handlungsfeld „Öffentlicher Raum“ 
• Kapitel 4: Handlungsfeld „Lokale Ökonomie“ 
• Kapitel 5: Handlungsfeld „Integration zugewanderte r Menschen fördern“ 
• Kapitel 6: Handlungsfeld „Bewältigung der Herausfo rderungen für das Bildungssystem“ 
• Kapitel 7: Handlungsfeld „Sicherung sozialer Netze  und Infrastrukturen in Zeiten knapper 
öffentlicher Haushalte“ 
• Kapitel 8: Handlungsfeld „Gebietsmoderation“

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  10 
Zum Bericht gehören, ergänzend zu den tabellarischen Übersichten der Projektergebnisse 
2010, zudem der Kontextdatenmonitor 2011, Grafiken zur Entwicklung ausgewählter Kon- 
textdaten sowie Karten mit Projekt- und Infrastrukturstandorten, die in der Vorlage 
V/0601/2011 als Anlagen 3 - 6 dokumentiert sind.  
 
Kapitel 9 erläutert Konzeption und Inhalte des Kontextdatenmonitors. Die Kontextdaten 2010 
sind in der Anlage 3 zur Vorlage V/0601/2011 dokumentiert. Für ausgewählte Kontextdaten 
ist in Anlage 4 zur Vorlage V/0601/2011 die Entwicklung für den Projektzeitraum (2007-2010) 
und darüber hinaus dargestellt.  
 
In einem resümierenden Kapitel 10 werden die Ergebnisse in knapper Form unter Berück- 
sichtigung des integrierten Programmgebietsansatzes zusammengefasst. Des Weiteren wird 
ein Überblick zur Erreichung der gesetzten Ziele gegeben.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  11 
2 Handlungsfeld 1: „Verbesserung der Wohnsituation“  
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
Präsentation der Studie in der 
Handlungsfeldkonferenz Wohnen 
1.1.1 Eine Rentabilitäts- und Machbarkeitsstu- 
die für eine übertragbare energetische Gebäu- 
desanierung orientiert am Energiepass ist bis 
31.12.2007 durchgeführt worden.  
Positive Bewertung durch die 
Handlungsfeldkonferenz 
Mit der detaillierten Ausarbeitung des Gutachtens zur energeti- 
schen Gebäudesanierung einschließlich seiner Übertragbarkeit 
auf weitere Wohnungsbestände konnte das definierte Ziel 1.1.1 
in 2008 vollständig erreicht werden. 
1.01 
Energetische Gebäu- 
desanierung. Rentabi- 
litäts- und Machbar- 
keitsstudie 1.1.2 Die bauliche Umsetzung des Gutachtens 
startet in 2009 an einem Wohnblock. 
Beschluss zum Umbau eines 
Wohnblocks liegt vor 
Die Arbeiten zur baulichen Umsetzung des Gutachtens starteten 
in 2009 an einem ersten Teil des Gebäudebestandes der Wohn- 
SieGer GbR durch  Aufbringung eines Dämmputzes mit neuer 
Farbgestaltung in Anlehnung an das vorgelegte Gutachten. 
In 2010 wurden diese Arbeiten fortgeführt. Mit rd. 120.000 € 
Investitionskosten konnte ein zweiter Teil des Wohnungsbestan- 
des erneut mit einer 16 cm starken Wärmedämmung energetisch 
optimiert und farblich neu gestaltet werden. 
1.1.3 Eine marktangepasste Mischung von 
Wohnungsgrößen und –grundrissen ist in einem 
Modellprojekt bis 2009 zu erreichen.  
Einrichtung eines Modellprojektes 
bis Ende 2009 
Nach mehreren Gesprächsrunden mit den Projektakteuren 
2007/2008 wurde 2008 einvernehmlich beschlossen, das Modell- 
projekt aus Kostengründen nicht zu realisieren. 
Bescheinigung von zuständigen 
Behörden zum Umbau von 3-
Zimmer-Wohnungen. 
Da das Modellprojekt nicht realisiert werden konnte, fehlte die 
inhaltliche Notwendigkeit, ein praxisnahes Handbuch zu erstel- 
len. 
1.02 
Marktanpassung des 
Wohnungsbestandes 1.1.4 Ein praxisnahes Handbuch zu Ent- 
wicklungs- und Nutzungsperspektiven für den 
flexiblen Umgang mit dem Wohnungsbestand 
ist bis Ende 2009 erarbeitet. 
Fachleute bescheinigen die Pra- 
xistauglichkeit einzelner Teile oder 
des gesamten Handbuches 
Da das Modellprojekt nicht realisiert werden konnte, fehlte die 
inhaltliche Notwendigkeit, ein praxisnahes Handbuch zu erstel- 
len. 
1.1.5 Eine Vorstudie zu den Kosten barriere- 
freier Umbauten wird bezogen auf einen Woh- 
nungseingang/Wohnblock bis Ende 2008 er- 
stellt. 
Studie liegt vor und ist abgenom- 
men Studie liegt seit 2008 vor und ist abgenommen. 
1.03 
Wohnzukunft älterer 
und behinderter Men- 
schen. Vorstudie - 
Umsetzung  
1.1.6 Ein Neu- oder Umbauprojekt zum barrie- 
refreien Wohnen ist bis Mitte 2009 gestartet 
worden. 
Bewilligung des Bauantrags 
- In 2008 Erstbezug einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft 
für Demenzerkrankte mit 450 qm Wohnfläche und 11 Wohnun- 
gen in der Josef-Beckmann-Straße 5 – 7 sowie barrierefreie 
Umgestaltung der Gebäudeeingänge der Josef-Beckmann-Str. 
15 u. 17. 
- In 2009 Gespräche einschließlich Ortstermin mit der Hermes

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  12 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
Hausverwaltung AG, der städtischen Wohnberatung und dem 
Amt für Wohnungswesen über barrierefreies Wohnen und weite- 
re mögliche Anpassungsmaßnahmen u. a. am Beispiel des Be- 
standes der Wohn+Stadtbau GmbH in der Josef-Beckmann-
Straße.   
- In 2010 konnten diesbezüglich keine weiteren Ergebnisse mit 
der Hermes Hausverwaltung AG erzielt werden. 
Anzahl und Inhalte unterschiedli- 
cher Netzwerktreffen 
- Die bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen den vor 
Ort vermietenden Wohnungsunternehmen wurde auch in 2010 
weiter ausgebaut und mit Inhalten gefüllt.  
- In 2010 Intensivierung der Vernetzungsarbeit zwischen Ver- 
trauensmietern, Wohnungsunternehmen, Atrium Kulturverein und 
dem Amt für Wohnungswesen (mit 22 Netzwerktreffen gegen- 
über dem Vorjahr fast verdoppelte Anzahl von Netzwerktreffen). 
1.04 
Weiterentwicklung der 
Kooperation zur Ver- 
besserung der Wohn- 
verhältnisse im Quar- 
tier Nordwestschleife 
1.3.1 Das Netzwerk "Wohnen in Kinderhaus      
(-Brüningheide)“ ist bis 2010 erweitert und ar- 
beitet regelmäßig. 
Ergebnisse der Aktivitäten des 
Netzwerks 
- Die in den vorherigen Jahren geführten Handlungsfeldkonferen- 
zen wurden in 2010 ersetzt durch zahlreiche Einzelgespräche 
und durch die Imagewerkstatt Schleife. Durch die Gründung der 
Imagewerkstatt Schleife konnte ein Gremium mit Vertretern der 
Wohnungsunternehmen, aus dem Kulturbereich, aus Vertrau- 
ensmietern und dem Amt für Wohnungswesen gebildet werden, 
das sich mit Maßnahmen und Projekten für ein positives Image 
im Quartier einsetzt. Dies ermöglichte eine engere Vernetzung 
und eine beschleunigte Kommunikation zwischen unterschiedli- 
chen Interessengruppen. Auch neue Projekte sind entwickelt 
worden: beispielsweise ein erster Weihnachtsmarkt auf dem 
Sprickmannplatz, positive Pressebeiträge über Bewohner/innen, 
verstärkte Zusammenarbeit mit örtlichen Schulen, Kultur- und 
öffentliche Diskussionsveranstaltungen.  
- Die Einbeziehung der Vertrauensmieter bewirkt eine engere 
Vernetzung zwischen Bewohnerschaft und Wohnungsunterneh- 
men und bewährte sich in 2010 nachhaltig. 
- Die Arbeit der Vertrauensmieter/innen wirkte nach außen. Bei- 
spielsweise wurde ein Gespräch im kleineren Kreis mit einer 
Vertreterin der Hermes-Hausverwaltung zu konkreten Problemen 
durchgeführt. Dieses Gespräch machte deutlich, dass dieses 
Gremium in der Lage ist, Probleme aufzuzeigen und sie selbst- 
bewusst gegenüber den Wohnungsunternehmen und Verwal-

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  13 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
tungsgesellschaften zu vertreten . 
- Darüber hinaus hat ein regelmäßiger Austausch der Projektak- 
teure mit dem Träger des „Begegnungszentrums Sprick- 
mannstraße“ über mögliche Handlungsstrategien stattgefunden.   
Anzahl der Mieterhaushalte Ziel bereits in 2009 erreicht, in 2010 waren keine weiteren Schu- 
lungen vorgesehen. 
1.3.2 Bis Ende 2010 wurden für alle Mietpartei- 
en Kurse angeboten. 
Aushang in allen Mietreihenhäu- 
sern 
Ziel bereits in 2009 erreicht, in 2010 waren keine weiteren Schu- 
lungen vorgesehen. 
1.3.3 Für die Mieter/Innen aller Wohnungsun- 
ternehmen sind ab 2008 Stammtische bzw. 
Mietertreffs für Mieter/innen angeboten und 
etabliert worden 
Anzahl Wohnhäuser mit eingerich- 
teten Stammtischen 
- Anzahl der in 2010 neu angebotenen Stammtische: 1  
- Einbindung des Mietertreffs in den über zwei Tage andauern- 
den Weihnachtsmarkt (gesondertes Einladungsschreiben für 
diesen Mietertreff an alle in 2010 neu eingezogenen Mieterhaus- 
halte), wodurch sich zahlreiche neue Mieterinnen und Mieter als 
willkommen im Quartier angesprochen fühlten; ca. 400 – 500 
Personen nutzten die weihnachtliche Veranstaltung zum Kennen- 
lernen und gegenseitigen Austausch. 
- Geschätzter Frauenanteil unter Stammtischteilnehmenden 60 
%. 
- Hinzuweisen ist für 2010 auch auf wöchentliche Mietertreffs im 
Begegnungszentrum Sprickmannstraße (BGZ), die Ausgabe von 
25 Mieterberatungsscheinen über das BGZ und KAI (Kinderhau- 
ser Arbeitslosen Initiative e.V.) sowie auf zwei, von BGZ und KAI 
organisierte Großveranstaltungen zum Thema „Wohnen“ 
1.05 
Nachbarschaftsstär- 
kung und Mieter/-
innenschulung 
 
1.3.4 Eine Schiedsstelle für Mietstreitigkeiten ist 
bis Ende 2008 eingerichtet worden. Eingerichtete Schiedsstelle 
Schiedsstelle wurde nicht eingerichtet; die Ablehnungsentschei- 
dung über die Einrichtung einer Schiedsstelle wurde in der Sit- 
zung der Vertrauensmieterinnen und -mieter am 26.03.2008 
getroffen. 
1.06 
Das Quartier spart 
Strom 
1.2.1 Die Stromeinsparpotenziale werden in 
drei exemplarischen Haushalten in einem Ver- 
suchszeitraum von einem Jahr (3. Quartal 2008 
bis 2. Quartal 2009) ermittelt. 
1.2.1 NEU: Bis Juli 2009 werden mindestens 
100 Haushalte in der Schleife beraten und mit 
Energiesparhilfen ausgestattet. 
Summe der Stromkosten pro qm 
pro Wohnungstyp und pro Person 
-  Einrichtung einer AGH- Stelle, da direkter persönlicher Kontakt 
unbedingt erforderlich ist (Person fungiert als Türöffner vor Ort).  
- Beratung von 50 Haushalten, 6 Gruppen, Durchführung von 2 
Aktionen.  
- Über den reinen Stromsparbereich hinaus wurde auch zum 
Thema „Heizkosten sparen“ informiert; bei Bedarf wurden ver- 
schiedene kleine Produkte ausgeteilt und installiert (21 Zugluft- 
stopper und 45 m Dichtband).

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  14 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
1.2.2 Eine zielgerichtete Informationskampagne 
zum Stromsparen wird im Jahr 2008 aufgebaut 
und durchgeführt 
Durchführung Stromsparkampag- 
ne / Erstellung von Infomaterialien   
- Werbung in der Schleife durch 40 Plakate, 400 Aktionsflyer, 
Teilnahme am Sommerfest. 
 - Besonders in Kombination mit der Aktion "Stromsparcheck" der 
SKM Münster ist das Projekt als erfolgreich einzustufen. 
 
1.3.5a Eine solarthermische Warmwasseranla- 
ge einschließlich einer öffentlichen Messanzei- 
ge ist von einer Wohnungsbaugesellschaft 
errichtet worden. 
Die Anlage ist errichtet worden  Das Projekt wurde nicht umgesetzt. 
1.07 
Solares Kinderhaus 
1.3.5b Eine SolarNet-Gruppe ist im Schulzent- 
rum aufgebaut worden. 
Eine SolarNet-Gruppe hat sich 
gebildet 
Das Projekt wurde nicht umgesetzt. 
1.08 
Alternative Flächen- 
nutzung – baulich u. 
sozial 
1.3.6 Bis Ende 2009 ist eine fehlgenutzte Flä- 
che umgebaut und/oder umgenutzt worden. Fläche wurde neu gestaltet 
- Nach der bereits in 2009 erfolgten Erneuerung des Bodenbela- 
ges des Fußballplatzes an der Killingstraße hat die Hermes 
Hausverwaltung Anfang 2010 auf dem Spielplatz an der Kil- 
lingstraße ein Klettergerüst mit Rutsche aufgestellt.    
- Die Umsetzung des weiteren Projektes „Kombiniertes Fußball- 
und Basketballfeld“ auf dem Parkdeck Ecke Sprickmannstra- 
ße/Josef-Beckmann-Straße scheiterte in 2010 an der Frage der 
Gewährleistung durch die Fachfirmen. 
Quelle: Projektberichte Amt für Wohnungswesen (64): Projekte 1.01, 1.02, 1.03, 1.04, 1.08; Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67): Projekte 1.06, 1.07

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  15 
3 Handlungsfeld 2: „Öffentlicher Raum“ 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
2.2.1 Investive Maßnahmen (Spielgeräte, Merkzeichen, Kunst, Beleuch- 
tungen, Wegweiser, Sitzgelegenheiten, Grüngestaltung) werden realisiert. 
- Für 2010/2011 war ursprünglich geplant, nach der Erarbeitung eines Realisierungs- 
konzeptes (Art der Maßnahme, Zuständigkeit, Priorität, Kosten usw.) in Absprache mit 
der Bewohnerschaft verschiedene Maßnahmen umzusetzen. 
- Aufgrund des seit Mai 2010 laufenden „Perspektivgutachtens für das Wohnquartier 
Kinderhaus-Brüningheide“ (Vorl. V/0422/2010) ist die Umsetzung von Maßnahmen, für 
die zudem auch keine investiven Mittel im Rahmen des Programms Soziale Stadt ver- 
anschlagt waren (Vorl. V/0927/2006; Vorl. V/0877/2007), bis zum Abschluss des Per- 
spektivgutachtens zurückgestellt worden.  
2.2.2 Weitere kleine Aktionen zur Verbesserung der Stadtansicht (wie Müll 
sammeln, Pflanzaktion etc.) werden realisiert. 
- In Absprache mit dem Lenkungskreis und den Gebietsmoderatoren sollten in 2010 
unbürokratisch umsetzbare Aktionen (z.B. Müllsammelaktion mit Schüler/Innen oder 
Kindern aus den Betreuungseinrichtungen, Pflanzaktionen, Reinigung eines Spielplat- 
zes) durchgeführt werden. 
-
 Aufgrund des seit Mai 2010 laufenden „Perspektivgutachtens für das Wohnquartier 
Kinderhaus-Brüningheide“ (Vorl. V/0422/2010) sind die Maßnahmen zur Verbesserung 
der Stadtansicht bis zum Abschluss des Perspektivgutachtens zurückgestellt worden. 
Stattgefunden haben jedoch kleinere Maßnahmen, die von der Gebietsmoderation 
koordiniert wurden (siehe Handlungsfeld 7).  
2.2.4 Projekttage zur attraktiven Gestaltung des Wohnumfelds werden 
durchgeführt. 
- Für 2010 war vorgesehen, vergleichbar mit den Aktionen zur Neugestaltung der Grün- 
schleife mit der Bewohnerschaft unter Anleitung der Mitarbeiter des Amtes für Grünflä- 
chen und Umweltschutz den öffentlichen Raum attraktiver zu gestalten.  
- Aufgrund des seit Mai 2010 laufenden „Perspektivgutachtens für das Wohnquartier 
Kinderhaus-Brüningheide“ (Vorl. V/0422/2010) ist die Umsetzung von Maßnahmen zur 
attraktiven Gestaltung des Wohnumfelds, für die zudem auch keine investiven Mittel im 
Rahmen des Programms Soziale Stadt veranschlagt waren (Vorl. V/0927/2006; Vorl. 
V/0877/2007), bis zum Abschluss des Perspektivgutachtens zurückgestellt worden. 
2.3.1 Die Bürgervertretungen wurden über den Lenkungskreis informiert 
und einbezogen.  
Information und Einbeziehung der Bürgervertreter erfolgte 2009 durch den Lenkungs- 
kreis, abgeschlossen in 2009.  
2.3.2 Eine Potenzialanalyse wurde unter Beteiligung der Bewohner/-innen 
durchgeführt. 
Zur Einschätzung des Status quo erfolgte eine intensive Bestandserhebung vor Ort mit 
spontanen Gesprächen mit der Bewohnerschaft, Erstellung eines Lageplans, in dem 
bestehende Stärken und Schwächen dargestellt sind, abgeschlossen in 2009.  
 
 
 
 
 
 
 
2.01 
Städtebauliches und 
lokales Maßnahmen- 
konzept  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 2.3.3 Die Konzepte und geplanten Aktivitäten im Projekt wurden im Len- 
kungskreis mit den Akteuren vor Ort diskutiert. 
Information und Diskussion mit den Akteuren vor Ort (Lenkungskreis), abgeschlossen in 
2009.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  16 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
2.3.4 Realisierungskonzept zur Umsetzung einzelner kleiner Maßnahmen 
wurde erarbeitet und abgestimmt 
Unter Beachtung der besonderen Bevölkerungsstruktur im Plangebiet (kultur-, ge- 
schlechter-, altersabhängiges Verhalten im öffentlichen Raum) erfolgte in 2009 eine  
verwaltungsinterne Abstimmung, abgeschlossen in 2009.  
2.1.1 Bis zum Projektende hat sich eine Gruppe von Bewohnern/-innen 
etabliert, die auch in Zukunft Aktionen in der Schleife organisiert. Die Mit- 
glieder der Gruppe sollten unterschiedlichen Gruppierungen angehören, 
um eine breite Akzeptanz für die Aktivitäten zu erreichen. 
Das Ziel des Projektes, eine Gruppe von Bewohnern des Viertels zu etablieren, die 
auch in Zukunft Aktionen in der Schleife organisiert und sich für die Grünschleife ver- 
antwortlich fühlt, ist bisher nicht erreicht worden. Die Gruppe sollte, wenn möglich aus 
vielfältigen Gruppierungen bestehen, die damit für eine breit gefächerte Akzeptanz 
gegenüber den  Aktivitäten in der Grünschleife sorgt. Das Quartier verfügt über viele 
Gruppen, die auch untereinander sehr gut miteinander vernetzt sind. Diese Gruppen 
werden als die Basis der Aktion gesehen, da sie über ihre Mitglieder in der Lage sind, 
viele Menschen im Quartier direkt zu erreichen. 
2.1.2 Die Bereitschaft der Bewohnerschaft, an der Pflege und Gestaltung 
des Wohnumfeldes aktiv mitzuwirken, ist bis zum Projektende weiter ge- 
stärkt worden. 
Das aktive Zusammenarbeiten der  Anwohner der „Grünschleife“ in der Grünanlage mit 
sichtbaren Erfolgserlebnissen hat bei allen Beteiligten nachhaltige positive Akzente 
hinterlassen. Durch die verschiedenen Aktionen in den Jahren 2008 bis 2010 konnte 
die Grünfläche den Anwohnern wieder näher gebracht werden.   
 
