AN/1060/2023
Obdach- und Wohnungslosigkeit bekämpfen: Wie viele wohnungslose Familien werden in Köln in Beherbergungsbetrieben wie Hotels untergebracht?
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Anfrage nach § 4
3946 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren Daniel Bauer-Dahm An Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.05.2023 AN/1060/2023 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 25.05.2023 Obdach- und Wohnungslosigkeit bekämpfen: Wie viele wohnungslose Familien werden in Köln in Beherbergungsbetrieben wie Hotels untergebracht? Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 25.05.2023 auf- zunehmen: Die SPD -Fraktion hat in den letzten Jahren in verschiedenen Ausschüssen immer wieder nachge- fragt, wo und wie Wohnungsnotfälle in Köln untergebracht und betreut werden. Ein immer größerer Teil der ordnungsrechtlich unterzubringenden Wohnungsnotfälle (mehr als 1.500 Menschen) landet in Beherbergungsbetrieben wie Hotels – darunter auch viele Frauen und Kinder. In einer Antwort der Verwaltung vom 02.09.2022 auf die SPD-Anfrage „Wohnungslose Frauen – ein Problem ohne konkrete Zahlen“ ist von 198 alleinstehenden Frauen und 100 Haushalten alleinerziehender Frauen mit Kindern die Rede. Die Verwaltung gab dabei an, dass ihr die Anzahl der Kinder unbekannt sei. Zu den alleinste- henden Frauen kämen noch 240 Paare mit und ohne Kinder und 467 nicht weiter differenzierbar e Haushalte hinzu. Zudem kam heraus, dass es zum damaligen Zeitpunkt für wohnungslose Frauen in den Hotelunterkünften keine festinstallierten Betreuungsangebote gab. Seitens der Verwaltung wurde angegeben, dass man prüfe, wie ein aufsuchendes Unterstützungs- und Beratungsangebot unterbrei- tet werden könne. Der Express berichtete am 16.05.2023 im Zusammenhang mit einer wohnungslosen Familie, die seit sechs Jahren auf „Hotel -Basis“ von der Stadt Köln untergebracht lebt, dass aktuell 51 Hotelbetrei- ber*innen ihre Beherbergungsbetriebe für die Unterbringung von Wohnungslosen zur Verfügung stel- len. Im Durchschnitt zahle die Stadt 41 Euro pro Tag für die Unterbringung. Ordnungsrechtliche Unterbringung ist als Notlösung konzipiert und für kurze Zeit gedacht. In Köln ist sie aber zur längerfristigen Unterbringungsform geworden. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: - 2 - 1. Wie viele Familien mit wie vielen Kindern sind ordnungsbehördlich in Köln wo und seit wann (wie lange) untergebracht? (Bitte aufschlüsse ln nach Übergangswohnheimen/ -wohnungen (Unter- künfte), Sozialhäusern, Plätzen in Hotels, Notunterkünften sowie „Housing -First“-Plätzen.) 2. Welche Angebote zur Unterstützung und Beratung gibt es mittlerweile in den zur Unterbringung genutzten Hotels für Frauen , und welche Angebote gibt es für die Kinder? (Bitte Stellen und Art der Hilfestellungen angeben.) 3. Wie viele Unterbringungsersuchen des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren an das Amt für Wohnungswesen erfolgten in den letzten zwei Jahren mit welchem E rgebnis? (Bitte Haushalte nach alleinstehend und Familien aufschlüsseln) 4. Wie werden Familien, die bereits ordnungsrechtlich von der Stadt Köln untergebracht sind, bei der Bedarfsplanung für neu anzumietende Objekte oder beim Neubau von Wohngebäuden im öffent- lich geförderten Wohnungsbau berücksichtigt? 5. Auf dem zweiten Fachkolloquium zur nachhaltigen Bekämpfung von Wohnungslosigkeit am 14. Juni 2022 wurde angekündigt, dass ein Fallmanagement für wohnungslose Menschen eingerichtet wird. Wurde das Fallmanagement bereits etabliert, und wenn ja, wie ist es ausgestaltet und welche Ämter sind daran beteiligt? Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Joisten SPD-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1060/2023
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 22.05.2023
- Erstellt
- 22.05.2023 12:39