2016/0156
Inhaltliche und finanzielle Absicherung der Landesgartenschau 2022
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2016/0156
5399 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
14.04.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Grünflächenamt
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0156
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 551010
Kostenstelle: 067-010-1100 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5510-51 Sachkonto: 6779300
Betreff: Inhaltliche und finanzielle Absicherung der Landesgartenschau 2022
Vorlage vom: 14.04.2016
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat nimmt die Vorlage zur inhaltlichen und finanziellen Absicherung der
Landesgartenschau 2022 zur Kenntnis. Die Bewerbung um die Landesgartenschau 2022
wird uneingeschränkt aufrecht erhalten.
2. Grundlage der Bewerbung ist die im Jahr 2015 erarbeitete Machbarkeitsstudie mit einem
Investitionshaushalt in Höhe von 10,54 Mio. Euro (brutto) (Kostenstelle 067 -010-1100,
Kostenträger 5510 -51) und einem Durchführungshaushalt in Höhe von 10,7 Mio. Euro
(netto). Der Zuschussbedarf im Durchführungshaushalt (Deckungslücke) beläuft sich auf
rund 2,8 Mio. Euro ( netto).
3. Der Magistrat stimmt im Grundsatz der Bereitstellung der erforderlichen finanziellen
Mittel zu. Für die Umsetzung der einzelnen Projekte und Maßnahmen sind jeweils
gesondert Vorlagen zur Beschlussfassung vorzulegen.
- 2 -
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 14. April 2016
Das Grünflächenamt hat im Jahr 2015 die Machbarkeitsstudie für die Bewerbung um die
Landesgartenschau 2022 erarbeitet. Nach Beschlussfassung durch die politischen Gremien
(Magistratsbes chluss vom 27. Mai 2015 ; Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom
25. Juni.2015) wurde die Bewerbung am 26. Juni 2015 auf Grundlage der Machbarkeitsst u-
die beim Hessischen Umweltministerium und der Fördergesellschaft Landesgartenschauen
Hessen und Thür ingen mbH fristgereicht eingereicht.
Am 27. Juli 2015 fand die Bereisung mit Vertretern des Umweltministeriums, der Förderg e-
sellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH, dem Fachverband Garten -,
Landschafts- und Sportplatzbau, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, dem Bund
Deutscher Landschaftsarchitekten, dem Hessischen Gärtnereiverband sowie mit Vertretern
der Stadt Darmstadt statt.
Die Entscheidung über die Vergabe des Zuschlags an eine der beiden Bewerberstädte (Dar m-
stadt und Fulda) ste ht nun unmittelbar bevor. Die Stadt Darmstadt untermauert mit diesem
Magistratsbeschluss ihre Zustimmung zur Bewerbung und sichert sie mit dieser Beschlus s-
fassung sowohl inhaltlich wie auch finanziell ab.
Das Regierungspräsidium Darmstadt (Kommunalaufsich t) hat mit Schreiben vom 8. Juni
2015 die erforderliche Haushaltsbescheinigung für das Bewerbungsverfahren zur Landesga r-
tenschau erteilt.
Die Durchführung der Landesgartenschau bietet für die Stadt Darmstadt eine große Chance,
nicht nur notwendige Stadtr eparaturen in einem zeitlich begrenzten Planungshorizont durc h-
zuführen und verschiedenste Maßnahmen zu bündeln, sondern die Stadt unter den Aspekten
der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes, der Biodiversität und der Wohn - und Lebensqualität
bei hohem Nachver dichtungsdruck exemplarisch weiter zu entwickeln. Ein wesentlicher
Schwerpunkt ist auch die Lösung drängender verkehrpolitischer Fragestellungen. Insofern
geht der vorliegende konzeptionelle Ansatz deutlich über die bisherigen Konzeptionen ko n-
ventioneller Landesgartenschauen in Richtung einer modernen, den neuzeitlichen Anspr ü-
chen und Problemstellungen gerecht werdenden Stadtentwicklung des 21. Jahrhunderts hi n-
aus.
Flankiert wird die Bewerbung um die Landesgartenschau auch durch die Antragstellung um
die Aufnahme in das Förderprogramm Stadtumbau West mit einer Gebietskulisse, die unmi t-
telbar an das Landesgartenschauareal anschließt sowie die parallele laufende Bewerbung für
das Weltkulturerbe Mathildenhöhe.
Die verschiedenen Bewerbungen verfolgen gemein sam das Ziel, ohnehin notwendige Invest i-
tionen zu bündeln, das Lebensumfeld für die Bürgerinnen und Bürger qualitativ durch die
Vernetzung von Grünräumen und deren Ausstattung aufzuwerten, die Folgen des Klimawa n-
dels abzufedern und die Stadt sowohl touristisch wie auch als Wirtschaftsstandort attraktiver
zu gestalten.
- 4 -
Das Interesse an einem Besuch der Landesgartenschau in Darmstadt dürfte angesichts des
reichhaltigen Angebots der Stadt an naturräumlicher u nd kultureller Ausstattung in einer
dynamisch wachsenden Region zwischen dem Ballungsraum Rhein Main und dem Ballung s-
raum Rhein Neckar mit rund 6 Mio. Menschen sehr groß sein, so dass das finanzielle Risiko
überschaubar und kalkulierbar bleibt.
Aufgestellt:
Darmstadt, 14. April 2016
67-0 F 2900
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV
Jochen Partsch Cornelia Zuschke André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadträtin Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0156
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 14.04.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00