 
 
 
 
 
 
2.02   
Spiel- und Freizeitzone 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2.2.3 In 2009 sind Projekttage durchgeführt worden. In 2010 haben zwei 
weitere Projekttage mit jeweils mindestens 25 Personen aus dem Quartier 
stattgefunden. 
Im Sommer 2010 fanden zwei  Projekttage statt. Hierfür wurde mit  Plakaten, Handzet- 
teln und in Zeitungsartikel geworben. Außerdem wurden alle möglichen Beteiligten 
persönlich angeschrieben. 
- Erster Projekttag im Juni 2010 mit  fast 40 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen:   
Liegewiese wurde mit 20 Tonnen Muttererde aufgefüllt,  die Kinder ergänzten die be- 
reits bestehende Trockenmauer mit der Pflanzung von weiteren Kräutern und Stauden, 
an vier Stellen in der Parkanlage wurden gelbe „dogstationen“ aufgebaut, der in die 
Jahre gekommene Pavillon wurde als Treffpunkt mit einem neuen Dach und neuen 
Bänken versehen, Anfertigung von drei Schachbretter mit Sitzbänken. 
- Zweiter Projekttag im September 2010 mit ebenfalls fast 40 Kinderhauser Bürgerinnen 
und Bürgern: Der Schwerpunkt des Tages lag bei der Integration der Hundebesitzer in 
die Parkanlage, in Kooperation mit der „Interessensgemeinschaft Hund“ (Hundevereine, 
Ordnungsamt und Veterinäramt) wurden zahlreiche Aktionen rund um den Hund in der 
Parkanlage durchgeführt, der Teich wurde entkrautet und der Rundweg mit einer neuen 
Mulchdecke versehen, Hunderte von Narzissen und Tulpen wurden gepflanzt,  ein 
Tisch-Banksystem mit integrierten Brettspielfeldern wurde für Familien mit Kindern 
unter einem schattigen Baum aufgestellt. 
- Im Rahmen der Verstetigungsphase ist für den Sommer 2011 ein weiterer Projekttag 
geplant, um die erreichten Erfolge nachhaltig zu sichern (u.a. Stärkung der Identifikation 
der Bewohnerschaft mit der Grünfläche, anwohnerorientierte Weiterentwicklung der 
Spiel- und Freizeitzone). 
Quelle: Projektberichte Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung (61): Projekt 2.01; Amt für Grünflächen und Umweltschutz (67):Projekt 2.02

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  17 
4 Handlungsfeld 3: „Lokale Ökonomie“ 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
3.01 Wertstoffe/ 
Sperrgut 
 
3.1.1 Neue Zielformulierung: Unterstützung der beruflichen Integration von 
Langzeitarbeitslosen. 
Es konnten drei Langzeitarbeitslose im Bereich Müllentsorgung durch 
eine Förderung der ARGE Münster (jetzt Jobcenter) im Viertel beschäf- 
tigt werden. Nach Angaben von Projektverantwortlichen arbeiteten die 
drei Mitarbeiter sehr engagiert und schnell. So sei Kinderhaus bereits 
wesentlich sauberer geworden, da Unrat und abgestellter Hausrat 
zügig entfernt wurden. Nach Ablauf des Projektes sind 2 Mitarbeiter in 
reguläre Beschäftigungsverhältnisse gewechselt. 
3.02 Expertise 
„Lokale Ökonomie“ 
3.1.2 Eine Expertise zu Ansatzpunkten und Möglichkeiten der Förderung der 
lokalen Ökonomie ist durchgeführt worden. 
Eine Expertise zu Ansatzpunkten und Möglichkeiten der Förderung der 
lokalen Ökonomie ist in 2009 durchgeführt worden. Die Empfehlungen 
der Expertise, wie die Konzentration auf die Qualifizierung und Ar- 
beitsmarktförderung im Rahmens des Programms `Soziale Stadt´, 
wurden von den Akteuren im Programmgebiet diskutiert und im Projekt 
3.03, das aus dem Programm „Stärken vor Ort“ finanziert wird, aufge- 
griffen.  
3.1.3 Unterstützung der schulischen, sozialen und beruflichen Integration 
von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ziel: Persönlichkeitsstabilisie- 
rende Angebote in und außerhalb von Schule, um Jugendliche bei der Inte-
gration in Arbeitsmarkt und Ausbildung zu unterstützen und Schulmüdigkeit 
zu vermeiden. 
 
 
3.03 Stärken vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
3.1.4 Unterstützung der sozialen und beruflichen In tegration von Frauen mit 
Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erw erbsleben. Ziel: 
Unterstützung von Frauen mit Migrationsvorgeschichte bei der Alltagsbewäl- 
tigung. Die materielle Situation, fehlende Deutschk enntnisse und berufliche 
Qualifikationen schränken die Teilnahme am sozialen, kulturellen, wirtschaft- 
lichen und politischen Leben ein. 
 
- Die aus der Expertise abzuleitenden nächsten Schritte zur Arbeits- 
marktförderung sind teilweise im Projekt 3.03 ´Stärken vor Ort` umge- 
setzt worden, das im Rahmen des Programms `Stärken vor Ort` durch- 
führt wird. Das Programm wird gefördert aus dem Europäischen Sozi- 
alfonds und mitfinanziert vom Bundesministerium für Familie, Senio- 
ren, Frauen und Jugend und der Stadt Münster.  
- Die individuell ausgerichtete Arbeitsmarktförderung wird über Mikro- 
projekte (kleine lokale Initiativen und Organisationen), die sich an Ju- 
gendliche und Frauen richten, umgesetzt. Im Jahr 2010 wurden 13 
Mikroprojekte durchgeführt u.a.: 
- "Sich durch die Schule boxen" - Schulabsentismus verhindern  
- Gewalt-Entstehung, Folgen und Verhalten in Bedrohungs- und 
Gewaltsituationen  
- Berufliche Orientierung und Integration in den betrieblichen Prozess  
- Junge Redaktion  
- Individuelle Motivationsförderung - Selbstwertgefühl, Konzentration, 
Lese-Rechtschreibkompetenz  
- Frauen mit Migrationsvorgeschichte gestalten ihre Zukunft

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  18 
Projekt-Nr. und  
-Name  Projekt-Ziel Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
3.03 Stärken vor Ort 
 
- Praxisorientierte Förderung von Jugendlichen mit Migrationsvorge- 
schichte  
- Förderung von Verstehens- und Verständigungskompetenz von 
Jugendlichen mit Migrationsvorgeschichte  
- Stark sein am Computer  
 
Quelle: Projektberichte Amt für Schule und Weiterbildung (40)

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  19 
5 Handlungsfeld 4: „Integration zugewanderter Mensc hen fördern“ 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
 
 
 
 
 
4.2.1 Das interkulturelle Zusammenleben wird 
gefördert und der Gemeinsinn gestärkt. 
 
 
 
 
 
Umfang der Beteiligung an den 
Freizeitaktivitäten der Gruppe 
- Eine erste Mädchengruppe startete 2007 und setzte sich zu 
Beginn aus 7 Mädchen unterschiedlicher Nationalitäten im Alter 
von 15-16 Jahren zusammen. Die Fluktuation war sehr gering. 
Während des Projektzeitraums kam es nur gelegentlich, in der 
Regel durch Umzug der Eltern, zu geringfügigen Veränderungen 
innerhalb der bestehenden Gruppe. 2010 beteiligten sich durch- 
schnittlich 6 von insgesamt 10 Mädchen an den Gruppenangebo- 
ten.  
- Eine zweite Mädchengruppe startete im Mai 2008 mit 6 Mäd- 
chen unterschiedlicher Nationalität im Alter von 12 - 14 Jahren. 
Durchschnittlich beteiligten sich 4 Mädchen an den Treffen. Um- 
züge, aber auch internen Streitigkeiten der Mädchen führten nach 
bereits ca. einem Jahr zu einer Auflösung der Gruppe. Der  Ver- 
such, eine neue Gruppe aufzubauen, scheiterte. Hauptproblem 
waren die Elternhäuser, die aufgrund ihres kulturellen Hinter- 
grunds die Mädchen ab einem bestimmten Alter zuhause haben 
wollen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.01 
Mädchenprojekt `Unser 
Alltag - unsere Sorgen´ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.3.1. Die Mädchen entwickeln neue Interessen 
und sind offen gegenüber anderen Formen der 
Freizeitgestaltung. 
 
 
 
Art und Umfang der Freizeitaktivi- 
täten in der Gruppe unter Berück- 
sichtigung von Wünschen der 
Mädchen 
- In der Regel Durchführung wöchentlicher Treffen, 2010 fanden  
insgesamt 29 Treffen statt.  
- Ca. 90% der Teilnehmerinnen haben eine Migrationsvo rge- 
schichte. 
- Beide Gruppen haben stets viele neue Ideen zur Ge staltung der 
Treffen mit eingebracht. Die Beteiligung der Mädchen war grund- 
legend für die Konzeption der Gruppenstunden. 
- Aktivitäten: Es wurde z.B. international gekocht und gebacken, 
DVD geschaut oder auch kreativ gearbeitet (basteln von Armbän- 
dern, Schlüsselanhängern und Halsketten, bearbeiten  von Lein- 
wänden etc.). Des Weiteren wurde jedes Jahr das End e des 
Ramadan zelebriert.  
- Der Mädchengruppe kommt auch im Sinne kultureller Bil dung 
eine wichtige Funktion zu, da den meisten Familien d ie finanziel- 
len Möglichkeiten für Ausflüge fehlen.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  20 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
 
 
4.01 
Mädchenprojekt `Unser 
Alltag - unsere Sorgen` 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.3.2 Bereitschaft der Mädchen, Altersgenos- 
sinnen bei der Bewältigung von Alltagskonflik- 
ten zu helfen, steigt. 
 
 
Art und Umfang des Sozialverhal- 
tens (z.B. Fragen nach Gründen 
für Alltagskonflikte, zeigen Inte- 
resse, bringen Ideen zur Lösung) 
- Die Mädchengruppen nutzten die kreativen Aktivität en ausge- 
sprochen gut und entwickelten neue Interessen.  Fäh igkeiten wie 
Durchhaltevermögen, Geduld und Sorgfalt wurden train iert und 
wirkten sich auch positiv auf das Selbstwertgefühl der Mädchen 
aus.  
-  Es traten immer wieder kleinere Streitereien auf, es wurde viel 
über alle nur denkbaren Themen diskutiert, Freundsch aften ge- 
schlossen oder vertieft. Dominierende Themen der Treffen:  
- die Zukunftsplanung,   
- der Umgang mit Geld; dazu nahm die Gruppe 2009 ein  Ange- 
bot der Schuldnerberatung in Kinderhaus wahr, bei d em die 
Mädchen einen Finanzführerschein machen konnten. Alle  
Mädchen bestanden die Prüfung direkt beim ersten Vers uch. 
Auch der Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Budget  
für die Gruppe dient den Mädchen in diesem Sinne als 
Übungsfeld,  
- private Probleme und Erfahrungen (wie zum Beispiel die Er- 
krankung einer Mutter, das Verhältnis zum Elternhaus etc.),   
- zwischenmenschlichen Beziehungen untereinander, zu a nde- 
ren Jugendlichen, Lehrern und Eltern. Das Augenmerk liegt 
hier auf dem Umgang untereinander und auf der Wortwa hl, vor 
allem bei Auseinandersetzungen. 
- Die Ausdrucksweise der Mädchen wird immer wieder th emati- 
siert und korrigiert, um dem „Kinderhauser Jargon“ al ternative 
Ausdrücke entgegen zu setzen. Ebenso wird das Thema Ge- 
walt immer w ieder aufgegriffen um gemeinsam adäquate   
Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln . 
- Die Mädchen bekamen so nach und nach ein Bewusstsein für 
angemessene Ausdrucksweisen und angemessenes Verhal- 
ten. Obwohl positive Entwicklungen deutlich erkennb ar waren, 
konnte das Sozialverhalten der Mädchen der zweiten G ruppe 
nicht als positiv bewertet werden. Diese Gruppe lös te sich 
nach einem guten Jahr wieder auf. Die anvisierten Zi ele konn- 
ten in dieser Gruppe nicht umgesetzt werden. 
- Die wöchentlichen Treffen bieten den Mädchen einen  sicheren 
Kontext, in dem Gespräche und Diskussionen gut möglic h 
sind.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  21 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
 
4.01 
Mädchenprojekt `Unser 
Alltag - unsere Sorgen 
- Grundsätzlich anzumerken ist, dass es sehr schwier ig war, die 
Mädchengruppen in ihrer Konstellation zu festigen un d nach- 
haltig zusammen zu halten. 
 
4.1.1 Die Anzahl der Personen mit Migrations- 
vorgeschichte, die sich im Stadtteil engagieren, 
stabilisiert sich (`bleibt gleich´) und steigt im 
weiteren Projektverlauf um ca. 50% an. 
 
Anzahl engagierter Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 
- Anzahl der Personen mit Migrationsvorgeschichte, die sich im 
Stadtteil engagieren: 55 Personen Ende 2010 (Steigerung zu 
2009 um 39%, zu 2008 sogar um 83%), davon 70 % weiblich 
- Aufbau zwei neuer Gruppen im Rahmen der  Selbstorganisati- 
on von Personen mit Migrationsvorgeschichte. 
4.1.2 Gemeinschaftlich initiierte Aktivitäten wie 
Veranstaltungen, Seminare, Feste zwischen 
interkulturellen Gruppen und Menschen mit 
unterschiedlicher Migrationsvorgeschichte 
nehmen zu. 
Anzahl, Art, Dauer des Bestehens 
der initiierenden Organisation und 
TN-Zahlen interkultureller / nach- 
barschaftlicher Aktivitäten in Ei- 
geninitiative 
- Anzahl der in 2010 durchgeführten Veranstaltungen: 21   
- Von den insgesamt  21  Veranstaltungen waren 8  Informations- 
und Bildungsveranstaltungen und 13 Veranstaltung mit kulturel- 
lem, freizeitbezogenem Charakter (Sing Day of Song, Buddhisti- 
sches Neujahrfest, Weihnachtsbasar etc),  
- ca. 2650 Teilnehmende, davon ca. 1650 Personen mit Migrati- 
onsvorgeschichte (ca. 62%), ca. 70% aller Teilnehmenden weib- 
lich, Steigerung der Teilnahme insgesamt um 36% zu 2009  
 
4.2.3 Die Zahl der durch die Konfliktmoderation 
bearbeiteten Fälle steigt ab 2009 jährlich um 
20% an, unter der Voraussetzung, dass die 
Beratungskapazitäten zu 100% zur Verfügung 
stehen. 
 
Anzahl der durch die Konfliktmo- 
deration bearbeiteten Fälle 
- Anzahl der Gesprächstermine in 2010: 7309 (durch gesamtes 
Projektteam in 2010 insg.)  
- Anzahl der durch Konfliktmoderation bearbeiteten Fälle in 2010: 
49 Personen, (Steigerung zu 2009 um 40%, zu 2008 um 96%) 
- Inhalte der Gespräche waren: Soziale und rechtliche Fragen, 
Kindergarten-/Schulfragen, Sprachförderung, Fragen zu Qualifi- 
zierungs- u. Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsausbil- 
dung/Berufsplanung, GEZ, Fragen zur persönlichen, wirtschaftli- 
chen und sozialen Stabilisierung, sonstiges   
 
4.5.1 15 Bildungsangebote für Menschen mit 
Migrationsvorgeschichte sind bis 2009 entwi- 
ckelt und werden umgesetzt. 
 
Anzahl/Art von Angeboten für die 
Unterstützung von Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 
8
  Informations- und Bildungsveranstaltungen: Schwimmgruppe, 
PC Kurs für Anfänger , MIMI Gesund Leben im Alter, Bewer- 
bungstraining, Rhetorikkurs, Interkulturelle Streitschlichter, Fahr- 
radkurs, Schmuckbasteln 
 
 
 
 
4.02 
Integrationsarbeit vor 
Ort: Anlauf-, Beratungs- 
und Koordinationsstelle 
 
 
 
 
 
 
 
4.5.2 Der Anteil von Personen mit Migrations- 
vorgeschichte, die an Bildungsmaßnahmen 
teilnehmen, steigt jährlich um mindestens 25% 
an 
 
Anzahl der Personen mit Migrati- 
onsvorgeschichte an Bildungsan- 
geboten 
Anzahl der teilnehmenden Personen mit Migrationsvorgeschichte 
an Bildungsangeboten: 220, davon ca. 80 % weiblich, Steigerung 
der Anzahl insgesamt  zu 2009 um ca. 47%, zu 2008 um 360%, 
zu 2007 eine Verzehnfachung)

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  22 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
 
4.2.4 Die Häufigkeit der Verstöße gegen den 
Kindern bekannte Regeln nimmt ab. 
 
Häufigkeit der Verstöße 
- Verbesserung der Rücksichtnahme und Hilfsbereitsch aft durch 
gezieltes Aufzeigen von Konfliktsituationen;   
- Verbesserung der Kommunikation durch Angebote in Kl einst- 
gruppen wie Mädchenangebote und Jungenförderungsproj ekt; 
dadurch  können die Kinder besser beobachtet werden  und 
Missverständnisse und Konflikte schneller gelöst werden. 
- Die älteren Kinder können die erlernten Regeln mei st sehr gut 
behalten und umsetzen. Viele der ganz jungen Kinder (2 Jahre) 
bringen noch keine alternativen Strategien mit oder verfügen 
noch  nicht über die erforderlichen sprachlichen Mög lichkeiten, 
einen Konflikt zu lösen. Häufig werden bei den jüngsten die Kon- 
flikte durch "Körpereinsatz geregelt". Hier leisten  die Mitarbeiter 
Pionierarbeit im Umgang mit Konflikten. 
- Konflikte werden zunehmend verbal gelöst. 
 
4.2.5 Die beobachtbare Hilfsbereitschaft der 
Kinder nimmt zu. 
 
Umfang/Art der Hilfsbereitschaft 
der Kinder untereinander 
- Konflikte werden schneller erkannt bzw. vermieden;  
- Kinder bitten die Betreuer häufiger um Hilfestellung;  
- Kinder machen sich gegenseitig auf Handlungsansätz e auf- 
merksam z.B. "Halt-Stopp";  
- Ältere Kinder bieten den jüngeren Kindern Hilfe a n, Kleinere 
werden" beschützt".   
- Insgesamt hat sich die Hilfestellung untereinander  verbessert, 
die Kinder führen mehr Gespräche.  
4.03 
Gewaltprävention 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.2.6 Bereitschaft von 50% der Eltern, sich über 
Konflikte auszutauschen, wächst 2010. 
 
Anzahl/Art in Anspruch genom- 
mener Kurse/ Beratungsgesprä- 
che durch Eltern 
- Gesamtzahl durchgeführter Kurse für Eltern: 2;  Gesamtzahl 
Teilnehmende: 31, davon 90% weiblich (Steigerung insgesamt 
um ca. 15% zu 2009,);   
- Gesamtzahl Beratungsgespräche  mit Eltern in 2010: 18 (Steige- 
rung zu 2009 um ca. 65%) 
- Kooperationspartner Beratungsstelle bietet regelmäßige Sprech- 
stunden für Eltern  an; Gesamtzahl Beratungsgespräche mit El- 
tern: 18 (Steigerung um ca. 60% zu 2009) 
- Gesamtzahl durchgeführter Trainings  für Eltern: 2 , Gesamtzahl 
Teilnehmende:  16, davon ca. 85%  weiblich 
- Müttertraining  zum Thema Selbstbehauptungs- und Gewaltprä- 
vention/Hilfe und Schutz bei häuslicher Gewalt  Teilnahme: 11 
Frauen aus 8 Nationen 
- Elternkurs „Starke Eltern- starke Kids“:  Hierzu fanden weitere

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  23 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
Angebote statt. Insgesamt wurden 28 Personen erreicht, zum Teil 
auch über die Kita-Klientel hinaus. Dieses Angebot wurde in ähn- 
licher Form schon in 2009 angeboten, diesmal jedoch mit dem 
zusätzlichen Aspekt: „Schutz der Kinder und Selbstschutz vor 
Übergriffen im Wohngebiet“. In 2010 beschäftigte sich dieser Kurs 
auch mit Hilfen und Schutz bei häuslicher Gewalt. Davon waren 
mehrere Familien betroffen. Im Dezember wurde der Kurs auf 
Wunsch der Teilnehmer/innen um weitere Wochen verlängert; 
Angebot des Familienzentrums "starke Eltern- starke Kinder" wirkt 
sich auch auf Angebote über soziale Stadt hinaus positiv aus.  
-  Das Thema Gewaltprävention hat sich auch nach dem Aus- 
scheiden der Einrichtung aus dem Programm „Soziale Stadt“ fest 
im Konzept der Einrichtung etabliert. Die Elternarbeit wurde um 
den Schwerpunkt Prävention erweitert und ist in vielen Elternge- 
sprächen ein normaler und fester Gesprächspunkt. Dadurch ist es 
oft einfacher für die Mitarbeiter/innen, heikle Themen professio- 
nell anzusprechen und ggf. auf geeignete Hilfen bzw. externe 
Beratung hinzuweisen. Es zeigt sich eine Zunahme der Offenheit 
bei den Frauen für Themen wie Belastungen oder Gewalt. 
 
 
4.2.7 Bei 50% der Eltern nehmen sichtbare 
Streitigkeiten bis 2010 ab. 
 
Anzahl beobachteter Streitigkei- 
ten beim Begleiten der Kinder im 
Kita-Bereich 
- Streitigkeiten zwischen den Eltern, z.B. während der Abholzeit 
haben abgenommen; einige Eltern lassen aber vermehrt ihren 
Frust gegenüber dem Personal ab (verbal). 
- Konflikte werden nicht mehr so häufig vor den Kindern ausge- 
tragen, sondern außerhalb der Einrichtung; 
- Eltern zeigen sich grundsätzlich gesprächsbereit, auch "unan- 
genehme" Themen werden offen besprochen.  
- Interesse des Kindes steht meist im Mittelpunkt. 
- Vertrauensaufbau durch das Personal ist gelungen.  
- Streitschlichterausbildung einer Erzieherin wurde in 2008 be- 
gonnen und wird in 2011 abgeschlossen werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.03 
Gewaltprävention 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4.3.3 Die Sozial- und Handlungskompetenz 
nimmt bei 50% der Eltern bis 2010 zu. 
 
