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Beantwortung der Fragen zur Aktuellen Stunde "Problematische Turnhallensituation am Gymnasium Wahn"

Beantwortung einer Anfrage (BV) 0979/2025 vom 31.03.2025

Stand: Am 01.04.2025 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle I/02-7/0 Vorlagen-Nummer 0979/2025 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.04.2025 Beantwortung der Fragen zur Aktuellen Stunde "Problematische Turnhallensituation am Gymnasium Wahn" Die Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen bitten im Rahmen der Aktuel- len Stunde um die Beantwortung von folgenden Fragen: Frage 1: Ist der Stadtverwaltung die Nutzungseinschränkung der Turnhalle am Schulzentrum Wahn vollständig bekannt? Welche Schritte werden unternommen, um die Turnhalle kurzfristig vollumfänglich für den Schulsport nutzbar zu machen? Antwort der Kölner Schulbaugesellschaft mbH: Diese Frage kann die Kölner Schulbaugesellschaft nicht abschließend beantworten, lediglich mitteilen, wer informiert war und ist. Grund für die Entscheidung ein Zelt als Kaltlufthalle zu verwenden war, dass die Auf- lage der Bezirksregierung unverzüglich eine ganzjährig nutzbare Sporthallenkapazität nachzuweisen nur auf diesem Wege zu erfüllen war. Denn für Planung, Genehmi- gung, Ausschreibung und Errichtung stand nach Beauftragung im Juni 2024 nicht ge- nügend Zeit für eine andere Alternative zur Verfügung. Da es sich um eine 20mona- tige Interimslösung handelt und kein anderes Baufeld zur Verfügung stand, war auch von Beginn an der vollständige Rückbau mit einzuplanen. Dass die Höhe eines Zeltes den Ballsport einschränken würde, war ebenfalls von Beginn an klar. Im Oktober 2024 wurde die Kaltlufthalle dem Maximilian-Kolbe-Gymnasium, Amt 26 und dem Amt für Schulentwicklung vor Ort vorgestellt. Anschließend fand eine Bege- hung mit der Unfallkasse statt. Die Empfehlungen der Unfallkasse führten zu einigen Nachrüstungen (Rampen, Absperrungen und Liniierungen) und der Entscheidung die Halle vorerst nicht für den Ballsport zu nutzen. Alle Empfehlungen wurden umgesetzt, lediglich der Austausch der Beleuchtung wurde bisher unterlassen. Frage 2: Wie bewertet die Stadtverwaltung den Umstand, dass baugleiche Hallen in Aachen und Euskirchen für Ballsportarten genutzt werden dürfen? Antwort der Kölner Schulbaugesellschaft mbH: 2 Zu der Halle in Euskirchen kann kein Vergleich gezogen werden, da sie nicht bau- gleich ist. Mit Aachen besteht und bestand ein Austausch. Dort können dieselben Ball- sportarten ausgeübt werden, die künftig auch in der Nachtigallenstraße möglich sein werden. Diese sind auch mit der Schule, dem Maximilian-Kolbe-Gymnasium, abge- stimmt. Die Schule versteht die Kaltlufthalle als Teil der Kapazitäten und möchte diese optimal nutzen. Daher werden Basketball, Handball, Volleyball und Fußball in den bestehen- den Sporthallen unterrichtet, andere Bewegungsübungen sowie Tchoukball, Floorball, Intercross und Badminton sollen in der Kaltlufthalle unterrichtet werden. Baulich sind die Voraussetzungen bereits heute für all diese Sportarten gegeben, mit Ausnahme von Badminton. Hierfür ist ein Austausch der Beleuchtung geplant. Frage 3: Ist eine Nutzung der Turnhalle durch ortsansässige Sportvereine möglich? Wenn ja, wie wird dies derzeit kommuniziert und beworben? Antwort der Kölner Schulbaugesellschaft mbH: Die Kaltlufthalle kann über die zuvor genannten Ballsportarten hinaus für Hallenfußball eingeschränkt genutzt werden, z.B. Mini-Kicker, Bambini-Kicker. Ergänzende Antwort des Bürgeramtes Porz: Generell steht einer Nutzung der Kaltlufthalle durch die ortansässigen Vereine nichts im Wege. Allerdings bietet die Halle keine Lagermöglichkeiten vor Ort für die Geräte von Turner*innen. Die Vereine wurden über die Situation in Kenntnis gesetzt. Trainingszeiten wurden seitens der SpVg Wahn-Grengel bereits angefragt, da dem Verein durch den Bau der Kaltlufthalle eine Trainingsfläche weniger zur Verfügung steht.

Beratungsverlauf

  1. 01.04.2025

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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