AN/0302/2024
Personalangelegenheiten Straßenwärter*innen im Bezirk Köln-Mülheim
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Anfrage Straßenwärterinnen im Bezirk Köln-Mülheim
3201 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
26.02.2024
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Straßenwärter*innen im Bezirk Köln-Mülheim
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
das Berufsbild der Straßenwärter*in ist vielen Menschen in Köln möglicherweise nicht so
bekannt, aber in jedem Fall wichtig. Gerade nach der Winterzeit mit Frost und Schnee werden
Straßenschäden noch einmal sichtbarer und stellen Gefahrenquellen dar.
Baustellen auf Straßen, Sanierung und Neubau von Häusern sind nur einige Beispiele, die im
öffentlichen Raum besonderer Obacht bedürfen, um mögliche Gefahrensituationen zu
verhindern.
Im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit ist u.a. zu lesen:
„Straßenwärter/innen kontrollieren und warten Straßen, Autobahnen und Parkplätze sowie
dazugehörige Grünflächen und Straßenbauwerke wie Brücken, um die Verkehrssicherheit zu
gewährleisten. Sie stellen Gefahrenquellen wie Schlaglöcher, verblasste Markierungen oder
bröckelnde Fahrbahnränder fest. Beschädigte oder abgenutzte Stellen setzen sie instand. Sie
säubern verschmutzte Fahrbahnen, Leitpfähle oder Verkehrsschilder und reinigen oder warten
Entwässerungseinrichtungen. Zu ihren Aufgaben gehören auch das Aufstellen von
Verkehrszeichen, das Ausbessern von Fahrbahnmarkierungen und das Zurückschneiden von
Bäumen und Sträuchern. Sie mähen Grünstreifen, sichern Baustellen und Unfallstellen ab und
führen im Winter die Räum- und Streudienste durch.“
In diesem Zusammenhang bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Wie viele Straßenwärter*innen inklusive der Auszubildenden sind für den Bezirk
Köln-Mülheim zuständig und sind alle Stellen inklusive der Ausbildungsplätze besetzt?
2. Wie hoch ist der Anteil der weiblichen Angestellten bzw. Auszubildenden in diesem
Berufsbild?
3. Werden Aufgaben der Straßenwärter*innen auch an Fremdfirmen vergeben und wenn
ja in welchem Umfang?
4. Wenn man sich den desolaten Zustand z.B. der Adamstraße in Köln- Mülheim
anschaut, zweifelt so manche Person daran, dass Kontroll- und Wartungsaufgaben
umfassend nachgekommen werden kann. Was sind die Gründe dafür?
5. Wie bekommen Straßenwärter*innen Kenntnis über neu eingerichtete Baustellen sowie
Sanierungsmaßnahmen und Neubauten im öffentlichen Raum, um ihren Aufgaben
nachkommen zu können?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0302/2024
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 27.02.2024
- Erstellt
- 27.02.2024 09:17