Anzahl/Art der Eltern, die an 
Trainings teilgenommen haben 
- Gesamtzahl durchgeführter Elterntrainings  (Starte r Kids Ratge- 
ber-Veranstaltungen): 2, Gesamtzahl Teilnehmende: 18,  davon 
16 weiblich, 2 männlich 
- Art der Trainings: Elterntraining zum Thema Selbstbehauptungs- 
und Gewaltprävention/Hilfe und Schutz bei häusliche r Gewalt 
(Grenzen einhalten und bieten, Selbstbehauptung, Se lbstbe- 
wusstsein, Einsatz der Stimme, Hilfe bei häusl. Gewalt)

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  24 
Projekt-Nr. und  
-Name Projekt-Ziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
- Teilnehmende zu 90% weiblich (vgl. Ausführungen u nter 4.2.6): 
11 Frauen aus 8 Nationen (Abnahme um ca. 10% zu 2009) 
 
4.03 
Gewaltprävention  
 
Anzahl/Art der Konfliktfälle in der 
Kita bzw. Gruppe 
Keine genaue Angabe möglich, da es täglich in einer Tagesein- 
richtung mit 60 Kindern zu kleineren Konflikten kommt,  die in der 
Regel vor Ort geklärt werden können. 
Quelle: Projektberichte Begegnungszentrum Sprickmannstraße (BGZ), Projekte: 4.01, 4.02; Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51), Projekt 4.03  
Zusätzliche ergänzende Informationen zu den Projektergebnissen 2010 für das Projekt 4.03 
- Mehr individuelle Angebote (Gender) fördern das Selbstbewusstsein der Kinder. 
- In 2010 fanden für Kinder im ersten Halbjahr zwei Selbstbehauptungs- und Gewaltpräventionskurse statt, zwei Trainings für Vorschulkinder zum Thema Gewalt. Teilnahme insge- 
samt: 18 Kinder (9 Jungen, 9 Mädchen) aus 14 Nationen. 
- Jungenförderungsprojekt: In mehreren, jeweils achtwöchigen Kursen wurden speziell für Jungen Angebote im Bereich des Sports etabliert. Mittlerweile wurden auch die kleinsten 
Jungen (2 Jahre) in dieses Programm aufgenommen. Für die jüngsten Kinder wurde das Konzept auf deren Möglichkeiten und noch nicht so weit entwickelten Sprachmöglichkeiten 
zugeschnitten. An diesem Angebot nahmen bislang 48 Jungen teil. 
- Ballettprojekt für Mädchen: Dieses Angebot richtet sich speziell an Mädchen, die die Kita besuchen. Sie werden wöchentlich in je drei Gruppen von 5-7 Mädchen in einem Tanz- 
projekt gefördert. 
- Neu: Väter-Kind-Projekt: Vierteljährlich finden gezielte Angebote nur für Väter und Kinder teil. Diese werden in Form von sportlichen Angeboten oder z.B. Ausflügen angeboten. 
Auch eine gemeinsame Mahlzeit gehört dazu. Väter haben hier die Möglichkeit, alleine etwas Sinnvolles mit ihren Kindern zu unternehmen. Dieses Angebot wird von einem männ- 
lichen Mitarbeiter der Einrichtung begleitet. Die Kinder erleben ihre Väter in einer entspannten Atmosphäre und positiv. Bei den Vätern, mittlerweile ein fester Stamm von 5-7 Fami- 
lien, ist dieses Angebot sehr beliebt.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  25 
6 Handlungsfeld 5: „Bewältigung der Herausforderung en für das Bildungswesen“ 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
Anzahl der Kitas/Schulen (nach Schulfor- 
men) an denen Sprach-/ Nachhilfe- 
/Elternkurse stattgefunden haben 
-Teilnahme von drei Kitas: „Kita Killingstraße“, Kita „Im 
Moorhock“, „Kita Brüningheide“,  
- Teilnahme von 13 Schulen: GS-West, GS am Kinderbach, 
Paul-Schneider-Schule, Uppenbergschule, Waldschule, 
Geschwister-Scholl-Realschule, GS-Gymnasium, Erich-
Kästner-Schule, Anne-Frank-Berufskolleg, Hansaschule, 
Geistschule, Bernhard-Stahm-Schule , Abendrealschule 
(aus diesen Schulen kamen die SchülerInnen, die Nachhilfe 
bei KAI erhielten)   
Anzahl und Art der Kooperationskontakte 
der Eltern mit Kita/Schule (Elterngespräche, 
Elternmitarbeit sporadisch, regelmäßig, 
Elternbeteiligung an Elternabenden) 
-Im Jahr 2010 lag der Schwerpunkt auf der Qualitätsver- 
besserung der Nachhilfe. Die Einbeziehung der Eltern wur- 
de verstärkt, und es fanden in Einzelfällen und bei Bedarf 
gemeinsame Gespräche mit den Lehrern oder Hausbesu- 
che statt.  
-Zur kontinuierlichen Bindung der aktivierten Elter n in der 
Elternbeteiligung wurden mit direkten Sprachförder- und 
Alphabetisierungsangeboten und vorgeschalteten nied rig- 
schwelligen Einstiegsangeboten in den drei Kitas Pr ojekte 
für Eltern durchgeführt. Darunter fallen die Kursan gebote 
„Mütter lernen - Kinder profitieren“ und „Väter lernen - Kin- 
der profitieren“. 
 
 
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
Anmerkung: Enge 
inhaltliche Verknüp- 
fung zu 5.03 „Stadt- 
teileltern in Kitas“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.1  
Alle beteiligten Kindertageseinrichtungen 
und Schulen sowie weitere pädagogische 
Einrichtungen sind bis Ende 2010 als Orte 
der Bildung gestärkt worden.  
Anzahl der Eltern, die Angebote in Anspruch 
genommen haben 
- Die beiden Kursreihen „Mütter lernen – Kinder prof itieren“ 
und „Väter lernen – Kinder profitieren“ weisen eine  unter- 
schiedlich stabile Teilnahme auf. 
- Messbare Indikatoren für den Erfolg der Veranstalt ung 
„Väter lernen - Kinder profitieren“ (Kita Killingstraße):  
− Stabilität der Gruppe: seit Mitte des Jahres nehmen 6-
9 Männer regelmäßig teil. Durch großes persönliches 
Engagement und großen Werbeaufwand wuchs die 
Gruppe der Väter auf diese Teilnehmerzahl. Dies ist 
von besonders großer Bedeutung, da sich Männer er- 
fahrungsgemäß deutlich schwerer für Sprachkurse 
gewinnen lassen als Frauen. Die Kontaktaufnahme im

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  26 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
fremden Land fällt ihnen schwerer. Ein weiterer Grund 
ist, dass sie häufiger in Arbeitsprozesse einbezoge n 
sind als Frauen und daher zeitlich mehr eingeschränkt 
sind. 
− Persönliches Engagement: Regelmäßige Teilnahme 
der Männer (s. o.). Die Männer, die teilnehmen, sind 
sehr interessiert, sehr lernwillig und machen auf- 
grund der kleinen Gruppe gute Fortschritte. Sie sin d 
sehr fordernd im Lerntempo und haben klare Vor- 
stellungen von dem, was sie lernen möchten.  
− Soziale Vernetzung: auch persönlicher Austausch 
innerhalb des Kursgeschehens. Vernetzung außer- 
halb der Veranstaltung ist nicht bekannt. 
− Steigerung des Selbstbewusstseins: Nachgewiesen 
durch die regelmäßige Teilnahme der Männer (s.o.). 
 
- Messbare Indikatoren für den Erfolg der Veranstaltung  
 „Mütter lernen – Kinder profitieren“ insgesamt  : 
− Stabilität der Gruppe: Regelmäßig nahmen im Durch- 
schnitt der Kurse 5-8 von jeweils 9 Frauen teil. 
− Persönliches Engagement: Regelmäßige Teilnahme. 
s. oben. 
− Soziale Vernetzung: nachgewiesen durch die regel- 
mäßige Teilnahme (s. o.). 
− Steigerung des Selbstbewusstseins: Nachgewiesen 
durch die regelmäßige Teilnahme (s. o.). 
− Fortschritte: Vergrößerung des Wortschatzes in Wor t 
und Schrift, Fortschritte im Bereich der Grammatik, 
Beschäftigung mit familienrelevanten Themen / Wis- 
senserweiterung 
− Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit in der deut-
schen Sprache durch Rollenspiele, Dialogübungen, 
Frage-Antwortspiele regelmäßig in jeder Kursstunde 
− Kita Im Moorhock 
: Wie im Bericht für das Jahr 2009 er- 
läutert, ist der Kurs für kurze Zeit ausgesetzt wor den. Im 
September 2010 wurde er neu gestartet. Er muss nun 
sorgfältig beobachtet und begleitet werden, damit er  sich

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  27 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
etabliert. 
− Kita Killingstraße: 
In der Mitte des Jahres 2010 hat es 
einen starken Rückgang der Teilnehmerinnen gegeben. 
Über wenige Wochen hinweg nahmen nur wenige Frauen 
teil. Die Gründe waren sehr unterschiedlich: Vermitt lung 
in Kurse mit höherem Niveau, Wegzug, Krankheit. Nach 
einer Neuorientierung der Gruppe und einem Kursleite r- 
wechsel werden jetzt die Ziele wieder erreicht: 
− Die Zielgruppe wird erreicht, die Mütter nehmen 
freudig am niederschwelligen Deutsch-Sprach- 
und Alphabetisierungskurs teil. 
− Den Müttern wird aufgrund der Niederschwelligkeit 
die Teilnahme ermöglicht: Wohnortnähe, Betreu- 
ung der Geschwisterkinder, wenige Unterrichts- 
stunden, keine Hausaufgaben, keine teilnehmen- 
den Männer. 
− In der Kita Killingstraße sind aufgrund der hohen 
Anzahl der Geschwisterkinder sogar 2 Kinder- 
betreuerinnen nötig! 
− Die Kinder erfahren am guten Beispiel ihrer Mütter, 
wie wichtig Lernen ist. 
− Die Erziehungspartnerschaft zwischen Kita und 
Müttern kann entwickelt werden, da eine enge 
Verzahnung zwischen Müttern, Sprachlehrerin, Er- 
zieherinnen und Kita-Alltag wesentlicher Bestand- 
teil des Kurses ist. 
− Kita Brüningheide 
: Die Teilnahme der Mütter am nieder- 
schwelligen Sprachkurs wird sehr erleichtert durch eine 
türkische Kinderbetreuerin, welche die Brückenperso n 
zwischen Müttern und Sprachkurs darstellt. Ihre Werbung 
ist von großem Wert. 
- Den Müttern wird aufgrund der Niederschwelligkeit 
die Teilnahme ermöglicht: Wohnortnähe, Betreuung 
der Geschwisterkinder, wenige Unterrichtsstunden, 
keine Hausaufgaben, keine teilnehmenden Männer. 
- Die Kinder erfahren am guten Beispiel ihrer Mütter,  
wie wichtig Lernen ist.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  28 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
- Die Erziehungspartnerschaft zwischen Kita und 
Müttern kann entwickelt werden, da eine enge Ver- 
zahnung zwischen Müttern, Sprachlehrerin, Erzie- 
herinnen und Kita-Alltag wesentlicher Bestandteil 
des Kurses ist. 
- Schwierig ist die unregelmäßige Teilnahme der 
Frauen, die durch Krankheit, sehr hohe soziale und 
psychische Belastungen hervorgerufen wird. 
-
 siehe auch Aussagen zu Sprachkursen für Erwachsene 
bei KAI unter 5.a.3  
Umfang der Bereitschaft unter den Eltern, 
weitere Angebote anzunehmen 
Insgesamt 3 Frauen konnten in Integrationssprachkurse 
vermittelt werden, 5 in niederschwellige Sprachkursangebo- 
te mit höherem Stundenvolumen. Rund 10 Frauen nahmen 
Beratungsangebote im Stadtteil zu unterschiedlichen The- 
men in Anspruch. 
Jugendhilfekosten (spFh, Fremdunterbrin- 
gung, HzE) 
Keine Angaben 
Umfang der Fehlzeiten von Schüler/innen 
Die Schüler/innen kommen sehr regelmäßig, die Fehlzeiten 
liegen bei ca. 1-2%. 
 
 
5.01  
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.b.1  
Fast alle Teilnehmenden verbessern ihr 
Sprachvermögen in Deutsch und ihre All- 
tagskompetenzen 
Anzahl der positiven Rückmeldungen von / 
zu teilnehmenden Kindern 
- Ende 2010 werden 101 Schüler/innen über die Hausauf- 
gaben- und  Nachhilfe bei KAI e.V. von 59 Nachhilfeleh- 
rer/innen betreut.  
- Es handelt sich dabei um 97 Schüler/innen und 33 Nach- 
hilfelehrer/innen mit Migrationsvorgeschichte   
- Betreuung ca. 2 Std./Wo/Schüler 
- In der begleitenden Elternbetreuung befinden sich noch 52 
Erwachsene (davon 39 weiblich)  
-Das Projekt wird gut angenommen. Die Schüler/innen 
kommen sehr regelmäßig und die Nachhilfelehrer/innen 
sind nach wie vor sehr motiviert und interessiert. Vor allem 
Schüler/innen motivieren andere Schüler/innen sich anzu- 
melden. Über die Beratung bei KAI e.V. und die Kooperati- 
onspartner informieren sich immer mehr Eltern und melden 
ihr Kind an. Die hohe Nachfrage der Eltern und Schü-

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  29 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
ler/innen, die gezielten Anfragen einzelner Lehrkräfte der 
Schulen und der sozialen Beratungsstellen sind ein Indiz für 
den Bedarf an Nachhilfe in Kinderhaus und die Bekanntheit 
des Projektes in der Umgebung. 
Noten in Deutsch der beteiligten Jahrgangs- 
stufe(n) 
- Mit den Grundschulen wurden Einzelvereinbarungen zur 
Verbesserung der Leistungen getroffen.  
- Die Schulnoten verbesserten sich 
. Konkret verbesserten 
sich bei 38 Schülern, die die Nachhilfe von KAI in Anspruch 
nahmen, die Noten, bei 52 stabilisierten sich die Noten und 
11 Schüler sind ausgeschieden. Der Übergang in weiterfüh- 
rende Schulen ist bei mehreren Schülern gelungen. 
- Die Schüler/innen empfangen fachlich gezielte und allge- 
meine Nachhilfe mit Schwerpunktfächer Deutsch und Ma-
thematik. In allen Fällen werden die Sprachkompetenzen 
(mit-)gefördert. Neben den fachlichen Kenntnissen haben 
sich die zur Allgemeinbildung gehörenden Aspekte wie 
Lernverhalten, Verlässlichkeit, Konzentration 
 und Eigen- 
verantwortung verbessert. 
- Die Zeugnisse werden in Kopie abgegeben, damit Ver- 
besserungen im Vergleich festgestellt werden können. 
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.3 
Die aktivierten Eltern bleiben kontinuierlich 
in der Elternbeteiligung 
Anteil kontinuierlich mitarbeitender Eltern an 
allen aktivierten Eltern 
- siehe obige Ausführungen zu den  Kursreihen „Mütter 
lernen – Kinder profitieren“ und „Väter lernen – Kinder profi- 
tieren“ 
 
- Sprachkurse für Erwachsene KAI: Alphabetisierungskurse 
und Deutsch als Fremdsprache 
- 3 Kurse mit insg. 20 UStd/wöchentlich 
- Anzahl der Erwachsenen: 59, davon 51 Frauen  
- Anzahl der Kinder: 6 (3 männlich, 3 weiblich) 
- Alltagskompetenzen wurden verbessert, Vergrößerung 
des Wortschatzes, ebenso das Sprachniveau und die 
Kontakte untereinander, Vermittlung in weiterführende 
Sprachkurse, Kontakte zur ARGE (jetzt Jobcenter 
Münster), Unterstützung bei Bewerbungen 
- Insbesondere die Frauen mit Migrationsvorgeschichte 
aus dem Stadtteil, die meist nie eine Schule besucht 
haben, besuchen gerne und regelmäßig das

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  30 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
5.01    
Wir verstehen uns 
 
 
 
 
niedrigschwellige wohnortnahe und ihnen zeitlich ent- 
gegenkommende Angebot. In Absprache mit der ARGE 
wurden Eingliederungsvereinbarungen über den regel-
mäßigen Besuch der Kurse getroffen. Übergang in wei-
terführende Kurse hat zugenommen. 
- In der begleitenden Elternbetreuung der Hausaufgaben- 
und  Nachhilfe bei KAI e.V. befinden sich noch 52 Erwach- 
sene (davon 39 weiblich). 
 
 
 
 
 
Umfang der Aktivitäten von Erwachsenen, 
die unternommen worden sind 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.02   
Elternkompetenz stär- 
ken 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.2  
Die aktivierten Eltern bleiben kontinuierlich 
in der Elternbeteiligung 
 
 
  
 
Anteil kontinuierlich mitarbeitender Eltern an 
allen aktivierten Eltern 
- Die Aktivitäten im Sinne der sofortigen Kriseninte rvention 
haben sich als geeignet erwiesen, Krisen in ihrer E ntste- 
hung abzuwenden, bestehende Krisen sichtbar zu mache n 
und Hilfen zur Lösung zu entwickeln. Besagte Aktivi täten 
wurden und werden daher fortgeführt und ausgebaut. 
- Die Angebote der begleitenden und präventiven Elt ernar- 
beit haben sich im vergangenen Jahr als erfolgreich erwie- 
sen, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstü tzen 
und darüber den Kindern zu helfen. Auch diese Angeb ote 
wurden aufrechterhalten und werden im Bedarfsfall de r 
Entwicklung des Stadtteils  angepasst. 
- Die Einbindung der Schule in das soziale und institutionel- 
le Netzwerk des Stadtteils konnte weiter intensivie rt und 
effektiver gestaltet werden. Es gelang, das Netzwer k im 
Sinne einer Unterstützung für SchülerInnen und dere n El- 
tern weiter auszubauen. 
- Ausbau  positiver Ergebnisse in der Krisenintervent ion  
durch folgende Maßnahmen: 
- Intensive Konfliktlösungsgespräche mit Kindern im 
außerordentlichen Rahmen (194)  
- Kindzentrierte, lösungsorientierte Fachgespräche 
mit LehrerInnen (561)  
- Kindzentrierte, lösungsorientierte Fachgespräche 
mit Vertretern des Ganztags (423)  
- Kooperationsgespräche mit Eltern (293)  
- Davon Hausbesuche (94)  
- Fachlicher Austausch mit vernetzten Institutionen  
(315)

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  31 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.02   
Elternkompetenz stär- 
ken 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- Fallbesprechungen aller am Hilfeprozess beteiligte r 
Fachkräfte (Runde Tische) (46)  
- Insgesamt wurden in diesem Zielbereich 1932  Ein- 
zelmaßnahmen getroffen  
- Folgende Maßnahmen wurden im Bereich der begleiten- 
den und präventiven Elternarbeit  getroffen: 
- Kooperationsgespräche mit Eltern (293)  
- Davon Hausbesuche (94)  
- „FRÜZ“ (Vor-der-Schule-Frühstück) mit und für El- 
tern (1) 
- Begleitung von Fortbildungsangeboten für Eltern ( 1) 
- Initiierung von Eltern-Kind-Fußballturnieren (1) 
- Mitgestaltung von Lesenachmittagen für Eltern und 
Kinder (2) Gestaltung von Auffanggruppennachmit- 
tagen (2)  
- Mitwirkung am Workshop „Elternbildung in der 
Ganztagsschule“(2)  
- Insgesamt wurden in diesem Zielbereich (396)  Ein- 
zelmaßnahmen getroffen      
- Mit folgenden Institutionen des Stadtteils wurde eine Ko- 
operation  aufgebaut und/oder vertieft:  
- Kommunaler Sozialer Dienst (KSD) (102)  
- Caritas Beratungsstelle (3)  
- Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen 
(VSE) (38)  
- Kinderpsychiatrische Praxen (19)  
- Polizei (19)  
- Schulkindfördereinrichtung „Feez“(134)  
- Familienzentrum Killingstraße (36)  
- Zentrum für Kinder und Jugendliche im Bürger- 
haus Kinderhaus „WUDDI“(14)  
- Kinderhauser Arbeitsloseninitiative (KAI) (14)  
- Heilpädagogische Tagesgruppe Nord (16)  
- Kompetenzzentrum Uppenbergschule ( 39)

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  32 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
- Hauptschule Nord (Waldschule) (14)  
Insgesamt fanden  448 Kooperationskontakte im Stadtteil 
Kinderhaus statt. 
5.a.3  
Die Anzahl der Kinder mit Sprachförderbe- 
darf sinkt 
Anzahl Kinder mit Sprachförderbedarf bei 
Einschulung 
- Lt. Schuleingangsuntersuchung: 14 Schüler u.16 Schüle- 
rinnen, insgesamt 30 Kinder, 
- Stand Ende 2010:  22 Kinder (davon 10 weibl.), die im 1. 
Jg. weiterhin Sprachförderbedarf aufwiesen  
Anzahl und Inhalt der Austauschtreffen 
Insgesamt 4 Austauschtreffen: 
- 1., 2. u. 3. Termin: Überarbeitung des Sprachförderkon- 
zepts im Hinblick auf  die zunehmend heterogen ausge-
prägten Lernvoraussetzungen der SchülerInnen, die Voll- 
ständigkeit und Effektivität des Konzepts,  
- 4. Termin: Organisatorische u. inhaltliche Planung und 
Strukturierung des jährlichen Workshops 
5.g.1  
Ein selbstorganisierter Austausch unter 
den beteiligten Fach- und Lehrkräften 
findet mindestens zweimal jährlich statt  
. 
Beteiligung an und Inhalt des jährlichen 
Workshops 
- Workshop (unter zusätzlicher Einbeziehung der Schüle- 
rInnen u. Eltern) zum Thema: Musik aus den Ländern unse- 
rer SchülerInnen 
- Beteiligung: 11 Lehrkräfte u. päd. Fachkräfte, 25 Eltern, 45 
Kinder   
 
 
5.02   
Elternkompetenz stär- 
ken 
5.a.4  
Der kontinuierliche Schulbesuch nimmt zu  
Anteil der Kinder, die nicht regelmäßig die 
entsprechende Schulform besuchen 
-  Durch die intensive Beziehungsarbeit mit den Eltern und 
die Vielzahl der Hausbesuche konnte auch, besonders 
für die neuen ersten Klassen geltend, eine deutliche Ab- 
nahme des dauerhaften Schulabsentismus und  somit ei-
ne Zunahme des kontinuierlichen Schulbesuchs erreicht 
werden 
- Schulabsentismus zu Beginn des Schuljahres: Insg.:  7 
Kinder, davon 3 weibl. 
- 1. Jg.: 5 Kinder, davon 2 weibl. 
- 2. Jg.: 1Kind, männl. 
- 4. Jg.: 1Kind, weibl. 
- Schulabsentismus  Ende 2010: Kein Kind mehr, abgese- 
hen von gelegentlichen Verspätungen morgens zu Unter- 
richtbeginn.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  33 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
Anzahl der Eltern, die Angebote in Anspruch 
genommen haben bzw. sich an Aktivitäten 
beteiligen 
- Projekt Sure Start  - die Babyspielstunde 
, Ziel:“ Stärkung 
der Beziehungs- und Erziehungskompetenz“: 
-  Der Unterstützungsbedarf junger Familien, insbesondere 
von Müttern, ist sehr hoch. Es existiert eine Kerngruppe von 
12 Müttern (2009 = 8-9 Mütter) mit 7 – 18 Kindern (davon 
10 Kinder mit Migrationsvorgeschichte). Die Teilnahme der 
Mütter ist regelmäßig. Es haben 40 Treffen stattgefunden. 
- In der Babyspielstunde wurde die Bereitschaft bei einigen 
Müttern geweckt, sich professionelle Unterstützung durch 
eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) zu holen. So 
konnte SPFH entsprechend installiert werden. 
- Die vor Ort aufgenommenen und mit der Mutter analysier- 
ten Videoaufnahmen werden genutzt um positive Momente 
in der Interaktion zwischen Mutter und Kind zu verstärken. 
- Die Synergieeffekte der Gruppe werden genutzt. So ent- 
standen unter den Frauen Kontakte, die sie zur eigenen 
Entlastung im Alltag nutzen (Netzwerkaufbau). 
- Es besteht eine gute Kooperation zu anderen Fachdiens- 
ten (u.a. KSD, Beratungsstelle für Entwicklungsfragen, 
Besuchsdienst des Amtes für Kinder, Jugendliche und Fa- 
milien). 
- Erschwerte Arbeitsbedingungen: Die räumliche Situation 
ist verbesserungswürdig, da kein fließendes warmes Was- 
ser vorhanden ist. Es gibt extrem unterstützungsbedürftige 
Mütter, die durch ihr Verhalten andere Mütter so verunsi- 
chern, dass sie sich nicht wohl fühlen.  Hier sind die Päda- 
goginnen besonders gefordert. Häufigere wöchentliche 
Treffen wären notwendig und werden  auch von Teilneh- 
merinnen, gewünscht. 
- Siehe Ausführungen zu 5.01 zu KAI 
 
5.03   
Stadtteileltern in Kitas 
 
 
Anmerkung: Enge 
inhaltliche Verknüp- 
fung zu 5.01 Wir ver- 
stehen uns 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.a.5  
Die Anzahl der aktiven Eltern erhöht sich.  
Anzahl und Art der Kooperationskontakte 
der Eltern mit Kita/Schule (Elterngespräche, 
Elternmitarbeit sporadisch, regelmäßig, 
Elternbeteiligung an Elternabenden) 
Siehe Ausführungen zu 5.01

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  34 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
 
 
 
 
5.03   
Stadtteileltern in Kitas 
 
Umfang der Bereitschaft unter den Eltern, 
weitere Angebote anzunehmen 
Siehe Ausführungen zu 5.01 
 
5.d.1  
Die Zahl der Frauen in Hebammenbetreu- 
ung steigt  Anzahl der Mütter in Hebammenbetreuung 
- In 2010 wöchentliche Hebammensprechstunden in drei 
Kitas, Anzahl der Sprechstunden in den Kitas: 117 
- Es werden durchschnittlich bis zu fünf Frauen erreicht. 
- Die vier eingesetzten Hebammen führten darüber hinaus 
mehr als 120 Hausbesuche durch. Alle Hebammen berich- 
ten, dass sie deutlich mehr Frauen im Gebiet in der Betreu- 
ung haben. In mehreren Fällen von häuslicher Gewalt ge- 
lang es, Hilfen zu vermitteln. 
 
Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen bei 
Kinder bis Schuleintritt 
 
 
 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.d.2  
Die Zahl der Kinder, die alle Vorsorgeun- 
tersuchungen absolviert haben, steigt an  
 
Anzahl der Kinder in Schuluntersuchungen 
nach Art ihres Gesundheitszustandes 
- Bei den Schuleingangsuntersuchungen lassen sich noch 
keine signifikanten Änderungen verzeichnen. Das ist aber 
aufgrund der relativ kurzen Laufzeit nicht wirklich zu erwar- 
ten, da die Kinder, die in 2007 geboren und damit betreut 
wurden, das Schulalter noch nicht erreicht haben. Im Rah- 
men der Schuleingangsuntersuchungen konnte der Schul- 
arzt jedoch feststellen, dass die Verknüpfungen im Stadtteil 
deutlich zugenommen haben und dass vor allem Kinder und 
Familien mit deutlichem Unterstützungsbedarf jetzt häufiger 
als früher gut im bestehenden sozialen Netz eingebunden 
sind. Damit dürften in den nächsten Jahren auch im Rah- 
men der Schuleingangsuntersuchungen deutliche Verände- 
rungen sichtbar werden.  
- Es ist jedoch zu bedenken, dass eine Verbesserung der 
Vorsorgeteilnahme, wenn sie nicht nur aufgrund der staatli- 
chen  Maßnahmen zur Erhöhung der Teilnahmequoten an 
den Vorsorgeuntersuchungen ( „Catchup-Maßnahmen“) 
stattfindet, immer auch als Zeichen einer  verbesserten 
Integration der Familie zu werten ist. Diese wiederum ist 
nicht selten mit einem Umzug der Familie in Quartiere mit

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  35 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
anderer sozialer Durchmischung verbunden. Eine kleinräu- 
mige Messung wird daher die Verbesserung der Bedingun- 
gen u.U. nicht abbilden können. 
5.d .3  
Der Anteil schulfähiger Kinder in den Ein- 
schulungsuntersuchungen steigt an  
Anteil auf Grund ihres Gesundheitszustan- 
des /ihrer körperlichen Entwicklung nicht 
schulfähiger Kinder in Einschulungsuntersu- 
chungen 
Bei diesem Indikator handelt es sich um einen streng kohor- 
tengebundenen Indikator. Unter Berücksichtigung des 
Kommentars zu 5.d.2 lassen sich Änderungen im Ergebnis 
dieses Indikators nur sehr eingeschränkt bewerten. 
5.04   
Gesund aufwachsen in 
Kinderhaus 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.d.4   
Die Fertigkeiten der Eltern mit geringem 
Einkommen, eine gesunde Lebensweise 
ihrer Kinder zu fördern, nimmt zu.  
Anteil positiver Rückmeldungen bei TN-
Befragungen 
- In Sprachkursen und Frauengruppen wurden Infoveran- 
staltungen zum Thema Gesundheit durchgeführt. Hier wur- 
de im laufenden Jahr deutlich, dass immer mehr Eltern 
Interesse daran zeigen, ihren Kindern ein gesundes Leben 
zu ermöglichen und sich hierfür Informationen und Beratung 
wünschen.  
- Der durchgeführte Erste-Hilfe-Kurs wurde auf Wunsch 
einiger Eltern angeboten. Hier wurde aktiv nach neuen 
Gesundheitsthemen nachgefragt, was sicher auch als Er- 
folg des Gesamtprojektes gewertet werden kann. 
- In der Kita Kinderhaus wurde der Kochkurs fortgesetzt, bei 
dem  Mütter wieder neue Erfahrungen mit gesunder Ernäh- 
rung machen konnten. 
- Der positive Eindruck der vergangenen Jahre kann für 
2010 nur bestätigt werden. Die begonnenen Projekte sind 
mittlerweile im Stadtteil fest etabliert und werden von den 
Bewohnern gerne genutzt. Das Thema Gesundheit hat 
Zugang zu vielen Bereichen gefunden und zieht sich damit 
wie gewünscht wie ein roter Faden durch die Lebenswelten 
von Eltern und Kindern. Die Umstellung auf eine gesunde 
Ernährung bleibt trotz aller Bemühungen nach wie vor 
schwierig. Das Interesse daran hat aber deutlich zugenom- 
men. 
 
5.06   
Kontinuierliche Praxis- 
tage zum Übergang 
Schule-Beruf 
 
5.e.1  
Die Quote Übergang in Ausbildung und 
Arbeit an teilnehmenden Schulen ist er- 
höht.  
 
 
 
 
 
 
- Von den 20 Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 
haben 6 eine Ausbildungsstelle bekommen, 4 von ihnen in 
dem Betrieb, in dem sie den „Kontinuierliche Praxistag“ 
absolviert haben.  Bei 2 Schülern ist offensichtlich, dass sie 
die Ausbildungsstelle durch die lange Anbindung an den 
Betrieb bekommen haben.  
- 3 Schülerinnen und 5 Schüler sind an einem  Berufskolleg

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  36 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
 
 
 
Übernahmequoten in Ausbildung oder Auf- 
nahme einer Arbeit nach Abschluss der 
Schullaufbahn 
in einem der Berufsfelder des Praktikums aufgenommen 
worden,  
- 2 Schülerinnen und 2 Schüler  nehmen an einer berufs- 
vorbereitenden Bildungsmaßnahme der Bundesagentur für 
Arbeit teil,  
- 1 Schülerin ist zum Gymnasium gegangen 
- 1 Schülerin hat eine Arbeit aufgenommen 
- 1 Schülerin hat aufgrund ihrer Schwangerschaft die „Kon- 
tinuierlichen Praxistage“ abgebrochen   
- Aus  der jetzigen Klasse 10 befinden sich seit Herbst 2010 
10 Schülerinnen und Schüler im kontinuierlichen Praktikum. 
2 Schülerinnen und 2 Schüler haben bereits die Zusage für 
einen Ausbildungsplatz im Sommer 2011. 
 
 
 
5.06   
Kontinuierliche Praxis- 
tage zum Übergang 
Schule-Beruf 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anzahl der Schüler/innen, die mind. einen 
Praxistag durchgeführt haben 
- Praktika und Praxistage in 2010 insgesamt: insgesamt 63 
betreute Schüler (23 weiblich, 40 männlich), davon 35 
Schüler mit Migrationsvorgeschichte,  
- Abbrüche oder Verweigerung von Schülerpraktika: 11 
- Zu einem späteren Zeitpunkt freiwilliges Praktikum und 
Praxistage absolviert: 8 
- Berufswahlorientierung in Klasse 7 : 20 Schüler/innen; 
Insgesamt ist das Projekt erfolgreich verlaufen, die  Schü- 
ler/innen haben einen kleinen Überblick über das Th ema 
Arbeitswelt erhalten. Die Motivation in dieser Alter gruppe ist 
insgesamt sehr hoch. 
- Klasse 8 :  Im Februar 2010 absolvierten die 22 
Schüler/innen der beiden Klassen 8 ihr erstes 14-
tägiges Praktikum, davon 12 mit Migrationsvorge- 
schichte, 19 haben das Praktikum erfolgreich absol- 
viert. 
- Im Schuljahr 2009/2010 wurden 13 Schülerinnen 
und Schüler einer Klasse 9 betreut (7 mit Migrati- 
onsvorgeschichte).  Im darauf folgenden Schuljahr 
2010/2011 wurden zwei 9er Klassen mit insgesamt 
20 Schülern betreut, davon 12 mit  Migrationsvor- 
geschichte . 12 Schüler/innen haben die Praxistage 
durchgehalten, 6 haben abgebrochen, bei zweien

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  37 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
Schul- bzw. Wohnortwechsel. 
- Von den 20 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern 
der entlassenen Jahrgangsstufe 10  (7 weibl., 13 männl., 
davon 11 mit Migrationsvorgeschichte) im Sommer 2010 
haben 18 erfolgreich das Projekt  durchgehalten.   
5.e.2  
Anstieg der Bereitschaft , sich für ein Prak- 
tikum zu interessieren (Förderschule) 
Anzahl der Schüler/innen, die sich um ein 
Praktikum bemüht haben. 
50 Schülerinnen und Schüler 
 
 
 
 
5.06   
Kontinuierliche Praxis- 
tage zum Übergang 
Schule-Beruf 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.e.3  
Bis Ende 2008 ist ein kontinuierlich arbei- 
tendes Netzwerk zur Erzeugung ausrei- 
chender Plätze für Praxistage installiert 
 
Anzahl und Art der im Netzwerk zusammen 
arbeitenden Institutionen aus dem Ausbil- 
dungsbereich 
- Seit Beginn des Projektes hat sich die Zahl der B etriebs- 
kontakte und Praxiserfahrungen während der Schullau f- 
bahn erhöht  
- Insgesamt arbeiten ca. 24 Kooperationspartner zusa m- 
men: 
- Agentur für Arbeit, Berater für berufliche Rehabilitation, 
- Stadtteilwerkstatt Nord des Amtes für Schule und W ei- 
terbildung, niedrigschwelliges Angebot für Jugendli che 
(die nicht mehr schulpflichtig sind und in Kinderhau s / 
Coerde leben), Ziel: Entwicklung von Schlüsselquali fi- 
kationen, Erfahrungen mit der Arbeitswelt, Kooperati on 
auch mit Blick auf das 1. Praktikum (Klassen 8), 
- Weiterbildungseinrichtungen / Träger in der Jugen dbe- 
rufshilfe, die Schüler nach der Klasse 10 bei der b erufli- 
chen Perspektiventwicklung, der Berufsvorbereitung 
und bei der Ausbildung unterstützen,  
- Akademie Überlingen, Soziale Qualifizierung GmbH, 
- JAZ, Jugendausbildungszentrum g GmbH, 
- RAG Bildung GmbH, 
- Lehrbauhof, 
- Lernen fördern e.V., 
- Das JAZ hält zusätzlich die Kompetenzagentur berei t 
(Beratung u. a. von Schulverweigerern, Start: 2. Sc hul- 
halbjahr in Klasse 10), 
- Lernen fördern hat über die  erweiterte vertiefte  Berufs- 
orientierung (evBo) eine Fachkraft an die Uppenberg - 
schule, 2 ½  Tage pro Woche

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  38 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
 
 
 
5.06   
Kontinuierliche Praxis- 
tage zum Übergang 
Schule-Beruf 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- Berufsbildungswerke und Bildungsträger mit „statio nä- 
ren“ Angeboten: (Berufsvorbereitung und Ausbildung) 
- Akademie Klausenhof, Rhede 
- Jugenddorf Burgsteinfurt, Steinfurt 
- Schulen im Stadtteil: Waldschule Kinderhaus, Haupt - 
schule Coerde, Martin-Luther-King-Schule, Realschule  
Kinderhaus 
- Arbeitskreis Förderschulen: inhaltlich / konzepti onell ak- 
tiver Arbeitskreis (Thema Übergang Schule Beruf) mit 
Vertretern der städtischen Förderschulen sowie der 
Förderschulen des LWL, 
- Betriebe, die individuell für die Schüler der Klassen 8 bis 
10 akquiriert werden, sowohl für Praktika als auch für 
Betriebsbesichtigungen 
- Handwerkskammer Bildungszentrum, Betriebsbesichti- 
gungen, 
- lfd, Integrationsfachdienst, Integration in die A rbeitswelt 
/ in Ausbildung für behinderte Menschen, Vorausset- 
zung: Schüler hat  einen Schwerbehindertenausweis, 
- MAMBA, Münsteraner Aktionsbündnis für MigrantInnen 
& Bleibeberechtigte zur Arbeitsmarktintegration, 
- Bürgerhaus Bennohaus Münster, Anbieter u. a. me- 
dienpädagogischer Projekte (Bewerbungstraining), 
- Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung. 
- In Zusammenarbeit mit dem Bürgerhaus Bennohaus 
Münster wurde im Sommer 2010 ein Bewerbungstraining 
vor der Kamera durchgeführt. 
- Umgesetzt wurden weiterhin die in den Vorjahren entwi- 
ckelten Angebote. Neu hinzu kam ein Projekt mit dem Be- 
trieb WestfalenLand GmbH, einem Marktführer in der 
Fleischverarbeitung. Der fleischverarbeitende Großbetrieb 
erklärte sich dazu bereit, drei bis vier Schülern der Uppen- 
bergschule Ausbildungsplätze für den Beruf Fachkraft für 
Lebensmitteltechnik zur Verfügung zu stellen.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  39 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziele Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektbericht)  
Anzahl, Alter, Geschlecht, Nationalität, 
Migrationsvorgeschichte der Jugendlichen  
- An dem von ‚Cactus Junges Theater’ regelmäßig durchge- 
führten niedrigschwelligen Theaterangebot nahmen 5 Mäd- 
chen und 3 Jungen im Alter von 12-20 Jahren teil.  
- Die Kinder fühlen sich zu diesem Theaterensemble mit 
dem Namen "K-Town-Kids" zugehörig. Die Teilnahme er-
folgt dauerhaft. Die Gruppe konnte fast mit der gleichen 
Besetzung bestehen bleiben. Somit verfestigte sich diese 
Gruppe. Es entwickelte sich ein stärkeres Verantwortungs- 
gefühl als noch in 2009. Verbindlichkeiten wurden nun bes- 
ser eingehalten. Die Gruppe konnte somit deutlich zielstre- 
biger auf die Aufführung hinarbeiten, da auch die Fähigkei- 
ten jeder/jedes Einzelnen nun besser bekannt waren.         
- Das Thema des Projektes lautete: "Ghetto - da wo ich 
lebe". Die Aufführungen fanden im Juli 2010 statt.      
5.f.1  
Gewinnung von mindestens vier weiteren 
Mitwirkenden (möglichst auch aus anderen 
Schulformen wie Realschule, Gymnasium)  
Verteilung der aktiven Jugendlichen nach 
Schulform 
Jugendliche nach Schulform: 4 x Hauptschule, 1 x Förder- 
schule für geistige Entwicklung, 3 x Gymnasium. 
5.f.2  
Steigerung des Selbstbewusstseins der 
teilnehmenden Jugendlichen  
Anzahl der Befragten, mit höherem Selbst- 
vertrauen 
12 Befragte äußern sich, dass sie mehr Selbstvertrauen 
haben, 3 Befragte äußern, dass dies „gar nicht“  (1) bzw. 
„ein kleines bisschen“ (2) zutrifft. 
5.07   
Kinderhauser Jugend- 
kultur 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5.f.3   
Steigerung der Identifizierung der Bevölke- 
rung mit "ihrer" Theatergruppe  
Anzahl der Besucher/innen insgesamt und je 
Aufführung 
- 3 Aufführungen   
- 1. Aufführung: 92 Besucher/innen, 2. Aufführung: 75 Be- 
sucher/innen, 3. Aufführung: 18 Besucher/innen 
- insgesamt 185 Besucher/innen, davon ca. 57 % weiblich 
- Anzahl Besucher  mit Migrationshintergrund: ca. 65% 
- Im Jahr 2010 ist das Interesse an der Theatergruppe nach 
den Aufführungen immens gestiegen. 
Quelle: Projektberichte Amt für Schule und Weiterbildung (40):Projekte 5.02, 5.06.; Amt für Kinder Jugendliche und Familien (51): Projekte 5.01, 5.03, 5.07; Gesundheitsamt (53): 
Projekt 5.04 ,  
 
Ergänzende Informationen zur grundsätzlichen Wirksamkeit des Projektes 5.06: 
- Gefördert werden konnten Grundqualifikationen allgemeiner Art wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Höflichkeit, Kooperationsfähigkeit, Kontakt- und Anpassungsfähigkeit, Anstren- 
gungsbereitschaft, die im Berufsleben verlangt werden.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  40 
- Zu beobachten ist, dass mit dem beruflichen Praxisbezug der Schülerinnen und Schüler die Auseinandersetzung mit dem Thema „Berufswahl“ deutlich an Ernsthaftigkeit gewon- 
nen hat. Die Schülerinnen und Schüler haben eine zunehmend realistischere Einschätzung der Anforderungen des Berufslebens sowohl in Hinblick auf fachliche Inhalte als auch 
auf die Bedeutung der so genannten Sekundärtugenden. 
- Es hat sich bestätigt,  dass es sinnvoll ist, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler einer Jahrgangsstufe am „Kontinuierlichen Praxistag“ teilnehmen müssen,  sondern  nur dieje- 
nigen,  die gerne eine Ausbildung im Anschluss an die Schule machen wollen und Interesse am Projekt zeigen. Für Schülerinnen und Schüler mit  besonderem Förderbedarf eignet 
sich der kontinuierliche Praktikumstag besonders, um ihnen weitere Unterstützungsmöglichkeiten anzubieten, ihre Motivation zu erhöhen und berufliche Perspektiven zu erarbeiten.  
- Das Verhalten der Schüler wird insgesamt schwieriger (unentschuldigte Fehlzeiten, respektloses Verhalten gegenüber Lehrkräften, zunehmende Gewaltbereitschaft). Es muss 
nach neuen Möglichkeiten gesucht werden, mit den problematischen Verhaltensweisen der Schüler/innen umzugehen.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  41 
7 Handlungsfeld 6: „Sicherung sozialer Netze und In frastrukturen in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte“ 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anzahl der Beratungen unterteilt nach 
Beratungsformen (z.B. Insolvenz, allg. 
Schuldnerberatung, Kurzberatung zu 
spez. Themen, präventive Beratung) 
- In 2010 wurde in insgesamt  103 Fällen (47 neue Fälle, 28 
aus 2008 und 28 aus 2009) eine umfassende Hilfestellung 
zur Verschuldensproblematik geboten. Damit wurde das Ziel 
von 50 Fällen deutlich übertroffen.  
- 47 Neuzugänge in 2010: 18 Männer,  29 Frauen 
- Hierbei handelt es sich wie im Vorjahr mehrheitlich um 
Familien mit Migrationshintergrund, bei denen mangels 
fehlender Deutschkenntnisse zur Sicherung der Nachhaltig- 
keit ein deutlich erhöhter Betreuungsaufwand erforderlich 
ist. In einigen Fällen benötigen die betreuten Familien aus 
unterschiedlichen Gründen (z.B. Änderung der Familien- 
konstellation) einen „zweiten Anlauf“. 
-  Von den 47 in 2010 neu hinzukommenden Beratungsfäl- 
len  konnten 27 Fälle bereits abschließend erfolgreich bear- 
beitet werden, 3 Fälle mussten aus unterschiedlichen Grün- 
den abgebrochen werden. 17 Fälle aus 2010 sind noch in 
Bearbeitung.  
- Es sind somit Ende 2010 noch insgesamt 23 Familien bzw. 
Einzelpersonen in laufender Betreuung. 
- Weil erfreulicherweise eine größere Anzahl von Fällen 
meist erfolgreich abgeschlossen werden konnte, stehen 
2011 wieder größere Kapazitäten für Neuklienten zur Verfü- 
gung.  
- Anzahl der Beratungen für 47 Klienten unterteilt nach Bera- 
tungsformen: Insolvenz: 19, allg. Schuldnerberatung: 36, 
Kurzberatung zu spez. Themen: 0, präventive Beratung: 43, 
Anzahl sonstige Beratungen: 16 (Anmerkungen: beinhaltet 
Mehrfachnennungen pro Klient) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.1.1 Umfassende Hilfestellung für Ratsu- 
chende mit einer Verschuldungsproblema- 
tik (junge Menschen, Erwachsene, Migran- 
ten/-innen) in mindestens 50 Fällen wird 
gegeben. 
 
Anzahl erfolgreicher Fälle unterteilt nach 
- Problemverständnis kognitiv vorhan- 
den, - Problemerkenntnis i.S.v. Hand- 
lungsbereitschaft vorhanden, - akt. Mit- 
wirken im laufenden Beratungsprozess, - 
Schuldenproblematik wird gelöst 
- Durch intensive Beratung und engmaschige Betreuung 
wurde eine deutlich größere Anzahl von Fällen als 2009 
abgeschlossen (2009=17 Fälle, 2010=30 Fälle). Das bedeu- 
tet nicht in allen Fällen, dass das Schuldenproblem gänzlich 
gelöst ist. Es konnten aber einvernehmliche Regelungen 
bezüglich der Regulierung getroffen werden.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  42 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
- Bei ca. 53% des Klientel ist ein Problemverständnis kogni- 
tiv vorhanden. 
- Ca. 94% wirken aktiv im lfd. Beratungsprozess mit (2009: 
80%). 
Anzahl/ Art, Ergebnis der Aufklärungs- 
veranstaltungen 
- Es fanden 6 Aufklärungsveranstaltungen mit 83 Teilneh- 
menden statt. Das Veranstaltungsziel von 8 Veranstaltungen 
wurde somit nicht erreicht. Die angestrebte Zahl von 80 
Teilnehmern wurde übertroffen. Gründe für Ersteres waren 
zum einen das krankheitsbedingte Ausfallen von Dozenten 
kurz vor Jahresende. Zum anderen konnten wie in den Vor- 
jahren wiederum die angesprochenen Grundschulen als 
Zieleinrichtung für eine präventive Veranstaltung trotz An- 
sprache nicht gewonnen werden.  
- Art der Veranstaltungen: „Haushalte mit wenig Geld“; “ 
Schuldenfallen / Umgang mit Schulden“; „Umgang mit Be- 
hörden“; „Ausfüllen von Formularen“ (GEZ, SGB II - Be- 
scheid, etc.), „Infos rund ums eigene Bankkonto“; „Neben- 
kostenabrechnungen; Kosten rund ums Wohnen“. 
-  Wie in den Vorjahren fanden alle Einzelveranstaltungen 
positive Resonanz. Die Gewinnung von Schulen erwies sich 
wie bereits zuvor, trotz aktueller Präventionsmaterialien und 
Fortbildung zum Thema, als schwierig. 
- Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich das Angebot im 
Stadtteil etabliert hat und zu einem festen Bestandteil in 
Kinderhaus geworden ist. Einer Vielzahl von Menschen 
konnte nachhaltig geholfen werden. Dies beinhaltete zum 
Beispiel die Berufsaufnahme oder den -erhalt, das Erreichen 
einer eigenständigen Lebensführung und in manchen Fällen 
auch die Ablösung von öffentlichen Hilfesystemen.    
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.1.2 Es werden 8 präventive Aufklärungs- 
veranstaltungen im Jahr durchgeführt, an 
denen insgesamt mindestens 80 Personen 
teilnehmen (insbesondere Personen mit 
Migrationshintergrund und Jugendliche). 
Anzahl der verschiedenen Zielgruppen in 
den Aufklärungsveranstaltungen 
- Zielgruppen sind  Jugendliche, Menschen mit Migrations- 
vorgeschichte und Teilnehmer/-innen von Alphabetisie- 
rungskursen  
- Veranstaltungen mit Teilnehmenden aus verschiedenen 
Kulturkreisen (insb. in den Alphabetisierungskursen) erwie- 
sen sich als schwierig. Deshalb wurden im 2. Halbjahr 2010 
individuellere, kleinere und zielgruppenorientiertere Bera- 
tungsveranstaltungen (z. B nach Sprachverständnis)  durch-

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  43 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
geführt.  
- Präventive Arbeit hat in einer Vielzahl von Fällen auch im 
Rahmen von Einzelbetreuungen stattgefunden. 
6.1.3 Es wird wöchentlich eine offene 
Sprechstunde im Zeitumfang von 2 Stun- 
den angeboten.  
Anzahl der offenen allgemeinen und der 
zielgruppenspezifischen Sprechstunden 
- Die einzelnen Sprechstunden waren mit durchschnittlich 
ca. 7,4 Besuchern noch stärker als im Vorjahr frequentiert 
(2009: 6,3 Personen).  
- In 2010 fanden mit 38 durchgeführten Sprechstunden 
insgesamt absolut weniger Sprechstunden als in 2009 mit 
44 Sprechstunden statt, was u.a. durch einen krankheitsbe- 
dingten Ausfall am Anfang des Jahres zu erklären ist. Wie 
im Vorjahr ergab sich aus den Sprechstundenterminen oft 
Folgetermine, die in eine langfristige Beratung mündeten. 
6.01 
Schuldnerberatung  
vor Ort 
6.1.4. Es wird wöchentlich mindestens 1 
Hausbesuch durchgeführt. Anzahl der durchgeführten Hausbesuche  
Die Anzahl der Hausbesuche liegt mit 51 ebenfalls über dem 
Soll und stellt eine gute, sinnvolle und unabdingbare Ergän- 
zung zu den sonstigen Angeboten dar. Es zeigte sich hierbei 
wie im Vorjahr, dass Personengruppen das Beratungsange- 
bot in Anspruch nehmen konnten, die sonst aus unter- 
schiedlichen Gründen keinen Zugang zu bestehenden Hilfe- 
systemen haben oder von diesen nicht erreicht werden 
können. 
 
 
Anzahl der Teilnahme an Aktivitäten 
 
 
 
 
6.02 
Kulturprojekte:  
Interkulturelle Veran- 
staltungsreihe  
ATRIUM e.V.  
 
 
 
 
 
 
 
6.2.1 Die Teilnahmezahl an Aktivitäten ist 
bei Bewohner/-innen des Projektgebietes 
„Soziale Stadt“ gestiegen und die Teilnah- 
me von anderen Kinderhauser/-innen an 
gemeinsamen Aktivitäten mit/in der Schlei- 
fe ist gestiegen. 
 
- Im Jahr 2010 nahmen etwa 1.100 TeilnehmerInnen an 
interkulturellen Veranstaltungen des Atrium e.V. teil; davon 
54% weiblich, ca. 43% mit Migrationsvorgeschichte, aus der 
Brüningheide ca. 60%.  
- Hinzu kamen rd. 2.000 TeilnehmerInnen bei offenen Fes- 
ten und anderen Kooperationsaktivitäten auf dem Sprick- 
mannplatz, davon geschätzter Anteil von 48,5% Personen 
mit Migrationsvorgeschichte 
 
- Besonders konnte in 2010 die Nutzung der Angebote 
durch Kinder gesteigert werden. Hierbei wurde nicht nur die 
schon 2009 erfolgreiche Reihe „Winterlesen“ für Grund- 
schulkinder fortgeführt, sondern diese durch das Angebot 
„Lagerfeuergeschichten“ an vier Herbstwochenenden erwei- 
tert. Ergänzt wurde dies durch den „Kindertag“ im Atrium-
Kultur, Malangebote im Rahmen des Sommerfestes und bei 
„Kinderhaus Mon Amour“, Halloween und Nikolausfeier. Der 
Anteil der Kinder mit Migrationsvorgeschichte lag mit rd.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  44 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
 
 
 
 
 
 
 
6.02 
Kulturprojekte:  
Interkulturelle Veran- 
staltungsreihe  
ATRIUM e.V. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
80% weit über dem Durchschnitt bei Erwachsenen.  
- In Kooperation mit der Image Werkstatt Schleife wurde 
erstmalig ein Weihnachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz 
durchgeführt, an dem sich ebenso mehrere internationale 
Gruppen, Schulen etc. beteiligten. Zusätzlich zum internati- 
onalen Sommerfest entstand so eine zweite erfolgreiche 
Gemeinschaftsveranstaltung auf dem Sprickmannplatz. 
- Verstetigt und ausgeweitet wurden die Kunstprojekte 
(“Kinderhaus Mon Amour” und ergänzende Ausstellungen / 
Aktionen, “Kunst trifft Kohl”, Mitorganisation des preisge- 
krönten “Opernhauses” von J. Koeniger, Vernissage im und 
vor dem Atrium-Kultur). Die Kunstprojekte haben sich zu 
einem Schwerpunkt für die Image-Werbung entwickelt. Etli- 
che Kinderhauser BürgerInnen und MünsteranerInnen ha- 
ben hierdurch erstmals oder intensiver Kontakt zur “Schleife” 
erhalten. Eine ähnliche Auswirkung hatten die Musikveran- 
staltungen (insbesondere der Auftritt von J. Ketzel sowie das 
“vietnamesische” Karaoke) und Lichtbild-Vorträge. Hierbei 
war zudem stärker eine Teilnehmermischung aus dem um- 
gebenden Wohngebiet und Kinderhauser Bürgern zu ver- 
zeichnen. 
- Nachrichtlich: Besonders erfolgreich war die Kooperation 
mit der Akademie Überlingen. Das Angebot eines wochen- 
täglichen günstigen Mittagessens und der regelmäßigen 
Öffnungszeiten wurde gut nachgefragt. Bei den Gästen war 
auch hier eine gute Mischung von MieterInnen aus dem 
Wohngebiet und solchen aus der Kinderhauser Umgebung 
zu beobachten. Leider kann aufgrund der Finanzierungssi- 
tuation (Mittelkürzung Weiterbildung) die Gastronomie - 
Ausbildung derzeit nicht fortgeführt werden .  
- Mit mehreren Veranstaltungen wieder aufgenommen wur- 
de der interreligiöse Dialog, dessen Planungen in 2009 mit 
den Haupt-Themen Buddhismus und Hinduismus weniger 
erfolgreich war. Hier wurden vor allem die Islam-Debatte 
und das Thema der interreligiösen Zusammenarbeit in den 
Mittelpunkt gestellt.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  45 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
6.2.2 Das Interesse an anderen Kulturen 
und Gebräuchen ist gestiegen. 
Grad der Veränderung des Interes
ses für  
andere Kulturen und Zusammensetzung 
der Teilnehmer/innen (z.B. nat. Herkunft) 
Es ist aufgrund des Projektberichtes keine Einschätzung 
möglich. Es wird empfohlen, Ziel und Indikator zu operatio- 
nalisieren. 
 
 
6.03 
Bürgerbeteiligung/ 
Moderation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.3.2 Die Anzahl selbstorganisierter Initiati- 
ven ist bis 2010 um 50% gestiegen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anzahl und Art von interkulturellen Aktivi- 
täten in Eigeninitiative 
- Die Anzahl der selbstorganisierten interkulturellen  Initiati- 
ven hat sich seit Projektbeginn von 20 auf 34 erhöht. 
(Gesamtliste siehe neue web-site www.bgz-kinderhaus.de)  
- Die Anlauf-, Beratungs- und Koordinationsstelle f ür Men- 
schen unterschiedlicher kultureller/nationaler Zuge hörigkeit 
wurde sehr gut angenommen (vgl. Projekt 4.02). Die re gel- 
mäßigen Sprechstunden wurden kontinuierlich immer bes - 
ser besucht, durchgehend wurden Termine unter der Wo che 
vergeben. Die Bewohner fanden es sehr positiv, dass  es 
feste interkulturelle Ansprechpersonen gab, die täg lich zu 
erreichen waren. Besonders besorgniserregend sind i mmer 
noch die Anliegen der Bewohner bezüglich des Zustan des 
der Wohnungen und die Höhe der Nebenkostenabrechnun - 
gen. Die Beratungsscheine des Mieterschutzvereines w ur- 
den trotzdem sehr zögernd in Anspruch genommen. Leider  
nehmen die Konflikte besonders mit einem Vermieter zu. 
- Die Zusammenarbeit mit schon bestehenden Gruppen hat  
sich noch mehr verstärkt . Insbesondere niederschwellige 
Angebote fanden die höchste Resonanz. Die aus der I nitiati- 
ve der Bürgerinnen aus Kinderhaus entstandenen 
Schwimmkurse für Frauen mit Migrationsvorgeschichte u nd 
die Angebote für Mutter-Kind-Nachmittage sind immer noc h 
sehr gefragt und werden gerne angenommen. Positive R e- 
sonanz haben die durchgeführten Fahrradkurse für Fr auen 
mit Migrationsvorgeschichte bekommen. Das Projekt „Grüne 
Schleife“ wurde ebenfalls vom Begegnungszentrum unter - 
stützt. In 2010 arbeiteten in dem Projekt 5 Beschäft igte mit 
Migrationsvorgeschichte (Arbeitsgelegenheit). Weiter hin 
wurde auch intensiv mit dem Familienzentrum KITA Kil- 
lingstr. gearbeitet.  
- Die Aktivitäten fanden in Absprache und Kooperati on mit 
dem Projekt 4.02 statt.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  46 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
Umfang/ Art der Beteiligung an Projekten 
der `Sozialen Stadt´ 
- In 2010 haben sich drei neue Gruppen (Somalische G rup- 
pe, Kurdische Frauengruppe, Russisch-Deutsche Fraue n- 
gruppe) gebildet, die sich ein Mal pro Woche im Begeg - 
nungszentrum treffen. Die Gruppen sind sehr aktiv und offen 
für alle Bewohner/innen der Schleife. Die Russisch-
Deutsche Frauengruppe veranstaltet Kennenlernabende  
und bietet laufende Gruppenarbeit für Schleifenbewo h- 
ner/innen an. Im Dezember 2010 wurde von der Gruppe e in 
Weihnachtsbasar mit dem Verkauf von selbst gefertigt en 
Weihnachtsartikeln durchgeführt. 
-Die Altersgruppe der Besucher/innen hat sich in La ufe der 
Projektzeit geändert. Die Zahl älterer Menschen, di e Prob- 
leme haben, erhöht sich immer mehr. 
- Positiv ist zu bemerken, dass sich die Gruppe der Spät- 
aussiedler 2010 aktiv am Geschehen im Stadtteil beteiligte, 
während sie sich in den 3 Jahren zuvor noch zurückhielt. 
6.3.3 Die Bereitschaft der Bewohner, sich 
im Wohngebiet zu engagieren, ist bis 2010 
um 100% gestiegen. 
Anzahl selbst- oder mit Bewohnerbeteili- 
gung durchgeführter Veranstaltungen pro 
Jahr 
Es engagieren sich 150 Personen im Projekt. Wegen zu- 
nehmender Fluktuation konnte das Ziel 100% Steigerung 
(von 80 auf 160) nicht vollständig erreicht werden. 
 
6.3.4 Die Fertigkeiten der Bewohnerinnen 
und Bewohner, ihre kollektiven Anliegen zu 
organisieren und problemlösungsorientiert 
zu bearbeiten, sind gestärkt. Nutzung neu geschaffener Kommunika- 
tionsforen 
- Neu geschaffene Kommunikationsforen sind das Internet, 
newsletter, Schaukästen, regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit  
durch Plakate / Handzettel, Aufbau / Qualifizierung von 
Interkulturellen Brückenpersonen, wöchentliche Treffen, 
Kooperationen mit Atrium-Kulturzentrum / Familienzentrum 
Killingstraße und KAI, Verstetigung von interkulturellen Mie- 
tertreffen und Bewohneraktivitäten, Medienarbeit. 
- Die Kommunikationsforen erreichen monatlich 3.000 Men- 
schen,  aktiv regelmäßig genutzt werden sie von ca. 250 
Personen. 
6.03 
Bürgerbeteiligung/ 
Moderation 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.3.5 Neue Kommunikationsforen/ Medien 
sind entwickelt und werden eingesetzt. 
Anzahl/ Art neu geschaffener Kommuni- 
kationsforen 
Mittlerweile werden  12 neue Kommunikationsforen intensiv 
genutzt (siehe 6.3.4.), insbesondere die neue gemeinsam 
entwickelte Internetpräsenz www.bgz-kinderhaus.de

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  47 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
6.4.1 Die teilnehmenden Jungen entwi- 
ckeln Spaß an sportlichen Aktivitäten.  Regelmäßigkeit der Teilnahme 
- Unter Leitung wechselnder Betreuer für die Sportgruppen 
wurde jeweils samstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der 
Turnhalle der Waldschule Fußball gespielt. 
 
- Die teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen 
sind durchschnittlich 16 - 24 Jahre alt. Abhängig von den 
Witterungsverhältnissen (bei schlechtem Wetter stärker 
frequentiert) nahmen durchschnittlich 20 Teilnehmer pro 
Woche das Angebot wahr. 
- Die Sportgruppe bestand im Jahr 2010 aus ca. 25 Teil- 
nehmern. Es sind überwiegend Teilnehmer, die eine Migra- 
tionsvorgeschichte haben und die aus der Nordwestschleife 
in Kinderhaus kommen. Mittlerweile nehmen ca. 12 ver- 
schiedene Nationen an diesem Sportangebot teil, womit das 
wesentliche Ziel dieses Projekts umgesetzt werden konnte. 
- Insgesamt wurde das Sportangebot gut angenommen. 
Immer wieder gab es Zeiten, in denen die Nachfrage so 
groß war, dass Jugendliche weggeschickt werden mussten, 
weil die Sporthalle zu klein war. Aufgrund der guten Reso- 
nanz soll das Sportprojekt in jedem Fall weitergeführt wer- 
den. 
 
 
 
 
6.04 
Jugendprojekt/  
Sport gegen Gewalt 
Neu: Jungenprojekt 
„Sport gegen Gewalt“ 
 
6.5.1 Die Bereitschaft der teilnehmenden 
Jungen, gegenüber Schwächeren Rück- 
sicht zu nehmen und Konflikte gewaltfrei 
auszutragen, ist gestiegen.  
Art und Umfang des Sozialverhaltens  
Während des Spiels gab es immer wieder Konfliktsituatio- 
nen, bei denen die eingesetzten Leiter der Gruppe Streit 
schlichtend eingriffen und Konflikte erfolgreich lösten. Dies 
gelang in der Regel sehr gut. Es kam niemals zu Handgreif- 
lichkeiten zwischen den oftmals erhitzten Gemütern. Rück- 
sichtnahme auf Schwächere und die Bereitschaft, Konflikte 
gewaltfrei auszutragen, wuchsen im Laufe des Projekts 
kontinuierlich an. Regeln wurden von allen akzeptiert und 
anerkannt.  
 
6.05 
Integrative Jugend- 
sozialarbeit 
 
 
6.6.2 Zahl, der Jugendlichen, die an Ange- 
boten der Jugendsozialarbeit sowie weite- 
ren Bildungs- und Freizeitangeboten teil- 
nehmen, ist gestiegen. 
Anzahl an Vereinbarungen mit Trägern 
- Die Anzahl der geschlossenen Vereinbarungen mit Trä- 
gern liegt 2010 bei vier Vereinbarungen (Halbierung zu 
2009). Grund für die verringerten Trägerkontakte in 2010 
war, dass einzelne Förderbereiche nicht nachgefragt wur- 
den.  
- Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Trägern vor 
Ort hat sich insgesamt erhöht. Somit gab es in 2010 insge-

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  48 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
samt  11  (z. T. ruhende) Trägerkontakte  (CJG, Begeg- 
nungszentrum Sprickmannstr., VSE, Parea, Wuddi, Westf. 
Schule für Musik, KSD Nord, Diak. Werk, DoJoTeam - Trai- 
ning gegen Gewalt,  KJG Havixbeck, Kirchengemeinde St. 
Josef Kinderhaus).  
 
6.05 
Integrative Jugend- 
sozialarbeit 
Anzahl/ Art der Nutzerinnen und Nutzer 
der finanziellen Hilfen 
- Die Gesamtzahl der Nutzer/innen lag bei 50 Kindern und 
Jugendlichen (Halbierung zu 2010), davon 
-  80% Jungen, 20% Mädchen (2009= 87% Jungen, 13% 
Mädchen), 
-  60% mit Migrationshintergrund (2009 = 91%). 
- Im Vergleich zum Vorjahr ist festzustellen, dass der Anteil 
der Jugendlichen mit Migrationshintergrund deutlich gesun- 
ken ist. Auch der Anteil der Jungen ist leicht rückläufig. Der 
Anteil der Mädchen ist hingegen von ca. 13% (2009) auf 
20% angestiegen. Erklärbar ist dies u.a. durch Wegzug 
(siehe Kontextdatenmonitor), Neigungswechsel (Schnupper- 
jahr) und altersbedingtes Ausscheiden durch berufliche 
Orientierung. 
- Anteil der geförderten Gruppe im Alter bis einschl. 13 Jah- 
re in 2010: 70% (2009= 29%). 
 
 
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.6.1 Bislang durch die Jugendsozialarbeit 
nicht erreichte Jugendliche werden ange- 
sprochen und erreicht.  
Anzahl/Struktur der Nutzer/-innen des 
offenen Angebots: Anzahl, Geschlecht, 
schulischer oder beruflicher Hintergrund, 
bisherige Anbindung an Jugend- und 
Freizeiteinrichtungen der Nutzer/-innen 
des offenen Angebots  
- Gesamtzahl beratene Personen: 2.100 (53% Jun- 
gen/Männer, 47% Mädchen/Frauen) 
- Anzahl Beratene bis einschl. 13 Jahre: 1.026 Personen 
- Anzahl Beratene ab 14 bis einschl. 17 Jahre: 1.008 Perso- 
nen 
- Anzahl Beratene ab 18 Jahre: 66 Personen 
- Anzahl Beratene, die eine Hauptschule besuchen: 1.916 
Personen 
- Anzahl Beratene, die eine Realschule oder ein Gymnasium 
besuchen: 62 Personen 
- Anzahl Beratene, die sich in einer beruflichen Ausbildung 
befinden: 277 Personen 
- Anzahl Beratene, die bisher gelegentlich oder regelmäßig 
Angebote der offenen JA o.Ä. wahrgenommen haben: 1.568 
Personen. 
- Die Anzahl der erreichten Kinder und Jugendlichen blieb

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  49 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
im Vergleich zum Vorjahr konstant. Drei Viertel der Ge- 
sprächs- bzw. Beratungskontakte erreichten Kinder und 
Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Im nun- 
mehr dritten Jahr ist das Angebot bekannt und wird auch 
von „bekannten“ Kindern und Jugendlichen genutzt. 
Kenntnisse der Jugendlichen über Ange- 
bote der Jugendarbeit 
- Jugendliche, die den öffentlichen Raum als Aufenthaltsbe- 
reich vorziehen, wurden ebenfalls durch die mobile Jugend- 
arbeit erreicht. Hier nehmen die Fachkräfte der mobilen 
Jugendarbeit eine Schnittstelle zur institutionellen Arbeit 
wahr, wie z.B. Information bzw. Vermittlung über/ zu Ange- 
boten der Kinder- und Jugendeinrichtungen, Berufsorientie- 
rung, Sozialberatung 
. 
Teilnahme an Angeboten der Jugendar- 
beit und Zufriedenheit mit Angeboten 
Das nun im dritten Jahr durchgeführte Angebot wird auch 
von "schwierigen" Jugendliche genutzt; es besteht Ge- 
sprächs- und Kooperationsbereitschaft. Die anfänglichen 
Probleme in der Arbeit mit den Jugendlichen haben sich im 
Lauf der Zeit erheblich verringert. Am Anfang des Projekts 
zeigten einige Jugendliche den Mitarbeitern klar auf, dass 
sie im Stadtteil unerwünscht sind. Nach und nach ist den 
Jugendlichen bewusst geworden, dass sie bei Bedarf auch 
Hilfestellung in diversen Bereichen bekommen und die An- 
sprechpartner zu festen Zeiten im Stadtteil anzutreffen sind. 
Die mobile Jugendsozialarbeit ist mittlerweile in das Netz- 
werk des Stadtteils integriert und kooperiert mit den Fach- 
kräften anderer Einrichtungen. In der Verstetigungsphase ist 
es wichtig, das bestehende Netzwerk weiter auszubauen,  
den Jugendlichen bei unterschiedlichen Problemlagen kurze 
Wege zur Verfügung zu stellen und die Gremien im Stadtteil 
bei besonderen Fragestellungen mit einzubeziehen. 
 
6.06 
Mobile Jugendarbeit 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.6.4 Wege zur Lösung persönlicher und 
sozialer Probleme sind bekannt und wer- 
den genutzt.  
Anzahl der Nutzer/-innen, die an realisti- 
schen Lösungen arbeiten. Realistische 
Lösungen sind zum Beispiel die Teil- 
nahme an Angeboten der Jugendar- 
beit/Jugendsozialarbeit, Besuche von 
Freizeiteinrichtungen, Kontaktaufnahmen 
zu anderen Beratungsangeboten 
Anzahl Beratene, die an realistischen Lösungen arbeiten: 
110 Personen (2009: 99 Personen), davon 44 weiblich, 66 
männlich.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  50 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
6.06 
Mobile Jugendarbeit Bekanntheit der verschiedenen Bera- 
tungsangebote und deren Inhalte/ Mög- 
lichkeiten im Stadtteil 
Bislang durch die Jugendsozialarbeit nicht erreichte Jugend- 
liche werden angesprochen und erreicht, siehe auch  Aus- 
führungen zu  6.6.1 
 
6.4.3 Zahl der Mädchen, die außerhalb der 
Schule wöchentlich Sport machen, ist 
gestiegen.  
Anzahl der Mädchen, die außerhalb der 
Schule Sport machen 
- Die Anzahl der  Mädchen, die außerhalb der Schule wö- 
chentlich Sport machen, hat sich mit 39 teilnehmenden 
Mädchen  verringert  (2009: 65 Mädchen).  
- Der Rückgang betrifft vor allem die Altersgruppe „bis 13 
Jahre“  mit  32 teilnehmenden Mädchen in 2010 (2009: 55). 
6.4.4 Zahl der Kinder und Jugendlichen, 
insb. mit Migrationsvorgeschichte, die an 
Sportangeboten teilnimmt, steigt bis 2010 
Anzahl/Art der Nutzerinnen und Nutzer 
(Alter, Geschlecht, Nationalität) pro Mo- 
nat 
- Die Gesamtzahl der Jugendlichen, die an Sportangeboten 
(außerhalb der Schule)  teilnahmen, hat sich um rd. ein Vier- 
tel erhöht  (2010: 173 Personen, 2009:135)  und liegt damit 
auf einem hohen Niveau.  
-  Jugendliche, die regelmäßig teilnehmen: 62 (fast Verdop- 
pelung zum Vorjahr) 
- Die Gesamtanzahl der Kinder und Jugendlichen mit Migra- 
tionsvorgeschichte, die an Sportangeboten teilnehmen, ist 
gestiegen (2010 = 157 Personen, 2009 = 110 Personen), 
der Anteil der Teilnehmer/innen mit Migrationsvorgeschichte 
an allen Teilnehmenden liegt bei ca. 90%; die Anzahl der 
teilnehmenden Mädchen mit Migrationsvorgeschichte  blieb 
konstant, während sich die Anzahl der teilnehmenden Jun- 
gen mit Migrationsvorgeschichte um ca. 60% erhöhte.  
 
6.07 
Sport und Bewegung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.4.5 Fortbildungen für Übungsleiter/-innen 
aus dem Viertel sind in 2007/8/9/10 durch- 
geführt. 
Anzahl durchgeführter Fortbildungen für 
Übungsleiter/-innen 
- Es wurden keine Fortbildungen für Übungsleiter/ -innen 
aus dem Viertel in 2010 durchgeführt. Trotz intensiver Be- 
mühungen seitens der Handlungsfeldbeauftragen gestaltete 
es sich wieder schwierig, das Thema zeitlich in das Jahres- 
programm der ÜbungsleiterInnen „einzubauen“. Aufgrund 
nicht deckungsgleicher Terminvorschläge wird das Thema 
mit in das Jahr 2011 übernommen.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  51 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
6.07 
Sport und Bewegung 
 
6.4.6  Fünf unterschiedliche  Angebote zu 
Trendsportarten sind bis 2010 angeboten 
worden.  
Anzahl/Art der Angebote zu Trendsport- 
arten 
-  Anzahl Angebote an Trendsportarten: 26 (11 * Court,  6* 
Kletterhalle, 6* Rummeniggehalle, 3* BMX) 
- Anzahl TN: 820 Personen (95% männlich), Steigerung der 
TN-Zahl zu 2009 um 15% 
Auch in 2010 konnte die TeilnehmerInnenzahl weiter gestei- 
gert werden. Die Trendsportangebote Soccer Cage, Soccer 
Court, Rummenigge-Soccerhalle sind männlich dominiert, 
weil sie das starke Bedürfnis männlicher Jugendlicher nach 
Bewegung fördern. Ein weiterer Grund für die geringe Teil- 
nahme weiblicher Jugendlicher ist u.a die Einbindung in die 
Verantwortung für den elterlichen Haushalt, die eine Teil- 
nahme an den vorwiegend im Nachmittags-  und frühen 
Abendbereich durchgeführten Veranstaltungen verhindert. 
6.8.1 Die Drogenproblematik entspannt 
sich aus Sicht von Fachkräften vor Ort. Entwicklung Drogenproblematik 
Insgesamt wurde im vergangenen Berichtszeitraum eine 
zunehmende Verbesserung der Wahrnehmung der Drogen- 
problematik im Stadtteil erreicht. Allerdings ist der öffentliche 
Konsum von „weichen“ Drogen nach wie vor regelmäßig zu 
beobachten und auch benutzte Spritzen werden sporadisch 
aufgefunden. Ebenso kann öffentliches Dealen immer noch 
gelegentlich beobachtet werden.  Feststellbar ist aber auch 
ein besserer, sachgerechterer Umgang mit der Drogenthe- 
matik auf Seiten der Bewohner/innen der Nord-West-
Schleife. Hierfür sind allem voran die Aktionstage Sucht 
verantwortlich, die über die Jahre auf ein konstantes Inte- 
resse stießen und die durch die Kooperation mit anderen 
Einrichtungen erfolgreich ausgebaut wurden. 
 
 
 
 
6.08 
Drogenprävention 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.8.2 Bewohner/innen verschiedenen Al- 
ters und unterschiedlicher Herkunft setzen 
sich mit dem Thema Drogenkonsum aus- 
einander 
Teilnahme an den Aktionstagen 
- Um eine Aufklärung von Kindern und Jugendlichen in  Be- 
zug auf Gefahren und Prävention zu erreichen, fande n 2010 
zwei Aktionstage „Sucht“ in Kooperation mit anderen  Trä- 
gern (Jugendsalon, Wuddi, städtische Drogenberatung , 
Atrium, Bürgerzentrum) statt. Im Rahmen der Aktionstage  
wurden auch Eltern über Suchtmittel, Gefahren und Au swir- 
kungen informiert. Eine Sensibilisierung der Eltern , Drogen- 
problematiken innerhalb der Familie zu erkennen, konn te

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  52 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
erarbeitet werden. Hier besteht jedoch weiterhin Ha ndlungs- 
bedarf, einerseits für bislang nicht erreichte Famil ien, ande- 
rerseits für zugezogene Familien und natürlich auch um die 
bislang erreichte Sensibilisierung der Eltern zu er halten und 
weiter auszubauen. Die Aufklärung der Eltern drogen - 
gebrauchender Kinder über Beratungs- und Ausstiegsh ilfen, 
sowie die Stärkung der elterlichen Kompetenzen, ihre Kinder 
zur Inanspruchnahme dieser zu bewegen, findet sowoh l im 
Einzelkontakt im Rahmen der Sprechstunden, wie auch 
während der Aktionstage statt. 
- Die Teilnehmerzahlen sind mit denen in den Vorjahr en in 
etwa vergleichbar, sodass von einem kontinuierlichen  Be- 
darf gesprochen werden kann. Die Anzahl Teilnehmend er 
an den zwei Aktionstagen liegt insgesamt bei 35 Pers onen 
(2009 = 40 Personen), davon sind 95% männlich. Der K on- 
taktaufbau zu Mädchen gestaltet sich schon seit Begi nn des 
Projekts besonders schwierig. 
- Anzahl Teilnehmende mit Migrationshintergrund: 32 
Personen 
- Anzahl Teilnehmende bis einschl. 13 Jahre: 18 Per so- 
nen 
- Anzahl Teilnehmende 14 bis einschl. 17 Jahre: 17 P er- 
sonen 
Teilnahme an Beratungsangeboten zu 
Safer-Use 
- Die Teilnehmerzahlen sind mit denen in den Vorjahren in 
etwa vergleichbar. 
- Anzahl beratene Personen gesamt: 21 (80%  männlich) 
- Anzahl Teilnehmende mit Migrationshintergrund: 14 
Personen 
- Anzahl Teilnehmende bis einschl. 13 Jahre: 1 Person 
- Anzahl Teilnehmende 14 bis einschl. 17 J.: 6 Personen 
- Anzahl Beratene ab 18 Jahre: 14 Personen 
6.8.3 Drogengebrauchende kennen Safer-
Use-Maßnahmen.  
Vermehrte Nutzung der Möglichkeiten 
des Spritzentauschs in Kinderhaus 
Anzahl getauschte Spritzen: 7,  (2009 = 11, 2008 =18 ) 
 
 
 
 
6.08 
Drogenprävention 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6.8.4 Drogengebrauchende kennen Bera- 
tungs- und Ausstiegshilfen. 
Anzahl bekannter Beratungs- und Aus- 
stiegshilfen in Westfalen-Lippe 
 
Bekanntheitsgrad der  Beratungs- und Ausstiegshilfen:  
- Drogenberatung: viele 
- Einrichtungen des qualifizierten Entzugs: viele

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  53 
Projekt-Nr. und  
-Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten) 
6.08 
Drogenprävention 
- Substitutionstherapie: viele 
- Elternkreis: wenige 
- Entwöhnungseinrichtungen: viele 
- Die bestehenden Angebote, wie die Drogenberatungsstel- 
le, stationäre Entzugs- und Entwöhnungsbehandlungen und 
INDRO e.V. sind den meisten Drogengebrauchern mittler- 
weile gut bekannt und werden genutzt. Bedingt durch die 
Fluktuation im Wohngebiet ist immer wieder Aufklärung 
notwendig. 
- Auch der Bekanntheitsgrad der Substitutionstherapien ist 
sehr hoch. Je nach kulturellem Hintergrund scheint sich die 
Akzeptanz dieser Behandlungsform teilweise etwas geringer 
zu gestalten.  
- Schwierig gestaltet es sich mit Elternkreisen. Trotz der 
Sensibilisierung für das Thema Sucht ist der Bekanntheits- 
grad dieser Möglichkeit eher gering und wird auch eher 
selten in Anspruch genommen.   
Quelle: Projektberichte Ev. Beratungsdienste gGmbH (Schuldnerberatung): Projekt 6.01; Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V.: Projekt 6.02, Begegnungszentrum Sprick- 
mannstraße (BGZ): Projekt 6.03, 6.04, 6.08; Amt für Kinder, Jugendliche und Familien (51): Projekte 6.05, 6.06, 6.07

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  54 
8 Handlungsfeld 7: „Gebietsmoderation“ 
Projekt-Nr. 
und -Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten)  
7.1.1 Die Gebietsmoderation ist bei relevanten Veranstaltungen im Quartier prä- 
sent. 
Zahl der anlassbezogenen 
Präsenzen 
- Die Gebietsmoderation ist als Ansprech- 
partner für die Bürger im Quartier bekannt.  
- Auf den traditionellen Veranstaltungen 
war die Gebietsmoderation in unterschied- 
lichster Zusammensetzung bei ca. 8 Ver- 
anstaltungen präsent (z. B. auf  dem 
Sommerfest 2010 auf dem Sprickmann-
platz). 
- Mit zunehmender Projektlaufzeit wurden 
die Gebietsmoderatorinnen von Bewohne- 
rInnen auch außerhalb solcher Termine 
auf Anliegen der Sozialen Stadt ange- 
sprochen.  
7.1.2  Bis 30.06.2008 wird eine Internetpräsenz der Sozialen Stadt Kinderhaus-
Brüningheide unter Beteiligung von Jugendlichen des Stadtteils vorbereitet und 
eingerichtet. 
Fertigstellen eines funktionsfä- 
higen Internetauftritts 
In 2008 war das Ziel, eine Internetpräsenz 
aufzubauen, wegen mangelnder Reali- 
sierbarkeit zurückgestellt worden. In 2009 
gelang es, wesentliche Informationen zum 
Programminhalt, zu den einzelnen Hand- 
lungsfeldern samt Ratsvorlagen sowie die 
zuständigen Ansprechpartner auf der 
Homepage des Begegnungszentrums 
Sprickmannstraße als Unterpunkt zu plat- 
zieren.  Das ursprüngliche Projektziel 
wurde somit erreicht.  
Info-Kästen sind an 5 Standor- 
ten angebracht 
Bereits in 2008 realisiert. 
7.1.3 An fünf Standorten im Stadtteil sind ab 31.01.2008 Info-Kästen angebracht. 
Die Aktualität der Auslagen wird mindestens 14-tägig überprüft.  
Sichten der Auslagen Quartalsmäßig 
 
 
 
7.01 
Quartiersmana- 
gement: Informa- 
tion und Vernet- 
zung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.1.4 Alle im Programmzusammenhang geförderten laufenden Projekte präsentie- 
ren sich mit eigenen Informationen in den Info-Kästen während ihrer Laufzeit 
mindestens einmal pro Halbjahr. 
Informationen der Projektträger 
in den Info-Kästen 
Die Aktualisierung der Schaukästen war 
auch im Jahr 2010 ein Dauerthema des 
Quartiersmanagement. Allerdings war 
eine Bestückung der Info-Kästen auch im 
Jahr 2010 nicht immer möglich, da zu 
wenig aktuelle Informationen aus den

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  55 
Projekt-Nr. 
und -Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten)  
Handlungsfeldern zeitgerecht einflossen .  
7.01 
Quartiersmana- 
gement: Informa- 
tion und Vernet- 
zung 
7.1.5 Die Gebietsmoderation tauscht mit allen Projektträgern mindestens einmal 
pro Halbjahr, mit allen Handlungsfeldverantwortlichen mindestens einmal pro Jahr 
mündlich Informationen, Bewertungen und weitere Perspektiven aus. 
Zahl der Gespräche zwischen 
Gebietsmoderation und Projekt- 
trägern / Handlungsfeldverant- 
wortlichen 
- Die Gebietsmoderation hatte in 2010 
regelmäßige Gesprächskontakte mit den 
Projektträgern/-verantwortlichen. 
- Der Austausch mit den Projektakteuren 
erfolgte vornehmlich im Rahmen von  
programminternen Workshops und Sit- 
zungen wie Zielworkshops, Beiratssitzun- 
gen und Einzelterminen mit verschiedenen 
Handlungsfeldverantwortlichen; zusätzli- 
che Termine waren aus Sicht der Ge- 
bietsmoderation weitgehend entbehrlich 
und mit den vorhandenen Ressourcen 
eher nicht zu realisieren. 
 
7.02 
Quartiersmana- 
gement: Aktivie- 
rung und Beteili- 
gung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.2.1 Die Gebietsmoderation sorgt für die Durchführung von jährlich mindestens 6 
„kleinen Aktionen“, an denen jeweils wenigstens drei Bewohner/innen ohne Pro- 
jektträgerfunktion teilnehmen. 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
- Auch im Jahr 2010 wurden verschiedene 
Aktivitäten durchgeführt. Wie die nachste- 
hende Auflistung zeigt, wurde dieses Ziel 
vollständig erreicht. Zum Teil wurden 
erfolgreiche Projekte aus dem Vorjahr mit 
anderen Beteiligten erneut durchgeführt 
(Beispiel: Tanzkurs an der Waldschule).  
- Winterfahrt nach Sundern: 54 Teil- 
nehmer, davon 17 Frauen und 15  
Personen mit Migrationsvorgeschich- 
te 
- Nähkurs: 18 Frauen, davon 15 mit 
Migrationsvorgeschichte, 
- ADFC-Fahrradkurse: 1. Kurs = 10 
Frauen; 2. Kurs = 8 Frauen - alle mit 
Migrationsvorgeschichte 
- Sing Day of Song: 24 Frauen und 11 
Männer, davon 15 Personen mit 
Migrationsvorgeschichte 
- Malkurs: 12 Frauen mit 16 Kindern, 8

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  56 
Projekt-Nr. 
und -Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten)  
Familien mit Migrationsvorgeschichte 
- Die Zusammensetzung des Teilneh- 
merkreises entspricht den Vorjahren, 
d.h. die Teilnehmenden kamen über- 
wiegend aus der Schleife; ein großer 
Teil hatte einen Migrationshintergrund.  
7.02  
Quartiersmana- 
gement: Aktivie- 
rung und Beteili- 
gung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
7.2.2 Die Gebietsmoderation bildet bis Ende 2008 einen Kreis fester Ansprech- 
partner/innen für Aktivitäten der Sozialen Stadt.  
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
- Das Ziel konnte in dieser Form nicht 
erreicht werden und wurde deshalb im 
Projektverlauf modifiziert. Die Anzahl der 
aktiven Bewohnerinnen und Bewohner der 
Schleife war und ist insgesamt eher ge- 
ring.  Die aktiven Personen wirken in der 
Regel in mehreren verschiedenen Projek- 
ten als Multiplikatoren mit, so dass die 
Bildung einer zusätzlichen  festen Bewoh- 
nergruppe als Ansprechpartner eine Über- 
forderung bedeutet hätte.  
- Deshalb wurde bereits 2009 damit be- 
gonnen eine Bewohnerbeteiligung noch 
stärker durch gemeinsame Aktivitäten 
herzustellen. Hier sind die Erfahrungen 
auch im Jahr 2010 durchaus positiv. 
- Die Gebietsmoderation spricht die Bür- 
ger/innen anlass- bzw. aktionsbezogen 
an. Es gelang, mehrere kleine Aktionen 
mit Bewohnern/innen durchzuführen. Die 
Aktionen sind unter dem Projektziel 7.2.1 
aufgeführt. 
 
 
 
 
7.03 Die Gebietsmoderation entwickelt bis Ende März 2008 Kriterien und Verfahrensgrundsätze zur 
Vergabe der Mittel aus dem Quartiersfonds  
 
 
 
Zahl der Aktionen, Zahl der TN 
je Aktion 
- Das Ziel, Kriterien für die Vergabe von 
Mitteln aus Fonds zu entwickeln, wurde 
bereits in 2008 realisiert. Es zeigte sich  
zu Beginn allerdings eine geringe Nach- 
frage nach Mitteln aus dem Quartiers- 
fonds, so dass die Möglichkeiten des 
Fonds nicht ausgeschöpft wurden.  
- In 2010 sollte vermehrt auf die Existenz 
des Fonds hingewiesen werden. Alle 
Gebietsmoderatoren haben daher 2010

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  57 
Projekt-Nr. 
und -Name Projektziel Indikator Ergebnis 2010 (laut Projektberichten)  
 
7.03 Die Gebietsmoderation entwickelt bis Ende März 2008 Kriterien und Verfahrensgrundsätze zur 
Vergabe der Mittel aus dem Quartiersfonds.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
bei Projektgesprächen und Kontakten zu 
Gruppen immer wieder auf den Fonds und 
auf Fördermöglichkeiten hingewiesen. Die 
Nachfrage nach Mitteln aus dem Fonds 
hat sich im Jahr 2010 verstärkt. 
- Verschiedenste Aktivitäten von, mit und 
für Bewohner- / Bewohnerinnengruppen 
wurden gefördert wie z.B.:  
- Frühstück für Frauen mit Migrations- 
vorgeschichte: 10 Frauen, 8 mit 
Migrationsvorgeschichte 
- Gymnastikgruppe: Raum zur Verfü- 
gung gestellt: 8 Frauen  
- Mieterstammtisch: Übernahme der 
Kosten für Getränke 
- Bildergestaltung mit Müttern und Kin- 
dern: 12 Frauen und 16 Kinder 
- Zuschuss für Internationales Som- 
merfest (ca. 1000 Teilnehme/innen 
auf dem internationalen Sommerfest 
nach Angaben des BGZ) 
- Fahrt zum Fort Fun: 42 Personen, da- 
von 15 Frauen, 27 Kinder, 8 Familien 
mit Migrationsvorgeschichte 
Quelle: Projektberichte Gebietsmoderatorinnen und Gebietsmoderatoren, Projektkoordination „Soziale Stadt“

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  58 
9 Kontextdatenmonitor „Kinderhaus-Brüningheide“ 
Der Erfolg der Projekte der Sozialen Stadt hängt wesentlich davon ab, unter welchen demo- 
grafischen, sozialen, ökonomischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen die Projekte 
durchgeführt werden. Daher umfasst die prozessbegleitende Selbstevaluation auch die Er- 
hebung von statistischen Kennziffern („sog. Kontextindikatoren“), die die Strukturen im Pro- 
grammgebiet beschreiben und deren Veränderungen im Zeitverlauf verdeutlichen.  
Die Kontextdaten sind damit jedoch ausdrücklich keine Wirkungsanalyse der Projekte der 
Sozialen Stadt, sondern stellen vielmehr objektivierte Daten über die Stadtteilentwicklung 
dar, auf die sich die Projekte der Sozialen Stadt einstellen müssen (z.B. Zuzüge und Fortzü- 
ge der Bewohnerinnen/Bewohner). Im Fall der Sozialen Stadt „Kinderhaus-Brüningheide“ 
deckt sich das Programmgebiet mit der Stadtzelle 631, so dass für den Datenmonitor diese 
Gebietsabgrenzung, die auch auf dem Deckblatt des Berichts abgebildet ist, zugrunde gelegt 
wurde.  
Grundlage für die Erhebung und Auswertung der Kontextdaten ist ein Datenkatalog, der im 
Auftrag des „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ in Kooperation mit dem Ministerium für Bauen 
und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Institut für Landes- und Stadtent- 
wicklungsforschung NRW erstellt und im Mai 2008 veröffentlicht worden ist. Diese über 50 
Indikatoren aus wesentlichen Themenfeldern der Stadtteilentwicklung (z.B. Bevölkerung, 
Wohnen, Ökonomie, Bildung, Gesundheit) wurden im Amt für Stadtentwicklung, Stadtpla- 
nung, Verkehrsplanung vor dem Hintergrund der kleinräumigen Datenverfügbarkeit und der 
spezifischen Aussagefähigkeit für Kinderhaus-Brüningheide bewertet und weiterentwickelt. 
Hieraus wurde ein Katalog von mittlerweile 48 Daten abgeleitet, die nach Möglichkeit ge- 
schlechterdifferenziert und unter Berücksichtigung der Migrationsvorgeschichte bearbeitet 
werden. Der Kontextdatenmonitor umfasst die folgenden Handlungsfelder, wobei die 
Schwerpunkte im Bereich der demografischen Daten liegen: 
• Bevölkerungszusammensetzung 
• Bevölkerungsentwicklung/-fluktuation 
• Haushalte 
• Wohnen 
• Transferleistungen und Arbeitsmarkt 
• Bildung und Kinderbetreuung 
• Gesundheit 
• Bürgerschaftliche Beteiligung/politische Partizipa tion 
 
Als Ergebnis liegt seit 2008 ein Kontextdatenmonitor vor, der  
• die absoluten und relativen Werte – nach Möglichke it geschlechterdifferenziert – für 
das Programmgebiet benennt,

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  59 
• die Definition und die Aussagekraft des Indikators  erläutert, 
• den Vergleichswert für die Gesamtstadt darstellt, 
• eine jährliche Fortschreibung ermöglicht, 
• die Datenquelle ausweist. 
Ergänzend zu der Erhebung und Aufbereitung von Daten und statistischen Informationen  
wurden zudem thematische Karten zu  Projekt- und Infrastrukturstandorten entwickelt, um 
diese wichtigen Projektinformationen für alle Projektbeteiligten sichtbar zu verorten und 
transparent zu veröffentlichen. 
Für das Jahr 2010 erfuhr der Kontextdatenmonitor eine deutliche inhaltliche Weiterentwick- 
lung, da anhand eines neuen statistischen Verfahrens auf der Basis der Geburtsortecodie- 
rung nun der Indikator „Anteil Personen mit Migrationsvorgeschichte“ für die einzelnen Al- 
tersgruppen auf kleinräumiger Ebene mit Daten gefüllt werden konnte 
1. Die bisherigen 
Schätzungen der Akteure vor Ort (Anteil von Personen mit Migrationsvorgeschichte 60 – 65 
%) werden durch die vorliegenden Berechnungen von der Größenordnung her bestätigt. 
Wenn möglich, wurden zudem anhand der bereits aufbereiteten Kontextdaten aus den Jah- 
ren 2007, 2008 und 2009 Zeitreihen erstellt, um Entwicklungstrends aufzuzeigen. Ebenso 
wurde die Entwicklung in Kinderhaus-Brüningheide zu städtebaulich oder soziodemografisch 
ähnlich strukturierten Teilräumen in Münster auf der Grundlage der HFA-Vorlage 37/2004 in 
Beziehung gesetzt. Entsprechende Darstellungen für den Projektzeitraum (2007-2010) und 
darüber hinaus enthält Anlage 4 zur Vorlage V/0601/2011.  
Im Rahmen der Workshops der Projektakteure „Soziale Stadt – Kinderhaus Brüningheide“ 
zur Selbstevaluation (31.03.09, 01.12.09, 25.03.10) sowie der Beiratssitzungen (19.05.09, 
23.02.10, 17.05.2011) wurde über ausgewählte Kontextindikatoren und Entwicklungstrends 
anhand der Kontextdaten berichtet. Die Kontextdatenmonitore 2007, 2008 und 2009 bilden 
jeweils eigenständige Anlagen der Ratsvorlagen zu den „Jahresberichten der Sozialen Stadt“ 
2008 und 2009 2. Hierzu gehörten kartographische Darstellungen der Projektstandorte. Auch 
der vorliegende Bericht enthält entsprechende Darstellungen in der Anlage. 
Die Kontextdaten wurden von Projektbeteiligten, Politik, Verwaltung sowie engagierten Bür- 
gerinnen und Bürgern als wertvolle Hilfe zur Einschätzung der Programmgebietsentwicklung 
bewertet. Auch daher ist beabsichtigt, die Kontextdatenmonitore während der Verstetigungs- 
phase des Programmgebietes, d. h. für den Zeitraum 2011 – 2013 weiter fortzuführen. 
 
 
                                                      
1 Grundlage ist der im Juni 2011 vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung veröffentlichte 
Bericht „Statistik für Münsters Stadtteile – Migration in Münster“, der im Internetangebot der Stadt Münster zum 
Download zur Verfügung steht: www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/SMS_Migration_2010.pdf 
2 Jahresbericht 2008 (Vorlage V/0297/2009; Rat der Stadt Münster 24.06.2009), Jahresbericht 2009 (Vorlage 
V/0291/2010; Rat der Stadt Münster 07.07.2010)

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  60 
10 Resümee zur Zielerreichung im Jahr 2010 
Das Programm Soziale Stadt Münster/Kinderhaus - Brüningheide konzentriert sich gemäß 
Vorlage V/0927/2006 auf drei zentrale Programmziele: 
 die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfelds ituation 
 die Förderung der Integration unterschiedlicher Gr uppen im Wohngebiet 
 die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Ju gendliche. 
Insgesamt haben im Jahr 2010 in acht Handlungsfeldern rund 33 Projekte 3 daran gearbeitet, 
einen Zielfortschritt im Programm zu erreichen. Sieben dieser Handlungsfelder haben mit 
den ihnen zugeordneten Projekten einen direkten Einfluss auf die Zielerreichung:  
 Handlungsfeld 1: Wohnen  
 Handlungsfeld 2: Öffentlicher Raum (Umsetzung ab 2 009) 
 Handlungsfeld 3: Lokale Ökonomie (Umsetzung ab 200 9) 
 Handlungsfeld 4: Integration zugewanderter Mensche n fördern 
 Handlungsfeld 5: Bewältigung der Herausforderungen  für das Bildungswesen 
 Handlungsfeld 6: Sicherung sozialer Netze und Infr astrukturen in Zeiten knapper öf- 
fentlicher Haushalte  
 Handlungsfeld 7: Quartiersmanagement. 
Das Handlungsfeld 8 „Selbstevaluation“ hat die anderen Handlungsfelder durch die koopera- 
tive Definition von Zielen und die gemeinsame Beobachtung der Zielerreichung sowie durch 
Informationen zur Stadtteilentwicklung (sog. Kontextindikatoren), die Hinweise zum Umfeld 
der Projektdurchführung liefern, unterstützt. 
Für das Jahr 2010 ist nach Auswertung der Projektberichte festzuhalten, dass an den Pro- 
jektaktivitäten aller Handlungsfelder insgesamt rund 18.800 Personen teilgenommen haben. 
Davon sind ca. 13.500 Menschen beratend und betreuend begleitet worden (wie z.B. 
Hausaufgabenbetreuung KAI, Energiesparberatung, Hebammensprechstunde), ungefähr 
3.600 Personen sind im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen (z.B. Weihnachtsmarkt) und 
Feste sowie Infokampagnen  erreicht worden und ca. 1.770 Personen haben aktiv an regel- 
mäßigen Angeboten wie Kurse oder Trainings teilgenommen (Alphabetisierungskurse, Thea- 
tergruppe, Gewaltpräventionskurse) .  
Bei den Zahlen der Teilnehmenden ist zu berücksichtigen, dass sicherlich eine Reihe von 
Bewohnerinnen und Bewohnern an mehreren Veranstaltungen teilgenommen haben bzw. 
mehrere Feste besucht haben. Wie hoch dieser Anteil ist, lässt sich nicht abschätzen. Um 
die Zahlen der Teilnehmenden weiter zu differenzieren, sind nachfolgend die teilnehmer- 
stärksten Aktionen/ Projekte mit mehr als über 500 Teilnehmenden dargestellt: 
                                                      
3  Projekte meint in dieser Zusammenfassung sowohl die Projekte der Handlungsfelder 1, 2, 3, 4, 5 und 6 wie 
auch die kleineren Aktionen der Gebietsmoderation (Handlungsfeld 7), die prozessbegleitende Selbstevaluation 
(Handlungsfeld 8).

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  61 
Tabelle: Durch Projekte und Aktivitäten erreichte Personen / Haushalte im Programmgebiet 
Maßnahme (Projekt-Nr.) Anzahl (laut Projektberichten) 
Gespräche Konfliktmoderation 
(4.02) 
7.309 Personen  
(durch gesamtes Projektteam) 
Kriseninterventionsmaßnahmen 
(5.02) 
1.932 Personen 
Beratungskontakte integrative 
Jugendarbeit (6.06) 
2.100 Personen 
Interkulturelle Veranstaltungen 
Atrium 
1.100 Personen 
Öffentliche Feste auf dem 
Sprickmannplatz (z.B. Weih- 
nachtsmarkt) 
2.200 Personen 
(davon: Weihnachtsmarkt 400-500 Personen) 
Angebote Sport und Bewegung 
(6.07) 
820 Personen 
Quelle: Projektberichte der Handlungsfeldverantwortlichen bzw. Projektträger 
 
Unter einem geschlechtspezifischen Blickwinkel betrachtet, sind unter den erreichten Perso- 
nen mehrheitlich Frauen vertreten (60-70%). In einzelnen Projekten, die sowohl Mäd- 
chen/Frauen als auch Jungen /Männer als Zielgruppe haben, können dennoch die männli- 
chen Teilnehmenden überwiegen (z.B. Sport und Jugend, Drogenprävention, Integrative 
Jugendsozialarbeit). Insgesamt verfügten die Teilnehmenden überwiegend über einen Migra- 
tionshintergrund (insgesamt etwa 80-85%).  
In vielen Projekten gelang es zudem, diejenigen zu erreichen und zu eigenen Aktivitäten zu 
bewegen, die sonst von Politik, Verwaltung und gesamtstädtischer Gesellschaft eher weniger 
in den Blick genommen werden. 
Hinsichtlich der Zielerreichung ist zu berücksichtigen, dass die Ziele der einzelnen Hand- 
lungsfelder ausdrücklich nicht nur einem Programmziel zugeordnet wurden. Sie wirken in der 
Regel auf mehrere Programmziele in je unterschiedlicher Weise. Daher ist es nicht möglich, 
die auf Handlungsfeldebene festgestellten Zielfortschritte ausschließlich dem einen oder an- 
deren Programmziel direkt zuzuordnen. So trägt eine kleinere Pflanzaktion des Quartiersma- 
nagements nicht nur zur Verbesserung der Wohnumfeldsituation bei. Vielmehr fördert sie 
durch das Mitwirken unterschiedlicher Bevölkerungsteile auch die Integration im Stadtteil. 
Das Nachhilfeprojekt von KAI e.V. stärkt in ähnlicher Weise nicht nur die Bildungschancen 
für die Kinder und Jugendlichen, die Nachhilfe erhalten, sondern trägt ebenfalls zur Förde- 
rung der Integration bei, wenn Gymnasial- oder Realschüler/innen mit Kindern arbeiten, die 
eine andere Migrationsvorgeschichte als sie selbst haben.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  62 
Auf der Zielebene lässt sich hinsichtlich der Zielerreichung für das Jahr 2010 Folgendes fest- 
stellen: 
Von 15 Projektzielen im Handlungsfeld 1 „Wohnen“  
 wurden 8 Ziele erreicht,  
 sind in einem weiteren Zielbereich Fortschritte er zielt worden, 
 wurden 6 Ziele aufgrund der Einstellung des Projek ts bzw. der geringen Resonanz 
nicht weiterverfolgt. 
Von den 10 Projektzielen im Handlungsfeld 2 „Öffentlicher Raum“  
 wurden 6 Ziele erreicht, 
 sind 3 Ziele im Projektjahr zunächst nicht weiterv erfolgt worden, da vorlaufende Pla- 
nungen abgewartet werden mussten,  
 konnte ein Ziel aufgrund geringer Resonanz nicht e rreicht werden. 
Von den 4 Projektzielen im Handlungsfeld 3 „Lokale Ökonomie“  
 wurden alle 4 Ziele erreicht. 
Von den 13 Projektzielen im Handlungsfeld 4 „Integration“  
 wurden 9 Ziele erreicht, 
 sind bei 4 Zielen Teilerfolge erzielt worden. 
Von den 17 Projektzielen in Handlungsfeld 5 „Bildung“ 
 wurden 13 Ziele bereits vollständig bzw. für das J ahr 2009 erreicht, 
 sind bei einem Ziel Teilerfolge erzielt worden, 
 sind bei 3 Zielen keine eindeutig belegten, aber i m höheren Umfang erreichte Wir- 
kungen zu vermuten. 
Von den 23 Projektzielen in Handlungsfeld 6 „Soziale Netze“ 
 wurden 16 Ziele erreicht, 
 sind bei 3 Zielen Teilerfolge erzielt worden, 
 wurde 3 Ziele nicht erreicht, 
 wird für ein Ziel eine Überarbeitung der Zielformu lierung und eine klare Operationali- 
sierung empfohlen, um die Zielerreichung beurteilen zu können. 
Von den 8 Projektzielen in Handlungsfeld 7 „Gebietsmoderation“ 
 wurden 5 Ziele erreicht,  
 sind 3 Ziele teilweise erreicht worden. 
Insgesamt konnten von den 90 Projektzielen der Handlungsfelder 1 - 7 damit 61 Ziele er- 
reicht werden, bezüglich 12 weiterer Ziele lässt sich ein erkennbarer Zielfortschritt konstatie- 
ren.  
Als Bilanz der prozessbegleitenden Evaluation (Handlungsfeld 8) bleibt festzuhalten, dass es 
gelungen ist, durch die frühzeitige und offene Kommunikation einen „Vertrauensvorschuss“

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  63 
hinsichtlich der Selbstevaluation bei den Akteuren aufzubauen. Gestützt auf diesen Vertrau- 
ensvorschuss und aufgrund einer konsequenten Nutzerinnen- und Nutzerorientierung haben 
die Projektakteure engagiert an der Selbstevaluation mitgewirkt. Die erarbeiteten Berichte 
haben Transparenz über die Durchführung der Projekte geschaffen, was sowohl der Steue- 
rungsunterstützung gedient als auch die Kommunikation der Projektergebnisse und deren 
Legitimation gefördert hat.  
Das Programm Soziale Stadt Münster – Kinderhaus / Brüningheide hat in seinen drei Pro- 
grammzielen zusammengefasst folgenden Zielfortschritt erreicht: 
 Die Wohnsituation ist durch das Engagement einzeln er Wohnungseigentümer ver- 
bessert worden: durch den Beginn der energetischen Gebäudesanierung im Wohn- 
bestand der WohnSieGer GbR, die in den nächsten Jahren sukzessive fortgesetzt 
werden soll, und durch die in 2008 realisierten Umbaumaßnahmen für ein barriere- 
freies Wohnen im Bestand der Wohn+Stadtbau GmbH, die sich in 2009 bewährt ha- 
ben. Ein wichtiger Beitrag zur Schaffung langfristig stabiler Bewohnerstrukturen wur- 
de durch die Durchführung von Netzwerktreffen, die Konstituierung des Arbeitskrei- 
ses der Vertrauensmieter /-innen und die Durchführung von Mieterschulungen geleis- 
tet. 
 Die Förderung der Integration unterschiedlicher Gr uppen im Wohngebiet hat sich als 
Querschnittsziel für fast alle Projektaktivitäten erwiesen. In nahezu allen Projekten 
sind Personen mit unterschiedlichen Migrationsvorgeschichten integriert worden. So 
wurde die Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten entscheidend verbes- 
sert. Auch die Zahl gemeinschaftlicher initiierter Aktivitäten und Kontakte zwischen in- 
terkulturellen Gruppen hat zugenommen, wodurch das soziale Miteinander gefördert 
wurde.  
 Die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche sin d durch direkte Bildungsprojekte 
wie auch Projekte der Jugendsozialarbeit, die zur „Selbstbefähigung“ bzw. zum „Em- 
powerment“ der Kinder und Jugendlichen oder ihrer Eltern beitragen, deutlich ge- 
stärkt worden.  
 Darüber hinaus sind durch die Projekte der Soziale n Stadt die Kooperationen zwi- 
schen den Akteuren im Stadtteil gefördert worden. Ebenso wird von der Gebietsmo- 
deration auf eine verbesserte Kommunikation im Stadtteil und eine stärkere Bewoh- 
nerorientierung verwiesen 
4. Wesentliche Aufgabe der Verstetigungsphase wird es 
sein, die für die Funktionsfähigkeit des Quartiers relevanten Strukturen und Vernet- 
zungen auch über das Ende der Förderung hinaus zu stabilisieren. 
 Zudem haben haben die Projekte  - wie Bewohnerinne n und Bewohner sowie Pro- 
jektakteure berichten - schon in der Laufzeit der „Sozialen Stadt“ dazu beigetragen, 
das Leben in Münster – Kinderhaus / Brüningheide lebendiger sowie das Wohnen 
selbst lebenswerter werden zu lassen. 
                                                      
4 Vgl. hierzu die Aussagen der Gebietsmoderation in der Niederschrift der Sitzung des Beirats „Soziale Stadt 
Kinderhaus-Brüningheide“ am 17.11.2010 (TOP 6).

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  64 
Gleichwohl darf nicht übersehen werden, dass innerhalb des gegebenen Programmzu- 
schnitts eine räumlich-bauliche Aufwertung des Wohngebietes insgesamt jedoch nicht er- 
reicht werden konnte. Dem Engagement von drei ortsansässigen Wohnungsunternehmen, 
die sich intensiv in die Umsetzung der Projekte der „Sozialen Stadt“ eingebracht haben, steht 
das Desinvestitionsverhalten von zwei Wohnungseigentümern mit nahezu zwei Dritteln der 
Wohnungsbestände entgegen. Trotz der bestehenden Kooperationsvereinbarung für das 
Programm der Sozialen Stadt, die auch von Vertretern des australischen Investmentfonds 
als Eigentümer von 630 Wohnungen unterzeichnet wurde, stellte sich die Zusammenarbeit 
bezüglich durchgreifender und nachhaltiger Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen 
am und im Gebäudebestand bis heute als problematisch, wenn nicht sogar als unmöglich 
dar. Die Begründung für dieses Desinvestitionsverhalten der „neuen“ Eigentümer ist vermut- 
lich in überzogenen Renditeerwartungen zu suchen (vgl. V/0422/2010, V/0160/2010). 
Die wohnungswirtschaftlichen Probleme, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der städte- 
baulichen Struktur, stehen ganz deutlich im Fokus der Bürger und Bürgerinnen sowie der vor 
Ort agierenden Träger. Im Rahmen des Workshops „Projekterfolg und Projekttransfer“ des 
Programms Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide im Dezember 2009 bezeichneten die 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Verbesserung der Wohnsituation mit all ihren Facetten 
als eine der zentralen Herausforderungen für das Wohngebiet in den Jahren 2010 – 2015. 
Daher hat der Rat der Stadt Münster am 07.07.2010 sowohl die Eckpunkte des Versteti- 
gungskonzepts (V/0291/2010) als auch die Entwicklung von wohnungswirtschaftlichen und 
städtebaulichen Perspektiven auf Basis eines bausubstanziellen Gutachtens (V/0422/2010) 
beschlossen. Die Vorlage V/0422/2010 „Vorbereitung von wohnungswirtschaftlichen Per- 
spektiven für das Gebiet „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ führt dazu aus: „Für eine 
nachhaltige städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Aufwertung des Wohngebietes Kin- 
derhaus-Brüningheide ist zunächst eine realistische Zukunftsperspektive für die Wohnungs- 
bestände zu ermitteln. In diesem Zusammenhang gilt es zu klären, in welchem Umfang Mo- 
dernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen für die jeweiligen Wohnungsbestände erforder- 
lich und über einen mittel- bis langfristigen Bewirtschaftungszeitraum wirtschaftlich vertretbar 
sind.“  
Für einen derartigen Abwägungsprozess ist ein entsprechendes bausubstanzielles Gutach- 
ten notwendig, das u.a. exemplarisch den Sanierungsbedarf für die Wohneinheiten aller Ei- 
gentümer erfasst und bewertet. Darauf aufbauend werden dann verschiedene Handlungsop- 
tionen unter Berücksichtigung der vorhandenen Ausgangspotenziale sowie insbesondere 
städtebaulicher, sozialer, wohnungsmarktpolitischer, wohnungs- und finanzwirtschaftlicher 
Kriterien geprüft und abgewogen. Letztlich sollen der Stadt Münster und den Wohnungsei- 
gentümern mit den Ergebnissen des Gutachtens ermöglicht werden, zu einer klaren Zielfor- 
mulierung bezüglich der Zukunft der betroffenen Wohnungsbestände zu gelangen. 
Ein entsprechendes Perspektivgutachten hat die Stadt Münster im Jahr 2009 zum Stadter- 
neuerungsprogramm 2010 angemeldet. Die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbe- 
ginn hat das zuständige Ministerium erteilt und die städtische Gegenfinanzierung ist mit dem 
Beschluss des Haushalts 2010 in der Ratssitzung am 17.03.2010 abgesichert worden. Die

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  65 
Erstellung des Gutachtens konnte nach einem Teilnahmewettbewerb verschiedener Büros 
im Mai 2010 vergeben werden.  
Das Perspektivgutachten wird in mehreren Abschnitten bearbeitet. In einem ersten Abschnitt 
im Jahr 2010 wurden der Gebäudebestand (u.a. die Gebäudesubstanz und Gebäudeinfra- 
struktur), die wohnungswirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sowie die 
Qualität der Wohnungen in Bezug auf zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen (u.a. 
Änderungen der Nachfrage im Kontext des demografischen Wandels) untersucht und im 
Zusammenhang mit grundsätzlichen baulichen Optionen zu verschiedenen Entwicklungsva- 
rianten verdichtet. Zwischenergebnisse wurden dem zuständigen Fachministerium des Lan- 
des NRW im Januar 2011 vorgestellt, um die Bearbeitungsrichtung des Gutachtens weiter 
abzustimmen. Im nächsten Untersuchungsabschnitt soll nun ein städtebauliches und woh- 
nungswirtschaftliches Realisierungskonzept in Zusammenarbeit mit den Eigentümern erstellt 
werden. Die fachlich abgewogenen Ergebnisse des Gutachtens sollen dann die Grundlage 
für einen breiten Beteiligungsprozess der Bewohner und Akteure vor Ort bilden. 
Hinsichtlich des Verstetigungskonzepts hat der Rat der Stadt Münster am 07.07.2010 be- 
schlossen, im Programmzusammenhang der Sozialen Stadt eine Finanzausstattung für ein 
sachlich, räumlich und zeitlich begrenztes Projektbündel bereitzustellen (V/0291/2010). Vor- 
gesehen sind jeweils für die Jahre 2011 – 2013 bis zu 150.000 €. Finanziert werden sollen in 
der Verstetigungsvorlage konkret bezeichnete und über eine netzförmige Struktur miteinan- 
der verbundene Teilprojekte mit eindeutigem Gebietsbezug für einen begrenzten Zeitraum. 
Diese Verstetigungsüberlegungen sollen die erreichten positiven Veränderungen und aufge- 
bauten Strukturen im Programmgebiet angesichts weiter bestehender Handlungsbedarfe 
auch über das Ende der Förderung hinaus sichern.  
Am 08.12.2010 hat der Rat der Stadt Münster bis zu 150.000 € für die Verstetigungsphase 
2011 bewilligt, die ebenfalls bereits für 2012 und 2013 veranschlagt wurden. Unter Einbezie- 
hung des Beschlusses des Beirats „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“ am 17.11.2010 
sollen folgende Projekte im Rahmen der Verstetigung mit unterschiedlichen finanziellen Do- 
tierungen und zum Teil auch aus Mitteln außerhalb des Verstetigungsbudgets fortgesetzt 
werden.  Insbesondere die Gebietsmoderation soll zukünftig in ihrer Funktion als Bindeglied 
des Programms gestärkt werden und über die Mittelvergabe einzelner Projekte (1.05, 4.01, 
5.07, 6.02, 6.04,6.05, 6.06, 6.07, 6.08) entscheiden. 
 
geplante Projekte 2011 
(laut Beschluss Beirat „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, 17.11.2010) 
Handlungsfelder 
Nr. Titel 
1.04  Weiterentwicklung der Kooperationsvereinbarung Handlungsfeld 1 „Wohnen“ 
1.05  Nachbarschaftsstärkung und Mieter/innenschulung 
Handlungsfeld 2 „Öffentli- 
cher Raum“ 
2.02
 Spiel- und Freizeitzone

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  66 
geplante Projekte 2011 
(laut Beschluss Beirat „Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide“, 17.11.2010) 
Handlungsfelder 
Nr. Titel 
3.01  Wertstoffe/Sperrgut Handlungsfeld 3 „Lokale 
Ökonomie“ 3.03 
 Projektfamilie „Stärken vor Ort“ 
4.01  Mädchenprojekt `Unser Alltag - unsere Sorgen´ 
4.02  Integrationsarbeit vor Ort: Anlauf-, Beratungs- und Ko- 
ordinationsstelle 
Handlungsfeld 4 „Integrati- 
on zugewanderter Men- 
schen fördern“ 
 
4.03 
 Gewaltprävention 
5.01  Wir verstehen uns / Projekt 5.03 Stadtteileltern in KiTas 
5.02  Elternkompetenz stärken 
5.04  Gesund aufwachsen in Kinderhaus (ggf. auch Projekt 
„Starter Kids“) 
5.06  Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule-Beruf 
Handlungsfeld 5 „Bewälti- 
gung der Herausforderun- 
gen für das Bildungswe- 
sen“ 
5.07 
 Kinderhauser Jugendkultur 
6.01  Schuldnerberatung vor Ort 
6.02  Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V 
6.04  Jugendprojekt / Sport gegen Gewalt 
6.05  Integrative Jugendsozialarbeit 
6.06  Mobile Jugendarbeit 
6.07  Sport und Bewegung 
Handlungsfeld 6 „Siche- 
rung sozialer Netze und 
Infrastrukturen in Zeiten 
knapper öffentlicher Haus- 
halte“  
6.08 
 Drogenprävention 
7.01  Projektkoordination / Gebietsmoderation Handlungsfeld 7 „Gebiets- 
moderation“ 7.02 
 Quartiersfonds 
8.01  Zielentwicklung und Beobachtung Zielerreichung Handlungsfeld 8 „Selbst- 
evaluation“ 8.02 
 Entwicklung und Auswertung von Kontextindikatoren 
 
Somit werden von den 33 Projekten des Programms „Soziale Stadt“ im Jahr 2010 in der Ver- 
stetigungsphase 24 Projekte – teilweise mit modifizierter Projektkonzeption – weiter fortge- 
führt. Einen Überblick über die Projektstandorte der Verstetigungsphase gibt Anlage 6 zur 
Vorlage V/0601/2011.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  67 
Auch die Selbstevaluation wird im Rahmen der Verstetigung des Programmgebiets ab 2011 
fortgesetzt. In Verstetigungskonzept Soziale Stadt Kinderhaus-Brüningheide wird hierzu 
ausgeführt (Vorl. V/V0291/2010, Anlage 3): „Das methodische Vorgehen hat sich bewährt, 
insofern es unter den an der Programmdurchführung Beteiligten breite Akzeptanz erfahren 
und aktive Mitarbeit bewirkt hat; insbesondere waren und sind die gemeinsam erarbeiteten 
Produkte (Ziele, Indikatoren, Erhebungsinstrumente) geeignet, aussagekräftige Informati- 
onsgrundlagen bereitzustellen, Erfolge (und Misserfolge) sichtbar zu machen, Nachsteuern 
zu ermöglichen sowie Vernetzung, Zusammenwirken und Koordination zwischen den Aktivi- 
täten im Programmzusammenhang zu verbessern. Um auch in Zukunft Erfolge überprüfen, 
die Projektumsetzung angemessen steuern und über den Programmverlauf verbindlich be- 
richten zu können, ist eine Fortführung angezeigt. Dabei kann, ungeachtet einzelner Ergän- 
zungs- und Anpassungsbedarfe, auf die während der Förderphase entwickelten Ziele, Indi- 
katoren und Erhebungsinstrumente zurückgegriffen werden.“ Vor diesem Hintergrund soll die 
prozessbegleitende Selbstevaluation und die Aufbereitung der Kontextdaten im Zeitraum 
2011 - 2013 fortgeführt werden.

Jahresbericht 2010 für das Programmgebiet 
„Soziale Stadt NRW –  Münster / Kinderhaus-Brüningheide“  
 
Stadt Münster – Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung  68 
11 Anlagen 
• Anlage: Kontextdatenmonitor 2010 
• Anlage: Grafiken zu ausgewählten Kontextdaten 2010  und deren Entwicklung  
• Anlage: Karte „Projektstandorte Soziale Stadt 2010 “ 
• Anlage: Karte „Projektstandorte Verstetigungskonze pt 2011“

Anlage 3 zur Vorlage V/0601/2011 
 
 
 
 
 
„Soziale Stadt“ – Kinderhaus-Brüningheide 
 
Handlungsfeld: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
 
Kontextdatenmonitor 2010   
(Stadtzelle 631) 
 
Bearbeitung: 61-1-1, Simone Peuling-Heerstraß; August 2011


 	

	
	
 	







 	










 	










 	










 	






 

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Programm „Soziale Stadt Kinderhaus/Brüningheide “
Handlungsfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation 
Ausgewählte Kontextbedingungen der Stadtteilent-
wicklung Kinderhaus- Brüningheide 2010 
Programmgebietskulisse 
Bevölkerungsentwicklung Brüningheide 1993 - 2010 (wohnberechtigte 
Bevölkerung) 
Brüningheide 2010: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2004 - 2010 
Brüningheide 2010: Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte 
insgesamt an WBV 
Brüningheide 2010: Differenzierung der Migrationsvorgeschichte 
Anlage 4 zur Vorlage V/0601/2011

Programmgebiet: Stadtzelle 631 – „Brüningheide“
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung; Vermessungs- u. Katasteramt

Wohnberechtigte Bevölkerung (WBV) 
Bevölkerungsentwicklung in Kinderhaus-Brüningheide    
1993 - 2010  (je 31.12. des Jahres) 
3226 3165 3140 
2923 2855 
2712 2802 2862 2958 3049 2996 
2879 
2744 
2626 2603 
2755 
3237 3277 
0
500 
1000 
1500 
2000 
2500 
3000 
3500 
1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 200 5 2006 2007 2008 2009 2010 
Personen 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver kehrsplanung

Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 
Brüningheide 2010 : Umzüge, Zuzüge, Fortzüge* 
Adressänderung 
38,7 % 
Fortzug außerhalb 
MS; 6,2 % 
Fortzug in andere 
Stadtzelle MS; 
8,4 % 
Zuzug von 
 außerhalb MS; 
10,0 % 
Zuzug aus MS; 
8,3 % 
Umzug in 631; 
5,8 % 
Keine 
Adressänderung  
61,3 % 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Ver kehrsplanung ohne Abmeldung "von Amts wegen", 
inklusive unterjähriger  Mehrfachumzüge

Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 
66,4 
4,8 
8,1 
7,7 
8,9 
4,1 
57,6 
5,7 
7,4 
10,0 
13,0 
6,3 
61,2 
4,9 
5,9 
9,1 
10,1 
8,8 
60,4 
5,3 
5,5 
10,0 
12,3 
6,5 
64,8 
5,3 
5,3 
7,6 
8,9 
8,1 
63,7 
6,5 
8,1 
6,4 
10,3 
5,0 
61,3 
5,8 
8,3 
10,0 
8,4 
6,2 
0% 
20% 
40% 
60% 
80% 
100% 
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 
Brüningheide: Umzüge, Zuzüge, Fortzüge 2004-2010* 
in % der wohnberechtigten Bevölkerung 
keine Bewegung Umzug in 631 Zuzug aus MS 
Zuzug von außerhalb Fortzug in andere Stadtzelle MS Fortzug außerhalb MS 
*ohne "Abmeldung von Amts w egen", inklusive unterjähriger Mehrfachumzüge Quelle: Amt für Stadtentw icklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

Migrationsvorgeschichte 
Brüningheide 2010: Anteil der Personen mit Migrationsvorgeschichte 
insgesamt an WBV  
39,8 42,0 
48,5 52,4 56,2 
69,1 
38,5 
20,9 
0
10 
20 
30 
40 
50 
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Quelle: Amt für Stadtentw icklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anmerkung: Vergleichsgebiete laut HFA-Vorlage 37/2004

Migrationsvorgeschichte 
10,5 
0,7 
8,9 
7,7 
12,0 
60,2 
20,2 
1,6 
8,9 
5,4 
5,8 
58,0 
14,9 
2,8 
13,8 
7,3 
9,7 
51,5 
17,6 
5,0 
16,5 
7,9 
9,1 
43,8 
28,1 
1,9 
16,4 
9,8 
12,8 
30,9 
13,0 
3,1 
9,3 
6,4 
6,6 
63,5 
7,4 
2,1 4,1 
3,8 
3,6 
79,1 
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10% 
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100% 
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Auenviertel 
518 Toppheide 61 Coerde 911 u. 912 
Berg Fidel 
631 
Brüningheide 
63 
Kinderhaus- 
West 
MS Gesamt 
Brüningheide 2010: Differenzierung der Migrationsvorgeschichte 
Ausländer Heimatvertriebene Spätaussiedler/Aussiedler 
weitere Eingebürgerte Kinder ohne persönliche, 
aber mit vererbter Migrationsvorgeschichte 
ohne erkennbare Migrationsvorgeschichte 
Quelle: Amt für Stadtentw icklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anmerkung: Vergleichsgebiete laut HFA-Vorlage 37/2004

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Programmgebiet
Statistische Bezirksgrenze
Statistische Bezirksgrenze
Programmgebiet
gesamtes Programmgebiet / wechselnde Standorte
*
*
606
*
*
*
*
Kitas: siehe 5.01
*
*
*
*
*
*
5.01   
Projekte  
           Amt 
                                      Stadtplanung
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         angemietete Wohnung, Killingstr.15
4.03   Gewaltprävention
         Kita Killingstr. 44
5     Bildung
Wir verstehen uns
         KAI, Josef-Beckmann-Str.5
         Kita Killingstraße, Killingstraße 44
         Kita Im Moorhock, Im Moorhock 71
         Kita Brüningheide, Josef-Beckmann-Str.34a
         Haus der Familie, Krummer Timpen 42
5.02   Elternkompetenz stärken
         GS Kinderhaus West, Josef-Beckmann-Str.33
         Uppenbergschule, Bröderichweg 36
5.03   Stadtteileltern in Kitas
5.04/  Gesund aufwachsen / Starter Kids
5.05   (Sprechstunde Kita Killingstr.44)
5.06   Praxistage Übergang Schule - Beruf
         Waldschule, Große Wiese 14, Uppenbergschule,
         Bröderichweg 36
5.07   Jugendkultur
         WUDDI, Idenbrockplatz 8
5.08   Schulkulturtage
         (Projekt wird nicht weiter verfolgt)
5.09   Internationale Kinderbibliothek
         (Projekt wird nicht weiter verfolgt) 
1     Wohnen
1.01   Energetische Gebäudesanierung
1.02   Marktanpassung Wohnungsbestand
         (Projekt wird nicht weiter verfolgt)
1.03   Wohnzukunft für ältere und behinderte Menschen
         Josef-Beckmann-Str. 5-7 und 15-17 
1.04   Weiterentwicklung Kooperationsvereinbarung
1.05   Mieterinnenschulung/ Nachbarschaftsstärkung
1.06   Das Quartier spart Strom
1.07   Wettbewerb solares Kinderhaus
(Projekt wird nicht weiter verfolgt)
Alternative Flächennutzung
         (noch nicht in Umsetzung) 
2     Öffentlicher Raum
2.01   Städtebauliches Maßnahmenkonzept
         Achse Sprickmannplatz - Idenbrockplatz
2.02   Spiel- und Freizeitzone
         Fläche westl. Sprickmannplatz (1,1ha)
3     Lokale Ökonomie
3.01   Wertstoffe / Sperrgut
3.02   Expertise Lokale Ökonomie 
         (Umsetzung wird geprüft)
6     Soziale Netze / Soziale Sicherung
6.01   Schuldnerberatung vor Ort 
         KAI, Josef-Beckmann-Str.5
6.02   Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. 
         Atrium, Sprickmannplatz 1
6.03   Bürgerbeteiligung / Moderation
         Begegnungszentrum, Sprickmannplatz 7
6.04   Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt
         Jugendsalon, Sprickmannplatz 3 
6.05/  Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugendarbeit 
6.06   WUDDI, Idenbrockplatz 8
6.07   Sport und Bewegung
6.08   Drogenprävention
         Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
7.01   Projektkoordination / Gebietsmoderation
         Idenbrockplatz 8 und Sprickmannplatz 8
7.02   Quartiersfonds
7     Quartiersmanagement
8.01   Beobachtung Zielerreichung
8     Selbstevaluation
8.02   Monitoring Kontextindikatoren
 Abteilung:  61-1
 April 2009
aktualisiert: April 2010
4.01
4.02
4.03
1.03
2.02
5.01
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2.01
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6.01
6.03
6.02
6.04
6.06
6.08
7.01
7.01
STADT STERMUNSTADT STERMUN
5.01
5.01
5.01
62 Kinderhaus-Ost
 “Soziale Stadt Kinderhaus- Brüningheide” 
Idenbrock-
platz
Im Moorhock
* 3.03   Stärken vor Ort 
* 1.08

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Kirchhoffweg
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Deitersweg
Hasenbusch
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Am Burloh
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Brüningheide
Friedhof
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Sport
63 Kinderhaus-West
Josef-Beckmann-Straße
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Brüningheide
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Arnethstraße
Killingstraße
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Sprickmann-
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Statistische Bezirksgrenze
Programmgebiet
gesamtes Programmgebiet / wechselnde Standorte
*
Projekte  
           Amt 
                                      Stadtplanung
                             Verkehrsplanung
für            Stadtentwicklung
1     Wohnen
 Abteilung: 61-1
Datum:         Januar 2011
4.01
4.02
4.03
2.02
5.01
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5.03
5.03
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5.06
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6.01
6.026.04
6.06
6.08
7.01
7.01
STADT MUNSTER
5.01
5.01
5.01
62 Kinderhaus-Ost
    “Kinderhaus - Brüningheide -  Verstetigungskonzept 2011”
* 3.01   Wertstoffe / Sperrgut
* 3.03   Stärken vor Ort
3    Lokale Ökonomie
4     Integration
4.01   
4.02   
4.03   
Mädchenprojekt “Unser Alltag - unsere Sorgen”
Jugendsalon, Sprickmannplatz3
Integrationsarbeit vor Ort
angemietete Wohnung, Killingstraße 15
Gewaltprävention
Kita Killingstraße 44
Idenbrock-
platz
Im Moorhock
Kristiansandstraße
eßartsdnasnaitsirK
Spielplatz
*
*
*
1.04   
1.05   
1.06   
Weiterentwicklung Kooperationsvereinbarung
Mieterinnenschulung/ Nachbarschaftsstärkung
Das Quartier spart Strom 
5.01   
5     Bildung
5.02   
5.03   
Wir verstehen uns / Stadtteileltern in Kitas
KAI, Josef-Beckmann-Straße 5
Kita Killingstraße, Killingstraße 44
Kita Im Moorhock, Im Moorhock 71
Kita Brüningheide, Josef-Beckmann-Straße 34a
Haus der Familie, Krummer Timpen 42
Elternkompetenz stärken
Grundschule Kinderhaus West, 
Josef-Beckmann-Straße 33
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
*5.04/  
5.05   
5.06   
5.07   
Gesund aufwachsen / Starter Kids
Praxistage Übergang Schule - Beruf
Waldschule, Große Wiese 14,
Uppenbergschule, Bröderichweg 36
Jugendkultur
WUDDI, Idenbrockplatz 8
2.02   Spiel- und Freizeitzone
Fläche westlich vom Sprickmannplatz (1,1ha)
2 Öffentlicher Raum
6     
6.01   
6.02   
Schuldnerberatung vor Ort
KAI,  Josef-Beckmann-Straße 5
Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V.
Atrium, Sprickmannplatz 1
Soziale Netze / Soziale Sicherung
*
7.01   
7.02   
7     Quartiersmanagement
Quartiersmanagement
Idenbrockplatz 8 und Sprickmannplatz 8
Quartiersfonds
*
*
8.01   
8     Selbstevaluation
8.02   
Beobachtung Zielerreichung
Monitoring Kontextindikatoren
6.08   
6.04   Jugendprojekt / Sport gegen Gewalt
Jugendsalon Sprickmannplatz 3
6.05/  
6.06   
Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugendarbeit
WUDDI, Idenbrockplatz 8
Sport und Bewegung
Drogenprävention
Jugendsalon, Sprickmannplatz 3
* 6.07

Beratungsverlauf (8)

05.10.2011 Integrationsrat
TOP 3.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.10.2011 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 2.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.10.2011 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.10.2011 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 14 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.10.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.10.2011 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.10.2011 Hauptausschuss
TOP 22 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
19.10.2011 Rat
TOP 27 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (43)

  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Killingstraße 44
  • Sprickmannstraße
  • Kanalstraße
  • Westhoffstraße
  • Sprickmannplatz 3
  • Keplerweg
  • Rektoratsweg
  • Bröderichweg 36
  • Idenbrockplatz 8
  • Neuer Heidkamp
  • Feldstiegenkamp
  • Helgolandweg
  • Vollmerweg
  • Wangeroogeweg
  • Janningsweg
  • Am Burloh
  • Schneidemühler Straße 911u
  • Grotemeyerstraße
  • Kristiansandstraße
  • Eimermacherweg
  • Fernholzstraße
  • Krummer Timpen 42
  • Brüningheide 2010
  • Im Moorhock 71
  • Konermannweg
  • Norderneyweg
  • Große Wiese 14
  • Haubrockweg
  • Kirchhoffweg
  • Helmholtzweg
  • Gasselstiege
  • Kerstingskamp
  • Am Nubbenberg
  • Arnethstraße
  • Kinderhaus 5
  • Deitersweg
  • Hasenbusch
  • Langebusch
  • Langeoogweg
  • Dauvemühle
  • Heidegrund
  • Ohmweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0601/2011
Typ
Vorlagen
Datum
14.09.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37